Hormann PortronicD 5000 - Garagentor

PortronicD 5000 - Garagentor Hormann - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Häufig gestellte Fragen - PortronicD 5000 Hormann

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BEDIENUNGSANLEITUNG PortronicD 5000 Hormann

Anleitung für Montage, Betrieb und Wartung

Drehtorantrieb

C1Handsender RSC 2 (inklusive Handsenderhalterung) Dieser Handsender arbeitet mit einem Rolling Code (Frequenz: 433 MHz), der sich bei jedem Sendevorgang entwickelt. Der Handsender ist mit zwei Tasten ausgestattet, d.h. Sie können mit der zweiten Taste ein weiteres Tor öffnen (2-flügelige Anlage).
C2Handsender RSZ 1 Dieser Handsender ist zur Aufnahme in einen Zigarettenanzünder. Der Handsender arbeitet mit einem Rolling Code (Frequenz: 433 MHz), der sich bei jedem Sendevorgang entwickelt.
C3Funk-Codetaster RCT 3b Mit dem beleuchten Funk-Codetaster konnen bis zu 3 Torantriebe per Impuls drahtlos gesteuetiert werden. So ersparen Sie sich das aufwändige Verlegen von Leitungen.
C4Aufputz-/Unterputz-Schlüsseltaster Mit dem Schlüsseltaster konnen Sie ihren Drehtorantrieb per Schlüssel von außen bedieren. Zwei Versionen in einem Gerät – für Unterputz oder Aufputz.
C5Empfänger RERI 1 / RERE 1 Dieser 1-Kanal-Empfänger möglich die Bedienung eines Drehtorantriebs mit einhundert weiteren Handsendern (-tasten). Speicherpläte: 100 Frequenz: 433 MHz (Rolling Code) Betriebsspannung: 24 V AC/DC oder 230/240 V AC Relais-Ausgang: Ein/Aus
C6Einweg-Lichtschranke EL 301 Für den Einsatz im Außenbereich als zusätzliche Sicherheitseinrichtung. Inklusive 2 x 10 m Anschlussleitung (2-adrig) und Befestigungsmaterial.
C7Dämpfungsprofil-Set DP 21 / DP 22 Profil zur Absicherung der Schliebkante. DP 21 für eine Torhöhe max. 1000 mm, DP 22 für eine Torhöhe max. 2000 mm. Set enthalt: 1 Dämpfungsprofil DP 2 in entsprechender Länge• 1 C-Profil in entsprechender Länge•
C8Elektroschloss für Pfeilerverriegelung
C9Elektroschloss für Bodenverriegelung
C10Auflaufbock mit Riegelaussparung für Elektroschloss Auch als Endanschlag nutzbar.
C11Unterlegplatten-Set für Auflaufbock
C12LED Signalleuchte gelb
C13Wandhalter für LED Signalleuchte

Inhaltsverzeichnis

A Mitgelieferte Artikel 2
B Benötigtes Werkzeug zur Montage 2
C Zubehör für den Drehtorantrieb 4
D Ersatzteile 147

1 Zu dieser Anleitung 7

1.1 Mitgeltende Unterlagen 7
1.2 Verwendete Warnhinweise 7
1.3 Verwendete Definitionen 7
1.4 Verwendete Symbole und Abkürzungen 7
1.5 Verwendete Abkürzungen 8

2 Sicherheitschinweise 8

2.1 Bestimmungsgemäß Verwendung 8
2.2 Nicht bestimmungsgemäß Verwendung 8
2.3 Qualification des Monteurs 8
2.4 Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der Toranlage 8

2.5 Sicherheitshinweise zur Montage 8
2.6 Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und zum Betrieb 8
2.7 Sicherheitshinweise zum Gebrauch des Handsenders. 9
2.8 Sicherheitshinweise zur Prüfung und Wartung 9
2.9 Geprüfte Sicherheitseinrichtungen 9

3 Montage 9

3.1 Vorbereitung der Montage 9
3.2 Tor-Antrieb montieren 9
3.3 Antriebs-Steuerung montieren 11
3.4 Netzanschluss 11
3.5 Anschluss der Antriebe 11

4 Inbetriebnahme der Grundausstattung 12

4.1 1-flügelige Toranlage 12
4.2 2-flügelige Toranlage. 12
4.3Kraftlernfahrten 14
4.4 Anschluss der Sicherheitseinrichtung 14
4.5 Anschluss von Zusatzkomponenten/Zubehör 14
4.6 Zusätzliche Funktionen über DIL-Schalter einstellen 15

5 Funk. 16

5.1 Handsender RSC 2 16
5.2 Integrieres Funkmodul 16
5.3 Externer Empfänger 17
6 Betrieb. 17
6.1 Einweisung von Benutzern 17
6.2 Normal-Betrieb 17
6.3 Reversieren bei einer Aufahrt 18
6.4 Reversieren bei einer Zufahr 18

6.5 Verhalten bei einem Spannungsausfall 18
6.6 Verhalten nach einem Spannungsausfall 18
6.7 Entkuppeln ohne Spannungsausfall 18
6.8 Werksreset 18
6.9 Betriebs-, Fehler- und Warnmeldungen 18
6.10Fehlerquittierung 19

7 Prüfung und Wartung 19
8 Optionales Zubehör 19
19 Demontage und Entsorgung 19
10 Garantiebedingungen 19
11 Auszug aus der Einbauerklarung 20
12 Technische Daten 20
13 Übersicht DIL-Schalter-Funktionen 21

Hormann PortronicD 5000 - Inhaltsverzeichnis - 1

Bildteil 133

Weitergabe sowie Vervielfaltigung these Dokuments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmustereintragung vorbehalten. Änderungen vorbehalten.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir freiuen uns, dass Sie sich für ein Qualitätsvprodukt aus unserem Hause entschieden haben.

Zudieser Anleitung1

These Anleitung ist eine Originalbetriebsanleitung im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG. Lesen Sie die Anleitung sorgfältig und vollständig durch, sie enthalt wichtige Informationen zum Produkt. Beachten Sie die Hinweise und befolgen Sie insbesondere die Sicherheits- und Warnhinweise.

Bewahren Sie die Anleitung sorgfältig auf und stellen Sie sicher, dass sie jederzeit verfügbar und vom Benutzer des Produkts einsebar ist.

Mitgeltende Unterlagen1.1

Dem Endverbraucher müssen für die sichere Nutzung und Wartung der Toranlage folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt werden:

these Anleitung

beigeufigtes Prüfbuch

die Anleitung des Tores

Verwendete Warnhinweise1.2

Hormann PortronicD 5000 - Verwendete Warnhinweise1.2 - 1

Das allgemeine Warnsymbol kennzeichnet eine

Gefahr, die zu Verletzungen oder zum Tod führen kann. Im Textteil wird das allgemeine Warnsymbol in Verbindung mit den nachfolgenden beschriebenen Warnstufen verwendet. Im Bildteil verweist eine zusätzlich Angabe auf die Erläuterungen im Textteil.

Hormann PortronicD 5000 - Verwendete Warnhinweise1.2 - 2

GEFAHR

Kennzeichnet eine Gefahr, die unmittelbar zum Tod oder zuschweren Verletzungen führt.

Hormann PortronicD 5000 - GEFAHR - 1

WARNING

Kennzeichnet eine Gefahr, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann.

Hormann PortronicD 5000 - WARNING - 1

VORSICHT

Kennzeichnet eine Gefahr, die zu leichten oder mittleren Verletzungen führen kann.

ACHTUNG

Kennzeichnet eine Gefahr, die zur Beschädigung oder Zerstörung des Produkts führen kann.

Verwendete Definitionen1.3

Aufhaltezeit

Wartezeit vor der Zufahrt des Tores aus der Endlage Tor-Auf bei automatischem Zulauf.

Automatischer Zulauf

Selbstätigtes Schlieben des Tores nach Ablauf einer Zeit aus der Endlage Tor-Auf.

DIL-Schalter

Auf der Steuerungsplatine befindliche Schalter zum Einstellung der Steuerung.

Flügel A/Gehflügel

Bei zweiflügeligen Anlagen der Gehflügel, der für den Personendurchgang geöffnet wird

Flügel B/Standflügel

Bei zweiflügeligen Anlagen der Flügel, der gemeinsam mit dem Gehflügel für die Durchfahrht geöffnet und geschlossen wird.

Flügelversatz

Der Flügelversatz garantiert die richtige Schliebreihenfolge bei überlappenden Beschäugen.

Impuls-Steuerung/Impuls-Betrieb

  • Bei jeder Tastenbetätigung wird das Tor entgegen der letzten Fahrrichtung gestartet, oder eine Torfahr wird gestoppt.

Kraft-Lernfahrt

Bei dieser Lernfahr t werden die Krafte eingelernt, die fur das Verfahren des Tores notwendig sind.

Normalfahrt

Verfahren des Tores mit den eingelernten Strecken und Krajten.

Referenzfahrt

Torfahrbt bis in die Endlage Tor-Zu, um die Grundstellung erneut festzulegen (z.B. nach Stromausfall).

Reversierfahrt/Sicherheitsrücklauf

Verfahren des Tores in Gegenrichtung beim Ansprechen der Sicherheitseinrichtung oder Kraftbegrenzung.

Reversiergrenze

Bis zur Reversiergrenze (max. 50~mm ), kurz vor der Endlage Tor-Zu, wird beim Ansprechen einer Sicherheitsinrichtung eine Fahrt in Gegenrichtung (Reversierfahrt) ausgelost. Beim Überfahren deser Grenze gibt es diese Verhalten nicht, damit das Tor ohne Fahrtunterbrechung sichere die Endlage erreicht.

Strecken-Lernfahrt

Torfahrt, die den Verfahrenweg im Antrieb einlernt.

Totmann-Fahrt

Torfahr, die nur so lange durchgefuhrt wird, wie die entsprechenden Taster betätig ist werden.

Vorwarnzeit

Die Zeit zwischen dem Fahrbefehl (Impuls)/nach dem Ablauf der Aufhaltezeit und dem Beginn der Torfahr.

Werksreset

Zurücksetzen der eingelernten Werte in den

Auslieferungszustand / die Werkseinstellung.

Verwendete Symbole und Abkürzungen1.4

Im Bildteil wird die Antriebs-Montage an einem 1-flügeligen bzw. an einem 2-flügeligen Drehtor dargestellt.

HINWEIS:

Alle Maßangaben im Bildteil sind in [mm].

Einige Bilder beinhalten these Symbol mit einem Verweis auf eine Stelle im Text. Dort erhalten Sie wichtige Informationen zur Montage und zum Betrieb des Tor-Antriebes.

Im Beispiel bedeutet 2.2:

Hormann PortronicD 5000 - HINWEIS: - 1

siehe Textteil, Kapitel 2.2

Außerdem wird im Bild- sowie im Textteil an den Stellen, an denen die Menü des Antriebes erklärart werden, das folgende Symbol dargestellt, welches die Werkseinstellung kennzeichnet:

Hormann PortronicD 5000 - HINWEIS: - 2

Werkseinstellung

Verwendete Abkürzungen1.5

Farbcode für Leitungen, Einzeladern und BauteileDie Abkürzungen der Farben für Leitung- undAderkennzeichnung sowie Bauteilen folgen deminternationalen Farbcode nach IEC 757:
BK Schwarz RD Rot
BN Braun WHWeiß
GN Grün YEGelb

2 Sicherheitschinweise

Bestimmungsgemäß Verwendung2.1

Der Drehtor-Antrieb ist ausschließlich für den Betrieb von leichtgängigen Drehtoren im privaten, nichtgewerblichen Bereich vorgesehen. Die maximal zulässige Törgroße und das maximale Gewicht dürfen nicht übersritten werden. Das Tor muss sich leicht von Hand öffnen und schreiben lessen.

Regionale Windlasten sind bei Verwendung von Torfulungen zu berücksichtigten (EN 13241-1).

Beachten Sie die Herstellerangaben bezüglich der Kombination von Tor und Antrieb. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden.

Toranlagen, die sich im öffentlichen Bereich befinden und über nur eine Schutzeinrichtung, z. B. Kraftbegrenzung verfügen,)dürfen nur unter Aufsicht betrieben werden.

Nicht bestimmungsgemäße Verwendung2.2

Der Dauerbetrieb und Einsatz im gewerblichen Bereich ist nicht zulässig. Die Konstruktion des Antriebes ist nicht für den Betrieb schwergängiger Tore ausgelegt. Ein Einsatz an Toren mit Steigung oder Gefäle ist nicht zulässig.

Nur die korrekte Montage und Wartung durch einen kompetenten/sachkundigen Betrieb oder eine kompetente/sachkundige Person in Übereinstimmung mit den Anleitungen kann die sichere und vorgesehene Funktionseise einer Montage sicherstellen. Eine sachkundige Person ist gemäß EN 12635 eine Person, die über eine geeignete Ausbildung, qualifiziertes Wissen und praktische Erfahrung verfügt, um eine Toranlage richtig und safer zu montieren, zu prufen und zu warten.

Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung, 2.4 Reparatur und Demontage der Toranlage

WARNUNG

Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt

Siehe Warnhinweis Kapitel 7

Die Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der Toranlage und des Tor-Antriebes muss durch Sachkundige ausgeführrt werden.

Bei Versagen der Toranlage und des Tor-Antriebes unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur beauftragen.

2.5 Sicherheitshinweise zur Montage

Der Sachkundige muss darauf aufachten, dass bei der Durchführung der Montagearbeiten die geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit sowie die Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten befolgt werden. Hierbei sind die nationalen Richtlinien zu beachten. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden.

Nach Abschluss der Montage muss der Errichter der Anlage entsprechend des Geltungsbereiches die Konformität nach DIN EN 13241-1 erklärren.

Hormann PortronicD 5000 - Sicherheitshinweise zur Montage - 1

WARNING

Verletzungsgefahr durch beschädigte Bauteile

Siehe Warnhinweis Kapitel 3.1

Nicht geeignete Befestigungsmaterialien

Siehe Warnhinweis Kapitel 3.2

Verletzungsgefahr durch ungewolte Torbewegung

Siehe Warnhinweis Kapitel 3.3

2.6 Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und zum Betrieb

WARNING

Verletzungsgefahr bei Torbewegung

Siehe Warnhinweis Kapitel 4 und 6

Verletzungsgefahr durch nicht Funktionierende Sicherheitseinrichtungen

Siehe Warnhinweis Kapitel 4.1.5 und 4.2.8

Verletzungsgefahr durch zu hoch eingestellte Kraftbegrenzung

Siehe Warnhinweis Kapitel 4.3.1

Sicherheitshinweise zum Gebrauch des 2.7 Handsenders

Hormann PortronicD 5000 - Sicherheitshinweise zum Gebrauch des 2.7 Handsenders - 1

WARNING

Verletzungsgefahr bei Torbewegung

Siehe Warnhinweis Kapitel 5.1

Hormann PortronicD 5000 - Verletzungsgefahr bei Torbewegung - 1

VORSICHT

Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt

Siehe Warnhinweis Kapitel 5.1

Sicherheitshinweise zur Prüfung und Wartung2.8

Hormann PortronicD 5000 - Sicherheitshinweise zur Prüfung und Wartung2.8 - 1

WARNING

Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt

Siehe Warnhinweis Kapitel 7

Geprüfte Sicherheitseinrichtungen2.9

Sicherheitsrelevant Funktionen bzw. Komponenten der Steuerung, wie die Kraftbegrenzung, externe Lichtschranken, sofern vorhanden, wurden entsprechend Kategorie 2, PL „c" der EN ISO 13849-1:2008 konstruiert und geprüft.

Hormann PortronicD 5000 - Geprüfte Sicherheitseinrichtungen2.9 - 1

WARNING

Verletzungsgefahr durch nicht Funktionierende Sicherheitseinrichtungen

Siehe Warnhinweis Kapitel 4.1.5

Montage3

3.1 Vorbereitung der Montage

Hormann PortronicD 5000 - Vorbereitung der Montage - 1

WARNING

Verletzungsgefahr durch beschädigte Bauteile

Fehler in der Toranlage oder falsch ausgerichtete Tore konnen zu schweren Verletzungen führen!

Benutzen Sie die Toranlage nicht, wenn Reparatur oder Einstellarheiten durchgefuhrt werden müssen!
Kontrollieren Sie die gesamte Toranlage (Gelenke, Lager des Tores, Federn und Befestigungsteile) auf Verschleib und eventuelle Beschädigungen.
Überprüfen Sie auf vorhandenen Rost, Korrosion und Risse.
- Lassen Sie zu ihrer eigenen Sicherheit Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch einen Sachkundigen ausführten!

Bevor Sie den Antrieb installieren, setzen Sie zu ihrer eigenen Sicherheit eventuell erforderliche Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Toranlage durch einen Sachkundigen ausführren.

Nur die korrekte Montage und Wartung durch einen sachkundigen Betrieb oder eine sachkundige Person in Übereinstimmung mit den Anleitungen kann die sichere und vorgesehene Funktionseweise sicherstellen.

Der Sachkundige muss darauf aufachten, dass bei der Durchführung der Montagearbeiten die geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit sowie die Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten befolgt werden. Hierbei müssen auch die nationalen Richtlinien beachtet werden. Mögliche Gefährdungen werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden.

  • Setzen Sie vor der Montage die mechanischen Verriegelungen des Tores, die nicht für eine Betätigung mit dem Torantrieb bestehtigt werden, außer Betrieb oder demontierten Sie sie ggf. komplett. Hierzu zahlen insbesondere die Verriegelungsmechanismen des Torschlosses.
    Überprüfen Sie, ob sich das Tor mechanisch in einem fehlerfrei Zustand befindet, so dass es von Hand leicht zu bedienen ist und sich richtig öffnen und schlieben latent (EN 12604).
    Wechseln Sie für die Montage und Inbetriebnahme zum Bildteil. Beachten Sie den entsprechenden Textteil, wenn Sie durch das Symbol für den Textverweis darauf fingewiesen werden.

3.2 Tor-Antrieb montieren

Hormann PortronicD 5000 - Tor-Antrieb montieren - 1

WARNING

Nicht geeignete Befestigungsmaterialien

Die Verwendung nicht geeigneter Befestigungsmaterialien kann dazu führen, dass der Antrieb nicht safer befestigt ist und sich loseen kann.

Die mitgelieferten Montagematerialien müssen auf ihre Eignung für den vorgesehenen Montageort vom Einbauer überprüft werden.
Verwenden Sie das mitgelieferte Befestigungsmaterial (Dübel) nur für Beton ≥ B15 (siehe Bilder 2.1/3.1).

HINWEIS:

Abweichend vom Bildteil mussen bei anderen Torarten andere Verbindungselemente mit anderen Einschraublängen benutzt werden (z. B. bei Holztoren Holzschauben verwenden).

Abweichend vom Bildteil kann sich je nach Materialstärke oder Werkstofffestigkeit der notwendige Kernlochdurchmesserändern. Der notwendige Durchmesser kann bei Aluminium 0,5-5,5 mm und bei Stahl 0,5-5,8 mm sein.

Ermitteln der AnbaumaBe3.2.1

Das e-Maß ermitteln, siehe Bild1. 1.

In der Tabelle unter Bild2. 1 das B-Maß ermittelt:
In der Spalte a. e die Zeile wahren, die dem e-Maß am nachsten kommt.
In dieser Zeile den minimal benötigten Öffnungswinkel b. wahren.

c. Oben das B-Maß ablesen.

Montagegrundsätze für das Einhalten der 3.2.2 Betriebskräfte

Die Betriebskäfte nach DIN EN 12453/12445 konnen eingehalten werden, wenn Sie folgende Punkte beachten:

  • Wahlen Sie in der Tabelle unter Bild 1 eine Kombination von A und B-Maß aus dem grau hinterlegten Bereich (Vorzugsbereich) aus.

Der Schwerpunkt des Tores liegt in der Mitte des Tores (maximal zulässige Abweichung ± 20% ).

An den Schliebkanten ist ein Dämpfungssprofil DP2* mit dem entsprechenden C-Profil montiert.

Der Antrieb ist auf langsames Verfahrenschwindigkeit programmiert (siehe Kapitel 4.6.2)

Die Reversiergrenze bei max. 50 mm Öffnungswerte wird auf der ganzen Länge der Hauptschliebkante überprüft und eingehalten. Andernfalls ist das A-Maß zu vermöbern.

These Einbauanleitung wird beachtet.

Montagegrundsätze für eine lange Lebensdauer3.2.3

Sie erreichen eine lange Lebensdauer des Antries, wenn Sie folgende Bedingungen einhalten:

Der Torlauf ist leichtgangig.

Der Vorzugsbereich (siehe Bild 1) wurde gewählt.

Für eine gleichmäßige Torlaufgeschwindigkeit sollte das A- und B-Maß annahernd gleich sein; der max.

Unterschied solte 40mm nicht überschreiben.

Die Torlaufgeschwindigkeit hat direkten Einfluss auf die auftretenden Kräfte. Sie sollen an den Torschliebkanten möglichst Klein gehalten werden:

Wenn might, den gesamten Spindelhub ausnutzen.-

  • Gröber werdenendes A-Maß reduziert die

Geschwindigkeit an der Torschliebkante Tor-Zu.

  • Größer werdenendes B-Maß reduziert die

Geschwindigkeit an der Torschliebkante Tor-Auf.

  • Für einen großen Toröffnungswinkel sollen immer ein großes B-Maß gewählt werden. Der Antrieb muss auf langsame Geschwindigkeit programmiert werden (siehe Kapitel 4.6.2).

  • Der max. Toröffnungswinkel nimmt mit einem größter werdenden A-Maß ab.

  • Bei großem Toröffnungswinkel und/oder keinem A-Maß ist der Antrieb auf langsame Geschwindigkeit zu programmieren (siehe Kapitel 4.6.2).

  • Zur Reduzierung der Gesamtkräfte auf die Spindel soll das A-Maß und der Abstand zwischen Drehpunkt des Tores und der Spindelbefestigung am Tor möglichst groß sein.

HINWEISE:

  • Einunnotig zu hoch gewähler Öffnungswinkel verschlechterdt das Torlaufverhalten.
    Die angegebenen Werte in der Tabelle unter Bild 1 sind lediglich Richtwerte.

3.2.4 Befestigung der Beschläge

Die mitgelieferten Beschläge sind galvanisch verzinkt und somit für eine NachbehandlungVBorbereitet.

Stein- oder Betonpfeiler

Beachten Sie die Empfehlungen für Randabstände bei Dubellöchern. Bei den mitgelieferten Dubeln beträgt dieser Mindestabstand eine Dubellänge.

Drehen Sie die Dübel so, dass die Spreizrichtung des Dubels parallel zum Rand wird.

Verbesserungen bieten Klebeverbundanker, bei denen ein Gewindestift spannungsfrei im Mauerwerk eingeklebt wird.

Bei gemauerten Pfeilern sollene eine große, mehrere Steine überdeckende Stahlplatte angeschraubt werden, auf die der Pfeilerwinkel montiert oder aufgeschweit werden kann.

Gut zur Befestigung eignet sich auch eine um die Pfeilerkante befestigte Winkelplatte.

Stahlpfosten

Überprüfen Sie, ob der zur Verfugung stehende Träger stabil genug ist. Falls nicht, muss er verstärkt werden.

Sinnvoll kann die Verwendung von Nietmuttern sein.

Die Beschläge können auch direkt angeschweit werden.

Holzpfosten

Der Torbeschlag muss durchgeschraubt werden. Dabei sind auf der Rückseite des Pfostens große Stahlscheiben zu verwenden, better noch eine Stahlplatte, damit sich die Befestigung nicht lockern kann.

3.2.5 Montage des Antriebes

ACHTUNG

Schmutz

Bei Bohrarbeiten können Bohrstaub und Späne zu Funktionstörungen führen.

Decken Sie bei Bohrarbeiten den Antrieb ab.

Bei der Montage ist auf eine waagerechte, stabile und sichere Befestigung sowohl am Pfeiler bzw. Pfosten als auch am Torflugel zu achten.
- Gegebenenfalls auch andere geeignete Verbindungselemente verwenden. Nicht geeignete Verbindungselemente konnten den beim Offnen und Schließen auftretenden Kraften nicht standhalten.

Um den Drehtor-Antrieb zu montieren:

  1. Pfostenbeschlag entsprechend der ermittelten Maßemontieren, entsprechenden Bolzen fetten und den Antrieb befestigen (siehe Bild 2.1).
  2. Schubstange maximal bis zur Markierung herausdrehen.
  3. Um eine Reserve zu erzeugen, die Schubstange anschließend wieder um 12 Umdrehung zusückdrehen (siehe Bild 2.2).

Entsprechenden Bolzen fetten, Schubstangenbeschlag 4. montieren und mit einer Schraubzwinge provisorisch am Tor befestigen (siehe Bild 2.2).

  1. Die endgültigen Maße durch manuelles Bewegen des Tores in die Endlagen bei ausgekuppeltem Antrieb überprüfen (siehe Bild 2.3).
  2. Bohrlocher anzeichnen, die Schraubzwinge entfernen, die beiden Locher bohren und den Schubstangenbeschlag befestigen (siehe Bild 2.4).

3.3 Antriebs-Steuerung montieren

Hormann PortronicD 5000 - Antriebs-Steuerung montieren - 1

Hormann PortronicD 5000 - Antriebs-Steuerung montieren - 2

WARNING

Verletzungsgefahr durch ungewolte Torbewegung

Bei einer falschen Montage oder Handhabung des Antriebes konnen ungewolte Torbewegungen ausgelost und darauf Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.

Befolgen Sie alle Anweisungen, die in dieser Anleitung enthalten sind. Bei falsch angebrachten Steuerungsgeräten (wie z.B.Taster) konnen ungewolte Torbewegungen ausgelost und darauf Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
Bringen Sie Steuergeräte in einer Höhe von mindestens 1,5 m an (außer Reichweite von Kindern).
- Montieren Sie festinstallierte Steuerungsgeräte (wie z. B. Taster) so, dass der vollständige Bewegungsbereich des Tores eingesehen werden kann, aber entfern't von sich bewegenden Teilen.

Bei Versagenvorhandener Sicherheitseinrichtungen konnen Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.

Bringen Sie entsprechend BGR 232 in der Nähe des Tores mindestes eine gut erkennbare und leicht zugängliche Not-Befehlseinrichtung (Not-Aus) an, mit der im Gefahrfall die Torbewegung zum Stillstand gebracht werden kann (siehe Kapitel 4.5.3)

ACHTUNG

Feuchtigkeit

Eindringende Feuchtigkeit kann die Steuerung beschädigen.

Schützen Sie beim Öffnen des Steuerungsgehauses die Steuerung vor Feuchtigkeit.

Die Antriebs-Steuerung muss senkrecht und mit den Kabelverschraubungen nach unten montiert werden.
Zum Nachrusten von Kabelverschraubungen die vorgeprägten Sollbruchstellen nur bei geschlossen Deckel durchschlagen.
Die Länge des Anschlusskabels zwischen dem Antrieb und der Steuerung darf maximal 40m betragen.

Um die Antriebs-Steuerung zu montieren:

Den Deckel der Antriebs-Steuerung durch Losen der vier 1. Schrauben entfernen. Die Antriebs-Steuerung montieren, wie in Bild2. 3.1 dargestellt.

Warnschild befestigen3.3.1

Befestigen Sie das Warnschild gegen Einklemmen dauerhaft an einer auffalligen Stelle oder in der Nähe der festinstallierten Taster zum Verfahren des Antriebes.

Siehe Bild 4

3.4 Netzanschluss

Hormann PortronicD 5000 - Netzanschluss - 1

GEFAHR

Netzspannung

Bei Kontakt mit der Netzspannung besteht die Gefahr eines tödlichen Stromschlags.
Beachten Sie daher unbedingt folgende Hinweise:

Elektranschlüsse)dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50/60 Hz).
Achten Sie darauf, dass die nationalen Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten eingehalten werden.
Schalten Sie vor allen elektrischen Arbeiten die Anlage spannungsfrei und sichern Sie sie gegen unbefugtes Wiedereinschalten.

ACHTUNG

Fremdspannung an den Anschlussklemmen

Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zur Zerstörung der Elektronik.

Legen Sie an den Anschlussklemmen der Steuerung keine Netzspannung (230/240 V AC) an.

Um Störungen zu vermeiden:

  • Verlegen Sie die Steuerleitungen des Antriebes (24 V DC) in einem getrennten Installationssystem zu anderen Versorgungsleitungen (230 V AC).
    Verwenden Sie Erdkabel (NYY) für alle Leitungen, die im Erdreich verlegt werden (siehe Bild 3).
    Bei Verwendung von Erdkabeln zur Veränderung muss die Verbindung zu den Antriebsleitungen in einer spritzwassergeschützten Abzweigdose (IP65, bauseitig zu stellen) ausgeführrt werden.
  • Montieren Sie alle Kabel von unter verzugsfrei in den Antrieb.

Anschluss der Antriebe3.5

Anschluss des Antriebes bei einer 1-flügeligen 3.5.1 Toranlage

Die Kabel des Antriebes entsprechend Bild 5.2 am Stecker Flügel A montieren.

Anschluss des Antriebes bei einer 2-flügeligen 3.5.2 Toranlage ohne Anschlagleiste

Siehe Bild 5.3a

Den zuerst offen den Flugel bzw. den Gehflugel an den Stecker Flugel A anschließen. Das Antriebskabel des anderen Flugels wird am Stecker Flugel B angeschlüssen. Bei unterschiedlicher Flugelgroße ist der Kleinere Flugel der Gehflugel bzw. Flugel A.

Anschluss des Antriebes bei einer 2-flügeligen 3.5.3 Toranlage mit Anschlagleiste

Siehe Bild 5.3b

Bei Toren mit Anschlagleiste ist der zuerst offenende Flügel der Gehflügel bzw. Flügel A und wird an Stecker Flügel A angeschlossen. Das Antriebskabel des anderen Flügels wird entsprechend Bild 5.3 an Stecker B angeschlossen.

4 Inbetriebnahme der Grundausstattung

Hormann PortronicD 5000 - Inbetriebnahme der Grundausstattung - 1

WARNUNG

Verletzungsgefahr bei Torbewegung Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommt.

Kinder dürfen nicht an der Toranlage spiel.
Stellen Sie sicher, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
Stellen Sie sichere, dass sich zwischen Tor und Antriebsmechanik keine Personen oder Gegenstände befinden.
Betreiben Sie den Tor-Antrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können und diesen nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügt.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahrenusz.durchgehen Sie Toroffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor in der Endlage Tor-Auf steht!

1-flügelige Toranlage4.1

Endanschlag montieren4.1.1

HINWEIS:

Ein Mechanischer Endanschlag für die Endlage Tor-Zu ist zwingend erforderlich. Durch Verriegelung mit einem Elektroschloss ist die Anlage zusätzlich vandalismus- und windlastgeschützt.

Elektroschloss* montieren und anschließen4.1.2

Siehe Bild 6

Beim Anschluss von Elektroschlossern aus der Zubehör-Liste braucht die Polarität nicht beachtet zu werden.

Vorbereitungen4.1.3

Siehe Bild 7a/7.1a

Flügel 1. A auskuppeln und ca. 1 m öffnen, Flügel wieder einkuppeln.

Alle DIL-Schalter auf 2. OFF stellen.

Spannungszuführung herstellen.3.

  1. DIL-Schalter 1 auf ON = 1-flügelige Anlage

DIL-Schalter 5. 4 auf ON = Einrichtbetrieb
a. grüne LED GN blinkt = Einrichtbetrieb
b. rote LED RT leuchtet

4.1.4 Endlage Tor-Zu einlernen

Siehe Bild 7.2a

  1. Platinentaster T drücken und gedrückt halten. Flügel A fahrht in Richtung Tor-Zu und bleibt am Endanschlag stehen, der Motor schaltet ab.
  2. Platinentaster T loslassen. Das Tor befindet sich nun in der Endlage Tor-Zu. Die LED RT bleibt nach Erfassung der Endlage an.

HINWEIS:

Falls das Tor in Richtung Tor-Auf fahrht, überprüfen Sie den Anschluss des Motors (siehe Bild 5.2), schreiben den Motor ggf. richtig an, führen einen Werksreset durch (siehe Kapitel 6.8) und wiederholen die in thisem Kapitel beschrieben Schritte.

4.1.5 Endlage Tor-Auf einlernen

Siehe Bild 7.2a

  1. Platinentaster T drücken und gedrückt halten und den Flügel A in die gewünschte Tor-Auf Position fahren. Den Platinentaster T loslassen.
  2. Sollte die gewünschte Position überfahren worden sein, durch erneuten Druck auf den Platinentaster T den Flügel ein Stück zufahren. Durch erneuten Druck auf den Platinentaster T kann der Flügel wieder weiter aufgefahren werden.
  3. Wenn die gewünschte Endlage erreicht wurde, Platinentaster P kurz drücken, die Endlage Tor-Auf ist eingelernt. Die LED GN blinkt kurzzeitig schnell und dann langsam.

DIL-Schalter 4. 4 auf OFF

a. die angeschlossenen Sicherheitseinrichtungen werden aktiv geschalte.
b. Bedienung über Funk möglich

  1. Mit Platinentaster T im Selbsthaltungsbetrieb jeweils drei vollständige Torzyklen als Kraftlernfahr t auslösen (siehe Kapitel 4.3 und Bild 7.3a).

a. die LED GN leuchtet, die Käfte sind eingelernt.

Hormann PortronicD 5000 - Endlage Tor-Auf einlernen - 1

WARNING

Verletzungsgefahr durch nicht Funktionierende Sicherheitseinrichtungen

Durch nicht Funktionierende Sicherheitseinrichtungen kann es im Fehlerfall zu Verletzungen kommt.

Nach den Lernfahrten muss der Inbetriebnehmer die Funktion(en) der Sicherheitseinrichtung(en) sowie die Einstellungen überprüfen (siehe Kapitel 4.4).
Erst im Anschluss daran ist die Anlage betriebsbereit.

2-flügelige Toranlage4.2

4.2.1 Endanschlage montieren

Mechanische Endanschläge für die Endlage Tor-Zu (z.B. Auflaufböcke*) sind zwingend erforderlich. Durch Verriegelung mit einem Elektroschloss ist die Anlage zusätzlich vandalismus- und windlastgeschützt.

Elektroschlosser* montieren und anschließen4.2.2

Siehe Bild 6

Beim Anschluss von Elektroschlossern aus der Zubehör-Liste braucht die Polarität nicht beachtet zu werden.

Vorbereitungen4.2.3

Siehe Bild 7b/7.1b

Flügel 1. A auskuppeln und ca. 1 m öffnen, Flügel wieder einkuppeln.

Flügel B muss geschlossen sein, sonst Flügel 2. B auskuppeln, in Stellung Tor-Zu bringen und wieder einkuppeln.

Alle DIL-Schalter auf 3. OFF stellen.
Spannungszuführung herstellen.4.

DIL-Schalter 5. 4 auf ON = Einrichtbetrieb grüne LED a. GN blinkt = Einrichtbetrieb rote LED b. RT leuchtet

4.2.4 Endlage Tor-Zu für Flügel A einlernen

Siehe Bild 7.2b

  1. Platinentaster T drücken und gedrück halten. Flügel A fahr in Richtung Tor-Zu und bleibt am Endanschlag stehen, der Motor schaltet ab.
  2. Platinentaster T loslassen.

Das Tor befindet sich nun in der Endlage Tor-Zu. Die LED RT bleibt nach Erfassung der Endlage an.

HINWEIS:

Falls das Tor in Richtung Tor-Auf fahrht, überprüfen Sie den Anschluss des Motors (siehe Bild 5.3), schlieben den Motor ggf. richtig an, führen einen Werksreset durch (siehe Kapitel 6.8) und wiederholen die in thisem Kapitel beschrieben Schritte.

4.2.5 Endlage Tor-Auf fur Flugel A einlernen

Siehe Bild 7.2b

  1. Platinentaster T drücken und gedrückt halten und den Flügel A in die gewünschte Tor-Auf Position fahren. Den Platinentaster T loslassen.
  2. Sollte die gewünschte Position überfahren worden sein, durch erneuten Druck auf den Platinentaster T den Flügel ein Stück zufahren. Durch erneuten Druck auf den Platinentaster T kann der Flügel wieder weiter aufgefahren werden.
  3. Wenn die gewünschte Endlage erreicht wurde, Platinentaster P kurz drücken, die Endlage Tor-Auf ist eingelernt. Die LED GN blinkt kurzzeitig schnell und dann langsam.

4.2.6 Endlage Tor-Zu für Flügel B einlernen

Siehe Bild 7.3b/7.4b

Flügel 1. B auskuppeln und ca. 1 m öffnen, Flügel wieder einkuppeln.

  1. DIL-Schalter 3 auf ON = 2-Flügelbetrieb zum Flügel B einlernen.
  2. Platinentaster T drücken und gedrückt halten. Flügel B fahr in Richtung Tor-Zu und bleibt am Endanschlag stehen, der Motor schaltet ab.
  3. Platinentaster T loslassen.

Das Tor befindet sich nun in der Endlage Tor-Zu. Die LED RT bleibt nach Erfassung der Endlage an.

HINWEIS:

Falls das Tor in Richtung Tor-Auf fahrht, überprüfen Sie den Anschluss des Motors (siehe Bild 5.3), schlieben den Motor ggf. richtig an, führen einen Werksreset durch (siehe Kapitel 6.8) und wiederholen die in thisem Kapitel beschrieben Schritte.

4.2.7 Endlage Tor-Auf für Flügel B einlernen

Siehe Bild 7.4b

  1. Platinentaster T drucken und gedrückt halten und den Flügel B in die gewünschte Tor-Auf Position fahren. Den Platinentaster T loslassen.
  2. Sollte die gewünschte Position überfahren worden sein, durch erneuten Druck auf den Platinentaster T den Flügel ein Stück zufahren. Durch erneuten Druck auf den Platinentaster T kann der Flügel wieder weiter aufgefahren werden.

  3. Wenn die gewünschte Endlage erreicht wurde, Platinentaster P kurz drücken, die Endlage Tor-Auf ist eingelernt. Die LED GN blinkt kurzzeitig schnell und dann langsam.

DIL-Schalter 4.3 auf OFF stellen.

DIL-Schalter 5. 4 auf OFF stellen.

a. die angeschlossenen Sicherheitseinrichtungen werden aktiv geschalte.
b. Bedienung über Funk möglich.

  1. mit Platinentaster T im Selbsthaltungsbetrieb jeweils drei vollständige Torzyklen als Kraftlernfahrt auslösen (siehe Kapitel 4.3 und Bild 7.5b).

a. die LED GN leuchtet, die Kräfte sind eingelernt.

Wenn notwendig, die Funktion Flügelversatz einstellen 7. (siehe Kapitel 4.2.8).

4.2.8 Mit/ohne Flügelversatz und große Flügelversatz

Siehe Bild 8.1/8.2

Bei 2-flügeligen Toranlagen mit Anschlagleiste konnen die Tore während der Fahrt kollidieren. Deshalb ist es nach dem Einlernen zwingend erforderlich, den Flügelversatz zu aktivieren!

Damit es bei einer 2-flügeligen Toranlage während einer Torfahr nicht zur Kollision kommt, ist bei asymetrischen Toren mit Anschlagleiste ein großer Flügelversatz Sinnvoll, während bei symmetrischen Toren mit Anschlagleiste ein kleiner Flügelversatz ausreicht.

Funktion Flugelversatz einstellen:

  1. Mit DIL-Schalter 2 die Funktion Flügelversatz einstellen.
2 ONOhne Flügelversatz:Flügel A und B öffnen undschlieben gleichzeitig.
2 OFFMit Flügelversatz:Flügel A öffnet vor Flügel B; Flügel B schließt vor Flügel A.
  1. Mit DIL-Schalter 3 die Gröbe des Flügelversatzes einstehen:
3 ONFlügel B/Kleiner Flügelversatz
3 OFFFlügel A/Großer Flügelversatz

Hormann PortronicD 5000 - Funktion Flugelversatz einstellen: - 1

WARNING

Verletzungsgefahr durch nicht Funktionierende Sicherheitsseinrichtungen

Durch nicht Funktionierende Sicherheitseinrichtungen kann es im Fehlerfall zu Verletzungen kommt.

Nach den Lernfahrten muss der Inbetriebnehmer die Funktion(en) der Sicherheitseinrichtung(en) sowie die Einstellungen überprüfen (siehe Kapitel 4.6).

Erst im Anschluss daran ist die Anlage betriebsbereit.

Kraftlernfahrten4.3

Nach dem Einlernen der Endlagen oder bestimmten, durchgeführten Änderungen müssen die Kräfte in Kraftfernfahrten neu eingelernt werden. Das Tor muss geschlossen sein und es sind zwei ununterbrochene Tor-Zyklen erforderlich, bei denen keine Sicherheitseinrichtung anspruchenarf. Die Erfassung der Kräfte erfolgt in beide Richtungen automatisch im Selfbshaltebetrieb, d. h. der Antrieb verhärt nach einem Impuls selbständig bis in die Endlage. Während des gesamten Lernvorgangs blinking die LED GN. Nach Abschluss der Kraftfernfahrten leuchtet diese dann kontinuierlich (siehe Bild 7.3a/7.5b).

Die beiden folgenden Vorgänge müssen zweimal durchgeführt werden.

Kraftlernfahrt bis Endlage Tor-Auf:

Platinentaster T einmal drucken. Der Antrieb fahr tseblstendig bis in die Endlage Tor-Auf.

Kraftlernfahrt bis Endlage Tor-Zu:

Platinentaster T einmal drucken. Der Antrieb fahr tseblstendig bis in die Endlage Tor-Zu.

Kraftbegrenzung einstellen4.3.1

Aufgrund besonderer Einbaus situationen kann es vorkommen, dass die zuvor gelernten Kräfte nicht ausreichen hoch sind, was dann zu ungewollen Reversiervorgangen führen kann. In solchen Fälle kann die Kraftbegrenzung mit einem Potenziometer nachgestellt werden, das sich auf der Steuerungsplatine befindet und mit Kraft F beschritt ist.

Hormann PortronicD 5000 - Kraftbegrenzung einstellen4.3.1 - 1

WARNING

Zu hohe Kraftbegrenzung

Bei einer zu hoch eingestellten Kraftbegrenzung stoppt das Tor beim Schlieben nichtrechtzeitig und kann bzw. Personen oder Gegenstände einkommen.

Stellen Sie keine zu hohe Kraftbegrenzung ein.

Die Erhöhung der Kraftbegrenzung erfolgt prozentual zu den gelernten Werten; darauf bedeutet die Stellung des Potenziometers die folgende Kraft-Zunahme (siehe Bild 9):

Linksanschlag + 0 % Kraft
Mittelstellung+15 % Kraft
Rechtsanschlag +75 % Kraft

Um die Kraftbegrenzung zu verstellen:

  1. Potenziometer Kraft F in die gewünschte Richtung verstellen.

Die eingelterne Kraft mittels einer geeigneten 2.

Kraftmesseinrichtung auf zulässige Werte im Geltungsbereich der EN 12453 und EN 12445 oder den entsprechenden nationalen Vorschriften prufen.

Wenn die gemessene Kraft bei der 3.

Potenziometereinstellung Kraftbegrenzung 0% zu hoch ist, kann sie über eine verringerte Verfahrensgeschwindigkeit für Normal- und Schleichfahrtdeduiziert werden (siehe Kapitel 4.6.2).

Anschluss der Sicherheitseinrichtung*4.4

Siehe Bild 10.1b

An den Sicherheitskreis SE1 kann eine 2-Draht-Lichtschanke angeschlossen werden.

Sicherheitseinrichtung SE1 in Richtung 4.4.1 Tor-Zu

Sicherheitseinrichtung SE1 in Richtung Tor-Zu. Bei Auslösung erfolgt ein verzogertes, langes Reversieren bis Endlage Tor-Auf (siehe Bild 10.1)

Elektrischer Anschluss

Klemme 20 0 V (Spannungsvorsorgung)
Klemme 73 Eingang Schaltsignal SE1

Funktionswahl über DIL-Schalter

5 ON2-Draht-Lichtschanke
5 OFFKeine Sicherheitseinrichtung

HINWEIS:

Der automatische Zulauf kann nur aktiviert werden, wenn die Sicherheitseinrichtung aktiviert ist.

4.5 Anschluss von Zusatzkomponenten/Zubehör

HINWEIS:

Das gesamte Zubehör darf die 24 Volt-Versorgung des Antriebes mit max. 100mA belasten.

4.5.1 Anschluss einer Warnleuchte*

Siehe Bild 10.2a

An den potenzialfreien Kontakten der Klemme Option kann eine Warnleuchte (z. B. für Warnmeldungen vor und während der Torfahr) oder die Endlagenmeldung Tor-Zu angeschlossen werden.

Für den Betrieb mit einer 24 V-Lampe (max. 7 W) kann die Spannung der Steuerung entnommen werden (Klemme 24V =

HINWEIS:

Eine 230 V-Warnleuche muss extern versorgt werden (siehe Bild 10.2b).

Anschluss externer Taster*4.5.2

Siehe Bild 10.3

Ein oder mehrere Taster mit SchlieBerkontakten (potentiaflei oder nach 0 V schaltend), z. B. Schlüsseltaster, konnen parallel angeschlossen werden, max. Leitungslänge 40m (in einem von 230 V Leitungen getrennt verlegtem Kabelsystem).

  • Zubehör, ist nicht in der Standard-Ausstattung enthalten!

1-flügelige Toranlage

Impulssteuerung:

Erster Kontakt an Klemme 21
Zweiter Kontakt an Klemme 20

2-flügelige Toranlage

Impulssteuerung Fahrbefehl Gehflugel (A):

Erster Kontakt an Klemme 23
Zweiter Kontakt an Klemme 20

Impulssteuerung Fahrbefehl Gehflugel (A) und Standflugel (B):

Erster Kontakt an Klemme 21
Zweiter Kontakt an Klemme 20

HINWEIS:

Wird für einen externen Bedienelemente eine Hilfsspannung besteht, steht davon an der Klemme 5 eine Spannung von +24V DC (gegen die Klemme 20 = 0V ) bereit.

Anschluss eines Ausschalters zum Anhalten 4.5.3 und/oder Ausschalten des Antriebes (Halt- bzw. Not-Aus-Kreis)*

Siehe Bild 10.4

Mit diesen Schalter können Torfahrten sofort angehalten und weitere Torfahrten verhindert werden.

Ein Ausschalter mit Öffnerkontakten (nach 0 V schaltend oder potentialfrei) wird wie folgt angeschlossen:

Die werkseitig eingesetzte Drahtbrücke zwischen der 1. Klemme 12 (Halt- bzw. Not-Aus-Eingang) und der Klemme 13 (0 V) entfernen.

Schaltausgang oder ersten Kontakt mit Klemme 2. 12 (Halt-bzw. Not-Aus-Eingang) verbinden.

0 V (Masse) oder zweiten Kontakt mit Klemme 3. 13 (0 V) verbinden.

Zusätzliche Funktionen über DIL-Schalter 4.6 einstellen

Die Steuerung wird mit Hilfe von DIL-Schaltern programmiert.

Vor der ersten Inbetriebnahme befinden sich die DIL-Schalter in der Werkseinstellung, d. h. die Schalter stehen auf OFF (siehe Bild 7.1a/7.1b). Änderungen der DIL-

Schaltereinstellungen sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Der Antrieb ruht.

EsistkeineVorwarn-oderAufhaltezeitaktiv.

Die LED • GN blinkt nicht.

Stellen Sie entsprechend der nationalen Vorschriften, den gewündsten Sicherheitseinrichtungen und den örtlichen Gegebenheiten die DIL-Schalter ein, wie nachfolgend beschrieben.

DIL-Schalter 6/7: automatischer Zulauf/4.6.1 Vorwarnzeit/Optionsrelais

Mit DIL-Schalter 6 in Kombination mit DIL-Schalter 7 werden die Funktionen des Antriebes (automatischer Zulauf / Vorwarnzeit 5 Sek.) und die Funktion des Optionsrelais eingestellt.

HINWEIS:

Der automatische Zulauf kann nur aktiviert werden, wenn mindestens eine Sicherheitseinrichtung aktiviert ist.

Siehe Bild 11.1

6 OFF7 OFFAntrieb Ohne besondere Funktion
Optionsrelais Das Relaiszieht in der Endlage Tor-Zu an.

Siehe Bild 11.2

6 ON7 OFFAntrieb Automatischer Zulauf, Vorwarnzeit nur bei automatischem Zulauf
Optionsrelais Das Relais+taktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahrcht normal und ist bei der Aufhaltezeit aus.

Siehe Bild 11.3

6 OFF7 ONAntrieb Vorwarnzeit bei jeder Torfahr ohne automatischem Zulauf
Optionsrelais Das Relais:taktet bei der Vorwarnzeit schnell und während der Torfahr normal.

Siehe Bild 11.4

6 ON7 ONAntrieb Automatischer Zulauf, Vorwarnzeit bei jeder Torfahr
Optionsrelais Das Relais+taktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahr normal und ist bei der Aufhaltezeit aus.

HINWEIS:

Ein automatischer Zulauf ist nur aus der Endlage Tor-Auf möglich. Beim Auslösen der Kraftbegrenzung während des Zulaufs erfolgt kurzes reversieren in Richtung Tor-Auf und das Tor stoppt. Beim Auslösen der Lichtschranke während des Zulaufs reversiert das Tor bis in die Endlage Tor-Auf und der automatische Zulauf wird wieder gestartet.

4.6.2 Langsame Verfahrenschwindigkeit

Wenn die gemessene Kraft bei der Potenziometereinstellung Kraftbegrenzung 0% zu hoch ist, kann sie über eine verringerte Verfahrensgeschwindigkeit reduziert werden.

Um die Verfahrensgeschwindigkeit zu reduzieren:

  1. DIL-Schalter 8 auf ON stellen.
8 ONLangsame Verfahrensgeschwindigkeit für alle Fahrten
8 OFFNormale Verfahrensgeschwindigkeit für alle Fahrten
  1. Drei aufeinander folgende Kraftlernfahrten durchführten (siehe Kapitel 4.3).

Kraft mittels Kraftmesseinrichtung erneut prufen.3.

Funk5

Handsender RSC 25.1

Hormann PortronicD 5000 - Handsender RSC 25.1 - 1

WARNUNG

Verletzungsgefahr bei Torbewegung

Wird der Handsender bedient, konnen Personen durch die Torbewegung verletzt werden.

Stellen Sie sicher, dass Handsendernicht in Kinderhände gelangen undnur von Personen benutzt werden, die in die Funktionswise derferngesteuerten Toranlageeingewiesen sind!
- Sie müssen den Handsender generell mit Sichtkontakt zum Tor bedieren, wenn diese nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügbar!
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor in der Endlage Tor-Auf steht!
Beachten Sie, dass am Handsender versehentlich eine Taste betätig werden kann (z. B. in der Hosen-/Handtasche) und es hierbei zu einer ungewolften Torfahrt kommt kann.

Hormann PortronicD 5000 - Verletzungsgefahr bei Torbewegung - 1

VORSICHT

Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt

Während des Lernvorgangs am Funk-System kann es zu unbeabsichtigten Torfahrten kommt.

Achten Sie darauf, dass sich beim Einlernen des Funk-Systems keine Personen oder Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores befinden.

ACHTUNG

Beeinträchtigung der Funktion durch Umwelteinflüsse

Bei Nichtbeachtung kann die Funktion beeinträchtigt werden!

Schützen Sie den Handsender vor folgenden Einflüssen:

direkter Sonneneinstrahlung (zul.

Umgebungstemperatur: -20^ bis +60^)

Feuchtigkeit

Staubbelastung

HINWEISE:

Führer Sie nach dem Programmieren oder Erweitern des Funksystems eine Funktionsprüfung durch.

Verwenden Sie für die Inbetriebnahme oder die Erweiterung des Funksystems ausschließlich Originalteile.

Die örtlichen Gegebenheiten können Einfluss auf die Reichweite des Funk-Systems haben.

Der Handsender arbeitet mit einem Rolling Code, der sich bei jeder Sendevorgangändert. Daher muss er an jedem

Empfänger, der angesteuert werden soll, mit der gewünschten Handsendertaste eingelernt werden (siehe Kapitel 5.2.1 oder die Anleitung des Empfängers).

Bedienelemente5.1.1

Siehe Bild 12

1 LED
2 Handsendertasten
3 Batterie

Batterie einlagen/wechseln5.1.2

Siehe Bild 12
Verwenden Sie ausschließlich den Batterie-Typ CR2025, 3 V Li, und achten Sie auf die richtige Polarität.

LED-Signale des Handsenders5.1.3

Die LED leuchtet auf:

Der Handsender sendet einen Funkcode.

Die LED blinkt:

Der Handsender sendet bzw. noch, die Batterie ist.\ \dots\ davon entladen, dass sie kurzfristig ausgetauscht werden sollen.

Die LED zeigt keine Reaktion:

Der Handsender Funktioniert nicht.

  • Prüfen Sie, ob die Batterie richtig herum eingesetzt ist.
    Tauschen Sie die Batterie gegen eine neuwertige aus.

5.1.4 Auszug aus der Konformitätserklarung

Die Übereinstimmung des oben genannten Produkts mit den Vorschriften der Richtlinien gem. Artikel 3 der R&TTE-Richtlinien 1999/5/EG wurde nachgewiesen durch die Einhaltung folgender Normen:

EN 300 220-2
EN301489-3
EN50371
EN 60950-1

Die original Konformitätserklung kann beim Hersteller angefordert werden.

5.2 Integriertes Funkmodul

Bei einem integrierten Funkmodul konnen die Funktionen Impuls (Auf-Stop-Zu-Stop) und Gehflügel auf je max. 12 verschiedene Handsender eingelernt werden. Werden mehr als 12 Handsender eingelernt, werden die Funktionen auf dem zuerst eingelernten gelöscht.

Um das Funkmodul zu programmieren oder seine Daten zu Löschen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Es ist kein Einrichtbetrieb aktiviert (DIL-Schalter 4 auf OFF).
    Die Flugel werden nicht verfahren.
    Keine Vorwarn- oder Aufhaltezeit ist aktiv.

HINWEISE:

Zum Betrieb des Antriebes mit Funk muss eine Handsendertaste auf ein integriertes Funkmodul eingelernt werden.
- Der Abstand zwischen Handsender und Antrieb sollt mindestens 1 m betragen.

5.2.1 Einlernen der Handsendertasten für ein integriertes Funkmodul

1-flügeliger Betrieb:

Siehe Bild 12.1

Kanal 1 / 2 = Flugel A

2-flügeliger Betrieb:

Siehe Bild 12.2

Kanal 1 = Flugel A+B

Kanal 2 = Flügel A

Platinentaster 1. P 1x für Kanal 1 oder 2x für Kanal 2 kurz drücken. Nochmaliges Drücken des Platinentasters P beendet die Funk-Programmierbereitschaft sofort. Je nachdem, welcheter Kanal einprogrammiert wird, blinkt die LED RT nun 1x (für Kanal 1) oder 2x (für Kanal 2). In dieser Zeit kann eine Handsendertaste für die gewünschte Funktion programmiert werden.

Drücken Sie die Handsendertaste, die eingelernet werden2. soll, so lange, bis die rote LED schnell blinkt.

Lassen Sie die Handsendertaste los und drücken sie3. innerhalb von 15 Sekunden erneut, bis die LED sehr schnell blinkt.

Lassen Sie die Handsendertaste los.4.

Die rote LED leuchtet konstant und die Handsendertaste ist betriebsbereit eingelernt.

Löschen aller Daten in einem integrierten 5.2.2 Funkmodul

Platinentaster 1. P drucken und gedrück halten.

Die LED RT blinkt langsam und signalisiert die Löschbereitschaft.

Das Blinken wechsel in einen Schnelleren Rhythmus.

Nun sind alle eingelernten Funk-Codes aller Handsendergelöscht.

Platinentaster 2. P loslassen.

Externer Empfänger5.3

Anstatt eines integrierten Funkmodulus kann zum Ansteuern des Tor-Antriebes ein externer Empfänger für die Funktionen Impuls und Gehflügel verwendet werden.

Externen Empfänger anschließe5.3.1

  1. Stecker eines externen Empfängers auf den entsprachenden Steckplatz stecken (siehe Bild 12.3). Die Adern des externen Empfängers mussen wie folgt angeschlossen sein:

aNdieKlemme20(0V)
- WH an die Klemme 21 (Signal für die Impulssteuerung)
Kanal 1, 0 V schaltend)
- BN an die Klemme 5 (+24 V)
YE an die Klemme 22 (Signal fur den Gehflugel Kanal 2, 0 V schaltend). Nur bei einem 2-Kanal-Empfänger.

  1. Die Daten eines integrierten Funkmodulus LOSchen, um Doppelbelegungen zu vermeiden (siehe Kapitel 5.2.2).
  2. Die Handsendertasten für die Funktion Impuls (Kanal 1) und Gehflügel (Kanal 2) an Hand der Bedienungsanleitung für den externen Empfänger einlernen.

HINWEIS:

Die Antennenlitze vom externen Empfänger sollen nicht mit Gegenständen aus Metall (Nagel, Streben, usw.) in Verbindung kommt. Die Beste Ausrichtung muss durch Versuche ermittelt werden.

6 Betrieb

Hormann PortronicD 5000 - Betrieb - 1

Hormann PortronicD 5000 - Betrieb - 2

Hormann PortronicD 5000 - Betrieb - 3

WARNING

Verletzungsgefahr bei Torbewegung Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommt.

Kinder durren nicht an der Toranlage spielen.
Stellen Sie sich, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
Stellen Sie sichere, dass sich zwischen Tor und Antriebsmechanik keine Personen oder Gegenstände befinden.
Betreiben Sie den Tor-Antrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können und diesen nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügt.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor in der Endlage Tor-Auf steht!

Funktionsprüften

Überprüfen Sie monatlich die Funktion der mechanischen Entregelung.

Hormann PortronicD 5000 - Funktionsprüften - 1

Um den Sicherheitsrücklauf zu prufen, halten Sie das Tor mit beiden Händen an, während es zufahrt.

Die Toranlage muss abschalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten.

Beauftragen Sie bei Versagen des Sicherheitsrückkaufs unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur.

6.1 Einweisung von Benutzern

Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in die ordnungsgemäße und sichere Bedienung des Drehtor-Antriebs ein.
Demonstrieren und testen Sie die mechanische Entriegelung sowie den Sicherheitsrücklauf.

6.2 Normal-Betrieb

  • Platinentaster T, externen Taster drucken oder den Impuls 1 ansprechen. Das Tor verfahren im Impulsfolgebetrieb (Auf-Stopp-Zu-Stopp). Beim Ansprechen von Impuls 2 öffnet Flügel A (Gehflügel), wenn dieser zuvor geschlossen war (siehe Bild 5.3a/5.3b). Beim aktivierten Flügelversatz kann Flügel A nur verfahren werden, wenn sich Flügel B in der Endlage Tor-Zu befindet.

Reversieren bei einer Auffahr6.3

Spricht die Kraftbegrenzung bei einer Auffahrt an, reversiert der jeweilige Flügel kurz in Richtung Tor-Zu, d. h. der Antrieb verfahren das Tor in die entgegenegasetzte Richtung und stoppt anschließend. Bei einem 2-flügeligen Tor stoppt der unbeteiligte Flügel.

Reversieren bei einer Zufahr6.4

Spricht die Kraftbegrenzung bei einer Zufahrt an, reversiert der jeweilige Flügel kurz in Richtung Tor-Auf und stoppt. Spricht die Lichtschranke an, erfolgt langes reversieren bis in Endlage Tor-Auf. Im Impulsbetrieb bleibt das Tor stehen und bei automatischem Zulauf wird die Zeit neu gestartet.

Verhalten bei einem Spannungsausfall6.5

Um das Drehtor während eines Spannungsausfalls öffnen oder schlieben zu können, muss es vom Antrieb entkuppelt werden (siehe Bild 13.1). Werde das Tor zusätzlich mit einem E-Schloss geschichert, muss diese zuvor mit dem entsprechenden Schlüssel entriegelt werden.

Verhalten nach einem Spannungsausfall6.6

Nach Spannungsrückkehr ist das Tor wieder an den Antrieb anzukuppeln (siehe Bild 13.2)

Nach einem Spannungsausfall wird automatisch eine notwendige Referenzfahr in Richtung Tor-Zu beim nachsten Befehls impuls ausgeführrt. Während dieser Referenzfahr wird das Optionsrelais getaktet und eine angeschlossene Warnleuchte blinkt langsam.

Entkuppeln ohne Spannungsausfall6.7

Nach dem Einkuppeln muss die Spannungsvorsorgung einzelmal getrennt werden, damit automatisch eine neue Referenzfahrt in Richtung Tor-Zu durchgeführt wird.

Werksreset6.8

Hiermit konnen die eingelernte Endlagen und Kräfte zurückgesetzt werden.

Werksreset durchfuhren:

DIL-Schalter 1. 4 auf ON stellen.

4 ON Einrichtbetrieb
4 OFFNormalbetrieb in Selfsbaltung

Platinentaster 2. P sofort kurz drucken.

  1. Wenn die LED RT schnell blinkt, den DIL-Schalter 4 unverzüglich auf OFF stellen.
  2. Die Steuerung ist nun wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Die LED GN blinkt langsam.

6.9 Betriebs-, Fehler- und Warnmeldungen

6.9.1 LED GN

Die grüne LED GN (siehe Bild 5.1) zeigt den Betriebszustand der Steuerung an:

Dauerleuchten Normalzustand, alle Endlagen Tor-Auf und Kräfte sind eingelernt.
Schnelles Blinken Kraftlernfahrten müssen durchgeführt werden.
Langsames Blinken Endlagen müssen eingelernt werden.

LED RT6.9.2

Die rote LED RT (Bild 5.1) zeigt an:

Funk-Programmier-Anzeige: Blinken wie in Kapitel 5 beschreiben
Anzeige der Betriebstaster-Eingänge: • Betätig = LED Ein • Nicht betätig = LED Aus

Fehler-/Diagnoseanzeige

Mit Hilfe der LED RT konnen Ursachen fur den nicht erwartungsgemäBen Betrieb einfach identifiziert werden.

LED RTblink 2x
Fehler/WarningSicherheits-/Schutzeinrichtung SE hat angesprochen
Mögliche Ursache· Sicherheits-/Schutzeinrichtung wurde betätig
· Sicherheits-/Schutzeinrichtung ist defekt
BehebungSicherheits-/Schutzeinrichtung prüfen
LED RTblink 3x
Fehler/ WarningKraftbegrenzung in Fahrrichtung Tor-Zu
Mögliche UrsacheEin Hindernis befindet sich im Torbereich
BehebungDas Hindernis beseitigen, Kräfte überprüfen und ggf. erhöhen
LED RTblink 4x
Fehler/ WarningHaltkreis oder Ruhestromkreis ist geöffnet, Antrieb stehen
Mögliche Ursache· Offnerkontakt an Klemme 12/13 geöffnet
· Stromkreis unterbrochen
Behebung· Kontakt schließen
· Stromkreis prüfen
LED RTblink 5x
Fehler/ WarningKraftbegrenzung in Fahrrichtung Tor-Auf
Mögliche UrsacheEin Hindernis befindet sich im Torbereich
BehebungDas Hindernis beseitigen, Kräfte überprüfen und ggf. erhöhen
LED RTblink 6x
Fehler/ WarningSystemfehler
Mögliche UrsacheInternet Fehler
BehebungWiederherstellen der Werkseinstellung (siehe Kapitel 6.8) und die Steuerung neu einlernen, ggf. auswechseln

6.10 Fehlerquittierung

Nachdem die Fehlerursache beseitigt wurde, den Fehler quittieren:

  • Internen oder externen Taster drücken oder Funk-Handsender betätigten.

Der Fehler wird gelöscht und das Tor verhafrt in die entsprechende Richtung.

Prüfung und Wartung7

Der Tor-Antrieb ist wartungsfrei.

Zur ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir jedoch, die

Toranlage nach Herstellerangaben durch einen Sachkundigen prufen und warten zu halten.

Hormann PortronicD 5000 - Prüfung und Wartung7 - 1

WARNING

Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt

Zu einer unerwarteten Torfahrt kann eskommen, wenn es bei Prüfung und Wartungsarbeiten an der Toranlage zum versehentlichen Wiedereinschalten durch Dritte kommt.

Ziehen Sie bei allen Arbeiten an der Toranlage den Netzstecker.
Sichern Sie die Toranlage gegen unbefugtes Wiedereinschalten.

Eine Prüfung oder eine notwendige Reparaturarf nur von einer sachkundigen Person durchgefuhrt werden. Wenden Sie sich hierzu an ihren Lieferanten.

Eine optische Prüfung kann vom Betreiber durchgeführt werden.

Prufen Sie alle Sicherheits- und Schutzfunktionen monatlich.
Vorhandenen Fehler bzw. Mängel müssen sofort behoben werden.
Fur nicht sach- oder fachgerecht ausgeführte Reparaturen übernehmen wir keine Gewährleistung.

Optionales Zubehör8

Optionales Zubehor ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Das gesamte elektrische Zubehör darf den Antrieb mit maximal 100 mA belasten.

Folgendes Zubehör ist verfügbar:

External Funk-Empfänger

Elektroschloss für Pfeilerverriegelung

Elektroschloss für Bodenverriegelung

Auflaufbock

Unterlegplatten-Set

Demontage und Entsorgung9

HINWEIS:

Beachten Sie beim Abbau alle geltenden Vorschriften der Arbeitssicherheit.

Lassen Sie den Tor-Antrieb von einem Sachkundigen nach dieser Anleitung sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge demontieren und fachgerecht entsorgen.

Garantiebedingungen10

Gewährleistung

Wir sind von der Gewährleistung und der Produktthaftung befrei, wenn ohne unsere vorherige Zustimmung eigene bauliche Veränderungen vorgenommen oder unsachgemäß Installationen gegen unsere vorgegebenen Montagerichtlinien ausgeführ't bzw. veranlasst werden. Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung für den versehentlichen oder

unachtsamen Betrieb des Antriebes sowie für die unsachgemäß Wartung des Tores, des Zubehörns und für eine unzulässige Einbauweise des Tores. Batterien, Glühlampen und Sicherungen sind ebenfls von den Gewährleistungsansprüchen ausgenommen.

Dauer der Garantie

Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung des Handlers aus dem Kaufvertrag leisten wir eine Garantie für die Dauer von 2 Jahren ab Kaufdatum. Kein Garantieanspruch besteht bei Verbrauchsmitteln (z. B. Sicherungen, Batterien, Leuchtmitteln). Durch die Inanspruchnahme der Garantie verlangert sich die Garantiezeit nicht. Für Ersatzlieferungen und Nachbesserungsarbeiten beträgt die Garantiefrist sechs Monate, mindestens aber die laufende Garantiefrist.

Voraussetzungen

Der Garantieanspruch gilt nur für das Land, in dem das Gerät gekauft wurde. Die Ware muss auf dem von uns vorgegebenen Vertriebsweg erstan den worden sein. Der Garantieanspruch besteht nur für Schäden am Vertragsgegenstand selbst. Die Erstattung von Aufwendungen für Aus- und Einbau, Überprüfung entsprechender Teile, sowie Forderungen nach entgangenem Gewinn und Schadensersatz sind von der Garantie ausgeschlossen. Der Kaufbeleg gilt als Nachweis für ihren Garantieanspruch.

Leistung

Für die Dauer der Garantie beseitigen wir alle Mängel am Produkt, die nachweislich auf einen Material- oder Herstellungsehler zurückzuführen sind. Wir verpflichten uns, nach unserer Wahl die mangelhafte Ware unentgeltlich gegen mangelfreize zu ersetzen, nachzubessern oder einen Minderwert zu ersetzen.

Ausgeschlossen sind Schäden durch:

unsachgemäber Einbau und Anschluss

unsachgemäß Inbetriebnahme und Bedienung
- auBere Einflusse wie Feuer, Wasser, anormale Umweltbedingungen
mechanische Beschädigungen durch Unfall, Fall, Stoß
- fahrlässige oder mutwillige Zerstörung
normale Abnutzung oder Wartungsmangel Reparatur durch nicht qualifizierte Personen
- Verwendung von Teilen fremder Herkunft
- Entfernen oder unkenntlich machen der Produktnummer

Ersetzte Teile werden Eigentum des Herstellers.

Auszug aus der Einbauerklarung11

(im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG für den Einbau einer unvollständigen Maschine gemäß Anhang II, Teil B).

Das auf der Rückseite beschriebene Produkt ist entwickelt, konstruiert und gefertigt in Übereinstimmung mit der:

EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG

EG-Richtlinie Bauprodukte 89/106/EWG

EG-Richtlinie Niederspannung 2006/95/EG

EG-Richtlinie Elektromagnetische Veträgelichkeit 2004/108/EG

Angewandte und herangezogene Normen und Spezifikationen:

EN ISO 13849-1, PL „c“, Cat. 2

Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen - Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze EN 60335-1/2, sowie zutreffend

Sicherheit von elektrischen Geräten / Antriben für Tore EN 61000-6-3

Elektomagnetische Verträgelichkeit - Storaussendung EN 61000-6-2

Elektromagnetische Verträglichkeit - Störfestigkeit

Unvollständige Maschinen im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG sind nur dazu bestimmt, in andere Maschinen oder in andere unvollständige Maschinen oder Anlagen eingebaut oder mit ihren zusammengefügt zu werden, um zusammen mit ihren eine Maschine im Sinne der o.g.

Richtlinie zu bilden.

Deshalb scarf these Productk erst dann in Betrieb genommen werden, wenn festgestellt wurde, dass die gesamte Maschine/Anlage, in der es eingebaut wurde, den

Bestimmungen der o.g. EG-Richtlinie entspricht.

Stand-by LeistungCa. 12 W (ohne zusätzlich angeschlossenem Zubehör)
SteuerungMikroprozessor-Steuerung, mit 8 DIL-Schalternprogrammierbar, Steuerspannung 24 V DC, Schutzart IP 65
Max. Leitungslänge Steuerung - Antrieb40 m
BetriebsartS2, Kurzzeitbetrieb 4 Minuten
Temperaturbereich-20 °C bis +60 °C
Endabschaltung/KraftbegrenzungElektronisch
AbschaltautomatikKraftbegrenzung für weitere Laufrichtungen, selbst Iernend und selbst überprüfend
Aufhaltezeit automatischer Zulauf60 Sekunden (Lichtschanke erforderlich)
MotorSpindeinheit mit Gleichspannungsmotor 24 V DC und Schneckengetriebe, Schutzart IP 44
Funkfernsteuerung2-Kanal-Empfänger, Handsender

Technische Daten12

Max. Torflügelbreite 2.500 mm
Max. Torhöhe 2.000 mm
Max. Torflügelgewicht 200 kg
Max. Torflügelfüllung Abhängig von der Torfläche. Regionale Windlasten sind bei Verwendung von Torflüllungen zu berücksichtigten (EN 13241- 1).
NennlastSiehe Typenschild
Max. Zug- und DruckkraftSiehe Typenschild
Max. SpindelgeschwindigkeitCa. 16 mm/s
TorverriegelungElektroschloss für Pfeiler- und Boden-Verriegelung, empfohlen: ab Flügelbreite ≥ 1.500 mm bei teilflächiger Fällung bei erhöhter Windlast
Antriebsentriegelung Am Antrieb, mittels Ringbolzen
Antriebs-GehäuseKunststoff
NetzanschlussNennspannung 230 V / 50 Hz, Leistungsaufnahme ca. 0,15 kW

Übersicht DIL-Schalter-Funktionen13

DIL 1 1- oder 2-Flügel-Betrieb
ON 1-Flügel-Betrieb
OFF 2-Flügel-Betrieb
DIL 2 Mit/ohne Flügelversatz (nur bei 2-Flügel-Betrieb)
ON OhneFlügelversatz: Flügel A und B öffnen und schreiben gleichzeitig
OFF MitFlügelversatz: Flügel A öffnet vor Flügel B und Flügel B schreiben vor Flügel A
DIL 3 Flügelwahl/GröBe des Flügelversatzes
ON FlügelB/kleiner Flügelversatz
OFF FlügelA/großer Flügelversatz
DIL 4 Normalbetrieb/Einrichtbetrieb
ON Einrichtbetrieb
OFF Normalbetrieb in Selfsthaltung
DIL 5Sicherheitseinrichtung SE 1 in Richtung Tor-Zu (Anschluss Klemme 73)
ON 2-Draht Lichtschranke
OFF Keine Sicherheitseinrichtung
DIL 6 DIL7 FunktionAntrieb Funktion Optionsrelais
ON ON Automatischer Zulauf, Vorwarnzeit bei jeder FlügelfahrtRelais taktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahrcht normal und ist bei der Aufhaltezeit aus
OFF ON Kein automatischer Zulauf, Vorwarnzeit bei jeder FlügelfahrtRelais taktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahrcht normal
ON OFF Automatischer Zulauf, Vorwarnzeit nur bei automatischem ZulaufRelais taktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahrcht normal und ist bei der Aufhaltezeit aus
OFF OFF Ohne besondere Funktion Relaiszieht in der Endlage Tor-Zu an
DIL 8 Normale/Langsame Verfahrensgeschwindigkeit für alle Fahrten
ON Langsame Verfahrensgeschwindigkeit für alle Fahrten
OFF Normale Verfahrensgeschwindigkeit für alle Fahrten44

EN ISO 13849-1, PL „c“, Cat. 2

Voorbereidingen4.1.3

4.3.1 Krachtbegrenzung instellen

12 Technische gegevens

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Produktinformationen

Marke : Hormann

Modell : PortronicD 5000

Kategorie : Garagentor