MKS 165 Ec - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MKS 165 Ec Mafell
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versaumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen konnen elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen fur die Zukunft auf.
WARNING
D - EG Konformitätserklarung
Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine MKS 165 Ec den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet.
Bevollmachtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG
samensteiling van de technische documenten: Mafeil AG
D-78727 Oberndorf, den 23.01.2023

Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Buhl
Vorstandsvorsitzender / CEO
Art.-Nr.924501,924520,924521,924522

Leitung Entwicklung und Konstruktion
Inhaltsverzeichnis
1 Zeichenerklarung 6
2 Erzeugnisangaben 6
2.1 Angaben zum Hersteller 6
2.2 Kennzeichnung der Maschine 6
2.3 Technische Daten 7
2.4 Emissionen 7
2.5 Lieferumfang 8
2.6 Sicherheitseinrichtungen 8
2.7 Bestimmungsgemäß Verwendung 8
2.8 Restrisiken 8
3 Sicherheitschinweise 9
4 Rüsten / Einstellen 11
4.1 Netzanschluss 11
4.2 Späneabsaugung 11
4.3 Sageblattauswahl 11
4.4 Sageblattwechsel 12
4.5 Spaltkeil 12
5 Betrieb 12
5.1 Inbetriebnahme 12
5.2 Ein- und Ausschalten 12
5.3 Schnitttiefeneinstellung 13
5.4 Einstellung fur Schragschnitte 13
5.5 Sagen nach Anriss 13
5.6 Sagen mit dem Parallelanschlag 13
6 Wartung und Instandhaltung 14
6.1 Lagerung 14
7 Optische Signalanzeige des Betriebszustandes 14
8 Storungsbeseitigung 14
9 Sonderzubehor 16
10 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 16
1 Zeichenerklarung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu ihrer Sicherheit finden.
Bei Nichtbeachten konnen schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
2 Erzeugnisangaben
zu Maschinen mit Art.-Nr. 924501, 924520, 924521
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.

Schutzklasse II

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Nur für EU Länder
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführrt werden.

Zur Verringerung eines Verletzungsrisikoslesen Sie die Betriebsanleitung.
2.3 Technische Daten
| Betriebsspannung | 230 V AC | 120 V AC |
| Netz Frequenz | 50 Hz | 60 Hz |
| Aufnahme leistung Dauerbetrieb | 2800 W | 2500 W |
| Stromaufnahme Dauerbetrieb | 15,2 A | 23,5 A |
| Drehzahl im Leerlauf | 1500 - 2400 min-1 | |
| Schnittliche 85 - 165 mm | ||
| Maximale Schnitttiefe 0°/30°/45° 143/116,5/82,5 mm | ||
| Sägeaggregat schwenkbar | bis 60° | |
| Sägeblattdurchmesser max/min | 410/377 mm | |
| Sägeblatt-Grundkörperdicke | 2,5 mm | |
| Werkzeug-Schnittbreite | 4,2 mm | |
| Sägeblattaufnahmebohrung 30 mm | ||
| Durchmesser Absaugstutzen 58 mm | ||
| Gewicht ohne Netzkel, mit Parallelanschlag | 15,3 kg | |
| Abmessungen (B x L x H) 460 x 710 x 450 mm |
2.4 Emissionen
Die angegebenen Gerauschemissionen sind nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

Gefahr
Die Gerauschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Tragen Sie dazu stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung lauft!
2.4.1 Angaben zur Gerauschemission
Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 ermittelten Gerauschemissionswerte betragen:
| Schalldruckpegel | LPA = 103 dB (A) |
| Unsicherheit K | PA = 3,0 dB (A) |
| Schalleistungspegel | LWA = 111 dB (A) |
| Unsicherheit | KWA = 3,0 dB (A) |
Die Gerauschmessung wurde mit dem serialmäßig mitgelieferten Sageblatt durchgeführt.
2.4.2 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung ist kleiner als 2,5m / s^2
2.5 Lieferumfang
Handkreissäge MKS 165 Ec komplett mit:
1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt 410 mm, 28 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 2,5 mm)
1 Absaugstutzen
1 Parallelanschlag
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“
2.6 Sicherheitseinrichtungen

Gefahr
These Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und darüber nicht entfern't bzw. unwirksam gemacht werden.
Prufen Sie die Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen
Sicherheitseinrichtungen.
Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestellt:
- Obere feste Schutzhaube
- Untere bewegliche Schutzhaube
- Große Grundplatte
- Handgriffe
- Spaltkeil
- Schalteinrichtung und elektrische Bremse
- Absaugstutzen
2.7 Bestimmungsgemäß Verwendung
Die Handkreissäge ist ausschließlich zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet.
Hierbeiarf die Maschine nur mit waagerecht aufliegender Grundplatte verwendet werden.
Tauschschnitte dürfen mit dieser Maschine nicht ausgeführten werden.
Plattenwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten und MDF-Platten können ebenfalls verarbeitet werden.
Verwenden Sie die zugelassenen Sageblätter nach EN 847-1.
Ein anderer Gebrauch als oben beschreiben ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht.
Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von MAFELL vorgeschreibenben Betriebs-, Wartungs- und
Instandsetzungsbedingungen ein.
2.8 Restrisiken

Gefahr
Bei bestimmungsgemäßem
Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den
Verwendungszweck
hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.
- Berühren des Sägeblattes im Bereich der Anfahröffnung unterhalb der Grundplatte.
- Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Sägeblattes beim Schneiden.
- Berühren sich drehender Teile von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch und Flansch-Schraube.
- Rückschlag der Maschine beim Verklemmen im Werkstück.
-
Bruch und Herausschleudern des Sägeblattes oder von Teilen des Sägeblattes.
-
Berühren spannungsfährender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker.
- Beeinträchtigung des Gehörs bei länger undauernden Arbeiten ohne Gehorschutz.
- Emission gesundheitsgehrdender Holzstaube bei länger undauerndem Betrieb ohne Absaugung.
3 Sicherheitshinweise

Gefahr
Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden
Sicherheitsbestimmungen!
Lesen Sie auch die
Sicherheitshinweise im beigeufigsten
Heft „Sicherheitshinweise".
Allgemeine Hinweise:
- Kinder und Jugendliche)dürfentheseMaschine nicht bedieren.Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.
- Arbeitsen Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschreibenben Schutzvortrichtungen undändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen konnte.
- Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen.
- Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austauscharf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgeführungen zu vermeiden.
- Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln.
Nicht verwendet werden)dürfen:
- Rissige Sageblätter und solche, die ihre Form verändert haben.
- Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter).
-
Stumpfe Sägeblätter wegen der zu hohen Motorbelastung.
-
Sägeblätter, deren Grundkorper dicker oder deren Schnittbreite (Schränkung) kleiner ist als die Dicke des Spaltkeils.
- Sageblatter, die nicht für die Sageblatt-Drehzahl im Leerlauf geeignet sind.
- Schleifscheiben
Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen:
- Tragen Sie beim Arbeitsen immer einen Gehorschutz.
- Tragen Sie beim Arbeitsen immer eine Staubschutzmaske.
- Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Schutzbrille.
Hinweise zum Betrieb:
Sägerverfahren

Gefahr
- Kommen Sie mit ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblett. Halten Sie mit ihrer zweiten Hand den Zusammengriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Höhe die Säge halten, können diese vom Sägeblett nicht verletzt werden.
- Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht vor dem Sageblatt schützen.
- Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es soll weniger als eine volle ZahnHOhe unter dem Werkstuck sightbar sein.
- Halten Sie das zu saggende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren.
-
Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Grifflächen, wenn Sie Arbeiten ausführren, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
-
Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringgert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Höhe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenformig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und Schrauben wurden speziell für ihre Sage konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
- Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück Heraus in Richtung der Bedienperson bewegt.
- Wenn sich das Sägeblatt in dem sich schliebenden Sagespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück.
- Wird das Sägeblatt im Sageschnitt verdrecht oder falsch ausgerichtet, konnen sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Holz-Oberfläche verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt Heraus bewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Sage. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschreiben, verhindert werden.
-
Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissägerückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen.
-
Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zuziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes.
- Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrierten Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Verhakt das Sägeblatt, kann es sich aus dem WerkstückHERE aus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlages durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Groß Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbügen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, undzar sowohl in der Höhe des Sägospalts als auch an der Kante.
- Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
- Ziehen Sie vor dem Sagen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sagens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten.
- Seien Sie besonderss vorsichtig, beim Sagen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sageblatt kann beim Sagen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
Funktion der unteren Schutzhaube
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht那么简单 schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere Schutzhaube
verbogen werden. Öffnen Sie die Schutzhaube mit dem Voreinzugshebel und stellen Sie safer, dass sie sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkel und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt.
- Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn andere Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufigungen von Spanen lassen die untere Schutzhaube verzögt arbeiten.
- Offnen Sie dieunte Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie „Tauch- und Winkelschnitten". Offnen Sie dieunte Schutzhaube mit dem Voreinzugshebel und halten Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück eintaucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll dieunte Schutzhaube automatisch arbeiten.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die andere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnitrtchtung und sagt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie damit die Nachlaufzeit des Sägeblatts.
Funktion des Spaltkeils
- Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil wirkt, muss das Stamblatt des Sägeblatts dürner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
- Justieren Sie den Spaltkeil wie in dieser Betriebsanleitung beschreiben. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung konnen der Grund davon sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirsam verhindert.
- Verwenden Sie immer den Spaltkeil, außer bei „Tauchschritten". Montieren Sie den Spaltkeil nach dem Tauchschritt wieder. Der Spaltkeil stört bei Tauchschitten und kann einen Rückschlag erzeugen. Dieser Absatz gilt nur für Handkreissagen ohne MAFELL-Flippkeil.
-
Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. Bei kurzen Schnitten ist der Spaltkeil unwirksam beim Verhinder eines Rückschlags.
-
Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Spaltkeil. Bereits eine geringe Störung kann das Schlieben der Schutzhaube verlangsamen.
Hinweise zur Wartung und Instandhaltung:
- Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar.
- Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.
- Verletzungsgefahr beim Tausch des Sägeblattes!
Beim Tausch des Sägeblattes besteht Verletzungsgefahr durch Berühren der scharfen Zähne des Sägeblattes. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Gehen Sie vorsichtig vor beim Tausch des Sägeblattes.
4 Rüsten / Einstellen
4.1 Netzanschluss
Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
4.2 Späneabsaugung
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entstehen, schreiben Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.
Der Innendurchmesser des Absaugstutzens 6 (Abb.1) beträgt 58~mm
4.3 Sägeblattauswahl
Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wahren entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Ende:
Schneiden von Weich- und Hartholz quer und langs zur Faserrichtung:
HM-Kreissageblatt 410 x 4,2 x 30 mm, 28 Zähne WZ
Schneiden von Weich- und Hartholz speziell langs zur Faserrichtung:
HM-Kreissageblatt 410 x 4,2 x 30 mm, 20 Zähne WZ
4.4 Sägeblattwechsel

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen. Verletzungsgefahr auch bei stillstehendem Sägeblatt. Tragen Sie Schutzhandschuhe!
Gehen Sie zum Wechsel des Sägeblattes wie folgt vor:
- Drücken Sie zum Feststellen des Sägeblattes den Arretierhebel 15 (Abb. 2).
- Setzen Sie den in einer Halterung an der Maschine vorhandenen Sechskantstiftschlüssel in die Flanschschraube 4 (Abb. 1) ein und drehen Sie so lange, bis der Arretierhebel vollständig einrastet. Zum Lösen der Flanschschraube drehen Sie den Schlüssel entgegen dem Uhrzeigersinn. Entfernen Sie die Schraube sowie den vorderen Spannflansch 5. Sie können das Sägeblatt jetzt nach dem Öffnen der beweglichen Schutzhaube 1 durch Anheiten nach vorn und Wegziehen nach unten entfern.
- Vor dem Aufspannen des neuen Sägeblattes müssen beide Spannflansche auf anhaltende Teile kontrolliert und gereinigt werden. Beim Einsetzen des Sägeblattes beachten Sie die Drehrichtung: Die Zähne des Sägeblattes müssen in die gleiche Richtung wie der Pfeil auf der oberen Schutzhaube zeigen. Anschließend stecken Sie den Spannflansch auf, setzen die Flanschschraube an undziehen Sie durch Drehen im Uhrzeigersinn an. Dabei kann wie beim Lösen der Arretierhebel entsprechend genutzt werden.

Betätigen sie den Arretierbolzen 15 (Abb.2) nicht bei laufender Maschine! Die Maschine kann beschädigt werden.
4.5 Spaltkeil

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen.
Der Spaltkeil 2 (Abb. 1) verhindert das Klemmen des Sägeblattes beim Längsschneiden. Der richtige Abstand zum Sägeblatt ist in der Abb. 3 dargestellt.
Zum Verstellen losen Sie die beiden Zylinderschrauben 3 (Abb. 1) mit dem mitgelieferten Sechskantstiftschlüssel, den Spaltkeil verstellen Sie durch entsprechendes Verschieben in seinem Langsschlitz und anschließendziehen Sie die beiden Zylinderschrauben wieder fest.
5 Betrieb
5.1 Inbetriebnahme
These Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kennnis gegeben werden, wobeinsbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise" aufmerksam zu machen ist.
5.2 Ein- und Ausschalten
- Einsatzen: Zuerst entriegeln Sie die Einsatzspere durch Drücken des Sperrhebels 8 (Abb. 4). Danach betätigten Sie bei gedrücktem Sperrhebel den Schalthebel 7.
Da es sich um einen Schalter ohne Arretierung handelt, lauft die Maschine nur so lange, wie dieser Schaltebel gedrück wird.
Die eingebaute Elektronik sorgt beim Einschalten für eine ruckfrei Beschleunigung und regelt bei Belastung die Drehzahl auf den fest eingestillten Wert nach.
Außerdem regelt diese Elektronik den Motor bei Überlastung darüber, d.h. das Sägeblatt bleibt stehen. Schalten Sie die Maschine dann aus. Danach schalten Sie die Maschine wieder ein und sagen mit verringerter Vorschubgeschwindigkeit weiter.
Mit dem Stellrad 22 (Abb. 4) können Sie die Sägeblattdrehzahl stufenlos zwischen 1500 und 2400 min-1 einstehen.
- Ausschalten: Zum Ausschalten setzen Sie den Schalthebel 7 los. Durch die eingebaute automatische Bremse wird die Auslaufzeit des Sägeblattes auf ca. 5 s begrenzt. Die Einschalsperre wird automatisch wieder wirksam und sichert die Handkreissäge gegen irrtümliches Einschalten.
5.3 Schnitttiefeneinstellung
Die Schnittliefe lässt sich in einem Bereich zwischen 85 und 165mm stufenlos einstehen.
Dazu wird wie folgt vorgegangen:
- Zunachst losen Sie den Spannhebel 10 (Abb. 5) durch Drehen nach links.
- Durch Drehen am Handgriff 9 konnen Sie nun die Schnitttiefe verstellen.
Die eingestellte Tiefe ist auf dem Skalenring 21 (Abb. 5) abiesbar. Als Zeiger dient bzw der Aufdruck am Getriebegehause. - Nach der Einstellungziehen Sie den Spannhebel wieder fest.

Stellen Sie die Schnitttiefe immer ca. 2 bis 5mm bigger als die zuschneidende Materialstarke ein.
5.4 Einstellung für Schragschnittte
Das Sageaggregat lasst sich für Schrägschnitte auf jeder beliebigen Winkel von 0 bis 60^ einstellen.
- Bringen Sie die Maschine in eine stabile Lage und stützen Sie sie so ab, dass das Sägeaggregat geschwenkt werden kann.
- Dann losen Sie die beiden Flügelschrauben 16 (Abb. 2 und Abb. 4), schwenken Sie das Aggregat auf den gewündschen und am Zeiger 17 (Abb. 2) auf der Skala 18 am Schwenksegment angezeigten Winkel.
- Anschließlich ziehen Sie beide Flügelschrauben 16 (Abb. 2 und Abb. 4) wieder fest.
5.5 Sagen nach Anriss
Die Grundplatte besitz auf der Innenseite eine Anrisskante, die sowohl für den geraden Schnitt als auch für alle Neigungswinkel gilt. Diese Anrisskante entspricht der Innenseite des Sägeblattes. Für Schrägschnittte kann der Anriss durch die Öffnung auf der linken Seite der oberen Schutzhaube eingesehen werden (Pfeil, Abb. 5).
Zum Sagen halten Sie die Maschine an beiden Handgriffen 11 (Abb. 4) und 12 (Abb. 2) fest und setzen sie mit dem vorderen Teil der Grundplatte auf das Werkstück auf.
- Zum leichteren Anschnitt kann die bewegliche Schutzhaube 1 (Abb. 1) durch Drücken des direkt neben dem vorderen Handgriff angeordneten Hebels 13 (Abb. 5) geöffnet werden.
Beim Loslassen theses Hebels schlieBt die Haube selbstätig.
- Schalten Sie die Handkreissäge ein (siehe Kapitel 5.2) und schiben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung vor.
- Nach dem Ausführung des Schnittes schalten Sie die Säge sofort durch Loslassen des Schalthebels 7 (Abb. 4) aus.
5.6 Sagen mit dem Parallelanschlag
Die Handkreissäge ist auf beiden Seiten mit einem Parallelanschlag ausgerüstet, so dass ohne Umrüsten auf beiden Seiten der Maschine parallel zu einer schon vorhandenen Kante gesagt werden kann. Dabei beträgt der Schnittbereich auf der rechten Seite 140 mm und auf der linken Seite 320 mm.
Zum Verstellen der Schnittbreite losen Sie die Flugelschrauben 14 (Abb. 4) und verschiben den Anschlag entsprechend. Anschließlich ziehen Sie die Flugelschrauben 14 wieder fest.
Zusätzlich kann die Anschlagschiene 20 (Abb. 2) des Parallelanschlags um 90^ gedreht werden. Damit ist es möglich, die Anschlagfläche sowohl oberhalb als auch unterhalb der Grundplatte einzusetzen. Ist bereits eine gerade Werkstückkante vorhanden und soll dazu ein paralleler Schnitt gemacht werden, wird die Anschlagschiene 20 nach unten gedreht.
Fehlt eine gerade Werkstückkante, wird zum Durchführung eines geraden Schnittes die Anschlagschiene nach oben gedreht.
Nun kann die Maschine entweder an einer auf dem Werkstück befestigten Latte oder an der als Sonderzubehor erhaltenen Führungsschiene entlang gefuhrt werden.
6 Wartung und Instandhaltung

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen.
MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert.
Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben.
Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell -Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
6.1 Lagerung
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine länger Zeit nicht verwendet wird. Sprufen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.
7 Optische Signalanzeige des Betriebszustandes
Die Farbe des Drehzahl-Stellrades zeigt den Betriebszustand der Maschine an.
Solange die Maschine leistungsmäßig nicht überlastet wird, leuchtet das Drehzahl-Stellrad im Betrieb permanent grün.
Leuchtet das Stellrad rot, liegt eine Störung vor (siehe hierzu Kapitel Störungsbeseitigung).
8 Störungsbeseitigung

Gefahr
Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzsteckerziehen!
Im Folgenden sind eine der zahligsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführrt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sichitte an ihren Handler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.
| Störung | Ursache | Beseitigung |
| Maschine{lösst sich nicht einschalten und das Drehzahl-Stellrad leuchtet rot | Übertemperaturabschaltung | Maschine abkühlen setzen |
| Überspannungsabschaltung | Spanningsversorgung durch Elektriker kontrollierten setzen | |
| Unterspanningsabschaltung | ||
| Maschine{lösst sich nicht einschalten und das Drehzahl-Stellrad leuchtet nicht | Keine Netzspannung vorhanden | Spanningsversorgung durch Elektriker kontrollieren setzen |
| Netzsicherung defekt | Sicherung durch Elektriker ersetzen setzen | |
| Maschine{lösst sich nicht einschalten und das Drehzahl-Stellrad leuchtet grün | Kohlebürsten abgenützt | Maschine in die MAFELL-Kundendienstwerkstatt bringen |
| Maschine bleibt während des Schneidens stehen und das Drehzahl-Stellrad leuchtet rot | Überlastabschaltung | Vorschubgeschwindigkeit verringn |
| Überspanningsabschaltung | Spanningsversorgung durch Elektriker kontrollierten setzen | |
| Unterspanningsabschaltung | ||
| Maschine bleibt während des Schneidens stehen und das Drehzahl-Stellrad leuchtet nicht | Netzausfall | Netzseitige Vorsicherungen durch Elektriker kontrollieren setzen |
| Sägeblatt klemmt beim Vorschieben der Maschine | Zu große Vorschub | Vorschubgeschwindigkeit verringn |
| Stumpfes Sägeblatt | Sofort Schalter loslassen. Maschine aus dem Werkstück entfernen und Sägeblatt austauschen | |
| Spannungen im Werkstück | Erhöhte Vorsicht beim Sägen, Rückschlaggefahr steigt. | |
| Schlechte Maschinenführung (bspw. durch freiendiges Führer) | Parallelanschlag einsetzen | |
| Unebene Werkstückoberfläche | Fläche austrichten | |
| Sägeblatt vibriert im Werkstück | Sägeblatt nicht richtig justiert | Sägeblatt nachziehen |
| Werkstück nicht befestigt | Werkstück mit Klemmen befestigen | |
| Sägeblatt bleibt stehen - Motor dreht weiter | Sägeblatt nicht richtig befestigt Sägeblatt nachziehen | |
| Brandflecken an den Schnittstellen | Für den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfas Sägeblatt | Sägeblatt austauschen |
| Späneauswurf verstopft | Holz zu feucht | Späneauswurf reinigen Trockenes Holz verwenden |
| Lang andauerndes Schneiden ohne Absaugung | Maschine an eine externe Absaugung, z. B. Kleinentstauber, anschließen | |
| Untere bewegliche Schutzhaube schließt nicht oder nur langsam | Späne und Holzteile in der unteren beweglichen Schutzhaube | Späne und Holzteile entfernen |
9 Sonderzubehör
- Führungsschiene, einteilig kpl. 3 m lang Best.-Nr. 200672
- Führungsschiene, zweiteilig kpl. 3 m lang Best.-Nr. 037037
- Führungsschienen - Veränderung 1,5 m lang Best.-Nr. 036553
- Adapterpaar für Parallelanschlag zum Einhängen an der Best.-Nr. 037195 Führungsschiene
- Sägeblatt - HM Ø 410 x 4,2 x 30 mm, 20 Zähne WZ (Längsschnitt) Best.-Nr. 092522
- Sägeblatt - HM Ø 410 x 4,2 x 30 mm, 28 Zähne WZ (Längs-/Querschnitt) Best.-Nr. 092525
- Führungsschiene F80, 800 mm lang Best.-Nr. 204380
- Führungsschiene F110, 1100 mm lang Best.-Nr. 204381
- Führungsschiene F160, 1600 mm lang Best.-Nr. 204365
- Führungsschiene F210, 2100 mm lang Best.-Nr. 204382
- Führungsschiene F310, 3100 mm lang Best.-Nr. 204383
- Winkelanschlag F-WA Best.-Nr. 205357
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Zubehr zu Führungsschiene:
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Schraubzwinge F-SZ 180MM Best.-Nr. 207770
- Verbindungsstück F-VS Best.-Nr. 204363
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Schientasche TZ-FST1600 Best.-Nr. 095257
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Schientaschenset F80/160 mit Winkelanschlag bestehend aus: F80 + Best.-Nr. 209592 F160 + Verbindungsstück + Winkelanschlag + 2 Schraubzwingen + Schientasche
- Schientaschenset F160/160 bestehend aus: 2 x F160 + Best.-Nr. 209591 Verbindungsstück + 2 Schraubzwingen + Schientasche
10 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste
Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com