ProMatic 2 - Garagentor Hormann - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ProMatic 2 Hormann
Anleitung für Montage, Betrieb und Wartung
Garagentor-Antrieb
A Mitgelieferte Artikel 2
B Benötigtes Werkzeug zur Montage 2
1 Zu dieser Anleitung .... 5
1.1 Mitgeltende Unterlagen 5
1.2 Verwendete Warnhinweise 5
1.3 Verwendete Definitionen 5
1.4 Verwendete Symbole 5
1.5 Verwendete Abkürzungen 6
2 Sicherheitshinweise 6
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 6
2.2 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung 6
2.3 Qualifikation des Monteurs 6
2.4 Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung,
Reparatur und Demontage der Toranlage ...... 6
2.5 Sicherheitshinweise zur Montage 6
2.6 Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und zum Betrieb 7
2.7 Sicherheitshinweise zum Gebrauch des Handsenders.... 7
2.8 Geprüfte Sicherheitseinrichtungen 7
2.9 Sicherheitshinweise zur Prüfung und Wartung ..... 7
3 Montage 7
3.1 Tor/Toranlage überprüfen 7
3.2 Benötigter Freiraum 7
3.3 Garagentor-Antrieb montieren 8
3.4 Führungsschiene montieren 8
3.5 Warnschild befestigen 9
3.6 Garagentor-Antrieb elektrisch anschließen 9
3.7 Zusatzkomponenten/Zubehör anschließen ..... 10
4 Inbetriebnahme .... 10
4.1 Antrieb in Betrieb nehmen 11
4.2 Zusätzliche Funktionen über
DIL-Schalter einstellen .... 12
5 Funk.... 13
5.1 Handsender HSM 4 13
5.2 Integriertes Funkmodul 14
5.3 Externer Empfänger 14
5.4 Auszug aus der Konformitätserklärung für Empfänger 15
6 Betrieb.... 15
6.1 Benutzer einweisen 15
6.2 Funktionsprüfung 16
6.3 Normal-Betrieb 16
6.4 Handbetrieb 16
6.5 Betrieb nach mechanischer Entriegelung ..... 16
6.6 Verhalten bei einem Spannungsausfall (ohne Not-Akku) 16
6.7 Verhalten nach einem Spannungsausfall (ohne Not-Akku) 16
6.8 Netzausfallüberbrückung mit Not-Akku 16
6.9 Meldungen der Antriebsbeleuchtung 16
6.10 Fehlermeldungen / Diagnose-LED 17
Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmustereintragung vorbehalten. Änderungen vorbehalten.
7 Prüfung und Wartung 17
7.1 Ersatzlampe 17
8 Optionales Zubehör 18
9 Demontage und Entsorgung 18
10 Garantiebedingungen 18
10.1 Leistung 18
11 Auszug aus der Einbauerklärung 18
12 Technische Daten 18
13 Übersicht DIL-Schalter-Funktionen 20
14 Übersicht Fehler und Fehlerbehebung 21
Bildteil 133

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir freuen uns, dass Sie sich für ein Qualitätsprodukt aus unserem Hause entschieden haben.
Zu dieser Anleitung1
Diese Anleitung ist eine Originalbetriebsanleitung im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG. Lesen Sie die Anleitung sorgfältig und vollständig durch, sie enthält wichtige Informationen zum Produkt. Beachten Sie die Hinweise und befolgen Sie insbesondere die Sicherheits- und Warnhinweise.
Bewahren Sie die Anleitung sorgfältig auf und stellen Sie sicher, dass sie jederzeit verfügbar und vom Benutzer des Produkts einsehbar ist.
Mitgeltende Unterlagen1.1
Dem Endverbraucher müssen für die sichere Nutzung und Wartung der Toranlage folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt werden:
diese Anleitung•
beigefügtes Prüfbuch•
die Anleitung des Garagentores•
Verwendete Warnhinweise1.2

Das allgemeine Warnsymbol kennzeichnet eine
Gefahr, die zu Verletzungen oder zum Tod führen kann. Im Textteil wird das allgemeine Warnsymbol in Verbindung mit den nachfolgend beschriebenen Warnstufen verwendet. Im Bildteil verweist eine zusätzlich Angabe auf die Erläuterungen im Textteil.

GEFAHR
Kennzeichnet eine Gefahr, die unmittelbar zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt.

WARNUNG
Kennzeichnet eine Gefahr, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann.

VORSICHT
Kennzeichnet eine Gefahr, die zu leichten oder mittleren Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
Kennzeichnet eine Gefahr, die zur Beschädigung oder Zerstörung des Produkts führen kann.
Verwendete Definitionen1.3
Aufhaltezeit
Wartezeit vor der Zufahrt des Tores aus der Endlage Tor-Auf bei automatischem Zulauf.
Automatischer Zulauf
Selbsttätiges Schließen des Tores nach Ablauf einer Zeit, aus der Endlage Tor-Auf.
DIL-Schalter
Auf der Steuerungsplatine befindliche Schalter zum Einstellen der Steuerung.
Impuls-Steuerung
Bei jeder Tastenbetätigung wird das Tor entgegen der letzten Fahrtrichtung gestartet, oder eine Torfahrt wird gestoppt.
Kraft-Lernfahrt
Bei dieser Lernfahrt werden die Kräfte eingelernt, die für das Verfahren des Tores notwendig sind.
Lichtschranke
Bei Betätigung der Sicherheitseinrichtung Lichtschranke, während der Fahrt in Richtung Tor-Zu, stoppt das Tor und reversiert. Die Aufhaltezeit wird neu gestartet.
Normal-Betrieb
Verfahren des Tores mit den eingelernten Strecken und Kräften.
Referenzfahrt
Torfahrt in Richtung Endlage Tor-Auf, um die Grundstellung zu setzen.
Reversierfahrt/Sicherheitsrücklauf
Verfahren des Tores in Gegenrichtung beim Ansprechen der Sicherheitseinrichtung oder Kraftbegrenzung.
Reversiergrenze
Bis zur Reversiergrenze (max. 50 mm), kurz vor der Endlage Tor-Zu, wird beim Ansprechen einer Sicherheitseinrichtung eine Fahrt in Gegenrichtung (Reversierfahrt) ausgelöst. Beim Überfahren dieser Grenze gibt es dieses Verhalten nicht, damit das Tor ohne Fahrtunterbrechung sicher die Endlage erreicht.
Strecken-Lernfahrt
Torfahrt, die den Verfahrweg im Antrieb einlernt.
Vorwarnzeit
Die Zeit zwischen dem Fahrbefehl (Impuls) und dem Beginn der Torfahrt.
Werksreset
Zurücksetzen der eingelernten Werte in den Auslieferungszustand / die Werkseinstellung.
Verwendete Symbole1.4
Im Bildteil wird die Antriebsmontage an einem Sectionaltor dargestellt. Bei Montageabweichungen am Schwingtor werden diese zusätzlich gezeigt. Hierbei werden folgende Buchstaben der Bildnummerierung zugeordnet:

Alle Maßangaben im Bildteil sind in [mm].
Einige Bilder beinhalten dieses Symbol mit einem Verweis auf eine Stelle im Text. Dort erhalten Sie wichtige Informationen zur Montage und zum Betrieb des Garagentor-Antriebes. Im Beispiel bedeutet 2.2:

siehe Textteil, Kapitel 2.2
Außerdem wird im Bild- sowie im Textteil an den Stellen, an denen die Menüs des Antriebes erklärt werden, das folgende Symbol dargestellt, welches die Werkseinstellung kennzeichnet:

Werkseinstellung
Verwendete Abkürzungen1.5
| Farbcode für Leitungen, Einzeladern und BauteileDie Abkürzungen der Farben für Leitung- undAderkennzeichnung sowie Bauteilen folgen deminternationalen Farbcode nach IEC 757: | |||
| BN Braun WH | Weiß | ||
| GN Grün YE | Gelb | ||
| Artikel-Bezeichnungen | |||
| HE 1 1-Kanal-Empfänger | |||
| IT 1 Innentaster mit Impuls-Taste | |||
| IT 1b Innentaster mit beleuchteter | Impuls-Taste | ||
| EL 101 Einweg-Lichtschranke | |||
| EL 301 Einweg-Lichtschranke | |||
| STK Schlupftürkontakt | |||
| PR 1 Optionsrelais | |||
| HSM 4 4-Tasten-Mini-Handsender | |||
| HNA 18 Not-Akku | |||
2 ⚠ Sicherheitshinweise
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Garagentor-Antrieb ist ausschließlich für den Impulsbetrieb von federausgeglichenen Sectional- und Schwingtoren im privaten/nichtgewerblichen Bereich vorgesehen.
Beachten Sie die Herstellerangaben betreffend der Kombination von Tor und Antrieb. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden. Toranlagen, die sich im öffentlichen Bereich befinden und nur über eine Schutzeinrichtung, z.B. Kraftbegrenzung verfügen, dürfen nur unter Aufsicht betrieben werden.
Der Garagentor-Antrieb ist für den Betrieb in trockenen Räumen konstruiert.
2.2 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Der Einsatz im gewerblichen Bereich ist nicht zulässig.
Der Antrieb darf nicht bei Toren ohne Absturzsicherung verwendet werden.
Nur die korrekte Montage und Wartung durch einen kompetenten/sachkundigen Betrieb oder eine kompetente/sachkundige Person in Übereinstimmung mit den Anleitungen kann die sichere und vorgesehene Funktionsweise einer Montage sicherstellen. Eine sachkundige Person ist gemäß EN 12635 eine Person, die über eine geeignete Ausbildung, qualifiziertes Wissen und praktische Erfahrung verfügt, um eine Toranlage richtig und sicher zu montieren, zu prüfen und zu warten.
2.4 Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der Toranlage
GEFAHR
Ausgleichsfedern stehen unter hoher Spannung
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 3.1
Die Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der Toranlage und des Garagentor-Antriebes muss durch Sachkundige ausgeführt werden.
Bei Versagen des Garagentor-Antriebes unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur beauftragen.
2.5 Sicherheitshinweise zur Montage
Der Sachkundige muss darauf achten, dass bei der Durchführung der Montagearbeiten die geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit sowie die Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten befolgt werden. Hierbei sind die nationalen Richtlinien zu beachten. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden.
Der Garagentor-Antrieb ist für den Betrieb in trockenen Räumen konstruiert und darf daher nicht im Freien montiert werden. Die Garagendecke muss so ausgelegt sein, dass eine sichere Befestigung des Antriebes gewährleistet ist. Bei zu hohen oder zu leichten Decken muss der Antrieb an zusätzlichen Streben befestigt werden.

GEFAHR
Netzspannung
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 3.6
WARNING
Nicht geeignete Befestigungsmaterialien
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 3.3
Lebensgefahr durch Handseil
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 3.3
Verletzungsgefahr durch ungewollte Torbewegung
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 3.3
Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und 2.6 zum Betrieb

WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 4

VORSICHT
Quetschgefahr in der Führungsschiene
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 4
Verletzungsgefahr durch Seilglocke
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 4
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 4, Kapitel 6 und Kapitel 7.1
Verletzungsgefahr bei zu hoch eingestelltem Kraftwert
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 4.1.3
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Torbewegung in Richtung Tor-Zu bei Bruch der Torsionsfeder und Entriegelung des Führungsschlittens.
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 3.4.1 und Kapitel 6
Sicherheitshinweise zum Gebrauch des 2.7 Handsenders

WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 5.1

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 5.1
Geprüfte Sicherheitseinrichtungen2.8
Sicherheitsrelevante Funktionen bzw. Komponenten der Steuerung, wie die Kraftbegrenzung, externe Lichtschranken, sofern vorhanden, wurden entsprechend Kategorie 2, PL „c“ der EN ISO 13849-1:2008 konstruiert und geprüft.

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 4.1.2
Sicherheitshinweise zur Prüfung und Wartung2.9

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torbewegung
▶ Siehe Warnhinweis Kapitel 7
Montage3
3.1 Tor/Toranlage überprüfen

GEFAHR
Ausgleichsfedern stehen unter hoher Spannung
Das Nachstellen oder Lösen der Ausgleichsfedern kann ernsthafte Verletzungen verursachen!
Lassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Arbeiten an den Ausgleichsfedern des Tores und falls erforderlich, Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch einen Sachkundigen ausführen!
Versuchen Sie niemals, die Ausgleichsfedern für den Gewichtsausgleich des Tores oder deren Halterungen selbst auszuwechseln, nachzustellen, zu reparieren oder zu versetzen.
Kontrollieren Sie außerdem die gesamte Toranlage (Gelenke, Lager des Tores, Seile, Federn und Befestigungsteile) auf Verschleiß und eventuelle Beschädigungen.
Überprüfen Sie auf vorhandenen Rost, Korrosion und Risse.
Fehler in der Toranlage oder falsch ausgerichtete Tore können zu schweren Verletzungen führen!
Benutzen Sie die Toranlage nicht, wenn Reparatur- oder Einstellarbeiten durchgeführt werden müssen!
Die Konstruktion des Antriebes ist nicht für den Betrieb schwergängiger Tore, das heißt Tore, die nicht mehr oder nur schwer von Hand geöffnet oder geschlossen werden können, ausgelegt.
Das Tor muss sich mechanisch in einem fehlerfreien Zustand und im Gleichgewicht befinden, so dass es auch von Hand leicht zu bedienen ist (EN 12604).
Heben Sie das Tor ca. einen Meter und lassen es los. Das Tor sollte in dieser Stellung stehen bleiben und sich weder nach unten noch nach oben bewegen. Bewegt sich das Tor doch in eine der beiden Richtungen, so besteht die Gefahr, dass die Ausgleichsfedern/Gewichte nicht richtig eingestellt oder defekt sind. In diesem Fall ist mit einer erhöhten Abnutzung und Fehlfunktionen der Toranlage zu rechnen.
Prüfen Sie, ob sich das Tor richtig öffnen und schließen lässt.
▶ Setzen Sie die mechanischen Verriegelungen des Tores, die nicht für eine Betätigung mit einem Garagentor-Antrieb benötigt werden, außer Betrieb. Hierzu zählen insbesondere die Verriegelungsmechanismen des Torschlosses (siehe Kapitel 3.3 und Kapitel 3.6).
Wechseln Sie für die Montage und Inbetriebnahme zum Bildteil. Beachten Sie den entsprechenden Textteil, wenn Sie durch das Symbol für den Textverweis darauf hingewiesen werden.
Benötigter Freiraum3.2
Der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt des Tores und der Decke muss (auch beim Öffnen des Tores) mindestens 30 mm betragen (siehe Bilder 1.1a/1.1b).
Überprüfen Sie dieses Maß!
Bei einem geringeren Freiraum kann, sofern genügend Platz vorhanden ist, der Antrieb auch hinter dem geöffneten Tor montiert werden. In diesen Fällen muss ein verlängerter Tormitnehmer eingesetzt werden, welcher separat zu bestellen ist. Außerdem kann der Garagentor-Antrieb
max. 50 cm außermittig angeordnet werden. Ausgenommen sind Sectionaltore mit einer Höherführung (H-Beschlag); hierbei ist jedoch ein Spezialbeschlag erforderlich. Die notwendige Steckdose zum elektrischen Anschluss sollte ca. 50 cm neben dem Antriebskopf montiert werden. Bitte überprüfen Sie diese Maße!
3.3 Garagentor-Antrieb montieren

WARNUNG
Nicht geeignete Befestigungsmaterialien
Die Verwendung nicht geeigneter Befestigungsmaterialien kann dazu führen, dass der Antrieb nicht sicher befestigt ist und sich lösen kann.
Die mitgelieferten Montagematerialien müssen auf Ihre Eignung für den vorgesehenen Montageort vom Einbauer überprüft werden.
▶ Verwenden Sie das mitgelieferte Befestigungsmaterial (Dübel) nur für Beton ≥ B15 (siehe Bilder 1.6a/1.8b/2.4).

WARNUNG
Lebensgefahr durch Handseil
Ein mitlaufendes Handseil kann zur Strangulierung führen.
Entfernen Sie bei der Antriebsmontage das Handseil (siehe Bild 1.2a).


WARNUNG
Verletzungsgefahr durch ungewollte Torbewegung
Bei einer falschen Montage oder Handhabung des Antriebes können ungewollte Torbewegungen ausgelöst und dabei Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
▶ Befolgen Sie alle Anweisungen, die in dieser Anleitung enthalten sind. Bei falsch angebrachten Steuerungsgeräten (wie z. B. Taster) können ungewollte Torbewegungen ausgelöst und dabei Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
▶ Bringen Sie Steuergeräte in einer Höhe von mindestens 1,5 m an (außer Reichweite von Kindern).
Montieren Sie festinstallierte Steuerungsgeräte (wie z. B. Taster) in Sichtweite des Tores, aber entfernt von sich bewegenden Teilen.
ACHTUNG
Beschädigung durch Schmutz
Bohrstaub und Späne können zu Funktionsstörungen führen.
Decken Sie bei Bohrarbeiten den Antrieb ab.
HINWEIS:
Für Garagen ohne einen zweiten Zugang ist eine Notentriegelung erforderlich, die ein mögliches Aussperren verhindert; diese muss separat bestellt werden.
Überprüfen Sie die Notentriegelung monatlich auf ihre Funktionsfähigkeit.
Demontieren Sie am 1. Sectionaltor die mechanische Torverriegelung komplett (siehe Bild 1.3a).
Bringen Sie bei Sectionaltoren mit einem mittigen 2. Torverschluss das Sturzgelenk und den Mitnehmerwinkel außermittig an (siehe Bild 1.5a).
Montieren Sie beim außermittigen Verstärkungsprofil am 3. Sectionaltor den Mitnehmerwinkel am nächstgelegenen Verstärkungsprofil rechts oder links (siehe Bild 1.5a).
HINWEIS:
Abweichend von Bild 1.5a: Verwenden Sie bei Holztoren die Holzschrauben 5 x 35 aus dem Beipack des Tores (Bohrung ∅ 3 mm).
Setzen Sie die mechanischen Tor-Verriegelungen am 4. Schwingtor außer Betrieb (siehe Bilder 1.3b/1.4b/1.5b). Stellen Sie bei den hier nicht aufgeführten Tormodellen die Schnäpper bauseits fest.
Abweichend von Bild5. 1.6b/1.7b: Bringen Sie bei Schwingtoren mit einem kunstschmiedeeisernen Torgriff das Sturzgelenk und den Mitnehmerwinkel außermittig an.
HINWEIS:
Verwenden Sie bei N80-Toren mit Holzfüllung die unteren Löcher vom Sturzgelenk zur Montage (siehe Bild 1.7b).
Führungsschiene montieren3.4
HINWEISE:
Bevor die Führungsschiene am Sturz bzw. unter der • Decke montiert wird, muss der Führungsschlitten im eingekuppelten Zustand (siehe Kapitel 3.4.1) ca. 20 cm aus der Endlage Tor-Zu in die Richtung der Endlage Tor-Auf geschoben werden. Dieses ist nicht mehr im eingekuppelten Zustand möglich, sobald die Endanschläge und der Antrieb montiert sind (siehe Bild 2.1).
Verwenden Sie für die Garagentor-Antriebe – abhängig • vom jeweiligen Einsatzzweck – ausschließlich die von uns empfohlenen Führungsschienen (siehe Produktinformation)!
3.4.1 Betriebsarten der Führungsschiene
Bei der Führungsschiene gibt es zwei verschiedene Betriebsarten:
Handbetrieb•
• Automatikbetrieb
Handbetrieb
▶ Siehe Bild 4
Der Führungsschlitten ist vom Gurt-/Riemenschloss entkuppelt, sodass das Tor von Hand verfahren werden kann.
Um den Führungsschlitten zu entkuppeln:
Ziehen Sie am Seil der mechanischen Entriegelung.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Torbewegung in Richtung Tor-Zu bei Bruch der Torsionsfeder und Entriegelung des Führungsschlittens.
Ohne die Montage eines Nachrüst-Sets kann der Führungsschlitten unkontrolliert entriegelt werden.
Der verantwortliche Monteur muss ein Nachrüst-Set am Führungsschlitten montieren, wenn folgende Voraussetzungen zutreffen:
es gilt die Norm DIN EN 13241-1-
Der Garagentor-Antrieb wird von einem – Sachkundigen an einem Hörmann Sectionaltor ohne Federbruchsicherung (BR30) nachgerüstet.
Dieses Set besteht aus einer Schraube, die den Führungsschlitten vor dem unkontrollierten Entriegeln sichert sowie einem neuen Seilglocken-Schild, auf dem die Bilder zeigen, wie das Set und der Führungsschlitten für die zwei Betriebsarten von der Führungsschiene zu handhaben sind.
HINWEIS:
Der Einsatz einer Notentriegelung bzw. eines Notentriegelungsschlosses ist in Verbindung mit dem Nachrüst-Set nicht möglich.
Automatikbetrieb
▶ Siehe Bild 6
Das Gurt-/Riemenschloss ist im Führungsschlitten eingekuppelt, sodass das Tor mit dem Antrieb verfahren werden kann.
Um den Führungsschlitten auf das Einkuppeln vorzubereiten:
Drücken Sie den grünen Knopf.1.
Verfahren Sie den Gurt/Riemen soweit in die Richtung 2. des Führungsschlittens, bis das Gurt-/Riemenschloss in diesem einkuppelt.

VORSICHT
Quetschgefahr in der Führungsschiene
Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt kann zu Quetschungen führen.
▶ Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die Führungsschiene
Endlagen durch die Montage der Endanschläge 3.4.2 festlegen
- Setzen Sie den Endanschlag für die Endlage Tor-Auf zwischen dem Führungsschlitten und dem Antrieb lose in die Führungsschiene ein.
- Schieben Sie das Tor per Hand in die Endlage Tor-Auf. Der Endanschlag wird dadurch in die richtige Position geschoben.
- Fixieren Sie den Endanschlag für die Endlage Tor-Auf (siehe Bild 5.1).
HINWEIS:
Sollte das Tor in der Endlage Tor-Auf nicht die komplette Durchfahrtshöhe erreichen, kann der Endanschlag entfernt werden, sodass der integrierte Endanschlag (im Antriebskopf) zum Einsatz kommt.
- Setzen Sie den Endanschlag für die Endlage Tor-Zu zwischen dem Führungsschlitten und dem Tor lose in die Führungsschiene ein.
- Schieben Sie das Tor per Hand in die Endlage Tor-Zu. Der Endanschlag wird dadurch in die Nähe der richtigen Position geschoben.
- Schieben Sie nach Erreichen der Endlage Tor-Zu den Endanschlag ca. 1 cm weiter in die Richtung Tor-Zu und fixieren Sie den Endanschlag (siehe Bild 5.2).
HINWEIS:
Wenn sich das Tor per Hand nicht einfach in die gewünschte Endlage Tor-Auf bzw. Tor-Zu schieben lässt, so ist die Tormechanik für den Betrieb mit dem Garagentor-Antrieb zu schwergängig und muss überprüft werden (siehe Kapitel 1.1.2)!
Spannung des Zahngurtes/Zahnriemens3.4.3
Der Zahngurt/Zahnriemen der Führungsschiene besitzt eine werksseitige optimale Vorspannung. In der Anfahr- und Abbrevsphase kann es bei großen Toren zu einem kurzzeitigen Heraushängen des Gurtes/Riemens aus dem Schienenprofil kommen. Dieser Effekt bringt jedoch keine technischen Einbußen mit sich und wirkt sich auch nicht nachteilig auf die Funktion und Lebensdauer des Antriebes aus.
3.5 Warnschild befestigen
Befestigen Sie das Warnschild gegen Einklemmen dauerhaft an einer auffälligen, gereinigten und entfetteten Stelle, zum Beispiel in der Nähe der festinstallierten Taster zum Verfahren des Antriebes.
▶ Siehe Bild 8
3.6 Garagentor-Antrieb elektrisch anschließen

GEFAHR
Netzspannung
Bei Kontakt mit der Netzspannung besteht die Gefahr eines tödlichen Stromschlags.
Beachten Sie daher unbedingt folgende Hinweise:
Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50/60 Hz).
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Antrieb den Netzstecker.
ACHTUNG
Fremdspannung an den Anschlussklemmen
Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zur Zerstörung der Elektronik.
▶ Legen Sie an den Anschlussklemmen der Steuerung keine Netzspannung (230/240 V AC) an.
Um Störungen zu vermeiden:
Verlegen Sie die Steuerleitungen des Antriebes (24 V DC) in einem getrennten Installationssystem zu anderen Versorgungsleitungen (230 V AC).
Elektrischer Anschluss/Anschlussklemmen3.6.1
▶ Siehe Bild 9
▶ Nehmen Sie die Steckerabdeckung ab, um die Anschlussklemmen zu erreichen.
HINWEIS:
Alle Anschlussklemmen sind mehrfach belegbar. Beachten Sie jedoch folgende Stärken (siehe Bild 10):
Mindeststärke: 1 x 0,5 mm ^2
Maximalstärke: 1 x 2,5 mm ^2
Zusatzkomponenten/Zubehör anschließen3.7
HINWEIS:
Das gesamte Zubehör darf den Antrieb mit max. 100 mA belasten.
Externe Taster \*3.7.1
Externe Taster dienen zum Auslösen oder Stoppen von Torfahrten. Ein oder mehrere Taster mit Schließerkontakten (potenzialfrei), z. B. Innen- oder Schlüsseltaster, können parallel angeschlossen werden (siehe Bild 11/12).
Z3.7.2 usätzlicher externer Funkempfänger \*
Zusätzlich oder anstatt eines integrierten Funkmoduls (siehe Kap. 5.2) kann ein externer Empfänger für die Funktion Impuls angeschlossen werden.
▶ Stecker des Empfängers auf den entsprechenden Steckplatz stecken (siehe Bild 13).
Um den externen Empfänger in Betrieb zu nehmen, die Daten eines integrierten Funkmoduls löschen (siehe Kap. 5.2.2).
2-Draht-Lichtschranke \*3.7.3
▶ Schließen Sie Lichtschranken wie in Bild 14 gezeigt an.
Nach dem Auslösen der Lichtschranke stoppt der Antrieb und es erfolgt ein Sicherheitsrücklauf des Tores in die Endlage Tor-Auf.
HINWEIS:
Sender- und Empfänger-Gehäuse der Lichtschranke so nah wie möglich am Boden montieren, siehe Anleitung der Lichtschranke.
Schlupftürkontakt3.7.4 STK \*
Zwangsöffnenden Schlupftürkontakt mit Testung anschließen, wie in Bild 15 dargestellt.
Durch das Öffnen des Schlupftürkontaktes werden Torfahrten sofort angehalten und dauerhaft unterbunden.
Optionsrelais PR3.7.5 1 \*
▶ Optionsrelais anschließen, wie in Bild 16 dargestellt. Das Optionsrelais PR 1 kann für die Endlagenmeldung Tor-Zu und die Lichtsteuerung verwendet werden.
Not-Akku3.7.6
HNA 18 \*
Not-Akku anschließen, wie in Bild 22 dargestellt.
Um bei einem Netzausfall das Tor verfahren zu können, ist ein optionaler Not-Akku anschließbar. Die Umschaltung auf Akku-Betrieb bei Netzausfall erfolgt automatisch. Während des Akku-Betriebes bleibt die Antriebsbeleuchtung ausgeschaltet.

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt
Zu einer unerwarteten Torfahrt kann es kommen, wenn trotz gezogenem Netzstecker noch der Not-Akku angeschlossen ist.
Ziehen Sie bei allen Arbeiten an der Toranlage den Netzstecker und den Stecker des Not-Akkus.
4 Inbetriebnahme


WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommen.
▶ Kinder dürfen nicht an der Toranlage spielen.
▶ Stellen Sie sicher, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
▶ Betreiben Sie den Garagentor-Antrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können und dieses nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügt.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
▶ Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Garagentor in der Endlage Tor-Auf steht!
▶ Bleiben Sie niemals unter dem geöffneten Tor stehen.

VORSICHT
Quetschgefahr in der Führungsschiene
Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt kann zu Quetschungen führen.
▶ Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die Führungsschiene

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch Seilglocke
Wenn Sie sich an die Seilglocke hängen, können Sie abstürzen und sich verletzen. Der Antrieb kann abreißen und darunter befindliche Personen verletzen, Gegenstände beschädigen oder selbst zerstört werden.
Hängen Sie sich nicht mit dem Körpergewicht an die Seilglocke.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese eingeschaltet war.
Antrieb in Betrieb nehmen4.1
Der Antrieb hat einen spannungsausfallsicheren Speicher, in dem beim Einlernen die torspezifischen Daten (Verfahrweg, während der Torfahrt benötigte Kräfte usw.) abgelegt und bei darauf folgenden Torfahrten aktualisiert werden. Diese Daten sind nur für dieses Tor gültig und müssen daher für einen Einsatz an einem anderen Tor oder wenn sich das Tor in seinem Laufverhalten stark geändert hat (z. B. bei nachträglichem Versetzen der Endanschläge oder dem Einbau neuer Federn usw.), gelöscht und wieder neu eingelernt werden.
Tordaten löschen4.1.1
▶ Siehe Bild 18
Im Auslieferungszustand sind keine Tordaten gespeichert und der Antrieb kann sofort eingelernt werden (siehe Kap. 4.1.2).
Wenn ein erneutes Einlernen erforderlich ist, können die Tordaten wie folgt gelöscht werden:
Netzstecker ziehen.1.
T2. transparenten Taster im Gehäuse drücken und gedrückt halten.
Netzstecker einstecken und den 3. transparenten Taster im Gehäuse solange gedrückt halten, bis die
Antriebsbeleuchtung einmal blinkt.
Die Tordaten werden gelöscht und der Antrieb kann sofort eingelernt werden.
Antrieb einlernen4.1.2
Beim Einlernen werden unter anderem der Verfahrweg und die während der Auf- bzw. Zufahrt benötigten Kräfte eingelernt und spannungsausfallsicher gespeichert.
HINWEISE:
Bevor der Antrieb erneut eingelernt werden kann, müssen • vorhandene Tordaten gelöscht werden (siehe Kap. 4.1.1).
Beim Einlernen ist eine eventuell angeschlossene • Lichtschranke nicht aktiv.
Um den Antrieb einzulernen:
Falls erforderlich, den ausgekuppelten Führungsschlitten 1. durch Druck auf den grünen Knopf am Führungsschlitten zum Einkuppeln vorbereiten (siehe Bild 6). Dazu das Tor per Hand verfahren, bis der Führungsschlitten in das Gurtschloss einkuppelt.
Falls erforderlich, den Netzstecker einstecken.2. Die Antriebsbeleuchtung blinkt dann zweimal (siehe Bild 19).
T3. transparenten Taster in der Antriebshaube betätigen (siehe Bild 19).
Das Tor fährt automatisch auf. Die Antriebsbeleuchtung blinkt.
T4. transparenten Taster in der Antriebshaube erneut betätigen (siehe Bild 19).
a. Das Tor fährt automatisch zu, auf, zu und wieder auf. Während dieser Fahrten blinkt die Antriebsbeleuchtung und der Verfahrweg und die benötigten Kräfte werden eingelernt.
b. Das Tor bleibt in der Position Tor-Auf stehen und die Antriebsbeleuchtung leuchtet kontinuierlich.
Der Antrieb ist betriebsbereit eingelernt.

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen
Durch nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen kann es im Fehlerfall zu Verletzungen kommen.
Nach den Lernfahrten muss der Inbetriebnehmer die Funktion(en) der Sicherheitseinrichtung(en) sowie die Einstellungen überprüfen (siehe Kap. 4.2).
Erst im Anschluss daran ist die Anlage betriebsbereit.
HINWEISE:
- Wenn der Antrieb mit blinkender Beleuchtung stehen bleibt oder die Endanschläge nicht erreicht, sind die Maximalkräfte zu gering und müssen nachgestellt werden (siehe Kap. 4.1.3).
- Der Einlernvorgang kann jederzeit durch einen Fahrtimpuls unterbrochen werden. Ein weiterer Fahrtimpuls startet den gesamten Einlernvorgang erneut.
4.1.3 Kräfte einstellen

VORSICHT
Verletzungsgefahr bei zu hoch eingestelltem Kraftwert (Potentiometer P1/P2)
Bei einem zu hoch eingestellten Kraftwert ist die Kraftbegrenzung unempfindlicher. Dieses kann zu Verletzungen oder Beschädigungen führen.
▶ Stellen Sie keinen zu hohen Kraftwert ein.
Die beim Einlernen benötigten Kräfte werden auch bei den darauffolgenden Torfahrten automatisch nachgestellt. Es ist aus Sicherheitsgründen notwendig, dass sich die Kräfte bei langsam schlechter werdendem Laufverhalten des Tores (z. B. Nachlassen der Federspannung) nicht unbegrenzt nachstellen. Andernfalls können bei Handbetätigung des Tores Sicherheitsrisiken auftreten (z. B. Torabsturz).
Aus diesem Grund wurden die für die Auf- und Zufahrt zur Verfügung stehenden Maximalkräfte im Auslieferzustand begrenzt voreingestellt (Mittelstellung der Potenziometer).
Wenn beim Einlernen des Antriebs (siehe Kap. 4.1.2) eine oder beide Endlagen nicht erreicht wurden, müssen die Kräfte nachgestellt werden.
Dazu stehen zwei Potenziometer zur Verfügung, die nach dem Abnehmen der Antriebshaube zugänglich sind (siehe Bild 20):
• P1: Maximalkraft in Richtung Tor-Auf
• P2: Maximalkraft in Richtung Tor-Zu
Durch Drehen im Uhrzeigersinn werden die Kräfte erhöht und Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn werden die Kräfte verringert.
Wenn der Endanschlag Tor-Auf nicht erreicht wird:
P11. um eine Achteldrehung im Uhrzeigersinn verstellen (siehe Bild 20).
Tor 2. durch Drücken auf den transparenten Taster in die Endlage Tor-Zu fahren, vor dem Erreichen der Endlage Tor-Zu das Tor durch einen erneuten Tastendruck stoppen.
3. Tor in Richtung Tor-Auf fahren.
Wenn der Endanschlag Tor-Auf erneut nicht erreicht wird, Schritte 1 bis 3 wiederholen.
Wenn der Endanschlag Tor-Zu nicht erreicht wird:
P21. um eine Achteldrehung im Uhrzeigersinn verstellen (siehe Bild 20).
Tordaten löschen2.
Antrieb erneut Einlernen (siehe Kap. 3. 4.1.2).
Wenn der Endanschlag Tor-Zu erneut nicht erreicht wird, Schritte 1 bis 3 wiederholen.
HINWEIS:
Die am Potenziometer eingestellten Maximalkräfte haben einen geringen Einfluss auf die Empfindlichkeit der Kraftbegrenzung, da die tatsächlich benötigten Kräfte während der Einlernfahrt gespeichert wurden. Die werkseitig eingestellten Kräfte passen für den Betrieb von Standard-Toren.
4.2 Zusätzliche Funktionen über DIL-Schalter einstellen
Einige Funktionen des Antriebs werden mittels DIL-Schalter programmiert. Vor der ersten Inbetriebnahme befinden sich die DIL-Schalter in der Werkseinstellung, d. h. die Schalter stehen auf OFF (siehe Bild 9).
HINWEIS:
Ändern Sie die DIL-Schaltereinstellungen nur, wenn der Antrieb ruht und kein Funk programmiert wird.
Stellen Sie entsprechend der nationalen Vorschriften, den gewünschten Sicherheitseinrichtungen und den örtlichen Gegebenheiten die DIL-Schalter ein, wie nachfolgend beschrieben.
4.2.1 Endlagenmeldung Tor-Zu: DIL-Schalter A und B
▶ Siehe Bild 17.1
| A OFF | Endlagenmeldung Tor-Zu aktiviert |
| B ON |
Tab. 1: Funktion der Antriebsbeleuchtung und des Optionsrelais bei aktivierter Endlagenmeldung Tor-Zu
| Antriebsbeleuchtung | Dauerlicht während der TorfahrtNachleuchtzeit nach EndlageTor-Zu |
| Optionsrelais | EndlagenmeldungTor-Zu |
4.2.2 Vorwarnzeit: DIL-Schalter A und B
▶ Siehe Bild 17.2
| A ON | Vorwarnzeit aktiviert |
| B OFF |
Tab. 2: Funktion der Antriebsbeleuchtung und des Optionsrelais bei aktivierter Vorwarnzeit
| Antriebsbeleuchtung | Schnelles Blinken während der VorwarnzeitDauerlicht während der Torfahrt |
| Optionsrelais | Taktet während der Torfahrt langsam (Funktion einer selbstblinkenden Warnleuchte) |
4.2.3 Externe Beleuchtung: DIL-Schalter A und B
▶ Siehe Bild 17.3
| A OFF | Externe Beleuchtung aktiviert |
| B OFF |
Tab. 3: Funktion der Antriebsbeleuchtung und des Optionsrelais bei aktivierter externer Beleuchtung
| Antriebsbeleuchtung | Dauerlicht während der TorfahrtNachleuchtzeit nach EndlageTor-Zu |
| Optionsrelais | Gleiche Funktion wieAntriebsbeleuchtung |
4.2.4 Automatischer Zulauf: DIL-Schalter A, B und D
Nach Erreichen der Endlage Tor-Auf wird nach Ablauf der Aufhaltezeit von ca. 30 s der automatische Zulauf gestartet. Nach einem Impuls, einer Durchfahrt oder einem Durchgang der Lichtschranke wird die Aufhaltezeit automatisch um ca. 30 s verlängert.
HINWEISE:
- Der automatische Zulauf darf im Gültigkeitsbereich der DIN EN 12453 nur aktiviert werden, wenn eine Sicherheitseinrichtung angeschlossen ist.
- Das Einstellen des automatischen Zulaufes ist nur mit aktivierter Lichtschranke möglich (DIL Schalter D auf ON).
▶ Siehe Bild 17.4
| A ON | Automatischer Zulauf aktiviert |
| B ON | |
| D ON |
Tab. 4: Funktion des Antriebes, der Antriebsbeleuchtung und des Optionsrelais bei aktiviertem automatischen Zulauf
| Antrieb | Nach Aufhaltezeit und Vorwarnzeit automatischer Zulauf aus Endlage Tor-Auf |
| Antriebsbeleuchtung | Dauerlicht während der Aufhaltezeit und der TorfahrtBlinkt während der Vorwarnzeit schnell |
| Optionsrelais | Dauerkontakt bei AufhaltezeitTaktet während der Vorwarnzeit schnell und während der Torfahrt langsam |
Tortyp: DIL-Schalter C4.2.5
▶ Siehe Bild 17.5
| C ON Schwingtor, lange Sanftstopp-Rampe | |
| C OFF | Sectionaltor, kurze Sanftstopp-Rampe |
Lichtschranke: DIL-Schalter D4.2.6
▶ Siehe Bild 17.6
| D ON Aktiviert, nach Auslösen der Lichtschranke reversiert das Tor bis in die Endlage Tor-Auf | |
| D OFF | Nicht aktiviert, automatischer Zulauf nicht möglich (DIL-Schalter A/B) |
Halt-/Ruhestromkreis mit Testung4.2.7 : DIL-Schalter E
▶ Siehe Bild 17.7
| E ON Aktiviert, für Schlupftürkontakt mit Testung | |
| E OFF | Nicht aktiviert |
HINWEIS:
Sicherheitseinrichtungen ohne Testung halbjährlich prüfen.
Tor-Wartungsanzeige4.2.8 : DIL-Schalter F
▶ Siehe Bild 17.8
| F ON Aktiviert, das Überschreiten des Wartungszyklus wird durch mehrmaliges Blinken der Antriebsbeleuchtung nach Ende jeder Torfahrt signalisiert. | |
| F OFF | Nicht aktiviert, kein Signal nach Überschreiten des Wartungszyklus |
Das Wartungsintervall wird erreicht, wenn seit dem letzten Einlernen entweder der Antrieb länger als 1 Jahr betrieben wurde oder der Antrieb 2000 Torschließungen erreicht oder überschritten hat.
HINWEIS:
Durch erneutes Einlernen des Antriebs (siehe Kap. 4.1.2) werden die Wartungsdaten zurückgesetzt.
5 Funk
5.1 Handsender HSM 4

WARNING
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Wird der Handsender bedient, können Personen durch die Torbewegung verletzt werden.
Stellen Sie sicher, dass Handsender nicht in Kinderhände gelangen und nur von Personen benutzt werden, die in die Funktionsweise der fern-gesteuerten Toranlage eingewiesen sind!
▶ Sie müssen den Handsender generell mit Sichtkontakt zum Tor bedienen, wenn dieses nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügt!
▶ Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Garagentor in der Endlage Tor-Auf steht!
▶ Bleiben Sie niemals unter dem geöffneten Tor stehen.
Beachten Sie, dass am Handsender versehentlich eine Taste betätigt werden kann (z. B. in der Hosen-/Handtasche) und es hierbei zu einer ungewollten Torfahrt kommen kann.
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt
Während des Lernvorgangs am Funk-System kann es zu unbeabsichtigten Torfahrten kommen.
Achten Sie darauf, dass sich beim Einlernen des Funk-Systems keine Personen oder Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores befinden.
ACHTUNG
Beeinträchtigung der Funktion durch Umwelteinflüsse
Bei Nichtbeachtung kann die Funktion beeinträchtigt werden! Schützen Sie den Handsender vor folgenden Einflüssen:
direkter Sonneneinstrahlung (zul. • Umgebungstemperatur: -20 °C bis +60 °C) Feuchtigkeit•
• Staubbelastung
HINWEISE:
- Ist kein separater Zugang zur Garage vorhanden, so führen Sie jede Änderung oder Erweiterung von Programmierungen innerhalb der Garage durch.
- Führen Sie nach dem Programmieren oder Erweitern des Funksystems eine Funktionsprüfung durch.
- Verwenden Sie für die Inbetriebnahme oder die Erweiterung des Funksystems ausschließlich Originalteile.
- Die örtlichen Gegebenheiten können Einfluss auf die Reichweite des Funk-Systems haben. Außerdem können GSM-900-Handys bei gleichzeitiger Benutzung die Reichweite beeinflussen.
Beschreibung des Handsenders HSM 45.1.1
▶ Siehe Bild 23
1 LED
2 Handsendertasten
3 Batteriefachdeckel
4 Batterie
5 Reset-Taster
6 Handsenderhalterung
Batterie einlegen/wechseln5.1.2
▶ Siehe Bild 23
▶ Verwenden Sie ausschließlich den Batterie-Typ 23A
Wiederherstellen des Werkscodes5.1.3
▶ Siehe Bild 23
Jeder Handsendertaste ist ein Funkcode hinterlegt. Der ursprüngliche Werkscode kann durch folgende Schritte wieder hergestellt werden.
HINWEIS:
Nachfolgende Bedienschritte sind nur bei versehentlichen Erweiterungs- oder Lernvorgängen erforderlich.
Öffnen Sie den Batteriefachdeckel.1.
Der Reset-Taster (5) ist auf der Platine zugänglich.
ACHTUNG
Zerstörung des Tasters
▶ Verwenden Sie keine spitzen Gegenstände und drücken Sie nicht zu stark auf den Taster.
Drücken Sie den Reset-Taster mit einem stumpfen 2.
Gegenstand vorsichtig und halten Sie ihn gedrückt.
Drücken Sie die Handsendertaste, die codiert werden 3. soll, und halten Sie diese gedrückt.
Die LED des Senders blinkt langsam.
Wenn Sie den kleinen Taster bis zum Ende des langsamen 4.
Blinkens gedrückt halten, wird die Handsendertaste
wieder mit dem ursprünglichen Werkscode belegt und die LED beginnt schneller zu blinken.
Schließen Sie den Batteriefachdeckel.5.
Der Werkscode ist wieder hergestellt.
Auszug aus der Konformitätserklärung für 5.1.4 Handsender
Die Übereinstimmung des oben genannten Produkts mit den Vorschriften der Richtlinien gem. Artikel 3 der R&TTE-Richtlinien 1999/5/EG wurde nachgewiesen durch die Einhaltung folgender Normen:
EN 60950:2000•
EN 300 220-1•
EN 300 220-3•
EN 301 489-1•
EN 300 489-3•
Die Original-Konformitätserklärung kann beim Hersteller angefordert werden.
5.2 Integriertes Funkmodul
Bei einem integrierten Funkmodul können die Funktionen Impuls (Auf-Stop-Zu-Stop) auf je max. 6 verschiedene Handsender eingelernt werden. Werden mehr als 6 Handsender eingelernt, werden die Funktionen auf dem zuerst eingelernten gelöscht.
Um das Funkmodul zu programmieren oder seine Daten zu löschen, müssen folgende Vorraussetzungen erfüllt sind:
• Die Antrieb ruht.
• Keine Vorwarn- oder Aufhaltezeit ist aktiv.
HINWEISE:
- Zum Betrieb des Antriebes mit Funk muss eine Handsendertaste auf ein integriertes Funkmodul oder einen externen Funkempfänger eingelernt werden. Der Abstand zwischen Handsender und Antrieb sollte • mindestens 1 m betragen.
- GSM-900-Handys können bei gleichzeitiger Benutzung die Reichweite der Funkfernsteuerung beeinflussen.
5.2.1 Einlernen der Funktion Impuls
-
Taster P in der Antriebshaube einmal kurz drücken (siehe Bild 21). Weiteres zweimaliges Drücken des Tasters P beendet die Funk-Programmierbereitschaft sofort.
Die rote LED im Taster der Antriebshaube blinkt nun 1x. In dieser Zeit kann eine Handsendertaste für die gewünschte Funktion programmiert werden. -
Die Handsendertaste, die programmiert werden soll, so lange drücken, bis die rote LED im Taster der Antriebshaube schnell blinkt.
Der Funk-Code dieser Handsendertaste ist nun im integrierten Funkmodul gespeichert.
5.2.2 Löschen aller Daten in einem integrierten Funkmodul
-
Taster P in der Antriebshaube drücken und gedrückt halten.
Die rote LED im Taster der Antriebshaube blinkt langsam und signalisiert die Löschbereitschaft.
Das Blinken wechselt in einen schnelleren Rhythmus.
Nun sind alle eingelernten Funk-Codes aller Handsender gelöscht. -
Taster P in der Antriebshaube loslassen.
5.3 Externer Empfänger \*
Anstatt eines integrierten Funkmoduls kann zum Ansteuern des Garagentor-Antriebes ein externer Empfänger für die Funktion Impuls verwendet werden.
5.3.1 Externen Empfänger anschließen
- Stecker eines externen Empfängers auf den entsprechenden Steckplatz stecken (siehe Bild 13). Die Adern des externen Empfängers müssen wie folgt angeschlossen sein:
– GN an die Klemme 20 (0 V)
- WH an die Klemme 21 (Signal für die Impulssteuerung Kanal 1)
- BN an die Klemme 5 (+24 V)
- Die Daten eines integrierten Funkmoduls löschen, um Doppelbelegungen zu vermeiden (siehe Kap. 5.2.2).
5.3.2 Einlernen von Handsendertasten
▶ Funktion Impuls
- Die Handsendertaste für die Funktion Impuls (Kanal 1) an Hand der Bedienungsanleitung für den externen Empfänger einlernen.
HINWEIS:
Die Antennenlitze vom externen Empfänger sollte nicht mit Gegenständen aus Metall (Nägel, Streben, usw.) in Verbindung kommen. Die beste Ausrichtung muss durch Versuche ermittelt werden. GSM-900-Handys können bei gleichzeitiger Benutzung die Reichweite der Funkfernsteuerung beeinflussen.
Auszug aus der Konformitätserklärung für 5.4 Empfänger
Die Übereinstimmung des oben genannten Produkts mit den Vorschriften der Richtlinien gem. Artikel 3 der R&TTE-Richtlinien 1999/5/EG wurde nachgewiesen durch die Einhaltung folgender Normen:
EN 60950:2000•
EN 300 220-1•
EN 300 220-3•
EN 301 489-1•
EN 300 489-3•
Die Original-Konformitätserklärung kann beim Hersteller angefordert werden.
6 Betrieb


WARNING
Verletzungsgefahr bei Torbewegung Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommen.
▶ Kinder dürfen nicht an der Toranlage spielen.
▶ Stellen Sie sicher, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
▶ Betreiben Sie den Garagentor-Antrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können und dieses nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügt.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
▶ Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Garagentor in der Endlage Tor-Auf steht!
▶ Bleiben Sie niemals unter dem geöffneten Tor stehen.
VORSICHT
Quetschgefahr in der Führungsschiene
Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt kann zu Quetschungen führen.
▶ Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die Führungsschiene
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch Seilglocke
Wenn Sie sich an die Seilglocke hängen, können Sie abstürzen und sich verletzen. Der Antrieb kann abreißen und darunter befindliche Personen verletzen, Gegenstände beschädigen oder selbst zerstört werden.
Hängen Sie sich nicht mit dem Körpergewicht an die Seilglocke.
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Torbewegung in Richtung Tor-Zu bei Bruch der Torsionsfeder und Entriegelung des Führungsschlittens.
Ohne die Montage eines Nachrüst-Sets kann der Führungsschlitten unkontrolliert entriegelt werden.
Der verantwortliche Monteur muss ein Nachrüst-Set am Führungsschlitten montieren, wenn folgende Voraussetzungen zutreffen:
es gilt die Norm DIN EN 13241-1-
Der Garagentor-Antrieb wird von einem – Sachkundigen an einem Hörmann Sectionaltor ohne Federbruchsicherung (BR30) nachgerüstet.
Dieses Set besteht aus einer Schraube, die den Führungsschlitten vor dem unkontrollierten Entriegeln sichert sowie einem neuen Seilglocken-Schild, auf dem die Bilder zeigen, wie das Set und der Führungsschlitten für die zwei Betriebsarten von der Führungsschiene zu handhaben sind.
HINWEIS:
Der Einsatz einer Notentriegelung bzw. eines Notentriegelungsschlosses ist in Verbindung mit dem Nachrüst-Set nicht möglich.
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese eingeschaltet war.
ACHTUNG
Beschädigung durch Seil der mechanischen Entriegelung
Sollte das Seil der mechanischen Entriegelung an einem Dachträgersystem oder sonstigen Vorsprüngen des Fahrzeuges oder des Tores hängen bleiben, so kann dies zu Beschädigungen führen.
Achten Sie darauf, dass das Seil nicht hängen bleiben kann.
Hitzeentwicklung der Beleuchtung
Durch die Hitzeentwicklung der Antriebsbeleuchtung kann es bei zu geringen Abständen zu einer Beschädigung kommen.
Der kleinste Abstand zu leicht entflammbaren Materialien oder wärmeempfindlichen Flächen muss mindestens 0,1 m betragen (siehe Bild 7).
Benutzer einweisen6.1
Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in die ordnungsgemäße und sichere Bedienung des Garagentor-Antriebes ein.
▶ Demonstrieren und testen Sie die mechanische Entriegelung sowie den Sicherheitsrücklauf.
Funktionsprüfung6.2

Um den Sicherheitsrücklauf zu prüfen, halten Sie das Tor während es zufährt mit beiden Händen an. Die Toranlage muss anhalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten. Ebenso muss während das Tor auffährt die Toranlage abschalten und das Tor stoppen.
Beauftragen Sie bei Versagen des Sicherheitsrücklaufs unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur.
Normal-Betrieb6.3
Der Garagentor-Antrieb arbeitet im Normal-Betrieb ausschließlich entsprechend der Impulsfolgesteuerung, wobei es unerheblich ist, ob ein externer Taster, eine einprogrammierte Handsendertaste oder der transparente Taster betätigt wurde.
- Impuls: Das Tor fährt in Richtung einer Endlage.
- Impuls: Das Tor stoppt.
- Impuls: Das Tor fährt in die Gegenrichtung.
- Impuls: Das Tor stoppt.
- Impuls: Das Tor fährt in Richtung der beim 1. Impuls gewählten Endlage.
USW.
Die Antriebsbeleuchtung leuchtet während einer Torfahrt und erlischt ca. 2 Minuten nach deren Beendigung automatisch.
Handbetrieb6.4
Um das Tor von Hand zu verfahren, muss das Tor mechanisch entriegelt werden. Dabei wird der Führungsschlitten vom Gurtschloss entkuppelt.
Um das Tor mechanisch zu entriegeln, das Seil der mechanischen Entriegelung ziehen (siehe Bild 4).
HINWEISE:
Die Funktion der mechanischen Entriegelung monatlich• überprüfen.
Die Seilglocke nur bei geschlossenem• Tor betätigen, sonst besteht die Gefahr, dass das Tor bei schwachen, gebrochenen oder defekten Federn oder wegen mangelhaften Gewichtsausgleichs schnell zulaufen kann.
Betrieb nach mechanischer Entriegelung6.5
Wurde z. B. wegen eines Netzspannungsausfalls die mechanische Entriegelung betätigt, muss für den Normal-Betrieb der Führungsschlitten wieder in das Gurtschloss eingekuppelt werden:
Antrieb verfahren, bis das Gurtschloss in der 1. Führungsschiene für den Führungsschlitten gut erreichbar ist.
Grünen Knopf am Führungsschlitten drücken 2. (siehe Bild 6).
Tor per Hand verfahren, bis der Führungsschlitten wieder 3. in das Gurtschloss einkuppelt.
Durch mehrere ununterbrochene Torfahrten überprüfen, 4. ob das Tor seine geschlossene Stellung ganz erreicht und ob das Tor ganz öffnet (der Führungsschlitten bleibt kurz vor dem Endanschlag Tor-Auf stehen).
Der Antrieb ist nun wieder für den Normal-Betrieb bereit.
6.6 Verhalten bei einem Spannungsausfall (ohne Not-Akku)
Um das Garagentor während eines Spannungsausfalls von Hand öffnen oder schließen zu können, muss der Führungsschlitten entkuppelt werden.
▶ Siehe Kapitel 3.4.1 Betriebsarten der Führungsschiene / Handbetrieb
6.7 Verhalten nach einem Spannungsausfall (ohne Not-Akku)
Nach Spannungsrückkehr muss der Führungsschlitten wieder eingekuppelt werden.
▶ Siehe Kapitel 3.4.1 Betriebsarten der Führungsschiene / Automatikbetrieb
6.8 Netzausfallüberbrückung mit Not-Akku\*
Um bei einem Netzausfall das Tor verfahren zu können, ist ein optionaler Not-Akku anschließbar (siehe Bild 22).
Die Umschaltung auf Akku-Betrieb bei Netzausfall erfolgt automatisch. Während des Akku-Betriebes bleibt die Antriebsbeleuchtung ausgeschaltet.
HINWEIS:
Nur den Original-Not-Akku mit integrierter Ladeschaltung verwenden.
6.9 Meldungen der Antriebsbeleuchtung
Wenn der Netzstecker eingesteckt wird, ohne dass der transparente Taster (bei abgenommener Antriebshaube der Platinentaster T) gedrückt wird, blinkt die Antriebsbeleuchtung zwei-, drei- oder viermal.
Zweimaliges Blinken
Es liegen keine Tordaten vor oder die Tordaten wurden gelöscht (Auslieferungszustand). Der Antrieb kann sofort eingelernt werden.
Dreimaliges Blinken
Es liegen zwar gespeicherte Tordaten vor, aber die letzte Torposition ist nicht bekannt. Die nächste Fahrt ist deshalb eine Referenzfahrt Tor-Auf. Danach folgen normale Torfahrten.
Viermaliges Blinken
Es liegen sowohl gespeicherte Tordaten vor als auch die letzte Torposition ist bekannt, so dass sofort normale Torfahrten mit Berücksichtigung der Impulsfolgesteuerung (Auf-Stopp-Zu-Stopp-Auf usw.) folgen können (normales Verhalten nach dem erfolgreichen Einlernen und Stromausfall). Aus Sicherheitsgründen wird nach einem Stromausfall während einer Torfahrt mit dem ersten Impulsbefehl immer aufgefahren.
Fehlermeldungen / Diagnose-LED6.10
▶ Siehe Bild 9.1
Die rote Diagnose-LED ist durch den transparenten Taster auch bei geschlossenem Gehäuse sichtbar. Mit dieser LED können Ursachen für den nicht erwartungsgemäßen Betrieb einfach identifiziert werden. Im eingelernten Zustand (Normal-Betrieb) leuchtet diese LED kontinuierlich und erlischt, solange ein extern angeschlossener Impuls ansteht.
HINWEIS:
Durch das hier beschriebene Verhalten kann ein Kurzschluss in der Anschlussleitung des externen Tasters oder ein Kurzschluss des Tasters selber erkannt werden, wenn sonst ein normaler Betrieb des Garagentor-Antriebs mit dem Funkmodul oder dem transparenten Taster möglich ist.
| LED blinkt 2 xUrsache Lichtschranke wurde unterbrochen oderist nicht angeschlossen.Behebung Lichtschranke überprüfen undgegebenenfalls anschließen oderauswechseln. | |
| LED blinkt 3 xUrsache Kraftbegrenzung Tor-Zu hatangesprochen, der Sicherheitsrücklaufhat stattgefunden.Behebung Hindernis beseitigen. Falls derSicherheitsrücklauf ohne erkennbarenGrund stattgefunden hat, dieTormechanik überprüfen. Gegebenenfallsdie Tordaten löschen und neu einlernen. | |
| LED blinkt 4 xUrsache Ruhestromkreis oder Schlupftürkontaktist geöffnet oder wurde während einerTorfahrt geöffnet.Behebung Angeschlossene Einheit überprüfen,Stromkreis schließen. | |
| LED blinkt 5 xUrsache Kraftbegrenzung Tor-Auf hatangesprochen. Das Tor hat bei der Tor-Auffahrt angehalten.Behebung Hindernis beseitigen. Falls das Tor ohneGrund vor der Endlage Tor-Aufangehalten hat, die Tormechaniküberprüfen. Gegebenenfalls die Tordatendlöschen und neu einlernen. | |
| LED blinkt 6 xUrsache Antriebsfehler/Störung im AntriebssystemBehebung Gegebenenfalls die Tordaten löschen undneu einlernen. Falls der Antriebsfehlerwiederholt auftritt, den Antriebauswechseln. | |
| LED blinkt 7 xUrsache Antriebist noch nicht eingelernt. Das istein Hinweis und kein Fehler.Behebung Lernfahrt durch einen externen Taster,das Funkmodul oder den transparentenTaster (bei abgenommener Antriebshaubeden Platinentaster T) auslösen. |
| LED blinkt 8 xUrsache Der Antrieb benötigt eine ReferenzfahrtTor-Auf.Dies ist der normale Zustand nach einem Netzspannungsausfall, wenn keine Tordaten vorliegen bzw. diese gelöscht sind und/oder die letzte Torposition nicht bekannt ist.Behebung ReferenzfahrtTor-Aufdurch einen externen Taster, das Funkmodul oder den transparenten Taster (bei abgenommener Antriebshaube den Platinentaster T) auslösen. |
7 Prüfung und Wartung
Der Garagentor-Antrieb ist wartungsfrei.
Zur Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir jedoch, die Toranlage nach Herstellerangaben durch einen Sachkundigen prüfen und warten zu lassen.
WARNING
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt
Zu einer unerwarteten Torfahrt kann es kommen, wenn es bei Prüfung und Wartungsarbeiten an der Toranlage zum versehentlichen Wiedereinschalten durch Dritte kommt.
Ziehen Sie bei allen Arbeiten an der Toranlage den Netzstecker und ggf. den Stecker des Not-Akkus.
Sichern Sie die Toranlage gegen unbefugtes Wiedereinschalten.
Eine Prüfung oder eine notwendige Reparatur darf nur von einer sachkundigen Person durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierzu an Ihren Lieferanten.
Eine optische Prüfung kann vom Betreiber durchgeführt werden.
Prüfen Sie alle Sicherheits- und Schutzfunktionen monatlich.
▶ Vorhandenen Fehler bzw. Mängel müssen sofort behoben werden.
7.1 Ersatzlampe
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese eingeschaltet war.
Um die Lampe zu wechseln:
Tor schließen.1.
Netzstecker ziehen.2.
Lampe abkühlen lassen.3.
Lampe 24 V/10 W B(a) 15 s wechseln (siehe Bild 4. 24). Netzstecker einstecken.5.
Die Antriebsbeleuchtung blinkt viermal.
Optionales Zubehör8
Optionales Zubehör ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Das gesamte elektrische Zubehör darf den Antrieb mit max. 100 mA belasten.
Folgendes Zubehör kann am Antrieb angeschlossen werden:
Einweg-Lichtschranke•
Externer Funk-Empfänger•
Externe Impuls-Taster (z. B. Schlüsseltaster)•
Not-Akku für Notstromversorgung•
Schlupftürkontakt•
Signalleuchte•
Demontage und Entsorgung9
HINWEIS:
Beachten Sie beim Abbau alle geltenden Vorschriften der Arbeitssicherheit.
Lassen Sie den Garagentor-Antrieb von einem Sachkundigen nach dieser Anleitung sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge demontieren und fachgerecht entsorgen.
Garantiebedingungen10
Gewährleistung
Wir sind von der Gewährleistung und der Produkthaftung befreit, wenn ohne unsere vorherige Zustimmung eigenebauliche Veränderungen vorgenommen oder unsachgemäße Installationen gegen unsere vorgegebenen Montagerichtlinien ausgeführt bzw. veranlasst werden. Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung für den versehentlichen oder unachtsamen Betrieb des Antriebes und des Zubehörs sowie für die unsachgemäße Wartung des Tores und dessen Gewichtsausgleich. Batterien und Glühlampen sind ebenfalls von den Gewährleistungsansprüchen ausgenommen.
Dauer der Garantie
Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung des Händlers aus dem Kaufvertrag leisten wir folgende Teilegarantie ab Kaufdatum:
5 Jahre auf die Antriebsmechanik, Motor und •
Motorsteuerung
2 Jahre auf Funk, Zubehör und Sonderanlagen•
Kein Garantieanspruch besteht bei Verbrauchsmitteln (z. B. Sicherungen, Batterien, Leuchtmitteln). Durch die Inanspruchnahme der Garantie verlängert sich die Garantiezeit nicht. Für Ersatzlieferungen und Nachbesserungsarbeiten beträgt die Garantiefrist sechs Monate, mindestens aber die laufende Garantiefrist.
Voraussetzungen
Der Garantieanspruch gilt nur für das Land, in dem das Gerät gekauft wurde. Die Ware muss auf dem von uns vorgegebenen Vertriebsweg erstanden worden sein. Der Garantieanspruch besteht nur für Schäden am Vertragsgegenstand selbst. Die Erstattung von Aufwendungen für Aus- und Einbau, Überprüfung entsprechender Teile, sowie Forderungen nach entgangenem Gewinn und Schadensersatz sind von der Garantie ausgeschlossen. Der Kaufbeleg gilt als Nachweis für Ihren Garantieanspruch.
Leistung10.1
Für die Dauer der Garantie beseitigen wir alle Mängel am Produkt, die nachweislich auf einen Material- oder Herstellungsfehler zurückzuführen sind. Wir verpflichten uns, nach unserer Wahl die mangelhafte Ware unentgeltlich gegen mangelfreie zu ersetzen, nachzubessern oder durch einen Minderwert zu ersetzen.
Ausgeschlossen sind Schäden durch:
unsachgemäßen Einbau und Anschluss•
- unsachgemäße Inbetriebnahme und Bedienung äußere Einflüsse, wie Feuer, Wasser, anormale • Umweltbedingungen
• mechanische Beschädigungen durch Unfall, Fall, Stoß
• fahrlässige oder mutwillige Zerstörung
• normale Abnutzung oder Wartungsmangel
• Reparatur durch nicht qualifizierte Personen
• Verwendung von Teilen fremder Herkunft
• Entfernen oder Unkenntlichmachen des Typenschildes
Ersetzte Teile werden unser Eigentum.
11 Auszug aus der Einbauerklärung
(im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG für den Einbau einer unvollständigen Maschine gemäß Anhang II, Teil B).
Das auf der Rückseite beschriebene Produkt ist entwickelt, konstruiert und gefertigt in Übereinstimmung mit der:
• EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG
• EG-Richtlinie Bauprodukte 89/106/EWG
• EG-Richtlinie Niederspannung 2006/95/EG
• EG-Richtlinie Elektromagnetische Veträglichkeit 2004/108/EG
Angewandte und herangezogene Normen:
- EN ISO 13849-1, PL „c“, Cat. 2 Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen – Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze EN 60335-1/2, soweit zutreffend • Sicherheit von elektrischen Geräten / Antrieben für Tore
- EN 61000-6-3 Elektomagnetische Verträglichkeit – Störaussendung - EN 61000-6-2 Elektromagnetische Verträglichkeit – Störfestigkeit
Unvollständige Maschinen im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG sind nur dazu bestimmt, in andere Maschinen oder in andere unvollständige Maschinen oder Anlagen eingebaut oder mit ihnen zusammengefügt zu werden, um zusammen mit ihnen eine Maschine im Sinne der o.g. Richtlinie zu bilden.
Deshalb darf dieses Produkt erst dann in Betrieb genommen werden, wenn festgestellt wurde, dass die gesamte Maschine/Anlage, in der es eingebaut wurde, den Bestimmungen der o.g. EG-Richtlinie entspricht.
12 Technische Daten
| Netzanschluss | 230/240 V, 50/60 HzStand-by ca. 5 W |
| Schutzart | Nur für trockene Räume |
| Temperaturbereich | -20 °C bis +60 °C |
| Ersatzlampe | 24 V / 10 W B(a) 15s |
| Motor | Gleichstrommotor mit Hallsensor |
| Transformator Mit Thermoschutz | |
| Anschluss Schraubenlose | Anschlusstechnik für externe Geräte mit Sicherheitskleinspannung24 V DC, wie z. B. Innen- und Außentaster für Impulsbetrieb |
| Fernsteuerung Betrieb mit internem oder externem Funk-Empfänger | |
| Abschaltautomatik Wird für beide Richtungen automatisch getrennt eingelernt. Selbstlernend, verschleißfrei, da ohne mechanische Schalter | |
| Endlagen-Abschaltung/Kraftbegrenzung | Bei jedem Torlauf nachjustierende Abschaltautomatik |
| Führungsschiene Extrem flach (30 mm)Mit integrierter AufschiebesicherungMit wartungsfreiem, patentiertem Zahngurt mit automatischer Gurtspannung | |
| Torlaufgeschwindigkeit Abhängig von Torgröße und Gewicht, ca. 13 cm/s | |
| Nennlast Siehe Typenschild | |
| Zug- und Druckkraft Siehe Typenschild | |
| Kurzzeitige Spitzenlast Siehe Typenschild | |
| Sonderfunktionen Antriebsbeleuchtung,2-Minutenlicht ab Werk Stopp-/Ausschalter anschließbar Lichtschranke anschließbar Optionsrelais für Warnleuchte, zusätzliche externe Beleuchtung anschließbar Schlupftürkontakt mit Testung | |
| Notentriegelung Bei Stromausfall von innen mit Zugseil zu betätigen | |
| Universalbeschlag Für Schwing- und Sectionaltore | |
| Luftschallemission Garagentorantrieb | ≤ 70 dB (A) |
| Verwendung Ausschließlich für private GaragenFür industrielle/gewerbliche Nutzung nicht geeignet. | |
| Torzyklen | Siehe Produktinformation |
Übersicht DIL-Schalter-Funktionen13
| DIL A DIL | B Funktion | Funktion Optionsrelais | ||
| OFF | ON | Endlagenmeldung Tor-Zu aktiviert | Relais zieht bei Endlage Tor-Zu an (Funktion Tor-Zu-Meldung) | |
| ON OFF | Vorwarnzeit | aktiviert Relais taktet bei Vorwarnzeit schnell und bei Torfahrt normal (Funktion Warnleuchte) | ||
| OFF OFF | Externe Be | euchtung aktiviert Relais wie Antriebsbeleuchtung | (Funktion externe Beleuchtung) |
| DIL A DIL | B DIL D Funktion F | Funktion Optionsrelais | ||
| ON ON ON | Automatischer Zulauf aktiviert,Lichtschranke muss vorhanden sein | Relais taktet bei Vorwarnzeit schnell,während der Torfahrt normal,Dauerkontakt bei Aufhaltezeit | ||
| DIL C Tortyp | |
| ON Schwingtor, lange Sanftstopp-Rampe | |
| OFF Sectionaltor, kurze Sanftstopp-Rampe | |
| DIL D Lichtschranke | ||
| ON | Lichtschranke aktiviert, nach Auslösen der Lichtschranke reversiert das Tor bis in die Endlage Tor-Auf (automatischer Zulauf ist nur mit Lichtschranke möglich) | |
| OFF Lichtschranke nicht aktiviert (kein automatischer Zulauf möglich) | ||
| DIL E Haltkreis mit Testung | |
| ON Schlupftürkontakt mit Testung aktiviert. Testung wird vor jeder Torfahrt überprüft (Betrieb nur mit einem testbaren Schlupftürkontakt möglich) | |
| OFF Sicherheitseinrichtung ohne Testung | |
| DIL F Tor-Wartungsanzeige | ||
| ON Aktiviert, das Überschreiten des Wartungszyklus wird durch mehrmaliges Blinken der Antriebsbeleuchtung nach Ende jeder Torfahrt signalisiert | ||
| OFF Nicht aktiviert, kein Signal nach Überschreiten des Wartungszyklus | ||
Übersicht Fehler und Fehlerbehebung14
| Anzeige Fehler | /Warnung Mögliche Ursache | Behebung | |
![]() | Sicherheitseinrichtung Lichtschranke wurde unterbrochen, ist nicht angeschlossen. | ► Lichtschranke prüfen, ggf. auswechseln. | |
![]() | Kraftbegrenzung in Fahrtrichtung Tor-Zu | Ein Hindernis befindet sich im Torbereich. Hindernis | beseitigen ▶ eventuell neu einlernen. |
![]() | Ruhestromkreis Schlupftürkontakt | Schlupftürkontakt unterbrochen. Schlupftür überprüfen | . |
![]() | Kraftbegrenzung in Fahrtrichtung Tor-Auf | Ein Hindernis befindet sich im Torbereich. Hindernis | beseitigen ▶ eventuell neu einlernen. |
![]() | Antriebsfehler Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, das Funkmodul oder den transparenten Taster (bei abgenommener Antriebshaube den Platinentaster T) – es erfolgt eine Auffahrt (Referenzfahrt AUF). | ► Tordaten löschen, bei wiederholtem Auftreten Antrieb auswechseln. | |
![]() | Antriebsfehler Meldung, kein Fehler | Der Antrieb ist noch nicht eingelernt. Antrieb einlernen | . |
![]() | Kein Referenzpunkt Netzausfall | Der Antrieb benötigt eine Referenzfahrt. Referenzfahr | ■in Richtung Tor-Auf. |
Table of contents
12 Technische gegevens






