Sanipump ZPG 71 - Pumpe Sanibroyeur - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Sanibroyeur Sanipump ZPG 71 - page 14

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BEDIENUNGSANLEITUNG Sanipump ZPG 71 Sanibroyeur

Abwasser-Tauchpumpe • Bedienungs-/Installationsanleitung

ZPG 71-Originalbetriebsanleitung-Alle Rechte vorbehalten Die Inhalte dieses Dokuments dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers verbreitet, reproduziert, geändert oder an Dritte weitergegeben werden. Dieses Dokument kann ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Stand der Betriebsanleitung : Februar 2020

1. SICHERHEIT ............................................................ S.15

1.1 Kennzeichnung von Hinweisen in der Betriebsanleitung ..... S.15

Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise .......... S.16

1.4 Sicherheitsbewußtes Arbeiten ......................................... S.16

1.5 Sicherheitshinweise für den Betreiber / Bediener ............. S.16

Sicherheitshinweise für Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten S.16

1.7 Eigenmächtiger Umbau und Ersatzteilherstellung ............... S.17

1.8 Unzulässige Betriebsweisen ........................................... S.17

TRANSPORT UND ZWISCHENLAGERUNG

10. TECHNISCHE ÄNDERUNGEN .............................S.23

S.24 Anhang C : Schnittzeichnung und Ersatzteilliste

( aus:“VDMA-Einheitsblatt 24 292“) ACHTUNG Dieses Gerät darf von Kindern im Alter von mindestens 8 Jahren und von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen und mentalen Fähigkeiten sowie von Personen ohne Erfahrung und Kenntnisse der Bedienung nur unter der Voraussetzung benutzt werden, dass sie ordungsgemäß beaufsichtigt werden und in die sichere Bedienung des Geräts eingewiesen wurden und dass sie die möglichen Risiken verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Die Reinigung und Wartung durch den Nutzer darf nicht von unbeaufsichtigten Kindern durchgeführt werden. STROMANSCHLUSS : Die elektrische Montage muss von einem Elektrotechniker realisiert werden. Die Versorgungsleitung des Geräts muss geerdet (Klasse I) und durch einen Fehlerstromschutzschalter (FI) (30 mA) geschützt sein. Die Stromzufuhr muss über eine Sicherung, Trennung aller Pole (mindestens 3 mm Kontaktabstand), gewährleistet sein. Der Anschluss darf ausschließlich der Stromzufuhr des Geräts dienen. Wenn das Stromkabel beschädigt ist, muss es vom Hersteller, seinem Kundendienst oder ähnlich qualifiziertem Fachpersonal ersetzt werden, um Gefahren zu vermei- den. Diese Betriebsanleitung enthält grundlegende Hinweise, die bei Aufstellung, Betrieb und Wartung zu beachten sind. Daher ist diese Betriebsanleitung unbedingt vor Montage und Inbetriebnahme vom Monteur sowie dem zuständigen Fachpersonal/Betreiber zu lesen und muß ständig am Einsatzort der Maschine/Anlage verfügbar sein. Es sind nicht nur die unter diesem Hauptpunkt Sicherheit aufgeführten, allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten, sondern auch die unter anderen Hauptpunkten eingefügten, speziellen Sicherheitshinweise, so z.B. für den privaten Gebrauch.

1.1 Kennzeichnung von Hinweisen in der Betriebsanleitung

GefahrDieser Begriff definiert eine Gefahr mit erhöhtem Risiko, das zum Tod oder schweren Verletzungen führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.GefahrenbereichDieses Symbol warnt in Kombination mit einem Schlüsselwort vor Gefahren, die zum Tod oder zu Verletzungen führen können.Gefährliche elektrische SpannungDieses Symbol warnt in Kombination mit einem Schlüsselwort vor Gefahren der elektrischen Spannung und informiert über den Schutz vor elektrischer Spannung.SachschädenDieses Symbol warnt in Kombination mit dem Schlüsselwort ACHTUNG vor Gefahren für die Maschine.16 Direkt an der Maschine angebrachte Hinweise wie z.B. drehrichtunspfeil,kennzeichen der Fluidanschlüsse, müssen unbedingt beachtet und in vollständig lesbarem Zustand gehalten werden.

1.2 Personalqualikation und Schulung

Das Personal für Bedienung, Wartung, Inspektion und Montage muß die entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten aufweisen. Verantwortungsbereich, Zuständigkeit und die Überwachung des Personals müssen durch den Betreiber genau geregelt sein. Liegen bei dem Personal nicht die notwendigen Kenntnisse vor, so ist dieses zu schulen und zu unterweisen. Dies kann, falls erforderlich, im Auftrag des Betreibers der Maschine durch den Hersteller/Lieferer erfolgen. Weiterhin ist durch den Betreiber sicherzustellen, daß der Inhalt der Betriebsanleitung durch das Personal voll verstanden wird.

1.3 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise

Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für Umwelt und Maschine zur Folge haben. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann zum Verlust jeglicher Schadensersatzansprüche führen. Im Einzelnen kann Nichtbeachtung beispielsweise folgende Gefährdungen nach sich ziehen:

  • Versagen wichtiger Funktionen der Maschine/Anlage
  • Versagen vorgeschriebener Methoden zur Wartung und Instandhaltung
  • Gefährdung von Personen durch elektrische, mechanische und chemische Einwirkungen
  • Gefährdung der Umwelt durch Leckage von gefährlichen Stoffen.

1.4 Sicherheitsbewußtes Arbeiten

Die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Sicherheitshinweise, die bestehenden nationalen Vorschriften zur Unfallverhütung sowie eventuelle interne Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften des Betreibers sind zu beachten.

1.5 Sicherheitshinweise für den Betreiber/Bediener

  • Führen heiße oder kalte Maschinenteile zu Gefahren, müssen diese Teile bauseitig gegen Berührung gesichert sein.
  • Berührungsschutz für sich bewegende Teile (z.B. Kupplung) darf bei sich in Betrieb befindlicher Maschine nicht entfernt werden.
  • Leckagen (z.B. der Wellendichtung) gefährlicher Fördergüter (z.B. explosiv, giftig, heiß) müssen so abgeführt werden, daß keine Gefährdung für Personen und Umwelt entsteht. Gesetzliche Bestimmungen sind einzuhalten.
  • Gefährdungen durch elektrische Energie sind auszuschließen (Einzelheiten hierzu siehe z.B. in den Vorschriften des VDE und der örtlichen Energieversorgungsunternehmen).

Sicherheitshinweise für Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten Der Betreiber hat dafür zu sorgen, daß alle Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten von autorisiertem und qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden, das sich durch eingehendes Studium der Betriebsanleitung ausreichend informiert hat. Grundsätzlich sind Arbeiten an der Maschine nur im Stillstand durchzuführen. Die in der Betriebsanleitung beschriebene Vorgehensweise zum Stillsetzen der Maschine muß unbedingt eingehalten werden. Pumpen oder Pumpenaggregate, die gesundheitsgefährdende Medien fördern, müssen dekontaminiert werden. Unmittelbar nach Abschluß der Arbeiten müssen alle Sicherheits- und Schutzeinrichtungen wieder angebracht bzw. in Funktion gesetzt werden. Vor der (Wieder)inbetriebnahme sind die im Abschnitt Inbetriebnahme aufgeführten Punkte zu beachten.17

1.7 Eigenmächtiger Umbau und Ersatzteilherstellung

Umbau oder Veränderungen der Maschine sind nur nach Absprache mit dem Hersteller zulässig. Originalersatzteile und vom Hersteller autorisiertes Zubehör dienen der Sicherheit. Die Verwendung anderer Teile kann die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.

1.8 Unzulässige Betriebsweisen

Die Betriebssicherheit der gelieferten Maschine ist nur bei bestimmungsmäßiger Verwendung entsprechend Abschnitt 2 -Allgemeines der Betriebsanleitung gewährleistet. Die im Datenblatt angegebenen Grenzwerte dürfen auf keinen Fall überschritten werden. Hinweis: Um eine Verstopfung der Pumpe zu vermeiden dürfen folgende Stoffe nicht im Schmutzwasser enthalten sein:

  • Feste Stoffe, Faserstoffe, Teer, Sand, Zement, Asche, grobes Papier, Papierhandtücher, Feucht-tücher, Hygieneartikel, Pappe, Schutt, Müll, Schlachtabfälle, Fette, Öle.
  • Abwasser mit schädlichen Stoffen (DIN 1986-100), z. B. fetthaltiges Abwasser von Großküchen. Die Einleitung darf nur über einen Fettabscheider nach DIN 4040-1 erfolgen.

Diese Betriebsanleitung ist gültig für die Schmutzwasser-Tauchpumpen SANIPUMP

ZPG 71. Bei Nichtbeachtung der Betriebsanleitung - insbesondere der Sicherheitshinweise - sowie beim eigen-mächtigen Umbau des Geräts oder dem Einbau von Nicht- Originalersatzteilen erlischt automatisch der Gewährleistungsanspruch. Für hieraus resultierende Schäden übernimmt der Hersteller keine Haftung! Wie jedes andere Elektrogerät kann auch dieses Produkt durch fehlende Netzspannung oder einen technischen Defekt ausfallen. Wenn Ihnen dadurch ein Schaden entstehen kann, sollte entsprechend der Anwendung ein Notstromaggregat, eine zweite Anlage und/oder eine netzunabhängige Alarmanlage eingeplant werden. Auch nach dem Kauf stehen wir Ihnen als Hersteller zur Beratung gern zur Verfügung. Bei Defekten oder Schadensfällen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. Baugrößen: SANIPUMP

2.2 Anfragen und Bestellungen

Anfragen und Bestellungen richten Sie bitte an Ihren Fachhändler.18

2.3 Technische Daten

ZPG 71.1 S ZPG 71.1 T ZPG 71.2 T ZPG 71.3 T Aufnahmeleistung P1 [kW] 2,2 2,1 3,9 3,9 Nennleistung P2 [kW] 1,6 1,7 3,2 3,2 Spannung U [V] 230 400 400 400 Frequenz f [Hz] 50 Nennstromaufnahme I [A] 10,5 3,7 6,5 6,5 Drehzahl n [min-1] 2800 Max. Fördermenge Q max [m³/h] 17 Max. Förderhöhe H max [m] 43 43 43 43 Max. Mediumstemperatur t max [°C] 19 19 26 31 Druckanschluss Flansch DN50 Gewicht mit Kabel [kg] 38 38 38 44 Rel. Einschaltdauer ED S1 - Dauerbetrieb (vollständig überflutet), S3 - 40 % (ausgetaucht) Mindest-Flüssigkeitsstand Unterkante Motorgehäuse Werkstoffe Motorgehäuse GG 20 Laufrad GG 20 Motorwelle 1.4021 Sonstige Dichtungen NBR, FPM Pumpengehäuse GG 20 Lagerhilfsflansch ST 37-2 Lagerflansch GG 20 Gleitringdichtungen SiC (Siliziumkarbid)

Die Schmutzwasser-Tauchpumpen Typ SANIPUMP

ZPG 71 dienen zur Entwässerung von Schmutzwasserschächten. Die Abwässer dürfen keine Inhaltsstoffe enthalten welche die die Materialien der Pumpe des Schachtes oder der Schachteinbauteile angreifen.

Alle Pumpen der Baureihe SANIPUMP

ZPG 71 werden mit freiem Kabelende geliefert. Schaltgeräte für Pumpen sind in Standard- oder Sonderausführung mit verschiedenen Niveausteuerungen lieferbar. Zum stationären Aufstellen der Pumpe ist eine Kupplungseinrichtung lieferbar.

3. TRANSPORT UND ZWISCHENLAGERUNG

ZPG 71 soll grundsätzlich an der hierfür vorgesehenen Öse an der Oberseite oder am Handgriff angehoben und/oder transportiert werden. Keinesfalls darf die Pumpe am Zuleitungskabel angehoben werden. Zum Zwischenlagern der Pumpen genügt die Aufbewahrung an einem kühlen, trockenen, frostfreien und dunklen Ort. Das Laufrad ist bei längerer Lagerung der Pumpe mindestens 1x pro Monat durchzudrehen um das Verkleben der Gleitringdichtungen zu verhindern.

ZPG 71 sind mit einem Wechsel- bzw. Drehstrom-Asynchronmotor ausgestattet.19 In jede der drei Motorwicklungen ist 1 Temperaturfühler (Bi-Metall) integriert, die als Temperaturregler (Öffner) arbeiten. Wird der Motor aus irgendeinem Grund zu heiß, so spricht der Temperaturregler an und schaltet den Motor ab. Der Motor darf dann bei Abkühlung automatisch wieder zuschalten.

Das Pumpengehäuse und das Laufrad sind aus Grauguss. Als Druckabgang besitzen die Pumpen einen Flansch DN 50.

Die Pumpen mit 400 V Drehstrommotor werden ohne Schaltgerät ausgeliefert. Die Pumpen mit 230 V Wechselstrommotor werden mit einem Schaltgerät mit Kondensator und Motorschutz ausgeliefert.

- Vor allen Arbeiten an der Anlage ist die Stromversorgung zu unterbrechen. - Die elektrischen Anschlüsse dürfen keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden.

Sicherheitsbestimmungen :

  • Alle verwendeten Elektroanlagen müssen der Norm IEC 364 / VDE 0100 entsprechen, d.h., dass z. B. Steckdosen Erdungsklemmen aufweisen müssen.
  • Der elektrische Anschluss darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden! Die einschlägigen VDE Vorschriften 0100 beachten !
  • Das elektrische Netz, an das die Anlage angeschlossen wird, muss über einen hochempfindlichen separaten FI-Schutzschalter IA <30 mA vor der Steuerung verfügen, oder um einem Ausfall der Steuerung beim Ansprechen des FI-Schutzschalters vorzubeugen, ist je Pumpe ein FI-Schutzschalter zwischen Steuerung und Pumpe zu installieren. Bei der Installation in Bade- und Duschräumen sind die entsprechenden DIN VDE 0100 Teil 701-Vorschriften zu beachten.
  • Bitte beachten Sie die Vorschriften der EN 12 056-4.
  • Bei Drehstromanschluss ist die externe Absicherung mit Sicherungsautomaten der Charakteristik K generell 3-polig mechanisch verriegelt auszuführen. Damit ist eine komplette Netztrennung sichergestellt und 2-Phasenlauf ausgeschlossen.
  • Alle elektrischen Geräte wie Steuerung, Alarmgeber und Steckdose müssen in trockenen Räumen überflutungssicher installiert werden.
  • Achtung! Vor jeder Montage und Demontage der Pumpe oder sonstiger Arbeiten an der Anlage ist diese vom elektrischen Netz zu trennen.
  • Durch Überlastung kann sich der Motor überhitzen. Bei Überhitzung niemals die heißen Oberflächen am Motor berühren.
  • Bei Verwendung eines Verlängerungskabels muss dieses qualitativ dem mitgelieferten Anschlusskabel entsprechen. Die Pumpe in Wechselstrom-Ausführung muss mit dem mitgeliefertem Hilfsschaltgerät betrieben werden. Die Pumpe wird mittels des an das Schaltgerät angeschlossenen Kabels mit Schukostecker an eine Schutzkontaktsteckdose angeschlossen.20 - Das Schaltgerät muss außerhalb des überflutungsgefährdeten Bereichs angebracht werden! - Der Schwimmer für den Trockenlaufschutz muss so angebracht werden, dass ein Absinken des Wasserstandes unter die Unterkante Motorgehäuse nicht möglich ist. Eine weitere elektrische Installation ist nicht notwendig. Bei Bedarf kann das Motorgehäuse an der dafür vorgesehenen externen Erdungsklemme zusätzlich geerdet werden. Wird ein Schaltgerät an die Pumpe SANIPUMP

ZPG 71.1 S angeschlossen, so erfolgt der Anschluss wie folgt : 1~ 230 V/50 Hz

Überstrom- schutzSicherung NETZ Motorschütz BetriebskondensatorthermischerWicklungsschutzPE Grün/Gelb Drehstromausführung : Die Adern des 7-adrigen Anschlusskabels der Pumpen in Drehstrom-Ausführung sind folgendermaßen gekennzeichnet: Grün/Gelb PE Schutzleiter (Erdung) 1 U1 Drei Wicklungen, Sternschaltungn2 V1 3 W1 4 TB1 erster Kontakt Regelkreis 5 TB2 zweiter Kontakt Regelkreis - Das Schaltgerät muss außerhalb des überflutungsgefährdeten Bereichs angebracht werden! - Der Schwimmer für den Trockenlaufschutz muss so angebracht werden, dass ein Absinken des Wasserstandes unter die Unterkante Motorgehäuse nicht möglich ist.21 Anschlussplan Drehsrommotor : 3~ 400 V/50 Hz

Überstrom- schutz Sicherung NETZ Motorschütz thermischer Wicklungsschutz PE - Grün/Gelb Anschuss des thermischen Wicklungsschutzes: Regelkreis : TB1 und TB2 müssen in einem Schaltgerät so angeschlossen werden, das folgende Funktion gewährleistet wird: sprechen diese Thermofühler an, so wird die Pumpe abgeschaltet, bis die Temperatur wieder gefallen ist. Jetzt schaltet die Pumpe wieder ein.

5.2 Hydraulic system

Die Schmutzwassertauchpumpe muss wirksam gegen das Ansaugen von Luft geschützt werden! Diese Pumpen dürfen nicht in Trockenaufstellung montiert werden, da der Explosionsschutz einen Mindestwasserstand bis Unterkante Motorgehäuse vorschreibt. Aufstellung mit Bodenstützring : - Bodenstützring am Ansaugflansch der Pumpe montieren und Pumpe aufstellen. Dabei auf ausreichende Standfestigkeit der Pumpe achten. - Druckseite mit Flansch DN 50 anschließen. - Sollte druckseitig ein Schlauch verlegt werden, so müssen Knickstellen vermieden werden. - Versorgungskabel knickfrei, ohne Zugbelastung und ohne Scheuerstellen verlegen. Aufstellung für Schachteinbau : - Rohrspanner am Schachtinnenrand positionieren und mit zwei Schrauben lose fixieren. - Position der Führungsrohraufnahme des Kupplungsfußes ausloten, Kupplungsfuß am Schachtboden ausrichten und mit den mitgelieferten Schwerlastdübeln montieren. - Druckleitung und Armaturen spannungsfrei installieren. - Führungsrohr auf Kupplungsfuß aufstecken, auf richtige Länge absägen, Rohrspanner aufstecken und endgültig festschrauben.22 - Kupplungsstück und Ablasskette an Pumpe montieren, Pumpe an der Kette (Führungsrohr in Kupplungsstück einfädeln) ablassen und einkuppeln, Kette am Rohrspanner griffbereit einhängen. - Versorgungskabel knickfrei, ohne Zugbelastung und ohne Scheuerstellen verlegen.

5.3 Niveauregulierung

ZPG 71 müssen so über eine Niveauregulierung gesteuert werden, dass ein Absinken des Wasserstandes unter den minimal zulässigen Pegel (Unterkante Motorgehäuse) unbedingt vermieden wird. Die Niveauregelung kann z.B. mittels Schwimmerschalter, elektropneumatisch (Druckschalter) oder durch andere geeignete Methoden erfolgen. Der Einschaltpunkt der Pumpe sollte so eingestellt werden, dass die Pumpe vollständig im Wasser eingetaucht ist. Wird die Niveauregulierung über Schwimmerschalter realisiert, so muss das Signal der Schwimmer über eigensichere Ex i -Relais weitergegeben werden.

Alle Anschlüsse nochmals auf korrekte Montage überprüfen, Absperrschieber auf Durchlass stellen und Niveausteuerung auf korrekte Funktion prüfen. Bei der Durchführung des Probelaufes Rohrleitungen auf Dichtigkeit prüfen und gegebenenfalls neu eindichten.

7. WARTUNG/INSTANDHALTUNG

Vor allen Arbeiten ist die Anlage vom Netz zu trennen. Nach jeweils halbjährlicher bis jährlicher Laufzeit muss der Ölvorrat im Dichtungsträger wie folgt kontrolliert werden: die Pumpe auf sauberem Untergrund so zur Seite legen, dass die Ölbefüllschraube nach oben zeigt. Diese Schraube wird herausgedreht und der Ölstand kontrolliert. Fehlt lediglich eine geringe Menge Öl, so kann der Ölvorrat problemlos ergänzt werden. Bei erheblichem Ölverlust oder einer Vermischung des Öls mit Wasser muss der Kundendienst informiert werden. Ist das Öl mit Wasser vermischt, sind die Gleitringdichtungen durch den Hersteller oder einen autorisierten Fachbetrieb zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ersetzten. Auch alle sonstigen Wartungsarbeiten an der Pumpe und an der elektrischen Anlage sollen halbjährlich bis jährlich (bzw. je nach Einsatzfall auch in kürzeren Intervallen) durch den Hersteller oder einen autorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden. Bei Schäden an der Pumpe und/oder der elektrischen Anlage informieren Sie bitte umge-hend den Kundendienst.

8. STÖRUNGEN ; URSACHEN UND BESEITIGUNG

Vor allen Arbeiten an der Anlage ist der Netzstecker zu ziehen !23 Störung Ursache Behebung

nicht - Netzspannung fehlt bzw. falsch - fehlerhafter Anschluss - defektes Stromkabel - defekter/falscher Kondensator - Laufrad/Schneidmesser blockiert - aktivierter Motorschutz (Überhitzung, Blockierung, Spannungsfehler oder sonstiger Defekt) - Steuerungsfehler/defekter Schwim- merschalter - Motor defekt - Spannungsversorgung überprüfen - Anschluss korrigieren - Austausch (Kundendienst) - Austausch (Kundendienst) - Reinigen - Prüfen, Kundendienst informieren - Prüfen, Kundendienst informieren - Austausch (Kundendienst)

2. Motor dreht sich,

fördert aber nicht - Laufrad verstopft oder verschlissen - Rückschlagklappe verstopft - Absperrschieber verstopft/verschlossen - Druckleitung verstopft/ Schlauch geknickt - Ansaugstutzen verstopft - Drehrichtung falsch - Wassermangel im Schacht - Reinigen/Austausch - Reinigen - Reinigen/Öffnen - Reinigen /Knickstellen entfernen - Reinigen - Korrektur - Abschalten/Kundendienst informieren

3. Motor schaltet im

Anlauf ab - Spannung falsch bzw. schwankt - Thermoschutz falsch ausgelegt - Stromaufnahme zu hoch - Korrektur/Kundendienst - Prüfen/Kundendienst - Kundendienst

nicht aus - Steuerungsfehler - Schwimmerschalter falsch/defekt - Kundendienst - Austausch/Kundendienst

Als Hersteller übernehmen wir für diese Pumpen eine Gewährleistung von 24 Monaten ab Kaufdatum. Als Nachweis gilt Ihr Kaufbeleg. Innerhalb dieser Gewährleistungszeit beseitigen wir nach unserer Wahl durch Reparatur oder Austausch des Gerätes unentgeltlich alle Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehlern beruhen. Von der Gewährleistung ausgenommen sind Schäden, die auf unsachgemäßen Gebrauch und Verschleiß zurückzuführen sind. Folgeschäden, die durch Ausfall des Gerätes auftreten, werden von uns nicht übernommen.

10. TECHNISCHE ÄNDERUNGEN

Technische Änderungen im Sinne der Weiterentwicklung vorbehalten wir uns vor.24 Anhang A : Kennlinien Anhang B : Pumpenabmessungen Schachteinbau mit Führungsrohr Aufstellung mit Bodenstützring25 Anhang C : Schnittzeichnung und Ersatzteilliste Pos. Art. Nr. Bezeichnung 1 Bezeichnung 2 Menge 10 17842 Motor kompl ZPG 71.1 S mit Lagerflansch 1 10 17840 Motor kompl ZPG 71.1 T mit Lagerflansch 1 10 17841 Motor kompl ZPG 71.2 und 3 T 1 11 17854 Paßfeder A6x6x10 Form A, DIN6885 1

10. MODIFICHE TECNICHE

2.3 Technische gegevens

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Produktinformationen

Marke : Sanibroyeur

Modell : Sanipump ZPG 71

Kategorie : Pumpe