HD 600 C - Hochdruckreiniger KARCHER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : KARCHER

Modell : HD 600 C

Kategorie : Hochdruckreiniger

Laden Sie die Anleitung für Ihr Hochdruckreiniger kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HD 600 C - KARCHER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HD 600 C von der Marke KARCHER.

BEDIENUNGSANLEITUNG HD 600 C KARCHER

Betriebsanleitung dem Bediener aushändigen vor Inbetriebnahme unbedingt lesen und für künftige Verwendung aufbewahren. Für unsere Umwelt, Entsorgung Verpackung Die Verpackung des Gerätes besteht aus den problemlosen Stoffen Holz und Karton. Beide Stoffe kônnen leicht voneinander getrennt und der Wiederverwertung zuge- führt werden. Betriebsstoffe Motorôl Im Gerät befindet sich Motorôl. Bei einem Ôlwechsel anfallendes Altôl muB an einer Altôlsammelstelle abgegeben werden. Ebenso Ôl oder ÔI-Wasser-Gemisch, wel- ches bei Undichtigkeit aufgefangen wird. L| Wichtig! Altôl darf nur von den dafür vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden. Bitte ge- ben Sie anfallendes Altôl dort ab. Ver- schmutzen der Umwelt mit Altôl ist strafbar. Reinigungsmittel Kärcher-Reinigungsmittel sind abscheide- freundlich (ASF). Das bedeutet, daR die Funktion eines Ôlabscheiders nicht behin- dert wird. Eine Liste mit empfohlenen Reini- gungsmitteln ist im Abschnitt ,Zubehôür“ aufgeführt.

Le) 600 / 1000 / 1400 C(H) Inhaltsverzeichnis Deutsch © © — Oo 1 B W N° + > Bhbhh WU N h © NO UP &W N° H m Uu B W NE M . Zu lhrer Sicherheit . Gefahren . Sicherheitshinweise und Tips . Gefahrenquellen . Gefahren durch Zubehôr . Lérmschutz . Arbeitsplätze . Zugelassene Bediener . Persônliche Schutzausrüstung . Sicherheitsma&nahmen am Aufstellungsort . Schutzeinrichtungen . Verhalten im Notfall . Richtlinien und Vorschriften . Bestimmungsgemäke Verwendung . Betrieb . Bedienelemente . Ausschalten im Notfall . Bedienung . Einstellungen . AuBRerbetriebnahme . Frostschutz . Stillegung . Funktion . FlieRschema . Funktionsbeschreibung . Technische Daten . HD 600 C(H) . HD 1000 C(H) . HD 1400 C(H) . MaRblatt . Wartung . Anlagenübersicht . Wartungshinweise . Wartungsplan . Ôlwechsel . Entkalkung NO 0 À WU N° HZ . Storungshilfe . Zubehôr . Anlageninstallation . Aufstellung . Anschlüsse . Hochdruckinstallation . Reinigungsmittelbehälter aufstellen Wasserhärte . Vorbereitungen zur Erstinbetriebnahme . Aufstellungsplan . Kundendienst 5.959-190 À 12578 (12/99)

Bei Fehlbedienung oder Mi$brauch drohen Gefahren für die Gesundheit und das Le- ben des Bedieners oder dritter Personen. Alle Personen, die mit der Aufstellung, Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung oder Instandhaltung der Maschine zu tun haben, müssen: m entsprechend qualifiziert sein = diese Betriebsanleitung genau beachten.

2. Sicherheitshinweise und Tips

In dieser Betriebsanleitung werden folgen- de Symbole verwendet: AN Gefahr! Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Bei Nichtbeachten des Hinweises drohen Tod oder schwerste Verletzungen. Vorsicht! Bezeichnet eine môglicherweise gefährliche Situation. Bei Nichtbeachten des Hinweises kônnen leichte Verletzungen oder Sach- schäden eintreten. 1} wichtig! Bezeichnet Anwendungstips und wichtige Informationen.

Das in der Anlage befindliche Wasser steht teilweise unter Hochdruck. Es kann aus schadhaften Bauteilen herausspritzen. Verletzungs- und evtl. Verbrennungsgefahr. Allgemeine Gefahren AN Gefahr! m Verletzungsgefahr durch austretenden, evtl. heiSen Wasserstrahl. Anlage steht auch nach dem Ausschal- ten am Not-Aus-Hauptschalter noch unter Hochdruck. Bei Betriebsende Druck durch Üffnen einer Hochdruckpi- stole ablassen. m Verbrennungsgefahr durch heike Anla- genteile. Bei Heikwasserbetrieb unisolierte Rohr- leitungen und Schlauchkupplungen nicht berühren. Strahlrohr nur an den Griff- schalen festhalten. m Verletzungsgefahr durch wegfliegende Teile. Wegfliegende Bruchstücke oder Gegen- stände kôünnen Personen oder Tiere verletzen. Den Wasserstrahl nie auf zerbrechliche oder lose Gegenstände richten. m Explosionsgefahr. Diese Anlage darf nicht in explosionsge- féhrdeten Räumen betrieben werden. m Explosionsgefahr. Verletzungsgefahr durch beschädigte Anlage. Es dürfen keine anderen Flüssigkeiten als Wasser, insbesondere brennbare oder ätzende Flüssigkeiten, mit dem Gerät verarbeitet werden. # Gesundheitsgefahr durch Reinigungsmit- tel. Durch gegebenenfalls beigemischte Reinigungsmittel besitzt das vom Gerät abgegebene Wasser keine Trinkwasser- qualität.

HD 600 / 1000 / 1400 C(H) A. Zu lhrer Sicherheit Deutsch Gefahren durch defekte Anlage A Gefahr! Verletzungsgefahr durch austretenden, evtl. heiBen Wasserstrahl. Anlage nur mit geschlossener Haube be- treiben. Hochdruckschlauch, Rohrleitungen mit Armaturen und Strahirohr vor jeder Benut- zung auf Beschädigung überprüfen. Undichte Bauteile sofort erneuern und undichte Verbindungsstellen abdichten. Gefahren bei Arbeiten an der Anlage Instandhaltungsarbeiten dürfen nur durch- geführt werden durch: # vom Hersteller zugelassene Kunden- dienststellen m eingewiesene Fachkräfte. AN Gefahr! = Verletzungsgefahr durch austretenden evtl. heiBen Wasserstrahl. Vor Arbeiten an der Anlage Druck ablas- sen. Bei HeiBwasserbetrieb Gerät ab- kühlen lassen. = Gefahr durch elektrischen Schlag. Vor Arbeiten an der Anlage Hauptschal- ter ausschalten und sichern.

4. Gefahren durch Zubehôr

Ein Strahlrohr erzeugt durch eine Düse einen scharfen Wasserstrahl. Bei seiner Anwendung ist folgendes zu beachten: A Gefahr! = Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Richten Sie den Wasserstrahl nicht - aufelektrische Geräte und Anlagen - auf diese Anlage selbst. Alle stromführenden Teile im Arbeits- bereich müssen strahlwasserge- schützt sein. A Gefahr! = Verletzungsgefahr. Verätzungsgefahr durch Reinigungsmit- tel. Verbrühungsgefahr durch Heikwasser. Wasserstrahl nicht auf Personen oder Tiere richten. Sicherheitshinweise auf den verwende- ten Reinigungsmittein und in den EU- Sicherheitsdatenblättern der Reingungs- mittel unbedingt beachten. x Unfallgefahr infolge Beschädigung. Reifen und Ventile mit einem Mindestab- stand von 30 cm reinigen. m Verletzungsgefahr durch austretenden, evtl. heiSen Wasserstrahl. Nur Original Kärcher-Hochdruckschläuche sind optimal auf die Anlage abgestimmt. Bei Verwendung anderer Schläuche wird keine Gewähr übernommen. Durch den aus dem Strahlrohr austreten- den Wasserstrahl entsteht eine RückstoR- kraft. Durch das abgewinkelte Strahlrohr wirkt eine Kraft nach oben. m Verletzungsgefahr durch Rückstog. Der RückstoB kann Sie aus dem Gleich- gewicht bringen. Sie kônnen stürzen. Das Strahirohr kann herumfliegen und Personen verletzen. Sicheren Standplatz suchen und Hand- spritzpistole gut festhalten. Hebel der Handspritzpistole niemals festklemmen. 5.959-190 À 12578 (12/99)

Deutsch A. Zu lhrer Sicherheit HD 600 / 1000 / 1400 C(H) = Verletzungsgefahr durch defekte Schlauchkupplung. Schlauchkupplung täglich auf festen Sitz und Dichtheit überprüfen. A Gefahr! = Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe. Folgende Materialien nicht abspritzen, da gesundheitsgefährdende Stoffe auf- gewirbelt werden künnen: - Asbesthaltige Materialien - Materialien, die müglicherweise gesund- heitsgetährdende Stotfe enthalten. mn Vergiftungsgefahr. Verätzungsgefahr. Brandgefahr. Reinigungsmittel für Unbefugte unzu- gänglich aufbewahren. Sicherheitshinweise für die Reinigungs- mittel beachten.

Der Schallpegel der Anlage beträgt ca. 80 dB (A). Darum ist das Tragen eines Gehôrschutzes am Aufstellungsort nicht vorgeschrieben. Am Arbeitsplatz (z. B. Handspritzpistole) ist jedoch in der Regel von einer Lärmge- fährdung auszugehen (VBG 87). Werden Arbeiten in Lärmbereichen ausgeführt, dann ist geeigneter Gehôrschutz zu tragen.

An der Pumpeneinheit wird die Anlage nur ein- uns ausgeschaltet. Weitere Arbeitsplät- ze sind je nach Anlagenaufbau an den Zubehôrgeräten (Spritzeinrichtungen), die an den Zapfstellen angeschlossen werden.

7. Zugelassene Bediener

Nur eingewiesene Personen über 18 J ahre dürfen die Anlage bedienen. Für J ugendliche über 16 J ahre gilt eine Ausnahme, falls dies zu ihrer Ausbildung nôtig ist und die Benutzung beaufsichtigt wird (VBG 87). Zusätzliche ôrtliche Bestimmungen sind zu beachten. Der Bediener ist im Arbeitsbereich Dritten gegenüber verantwortlich. Die Zuständigkeiten für die unterschiedli- chen Tätigkeiten an der Maschine müssen klar festgelegt und eingehalten werden. Unklare Kompetenzen sind ein Sicherheits- risiko. Der Betreiber mu: # dem Bediener die Betriebsanleitung zugänglich machen # sich vergewissern, daR der Bediener sie gelesen und verstanden hat.

8. Persônliche Schutzausrüstung

Beim Reinigen drôhnender Teile: © Gehôrschutz zur Vorbeugung von Gehôrschäden tragen. m Zum Schutz gegen Spritzwasser: wWas- serabweisende Schutzkleidung tragen.

9. Sicherheitsmafinahmen am

Aufstellungsort A Gefahr! Verletzungsgefahr durch herunterfallende Anlage. Die Wandbefestigung muê fachge- recht ausgeführt sein. Dabei muk die Trag- fähigkeit der Wand berücksichtigt werden.

10. Schutzeinrichtungen

# Die Anlage wird stillgelegt durch den Not-Aus-Hauptschalter. # Alle heifen Geräteteile auRer Wasser- eingang und Hochdruckausgang sind durch das Gehäuse vor Berührung ge- schützt.

11. Verhalten im Notfall

m Geräteschalter auf Stellung ,0“ drehen. = Wasserzulauf schlieRen. # Wasserdruck durch Betätigen der Hand- spritzpistole abbauen.

12. Richtlinien und Vorschriften

m Für den Betrieb dieser Anlage in der Bundesrepublik Deutschland gelten die Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler VBG ZH 1/406. Herausgeber ist der Hauptver- band der gewerblichen Berufsgenossen- schaften. Die Richtlinien sind erhältlich bei: Carl Heymanns Verlag KG, Luxem- burger Stra$e 449, 50939 Küln. - Unter anderem muê nach diesen Richtlinien die Anlage mindestens alle 12 Monate von einem Sachkundigen geprüft werden. Das Ergebnis der Prüfung mu schriftlich festgehalten werden. - Am Ende dieser Bedienungsanleitung befindet sich ein Prüfblatt zur Eintra- gung des Prüfergebnisses. - Kärcher-Kundendienstmonteure sind Sachkundige und kônnen diese Prü- fung durchführen. m AuRerdem gelten die Unfallverhütungs- vorschriften, Arbeiten mit Flüssigkeits- strahlern, VBG 87 und die Verordnung über gefährliche Stoffe VBG ZH 1/220. m Beachten Sie weiterhin gegebenenfalls ôrtliche Vorschriften über elektrischen Anschluk, Wasser- und Abwasseran- schluR. Diese Vorschriften kônnen bei den Versorgungsunternehmen erfragt werden. # AnschluRarbeiten dürfen nur vom Kär- cher-Kundendienst oder autorisierten Fachleuten unter Einhaltung dieser Vorschriften vorgenommen werden.

13. Bestimmungsgemäfe

Verwendung Diese Anlage fôrdert Wasser unter hohem Druck zu nachgeschalteten Hochdruckreini- gungs-Einrichtungen. Bei Bedarf wird Reini- gungsmittel angesaugt und dem Wasser beigemischt. Die Anlage wird in einem trockenen, forst- freien Raum fest installiert. Am Aufstel- lungsort darf es nicht wärmer als 40°C werden. Die Verteilung des Hochdruckwas- sers erfolgt über ein festinstalliertes Rohr- netz. 1] Wichtig! Als Hochdruckmedium darf nur sauberes Wasser verwendet werden. Verschmutzun- gen führen zu vorzeitigem Verschleik oder Ablagerungen im Gerät. Anforderungen an die Wasserqualität: PH-Wert 6,5...9,5 elektrische Leitfähigkeit unter 2000 uS/cm labsetzbare Stoffe unter 0,5 mg/l * abfiltrierbare Stoffe (KorngrôBe unter 0,025 mm) unter 20 mg/l Kohlenwasserstoffe unter 20 mg/l Chlorid unter 300 mg/l Calcium unter 85 mg/l * (Gesamthärte unter 15°dH *# Eisen unter 0,5 mg/l Mangan unter 0,05 mg/l Kupfer unter 0,02 mg/l ffrei von üblen Gerüchen + Probevolumen 11 / Absetzzeit 30 Minuten + bei hôheren Werten sind EntkalkungsmaRnahmen nôtig 5.959-190 À 12578 (12/99)

Not-Aus-Hauptschalter schaltet die Anlage ein und aus, startet die Bereitschaftszeit, dient gleichzeitig als Not-Aus-S chalter

Dosierventil Reinigungsmittel zum Einstellen der Reinigungsmittel-Konzentration im Wasserstrahl

Fernentriegelung (Option) startet die Anlage nach abgelaufener Bereitschaftszeit

2. Ausschalten im Notfall

= Not-Aus-Hauptschalter auf Stellung ,0“ drehen. = Wasserzulauf schlieBen. = Wasserdruck durch Betätigen der Hand- spritzpistole abbauen.

Inbetriebnahme = Wasserzulauf ôffnen = Not-Aus-Hauptschalter auf Stellung ,1“ stellen. # Reinigungsvorgang durchführen. Nachlaufzeit Bei einer Reinigungspause über 1 Sekun- den stoppt die Pumpe. Gleichzeitig wird die einstellbare Bereitschaftszeit gestartet. Vorsicht! Beschädigungsgefahr. Bei entleertem Reinigungsmittelbehälter saugt die Pumpe Luft an. Dadurch wird die automatische Abschaltung nach SchlieBen der Hoch- druckpistole gestôrt. Längere Pumpenlauf- zeit ohne Wasserabnahme führt zur Be- schädigung der Pumpe. Deshalb Reini- gungsmittelbehälter regelmäBig überprüfen und nachfüllen. Bereitschaftszeit Innerhalb der Breitschaftszeit startet die Anlage automatisch durch den Druckabfall beim Ôffnen einer Handspritzpistole. Die Bereitschaftszeit ist zwischen 2 und 8 Minuten einstellbar. Wiederherstellen der Betriebsbereitschaft = Hauptschalter aus- uns wieder einschal- ten oder Taste der Fernentriegelung drücken Die nachfolgend beschriebenen Einstellun- gen werden bei der Erstinbetriebnahme durch den Monteur durchgeführt. Verände- rungen werden wie folgt vorgenommen. AN Gefahr! Gefahr durch elektrischen Schlag. Vor dem Offnen des Schaltschranks Haupt- schalter ausschalten und sichern. Haube ôffnen

| «4208 # Haube an der Vorderkante hochheben. = Stütze (a) hochschwenken und Stützen- ende durch Einführen in die Halterung (b) gegen Abrutschen sichern. Haube schliefen Vorsicht! Quetschgefahr. Beim SchlieBen der Haube Hände 50 halten, da8 sie nicht zwischen Haube und Gehäuseunterteil eingequetscht werden künnen. = Stütze (a) festhalten. m Haube leicht anheben. = Stütze nach unten klappen und ablegen. m Haube nach unten schwenken. 5.959-190 A 12578 (12/99)

Deutsch B. Betrieb HD 600 / 1000 / 1400 C({H) Reinigungsmitteldosierung

Reinigungsmittel wird saugseitig direkt von der Hochdruckpumpe aus einem externen 2 += HD 600 € ini Ï —s—HD 600 CH Reinigungsmitteltank angesaugt. LE Hp 1000 € î î î ini î HD 1000 CH Die Dosiermenge wird am Reinigungsmittel- 2 Hp 1400 € Dosierventil (2) im Gerät eingestellt. Der 15 —e—HD 1400 CH eingestellte Wert entspricht dem prozentua- à len Anteil von Reinigungsmittel im S prüh- strahl. 1 LAS

Bereitschaftszeit Die Bereitschaftszeit wird mit dem Potentio- meter (a) auf der Steuerelektronik einge- stellt. L | wichtig! Zur Entlüftung der Reinigungsmittel-S aug- leitung Dosierventil auf Stellung 4 drehen. Zur schnelleren Entlüftung eventuell Saug- schlauch am Schwimmerbehälter bei lau- fender Pumpe kurz zusammendrücken. Die folgenden Diagramme geben die ange- saugte Reinigungsmittel-Menge für die Stellungen des Dosierventils an. 30 | sn . . A5 600€ Die Zeit kann zwischen 2 und 8 Minuten —a—HD 600 CH eingestellt werden. Auf der Steuerplatine ist 25 4 |—s-HD1000€ eine einfache Skala mit Richtwerten aufge- —+— HD 1000 CH druckt —+—HD 1400 C u 20 —e— HD 1400 CH

HD 600 / 1000 / 1400 C(H) B.Betrieb Deutsch Anbausatz Enthärter (Option) # Die ôrtliche Wasserhärte beim zuständi- gen Versorgungsunternehmen erfragen oder mit einem Härteprüfgerät (Bestell- Nr. 6.768-004) ermitteln. = Impulsgeber einstellen. Die Einstellung erfolgt am Drehpotentio- meter (b) auf der Enthärterplatine.

Aus der Tabelle kann die richtige Einstel- lung entnommen werden. Wasserhärte 5110, 15) 20! 25 (CdH) Skala 8] 71 6] 514,5 Pausenzeit 50| 40] 31) 22! 16 (Sec.) Beispiel Für eine Wasserhärte von 15 °dH Skalen- wert 6 einstellen. Daraus ergibt sich eine Pausenzeit von 31 Sekunden d. h. alle 31 Sekunden ôffnet das Magnetventil. (Kurzes, hôrbares Klicken.)

5. AuRerbetriebnahme

= Not-Aus-Hauptschalter der Anlage auf Stellung 0 drehen. = Wasserzulauf schlieRen = Handspritzpistole ôffnen, bis der Was- serdruck abgesunken ist. m Handspritzpistole mit der Verriegelung gegen unbeabsichtigtes Offnen sichern.

Die wasserführenden Teile der Anlage sind vor Frost zu schützen, da sie sonst zerstôrt werden kônnen. Soll die Anlage auch bei Frost betrieben werden, dann muk sie an einen frostfreien Ort aufgestellt sein. Was- serleitungen im Freien müssen frostsicher sein (z. B. Isolierung und Begleitheizung oder Entleeren bei Frost).

Soll eine Anlage während der Frostperiode stillgelegt werden, dann mu sie vorher mit einer Frostschutzlôsung gespült werden. Frostschutzlôsungen schützen im allgemei- nen gleichzeitig vor Korrosion. 5.959-190 À 12578 (12/99)

Hochdruckpumpe Druckschalter Hochdruck Druckschalter Niederdruck Mengenregelung Schwimmerbehälter Wassereingang Reinigungsmittel Dosierung manuell Vordruckpumpe Heifwasser (nur bei HD xxxx CH Hochdruckausgang Manometer (Arbeitsdruck) Anbausatz Enthärter (Option)

2. Funktionsbeschreibung

Volle Pumpenleistung Bei Abnahme der gesamten Wassermenge flieRt das Wasser über = Wassereingang (6), # Schwimmerbehälter (5), m Vordruckpumpe Heifwasser (9) (nur bei HD xxxx CH), Hochdruckpumpe (1), zum Hochdruckausgang (10). Teilentnahme Wird nur ein Teil der von der Pumpe gefür- derten Wasserleistung benôûtigt, flieRt die Restmenge über m Mengenregelung (4), zurück m zur Saugseite der Hochdruckpumpe (1). Reinigungsmittel Reinigungsmittel wird von der Hochdruck- pumpe (1) angesaugt über die Reinigungs- mittel Dosierung manuell (7) Automatischer Pumpenstart Sinkt der Systemdruck während der Bereit- schaftszeit durch Ôffnen eines Verbrau- chers, dann startet der Druckschalter Hoch- druck (2) die Pumpe. Automatische Abschaltung Steigt der Wasserstrom in der Mengenrege- lung (4) durch geringe oder keine Wasser- abnahme, dann steigt auch der Druck am Druckschalter Niederdruck (3). Überschrei- tet der Druck einen Grenzwert, beginnt der Abschaltvorgang: m Nach einer Sekunde stoppt die Pumpe und die Bereitschaftszeit beginnt. m Erfolgt innerhalb der Bereitschaftszeit eine Wasserabnahme, startet die Pumpe erneut. # Nach Ablauf der Bereitschaftszeit wird die Anlage durch Aus- und Einschalten des Not-Aus-Hauptschalters oder Drük- ken der Fernentriegelungstaste (Option) in Betrieb gesetzt. 5.959-190 À 12578 (12/99)

HD 600 / 1000 / 1400 C(H) D.Technische Daten Deutsch

\ 1 | ] a | Ï 2 1 Manometer 2 Ôlbehälter 3 Schwingungsdämpfer 4 Sieb Wassereingang 5 ÔlablaRschraube 6 Hochdruckpumpe 7 Vordruckpumpe (nur HDxxxxCH) 8 Druckschalter Hochdruck 9 Druckschalter Niederdruck 10 Dosierventil RM manuell 12 Schwimmerbehälter El 5.959-490 A 12578 (12/99)

Grundlage für eine betriebssichere Anlage ist die regelmäRige Wartung nach folgen- dem Wartungsplan. Verwenden Sie ausschlieRlich Original- Ersatzteile des Herstellers oder von ihm empfohlene Teile wie Æ Ersatz- und Verschleifteile, Æ Zubehôürteile, & Betriebsstoffe, m Reinigungsmittel. AN Gefahr! Unfallgefahr bei Arbeiten an der Anlage. Bei allen Arbeiten # Wasserzufuhr abdrehen, dazu Wasser- hahn schlieRen. # Verletzungsgefahr durch austretenden evtl. heiSen Wasserstrahl. Vor Arbeiten an der Anlage Druck ablassen und warten, bis diese abgekühit ist. = Gefahr durch elektrischen Schlag. Vor Arbeiten an der Anlage Hauptschal- ter ausschalten und sichern. Wer darf Wartungsarbeiten durchführen? = Betreiber Arbeiten mit dem Hinweis ,Betreiber“ dürfen nur von unterwiesenen Personen durchgeführt werden, die Hochdruckanlagen sicher bedienen und warten kônnen. = Kundendienst Arbeiten mit dem Hinweis ,Kunden- dienst" dürfen nur von Kärcher Kunden- dienst-Monteuren durchgeführt werden. Wartungsvertrag Um einen zuverlässigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen einen Wartungsvertrag abzuschlieRen. Wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Kärcher-Kundendienst. 5.959-190 À 12578 (12/99)

Zeitpunkt |Tätigkeit betroffene Baugruppe Durchführung von wem täglich Handspritz- alle Handspritzpistolen Überprüfen ob HD-Pistole dicht Bediener pistole prüfen schlieRt. Funktion der Sicherung gegen unbeabsichtigte Bedienung. Defekte Handspritzpistolen austauschen. Füllstand Reinigungsmittelbehälter, Füllstand prüfen, ggf. nachfüllen Bediener prüfen Anbausatz Enthärter (Op- tion) HD-Schläuche |Ausgangsleitungen, Schläuche auf Beschädigung Bediener prüfen Schläuche zum untersuchen. Defekte Schläuche Arbeitsgerät sofort auswechseln. Unfaligefahr! wôchent- |Dichtheit der |gesamte Anlage Pumpe und Leitungssystem auf Bediener/ lich oder |Anlage Undichtigkeit überprüfen. Bei ÔI Kunden- nach 40 überprüfen unter der Pumpe oder bei dienst Betriebs- Undichtigkeit von mehr als 10 stunden Tropfen Wasser pro Minute Kundendienst benachrichtigen. Ôlzustand Pumpe Ist das ÔI milchig, muR es Bediener/ prüfen gewechselt werden. Kunden- Empfehlenswert ist es, in diesem dienst Fall ebenfalls die Üldichtung der Pumpe zu wechseln. (Kundendienst) Ôlstand Pumpe Ôlstand der Pumpe überprüfen. Bei |Bediener überprüfen Bedarf ÔI (Teile-Nr. 6.288-061) nachfüllen. Arbeitsdruck |Manometer Wasserdruck am Gerät überprüfen . |Bediener nachprüfen Bei zu hohem oder zu niedrigem Druck Ursache ausfindig machen und beseitigen (siehe dazu Stôrungshilfe). Schlauch- Schnellkupplungen Pumpe muk laufen. Bediener Schnell- zwischen Entnahmestelle |Dichtheit in verbundenem und kupplungen und HD-Schlauch zur getrenntem Zustand überprüfen. prüfen Handspritzpistole Kupplung verbinden und Arrtierung überprüfen. Kunden- Defekte Kupplungen austauschen. |dienst Schwingungs- |Schwingungsdämpfer Ein defekter Schwingungsdämpfer |Bediener dämpfer ist durch eine erhôühte Vibration der prüfen Pumpe erkennbar. Defekten Kunden- Schwingungsdämpfer wechseln. dienst E3 5.959-490 A 12578 (12/99)

HD 600 / 1000 / 1400 C(H) E.Wartung Deutsch Zeïtpunkt |Tätigkeit betroffene Baugruppe Durchführung von wem monatlich |Sieb reinigen |Sieb Wassereingang Gerät ausschalten, Wasser Bediener oder nach abstellen, Druck ablassen. 200 Sieb ausbauen und reinigen. petiebs- Schwimmer- |Schwimmerbehälter Bei geschlossenem S chwimmer- Bediener ventil prüfen ventil darf kein Wasser am Überlauf austreten. automatische |Druckschalter Pumpe steht, da keine Bediener Einschaltung Wasserabnahme vorhanden. prüfen Handspritzpistole ôffnen. Sinkt der Druck im Hochdrucknetz unter 30 bar, muR die Pumpe einschalten. Schlauch- alle Schlauchschellen im Schlauchschellen mit Bediener schellen Gerät Drehmomentschlüssel nachziehen. nachziehen Anzugsdrehmoment: bis 28 mm Nenndurchm. 2 Nm ab 29 mm Nenndurchm. 6 Nm halbjährlich |Ôlwechsel HD-Pumpe Warnung! Bediener oder nach Verbrennungsgefahr durch heifes 1000 ôl. k Betriebs- Pumpe vor Ülwechsel 15 Minuten stunden abkühlen lassen. . Ôl ablassen und 0,75 Liter OI, Teile-Nr. 6.288-061 einfüllen. Kein anderes OI verwenden! Gerät auf gesamtes Wassersystem Funktionsstürungen von Ventilen Bediener Kalkab- oder Pumpen kônnen auf mit Ein- lagerungen Verkalkung hinweisen. weisung für untersuchen ggf. Entkalkung durchführen. Ent Anleitung s. folgende Seiten. kalkung Klemmen Schaltschrank Alle Klemmen der Bauelemente im |Elektriker nachziehen Hauptstromkreis nachziehen. jéhrlich Sicherheits- |gesamte Anlage Sicherheitsüberprüfung nach den Sachkun- überprüfung Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler. |diger/ Siehe Abschnitt A.12 Kunden- dienst Schlauch- alle Schlauchschellen im Schlauchschellen mit Bediener schellen Gerät Drehmomentschlüssel nachziehen. nachziehen Anzugsdrehmoment: bis 28 mm Nenndurchm. 2 Nm ab 29 mm Nenndurchm. 6 Nm 5.959-190 A 12578 (12/99) E4

A cefahr! Verbrennungsgefahr durch heikes Ôl und heiBe Anlagenteile. Pumpe vor Ülwechsel 15 Minuten abkühlen lassen. L| wichtig! Altôl darf nur von den dafür vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden. Bitte ge- ben Sie anfallendes Altôl dort ab. Ver- schmutzen der Umwelt mit Altôl ist strafbar. Ôlsorte und Ülmenge: Siehe Technische Daten. Den Ôlwechsel wie folgt durchführen: nm AuffanggefäR für Altôl bereithalten. = Deckel des Ülbehälters @ abnehmen. = Ülablaschraube @ herausdrehen und Altôl auffangen. = Ülablaschraube @ eindrehen. Neues Ô langsam bis Stellung ,Max“ am Ôlbehälter einfüllen. = Deckel des Ülbehälters @ aufsetzen. m Altôl den dafür vorgesehenen Sammel- stellen zuführen.

A Gefahr! Explosionsgefahr durch brennbare Gase! Beim Entkalken ist Rauchen verboten. Für gute Belüftung sorgen. Vorsicht! Verätzungsgefahr durch Säure! Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. Kalkablagerungen im Wassersystem der HD-Anlage führen zu grôBeren Rohrlei- tungswiderständen und môglicherweise zum Ausfall verkalkter Bauteile. Zur Entkalkung dürfen nach gesetzlicher Vorschrift nur geprüfte Kesselsteinlôsemit- tel (Kalklôsesäure) mit Prüfzeichen verwen- det werden. Die HD-Anlage sollte vorzugsweise mit KÂRCHER-Kalklôsemittel entkalkt werden (RM 100 ASF, salzsäurefrei, Teile.-Nr. 6.287-008 oder RM 101 ASF, salzsäurehal- tig, Teile-Nr. 6.287-013). Diese Mittel sind auf die in der Anlage verwendeten Werkstoffe abgestimmt. Wir empfehlen, das Gerât nach der Entkalkung mit einer alkalischen Lôsung zum Neutrali- sieren der S äurereste durchzuspülen (pH- Wert 7-8). Die Anwendungs- und Unfallverhütungsvor- schrift (Konzentration entspr. den Angaben auf dem Gebindeetikett), vor allem VBG1, 84, 14, 44-47 sind zu beachten. Vorgehensweise Zuerst Schwimmerbehälter entkalken: Wasserzufuhr schlieRen. Deckel des Schwimmerbehälters abnehmen. Schlauch von der Saugseite der Pumpe zum Schwim- merbehälter auf der Pumpenseite lôsen.

HD 600 / 1000 / 1400 C(H) E.Wartung Deutsch Freies Ende des Schlauches verschlieRen. Jprozentige Entkalkungslôsung einfüllen. Nach dem Entkalken Rückstände vollstän- dig aus dem Behälter entfernen! Entkalken der Hochdruck-Anlage: Hochdruckschlauch an der Netzeinspeisung abnehmen und in den Schwimmerbehälter hängen. Mit dem im Behälter vorbereiteten Kalklôsesäure-Gemisch kurzzeitig im Kreis- laufbetrieb fahren, einwirken lassen, spü- len. 5.959-190 À 12578 (12/99) E6

Deutsch F. Stôrungshilfe HD 600 / 1000 / 1400 C(H) A Gefahr! Unfallgefahr bei Arbeiten an der Anlage. Bei allen Arbeiten = Wasserzufuhr abdrehen, dazu Wasser- hahn schlieBen. = Verletzungsgefahr durch austretenden evtl. heiBen Wasserstrahl. Vor Arbeiten an der Anlage Druck ablas- sen und warten, bis diese abgekühit ist. = Gefahr durch elektrischen Schlag. Vor Arbeiten an der Anlage Hauptschal- ter ausschalten und sichern. Wer darf Storungen beseitigen? = Betreiber Arbeiten mit dem Hinweis ,Bediener“, dürfen nur von unterwiesenen Fachkräf- ten durchgeführt werden. Unterwiesene Fachkräfte sind Personen die Hoch- druckanlagen sicher Bedienen und War- ten kônnen. # Elektriker Arbeiten mit dem Hinweis ,Elektro- Fachkräfte“, dürfen nur von Personen mit einer Berufsausbildung im elektro- technischen Bereich durchgeführt wer- den. = Kundendienst Arbeiten mit dem Hinweis ,Kunden- dienst", dürfen nur von Kärcher Kunden- dienst-Monteuren durchgeführt werden.

HD 600 / 1000 / 1400 C(H) F. Storungshilfe Deutsch Stôrung Môgliche Ursache Behebung von wem Hochdruckpumpe |Undichtes saugseitiges Verschraubungen und Bediener kommt nicht auf |Rohrleitungssystem Schläuche überprüfen Druck Wassermangel Ursache beseitigen Bediener Hochdruckschlauch undicht Schlauch erneuern Kundendienst Rohrleitungssystem undicht Instandsetzen Kundendienst Mengenregelung defekt Mengenregelung prüfen, instandsetzen Kundendienst Ventil in Pumpe defekt Ventile auswechseln Kundendienst Pumpe klopft stark, Manometerzeiger schwingt Schwingungsdämpfer defekt austauschen Bediener Pumpe saugt Luft Saugleitung prüfen Bediener Reinigungsmittelbehälter leer Reinigungsmittelbehälter |Bediener nachfüllen Wasserzulauftemperatur zu Wassertemperatur senken |Bediener hoch Wasserzulauf verstopft Sieb im Wassereingang Bediener reingen, Wasserzulauf überprüfen Ventilteller oder Ventilfeder defekt Teile ersetzen Kundendienst Vordruckpumpe defekt oder Vordruckpumpe überprüfen | Bediener verkalkt (nur bei HD xxxx CH) Wasserstrahl ist |Düse der Handspritzpistole Düse reinigen Bediener ungleichmäRig verstopft Wasserversorgung nicht Wasserversorgung prüfen |Bediener ausreichend Keine Dosierung zu gering eingestellt | Dosierung hôher einstellen | Bediener Reinigungsmittel- NE Te a n Te ansaugung Saugfilter im Reinigungsmittel- |Saugfilter reinigen Bediener behälter verschmutzt Reinigungsmittel-S augschlauch undicht Saugschlauch ersetzen Kundendienst Dosierventil RM manuell defekt Dosierventil prüfen, ggf. ersetzen Kundendienst 5.959-190 À 12578 (12/99)

Deutsch F. Storungshilfe HD 600 / 1000 / 1400 C(H) Stôrung Môgliche Ursache Behebung von wem Anlage läuft beim Einschalten oder beim Drücken der Fernentriegelungs- taste (Option) nicht

Druckschalter defekt Druckschalter ersetzen Kundendienst Motorschutzschalter hat ausgelôst durch Überstrom oder Ausfall einer Phase des Stromnetzes Spannung der drei Phasen prüfen Kundendienst/ Elektriker Motorschutzschalter falsch nach Stromlaufplan Kundendienst/ eingestellt einstellen Elektriker Bauseitige Stromversorgung |einschalten Bediener unterbrochen Not-Aus-Hauptschalter einschalten Bediener ausgeschaltet Motorschutzschalter für prüfen Kundendienst/ Steuerung und Vordruck- pumpe hat ausgelôst Elektriker Steuersicherung am Transformator defekt tauschen, Ursache prüfen Kundendienst/ Elektriker Steuerplatine defekt austauschen, prüfen Kundendienst Pumpe startet während der Bereitschaftszeit nicht durch Ôffnen der Handspritz- pistole Druckschalter oder Kabel zum Druckschalter defekt erneuern Kundendienst Anlage schaltet nicht

Pumpe saugt Luft über entleerten Reinigungsmittel- behälter Reinigungsmittelbehälter nachfüllen, S augleitung entlüften Bediener Druckschalter Niederdruck defekt Druckschalter austau- schen Kundendienst/ Elektriker

HD 600 / 1000 / 1400 C(H) G.Zubehôr Deutsch Handspritzpistolen mit verschiedenen Strahlrohren Je nach Reinigungsaufgabe sind verschie- dene Strahlrohrlängen erforderlich, von 250 mm für Einhandbetrieb bis 2040 mm zur Reinigung hoher Gegenstände. Fm … e=——— Düsen Für das Gerât stehen Düsen mit verschie- denen Strahlwinkeln zur Auswahl. Diese sind mit einer Überwurfmutter am Strahl- rohr befestigt und kônnen leicht gewechselt werden. Bezeich- | Spritz- | Best.-Nr: nung winkel | 2.883- HD 600 C (H) 25036 25° -821 15060 15° -391 HD 1000 C(H) 25060 25° -402 25100 e -408 HD 1400 C(H) 2 x 25050 25 2x-399 RückstoRkraft der Handspritzpistole bei Verwendung dieser Düsen: HD 600 C 160 bar 28N HD1000C | 150 bar 30N 120 bar 35N HD 1400 C | 2 X120bar | 2x28N Die Spritzeinrichtung (z. B. Handspritzpisto- le) wird mit einer Schnellkupplung ange- schlossen. Anbausatz Bodengestell Dient zur Aufstellung der Pumpeneinheit, wenn Wandmontage aus technischen oder baulichen Gründen nicht môglich ist. Anbausatz Enthärter Als Verkalkungsschutz bei Heifwasserbe- trieb mit hartem Wasser. Dosiert dem Wasser Enthärter hinzu. Die Dosiermenge kann dem Härtegrad des Wassers ange- pañt werden. Reinigungsmittel Reinigungsmittel erleichtern die Reini- gungsaufgaben. In der Tabelle auf der folgenden Seite ist eine Auswahl von Reini- gungsmitteln dargestellt. Vor Verarbeitung von Reinigungsmitteln müssen unbedingt die Hinweise auf der Verpackung beachtet werden. Folgende Reinigungsmittel-Typen sind für dieses Gerät nicht zulässig: © salpetersäurehaltige Reinigungsmittel © aktivchlorhaltige Reinigungsmittel Die Verwendung solcher Reinigungsmittel führt zur Beschädigung des Gerätes. 5.959-190 À 12578 (12/99)

Deutsch G. Zubehôr HD 600 / 1000 / 1400 C(H) Anwendungs- Verschmutzung es : ph-Wert (ca.) bereich Anwendungsart Reinigungsmittel 1 %-ige Lôsung Kfz-Gewerbe, Staub, Straenschmutz, RM 55/1000-flüssig ASF ** leicht alkalisch Tankstellen, : A : RM 22/80-Pulver ASF alkalisch Spedition, Mr (auf lackierten RM 81-flüssig ASF alkalisch Fuhrparks RM 803-flüssig ASF alkalisch Fahrzeug- RM 820-Heifwachs ASF neutral Lonen run RM 821-Sprühwachs ASF neutral 9 RM 824-Super-P erlwachs ASF neutral : RM 22-Pulver ASF alkalisch Ôle, RM 55-flüssig ASF leicht alkalisch Metallverarb Fette, RM 81-flüssig ASF alkalisch Industie : Staub RM 31-flüssig ASF stark alkalisch U. à. (starke Verschmutzung) Verschmutzungen RM 39-flüssig leicht alkalisch (mit Korrosionsschutz) RM 55-flüssig ASF leicht alkalisch Lebensmittel. Vechmatunen RM 81-flüssig ASF alkalisch vermpeltende FetteÜle RM 58-flüssig ASF alkalisch Groflächen (Schaumreinigungsmittel) RM 31-flüssig ASF * stark alkalisch Rauchharz RM 33-flüssig * stark alkalisch Reinigung und Desinfektion RM 32-D-flüssig alkalisch Desinfektion RM 735-D-flüssig alkalisch Kalk, RM 25-flüssig ASF * stark sauer mineralische RM 59-flüssig ASF sauer Ablagerungen (Schaumreiniger) Kalk, RM 25-flüssig ASF * stark sauer Urinstein, (Grundreinigung) Sanitärbereich Seifen RM 59-flüssig ASF sauer etc. {Schaumreinigung) RM 68-flüssig ASF sauer

  • = nur für kurzen Einsatz, Zweischrittmethode, mit Klarwasser nachspülen. #=ASF = abscheidefreundlich

Die Anlage soll in trockener, nicht explosi- onsgefährdeter Umgebung aufgestellt werden. Die Aufstellung soll auf festem und ebenem Untergrund erfolgen. Die Anlage soll für Wartungsarbeiten gut zugänglich sein. Die Raumtemperatur darf 40°C nicht überschreiten. Folgende Arten der Aufstellung sind môg- lich: = Wandmontage m Aufstellung mit dem Anbausatz Boden- gestell (Option) Bei Wandmontage ist die Wand auf Tragfä- higkeit hin zu prüfen. Das mitgelieferte Befestigungsmaterial ist für Wände aus Beton oder massiven Ziegelsteinen bei einer Wandstärke ab 11,5 cm geeignet. Für andere Wandausführungen kônnen Anga- ben zur Befestigung aus dem ,P lanungs- handbuch HD-ST entnommen werden. (Bohrbild siehe MaRblatt). Die Aufstellung mit dem Anbausatz Boden- gestell erfolgt nach der dort beigelegten Montageanleitung. A Gefahr! Verletzungsgefahr durch den Wasserstrahl oder wegfliegende Teile. Die Verschraubungen aller AnschluBschläuche und Rohrleitungen müssen dicht sein. Nur unbeschädigte und vom Hersteller empfohlene Verschraubungen und Hochdruckschläuche verwenden.

Der WasseranschluR, das Hochdrucknetz sowie der elektrische AnschluR dürfen nur von autorisierten Fachleuten unter Beach- tung der ôrtlichen Vorschriften durchgeführt werden. Die Wasserzufuhr sowie der Stromanschlu& müssen für Dauerbetrieb ausgelegt sein. Die vorgeschriebenen AnschluRwerte sind aus den technischen Daten zu ersehen. Die Wasserqualität muR den Anforderungen im Abschnitt ,A.13 Bestimmungegemäke Verwendung“ genü- gen. In Deutschland gelten folgende Vorschrif- ten: m Richtlinie des VDMA Einheitsblatt 24416 "Festinstallierte Hochdruck Reinigungs- systeme" m VDE-Vorschriften # Vorschriften der ôrtlichen Energieversor- gungsunternehmen. Die Wasserzuleitung ist mit einer Absperr- armatur zu versehen und über einen Druck- schlauch beweglich an die Hochdruckanla- ge anzuschlieRen. Zu geringer Leitungs- querschnitt oder zu geringer Vordruck hat Wassermangel zur Folge. Bei zu hohem Vordruck oder Druckspitzen im Leitungssystem unbedingt einen Druck- minderer vorschalten. Am Aufstellungsort muR ein WasserabfluR vorhanden sein.

3. Hochdruckinstallation

Die Verbindung zwischen dem festinstallier- ten Rohrnetz und dem Gerät ist als HD- Schlauchleitung auszuführen. Das festinstallierte Rohrnetz ist môglichst geradlinig zu verlegen. Hochdruck-R ohrlei- tungen sind vorschriftsmäRig und unter Berücksichtigung der Längenänderung infolge von Wärme- und Druckeinwirkung mit gedämpften Los- und Festschellen zu verlegen. Um die Druckverluste in den Hochdrucklei- tungen môgjlichst gering zu halten, sollten folgende Empfehlungen eingehalten werden:

Fôrdermenge | Rohrleitung Schlauch- 6. Vorbereitungen zur leitung Erstinbetriebnahme 600 1/h DN 15 (") DN8 = Gesamte HD-Anlage gut durchspülen. 19 Gesamte HD-Anlage auf richtige Monta- 1000 1h DN 15 (1 DNS ge und Dichtheit prüfen. 1400 1/h DN 15 (") DN 8 M Nur bei HD xxxx CH: Beiliegenden Über- Bei den o.g. Richtwerten muR selbstver- ständlich noch die Rohrleitungslänge und die Anzahl der Richtungsänderungen und Armaturen berücksichtigt werden.

4. Reinigungsmittelbehälter

aufstellen A Gefahr! Vergiftungsgefahr, Verätzungsgefahr, Brandgefahr durch unsachgemäkBen Um- gang mit Reinigungsmitteln. Reinigungsmittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Hinweise auf der Verpackung unbedingt beachten. Der Reinigungsmittelbehälter ist so aufzu- stellen, da8 der Boden desBehälters sich nicht mehr als 2 m unter dem Gerät befin- det.

Zu gro8e Wasserhärte (>15° dH) kann zu Ablagerungen und Funktionsstrungen führen. Bei grôferer Wasserhärte Anbau- satz Enthärter verwenden. laufschlauch mit Schlauchschelle auf Schlauchtülle am Schwimmerbehälter schieben und festziehen. Schlauchende durch Ôffnung im Boden der Anlage führen. # Elektrischen AnschluR entsprechend den Technischen Daten in der Betriebsanlei- tung herstellen. # Funktion der Verkalkungsschutz-Einrich- tung überprüfen, falls benôûtigt. = Wasserzulauf auf erforderliche Liefer- menge und zulässige Temperatur über- prüfen. m Ülstand an der Pumpe kontrollieren. m Vor dem ersten Gebrauch die Spitze des Deckels vom Olbehälter auf der Wasser- pumpe abschneiden. # Nur bei HD xxxx CH: Drehrichtung der Vordruckpumpe überprüfen. Die Dreh- richtung muR mit dem Pfeil auf dem Gehäuse übereinstimmen. m Einstellungen aus Kapitel B.4 durchfüh- ren

Nur bei Anbausatz Enthärter: mm Behälter (a) für die Enthärterflüssig- keit Feder (c) von der Deckelstütze (b) entfernen. m Behälter mit Kärcher-Enthärterflüssigkeit RM 110 (Bestell-Nr. 2.780-001) füllen. a = 7

Pos | Installationsmaterial Bestell-Nr Pos. |Installationsmaterial Bestell-Nr. 1 |Winkelverschraubung 6.386356 10 [HD-Schlauch 10 m 6.388-083 2 | Wärmeisolation 6.286.114 11 |Handspritzpistole 4775-012 3 [Rohretungssatz 2420-04 Handspritzpistole System 2000 4.775282 Rohrieitungssatz, Edelstahl 2420-06 Handspritzpistole Servopress 4775152 4]Fementriegelung 2.637-491 12 |Strahlrohrhalter 2.042-002 5 [NotAuS-Schalter für Wandbef. 2.744-002 13 |Strahirohr 1040 mm 4760-20 6 |T-Verschraubung 6.386269 Strahlrohr 1050 mm System 2000 4.760355 Ta |AnschluBstuzen, Messing 2.638180 14 | Düsenmundstück HD 600 C (H) 2.883-821 AnschiuBstutzen, Edelstahl 2.638181 Düsenmundstück HD 1000 C (H) 2.883402 7b | Absperrhahn NW 8, Stan verzinkt 4580144 Düsenmundstück HD 1400 C (H) 2.883.785 Absperhahn NW 8, Edelstahl 4580163 15 |[Wasserschlauch 6.389-145 7c |Schnelkupplungsfesteil 6.463025 16 |Reinigungsmitel-Tank, 60 Liter 5.070-078 Ta |Schnellkupplungslosteil 6.463023 17 [Teilesatz Bodengestell kunststoffbesch. | 2.210-042 sIschasataier Zoo Teilesatz Bodengestel E delstahl 2210-043 9 | Schiauchtrommel 2.637-238 18 )HD-Schlauch 6-389126 19 |Magnetventil Wasserzulauf 4743011

Deutsch 1. Kundendienst HD 600 / 1000 / 1400 C(H) Anlagentyp: Herstell-Nr.: Inbetriebnahme am: Prüfung durchgeführt am: Befund': Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund': Unterschri Prüfung durchgeführt am: Befund': Unterschri Prüfung durchgeführt am: Befund': 1 5.959-490 A 12578 (12/99)