MH484 - Nähmaschine JUKI - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts MH484 JUKI als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Nähmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MH484 - JUKI und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MH484 von der Marke JUKI.
BEDIENUNGSANLEITUNG MH484 JUKI
INSTRUCTION MANUAL BETRIEBSANLEITUNG
Für eine Nähmaschine, automatische Maschine und Zusatzvorrichtungen (im Folgenden kollektiv als "Ma- schine" bezeichnet), ist es unerlässlich, die Näharbeit in der Nähe von beweglichen Teilen der Maschine durchzuführen. Dies bedeutet, dass stets die Möglichkeit besteht, versehentlich mit den beweglichen Teilen in Berührung zu kommen. Daher empfehlen wir dem Bedienungs- und Wartungspersonal, das sich mit der Bedienung, Wartung und Reparatur der Maschine befasst, dringend, vor der Benutzung/Wartung der Maschi- ne die folgenden SICHERHEITSHINWEISE aufmerksam zu lesen und voll zu verstehen. Der Inhalt der SICHERHEITSHINWEISE schließt Punkte ein, die nicht in den technischen Daten Ihres Produkts enthalten sind. Die Gefahrenbezeichnungen sind in die folgenden drei Kategorien eingeteilt, um die Bedeutung der Aufkleber zu verstehen. Machen Sie sich unbedingt mit der folgenden Beschreibung vertraut, und halten Sie sich genau an die Anweisungen. (II) Erläuterung der Bildwarnhinweise und Warnaufkleber Warnaufkleber
Es besteht die Möglichkeit, dass leichte bis schwere Verletzungen oder Tod verursacht werden. Es besteht die Möglichkeit, dass Verletzungen durch Berührung beweglicher Teile verursacht werden.
- Durchführung von Näharbeiten mit Schutzplatte. • Durchführung von Näharbeiten mit Schutzabdeckung. • Durchführung von Näharbeiten mit Schutzvorrichtung.
Schalten Sie unbedingt die Stromversorgung aus, bevor Sie „Einfädeln des Maschinenkopfs“, „Nadelwechsel“, „Spulenwechsel“ oder „Reinigen“ ausführen.Stromschlag-War-naufkleberBildwarnhinweisBei Berührung eines beweglichen Teils besteht Verletzungsgefahr.BildwarnhinweisBeachten Sie, dass Sie Ihre Hände ver-letzen können, wenn Sie die Nähma-schine während des Betriebs halten.Bei Berührung eines Hochspan-nungsteils besteht Stromschlagge-fahr.Es besteht die Gefahr, vom Rie-men erfasst zu werden, was zu Verletzungen führen kann.Bei Berührung eines heißen Teils besteht Verbrennungsgefahr.Bei Berührung des Knopfträgers besteht Verletzungsgefahr.Beachten Sie, dass durch direktes Anblicken des Laserstrahls Augen-schäden verursacht werden können.HinweisaufkleberDie korrekte Richtung wird ange-geben.Es besteht die Gefahr einer Berüh-rung zwischen Ihrem Kopf und der Nähmaschine.Der Anschluss eines Erdungska-bels wird angegeben. GEFAHR : Dieser Hinweis wird gegeben, wenn unmittelbare Lebens- oder Verletzungsgefahr besteht, falls die verantwortliche Person oder Dritte die Maschine falsch behandeln oder gefährliche Situationen während des Betriebs oder der Wartung der Maschine nicht vermeiden. WARNUNG : Dieser Hinweis wird gegeben, wenn die Möglichkeit für Lebens- oder Verletzungsgefahr besteht, falls die verantwortliche Person oder Dritte die Maschine falsch behandeln oder gefährliche Situationen während des Betriebs oder der Wartung der Maschine nicht vermeiden. VORSICHT : Dieser Hinweis wird gegeben, wenn die Gefahr mittelschwerer oder leichter Verletzungen besteht, falls die verantwortliche Person oder Dritte die Maschine falsch behandeln oder gefährliche Situationen während des Betriebs oder der Wartung der Maschine nicht vermeiden. Besonders zu beachtende Punkte. (I) Erläuterung der Gefahrenstufen ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES SICHEREN GEBRAUCHS IHRER NÄHMASCHINEii
1. Sollteesnotwendigsein,denSchaltkastenmitElektroteilenzuöffnen,schaltenSieunbedingtdie
Stromversorgungaus,undwartenSiefünfMinutenoderlänger,bevorSiedieAbdeckungöffnen,um einenUnfallzuverhüten,derzueinemStromschlagführt. Ein Unfall bedeutet "die Ver- ursachung von Verletzungen oder Tod oder Sachschäden". GEFAHR GrundsätzlicheVorsichtsmaßnahmention
1. Lesen Sie vor der Benutzung der Maschine unbedingt die Bedienungsanleitung und andere erläuternde
Dokumentedurch,diemitdemZubehörderMaschinegeliefertwerden.BewahrenSiedieBedienungs- anleitungunddieerläuterndenDokumentefürschnellesNachschlagengriffbereitauf.
2. DerInhaltdiesesAbschnittsschließtPunkteein,dienichtindentechnischenDatenIhresProduktsent-
3. TragenSieunbedingteineSchutzbrille,umsichvorUnfällenzuschützen,diedurchNadelbruchverur-
4. Personen,dieeinenHerzschrittmacherbenutzen,solltenvorderBenutzungderMaschineeinen
Facharzt konsultieren. Sicherheitsvorrichtungen und Warnaufklebe
1. BetreibenSiedieMaschineerst,nachdemSiesichvergewisserthaben,dassdieSicherheitsvorrichtun-
genkorrektinstalliertsindundnormalfunktionieren,umdurchFehlenderVorrichtungenverursachte Unfälle zu verhüten.
2. WirdeinederSicherheitsvorrichtungenentfernt,achtenSiedarauf,dasssieersetztwirdundnormal
funktioniert,umUnfällezuverhüten,diezuVerletzungenoderTodführenkönnen.
3. SorgenSiedafür,dassdieanderMaschineangebrachtenWarnaufkleberdeutlichsichtbarsind,umUn-
fällezuverhüten,diezuVerletzungenoderTodführenkönnen.FallseinerderAufkleberverschmutztist oder sich gelöst hat, ersetzen Sie ihn unbedingt durch einen neuen. AnwendungundModizierung
1. BenutzenSiedieMaschineniemalsfürandereAnwendungenalsdievorgeseheneundaufirgendeine
Weise,dievonderBeschreibungindieserAnleitungabweicht,umUnfällezuverhüten,diezuVerlet- zungenundTodführenkönnen.JUKIübernimmtkeineVerantwortungfürSchäden,Verletzungenoder Todesfälle,diedurchzweckentfremdetenGebrauchderMaschineentstehen.
UnterlassenSiejeglicheModikationenundAbänderungenderMaschine,umUnfällezuverhüten,diezu VerletzungenoderTodführenkönnen.JUKIübernimmtkeineVerantwortungfürSchäden,Verletzungenoder Todesfälle,dieaufdenGebraucheinermodiziertenoderabgeändertenMaschinezurückzuführensind. Ausbildung und Schulung
1. UmUnfällezuverhüten,dieausUnvertrautheitmitderMaschineresultieren,darfdieMaschinenurvon
Personenbenutztwerden,dievomArbeitgeberhinsichtlichdesMaschinenbetriebsunddersicheren BedienungderMaschinegeschult/ausgebildetwurden,umentsprechendesFachwissenundBedie- nungsfertigkeitenzuerwerben.Umdieszugewährleisten,mussderArbeitgebereinenAusbildungs-/ SchulungsplanfürdasBedienungspersonalaufstellenunddiesesvorherausbilden/schulen. Vorgänge,fürdiedieStromversorgungderMaschineausgeschaltetwerdenmuss AusschaltenderStromversorgung: AusschaltendesNetzschalters,dannAbziehendesNetzsteckersvon derSteckdose.DiesgiltfürFolgendes.
1. SchaltenSiesofortdieStromversorgungaus,fallsSieirgendeineUnregelmäßigkeitoderStörung
feststellen,oderbeieinemStromausfall,umUnfällezuverhüten,diezuVerletzungenoderTodführen können.
2. UmUnfällezuverhüten,diedurchplötzlichesAnlaufenderMaschineentstehen,führenSienachdem
AusschaltenderStromversorgungdiefolgendenVorgängeaus.FührenSiebesondersfürMaschinen miteingebautemKupplungsmotornachdemAusschaltenderStromversorgungdiefolgendenVorgänge aus,undvergewissernSiesich,dassdieMaschinevollkommenstillsteht. 2-1. ZumBeispielEinfädelnvonTeilen,wieNadel,Greifer,Spreizerusw.,dieeingefädeltwerdenmüs- sen,oderWechselnderSpule. 2-2. ZumBeispielAustauschenoderEinstellenallerKomponentenderMaschine. 2-3. ZumBeispielbeiÜberprüfung,ReparaturoderReinigungderMaschine,oderbeiVerlassender Maschine.
3. HaltenSiebeimAbziehendesNetzsteckerdenStecker,nichtdasKabel,umStromschlag,Kriechstrom
oder Brand zu verhüten.
4. SchaltenSieunbedingtdieStromversorgungaus,wannimmerSiedieMaschinezwischenArbeitenun-
beaufsichtigt lassen.
5. SchaltenSiebeieinemStromausfallunbedingtdieStromversorgungaus,umUnfällezuverhüten,die
durchBeschädigungvonElektrokomponentenentstehen. VORSICHTiii iii INVERSCHIEDENENBETRIEBSPHASENZUTREFFENDEVORKEHRUNGEN Transport
1. HebenundtransportierenSiedieMaschineaufsichereWeise,wobeiSiedasMaschinengewichtberück-
sichtigen.AngabenzumGewichtderMaschinendenSieimTextderBedienungsanleitung.
2. TreffenSieausreichendeSicherheitsmaßnahmen,umHerunterfallenoderUmkippenderMaschinezu
verhüten,bevorSiedieMaschineanhebenodertransportieren,umUnfällezuverhüten,diezuVerletzun- gen oder Tod führen können.
3. NachdemdieMaschineausgepacktwordenist,darfsiefürdenTransportkeinesfallswiederverpackt
werden,umsievorBeschädigungdurchunvorhersehbarenUnfalloderFallenlassenzuschützen. Auspacken
1. PackenSiedieMaschineindervorgeschriebenenReihenfolgeaus,umUnfällezuverhüten,diezuVer-
letzungen oder Tod führen können. Achten Sie besonders bei Maschinen, die in Kisten geliefert werden, aufNägel.DieNägelmüssenvorherentferntwerden.
2. ÜberprüfenSiedieMaschineaufihrenSchwerpunkthin,undnehmenSiesievorsichtigausderVerpa-
ckung,umUnfällezuverhüten,diezuVerletzungenoderTodführenkönnen. Installation (I) Tisch und Tischständer
1. VerwendenSiedenOriginal-JUKI-Tischund-Tischständer,umUnfällezuverhüten,diezuVerletzungen
oderTodführenkönnen.LässtsichdieVerwendungeinesmarkenfremdenTischesundTischständers nichtvermeiden,wählenSieeinenTischundTischständeraus,dieinderLagesind,demMaschinenge- wicht und der Reaktionskraft während des Betriebs standzuhalten.
2. SindLaufrollenfürdenTischständernotwendig,benutzenSieLaufrollenmitSperrmechanismus,und
verriegelnSiediese,damitdieMaschinewährendBetrieb,Wartung,ÜberprüfungundReparaturgesi- chertist,umUnfällezuverhüten,diezuVerletzungenoderTodführenkönnen. (II) Kabel und Verdrahtung
1. VermeidenSieübermäßigeBelastungdesKabelswährendderBenutzung,umStromschlag,Kriechstrom
oderBrandzuverhüten.Istesaußerdemnotwendig,dasKabelinderNähedesBetriebsabschnitts,wie z.B.demKeilriemen,zuverlegen,haltenSieeinenAbstandvonmindestens30mmzwischendemBe- triebsabschnittunddemKabelein.
2. VermeidenSieMehrfachanschlüsse,umStromschlag,KriechstromoderBrandzuverhüten.
3. SchließenSiedieSteckereinwandfreian,umStromschlag,KriechstromoderBrandzuverhüten.Halten
SieaußerdembeimAbziehendesKabelsnurdenStecker. (III) Erdung
1. LassenSieeinengeeignetenNetzsteckervoneinemElektrikerinstallieren,umdurchKriechstromoder
DurchschlagverursachteUnfällezuverhüten.SchließenSieaußerdemdenNetzsteckernuraneinege- erdete Steckdose an.
2. ErdenSiedasErdungskabelkorrekt,umdurchKriechstromverursachte
Unfällezuverhüten. (IV) Motor
1. VerwendenSieeinenMotormitdervorgeschriebenenNennbelastung(Original-JUKI-Produkt),umdurch
ÜberlastungverursachteUnfällezuverhüten.
2. WirdeinhandelsüblicherKupplungsmotormitderMaschineverwendet,wählenSieeinenmitRiemen-
scheiben-Schutzabdeckungaus,umHängenbleibenamKeilriemenzuverhüten. VordemBetrieb
1. Vergewissern Sie sich, dass die Stecker und Kabel frei von Beschädigung, Störungen und Lockerheit
sind,bevorSiedieStromversorgungeinschalten,umUnfällezuverhüten,diezuVerletzungenoderTod führen können.
2. HaltenSieniemalsIhreHandindiebeweglichenAbschnittederMaschine,umUnfällezuverhüten,die
zu Verletzungen oder Tod führen können. StellenSieaußerdemsicher,dassdieDrehrichtungderRiemenscheibemitdemPfeilaufderRiemen- scheibeübereinstimmt.
3. WirdeinTischständermitLaufrollenverwendet,sichernSiedenTischständerdurchVerriegelnder
LaufrollenodermitEinstellern,fallsvorhanden,umdurchplötzlichesAnlaufenderMaschineverursach- te Unfälle zu verhüten. Während des Betriebs
1. Bringen Sie während des Betriebs der Maschine nicht Ihre Finger, Haare oder Kleidung in die Nähe von
beweglichenTeilen,wiez.B.Handrad,RiemenscheibeundMotor,undlegenSieauchkeineGegenstän- deinderNähedieserTeileab,umUnfälledurchHängenbleibenzuverhüten,diezuVerletzungenoder Tod führen können.
2. HaltenSieIhreFingerbeimEinschaltenderStromversorgungoderwährenddesBetriebsderMaschine
nichtindieUmgebungderNadeloderindieFadenhebelabdeckung,umUnfällezuverhüten,diezuVer- letzungen oder Tod führen können.
3. DieMaschineläuftmithoherDrehzahl.HaltenSiewährenddesBetriebsniemalsIhreHändeindieNähe
vonbeweglichenTeilen,wieSchleifenfänger,Spreizer,Nadelstange,GreiferundStoffmesser,umIhre HändevorVerletzungenzuschützen.SchaltenSieaußerdemdieStromversorgungaus,undvergewis- sernSiesich,dassdieMaschinevollkommenstillsteht,bevorSiedenFadenwechseln.
4. AchtenSiedarauf,dassIhreFingeroderandereKörperteilenichtzwischenMaschineundTischeinge-
klemmtwerden,wennSiedieMaschinevomTischentfernenoderdaraufstellen,umUnfällezuverhüten, die zu Verletzungen oder Tod führen können.
5. SchaltenSiedieStromversorgungaus,undvergewissernSiesich,dassMaschineundMotorvollkom-
menstillstehen,bevorSieRiemenabdeckungundKeilriemenentfernen,umdurchplötzlichesAnlaufen von Maschine oder Motor verursachte Unfälle zu verhüten.iv
6. WirdeinServomotormitderMaschineverwendet,erzeugtderMotorbeiStillstandderMaschinekein
Geräusch.VergessenSienicht,dieStromversorgungauszuschalten,umdurchplötzlichesAnlaufendes Motors verursachte Unfälle zu verhüten.
7. BenutzenSiedieMaschineniemalsmitblockierterKühlungsöffnungdesMotorschaltkastens,umeinen
BranddurchÜberhitzungzuverhüten. Schmierung
1. VerwendenSieunbedingtOriginal-JUKI-Ölund-FettaufdenzuschmierendenTeilen.
2. FallsÖlinIhreAugenoderaufIhrenKörpergelangt,waschenSieessofortab,umEntzündungoder
Hautreizung zu verhüten.
3. WirddasÖlversehentlichverschluckt,konsultierenSiesoforteinenArzt,umDurchfalloderErbrechen
zu verhüten. Wartung
UmeinendurchUnvertrautheitmitderMaschineverursachtenUnfallzuverhüten,müssenReparaturen undEinstellungenvoneinemWartungstechnikerausgeführtwerden,derinnerhalbdesinderBedienungs- anleitungbeschriebenenRahmensmitderMaschinegründlichvertrautist.VerwendenSieunbedingt Original-JUKI-TeilealsErsatzteilederMaschine.JUKIübernimmtkeineVerantwortungfürUnfälle,dieauf unsachgemäßeReparaturoderEinstellungoderdenGebrauchmarkenfremderTeilezurückzuführensind.
2. UmdurchUnvertrautheitmitderMaschineoderStromschlagverursachteUnfällezuverhüten,überlas-
senSieReparatur-undWartungsarbeitenvonElektrokomponenten(einschließlichVerkabelung)einem ElektrikerIhrerFirmaodervonJUKIoderIhremHändler.
3. SindReparatur-oderWartungsarbeitenaneinerMaschinenotwendig,dieluftgetriebeneTeile,wiez.B.
einenLuftzylinder,verwendet,entfernenSieunbedingtdieLuftversorgungsleitung,umvorherdiein derMaschineverleibendeRestluftabzulassen,umdurchplötzlichesAnlaufenderluftgetriebenenTeile verursachte Unfälle zu verhüten.
4. VergewissernSiesichnacheinerReparatur,einerEinstellungundeinemTeilewechsel,dassdieSchrau-
ben und Muttern fest sitzen.
5. UnterziehenSiedieMaschinewährendihrerBenutzungsdauereinerregelmäßigenReinigung.Schalten
SieunbedingtdieStromversorgungaus,undvergewissernSiesich,dassMaschineundMotorvollkom- menstillstehen,bevorSiedieMaschinereinigen,umdurchplötzlichesAnlaufenvonMaschineoder Motor verursachte Unfälle zu verhüten.
6. SchaltenSieunbedingtdieStromversorgungaus,undvergewissernSiesich,dassMaschineund
Motor vollkommenstillstehen,bevorSieWartungs-,Inspektions-oderReparaturarbeitenanderMaschineaus- führen.(BeiMaschinenmitKupplungsmotorläuftderMotorauchnachdemAusschaltenaufgrundder Trägheit noch eine Weile weiter. Lassen Sie daher Sorgfalt walten.)
7. FallsdieMaschinenacheinerReparaturoderEinstellungnichtnormalbetriebenwerdenkann,halten
SiesofortdenBetrieban,undkontaktierenSieJUKIoderIhrenHändlerbezüglicheinerReparatur,um Unfälle zu verhüten, die zu Verletzungen oder Tod führen können.
8. FallsdieSicherungdurchgebranntist,schaltenSiedieStromversorgungaus,undbeseitigenSiedie
UrsachefürdasDurchbrennenderSicherung.ErsetzenSiedanndieSicherungdurcheineneue,um Unfälle zu verhüten, die zu Verletzungen oder Tod führen können.
9. ReinigenSiedieEntlüftungsöffnungdesLüftersregelmäßig,undüberprüfenSiedenBereichumdie
Verkabelung,umeinenBranddesMotorszuverhüten. Betriebsumgebung
1. BenutzenSiedieMaschineineinerUmgebung,dienichtvonstarkenStörquellen(elektromagnetischen
Wellen),wiez.B.Hochfrequenzschweißer,beeinusstist,umdurcheineFunktionsstörungderMaschi- ne verursachte Unfälle zu verhüten.
2. BetreibenSiedieMaschineniemalsaneinemOrt,wodieSpannungummehrals"Nennspannung±10
%"schwankt,umdurcheineFunktionsstörungderMaschineverursachteUnfällezuverhüten.
3. PrüfenSieunbedingt,obeineluftgetriebeneVorrichtung,wiez.B.einLuftzylinder,mitdemvorgeschrie-
benenLuftdruckarbeitet,bevorSiediesebenutzen,umdurcheineFunktionsstörungderMaschine verursachte Unfälle zu verhüten.
4. UmdieSicherheitderMaschinezugewährleisten,betreibenSiesieineinerUmgebung,welchediefol-
genden Bedingungen erfüllt: UmgebungstemperaturwährenddesBetriebs 5°Cbis35°C Relative Luftfeuchtigkeit während des Betriebs 35 % bis 85 %
5. Taukondensationkannauftreten,wenndieMaschineplötzlichvoneinemkaltenzueinemwarmenOrt
gebrachtwird.SchaltenSiedaherdieStromversorgungerstein,nachdemSieausreichendlangegewar- tethaben,biskeineAnzeichenvonWassertropfenmehrvorhandensind,umdurchBeschädigungoder FunktionsstörungderelektrischenKomponentenverursachteUnfällezuverhüten.
6. HaltenSiedieMaschinebeieinemGewitterausSicherheitsgründenan,undziehenSiedenNetzstecker
ab,umdurchBeschädigungoderFunktionsstörungderelektrischenKomponentenverursachteUnfälle zu verhüten.
7. AbhängigvondenFunkwellen-SignalbedingungenkanndieMaschineStörungeninFernsehgeräten
oder Radios erzeugen. Sollte dies eintreten, benutzen Sie das Fernsehgerät oder Radio in ausreichen- demAbstandvonderMaschine.
SicherheitamArbeitsplatzzugewährleisten,müssendieörtlichenGesetzeundVorschriftendes Landes,indemdieNähmaschineinstalliertist,befolgtwerden. FallsLärmschutznotwendigist,solltenGehörschützeroderandereSchutzeinrichtungenentsprechend den geltenden Gesetzen und Vorschriften getragen werden.
9. DieEntsorgungvonProduktenundVerpackungensowiedieAufbereitungvonverbrauchtemSchmieröl
sindgemäßdenrelevantenGesetzendesLandes,indemdieNähmaschinebenutztwird,auszuführen.v
1. FHalten Sie beim Einschalten des Netzschalters oder während des Betriebs der Maschine Ihre
Hände von der Nadel fern.
2. Fassen Sie während des Betriebs der Maschine nicht mit Ihren Fingern hinter die
Fadenhebelabdeckung.
3. Schalten Sie grundsätzlich den Netzschalter aus, bevor Sie den Maschinenkopf kippen oder
die Riemenabdeckung und die Keilriemen entfernen.
4. Achten Sie während des Betriebs darauf, daß weder Sie noch andere Personen mit Kopf,
Händen oder Kleidung in die Nähe von Handrad, Keilriemen oder Motor kommen. Legen Sie auch keine Gegenstände in der Nähe dieser T eile ab.
5. Betreiben Sie die Maschine niemals ohne Riemenabdeckung und Fingerschutz.
6. Vergewissern Sie sich beim Kippen des Maschinenkopfes, daß die Kopfstütze einwandfrei
am Maschinenkopf angebracht ist, und achten Sie darauf, daß Sie sich nicht die Finger oder andere Körperteile unter dem Maschinenkopf klemmen.
1. Betreiben Sie die Maschine aus Sicherheitsgründen nie ohne den Stromversorgungs-Erdleiter.
2. Schalten Sie vor dem Einstecken/Abziehen des Netzsteckers grundsätzlich den Netzschalter
3. Brechen Sie bei Gewitter die Arbeit ab, und ziehen Sie zur Sicherheit den Netzstecker von der
4. Wenn die Maschine plötzlich von einem kalten zu einem warmen Ort gebracht wird, kann es
zu Kondenswasserbildung kommen. Schalten Sie in diesem Fall die Stromversorgung der Maschine erst ein, nachdem Sie sich vergewissert haben, daß keine Gefahr von Wassertropfen in der Maschine besteht.
5. Um Brände zu verhüten, ziehen Sie gelegentlich den Netzstecker aus der Steckdose, und
reinigen Sie die Basis der Stifte und den Zwischenraum zwischen den Stiften.
6. Die Greifer schwingen während des Betriebs mit hoher Geschwindigkeit.
Halten Sie Ihre Hände vom Bereich der Greifer fern, um sie vor möglicher Verletzung während des Betriebs zu schützen. Schalten Sie die Stromversorgung aus, bevor Sie den Maschinenkopf einfädeln.
7. Um mögliche Unfälle durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu vermeiden, schalten Sie
unbedingt die Stromversorgung der Maschine aus.
8. Behandeln Sie dieses Produkt mit Sorgfalt, um kein Wasser oder Öl darauf zu verschütten oder
es durch Fallenlassen zu erschüttern usw., da es sich um ein Präzisionsinstrument handelt.
9. Wenn Sie die Nähmaschine neigen oder auf die Ausgangsstellung zurückstellen, halten Sie die
Oberseite des Maschinenkopfs mit beiden Händen, und führen Sie die Arbeit vorsichtig durch, damit keine Finger oder dergleichen in der Maschine eingeklemmt werden.
10. EINSTELLEN DER VERBLEIBENDEN LÄNGE DES ABGESCHNITTENEN FANDENS
22. ANPASSEN DER BEWEGUNG DER NADELSCHÜTZER AN DIE GREIFERFÜHRUNG ...................19
TECHNISCHE DATEN Modell MH-481 MH-481-4/-5 MH-484 MH-484-4/-5 Nähtyp 1-Nadel-Doppelkettenstichmaschine 1-Nadel-Doppelkettenstichmaschine mit Dif- ferentialtransport Nähgeschwindig- keit Max. 5.500 sti/min Stichlänge 1 bis 4 mm Haupttransport : 1 bis 4 mm Hilfstransport : 1 bis 5,6 mm Differential trans- portverhältnis
Streckstich max. 1 : 0,5 Kräuselstich max. 1 : 3,0 Standard 1 : 1,5 Nähfußhub Handheber : 5 mm, Knieheber : 10 mm Hub der Nadelstange 30 mm Nadel TV × 7 #9 bis #18 (Standard : #11) Stichlängen-Ein- stellmethode Einstellrad Sicherheitsstich Verdichtungsstich/Rückwärtsstich (durch Transporthebel) Greifermechanismus Schrägkurbeltyp Greiferhub 21,5 mm (2,1 bis 3,3 mm) 21,5 mm Schmiersystem Vollautomatische Schmierung Schmieröl JUKI New Defrix Oil No.1 Lärm - Entsprechender kon- tinuierlicher Emis- sions-Schalldruck- pegel (L
) am Arbeitsplatz: A-bewerteter Wert von 88,5 dB; (ein- schließlich K
11204 GR2 bei 5.500 sti/min. - Schallleistungspegel
A-bewerteter Wert von 94,0 dB; (ein- schließlich K
3744 GR2 bei 5.500 sti/min. - Entsprechender kon- tinuierlicher Emis- sions-Schalldruck- pegel (L
) am Arbeitsplatz: A-bewerteter Wert von 87,5 dB; (ein- schließlich K
11204 GR2 bei 5.500 sti/min. - Schallleistungspegel
A-bewerteter Wert von 93,0 dB; (ein- schließlich K
3744 GR2 bei 5.500 sti/min. - Entsprechender kon- tinuierlicher Emis- sions-Schalldruck- pegel (L
) am Arbeitsplatz: A-bewerteter Wert von 88,5 dB; (ein- schließlich K
11204 GR2 bei 5.500 sti/min. - Schallleistungspegel
A-bewerteter Wert von 94,0 dB; (ein- schließlich K
3744 GR2 bei 5.500 sti/min. - Entsprechender kon- tinuierlicher Emis- sions-Schalldruck- pegel (L
) am Arbeitsplatz: A-bewerteter Wert von 89,0 dB; (ein- schließlich K
11204 GR2 bei 5.500 sti/min. - Schallleistungspegel
A-bewerteter Wert von 94,0 dB; (ein- schließlich K
3744 GR2 bei 5.500 sti/min.
- Reinigen Sie die Maschine gründlich, bevor Sie sie nach der Installation erstmalig in Betrieb nehmen. Säubern Sie die Maschine gründlich von Staub, der sich während des Transports angesammelt hat, und ölen Sie sie gut.
- Vergewissern Sie sich, daß die Spannung korrekt eingestellt worden ist. Vergewissern Sie sich, daß der Netzstecker korrekt an das Stromnetz angeschlossen worden ist.
- Betreiben Sie die Maschine niemals mit einer anderen als der vorgeschriebenen Spannung.
- Die normale Laufrichtung der Maschine ist von der Riemenscheibe aus gesehen entgegen dem Uhrzei- gersinn. Lassen Sie nicht zu, daß sich die Maschine nicht in der entgegengesetzten Richtung dreht.
- Betreiben Sie die Nähmaschine niemals, bevor Sie die Ölwanne mit Öl gefüllt haben.
- Entfernen Sie Fäden von Maschinenkopf und Greifern vor Beginn eines Probelaufs.
- Reduzieren Sie die Nähgeschwindigkeit während des ersten Monats, und betreiben Sie die Nähmaschi- ne mit einer Geschwindigkeit von maximal 4.500 sti/min.
- Wenn Sie die Nähmaschine tragen, halten Sie die Hände vom Detektor hinter dem Handrad fern.
- Betätigen Sie das Handrad erst, nachdem die Maschine zum vollkommenen Stillstand gekommen ist. VORSICHT : Überprüfen Sie die folgenden Punkte, um Fehlbedienung und Beschädigung der Maschine zu verhüten.
VOR DEM BETRIEB ZU BEACHTEN– 2 –
1) Tragen Sie die Nähmaschine mit zwei Personen.
(Vorsicht) Nicht das Handrad halten.
2) Achten Sie darauf, dass sich am Aufstellungsort
der Nähmaschine keine vorstehenden Teile, wie ein Schraubenzieher oder dergleichen, befi nden.
3) Anbringen der Scharniersitze und Gummidämpfer
des Maschinenkopfes Die mit der Maschine gelieferten Scharniersitze
am Tisch befestigen.
in die Öffnung des Maschinen- betts einpassen, und den Maschinenkopf erst in das Gummilager im Tisch einpassen, bevor er auf die Gummidämpfer in den vier Ecken gesetzt wird.
bis zum Anschlag am Tisch be- festigen.
4) Anbringen der Ölwanne
so montieren, dass sie an vier Ecken der Nut im Tisch abgestützt wird. Die Gummidämpfer
an zwei Ecken auf der Bedienerseite an einem vorspringenden Teil des Tisches anbringen. Zwei Kopfstützendämpfer
an zwei Ecken auf der Scharnierseite mit Nägeln
an- bringen. Dann die Ölwanne
auf die Dämpfer setzen.
ScharnierseiteBedienerseite– 3 – Den Fadenständer zusammenbauen, in das Montageloch im Maschinentisch einsetzen und durch vorsichtiges Anziehen der Mutter
2. EINSTELLEN DER RIEMENSPANNUNG
Stellen Sie die Riemenspannung mit der Höhe des Mo- tors so ein, dass der Riemen einen Durchhang von 15 mm hat, wenn ein Druck von 9,8 N auf die Mitte des Keilriemens ausgeübt wird. 15 mm
Handrad Motorriemen- scheibe WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. 1– 4 –
HIGH-Marke LOW-Marke Ölwanne Ölschauglas WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Strom- versorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.
Vor dem Betrieb den Ölbehälter bis zur HIGH-Markierung mit JUKI New Defrix Oil No.1 füllen.
2. Sobald der Ölpegel auf die LOW-Markierung absinkt, muss Öl nachgefüllt werden.
3. Wenn die Nähmaschine nach dem Auffüllen des Ölbehälters betrieben wird, sind Ölspritzer im
Ölschauglas sichtbar. Die Menge der Ölspritzer steht jedoch in keinem Zusammenhang mit der Ölmenge im Behälter, so dass kein Grund zur Besorgnis besteht.
4. Wenn das Öl verschmutzt geworden ist, ersetzen Sie es durch frisches Öl. Den Öleinfüllver-
schluss zum Ablassen vom Ölbehälter abschrauben.
5. Wenn Sie eine neue oder eine lange Zeit unbenutzte Nähmaschine benutzen, lassen Sie sie etwa
zehn Minuten lang bei einer Geschwindigkeit von 3.500 bis 4.000 sti/min einlaufen. (Vorsicht) 1. Prüfen Sie durch Sichtprobe am Ölschauglas, ob der Schmierölkreislauf einwand- frei funktioniert.
2. EntfernenSieetwaigenFaserstaubvomÖlpumpenltersiebundÖlbehälter.
3. Wenn das Schmieröl schmutzig geworden ist, lassen Sie es durch die Ölablass-
schraubenkappe ab, und füllen Sie neues JUKI New Defrix Oil No.1 ein.
4. StellenSiesicher,dasssichderÖlstandüberder"LOW"-Markierungbendet.
5. ReinigenSiedenÖlbehältermagnetmiteinemTuch.
Überprüfen der den Stirnplattenteilen zugeführten Ölmenge
1) Falls die Maschine noch nicht genügend warmgelaufen ist, die Maschine etwa drei Minuten
lang im Leerlauf laufen lassen. (Mäßiger Intervallbetrieb)
2) Das Ölmengen-(Ölspritzer)-Prüfpapier unmittelbar nach dem Anhalten der Maschine unter den
3) Sicherstellen, dass der Ölstand im Ölbehälter innerhalb des Bereichs zwischen “HI” und “LOW” liegt.
4) Die Prüfung der Ölmenge sollte innerhalb von fünf Sekunden beendet werden. (Die Prüfzeit mit
einer Stoppuhr messen.)
Ölmengen-(Ölspritzer)-Prüfpapier 25 mm 70 mm
Position zur Prüfung der Ölmenge (Ölspritzer) Ölspritzer-Prüfpapier– 5 –
MaximalerÖluss Einstellung der Ölmenge für die Stirnplattenkomponenten. Die Schmierölmenge für die Komponenten hinter der Stirnplatte, wie z. B. Nadelstangenkurbel
kann durch Drehen des Einstellstifts
eingestellt werden: Die in den Einstellstift eingravierte Punktmarkierung
auf die Nadelstangenkurbel
zu bewegen, um die Ölmenge zu minimieren, oder von der Nadelstangenkurbel
weg bewegen, um die Ölmenge zu maximieren. (Vorsicht)DieÖlmengeändertsichnichtunmittelbarnachderEinstellung.BedenkenSiedies, wenn Sie die Ölmenge einstellen. Korrekte Ölmenge (schmal) 1mm 2mm Korrekte Ölmenge (breit) Ölspritzer von der Nadelstangenkurbel Ölspritzer von der Nadelstangenkurbel BeispielfürangemesseneÖlmengezurSchmierungderStirnplattenteile
1) Die obige Abbildung zeigt den Zustand bei angemessener Ölmenge (Ölspritzer). Es muß darauf
geachtet werden, daß die Greiferölmenge nicht zu stark erhöht/verringert wird. (Ist die Ölmen- ge zu klein, werden die Stirnplattenteile heiß oder klemmen. Bei zu großer Ölmenge kann das Nähgut mit Öl beeckt werden.)
2) Die Greiferölmenge ist so einzustellen, daß die Ölmenge (Ölspritzer) nach dreimaliger Überprü-
fung (auf drei Papierblättern) unverändert bleibt.– 6
Eine Nadel des Typs TV×7 verwenden. Unterschiedliche Nadelfeinheiten sind anwendbar. Wählen Sie jedoch eine passende Nadel entsprechend der Fa- dendicke und der Art des zu verwendenden Stoffs. (#9 bis #21)
1) Das Handrad drehen, um die Nadelstange auf den Höchstpunkt ihres Hubs zu stellen.
Die Nadelklemmschraube
so halten, dass ihre Hohlkehle zur Transportrichtung des Stoffs weist.
bis zum Anschlag vollständig in die Nadelklemmenöffnung einführen.
4) Die Nadelklemmschraube
festziehen. Die Nadel so anbringen, dass ihr Öhr für Filamentgarn nach A, bzw. für Baumwollgarn nach B zeigt, um Stichaus- lassen des Nadelfadens zu verhüten. Um Rückwärtsnähen mit Konsistenz auszuführen, darf das Nadelöhr nicht nach C zeigen.
5. ANBRINGEN DER RIEMENABDECKUNG
1. Die Riemenabdeckungsstütze
in die Gewinde- bohrung im Maschinenarm einsetzen.
2. Die Riemenabdeckung
vorübergehend mit Schrauben am Oberteil befestigen.
3. Das Oberteil leicht kippen, Teil
der Riemenabde- ckung in die äußere Riemenscheibe setzen, und Teil
mit vier Schrauben befestigen.
5. Die Schrauben in der Riemenabdeckung lösen,
und die Position der Riemenabdeckung
richtig einstellen. Dann die Schrauben in der Riemenabde- ckung sicher anziehen.
6. Die Spulerabdeckung
mit drei Schrauben befesti- gen.
7. Die Riemenabdeckungshilfsplatte wie in der Abbil-
dung gezeigt befestigen. (Vorsicht) 1. Zum kippen der Maschine die Holz- schraube
in der Riemenabde- ckungshilfsplatte
lösen, und die Hilfsplatte in einem solchen Maße in Pfeilrichtung bewegen, daß sie nicht mit der Riemenabdeckung in Berüh- rung kommt, wie in der Abbildung gezeigt.
2. Nachdem die Maschine gehoben
worden ist, die Riemenabdeckungs- hilfsplatte
wieder an der vorigen Position anbringen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. Transportrichtung
Während die Nadelstange auf die Höchststellung angehoben ist, den Faden in der Reihenfolge einfädeln, wie in der Abbildung gezeigt.
1. Den Faden von der Bedienerseite aus durch die Nadelöffnung zu der vom Bediener abgewandten Seite führen.
2. Den durch die Nadel geführten Faden etwa 10 cm (4") weit herausziehen.
WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 8 –
[MH-481, MH-484] Den Greiferfaden so einfädeln, wie in der Abbildung gezeigt.
1. Den Greiferfaden durch die Greiferfaden-Führungsplatte einfädeln, wie in der Abbildung gezeigt. Wenn ein
hart gezwirnter Faden verwendet oder mit großer Transportteilung genäht wird, den Faden durch 2 Öffnungen führen, um eine Schleife zu bilden. Wenn feine Stoffe genäht werden, die zu Kräuseln neigen, den Faden nur durch eine Öffnung führen, um die Fadenspannung zu verringern.
2. Die Blattfeder in Pfeilrichtung ziehen, wie in der unteren Abbildung gezeigt, worauf die Fadenführung
hochkommt. Wie die Detailzeichnung zeigt, hat die Fadenführung
zwei Fadenlochsätze; die Löcher
wer- den verwendet, wenn ein Stich vorzugsweise mit niedriger Greiferfadenspannung gebildet wird, ein dehnbarer Faden verwendet wird oder die Stichlänge mehr als 3 mm (1/8") beträgt, und die Löcher
werden verwendet, wenn ein Stich mit normaler Fadenspannung bevorzugt wird.
3. Um den Faden durch den Greifer zu führen, die im Zubehörkasten enthaltene Pinzette verwenden, und nach
dem Durchführen den Faden 5 cm (2") weit von der Greiferspitze herausziehen. (Vorsicht) Nehmen Sie Stichplatte, Bettschieber und Exzenterabdeckung ab, und entfernen Sie jegli- chen Staub von den Zähnen des Transporteurs mit einer Bürste. [MH-481-4, MH-481-5, MH-484-4, MH-484-5] Den Faden nicht verdrehen, sondern einfa,ch durch die Fadenführung (unten) des Fadenständers führen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.
Alle anderen Einfädelverfahren sind wie bei Modellen MH-481 und -484.– 9 –
Einstellen der nach dem Fadenabschneiden verbleibenden Fadenlänge Nach rechts drehen, um die Spannung zu erhöhen. Einstellen der Spulenfadenspannung Nach rechts drehen, um die Spannung zu erhöhen.
10. EINSTELLEN DER VERBLEIBENDEN LÄNGE DES ABGESCHNITTENEN FANDENS (MH-481-4,
MH-481-5, MH-484-4, MH-484-5) Die nach dem Fadenabschneiden in der Nadel verblei- bende Fadenrestlänge hat einen erheblichen Einfl uss auf das Auftreten von Stichauslassen am Nähanfang. Die Stellschraube
lösen, und die Drahtzugstange
des Nadelfaden-Ausziehmagneten nach links bewegen, um den Fadenaufnahmebetrag des Auszugstifts
vergrößern. Dadurch wird die Länge des am unteren Ende des Nadelöhrs verbleibenden Fadens vergrößert. Dagegen wird die Länge durch Bewegen der Stange nach rechts verkleinert. Reduzieren Sie die Länge des nach dem Fadenab- schneiden verbleibenden Fadens, wenn Sie Elastikgarn, wie z. B. Tetorongarn und Nylongarn, benutzen. Lang Kurz
WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. [MH-481-4, MH-481-5, MH-484-4, MH-484-5] [MH-481, MH-484]– 10 –
12. EINSTELLEN DES NÄHFUSSES
Einstellschraube Nähfuß in Schiebeausführung Einstellen des Nähfußdrucks Durch Rechtsdrehen der Druckeinstellschraube wird der Druck erhöht, während er durch Linksdrehen er- niedrigt wird. Der Standarddruck ist 5 kg. Nähfuß-Handheber Um den Nähfuß in der Hochstellung zu arretieren, dre- hen Sie den Nähfuß-Handheber entweder nach rechts oder links. Um den Nähfuß abzusenken, den Knieheber einmal be- tätigen, worauf der Nähfuß auf seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Kettelfadendrücker (MH-481, MH-481-4, MH-481-5) Ein kleiner Kettelfadendrücker ist in das Modell MH-481 eingebaut, der ohne Rücksicht auf die Nähge- schwindigkeit dafür sorgt, dass der Kettelfaden leicht herauskommt. Ein herkömmlicher Nähfuß für allgemei- nen Steppstich kann verwendet werden, wenn an den Kettelfaden keine besonderen Qualitätsanforderungen gestellt werden. Nähfuß in Schiebeausführung (MH-484, MH-484-4, MH-484-5) Das Modell MH-484 besitzt einen Nähfuß in Schiebe- ausführung. Dieser ist wie folgt einzustellen:
1. Den Nähfußfederregler fest anziehen.
2. Die Gleitbewegung des Nähfußes durch Anziehen
oder Lösen der Einstellschraube am Nähfuß ange- messen einstellen: Sitzt die Schraube zu fest, rutscht das Nähgut durch, während das Nähgut nicht trans- portiert wird oder sich kräuselt, falls die Schraube zu locker ist.
11. EINBAUEN DER SILIKONÖL-SCHMIEREINHEIT
Das Modell MH-481 ist mit einer SILIKONÖL- SCHMIEREINHEIT ausgestattet, die auf Sonder- bestellung erhältlich ist, um mit Synthetikgarn oder Synthetik-Mischgarn zu nähen. Geben Sie bei Bedarf eine getrennte Bestellung bei uns auf. Die Silikonöl-Schmiereinheit wird, wie in der Abbil- dung links gezeigt, in die Rahmenfadenöffnung instal- liert.– 11 –
13. EINSTELLEN DER STICHLÄNGE
Anschlag Schraube MH-484, MH-484-4, MH-484-5/S060 Wenn die Transportschwingwelle eine größere Bewe- gung wie beim Modell MH-484/S060 ausführt, zeigt die Stichlängenskala auf dem Einstellrad die Hälfte der tatsächlichen Stichlänge an. Transportschwingwelle Die Stichlänge dieses Modells kann durch Drehen des Transport-Einstellrads an der Oberseite des Transport- hebels eingestellt werden. Die Zahlen an der Skala geben die Länge in Millimeter (mm) an.
1. Das Transport-Einstellrad entweder nach rechts oder
2. Die gewünschte Zahl auf den vom Rahmen überste-
henden Stift ausrichten.
- Die maximale Stichlänge beträgt 4 mm (5/32").
3. Wird der Hebel gedrückt, erfolgt Rückwärtsnähen
mit der Standardteilung von 2 mm (5/64").
4. Wird die Position des Hebelanschlags angehoben,
so wird die Teilung für Rückwärtsnähen klein.
5. Wird die Position des Hebelanschlags weiter an-
gehoben (Mutter lösen und Anschlag hochziehen) und der Hebel gedrückt, so ist normales Nähen mit kleiner Stichlänge möglich. Nutzen Sie dieses Merkmal für Riegeln am Näh- anfang oder Nähende aus. (Vorsicht) Diese Funktion trifft nicht für Faden- abschneiden im Falle von Rückwärts- nähen zu. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 12 – Transportschwingwelle
15. HÖHE UND WINKEL DES NÄHFUSSES
Wenn ein größerer Kräuselsticheffekt erforderlich ist, kann die Bewegung der Transportschwingwelle ver- größert werden, indem der Radius des Arms vergrößert wird. Benutzen Sie zu diesem Zweck die Zahlen in Klam- mern auf dem Einstellrad. (Die Zahl „2.5“ stellt beispielsweise 4,5 mm des Hilfstransports dar, wenn der Haupttransport 1,8 mm beträgt.) Beachten Sie jedoch, dass das Transportverhältnis entsprechend der Zahnteilung zwischen Haupt- und Differentialtransporteur schwankt. Daher darf die An- zeige auf dem Einstellrad nur als Bezugswert verwen- det werden. Drückerstangen-Klemmschraube Wenn die Höhe oder Richtung der Drückerstange we- gen eines Nähfußwechsels geändert werden muss:
1. Den Gummistopfen der Stirnplatte entfernen.
2. Durch diese Öffnung die Einstellung durch Lösen
der Drückerstangen-Klemmschraube vornehmen.
3. Nach der Einstellung die Feststellschraube wieder
Sicherungsmutter Regulierhebel Die Sicherungsmutter des Regulierhebels lösen und den Hebelwinkel einstellen: Den Hebel für Kräusel- stich hochziehen und für Dehnstich niederdrücken. Die Zahlen auf dem Differentialtransport-Einstellrad zeigen das Verhältnis von Hilfstransport zu Haupttrans- port an. (Die Zahl „0.5“ stellt beispielsweise 0,9 mm des Hilfstransports dar, wenn der Haupttransport 1,8 mm beträgt.) WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 13 –
in der Abbildung gelöst wird, kann die Neigung des Transporteurs entweder auf Typ A oder B eingestellt werden. Der maximale Vorsprungbetrag des Transporteurs beträgt 0,8 mm (1/32"). Diesen Betrag mit der Schraube
einstellen. Die Standardhöhe des Haupttransporteurs über der Stichplattenoberfl äche beträgt 0,8 mm (1/32"). Am höchsten Punkt muss die Vorderkante des Haupttrans- porteurs angehoben sein (Abwärtsneigung), und der Differentialtransporteur muss waagerecht liegen, wie in der Abbildung gezeigt. Außerdem muss der Differentialtransporteur so einge- stellt werden, dass er sich gleichzeitig mit dem Haupt- transporteur in die Stichplatte senkt. Diese Einstellungen werden mithilfe der Transporteur- Stellschrauben und der Transportschwingwellenkurbel durchgeführt. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 14 –
17. EINSTELLEN DES TRANSPORTZEITPUNKTES
Schraube [MH-481, MH-481-4, MH-481-5] [MH-484, MH-484-4, MH-484-5] Markierungslinie Transportschwingwellenexzenter Transportantriebsnockenabdeckung Markierung „1“ Markierung „2“ Wenn die Nadelspitze auf 3 mm (1/8") unter die Ober- fl äche der Stichplatte abgesunken ist, die Position des Transporteurs mit der abgebildeten Schraube so einstel- len, dass der Transporteur genau unter die Unterseite der Stichplatte sinkt. Die Synchronisierung des Transportschwingwellenex- zenters (Bewegungsbahn des Transporteurs) muss für Dehn- oder Kräuselstich geändert werden. Die Seitenplatte auf der Rückseite des Maschinenarms entfernen, und die Stellschraube des Transportschwing- wellenexzenters lösen. Die Markierungslinie des Transportschwingwellenex- zenters für Dehnstich auf die Markierung „1“ der Transportantriebsnockenabdeckung und für Kräusel- stich auf die Markierung „2“ ausrichten. Nach der Einstellung des Transportschwingwellenex- zenters die Stellschraube anziehen. Alle Maschinen sind werksseitig auf Dehnstich (Markierung „1“) einge- stellt worden, außer MH-484 und MH-484-4-S060 & S061, die auf Kräuselstich (Markierung „2“) eingestellt wurden. Nach einer Änderung der Synchronisierung des Trans- portschwingwellenexzenters muss die Höhe der Trans- porteure entsprechend korrigiert werden. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 15 –
19. NADEL-GREIFER-BEZIEHUNG
Stellen Sie Nadel und Greifer wie unten beschrieben ein:
1. Das Handrad drehen, um die Nadelstange auf den
Tiefstpunkt ihres Hubs zu stellen. Die Feststell- schraube
der Nadelstangenverbindung lösen. (Festlegen der Nadelstangenhöhe)
2. Die erste (oberste) Markierungslinie
auf der Na- delstange
auf die Unterkante der unteren Nadel- stangenbuchse
ausrichten. Die Feststellschraube
der Nadelstangenverbindung anziehen. Falls eine ORGAN-Nadel (TV×7) benutzt wird, die Markierungslinien auf der linken Seite der Nadel- stange verwenden. Falls eine Schmetz-Nadel (z. B. UY-128GAS) benutzt wird, die Markierungslinien auf der rechten Seite der Nadelstange verwenden.
Die Rückholfeder des Transporthebels wurde ein wenig verstärkt, so dass der Hebel beim Nähen mit hoher Geschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Art der ge- bildeten Stiche zwangsläufi g auf die Ausgangsstellung zurückkehrt. Wenn Sie die Andrückkraft zum Nähen mit kleineren Stichen oder für den Betrieb der Maschine mit nied- rigerer Geschwindigkeit verringern wollen, können Sie die Gegenkraft durch Ändern der Position der in der Abbildung gezeigten Feder einstellen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 16 –
5. Die Greifer-Stellschraube
und die Greifer- Klemmschraube
lösen, und die Einstellung ausführen.
6. Sicherstellen, dass ein Abstand von ca. 3,2 mm
zwischen der Nadelmitte und der Blattspitze des Greifers vorhanden ist, wenn der Greifer seinen hin- teren Anschlag erreicht.
(Festlegen der Greiferposition)
3. Die Zahnrad-Stellschraube
zum Einstellen lösen, so dass der Greifer
seinen hinteren Anschlag erreicht, wenn sich die Nadelstange am Tiefpunkt ihres Hubs befi ndet.
4. Die Einstellung so ausführen, dass die Blattspitze des Greifers
auf die Nadelmitte ausgerichtet ist, so dass die erstere 1,5 mm Abstand von der Oberkante des Nadelöhrs hat und dass ein Spiel von 0,05 mm zwischen Greifer und Nadel vorhanden ist, wenn die zweite Markierungslinie
auf die Unter- kante der unteren Nadelstangenbuchse
ausgerichtet ist.– 17 –
20. EINSTELLEN DER GREIFER-AUSWEICHBEWEGUNG
Äußerstes rechtes Ende Markierung Nr. 4 Fadenspreizer Schraube des Fadenspreizernockens Das Maß B in der Abbildung kann innerhalb der ovalen Bewegung des Greifers in der folgenden Reihenfolge eingestellt werden.
1. Die Gummikappe entfernen.
2. Das Handrad von Hand drehen.
3. Die Köpfe der plattierten Einstellschraube
, der Flachkopfschraube und der Klemmschraube er- scheinen in dieser Reihenfolge, weshalb zuerst die 2 Schrauben, Flachkopfschraube und Klemmschrau- be, zu lösen sind.
4. Wird die Körnermarkierung
zur rechten Seite gebracht, wird das Maß B größer.
5. Die Einstellung wird abhängig von der Feinheits-
zahl der Nadel durchgeführt, aber normalerweise erfolgt die Einstellung auf die Nadel #11.
6. Die Einstellung ist so vorzunehmen, dass sich der
Greifer so weit wie möglich der Nadelseite nähert und wieder zurückgeht. Dann, nach der Einstellung der Position durch Anziehen der Flachkopfschraube, die Klemmschraube sicher festziehen. Der Fadenspreizer wird im Falle von Rückwärtsnähen benötigt, und gleichzeitig ist es sehr wichtig, im Falle von Vorwärtsnähen Stützstiche ohne Stichauslassen zu erhalten. Synchronisierung des Fadenspreizers zur Nadel Wenn die Markierung Nr. 4 wie in der Abbildung ge- zeigt von der Unterseite der unteren Nadelstangenbuch- se aus erscheint, den Fadenspreizer mit der Fadensprei- zernocken-Stellschraube gemäß der Abbildung einstel- len, so dass der Fadenspreizer zum äußersten rechten Ende kommt.
WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 18 – Position der Fadenspreizerklinke Wenn das spitze Ende der sich senkenden Nadel die Höhe der Greiferoberseite erreicht, den Fadenspreizer auf die in der Abbildung gezeigte Position einstellen.
Die Rechts-Links-Ausrichtung sollte so eingestellt sein, dass die Innenfl äche des Fadenspreizers mit der Mitte der Nadel übereinstimmt.
Die Einstellung mit der Schraube
so vornehmen, dass das vordere und hintere Maß A 2 mm (5/64") beträgt.
Die Höhe ist mit der Schraube
so einzustellen, dass der Abstand zwischen der Unterseite des Fadenspreizers und der Oberseite des Greifers 0,2 mm (1/100") beträgt. Innenlinie Nadel Fadenspreizer Greifer
Nadel Fadenspreizer Positionierung des Fadenspreizers in Querrichtung Positionierung des Fadenspreizers in Längsrichtung Die Nadel absenken. Den Fadenspreizer gemäß der obigen Abbildung positionieren.
Für die Querrichtung ist die Position des Fadenspreizers so einzustellen, dass ein Abstand von 0,5 mm zwi- schen der Mittellinie der Nadel und der Innenlinie besteht, wenn die dritte Markierungslinie auf der Nadelstan- ge von der Unterkante der unteren Nadelstangenbuchse aus erscheint.
Für die Längsrichtung ist die Position des Fadenspreizers mithilfe der Schraube
so einzustellen, dass der Fadenspreizer auf die rote Fläche des Greifers ausgerichtet ist.
Die Höhe des Fadenspreizers mithilfe der Schraube
so einstellen, dass ein Spiel von 0,05 mm zwischen der Unterseite des Fadenspreizers und der Oberseite des Greifers besteht, wenn sich die Nadelstange am oberen Totpunkt befi ndet.– 19 – Greifer Dreieck Methode des Fadenspreizers
Wenn die Fadenspreizerklinke zurückkehrt, greift die Spitze der Fadenspreizerklinke zwangsläufi g den Greiferfaden und eine Seite der Nadelfadenschleife, bis die Nadelspitze das Fadendreieck erreicht.
Nachdem die Nadelspitze in das Fadendreieck ein- gedrungen ist, sollte der Greifer den Faden freige- ben. Oben sind die Fadenspreizer-Einstellungen für Vor- wärts- und Rückwärtsstich angegeben, um korrekte Stiche zu bilden. MH-481, MH-484 MH-481-4, MH-481-5, MH-484-4, MH-484-5 Fadenspreizer Bewegliches Messer Funktion des Fadenspreizers (besonders beim Abschneiden von Fäden). Der Fadenspreizer hält den Greiferfaden und Nadel- faden an 2 Stellen einer Schleife sicher fest, bevor die Nadel sich zu ihrem oberen Totpunkt hebt und stehen bleibt. Dann nähert sich die Spitze des Schwingmes- sers, um diese 2 Fäden zu erfassen und abzuschneiden.
22. ANPASSEN DER BEWEGUNG DER NADELSCHÜTZER AN DIE GREIFERFÜHRUNG
Erste Schraube Synchronisierung des Nadelschutzes Die Synchronisierung des Nadelschutzes wird festge- legt, indem die erste Schraube der Abbildung auf die Abfl achung der Welle ausgerichtet wird. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 20 – Position des Nadelschutzes Wenn der Greifer den Nadelfaden auffängt, die Einstel- lung so vornehmen, dass die Nadelspitze den Nadel- schutz leicht berührt. Die Höhe so hoch wie möglich einstellen, dass die Nadelfadenschleife erhalten bleibt. Die Stellschrauben
für diese Einstellung lösen. Position der Greiferführung Die Greiferführung ist so nah wie möglich am Greifer zu installieren, ohne dass sie den Greifer berührt. Die Einstellung so vornehmen, dass das Maß A etwa 0,2–0,5 mm (1/100"–1/64") und das Maß B etwa 0,5–1,0 mm (1/64"–3/64") beträgt. Das Maß A wird durch Lösen der Schraube
, und das Maß B durch Lösen der Schraube
Die Feststellschraube
lösen. Die Position des Grei- ferfadennockens
so einstellen, dass der Draht
durch die Führungsöffnung
sichtbar ist, wenn die dritte Markierungslinie
(dritte von oben) der Nadel- stange
mit der Unterkante der unteren Nadelstan- genbuchse fl uchtet. Nach der Einstellung die folgenden Punkte überprüfen.
1. Wenn der Greiferfaden von der Spitze
des Grei- ferfadennockens abrutscht, dringt die Nadelspitze vollständig in das Greiferfadendreieck ein.
2. Falls Fältelung von besonderer Bedeutung ist, er-
reicht die Unterseite des Drahtes die Unterkante des Führungslochs
geringfügig früher als bei norma- ler Synchronisierung.
WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 21 –
25. POSITION DER RAHMENFADENÖSE
Die Fadenspannung ändert sich, indem die Zwischenfa- denführung
nach oben oder unten verstellt wird. Die Fadenspannung erhöht sich, indem die Zwischenfa- denführung höher gestellt wird, während sie sich durch Tieferstellen verringert. Im Allgemeinen ist die Position der Feststellschraube
gemäß der nachstehenden Tabelle einzustellen. Verwendetes Garn Skala auf der Zwischenfadenführung Baum- wollgarn #80 bis #50 2 bis 3 #30 bis #20 3 bis 4 Synthe- tikgarn #80 bis #50 1 bis 2 #30 bis #20 2 bis 3
26. FADENABSCHNEIDEN (MH-481-4, MH-481-5, MH-484-4, MH-484-5)
1. Montageplattenbaugruppe des beweglichen Messers
Der temporäre Test für Fadenabschneiden und Fadenfestklemmen kann unabhängig auf der Montageplattenbau- gruppe des beweglichen Messers durchgeführt werden. (Nachdem die folgenden Einstellungen abgeschlossen sind, die Fäden manuell mit der Aussparung des beweglichen Messers einhaken, das bewegliche Messer in das Gegenmesser ziehen, um die Fäden festzuklemmen, und der Faden wird abgeschnitten.) Abmessungen des Gegenmessers Beim Schärfen des Gegenmessers dieses mit Teil
korrigieren, daß die Fertiggröße 0,5±0,05 mm wird.
WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. Eine größere Schleife wird vom Nadelfaden gebildet, und gleichzeitig wird die gebildete Schleife durch die Einstellung der Fadenhebelbewegung stärker gestrafft, um den Nadelfaden nach oben zu holen, wie in der Abbildung gezeigt, wenn die Nadelstange ihren unteren Totpunkt erreicht hat. Wenn ein dünner Faden verwendet wird, muss der Fadenhebel auf seine Tiefststellung abgesenkt werden. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 22 – Montageplatte des beweglichen Messers Spannungsmesser Einstellung des Spanndrucks Der Greiferfaden-Spanndruck, der durch die Faden- klemmfeder bewirkt wird, ist unabhängig von den Nähfäden konstant, so daß sich Einstellungen erübri- gen. Wenn der Greiferfaden nicht richtig festgeklemmt wird, muß die Baugruppe des beweglichen Messers ausgewechselt werden. Wenn ein Baumwollfaden Nr. 60 festgeklemmt und wie in der Abbildung gezeigt weggezogen wird, liegt die richtige Spannung zwi- schen 70 und 100 g. Das obere Ende der Feder und die Unterseite des beweglichen Messers müssen gleichmä- ßig miteinander in Eingriff kommen. Den Fadenspan- ndruck nicht verändern, da er vor der Auslieferung der Maschine vom Werk richtig eingestellt worden ist.
2. Positionieren des beweglichen Messers
Die Position des beweglichen Messers hängt von Sockel des beweglichen Messers, Sockelmontageplatte und An- schlag des beweglichen Messers ab. Seitliche Position des Sockels des beweglichen Messers Innerhalb des durch die ovalen Schraubenlöcher gege- benen Bereichs einstellen. Durch Bewegung nach rechts wird die Länge des an der Nadel verbleibenden Fadens erhöht. Einstellschrauben Längsposition des Sockels des beweglichen Messers Einen Abstand von 0,1 mm bis 0,5 mm zwischen beweglichem Messer und Fadenspreizer herstellen, so daß das Messer nicht gegen den Spreizer schlägt, wenn es sich diesem nähert. Bewegliches Messer Greifer 0,1 bis 0,5 mm Fadenspreizer– 23 – Hub des beweglichen Messers Die Schraube
lösen, und die Einstellung mit der Messerantriebsgabel
so einstellen, daß das Hinterende des beweglichen Messers
1 mm vom Gegenmesser
vorsteht, wobei der Fadenabschneidehebel
in Berührung ist. Dann die Position des Elektrornagnets
so einstellen, daß das bewegliche Messer
3 mm von der Stichplatte
stoppt, wenn es zum weitesten Punkt bewegt wird.
Längsposition des beweglichen Messers Das bewegliche Messer muß mit 2 Fäden, die vom Fadenspreizer gehalten worden sind, zurückgehen. Dies ist auf jeden Fall sicherzustellen. Wenn nicht, die Längsposition des beweglichen Messers durch Bewe- gen der Montageplatte so einstellen, daß das Messer die beiden vom Spreizer gehaltenen Fäden unabhängig vom Hub einhakt. Haken des beweglichen Messers Installieren des Sockels der Montageplatte des beweglichen Messers Fadenspreizer– 24 –
27. EINSTELLEN DES ABSTREIFERS (MH-481-4, MH-481-5, MH-484-4, MH-484-5)
Abstreifer Dämpfer Elektromagnet-Plunger
Abstreifer Abstreifer Nadel Position des Abstreifers in Bezug zur Nadel Der vertikale Abstand zwischen dem Abstreifer und der Nadelspitze muß 1 mm betragen, und der horizontale Abstand zur Nadelmitte 2 mm. Kann durch Lösen der Schraube an der Abstreiferantriebsarm-Stellschraube
eingestellt werden. Vorderste Position des Abstreifers Die vorderste Position des Abstreifers ist durch die Po- sition des Abstreiferantriebs-Elektromagnets bestimmt. Die Position des Elektromagnets mit der Schraube
so einstellen, daß das Oberende des Abstreifers das lin- ke Ende des Drückerfußes erreicht, wenn der Elektro- magnet-Plunger zu seiner höchsten Position gelangt ist.
- Nachdem eine richtige Position erhalten worden ist, sicherstellen, daß der Abstreifer nicht mit der Nadel in Berührung kommt, und außerdem, daß der Dämpfer am Abstreiferantriebsann an dessen Unterseite sitzt, wenn der Abstreifer zurückgebracht worden ist. Wenn der Dämpfer nicht an der Armfl äche sitzt, muß die Position des Elektromagnets eingestellt werden, da dieser an einer höheren Position instal- liert oder sein Hub kürzer als der Standardwert von 8,5 nun ist. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 25 –
28. EINSTELLEN DES NADELFADENKLEMMARMS (MH-481-4, MH-481-5, MH-484-4,
MH-484-5) Der Nadelfaden-Klemmarm hat die Aufgabe, den vom Abstreifer bearbeiteten Nadelfaden festzuklemmen, um die folgenden Näharbeiten vorzubereiten. Die Spannung der Feder so einstellen, daß der Spanndruck zwischen 30 und 40 g liegt, wenn Baumwollnadelfaden Nr. 60 herausgezogen wird. Dieser Druck gilt für alle Nähfäden. Deshalb braucht der obengenannte Druck nicht nach jedem Fadenwech- sel geändert zu werden.
- Bei der Einstellung darauf achten, die Feder nicht ungleichmäßig zu belasten. Spannungsmesser Nadelfadenklemmarm
29. EINSTELLEN DES AUSZIEHBETRAGS DES GREIFERFADENS (MH-481-4, MH-481-5,
MH-484-4, MH-484-5) Der Standardbetrag des Greiferfadens wird ausgezogen, wenn der Greiferfaden-Ausziehhebel
unmittelbar vor Betätigung des Fadenabschneiders 3 mm Abstand vom Fadengangloch in der Exzenterfadenführung
lösen, und die Einstellung vornehmen, indem der Fadenspannungs-Freigabeschieberblock
des Ex- zenters nach rechts oder links geschoben wird. Bei bestimmten Nadeltypen rutscht der Greiferfaden eventuell vom Greifer ab. Nehmen Sie in einem solchen Fall die Einstellung so vor, dass ein längerer Faden ausgezogen wird. Greiferfaden
WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 26 –
30. KRÄUSELSTICHVORRICHTUNG (MH-484, MH-484-4, MH-484-5)
S060 (Kräuselstichvorrichtung) Mit der Vorrichtung S061 können Sie absatzweise Kräuselstiche wunschgemäß durch Betätigen des Pe- dalhebels ausführen. Die Vorrichtungen S060 und S061 sind für das Modell MH-484 erhältlich. S061 (Intervall-Kräuselstichvorrichtung) Mit der Vorrichtung S061 können Sie absatzweise Kräuselstiche wunschgemäß durch Betätigen des Pe- dalhebels ausführen. Einzelheiten zur Einstellung fi nden Sie in der getrennten Gebrauchsanleitung für die Vorrichtungen S060 und S061. Sicherungsmutter Feder Anschlag
31. MOTORRIEMENSCHEIBE UND NÄHGESCHWINDIGKEIT (MH-481, MH-484)
1) Verwenden Sie einen 400-W-Drehstrom-Kupplungsmotor.
2) Verwenden Sie einen Keilriemen des Typs M.
3) Die folgende Tabelle zeigt die Beziehung zwischen Motorriemenscheibe und Nähgeschwindigkeit.
Modell Nähgeschwin- digkeit Effektiver Durchmesser des Handrads Anzahl der Pole Netzfrequenz Motordrehzahl Effektiver Durchmesser der Motorriemenscheibe MH-481 MH-484
(Vorsicht) Den effektiven Durchmesser der Motorriemenscheibe erhält man, indem man 5 mm vom Außendurchmesser subtrahiert. WARNUNG : Um mögliche Verletzungen durch plötzliches Anlaufen der Maschine zu verhüten, schalten Sie die Stromversorgung der Maschine aus, und vergewissern Sie sich, daß der Motor vollkommen stillsteht, bevor Sie mit dieser Arbeit beginnen.– 27 –
32. NÄHSTÖRUNGEN UND ABHILFEMASSNAHMEN
Störung Ursachen Abhilfemaßnahmen
Die Fadenqualität ist schlecht.
Ein anderes Garn von besserer Qualität verwenden.
Der Faden ist zu dick für die Nadel.
Faden oder Nadel wechseln.
Fadenbruch wegen erhitzter Nadel.
Dies tritt bei Synthetikfasergarn auf. Silikonöl auftragen (siehe „11. EINBAUEN DER SILIKONÖL-SCHMIEREINHEIT“) oder die Näh- geschwindigkeit reduzieren.
Fadenspannung ist zu hoch.
Die Fadenspannung verringern. Siehe „9. FADENSPANNUNG“.
Der Fadenweg von Nadel, Greifer, Stichplatte, Nadelschutz, Greiferfüh- rung und alle anderen Fadenwege weisen Grate auf.
Die Fadenwege mit Ölstein oder durch Schwabbeln glätten.
Zu viel Faden bleibt übrig und wird erneut erfasst.
Den Fadenaufnahme-Spannungshebel aktivieren. Siehe „24. POSITION DES FADENHEBELS“.
Zwei aufeinander folgende Stiche werden auf dem Nadelfaden ausgelassen. (Diese Störung entsteht, wenn der Greifer den Nadelfaden nicht er- fasst.)
Die Greiferbewegung überprüfen. Siehe „19. NADEL-GREIFER-BEZIEHUNG“.
Den Abstand zwischen Greifer und Nadel überprü- fen. Siehe „19. NADEL-GREIFER-BEZIEHUNG“.
Die Synchronisierung zwischen Greifer und Nadel überprüfen. Siehe „19. NADEL-GREIFER-BEZIEHUNG“.
Versuchen Sie, die Spannung des Fadenhebels ab- hängig von der Garnart zu erhöhen. Siehe „24. POSITION DES FADENHEBELS“.
Prüfen, ob die Nadel korrekt angebracht ist. Siehe „6. ANBRINGEN DER NADEL“.
Position und Synchronisierung des Nadelschutzes überprüfen. Siehe „22. ANPASSEN DER BEWEGUNG DER
Prüfen, ob der Faden korrekt durchgezogen wird. Siehe „7. EINFÄDELN DES MASCHINEN- KOPFES“ und „8. EINFÄDELN DER GREIFER“.– 28 – Störung Ursachen Abhilfemaßnahmen
Eine unabhängige Naht wird auf dem Greiferfaden ausgelassen. Nadel Greifer Diese Störung entsteht, wenn die Nadel sich nicht durch die vom Grei- ferfaden gebildete Dreieckschleife senkt.
Die Greiferbewegung überprüfen. Den Abstand zwischen Greifer und Nadel überprü- fen. Siehe „19. NADEL-GREIFER-BEZIEHUNG“.
Die Synchronisierung der Greiferfadenaufnahme überprüfen. Siehe „23. POSITIONIEREN DES GREIFERFA- DENHEBELS“.
Die Position des Fadenspreizerhakens einstellen. Siehe „21. FADENSPREIZER“.
Die Greiferfadenspannung geringfügig erhöhen. Siehe „9. FADENSPANNUNG“.
Prüfen, ob der Faden korrekt durchgezogen wird. Siehe „7. EINFÄDELN DES MASCHINEN- KOPFES“ und „8. EINFÄDELN DER GREIFER“.
Stichauslassen auf dem Nadelfaden wegen unzureichender Schleifenbil- dung. Nadel Greifer Diese Störung entsteht, wenn der Nadelfaden äußerst stark nach links geneigt ist.
Die Greiferbewegung überprüfen. Den Abstand zwischen Greifer und Nadel überprü- fen. Siehe „19. NADEL-GREIFER-BEZIEHUNG“. Falls die Störung durch Verwendung eines Chemiefasergarns verursacht wird.
Die Nähgeschwindigkeit reduzieren.
Silikonöl auftragen. Siehe „11. EINBAUEN DER SILIKONÖL- SCHMIEREINHEIT“.
Eine Nadel für Chemiefasergarn verwenden. Falls die Störung durch Verwendung eines Synthetikfasergarns verursacht wird.
Den Erfassungsbetrag des Greifers größer machen. Siehe „19. NADEL-GREIFER-BEZIEHUNG“.
Die Nähgeschwindigkeit reduzieren.
Silikonöl auftragen. Siehe „11. EINBAUEN DER SILIKONÖL- SCHMIEREINHEIT“.
chende Fes- tigkeit von Stichen
Die Nadelfadenspannung ist zu nied- rig.
Die Nadelfadenspannungsmutter anziehen. Siehe „9. FADENSPANNUNG“.
Die Greiferfadenspannung ist zu hoch.
Die Nadelfadenspannungsmutter lösen. Siehe „9. FADENSPANNUNG“.
Die Greiferfadenaufnahme liefert keine ausreichende Fadenlänge.
Die Einfädelreihenfolge der Greiferfadenführung ändern. Siehe „23. POSITIONIEREN DES GREIFERFA- DENHEBELS“.
Der Faden ist zu dick für die Nadel- größe.
Eine andere Nadel verwenden. Siehe „6. ANBRINGEN DER NADEL“.– 29 – Störung Ursachen Abhilfemaßnahmen
Die eingestellte Position der Rah- menfadenöse ist ungeeignet.
Versuchen Sie, die Position abzusenken. Siehe „25. POSITION DER RAHMENFADENÖSE
Die Position des Fadenhebels ist ungeeignet.
Versuchen Sie, sie hochzudrücken. Siehe „24. POSITION DES FADENHEBELS“.
Die Stichplatte passt nicht.
Die Stichplatte durch eine andere mit größerem Stichloch ersetzen.
Die Nadel ist verbogen.
Die Nadel durch eine gerade Nadel ersetzen. Siehe „6. ANBRINGEN DER NADEL“.
Die Synchronisierung zwischen Nadelbewegung und Nadel stimmt nicht.
Die Synchronisierung einstellen. Siehe „17. EINSTELLEN DES TRANSPORTZEIT- PUNKTS“.
Die Position des Nähfußes ist falsch.
Prüfen, ob das Loch des Nähfußes, das Loch der Stichplatte und die Schleifenführungsplatte in der Mitte der Nadel platziert sind.
Die Bewegung des Nadelschutzes ist unangemessen.
Position und Synchronisierung der Nadelschutzbe- wegung überprüfen. Siehe „22. ANPASSEN DER BEWEGUNG DER
Die Nadelfadenspannung ist zu hoch.
Die Spannung verringern. Siehe „9. FADENSPANNUNG“.
Die Dicke der Nadel ist ungeeignet.
Die Nadel im Einklang mit der Qualität und dem Gewicht des Nähguts durch eine geeignete ersetzen. Siehe „6. ANBRINGEN DER NADEL“.
Fadenspannung ist zu hoch.
Die Fadenspannung, besonders des Greiferfadens, verringern. Siehe „9. FADENSPANNUNG“.
Die Synchronisierung der Greiferfa- denaufnahme ist falsch.
Den Zeitpunkt ein wenig vorverlegen. Siehe „23. POSITIONIEREN DES GREIFERFA- DENHEBELS“.
Die Fadenwege sind rau.
Den Fadenweg bei dickem Garn #8 mit Läpppaste polieren.
Die Andrückkraft des Nähfußes ist zu groß.
Die Einstellschraube anziehen. Siehe „12. EINSTELLEN DES NÄHFUSSES“.
Eine feinere Nadel verwenden.
Eine für feine Stoffe ausgelegte Stichplatte verwen- den.
Differentialtransportverhältnis: Ein Verhältnis von 1:0,7 für Kräuseln anwenden.
Einen Gleitnähfuß verwenden. Siehe „12. EINSTELLEN DES NÄHFUSSES“.
Den Druck reduzieren. Siehe „12. EINSTELLEN DES NÄHFUSSES“.FRANÇAISi
EinfachAnleitung