H-Tronic AL600plus - Batterieladegerät

AL600plus - Batterieladegerät H-Tronic - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice H-Tronic AL600plus - page 3
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Produkttyp Blei-Akkuladegerät
Marke H-Tronic
Modell AL600plus
Eingangsspannung 220-240 V AC, 50 Hz
Max. Ladestrom (12 V) 600 mA
Max. Ladestrom (2/6 V) 300 mA
Batteriekapazität 1,2 - 40 Ah
Kompatible Batteriespannungen 2 V, 6 V, 12 V
Batterietypen Säure, Gel, AGM
Schutz Verpolung, Kurzschluss, Überlast
Anzeige 5 LEDs: Netz, Laden, Erhaltung, Fertig, Fehler
Lademodi Phase I (Konstantstrom), Phase U1 (Konstantspannung), Phase U2 (Erhaltung)
Batterietestfunktion Ja, automatische Diagnose vor dem Laden
Automatische Wartungsfunktion Ja, zyklische Erhaltungsladung
Betriebstemperaturbereich -25 °C bis +45 °C
Garantie 2 Jahre
Artikelnummer 2 24 22 17
Mitgeliefertes Zubehör Rote und schwarze Batterieklemmen
Verwendung Innen, trocken

Häufig gestellte Fragen - AL600plus H-Tronic

Wie schließe ich das Ladegerät AL600plus an?
Schließen Sie das Ladegerät zuerst an eine 230V Steckdose an. Die grüne Netz LED leuchtet auf. Stellen Sie die Batteriespannung (2, 6 oder 12 V) mit dem Druckknopf ein. Verbinden Sie zuerst die rote Klemme (+) mit dem Pluspol der Batterie, dann die schwarze Klemme (-) mit dem Minuspol. Das Ladegerät startet automatisch.
Welche Batterietypen kann ich mit dem AL600plus laden?
Dieses Ladegerät ist für Blei-Säure-, Gel- und AGM-Batterien mit Spannungen von 2 V, 6 V oder 12 V und einer Kapazität von 1,2 bis 40 Ah ausgelegt.
Was bedeuten die verschiedenen LEDs am Ladegerät?
Fünf LEDs zeigen den Zustand an: Netz (Stromversorgung), Laden (Ladevorgang läuft), Erhaltung (Wartungsmodus), Fertig (Ladung abgeschlossen) und Fehler (Problem erkannt). Blinkkombinationen geben zusätzliche Informationen.
Wie interpretiere ich die Fehlercodes?
Wenn die LEDs Laden und Fehler blinken, stimmt die eingestellte Spannung nicht mit der Batterie überein. Wenn Fertig und Fehler blinken, wird die Batterie als defekt erkannt. Wenn nur die Fehler-LED blinkt, befindet sich der Druckknopf zwischen zwei Positionen. Wenn Fehler dauerhaft leuchtet, ist der Ladevorgang fehlgeschlagen.
Kann ich die Batterie längere Zeit am Ladegerät angeschlossen lassen?
Ja, das Ladegerät wechselt nach Abschluss der Ladung automatisch in den Wartungsmodus. Es führt 15-minütige Entlade- und Ladezyklen durch, um die Batterie ohne Überladung zu erhalten. Die Batterie kann mehrere Monate angeschlossen bleiben.
Was ist die maximale Batteriekapazität, die der AL600plus laden kann?
Die empfohlene maximale Kapazität beträgt 40 Ah. Bei Batterien mit größerer Kapazität könnte der Ladestrom (max. 600 mA) zu gering sein.
Schützt das Ladegerät vor Verpolung?
Ja, das Ladegerät verfügt über einen elektronischen Schutz gegen Verpolung und Kurzschluss. Ein elektronischer Schutzschalter gewährleistet die Sicherheit bei falschem Anschluss.
Was tun, wenn die LED 'Fertig' niemals aufleuchtet?
Wenn der Ladevorgang nicht endet, überprüfen Sie, ob die Batterie einen Kriechstrom über 100 mA hat (z.B. durch einen eingeschalteten Verbraucher). Eine alte Batterie kann einen hohen Innenwiderstand haben. In diesem Fall bleibt das Ladegerät im Lademodus und die Batterie könnte defekt sein.
Wie pflege ich das Ladegerät AL600plus?
Trennen Sie das Ladegerät vor der Reinigung immer vom Netz. Verwenden Sie ein trockenes Tuch, um das Gehäuse abzuwischen. Verwenden Sie niemals Flüssigkeiten oder Scheuermittel. Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Kabel und Klemmen.
Wie lautet die Garantie für den AL600plus?
Das Ladegerät hat eine Garantie von 2 Jahren ab Kaufdatum, die Material- und Verarbeitungsfehler abdeckt. Die Garantie erfordert einen Kaufbeleg und schließt Schäden durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung aus.

Benutzerfragen zu AL600plus H-Tronic

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BEDIENUNGSANLEITUNG AL600plus H-Tronic

text_image 2.6 12V Batteriespannung Nietz Lodien Fertig Refruch Februar AUTOMATIKLADER AL-600plus HTRONIC

HTRONIC

INHALT

Bedienungsanleitung deutsch

  1. Bestimmungsgemäßer Einsatz....4
  2. Allgemeine Sicherheitshinweise 4
  3. Gefahren 7
  4. Vorbereitungen....7
  5. Störungshinweise....8
  6. Anschluss und Inbetriebnahme....8
  7. Ladeablauf....9
  8. Ladetechnik 10
  9. Betriebsmodi 11
  10. Fehlermeldungen .... 11
  11. Allgemeine Hinweise und Informationen 12
  12. Hinweise zum Umweltschutz .... 13

English manual

Der Automatiklader AL 600plus mit modernster kennliniengesteuerter Ladetechnik und Diagnosefunktion sorgt für optimale Ladung und Pflege von Bleiakkus. Eine intelligente Software überwacht ständig die kompletten Funktionen und steuert je nach Zustand den richtigen Ladeablauf. Die Batterie kann über Monate angeschlossen bleiben. Ein Überladen ist nicht möglich.

Merkmale

  • Mehrstufen I/U-Ladekennlinie I-Phase, U1-Phase, U2-Phase
  • Verpolungs- und kurzschlusssicher durch elektronischen Schutzschaltung
  • Automatischer Batteriepflegemodus (Automatisches Refreshing der Batterie nach dem Laden.)
  • Für 2 V, 6 V und 12 V Bleiakkus (1 Zelle, 3 und 6 Zellen) (Säure, Gel, AGM) mit einer Kapazität von 1,2 bis 40 Ah (zum Überwintern bis 100 Ah)
  • Erhaltungsladen
  • Softwaregesteuerte Diagnose der Batterie vor Beginn des Ladevorgang, Akkutestfunktion, Defekterkennung
  • Ladestrom max. 0,6 A (automatische Anpassung)
  • 5 LED-Anzeigen zeigen den Status an: Netz, Laden, Refresh, Fertig, Fehler.
  • Betriebsspannung: 220 - 240V/AC
  • Max. Ladestrom 600 mA (12V), 300 mA (2V/6V)
  • Batteriekapazität: 1,2 - 40 Ah
    – Elektronischer Kurzschluss- und Verpolschutz, Überladeschutz

Technische Daten

Warn- und Sicherheitshinweise

Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch, sie enthält viele wichtige Informationen für Bedienung und Betrieb. Der Gesetzgeber fordert, dass wir Ihnen wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit geben und Sie darauf hinweisen, wie Sie Schäden an Personen, am Gerät und anderen Einrichtungen vermeiden. Der Hersteller haftet nicht für Schäden die aus fahrlässiger oder vorsätzlicher Missachtung der Anweisungen in dieser Anleitung entstehen! Diese Anleitung ist Bestandteil des Gerätes und daher sorgfältig aufzubewahren. Beachten Sie bitte zur Vermeidung von Fehlfunktionen, Schäden und Gesundheitsstörungen zusätzlich folgende Sicherheitshinweise:

– Eine Reparatur des Gerätes darf nur vom Fachmann durchgeführt werden!
- Entsorgen Sie nicht benötigtes Verpackungsmaterial oder bewahren Sie dieses an einem für Kinder unzugänglichen Ort auf. Es besteht Erstickungsgefahr!
- Baugruppen und Bauteile gehören nicht in Kinderhände!

H-Tronic AL600plus - Warn- und Sicherheitshinweise - 1

Achtung! Öffnen des Gerätes nur durch eine Elektrofachkraft! Beim Öffnen des Gerätes sind spannungsführende Teile frei zugänglich. Vor dem Öffnen muss unbedingt der Netzstecker gezogen werden.

1. BESTIMMUNGSGEMÄSSER EINSATZ

Der bestimmungsgemäße Einsatz des Ladegerätes umfasst das Laden und den Ladeerhalt von wartungsfreien Gel-Batterien, EXIDE, AGM und Microvlie-s und Säurebatterien, welche für die in den technischen Daten angegebene Spannung und Ladestrom geeignet sind. Eine andere darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet allein der Benutzer/Betreiber.

2. ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE

Beim Umgang mit Produkten, die mit elektrischer Spannung in Berührung kommen, müssen die gültigen VDE-Vorschriften beachtet werden, insbesondere VDE 0100, VDE 0550/0551, VDE 0700, VDE 0711 und VDE 0860.

– Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass das Gerät stromlos ist.
- Werkzeuge dürfen an Geräten, Bauteilen oder Baugruppen nur benutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Geräte von der Versorgungsspannung getrennt sind und elektrische Ladungen, die in den im Gerät befindlichen Bauteilen gespeichert sind, vorher entladen wurden.

  • Spannungsführende Kabel oder Leitungen, mit denen das Gerät, das Bauteil oder die Baugruppe verbunden ist, müssen stets auf Isolationsfehler oder Bruchstellen untersucht werden.
  • Bei Feststellen eines Fehlers in der Zuleitung muss das Gerät unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden bis die defekte Leitung ausgewechselt worden ist.

Wenn aus einer vorliegenden Beschreibung für den nichtgewerblichen Endverbraucher nicht eindeutig hervorgeht, welche elektrischen Kennwerte für ein Bauteil oder eine Baugruppe gelten, wie eine externe Beschaltung durchzuführen ist oder welche externen Bauteile oder Zusatzgeräte angeschlossen werden dürfen und welche Anschlusswerte diese externen Komponenten haben dürfen, so muss stets eine Fachkraft um Auskunft ersucht werden. Es ist vor der Inbetriebnahme eines Gerätes generell zu prüfen, ob dieses Gerät oder Baugruppe für den Anwendungsfall, für den es verwendet werden soll, geeignet ist.

Im Zweifelsfalle sind unbedingt Rückfragen bei Fachleuten, Sachverständigen oder den Herstellern der verwendeten Baugruppen notwendig!

Bitte beachten Sie, dass Bedienungs- und Anschlussfehler außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. Verständlicherweise können wir für Schäden die daraus entstehen keinerlei Haftung übernehmen. Dieser Artikel wurde nach dem EMVG (EG-Richtlinie 89/336/EWG/Elektromagnetische Verträglichkeit) geprüft, und es wurde das entsprechende CE-Prüfzeichen zugeteilt. Eine jede Änderung der Schaltung bzw. Verwendung anderer, als angegebener Bauteile, lässt diese Zulassung erlöschen!

Das Gerät darf nur unter Einhaltung dieser Gebrauchsanweisung für den beschriebenen Zweck verwendet werden.

  • Zur Vermeidung von Schwitzwasser (Bildung von Kondenswasser) darf das Gerät nicht bei Frost oder Frostgefahr betrieben werden.
  • Um Feuergefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, darf das Gerät weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
  • Es darf keine Flüssigkeit, gleich welcher Art in das Gerät eindringen. Lüftungsschlitze bzw. Gehäuse niemals zudecken.
  • Stellen Sie das Gerät nicht in die Nähe von Warmluftquellen wie Heizungen oder ähnliches!
  • Setzen Sie das Gerät nicht direktern Sonnenlicht, Starker Staubentwicklung, mechanischen Vibrationen oder Stößen aus.

  • Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von brennbaren oder leicht entzündlichen Materialien.

  • Legen oder führen Sie das Ladekabel nicht in die Nähe entzündlicher Materialien.
  • Achten Sie darauf, dass sich keine leicht brennbaren Gegenstände (Holz, Lappen, Putzwolle o.ä.) in der Nähe des Gerätes, bzw. auf oder unter dem Ladegerät befinden.
  • Das Ladekabel darf weder geknickt, noch über kantige Teile geführt werden.
  • Spannungsführende Kabel oder Leitungen, mit denen das Gerät verbunden ist, müssen vor und nach Gebrauch stets auf Isolationsfehler oder Bruchstellen untersucht werden. Bei Feststellung eines Fehlers in der Zuleitung muss das Gerät unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden.
  • Das Gerät darf nur auf einer festen und nicht brennbaren Unterlage betrieben werden.
  • Betreiben Sie das Gerät nur außerhalb des Fahrzeuges.
  • Achten Sie beim Anschluss der Batterieladeklemmen auf eine sichere und feste Verbindung.
  • Stellen Sie das Ladegerät um Laden nicht auf die Batterie.

Das Gerät darf nur zum Laden und Warten von wartungsfreien Gel-Batterien, EXIDE, AGM und Microvlies- und Säurebatterien verwendet werden.

Der Betrieb unter widrigen Umgebungsbedingungen ist unter allen Umständen zu vermeiden. Widrige Umgebungsbedingungen sind:

- Umgebungstemperaturen unter -25^ oder über +50^

– Brennbare Gase, Lösungsmittel, Dämpfe, Staub

– Luftfeuchtigkeit über 80 % sowie Nässe.

Das Gerät darf nur in trockenen und geschlossenen Räumen betrieben werden.

Störung

Ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Das trifft zu, wenn:

- das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist

- das Gerät nicht mehr funktionsfähig ist

– Teile des Gerätes lose oder locker sind
– die Verbindungsleitungen sichtbare Schäden aufweisen
- bei Transportschädigungen
- nach Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen.

Falls das Gerät repariert werden muss, dürfen nur Original-Ersatzteile verwendet werden! Die Verwendung abweichender Ersatzteile kann zu ernsthaften

Sach- und Personenschäden führen. Eine Reparatur des Gerätes darf nur von einer ausgebildeten Elektrofachkraft durchgeführt werden!

3. GEFAHREN

Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur von einer Fachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft vorgenommen werden. Bei zu erkennbaren Schäden, wie z. B.: Rauchentwicklung, Eindringen von Flüssigkeiten etc., Gerät sofort vom Netz und von der Batterie trennen. Störung umgehend beseitigen lassen.

Gefahr durch Verpolung, Kurzschluss und Kontakt mit Batteriesäure – unbedingt die Sicherheitshinweise der Bleiakkuhersteller beachten.

Achtung! Batteriesäure ist stark ätzend. Säurespritzer auf der Haut oder Kleidung sofort mit Seifenlauge behandeln und mit viel Wasser nachspülen. Sind Säurespritzer in das Auge gekommen, sofort mit viel Wasser spülen und umgehend einen Arzt aufsuchen.

4. VORBEREITUNGEN

  1. Sorgen Sie während des Ladens für ausreichende Belüftung des Raumes.
  2. Öffnen Sie bei nicht wartungsfreien Bleiakkus (Blei-Säureakkus) die Zellstopfen.
  3. Prüfen Sie vor dem Laden von nicht wartungsfreien Bleiakkus den Säurestand.
  4. Prüfen Sie bei längerer Ladedauer von nicht wartungsfreien Bleiakkus zwischendurch den Säurestand.
  5. Kontrollieren Sie aus Sicherheitsgründen regelmäßig den Ladevorgang.

Achtung! Vermeiden Sie grundsätzlich offenes Feuer, offenes Licht und Funken in der Nähe des zu ladenden Akkus (Explosionsgefahr durch Knallgas). Beachten Sie unbedingt die Ladehinweise der Akkuhersteller.

Hinweis!

Ein gefahrloser Betrieb ist nur bei Einhaltung dieser vorgenannten Punkte gewährleistet. Bitte beachten Sie, dass Sie bei eigenmächtiger Abänderung der Schaltung, Änderung von Bauteilen, Überbrücken von Sicherungen oder Einsetzten eines falschen Wertes keine Ansprüche jeglicher Art gegen uns geltend machen können. Das gilt auch bei Veränderungen an der Lade- und Netzleitung, bei Reparaturversuchen am Gerät, bei konstruktiv nicht vorgesehene Auslagerung von Bauteilen, eigenmächtigen Änderungen des Ladekabels, Änderungen am Gerät, bei Anschluss an eine falsche Spannung oder Stromart, bei Fehlbedienung, Anbringen anderer Steckerarten oder Verlängern des Ladekabels.

5. STÖRUNGSHINWEISE

Überprüfen Sie bei Nichtfunktionieren des Gerätes folgende Punkte:

■ Ist die Steckdose in Ordnung, führt diese Strom?
■ Ist der angeschlossene Bleiakku defekt oder tiefentladen?
■ Ist das Ladegerät polungsrichtig an die Bleibatterie angeschlossen?

Um Schäden an den Akkus zu vermeiden, ist unbedingt darauf zu achten, dass Akkus niemals tiefentladen werden.

6. ANSCHLUSS UND INBETRIEBNAHME

Für im Fahrzeug eingebaute Batterien

Stellen Sie zunächst sicher, dass alle Stromverbraucher des Fahrzeuges, wie z.B. Zündung, Radio, Licht, Telefon, Handyladegeräte usw. ausgeschaltet sind. Gegebenenfalls ist der Bleiakku auszubauen oder abzuklemmen. Ladegerät immer vom Netz trennen, bevor Verbindung zur Batterie geschlossen oder geöffnet werden. Je nachdem welchen Akku Sie laden wollen, stellen Sie den Schiebeschalter am Ladegerät auf 2 V, 6 V bzw. 12 V ein.

Laden einer Batterie mit Minus an Masse

Zuerst wird die rote Ladeklemme an den Pluspol der Batterie und die schwarze Klemme (Minus) an das Fahrzeugchassis angeschlossen Achten Sie darauf, dass dieses Klemme nicht in der Nähe der Batterie oder Kraftstoffleitung angeschlossen wird. Nach dem Laden wird zuerst der Anschluss zur Karosserie und dann der zur Batterie entfernt.

Anschluss und Laden einer nicht im Fahrzeug eingebauten Batterie

Schließen Sie die rote Ladeklemme an den Pluspol und die schwarze Ladeklemme an den Minuspol der Batterie an (vorher Ladespannung auswählen). Wenn Sie sich überzeugt haben, dass die Ladekabel polungsrichtig angeschlossen sind, stecken Sie das Netzkabel des Ladegerätes in eine intakte Steckdose, die auch den VDE-Bestimmungen entspricht. Das Gerät startet automatisch den Ladevorgang. Das wird durch die LED „Laden“ angezeigt. Sollte das Ladegerät nach längerer Ladezeit nicht „Fertig“ oder „Voll“ anzeigen, so kann es sein, dass die Batterie einen Leckstrom aufweist, oder an der Batterie ist noch ein Verbraucher angeschlossen.

- Beachten Sie vor dem Laden unbedingt die Warnhinweise des Batterie- und Fahrzeugherstellers.

- Das Ladegerät funktioniert bei einer Umgebungstemperatur von -25 ^ bis +45 ^ . Bei welcher Temperatur oder mit welchen Ladeparametern ein zu ladender Akku geladen werden darf, entnehmen Sie bitte den technischen Angaben des Akkuherstellers.

- Das Gerät kann im Volllastbetrieb Temperaturen bis zu 50 °C erreichen

Fertig

Wurden nach dem Laden alle Testkriterien erfüllt und der Akku für „Gut“ befunden, schaltet das Ladegerät die LED „Fertig“ ein (siehe Hinweis N3) und geht in den Refreshmodus. Zugleich geht die LED „Laden“ aus und die LED „Refresh“ wird angezeigt. Der Akku ist somit geladen und betriebsbereit und kann vom Ladegerät getrennt werden.

- Anschließend Netzkabel aus der Steckdose ziehen. Ziehen Sie dazu stets am Stecker und niemals am Kabel!

- Bei nichtwartungsfreien Bleibatterien den Säurestand prüfen. Bei zu geringem Säurestand mit destilliertem Wasser auffüllen.

– Hinweise des Batterieherstellers beachten.

7. LADEABLAUF

Nach der Verbindung mit dem Netz (230V/50Hz) leuchtet die LED „Netz“. Nach Einstellung des Batterietyps mittels Schiebeschalter und Anschließen eines 2 V, 6 V oder 12 V Bleiakkus (Säure, Gel, AGM, EXIDE Gel-Batterie), geht das Gerät in den Prüfmodus. Liegt die Spannung einer richtig angeschlossenen

Batterie über 14,3 V (bei 12 V Batterie), oder über 7,15 V bei einer 6 V Batterie, oder über 2,4 V bei einer 2 V Batterie, blinkt die LED „Fehler“ sowie die LED „Laden“. Befindet sich die Spannung im Bereich von 0,5...2,4 V (2 V-Batterie), 0,5...7,15 V (6 V-Batterie), oder 0,5...14,3 V (12 V-Batterie) geht das Gerät in den Lademodus.

8. LADETECHNIK

Das Gerät hat drei verschiedene Lade-Phasen:

■ I-Phase, der Ladestrom beträgt ca. 0,6 A für 12 V-Batterien und ca. 0,3 A für 2 V und 6 V-Batterien.
■ U1-Phase (= Hauptladephase) mit konstanter Spannung von 14,3V (bzw. 2,4 V oder 7,15 V).
■ U2-Phase (Ladeerhaltung) mit konstanter Spannung von 13,8V (bzw. 2,3 V oder 6,9 V).

Der Akku wird zunächst mit konstantem Strom geladen (I-Phase), bis die Ladeschlussspannung (14,3 V/7,15/2,4 V) erreicht ist. Dann wird die Spannung konstant gehalten (U1-Phase) und der Ladestrom passt sich dem Ladezustand des Akkus an. Je voller der Akku, desto geringer der Ladestrom. Wird ein Ladestrom von ca. 100 mA unterschritten (siehe Hinweis N3), wird der Ladevorgang abgebrochen und das Ladegerät schaltet automatisch in den Testmodus. Bei diesem Test wird die Batterie mit einem definierten Strom belastet. Fällt dabei die Spannung der belasteten Batterie auf die Nennspannung zurück, deutet dies auf einen großen Innenwiderstand bzw. auf eine starke Sulfatierung der Batterie hin. Wird der Test nicht bestanden, wird der Akku vom Ladegerät als „defekt“ bewertet, das Gerät schaltet sich ab und die LED’s „Fehler“ und „Fertig“ blinken.

Wurden nach dem Laden alle Testkriterien erfüllt und der Akku für „Gut“ befunden, schaltet das Ladegerät die LED „Fertig“ ein und geht in den Refreshmodus. Zugleich geht die LED „Laden“ aus und die LED „Refresh“ wird angezeigt. Der Akku ist somit geladen und betriebsbereit und kann vom Ladegerät getrennt werden. Bleibt der Akku jedoch am Ladegerät angeschlossen, so wird vom Programm 15 Minuten lang eine Entladung mit einem Strom ca. 30 mA durchgeführt. Nach 15 Minuten oder nachdem die Akkuspannung unter den Nennwert (entsprechend 2, 6, 12 V) gesunken ist, wird ein Erhaltungsladevorgang gestartet. Dabei wird die LED „Refresh“

ausgeschaltet und die LED „Laden“ eingeschaltet. Jetzt wird vom Programm 15 Minuten lang eine „Erhaltungsladung“ durchgeführt. Der Ladestrom wird jetzt so angepasst, dass die Batteriespannung automatisch auf 13,8/6,9/2,3V gehalten wird. Nach 15 Minuten startet wieder das „Refresh“-Programm. Dies wiederholt sich zyklisch solange, bis das Ladegerät vom Akku getrennt wird.

9. BETRIEBSMODI

Das Gerät kann im Betrieb drei verschiedene Betriebsmodi anzeigen:

  1. Die LED „Laden“ leuchtet: Laden.
  2. Die LEDs „Laden“ und „Fertig“ leuchten: Erhaltungsladung.
  3. Die LEDs „Refresh“ und „Fertig“ leuchten: Refresh.

10. FEHLERMELDUNGEN

Das Gerät kann im Betrieb vier verschiedene Fehler anzeigen:

  1. Die LEDs „Laden“ und „Fehler“ blinken: Die Spannungseinstellung (mit Schiebeschalter) und die gemessene Batteriespannung stimmen nicht überein.

  2. Die LEDs „Fertig“ und „Fehler“ blinken: Die Batterie wurde als defekt erkannt.

  3. Die LED „Fehler“ blinkt: Der Schiebeschalter hat eine undefinierte Position (Zwischenstelle).

  4. Die LED „Fehler“ leuchtet dauernd: Ein Ladeversuch ist fehlgeschlagen. Mögliche Ursache: Ladegerät oder Batterie defekt.

Hinweis N1: Eine tiefentladene 12 V-Batterie wird grundsätzlich mit einem Strom bis max. 0,3 A geladen.

Hinweis N2: Dauert ein Refreshvorgang weniger als 15 Minuten, kann davon ausgegangen werden, dass der Akku defekt ist und einen höheren Innenwiderstand aufweist.

Hinweis N3: Wenn die Batterie einen altersbedingten Leckstrom hat, der größer als 100mA ist, bzw. wenn die Batterie eine angeschlossene Last hat (z.B. die Bordelektronik), die mehr als 100mA verbraucht, wird eine

Ladeschlussbedingung niemals erreicht und das Ladegerät bleibt „auf ewig“ im Lademodus.

11. ALLGEMEINE HINWEISE UND INFORMATIONEN

Reinigen

Zum Reinigen des Gehäuses verwenden Sie ein weiches Tuch und etwas mildes Reinigungsmittel. Starke Lösungsmittel wie Verdünner oder Benzin sowie Scheuermittel dürfen nicht verwendet werden, da sie die Oberfläche angreifen. Entsorgen Sie die Reinigungstücher und überschüssigen Reinigungsmittel umweltgerecht. Grundsätzlich muss beim Reinigen aus Sicherheitsgründen der Netzstecker gezogen werden. Verhindern Sie, dass Reinigungsmittel in das Innere des Gerätes gelangen!

Garantie/Gewährleistung

Der Händler/Hersteller, bei dem das Gerät erworben wurde, leistet für Material und Herstellung des Gerätes eine Gewährleistung von 2 Jahren ab der Übergabe. Dem Käufer steht im Mangelfall zunächst nur das Recht auf Nach -erfüllung zu. Die Nacherfüllung beinhaltet entweder die Nachbesserung oder die Lieferung eines Ersatzproduktes. Ausgetauschte Geräte oder Teile gehen in das Eigentum des Händlers/Herstellers über. Der Käufer hat festgestellte Mängel dem Händler unverzüglich mitzuteilen. Der Nachweis des Gewährleistungsanspruch ist durch eine ordnungsgemäße Kaufbestätigung (Kaufbeleg, ggf. Rechnung) zu erbringen.

Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung, falschem Anschließen, Verwendung von Teilen fremder Hersteller, normalen Verschleiß, Gewaltanwendung, eigenen Reparaturversuchen oder Änderungen am Gerät, Kabel oder Klemmen, Änderung der Schaltung, bei Schäden durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung, oder unsachgemäßer Benutzung oder sonstige äußere Einflüsse entstehen, bei Anschluss an eine falsche Spannung oder Stromart, überbrückte oder falsche Sicherungen, bei Fehlbedienung oder Schäden durch fahrlässige Behandlung, fallen nicht unter die Gewährleistung bzw. es erlischt der Garantieanspruch. Weitergehende Ansprüche gegen den Verkäufer aufgrund dieser Gewährleistungsverpflichtung, insbesondere Schadensersatzansprüche wegen

entgangenen Gewinns, Nutzungsentschädigung sowie mittelbarer Schäden, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich nicht zwingend gehaftet wird.

Wir behalten uns eine Reparatur, Nachbesserung, Ersatzlieferung oder Rück - erstattung des Kaufpreises vor. Kosten und Risiken des Transports; Montage und Demontageaufwand, sowie alle anderen Kosten die mit der Reparatur in Verbindung gebracht werden können, werden nicht ersetzt. Die Haftung für Folgeschaden aus fehlerhafter Funktion des Gerätes – gleich welcher Art – ist grundsätzlich ausgeschlossen.

In folgenden Fällen erlischt die Garantie und es erfolgt die Rücksendung des Gerätes zu Ihren Lasten:

  • Bei Veränderungen und Reparaturversuchen am Gerät.
  • Bei eigenmächtiger Abänderung der Schaltung.
  • Bei Verwendung anderer, nicht originaler Bauteile.
  • Bei Schäden durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung und des Anschlussplanes.
  • Bei Schäden durch Überlastung des Gerätes.
  • Bei Schäden durch Eingriffe fremder Personen.
  • Bei Anschluss an eine falsche Spannung oder Stromart.
  • Bei Fehlbedienung oder Schäden durch fahrlässige Behandlung.
  • Bei Defekten, die durch überbrückte Sicherungen oder durch Einsatz falscher Sicherungen entstehen.

12. HINWEISE ZUM UMWELTSCHUTZ

H-Tronic AL600plus - HINWEISE ZUM UMWELTSCHUTZ - 1

Dieses Produkt darf am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden, sondern muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden. Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist darauf hin. Die Wertstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wieder verwertbar. Bitte informieren Sie sich über die jeweiligen örtlichen Sammelsysteme für elektrische und elektronische Geräte. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Form der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutze unserer Umwelt.

AUTOMATIC CHARGER AL 600plus

  1. Het LED „Laden“ brandt: Laden.
  2. De LED's „Laden“ en „Gereed“ (Fertig) branden: Druppellading.
  3. De LED's „Refresh“ en „Gereed“ (Fertig) branden: Refresh.

De storingen

Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der H-TRONIC GmbH, Industriegebiet Dienhof 11, 92242 Hirschau. Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z.B. Fotokopie, Mikroverfilmung oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung und ist Bestandteil dieses Gerätes. Irrtümer und Änderung in Technik, Ausstattung und Design vorbehalten.

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Produktinformationen

Marke : H-Tronic

Modell : AL600plus

Kategorie : Batterieladegerät