PA-1960 - Hifi-system Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PA-1960 Monacor
ELA-Hochleistungsverstärker High-Power PA Amplifier

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MONACOR PA-1900 POWER POWER POWER POWER POWERPA-1960
Bestell-Nr. • Order No. 17.2550
CE
BEDIENUNGSANLEITUNG INSTRUCTION MANUAL MODE D'EMPLOI ISTRUZIONI PER L'USO GEBRUIKSAANWIJZING MANUAL DE INSTRUCCIONES INSTRUKCJA OBSŁUGI SIKKERHEDSOPLYSNINGER SÄKERHETSFÖRESKRIFTER TURVALLISUUDESTA
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MONACOR PA-196D FAULT PROTECT CLIP SIGNAL POWER PRIORITY PCM v 12 1 2 3 4 5 STANDBY POWER 6 7 8
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9101113151817 SPEAKER OUTPUTS LOW 1 2 3 PRIORITY RELAY R/W/°C PA. SFD FALE DETECTIVE/AVOCURE 19 FACTORY SETTINGS "A" SPEAKER OUTPUT TABLE (INSDE) VOLTAGE IMPEDANCE SPEAKER OUTPUT SETTINGS 1 2 3 A 75V 65V 100V 75V 6.0V B 80V 70V 85V 70V 4.0V C 50V 60V 75V 40V 3.0V 10.0V 10.0V 5.0V 7.0V 5.0V 12.0V Pilot TIME POM INPUT PDM/STOCK SLAVE INPUT PGM INPUT FD/PRIORITY CONTROL PRIORITY INPUT LEVEL BATTERY 24 V/80 A POWER REMOTE BATTERY Z30V-/50Hz PA-6FM FALE DETECTIVE/AVOCUREELA-Hochleistungsverstärker
Diese Anleitung richtet sich an Installateure mit Fachkenntnissen in der 100-V-Beschallungstechnik. Bitte lesen Sie die Anleitung vor der Installation gründlich durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf.
Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschriebenen Bedienelemente und Anschlüsse.
Inhalt
1 Übersicht der Anschlüsse und Bedienelemente. 4
1.1 Frontseite 4
1.2 Rückseite 4
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch . 4
3 Einsatzmöglichkeiten 5
4 Einbau von Zusatzmodulen ..... 5
4.1 Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD . . . 5
4.1.1 Einbau und Anschluss. . . . . . . . . 5
4.1.2 Kalibrierung 5
4.2 Fehlermeldemodul PA-6FM ..... 5
5 Aufstellen des Verstärkers ..... 5
5.1 Rackeinbau 5
6 Verstärker anschließen ..... 6
6.1 Lautsprecher....6
6.2 Line-Signaleingänge 6
6.3 100-V-Eingang. . . . . . . . . . . . . . . . 6
6.4 Vorrangrelais und 24-V-Ausgang ..... 6
6.5 Ferngesteuertes Ein- und Ausschalten . . 6
6.6 Strom- und Notstromversorgung ..... 6
7 Inbetriebnahme 6
8 Schutzschaltung. 6
9 Technische Daten 6
1 Übersicht der Anschlüsse und Bedienelemente
1.1 Frontseite
1 Lautstärkeregler PGM für das Signal am Eingang PGM INPUT (12)
2 LED PRIORITY: leuchtet, wenn der Verstärker über den Anschluss PRI CTL (15) auf den Eingang PRIORITY INPUT (17) umgeschaltet ist
3 Betriebsanzeige POWER
4 LED SIGNAL: leuchtet ab einer bestimmten Lautstärke am Ausgang SPEAKER OUTPUTS (9)
5 LEDs zur Störungsanzeige
FAULT leuchtet, wenn ein Fehler im Verstärker aufgetreten ist
PROTECT leuchtet, wenn der Verstärker überhitzt oder ein Fehler im Verstärker aufgetreten ist
CLIP leuchtet, wenn der Verstärker übersteuert wird [Lautstärkeregler PGM (1) oder LEVEL (16) zurückdrehen]
6 Ein-/AusschalterPOWER
Hinweis: Liegt eine 24-V-Spannung von einer Notstromeinheit an den Anschlüssen BATTERY (21) an, lässt sich der Verstärker nicht ausschalten.
7 LED STANDBY: leuchtet, wenn der Verstärker mit dem 230-V-Stromnetz verbunden ist, mit dem Netzschalter (6) ausgeschaltet ist und keine 24-V-Spannung an den Anschlüssen BATTERY (21) anliegt
8 Luftansaugöffnungen für den Lüfter
1.2 Rückseite
Hinweis: Alle grünen Anschlussleisten lassen sich zu besseren Handhabung beim Festschrauben der Anschlussleitungen von ihren Steckverbindungen abziehen.
9 Lautsprecheranschlüsse
Wichtig! Ab Werk ist der Verstärker so eingestellt, dass für 100-V-Lautsprecher die Klemmen COM und 3 verwendet werden müssen.
10 Die Relaiskontakte schalten um, wenn der Verstärker über den Anschluss PRI CTL (15) auf den Eingang PRIORITY INPUT (17) umgeschaltet wird
11 alternativer Eingang SLAVE INPUT zum Anschluss an eine 100-V-Lautsprecherleitung
12 symmetrischer Line-Signaleingang PGM INPUT für normale Durchsagen und Hintergrundmusik; Empfindlichkeit für Vollaussteuerung 0,775 V (0 dBu)
13 DIP-Schalter
Nr. 1 zum Ein- und Ausschalten des 400-Hz-Hochpasses (senkt zur besseren Sprachverständlichkeit die Bässe ab)
Nr. 2 untere Position ON (Werkseinstellung), wenn das Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD (Zubehör) nicht eingebaut ist obere Position OFF, wenn das Modul eingebaut ist
Nr. 3 zum Ein- und Ausschalten des 20-kHz-Testtons, wenn das Modul PA-6FD eingebaut ist (siehe Kap. 4.1.1, Bedienschritt 6)
14 Kontroll-LED: leuchtet, wenn der Verstärker ordnungsgemäß arbeitet
15 Anschluss OUT für den 24-V-Ausgang (Spannung liegt bei eingeschaltetem Verstärker immer an; belastbar mit 0,5 A) und Anschluss PRI CTL für einen Vorrangschalter: bei geschlossenem Vorrangschalter schaltet der Verstärker vom Eingang PGM INPUT (12) auf den Eingang PRIORITY INPUT (17) um
16 Lautstärkeregler LEVEL für das Signal am Eingang PRIORITY INPUT (17)
17 symmetrischer Line-Signaleingang PRIORITY
INPUT für wichtige Durchsagen – siehe auch Positionen 15 und 16; Empfindlichkeit für Vollaussteuerung 0,775 V (0 dBu)
18 Abdeckblech, wird beim Einsetzen des Fehlermeldemoduls PA-6FM entfernt
19 Abdeckblech, wird beim Einsetzen des Fehlerüberwachungsmoduls PA-6FD entfernt
20 Luftaustrittsöffnungen
21 Anschlüsse BATTERY für eine 24-V-Notstrom-einheit
22 Anschlüsse POWER REMOTE für einen externen Schalter zum ferngesteuerten Ein- und Ausschalten
Hinweis: Zur Fernsteuerung darf der Verstärker nicht mit dem Schalter POWER (6) eingeschaltet sein.
23 Netzkabel zum Anschluss an eine Steckdose (230 V/50 Hz)
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch
Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und trägt deshalb das €Zeichen.
WARNUNG

Das Gerät wird mit lebensgefährlicher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor und stecken Sie nichts durch die Lüftungsöffnungen! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Im Betrieb liegt an den Anschlüssen SPEAKER OUTPUTS (9) und SLAVE INPUT (11) berührungsgefährliche Spannung bis 100 V an. Alle Anschlüsse nur bei ausgeschalteter ELA-Anlage vornehmen bzw. verändern.
- Das Gerät ist nur zur Verwendung im Innenbereich geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser, hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich 0–40°C).
- Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
- Die in dem Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie darum die Lüftungsöffnungen des Gehäuses nicht ab.
- Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose, wenn:
-
sichtbare Schäden am Gerät oder am Netz-kabel vorhanden sind,
-
nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,
-
Funktionsstörungen auftreten.
Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Reparatur in eine Fachwerkstatt.
- Ein beschädigtes Netzkabel darf nur durch eine Fachwerkstatt ersetzt werden.
- Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an.
- Verwenden Sie für die Reinigung nur ein trockenes, weiches Tuch, keine Chemikalien oder Wasser.
- Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Garantie für das Gerät und keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden übernommen werden.

Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
3 Einsatzmöglichkeiten
Der Verstärker PA-1960 mit einer Sinusausgangsleistung von 960 W ist speziell für den Einsatz in ELA-Anlagen konzipiert. Für Hintergrundmusik und für normale Durchsagen ist ein Linepegel-Eingang vorhanden. Für Notfalldurchsagen oder andere wichtige Durchsagen ist ein zweiter Linepegel-Eingang vorhanden. Mit einem separaten Schalter oder einem externen Relais lässt sich auf den zweiten Eingang umschalten.
Der PA-1960 lässt sich auch ganz einfach in eine bestehende ELA-Anlage integrieren, wenn mehr Leistung für weitere Lautsprecher benötigt wird. Dazu ist er mit einem 100-V-Eingang ausgestattet.
4 Einbau von Zusatzmodulen
Der Verstärker kann mit folgenden Zusatzmodulen von MONACOR erweitert werden:
PA-6FD Fehlerüberwachungsmodul PA-6FM Fehlermeldemodul
WARNUNG

Der Einbau von Zusatzmodulen darf nur durch Fachpersonal erfolgen. Vor dem Öffnen des Verstärkers den Netzstecker aus der Steckdose ziehen, anderenfalls besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages!
Falls eine Notstromeinheit angeschlossen ist, diese von den Anschlüssen BATTERY (21) trennen, damit der Verstärker auf jeden Fall außer Betrieb ist.
4.1 Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD
Das als Zubehör lieferbare Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD ist speziell für diesen Verstärker konzipiert. Es erzeugt einen 20-kHz- Sinustestton, der auf die Endstufe gegeben wird. Liegt der Testton aufgrund eines Defekts im Verstärker nicht am Anschluss SPEAKER OUTPUTS (9) an, leuchten die Anzeigen FAULT und PROTECT (5) auf. Außerdem erlischt die grüne LED (14) auf der Verstärkerrückseite. Über ein Relais lässt sich zusätzlich ein Signalgeber aktivieren.
4.1.1 Einbau und Anschluss

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ON OFF SW 1 CN601 PA-6FD
1) Den Gehäusedeckel des Verstärkers abschrauben und das Abdeckblech (19) entfernen. Die 4-polige Leitung, die am Abdeckblech befestigt ist, vom Blech lösen.
2) Die Steckbrücke SW 1 auf dem Modul in die Position ON stecken.
3) Das Modul an der Stelle des Abdeckblechs von außen einsetzen und festschrauben.
4) Die 4-polige Leitung, die am Abdeckblech befestigt war, in die Buchse CN 601 des Moduls stecken. Dabei muss der obere Pin der Buchse frei bleiben, siehe Abbildung des Moduls.
5) Die Anschlussleiste SPEAKER OUTPUT (9) des Verstärkers wie folgt mit der Anschlussleiste „Line In“ (b) des Moduls verbinden:
PA-1960PA-6FD

6) Den DIP-Schalter Nr. 2 (13) auf der Verstärkerrückseite in die obere Position OFF stellen und den DIP-Schalter Nr. 3 in die untere Position ON.
Wird jedoch der Eingang SLAVE INPUT (11) verwendet und liegt hier bereits ein 20-kHz-Testton von einem anderen Verstärker an, den DIP-Schalter Nr. 3 in die obere Position OFF stellen, sonst überlagern sich zwei Testtöne!
7) Wird von dem Modul ein Fehler erkannt, leuchten die LEDs FAULT und PROTECT (5) auf und der Relaiskontakt ↘ (a) schließt. An den Kontakt lässt sich zur Alarmierung ein Signalgeber anschließen. Die Belastbarkeit des Relaiskontakts beträgt 1 A bei max. \~ 120V oder max. = 24V.
Hinweis: Der Relaiskontakt schließt auch, wenn der Verstärker ausgeschaltet wird.
4.1.2 Kalibrierung
Es wird ein Oszilloskop oder ein Voltmeter benötigt, das Wechselspannungen bis mindestens 20 kHz messen kann.
1) Den Verstärker einschalten und die Lautstärkeregler PGM (1) und LEVEL (16) auf Null drehen, damit nur der 20-kHz-Testton an den Lautsprecherausgängen anliegt.
Wird der Eingang SLAVE INPUT (11) verwendet, darf während der Kalibrierung an diesem Eingang kein Signal einer Durchsage und kein Musiksignal anliegen, sondern eventuell nur ein 20-kHz-Testton von einem anderen Verstärker. Liegt ein 20-kHz-Testton an, den nächsten Bedienschritt überspringen und mit dem Schritt 3 fortfahren.
2) An den Kontakten COM und 3 der Anschlussklemme SPEAKER OUTPUTS (9) die Spannung des 20-kHz-Testtons messen. Mit dem Trimmregler OSC Level (d) den Pegel auf 2 V (5,6 V _ss ) einstellen.
3) Den Trimmregler Sensitivity (e) soweit aufdrehen, dass die LED Sense (c) aufleuchtet. Den Regler dann noch zwei Skalenstriche weiterdrehen. Die LED kann im Betrieb flackern; dieses ist kein Fehler.
4) Nach der Kalibrierung die Regler PGM (1) und LEVEL (16) wieder auf die gewünschte Lautstärke drehen.
4.2 Fehlermeldemodul PA-6FM

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CN5 PA-6FM
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MONACOR PA-6FM FAULT MONITOR MODULE fDas als Zubehör lieferbare Fehlermeldemodul PA-6FM ist speziell für diesen Verstärker konzipiert. Über die drei Relaisausgänge (f) können Signalgeber bei folgenden Fehlern aktiviert werden:
Die Relaiskontakte AC schalten um, wenn keine Netzspannung anliegt, die interne Netzsicherung durchgeschmolzen ist oder der Verstärker nicht mit dem Netzschalter (6) eingeschaltet ist.
Die Relaiskontakte DC schalten um, wenn die internen Sicherungen für die Notstromversorgung durchgeschmolzen sind oder keine Spannung von einer Notstromeinheit an den Anschlüssen BATTERY (21) anliegt.
Die Relaiskontakte FAN schalten um, wenn der interne Lüfter defekt oder nicht angeschlossen ist.
Hinweis: Alle Relaiskontakte schalten auch um, wenn der Verstärker ausgeschaltet wird.
1) Den Gehäusedeckel des Verstärkers abschrauben und das Abdeckblech (18) entfernen. Die 6-polige Leitung, die am Abdeckblech befestigt ist, vom Blech trennen.
2) Die 6-polige Leitung, die am Abdeckblech befestigt war, nach außen durch die neu entstandene Öffnung führen und in die Buchse CN 5 des Moduls stecken.
3) Das Modul PA-6FM an der Stelle des Abdeckblechs von außen einsetzen und festschrauben.
4) Die Signalgeber zur Alarmierung an die Relaisumschaltkontakte (f) anschließen. Der Aufdruck am Modul zeigt die Kontaktstellung im Fehlerfall und bei ausgeschaltetem Verstärker. Die Belastbarkeit der Relaiskontakte beträgt 1 A bei max. \~ 120 V oder max. = 24 V.
5 Aufstellen des Verstärkers
Der Verstärker ist für den Einschub in ein Rack für Geräte mit einer Breite von 482 mm (19") vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert durch alle Lüftungsöffnungen strömen können, damit eine ausreichende Kühlung der Endstufe gewährleistet ist.
5.1 Rackeinbau
Für die Rackmontage werden 3 HE (3 Höheneinheiten = 133 mm) benötigt. Damit das Rack nicht kopflastig wird, muss der Verstärker im unteren Bereich des Racks eingeschoben werden. Für eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht aus. Zusätzlich müssen Seitenschienen oder eine Bodenplatte das Gerät halten.
Die vom Verstärker erwärmte Luft muss aus dem Rack austreten können. Anderenfalls kommt es im Rack zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der Verstärker, sondern auch andere Geräte im Rack beschädigt werden können. Bei unzureichendem Wärmeabfluss in das Rack eine Lüftereinheit einsetzen (z. B. DPVEN-04).
6 Verstärker anschließen
Alle Anschlüsse sollten nur durch Fachpersonal und unbedingt bei ausgeschaltetem Verstärker vorgenommen werden!
Hinweis: Alle grünen Anschlussleisten lassen sich zu besseren Handhabung beim Festschrauben der Anschlussleitungen von ihren Steckverbindungen abziehen.
6.1 Lautsprecher
Die ELA-Lautsprecher an die Anschlussleiste SPEAKER OUTPUTS (9) anschließen: Die Minusanschlüsse mit dem Kontakt COM verbinden und die Plusanschlüsse mit dem Kontakt 1, 2 oder 3, der der Lautsprecher-Nennspannung entspricht. Hierbei darf eine Gesamtbelastung von 960 W Sinus durch die Lautsprecher nicht überschritten werden, sonst wird der Verstärker beschädigt.
Wichtig! Ab Werk ist der Verstärker so eingestellt, dass für 100-V-Lautsprecher die Klemmen COM und 3 verwendet werden müssen.
In der folgenden Tabelle sind alle möglichen Nennspannungen dargestellt:
| Steckbrücke in Position | Klemmen | ||
| 1 2 3 | |||
| A Werkseinstellung | 75V8 | 5V100V | |
| B 60V70V85V | |||
| C 50V60V75V | |||
WARNUNG Das Ändern der Werkseinstellung darf nur durch Fachpersonal erfolgen. Vor dem Öffnen des Verstärkers den Netz stecker aus der Steckdose ziehen und falls eine Notstromeinheit angeschlossen ist, diese von den Anschlüssen BATTERY (21) trennen. Anderenfalls besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages!
Den Gehäusedeckel des Verstärkers abschrauben. Auf der Leiterplatte mit den Anschlüssen SPEAKER OUTPUTS (9) und PRIORITY RELAY (10) befindet sich eine Drahtsteckbrücke. Die Brücke vom Kontakt A auf den Kontakt B oder C umstecken. Den Gehäusedeckel wieder festschrauben.
6.2 Line-Signaleingänge
Für Durchsagen und Musikwiedergabe wird ein ELA-Vorverstärker benötigt (z. B. PA-1414MX von MONACOR), an den Mikrofone und Audiogeräte (z. B. CD-Spieler, Radiogerät) angeschlossen werden können. Den Ausgang des Vorverstärkers mit dem Eingang PGM INPUT (12) verbinden.
Für Notfalldurchsagen oder andere wichtige Durchsagen ist der PA-1960 mit dem Eingang PRIORITY INPUT (17) ausgestattet. Sobald ein mit den Klemmen PRI CTL (15) verbundener Vorrangschalter oder verbundenes Relais geschlossen wird, schaltet der Verstärker vom Eingang PGM INPUT auf den Eingang PRIORITY INPUT um und es ist nur die Notfalldurchsage zu hören. Die Lautstärke für Notfalldurchsagen wird separat mit dem Regler LEVEL (16) auf der Rückseite eingestellt.
6.3 100-V-Eingang
Alternativ zu den Line-Signaleingängen (12) und (17) kann der 100-V-Eingang SLAVE INPUT (11) verwendet werden, um z. B. bei einer bestehenden ELA-Anlage zusätzliche Leistung für weitere Lautsprecher zu erhalten. Die Klemmen SLAVE INPUT an die 100-V-Lautsprecherleitung der ELA-Anlage anschließen.
Hinweis: Die Regler PGM (1) und LEVEL (16) beeinflussen nicht die Lautstärke des Signals, das am Eingang SLAVE INPUT anliegt. Die Signallautstärke an dem Verstärker einstellen, von dem das 100-V-Signal auf den PA-1960 gegeben wird.
6.4 Vorrangrelais und 24-V-Ausgang
Sobald ein mit den Klemmen PRI CTL (15) verbundener Vorrangschalter oder verbundenes Relais geschlossen wird, schaltet das interne Vorrangrelais um. Über dessen Anschlüsse PRIORITY RELAY (10) lassen sich weitere Vorgänge steuern, z. B. können ELA-Lautstärkeeinsteller mit Pflichtempfangsrelais auf maximale Lautstärke geschaltet werden.
Wird zum Schalten der Pflichtempfangsrelais eine 24-V-Spannung benötigt, kann z. B. die Spannung von der Klemme +24 V (15) über die Relaiskontakte geleitet werden. Die 24-V-Spannung ist mit 500 mA belastbar und lässt sich auch für andere Anwendungen nutzen.
6.5 Ferngesteuertes Ein- und Ausschalten
Der Verstärker lässt sich über einen separaten Schalter ferngesteuert ein- und ausschalten.
1) Die Schraubanschlüsse POWER REMOTE (22) über eine zweipolige Leitung mit einem einpoligen Ein-/Ausschalter verbinden.
2) Zum ferngesteuerten Ein- und Ausschalten darf der Verstärker mit dem Hauptschalter POWER (6) nicht eingeschaltet sein.
6.6 Strom- und Notstromversorgung
1) Soll der Verstärker bei einem Netzausfall weiterarbeiten, an die Klemmen BATTERY (21) eine 24-V-Notstromeinheit (z. B. PA-24ESP von MONACOR) anschließen. Der Verstärker muss über vier Leitungen mit der Notstromeinheit verbunden werden (Abb.). Für jede Leitung ist bei einer Länge von bis zu 4 m ein Kabelquerschnitt von mindestens 5 mm? erforderlich (z. B. Serie CPC-... von MONACOR).
Hinweis: Liegt die 24-V-Spannung von der Notstromeinheit an den Anschlüssen BATTERY an, lässt sich der Verstärker mit dem Schalter POWER (6) nicht ausschalten. Er schaltet bei einem Netzausfall oder im ausgeschalteten Zustand automatisch auf die Notstromversorgung um.

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BATTERY 24 V/80 A +24 V - MONACOR EMERGENCY POWER SUPPLY UNIT2) Zuletzt den Netzstecker des Anschlusskabels (23) in eine Steckdose (230 V/50 Hz) stecken.
Hinweis: Auch wenn der Verstärker ausgeschaltet ist, verbraucht er einen geringen Strom. Darum den Netzstecker aus der Steckdose ziehen und ggf. die Notstromeinheit abklemmen, wenn der Verstärker längere Zeit nicht betrieben wird.
7 Inbetriebnahme
Ist der Verstärker ausgeschaltet und liegt die Netzspannung an, leuchtet die Anzeige STANDBY (7).
1) Um Einschaltgeräusche zu vermeiden, zuerst alle anderen Geräte der ELA-Anlage einschalten.
2) Vor dem ersten Einschalten des Verstärkers die Regler PGM (1) und LEVEL (16) auf null stellen, um zu Anfang eine zu hohe Lautstärke zu vermeiden. Dann den Verstärker mit dem Schalter POWER (6) oder mit einem an den Klemmen POWER REMOTE (22) angeschlossenen Schalter einschalten. Die Betriebsanzeige POWER (3) leuchtet.
3) Den Regler PGM (1) auf die gewünschte Lautstärke einstellen. Die Anzeige SIGNAL (4) leuchtet ab einer bestimmten Lautstärke auf. Bei Übersteuerung leuchtet die rote Anzeige CLIP (5). Dann die Lautstärke mit dem Regler reduzieren.
4) Die Lautstärke für wichtige Durchsagen, die über den Eingang PRIORITY INPUT (17) auf den Verstärker gegeben werden, mit dem Regler LEVEL (16) auf der Geräterückseite einstellen. Dazu muss der Vorrangschalter (oder das Relais), der (das) mit den Klemmen PRI CTL (15) verbunden ist, geschlossen werden. Die Anzeige PRIORITY (2) leuchtet dann auf.
5) Für eine bessere Sprachverständlichkeit lässt sich mit dem DIP-Schalter Nr. 1 (13) ein Hochpass (400 Hz) einschalten (Position ON). Tieffrequente Störgeräusche werden damit unterdrückt.
8 Schutzschaltung
Der Verstärker ist mit einer Schutzschaltung gegen Überhitzung, Überlastung und Kurzschluss an den Lautsprecherausgängen ausgestattet. Bei einer Überhitzung leuchtet die Anzeige PROTECT (5) auf. Bei Überlastung, einem Kurzschluss oder einem anderen Fehler leuchtet zusätzlich die Anzeige FAULT auf. In jedem Fall wird der Verstärker stumm geschaltet. Leuchtet eine dieser Anzeigen auf, den Verstärker ausschalten und den Fehler durch Fachpersonal beheben lassen.
Ist das Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD (Kap. 4.) nicht eingesetzt, den DIP-Schalter Nr. 2 (13) auf der Verstärkerrückseite in die untere Position ON stellen, sonst spricht die Schutzschaltung an.
9 Technische Daten
Nennleistung: 960W
Klirrfaktor: .... < 0,4 %
Ausgangsspannung/
Ausgangsimpedanz: . . . 75 V/5,6 Ω 85 V/7,2 Ω 100 V/10 Ω
Eingänge
PGM + PRIORITY INPUT: 0,775 V/60 kΩ
SLAVE INPUT: ..... 100V
Frequenzbereich: ..... 35–20 000 Hz, –3 dB
Signal/Rauschabstand: .. > 100 dB (A-bewertet)
Hochpassfilter: ..... 400Hz, 6 dB/Oktave
Stromversorgung
Netzspannung:..... 230 V/50 Hz
Leistungsaufnahme: . . . 2600 VA
Notstromversorgung: .. 24V(==)/80A
Einsatztemperatur: ..... 0–40°C
Abmessungen (B × H × T): 482 × 133 × 374 mm, 3 HE (Höheneinheiten)
Gewicht: 25 kg
Änderungen vorbehalten.
9 Technische gegevens ..... 18