DMT4010RMS - Multimeter Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Professionelles Digitalmultimeter |
| Marke | Monacor |
| Modell | DMT4010RMS |
| Anzeige | LCD 3 3/4 Stellen (4000 Digits), Balkendiagramm 41 Segmente |
| True-RMS-Messung | Ja (für Wechselspannungen und -ströme) |
| Messkategorie | CAT III 1000 V, CAT IV 600 V |
| Maximale Spannung | 1000 V DC/AC |
| Maximaler Strom | 10 A (mit Sicherung 10 AH/1000 V) |
| Maximaler Widerstand | 40 MΩ |
| Maximale Kapazität | 40 mF |
| Maximale Frequenz | 10 MHz |
| Temperaturbereich | -20 °C bis +760 °C (Typ-K-Sonde) |
| Durchgangsprüfung | Integrierter Summer, Schwelle < 35 Ω |
| Diodentest | Durchlassspannung bis 1,999 V |
| Gehäuseschutzart | IP67 (staubdicht und zeitweiliges Untertauchen) |
| Stromversorgung | 1 Batterie 9 V (nicht im Lieferumfang) |
| Abmessungen (L × H × T) | 85 × 180 × 54 mm |
| Gewicht | 430 g |
| Betriebstemperaturbereich | -10 °C bis +50 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit bei Betrieb | < 70 % |
| Zusatzfunktionen | Manuelle Bereichswahl, Messwertspeicher (HOLD), MAX/MIN, Spitzenwerterfassung (PEAK), Displaybeleuchtung |
| Mitgeliefertes Zubehör | Rote und schwarze Messleitungen, Typ-K-Temperaturfühler, mehrsprachige Aufkleber, Isolierkappen |
| Wartung und Reinigung | Gehäuse mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch reinigen, ohne Chemikalien |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | 9-V-Batterie vom Benutzer austauschbar; Sicherungen (F 10 AH/1000 V und F 500 mAH/1000 V) von autorisiertem Techniker austauschbar |
| Allgemeine Informationen | Automatische Abschaltung nach 30 Min.; Außeneinsatz dank IP67 möglich |
Häufig gestellte Fragen - DMT4010RMS Monacor
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BEDIENUNGSANLEITUNG DMT4010RMS Monacor
D Bevor Sie einschalten ...
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Gerät von MONACOR. Bitte le - sen Sie diese Bedienungsanleitung vor dem Betrieb gründlich durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf. Der deutsche Text beginnt auf der Seite 4.
F Avant toute installation ...
1 Übersicht der Bedienelemente und Anschlüsse .... 4
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch .. 5
3 Verwendungsmöglichkeiten ..... 5
4 Aufkleber anbringen 5
5 Inbetriebnahme .... 5
5.1 Messleitungen anschließen ..... 6
6 Messungen durchführen ..... 6
6.1 Spannungsmessung 6
6.2 Strommessung 6
6.3 Widerstandsmessung ..... 7
6.4 Durchgangsprüfung ..... 7
6.5 Diodenprüfung ..... 7
6.6 Kapazitätsmessung ..... 7
6.7 Frequenzmessung 8
6.8 Temperaturmessung 8
7 Zusätzliche Funktionen ..... 8
7.1 Manuelle Bereichswahl ..... 8
7.2 Messwert festhalten 8
7.3 Maximal-/Minimalwert anzeigen .... 8
7.4 Kurzzeitige Spitzen anzeigen ..... 9
8 Neue Batterie einsetzen oder Sicherungen wechseln 9
8.1 Batterie einsetzen 9
8.2 Sicherungen wechseln ..... 9
9 Technische Daten 10
Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschriebenen Bedien elemente und Anschlüsse.
1 Übersicht der Bedienelemente und Anschlüsse
1 Taste „RANGE“ zur manuellen Bereichswahl
2 Taste „HOLD“ zum Festhalten eines Messwertes
3 Taste „MODE“ zum Umschalten des Messmodus (z. B. Gleich- oder Wechselstrommessung, Temperaturmessung in Celsius oder Fahrenheit)
4 Buchse „10A“ für die rote Messleitung zur Strommessung bis max. 10 A
5 Buchse „μA/mA“ für die rote Messleitung zur Strommessung bis max. 400 mA
6 LC-Display mit 3 ^3/4 -stelliger Digitalanzeige und Balkenanzeige
7 Taste „PEAK“ zur Anzeige kurzzeitig aufgetretener Spitzenwerte bei Spannungs- und Strommessungen
8 Taste „MAX/MIN“ zur Anzeige des Maximal- und Minimalwerts während einer Messung
9 Taste ✦ für die Displaybeleuchtung
10 Drehschalter zum Wählen der Messfunktion
11 Buchse „V Hz Ω CAP °C °F“ für die rote Messleitung bei Messungen von Spannungen, Frequenzen, Widerständen und Kapazitäten; bei Temperaturmessungen hier den Pluspol des Typ-K-Tempe raturfühlers anschließen
12 Buchse „COM“ für die schwarze Messleitung bzw. bei Temperaturmessungen für den Minuspol des Typ-K-Temperaturfühlers
13 Abdeckhülsen zum Abdichten der beiden unbenutzten roten Buchsen, damit das Messgerät nach IP 67 geschützt ist (z. B. bei Außenbetrieb zum Schutz gegen Feuchtigkeit)
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch
Das Gerät entspricht allen erforderlichen Richtlinien der EU und ist deshalb mit gekennzeichnet.
WARNUNG

Mit diesem Gerät können lebensgefährliche Spannungen gemessen werden. Bei Messungen von Spannungen ab 42 V ist besondere Vorsicht geboten!
- Tragen Sie Sicherheitshandschuhe zum Schutz gegen Stromschläge.
- Achten Sie beim Anlegen der Messspitzen darauf, dass Ihre Finger sich hinter dem Abrutschschutz befinden.
- Bei Schäden am Messgerät oder an den Messleitungen keine Messung vornehmen. Beschädigte Messleitungen müssen durch Originalmessleitungen ersetzt werden.
Beachten Sie auch unbedingt die folgenden Punkte:
- Bei Verwendung der Abdeckhülsen (13) ist das Gerät nach IP 67 geschützt und kann auch im Außenbereich verwendet werden. Schützen Sie es jedoch vor großer Kälte und Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich -10 °C bis +50 °C).
- Verwenden Sie zum Säubern des Gehäuses nur ein weiches, ggf. leicht angefeuchtetes Tuch, auf keinen Fall Chemikalien oder scheuernde Mittel.
- Werden die geltenden Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Spannungen ab 42 V nicht eingehalten oder wird das Gerät zweckentfremdet, falsch angeschlossen, nicht richtig bedient, überlastet oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für das Gerät übernommen werden.

Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
3 Verwendungsmöglichkeiten
Dieses Digital-Multimeter DMT-4010RMS mit automatischer Bereichswahl ist für den professionellen Einsatz geeignet. Es arbeitet mit Echteffektivwert-Messung (True-RMS-Mess ver fahren), was präzise Messergebnisse auch bei nicht-sinusförmigen oder verzerrten Signalkurven garantiert. Dank des wetterfesten Gehäuses (Schutzklasse IP 67) kann es auch draußen betrieben werden.
Das Gerät dient zum Messen von Spannungen bis 1000 V\~, Strömen bis 10 A\~, Frequenzen bis 10 MHz, Widerständen bis 40 MΩ, Kapazitäten bis 40 mF und Temperaturen von -20 °C bis +760 °C. Außerdem lassen sich Dioden überprüfen. Zur Durchgangsprüfung ist ein Summer vorhanden.
4 Aufkleber anbringen
Dem Gerät liegen Aufkleber mit wichtigen Hinweisen in acht Sprachen bei. Kleben Sie vor der Inbetriebnahme die Hinweise in Ihrer Landessprache auf das vorgesehe - ne Feld des Batteriefach deckels!

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ACHTUNG! Um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, müssen vor dem Öffnen des Gehäuses die Prüfspitzen von den Anschluasbuchsen und den Messpunkten entfernt werden. Zum Schutz von Überspannungen und Brandgefahr sind Sicherungen eingebaut. Defekte Sicherungen nur durch Sicherungen gleichen Typs ersetzen! F 10AH/1000V F 500mA/H/1000V Stromversorgung: 1 x 9-V-Blockbatterie RoHS contern5 Inbetriebnahme
1) Zum Einschalten des Instruments den Drehschalter (10) von der Position „OFF“ (Aus) auf die gewünschte Funktion drehen. Sollte im Display (6) keine Anzeige erscheinen oder wird das Symbol eingebendet, eine neue Batterie einsetzen (Kapitel 8.1).
2) Den Aufstellbügel auf der Rückseite ggf. für eine bessere Ableseposition herausklappen.
3) Durch Drücken der Taste (9) lässt sich die Display beleuchtung ein- und ausschalten.
4) Nach dem Betrieb den Schalter auf „OFF“ stellen. Das Gerät schaltet sich auch automatisch aus, wenn es 30 Minuten lang nicht benutzt wird. Vor dem automatischen Ausschalten ertönen Warnsignale (dreimal hintereinander zwei kurze Töne, dann ein län-
gerer Ton). Zum erneuten Einschalten eine Taste oder den Schalter betätigen.
Wird das Gerät länger nicht gebraucht, sollte die Batterie herausgenommen werden. So werden bei einem Auslaufen der Batterie mögliche Schäden am Gerät vermieden.
5.1 Messleitungen anschließen
Dem Instrument liegen zwei Messleitungen (rot und schwarz) bei. Mit ihnen können alle Messungen außer Temperaturmessungen (→ siehe dazu Kap. 6.8) durchgeführt werden:
- Die Buchse „COM“ (12) ist für alle Messungen die gemeinsame (–) Buchse. Die schwarze Messleitung hier anschließen.
- Die Buchse „V Hz Ω CAP °C °F“ (11) ist für alle Messungen die gemeinsame (+) Buch - se, außer bei Strommessungen. Die rote Messleitung hier anschließen.
- Für Strommessungen bis 400 mA die rote Messleitung in die Buchse „μA/mA“ (5) stecken.
- Für Strommessungen zwischen 400 mA und 10 A muss die rote Messleitung in die Buchse „10A“ (4) umgesteckt werden.
Zum Messen die Schutzkappen von den Messspitzen entfernen und nach dem Gebrauch wieder aufsetzen.
WICHTIG! Damit das Messgerät nach IP 67 geschützt ist, die beiliegenden Abdeckhülsen (13) in die beiden nicht angeschlossenen roten Messbuchsen stecken (z. B. bei Außenbetrieb zum Schutz gegen Feuchtigkeit).
6 Messungen durchführen
WARNUNG

Messungen in Stromkreisen, an denen über 42 V anliegen, dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die Berührungsgefahren erkennen und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen können. Vermeiden Sie es, bei Messungen mit Berührungsgefahr allein zu arbeiten. Bitten Sie eine zweite Person dazu.
Vorsicht: Entfernen Sie vor dem Umschalten auf eine andere Messfunktion immer die Messspitzen vom Messobjekt, sonst kann das Messgerät beschädigt werden!
6.1 Spannungsmessung
WARNUNG

Rechnen Sie mit unvorhergesehenen Spannungen an Messobjekten. Kondensatoren können z. B. auch bei ausgeschalteter Spannungsquelle gefährlich geladen sein.
- Mit diesem Gerät dürfen Sie keine Messungen in Stromkreisen mit Korona-Entladungen (Hochspannung) durchführen. Lebensgefahr!
- Die maximal zu messende Spannung darf 1000 V=\~/\~ nicht überscheiten. Anderenfalls besteht Lebensgefahr!
Vorsicht: Die rote Messleitung muss an der Buchse „V Hz Ω CAP °C °F“ (11) angeschlossen sein. Steckt sie in der Buchse „10A“ (4) oder „μA/mA“ (5), können das Messgerät und das Messobjekt beschädigt werden!
1) Den Schalter (10) in die Position „V“ drehen. Der Modus „Gleichspannungsmessung“ ist aktiviert („DC“ im Display).
2) Für Wechselspannungsmessungen die Taste „MODE“ (3) drücken („AC“ im Display). Mit der Taste „MODE“ lässt sich auch wieder auf „DC“ zurückschalten.
3) Die Messspitzen an das Messobjekt halten und auf dem Display den Wert ablesen. Liegt bei Gleichspannungsmessungen an der roten Messspitze der Minuspol und an der schwarzen der Pluspol, erscheint im Display vor dem Messwert ein Minuszeichen.
6.2 Strommessung
- Der zu messende Strom darf 10 A nicht überschreiten!
1) Für Messungen bis 400 mA die rote Messleitung an die Buchse „μA/mA“ (5) anschließen und für Messungen bis 10 A an die Buchse „10A“ (4). Bei unbekannten Strömen die Messung vorsichtshalber mit dem 10-A-Bereich beginnen.
2) Den Schalter (10) je nach Stromstärke in die folgende Position drehen:
bis 4000 μA Position „μA ≡“
4000 μA bis 400 mA Position „mA“ ≡
400 mA bis 10 A Position „10A“
Der Modus „Gleichstrommessung“ ist aktiviert („DC“ im Display).
3) Für Wechselstrommessungen die Tas „MODE“ (3) drücken („AC“ im Display). Mit der Taste „MODE“ lässt sich auch wieder auf „DC“ zurückschalten.
4) Das Messgerät über die Messleitungen in den zu messenden Stromkreis einschleifen und den Messwert im Display ablesen. Liegt bei Gleichstrommessungen an der roten Messspitze der Minuspol und an der schwarzen der Pluspol, erscheint im Display vor dem Messwert ein Minuszeichen.
Übersteigt in einem Messbereich der Messstrom den zulässigen Wert, ertönen Warnsignale und im Display erscheint „OL“ (overload = Überlast). Der nächsthöhere Bereich muss gewählt werden.
6.3 Widerstandsmessung
- Einen Widerstand auf keinen Fall bei anliegender Spannung und immer separat messen, sonst ist die Messung falsch. Dazu muss er ggf. aus der Schaltung herausgelötet werden.
1) Den Schalter (10) in die Position „Ω drehen. Der Modus „Widerstandsmessung“ ist aktiviert.
2) Die Messspitzen an den Widerstand halten und auf dem Display den Wert ablesen. Ist der Widerstandswert zwischen den Messspitzen >40 MΩ, zeigt das Display mit „OL“ die Messbereichsüberschreitung an.
6.4 Durchgangsprüfung
- Eine Durchgangsprüfung nie bei anliegender Spannung durchführen, sonst ist die Messung falsch.
Der Durchgangssummer hilft beim Finden von Leitungsunterbrechungen.
1) Den Schalter (10) in die Position „Ω drehen. Der Modus „Widerstandsmessung“ ist aktiviert.
2) Zum Umschalten auf Durchgangsprüfung die Taste „MODE“ (3) einmal drücken (Summersymbol • im Display).
3) Die Mess spitzen an die Messpunkte halten. Ist der Widerstand zwischen den Punkten kleiner als 35 Ω, ertönt der interne Summer. Der Widerstandswert wird bis 400 Ω im Display angezeigt. Bei höheren Werten erscheint die Überlaufanzeige „OL“.
te 6.5 Diodenprüfung
- Eine Diode auf keinen Fall bei anliegender Spannung und immer separat messen, sonst ist die Messung falsch. Dazu die Diode ggf. aus der Schaltung herauslöten.
1) Den Schalter (10) in die Position „Ω“ drehen. Der Modus „Widerstandsmessung“ ist aktiviert.
2) Zum Umschalten auf Diodenprüfung die Taste „MODE“ (3) zweimal drücken (Diodensymbol ➤ im Display).
3) Die schwarze Messspitze an die Kathode der Diode halten und die rote an die Anode. Das Display zeigt die Durchlass spannung bis 1,999 V an bei einem Messstrom von ca. 1 mA. Bei einer Anzeige um 0 V hat die Diode einen Kurzschluss. Bei der Anzeige „OL“ ist die Diode unterbrochen, in Sperrichtung angeschlossen (Diode umpolen) oder hat eine höhere Durchlassspannung (z. B. einige LEDs).
6.6 Kapazitätsmessung
WARNUNG
Messen Sie einen Kondensator niemals im geladenen Zustand oder bei anliegender Betriebsspannung. Anderenfalls besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

Schalten Sie die Stromversorgung aus und entladen Sie den Kondensator. Dann erst den Kondensator aus der Schaltung herauslöten.
1) Den Schalter (10) in die Position „CAP“ drehen.
2) Die Messspitzen an den Kondensator halten. Bei Elektrolytkondensatoren die Polung beachten: rote Messspitze an den Pluspol, schwarze Messspitze an den Minuspol.
Auf dem Display den Wert ablesen. Bei sehr hohen Kapazitäten kann der Messvorgang länger dauern, so dass einige Minuten verstreichen können, bis sich der Anzeigewert stabilisiert hat. Die Balkenanzeige hat bei der Kapazitätsmessung keine Funktion.
Hinweis: Zeigt das Display „diS.C“, ist der Kondensator geladen und muss vor der Messung entladen werden. Von einer Entladung des Kondensators über das Multimeter ist aufgrund der zu langen Entladedauer abzuraten.
6.7 Frequenzmessung
1) Den Schalter (10) in die Position „Hz“ drehen.
2) Die Messspitzen wie bei einer Spannungsmessung an die Messpunkte halten.
3) Die Frequenz vom Display ablesen.
6.8 Temperaturmessung
Zur Messung der Oberflächentemperatur von Gegenständen liegt dem Instrument ein Typ-K-Tempe raturfüh ler mit Bananen-Adapterstecker bei. Die Temperaturmessung ist nicht für medizinische Zwecke geeignet!
WARNUNG

Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, halten Sie den Temperaturfühler nicht an unter Spannung stehende Gegenstände.
1) Den Fühler über den Adapterstecker an das Multimeter anschließen: Den Pluspol an die Buchse „V Hz Ω CAP °C °F“ (11) und den Minuspol an die Buchse „COM“ (12).
Damit das Gerät nach IP 67 geschützt ist (z. B. zum Schutz gegen Feuchtigkeit bei Außenbetrieb), die beiliegenden Abdeck hülsen (13) in die beiden freien roten Buchsen stecken.
2) Den Schalter (10) in die Position „°C • °F“ drehen. Nach dem Einschalten ist der Modus „Fahrenheit-Anzeige“ aktiviert („°F“ im Display).
3) Zum Umschalten auf Celsius-Anzeige die Taste „MODE“ (3) drücken („°C“ im Display). Mit der Taste „MODE“ lässt sich auch wieder auf „°F“ zurückschalten.
4) Den Fühler an den zu messenden Gegenstand halten.
5) Nachdem sich der Anzeigewert stabilisiert hat (nach ca. 30 Sekunden), die Temperatur im Display ablesen.
7 Zusätzliche Funktionen
7.1 Manuelle Bereichswahl
Der Messbereich für eine Messfunktion ist immer automatisch optimal gewählt, wenn im Display „AUTO“ angezeigt wird.
1) Zum Festhalten eines automatisch gewählten Bereiches die Taste „RANGE“ (1) drü-
cken. Die Anzeige „AUTO“ erlischt und „MANU“ wird eingeblendet.
2) Mit jedem weiteren Drücken der Taste „RANGE“ wird in den nächsthöheren Bereich geschaltet. Dadurch sinkt die Auflösung des Messwertes, jedoch wird ein ständiges Umschalten verhindert, wenn der Messwert zwischen zwei Bereichen schwankt.
Ist der höchstmögliche Messbereich erreicht, wird mit dem nächsten Tastendruck auf den kleinsten Bereich geschaltet. Bei einem zu klein gewählten Bereich wird „OL“ (overload = überlastet) angezeigt. Bei Spannungs- und Strommessungen werden zusätzlich Warntöne abgegeben.
3) Zum Zurückschalten auf die Bereichs-Automatik die Taste „RANGE“ ca. 2 Sekunden ge drückt halten, bis die Anzeige wieder von „MANU“ auf „AUTO“ wechselt.
7.2 Messwert festhalten
Zum Festhalten des Messwerts im Display (um z. B. nach dem Trennen der Messspitzen vom Messobjekt den Wert besser ablesen zu können) die Taste „HOLD“ (2) drücken. Der Messwert wird in der Digitalanzeige festgehalten, „HOLD“ wird eingeblendet und die Bereichs-Automatik ist deaktiviert (Anzeige „MANU“).
Zum Ausschalten der Funktion die Taste „HOLD“ drücken. „HOLD“ erlischt im Display und die Bereichs-Automatik ist wieder aktiviert (Anzeige „AUTO“).
7.3 Maximal-/Minimalwert anzeigen
Bei eingeschalteter MAX/MIN-Funktion werden der Maximalwert und der Minimalwert einer Messung vom Gerät erfasst und im Display angezeigt. Zum Einschalten der Funktion die Taste „MAX/MIN“ (8) drücken. Die Bereichs-Auto matik ist deaktiviert (Anzeige „MANU“). Es kann jetzt mit der Taste „MAX/MIN“ zwischen drei Anzeigen umgeschaltet werden:
- „MAX“: Die Digitalanzeige zeigt den seit dem Aktivieren der Funktion maximal gemessenen Wert. Erhöht sich dieser während der Messung noch weiter, aktualisiert sich die Anzeige.
- „MIN“: Die Digitalanzeige zeigt den seit dem Aktivieren der Funktion minimal gemessenen Wert. Sinkt dieser während der Mes-
sung noch weiter ab, aktualisiert sich die Anzeige.
- „MAX/MIN“ (blinkend): Die Digitalanzeige zeigt den aktuellen Messwert.
Zum Ausschalten der Funktion die Tas te „MAX/MIN“ ca. 2 Sekunden gedrückt halten. Die Bereichs-Automatik ist wieder aktiviert (Anzeige „AUTO“).
Zum Zurücksetzen der Werte, um eine neue neue MAX/MIN-Messung durchzuführen, die Funktion ausschalten und wieder einschalten.
7.4 Kurzzeitige Spitzen anzeigen
Bei Messungen von Spannungen (=/\~) und Strömen (=/\~) lassen sich mit der PEAK-Funktion Spitzenwerte anzeigen, die so kurz auftreten, dass sie bei der MAX/MIN-Messung (Kap. 7.3) nicht erfasst werden, z. B. kurzzeitige Stör impulse. Es können Spitzen ab einer Dauer von 1 ms gemessen werden.
1) Während der Spannungs- oder Strommessung warten, bis sich der Anzeigewert stabilisiert hat.
2) Die Taste „PEAK“ (7) so lange gedrückt halten, bis das Display „CAL.“ (= „calibration“) anzeigt. Es wird ein Nullabgleich durchgeführt.
3) Nach der Durchführung des Nullabgleichs die Taste „PEAK“ drücken. Die Digitalanzeige zeigt jetzt den positiven Spitzenwert der Messung („PMAX“). Die Bereichs-Automatik ist deaktiviert (Anzeige „MANU“).
Bei erneutem Druck der Taste „PEAK“ wird auf die Anzeige des negativen Spitzenwerts der Messung gewechselt („PMIN“).
Wird während der Messung ein höherer bzw. niedrigerer Spitzenwert erreicht, aktualisiert sich die entsprechende Anzeige.
4) Mit der Taste „PEAK“ kann zwischen „PMAX“ und „PMIN“ hin- und hergeschaltet werden.
5) Zum Ausschalten der Funktion die Taste ca. 2 Sekunden gedrückt halten, bis „PMAX“ bzw. „PMIN“ erlischt. Die Bereichs-Automatik ist wieder aktiviert (Anzeige „AUTO“).
Hinweis: Wird nach einem Nullabgleich mit dem Drehschalter (10) eine andere Messfunktion angewählt, muss der Abgleich für die neu gewählte Messfunktion wiederholt werden.
8 Neue Batterie einsetzen oder Sicherungen wechseln
WARNUNG

Entfernen Sie vor dem Öffnen des Gehäuses die Messspitzen von den Messpunkten und die Messleitungen von den Buchsen des Geräts. Anderenfalls besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages. Betreiben Sie das Gerät niemals im geöffneten Zustand.
8.1 Batterie einsetzen
Zeigt das Display keine Anzeige oder das Symbol ⚠(= Batterie fast verbraucht), muss eine neue 9-V-Blockbatterie eingesetzt werden.
1) Auf der Rückseite den Aufstellbügel hochklappen und die beiden mittleren Schrauben für den Batteriefachdeckel entfernen.
2) Den Deckel abnehmen und eine 9-V-Block - batterie, wie im Fach angegeben, einsetzen.
3) Das Batteriefach wieder schließen und den Batteriefachdeckel festschrauben.

Werfen Sie verbrauchte Batterien nicht in den Hausmüll, sondern geben Sie sie nur in den Sondermüll (z. B. Sammelbehälter bei Ihrem Einzelhändler).
8.2 Sicherungen wechseln
Ist das Messen von Strömen nicht möglich, die internen Sicherungen überprüfen und durch Fachpersonal ersetzen lassen.
1) Auf der Geräterückseite die sechs äußeren Schrauben (zwei befinden sich unter dem Aufstellbügel) herausschrauben und die hintere Gehäuseschale abnehmen.
2) Defekte Sicherungen nur durch Sicherungen gleichen Typs ersetzen:
μA- und mA-Bereich: F 500 mAH/1000 V 10-A-Bereich: F 10 AH/1000 V
3) Die Gehäuseschalen wieder zusammensetzen und fest verschrauben.
9 Technische Daten
LC-Display: ..... Digitalanzeige mit 21-mm-Ziffern, 3 ^3/4 -stellig (4000 Digits); 41-Segment-Balkenanzeige
Messrate: 2 Messungen pro Sekunde
Messkategorie: . . . . . . . . CAT III 1000 V und CAT IV 600 V
Überlaufanzeige: ..... „OL“ im Display
Spannungsmessung, Strommessung, Widerstandsmessung, Kapazitätsmessung und Frequenzmessung 📋 Tabelle rechts
Temperaturmessung
Temperaturfühler: ..... Typ K
Bereich: ..... -20 °C bis +760 °C/-4 °F bis +1400 °F
Auflösung: 1 °C/1° F
Genauigkeit: . . . . . . . . . Celsius: ±(3 % + 5 Digits), Fahrenheit: ±(3 % + 9 Digits)
Überlastschutz: ..... 1000 V=/\~
Durchgangssummer
Ansprechschwelle: ..... < 35 Ω
Messstrom:....max. 1,5 mA
Überlastschutz: ..... 1000 V=/\~
Diodenprüfung
Anzeige: ....Durchlass spannung bis 1,999 V
Genauigkeit: ....±(10% + 5 Digits)
Messstrom:......ca. 1 mA
max. Messspannung: .... 3 V=
Überlastschutz: ..... 1000 V=/\~
Gehäuseschutzklasse: ..... IP 67
Stromversorgung: ..... 9-V-Blockbatterie (nicht mitgeliefert)
Einsatzbereich: ..... -10 °C bis +50 °C, relative Luftfeuchtigkeit < 70 %
Abmessungen:....85 × 180 × 54 mm
Gewicht: 430 g
Alle Angaben zur Messgenauigkeit gelten für den Einsatztemperaturbereich 18 – 28 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit < 70 %.
Änderungen vorbehalten.
| Spannung/Strom/Widerstand/Kapazität/Frequenz | |||
| Funktion Bereich Auflösung Genauigkeit | |||
| GleichspannungEingangsimpedanz 7,8 MΩÜberlastschutz 1000 V=/~ | 400 mV 0,1 mV | ±(0,5% + 2 Digits) | |
| 4 V 1 mV | |||
| 40 V 10 mV | |||
| 400 V 100 mV | |||
| 1000 V 1 V ±(0,8% + 2 Digits) | |||
| WechselspannungEingangsimpedanz 7,8 MΩTrue-RMS-Messung, 50 – 60 HzÜberlastschutz 1000 V=/~ | 400 mV 0,1 mV | ±(0,8% + 3 Digits) | |
| 4 V 1 mV | |||
| 40 V 10 mV | |||
| 400 V 100 mV | |||
| 1000 V 1 V ±(1,2% + 5 Digits) | |||
| GleichstromSicherung: μA-/mA-Bereich F 500 mAH/1000 V10-A-Bereich F 10 AH/1000 V | 400 μA 0,1 μA | ±(1,2% + 3 Digits) | |
| 4000 μA | 1 μA | ||
| 40 mA | 10 μA | ||
| 400 mA 100 μA | |||
| 10 A 10 mA | ±(2,5% + 3 Digits) | ||
| WechselstromTrue-RMS-Messung, 50 – 60 HzSicherung: μA-/mA-Bereich F 500 mAH/1000 V10-A-Bereich F 10 AH/1000 V | 400 μA 0,1 μA | ±(1,5% + 5 Digits) | |
| 4000 μA | 1 μA | ||
| 40 mA | 10 μA | ||
| 400 mA 100 μA | |||
| 10 A 10 mA | ±(3,0% + 5 Digits) | ||
| WiderstandÜberlastschutz 1000 V=/~ | 400 Ω | 0,1 Ω | ±(0,8% + 5 Digits) |
| 4 kΩ | 1 Ω | ±(0,8% + 2 Digits) | |
| 40 kΩ | 10 Ω | ||
| 400 kΩ | 100 Ω | ||
| 4 MΩ 1 kΩ | ±(2,5% + 8 Digits) | ||
| 40 MΩ | 10 kΩ | ||
| KapazitätÜberlastschutz 1000 V=/~ | 4 nF | 1 pF | ±(5,0% + 20 Digits) |
| 40 nF | 10 pF | ±(5,0% + 7 Digits) | |
| 400 nF | 0,1 nF | ±(3,0% + 5 Digits) | |
| 4 μF 1nF | |||
| 40 μF 10 nF | |||
| 400 μF 0,1 μF | |||
| 4 mF | 0,001 mF | ±(10% + 10 Digits) | |
| 40 mF | 10 mF | ||
| Frequenz≤ 1 MHz: Empfindlichkeit > 0,5 V> 1 MHz: Empfindlichkeit > 3 VÜberlastschutz 1000 V=/~ | 4 kHz | 1Hz | ±(1,2% + 3 Digits) |
| 40 kHz | 10 Hz | ||
| 400 kHz | 100 Hz | ||
| 10 MHz 1 kHz | ±(1,5% + 4 Digits) | ||