KSS 40 18M bl - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KSS 40 18M bl Mafell
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
WARNING
D - EG Konformitätserklärung
Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine KSS40 18M bl den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisterien Normen angewendet. Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG
Art.-Nr.: 91D501, 91D502, 91D503, 91D521
Mafell AG
Beffendorfer Str. 4
D - 78727 Oberndorf, den 26.07.2024

Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Bühl
Vorstandsvorsitzender / CEO

Leitung Entwicklung und Konstruktion
Inhaltsverzeichnis
1 Zeichenerklärung....7
2 Erzeugnisangaben 7
2.1 Angaben zum Hersteller....7
2.2 Angaben zum Akku 7
2.3 Kennzeichnung der Maschine 7
2.4 Technische Daten 8
2.5 Emissionen....8
2.6 Lieferumfang 9
2.7 Sicherheitseinrichtungen 9
2.8 Bestimmungsgemäße Verwendung 9
2.9 Restrisiken....10
3 Sicherheitshinweise....10
4 Rüsten / Einstellen 13
4.1 Akku laden....13
4.2 Akku einsetzen 13
4.3 Akku entnehmen 13
4.4 Späneabsaugung 13
4.5 Sägeblattauswahl 13
4.6 Sägeblattwechsel 14
4.7 Spaltkeil 14
5 Betrieb 14
5.1 Inbetriebnahme 14
5.2 Ein- und Ausschalten 14
5.3 Schnitttiefeneinstellung 14
5.4 Einstellung für Schrägschnitte 15
5.5 Einstellung für Gehrungsschnitte 15
5.6 Eintauchschnitte 15
5.7 Sägen mit FLEXI-Schiene 15
5.8 Schattenfugen sägen 16
5.9 Sägen mit dem Parallelanschlag....16
5.10 Sägen nach Anriss mit Führungsschiene 16
5.11 Sägen nach Anriss ohne Führungsschiene.... 16
6 Wartung und Instandhaltung 17
6.1 Lagerung 17
6.2 Transport 17
6.3 Entsorgung Akkus/Batterien 17
7 Störungsbeseitigung....18
8 Sonderzubehör 20
9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 20
1 Zeichenerklärung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden.
Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
2 Erzeugnisangaben
zu Maschinen mit Art.-Nr. 91D501, 91D502, 91D503, 91D521, 91D548
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Angaben zum Akku
Die CE-Konformitätserklärung zu den Akkus finden Sie auf unserer Homepage www.mafell.com im Fußbereich unter Rechtliches, Konformitätserklärung.
2.3 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Nur für EU Länder
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Lesen Sie die Betriebsanleitung. Dies verringert das Risiko einer Verletzung.

Schützen Sie den Akku vor Hitze, übermäßiger Sonneneinstrahlung, Feuer, Frost, Wasser und Feuchtigkeit.
Akkupacks vor Nässe schützen!

Akkupacks vor Feuer schützen!
Es besteht Explosionsgefahr!

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CAS CORDLESS ALLIANCE SYSTEMCordless Alliance System (=CAS) ist ein herstellübergreifendes Akku-System.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cordless-alliance-system.com
2.4 Technische Daten
| Motorart | bürstenlos |
| Betriebsspannung | 18 V DC |
| Drehzahl im Leerlauf | 6700 min ^-1 |
| Schnitttiefe 0°/45° | 42/29 mm |
| Sägeaggregat schwenkbar | 0 – 45° |
| Sägeblattdurchmesser max/min | 122/112 mm |
| Sägeblatt-Grundkörperdicke | 1,2 mm |
| Werkzeug-Schnittbreite | 1,8 mm |
| Sägeblattaufnahmebohrung | 20 mm |
| Durchmesser Absaugstutzen | 28 mm |
| Gewicht mit Akku, ohne Parallelanschlag | 2,8 kg |
| Abmessungen einschl. Führungseinrichtung (B x L x H) | 200 x 580 x 200 mm |
| als Kapp-Sägesystem | |
| Schnitttiefe 0°/45° | 40/27 mm |
| Schnittlänge bei 12/40 mm Werkstückdicke | 337/292 mm |
| Gewicht mit Akku und Führungseinrichtung | 3,6 kg |
2.5 Emissionen
Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

Gefahr
Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird.
Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!
2.5.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen:
Schalldruckpegel L _PA = 95 dB (A)
Unsicherheit K_PA = 3,0 dB (A)
Schallleistungspegel L WA = 103 dB (A)
Unsicherheit K _WA = 3,0 dB (A)
Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Sägeblatt durchgeführt.
2.5.2 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung ist kleiner als 2,5 m/s ^4 .
2.6 Lieferumfang
Kapp-Sägesystem KSS40 18 M bl komplett mit:
1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt ø 120 mm, 24 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 1,2 mm)
1 Absaugstutzen
1 Parallelanschlag
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Transportkasten Max
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“
2 Spannpratzen bei Art.Nr. 91D501, 91D521
1 Ladegerät APS M bei Art.Nr. 91D501, 91D521
2 Akku-PowerTank 18 M 99 LiHD bei Art.Nr. 91D501, 91D521
1 Spänebeutel
1 FLEXI - Schiene FX 140 für Schnittlänge max. 140 cm bei Art.Nr. 91D501, 91D521
2.7 Sicherheitseinrichtungen

Gefahr
Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden.
Prüfen Sie die
Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen.
Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet:
- Obere feste Schutzhaube
- Untere bewegliche Schutzhaube
- Große Grundplatte
- Handgriffe
- Spaltkeil
- Schalteinrichtung und elektrische Bremse
- Absaugstutzen
2.8 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das MAFELL Kapp-Sägesystem ist ausschließlich zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet.
Plattenwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten und MDF-Platten können ebenfalls verarbeitet werden. Verwenden Sie die zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1.
Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht.
Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von MAFELL vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.
Verwenden Sie nur original Mafell / CAS-Akkupacks und Zubehör.
Mit CAS gekennzeichnete Akkupacks sind zu 100% kompatibel mit CAS-Geräten (Cordless Alliance System).
2.9 Restrisiken

Gefahr
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.
- Berühren des Sägeblattes im Bereich der Anfahröffnung unterhalb der Grundplatte.
- Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Sägeblattes beim Schneiden.
- Berühren sich drehender Teile von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch und Flansch-Schraube.
- Rückschlag der Maschine beim Verklemmen im Werkstück.
- Bruch und Herausschleudern des Sägeblattes oder von Teilen des Sägeblattes.
- Versehentliches Einschalten bei nicht gezogenem Akku.
- Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz.
- Emission gesundheitsgefährdender Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung.
- Aufschnappen der FLEXI-Schiene bei unsachgemäßem Gebrauch.
3 Sicherheitshinweise

Gefahr
Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen! Lesen Sie auch die Sicherheitshinweise im beigefügten Heft „Sicherheitshinweise“.
Allgemeine Hinweise:
- Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.
- Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen und ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beeinträchtigen könnte.
- Schützen Sie die Maschine und die Akkus vor Nässe!
- Werfen Sie die Akkus nicht ins Feuer!
- Verwenden Sie keine defekten oder deformierten Akkus!
- Öffnen Sie nicht die Akkus!
- Berühren Sie nicht die Kontakte der Akkus oder schließen Sie diese nicht kurz!
- Aus defekten Li-Ion-Akkus kann eine leicht saure, brennbare Flüssigkeit austreten! Falls Akkuflüssigkeit austritt und mit der Haut in Berührung kommt, spülen Sie sofort mit reichlich Wasser. Falls Akkuflüssigkeit in Ihre Augen gelangt, waschen Sie sie mit sauberem Wasser aus und begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung!
- Entnehmen Sie die Akkus aus der Maschine, bevor Sie irgendeine Einstellung, Umrüstung, Wartung oder Reinigung vornehmen.
- Vergewissern Sie sich, dass die Maschine beim Einstecken des Akkus ausgeschaltet ist.
- Falls die Maschine unbeaufsichtigt abgelegt, transportiert oder gelagert wird, entnehmen Sie den Akku aus der Maschine.
Nicht verwendet werden dürfen:
- Rissige Sägeblätter und solche, die ihre Form verändert haben.
- Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter).
- Stumpfe Sägeblätter wegen der zu hohen Motorbelastung.
- Sägeblätter, deren Grundkörper dicker oder deren Schnittbreite (Schränkung) kleiner ist als die Dicke des Spaltkeils.
- Sägeblätter, die nicht für die Sägeblatt-Drehzahl im Leerlauf geeignet sind.
- Schleifscheiben
Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen:
- Tragen Sie beim Arbeiten immer einen Gehörschutz.
- Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Staubschutzmaske.
- Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Schutzbrille.
Hinweise zum Betrieb:
Sägeverfahren

Gefahr
- Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Säge halten, können diese vom Sägeblatt nicht verletzt werden.
- Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht vor dem Sägeblatt schützen.
- Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es soll weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein.
- Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
-
Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.
-
Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder – Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und – Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
- Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt.
- Wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück.
- Wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Holz-Oberfläche verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus bewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen.
- Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist.
Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes.
- Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Verhakt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlages durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, und zwar sowohl in der Nähe des Sägespalts als auch an der Kante.
- Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
- Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten.
- Seien Sie besonders vorsichtig, beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
Funktion der unteren Schutzhaube
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere Schutzhaube verbogen werden. Öffnen Sie die Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und stellen Sie sicher, dass sie
sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und – tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt.
- Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn untere Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten.
- Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie „Tauch- und Winkelschnitten“. Öffnen Sie die untere Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und lassen Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück eintaucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll die untere Schutzhaube automatisch arbeiten.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit des Sägeblatts.
Funktion des Spaltkeils
- Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil wirkt, muss das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
- Justieren Sie den Spaltkeil wie in dieser Betriebsanleitung beschrieben. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.
- Verwenden Sie immer den Spaltkeil, außer bei „Tauchschnitten“. Montieren Sie den Spaltkeil nach dem Tauchschnitt wieder. Der Spaltkeil stört bei Tauchschnitten und kann einen Rückschlag erzeugen. Dieser Absatz gilt nur für Handkreissägen ohne MAFELL-Flippkeil.
- Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. Bei kurzen Schnitten ist der Spaltkeil unwirksam beim Verhindern eines Rückschlags.
- Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Spaltkeil. Bereits eine geringe Störung kann das Schließen der Schutzhaube verlangsamen.
Hinweise zur Wartung und Instandhaltung:
- Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar.
- Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.
4 Rüsten / Einstellen
4.1 Akku laden
Prüfen Sie, ob die Nennspannung des Akkus mit der Angabe auf der Maschine übereinstimmt.
Akku und Ladegerät sind aufeinander abgestimmt. Verwenden Sie zum Laden nur die MAFELL – APS 18 Ladegeräte.
Laden Sie bei einer neuen Maschine zuerst den Akku auf.
Die Inbetriebnahme der APS 18 sowie die Beschreibung des Ladevorgangs entnehmen Sie bitte der angehängten Anleitung „APS 18 Akku – Power – Station“.
Der Akku ist mit einer Temperaturüberwachung ausgestattet. Diese gewährleistet, dass der Akku nur im Temperaturbereich zwischen 0°C und 50°C geladen wird. Dadurch wird eine hohe Akku Lebensdauer erreicht.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit je Aufladung zeigt an, dass der Akku verbraucht ist und ersetzt werden muss.

Gefahr
Explosionsgefahr
Schützen Sie den Akku vor Hitze, Feuer und Nässe.
Legen Sie den Akku nicht auf Heizkörper und setzen Sie den Akku nicht längere Zeit starker Sonneneinstrahlung aus. Temperaturen über 50°C schaden dem Akku. Lassen Sie einen erwärmten Akku vor dem Laden abkühlen.
Die optimale Aufbewahrungstemperatur liegt zwischen 10°C und 30°C.

Öffnen Sie nicht den Akku und schützen Sie ihn vor Stößen. Bewahren Sie den Akku trocken und frostsicher auf.

Gefahr
Decken Sie die Kontakte des Akkus bei Aufbewahrung außerhalb des Ladegerätes ab. Bei Kurzschluss durch metallische Überbrückung besteht Brand- und Explosionsgefahr.

Beachten Sie die Hinweise zum Umweltschutz.
4.2 Akku einsetzen
Schieben Sie den geladenen Akku in die Akkuführung hinter dem Handgriff ein bis dieser spürbar einrastet.

Überzeugen Sie sich vor der Benutzung vom sicheren Sitz des Akkus in der Maschine.
4.3 Akku entnehmen
Entriegeln Sie den Akku durch Drücken der Raste 1 (Abb. 3) und ziehen Sie ihn aus der Akkuführung heraus.

Wenden Sie keine Gewalt an.
4.4 Späneabsaugung
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.
Der Aussendurchmesser des Absaugstutzens 3 (Abb. 3) beträgt 28 mm.
4.5 Sägeblattauswahl
Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wählen entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Liste:
Schneiden von Weich- und Hartholz quer und längs zur Faserrichtung:
- HM-Kreissägeblatt ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 24 Zähne
Schneiden von Weich- und Hartholz speziell längs zur Faserrichtung:
- HM-Kreissägeblatt ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 12 Zähne
Schneiden von Weich- und Hartholz speziell quer zur Faserrichtung:
- HM-Kreissägeblatt ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Zähne
Schneiden von Laminat:
- HM-Kreissägeblatt ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Trapezzähne
Best.-Nr. siehe Sonderzubehör.
4.6 Sägeblattwechsel

Gefahr
Vor allen Wartungsarbeiten den Akku ziehen.
• Betätigen Sie den Arretierbolzen 8 (Abb. 2).
- Mit dem Sechskant-Schraubendreher 3 (Halterung Abb. 1) lösen Sie die Flansch-Schraube 8 (Abb. 3) entgegen dem Uhrzeigersinn, die Schraube sowie den vorderen Spannflansch 7 nehmen Sie ab.
- Sie können nun das Sägeblatt nach dem Öffnen der beweglichen Schutzhaube 9 entfernen.
• Die Spannflansche müssen frei von anhaftenden Teilen sein.
- Achten Sie beim Einsetzen des Sägeblattes auf die Drehrichtung.
- Anschließend stecken Sie den Spannflansch auf, setzen die Flansch-Schraube an und ziehen Sie durch Drehen im Uhrzeigersinn fest.
- Dabei halten Sie den Arretierbolzen gedrückt.
4.7 Spaltkeil

Gefahr
Vor allen Wartungsarbeiten den Akku ziehen.
Der Spaltkeil 6 (Abb. 3) verhindert das Klemmen des Sägeblattes beim Längsschneiden. Der richtige Abstand zum Sägeblatt ist in der (Abb. 8) dargestellt.
- Lösen Sie zum Verstellen die Schraube 4 (Abb. 3) mit dem mitgelieferten Sechskant-Schraubendreher 3 (Abb. 1).
- Verstellen Sie den Spaltkeil durch Verschieben in seinem Längsschlitz und anschließend ziehen Sie die Schraube wieder fest.
5 Betrieb

Im Betrieb kann es unter entsprechenden Bedingungen – insbesondere bei trockener Luft, Materialien wie z. B. beschichteten Plattenwerkstoffen und ohne antistatischen Absaugschlauch – zu elektrostatischen Entladungen über den Bediener kommen. Die Schutzfunktion der Elektronik wird aktiviert und die Maschine geht in einen sicheren Zustand über. Die Maschine schaltet selbsttätig ab.
5.1 Inbetriebnahme
Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.
5.2 Ein- und Ausschalten
- Einschalten: Drücken Sie zuerst die Einschaltssperre 1 (Abb. 1) und danach betätigen Sie den Schalterdrücker 2.
- Ausschalten: Zum Ausschalten lassen Sie den Schalterdrücker los.
5.3 Schnitttiefeneinstellung
Die Schnitttiefe lässt sich in einem Bereich zwischen 0 und 40 mm stufenlos einstellen.
Dazu gehen Sie wie folgt vor:
- Lösen Sie den Klemmhebel 5 (Abb. 1).
- Mit dem Tauchhebel 6 (Abb. 2) stellen Sie die Schnitttiefe ein.
- Die Schnitttiefe können Sie auf der Skala 2 (Abb. 5) an der Abdeckung ablesen. Als Zeiger dient dabei die rot unterlegte Fläche 1 des Tauchhebels.
• Ziehen Sie den Klemmhebel wieder fest.

Stellen Sie die Schnitttiefe immer ca. 2 bis 5 mm größer als die zu schneidende Materialstärke ein.
5.4 Einstellung für Schrägschnitte
Das Sägeaggregat lässt sich für Schrägschnitte auf jeden beliebigen Winkel von 0° bis 45° einstellen.
- Lösen Sie die Flügelschrauben 5 (Abb. 3).
- Entsprechend der Skala am Schwenksegment stellen Sie den Winkel ein.
- Anschließend ziehen Sie die Flügelschrauben 5 fest.
5.5 Einstellung für Gehrungsschnitte
- Lösen Sie den Anschlag 21 (Abb. 7) und stellen Sie den Winkel nach der Skala an der Führungsschiene ein.
- Anschließend ziehen Sie den Anschlag wieder an.
- Legen Sie die Maschine mit den beiden Anschlagbolzen an der unteren Seite der Führungsschiene an das zu bearbeitende Werkstück an und führen Sie den Schnitt durch Vorschieben der Maschine aus.
- Nach dem Schnittende schalten Sie die Säge durch Loslassen des Schalterdrückers 2 (Abb. 1) aus.
- Ziehen Sie die Maschine im aufgelegtem Zustand in die Ausgangsposition zurück und nehmen sie in dieser Position vom Werkstück ab. Sie gewährleisten damit, dass die bewegliche Schutzhaube vollständig geschlossen ist.
5.6 Eintauchschnitte

Gefahr
Rückschlaggefahr bei Eintauchschnitten! Vor dem Eintauchen legen Sie die Maschine mit der hinteren Kante der Grundplatte an einem am Werkstück befestigten Anschlag an. Halten Sie beim Eintauchen die Maschine am Handgriff gut fest und schieben Sie leicht nach vorne!
- Lösen Sie den Klemmhebel 5 (Abb. 1) bei der ausgeschalteten Maschine.
- Stellen Sie den Tauchhebel 6 (Abb. 2) zurück.
- Öffnen Sie die bewegliche Schutzhaube mit dem Hebel 2 (Abb. 3), so dass die Maschine auf dem zu bearbeitenden Werkstück aufgesetzt werden kann. Das Sägeblatt läuft nun frei über dem Material und kann zum Anriss ausgerichtet werden.
• Schalten Sie die Maschine erst jetzt ein.
- Drücken Sie den Tauchhebel 6 (Abb. 2) nach unten, damit taucht das Sägeblatt senkrecht in das Werkstück ein. Dabei ist die Eintauchtiefe an der Skala 2 (Abb. 5) abzulesen. Der Spaltkeil schwenkt beim Eintauchvorgang nach oben weg. Sobald beim Vorwärtsbewegen der Maschine der Spalt hinter dem Sägeblatt frei wird, kehrt der Spaltkeil in seine normale Lage zurück.
5.7 Sägen mit FLEXI-Schiene

Gefahr
Der Schienenwinkel ist vorgespannt und kann unkontrolliert aufschnappen - Verletzungsgefahr. Halten Sie diesen beim Öffnen und Schließen mit beiden Händen sicher fest.
Erstinbetriebnahme
Trimmen Sie den Spanreissschutz 4 (Abb. 4) vor der Erstinbetriebnahme:
- Legen Sie die FLEXI-Schiene auf eine ebene Unterlage.
- Stellen Sie die Schnitttiefe auf ca. 3 mm ein und die Winkelskala auf 0°.
- Schalten Sie die Maschine ein und schieben diese gleichmäßig in Schnittrichtung.
Die entstandene Schnittkante am Spanreissschutz, dient als Anrisskante bei Geradschnitten und bei Schrägschnitten.
- Legen Sie die FLEXI-Schiene auf das Werkstück auf. Schlagen Sie gegen das Werkstück an und richten diese am Anriß aus.
Spannen Sie zur Fixierung der FLEXI-Schiene die beiden Spannpratzen 1 (Abb. 6) mit den Schraubzwingen fest.
Arbeitsweise
- Stellen Sie die Schnitttiefe und den Schnittwinkel an der Maschine ein.
- Setzen sie die Maschine am Anfang der FLEXI-Schiene so auf, dass die Führungselemente 1 (Abb. 4) der Schiene in die Nut der Grundplatte eingreifen.
- Schalten Sie die Maschine ein und schieben diese gleichmäßig in Schnittrichtung.

Reinigen Sie die FLEXI-Schiene nicht mit Lösungsmitteln - der Antirutschbelag kann beschädigt werden.
5.8 Schattenfugen sägen
Die minimale Schattenfugenbreite beträgt:
- bei Verwendung ohne Parallelanschlag 13 mm
- bei Verwendung mit Parallelanschlag 14 mm (bei Schnittliefe 0 - 32 mm)
- bei Verwendung mit Parallelanschlag 18 mm (bei Schnittliefe 32 - 42 mm).
- Stellen Sie die erforderliche Schnitttiefe ein.
- Ziehen Sie die bewegliche Schutzhaube mit dem Hebel 2 (Abb. 3) ein und setzen Sie die Maschine auf das erste eingepasste Werkstück auf.
- Schalten Sie die Maschine ein und schieben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung, dazu Absauggerät verwenden.
5.9 Sägen mit dem Parallelanschlag
Der Parallelanschlag 4 (Abb. 1) dient zum Sägen parallel zu einer schon vorhandenen Kante. Dabei kann der Anschlag sowohl rechts als auch links an der Maschine angebracht werden. Dabei beträgt der Schnittbereich auf der rechten Seite 65 mm und auf der linken Seite 250 mm.
- Sie können die Schnittbreite nach dem Lösen der Flügelschrauben 9 (Abb. 2) verstellen, in dem Sie den Anschlag entsprechend verschieben und anschließend die Flügelschrauben wieder festziehen.
Zusätzlich kann der Parallelanschlag durch einfaches Umdrehen (Führungsfläche für die Werkstückkante zeigt nach oben) auch als Doppelauflage zur besseren Führung der Maschine verwendet werden. Nun kann die Maschine an einer auf dem Werkstück befestigten Latte entlanggeführt werden.
5.10 Sägen nach Anriss mit Führungsschiene
Beim Sägen nach Anriss dient die rechte Kante der Führungsschiene als Anrisszeiger. Dies gilt auch für Schrägschnitte. Bitte beachten Sie den Abschnitt 5.4.
- Setzen Sie zum Sägen die Führungsschiene auf das Werkstück auf.
- Schalten Sie die Maschine ein (siehe Kapitel 5.2) und schieben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung vor.
- Nach dem Schnittende schalten Sie die Säge durch Loslassen des Schalterdrückers 2 (Abb. 1) aus.
- Ziehen Sie die Maschine im aufgelegtem Zustand in die Ausgangsposition zurück und nehmen sie in dieser Position vom Werkstück ab. Sie gewährleisten damit, dass die bewegliche Schutzhaube vollständig geschlossen ist.
5.11 Sägen nach Anriss ohne Führungsschiene

Gefahr
Montieren Sie beim Sägen ohne Führungsschiene unbedingt den beigelegten Parallelanschlag. Er dient als Doppelauflage zur besseren Führung der Maschine und zu Ihrer Sicherheit.
Stellen Sie die Schnitttiefe der Maschine auf mindestens 30 mm ein. Danach können Sie die Maschine durch Betätigen der Raste 20 (Abb. 7) nach hinten von der Führungsschiene abnehmen.
Die Grundplatte besitzt eine Anrisskante 10 (Abb. 3) sowohl für den geraden Schnitt als auch für Schrägschnitte. Diese Anrisskante entspricht der Innenseite des Sägeblattes. Für Schrägschnitte kann der Anriss durch die Öffnung auf der linken Seite der oberen Schutzhaube eingesehen werden.
- Halten Sie die Maschine an den Handgriffen fest und setzen Sie sie mit dem vorderen Teil der Grundplatte auf das Werkstück auf.
- Schalten Sie die Maschine ein und schieben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung vor.
- Nach dem Schnittende schalten Sie die Säge durch Loslassen des Schalterdrückers 2 (Abb. 1) aus.
6 Wartung und Instandhaltung

Gefahr
Vor allen Wartungsarbeiten den Akku ziehen.
MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert.
Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben.
Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
6.1 Lagerung
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.
6.2 Transport
Die enthaltenen Li-Ionen-Akkus unterliegen den Anforderungen des Gefahrgutrechts. Die Akkus können durch den Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden.
Beim Versand durch Dritte (z. B.: Lufttransport oder Spedition) sind besondere Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung zu beachten. Hier muss bei der Vorbereitung des Versandstückes ein Gefahrgutexperte hinzugezogen werden.
Versenden Sie Akkus nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist. Kleben Sie offene Kontakte ab und verpacken Sie den Akku so, dass er sich nicht in der Verpackung bewegt.
Bitte beachten Sie auch eventuell weiterführende nationale Vorschriften.
6.3 Entsorgung Akkus/Batterien

Elektrowerkzeuge, Akkus, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie Elektrowerkzeuge und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:

Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Geben Sie nicht mehr gebrauchsfähige
Akkus/Batterien direkt ab bei:
Deutschland
Stiftung
GRS Batterien
Heidenkampsweg 44
20097 Hamburg
Deutschland
Akkus/Batterien:

Li-lon:
Bitte beachten Sie die Hinweise im Abschnitt „Transport“, Seite 17.
Änderungen vorbehalten.
7 Störungsbeseitigung

Gefahr
Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Akku ziehen!
Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.
| Störung | Ursache | Abhilfe |
| Maschine lässt sich nicht einschalten. | Akku entladen | Akku laden |
| Akku nicht in Endstellung eingerastet | Akku komplett einrasten | |
| Akku fast leer, eine LED am Akku blinkt. | Elektronik schützt den Akku vor Tiefentladen. | Prüfen, Taste 11 drücken. Abb. 1 + 7 + 9Leuchtet nur noch eine LED.Laden Sie den Akku auf. |
| Überlastung, Maschine schaltet ab. | Durch eine lang anhaltende Belastung wurde die Maschine oder der Akku überhitzt. Es ertönt ein Warnsignal (Dauerpiepsen).Dieses geht nach max. 30 Sekunden oder nach Loslassen des Schalterdrückers aus. | Lassen Sie die Maschine und den Akku abkühlen.Den Akku können sie in einem Ladegerät mit Luftkühlung schneller abkühlen.Die Maschine können sie mit einem anderen Akku im Leerlauf ebenfalls schneller abkühlen. |
| Maschine schaltet bei plötzlichem Belastungsanstieg ab. | Mit dem plötzlichen Anstieg der Belastung steigt auch plötzlich der benötigte Strom der Maschine an. Dieser Anstieg, der bei plötzlichem Blockieren oder einem Rückschlag auftritt, wird gemessen und führt zum Abschalten. | Schalten Sie die Maschine durch Loslassen des Schalterdrückers aus.Danach können Sie die Maschine wieder einschalten und normal weiterarbeiten.Versuchen Sie weitere Blockierungen zu vermeiden. |
| Maschine schaltet im Betrieb ab | Elektrostatische Aufladung. Die Schutzfunktion der Elektronik wird aktiviert und die Maschine geht in einen sicheren Zustand über. Die Maschine schaltet ab. | Antistatischen Absaugschlauch verwenden |
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Sägeblatt klemmt beim Vorschieben der Maschine. | Zu großer Vorschub Vorschubgeschwindigkeit verringern | |
| Stumpfes Sägeblatt | Sofort Schalter loslassen. Maschine aus dem Werkstück entfernen und Sägeblatt austauschen | |
| Spannungen im Werkstück | Schnittfuge durch einen Keil aufweiten | |
| Schlechte Maschinenführung Parallelanschlag einsetzen | ||
| Unebene Werkstückoberfläche | Fläche ausrichten | |
| Brandflecken an den Schnittstellen | Für den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes Sägeblatt | Sägeblatt austauschen |
| Späneauswurf verstopft | Holz zu feucht | Späneauswurf reinigen Trockenes Holz verwenden |
| Lang andauerndes Schneiden ohne Absaugung | Maschine an eine externe Absaugung, z. B. Kleinentstauber, anschließen | |
| Sägeblatt vibriert im Werkstück | Sägeblatt nicht richtig justiert | Sägeblatt nachziehen |
| Werkstück nicht befestigt | Werkstück mit Klemmen befestigen | |
| Sägeblatt bleibt stehen - Motor dreht weiter | Sägeblatt nicht richtig befestigt Sägeblatt nachziehen | |
| Untere bewegliche Schutzhaube schließt nicht oder nur langsam | Späne und Holzteile in der unteren beweglichen Schutzhaube | Späne und Holzteile entfernen |
8 Sonderzubehör
- Sägeblatt-HM ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 12 Zähne, WZ (Längsschnitt) Best.-Nr. 092560
- Sägeblatt-HM ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 24 Zähne, WZ (Längs- und Querschnitte) Best.-Nr. 092558
- Sägeblatt-HM ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Zähne, FZ/TR (Querschnitt) Best.-Nr. 092559
- Sägeblatt-HM ∅ 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Zähne, TR (Laminat) Best.-Nr. 092578
- Flexi - Schiene FX 140, kpl. Best.-Nr. 204372
- Zubehör zu FLEXI-Schiene:
– Schraubzwinge Best.-Nr. 093281 - Akku-PowerTank 18 M 144 LiHD Best.-Nr. 094498
- Akku-PowerTank 18 M 99 LiHD Best.-Nr. 094503
- Power-Set 2: 2x 18 M 99 LiHD + APS M Best.-Nr. 209599
- Power-Set 3: 2x 18 M 144 LiHD + APS M+ Best.-Nr. 209598
- Akku-PowerStation APS M GB Best.-Nr. 094493
- Akku-PowerStation APS M Best.-Nr. 094492
- Führungseinrichtung S verp. Best.-Nr. 208169
- Spänebeutel komplett Best.-Nr. 206787
9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste
Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com
Table of Contents
2.4 Technische gegevens