HKF 50 E - Elektrische Pumpe KARCHER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HKF 50 E KARCHER
Lesen Sie vor der ersten Be- nutzung Ihres Gerätes diese
Betriebsanleitung und handeln Sie danach. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf.
- Vor erster Inbetriebnahme Sicherheitshinweise Nr. 5.951-949 unbedingt lesen!
- Bei Transportschaden sofort Händler informieren.
Inhaltsverzeichnis
| Umweltschutz | 3 |
| Symbole in der Betriebsanleitung | 3 |
| Bestimmungsgemäße Verwendung | 3 |
| Funktion | 3 |
| Sicherheitshinweise | 3 |
| Technische Daten | 6 |
| Inbetriebnahme | 7 |
| Bedienung | 8 |
| Außerbetriebnahme | 8 |
| Pflege und Wartung | 8 |
| Hilfe bei Störungen | 9 |
| Zubehör | 10 |
| CE-Erklärung | 10 |
| Garantie | 10 |
Umweltschutz
| Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte werfen Sie die Verpackungen nicht in den Hausmüll, sondern führen Sie diese einer Wiederverwertung zu. | |
| Altgeräte enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien, die einer Verwertung zugeführt werden sollten. Batterien, Öl und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Bitte entsorgen Sie Altgeräte deshalb über geeignete Sammelsysteme. |
Symbole in der Betriebsanleitung
⚠️ Gefahr
Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Bei Nichtbeachten des Hinweises drohen Tod oder schwerste Verletzungen.
⚠ Warning
Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Bei Nichtbeachten des Hinweises können leichte Verletzungen oder Sachschäden eintreten.
Hinweis
Bezeichnet Anwendungstipps und wichtige Informationen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
– Die Innenreiniger HKF 50 E und HKF 50 P sind Spritzeinrichtungen um Fässer und Behälter zu reinigen.
- Der Reinigungskopf wird durch eine Öffnung mit entsprechendem Mindest-durchmesser in den Behälter gebracht.
| Reinigungskopf | Min. Behälteröffnung |
| HKF 50 | 55 mm |
- Eine separate Hochdruckpumpe wird mit dem Innenreiniger durch einen Hochdruckschlauch verbunden.
Hinweis
Eine Liste der zugelassenen Reinigungslüssigkeiten befindet sich im Kapitel „Technische Daten“.

Als nicht bestimmungsgemäß gilt der Betrieb außerhalb geschlossener Behälter und mit höheren Drücken und höheren Temperaturen als in den Technischen Daten angegeben.
Bitte Reinigungsflüssigkeiten nicht in die Umwelt gelangen lassen. Bitte Boden schützen und Altöl umweltgerecht entsorgen.
Bitte mineralölhaltiges Abwasser nicht ins Erdreich, Gewässer oder Kanalisation gelangen lassen.
Funktion
- Der Innenreiniger besteht aus dem Antriebsteil, dem Trägerrohr und dem Reinigungskopf. Die Düsen am Reinigungskopf drehen sich um zwei Achsen und erfassen dadurch jede Stelle des Behälters.
- Der Reinigungskopf dreht sich durch einen Elektro- oder Druckluftmotor. Die Drehzahl ist deshalb unabhängig von Druck und Menge der Reinigungsflüssigkeit. Bei Elektroantrieb ist die Drehzahl konstant, bei Druckluftantrieb kann die Drehzahl über die Druckluft eingestellt werden.
Sicherheitshinweise
- Jeweilige nationale Vorschriften des Gesetzgebers beachten.
- Sicherheitshinweise, die den verwendeten Reinigungsmitteln beigestellt sind (i. d. R. auf dem Verpackungsetikett) beachten.
- Um Gefahren durch falsche Bedienung zu vermeiden darf die Anlage nur von Personen bedient werden, die in der Handhabung unterwiesen sind, ihre Fähigkeiten zum Bedienen nachgewiesen haben und mit der Benutzung beauftragt sind.
– Die Betriebsanleitung muss jedem Bediener zugänglich sein.
Bei Fehlbedienung oder Missbrauch drohen Gefahren für Bediener und andere Personen durch:
- hohen Druck
– hohe elektrische Spannungen (HKF 50 E)
– Reinigungsmittel oder verwendete Reinigungsflüssigkeit - Explosionsgefahr
⚠️ Gefahr
- Quetschgefahr durch Antrieb des Innenreinigers. Antrieb des Innenreinigers nur in geschlossenen Behältern in Betrieb nehmen.
- Verletzungsgefahr durch austretenden Hochdruckstrahl, deshalb Innenreiniger nur in geschlossenen Behältern in Betrieb setzen.
- Gesundheitsgefahr durch Reststoffe in Behältern, die gereinigt werden oder durch die verwendete Reinigungsflüssigkeit. Deshalb vorgeschriebene Schutzmaßnahmen befolgen.
- Verletzungsgefahr durch umstürzenden Innenreiniger bei geringer Eintauchtiefe. In diesem Fall Innenreiniger zusätzlich sichern.
- Verletzungsgefahr durch umstürzenden Behälter, deshalb Behälter und Innenreiniger zusätzlich sichern.
- Verletzungsgefahr durch abgleitenden Innenreiniger, deshalb Innenreiniger mit Klemmring gut festziehen.

Explosions- und Brandgefahr bei Verwendung von entsprechenden Reinigungsmitteln und Reststoffen in Behältern. Informieren Sie sich in diesen Fällen bei Kärcher, wie entsprechende Reinigungsmittel angewendet werden.
⚠️ Warnung
Um Beschädigungen am Reinigungskopf zu vermeiden, auf eine freie Anordnung im Behälter achten. Der Reinigungskopf darf auf keinen Fall an der Behälterwand anstoßen.
Persönliche Schutzausrüstung

Beim Reinigen geräuschverstärkender Teile Gehörschutz zur Vorbeugung von Gehörschäden tragen.
Je nach Konzentration und Gesundheitsgefahr der verwendeten Reinigungsflüssigkeit, folgende Schutzausrüstung tragen:
- Flüssigkeitsabweisende Schutzkleidung
– Schutzbrille oder Gesichtsschutz
– Dichte Handschuhe
– Dichtes Schuhwerk
Zugelassene Bediener
Zugelassene Bediener sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und befähigt sind diese Anlage zu bedienen (Ausnahmen für Auszubildende, siehe BGV D15 §6).
Verhalten im Notfall
→ Separate Hochdruckpumpe ausschalten.
→ Bei Elektroantrieb des Innenreinigers: Netzstecker ziehen.
→ Bei Druckluftantrieb des Innenreinigers: Druckluftzufuhr schließen.
→ Zulauf der Reinigungsflüssigkeit schließen.
Zoneneinteilung

Explosionsgefährdete Bereiche werden nach Häufigkeit und Dauer des Auftretens von gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre in BetrSichV und EN 1127-1 in Zonen eingeteilt.
Die Definition der Zonen liegt in der Verantwortung des Betreibers.
Hinweise zur Zoneneinteilung finden sich in der BetrSichV, der EN 1127-1, der BGR 104 – Ex-Richtlinie der BG Chemie und in der EN 60079-10.
- Zone 0
Zone 0 ist ein Bereich, in dem gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln ständig, über lange Zeiträume oder häufig vorhanden ist.
- Zone 1
Zone 1 ist ein Bereich, in dem sich bei Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln bilden kann.
- Zone 2
Zone 2 ist ein Bereich, in dem bei Normalbetrieb eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln normalerweise nicht oder aber nur kurzzeitig auftritt.
- Zone 20
Zone 20 ist ein Bereich, in dem eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub ständig, über lange Zeiträume oder häufig vorhanden ist.
- Zone 21
Zone 21 ist ein Bereich, in dem sich bei Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub bilden kann.
- Zone 22
Zone 22 ist ein Bereich, in dem bei Normalbetrieb eine gefährliche explosions-
fähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub normalerweise nicht oder aber nur kurzzeitig auftritt.
Besondere Bedingungen im Ex-Bereich

1 Der Innenreiniger darf in Zone 0 von Behältern nur eingesetzt werden, wenn die Behälter eine Größe von 1 m Durchmesser bei einer üblichen Behälterhöhe oder eine vergleichbare Behältergröße nicht überschreiten.
2 Der Massengehalt der Reinigungsflüssigkeit an nichtgelösten Feststoffen darf 1% nicht überschreiten.
3 Der Innenreiniger ist elektrostatisch zu erden.
4 Die Pumpe für die Reinigungsflüssigkeit darf nur betrieben werden, wenn sie mit Flüssigkeit gefüllt ist.
5 Der Nenndruck der Pumpe darf bei Lösungsmittelbetrieb 5 MPa nicht überschreiten.
6 Der Druckluftmotor darf nur betrieben werden, wenn dem Innenreiniger Reinigungsflüssigkeit zugeführt wird.
7 Die Drehzahl des Reinigungskopfes darf 40 1/min nicht überschreiten.
8 Die Betriebstemperatur der Reinigungsflüssigkeit Wasser mit Reinigungsmitteln darf 95 °C nicht überschreiten.
9 Die Betriebstemperatur der Reinigungsflüssigkeiten Lösungsmittel, Laugen und Säuren darf 20 °C nicht überschreiten.
10 Der Innenreiniger ist nach angemessener Betriebsdauer auf einwandfreien Zustand und einwandfreie Funktion zu prüfen (u.a. Lagerbuchsen und antriebsseitige Dichtung auf Verschleiß bzw. Dichtheit). Gegebenenfalls ist eine Reparatur durchzuführen.
11 Der Innenreiniger darf nur mit solchen Reinigungsflüssigkeiten betrieben und in solchen Medien verwendet werden, gegen deren Einwirkung die Werkstoffe hinreichend beständig sind.
12 Reinigungsflüssigkeiten, die brennbare Lösungsmittelanteile enthalten, müssen den Zündgruppen IIA und IIB entsprechen. Lösungsmittel der Zündgruppe IIC dürfen nicht versprüht werden.
13 Der Innenreiniger darf nicht dauernd, sondern nur während der Behälterreinigung in Zone 0 angeordnet sein. Die im Rahmen der BetrSichV geltenden Betriebsvorschriften sowie weitere nationale Bestimmungen sind einzuhalten. Es ist zu berücksichtigen, dass die Verbindung Behälter/in den Behälter eingebrachter Innenreiniger nicht flammendurchschlagsicher ist.
14 Schläuche müssen elektrostatisch leitfähig sein (Widerstand R < 1000 Ohm).
15 Es dürfen nur Reinigungsflüssigkeiten mit einer Leitfähigkeit G > 1000 pS/m eingesetzt werden.
16 Alle medienberührten Teile sind an das Erdungssystem anzuschließen.

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A B C DA Zone 1/22
B Kategorie 2/3
C Zone 0/20
D Kategorie 1
Technische Daten
| HKF 50 E | HKF 50 P | ||
| Bestell-Nr. | 3.631-009 | 3.631-008 | |
| Max. Fördermenge | l/h (l/min) | 1200 (20) | 1200 (20) |
| Max. Temperatur bei Wasser mit Reinigungsmitteln | °C | 95 | 95 |
| Max. Temperatur bei Lösungsmitteln, Laugen, Säuren | °C | 20 | 20 Ex |
| Max. Betriebsdruck | MPa (bar) | 10 (100) | 10 (100) |
| Max. Betriebsdruck bei Lösungsmittelbetrieb | MPa (bar) | -- | 5 (50) Ex |
| Spannung | V | 230 | -- |
| Stromart | -- | 1~ | -- |
| Frequenz | Hz | 50 | -- |
| Nennleistung | W | 20 | -- |
| Schutzart | -- | IP 65 | -- |
| Druckluft | MPa (bar) | -- | 0,4-0,7 (4-7) |
| Fördermenge Druckluft | l/min | -- | 450 |
| Funktions-Drehzahl Antrieb | 1/min | 29 | 10-20 |
| Schalldruckpegel (EN 60704-1) | dB(A) | 65 | 83 (ohne Schalldämpfer) |
| Hochdruckanschluss | -- | DN 15 - M22x1,5 | DN 15 - M22x1,5 |
| Min. Behälteröffnung | mm | 55 | 55 |
| Gesamtlänge | mm | 650 | 715 |
| Max. Eintauchtiefe | mm | 304 | 304 |
| Gewicht | kg | 7 | 7 |
| Umgebungstemperatur | °C | +2...+40 | +2...+40 |
| Zündschutzart | ![]() | -- | II 1/2 G c T4 |
| II 1/3 D c 120 °C | |||
Maßblatt HKF 50

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M 22x1,5 M 64x4 R 2" 100 304 650
text_image
M 22x1,5 M 64x4 R 2" 115 304 715Reinigungsflüssigkeiten
Lösungsmittel
⚠ Gefahr
- Der Ex-Schutz ist bei Lösungsmittelbetrieb sowie in Ex-Zonen zu beachten!
– Maximaler Druck bei Lösungsmittelbetrieb: 5 MPa
⚠ Warning
Bei Lösungsmittelbetrieb verminderte Beständigkeit der Dichtungswerkstoffe, deshalb sofort nach Gebrauch spülen! Bei Kärcher rückfragen!
1 Kohlenwasserstoffe
Beispiel: Petroleum
2 Aromaten (Lösungsmittel)
Beispiel: Benzol, Toluol
3 Ketone
Beispiel: MEK (Methyl Ethyl Ketone), Aceton
4 Ester
Beispiel: Butylacetat, Methylacetat
5 Glykole
Beispiel: Butylglykol
6 Mischlösemittel
Beispiel: Butylacetat 85, Isobutylacetat 85 (85 = 85% Butylacetat + 15% n-Butanol)
7 Regenerate, Destillate aus verschiedenen Lösungsmitteln, welche schon für Reinigungszwecke oder ähnliches eingesetzt waren.
Laugen
1 Wasser mit alkalischem Reinigungsmittel (max. 0-2%)
Beispiel: Kärcher-Reinigungsmittel RM31
2 Natronlaugen max. 10%, ohne Anteile von Hypochloriten
3 Kaliumhydroxid max. 10%, ohne Anteile von Hypochloriten
Säuren
⚠ Warning
- Bei Salz- und Schwefelsäure erhöhter Materialabtrag, deshalb sofort nach Gebrauch spülen/neutralisieren!
- Bei verunreinigten Säuren verminderte Beständigkeit!
- Gegebenenfalls bei Kärcher rückfragen!
1 Wasser mit saurem Reinigungsmittel (max. 0-1%) Beispiel: Kärcher-Reinigungsmittel RM25
2 Säuren (max. Temperatur +20 °C) Salpetersäure max. 10% Essigsäure max. 10%
Ameisensäure max. 10% Phosphorsäure max. 10% Zitronensäure max. 10%
Schwefelsäure max. 0,5% Salzsäure max. 0,5%
Wasser
1 Wasser
2 Vollentsalztes Wasser
Andere Reinigungsflüssigkeiten
Bei Verwendung anderer Reinigungsflüssigkeiten ist anhand der Werkstoffliste die Beständigkeit zu überprüfen! Diese Reinigungsflüssigkeiten dürfen nur nach Freigabe von Kärcher eingesetzt werden!
Düsenauswahl
| Fördermenge [l/h] | 1200 | 1200 | 1000 | 1000 |
| Druck [MPa] | 9,5 | 9,5 | 9,5 | 9,5 |
| Düsenzahl | 2 | 1 | 2 | 1 |
| Düsengröße [mm] | 1,4 * | 2,0 | 1,2 | 1,7 |
| Bestell-Nr. 5.765- | 012 | 015 | 014 | 013 |
* Standard
Sonderdüsen für Lösungsmittelbetrieb auf Anfrage.
Inbetriebnahme
Elektroantrieb
⚠️ Gefahr
Lebensgefahr durch hohe elektrische Spannung! Erforderliche Elektroinstallation nur durch Elektro-Fachkraft durchführen lassen.
- Die Steckdose muss mit einem Fehlerstromschutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA abgesichert sein.
- Die Steckdose muss sich in Arbeitsplatznähe befinden, damit im Notfall der Netzstecker schnell gezogen werden kann.
Druckluftantrieb
⚠ Warning
Um Schäden am Druckluftantrieb durch Kondenswasser und mangelnde Schmierung zu vermeiden, Wartungseinheit in Druckluft-Zuführung einbauen (Bestell-Nr. 6.610-020).
Die Wartungseinheit muss wie folgt ausgelegt sein:
– Luftdurchsatz von 500 l/min
– Drücke bis 0,7 MPa
Die Wartungseinheit besteht aus:
- Wasserabscheider
- Druckregler mit Manometer
– Proportional-Öler
→ Proportional-Öler mit geeignetem Schmieröl auffüllen, dazu Vorratsbehälter abschrauben und Schmieröl einfüllen (Ölsorte siehe Kapitel „Pflege und Wartung“).
Druckluftschläuche an Druckluftmotor anschließen
Hinweis
Bei zu kleinen Schalldämpfern bewirkt der entstehende Rückstau der Abluft einen unsicheren Lauf des Druckluftantriebs. An die Abluftöffnungen Schläuche anschließen.

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1 2 EXH→ Zuluftschlauch an Anschluss Nr. 2 anschließen.
– Schlauchgröße für Zuluft: DN 6
→ Abluftschläuche an Anschluss Nr. 1 und EXH anschließen.
– Schlauchlänge: 1-2 m
– Schlauchgröße für Abluft: DN 6
Fassverschraubung oder Spund- lochkonus montieren
Hinweis
Die Gewinde vor der Montage mit einem Dichtungsmittel bestreichen, damit an den Gewinden keine Reinigungsflüssigkeit austritt (z.B. mit Drei Bond Nr. 1359, Kärcher Bestell-Nr. 6.869-029).

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1 2 3 41 Verschlussschraube
2 Kegelrad
3 Achsstummel
4 Fassverschraubung oder Spundlochkonus
→ Verschlussschraube lösen.
→ Kegelrad abziehen.
→ Achsstummel mit Hilfe eines Rundmaterials (Durchmesser 2,8 mm) herausdrehen.
→ Fassverschraubung oder Spundlochkonus einsetzen oder austauschen.
→ Achsstummel mit Dichtungsmittel bestreichen und eindrehen.
→ Kegelrad aufsetzen.
→ Verschlussschraube mit Dichtungsmittel bestreichen und eindrehen.
Bedienung
⚠️ Gefahr
Verletzungsgefahr durch austretenden, eventuell heißen Hochdruckstrahl.
- Innenreiniger nur in allseitig geschlossenen Behältern in Betrieb nehmen.
- Innenreiniger nur bei ausgeschalteter separater Hochdruckpumpe und ausgeschaltetem Eigenantrieb in den Behälter einbringen oder in anderen Behälter überwechseln.
→ Innenreiniger auf Behälter aufsetzen und sichern.
→ Hochdruckpumpe durch einen Hochdruckschlauch mit dem Innenreiniger verbinden.
→ Bei Elektroantrieb des Innenreinigers: Netzstecker einstecken.
→ Bei Druckluftantrieb des Innenreinigers: Druckluftzufuhr öffnen.
→ Zulauf der Reinigungsflüssigkeit öffnen.
→ Separate Hochdruckpumpe einschalten.
Hinweis
Bei fast allen Reinigungsarbeiten erzielt man mit 2 Düsen ein gutes Reinigungsergebnis. Bei sehr großen und stark verschmutzten Behältern verwendet man 1 Düse, die andere wird mit einer Schraube verschlossen.
Vorteil:
- Besseres Reinigungsergebnis durch größere Strahlweite und Aufprallkraft des Reinigungsstrahls.
Nachteil:
- Lager und Dichtungen werden stärker belastet und verschleßen schneller.
- Verlängerung der Reinigungszeit.
Außerbetriebnahme
Hinweis
Innenreiniger vor Außerbetriebnahme 30 Sekunden ohne Zusatz von Reinigungsmitteln durchspülen. Dadurch wird ein Verkrusten und Verkleben und damit ein vorzeitiger Verschleiß der Dichtungen vermieden.
→ Separate Hochdruckpumpe ausschalten.
→ Zulauf der Reinigungsflüssigkeit schließen.
→ Bei Elektroantrieb des Innenreinigers: Netzstecker ziehen.
→ Bei Druckluftantrieb des Innenreinigers: Druckluftzufuhr schließen.
→ Innenreiniger aus dem Behälter entnehmen.
Pflege und Wartung
Grundlage für eine betriebssichere Anlage ist eine regelmäßige Wartung.
Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers oder von ihm empfohlene Teile, wie
– Ersatz- und Verschleißteile
- Zubehörteile
- Betriebsstoffe
- Reinigungsmittel
⚠️ Gefahr
Unfallgefahr bei Arbeiten an der Anlage! Bei allen Arbeiten:
→ Hochdruckpumpe am Hauptschalter spannungsfrei schalten und sichern.
→ Zulauf der Reinigungsflüssigkeit schließen.
→ Bei Elektroantrieb des Innenreinigers: Netzstecker ziehen.
→ Bei Druckluftantrieb des Innenreinigers: Druckluftzufuhr schließen.
Wer darf Wartungsarbeiten durchführen?
■ Betreiber
Arbeiten mit dem Hinweis „Betreiber“ dürfen nur von unterwiesenen Personen durchgeführt werden, die Hochdruckanlagen sicher bedienen und warten können.
Wartungsvertrag
Um einen zuverlässigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen einen Wartungsvertrag abzuschließen. Wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Kärcher-Kundendienst.
Wartungsplan
| Zeitpunkt | Tätigkeit | Durchführung | von wem |
| wöchentlich oder nach 40 Betriebsstunden | Wartungseinheit für Druckluft kontrollieren. | ⚠ GefahrGefahr durch Druckluft. Vor Wartungsarbeiten Druckluft schließen und noch vorhandene Druckluft an der Wartungs-einheit ausströmen lassen.- Wasser im Wasserabscheider ablassen, dazu Wasserablassschraube öffnen, Wasser ablassen und Wasserablassschraube schließen.- Proportional-Öler mit geeignetem Schmieröl auffüllen, dazu Vorratsbehälter abschrauben und Schmieröl einfül-len.- Ölsorte siehe Tabelle unten. | Betreiber |
| monatlich oder nach 160 Betriebsstunden | Schrauben auf festen Sitz prüfen. | Prüfen, ob alle Schrauben fest angezogen sind. | Betreiber |
| Schmieröl für Druckluft-Wartungseinheit (für HKF 50 P) |
| Festo spezial |
| Aral Vitam GF 32 |
| Esso Nuto H 32 |
| Mobil DTE 24 |
| BP Energol HLP 32 |
Hilfe bei Störungen
Störungshinweise
⚠️ Gefahr
Unfallgefahr bei Arbeiten an der Anlage!
Bei allen Arbeiten:
→ Hochdruckpumpe am Hauptschalter spannungsfrei schalten und sichern.
→ Zulauf der Reinigungsflüssigkeit schließen.
→ Bei Elektroantrieb des Innenreinigers: Netzstecker ziehen.
→ Bei Druckluftantrieb des Innenreinigers: Druckluftzufuhr schließen.
Wer darf Störungen beseitigen?
■ Betreiber
Arbeiten mit dem Hinweis „Betreiber“ dürfen nur von unterwiesenen Personen durchgeführt werden, die Hochdruckanlagen sicher bedienen und warten können.
■ Elektro-Fachkräfte
Ausschließlich nur Personen mit einer Berufsausbildung im elektrotechnischen Bereich.
■ Kundendienst
Arbeiten mit dem Hinweis „Kunden-dienst“ dürfen nur von Kärcher Kunden-dienst-Monteuren durchgeführt werden.
| Störung | Mögliche Ursache | Behebung | von wem |
| Motor dreht sich nicht | Keine Spannung am Motor. | Sicherung und Leitungen überprüfen. | Elektro-Fachkraft |
| Thermoschutzschalter in der Wicklung hat ausgelöst. | Ursache der Überlastung beheben. | Elektro-Fachkraft | |
| Fehlerstromschutzschalter hat ausgelöst. | Ursache beheben und Fehlerstromschutzschalter zurückstellen. | Elektro-Fachkraft | |
| Keine Druckluft vorhanden oder Druck zu gering. | Druckluftversorgung überprüfen. | Betreiber | |
| Druckluftzufuhr geknickt. | Druckluftschläuche überprüfen. | Betreiber | |
| Motor dreht sich, Reinigungskopf dreht sich nicht | Mechanischer Defekt an:– Kupplungsteilen– Antriebswelle– Verzahnung | Teile überprüfen, defekte Teile austauschen. | Kundendienst |
| Reinigungskopf dreht sich ruckartig | Reinigungskopf stößt an Behälterwand. | Anordnung des Reinigungskopfs ändern und dadurch für freien Lauf sorgen. | Betreiber |
| Abgenutzte Anlaufscheiben führen zu erhöhtem Kegelspiel. | Anlaufscheiben austauschen. | Kundendienst | |
| Zerstörte Verzahnung der Kegelräder. | Kegelräder austauschen. | Kundendienst | |
| Ungleichmäßiger Reinigungsstrahl | Spritzdüsen verstopft. | Spritzdüsen reinigen. | Betreiber |
| Spritzdüsen beschädigt. | Spritzdüsen austauschen. | Betreiber |
Zubehör
| Bezeichnung | Bestell-Nr. |
| Wartungseinheit für Druckluft (nur für Druckluftantrieb) | 6.610-020 |
| Spundlochkonus in PE-Ausführung | 5.132-016 |
| Verschlussschraube (für Betrieb mit 1 Düse) | 5.411-061 |
| Druckluftfilter mit automatischem Kondensatablass (nur für Druckluftantrieb) | 6.414-154 |
| Druckluftschlauch (Meterware) | 6.388-192 |
| Abluftschalldämpfer mit Ölabscheider | auf Anfrage |
CE-Erklärung
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht der Geschäftsführung.


Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40
D - 71364 Winnenden
Tel.: +49 7195 14-0
Fax: +49 7195 14-2212
HKF 50 E
5.957-453
Produkt: Innenreiniger
Typ: HKF 50 E
Einschlägige EG-Richtlinien
98/37/EG (bis 28.12.2009)
2006/42/EG (ab 29.12.2009)
2006/95/EG
2004/108/EG
Angewandte harmonisierte Normen
EN 55014-1: 2006
EN 55014-2: 1997 + A1: 2001
EN 60204-1
EN 61000-3-2: 2006
EN 61000-3-3: 1995 + A1: 2001 + A2:
2005
HKF 50 P
5.957-454
Produkt: Innenreiniger
Typ: HKF 50 P
Einschlägige EG-Richtlinien
98/37/EG (bis 28.12.2009)
2006/42/EG (ab 29.12.2009)
94/9/EG
Angewandte harmonisierte Normen
EN ISO 12100-1
EN ISO 12100-2
EN 1127-1: 1997
EN 13463-1: 2002
EN 13463-5: 2003
Angewandte nationale Normen
Nr. der benannten Stelle:
0123
TÜV SÜD
Ridlerstr. 65
80339 München
Prüfbericht-Nr.
Ex5 0307 10088 097
Kennzeichnung

II 1/2 G c T4

II 1/3 D c 120 °C
Garantie
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebs-Gesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Störungen an dem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte.
Im Garantiefall wenden Sie sich bitte mit Zubehör und Kaufbeleg an Ihren Händler oder die nächste autorisierte Kunden-dienststelle.

Alfred Kärcher GmbH Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40
D - 71364 Winnenden
Phone: +49 7195 14-0
Fax: +49 7195 14-2212
HKF 50 E
5.957-453
Alfred Kärcher GmbH Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40
D - 71364 Winnenden
Wie mag storingen oplossen?
■ Exploitant
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred Kärcher-Str. 28 - 40
D - 71364 Winnenden
Tel.: +49 7195 14-0
Fax: +49 7195 14-2212
HKF 50 E
5.957-453
Product: Interieurreiniging
Type: HKF 50 E
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40
D - 71364 Winnenden
Tfno.: +49 7195 14-0
Fax: +49 7195 14-2212
HKF 50 E
5.957-453
Alfred Kaercher GmbH & Co. KG
Alfred-Kaercher-Str. 28 - 40
D - 71364 Winnenden
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Факс: +49 7195 14-2212
HKF 50 E
5.957-453
A Strefa 1/22
B Kategoria 2/3
C Strefa 0/20
D Kategoria 1
Dane techniczne
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DE Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH, Friedrich-List-Straße 4, 71364 Winnenden,
+49-7195/903-0, www.kaercher.de
DK Kärcher Rengøringssystemer A/S, Helge Nielsens Allë 7 A, 8723 Løsning,
+45-70206667, www.karcher.dk
ES Kärcher, S.A., Pol. Industrial Font del Radium, Calle Josep Trueta, 6-7, 08403 Granollers (Barcelona),
+34-902 17 00 68, www.karcher.es
F Kärcher S.A.S., 5, avenue des Coquelicots, Z.A. des Petits Carreaux, 94865 Bonneuil-sur-Marne,
+33-1-4399-6770, www.karcher.fr
