PIFDS 120 B2 - Schweißgerät PARKSIDE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PIFDS 120 B2 - PARKSIDE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PIFDS 120 B2 von der Marke PARKSIDE.
BEDIENUNGSANLEITUNG PIFDS 120 B2 PARKSIDE
Bedienungs- und Sicherheitshinweise Originalbetriebsanleitung
NL BE
INVERTER-GEVULDE DRAADLASAPPARAAT
Klappen Sie vor dem Lesen die beiden Seiten mit den Abbildungen aus und machen Sie sich anschließend mit allen Funktionen des Gerätes vertraut.
FR BE CH
DE/AT/CH Montage-, Bedienungs- und Sicherheitshinweise Seite 28
St. Ingbert, 01.10.2024
C.M.C. GmbH Holding Katharina-Loth-Straße 15 66386 St.Ingbert Tel. +49 6894 99897-50 Fax +49 6894 99897-29 i.A.J.
p. p. Joachim Bettinger
Name: C. M. C. GmbH Holding
Ordering spare parts: www.ersatzteile.cmc-creative.de
Tabelle der verwendeten Piktogramme...... Seite 29
Einleitung ...... Seite 30
Bestimmungsgemäße Verwendung .......Seite 30
Lieferumfang......Seite 30
Teilebeschreibung......Seite 31
Technische Daten......Seite 32
Sicherheitshinweise....Seite 32
Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen .......Seite 34
Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise ......Seite 37
Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung......Seite 38
Schweißen in engen Räumen......Seite 39
Summierung der Leerlaufspannungen .......Seite 39
Verwendung von Schulterschlingen....Seite 39
Schutzkleidung......Seite 40
Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen......Seite 40
EMV-Geräteklassifizierung ....Seite 41
Vor der Inbetriebnahme...... Seite 42
Montage Seite 42
Schweißschutzschild montieren......Seite 42
Fülldraht einsetzen......Seite 42
Inbetriebnahme...... Seite 44
Gerät ein- und ausschalten....Seite 44
Schweißstrom und Drahtvorschub einstellen....Seite 44
Schweißen......Seite 45
Schweißnaht erzeugen....Seite 46
Wartung......Seite 48
Umwelthinweise und Entsorgungsangaben...... Seite 48
EU-Konformitätserklärung ...... Seite 49
Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung ...... Seite 50
Garantiebedingungen....Seite 50
Garantiezeit und gesetzliche Mängelansprüche......Seite 50
Garantieumfang......Seite 50
Abwicklung im Garantiefall......Seite 51
Service...... Seite 51
| ● Tabelle der verwendeten Piktogramme | |||
![]() | Vorsicht!Betriebsanleitung lesen! | ⚠ WARNING! | Schwere bis tödlicheVerletzungen möglich! |
| 1 ~ 50 Hz | Netzeingang;Anzahl der Phasen sowieWechselstromsymbol undBemessungswert derFrequenz. | ![]() | Vorsicht!Stromschlaggefahr! |
![]() | Wichtiger Hinweis! | ||
![]() | Das nebenstehende Symbol einerdurchgestrichenen Mülltonneau auf Rädern zeigt, dass diesesGerät der Richtlinie 2012/19/EUunterliegt. | ![]() | Entsorgen Sie Verpackungund Gerät umweltgerecht! |
![]() | Verwenden Sie das Gerät nicht imFreien und nie bei Regen! | ![]() | SelbstschützendesFülldrahtschweißen |
![]() | Elektrischer Schlag von derSchweißelektrode kann tödlichsein! | IP21S | Schutzart |
![]() | Einatmen von Schweißrauch kannIhre Gesundheit gefährden. | ![]() | Hergestellt aus Recyclingmaterial. |
![]() | Schweißfunken können eineExplosion oder einen Brand ver-ursachen. | ![]() | Einphasiger statischer Frequenzumformer-Transformer-Gleichrichter |
![]() | Lichtbogenstrahlen können dieAugen schädigen und die Hautverletzen. | H | Isolationsklasse |
![]() | Elektromagnetische Felder könndie Funktion von Herzschrittma-chern stören. | U_2 | Genormte Arbeitsspannung. |
![]() | Achtung, möglicheGefahren! | I_1max | Größter Bemessungswertdes Netzstroms |
| I_2 max | größter Bemessungswert desSchweißstroms | I_1eff | Effektivwert desgrößten Netzstroms |
| I_2 | Bemessungwertdes Schweißstroms | ![]() | Masseklemme |
![]() | KontrolllampeÜberlastschutz | ![]() | KontrolllampeNetzanschluss |
![]() | Größter Schweißzeit-Bemessungswert im intermittierenden Modus _ON^t | ![]() | Größter Schweißzeit-Bemessungswert im fortlaufenden Modus _ON^t (max) |
INVERTER-FÜLLDRAHT-SCHWEISSGERÄT PIFDS 120 B2
- Einleitung


Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben sich für ein hochwertiges Gerät aus unserem Haus entschieden. Machen Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme mit dem Produkt vertraut. Lesen Sie hierzu
aufmerksam die nachfolgende Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise. Die Inbetriebnahme dieses Werkzeuges darf nur durch unterwiesene Personen erfolgen.
NICHT IN DIE HÄNDE VON KINDERN KOMMEN LASSEN!
BestimmungsgemäßeVerwendung
Das Gerät ist zum selbstschützenden Fülldrahtschweißen unter Verwendung des entsprechenden Drahtes geeignet. Es wird kein zusätzliches Gas benötigt. Das Schutzgas ist in pulverisierter Form im Draht enthalten, wird somit direkt in den Licht bogen geleitet und macht das Gerät bei Arbeiten im Freien unempfindlich gegen Wind. Es dürfen nur für das Gerät geeignete Drahtelektroden verwendet werden. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheits-hinweise sowie der Montageanleitung und der Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung.
Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften sind genauestens einzuhalten. Das Gerät darf nicht verwendet werden:
– in nicht ausreichend belüfteten Räumen,
– in explosionsgefährdeter Umgebung,
– zum Auftauen von Rohren,
– in der Nähe von Menschen mit Herzschrittmacher und
- in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien.
Benutzen Sie das Produkt nur wie beschrieben und für die angegebenen Einsatzbereiche. Bewahren Sie diese Anleitung gut auf. Händigen Sie alle Unterlagen bei Weitergabe des Produkts an Dritte ebenfalls mit aus. Jegliche Anwendung, die von der bestimmungsgemäßen Verwendung abweicht, ist untersagt und potentiell gefährlich. Schäden durch Nichtbeachtung oder Fehlanwendung werden nicht von der Garantie abgedeckt und fallen nicht in den Haftungsbereich des Herstellers. Das Gerät ist nicht für gewerblichen Einsatz bestimmt. Bei gewerblicher Nutzung erlöscht die Garantie.
Lieferumfang
1 Inverter-Fülldraht-Schweißgerät PIFDS 120 B2
1 Brennerdüse (vormontiert)
4 Schweißdüsen (1x 0,9 mm vormontiert; 1x 0,8 mm; 1x 0,6 mm; 1x 1,0 mm)
1 Schlackenhammer mit Drahtbürste
1 Fülldraht ∅ 0,9 mm / 450 g
1 Schweißschutzschild
1 Tragegurt
1 Bedienungsanleitung
Restrisiko
Auch wenn Sie das Gerät vorschriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken bestehen. Folgende Gefahren können im Zusammenhang mit der Bauweise und Ausführung dieses Fülldrahtschweißgerätes auftreten:
■ Augenverletzungen durch Blendung,
Berühren heißer Teile des Gerätes oder des Werkstückes (Brandverletzungen),
Bei unsachgemäßer Absicherung Unfall- und Brandgefahr durch sprühende Funken oder Schlacketeilchen,
Gesundheitsschädliche Emissionen von Rauchen und Gasen, bei Luftmangel bzw. ungenügender Absaugung in geschlossenen Räumen.
Vermindern Sie das Restrisiko, indem Sie das Gerät sorgfältig und vorschriftsmäßig benutzen und alle Anweisungen befolgen.
- Teilebeschreibung
1 Abdeckung Drahtvorschubeinheit
2 Tragegurt
3 Netzstecker
4 Massekabel mit Masseklemme
5 Hauptschalter EIN / AUS
6 Kontrolllampe Netzanschluss
7 Drehregler für Einstellung der Materialstärke
8 Kontrolllampe Überlastschutz
9 Brennerdüse
10 Brenner
11 Brennertaste
12 Schlauchpaket
13 Schweißdüse (0,6 mm)
14 Schweißdüse (0,8 mm)
15 Schweißdüse (0,9 mm)
16 Schweißdüse (1,0 mm)
17 Fülldraht-Schweißspule (Drahtrolle) ∅ 0,9 mm / 450 g
18 Schlackenhammer mit Drahtbürste
19 Vorschubrolle
20 Schildkörper
21 Dunkles Schweißglas
22 Handgriff
23 Schweißschutzschild nach Montage
24 Montageclip
25 Schutzglasverriegelung
26 Montierter Handgriff
27 Justierschraube
28 Druckrolleneinheit
29 Rollenhalterung
30 Vorschubrollenhalter
31 Drahtdurchführung
32 Drahtaufnahme
33 Brennerhals
- Technische Daten
Netzanschluss: 230 V\~ / 50 Hz (Wechselstrom)
Schweißstrom I₂: 20–120 A
Leerlaufspannung U_0 : 22 V
Größter Bemessungswert des Netzstroms: I 17,3 A
Effektivwert des größten Bemessungsstroms: I 11,3 A
Schweißdrahttrommel max.: ca. 1000 g
Schweißdrahtdurchmesser max.: 1,0 mm
Absicherung: 16 A
Empfohlene Materialstärke: 0,8-3,0 mm
Technische und optische Veränderungen können im Zuge der Weiterentwicklung ohne Ankündigung vorgenommen werden. Alle Maße, Hinweise und Angaben dieser Betriebsanleitung sind deshalb ohne Gewähr. Rechtsansprüche, die aufgrund der Betriebsanleitung gestellt werden, können daher nicht geltend gemacht werden.
- Sicherheitshinweise
⚠️ Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und beachten Sie die beschriebenen Hinweise. Machen Sie sich anhand dieser Gebrauchsanweisung mit dem Gerät, dessen richtigem Gebrauch sowie den Sicherheitshinweisen vertraut. Auf dem Typenschild stehen alle technischen Daten von diesem Schweißgerät, bitte informieren Sie sich über die technischen Gegebenheiten dieses Gerätes.
- Lassen Sie Reparaturen oder/ und Wartungsarbeiten nur von qualifizierten Elektro-Fachkräften durchführen.
■ Verwenden Sie nur die im Lieferumfang enthaltenen Schweißleitungen.
Das Gerät sollte während des Betriebes nicht direkt an der Wand stehen, nicht abgedeckt oder zwischen andere Geräte eingeklemmt werden, damit immer genügend Luft durch die Lüftungsschlitze aufgenommen werden kann. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät richtig an die Netzspannung angeschlossen ist. Vermeiden Sie jede Zugbeanspruchung der Netzleitung. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, bevor Sie das Gerät an einem anderen Ort aufstellen.
- Wenn das Gerät nicht im Betrieb ist, schalten Sie es immer mittels EIN- / AUS-Schalter aus. Legen Sie den Elektrodenhalter auf einer isolierten Unterlage ab und nehmen Sie erst nach 15 Minu-
ten Abkühlung die Elektroden aus dem Halter.
Achten Sie auf den Zustand der Schweißkabel, des Brenners sowie der Masseklemmen. Abnutzungen an der Isolierung und an den stromführenden Teilen können Gefahren hervorrufen und die Qualität der Schweißarbeit mindern.
Lichtbogenschweißen erzeugt Funken, geschmolzene Metallteile und Rauch. Beachten Sie daher: Alle brennbaren Substanzen und/oder Materialien vom Arbeitsplatz und dessen unmittelbarer Umgebung entfernen.
■ Sorgen Sie für eine Belüftung des Arbeitsplatzes.
Schweißen Sie nicht auf Behältern, Gefäßen oder Rohren, die brennbare Flüssigkeiten oder Gase enthalten oder enthalten haben.

WARNUNG! Vermeiden Sie jeden direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis. Die Leerlaufspannung zwischen Elektrodenzange und Masseklemme kann gefährlich sein, es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Lagern Sie das Gerät nicht in feuchter oder in nasser Umgebung oder im Regen. Hier gilt die Schutzbestimmung IP21S.
Schützen Sie die Augen mit dafür bestimmten Schutzgläsern (DIN Grad 9-10), die Sie auf dem mitgelieferten Schweißschirm befestigen. Verwenden Sie Handschuhe und trockene Schutzkleidung, die frei von Öl und Fett ist, um die Haut vor der ultravi- oletten Strahlung des Lichtbogens zu schützen.

WARNUNG! Verwenden Sie die Schweißstromquelle nicht zum Auftauen von Rohren.
Beachten Sie:
■ Die Strahlung des Lichtbogens kann die Augen schädigen und Verbrennungen auf der Haut hervorrufen.
Das Lichtbogenschweißen erzeugt Funken und Tropfen von geschmolzenem Metall, das geschweißte Werkstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß. Berühren Sie das Werkstück deshalb nicht mit bloßen Händen.
- Beim Lichtbogenschweißen werden gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzt. Achten Sie darauf, diese möglichst nicht
einzuatmen.
Schützen Sie sich gegen die gefährlichen Effekte des Lichtbogens und halten Sie nicht an der Arbeit beteiligte Personen mindestens 2 m vom Lichtbogen entfernt.

ACHTUNG!
Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es, abhängig von den Netzbedingungen am Anschlusspunkt, zu Störungen in der Spannungsversorgung für andere Verbraucher kommen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihr Energieversorgungsunternehmen.
Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es zu Funktionsstörungen anderer Geräte kommen, z. B. Hörgeräte, Herzschrittmacher usw.
Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen
Beim Lichtbogenschweißen ergibt sich eine Reihe von Gefahren-quellen. Es ist daher für den Schweißer besonders wichtig, nachfol-gende Regeln zu beachten, um sich und andere nicht zu gefährden und Schäden für Mensch und Gerät zu vermeiden.
Lassen Sie Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z. B. an Ka- beln, Steckern, Steckdosen usw., nur von einer Elektrofachkraft nach nationalen und örtlichen Vorschriften ausführen.
■ Trennen Sie bei Unfällen das Schweißgerät sofort von der Netzspannung.
Wenn elektrische Berührungs spannungen auftreten, schalten Sie das Gerät sofort aus und lassen Sie es von einer Elektrofachkraft überprüfen.
Auf der Schweißstromseite immer auf gute elektrische Kontakte achten.
Beim Schweißen immer an beiden Händen isolierende Handschuhe tragen. Diese schützen vor elektrischen Schlägen (Leerlaufspannung des Schweißstromkreises), vor schädlichen Strahlungen (Wärme- und UV-Strahlung) sowie vor glühendem Metall und Schlagspritzern.
■ Festes, isolierendes Schuhwerk tragen. Die Schuhe sollen auch bei Nässe isolieren. Halbschuhe sind nicht geeignet, da herabfallende, glühende Metalltropfen Verbrennungen verursachen können.
Geeignete Schutzkleidung tragen, keine synthetischen Kleidungsstücke.
Nicht mit ungeschützten Augen in den Lichtbogen sehen, nur Schweißer-Schweißschirm mit vorschriftsmäßigem Schutzglas nach DIN verwenden. Der Lichtbogen gibt außer Licht- und Wärmestrahlen, die eine Blendung bzw. Verbrennung verursachen, auch UV-Strahlen ab. Diese unsichtbare ultraviolette Strahlung verursacht bei ungenügendem Schutz eine erst einige Stunden später bemerkbare, sehr schmerzhafte Bindehautentzündung. Außerdem ruft UV-Strahlung auf ungeschützten Körperstellen Verbrennungen wie bei einem Sonnenbrand hervor.
Auch in der Nähe des Lichtbogens befindliche Personen oder Helfer müssen auf die Gefahren hingewiesen und mit den nötigen Schutzmitteln ausgerüstet werden. Wenn erforderlich, Schutzwände aufstellen.
- Beim Schweißen, besonders in kleinen Räumen, ist für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen, da Rauch und schädliche Gase entstehen.
An Behältern, in denen Gase, Treibstoffe, Mineralöle oder dgl. gelagert werden, dürfen – auch wenn sie schon vor langer Zeit entleert wurden – keine Schweißarbeiten vorgenommen werden, da durch Rückstände Explosionsgefahr besteht.
In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften.
Schweißverbindungen, die großen Beanspruchungen ausgesetzt sind und bestimmte Sicherheitsforderungen erfüllen müssen, dürfen nur von besonders ausgebildeten und geprüften Schweißern aus geführt werden. Beispiele sind Druckkessel, Laufschie- nen, Anhängerkupplungen usw.
⚠️ ACHTUNG! Schließen Sie die Masseklemme stets so nahe wie möglich an die Schweißstelle an, so dass der Schweißstrom
den kürzestmöglichen Weg von der Elektrode zur Masseklemme nehmen kann. Verbinden Sie die Masseklemme niemals mit dem Gehäuse des Schweißgerätes! Schließen Sie die Masseklemme niemals an geerdeten Teilen an, die weit vom Werkstück entfernt liegen, z. B. einem Wasserrohr in einer anderen Ecke des Raumes. Andernfalls könnte es dazu kommen, dass das Schutzleitersystem des Raumes, in dem Sie schweißen, beschädigt wird.
■ Verwenden Sie das Schweißgerät nicht in feuchter Umgebung.
■ Stellen Sie das Schweißgerät nur auf einen ebenen Platz.
■ Verwenden Sie das Schweißgerät nicht im Regen.
Der Ausgang ist bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C bemessen und die Schweißzeit kann bei höheren Temperaturen verringert sein.
⚠️ Gefährdung durch elektrischen Schlag:
Elektrischer Schlag von einer Schweißelektrode kann tödlich sein. Nicht bei Regen oder Schnee schweißen. Trockene Isolierhand-schuhe tragen.
Die Elektrode nicht mit bloßen Händen anfassen. Keine nassen oder beschädigten Handschuhe tragen. Schützen Sie sich vor einem elektrischen Schlag durch Isolierungen gegen das Werkstück. Das Gehäuse der Einrichtung nicht öffnen.
Gefährdung durch Schweißrauch:
Das Einatmen von Schweißrauch kann die Gesundheit gefährden. Den Kopf nicht in den Rauch halten. Einrichtungen in offenen Bereichen verwenden. Entlüftung zum Entfernen des Rauches verwenden.
Gefährdung durch Schweißfunken:
Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Brennbare Stoffe vom Schweißen fernhalten. Nicht neben brennbaren Stoffen schweißen. Schweißfunken können Brände verursachen. Einen Feuerlöscher in der Nähe bereithalten und einen Beobachter, der ihn sofort benutzen kann. Nicht auf Trommeln oder irgendwelchen geschlossenen Behältern schweißen.
Gefährdung durch Lichtbogenstrahlen:
Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Hut und Sicherheitsbrille tragen. Gehörschutz und hoch geschlossenen Hemdkragen tragen. Schweißschutzhelm tragen und auf die passende Filterein- stellung achten. Vollständigen Körperschutz tragen.
Gefährdung durch elektromagnetische Felder:
Schweißstrom erzeugt elektro magnetische Felder. Nicht zusammen mit medizinischen Implantaten verwenden. Niemals die Schweißleitungen um den Körper wickeln. Schweißleitungen zusammenführen.
Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise
Überzeugen Sie sich mit Hilfe einer hellen Lichtquelle (z. B. Feuerzeug) immer vor Beginn der Schweißarbeiten von der ordnungsgemäßen Funktion des Schweißschirmes.
■ Durch Schweißspritzer kann die Schutzscheibe beschädigt werden. Tauschen Sie beschädigte oder zerkratzte Schutzscheiben sofort aus.
Ersetzen Sie beschädigte oder stark verschmutzte bzw. verspritzte Komponenten unverzüglich.
Das Gerät darf nur von Personen betrieben werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Machen Sie sich mit den Sicherheitsvorschriften für das Schweißen vertraut. Beachten Sie hierzu auch die Sicherheits hinweise Ihres Schweißgerätes.
- Setzen Sie den Schweißschirm immer beim Schweißen auf. Bei Nichtverwendung können Sie sich schwere Netzhautverletzungen zuziehen.
■ Tragen Sie während des Schweißens immer Schutzkleidung.
■ Verwenden Sie den Schweißschirm nie ohne Schutzscheibe, da sonst die optische Einheit beschädigt werden kann. Gefahr von Augenschäden besteht!
■ Tauschen Sie für gute Durchsicht und ermüdungsfreies Arbeiten
die Schutzscheibe rechtzeitig.
Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung
Beim Schweißen in Umgebungen mit erhöhter elektrischer Gefährdung sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten.
Umgebungen mit erhöhter elektrischer Gefährdung sind zum Beispiel anzutreffen:
An Arbeitsplätzen, an denen der Bewegungsraum eingeschränkt ist, so dass der Schweißer in Zwangshaltung (z. B. kniend, sitzend, liegend) arbeitet und elektrisch leitfähige Teile berührt;
An Arbeitsplätzen, die ganz oder teilweise elektrisch leitfähig begrenzt sind und an denen eine starke Gefährdung durch vermeidbares oder zufälliges Berühren durch den Schweißer besteht;
An nassen, feuchten oder heißen Arbeitsplätzen, an denen Luftfeuchte oder Schweiß den Widerstand der menschlichen Haut und die Isoliereigenschaften oder Schutzausrüstung erheblich herabsetzt.
Auch eine Metallleiter oder ein Gerüst können eine Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung schaffen.
In derartiger Umgebung sind isolierte Unterlagen und Zwischenlagen zu verwenden, ferner Stulpenhandschuhe und Kopfbedeckungen aus Leder oder anderen isolierenden Stoffen zu tragen, um den Körper gegen Erde zu isolieren. Die Schweißstromquelle muss sich außerhalb des Arbeitsbereiches bzw. der elektrisch leitfähigen Flächen und außerhalb der Reichweite des Schweißers befinden.
Zusätzlicher Schutz gegen einen Schlag durch Netzstrom im Fehlerfall kann durch Verwendung eines Fehlerstrom-Schutzschalters vorgesehen sein, der bei einem Ableitstrom von nicht mehr als 30 mA betrieben wird und alle netzbetriebenen Einrichtungen in der Nähe versorgt. Der Fehlerstrom-Schutzschalter muss für alle Stromarten
geeignet sein.
Es müssen Mittel zum schnellen elektrischen Trennen der Schweißstromquelle oder des Schweißstromkreises (z.B. Not-Aus-Einrichtung) leicht zu erreichen sein. Bei der Verwendung von Schweißgeräten unter elektrisch gefährlichen Bedingungen, darf die Ausgangsspannung des Schweißgerätes im Leerlauf nicht höher als 113 V (Scheitelwert) sein. Dieses Schweißgerät darf aufgrund der Ausgangsspannung in diesen Fällen verwendet werden.
- Schweißen in engen Räumen
Beim Schweißen in engen Räumen kann es zu einer Gefährdung durch toxische Gase (Erstickungsgefahr) kommen.
In engen Räumen darf nur dann geschweißt werden, wenn sich unterwiesene Personen in unmittelbarer Nähe aufhalten, die notfalls eingreifen können. Hier ist vor Beginn des Schweißprozesses eine Bewertung durch einen Experten vorzunehmen, um zu bestimmen, welche Schritte notwendig sind, um die Sicherheit der Arbeit sicherzustellen und welche Vorsichtsmaßnahmen während des eigentlichen Schweißvorganges getroffen werden sollten.
- Summierung der Leerlaufspannungen
Wenn mehr als eine Schweißstromquelle gleichzeitig in Betrieb ist, können sich deren Leerlaufspannungen summieren und zu einer erhöhten elektrischen Gefährdung führen. Schweißstromquellen müssen so angeschlossen werden, dass diese Gefährdung minimiert wird. Die einzelnen Schweißstromquellen, mit ihren separaten Steuerungen und Anschlüssen, müssen deutlich gekennzeichnet werden, um erkennen zu lassen, was zu welchem Schweißstromkreis gehört.
- Verwendung von Schulterschlingen
Es darf nicht geschweißt werden, wenn die Schweißstromquelle oder das Drahtvorschubgerät getragen wird, z.B. mit einer Schulterschlinge.
Damit soll verhindert werden:
Das Risiko, das Gleichgewicht zu verlieren, wenn angeschlossene Leitungen oder Schläuche gezogen werden
Die erhöhte Gefährdung eines elektrischen Schlages, da der Schweißer mit Erde in Berührung kommt, wenn er eine Schweißstromquelle der Klasse I verwendet, deren Gehäuse durch ihren Schutzleiter geerdet ist.
• Schutzkleidung
Während der Arbeit muss der Schweißer an seinem ganzen Körper durch entsprechende Kleidung und Gesichtsschutz gegen Strahlung und Verbrennungen geschützt sein. Folgende Schritte sollen beachtet werden:
- Vor der Schweißarbeit die Schutzkleidung anziehen.
- Handschuhe anziehen.
- Fenster öffnen, um die Luftzufuhr zu garantieren.
- Schutzbrille tragen.
An beiden Händen sind Stulpenhandschuhe aus einem geeigneten Stoff (Leder) zu tragen. Sie müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
Zum Schutz der Kleidung gegen Funkenflug und Verbrennungen sind geeignete Schürzen zu tragen. Wenn die Art der Arbeiten, z. B. das Überkopfschweißen, es erfordert, ist ein Schutzanzug und, wenn nötig, auch ein Kopfschutz zu tragen.
● Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen
An der Arbeitsstelle durch einen Aushang „Vorsicht! Nicht in die Flammen sehen!“ auf die Gefährdung der Augen hinweisen. Die Arbeitsplätze sind möglichst so abzuschirmen, dass in der Nähe befindliche Personen geschützt sind. Unbefugte sind von den Schweißarbeiten fern zuhalten.
In unmittelbarer Nähe ortsfester Arbeitsstellen sollen die Wände weder hellfarbig noch glänzend sein. Fenster sind mindestens bis Kopfhöhe gegen Durchlassen oder Zurückwerfen von Strahlung zu sichern, z. B. durch geeigneten Anstrich.
• EMV-Geräteklassifizierung
Gemäß der Norm IEC 60974-10 handelt es sich hier um ein Schweißgerät mit der elektromagnetischen Verträglichkeit der Klasse A. Geräte der Klasse A sind Geräte, die sich für den Gebrauch in allen anderen Bereichen außer dem Wohnbereich und solchen Bereichen eignen, die direkt an ein Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen sind, das (auch) Wohngebäude versorgt. Geräte der Klasse A müssen die Grenzwerte der Klasse A einhalten.
⚠️ WARNHINWEIS: Geräte der Klasse A sind für den Betrieb in einer industriellen Umgebung vorgesehen. Wegen der auftreten- den leistungsgebundenen als auch gestrahlten Störgrößen kann es möglicherweise Schwierigkeiten geben, die elektromagnetische Verträglichkeit in anderen Umgebungen sicherzustellen.
Auch wenn das Gerät die Emissionsgrenzwerte gemäß Norm einhält, können entsprechende Geräte dennoch zu elektromagnetischen Störungen in empfindlichen Anlagen und Geräten führen. Für Störungen, die beim Arbeiten durch den Lichtbogen entstehen, ist der Anwender verantwortlich und der Anwender muss geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Hierbei muss der Anwender besonders berücksichtigen:
- Netz-, Steuer-, Signal und Telekommunikationsleitungen
- Computer und andere mikroprozessorgesteuerte Geräte
– Fernseh-, Radio- und andere Wiedergabegeräte
– elektronische und elektrische Sicherheitseinrichtungen
– Personen mit Herzschrittmachern oder Hörgeräten - Mess- und Kalibriereinrichtungen
– Störfestigkeit sonstiger Einrichtungen in der Nähe
– die Tageszeit, zu der die Arbeiten durchgeführt werden.
Um mögliche Störstrahlungen zu verringern, wird empfohlen:
– den Netzanschluss mit einem Netzfilter auszurüsten
– das Gerät regelmäßig zu warten und in einem guten Pflegezustand zu halten
– Schweißleitungen sollten vollständig abgewickelt werden und möglichst parallel auf dem Boden verlaufen
– durch Störstrahlung gefährdete Geräte und Anlagen sollten mög-
lichst aus dem Arbeitsbereich entfernt werden oder abgeschirmt werden.
● Vor der Inbetriebnahme
Nehmen Sie alle Teile aus der Verpackung und kontrollieren Sie, ob das Fülldrahtschweißgerät oder die Einzelteile Schäden aufweisen. Ist dies der Fall, benutzen Sie das Fülldrahtschweiß gerät nicht. Wenden Sie sich an den Hersteller über die angegebene Serviceadresse.
■ Entfernen Sie alle Schutzfolien und sonstige Transportverpackungen.
■ Prüfen Sie, ob die Lieferung vollständig ist.
- Montage
Schweißschutzschild montieren
■ Legen Sie das dunkle Schweißglas ^21 mit der Schrift nach oben in den Schildkörper ^20 ein (siehe Abb. C). Die Beschriftung des dunklen Schweißglases ^21 muss nun von der Vorderseite des Schutzschildes sichtbar sein.
■ Schieben Sie den Handgröß von innen in die passende Aussparung des Schildkörpers ein, bis dieser einrastet (siehe Abb. D).
- Fülldraht einsetzen

ACHTUNG!
Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden, ziehen Sie vor jeder Wartung oder arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Netzsteckdose.

HINWEIS:
Je nach Anwendung werden unterschiedliche Schweißdrähte benötigt. Mit diesem Gerät können Schweißdrähte mit einem Durchmesser von 0,6 – 1,0 mm verwendet werden.
Vorschubrolle, Schweißdüse und Drahtquerschnitt müssen immer zueinander passen. Das Gerät ist geeignet für Drahtrollen bis zu maximal 1000 g.
■ Entriegeln und öffnen Sie die Abdeckung für die Drahtvorschubeinheit 1, indem Sie die Verriegelung hochdrücken.
■ Entriegeln Sie die Rolleneinheit, indem Sie die Rollenhalterung 29 andrücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen (siehe Abb. F).
Ziehen Sie die Rollenhalterung ^29 und die Unterlegscheibe von der Welle ab (siehe Abb. F).

HINWEIS:
Bitte achten Sie darauf, dass sich das Drahtende nicht löst und sich die Rolle dadurch selbsttätig abrollt. Das Drahtende darf erst während der Montage gelöst werden.
Packen Sie die Fülldraht-Schweißspule vollständig aus, so dass diese ungehindert abgerollt werden kann. Lösen Sie aber noch nicht das Drahtende (siehe Abb. G).
Setzen Sie die Drahtrolle auf die Welle. Achten Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtdurchführung 31 abgewickelt wird (siehe Abb. G).
- Setzen Sie die Unterlegscheibe und die Rollenhalterung ^29 wieder auf und verriegeln diese durch
- Packen Sie die Fülldraht-Schweißspulle vollständig aus, so dass diese ungehindert abgerollt werden kann. Lösen Sie aber noch nicht das Drahtende (siehe Abb. G). - Setzen Sie die Drahtrolle auf die Welle. Achten Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtdurchführung 31 abgewickelt wird (siehe Abb. G). - Setzen Sie die Unterlegscheibe und die Rollenhalterung 29 wieder auf und verriegeln diese durch
Andrücken und Drehen im Uhrzeigersinn (siehe Abb. G).
Lösen Sie die Justierschraube und schwenken Sie sie nach unten (siehe Abb. H).
Drehen Sie die Druckrolleneinheit zur Seite weg (siehe Abb. I).
Lösen Sie den Vorschubrollenhalter durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und ziehen ihn nach vorne ab (siehe Abb. J).
Überprüfen Sie auf der oberen Seite der Vorschubrolle 19, ob die entsprechende Drahtstärke angegeben ist. Falls nötig muss die Vorschubrolle umgedreht oder ausgetauscht werden. Der mitgelieferte Schweißdraht (Ø 0,9 mm) muss in der Vorschubrolle 19 mit der angegebenen Drahtstärke von Ø 0,9 mm verwendet werden. Der Draht muss sich in der vorderen Nut befinden!
■ Setzen Sie den Vorschubrollenhalter wieder auf und schrauben Sie ihn im Uhrzeigersinn fest.
Entfernen Sie die Brennerdüse durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn (siehe Abb. K).
■ Schrauben Sie die Schweißdüse ^15 heraus (siehe Abb. K).
■ Führen Sie das Schlauchpaket möglichst gerade vom Schweißgerät weg (auf den Boden legen).
■ Nehmen Sie das Drahtende aus dem Spulenrand (siehe Abb. L).
Kürzen Sie das Drahtende mit einer Drahtschere oder einem Seitenschneider, um das beschädigte verbogene Ende des Drahts zu entfernen (siehe Abb. L).
HINWEIS: Der Draht muss die ganze Zeit auf Spannung gehalten werden, um ein Lösen und Abrollen zu vermeiden! Es empfiehlt sich hierbei, die Arbeiten immer mit einer weiteren Person durchzuführen.
■ Schieben Sie den Fülldraht durch die Drahtdurchführung ^31 (siehe Abb. M)
■ Führen Sie den Draht entlang der Vorschubrolle und schieben Sie ihn dann in die Drahtaufnahme 32 (siehe Abb. N).
■ Schwenken Sie die Druckrolleineinheit Richtung Vorschubrolle 19 (siehe Abb. O).
Hängen Sie die Justierschraube ein (siehe Abb. O).
Stellen Sie den Gegendruck mit der Justierschraube ein. Der Schweißdraht muss fest zwischen Druckrolle und Vorschubrolle ^19 in der oberen Führung sitzen ohne gequetscht zu werden (siehe Abb. O).
■ Schalten Sie das Schweißgerät am Haupt schalter ein.
■ Betätigen Sie die Brennertaste ^11 .
Nun schiebt das Drahtvorschubsystem den Schweißdraht durch das Schlauchpaket 12 und den Brenner 10.
Sobald der Draht 1 – 2 cm aus dem Brennerhals ^33 herausragt, Brennertaste ^11 wieder loslassen (siehe Abb. P).
■ Schalten Sie das Schweißgerät wieder aus.
Schrauben Sie die Schweißdüse ^15 wieder ein. Achten Sie darauf, dass die Schweißdüse ^15 mit dem Durchmesser des verwendeten Schweißdrahtes zusammenpasst (siehe Abb. Q). Bei dem mitgelieferten Schweißdraht (0,9 mm) muss die Schweißdüse ^15 mit der Kennzeichnung 0,9 mm verwendet werden.
Schrauben Sie die Brennerdüse wieder auf den Brennerhals 33 (siehe Abb. R).
⚠️ ACHTUNG! Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden, ziehen Sie vor jeder Wartung oder arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netz stecker aus der Steckdose.
- Inbetriebnahme
Gerät ein- und ausschalten
■ Schalten Sie das Schweißgerät am Hauptschalter 5 ein und aus. Wenn Sie das Schweißgerät längere Zeit nicht benutzen, ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Nur dann ist das Gerät völlig stromlos.
Schweißstrom und Drahtvorschub einstellen
Mit dem Drehregler 7 auf der Vorderseite des Schweißgerätes kann die zu schweißende Materialstärke eingestellt werden. Strom und Drahtvorschub werden automatisch geregelt.
Empfohlener Schweißdrahtdurchmesser bei gegebener Materialstärke:
| Schweißdrahtdurch-messer | Dicke des Werkstücks |
| 0,6 mm 0,8 - 1,5 mm | |
| 0,8 mm 0,8 - 2,0 mm | |
| 0,9 mm 0,8 - 3,0 mm | |
| 1,0 mm 1,0 - 3,0 mm |
Die folgende Tabelle zeigt den Schweißstrombereich abhängig von der gewählten Einstellung für die Materialstärke:
| Eingestellte Materialstärke | Schweißstrombereich |
| 0,8 mm 20-45 A | |
| 1,5 mm 45-60 A | |
| 2 mm 75-90 A | |
| 2,5 mm 90-110 A | |
| 3 mm 110-120 A |
Überlastschutz
Das Schweißgerät ist gegen thermische Über lastung durch eine automatische Schutzeinrichtung (Thermostat mit automatischer Wiedereinschaltung) geschützt. Die Schutzeinrichtung unterbricht bei Überlastung den Stromkreis und die gelbe Kontroll lampe Überlastschutz ^8 leuchtet.
Bei Aktivierung der Schutzeinrichtung lassen Sie das Gerät abkühlen (ca. 15 Minuten). Sobald die gelbe Kontrolllampe Überlastschutz 8 erlischt, ist das Gerät wieder betriebsbereit.
Die Absicherung der Zuleitungen zu den Netzsteckdosen muss den Vorschriften entsprechen (VDE 0100). Schutzkontaktsteckdosen dürfen mit max.16 A abgesichert werden (Sicherungen oder Leitungsschutzschalter) Höhere Absicherungen können Leitungsbrand bzw. Gebäudebrandschäden zur Folge haben.
Schweißschutzschild

GESUNDHEITSGEFAHR!
Wenn Sie das Schweißschutzschild nicht nutzen,
können vom Lichtbogen ausgehende, gesundheitsschädliche UV-Strahlen und Hitze Ihre Augen verletzen. Nutzen Sie immer das Schweißschutzschild, wenn Sie schweißen.
Schweißen

ACHTUNG! VERBRENNUNGSGEFAHR!
Geschweißte Werkstü-
cke sind sehr heiß, sodass Sie sich daran verbrennen können. Benutzen Sie immer eine Zange, um geschweißte, heiße Werkstücke zu bewegen.
Nachdem Sie das Schweißgerät elektrisch angeschlossen haben, gehen Sie wie folgt vor:
■ Verbinden Sie das Massekabel mit der Masseklemme 4 mit dem zu schweißenden Werkstück. Achten Sie darauf, dass ein guter elektrischer Kontakt besteht.
An der zu schweißenden Stelle soll das Werkstück von Rost und Farbe befreit werden.
■ Wählen Sie die Materialstärke über den Drehregler 7.
■ Schalten Sie das Gerät ein.
■ Halten Sie das Schweißschutzschuld vor das Gesicht und führen Sie die Brennerdüse 9 an die Stelle des Werkstücks, an der geschweißt werden soll.
Betätigen Sie die Brennertaste ^11 , um einen Lichtbogen zu erzeugen. Brennt der Licht bogen, fördert das Gerät Draht in das Schweißbad.
Ist die Schweißlinse groß genug, wird der Brenner ^10 langsam an der gewünschten Kante entlang geführt. Der Abstand zwischen Brennerdüse und Werkstück sollte möglichst kurz sein (keinesfalls größer als 10 mm).
- Gegebenenfalls leicht pendeln, um das Schweißbad etwas zu vergrößern.
Die Einbrenntiefe (entspricht der Tiefe der Schweißnaht im Material) sollte möglichst tief sein, das Schweißbad jedoch nicht durch das Werkstück hindurch fallen.
Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden. Um eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortzusetzen:
■ Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Ansatzstelle.
In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmolzen und anschließend die Schweißnaht weitergeführt.

VORSICHT!
Beachten Sie, dass der Brenner nach dem Schweißen immer auf einer legt werden muss.
Schalten Sie das Schweißgerät nach Beendigung der Schweißarbeiten und bei Pausen immer aus, und ziehen Sie stets den Netzstecker aus der Steckdose.
Schweißnaht erzeugen
Stechnaht oder stoßendes Schweißen
Der Brenner wird nach vorne geschoben. Ergebnis: Die Einbrandtiefe ist kleiner, Nahtbreite größer, Nahtoberraupe (sichtbare Oberfläche der Schweißnaht) flacher und die Bindefehlertoleranz (Fehler in der Materialverschmelzung) größer.
Schleppnaht oder ziehendes Schweißen
Der Brenner wird von der Schweißnaht weggezogen (Abb. S). Ergebnis: Einbrandtiefe größer, Nahtbreite kleiner, Nahtoberraupe höher und die Bindedehlertoleranz kleiner.
Schweißverbindungen
Es gibt zwei grundlegende Verbindungsarten in der Schweißtechnik: Stumpfnaht- (Außenecke) und Kehlnahtverbindung (Innenecke und Überlappung).
Stumpfnahtverbindungen
Bei Stumpfnahtverbindungen bis zu 2 mm Materialstärke werden die Schweißkanten vollständig an-einander gebracht. Für größere Stärken sollte ein Abstand von 0,5 - 4 mm gewählt werden. Der ideale Abstand hängt von dem geschweißten Material (Aluminium bzw. Stahl), der Materialzusammenset-zung sowie der gewählten Schweißart ab. Dieser Abstand sollte an einem Probewerkstück ermittelt werden.
Flache Stumpfnahtverbindungen
Schweißungen sollten ohne Unterbrechung und mit ausreichender Eindringtiefe ausgeführt werden, daher ist eine gute Vorbereitung äußerst wichtig. Die Qualität des Schweißergebnisses wird beeinflusst durch: die Stromstärke, den Abstand zwischen den Schweißkanten, die Neigung des Brenners und den Durchmesser des Schweißdrahtes. Je steiler der Brenner gegenüber dem Werkstück gehalten wird, desto höher ist die Eindringtiefe und umgekehrt.

Um Verformungen, die während der Materialhärtung eintreten können, zuvorzukommen oder zu verringern, ist es gut, die Werkstücke mit einer Vorrichtung zu fixieren. Es ist zu vermeiden, die verschweißte Struktur zu versteifen, damit Brüche in der Schweißung vermieden werden. Diese Schwierigkeiten können verringert werden, wenn die Möglichkeit besteht, das Werkstück so zu drehen, dass die Schweißung in zwei entgegengesetzten Durchgängen durchgeführt werden kann.
Schweißverbindungen an der Außenecke
Eine Vorbereitung dieser Art ist sehr einfach (Abb. T, U).

Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie untenstehend vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird (Abb. V).

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V 45°Kehlnahtverbindungen
Eine Kehlnaht entsteht, wenn die Werkstücke senkrecht zueinanderstehen. Die Naht sollte die Form eines Dreiecks mit gleichlangen Seiten und einer leichten Kehle haben (Abb. W, X).
Schweißverbindungen in der Innenecke
Die Vorbereitung dieser Schweißverbindung ist sehr einfach und wird bis zu Stärken von 5 mm durchgeführt. Das Maß „d“ muss auf das Minimum reduziert werden und soll in jedem Fall kleiner als 2 mm sein (Abb. W).

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w dBei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie in Abbildung V vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.

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X 90° 90°Überlappungsschweißverbindungen
Die gebräuchlichste Vorbereitung ist die mit geraden Schweißkanten. Die Schweißung lässt sich durch eine normale Winkelschweißnaht lösen. Die beiden Werkstücke müssen, wie in Abbildung Y gezeigt, so nah wie möglich aneinander gebracht werden.

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Y- Wartung
■ Entfernen Sie Staub und Verschmutzungen regelmäßig von dem Gerät.
■ Reinigen Sie das Gerät und das Zubehör mit einer feinen Bürste oder einem trockenen Tuch.
● Umwelthinweise und Entsorgungsangaben

WERFEN SIE ELEKTROWERKZEUGE NICHT IN DEN HAUSMÜLL! ROHSTOFFRÜCK-GEWINNUNG STATT MÜLLENTSORGUNG! Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU
müssen verbrauchte Elektrogeräte getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass dieses Gerät am Ende der Nutzungszeit nicht über den Haushaltsmüll
entsorgt werden darf. Das Gerät ist bei eingerichteten Sammelstellen, Wertstoffhöfen oder Entsorgungsbetrieben abzugeben. Die Entsorgung Ihrer defekten, eingesendeten Geräte führen wir kostenlos durch. Zudem sind Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten sowie Vertreiber von Lebensmitteln zur Rücknahme verpflichtet. LIDL bietet Ihnen Rückgabemöglichkeiten direkt in den Filialen und Märkten an. Rückgabe und Entsorgung sind für Sie kostenfrei. Beim Kauf eines Neugerätes haben Sie das Recht, ein entsprechendes Altgerät unentgeltlich zurückzugeben. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, unabhängig vom Kauf eines Neugerätes, unentgeltlich (bis zu drei) Altgeräte abzugeben, die in keiner Abmessung größer als 25 cm sind. Bitte löschen Sie vor der Rückgabe alle personenbezogenen Daten. Bitte entnehmen Sie vor der Rückgabe Batterien oder Akkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei entnommen werden können und führen diese einer separaten Sammlung zu.
Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, Pb = Blei. Befördern Sie verbrauchte Batterien zu einer Entsorgungseinrichtung in Ihrer Stadt oder Gemeinde oder zurück zum Händler. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Beachten Sie die Kennzeichnung auf den verschiedenen Verpackungsmaterialien und trennen Sie diese gegebenenfalls gesondert. Die Verpackungsmaterialien sind gekennzeichnet mit Abkürzungen (a) und Ziffern (b) mit folgender Bedeutung:1–7: Kunststoffe, 20–22: Papier und Pappe, 80–98: Verbundstoffe.
• EU-Konformitätserklärung
Wir, die
C. M. C. GmbH Holding
Dokumentenverantwortlicher:
Joachim Bettinger
Katharina-Loth-Str. 15
DE-66386 St. Ingbert
DEUTSCHLAND
erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt
Inverter-Fülldraht-Schweißgerät
Artikelnummer: 2831
Herstellungsjahr: 2025/18
IAN: 472024_2407
Modell: PIFDS 120 B2
den wesentlichen Schutzanforderungen genügt, die in den Europäischen Richtlinien
EU-Niederspannungsrichtlinie
2014/35/EU
EU-Richtlinie Elektromagnetische
Verträglichkeit
2014/30/EU
RoHS Richtlinie
2011/65/EU+2015/863/EU
und deren Änderungen festgelegt sind.
Die alleinige Verantwortung für die Erstellung der Konformitätserklärung trägt der Hersteller.
Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.
Für die Konformitätsbewertung wurden folgende harmonisierte Normen herangezogen:
EN 60974-6:2016
EN 60974-10:2021
St. Ingbert, 01.10.2024
C.M.C. GmbH Holding Katharina-Loth-Straße 15 66386 St.Ingbert Tel. +49 6894 99897-50 Fax +49 6894 99897-29 i.A.J.
i. A. Joachim Bettinger
- Qualitätssicherung -
● Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung
Garantie der C.M.C GmbH Holding
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Sie erhalten auf dieses Gerät 3 Jahre Garantie ab Kaufdatum. Im Falle von Mängeln dieses Produkts stehen Ihnen gegen den Verkäufer des Produkts gesetzliche Rechte zu. Diese gesetzlichen Rechte werden durch unsere im Folgenden dargestellte Garantie nicht eingeschränkt.
• Garantiebedingungen
Die Garantiefrist beginnt mit dem Kaufdatum. Bitte bewahren Sie den Original-Kassenbon gut auf. Diese Unterlage wird als Nachweis für den Kauf benötigt. Tritt innerhalb von drei Jahren ab dem Kaufdatum dieses Produkts ein Material- oder Fabrikationsfehler auf, wird das Produkt von uns – nach unserer Wahl – für Sie kostenlos repariert oder ersetzt. Diese Garantieleistung setzt voraus, dass innerhalb der Drei-Jahres-Frist das defekte Gerät und der Kaufbeleg (Kassenbon) vorgelegt und schriftlich kurz beschrieben wird, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist. Wenn der Defekt von unserer Garantie gedeckt ist, erhalten Sie das reparierte oder ein neues Produkt zurück. Mit Reparatur oder Austausch des Produkts beginnt kein neuer Garantiezeitraum.
Garantiezeit und gesetzliche Mängelansprüche
Die Garantiezeit wird durch die Gewährleistung nicht verlängert. Dies gilt auch für ersetzte und reparierte Teile. Eventuell schon beim Kauf vorhandene Schäden und Mängel müssen sofort nach dem Auspacken gemeldet werden. Nach Ablauf der Garantiezeit anfallende Reparaturen sind kostenpflichtig.
Garantieumfang
Das Gerät wurde nach strengen Qualitätsrichtlinien sorgfältig produziert und vor Anlieferung gewissenhaft geprüft. Die Garantieleistung gilt für Material- oder Fabrikationsfehler. Diese Garantie erstreckt sich nicht auf Produkteile, die normaler Abnutzung ausgesetzt sind und daher als Verschleißteile angesehen werden können oder für Beschädigungen an zerbrechlichen Teilen, z.B. Schalter, Akkus oder solchen, die aus Glas gefertigt sind. Diese Garantie verfällt, wenn das Produkt beschädigt, nicht sachgemäß benutzt oder gewartet wurde. Für eine sachgemäße Benutzung des Produkts sind alle in der Bedienungsanleitung aufgeführten Anweisungen genau einzuhalten. Verwendungszwecke und Handlungen, von denen in der Bedienungsanleitung abgeraten oder vor denen gewarnt wird, sind unbedingt zu vermeiden. Bei missbräuchlicher und unsachgemäßer Behandlung,
Gewaltanwendung und bei Eingriffen, die nicht von unserer autorisierten Service-Niederlassung vorgenommen wurden, erlischt die Garantie.
• Abwicklung im Garantiefall
Um eine schnelle Bearbeitung ihres Anliegens zu gewährleisten, folgen Sie bitte den folgenden Hinweisen:
- Bitte halten Sie für alle Anfragen den Kassenbon und die Artikelnummer (z. B. IAN) als Nachweis für den Kauf bereit.
Die Artikelnummer entnehmen Sie bitte dem Typenschild am Produkt, einer Gravur am Produkt, dem Titelblatt Ihrer Anleitung (unten links) oder dem Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite des Produktes.
Sollten Funktionsfehler oder sonstige Mängel auftreten, kontaktieren Sie zunächst die nachfolgend benannte Serviceabteilung telefonisch oder per E-Mail.
Ein als defekt erfasstes Produkt können Sie dann unter Beifügung des Kaufbelegs (Kassenbon) und der Angabe, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist, für Sie portofrei an die Ihnen mitgeteilte Service Anschrift übersenden.
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