AL 800 - Batterieladegerät H-Tronic - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Batterieladegerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch AL 800 - H-Tronic und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. AL 800 von der Marke H-Tronic.
BEDIENUNGSANLEITUNG AL 800 H-Tronic
1. Bestimmungsgemäßer Einsatz ...... 4
2. Allgemeine Sicherheitshinweise ... 5
3. Gefahren ................................. 7
4. Vorbereitungen .......................... 8
5. Störungshinweise ....................... 9
6. Anschluss und Inbetriebnahme ..... 9
7. Ladeabschaltung ..................... 11
8. Allgemeine Hinweise und
Informationen .......................... 12
9. Hinweise zum Umweltschutz ...... 13
5. Opmerking betreffende
AutomAtiklAder AL 800 dAs i-u-lAdeprinzip lädt den BleiAkku zu Beginn mit Konstantstrom von 800 mA bis die Ladeschluss-Spannung für den entsprechenden Akku erreicht wird. Das Ladegerät erkennt dies, schaltet auf Konstant-Spannung um und regelt den Ladestrom zurück (Erhaltungs- ladefunktion). Die Akkuspannung wird dadurch immer auf einem optimalen Stand gehalten. Der Akku kann dadurch für eine längere Zeit am Lader ange schlossen bleiben – ideal zum „Überwintern“.
merkmAle– Für 6 V und 12 V Blei-Akkus, für Akku-Typen: Blei-Gel, Blei-Vlies, Blei-Säure– Verpolungs- und kurzschlusssicher (< 1 min.) durch elektronische Schutzschaltung– Konstante Ladeschlussspannung– Automatische Ladestromanpassung– Laden mit I/U- Ladekennlinie– Keine Ladung bei verpolt angeschlossenem Akku, Ladung erfolgt nur bei richtig angeschlossenem Akku– 3 LED-Anzeigen zeigen den Status an: Netz, Laden, Verpolttechnische dAten – Betriebsspannung: 230V AC/50 Hz – Für 6 V oder 12 V Blei-Akkus – Ladeschlussspannung: 6,9 V, 13,8 V max. (3 oder 6 Zellen) – Moderne Schaltnetzteiltechnik – Ladestrom: max. 0,8 A für Bleiakkus von 1,2 – 63 Ah– Schutzklasse: IP204 | Warn- und Sicherheitshinweise wArn- und sicherheitshinweise Die besonderen Anweisungen, die den sicheren Betrieb dieses Gerätes betreffen, sind am Anfang der Bedienungsanweisung zusammengefasst. Bitte lesen Sie die- se Bedienungsanleitung aufmerksam durch, sie enthält viele wichtige Infor ma tionen für Bedienung und Betrieb. Der Gesetzgeber fordert, dass wir Ihnen wichtige Hin- weise für Ihre Sicherheit geben und Sie darauf hinweisen, wie Sie Schäden an Per- sonen, am Gerät und anderen Einrichtungen vermeiden. Der Hersteller haftet nicht für Schäden die aus fahrlässiger oder vorsätzlicher Missachtung der Anweisungen in dieser Anleitung entstehen! Diese Anleitung ist Bestandteil des Gerätes und da- her sorgfältig aufzubewahren. Beachten Sie bitte zur Vermeidung von Fehlfunkti- onen, Schäden und Gesundheitsstörungen zusätzlich folgende Sicherheitshinweise:
1. Eine Reparatur des Gerätes darf nur vom Fachmann durchgeführt werden!
2. Entsorgen Sie nicht benötigtes Verpackungsmaterial oder bewahren Sie dieses
an einem für Kinder unzugänglichen Ort auf. Es besteht Erstickungsgefahr! Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultie- renden Gefahren verstehen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustel- len, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden. Achtung! Öffnen des Gerätes nur durch eine Elektrofachkraft! Beim Öffnen des Gerätes sind spannungsführende Teile frei zugänglich. Vor dem Öffnen muss unbedingt der Netzstecker gezogen werden.
1. Bestimmungsgemässer einsAtz
Das Gerät dient zum automatischen Laden und Puffern von Bleiakkus mit 6 oder 12 V Klemmenspannung. Die Einstellung der Akku/Ladespannung erfolgt manuell über einen Schiebeschalter. Mögliche Akkutypen sind Blei-Gel, Blei-Vlies oder Blei- Säure-Akkus. Es dürfen keine Primär-Batterien (Zink-Kohle, Alkaline, usw.), oder ande- re Akkutypen als Bleiakkus angeschlossen und geladen werden. Das Gerät ist nicht für den gewerblichen Einsatz bestimmt. Jede andere Verwendung oder Veränderung des Gerätes gilt als nicht bestimmungsgemäß und birgt erhebliche Gefahren. Für Schäden, die aus bestimmungswidriger Verwendung entstanden sind, übernimmt der Hersteller keine Haftung.| 5 Automatiklader AL800
2. Allgemeine sicherheitshinweise
Beim Umgang mit Produkten, die mit elektrischer Spannung in Berührung kom- men, müssen die gültigen VDE-Vorschriften beachtet werden, insbesondere VDE 0100, VDE 0550/0551, VDE 0700, VDE 0711 und VDE 0860. – Werkzeuge dürfen an Geräten, Bauteilen oder Baugruppen nur be nutzt wer- den, wenn sichergestellt ist, dass die Geräte von der Ver sor gungs span nung getrennt sind und elektrische Ladungen, die in den im Gerät befind li chen Bau- teilen gespeichert sind, vorher entladen wurden. – Spannungsführende Kabel oder Leitungen, mit denen das Gerät, das Bauteil oder die Baugruppe verbunden ist, müssen stets auf Isolationsfehler oder Bruch- stellen untersucht werden. – Bei Feststellen eines Fehlers in der Zuleitung muss das Gerät unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden bis die defekte Leitung ausgewechselt worden ist. Wenn aus einer vorliegenden Beschreibung für den nichtgewerblichen Endver brau- cher nicht eindeutig hervorgeht, welche elektrischen Kennwerte für ein Bauteil oder eine Baugruppe gelten, wie eine externe Beschaltung durchzuführen ist oder welche externen Bauteile oder Zusatzgeräte angeschlossen werden dürfen und welche An- schlusswerte diese externen Komponenten haben dür fen, so muss stets eine Fachkraft um Auskunft ersucht werden. Im Zweifelsfalle sind unbedingt Rückfragen bei Fachleu- ten, Sachverständigen oder den Herstellern der verwendeten Baugruppen notwen- dig! Bitte beachten Sie, dass Bedienungs- und Anschlussfehler außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. Verständlicherweise können wir für Schäden die da raus entstehen keinerlei Haftung übernehmen. Das Gerät darf nur unter Einhaltung dieser Gebrauchsanweisung für den be- schriebenen Zweck verwendet werden. – Zur Vermeidung von Schwitzwasser (Bildung von Kondenswasser) darf das Gerät nicht bei Frost oder Frostgefahr betrieben werden. – Verbinden Sie Ihr Ladegerät niemals gleich dann mit der Netzspannung, wenn es von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird und laden Sie kei- ne gefrorene Batterie auf. Das dabei entstehende Kondenswasser kann unter ungünstigen Umständen Ihr Gerät zerstören oder zu einem elektrischen Schlag kommen. Lassen Sie das Gerät unbedingt auf Raumtemperatur kommen. – Um Feuergefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, darf das Gerät weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden. – Es darf keine Flüssigkeit, gleich welcher Art in das Gerät eindringen.6 | Allgemeine Sicherheitshinweise – Lüftungsschlitze bzw. Gehäuse niemals zudecken. – Stellen Sie das Gerät nicht in die Nähe von Warmluftquellen wie Heizungen oder ähnliches! – Laden Sie keine Batterie in einem Boot oder Wasserfahrzeug. Die Batterie muss zum Laden aus dem Boot oder Wasserfahrzeug entfernt werden. – Bei unsachgemäßer Handhabung (z.B. falscher Akkutyp oder zu lange Falsch- polung) kann der Akku überladen bzw. zerstört werden. Im schlimmsten Fall kann der Akku explodieren und dadurch erheblichen Schaden anrichten. – Halten Sie Sendeanlagen (Funktelefone, Sendeanlagen für Modellbau usw.) vom Ladegerät fern, da die einfallende Senderabstrahlung zur Störung des Ladebetriebs bzw. zur Zerstörung des Ladegerätes und damit auch der Akkus führen kann. – Gehen Sie vorsichtig mit dem Produkt um, durch Stöße, Schläge oder dem Fall aus bereits geringer Höhe wird dieses beschädigt. Ein beschädigtes Gerät darf nicht mehr betrieben werden und muss entsorgt werden. – Setzen Sie das Gerät nicht direktern Sonnenlicht, Starker Staubentwicklung, mechanischen Vibrationen oder Stößen aus. – Legen oder führen Sie das Ladekabel nicht in die Nähe entzündlicher Mate- rial ien. – Achten Sie darauf, dass sich keine leicht brennbaren Gegenstände (Holz, Lappen, Putzwolle o.ä.) in der Nähe des Gerätes, bzw. auf oder unter dem La de gerät befinden. Das Gerät darf nur auf einer festen und nicht brennbaren Unterlage betrieben werden. – Das Ladekabel darf weder geknickt, noch über kantige Teile geführt wer den. – Spannungsführende Kabel oder Leitungen, mit denen das Gerät verbunden ist, müssen vor und nach Gebrauch stets auf Isolationsfehler oder Bruchstellen un- tersucht werden. Bei Feststellung eines Fehlers in der Zuleitung muss das Gerät unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden. – Betreiben Sie das Gerät nur außerhalb des Fahrzeuges. – Achten Sie beim Anschluss der Batterieladeklemmen auf eine sichere und feste Verbindung. – Stellen Sie das Ladegerät zum Laden nicht auf die Batterie. Achtung! Das Gerät darf nur zum Laden von Blei-Gel, Blei-Vlies und Blei-Säure-Batterien verwendet werden. Verwenden Sie das Ladegerät nicht für das Aufladen von Trockenzellenbatterien. Diese können platzen und zur Verlet-| 7 Automatiklader AL800 zung von Personen und zu Sachbeschädigung führen. Nichtaufladbare Batterien können mit diesem Ladegerät nicht aufgeladen werden. Der Betrieb unter widrigen Umgebungsbedingungen ist unter allen Umständen zu vermeiden. Widrige Umgebungsbedingungen sind:
- Umgebungstemperaturen unter –25 °C oder über +50 °C
- Brennbare Gase, Lösungsmittel, Dämpfe, Staub
- Luftfeuchtigkeit über 80 % sowie Nässe. Das Gerät darf nur in trockenen und geschlossenen Räumen betrieben werden. störung Ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Das trifft zu, wenn: – das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist – das Gerät nicht mehr funktionsfähig ist – Teile des Gerätes lose oder locker sind – die Verbindungsleitungen sichtbare Schäden aufweisen – bei Transportschädigungen – nach Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen. Falls das Gerät repariert werden muss, dürfen nur Original-Ersatzteile ver wen det werden! Die Verwendung abweichender Ersatzteile kann zu ernsthaften Sach- und Personenschäden führen. Eine Reparatur des Gerätes darf nur von einer ausgebil- deten Elektrofachkraft durchgeführt werden!
Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur von einer Fachkraft oder von un ter - wiesenen Personen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft vor ge nommen werden. Bei zu erkennbaren Schäden, wie z. B.: Rauchent wicklung, Eindringen von Flüssigkeiten etc., Gerät sofort vom Netz und von der Batterie trennen. Störung umgehend beseitigen lassen. Gefahr durch Verpolung, Kurzschluss und Kontakt mit Batteriesäure! – Unbedingt die Sicherheitshinweise der Bleiakkuhersteller beachten. VerätzungsgeFAhr! Batterien enthalten Säure, welche Augen und Haut schädigen. Beim Laden der Batterie entstehen zudem Gase und Dämpfe, welche die Gesundheit gefährden.
- Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit ätzender Batteriesäure. Waschen Sie Haut-8 | Gefahren stellen und Gegenstände, die mit Säure in Kontakt gekommen sind, sofort gründ- lich mit Wasser ab. Sollten Ihre Augen in Kontakt mit Batteriesäure kommen, spülen Sie sie mindestens 5 Minuten lang mit fließendem Wasser. Setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung.
- Verwenden Sie Schutzbrille und säurefeste Schutzhandschuhe. Schützen Sie Ihre Kleidung, z. B. durch eine Schürze.
- Kippen Sie die Batterie nicht, da Säure auslaufen kann.
- Sorgen Sie immer für ausreichende Belüftung.
- Atmen Sie entstehende Gase und Dämpfe nicht ein.
1. Sorgen Sie während des Ladens für ausreichende Belüftung des Raumes.
2. Öffnen Sie vor dem Laden von Akkus mit Flüssigsäure die Verschluss
stopfen der einzelnen Zellen. Lassen Sie das Akkugehäuse ca. 2 Minuten auslüften, damit sich feuergefährliche Gase verflüchtigen können!
3. Kontrollieren Sie vor dem und beim Laden regelmäßig den Flüssigkeitsstand
und füllen Sie bei Bedarf nach.
4. Auch bei längeren Ladezeiten (Überwinterung) regelmäßig die Flüssigkeit
kontrollieren. Schutzbrille verwenden!
5. Laden Sie Blei-Säure-Akkus bei längerer Lagerung, mind. alle 3 Monate zwi-
schendurch immer wieder auf, um einer Tiefentladung vorzubeugen.
6. Schließen Sie niemals die Batteriekontakte kurz.
7. Beachten Sie beim Anschließen des Akkus unbedingt die Polarität.
Achtung! Vermeiden Sie grundsätzlich offenes Feuer, offenes Licht und Funken in der Nähe des zu ladenden Akkus (Explosionsgefahr durch Knall- gas). Beachten Sie unbedingt die Ladehinweise des jeweiligen Akkuherstellers. hinweis! Ein gefahrloser Betrieb ist nur bei Einhaltung dieser vorgenannten Punkte ge währleistet. Bitte beachten Sie, dass Sie bei eigenmächtiger Abände- rung der Schaltung, Änderung von Bauteilen, Überbrücken von Sicherungen oder Ein setzten eines falschen Wertes keine Ansprüche jeglicher Art gegen uns gel tend ma chen können. Das gilt auch bei Veränderungen an der Lade- und Netzlei tung, bei Reparaturversuchen am Gerät, bei konstruktiv nicht vor gesehener Auslagerung von Bauteilen, eigenmächtigen Änderungen des Lade kabels, Änderungen am Ge- rät, bei Anschluss an eine falsche Spannung oder Strom art, bei Fehlbedienung, Anbringen anderer Steckerarten oder Verlängern des Ladekabels.| 9 Automatiklader AL800
Überprüfen Sie bei Nichtfunktionieren des Gerätes folgende Punkte:
- Ist die Steckdose in Ordnung, führt diese Strom?
- Ist der angeschlossene Bleiakku defekt oder tiefentladen?
- Ist das Ladegerät polungsrichtig an die Bleibatterie angeschlossen? Um Schäden an den Akkus zu vermeiden, ist unbedingt darauf zu achten, dass Akkus niemals tiefentladen werden. Achtung! Bei defekter Batterie Ladevorgang nicht fortsetzen! Anzeichen für eine defekte Batterie: Gasgeruch im Raum, beim Anfassen der Batterie unterschiedliche Temperatur einzelner Zellen feststellbar, mechanische oder thermische Deformation des Batterie-Gehäuses oder Lade gerät, unterschiedlicher Flüssigkeitsstand in den Zellen, bzw. Flüssigkeitsaustritt.
6. Anschluss und inBetrieBnAhme
Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme Ihr Ladegerät und dessen Leitungen auf Beschädigung(en). Nehmen Sie das Gerät auf keinen Fall in Betrieb, wenn die schützende Isolierung des Netz- oder Ladekabels beschädigt (gequetscht, einge- rissen, abgerissen usw.) ist. Verbinden und trennen Sie die Ladekabel nur dann, wenn das Ladegerät nicht an die Netzsteckdose angeschlossen ist. Anschluss des lAdegerätes Das Gerät kann an jeder vorschriftsmäßig installierten 230V Netzsteckdose betrie- ben werden. – Vergewissern Sie sich im Bordbuch des Fahrzeugherstellers ob und wie die Batterie vom Bordnetz getrennt werden muss. – Falls die Batterie zum Laden aus einem Fahrzeug entnommen werden muss, immer erst den Karosserie- Anschluss von der Batterie abnehmen (Minus –). – Vor dem Laden einer Batterie sind die Anschlüsse (Batteriepole) zu reinigen. – Die Polarität der Batteriepole überprüfen. Der positive Pol (+) hat in der Regel einen größeren Durchmesser als der Minus Pol (–) . – Füllen Sie (falls erforderlich gem. Batteriehersteller) destilliertes Wasser auf, bis der vom Batteriehersteller genannte Füllstand erreicht ist. – Bei wartungsfreien Batterien befolgen Sie bitte ganz genau die Anweisungen des Batterieherstellers.10 | Anschluss und Inbetriebnahme lAden einer im FAhrzeug eingeBAuten BAtterie – Vergewissern Sie sich, dass das Ladegerät zunächst nicht an die Netzsteckdose angeschlossen ist. – Stellen Sie den Schiebeschalter auf der Rückseite des Ladegerätes auf 6V bzw. 12V (je nach Blei-Akku) ein. – Die Batterieklemme, die nicht an die Karosserie angeschlossen ist, ist zuerst anzu- schließen. Der andere Anschluss ist zur Karosserie herzustellen, entfernt von der Batterie und der Benzinleitung. Das heißt, bei negativer Polung des Fahrzeugs, zuerst die rote Ladeklemme an den positiven Pol (+), dann die schwarze Ladeklem- me (–) an die Karosserie oder an den Motorblock anklemmen, entfernt von der Batterie und der Kraftstoffleitung. Reihenfolge unbedingt einhalten! – Nicht am Vergaser, Kraftstoffleitung oder Metallschellen anklemmen. – Ladegerät nicht auf oder über der Batterie positionieren. Erst dann das Ladegerät mit einer Netzsteckdose verbinden. Der Ladevorgang be- ginnt. Bei Beendigung des Ladevorgangs, zuerst den Stecker des Gerätes bzw. das Ladegerät vom Versorgungsnetz trennen. Danach wird der Anschluss zur Karosserie und dann der zur Batterie entfernt. nAch dem lAden: Nach dem Laden ist das Batterieladegerät zuerst vom Versor- gungsnetz zu trennen. Ziehen Sie dazu stets am Stecker und niemals am Kabel! Wenn Sie den Ladevorgang einer im Fahrzeug eingebauten Batterie unterbrechen, muss immer das Batteriekabel von der Karosserie abgenommen werden, danach das an- dere Batteriekabel (in umgekehrter Reihenfolge wie beim Anschließen an die Batterie). Anschluss und lAden einer nicht im FAhrzeug eingeBAuten BAtterie Schließen Sie die rote Ladeklemme an den Pluspol und die schwarze Ladeklemme an den Minuspol der Batterie an (vorher Ladespannung auswählen). Wenn Sie sich überzeugt haben, dass die Ladekabel polungsrichtig angeschlossen sind, stecken Sie das Netzkabel des Ladegerätes in eine intakte Steckdose, die auch den VDE-Bestim- mungen entspricht. Das Gerät startet automatisch den Ladevorgang. Das wird durch die LED „Laden“ angezeigt. Leuchtet hingegen die rote Anzeige „Verpolt.“, kontrollieren Sie sofort die Polarität der Polklemmen und ändern diese. Beachten Sie vor dem La- den unbedingt die Warnhinweise des Batterie- und Fahrzeugherstellers.Das Ladegerät funktioniert bei einer Umgebungstemperatur von –25 °C bis +45 °C. Bei welcher Temperatur oder mit welchen Ladeparametern ein zu ladender Akku geladen werden darf, entnehmen Sie bitte den technischen Angaben des Akkuherstellers.| 11 Automatiklader AL800 hinweis: Das Gehäuse des Ladegerätes wird bei längerer Ladedauer mit einem Ladestrom von 800 mA (z.B. bei großen Akkus) sehr warm. Dies ist kein Fehler des Gerätes, sondern technisch bedingt. Achten Sie daher auf eine ausreichende Belüftung. Das Gehäuse darf nicht abgedeckt werden! Bleiakkus nie- mals in einem geschlossenen Behälter laden. Achten Sie beim Laden auf eine gute Belüftung und vermeiden Sie offenes Feuer und Funken! Beim Laden können explosive Gase entstehen.
Das Ladegerät ist mit einer automatischen Ladeabschaltung versehen, welche den Ladevorgang automatisch bei Erreichen der Ladeschlussspannung beendet und selbsttätig in den Erhaltungslademodus umschaltet. Die gelbe Ladeanzeige erlischt im Erhaltungs- Lademodus bzw. wenn der Ladestrom unter 80 mA absinkt. Des Weiteren spielt es eine Rolle, wie weit der Akku vorher entladen war. Wurde dem Akku ein hoher Strom entnommen, so stellt sich beim Aufladen zuerst ein hoher Anfangsladestrom ein (max. 0,8 A), der nach kurzer Zeit kleiner wird. Dies bedeu- tet, mit steigender Spannung am Akku nimmt der Ladestrom ab. Im Gegensatz zu einfachen Ladegeräten ist der Ladestrom dieses Automatik laders kein fester Wert und hängt von mehreren Faktoren ab. Auch die Ladezeit bis zum Erreichen der Ladeschlussspannung hängt von mehreren Parametern ab, wie z.B.: – der Kapazität (Ah, je größer desto länger die Ladezeit) – dem Akkutyp – dem Ladezustand des Akkus (Voll, teilgeladen oder leer), – der Umgebungstemperatur – dem Allgemeinzustand (Alter) des Akkus. Die Ladezeit richtet sich nach obigen Parametern und kann nach folgender Formel grob ermittelt werden (für eine grobe Zeiteinschätzung): Kapazität des Akkus in Ah Ladestrom 0,8 A Ladezeit (in Std. [h]) = 12 Ah 0,8 A die Ladezeit beträgt ca. 15 Stunden Beispiel: Blei-Gel-Akku 12 Ah, leer12 | Ladeabschaltung Zum Ladeende (Akku ist voll) verlischt normalerweise die gelbe LED „Laden“. Bei älteren oder hochkapazitiven Akkus kann es vorkommen, dass der Akku eine zu hohe Selbstentladung aufweist (ca. 1% der Akkukapazität) und der Steckerlader diesen erhöhten Erhaltungs-Ladestrom nicht als abgeschlossenen Ladezyklus er- kennt (gelbe LED-Anzeige schaltet nicht ab). In diesem Fall arbeitet der Steckerla- der als Puffer, um die Selbstentladung des Akkus zu kompensieren. Bei neueren Akkus erlischt in der Regel die LED bei vollgeladenem Akku. Es können Akkus verschiedener Kapazität geladen werden, bei größeren Akkus verlängert sich die Ladezeit, bei kleineren Akkus wird diese verkürzt. Zum Laden selbst spielt es keine Rolle, ob der Akku nur teilweise oder vollständig entladen ist. Der Akku kann auch dauernd am Ladegerät angeschlossen bleiben, die Umgebungstemperatur sollte da- bei ca. 45°C nicht überschreiten! Anschließend Netzkabel aus der Steckdose ziehen. Ziehen Sie dazu stets am Ste- cker und niemals am Kabel! Bei nichtwartungsfreien Bleibatterien den Säurestand prüfen. Bei zu geringem Säurestand mit destilliertem Wasser auffüllen. Wird der Akku versehentlich falsch gepolt an das Ladegerät angeschlossen, wird dies durch eine rote LED „Verpolt“ signalisiert und gleichzeitig der Ladestrom abgeschaltet.
8. Allgemeine hinweise und inFormAtionen
Zum Reinigen des Gehäuses verwenden Sie ein weiches Tuch und etwas mildes Reini gungsmittel. Grundsätzlich muss beim Reinigen aus Sicherheitsgründen der Netz stecker gezogen werden. Ver
hindern Sie, dass Reinigungsmittel in das Innere des Gerätes gelangen! gArAntie/gewährleistung: Der Händler/Hersteller, bei dem das Gerät erworben wurde, leistet für Material und Herstellung des Gerätes eine Gewährleistung von 2 Jahren ab der Übergabe. Dem Käufer steht im Mangelfall zunächst nur das Recht auf Nacherfül
lung zu. Die Nacherfüllung beinhaltet entweder die Nachbesserung oder die Lieferung eines Ersatzproduktes. Ausgetauschte Geräte oder Teile gehen in das Eigentum des Händlers/ Herstellers über. Der Käufer hat festgestellte Mängel dem Händler unverzüglich mitzuteilen. Der Nachweis des Gewährleistungsanspruch ist durch eine ordnungsgemäße Kaufbestätigung (Kaufbeleg, ggf. Rechnung) zu erbringen. Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung, falschem Anschließen, Verwendung von Teilen fremder Hersteller, normalen Verschleiß, Gewal
tanwendung, eigenen Reparaturversuchen oder Änderungen am Gerät, Kabel oder Klemmen, Änderung der Schaltung, bei Schäden durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung, oder unsachgemäßer Benutzung oder sonstige äußere Einflüsse entstehen, bei Anschluss an eine falsche Spannung oder Stromart, überbrückte oder falsche Sicherungen, bei Fehlbedienung oder Schäden durch fahrlässige Behandlung, fallen nicht unter die Gewährleistung bzw. es er -| 13 Automatiklader AL800 lischt der Garantieanspruch. Weitergehende Ansprüche gegen den Verkäufer aufgrund dieser Gewährleistungsverpflichtung, insbesondere Schadensersatzansprüche wegen entgangenen Gewinns, Nutzungsentschädigung sowie mittelbarer Schäden, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich nicht zwingend gehaftet wird. Wir behalten uns eine Reparatur, Nachbesserung, Ersatzlieferung oder Rückerstattung des Kaufpreises vor. Kosten und Risiken des Transports; Montage und Demontageaufwand, sowie alle anderen Kosten die mit der Reparatur in Ver
bindung gebracht werden können, werden nicht ersetzt. Die Haftung für Folgeschäden aus fehlerhafter Funktion des Gerätes – gleich welcher Art – ist grundsätzlich ausgeschlossen. In folgenden Fällen erlischt die Garantie und es erfolgt die Rücksendung des Gerätes zu Ihren Lasten: – Bei Veränderungen und Reparaturversuchen am Gerät oder bei eigenmächtiger Abände
rung der Schaltung. Bei Anschluss an eine falsche Spannung oder Stromart. – Bei Verwendung anderer, nicht originaler Bauteile. – Bei Schäden durch Nichtbeachtung von Bedienungsanleitung/An schlussplan. – Bei Schäden durch Überlastung des Gerätes. – Bei Schäden durch Eingriffe fremder Personen. – Bei Fehlbedienung oder Schäden durch fahrlässige Behandlung. – Bei Defekten, die durch überbrückte Sicherungen oder durch Einsatz falscher Sicherungen entstehen. ce-zeichen und konFormität Hiermit erklärt H-TRONIC GmbH, dass sich das dieses Gerät in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und den übrigen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinie 2014/30/EU und 2014/35/EU befindet. Die entsprechenden Erklärungen und Unterlagen sind beim Hersteller hinterlegt: H-TRONIC GmbH, Industriegebiet Dienhof 11, 92242 Hirschau
9. hinweise zum umweltschutz
gerät: Dieses Produkt darf am Ende seiner Lebensdauer nicht über den nor- malen Haushaltsabfall entsorgt werden, sondern muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden. Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist darauf hin. Die Wertstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wieder verwertbar. Bitte informieren Sie sich über die jeweiligen örtlichen Sammelsysteme für elektrische und elektronische Geräte. BAtterien: Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterie ver ord nung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien und Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt!14 | Features AutomAtic chArger AL 800
EinfachAnleitung