Magys 500 WS - Schweißgerät GYS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Magys 500 WS - GYS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Magys 500 WS von der Marke GYS.
BEDIENUNGSANLEITUNG Magys 500 WS GYS
TRANSPORT ET TRANSIT DE L’APPAREIL
SICHERHEITSANWEISUNGEN ALLGEMEIN Die Missachtung dieser Anweisungen und Hinweise kann zu schweren Personen- und Sachschäden führen. Nehmen Sie keine Wartungarbeiten oder Veränderungen am Gerät vor, die nicht explizit in der Anleitung gennant werden. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes enstanden sind. Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Gerätes, wenden Sie sich bitte an entsprechend qualiziertes und geschultes Fachpersonal. UMGEBUNG Dieses Gerät darf ausschließlich für Schweißarbeiten für die auf dem Siebdruck-Aufdruck bzw. dieser Anleitung angegebenen Materialanforderungen (Material, Materialstärke, usw) verwendet werden. Es wurde allein für die sachgemäße Anwendung in Übereinstimmung mit konventionellen Handelspraktiken und Sicherheitsvorschriften konzipiert. Der Hersteller ist nicht für Schäden bei fehlerhaften oder gefährlichen Verwendung nicht verantwortlich. Verwenden Sie das Gerät nicht in Räumen, in denen sich in der Luft metallische Staubpartikel benden, die Elektrizität leiten können. Achten Sie sowohl beim Betrieb als auch bei der Lagerung des Gerätes auf eine Umgebung, die frei von Säuren, Gasen und anderen ätzenden Substanzen ist. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Betriebstemperatur: zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F). Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F). Luftfeuchtigkeit: Niedriger oder gleich 50% bis 40°C (104°F). Niedriger oder gleich 90% bis 20°C (68°F). Das Gerät ist bis in einer Höhe von 1.000m (über NN) einsetzbar. SICHERHEITSHINWEISE Lichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen. Beim Lichtbogen ist der Anwender einer Vielzahl potentieller Risiken ausgesetzt: gefährliche Hitzequelle, Lichtbogenstrahlung, elektromagnetische Störungen (Personen mit Herzschnittmacher oder Hörgerät sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschinen von einem Arzt beraten lassen), elektrische Schläge, Schweißlärm und -rauch. Schützen Sie daher sich selbst und andere. Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise: Die Strahlung des Lichtbogens kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete, trockene Schutzbekleidung (Schweißerhandschuhe, Lederschürze, Sicherheitsschuhe) geschützt werden. Tragen Sie bitte elektrisch- und wärmeisolierende Schutzhandschuhe. Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten. Kontaktlinsen sind ausdrücklich verboten! Schirmen Sie den Schweißbereich bei enstprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzern, usw. zu schützen. In der Nähe des Lichtbogens bendliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit den nötigen Schutz ausgerüstet werden. Bei Gebrauch des Schweißgerätes ensteht sehr großer Lärm, der auf Dauer das Gehör schädigt. Tragen Sie daher im Dauereinsatz ausreichend Gehörschutz und schützen Sie in der Nähe arbeitende Personen. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand mit ungeschützten Hände, Haaren und Kleidungstücken zum Lüfter. Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind. ACHTUNG! Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß! Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Achten Sie vor Instandhaltung / Reinigung eines wassergekühlten Brenners darauf, dass Kühlaggregat nach Schweißende ca. 10min weiterlaufen zu lassen, damit die Kühlüssigkeit entsprechend abkühlt und Verbrennungen vermieden werden. Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden. SCHWEISSRAUCH/-GAS Beim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe, die zu Sauerstoffmangel in der Atemluft führen können. Sorgen Sie daher immer für ausreichend Frischluft, technische Belüftung (oder ein zugelassenes Atmungsgerät). Verwenden Sie die Schweßanlagen nur in gut belüfteten Hallen, im Freien oder in geschlossenen Räumen mit einer den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechender Absaugung.22
Achtung! Bei Schweißarbeiten in kleinen Räumen müssen Sicherheitsabstände besonders beachtet werden. Beim Schweißen von Blei, auch in Form von Überzügen, verzinkten Teilen, Kadmium, «kadmierte Schrauben», Beryllium (meist als Legierungsbestandteil, z.B. Beryllium-Kupfer) und andere Metalle entstehen giftige Dämpfe. Erhöhte Vorsicht gilt beim Schweißen von Behältern. Entleeren und reinigen Sie diese zuvor. Um die Bildung von Giftgasen zu vermeiden bzw. zu verhindern, muss der Schweißbereich des Werkstückes von Lösungs- und Entfettungsmitteln gereinigt werden. Die zum Schweißen benötigten Gasaschen müssen in gut belüfteter, gesicherter Umgebung aufbewahrt werden. Lagern Sie sie ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Informationen zum richtigen Umgang mit Gasaschen erhalten Sie von Ihrem Gaselieferanten. Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe von Fett und Farben sind grundsätzlich verboten!
BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR
Sorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für Gasaschen (brennbare Gase) und andere brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter. Brandschutzausrüstung muss am Schweißbplatz vorhanden sein. Beachten Sie die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken. Sie sind eine potentielle Entstehungsquelle für Feuer oder Explosionen. Behalten Sie einen Sicherheitsabstand zu Personen, entammbaren Gegenständen und Druckbehältern. Schweißen Sie keine Behälter, die brennbare Materialien enthalten (auch keine Reste davon) -> Gefahr entammbarer Gase). Bei geöffneten Behältern müssen vorhandene Reste entammbarer oder explosiver Stoffe entfernt werden. Arbeiten Sie bei Schleifarbeiten immer in entgegengesetzer Richtung zu diesem Gerät und entammbaren Materialen. GASDRUCKAUSRÜSTUNG Austretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gut belüftete Arbeits- und Lagerumgebung. Achten Sie darauf, dass die Gasaschen beim Transport verschlossen sind und das Schweißgerät ausgeschaltet ist. Lagern Sie die Gasaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Verschließen Sie die Flaschen nach jedem Schweißvorgang. Schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung, offenem Feuer und starken Temperaturschwankungen (z.B. sehr tiefen Temperaturen). Positionieren Sie die Gasaschen stets mit ausreichendem Abstand zu Schweiß- und Schleifarbeiten bzw. jeder Hitze-, Funken- und Flammenquelle. Halten Sie mit den Gasaschen Abstand zu Hochspannung und Schweißarbeiten. Das Schweißen einer Druckglasasche ist untersagt. Bei Erstöffnung des Gasventils muss der Plastikverschluss/Garantiesiegel von der Flasche entfernt werden. Verwenden Sie ausschließlich Gas, das für die Schweißarbeit mit den von Ihnen ausgewählten Materialen geeignet ist. ELEKTRISCHE SICHERHEIT Das Schweißgerät darf ausschließlich an einer geerdeten Netzversorgung betrieben werden. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen. Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge, schwere Verbrennungen bis zum Tod verursachen. Berühren Sie daher UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Teile des Geräteinneren oder das geöffnete Gehäuse, wenn das Gerät im Betrieb ist.. Trennen Sie das Gerät IMMER vom Stromnetz und warten Sie zwei weitere Minuten BEVOR Sie das Gerät öffnen, damit sich die Spannung der Kondensatoren entladen kann. Berühren Sie niemals gleichzeitig Brenner und Masseklemme! Der Austausch von beschädigten Kabeln oder Brennern darf nur von qualiziertem und geschultem Fachpersonal vorgenommen werden. Tragen Sie beim Schweißen immer trockene, unbeschädigte Kleidung. Tragen Sie unabhängig von den Umgebungsbedingungen immer isolierendes Schuhwerk.
CEM-KLASSE DES GERÄTES
ACHTUNG! Dieses Gerät wird als Klasse A Gerät eingestuft. Es ist nicht für den Einsatz in Wohngebieten bestimmt, in denen die lokale Energieversorgung über das öffentliche Niederspannungsnetz geregelt wird. In diesem Umfeld ist es auf Grund von Hochfrequenz-Störungen und Strahlungen schwierig die elektromagnetische Verträglichkeit zu gewährleisten. Das Gerät entspricht der Norm CEI 61000-3-12 sofern die Stärke des Kurzschlusses Ssc größer oder gleich 3.9 MVA an der Schnittstelle zwischen der Stromversorgung des Benutzers und der öffentlichen Versorgung ist. Der Installateur und der Betreiber sind dafür verantwortlich, dass das Gerät nur an einer Stromversorgung mit einer Kurzschlussstärke Ssc höher oder gleich 3.9 MVA angeschlossen ist, indem sie sich wenn nötig beim Versorgungsnetzbetreiber informieren. Ce matériel est conforme à la CEI 61000-3-11.
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER UND STÖRUNGEN
Der durch Leiter ießende elektrische Strom erzeugt lokale elektrische und magnetische Felder (EMF). Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es zu elektromagnetischen Störungen kommen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Zum Beispiel Zugangseinschränkungen für Passanten oder individuelle Risikobewertung für Schweißer.23
Alle Schweißer sollten gemäß dem folgenden Verfahren die Exposition zu elektromagnetischen Feldern aus Lichtbogenschweißgeräten minimieren :
- Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;
- Achten Sie darauf, dass ihren Oberkörper und Kopf sich so weit wie möglich von der Schweißarbeit entfernt benden;
- Achten Sie darauf, dass sich die Kabel, der Brenner oder die Masseklemme nicht um Ihren Körper wickeln;
- Stehen Sie niemals zwischen Masse- und Brennerkabel. Die Kabel sollten stets auf einer Seite liegen;
- Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;
- Arbeiten Sie nicht unmittelbar neben der Schweißstromquelle;
- Während des Transportes der Stromquelle oder des Drahtvorschubkoffer nicht schweißen. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. HINWEIS ZUR PRÜFUNG DES SCHWEISSPLATZES UND DER SCHWEISSANLAGE Allgemein Der Anwender ist für den korrekten Gebrauch des Schweißgerätes und des Zubehörs gemäß der Herstellerangaben verantwortlich. Die Beseitigung bzw. Minimierung auftretender elektromagnetischer Störungen liegt in der Verantwortung des Anwenders, ggf. mit Hilfe des Herstellers. Die korrekte Erdung des Schweißplatzes inklusive aller Geräte hilft in vielen Fällen. In einigen Fällen kann eine elektromagnetische Abschirmung des Schweißstroms erforderlich sein. Eine Reduzierung der elektromagntische Störungen auf ein niedriges Niveau ist auf jeden Fall erforderlich. Prüfung des Schweißplatzes Das Umfeld sollte vor der Einrichtung der Lichtbogenschweißeinrichtung auf potenzielle elektromagnetische Probleme geprüfen werden. Zur Bewertung potentieller elektromagnetischer Probleme in der Umgebung muss folgendes berücksichtigt werden: a) Netz-, Steuer-, Signal-, und Telekommunikationsleitungen; b) Radio- und Fernsehgeräte; c) Computer und andere Steuereinrichtungen; d) Sicherheitseinrichtungen, zum Beispiel, Industriematerialschutz; e) die Gesundheit benachbarter Personen, insbesondere wenn diese Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen; f) Kalibrier- und Messeinrichtungen; g) die Störfestigkeit anderer Einrichtungen in der Umgebung. Der Anwender muss prüfen, ob andere Werkstoffe in der Umgebung benutzt werden können. Weitere Schutzmaßnahmen können dadurch erforderlich sein; h) die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten ausgeführt werden müssen. Die Größe der zu beachtenden Umgebung ist von der Struktur des Gebäudes und der anderen dort stattndenden Aktivitäten abhängig. Die Umgebung kann sich auch außerhalb der Grenzen der Schweißanlagen erstrecken. Prüfung des Schweißgerätes Neben der Überprüfung des Schweißplatzes kann eine Überprüfung des Schweißgerätes weitere Probleme lösen. Die Prüfung sollte gemäß Art. 10 der IEC/CISPR 11 durchgeführt werden. In-situ Messungen können auch die Wirksamkeit der Minderungsmaßnahmen bestätigen. HINWEIS ÜBER DIE METHODEN ZUR REDUZIERUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDER a. Öffentliche Stromversorgung: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öffentliche Versorgung anzuschließen. Falls Interferenzen auftreten, können weitere Maßnahmen erforderlich sein (z.B. Netzlter). Eine Abschirmung der Versorgungskabel durch ein Metallrohr kann erforderlich sein. Kabeltrommeln sollten vollständig abgerollt werden. Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung können erforderlich sein. b. Wartung des Gerätes und des Zubehörs: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öffentliche Versorgung anzuschließen. Alle Zugänge, Betriebstüren und Deckel müssen geschlossen und korrekt verriegelt sein, wenn das Gerät in Betrieb ist. Das Schweißgerät und das Zubehör sollten in keiner Weise geändert werden mit Ausnahme der in den Anweisungen des Geräteherstellers erwähnten Änderungen und Einstellungen. Für die Einstellung und Wartung der Lichtbogenzünd- und stabilisierungseinrichtungen müssen die Anweisungen des Geräteherstellers besonders zu beachten. c. Schweißkabel: Schweißkabel sollten so kurz wie möglich und eng zusammen am Boden verlaufen. d. Potenzialausgleich: Alle metallischen Teile des Schweißplatzes sollten des Schweißplatzes sollten in den Potentialausgleich einbezogen werden. Es besteht trotzdem die Gefahr eines elektrischen Schlages, wenn Elektrode und Metallteile gleichzeitig berührt werden. Der Anwender muss sich von metallischen Bestückungen isolieren. e. Erdung des Werkstücks: Die Erdung des Werkstücks kann in bestimmte Fällen die Störung reduzieren. Die Erdung von Werkstücken, die Verletzungsrisiken für Anwender oder Beschädigung anderer elektrischen Materialen erhöhen können, sollte vermieden werden. Die Erdung kann direkt oder über einen Kondensator erfolgen. Der Kondensator muss gemäß der nationalen Normen gewählt werden. f. Schutz und Trennung: Eine Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung kann die Störungen reduzieren. Die Abschirmung der ganen Schweißzone kann für Spezialanwendungen in Betracht gezogen werden.
TRANSPORT UND TRANSIT DER SCHWEISSSTROMQUELLE
Ziehen Sie niemals an Brenner oder Kabeln, um das Gerät zu bewegen. Das Gerät darf ausschließlich in vertikaler Position transportiert werden. Das Gerät darf nicht über Personen oder Objekte hinweg gehoben werden. Halten Sie sich unbedingt an die unterschiedlichen Transportrichtlinien für Schweißgeräte und Gasaschen. Diese haben verschiedene Beförderungsnormen. Die Drahtspule sollte vor dem Heben und Transport des Schweißgerätes entfernt werden. Unterschätzen Sie nicht das Eigengewicht des Gerätes! Da das Gerät über keine weitere Transporteinrichtung verfügt, liegt es Ihrer eigenen Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass Transport und Bewegung des Gerätes sicher verlaufen (Achten Sie darauf das Gerät nicht zu kippen). Schweißkriechströme können Erdungsleiter zerstören, die Schweißanlage und elektrische Geräte beschädigen und die Erwärmung der Bauteile verursachen, die zum Brand führen können.24
- Alle Schweißkabel müssen fest verbunden werden. Überprüfen Sie diese regelmäßig!
- Überprüfen Sie die Befestigung des Werkstücks! Diese mus fest und gut elektrisch leitend sein.
- Befestigen Sie alle elektrisch leitfähige Elemente (Rahmen, Wagen und Hebesysteme) der Schweißquelle, sodass sie isoliert sind !
- Legen Sie keine andere nicht isolierten Geräte (Bohrmaschine, Schleifgeräte usw.) auf die Schweißquelle, den Wagen oder die Hebesysteme!
- Legen Sie die Schweißbrenner oder die Elektrodenhalter auf eine isolierte Oberäsche, wenn sie nicht benutzt werden! AUFSTELLUNG
- Stellen Sie das Gerät ausschließlich auf festen und sicheren Untergrund, mit einem Neigungswinkel nicht größer als 10°.
- Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichend Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Der Netzstecker muss zu jeder Zeit frei zugänglich sein.
- Schützen Sie das Gerät vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in einer elektromagnetisch sensiblen Umgebung.
- Das Gerät ist IP23-Schutzart konform, d. h.: - das Gerät schützt die eingebauten Teile vor Berührungen und mittelgroße Fremdkörpern mit einem Durchmesser >12,5 mm. - Schutzgitter gegen Sprühwasser (beliebige Richtungen bis 60° Abweichung von der Senkrechten). Dieses Gerät kann also im Freien verwendet werden gemäß der IP23-Schutzart.
- Benutzen Sie die Stationen nicht bei Temperaturen > 40°C. Die Versorgungs-, Verlängerungs- und Schweißkabel müssen komplett abgerollt werden, um ein Überhitzungsrisiko zu verhindern. Der Hersteller GYS haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. WARTUNG / HINWEISE
- Alle Wartungsarbeiten müssen von qualiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung/ Überprüfung ist empfohlen.
- Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie Arbeiten an dem Gerät vornehmen. Warten Sie bis der Lüfter nicht mehr läuft. Die Spannungen und Ströme in dem Gerät sind hoch und gefährlich.
- Nehmen Sie regelmäßig (mindenstens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie regelmäßig Prüfungen des GYS Gerätes auf seine elektrische Betriebssicherheit von qualiziertem Techniker durchführen.
- Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzzuleitung. Wenn diese beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller, seinen Reparaturservice oder eine qualizierte Person ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden.
- Lüftungsschlitze nicht bedecken.
- Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieauadung und zum Starten von Motoren benutzt werden. MONTAGE Ausschließlich qualiziertem, durch den Hersteller autorisiertem Fachpersonal ist es vorbehalten die Montage dieses Gerätes durchzuführen. Achten Sie darauf, dass das Gerät während der Montage nicht am Stromnetz angeschlossen ist. Die Reihen- oder Parallelschaltung des Generators ist generell verboten. BESCHREIBUNG Wir freuen uns, dass Sie sich für unser Gerät entschieden haben und danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen. Um das Gerät optimal nutzen zu können, lesen Sie bitte die Betriebsanleitung sorgfältig durch. Die Magys sind fahrbare halb-synergische und aktivgekühlte Schutzgasschweißgeräte, die sich für das MIG oder MAG Schweißen eignen. Sie werden mit einem 400V (dreiphasigen) Netzanschluss betrieben. Für den Betrieb der Stromquelle MAGYS:
- 400 GR muss mit dem Drahtvorschubkoffer WS-4R (Art.-Nr. 034723) oder W5S-4L (Art.-Nr. 032835) und mit einem Zwischenschlauchpaket ergänzt werden.
- 500 GR muss mit dem Drahtvorschubkoffer WS-4R (Art.-Nr. 034723) oder W5S-4L (Art.-Nr. 032835) und mit einem Zwischenschlauchpaket ergänzt werden.
- 500 WS muss mit dem Drahtvorschubkoffer WS-4L (Art.-Nr. 033573) oder W5S-4L (Art.-Nr. 032835) und mit einem Zwischenschlauchpaket ergänzt werden. NETZANSCHLUSS Für den Einsatz des Gerätes bei Maximaleinstellungen, ist der aufgenommene Strom (I1eff) am Gerät aufgedruckt. Überprüfen Sie, ob die Stromver- sorgung und die Schutzeinrichtungen (Sicherungen und/oder Schutzschalter) mit dem Strom, den Sie beim Schweißen benötigen, übereinstimmen. Achten Sie beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass der Netzstecker immer frei zugänglich ist. Benutzen Sie kein Verlängerungskabel, dessen Quer- schnitt kleiner als 4mm² ist. Die MAGYS werden mit einem 32A Netzstecker (Typ RS-015 CEE 400V) geliefert und müssen an eine dreiphasige 400V Steckdose + Erde (abgesichert durch 32A Kurve D oder Sicherung 30A Typ mA) angeschlossen werden.25
BESCHREIBUNG Legen Sie die Gummimatte (nur für die Magys 400-4) auf das Gerät und schrauben die 4 Kranösen (mit den dazugehörigen Unterlegscheiben) fest. Die Gasasche wird mit zwei Ketten befestigt, die in die dafür vorgesehenen Befestigungsmöglichkeiten (Schlitze) eingehängt werden. Achtung : bitte befestigen Sie die Flasche gut. Desweiteren benden sich rechts und links an der Flaschenbefestigung Öffnungen, die ein weiteres Verzurren mittels Spanngurten (nicht im Lieferumfang enthalten) ermöglicht.
1- Ein/Aus Schalter 8- Befestigungsketten für Gasaschen
Zwei Schweißspannungsregler zur Anpassung der Schweißleistung.
9- Aufnahmedorn für Drahtrolle Ø 200 oder 300 mm
3- Bedienfeld zur Einstellung der Schweißparameter. 10-
Schutzgasanschluss (bei der Magys 500 WS wird der Gasschlauch unmittelbar an den Manometer der Gasasche angeschlossen)
4- Eurozentralanschluss 11-
Hinterer Steckeranschluss für ein separates Drahtvorschubgerät (Magys 400 GR/500 GR/500 WS)
5- Netzstromkabel (5 m) 12- Kühlmitteltank 5,5 L (Magys 500 WS)
6- Ausgang Masseklemme 13- Nut für Befestigungskette
7- Auageplatte für Gasasche (max. 1 Flasche von 50 L).
SYNERGISCHES STAHL-/ EDELSTAHL- SCHWEISSEN (MAG MODUS) (S. ABB. 2-A) Das Gerät ist für den Betrieb mit Ø 1mm Stahldraht werksseitig voreingestellt (Drahtrolle Ø 1/1.2mm). Bei Draht Ø 1mm, ist ein Brenner mit einem Ø 1mm Kontaktrohr erforderlich. Stahl- und Edelstahl-Schweißungen können die Verwendung spezischer Mischgase z.B. Argon + CO2 (Ar + CO2) erfordern. Der Mengenanteil des CO2 variiert je nach Einsatzzweck. Fragen Sie den Gasfachhandel nach dem optimalen Gas bei außergewöhlichen Anwendungen. Die Gasdurchussmenge bei Stahlschweißarbeiten beträgt in der Regel 15 bis 25 L/min je nach Umgebungsverhältnissen. SYNERGISCHES ALUMINIUM - SCHWEISSEN (MIG MODUS) (S. ABB. 2-B) Mit diesem Gerät können 1 mm und 1,2 mm Aluminiumdrähte verschweißt werden. Um Aluminium zu schweißen, ist das neutrale Gas “Rein-Argon” (AR) zu empfehlen. Fragen Sie den Gasfachhandel nach dem optimalen Gas bei außergewöhnlichen Anwendungen. Die Gasdurchussmenge bei Aluminiumschweißarbeiten beträgt in der Regel 20 bis 25 L/min je nach Umgebungs- verhältnissen. - Der weiche Aluminiumdraht sollte mit möglichst geringem Anpressdruck zwischen den Drahtförderrollen transportiert werden, da er andernfalls deformiert und ungleichmäßig gefördert wird. - Kapillarrohr: Bei dem Einsatz eines speziellen Aluminiumbrenners sollte das im Zentralanschluss steckende Rohr entfernt werden. - Verwenden Sie einen speziellen Brenner für Aluminium. Dieser Brenner verfügt über eine Kunststoffführungsseele, die die Reibung während der Drahtförderung im Schlauchpaket reduziert. Schneiden Sie die Kunsstoffseele unter keinen Umständen direkt am Zentralanschluss ab! Die Seele dient dazu den Draht unmittelbar von den Rollen zu übernehmen (siehe Abbildung (16)). - Benutzen Sie ein Kontaktrohr SPEZIELL für Alu, das dem gewählten Drahtdurchmesser entspricht. - Benutzen Sie spezielle Drahtführungsrollen für Aluminium MONTAGE DER DRAHTROLLEN UND SCHWEISSBRENNER (S. ABB. 3)
- Positionieren Sie die Drahtrolle auf dem Aufnahmedorn (3) des Haspelträgers. Für den Einsatz einer Drahtrolle Ø 200 mm im Drahtvors- chubkoffer WS-4R oder WS-4L, benötigen Sie einen Adapter für den Drahrtrollenträger (Art.-Nr. 042889).
- Justieren Sie die Drahtrollenbremse (2), um die Drahtrolle bei Schweißstopp gegen Nachdrehen zu sichern. Ziehen Sie die Halterungss- chraube (3) fest.
- Drahtransport-Montage: o Lockern Sie die Fixierungsschrauben (5) der Drahtführung. o Legen Sie die Drahtransportrollen mit der passenden Nut ein und ziehen Sie die Halterungsschraube (6) fest. o Positionieren Sie die Drahtführung (7) so nah wie möglich an der Transportrolle. Dir Drahtführung darf keinen Kontakt mit der Transportrolle haben. Ziehen Sie nun die Fixierungsschrauben wieder an.
- Um den Transportdruck (6) korrekt einzustellen, betätigen Sie bei eingelegtem Draht den Brennertaster und justieren die Andruckmutter so, dass der Draht konstant transportiert wird. Zu starker Andruck wirkt sich negativ aus. Legen Sie zur Kontrolle den aus dem Kontaktrohr austreten- den Draht zwischen Daumen und Zeigenger und lösen Sie den Brennertaster aus. Wird der Draht bei leichtem Fingerdruck noch konstant gefördert, ist der Antrieb korrekt eingestellt. Die übliche Andruckeinstellung des Drahttransports (6) benden Sie bei 3-4 für Stahl und 2-3 für Aluminium. HINWEIS: Wenn das Gerät beim Drücken des Brennertasters nach 4 Sekunden keinen Kontakt ermittelt, wechselt es in den Modus „erhöhte Dra- htvorschubgeschwindigkeit“ bis Sie den Brennertaster loslassen. Während dieser Phase strömt kein Gas aus. ACHTUNG: Während der Modus „erhöhte Drahtvorschubgeschwindigkeit“ » aktiv ist, steht der Draht unter Spannung. Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass der Kontakt mit anderen metallischen Gegenständen vermieden wird. GAS-ANSCHLUSS Montieren Sie einen Druckminderer an die Gasasche wenn erforderlich und schließen Sie den im Lieferumfang enthaltenen Schlauch an den Gasan- schluss an (siehe (10), Abb-2 für die MAGYS 400). Um Gasverlust zu vermeiden, verwenden Sie die in der Zubehörbox enthaltenen Schlauchklemmen.26
WASSERKÜHLUNG (MAGYS 500 WS) (ABB-2) UND THERMISCHER SCHUTZ Schließen Sie die blauen und roten Anschlüsse an die Stromquelle (11) und an den separaten Drahtvorschubkoffer an (siehe Betriebsanleitung des WS-4L/W5S-4L) Füllen Sie den Tank (12) auf bis zu dem maximalen Füllstand (5,5L Inhalt). Das von GYS empfohlene Kühlmittel (ref. 052246) muss verwen- det werden. Die Verwendung anderer Kühlüssigkeiten, insbesondere von Standardkühlüssigkeiten, kann wegen der Elektrolyseprozesse zur Bildung von festen Substanzen innerhalb des Kühlkreislaufes führen, die der Efzienz der Kühlung schaden und unter Umständen zum Totalausfall des Sys- tems durch Verstopfen führen können. Jegliche Schäden an der Maschine, die durch die Verwendung eines anderen Kühlmittels verursacht werden, fallen nicht unter die Garantie.Die MAGYS 500 WS ist nicht für den Betrieb mit einem luftgekühlten Brenner entworfen. Falls Sie trotzdem einen luftgekühlten Brenner benutzen möchten, wird ein « by-pass » mit dem Gerät geliefert. Schließen Sie den zwischen den blauen und roten Anschlüssen an. Bei Nichtbeachtung dieser Regel beschädigen Sie die Pumpe des Kühlsystems. Dieser Schaden wird im Rahmen der Garantie nicht berücksichtigt. (MAGYS 500 WS) DIE ANLAGE DARF BEI EINGESCHALTETER PUMPE NICHT OHNE KÜHLMITTEL BENUTZT WER- DEN! Beachten Sie die Mindestfüllmenge (Füllanzeige auf der Rückseite) Bei Nichtbeachtung beschädigen Sie die Pumpe des Kühlsystems und die Schweißbrenner.
- Beachten Sie bitte die Grundregeln des Schweißens • Verschließen Sie nicht die Lüftungsöffnungen des Gerätes, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen.• Lassen Sie das Gerät nach Beendigung der Arbeit noch eine Zeit eingeschaltet, um die Abkühlung zu ermöglichen.
- Thermischer Schutz: die Kontrollampe (8) leuchtet auf wenn das Gerät in den Schutzmodus geht. Die Dauer der Kühlung (erzwungene Kühlung) besteht aus 10 Minuten Zyklen, abhängig von der Umgebungstemperatur bei der MAGYS 400-4 und aus 20 Minuten Zyklen (erzwungene Kühlung + Pumpe) bei der MAGYS 400 GR/500 GR/500 WS.• Kühlung: die Kühlung ist nur während des Schweißens aktiv und funktioniert durch Kühlungszyklen. BEDIENEINHEIT (S. ABB. 4)
Auswahl des Schweißmodus / Test :- 2T : 2-Takt Schweißen / 4T : 4-Takt Schweißen.- SPOT : Heftschweißfunktion – mit einstellbaren Parametern- DELAY : Funktion „Schweißpause“Zwei Modi ermöglichen die Einstellung des Gerätes auf „Manuell“ oder „Synergic“.- Testfunktion: Die LED leuchten auf, wenn Sie diese Option (1) wählen. Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Kapitel „Einstellung der Anlage“. Spannungsanzeige : Beim Betätigen des Brennertasters (die Anzeige bedeutet, dass der Brenner unter Spannung steht) wird der Wert der zurzeit angewählten Spannung angezeigt. Stufenschalter : 20 Stufen für die Magys 400-4, 400 GR und 30 Stufen für die 500 GR / 500 WS. Drehregler SPOT / DELAY : Hier wird die Schweißzeit, die Größe des Punktes, sowie der Intervall zwischen jedem Punkt eingestellt. Einstellung der Drahtgeschwindigkeit : Potentiometer zur Einstellung der Drahtgeschwindigkeit. Die Einstellbarkeit der Geschwindigkeit variiert zwischen 1 bis 24 m/Minute.Hinweis für die MAGYS 400 GR/500 GR/500 WS: Zur Einstel-lung kann sowohl der Drehregler am externen Drahtvorschub-koffer, als auch der Regler am Generator selbst verwendet werden. Siehe Kapitel «Auswahl des Potentiometers für die Drahtge-schwindigkeit» und der Aufkleber auf der Innenseite des Gehäuses des Drahtvorschubkoffers. Drehregler „Lichtbogendynamik : Einstellbarkeit der Licht-bogendynamik „manuell“ oder „synergisch“. Materialauswahl und manueller Modus : Für weitere Informa-tionen lesen Sie bitte das Kapitel „Einstellung der Anlage“. „Synergic“ Modus : Siehe Kapitel „Einstellung der Anlage“
Intensitätsanzeige : Zeigt die Intensität (Anzeige „A“) oder die empfohlene Dicke an, je nach der ausgewählten Schweißleistung (s. „Test“ Funktion im Kapitel „Einstellung des Gerätes“). Hinweis : Die Anzeige « NOP » auf dem Display weist darauf hin, dass die eingestellte Schweißspannung in Bezug auf die gewählten Einstellungen des Drahtdurchmessers und des Materials zu hoch ist. Drahtdurchmesser : Auswahl des Drahtdurchmessers. Überhitzungsschutz : Siehe Kapitel „Hinweise und thermischer Schutz“ GERÄTEEINSTELLUNG (S. ABB. 4) « SYNERGIC » MODUS :In dieser Funktion muss die Drahtvorschubgeschwindigkeit nicht separat eingestellt werden. - Stellen Sie das Potentiometer (2) auf die Zone „Optimal Synergic“. - Wählen Sie aus den Drahttyp (5), Drahtdurchmesser (7) und die Leistung (mittels der 2 Stufenschalter an der Frontseite (12)) Anhand dieser Parameter stellt das Gerät automatisch die optimale Drahtvorschubgeschwindigkeit schweißbereit ein. Eine Feinregulierung erfolgt hier im „Optimal Synergic“- Bereich des Drahtvorschubreglers (2). Für die jeweiligen Brenner wird die letzte Einstellung für Drahtdurchmesser, Drahttyp und Modus gespeichert.„Test“ FunktionNur im Synergic Modus - ermittelt die ungefähre Materialstärke die geschweißt werden kann, ohne Gas oder Schweißdraht zu verbrauchen. Diese Werte werden auf der Basis einer Schweißung mit achem Winkel berechnet. Achtung : der Brenner steht unter Spannung, vermeiden Sie jeglichen Kontakt. HINWEIS : Falls das Gas, das Drahtdurchmesser und der benutzte Metalltyp anders sind als die, die im „Synergic“ Modus angezeigt werden, müssen Sie die Schweißparameter über den „Manuell“ Modus einstellen.27
«MANUELL» MODUS Geräteeinstellung: - Schweißspannung über 2 Stufenschalter entsprechend der Blechdicke wählen.- Drahtvorschubgeschwindigkeit mittels Potentiometer (2) anpassen.Im « Manuell » Modus ermöglicht diese Funktion die genaue Anzeige der Drahtgeschwindigkeit auf dem Display (10) ÄNDERUNG DER WERKSPARAMETER (ABB-4) Das Gerät kontrolliert die Drahtgeschwindigkeit, den Drahtrückbrand und die Gas-Nachströmung. Diese Parameter werden im Werk eingestellt, Sie können diese aber direkt auf der Platine ändern. Achtung : diese Änderung muss durch einen qualizierten Elektriker vorgenommen werden. WICHTIG: Vor Öffnen des Gerätes den Stecker ziehen.
100% 50% (Werkseinstel-lung) P1 : Stellen sie die Lichtbogenfrequenz ein um das Zündverhalten zu verbessern und Schweißspritzer zu vermeiden. P2 : Einstellung des Drahtrückbrands um ein Festbrennen des Drahts am Kontaktrohr des Brenners zu vermeiden. P3 : Einstellung der Gas-Nachströmung. Einstellung der Dauer während deren das Gas das Schmelzbad am Ende der Schweißnaht weiter schützt. EXPERT EINSTELLUNG (GEMÄSS NORM EN 1090) Um die Anforderungen der Norm EN 1090 zu erfüllen, können Spannung, Strom und Drahtgeschwindigkeit des Geräts kalibriert werden. Achtung: das Kalibrieren sollte durch GYS oder den Händler (bei entsprechender Ausstattung und Qualikaton) durchgeführt werden. Benötigte Werkzeuge: Kalibriergerät (Art.-Nr.: 060135), Tachymeter (Art.-Nr.: 053953), Strommesszange / Voltmeter (Art.-Nr.: 053984).1/ Kalibrieren von Spannung und Strom (ABB-5):Die Einstellungen erfolgen mit den Potentiometern P4 (Spannung) und P5 (Strom) direkt auf der Platine.2/ Kalibrieren der Drahtgeschwindigkeit (ABB-4): Durch 3 Sek. langes Drücken auf die Taste (1) gelangen Sie in den Kalibriermodus. Nach 3 maligem Drücken der Taste (1) erscheint die Anzeige «Fc3». Sie können jetzt die Drahtgeschwindigkeit +/- 10% in 1%-Schritten mit den Tasten (5) und (7) nachregeln. Zum Beenden dieses Modus die Taste (1) drücken, die Anzeige zeigt «END» an. VERSTECKTER MODUS (S. ABB. 4) Der versteckte Modus ermöglicht dem Benutzer die folgenden Einstellmöglichkeiten vorzunehmen:• Funktion zum Fugenhobeln(nur bei der Magys 500 GR/500 WS) «Fc0»• Auswahl des Potentiometers zur Einstellung der Drahtvorschubgeschwindigkeit «Fc1»• Wahl des Metalls «Fc2»• Kalibrieren der Drahtgeschwindigkeit (s. oben: Expert Einstellungen) «Fc3» Um in diesen Modus zu gelangen, halten Sie die Taste 1 drei Sekunden lang gedrückt. Auf dem Display des Geräts erscheint „Fc0“, „OFF“. Drücken sie erneut die Taste 1 um in den Fugenhobelmodus zu gelangen.Der Fugenhobelmodus: (nur bei der Magys 500 GR/500 WS einstellbar) (Fc0)Das obere Display zeigt „Arc“ und „Air“ an, das untere „Off“.Um den Generator einzuschalten, drücken Sie bitte die Taste 5. Das Display zeigt in diesem Fall „Arc“, „Air“ , „On“. ACHTUNG: Ist der Generator eingeschaltet, so liegt an diesem Strom an. Bitte achten Sie darauf, dass der Brenner nicht in Berührung mit dem Boden oder einem metallischen Gegenstand kommt. Tragen Sie immer Schutzkleidung. Um den Generator abzuschalten, drücken Sie erneut die Taste 5. Um aus dem Fugenhobeln und dem „versteckten“ Modus zu gelangen, drücken Sie die Taste 1. Das Display zeigt in diesem Fall „END“ an. Gehen Sie wie folgt vor: Drehen Sie den Schalter zur Spannungsregulierung auf maximum. Schließen Sie das Gerät an eine Druckluft-Leitung an, und stellen Sie sicher, dass das Druckventil am Gerät selbst offen ist. Durch die Berührung des Werkstücks mit der Elektrode entsteht ein Kurzschluss. Die dadurch entstehende Hitze lässt das Werkstück schmelzen, und die durch den Lichbogen geführte Druckluft bläst das geschmolzene Material aus.Im Gegensatz zum E-Handschweissen wird hier der Lichtbogen „gedrückt“.Die sichtbare Länge der Elektrode muss zwischen 100 und 150mm liegen. Der Brenner wird auf der Rückseite des Generators, an den Pluspol für Stahl-/ Edelstahl-Elektroden angeschlossen. Für Nickel-Elektroden schließen Sie bitte den Elektrodenhalter an den Negativpol des Generators an. Kupferelektroden können sowohl am Plus- als auch am Negativpol angeschlossen werden. Die Masseklemme wird jeweils an den anderen (freien) Pol angeschlossen.Leisten Sie immer den Anweisungen auf der jeweiligen Verpackung folge.Tragen Sie immer Schutzkleidung wenn sie Fugenhobeln.28
MAGYS 400-4 / 400 GR / 500 GR / 500 WS
Auswahl der Drahtgeschwindigkeit: (nur für die Magys 400 GR/500 GR/500 WS) (Fc1) : Die Einstellung der Drahtgeschwindigkeit kann entweder mit dem Potentiometer am Drahtvorschub-koffer oder an der Stromquelle erfolgen. Beide Potis können nicht gleichzeitig aktiv sein.Bei diesem Gerätetyp, mit separatem Drahtvorschub, stehen zwei Potentiometer zur Wahl mit denen die Vorschubgeschwindigkeit reguliert werden kann. Es kann jedoch immer nur ein Potentiometer aktiv sein.Um in das Menü „Auswahl des Drahtvorschubpotentiometers“ zu gelangen, halten Sie bitte die Taste 1 drei Sekunden lang gedrückt, und drücken Sie danach diese Taste noch einmal. Das obere Display zeigt nun „Fc1“ an, und das Untere:• „Out“ für den Regler des separaten Drahtvorschubs• „In“ für den Regler des GeneratorsUm zwischen „In“ und „Out“ wechseln zu können, drücken Sie die Taste 5. Mit einem Druck auf die Taste 1 verlassen Sie den Modus und gelangen zur Auswahl zurück. Fc1 wird angezeigt In / Out wird angezeigt (1) 3 Sek (5) Dient zur Auswahl des Potentiometers Metall Auswahl (Fc2): Dieser Modus erlaubt Ihnen die Wahl/Abwahl der Kombination von drei Metalltypen (Fe CO², FeCrNi ArCO², Aluminium). Um in diesen Modus zu gelangen, folgen Sie den Anweisungen zum „versteckten Modus“ und drücken Sie die Taste 1 zweimal. Die Anzeige auf dem Display zeigt nun „Fc2“. Anstelle der Auswahl der Kombinationen (8 Auswahlmöglichkeiten), drücken Sie Taste 5 bis Sie die erforderliche Kombination erreicht haben. Die Position „Manual“ kann nicht deaktiviert werden!Um den „versteckten Modus“ zu verlassen, drücken Sie die Taste 1. Auf dem Display erscheint nun „END“.
VERLETZUNGRISIKO DURCH BEWEGLICHE TEILE
Die Drahtvorschübe besitzen bewegliche Teile, die Hände, Haare, Kleidung oder Werkzeug erfassen und so Verletzungenverursachen können! • legen Sie nicht eine Hand zu schwenken oder Komponenten oder Teile an den Antrieb in Bewegung!• Stellen Sie sicher, dass die Gehäusedeckel oder Schutzabdeckungen bleiben während des Betriebs geschlossen!
FEHLER, URSACHEN, LÖSUNGEN
FEHLERSUCHE URSACHE LÖSUNGDrahtvorschubgeschwindigkeit nicht konstant. Das Kontaktrohr ist verstopft. Reinigen Sie das Kontaktrohr oder tauschen Sie es aus und benutzen Sie Antihaftspray (Art.-Nr. 041806).Der Draht rutscht im Antrieb durch. Prüfen Sie den Druck des Rollenantriebes oder ändern die Antriebsnut auf die korrekte Drahtstärke. Eine der Antriebsrollen schiebt sich über den Draht.-Drahtführungsschlauch des Brenners nicht korrekt.Motor läuft nicht.Bremse der Drahtrolle oder Rollenantrieb zu fest.Überprüfen Sie die Fixierschrauben der Antriebsrollen.Versorgungsproblem.Prüfen Sie, ob der Schalter auf Position «EIN» ist. Schlechte Drahtförderung.Drahtführungsseele verschmutzt oder beschä-digt.Reinigen Sie die Drahtführungsseele oder tauschen Sie diese aus.Drahtrollen-Bremse zu fest. Lockern Sie die Bremse.Kein Schweißstrom.Fehlerhafte Netzversorgung.Prüfen der Netzversorgung (Stecker, Kabel, Steckdose, Sicherung) und vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker an einer dreipha-sigen Stromversorgung angeschlossen ist.Fehlerhafte Masseverbindung.Prüfen Sie die Masseklemme (Verbindung und Klemmenzustand).Brenner defekt.Prüfen Sie den Brenner bzw. tauschen Sie diesen aus.Drahtstau im Antrieb.Seele fehlerhaft. Prüfen bzw. austauschen.Draht blockiert im Brenner. Prüfen, reinigen oder austauschen.Fehlendes Kapillarrohr. Prüfen und einsetzen.Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch. Drahtvorschubgeschwindigkeit reduzieren.29
Die Schweißnaht ist porös. Gasuß zu niedrig. Korrigieren Sie die Gaseinstellung. Reinigen Sie das Material. Gasasche leer. Austauschen Schlechte Gasqualität. Austauschen Zugluft. Schweißzone abschirmen. Schmutzige Gasdüse. Reinigen oder austauschen. Schlechte Drahtqualität. Austauschen gegen geeigneten Schweißdraht. Schweißmaterial von schlechter Qualität (Rost,
Schweißgut reinigen. Starke Spritzerbildung. Lichtbogenspannung zu niedrig oder zu hoch. Schweißparameter kontrollieren. Masse schlecht positioniert. Positionieren Sie die Masse näher an der Schweißstelle. Schutzgasuss zu gering. Prüfen und Einstellen. Gasmangel am Brenner. Keine Verbindung zum Gas. Überprüfen Sie, ob der Gasschlauch mit dem richtigen Geräteanschluss verbunden ist. Überprüfen Sie, ob der Elektroventil funktio- niert. Beim Einschalten: Die Anzeige (9) zeigt „Err“ und die Anzeige (10) zeigt „002“ an. Es sind mindestens 3 Tasten auf dem Bedienfeld gedrückt. Die 3 Tasten lösen. Beim Einschalten: Die Anzeige (9) zeigt „Err“ und die Anzeige (10) zeigt „001“ an. Der Brenner-Taster ist gedrückt. Den Brenner-Taster lösen. GARANTIE Die Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 24 Monate nach Kauf angezeigt werden (Nachweis Kaufbeleg). Die Garantieleistung erfolgt nicht bei:
- Durch Transport verursachten Beschädigungen.
- Normalem Verschleiß der Teile (z.B. : Kabel, Klemmen, usw.) sowie Gebrauchsspuren.
- Von unsachgemäßem Gebrauch verursachten Defekten (Sturz, harte Stöße, Demontage).
- Durch Umwelteinüsse entstandene Defekte (Verschmutzung, Rost, Staub). Die Reparatur erfolgt erst nach Erhalt einer schriftlichen Akzeptanz (Unterschrift) des zuvor vorgelegten Kostenvoranschlages durch den Besteller. Im Fall einer Garantieleistung trägt GYS ausschließlich die Kosten für den Rückversand an den Fachhändler.30
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