Sanipump ZFS 71 - Pumpe Sanibroyeur - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Tauchpumpe für Abwasser |
| Marke | Sanibroyeur |
| Modell | Sanipump ZFS 71 |
| Abmessungen (H x B x T) | 561 x 392 x 357 mm |
| Gewicht | 38 kg (Versionen 71.1 und 71.2), 44 kg (Versionen 71.3 und 71.4) |
| Stromversorgung | 230 V einphasig oder 400 V dreiphasig, 50 Hz |
| Leistungsaufnahme (P1) | Von 2,2 bis 3,9 kW je nach Version |
| Nennleistung (P2) | Von 1,6 bis 3,2 kW je nach Version |
| Nennstrom | Von 3,7 bis 10,5 A je nach Version |
| Maximale Förderhöhe | Bis zu 39 m (Version 71.4T) |
| Maximaler Durchfluss | 17 m³/h |
| Maximale Fluidtemperatur | 40 °C |
| Druckanschluss | Flansch DN50 |
| Motorgehäusematerial | Grauguss GG 20 |
| Laufradmaterial | Grauguss GG 20 |
| Wellenmaterial | Edelstahl 1.4021 |
| Gleitringdichtung | Siliziumkarbid (SiC) |
| Elektrischer Schutz | Klasse I, Fehlerstromschutzschalter 30 mA erforderlich |
| Verwendung | Abwasserentsorgung, ATEX-Zonen (mit geeignetem Steuergehäuse) |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung, Dichtungsprüfung, nicht am Kabel heben |
| Garantie | 24 Monate ab Kaufdatum |
Häufig gestellte Fragen - Sanipump ZFS 71 Sanibroyeur
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BEDIENUNGSANLEITUNG Sanipump ZFS 71 Sanibroyeur
1. SICHERHEIT \$ .18
1.1 Kennzeichnung von Hinweisen in der Betriebsanleitung ..... S.18
1.2 Personalqualifikation S.19
1.3 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise......S.19
1.4 Sicherheitsbewußtes Arbeiten ...... S.19
1.5 Sicherheitshinweise für den Betreiber / Bediener ..... S.19
1.6 Sicherheitshinweise für Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten S.19
1.7 Eigenmächtiger Umbau und Ersatzteilherstellung ...... S.20
1.8 Unzulässige Betriebsweisen S.20
2. ALLGEMEINES \$ .20
2.1 Zugehörigkeit S.20
2.2 Anfragen und Bestellungen....S.20
2.3 Technische Daten S.20
2.4 Einsatzbereich S.21
2.5Zubehör....S.22
3. TRANSPORT UND ZWISCHENLAGERUNG ..... S.22
4. BESCHREIBUNG \$ .22
4.1 Motoren....S.22
4.2 Pumpen S.22
4.3 Schaltgerät (Wechselstrom-Ausführung) S.22
5. INSTALLATION \$22
5.1 Elektrik....S.23
5.2 Hydraulik S.25
5.3 Niveauregulierung .... S.26
6. INBETRIEBNAHME \$ .26
7. WARTUNG/INSTANDHALTUNG .....S.26
8. STÖRUNGEN; URSACHEN UND BESEITIGUNG......S.26
9. GEWÄHRLEISTUNG S.27
10. TECHNISCHE ÄNDERUNGEN \$ .27
Anhang A: Kennlinien S.28
Anhang B : Einbaubeispiele....S.28
Anhang C : Pumpenabmessungen....S.29
Anhang D : Schnittzeichnung und Ersatzteilliste......S.30
1. SICHERHEIT
( aus:"VDMA-Einheitsblatt 24 292")
ACHTUNG
Dieses Gerät darf von Kindern im Alter von mindestens 8 Jahren und von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen und mentalen Fähigkeiten sowie von Personen ohne Erfahrung und Kenntnisse der Bedienung nur unter der Voraussetzung benutzt werden, dass sie ordungsgemäß beaufsichtigt werden und in die sichere Bedienung des Geräts eingewiesen wurden und dass sie die möglichen Risiken verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Die Reinigung und Wartung durch den Nutzer darf nicht von unbeaufsichtigten Kindern durchgeführt werden.
STROMANSCHLUSS :
Die elektrische Montage muss von einem Elektrotechniker realisiert werden. Die Versorgungsleitung des Geräts muss geerdet (Klasse I) und durch einen hochempfindlichen Schutzschalter (30 mA) geschützt sein. Geräte ohne Steckdose müssen an einen Hauptschalter an das Stromnetz angeschlossen werden, der die Trennung aller Pole gewährleistet (mindestens 3 mm Kontaktabstand). Der Anschluss darf ausschließlich der Stromzufuhr des Geräts dienen.
Wenn das Stromkabel beschädigt ist, muss es vom Hersteller, seinem Kundendienst oder ähnlich qualifiziertem Fachpersonal ersetzt werden, um Gefahren zu vermeiden.
Diese Betriebsanleitung enthält grundlegende Hinweise, die bei Aufstellung, Betrieb und Wartung zu beachten sind. Daher ist diese Betriebsanleitung unbedingt vor Montage und Inbetriebnahme vom Monteur sowie dem zuständigen Fachpersonal/Betreiber zu lesen und muß ständig am Einsatzort der Maschine/Anlage verfügbar sein.
Es sind nicht nur die unter diesem Hauptpunkt Sicherheit aufgeführten, allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten, sondern auch die unter anderen Hauptpunkten eingefügten, speziellen Sicherheitshinweise, so z.B. für den privaten Gebrauch.
1.1 Kennzeichnung von Hinweisen in der Betriebsanleitung
| [1022] GEFAHR | GefahrDieser Begriff definiert eine Gefahr mit erhöhtem Risiko, das zum Tod oder schweren Verletzungen führen kann, wenn sie nicht vermieden wird. |
![]() | GefahrenbereichDieses Symbol warnt in Kombination mit einem Schlüsselwort vor Gefahren, die zum Tod oder zu Verletzungen führen können. |
![]() | Gefährliche elektrische SpannungDieses Symbol warnt in Kombination mit einem Schlüsselwort vor Gefahren der elektrischen Spannung und informiert über den Schutz vor elektrischer Spannung. |
![]() | SachschädenDieses Symbol warnt in Kombination mit dem Schlüsselwort ACHTUNG vor Gefahren für die Maschine. |
Direkt an der Maschine angebrachte Hinweise wie z.B. drehrichtunspfeil, kennzeichen der Fluidanschlüsse, müssen unbedingt beachtet und in vollständig lesbarem Zustand gehalten werden.
1.2 Personalqualifikation und Schulung
Das Personal für Bedienung, Wartung, Inspektion und Montage muß die entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten aufweisen. Verantwortungsbereich, Zuständigkeit und die Überwachung des Personals müssen durch den Betreiber genau geregelt sein. Liegen bei dem Personal nicht die notwendigen Kenntnisse vor, so ist dieses zu schulen und zu unterweisen. Dies kann, falls erforderlich, im Auftrag des Betreibers der Maschine durch den Hersteller/Lieferer erfolgen. Weiterhin ist durch den Betreiber sicherzustellen, daß der Inhalt der Betriebsanleitung durch das Personal voll verstanden wird.
1.3 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise
Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für Umwelt und Maschine zur Folge haben. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann zum Verlust jeglicher Schadensersatzansprüche führen.
Im Einzelnen kann Nichtbeachtung beispielsweise folgende Gefährdungen nach sich ziehen:
- Versagen wichtiger Funktionen der Maschine/Anlage
- Versagen vorgeschriebener Methoden zur Wartung und Instandhaltung
- Gefährdung von Personen durch elektrische, mechanische und chemische Einwirkungen
- Gefährdung der Umwelt durch Leckage von gefährlichen Stoffen.
1.4 Sicherheitsbewußtes Arbeiten
Die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Sicherheitshinweise, die bestehenden nationalen Vorschriften zur Unfallverhütung sowie eventuelle interne Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften des Betreibers sind zu beachten.
1.5 Sicherheitshinweise für den Betreiber/Bediener
- Führen heiße oder kalte Maschinenteile zu Gefahren, müssen diese Teile bauseitig gegen Berührung gesichert sein.
- Berührungsschutz für sich bewegende Teile (z.B. Kupplung) darf bei sich in Betrieb befindlicher Maschine nicht entfernt werden.
- Leckagen (z.B. der Wellendichtung) gefährlicher Fördergüter (z.B. explosiv, giftig, heiß) müssen so abgeführt werden, daß keine Gefährdung für Personen und Umwelt entsteht. Gesetzliche Bestimmungen sind einzuhalten.
- Gefährdungen durch elektrische Energie sind auszuschließen (Einzelheiten hierzu siehe z.B. in den Vorschriften des VDE und der örtlichen Energieversorgungsunternehmen).
1.6 Sicherheitshinweise für Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten
Der Betreiber hat dafür zu sorgen, daß alle Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten von autorisiertem und qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden, das sich durch eingehendes Studium der Betriebsanleitung ausreichend informiert hat.
Grundsätzlich sind Arbeiten an der Maschine nur im Stillstand durchzuführen. Die in der Betriebsanleitung beschriebene Vorgehensweise zum Stillsetzen der Maschine muß unbedingt eingehalten werden.
Pumpen oder Pumpenaggregate, die gesundheitsgefährdende Medien fördern, müssen dekontaminiert werden. Unmittelbar nach Abschluß der Arbeiten müssen alle Sicherheits- und Schutzeinrichtungen wieder angebracht bzw. in Funktion gesetzt werden.
Vor der (Wieder)inbetriebnahme sind die im Abschnitt Inbetriebnahme aufgeführten Punkte zu beachten.
1.7 Eigenmächtiger Umbau und Ersatzteilherstellung
Umbau oder Veränderungen der Maschine sind nur nach Absprache mit dem Hersteller zulässig. Originalersatzteile und vom Hersteller autorisiertes Zubehör dienen der Sicherheit. Die Verwendung anderer Teile kann die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.8 Unzulässige Betriebsweisen
Die Betriebssicherheit der gelieferten Maschine ist nur bei bestimmungsmäßiger Verwendung entsprechend Abschnitt 2 -Allgemeines der Betriebsanleitung gewährleistet. Die im Datenblatt angegebenen Grenzwerte dürfen auf keinen Fall überschritten werden.
2. ALLGEMEINES
2.1 Zugehörigkeit
Diese Betriebsanleitung ist gültig für die Abwasser-Tauchpumpen SANIPUMP® ZFS 71.
Bei Nichtbeachtung der Betriebsanleitung - insbesondere der Sicherheitshinweise - sowie beim eigen-mächtigen Umbau des Geräts oder dem Einbau von Nicht-Originalersatzteilen erlischt automatisch der Gewährleistungsanspruch. Für hieraus resultierende Schäden übernimmt der Hersteller keine Haftung!
Wie jedes andere Elektrogerät kann auch dieses Produkt durch fehlende Netzspannung oder einen technischen Defekt ausfallen. Wenn Ihnen dadurch ein Schadenentstehen kann, sollte entsprechend der Anwendung ein Notstromaggregat, eine zweite Anlage und/oder eine netzunabhängige Alarmanlage einge-plant werden. Auch nach dem Kauf stehen wir Ihnen als Hersteller zur Beratung gern zur Verfügung. Bei Defekten oder Schadensfällen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
Baugrößen :
2.2 Anfragen und Bestellungen
Anfragen und Bestellungen richten Sie bitte an Ihren Fachhändler.
2.3 Technische Daten
| SANIPUMP® | ZFS 71.1 S ZFS 71.1 T ZFS 71.2 T ZFS 71.3 T ZFS 71.4 T | ||||
| Aufnahmeleistung P1 [kW] 2,2 2,1 2,1 | 3,69 3,9 | ||||
| Nennleistung P2 [kW] 1,6 1,7 1,7 3,2 | 3,2 | ||||
| Spannung U [V] 230 400 400 400 400 | |||||
| Frequenz f [Hz] 50 | |||||
| Nennstromaufnahme I [A] 10,5 3,7 3,7 | 6,5 6,5 | ||||
| Drehzahl n [min-1] | 2800 | ||||
| Max. Fördermenge Q_max [ m^3/h ] | 17 | ||||
| Max. Förderhöhe H_max [m] | 22 | 22 | 25 | 35 | 39 |
| Max. Mediumstemperatur t_max [°C] | 40 | ||||
| SANIPUMP® ZFS 71.1 S ZFS 71.1 T ZFS 71.2 T ZFS 71.3 T ZFS 71.4 T | |||||
| Druckanschluss Flansch DN50 | |||||
| Gewicht mit Kabel [kg] 38 38 38 44 44 | |||||
| Rel. Einschaltdauer ED S1 - Dauerbetrieb (vollständig überflutet), S3 - 40 % (ausgetaucht) | |||||
| Mindest-Flüssigkeitsstand Unterkante Motorgehäuse | |||||
Werkstoffe
| Motorgehäuse | Lau | GG 20 | |
| Motorwelle | Schne | 1.4 | |
| Pumpengehäuse | |||
| Lagerflansch | GG 20 | SichGleitringdichtungenSiC (Siliziumkarbid) | |
| Schneidflansch | 1.4112 | Sonstige DichtungenNBR, FPM |
2.4 Einsatzbereich
Die Abwasser-Tauchpumpen Typ SANIPUMP® ZFS 71 dienen zur Entwässerung von Schmutz- und Abwasserschächten, Fäkaliensammelgruben, Kläranlagen u.ä. in explosionsgefährdeten Bereichen. Der Explosionsschutz der Pumpe gilt nur in Verbindung mit einem Schaltgerät für explosionsgeschützte Pumpen mit Auswertung des thermischen Wicklungsschutzes.
Die Abwässer dürfen keine Inhaltsstoffe enthalten welche die die Materialien der Pumpe des Schachtes oder der Schachteinbauteile angreifen.
Dabei ist folgendes zu beachten (Auszug aus DIN VDE 0165):
Für das Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen gilt die „Verordnung über elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Räumen“ (ElexV). Diese Verordnung regelt unter anderem auch die Frage der Zulassung explosionsgeschützter elektrischer Betriebsmittel und die Zuständigkeit (Anerkennung) von Sachverständigen. (DIN VDE 0165 1.1.1)
Bei Beurteilung der Explosionsgefahr, d.h. bei Festlegung explosionsgefährdeter Bereiche, sind die „Richtlinien für die Vermeidung von Gefahren durch explosionsfähige Atmosphäre mit Beispielsammlung - Explosionsschutz-Richtlinie - (EX-RL)“ zu berücksichtigen. Sofern es sich um Sonderfälle handelt oder Zweifel über die Festlegung explosionsgefährdeter Bereiche bestehen, entscheiden die Aufsichtsbehörden. (DIN VDE 0165 1.1.2)
Für medizinische Bereiche gilt DIN VDE 0107. (DIN VDE 0165 1.2)
Für das Errichten von elektrischen Anlagen in Bereichen, die durch Explosivstoffe gefährdet sind, gilt DIN VDE 0166. (DIN VDE 0165 1.3)
Für den Betrieb elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen gilt DIN VDE 0105 Teil 9. (DIN VDE 0165 1.4)
Diese Bestimmung gilt nicht für das Errichten elektrischer Anlagen in Grubenbauten, die durch Grubengas gefährdet werden können. Hierfür gelten die Normen der Reihe DIN VDE 0118 „Errichten elektrischer Anlagen in bergbaulichen Betrieben unter Tage“. (DIN VDE 0165 1.5)
Begriffe :
- "Explosionsgefährdete Bereiche" sind Bereiche, in denen aufgrund der örtlichen und betrieblichen Verhältnisse explosionsfähige Atmosphäre in gefahrdrohender Menge (gefährliche explosionsfähige Atmosphäre) auftreten kann (Explosionsgefahr). (DIN VDE 0165 2.1)
- "Explosionsfähige Atmosphäre" ist ein Gemisch von brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebel oder Stäuben mit Luft einschließlich üblicher Beimengungen, z.B. Feuchte, unter atmosphärischen Bedingungen, in dem sich eine Reaktion nach erfolgter Zündung selbständig fortpflanzt. Als atmosphärische Bedingungen gelten hier Gesamtdrücke von 0,8 bis 1,1 bar und Gemischtemperaturen von -20 bis +60°C. (DIN VDE 0165 2.2)
2.5 Zubehör
Alle Pumpen der Baureihe SANIPUMP® ZFS 71 werden mit freiem Kabelende geliefert. Schaltgeräte für Pumpen mit Ex-Schutz sind in Standard- oder Sonderaus-führung mit verschiedenen Niveausteuerungen lieferbar.
Zum Aufstellen der Pumpe ist ein Bodenstützring (vorzugsweise für transportablen Einsatz) oder eine Kupplungseinrichtung (stationärer Einsatz) lieferbar.
3. TRANSPORT UND ZWISCHENLAGERUNG
Die Pumpen SANIPUMP® ZFS 71 soll grundsätzlich an der hierfür vorgesehenen Öse an der Oberseite oder am Handgriff angehoben und/oder transportiert werden. Keinesfalls darf die Pumpe am Zuleitungskabel angehoben werden.
Zum Zwischenlagern der Pumpen genügt die Aufbewahrung an einem kühlen, trockenen, frostfreien und dunklen Ort. Das Laufrad ist bei längerer Lagerung der Pumpe mindestens 1x pro Monat durchzudrehen um das Verkleben der Gleitringdichtungen zu verhindern.
4. BESCHREIBUNG
4.1 Motoren
Die Pumpen SANIPUMP® ZFS 71 sind mit einem Wechsel- bzw. Drehstrom-Asynchronmotor ausgestattet. In jede der drei Motorwicklungen sind 2 Temperaturfühler (Bi-Metall) integriert, die als Temperaturregler bzw. Temperaturbegrenzer (Öffner) arbeiten. Wird der Motor aus irgendeinem Grund zu heiß, so spricht zuerst der Temperaturregler an und schaltet den Motor ab. Der Motor darf dann bei Abkühlung automatisch wieder zuschalten. Erhitzt sich der Motor über die Auslösetempe-ratur des Temperaturreglers spricht der Temperaturbegrenzer an.
Der Motor darf dann ausschließlich von Hand wieder in Betrieb genommen werden. Dies darf jedoch erst ge-schehen, wenn eine Fehleranalyse durchgeführt und die Störungsursache beseitigt worden ist.
Die Motoren sind von der BVS - Dortmund geprüft und haben die Konformitätsbescheinigungen : BVS 05 ATEX E 028 X.
4.2 Pumpen
Das Pumpengehäuse und das Laufrad sind aus Grauguss, die Schneideinrichtung, welche saugseitig vordem Lauf-rad sitzt, ist aus einer speziellen Legierung gefertigt. Sie sorgt dafür, dass Feststoffe nicht direkt in die Pumpe gelangen und diese dann verstopfen, sondern dass jene erst zerkleinert werden Als Druckabgang besitzen die Pumpen einen Flansch DN 50.
4.3 Schaltgerät
Die Pumpen werden ohne Schaltgerät ausgeliefert.
5. INSTALLATION

GEFAHR

- Vor allen Arbeiten an der Anlage ist die Stromversorgung zu unterbrechen.
- Die elektrischen Anschlüsse dürfen keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
5.1 Elektrik
Sicherheitsbestimmungen :
- Alle verwendeten Elektroanlagen müssen der Norm IEC 364 / VDE 0100 entsprechen, d.h., dass z. B. Steckdosen Erdungsklemmen aufweisen müssen.
- Der elektrische Anschluss darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden! Die einschlägigen VDE Vorschriften 0100 beachten!
- Das elektrische Netz, an das die Anlage angeschlossen wird, muss über einen hochempfindlichen separaten FI-Schutzschalter IA <30 mA vor der Steuerung verfügen, oder um einem Ausfall der Steuerung beim Ansprechen des FI-Schutzschalters vorzubeugen, ist je Pumpe ein FI-Schutzschalter zwischen Steuerung und Pumpe zu installieren. Bei der Installation in Bade- und Duschräumen sind die entsprechenden DIN VDE 0100 Teil 701-Vorschriften zu beachten.
- Bitte beachten Sie die Vorschriften der EN 12 056-4.
- Bei Drehstromanschluss ist die externe Absicherung mit Sicherungsautomaten der Charakteristik K generell 3-polig mechanisch verriegelt auszuführen. Damit ist eine komplette Netztrennung sichergestellt und 2-Phasenlauf ausgeschlossen.
- Alle elektrischen Geräte wie Steuerung, Alarmgeber und Steckdose müssen in trockenen Räumen überflutungssicher installiert werden.
- Achtung! Vor jeder Montage und Demontage der Pumpe oder sonstiger Arbeiten an der Anlage ist diese vom elektrischen Netz zu trennen.
- Durch Überlastung kann sich der Motor überhitzen. Bei Überhitzung niemals die heißen Oberflächen am Motor berühren.
- Bei Verwendung eines Verlängerungskabels muss dieses qualitativ dem mitgelieferten Anschlusskabel entsprechen.
Die Pumpe in Wechselstrom-Ausführung muss mit einem Hilfsschaltgerät betrieben werden. Dieses ist mit folgenden Elementen auszustatten:
Hauptschalter, Sicherungen, Leistungsschütz, thermisches Motorschutzrelais, Betriebskondensator 60 μF, Wider-einschaltsperre für Begrenzerkreis, Meldeleuchten "Betrieb" und "Störung", Ex i - Relais und einem Schwimmer für den Trockenlaufschutz.
Die Pumpe wird mittels des an das Schaltgerät angeschlossenen Kabels mit Schukostecker an eine Schutzkon-taktsteckdose angeschlossen.

GEFAHR

- Das Schaltgerät muss außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs angebracht werden!
- Der Schwimmer für den Trockenlaufschutz muss so angebracht werden, dass ein Absinken des Wasserstandes unter die Unterkante Motorgehäuse nicht möglich ist.
Eine weitere elektrische Installation ist nicht notwendig. Bei Bedarf kann das Motorgehäuse an der dafür vorgesehenen externen Erdungsklemme zusätzlich geerdet werden.
Wird ein Schaltgerät an die Pumpe SANIPUMP® ZFS 71.1 angeschlossen, so erfolgt der Anschluss wie folgt :

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NETZ 1~230 V/50 Hz L1 N Sicherung Überstrom- schutz Motorschütz U1 U2 Betriebskondensator Z1 3 thermischer Wicklungsschutz Regelkreis Begrenzerkreis TB1 TB2 TB3 4 5 6 M 1~ 230 V 50 Hz PE Grün/GelbDrehstromausführung:
Die Adern des 7-adrigen Anschlusskabels der Pumpen in Drehstrom-Ausführung sind folgendermaßen gekennzeichnet :
| Grün/Gelb PE Schutzleiter (Erdung) | ||
| 1 | U1 | Drei Wicklungen, Sternschaltungn2 V1 |
| 3 | W1 | |
| 4 TB1 zweiter Kontakt Regelkreis | ||
| 5 TB2 gemeinsamer Kontakt für Regler- und Begrenzerkreis | ||
| 6 TB3 zweiter Kontakt Begrenzerkreis | ||

GEFAHR

- Das Schaltgerät muss außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs angebracht werden!
- Der Schwimmer für den Trockenlaufschutz muss so angebracht werden, dass ein Absinken des Wasserstandes unter die Unterkante Motorgehäuse nicht möglich ist.
Anschlussplan Drehsrommotor :

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NETZ 3~ 400 V/50 Hz L1 L2 L3 Sicherung Überstrom- schutz Motorschütz U1 V1 W1 1 2 3 M 3~ 400 V 50 Hz thermischer Wicklungsschutz Regelkreis Begrenzerkreis TB1 TB2 TB3 4 5 6 PE - Grün/GelbAnschuss des thermischen Wicklungsschutzes :
- Regelkreis: TB1 und TB2 müssen in einem Schaltgerät so angeschlossen werden, das folgende Funktion gewährleistet wird: Sprechen diese Thermofühler an, so wird die Pumpe abgeschaltet, bis die Temperatur wieder gefallen ist. Jetzt schaltet die Pumpe wieder ein.
- Begrenzerkreis: TB2 und TB3 müssen in einem Schaltgerät so angeschlossen werden, das folgende Funktion gewährleistet wird: Sprechen diese Thermofühler an, (Ausfall des Regelkreises), so wird die Pumpe abgeschaltet und kann ausschließlich von Hand wieder in Betrieb genommen werden. Dies darf jedoch erst geschehen, wenn eine Fehleranalyse durchgeführt und die Störungsursache beseitigt worden ist.
Die Abwassertauchpumpe muss wirksam gegen das Ansaugen von Luft geschützt werden!
Diese Pumpen dürfen nicht in Trockenaufstellung montiert werden, da der Explosionsschutz einen Mindestwasserstand bis Unterkante Motorgehäuse vorschreibt.
Aufstellung mit Bodenstützring :
- Bodenstützring am Ansaugflansch der Pumpe montieren und Pumpe aufstellen. Dabei auf ausreichende Standfestigkeit der Pumpe achten.
- Druckseite mit Flansch DN 50 anschließen
- Sollte druckseitig ein Schlauch verlegt werden, so müssen Knickstellen vermieden werden.
- Versorgungskabel knickfrei, ohne Zugbelastung und ohne Scheuerstellen verlegen.
Aufstellung für Schachteinbau :
- Rohrspanner am Schachtinnenrand positionieren und mit zwei Schrauben lose fixieren.
- Position der Führungsrohraufnahme des Kupplungsfußes ausloten, Kupplungsfuß am Schachtboden ausrichten und mit den mitgelieferten Schwerlastdübeln montieren.
- Druckleitung und Armaturen spannungsfrei installieren.
-
Führungsrohr auf Kupplungsfuß aufstecken, auf richtige Länge absägen, Rohrspanner aufstecken und endgültig festschrauben.
-
Kupplungsstück und Ablasskette an Pumpe montieren, Pumpe an der Kette (Führungsrohr in Kupplungsstück einfädeln) ablassen und einkuppeln, Kette am Rohrspanner griffbereit einhängen.
- Versorgungskabel knickfrei, ohne Zugbelastung und ohne Scheuerstellen verlegen.
5.3 Niveauregulierung
Die Pumpen SANIPUMP® ZFS 71 müssen so über eine Niveauregulierung gesteuert werden, dass ein Absinken des Wasserstandes unter den mini-mal zulässigen Pegel (Unterkante Motorgehäuse) unbedingt vermieden wird.
Die Niveauregelung kann z.B. mittels Schwimmerschalter, elektropneumatisch (Druckschalter) oder durch andere geeignete Methoden erfolgen. Der Einschaltpunkt der Pumpe sollte so eingestellt werden, dass die Pumpe vollständig im Wasser eingetaucht ist.
Wird die Niveauregulierung über Schwimmerschalter realisiert, so muss das Signal der Schwimmer über eigensi-chere Ex i -Relais weitergegeben werden.
6. INBETRIEBNAHME
Alle Anschlüsse nochmals auf korrekte Montage überprüfen, Absperrschieber auf Durchlass stellen und Niveausteuerung auf korrekte Funktion prüfen.
Bei der Durchführung des Probelaufes Rohrleitungen auf Dichtigkeit prüfen und gegebenenfalls neu eindichten.
7. WARTUNG/INSTANDHALTUNG

GEFAHR

Vor allen Arbeiten ist die Anlage vom Netz zu trennen.
Nach jeweils halbjährlicher bis jährlicher Laufzeit muss der Ölvorrat im Dichtungsträger wie folgt kontrolliert werden: die Pumpe auf sauberem Untergrund so zur Seite legen, dass die Ölbefüllschraube nach oben zeigt. Diese Schraube wird herausgedreht und der Ölstand kontrolliert. Fehlt lediglich eine geringe Menge Öl, so kann der Ölvorrat problemlos ergänzt werden. Bei erheblichem Ölverlust oder einer Vermischung des Öls mit Wasser muss der Kundendienst informiert werden. Ist das Öl mit Wasser vermischt, sind die Gleitringdichtungen durch den Hersteller oder einen autorisierten Fachbetrieb zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ersetzten.
Auch alle sonstigen Wartungsarbeiten an der Pumpe und an der elektrischen Anlage sollen halbjährlich bis jährlich (bzw. je nach Einsatzfall auch in kürzeren Intervallen) durch den Hersteller oder einen autorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden. Bei Schäden an der Pumpe und/oder der elektrischen Anlage informieren Sie bitte umge-hend den Kundendienst.
8. STÖRUNGEN; URSACHEN UND BESEITIGUNG

GEFAHR

Vor allen Arbeiten an der Anlage ist der Netzstecker zu ziehen!
| Störung Ursache Behebung | ||
| 1. Motor dreht sich nicht | - Netzspannung fehlt bzw. falsch- fehlerhafter Anschluss- defektes Stromkabel- defekter/falscher Kondensator- Laufrad/Schneidmesser blockiert- aktivierter Motorschutz (Überhitzung, Blockierung, Spannungsfehler oder sonstiger Defekt)- Steuerungsfehler/defekter Schwimmerschalter- Motor defekt | - Spannungsversorgung überprüfen- Anschluss korrigieren- Austausch (Kundendienst)- Austausch (Kundendienst)- Reinigen- Prüfen, Kundendienst informieren- Prüfen, Kundendienst informieren- Austausch (Kundendienst) |
| 2. Motor dreht sich, fördert aber nicht | - Laufrad verstopft oder verschlossen- Rückschlagklappe verstopft- Absperrschieber verstopft/verschlossen- Druckleitung verstopft/ Schlauch geknickt- Ansaugstutzen verstopft- Drehrichtung falsch- Wassermangel im Schacht | - Reinigen/Austausch- Reinigen- Reinigen/Öffnen- Reinigen /Knickstellen entfernen- Reinigen- Korrektur- Abschalten/Kundendienst informieren |
| 3. Motor schaltet im Anlauf ab | - Spannung falsch bzw. schwankt- Thermoschutz falsch ausgelegt- Stromaufnahme zu hoch | - Korrektur/Kundendienst- Prüfen/Kundendienst- Kundendienst |
| 4. Motor schaltet nicht aus | - Steuerungsfehler- Schwimmerschalter falsch/defekt | - Kundendienst- Austausch/Kundendienst |
9. GEWÄHRLEISTUNG
Als Hersteller übernehmen wir für diese Pumpen eine Gewährleistung von 24 Monaten ab Kaufdatum. Als Nachweis gilt Ihr Kaufbeleg. Innerhalb dieser Gewährleistungszeit beseitigen wir nach unserer Wahl durch Reparatur oder Austausch des Gerätes unentgeltlich alle Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehlern beruhen.
Von der Gewährleistung ausgenommen sind Schäden, die auf unsachgemäßen Gebrauch und Verschleiß zurückzuführen sind. Folgeschäden, die durch Ausfall des Gerätes auftreten, werden von uns nicht übernommen.
10. TECHNISCHE ÄNDERUNGEN
Technische Änderungen im Sinne der Weiterentwicklung vorbehalten wir uns vor.
Anhang A : Kennlinien

line
| Q [m³/h] | H [m] (71.1) | H [m] (71.2) | H [m] (71.3) | H [m] (71.4) | | -------- | ------------ | ------------ | ------------ | ------------ | | 0 | 22.5 | 25.0 | 26.0 | 39.0 | | 2 | 21.5 | 24.0 | 25.5 | 38.0 | | 4 | 20.5 | 23.0 | 24.5 | 37.0 | | 6 | 19.5 | 22.0 | 23.5 | 36.0 | | 8 | 18.5 | 21.0 | 22.5 | 35.0 | | 10 | 17.5 | 20.0 | 21.5 | 34.0 | | 12 | 16.5 | 19.0 | 20.5 | 33.0 | | 14 | 15.5 | 18.0 | 19.5 | 32.0 | | 16 | 14.5 | 17.0 | 18.5 | 31.0 | | 18 | 13.5 | 16.0 | 17.5 | 30.0 | | 20 | 12.5 | 15.0 | 16.5 | 29.0 |Anhang B : Einbaubeispiele
Schachteinbau mit Führungsrohr

Aufstellung mit Bodenstützring

| 1a Kupplungsfuß 4 Rückflußverhinderer |
| 1b Führungsstück 5 Keilflachschieber |
| 1c Rohrspanner 6 Ablasskette mit Schäkel |
| 2 Flanschkrümmer 7 Bodenstützring |
| 3 Führungsrohr 5/4" 9 Druckleitung |
Anhang C : Pumpenabmessungen
Schachteinbau mit Führungsrohr

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392 201 70 357 G1 1/4" Flansch DN50 PN 10 512 82 130 105 356 561Aufstellung mit Bodenstützring

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281,5 160,5 528 Flansch DN50 80 134 250 286Einstellwerte für Schneidspalt und Pumpenhydraulik

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Schneidspalt 0 < 0,05mm Luftspalt zw. Laufrad und Deckel 0 < 0,2 mmAnhang D : Schnittzeichnung und Ersatzteilliste

| Pos. Art. Nr. Bezeichnung Menge | |||
| 1 17369 Motor komplett SANIPUMP® ZFS 71.1 S 230 V 1 | |||
| 1 17368 Motor komplett SANIPUMP® ZFS 71.1 T und ZFS 71.2 T 400 V 1 | |||
| 1 17370 Motor komplett SANIPUMP® ZFS 71.3 T und ZFS 71.4 T 400 V 1 | |||
| 2 17356 GLRD LD1/25-G38 Motorseitig 1 | |||
| 3 1 679 Sicherungsring DIN471-A25x1,2 1 | |||
| 4 16381 Innensechskantschraube M8x25-A2 5 | |||
| 5 17377 GLRD MG1/25-G6 Medienseitig 1 | |||
| 6 17373 Laufrad ZFS 71.1 ∅135 1 | |||
| 6 17371 Laufrad ZFS 71.2 ∅145 1 | |||
| 6 17372 Laufrad ZFS 71.3 ∅160 1 | |||
| 6 17351 Laufrad ZFS 71.4 ∅170 1 | |||
| 7 17350 Deckel ZFS 71 1 | |||
| 8 17109 Senkschraube M5x10-A2 DIN965 3 | |||
| 9 17352 Messerverschraubung ZFS 71 1 | |||
| 10 11640 Verschlussschraube, bea. G 3/8 (Entlüftung) | 1 | ||
| 10 11639 Verschlussschraube G3/8 DIN910 (Öl) | 1 | ||
| 11 11663 Ringschraube DIN 580-M8-A2 | 1 | ||
| 12 15320 Inhensechskantschraube M6x20-A2 4 | |||
| 13 10008 Inhensechskantschraube M6x10-A2 4 | |||
| 14 17355 Pumpengehäuse ZFS 71 | 1 | ||
| 15 17353 Schneidplatte ZFS 71 | 1 | ||
| 16 17354 Schneidmesser ZFS 71 | 1 | ||
| 17 11822 O-Ring 160 x 3,5-NBR70 | 1 | ||
| 18 11629 O-Ring 147 x 3 | 1 | ||
| 19 11672 Dichtring 8x14x1 Cu | 1 | ||
| 20 11659 Tragegriff | 1 | ||
| 21 10666 Inhensechskantschraube M6x12-A2 DIN 912 | 2 | ||
| 22 17375 Passscheibe 10x30x0,1 1.4301 | 2 | ||
| 22 17376 Passscheibe 10x30x0,5 1.4301 | 2 | ||
| 23 11656 O-Ring 125x2-NBR70 | 1 | ||
| 24 11646 Dichtring 17x22x1,5 Cu für Pos 230 | 2 | ||
| 70 11645 Sperrzahnscheibe S8x13x0,8 A2 | 4 | ||
| 11690 Wisura technisches Weissöl NFW | 0,4 L | ||
SOMMAIRE
1. SÉCURITÉ ...... p 33
3. TRANSPORT ET ENTREPOSAGE ......p 37
4. DESCRIPTION ...... p 37
8. PANNES, CAUSES ET RÉSOLUTION ......p 41
9. GARANTIE ...... p 42
10. MODIFICATIONS TECHNIQUES ...... p 42
10. MODIFICHE TECNICHE......p 57
Allegato A : Linea caratteristica....p 58
10. MODIFICHE TECNICHE
ELEKTRISCHE AANSLUITING:
2.3 Technische gegevens
| SANIPUMP® ZFS 71.1 S ZFS 71.1 T ZFS 71.2 T ZFS 71.3 T ZFS 71.4 T | |||||
| Opnamevermogen P1 [kW] 2,2 2,1 2,1 | 1 3,69 3,9 | ||||
| Nominaal vermogen P2 [kW] 1,6 1,7 | 1,7 3,2 3,2 | ||||
| Spanning U [V] 230 400 400 400 400 | |||||
| Frequentie f [Hz] 50 | |||||
| Nominale stroomopname I [A] 10,5 3,7 | 7 3,7 6,5 6,5 | ||||
| Toerental n [min-1] 2800 | |||||
| Max. transportoeveelheid Q_max [m3/h] | 17 | ||||
| Max. transportoogte H_max [m] 22 22 | 25 35 39 | ||||
| Max. Mediumtemperatuur t_max [°C] 40 | |||||
| Drukaansluiting Flens DN50 | |||||
| Gewicht met kabel [kg] 38 38 38 44 | 44 | ||||
| Rel. inschakelduur ED | S1- continu bedrijf (volledig ondergedompeld), S3 - 40 % (boven water) | ||||
| Minimum vloeistofniveau | onderkant motorbehuizing | ||||
Materialen
| Motorhuis | GG 20 | Loopwiel | GG 20 |
| Motoras | 1.4021 | Stansmes | 1.4112 |
| Pompbehuizing | GG 20 | Lagerhulpflens | ST 37-2 |
| Lagerflens | GG 20 | Glijringdichtingen | SiC (siliciumcarbide) |
| Snijflens | 1.4112 | Overige dichtingen | NBR, FPM |
2.4 Toepassing
1. SEGURANÇA......p. 93
Suisse Schweiz Svizzera
Tel. +41 (0)32 631 04 74 Fax. +41 (0)32 631 04 75
Benelux
Tel. +31 475 487100 Fax. +31 475 486515
Sverige
Tel. +08-404 15 30
Norge
Tel. +08-404 15 30
Polska
Tel. (+4822) 732 00 33 Fax. (+4822) 751 35 16
РОССИЯ
Tel. (495) 258 29 51 Fax. (495) 258 29 51
Česká Republika
Tel. +420 266 712 855 Fax. +420 266 712 856
România
Tel. +40 724 364 543 service@saniflo.ro
Türkiye
Tel. +90 212 275 30 88
Brazil
Tel. (11) 3052-2292
中国
Tel. +86(0)21 6218 8969 Fax. +86(0)21 6218 8970
South Africa
Tel. +27 (0) 21 286 00 28


