VICTRON ENERGY Skyllai - Batterieladegerät

Skyllai - Batterieladegerät VICTRON ENERGY - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice VICTRON ENERGY Skyllai - page 45
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ProdukttypIntelligentes Batterieladegerät
MarkeVictron Energy
ModellSkylla-i (24/80, 24/100, Versionen 1+1 oder 3 Ausgänge)
Eingangsspannung230 VAC (Bereich 185-265 VAC)
Eingangsfrequenz45-65 Hz
Leistungsfaktor0,98
Ladespannung (Absorption)28,8 VDC (einstellbar je nach Batterie)
Ladespannung (Float)27,6 VDC
Lagerungsspannung26,4 VDC
Nennladestrom80 A oder 100 A je nach Modell
Anzahl Ausgänge2 (1+1) oder 3 unabhängige Ausgänge
LadealgorithmusAdaptiv 7-stufig (Blei) oder 4-stufig (LiFePo4)
SchutzVerpolung (Sicherung), Kurzschluss, Überhitzung, Überspannung
KühlungInterner Lüfter (temperaturgesteuert)
Abmessungen (H x B x T)405 x 250 x 150 mm
Gewicht7 kg
GehäusematerialAluminium (blau RAL 5012)
SchutzartIP 21
Betriebstemperaturbereich-20 bis 60 °C (volle Leistung bis 40 °C)
Max. Luftfeuchtigkeit95 % nicht kondensierend
BatterieanschlussM8-Muttern
NetzanschlussKlemmverschraubung 10 mm² (AWG 7)
KommunikationsportsVE.Can (2 x RJ45), NMEA 2000
ParallelbetriebJa, über CAN-Bus synchronisiert
AlarmrelaisDPST, 240 VAC/4 A oder 35 VDC/4 A
WartungJährliche Überprüfung der Anschlüsse; keine besondere Wartung
NormenSicherheit EN 60335-1/-2-29, Emission EN 55014-1, Störfestigkeit EN 55014-2

Häufig gestellte Fragen - Skyllai VICTRON ENERGY

Wie ist das Vorgehen beim Anschließen der Batterie?
Trennen Sie die Netzverbindung, schließen Sie dann die Batteriekabel am Ladegerät an (M8-Muttern festziehen), und verbinden Sie schließlich die Kabel unter Beachtung der Polarität mit der Batterie. Der Skylla-i ist nicht gegen Verpolung geschützt: Achten Sie auf die richtige Reihenfolge von Plus und Minus.
Wie wähle ich den Batterietyp aus?
Verwenden Sie den Drehschalter auf der Steuerplatine, um den Batterietyp auszuwählen (Gel, AGM, OPzS, Lithium, usw.). Siehe die Tabelle der Positionen im Handbuch für die entsprechenden Absorptions- und Floatspannungen.
Was tun, wenn die Störungs-LED leuchtet?
Die rote LED zeigt einen Fehler an. Mögliche Ursachen sind eine zu hohe Batteriespannung (>36 V), eine zu lange Bulk-Phase (>10 h) oder eine zu hohe Innentemperatur. Überprüfen Sie die Batteriespannung, die Anschlüsse und die Belüftung. Wenn das Problem weiterhin besteht, konsultieren Sie die Liste der Fehlercodes.
Kann ich mehrere Ladegeräte parallel anschließen?
Ja, mehrere Skylla-i (gleiche Modelle) können über den CAN-Bus synchronisiert werden. Verwenden Sie RJ45 UTP-Kabel und Abschlusswiderstände. Die DIP-Schalter und Drehschalter müssen an allen Ladegeräten identisch eingestellt sein.
Wie installiere ich den externen Temperatursensor?
Schließen Sie das rote Kabel an den „+“-Anschluss und das schwarze Kabel an den „-“-Anschluss des Temperatursensors auf der Anschlussleiste an. Befestigen Sie den Sensor am Minuspol der Batterie. Die entsprechende grüne LED sollte leuchten.
Was ist die Funktion des Netzteilmodus (Position 9)?
In Position 9 arbeitet das Ladegerät als Konstantspannungs-Gleichspannungsquelle (Standard 24 V). Die Ausgangsspannung kann über das Absorptionspotentiometer eingestellt werden. Es gibt keine Ladekurve: Der Ausgang ist fest.
Wie setze ich die Standardeinstellungen zurück?
Auf der Steuerplatine befindet sich ein Knopf „Standardparameter wiederherstellen“. Drücken Sie ihn 5 Sekunden lang, um die Werkseinstellungen (DIP und Potentiometer) wiederherzustellen.
Welche Batteriekapazität wird empfohlen?
Für das Modell 24/80 wird eine Kapazität von 400-800 Ah empfohlen; für das 24/100 500-1000 Ah. Diese Werte können je nach Batterietyp und Konfiguration variieren.
Kann der Skylla-i an der Wand montiert werden?
Ja, mit den mitgelieferten Montageplatten. Bohren Sie Löcher, befestigen Sie die Platte, hängen Sie das Ladegerät ein und schrauben Sie dann die beiden hinteren Schrauben zur Sicherung fest. Eine vertikale Montage verbessert die Luftzirkulation.
Wie konfiguriere ich die Landstrombegrenzung?
Verwenden Sie ein Bedienfeld Skylla-i Control GX oder Color Control GX. Die Einstellung gilt für die gesamte parallele Gruppe. Dadurch wird vermieden, dass der Landstromschutzschalter auslöst.

Benutzerfragen zu Skyllai VICTRON ENERGY

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BEDIENUNGSANLEITUNG Skyllai VICTRON ENERGY

DS-1 Automatisch egaliseren

4.2.4. Automatische egalisatie

2. INSTALLATION ET CÂBLAGE

2.1. Installation

3. CONTRÔLE ET RÉGLAGE

1. SICHERHEITSHINWEISE

1.1. Allgemeines

  • Lesen Sie alle diesbezüglichen Produktinformationen sorgfältig durch, und machen Sie sich mit den Sicherheitshinweisen und den Anleitungen vertraut.
  • Dieses Produkt wurde in Übereinstimmung mit entsprechenden internationalen Normen und Standards entwickelt und erprobt. Nutzen Sie das Gerät nur für den vorgesehenen Anwendungsbereich.
  • WARNHINWEIS: Gefahr durch Stromschläge

Das Gerät wird in Verbindung mit einer ständigen Spannungsquelle (Batterie) benutzt. Auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist, können gefährliche Spannungen an den Eingangs- bzw. Ausgangs-Anschlussklemmen anliegen. Trennen Sie deshalb bei allen Wartungs- und/oder Einstellungsarbeiten das Gerät von der Wechselstromquelle und von der Batterie.

  • Das Gerät enthält keine vom Anwender wartbaren Komponenten. Entfernen Sie das Frontpaneel erst, nachdem die Verbindung zum Stromnetz und zur Batterie unterbrochen wurde. Nehmen Sie das Gerät erst wieder in Betrieb, nachdem sämtliche Paneele montiert wurden. Wenden Sie sich für die Wartung stets an spezielle Fachkräfte.
  • Benutzen Sie das Gerät nie in gasgefährdeten oder staubbelasteten Räumen (Explosionsgefahr). Beachten Sie die Angaben des Herstellers der Batterie, um sicherzustellen, dass sie für die Verwendung mit diesem Produkt geeignet ist. Beachten Sie stets die Sicherheitshinweise des Batterieherstellers.
  • WARNHINWEIS: bewegen Sie schwere Lasten nie ohne Hilfe.

1.2. Installation

  • Lesen Sie die Einbauanweisungen sorgfältig, bevor Sie mit dem Einbau beginnen.
  • Dieses Produkt entspricht der Sicherheitsklasse I (mit einer Sicherheits-Erdung). Die Wechselstrom-Ein- bzw Ausgänge müssen aus Sicherheitsgründen ständig geerdet sein. Ein zusätzlicher Erdungsanschluss ist außen am Gehäuse angebracht. Falls die Erdung beschädigt sein sollte, muss das Gerät vom Netz genommen werden, sodass es nicht unbeabsichtigt wieder angeschaltet werden kann. Kontaktieren Sie den qualifizierten Fachmann.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Anschlussleitungen mit den vorgeschriebenen Sicherungen und Schaltern versehen sind. Ersetzen
    Sie beschädigte Sicherungselemente nur mit gleichen Ersatzteilen. Vergewissern Sie sich im Handbuch bezüglich der korrekten Ersatzteile.
  • Überprüfen Sie vor dem Einschalten, ob die Spannungsquelle den Einstellungen laut Handbuch am Gerät entspricht.

  • Stellen Sie sicher, dass das Gerät entsprechend den vorgesehenen Betriebsbedingungen genutzt wird. Betreiben Sie das Gerät niemals in nasser oder staubiger Umgebung.

  • Sorgen Sie dafür, dass jederzeit ausreichend freier Lüftungsraum um das Gerät herum vorhanden ist, und dass die Lüftungsöffnungen nicht blockiert werden.
  • Installieren Sie das Gerät in brandsicherer Umgebung. Stellen Sie sicher, dass keine brennbaren Chemikalien, Plastikteile, Vorhänge oder andere Textilien in unmittelbarer Nähe sind.

1.3 Transport und Lagerung

  • Sorgen Sie dafür, dass die Batteriekabel während der Lagerung bzw. dem Transport abgeklemmt sind.
  • Die Gewährleistung für Transportschäden erlischt, bei Transport des Gerätes in anderer als der Originalverpackung.
  • Die Lagerung des Produktes soll in trockener Umgebung bei Temperaturen zwischen -20^ und +60^ erfolgen.
  • Beachten Sie die Herstellerhinweise zu Transport, Lagerung, Laden, Wiederaufladen und Entsorgung der Batterie.

2. INSTALLATION UND VERKABELUNG

2.1. Installation

Bringen Sie das Skylla-Ladegerät und die Batterie an einem trockenen und gut durchlüfteten Ort an. Achten Sie darauf, dass die Kabellänge zwischen dem Ladegerät und der Batterie höchstens 6 Meter beträgt.

Das Ladegerät kann an der Wand oder am Boden montiert werden. Eine vertikale Montage sorgt für eine bessere Luftzirkulation innerhalb des Gehäuses und verlängert so die Lebensdauer des Batterie-Ladegerätes.

Wandmontage

Am besten lässt sich das Gerät an der Wand mithilfe der mitgelieferten Montageplatte befestigen. Nachdem diese Platte an der Wand befestigt wurde, lässt sich das Ladegerät in diese Montageplatte einhängen. Mithilfe zweier Schrauben unten an der Rückseite des Ladegeräts lässt sich dieses dann befestigen. Jetzt ist das Ladegerät sicher befestigt.

Verkabelung

Die Einlässe für das Netzkabel, die Batterie-Kabel, die ferngesteuerten Funktionen sowie der Anschluss zur Verbindung des Erdungskabels befinden sich an der Unterseite des Gehäuses, siehe Figure 1 für Modelle mit zwei Ausgängen und Abbildung 2 für Modelle mit drei Ausgängen.

Abbildung 1. Gehäuse von unten mit Sicht auf die Kabeleinführungen: Modelle mit zwei Ausgängen

  1. Netzkabel
  2. Anschlüsse der
    Fernbedienung
  3. Starter-Batterie
  4. Hauptbatterie
  5. Erdungspunkt

VICTRON ENERGY Skyllai - Verkabelung - 1

Abbildung 2. Gehäuse von unten mit Sicht auf die Kabeleinführungen: Modelle mit drei Ausgängen

  1. Netzkabel
  2. Anschlüsse der
    Fernbedienung
  3. (nicht vorhanden)
  4. Hauptbatterien
  5. Erdungspunkt

VICTRON ENERGY Skyllai - Verkabelung - 2

text_image ① ② 4 5

Erdungsanschluss

Verbinden Sie den Erdungspunkt (5) mit einer tauglichen Erdanschlussstelle. Der Erdungsanschluss hat den geltenden Sicherheitsstandards zu entsprechen.

• Auf einem Schiff: Verbinden Sie (5) mit dem Plattenerder oder dem Schiffskörper.
- An Land: Verbinden Sie (5) mit der Erde des Elektrizitätsnetzes. Der Erdungsanschluss des Elektrizitätsnetzes hat den geltenden Sicherheitsstandards zu entsprechen.
- Ortsbewegliche Anwendungen (Fahrzeug, Auto, Wohnwagen, etc.): Verbinden Sie (5) mit dem Rahmen des Fahrzeuges.

Die Batterieanschlüsse des Ladegerätes sind hinsichtlich dieses Erdungspunktes vollständig potentialfrei.

2.2 Anschließen der Batterie

Empfohlener Querschnitt des Kabels:

Skylla-i TypKabellänge bis zu 1,5 mKabellänge 1,5 m - 6 m
24/80 (1+1)25 mm^2 35 mm ^2
24/80 (3)25 mm^2 zu jeder Batterie35 mm^2 zu jeder Batterie
24/100 (1+1)35 mm^2 50 mm ^2
24/100 (3)35 mm^2 zu jeder Batterie50 mm^2 zu jeder Batterie

2.2.1. Anschließen der Starter-Batterie

Die Starter-Batterie ist mithilfe einer Leitung anzuschließen, die mindestens 2,5 mm ^2 dick ist. Verbinden Sie den Plus (+) Pol der Batterie mit dem Stecker „Starter- Batterie-Plus“, siehe Abbildung 2.

2.2.2 Reihenfolge zum Anschließen der Batterie

VICTRON ENERGY Skyllai - Reihenfolge zum Anschließen der Batterie - 1

Der Skylla ist NICHT gegen Verpolung geschützt.

(„+“ angeschlossen an „-“ und „-“ angeschlossen an „+“). Halten Sie sich an die Installationsanweisungen. Die Gewährleistung erlischt, wenn der Skylla aufgrund einer Verpolung defekt wird.

VICTRON ENERGY Skyllai - Reihenfolge zum Anschließen der Batterie - 2

Der Ein-/Aus-Schalter an der Vorderseite des Gehäuses schaltet nicht die Hauptstromversorgung aus.

VICTRON ENERGY Skyllai - Reihenfolge zum Anschließen der Batterie - 3

Unterbrechen Sie die Hauptstromversorgung bevor Sie etwas an die Batterie anschließen bzw. etwas von ihr abtrennen.

  1. Unterbrechen Sie die Netzstromversorgung.
  2. Trennen Sie die Batteriekabel von der Batterie.
  3. Entfernen Sie die vordere Abdeckung vom Ladegerät.
  4. Verbinden Sie die Batteriekabel mit dem Ladegerät.
  5. Verbinden Sie die Batteriekabel mit der Batterie.

2.2.3 Relhenfolge zum Abtrennen der Batterie

VICTRON ENERGY Skyllai - Relhenfolge zum Abtrennen der Batterie - 1

Achten Sie beim Abtrennen der Batteriekabel darauf, dass Sie diese nicht aus Versehen kurzschließen.

  1. Schalten Sie das Ladegerät aus.
  2. Unterbrechen Sie die Netzstromversorgung.
  3. Trennen Sie die Batteriekabel von der Batterie.
  4. Entfernen Sie die vordere Abdeckung vom Ladegerät.
  5. Trennen Sie das negative Batteriekabel ab.
  6. Trennen Sie das positive Batteriekabel ab
  7. Trennen Sie nun sämtliche anderen Kabel wie die von Temperaturfühlen und/oder Spannungsfühlen, die mit dieser Batterie betrieben werden, ab.

VICTRON ENERGY Skyllai - Relhenfolge zum Abtrennen der Batterie - 2

text_image + F2 - Starter battery Abbildung 3. Ort der Batterieanschlüsse: Modelle mit zwei Ausgängen +: Hauptbatterie Plus +: Hauptbatterie Minus Starterbatterie Plus

Beachte:

Die Starter-Batterie kann über die Verbindung zur Hauptbatterie Strom aufnehmen, falls die Spannung der Starter-Batterie unter die der Hauptbatterie abfällt. Jedoch kann die Hauptbatterie in keinem Fall Strom von der Starter-Batterie aufnehmen, selbst wenn die Starter-Batterie vollgeladen ist und der Ladezustand der Hauptbatterie nur einen Mindestgrad beträgt.

VICTRON ENERGY Skyllai - Beachte: - 1

text_image F2 +A +B +C - Abbildung 4. Ort der Batterieanschlüsse: Modelle mit drei Ausgängen Anschlüsse bei Modellen mit drei Ausgängen +A: Batterie A Plus +B: Batterie B Plus +C: Batterie C Plus -: Batterie A/B/C Minus

2.3. Weitere Optionen

Die Verkabelung dieser Signale muss erfolgen, während das Ladegerät vom Stromnetz getrennt ist.

KLEMMLEISTE FÜR EXTERNE FÜHLER, SCHALTER UND RELAIS

VICTRON ENERGY Skyllai - KLEMMLEISTE FÜR EXTERNE FÜHLER, SCHALTER UND RELAIS - 1
Abbildung 5. Klemmleiste

2.3.1. Externer Spannungsfühler (siehe Abbildung 3)

Eine externe Spannungsmessung kann dann nützlich sein, wenn eine präzise Spannungsmessung der Batterie wichtig ist, wie bei hohen Ladeströmen in Verbindung mit langen Kabeln.

Um die Funktion zur externen Spannungsmessung anzuschließen gehen Sie wie folgt vor:

  • Mit einem roten Draht (0,75 mm ^2 ) verbinden Sie den Pluspol der Batterie mit dem Stecker „+ Voltage sensor“ (+ Spannungsfühler)
  • Mit einem schwarzen Draht (0,75 mm²) verbinden Sie den Minuspol der Batterie mit dem Stecker „- Voltage sensor“ (-Spannungsfühler)
    • Überprüfen Sie, ob die mitgelieferte LED leuchtet, ansonsten überprüfen Sie die Verkabelung.

2.3.2. Externer Temperatur-Fühler (siehe Abb. 5)

Der externe Temperaturfühler, der mit dem Ladegerät mitgeliefert wird, lässt sich hier anschließen, um unterschiedliche Temperaturen beim Laden der Batterie berücksichtigen zu können. Der Fühler ist galvanisch getrennt und muss an den Minuspol der Batterie angeschlossen werden.

Zum Anschließen des Temperaturfühlers gehen Sie wie folgt vor:

  • Verbinden Sie den roten Draht mit dem Anschluss „+ Temperature sensor“ (+ Temperaturfühler).
  • Verbinden Sie den schwarzen Draht mit dem Anschluss „+ Temperature sensor“ (+ Temperaturfühler).
  • Bringen Sie den Temperaturfühler am Minuspol der Batterie an.
    • Überprüfen Sie, ob die mitgelieferte LED leuchtet, ansonsten überprüfen Sie die Verkabelung.

2.3.3 Ferngesteuerter Ein-/Aus-Schalter (siehe Abb. 5)

Die Verkablung des ferngesteuerten Schalters erfordert besondere Aufmerksamkeit. Dieser Eingang ist ziemlich empfindlich, daher ist es empfehlenswert für diesen Anschluss verdrillte Leitungen zu verwenden.

Der ferngesteuerte Ein-Aus-Eingang lässt sich ebenso an einen Optokoppler mit offenem Kollektor anschließen: Die Spannung des offenen Stromkreises beträgt 3 V und der Strom des geschlossenen Stromkreises 100 μA.

Wird kein ferngesteuerter Schalter angeschlossen, müssen die Anschlüsse für den ferngesteuerten Ein-/Aus-Schalter mit einem kurzen Draht kurzgeschlossen werden.

Der Eingang für das ferngesteuerte Ein-/Aus-Schalten lässt sich mit einem Skylla-i-Kabel ASS030550400 für ferngesteuertes Ein-/Aus-Schalten an ein Lithium-Batterie-Management-System VE.Bus BMS (Ausgang „Charge Disconnect“ (Laden trennen)) anschließen.

2.3.4. Alarm-Relais-Anschlüsse (siehe Abb. 5)

Das Alarm-Relais ist aktiv, wenn das Ladegerät normal lädt, keine Fehlerbedingung vorliegt und die Batteriespannung innerhalb des Spannungsbereiches von 23,7 V und 33,6 V liegt. Das Relais ist ausgeschaltet, wenn das Ladegerät stoppt, ein Fehler auftritt oder, wenn die Spannung unter 23,45 V abfällt bzw. 33,85 V überschreitet.

2.3.5. CAN-bus-Anschluss (VE.Can)

Die VE.Can-Buchsen (RJ45) ermöglichen den Zugang zu Überwachung und Steuerung. Zum Beispiel mit einem Skylla-I Control GX-Panel, einem GX-Gerät wie dem Cerbo GX, oder zum Anschluss des Ladegeräts an ein NMEA 2000-Netzwerk.

An ein Ladegerät oder an eine Reihe synchronisierter und parallel geschalteter Ladegeräte können mehrere Skylla-i Control GX-Panels angeschlossen werden. Ein Lynx Ion kann über den VE.Can Bus direkt mit dem Skylla-i Ladegerät verbunden werden. Die Bedingung „allow-to-charge“ (Laden zulassen) wird automatisch über den VE.Can-Bus übermittelt, es wird dafür keine separate Verkabelung benötigt.

Verwenden Sie für den Anschluss an ein NMEA 2000-Netzwerk das VE.Can zu NMEA 2000-Kabel und entfernen Sie die Sicherung. Weitere Einzelheiten finden sich in unserer Anleitung zur Integration von NMEA 2000 und MFD.

Das Ende eines VE.Can-Netzwerks sollte über einen Bus-Abschlusswiderstand verfügen. Hierzu wird ein VE.Can-Abschlusswiderstand in einen der beiden RJ45-Stecker und das Netzwerkkabel in den anderen gesteckt. Bei den Netzknoten (zwei VE.Can-Kabel, eines in jedem RJ45 Stecker) wird kein Abschlusswiderstand benötigt.

Das Skylla-i versorgt das VE.Can-Netzwerk mit 12 VDC. Beachten Sie bitte, dass sein Anschluss für eine maximale Spannung von 30 VDC ausgelegt ist: Um das Skylla-i an ein VE.Can-Netzwerk anzuschließen, das auch Geräte enthält, die an eine 48V-Batteriebank angeschlossen sind, muss ein spezielles RJ45-Kabel hergestellt und verwendet werden, bei dem Pin 2 und Pin 6 (NET-S / V+) nicht angeschlossen sind. Auf diese Weise werden GND, CAN-H und CAN-L verbunden, aber nicht die Stromleitung.

Die beiden RJ45-Anschlüsse in jedem Ladegerät (siehe Abbildung 7) sind parallel geschaltet. Aus diesem Grund besteht kein funktioneller Unterschied zwischen den einzelnen Buchsen.

2.3.6 Synchronisierter Parallelbetrieb

Es lassen sich mehrere Ladegeräte mit der CAN Schnittstelle synchronisieren. Dies geschieht durch die einfache Verbindung der Ladegeräte untereinander über RJ45 UTP Kabel (Bus-Abschlusswiderstände sind erforderlich, siehe Abschnitt 2.3.5).

Die parallelgeschalteten Ladegerät müssen identische DIP-Schalter- und Drehknopf-Einstellungen haben.

Die Parallelschaltung einer Mischung aus Skylla-i 100 A und 80 A Ladegeräten ist möglich.

Ladegeräte mit zwei und mit drei Ausgängen lassen sich nicht miteinander parallel schalten.

Die Landstrom-Begrenzung der parallelgeschalteten Ladegeräte-Gruppe lässt sich über das Skylla-i Bedienpaneel einstellen. Die auf dem Paneel angezeigte Strombegrenzung ist der Landstrom für die Gruppe.

Der Ausgangsstrom eines Ladegerätes kann von dem eines anderen Ladegerätes trotz Parallelschaltung abweichen.

Wenn eines der parallel geschalteten Ladegeräte getrennt wird, leuchtet bei allen Geräten, die in Parallelschaltung betrieben wurden, die Fehler-LED. Um dieses Problem zu lösen, müssen Sie entweder das fehlende Ladegerät wieder anschließen oder die verbleibenden Geräte aus- und wieder einschalten.

Falls Fernfühler (für Spannung und/oder Temperatur) verwendet werden, muss der Fernfühler an eines der parallelgeschalteten, sich in Betrieb befindlichen Ladegeräte angeschlossen werden. Alle anderen Ladegeräte teilen die Informationen über die CAN Schnittstelle. Die grüne LED am Ladegerät, an den der Fühler angeschlossen ist, leuchtet dann fortlaufend. An den anderen Ladegeräten wird die entsprechende LED blinken.

Bei einem synchronisierten Parallelbetrieb blinkt bei allen parallelgeschalteten Geräten die LED „ON“ alle 3 Sekunden.

2.3.7 Anschließen des Stromnetzes (siehe Abb. 4)

  1. Überprüfen Sie, ob die Batterie mit dem Ladegerät verbunden ist.
  2. Entfernen Sie die Front des Batterieladegerätes, um an den AC-Eingangsstecker zu gelangen.
  3. Verbinden Sie das Stromnetz-PE-Kabel (grün/gelb) mit dem AC-Eingangs-Stecker, PE-Anschluss. Dieser befindet sich auf der Leiterplatte, siehe Figure
  4. Verbinden Sie den Nulleiter des Stromnetzes (blau) mit dem Stecker des AC-Eingangs am Anschluss N.
  5. Verbinden Sie das stromführende Netzkabel (braun) mit dem Anschluss des AC-Eingangs am Anschluss L.
  6. Wählen Sie vor der Zufuhr von Wechselstrom die korrekte Batterie-Ladekurve aus (siehe Abschnitt 3).

VICTRON ENERGY Skyllai - Anschließen des Stromnetzes (siehe Abb. 4) - 1

text_image PE N L AC PE - + DC F1

Abbildung 6. Anschluss der Stromnetzkabel

3. STEUERUNG UND EINSTELLUNG

Nachdem das Ladegerät korrekt installiert wurde und bevor der Strom eingeschaltet wird, sollte das Ladegerät noch für die jeweils angeschlossene Batterie eingestellt werden.

Hinweis zu den Modellen mit drei Ausgängen: alle Einstellungen werden gleichzeitig für die drei Ausgänge vorgenommen.

VICTRON ENERGY Skyllai - STEUERUNG UND EINSTELLUNG - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 7 © 2008-200 SKYLLA-I Control PCB LEBS www.ewery.org www.ewery.org.com

Abbildung 7. Interne Steuerungen und Anschlüsse

Hierfür ist das Steuerungspult mit einer Anzahl an Schaltern und Steckern ausgestattet, die dem Nutzer die folgenden Möglichkeiten bieten:

  1. Drehknopf zum Auswählen der Batterie.
  2. Dip-Schalter zur Einstellung verschiedener Optionen.
  3. Feineinstellung von Strom und Spannung für Position 8 des Drehknopfes (und nur Spannung für Position 9)4. Anschluss des CAN-bus (RJ45)
  4. Anzeigen für den korrekten Anschluss der Spannungs- und Temperaturfühler.
  5. Klemmleiste für externe Fühler, Schalter und Relais
  6. Einstellungen auf die werksseitigen Standardwerte zurücksetzen(5 Sekunden lang gedrückt halten).

3.1 Drehknopf

Der Drehknopf liefert dem Nutzer eine Auswahl an vorhandenen Batterie-Typen, die geladen werden sollen. Siehe Tabelle unten.

Vorsicht: Die unten angegebenen Ladespannungen sind nur Richtwerte. Wenden Sie sich für die richtigen Ladespannungen stets an den Lieferanten der Batterie.

PosBeschreibungKonstant-spannungs-phaseLade-erhaltungs-spannungsp-haseLagerungAusgleichdV/dT
VVVMaxV bei % von InommV/°C
0Verwende nicht
1Gel Victron Long Life (OPzV)Gel Exide A600 (OPzV)Gel MK28,227,626,431,8 bei 8 % max. 1 h-32
2Standardeinstellungen:Gel Victron Deep Discharge, Gel Exide A200 AGM Victron Deep Discharge(schnelladefähig)Stationäre Röhrenplattenbat. (OPzS)Rolls Marine (Flüssigelektrolyt), Rolls Solar(Flüssigelektrolyt)28,827,626,432,4 bei 8 % max. 1 h-32
3AGM SpiralzellenRolls AGM29,427,626,433,0 bei 8 % max. 1 h-32
4PzS Röhrenplatten-Traktions-Batterien oder OpzS Batterien im zyklischen Betrieb 128,2 27,626,431,8 bei 25 % max. 4 h-32
5PzS Röhrenplatten-Traktions-Batterien oder OpzS Batterien im zyklischen Betrieb 228,8 27,626,432,4 bei 25 % max. 4 h-32
6PzS Röhrenplatten-Traktions-Batterien oder OpzS Batterien im zyklischen Betrieb 330,0 27,626,433,6 bei 25 % max. 4 h-32
7Lithium-Eisen-Phosphat ( LiFePo_4 ) Batterien28,4entfällt26,7entfällt0
8Regelbar: Der maximale Ladestrom sowie die Konstant- und Ladeerhaltungs-Spannungen lassen sich mit Potentiometern einstellen.Regelb. Regelb. 26,4(Vabs. + 3,6)@25% max. 4 hVeq-max < 33,6 V-32
9Stromversorgungsmodus24,0entfälltentfälltentfällt0

3.2. DIP-Schalter

Die DIP-Schalter sind von oben nach unten von 6 bis 1 durchnummeriert.

Standardeinstellungen:

DS-6 Konstantstrom

Sicherung

DS-5

Konstantspannungsdauer

DS-4

Konstantspannungsdauer

DS-3 Angepasst

DS-2 Überwachung

DS-1 Automatischer

Zellenausgleich

ein
aus
ein
ein
ein
aus

3.3 Erläuterungen zu den Einstellungen:

DS-6 Konstantstrom Sicherung Ist dieser Schalter eingeschaltet, leuchtet die Fehler LED und das Ladegerät schaltet sich ab, wenn die Konstantstromzeit 10 h überschreitet.

DS-5 und DS-4. Konstantspannungsdauer Die Kombination aus den Schaltern 5 und 4 bestimmt die maximale Konstantspannungsdauer für den Fall einer adaptiven Ladekennlinie und eine vorgegebene Zeit, für den Fall, dass der adaptive Modus ausgeschaltet wurde (DS-3).

DS-5DS-4Konstantspannungsdauer
AusAus2 h (empfohlen für LiFePo_4 Batterien)
EinAus4 h
AusEin8 h (Standard)
EinEin12 h

DS3 Angepasst Ist dieser Schalter eingeschaltet, hängen die Konstantspannungs- und die Ladeerhaltungsspannungsdauer von der Dauer der Konstantstromphase ab (die maximale Dauer ist durch DS-5 und DS-4 festgelegt).

Die Abhängigkeiten ergeben sich wie folgt:

Konstantspannungsdauer = (Konstantstromdauer)*20 mit einem Minimum von 30 Minuten und einem Maximum wie es durch DS-5 und DS-4 eingestellt ist.

Ladeerhaltungsspannungsdauer = (Konstantstromdauer)* 20 mit einem Minimum von 4 h und einem Maximum von 8 h.

DS-2. Überwachung Bei eingeschaltetem DS-2 wird die Batteriespannung beim Einschalten des Ladegerätes überprüft. Liegt die Spannung bei einem Wert von über 26 V erkennt das Ladegerät die Batterie als voll aufgeladen und es startet den Lagerungsmodus. Liegt die Spannung darunter, startet das Ladegerät im Konstantstrom-Modus.

Bei ausgeschaltetem DS-2 startet das Ladegerät immer im Konstantstrom-Modus.

DS-1 Automatischer Zellenausgleich Bei eingeschaltetem DS-1, folgt auf die Konstantspannungsphase ein Phase mit spannungsbegrenztem Konstantstrom (siehe Tabelle). Die gelbe LED „abs“ blinkt während des Ausgleichs.

Der Strom ist für alle VRLA (Gel oder AGM) Batterien und für einige Flüssigelektrolyt-Batterien auf 8 % des Konstantstroms und für alle Röhrenplattenbatterien auf 25 % des Konstantstroms begrenzt. Der Konstantstrom ist der Nennstrom des Ladegeräts (80 A oder 100 A), es sei denn, es wurde eine geringere Einstellung gewählt (Der Ladestrom lässt sich mit dem Potentiometer zur Stromeinstellung und dem Drehknopf in Position 8 oder über die CAN-bus Schnittstelle reduzieren).

Wenn der Konstantladestrom, wie von den meisten Batterieherstellern empfohlen bei etwa 20 A pro 100 Ah Batteriekapazität liegt (z. B. 500 Ah für ein 100 A Ladegerät), übersetzt sich die 8 % Begrenzung in 1,6 A pro 100 Ah Batteriekapazität, und die 25 % Begrenzung übersetzt sich in 5 A pro 100 Ah Kapazität.

Bei allen VRLA Batterien und bei einigen Flüssigelektrolyt-Batterien (Drehknopf Position 1, 2 oder 3) endet der automatische Zellenausgleich, wenn die Spannungsbegrenzung maxV erreicht wird, oder nachdem t = (Konstantspannungsdauer)/8 (je nachdem, welche Bedingung zuerst eintritt).

Bei allen Röhrenplattenbatterien endet der automatische Ausgleich nach t = (Konstantspannungsdauer)/2.

Warnung

Einige Hersteller empfehlen eine konstante Stromausgleichsdauer, andere wiederum nicht. Verwenden Sie keinen konstanten Stromausgleich, außer der Batteriehersteller empfiehlt dies.

Drehknopf Position 8: Manuelle Einstellung der Potentiometer

Diese Potentiometer ermöglichen regulierbare Stufen für (von oben nach unten):

  • Konstantstrom (Bereich 0 A .. 100 A für ein 100 A Ladegerät)
  • Konstantspannung (Bereich 11,5 V .. 33,5 V)
    • Ladeerhaltungsspannung (Bereich 11,5 V .. 33,5 V)

Die Werte erhöhen sich, wenn das Potentiometer im Uhrzeigersinn gedreht wird. Zum einfachen Regulieren springt das Ladegerät automatisch in den jeweils zugehörigen Modus, sobald es eine Veränderung bei der Position eines Potentiometers erkennt. Sind Sie mit den Einstellungen zufrieden, starten Sie das Ladegerät neu. Es durchläuft dann die reguläre Ladesequenz mit den neuen Einstellungen.

Software Versionen 2.01 und höher: Bei der Einstellung werden Strom und Spannung beim Skylla-i durch (blinkende) LED-Balken und beim Skylla-i Bedien-Paneel durch das (blinkende) Display angezeigt.

Drehknopf Position 9: Gleichstrom-Modus

Das Ladegerät lässt sich so einstellen, dass es als Gleichstromquelle dient.

In diesem Modus funktioniert das Ladegerät als eine Konstantspannungsquelle mit einem maximalen Ausgangsstrom von 80 bzw. 100 A. Standardmäßig ist die Ausgangsspannung auf 24 V eingestellt. Bei Bedarf lässt sich die Ausgangsspannung ändern, indem das Potentiometer der Konstantspannung reguliert wird (Bereich 11,5 V .. 33,5 V). Sind Sie mit den neuen Einstellungen zufrieden, schalten Sie das Ladegerät mit dem Ein/Aus-Schalter ab. Der Spannungspegel wird so gespeichert.

3.4. Temperaturausgleich

Der Temperaturfühler ist am Minuspol der Batterie anzuschließen.

Der Temperaturausgleich ist für alle 24 V Blei-Säure-Batterien (siehe Tabelle und Abbildung 7) und für alle Ladezustände auf -32 mV/°C eingestellt.

Der Temperaturfühler muss installiert werden, wenn:

• die Umgebungstemperatur der Batterie regelmäßig unter 15 C abfällt bzw. regelmäßig auf über 30 C ansteigt.
• der Ladestrom 15 A pro 100 Ah Batteriekapazität überschreitet.

Für Lithium-Ionen-Batterien wird kein Temperaturausgleich benötigt.

3.5. Manuelle Ausgleichs-Funktion

Mit dem Ausgleichsknopf an der Vorderseite lässt sich das Ladegerät nur während der Konstantspannungs- und Ladeerhaltungsphase in den Ausgleichs-Modus schalten. Befindet sich das Ladegerät noch im Konstantstrom-Modus ist kein Ausgleich möglich.

Um die Ausgleichsfunktion zu aktivieren drücken Sie drei Sekunden lang den Ausgleichs-Knopf. Die gelben LED „abs“ und „bulk“ blinken während des Ausgleichs abwechselnd.

Strom- und Spannungs-Begrenzungen sind mit der automatischen Ausgleichs-Funktion identisch (siehe Abschnitt 3.3) Die Dauer des Ausgleichs ist jedoch auf maximal 1 h begrenzt, wenn sie durch den Ausgleichsknopf ausgelöst wurde.

3.6. Power Control – maximale Nutzung von begrenztem Landstrom

Es lässt sich ein maximaler Eingangsstrom festlegen, um das Durchbrennen der Sicherung der Netzstromversorgung zu verhindern.

Diese Einstellung ist nur mit dem optionalen Skylla-i-Steuerungspaneel oder dem Color Control GX-Paneel verfügbar.

4. BETRIEB

4.1 Laden der Batterie

Nachdem Sie die Netzversorgung angeschlossen und das Gerät EINGESCHALTET haben:

- leuchten sämtliche LEDs zwei Sekunden lang auf.

  • Dann leuchtet die grüne LED, um anzuzeigen, dass das Gerät „an“ ist.
    • Der Ladezustand wird durch das Aufleuchten einer der vier gelben LEDs angezeigt.
    • Die aktuelle Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom werden durch die jeweiligen roten LEDs angezeigt.
  • Die internen Lüfter können in Betrieb sein. Dies ist von der Temperatur im Inneren des Gehäuses abhängig (temperaturgesteuert).

Sollte die rote LED leuchten, beachten Sie bitte Abschnitt 6.

4.2. Siebenstufige Ladekurve für Blei-Säure-Batterien

VICTRON ENERGY Skyllai - Siebenstufige Ladekurve für Blei-Säure-Batterien - 1

line | Time Segment | Constant Spannung | Erhaltung Spannung | Lager Spannung | | ------------ | ------------------ | ------------------- | --------------- | | bulk | U | 0 | 0 | | absorption | U | 100% | 100% | | float | U | 0 | 0 | | lagerung | U | 100% | 100% | | Dauer | U | 0 | 0 |

4.2.1. Konstantstromphase

Diese Phase wird eingeleitet, wenn das Ladegerät in Betrieb genommen wird (DS-2 ein und Batteriespannung <26 V, oder DS-2 aus), bzw. wenn die Batteriespannung (aufgrund einer hohen Last) mindestens 1 Minute lang auf unter 26,4 V abfällt. Konstantstrom wird zugeführt, bis die Gasungsspannung erreicht wird (28,8 V für eine 24 V Batterie).

4.2.2. BatterySafe

Wird die Konstantspannung auf einen Wert höher als 28,8 V eingestellt, wird die Spannungsanstiegsrate über 28,8 V auf 14 mV/Minute begrenzt, um eine übermäßige Gasung zu vermeiden.

4.2.3. Konstantspannungsphase

Nachdem die Konstantspannung erreicht wurde, arbeitet das Ladegerät im Modus für eine konstante Spannung.

Bei einer adaptiven Ladekennlinie hängt die Dauer der Konstantspannungsphase von der Dauer der Konstantstromphase ab, siehe Abschnitt 3.3.

4.2.4. Automatischer Ausgleich

Steht die automatische Ausgleichsfunktion auf „ein“, folgt auf die Konstantspannungsphase eine zweite spannungsbegrenzte Konstantstromphase: siehe Abschnitt 3.3. Mit dieser Funktion werden VRLA-Batterien zu 100 % voll aufgeladen und es wird eine Schichtbildung im Elektrolyten bei Flüssigelektrolyt-Batterien verhindert.

Alternativ ist auch ein manueller Ausgleich möglich.

4.2.5. Ladeerhaltungsspannung

Die Ladeerhaltung wird dazu genutzt, um die Batterie im vollaufgeladenen Zustand zu halten.

Bei einer adaptiven Ladekennlinie hängt die Dauer der Ladeerhaltungsspannung von der Dauer der Konstantstromphase ab, siehe Abschnitt 3.3.

4.2.6. Lagerungsspannung

Nach der Erhaltungsladungsphase wird die Ausgangsspannung auf das Niveau der Lagerungsspannung gesenkt. Dieser Wert reicht nicht aus, um das langsame Selbstentladen der Batterie zu kompensieren. Es werden aber der Wasserverlust und die Korrosion der positiven Platten auf ein Minimum reduziert, wenn die Batterie nicht in Gebrauch ist.

4.2.7. Wöchentliche Batterie- ,Auffrischung'

Einmal wöchentlich schaltet sich das Ladegerät eine Stunde lang in den Modus „Wiederholte Konstantspannung“, um die Batterie „aufzufrischen“ (d. h. vollständig zu laden).

4.3. Vierstufige Ladekennlinie für Lithium-Eisen-Phosphat-(LiFePo4) Batterien

4.3.1. Konstantstromphase

Diese Phase wird eingeleitet, wenn das Ladegerät in Betrieb genommen wird (DS-2 ein und Batteriespannung <26 V, oder DS-2 aus), bzw. wenn die Batteriespannung (aufgrund einer hohen Last) mindestens 1 Minute lang auf unter 26,7 V abfällt. Konstantstrom wird zugeführt, bis die Konstantspannung erreicht wird (28,4 V für eine 24 V Batterie).

4.3.2. Konstantspannungsphase

Nachdem die Konstantspannung erreicht wurde, arbeitet das Ladegerät im Modus für eine konstante Spannung. Die empfohlene Konstantspannungsdauer beträgt 2 Stunden.

4.3.3. Lagerungsphase

Nach der Konstantspannungsladung wird die Ausgangsspannung auf das Niveau der Lagerungsspannung gesenkt. Dieser Wert reicht nicht aus, um die langsame Selbstentladung der Batterie zu kompensieren. Dadurch lässt sich jedoch die Lebensdauer der Batterie maximieren.

4.3.4. Wöchentliche Batterie „Auffrischung“

Einmal wöchentlich schaltet sich das Ladegerät eine Stunde lang in den Modus „Wiederholte Konstantspannung“, um die Batterie „aufzufrischen“ (d. h. vollständig zu laden).

5. WARTUNG

Dieses Ladegerät benötigt keine besondere Wartung. Allerdings wird eine jährliche Überprüfung der Batterie-Anschlüsse empfohlen.

Halten Sie das Ladegerät trocken, sauber und frei von Staub.

6. TEMPERATURAUSGLEICH

VICTRON ENERGY Skyllai - TEMPERATURAUSGLEICH - 1

line | Batterie-Temperatur | Konstantspannungsphase | Ladeerha ltungssp. | | ------------------- | ---------------------- | ----------------- | | 10 °C | High | High | | 25 °C | Medium | Medium | | 50 °C | Low | Low |

7. FEHLERBEHEBUNG

Allgemeine Probleme:

ProblemMögliche UrsacheLösung
Das Ladegerät funktioniert nicht.Die Netzstromzufuhr ist nicht in Ordnung.Messung der Netzstromzufuhr: 180-265 VAC
Die Eingangs- bzw.Ausgangssicherungen sind fehlerhaft.Bringen Sie das Produkt zu Ihrem Händler zurück.
Die Batterie wird nicht voll aufgeladen.Fehlerhafter Batterieanschluss.Überprüfen Sie den Batterieanschluss.
Die Batterie-Auswahltaste befindet sich in der falschen Stellung.Wählen Sie mithilfe des Drehknopfes den richtigen Batterietyp.
Zu hohe KabelverlusteVerwenden Sie Kabel mit einem größeren Durchschnitt.Verwenden Sie eine externe Spannungsmessung.
Die Batterie wird überladen.Die Batterie-Auswahltaste befindet sich in der falschen Stellung.Wählen Sie mithilfe des Drehknopfes den richtigen Batterietyp.
Eine Batteriezelle ist fehlerhaft.Ersetzen Sie die Batterie.
Batterie-Temperatur zu hochÜberladung oder schnelles LadenSchließen Sie einen externen Temperaturfühler an.
Fehler LED ist an (siehe auch Kapitel 9)Zu hohe Batterie-Spannung (>36 V).Überprüfen Sie sämtliche Ladegeräte.Überprüfen Sie die Kabel und Anschlüsse.
Die Konstantstromphase ist zu lange (>10 h).Mögliche defekte Zelle oderes wird ein höherer Ladestrom benötigt.
Die Temperatur im Gehäuse ist zu hoch.Überprüfen Sie die Luftöffnungen des Gehäuses.Sorgen Sie für eine kühlere Umgebungstemperatur.
Fehler LED blinktAnschluss des CAN-bus unterbrochenCAN-bus erneut anschließen oder das Ladegerät aus- und wieder anschalten, wenn die CAN-bus-Verbindung nicht länger erforderlich ist.

Liste der Fehlercodes wie sie auf den Fernbedienpaneelen wie zum Beispiel dem Skylla-iControl und dem Color Control angezeigt werden:

FehlercodeMögliche UrsacheLösung
Fehler 1: Batterie-Temperatur zu hochÜberladung oder schnelles LadenSchließen Sie einen externen Temperaturfühler an.
Fehler 2: Batterie-Spannung zu hochVerkabelungsfehler oder ein anderes Ladegerät überlädtÜberprüfen Sie sämtliche Ladegeräte. Überprüfen Sie die Kabel und Anschlüsse.
Fehler 3, 4 und 5: Fehler am Temp.-fühlerVerkabelungsfehler oder Temperaturfühler defektÜberprüfen Sie die Verkabelung am Temperaturfühler. Sollte der Fehler dort nicht zu finden sein, ersetzen Sie den Temperaturfühler.
Fehler 6, 7, 8 und 9: Fehler am SpannungsfühlerVerkabelungsfehlerÜberprüfen Sie die Verkabelung des Spannungsfühlers
Fehler 17: Ladegerät-Temperatur zu hochDie durch das Ladegerät erzeugte Wärme kann nicht entweichenÜberprüfen Sie die Luftöffnungen des Gehäuses. Sorgen Sie für eine kühlere Umgebungstemperatur.
Fehler 18Interner FehlerKontaktieren Sie Victron Energy
Fehler 20: Dauer der Konstantstromphase des Ladegerätes abgelaufenNach 10 Stunden Konstantstromladezeit hat die Batteriespannung noch immer nicht die Konstantspannung erreicht.Mögliche defekte Zelle oder es wird ein höherer Ladestrom benötigt.
Fehler 34: Interner FehlerKontaktieren Sie Victron Energy
Fehler 37: Keine Eingangsspannung (nur bei Versionen mit drei Ausgängen)Stromnetz getrennt oder AC-Eingangssicherung durchgebranntÜberprüfen Sie vorhandenen Netzstrom und Sicherung
Fehler 65: Ladegerät ist während des Betriebs verschwundenEines der anderen Ladegeräte, mit denen dieses Ladegerät gerade synchronisiert wurde, ist während des Betriebs verschwunden.Zur Fehlerbehebung Ladegerät aus- und wieder einschalten.
Fehler 66: Gerät inkompatibelDas Ladegerät wurde mit einem anderen Ladegerät parallelgeschaltet, das über andere Einstellungen und/oder einen anderen Ladealgorithmus verfügt.Überprüfen Sie, dass sämtliche Einstellungen gleich sind und aktualisieren Sie die Firmware bzw. alle Ladegeräte mit der neusten Version.
Fehler 67: BMS-Verbindung unterbrochenVerbindung zum BMS unterbrochen.Überprüfen Sie die CAN-bus-Verkabelung. Wenn das Ladegerät wieder im Einzelbetrieb arbeiten soll, halten Sie 5 Sekunden lang die interne Taste „reset settings to factory defaults“ (Einstellungen auf die werksseitigen Standardwerte zurücksetzen) gedrückt.
Fehler 113, 114Interner FehlerKontaktieren Sie Victron Energy
Fehler 115 Fehler beim DatenaustauschÜberprüfen Sie die Verkabelung und die Abschlusswiderstände
Fehler 116, 117Interner FehlerKontaktieren Sie Victron Energy
  1. TECHNISCHE DATEN
Skylla-i24/80 (1+1)24/80 (3)24/100 (1+1)24/100 (3)
Eingangsspannung (VAC) 230 V
Bereich Eingangsspannung (V AC)185-265 V
Bereich Eingangsspannung (V DC)180-350 V
Maximaler Eingangsstrom bei 180 VAC16 A20 A
Frequenz (Hz)45-65 Hz
Leistungsfaktor 0,98
„Konstant“-Ladespannung (VDC) (1)28,8 V
„Erhaltungs“-Ladespannung (VDC)27,6 V
„Lagerungs“-Ladespannung (VDC)26,4 V
Ladestrom (A) (2)80 A3 x 80 A(max. Gesamtausgang: 80 A)100 A3 x 100 A(max. Gesamtausgang: 100 A)
Ladestrom Starterbbatterie (A)4 Aentfällt4 Aentfällt
Ladealgorithmussiebenstufig, adaptiv
Batteriekapazität (Ah)400-800 Ah500-1000 Ah
Ladekurve, Lithium-Ionenvierstufig, mit Ein-/Aus-Steuerung bzw. Can Bus Steuerung
Temperatur-FühlerJa
Lässt sich als Stromversorgung verwenden.Ja
Ferngesteuerter Ein-/Aus-AnschlussJa (lässt sich an einen Lithium-Ionen BMS anschließen)
VE.Can-KommunikationsschnittstelleZwei RJ45-Stecker, NMEA 2000-Protokoll, galvanisch getrennt.®Integriertes 12-V-CAN-bus-Netzteil, maximal 30 V DC 13
Synchronisierter ParallelbetriebJa, mit dem CAN Bus
Ferngest. AlarmrelaisDPST Wechselstrom-Leistung: 240 VAC/4 A Gleichstromleistung: 4 A bis zu 35 VDC, 1 A bis zu 60 VDC
FremdkühlungJa
SchutzVerpolung an Batterie (Sicherung) Ausgangskurzschluss Übertemperatur
Betriebstemperaturbereich-20 bis 60 °C (voller Ausgangsstrom bis zu 40 °C)
Feuchte (nicht kondensierend)max 95 %
GEHÄUSE
Material & FarbeAluminium (blau RAL 5012)
Batterie-AnschlussM8 Bolzen
230 VAC-AnschlussSchraubklemme 10 mm2 (AWG 7)
SchutzklasseIP 21
Gewicht kg (lbs)7 (16)
Abmessungen HxBxT in mm(HxBxT in Zoll)405 x 250 x 150(16,0 x 9,9 x 5,9)
NORMEN
SicherheitEN 60335-1, EN 60335-2-29
EmissionEN 55014-1, EN 61000-6-3, EN 61000-3-2
StörfestigkeitEN 55014-2, EN 61000-6-1, EN 61000-6-2, EN 61000-3-3
1) Ausgangsspannungsbereich 20-36 VLässt sich über einen Drehknopf einstellen oder Potentiometer.2) Bis zu 40°C (100 F) UmgebungstemperaturAusgang wird bei 50 °C auf 80 % reduziert und bei 60 °C auf 60 %.3) Beim Anschluss des Skylla-i an ein VE.Can-Netzwerk, das auch Geräte enthält, die an eine 48-V-Batteriebank angeschlossen sind, muss ein spezielles RJ-45-Kabel verwendet werden, bei dem Pin 2 und Pin 6 (NET-S / V+) nicht belegt sind.

9. LED-ANZEIGE

Regulärer LED-Status:

● leuchtet ununterbrochen
◎ blinkt
○ ist aus

LEDs: Ein (On-O) Konstantstromphase (Bulk-B), Konstantspannungsphase (Absorption-A), Ladeerhaltungsspannungsphase (Float-F), Lagerungsmodus (Storage-S), Fehler (failure-E)

(\*1) abwechselndes Blinken

Fehlersituationen

LEDs:OBAFSE
Batterie-Temperatur-Sensor
Batteriesensordrähte
Schutz Konstantstromphase (10 h)
Ladegerät-Temperatur zu hoch
Überstrom am Ladegerät
Überspannung am Ladegerät
BMS-Verbindung unterbrochen
Interner Fehler

(z. B. Verlust der Kalibrierungsdaten).

Beachte: Die LEDs blinken synchron.

Auf dem Paneel leuchtet die Fehler-LED und es wird ein Fehler-Code angezeigt.

Anhang B: Wandmontagehalterung

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Produktinformationen

Marke : VICTRON ENERGY

Modell : Skyllai

Kategorie : Batterieladegerät