Centaur Charger - Batterieladegerät VICTRON ENERGY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Centaur Charger VICTRON ENERGY
USER MANUAL GEBRUIKERSHANDLEIDING MANUEL D'UTILISATION BEDIENUNGSANLEITUNG MANUALE PER L'UTENTE
Centaur Charger
12/20
12/30
12/40
12/50
12/60
12/80
12/100
24/16
24/30
24/40
24/60
1. Sicherheit und Vorschriften
Allgemeines
- Lesen Sie sorgfältig alle thisbezüglichen Produktinformationen und machen Sie sich mit den Sicherheitshinweisen und den Anleitungen vertraut.
- Dieses Produkt wurde in Übereinstimmung mit entsprechenden internationalen Normen und Standards entwickelt und erprobt. Nutzen Sie das Gerät ausschiesslich für den vorgesehenen Anwendungsbereich.
- Warnhinweis: Es besteht das RISIKO VON STROMSCHLÄGEN. Das Gerät wird in Verbindung mit einer ständigen Spanningsquelle benutzt (Batterie). Auch wenn das Gerät ausgeschelt ist, konnen gefährliche Spannungen an den Anschlussklemmen anliegen.
Trennen Sie deshalb bei allen Wartungs- oder Einstellungenarbeiten das Gerät von der Wechselstromquelle und von der Batterie. Eine Erdungssicherung (Fl-Schalter) muss in die Wechselstromzuleitung eingebaut werden. - Das Gerät enthalt keine vom Anwender wartbaren Komponenten. Entfernen Sie deshalb nie die Frontplatte und betreiben Sie es nie ohne diese. Wenden Sie sich bei Problemen stets an spezielle Fachkräfte.
- Benutzen Sie das Gerät nie in gasgefahrdeten oder staubbelasteten Räumen (Explosionsgefahr). Klären Sie mit ihrem Lieferanten um ob das Gerät mit der vorgesehenen Batterie betreiben werden kann. Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Batterieherstellers.
- Achtung: bewegen Sie schwere Lasten nie ohne Hilfe.
- Beim Laden von Blei-Säure-Batterien entstehen explosive Gase. Vermeiden Sie offene Flammen oder Funkenbildung. Sorgen Sie für ausreichende Lüftung während des Ladevorganges.
- Versuchen Sie niemals nicht aufladbare Batterien zu laden.
- In der Netz-Zuleitung ist ein doppelpoliger Unterbrechungsschalter mit einem Mindestpolabstand von 3mm vorzusehen.
Transport und Lagerung
- Losen Sie alle Netzverbindungen vor Transport oder Lagerung.
- Für Transportschäden kann nur gehaftet werden wenn der Transport in Originalverpackungstattgefunden hat.
- Lagern Sie die Geräte nur in trockenen Räumen bei einer Lagertemperatur zwischen -20^ und +60^ .
- Beachten Sie die Herstellerhinweise in der Gebrauchsanweisung hinsichtlich Transport, Ladung und Entsorgung der Batterie.
2. Beschreibung
Technologie
Das Centaur Batterie Ladegerät ist vollständig
hochfrequenzgeregelt. Der Leistungseingang wird in der ersten Leistungsstufe über den Leistungsfaktor elektronisch geregelt. Die{nachste Stufe übernimmt die galvanische Trennung und sorgt fur perfekte Gleichspannung an den Ausgangen. Die elektronischen Bauteile sind durch eine spezielle Beschichtung gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt, um die Langlebigkeit des Gerätes zu gewährleisten.
Drei Hochleistungsbatteryen können gleichzeitig mit thisem Ladegerät geladen werden.
Betrieb
Die Batterieladung wird entsprechend der dreistufigen I-U0-U Kennlinie durchgeführt, bei der einer anfänglichen Konstantstromphase (Bulk) zwei Konstanspannungsphasen (Absorption und Float) folgen. Die Batterie kann ständig mit dem Ladegerät verbunden bleiben, ohne dass die Gefahr übermässiger Gasentwicklung besteht. Es können unterschiedliche Batterietypen genutzt werden; die Grundeinstellung bezieht sich auf Gel-Battrien. Andere Batterien (Bleisäure oder AGM) konnen nach entsprechender Einstellung am Tippschalter (links unter der vorderen Frontplatte) verwendet werden. Der volle Ladestrom ist auf drei Ausgänge verteilt, wobei jeder Ausgang für sich die volle Leistung abgibt, wenn nur eine Batterie angeschlossen ist.
FEHLERBEHEBUNG
Problem
Der Lader arbeitet nicht
Mögliche Ursache
Die Netzspannung ist nicht in Ordnung
Eingangs- oder Ausgangssicherung ist defekt
Die Batterie wird nicht vollständig geladen
Schlechter Kontakt
Der Batteriewahlschalter ist falsch eingestellt
Die Batteriekapazität ist zugross
Die Batterie wird überladen
Der Batteriewahlschalter ist falsch eingestellt
Eine Einzelzelle ist defekt
Die Batterie ist zu Klein
Lösung
Netzspannung durchmessen
Gerat an den Handler geben
Anschlüsse überprüfen
Einstellung korrigieren (Abb. 1)
Anpassung von Lader und Batterie prufen
Einstellung korrigieren (Abb.1)
Batterie wechseln
Fragen Sie ihren Batterielieferanten
3. Installation
Warnhinweis: Nur qualifizierte Fachkräfte einsetzen
Einbauanweisungen
-
Befestigen Sie die Halterung und achten Sie auf waagerechte Ausrichtung.
-
Befestigen Sie die drei Bolzen.
-
Öffnen Sie die Abdeckung durch Lösen der vier Schrauben der unteren Frontabdeckung.
-
Setzen Sie das Gerät auf die Halterung undrichten Sie es über den LÖchern der zwei Befestigungsschrauben aus.
-
Befestigen Sie das Gerät mit den beiden M6 Schrauben.
-
Verbinden Sie das Netzkabel mit den Anschlussklemmen E, N und L; achten Sie darauf auf den richtigen Leitungsquerschnitt (nach ABCY-Vorschrift) entsprechend den Angaben auf dem Typenschild.
-
Schneiden Sie die Gleichstrom Eingangsstopfen entsprechend dem Kabeldurchmesser zu; verbinden Sie dann die Batteriekabel mit den Gleichspannungsklemmen, die mit + und - gekennzeichnet sind. Der Minuspol ist für alle drei Batterien der gleiche. Bei weniger als drei Batterien kann jeder beliebige + Anschluss belegt werden. Alle + Anschlüsse sind für den Maximalstrom ausgelegt. Achten Sie auf korrekte Kabelquerschnitte (ABYC Vorschriften).
-
Stellen Sie über den Tipp-Schalter auf der linken unteren Frontplatte den richtigen Batterietyp ein.
Bitte beachten Sie: Die Werkseinstellung gilt für Gel-Batterien; Bei anderen Batterien ist die Einstellung unbedingt zu ändern!
-
Setzen Sie die Abdeckung wieder ein, und befestigen Sie diese mit den vier Schrauben.
-
Schalten Sie den Strom ein und vergewissern Sie sich, daß die grüne LED brennt (Linke untere Ecke der Leiterplatte sightbar durch die linken unteren Luftschlitze).
Einbauort
Das Centaur Ladegerät soll an einem trockenen und gut belufteten Ort aufgestellt werden.
Zu hohe Umgebungstemperatur reduziert die Leistung, verkürzt die Lebensdauer oder führt zum Ausfall des Centaur Laders.
Das Centaur Ladegerät ist sowohl für Wand- als auch für BodenMontage geeignet. Die Wandmontage ist aus Kuhlungsgründen zu bevorzugen.
Die Kabel zwischen dem Ladegerät und den Batterien sollenn so kurz wie möglich sein um Kabelverluste gering zu halten.
Bezüglich der Ein- und Ausgänge wird auf Abb. 1 verwiesen.
Benötigte Werkzeuge und Kabel
M6 Ringschlüssel
Kreuzschlitz Schraubendreher Nr. 2 Phillips
Batteriekabel: Mindestquerschnitte
| Model | Länge 0 - 6m |
| 12/20 | 10mm² |
| 24/16 | AWG 7 |
| 12/30 | 24/30 |
| 12/40 | 24/40 |
| 12/50 | 24/60 |
| 12/60 | AWG 3 |
| 12/80 | 35mm² |
| 12/100 | AWG 2 |
Kabellängen von mehr als 6m sind nicht zu empfehlen. Anschlussklemmen sollen den M6/M8 Bohrungen haben. Die Versorgungszuleitung sollte für mindestens 75^ ausgelegt sein.
Achtung: Wechseln Sie beschädigte Kabel immer(sofort aus!
Anschlussreihenfolge
- Trennen Sie die Netzzuleitung.
- Trennen Sie die Batteriekabel von der Batterie.
- Öffnen Sie die Frontabdeckung.
- Verbinden Sie die Batteriekabel mit dem Ladegerät. Beachten Sie, daß es nur einen Minus-Anschluss gibt. Wahlen Sie die Sicherung entsprechend der Ladergroße.
- Verbinden Sie die Batteriekabel mit der Batterie.
- Verbinden Sie den Wechselsspannungs-Eingang mittels eines flexiblen Dreiaderkabels (2,5-4mm2) mit dem Wechselspannungs-Netz. Beachten Sie die Einhaltung der Schutzklasse PE.
Schließen Sie die Frontplatte.
| Ladespannung bei ca. 10% des Nennstroms | ||||
| Batterietyp | Konstantspannungs-phase (Absorption) | Erhaltungssphase (Float) | ||
| 12V (6 Zellen) | 24V (12 Zellen) | 12V (6 Zellen) | 24V (12 Zellen) | |
| GEL | 14.2 | 28.4 | 13.5 | 27.0 |
| AGM | 14.35 | 28.7 | 13.3 | 26.6 |
| Blei-Säure | 14.5 | 29.0 | 13.5 | 27.0 |
| Sonstige | 14.85 | 29.7 | 13.7 | 27.4 |
Wichtige Bemerkung hinsichtlich der Einstellung der Ladespannung
Die oben erwähnten Ladespannungen für die verschiedene Batteriearten sind nur Indikativ.itte erkundigen Sie sich bei ihrem Lieferant.
Besonderss nasse Bleischwefelsäurebatterien (LA im Tafel) können, abhängig von der chemische/mechanische Konstruktion, abweichende Ladespannungen benötigen.
| Eingangs-Spannung / Eingangs-Strom | ||||
| Modell | Eingangs-Spannung (Vac) | Eingangs-Strom (Aac) | Eingangs-Spannung (Vac) | Eingangs-Strom (Aac) |
| 12/20 | 120 | 3.35 | 240 | 1.75 |
| 12/30 | 120 | 4.35 | 240 | 2.30 |
| 12/40 | 120 | 6.40 | 240 | 3.20 |
| 12/50 | 120 | 8.00 | 240 | 4.00 |
| 12/60 | 120 | 9.55 | 240 | 4.75 |
| 12/80 | 120 | 12.0 | 240 | 6.00 |
| 12/100 | 120 | 15.0 | 240 | 8.00 |
| 24/16 | 120 | 5.55 | 240 | 2.50 |
| 24/30 | 120 | 9.00 | 240 | 4.55 |
| 24/40 | 120 | 10.0 | 240 | 6.00 |
| 24/60 | 120 | 15.0 | 240 | 9.00 |
Anmerkung:
Für andere Eingangsspannungen UEingang kann der
Eingangsstrom wie folgt berechnet werden:
Eingangsstrom = (Strom bei 120 VAC) x (120/ UEingang)
Beispiel:
Eingangsstrom bei 120 VAC : 3,35A
Eingangsstrom bei 110 VAC
Eingangsstrom = 3,35 × (120 / 110) = 3,65A

| Bleisaure | II | ||
| II | II |
| AGM | II | ||
| II | II |
| GEL | II | ||
| II | II |
ABB. 1 ANSCHLUSSE UND EINSTELLUNGEN
| Andere | II | II | |
| II |
4. Spezifikationen
| CentaurLadegerät | 12/20 | 12/30 | 12/40 | 12/50 | 12/60 | 12/80 | 12/100 |
| 24/16 | 24/30 | 24/40 | 24/60 | ||||
| GemeinsameMerkmale | Eingangsspannung: 90 - 265V | Eingangsfrequency: 45 - 65Hz | Leistungsfactor: 1 | ||||
| LadespannungAbsorption"(V DC) | 14,3 / 28,5 (1) | ||||||
| Ladespannung Float"(V DC) | 13,5 / 27,0 (1) | ||||||
| Leistungsausgänge | 3 | ||||||
| Ladestrom (A) (2) | 20 | 30 /16 | 40 | 50 | 60/30 | 80/40 | 100/60 |
| Amp.-AnzeigeAusgangsleistung | Ja | ||||||
| Ladekennlinie | IUoU (Dreistufen Charakteristik) | ||||||
| EmpfohleneBatteriekapazität (Ah) | 80 - 200 | 120 - 30045 - 150 | 160 - 400 | 200 - 500 | 240 - 600120 - 300 | 320 - 800160 - 400 | 400 - 1000240 - 600 |
| Temperatur Sensor | |||||||
| Zwangskühlung | Ja, Temperatur- und Strom- geregelter Lüfter | ||||||
| Schutz Ausgangskurzschluß, Übertemperatur | |||||||
| Betriebs-Temperaturbereich | -20 to 60°C (0 - 140°F) | ||||||
| Brandschutz | Ja | ||||||
| Rel. Luftfeuchte | max 95% | ||||||
| Gehäuse | |||||||
| Material & Farbe | Aluminium (blau RAL 5012) | ||||||
| Batterie-Anschlüsse | M6 Bolzen | M6 Bolzen | M8 Bolzen | M8 Bolzen | M8 Bolzen | M8 Bolzen | M8 Bolzen |
| Wechselstrom-Anschluß | Schraubklemme 4mm² (AWG 6) | ||||||
| Schutzklasse | IP 20 | ||||||
| Gewicht kg (lbs) | 3,8 (8.4) | 3,8 (8.4) | 5 (11) | 5 (11) | 5 (11) | 12 (26) | 12 (26) |
| Abmessungen hxwxd in mm(hxwxd in Zoll) | 355x215x110(14.0x8.5x4.3) | 355x215x110(14.0x8.5x4.3) | 426x239x135(16.8x9.4x5.3) | 426x239x135(16.8x9.4x5.3) | 505x255x130(19.9x10.0x5.2) | 505x255x130(19.9x10.0x5.2) | 505x255x130(19.9x10.0x5.2) |
| Normen | |||||||
| Sicherheit | EN 60335-2-29, UL 1236 | ||||||
| Emission | EN 55014, EN 61000-3-2, EN 61000 3-3 | ||||||
| EMV | EN 55014-2 | ||||||
1) Standard Einstellung. Optimale charge/float Spannungen für Nasse Blei-Säure, Gel- oder AGM Batterien einstellbar mit Tip-Schalter.
2) Bis zu 40^ (100^) Umgebungstemperatur. Leistung sinkt auf 80% des Nennwerts bei 50^ (120^) und auf 60% bei 60^ (140^) .