K 5002000S - Kompressor Airpress - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG K 5002000S Airpress
Die gegenständliche Erklärung wird im Original dem Kompressor beigepackt.
anwendbaren Richtlinien entspricht.
ERKLÄRUNG DER SICHERHEITSKENNZEICHNUNG AN
TUOTTEITA KOSKEVAT TURVAMERKIT
ERKLÄRUNG DER SICHERHEITSKENNZEICHNUNG AN
TUOTTEITA KOSKEVAT TURVAMERKIT
DE Zeichenerklärung:
1 - Daten des Herstellers
2 - CE-Zeichen und WEEE-Symbol
3 - Modell / Code / Seriennummer
4 - Saugluft gemessen in (Liter/Min) und (Kubikfuß/Min)
5 - Vom Kompressor bereitgestellte Luft gemessen in (Liter/Min)
6 - Maximaler Betriebsdruck (bar und PSI), Fassungsvermögen des
Tanks (Liter), Drehzahl (U/Min), Gewicht (kg)
7 - Garantierter Schallleistungspegel in dB(A)
Gemessener Schallleistungspegel in dB(A)
8 - Elektrische Daten: Versorgungsspannung (V), Frequenz (Hz),
Stromaufnahme (A), Leistung in (kW) und (PS)
10 - Ursprungserklärung
2. MISE EN MARCHE ET UTILISATION
Diese Bedienungsanleitung für späteres Nachschlagen sorgfältig aufbewahren
VORSICHTSMASSNAHMEN BEIM GEBRAUCH
Diese Kompressoren sind nicht für den Betrieb im Freien geeignet. Diese Kompressoren sind für den professionellen Einsatz ausgelegt.
- Der Kompressor muss in geeigneten Räumen (mit ausreichender Belüftung sowie einer Raumtemperatur zwischen +5°C und +40°C) verwendet werden und darf auf keinen Fall in Gegenwart von Staub, Säuren und Dampf sowie explosiven oder brennbaren Gasen eingesetzt werden.
- Stets einen Sicherheitsabstand von mindestens 4 Metern zwischen dem Kompressor und dem Arbeitsbereich einhalten.
- Eine eventuell auf den Riemenschutzabdeckungen des Kompressors während der Lackierungsarbeiten auftretende Einfärbung zeigt an, dass der Abstand zu gering ist.
- Den Stecker des Elektrokabels in eine der Form, Spannung und Frequenz entsprechende und mit den geltenden Vorschriften konforme Steckdose stecken.
- Bei den Triphasen-Versionen muss der Stecker von einem Elektriker gemäß den örtlichen Vorschriften eingebaut werden. Beim Erststart kontrollieren, ob der Rotationssinn korrekt ist und der durch den auf der Riemenabdeckung bendlichen Pfeil (bei den Versionen mit Plastikschutz) oder auf dem Motor (bei den Versionen mit Metallschutzabdeckungen) angegebenen Richtung entspricht.
- Verlängerungskabel mit einer maximalen Länge von 5 Metern sowie entsprechendem Querschnitt verwenden.
- Eine Verwendung von längeren Kabeln oder Adaptern und Mehrfachsteckern wird nicht empfohlen.
- Stets nur den Druckwächterschalter zum Ausschalten des Kompressors oder den auf der Elektroschaltafel bendlichen Schalter bei den entsprechend vorgesehenen Modellen verwenden. Den Kompressor nicht durch ein Herausziehen des Steckers ausschalten, um einen Neustart bei unter Druck stehendem Kopf zu vermeiden.
- Zum Verschieben des Kompressors stets nur dessen Griff verwenden.
- Der Kompressor muss zum Betrieb auf einer stabilen Unterlage eben aufgestellt werden, um die korrekte Schmierung zu gewährleisten.
- Den Kompressor für die optimale Frischluftzirkulation sowie die Gewährleistung einer vorschriftsmäßigen Kühlung mindestens 50 cm von der Wand entfernt aufstellen.
- Den Luftstrahl niemals gegen Personen, Tiere oder den eigenen Körper richten (Eine Schutzbrille zum Schutz der Augen von durch den Strahl aufgewirbelten Fremdkörpern tragen).
- Auf keinen Fall den von an den Kompressor angeschlossenen Werkzeugen versprühten Flüssigkeitsstrahl auf den Kompressor richten.
- Das Gerät nicht barfüssig oder mit nassen Händen oder Füßen benutzen.
- Zum Ausstecken des Steckers aus der Steckdose oder zum Verschieben des Kompressors nicht am Versorgungskabel ziehen.
- Das Gerät vor Witterungseinüssen (Regen, Sonne, Nebel, Schnee) schützen.
- Den Kompressor nicht bei unter Druck stehendem Behälter transportieren.
- Keine Schweißarbeiten oder mechanische Arbeiten am Behälter vornehmen. Bei Defekten oder Korrosion muss dieser komplett ausgewechselt werden.
- Der Kompressor darf nicht von ungeschultem Personal benutzt werden. Kinder und Tiere vom Arbeitsbereich fernhalten.
- Das Gerät darf nicht von Personen (Kinder inbegriffen) mit beschränkten körperlichen, sensoriellen oder geistlichen Kapazitäten, oder ohne erworbene Erfahrung oder Kenntnissen, benutzt werden, es sei denn, sie wurden durch eine für ihre Sicherheit verantwortliche Person beaufsichtigt und oder über den Gebrauch des Gerätes informiert.
- Kinder müssen beaufsichtigt und es muss sichergestellt werden, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
- Keine brennbaren Objekte oder Gegenstände aus Nylon und Stoff in der Nähe und/ oder auf dem Kompressor ablegen.
- Die Maschine nicht mit brennbaren Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln reinigen. Lediglich ein feuchtes Tuch verwenden und sich dessen vergewissern, dass der Stecker aus der elektrischen Steckdose gezogen worden ist.
- Die Benutzung des Kompressors ist eng mit der Luftkompression verbunden. Die Maschine nicht mit anderweitigen Gasen verwenden.
- Die von dieser Maschine erzeugte Druckluft kann nicht im Pharmazeutik-, Lebensmittel- oder Krankenhausbereich zum Einsatz kommen, außer nach Spezialbehandlungen, und sie kann auch nicht zum Füllen von Tauchgeräten benutzt werden.
- Den Kompressor nicht ohne Schutzvorrichtungen (Riemenschutz) benutzen, und ein Berühren der sich in Bewegung bendlichen Teile vermeiden.
WAS SIE UNBEDINGT WISSEN SOLLTEN
- Dieser Kompressor ist für den Betrieb mit einem auf dem Kenndatenschild angegebenen intermittierenden Verhältnis (so weist beispielsweise die Kennzeichnung S3-50 auf 5 Minuten Arbeitszeit und 5 Minuten Stillstandszeit hin) vorgesehen, um eine übermäßige Erhitzung des Elektromotors zu vermeiden. Sollte diese dennoch auftreten, würde automatisch die im Motor vorhandene Wärmeschutzsicherung eintreten und bei überhöhter Temperatur infolge von übermäßiger Stromabsorption automatisch die Spannung unterbrechen.
- Für die Begünstigung eines Neustarts der Maschine muss neben den angegebenen Maßnahmen auch der Druckwächterschalter betätigt und zuerst auf die Position Aus und im Anschluss daran auf die Position Ein gestellt werden (Abb. 1a-1b).
- Bei den Monophasen-Versionen muss von Hand eingegriffen und der auf der Klemmendose des Motors bendliche Rückstellschalter betätigt werden (Abb. 2).
- Bei den Triphasen-Versionen ist eine Betätigung des Druckwächterschalters ausreichend, wobei dieser erneut auf die Position Ein gestellt oder aber der im Elektroschaltkasten untergebrachte Wärmeschutzschalter gedrückt werden muss (Abb. 3a-3b-3c).
- Die Monophasen-Versionen sind mit einem Druckwächter mit Entlüftungsventil, das mit einer Verschlussverzögerung (oder mit einem auf dem Verschlussventil bendlichen Ventil) zur Erleichterung des Motorstarts versehen ist, ausgestattet, und daher ist bei leerem Behälter das Austreten eines Luftstrahls aus diesem für einige Sekunden als normal anzusehen.
- Sämtliche Kompressoren sind mit einem Sicherheitsventil ausgestattet, welches im Falle einer Betriebsstörung des Druckwächters eintritt und die Sicherheit der Maschine gewährleistet (Abb. 4a-4b). Das Sicherheitsventil wurde eingebaut, um eine zu hohe Druckbeaufschlagung der Lufttanks zu vermeiden. Dieses Ventil ist werkseitig eingestellt und tritt erst in Funktion, wenn der Tankdruck diesen Wert erreicht. Versuchen Sie nicht diese Sicherheitsvorrichtung zu justieren oder zu entfernen. Jegliche Änderungen an der Einstellung könnten ernsthafte Verletzungen verursachen. Sollte eine Reparatur oder Wartung an diesem Gerät erforderlich sein, wenden Sie sich bitte an eine autorisierte Werkstätte.
- Sämtliche Doppelstadienkompressoren sind mit auf der Luftzufuhrsammelleitung zum Behälter sowie auf der Verbindungsleitung zwischen Nieder- und Hochdruckbereich, welche sich auf dem Kopf bendet, sitzenden Schutzventilen ausgestattet (Abb. 5).
- Die rote Markierung am Manometer bezieht sich auf den maximalen Betriebsdruck des Tanks. Sie bezieht sich nicht auf den eingestellten Druck.
- Während des Anschlusses eines Pneumatikwerkzeuges an eine vom Kompressor abgehende Druckluftleitung muss der aus der Leitung austretende Luftstrom auf jeden Fall unterbrochen werden.
- Die Verwendung von Druckluft bei den im Einzelnen vorgesehenen Benutzungsarten (Aufpumpen, Pneumatikwerkzeuge, Lackierung, Wäsche mit Reinigungsmitteln auf Wasserbasis etc.) bringt die Kenntnis und Einhaltung der in den einzelnen Fällen vorgeschriebenen Vorschriften mit sich.
- Es ist zu überprüfen, ob der Luftverbrauch und der maximale Betriebsdruck des zu verwendenden Druckluftwerkzeugs und der Verbindungsrohre (mit dem Kompressor) mit dem am Druckregler eingestellten Druck und der vom Kompressor erzeugten Luftmenge übereinstimmen.
- Bei Drücken über 7 bar sollten die Zuführschläuche mit einem Sicherheitskabel (z. B. einem Drahtseil) ausgestattet werden.
- Die Kompressorleistung ist für den Betrieb zwischen 0 und 1000 Metern über dem Meeresspiegel gewährleistet.
- Der Kompressor muss mit der auf dem Typenschild des Motors angegebenen maximalen Impedanz (Zmax) angeschlossen werden.
2. ANLASSEN UND GEBRAUCH
- Die beiliegenden Räder müssen entsprechend Bild 19 - 20 montiert werden. Bei den Versionen mit feststehenden Füßen den eventuell vorgesehenen Vibrationsverhinderern einbauen (Abb. 21).
- Es ist die Übereinstimmung der Daten des Kennzeichenschildes des Kompressors mit denen der vorhandenen elektrischen Anlage zu vergleichen; ein Spannungsunterschied von +/- 10 % gegenüber der Nominalstärke ist zulässig.
- Den Stecker des Versorgungskabels in eine geeignete Steckdose einstecken und prüfen, ob der Schalter des auf dem Kompressor bendlichen Druckwächters auf der Position “O” (OFF) steht (Abb. 6a-6b-6c-6d).
- Bei den Triphasen-Versionen den Stecker an eine durch entsprechende Sicherungen geschützte Schalttafel anschließen.
- Bei den mit elektrischer Schalttafel ausgestatteten Versionen (“Tandem”-Zentralen oder stern-/dreiecksförmige Starter) müssen die Installation sowie die Anschlüsse (an den Motor, an den Druckwächter sowie an das Magnetventil, falls vorgesehen) durch Fachpersonal ausgeführt werden.
- Den Ölstand am Sichtfenster prüfen, und eventuell über den Entlüftungsstopfen auffüllen (Abb. 7a- 7b).
- An dieser Stelle ist der Kompressor betriebsbereit.
- Durch Drücken des Druckwächters (oder des Wählers bei den Versionen mit elektrischer Schalttafel) (Abb. 6a-6b-6c-6d) setzt sich der Kompressor in Gang und pumpt Luft über die Zustromleitung in den Behälter. Bei den Doppelstadienversionen wird die Luft in das Niederdruckzylinderrohr eingesaugt und vorgepresst. Anschließend wird sie über die Umlaueitung in das Hochdruckzylinderrohr und danach in den Behälter eingeleitet. Dieser Arbeitszyklus gestattet das Erreichen von höheren Druckwerten sowie eine Verfügbarkeit von Luft mit 11bar (15 bar bei Spezialmaschinen).
- Nach Erreichen des maximalen Betriebsdruckes (vom Hersteller in der Abnahmephase eingestellt) kommt der Kompressor zum Stillstand und lässt die im Kopf sowie in der Zustromleitung vorhandene überschüssige Luft über ein unterhalb des Druckwächters eingebautes Ventil ab (bei den stern-/dreiecksförmigen Versionen über ein Magnetventil, das bei Motorstillstand eintritt).
- Dies ermöglicht einen leichteren anschließenden Neustart infolge eines Druckmangels im Kopf. Bei der Verwendung von Luft startet der Kompressor automatisch, wenn der untere Einstellwert erreicht wird (es liegen circa 2 bar zwischen dem oberen und dem unteren Wert).
- Der im Behälter vorliegende Druck kann durch das Ablesen am mitgelieferten Manometer kontrolliert werden (Abb. 4a-4b).
- Der Kompressor setzt den Betrieb mit diesem Zyklus im Automatikbetrieb solange fort, bis der Schalter des Druckwächters (oder des auf der elektrischen Schalttafel bendlichen Wählers) betätigt wird (Abb. 6a-6b-6c-6d). Bei erneuter Benutzung des Kompressors muss man vor dem gewünschten Neustart mindestens 10 Sekunden ab dem Zeitpunkt des Ausschaltens abwarten.
- Bei den Versionen mit elektrischer Schalttafel muss der Druckwächter stets der Position EINGESCHALTET I (ON) angepasst werden.
- Bei den Tandemversionen ermöglicht die mitgelieferte Zentrale die Benutzung von nur einem der beiden Kompressorblocks (auf Wunsch mit wechselnder Benutzung) oder von allen beiden gleichzeitig, je nach Bedarf. Im letzteren Fall erfolgt der Start leicht versetzt, um eine übermäßige Stromabsorption beim Losbrechen zu vermeiden (Start mit Zeitschaltung).
- Nur die fahrbaren Kompressoren sind mit einem Druckverminderer ausgestattet (bei den Versionen mit feststehenden Füßen wird dieser normalerweise auf der Benutzerlinie installiert). Durch Einwirken auf den Knauf bei offenem Hahn (durch Ziehen von diesem nach oben und Drehen im Uhrzeigersinn zur Druckerhöhung oder entgegengesetzt zu diesem zur Verringerung (Abb. 8) kann der Luftdruck zur Optimierung des Einsatzes der Pneumatikwerkzeuge geregelt werden. Wenn der gewünschte Wert eingestellt worden ist, den Knauf nach unten drücken und blockieren.
- Der eingestellte Wert kann anhand des Manometers (bei denjenigen Versionen, bei welchen dies vorgesehen ist, Abb. 9) kontrolliert werden.
- Es ist zu überprüfen, ob der Luftverbrauch und der maximale Betriebsdruck des zu verwendenden Pneumatikwerkzeugs mit dem am Druckregler eingestellten Druck und der vom Kompressor erzeugten Luftmenge übereinstimmen.
- Die Maschine nach der Arbeit abschalten, den elektrischen Stecker herausziehen, und den Behälter entleeren. WICHTIGE INFORMATION!
Der Betreiber der Kompressoranlage ist persönlich dafür verantwortlich ein formloses Protokollbuch zu führen. Dieses Protokollbuch sollte folgendes enthalten: Zusammenfassung der vorhandenen Bescheinigungen für den Kessel sowie die Dokumentation der notwendigen wiederkehrenden Prüfungen. Den Betrieb des Druckbehälters ist in der Druckbehälterverordnung festgelegt . Bei Druckluftbehältern der Gruppe III, die mehr als 200 l jedoch nicht mehr als 1000 l Druckliterprodukt haben (Inhalt ltr. x bar) ist gemäß Druckbehälter – Verordnung folgendes zu beachten:
- Der Druckluftbehälter ist, gemäß der Druckbehälterverordnung, am Aufstellungsort durch einen Sachverständigen (z. B.TÜV) zu prüfen. Mit einer Baumusterbescheinigung (ZUA) und Herstellererklärung über Baugleichheit mit Baumuster, ist die Prüfung am Aufstellungort / Ausrüstung durch einen Sachkundigen (z. B. Werksmonteur, od. Kundendienst- Servicerma) zulässig. Falls vorhanden, bendet sich die ZUA – Nummer auf dem Typenschild des Gerätes, oder es liegt eine ZUA – Prüfbescheinigung bei.
- Wiederholungsprüfung (innere Prüfung) alle 5 Jahre durch einen Sachkundigen (z. B. Werksmonteur, od. Kundendienst- Servicerma).
- Druckprüfung alle 10 Jahre durch einen Sachkundigen (z. B. Werksmonteur, od. Kundendienst- Servicerma).
- Die beiliegende Bedienungsanleitung für den Druckbehälter ist sorgfältig zu lesen und zu beachten.
- Ansonsten gelten für Deutschland die Vorschriften der Druckbehälterverordnung.
- Die Lebensdauer der Maschine hängt von der Qualität von deren Instandhaltung ab.
- VOR MASSNAHMEN ALLER ART MÜSSEN DER DRUCKWÄCHTER AUF “OFF” GESTELLT, DER STECKER AUSGESTECKT SOWIE DER BEHÄLTER KOMPLETT ENTLEERT WERDEN.
- Kontrollieren Sie den Anzug aller Schrauben, insbesondere die des Blockkopfes (Abb. 10). Die Kontrolle muss vor der Erstinbetriebnahme des Kompressors und nach dem ersten intensiven Einsatz durchgeführt werden, um den korrekten Wert des Schließmoments wieder herzustellen, der durch die Wärmeausdehnung verändert wurde.
- Den Absauglter je nach Raumverhältnissen und auf alle Fälle mindestens alle 100 Stunden reinigen. Falls erforderlich, auswechseln (ein verstopfter Filter führt zu einer geringeren Leistung, und eine geringere Leistung führt zu einem höheren Kompressorverschleiß, Abb. 11a-11b-11c-11d).
- Einen Ölwechsel nach den ersten 100 Betriebsstunden sowie anschließend alle 300 Stunden vornehmen. Den Ölstand regelmäßig prüfen.
- Mineralöl vom Typ SAE 40 verwenden. (Bei kalten Klimazonen wird SAE 20 empfohlen). Unterschiedliche Ölqualitäten auf keinen Fall mischen. Beim Auftreten von farblichen Veränderungen (weißlich = Wasser enthalten; dunkel = Überhitzung) wird ein unverzüglicher Ölwechsel empfohlen.
- Den Stopfen anschließend wieder gut festschrauben (Abb. 12), und sich vergewissern, dass keine Leckagen während der Benutzung auftreten. Eine wöchentliche Kontrolle des Ölstandes vornehmen, um einen korrekte Schmierung im Lauf der Zeit zu gewährleisten (Abb. 7a).
- Regelmäßig (oder bei Arbeitsende, falls über eine Stunde) die Kondensüssigkeit ablassen, welche sich im Behälter aufgrund der in der Luft vorhandenen Feuchtigkeit bildet (Abb. 13a-13b). Dies aus dem Grunde, um den Behälter vor der Korrosion zu schützen und dessen Fassungsvermögen nicht einzuschränken.
- Regelmäßig eine Kontrolle der Riemenspannung vornehmen, welche über eine Beugung (f) von circa 1 cm verfügen müssen (Abb. 14).
TABELLE 2 - WARTUNGSINTERVALLE
FunktionNach den ersten 100 StundenAlle 100 Stunden Alle 300 Stunden Reinigung des Luftfilters und/oder Austausch des Filters Ölwechsel* Anziehen des Kopf-LaufradesDie Kontrolle muss vor der ersten Inbetriebnahme des Kompressors vorgenommen werden.Entleeren des KondensatbehältersRegelmäßig und bei BetriebsendeKontrolle der RiemenspannungRegelmäßig
- DIE ENTSORGUNG sowohl das verbrauchten Öls als auch des Kondenswassers MUSS unter Einhaltung der geltenden Umweltschutzgesetze erfolgen.
Ziehen Sie den Netzstecker, entlüften Sie das Gerät und alle angeschlossenen Druckluftwerkzeuge. Stellen Sie den Kompressor so ab, dass dieser nicht von Unbefugten in Betrieb genommen werden kann.
Der Kompressor ist entsprechend der gültigen nationalen Gesetze zu entsorgen.
6. GEWÄHRLEISTUNG UND REPARATUREN
Bei mangelhafter Ware oder bei Bedarf von Ersatzteilen wenden Sie sich bitte an das Vertriebsbüro, bei dem Sie das Produkt gekauft haben.
7. MÖGLICHE STÖRUNGEN UND ENTSPRECHENDE ABHILFEMASSNAHMEN
Die Hilfe eines qualifizierten Elektrikers bei Eingriffen in elektrische Bauteile (Kabel, Motor, Druckwächter, elektrische Schalttafel…) hinzuziehen. Störung Ursache Maßnahme Luftleckage aus dem Druckwächterventil.Absperrventil, das seine Funktion wegen Abnutzung oder Schmutz auf dem Dichtungsanschlag nicht korrekt vollzieht.Den Sechskantkopf des Absperrventils lösen, die Lagerung sowie die Spezialgummischeibe reinigen (bei Abnutzung auswechseln). Erneut einbauen und sorgfältig festschrauben (Abb. 15a-15b).Kondenswasserablasshahn offen. Den Kondenswasserablasshahn schließen.Rilsan-Rohr nicht korrekt im Druckwächter eingerastet.Das Rilsan-Rohr korrekt in den Druckwächter einrasten lassen (Abb. 16).Leistungsverringerung, häuge Startvorgänge. Geringe Druckwerte.Luftverbrauch zu gross. Luftentnahme verringern.Leckagen an den Verbindungsstücken und/oder Leitungen.Neu abdichten.Verstopfung des Absauglters.Den Absauglter reinigen/wechseln (Abb. 11a-11b-11c-11d).Durchrutschen des Riemens. Die Riemenspannung kontrollieren (Abb. 14).Der Motor und/oder der Kompressor heizen sich übermäßig auf.Mangelhafte Belüftung. Die Raumbedingungen verbessern.Verstopfung der Luftdurchlässe. Den Luftlter prüfen und eventuell reinigen.Schwache Schmierung.Öl auffüllen oder wechseln(Abb. 17a-17b-17c).Der Kompressor kommt nach einem Startversuch infolge des Eintretens des Wärmeschutzes aufgrund einer starken Motorbelastung zum Stillstand.Start bei geladenem Kompressorkopf.Den Vorderteil des Kompressors durch Betätigen des Druckknopfs entleeren.Geringe Temperatur. Die Raumbedingungen verbessern.Mangelnde Spannung.Kontrollieren, ob die Netzspannung den Kenndaten entspricht. Eventuelle Verlängerungen beseitigen.Schmierung falsch oder mangelhaft.Den Ölstand prüfen, auffüllen und eventuell einen Wechsel vornehmen.Magnetventil nicht efzient. Den Kundendienst herbeirufen.Der Kompressor kommt während des Betriebs ohne triftige Gründe zum Stillstand.Eintreten der Motorwärmeschutzes.Den Ölstand prüfen.Monophasen-Versionen mit Monostadium:Den Druckwächterschalter betätigen und ihn auf die Position Aus stellen (Abb. 1a).Wärmeschutz wieder rüsten (Abb. 2) und Neustart vornehmen (Abb. 1b).Falls die Störung anhält, den Kundendienst herbeirufen.Versionen mit stern-/dreiecksförmigem Starter:Den im elektrischen Schaltkasten bendlichen Schalter betätigen (Abb. 3c) und erneut starten (Abb. 6d).Falls die Störung anhält, den Kundendienst herbeirufen.Sonstige Versionen: Den Druckwächterschalter betätigen und auf die Position Aus sowie anschließend erneut auf die Position Ein stellen (Abb. 1a-1b).Falls die Störung anhält, den Kundendienst herbeirufen.Elektrische Störung. Den Kundendienst herbeirufen.Der in Betrieb bendliche Kompressor vibriert, und der Motor gibt ein ungewöhnliches Brummgeräusch ab. Wenn er zum Stillstand kommt, kann er nicht mehr gestartet werden, obwohl der Motor brummt.Motoren Monophase: Kondensator defekt.Den Kondensator auswechseln lassen.Motoren Triphase:Es fehlt eine Phase im Triphasenversorgungssystem aufgrund der wahrscheinlichen Unterbrechung einer Sicherung.Die Sicherungen im elektrischen Schaltschrank oder im elektrischen Schaltkasten prüfen, und die beschädigten Sicherungen eventuell auswechseln (Abb. 18).Ungewöhnliche Präsenz von Öl im Netz.Zu viel Öl im Block enthalten. Den Ölstand prüfen.Abnutzung der Kolbernringe. Den Kundendienst herbeirufen.Kondenswasserleckage aus dem Ablasshahn. Schmutz/Sand im Hahn. Den Hahn reinigen. Alle übrigen Maßnahmen müssen von berechtigten Kundendienstzentren sowie unter Verwendung von Originalersatzteilen ausgeführt werden. Durch einen Eingriff in die Maschine kann die Sicherheit beeinträchtigt werden, und die entsprechende Garantie verliert in jedem Fall ihre Gültigkeit.
EinfachAnleitung