GMD 400 - Fräsmaschine Güde - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts GMD 400 Güde als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Fräsmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GMD 400 - Güde und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GMD 400 von der Marke Güde.
BEDIENUNGSANLEITUNG GMD 400 Güde
GÜDE GmbH & Co. KG Birkichstrasse 6 74549 Wolpertshausen Deutschland
Originalbetriebsanleitung Mini-Drehmaschine 11
EG-Konformitätserklärung
6Geschwindigkeit nur im Stillstand umschalten!
Wir bedanken uns für den Kauf einer Güde MINI-DREHMASCHINE GMD 400 und das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen in unser Sortiment. !!! Lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen !!!
Sie haben technische Fragen? Eine Reklamation? Benötigen Ersatzteile oder eine Bedienungsanleitung? Auf unserer Homepage www.guede.com im Bereich Service helfen wir Ihnen schnell und unbürokratisch weiter. Bitte helfen Sie uns Ihnen zu helfen. Um Ihr Gerät im Reklamationsfall identifizieren zu können benötigen wir die Seriennummer sowie Artikelnummer und Baujahr. Alle diese Daten finden Sie auf dem Typenschild. Um diese Daten stets zur Hand zu haben, tragen Sie diese bitte unten ein. Seriennummer:____________________________Artikelnummer:________________________Baujahr:_____________________________ Tel.: +49 (0) 79 04 / 700-360 Fax: +49 (0) 79 04 / 700-51999 E-Mail: support@ts.guede.com A.V. 2 Nachdrucke, auch auszugsweise, bedürfen der Genehmigung. Technische Änderungen vorbehalten. Abbildungen ähnlich!! Kennzeichnung: Produktsicherheit:
Produkt ist mit den einschlägigen Normen der Europäischen Gemeinschaft konform
Verbot, allgemein (in Verbindung mit anderem Piktogramm) Verbot von lockeren Kleidungsstücken!
Verbot von Schmuckstücken
Verbot von langen Haaren Gerät nicht bei Nässe verwenden
Am Kabel ziehen verboten Warnung:
Warnung/Achtung Warnung vor fortschleudernden Teilen!
Warnung vor gefährlicher Elektrischer Spannung Vor Reparatur-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten Motor abstellen und Netzstecker ziehen
Schutzeinrichtungen vor Inbetriebnahme der Maschine schließen Schutzeinrichtungen bei laufendem Motor nicht öffnen oder entfernen
Vor Gebrauch Bedienungsanleitung lesen Augen- und Gehörschutz tragen! Sicherheitshandschuhe tragen! Staubmaske tragen!
Abfall nicht in die Umwelt sondern fachgerecht entsorgen. Verpackungsmaterial aus Pappe kann an den dafür vorgesehen Recycling-Stellen abgegeben werden.
Schadhafte und/oder zu entsorgende elektrische oder elektronische Geräte müssen an den dafür vorgesehen Recycling- Stellen abgegeben werden.
Packungsorientierung Oben
Technische Daten: Gewicht Motorleistung
Vario Getriebe Max. Werkstücklänge
Max. Werkstückhöhe Gewicht Gerätebeschreibung (Abb. 1+2)
1. Wechselräderkasten
2. Spannschraube Dreibackenfutter
5. Klemmschrauben für Drehmeißel
6. Klemmhebel für Werkzeughalter
10. Pinole mit Skala
11. Klemmhebel für Pinole
13. Handkurbel für Pinole
14. Drehmaschinenbett
17. Kurbel mit Skala für Handzug (Oberschlitten)
18. Verzahnung für Vorschub
19. Vorschub-Arretierhebel
20. Skala zum Kegeldrehen21. Kurbel mit Skala für Planzug (Planschlitten)
25. Handrad für Langzug
26. Not-Aus-Schalter
27. Drehrichtungs-Wahlschalter
29. hintere Spritzschutzwand
31. Schalter Schutzabdeckung
32. Drehzahl-Umschalter schnell / langsam
34. Hebel Vorschubrichtung
36. Schutzabdeckung Dreibackenfutter
Lieferumfang 9 Wechselzahnränder Gabelschlüssel Sechskantschlüssel Ölflasche Zentrierspitze Dreibackenfutter Wechselbacken Gerät Zum Drehen und Gewindeschneiden von Baustählen, NE-Metallen, Kunstsoff oder Holz nachjustierbare Schwalbenschwanzführung, Antriebsübersetzung mittels Stufenriemenscheiben sowie Wechselzahnräder (Vorschubspindel), Rechts-/Linkslauf, elektrische Umschaltung, automatische Vorschubeinrichtung, stufenlose Drehzahlregulierung, Gewährleistung Die Gewährleistungszeit beträgt 12 Monate bei gewerblicher Nutzung, 24 Monate für Verbraucher und beginnt mit dem Zeitpunkt des Kaufs des Gerätes. Die Gewährleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehler zurückzuführen sind. Bei Geltendmachung eines Mangels im Sinne der Gewährleistung ist der Kaufbeleg - der das Verkaufsdatum auszuweisen hat - mit Verkaufsdatum beizufügen. Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind unsachgemäße Nutzung, wie z. B. Überlastung des Gerätes, Gewaltanwendung, Beschädigungen durch Fremdeinwirkung, Fremdkörper, sowie Nichtbeachtung der Gebrauchs- und Aufbauanleitung und normaler Verschleiß. Technische Daten Motoranschluss: 230V~50Hz Motorleistung P1: 370 W Max. Werkstücklänge: 300 mm Max. Werkstückhöhe: 180 mm Spitzenhöhe: 90 mm Spindelbohrung-Ø: 20 mm Max. Werkstück Ø - über Bett: 180 mm Arbeitsspindel: MK3 Reitstockspindel: MK2 Backenfutterbohrung: 15 mm Rundlaufgenauigkeit: 0,01 mm Drehzahl Stufe 1: 0-1100 min
Drehzahl Stufe 2: 0-2500 min
Drehmeißelaufnahme: 8x8 mm Gewicht: 35 kg
Allgemeine Sicherheitshinweise Bevor Sie mit dem Gerät arbeiten, lesen Sie die nachstehenden Sicherheitsvorschriften und die Bedienungsanleitung aufmerksam durch. Falls Sie das Gerät an andere Personen übergeben sollten, händigen Sie die Bedienungsanleitung bitte mit aus. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung immer gut auf! Verpackung: Ihr Gerät befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind Rohstoffe und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden. Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und beachten Sie deren Hinweise. Machen Sie sich anhand dieser Gebrauchsanweisung mit dem Gerät, dem richtigen Gebrauch sowie den Sicherheitshinweisen vertraut. Bitte bewahren Sie die Hinweise für späteren Gebrauch sicher auf. Bei allen Arbeiten an der Maschine diese vom Netz trennen. Verwenden Sie das Gerät ausschließlich entsprechend dem angegebenen Verwendungszweck. Sie sind für die Sicherheit im Arbeitsbereich verantwortlich. Arbeiten Sie nur bei ausreichenden Lichtverhältnissen. Lassen Sie das Gerät nie unbeaufsichtigt. Sollten Sie die Arbeit unterbrechen, lagern Sie bitte das Gerät an einem sicheren Ort. Benutzen Sie das Gerät nie bei Regen oder in feuchter, nasser Umgebung. Schützen Sie Ihr Gerät vor Feuchtigkeit und Regen. Schalten Sie das Gerät nicht ein, wenn es umgedreht ist bzw. wenn es nicht in der Arbeitsstellung ist. Wenn Sie das Gerät nicht benutzen, bewahren Sie es an einem trockenen und für Kinder unzugänglichen Ort auf. Alle Teile am Gerät müssen regelmäßig auf Anzeichen einer Verletzung oder Alterung untersucht werden. Das Gerät darf nicht benutzt werden, falls der Zustand nicht einwandfrei ist. Für die Instandhaltung nur Original-Ersatzteile verwenden. Reparaturen dürfen nur von einem Elektrofachmann durchgeführt werden. Vor Inbetriebnahme der Maschine und nach irgendwelchem Aufprall, prüfen Sie das Gerät auf Anzeichen von Verschleiss oder Beschädigung, und lassen Sie notwendige Reparaturen durchführen. Benutzen Sie nie Ersatz- und Zubehörteile, die vom Hersteller nicht vorgesehen oder empfohlen sind. Achten Sie darauf, dass andere Gegenstände keinen Kurzschluss an den Kontakten des Geräts verursachen. Überzeugen Sie sich vor dem Anschliessen, das die Daten auf dem Typenschild mit den Netzdaten übereinstimmen. Gerät ist kein Kinderspielzeug! Kinder können Gefahren, die von diesem Gerät ausgehen nicht einschätzen. Lassen Sie dieses Kinder keinesfalls benutzen. Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder Ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntniss nicht in der Lage sind, das Gerät zu bedienen, dürfen das Gerät nicht benutzen. Wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren entstehen. Für die Zubehörteile gelten die selben Vorschriften.Güde GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund folgender Punkte: Beschädigungen am Gerät durch mechanische Einflüsse und Überspannungen. Veränderungen am Gerät Verwendung für andere als die in der Anleitung beschriebenen Zwecke. Beachten Sie unbedingt sämtliche Sicherheitshinweise um Verletzungen und Schäden zu vermeiden. Gerätespezifische Sicherheitshinweise
1. Tragen Sie IMMER Sicherheitshandschuhe, Augen-
2. Tragen Sie keine weite Kleidung (Krawatten,
Schmuck, etc.) und binden Sie lange Haare zusammen.
3. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Hände bei der Arbeit
am Gerät frei bewegen können, damit die Arbeit sicher verrichtet werden kann.
4. Bei allen Arbeiten an der Maschine diese vom Netz
5. Niemals irgendwelche Kontrollen oder Maßnahmen
an der Maschine vornehmen, solange die Dreh- spindel nicht vollständig zum Stillstand gekommen ist.
6. Drehzahlwechsel nur bei absolutem Stillstand der
Drehspindel vornehmen.
7. Achten Sie darauf, dass der Unterbau das Gewicht
der Maschine tragen kann.
8. Immer zuerst die Schutzabdeckungen schließen
bevor Sie die Machine einschalten Bestimmungsgemäße Verwendung Mit der Drehmaschine können sowohl Außen- als auch Innendreharbeiten, Plandreharbeiten, Gewindedreharbeiten sowie eine weite Bandbreite, wie Bohr-Reibe- und Gewindeschneidarbeiten durchgeführt werden. Sie ist sowohl im feinmechanischen als auch im Heimwerkerbereich mit allen ihren Funktionen mit einem guten Arbeitsergebnis einsetzbar. Entsorgung Die Entsorgungshinweise ergeben sich aus den Piktogrammen die auf dem Gerät bzw. der Verpackung aufgebracht sind. Eine Beschreibung der einzelnen Bedeutungen finden Sie im Kapitel „Kennzeichnung“. Entsorgung der Transportverpackung Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind in der Regel nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar. Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Verpackungsteile (z.B. Folien, Styropor®) können für Kinder gefährlich sein. Es besteht Erstickungsgefahr! Bewahren Sie Verpackungsteile außerhalb der Reichweite von Kindern auf und entsorgen Sie sie so schnell wie möglich. Anforderungen an den Bediener Der Bediener sollte vor Gebrauch des Gerätes aufmerksam die Bedienungsanleitung gelesen haben. Restgefahren und Schutzmaßnahmen Auch wenn Sie dieses Elektrowerkzeug vor- schriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken bestehen. Folgende Gefahren können im Zusammenhang mit der Bauweise und Ausführung dieses Elektrowerkzeuges auftreten:
1. Lungenschäden, falls keine geeignete
Staubschutzmaske getragen wird.
2. Gehörschäden, falls kein geeigneter Gehörschutz
3. Gesundheitsschäden, die aus Hand-Arm-
Schwingungen resultieren, falls das Gerät über einen längeren Zeitraum verwendet wird oder nicht ordnungsgemäß geführt und gewartet wird.
4. Direkter elektrischer Kontakt
Ein defektes Kabel oder Stecker kann zu einem lebensgefährlichen Stromschlag führen. Lassen Sie defekte Kabel oder Stecker immer vom Fachmann austauschen. Verwenden Sie das Gerät nur an einem Anschluss mit Fehlerstromschutzschalter (RCD).
5. Indirekter elektrischer Kontakt
Verletzungen durch spannungsführende Teile bei geöffneten elektrischen oder defekten Bauteilen. Immer bei Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. Nur an RCD-Schalter betreiben.
6. Unangemessene örtliche Beleuchtung Mangelhafte
Beleuchtung stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Sorgen Sie bei der Arbeit mit dem Gerät immer für ausreichende Beleuchtung. Qualifikation Außer einer ausführlichen Einweisung durch eine sachkundige Person ist keine spezielle Qualifikation für den Gebrauch des Gerätes notwendig. Mindestalter Das Gerät darf nur von Personen betrieben werden, die das
16. Lebensjahr vollendet haben.
Eine Ausnahme stellt die Benutzung als Jugendlicher dar, wenn die Benutzung im Zuge einer Berufsausbildung zur Erreichung der Fertigkeit unter Aufsicht eines Ausbilders erfolgt. Schulung Die Benutzung des Gerätes bedarf lediglich einer entsprechenden Unterweisung durch eine Sachkundige Person bzw. die Bedienungsanleitung. Eine spezielle Schulung ist nicht notwendig. Inbetriebnahme Vor der Inbetriebnahme Maschine gründlich auf die einwandfreie Installation der elektrischen Anlage und feste Verbindungen an den Klemmenstellen prüfen. Bedingt durch den Transport können sich Leitungen gelockert haben und beim Anschluss an die Netzversorgung sind Unfallgefahren gegeben. Die Bettbahnen der Maschine und alle blanken Teile sind zum Transport mit einem Rostschutzmittel versehen. Das Rostschutzmittel mit Petroleum oder Waschbenzin entfernen. Danach die Bettbahnen trocknen und Führungen mit einem Bettbahnöl schmieren. Alle Bedienelemente auf zügige Bedienbarkeit, und spielfreie zügige Bewegung prüfen. Sollten die Führungen zu schwergängig sein, haken oder zu viel Spiel aufweisen, Einstellung mit den Nachstellleisten und den Druckstiften vornehmen. Alle Bedienelemente auf zügige Bedienbarkeit, die Längs- und Querführungen des Bett-, Plan- und Oberschlittens auf spielfreie zügige Bewegung prüfen. Sollte die Führung zu schwergängig sein oder haken oder zu viel spiel aufweisen, Einstellung mit den Nachstellleisten und den Druckstiften vornehmen. Vor der Inbetriebnahme Maschine gründlich auf die einwandfreie Installation der elektrischen Anlage und feste Verbindungen an den Klemmstellen prüfen. Vor der Inbetriebnahme müssen alle Sicherheitsvorrichtungen und Abdeckungen montiert sein. Zur ersten Inbetriebnahme die niederste Spindeldrehzahl einstellen und die Maschine für mindestens 20 Minuten ohne Last betreiben. Die Lagerstellen usw. auf ungewöhnliche Erwärmung und Funktionsabläufe, Geräusche usw. überwachen. Sollten keine Anomalien vorliegen, kann die Spindeldrehzahl stufenweise bis zur Höchstdrehzahl erhöht werden. Sämtliche Schmierstellen, Schmierlöcher und zu schmierende Flächen an der Maschine mit Schmieröl behandeln.Montage/Austausch der Spannbacken (Abb. 3-10/Pos.4) Die Spannbacken (4) sind mit Nummern 1 bis 3 versehen und müssen der Reihenfolge nach in die Spannbackenführung (A) im Dreibackenfutter (3) eingesetzt werden. Stecken Sie zuerst den Backenfutterschlüssel (41) in eine der Spannschrauben des Dreibackenfutters (2) und lösen Sie die Spannbacken (4) durch Linksdrehung des Backenfutterschlüssels (41), bis Sie die Spannbacken (26) entnehmen können (Bild 3). Wählen Sie die zu montierenden Spannbacken aus (siehe Punkt Außen- und Innengestufte Spannbacken) und sortieren Sie sie entsprechend ihrer Nummerierung (auf jeder Spannbacke befindet sich ein eingeprägter Zahlencode, der mit 1, 2 oder 3 beginnt) (Abb. 4-7). Führen Sie die Spannbacke Nummer 1 in eine der Spannbackenführungen (A), und drücken Sie sie in Richtung Mittelpunkt des Dreibackenfutters (3). Drehen Sie nun den Backenfutterschlüssel (41) nach links, bis Spannbacke Nummer 1 ein Stück in Richtung Mittelpunkt des Dreibackenfutters (3) rutscht (Bild 8). Setzen Sie nun die Spannbacken Nummer 2 und 3 nacheinander im Uhrzeigersinn in die anderen beiden Spannbackenführungen (A). Drücken Sie alle 3 Spannbacken (4) zusammen und ziehen Sie das Dreibackenfutter (3) durch Rechtsdrehung des Backenfutterschlüssels (41) zusammen. Im Inneren des Dreibackenfutters (3) befindet sich ein Gewinde, das in die Einkerbungen auf der Rückseite der Spannbacken (4) greift und sie somit zusammen zieht (Bild 9). Kontrollieren Sie, ob die Spannbacken (4) zentrisch spannen, indem Sie die Spannbacken (4) mit Hilfe des Backenfutterschlüssels (41) ganz zusammendrehen. Liegen die Spannbacken (4) nicht alle in der Mitte auf, so müssen sie nochmals neu eingelegt werden (Bild 10). Außen- und Innengestufte Spannbacken (Abb. 4 – 7/Pos. 4) Werkstücke bis zu einem Durchmesser von ca. 70 mm werden an ihrem Außendurchmesser gespannt (Bild 7). Werkstücke mit einem Außendurchmesser von 1,5-30 mm können mit den außengestuften Spannbacken (a) gespannt werden (Bild 5). Werkstücke mit einer Bohrung von min. 25 mm können mit Hilfe der außengestuften Spannbacken (a) in der Bohrung gespannt werden (Bild 6). Durch Wechseln der außengestuften Spannbacken (a) gegen die innengestuften Spannbacken (b) können Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 70 mm eingespannt werden. Achtung: Werkstücke müssen ausreichend weit im Dreibackenfutter (3) gespannt werden. Backenfutterschlüssel (41) abziehen. Achten Sie darauf, dass das Werkstück fest eingespannt ist. Achtung: Achten Sie darauf, dass die Außenbecken noch vom Plangewinde gehalten werden und nicht zu weit nach außen gedreht sind! Drehmeißel einspannen (Abb. 11 - 12) Der Drehmeißel (B) wird durch mindestens zwei Klemmschrauben (5) im Werkzeughalter (7) geklemmt. Spannen Sie den Drehmeißel (B) so kurz wie möglich ein um einen möglichst kurzen Hebelweg (D) zu erhalten und achten Sie auf die richtige Einstellhöhe. Die Höhenlage des Drehmeißels (B) wird durch Unterlegen von ebenen Blechen (C) unterschiedlicher Stärke erreicht. Die Kontrolle der Höhenlage auf Mitte des Werkstückes erfolgt anhand der Zentrierspitze (9) am Reitstock (12). Durch Lösen des Klemmhebels (6) kann der Werkzeughalter (7) geschwenkt und auf eine andere Arbeitsposition eingestellt werden. Somit können bis zu 4 Drehmeißel (B) gleichzeitig im Werkzeughalter (7) eingespannt bleiben, zwischen denen durch Umschwenken des Werkzeughalters (7) gewechselt werden kann. Achtung: Der Drehmeißel (B) muss mit seiner Achse senkrecht zur Werkstückachse eingespannt werden. Bei schrägem Einspannen kann der Drehmeißel (B) in das Werkstück hineingezogen werden. Vorschubrichtung wählen (Abb. 13) Die Drehrichtung der Leitspindel (16) wählen Sie am Hebel Vorschubrichtung (34) an der Rückseite der Maschine aus. Pos. 1 Oben: Vorschubrichtung links Pos. 2 Mitte: Vorschubeinrichtung aus Pos. 3 Unten: Vorschubrichtung rechts Vorschubgeschwindigkeit, Wechsel der Wechselräder (Abb. 14-19) Um unterschiedliche Vorschubgeschwindigkeiten zu erreichen müssen die Wechselräder entsprechend ausgewählt werden. Lösen Sie die Befestigungsschrauben (a) am Wechselradkasten (1) und nehmen Sie diesen ab (Bild 14). Lösen Sie die Befestigungsschrauben (b) der Zahnradwellen und nehmen Sie die Wechselräder (c) von den Wellen ab (Bild 15). Lösen Sie die Befestigungsmuttern der Zahnradausgleichshalterung (Bild 16/Pos. d). Wählen Sie die benötigten Wechselräder anhand von Bild 17 - 19 aus. Die Tabelle (Bild 19) zeigt Ihnen die benötigte Zähnezahl (F) der Wechselräder für den entsprechenden Vorschub In mm pro Umdrehung (E). Stecken Sie die Zahnräder auf die entsprechenden Zahnradwellen und Sichern Sie sie mit den Befestigungsschrauben (Bild 15/Pos. b). Werden für die erforderliche Übersetzung nur die Zahnräder A, B und D benötigt, muss die in Bild 18 gezeigte Distanzhülse (E) vor das Zahnrad auf der Welle III gesetzt werden. Stellen Sie die Zahnradausgleichshalterung und die Welle der Zahnräder so ein, dass sich die Zahnräder mit leichtem Spiel bewegen lassen. Ziehen Sie nun die Befestigungsmuttern der Zahnradausgleichshalterung (d) wieder an (Bild 16). Wichtig: Um die Maschine einschalten zu können, muss die Abdeckung des Wechselradkastens (Bild 14 / Pos. 1) angebracht sein. Einstellung des Reitstocks (Abb. 1 bzw. 20) Der Reitstock (12) kann auf dem Drehmaschinenbett (14) vor und zurück bewegt werden. Lösen Sie hierzu die Mutter für Reitstockklemmung (43, Schlüssel 42) und schieben Sie den Reitstock in die gewünschte Position. Ziehen Sie anschließend die Mutter für Reitstockklemmung (43, Schlüssel 42) wieder fest. Montage/Demontage/Einstellung der Pinole (Abb. 12-21) Die Pinole (10) hält die Zentrierspitze (9), diese dient zum Einspannen und Gegenhalten langer Werkstücke. Die Pinole (10) kann mit Hilfe der Handkurbel (13) vor und zurückgestellt werden. Mit dem Klemmhebel (11) wird die Pinole (10) in der gewünschten Position festgeklemmt. Die Rückseite der Zentrierspitze (9) ist konisch und hält durch Klemmung in der Pinole (10). Zum Entfernen der Zentrier- spitze (9) Klemmhebel (11) lösen und Pinole (10) mit der Handkurbel (13) ganz nach hinten kurbeln. Dadurch wird die Zentrierspitze (9) aus ihrer Klemmung gedrückt und kann entnommen werden. Stecken Sie die Zentrierspitze (9) zum Einsetzen in die Pinole (10), sie wird beim Einspannen des Werkstücks automatisch in der Pinole (10) festgeklemmt. Statt der Zentrierspitze (9) kann, zum Beispiel als Vorarbeit zum Innendrehen, auch ein Bohrer mit entsprechendem Konus in die Pinole (10) gesteckt werden. Auf der Pinole (10) befindet sich eine Skala, welche anzeigt, wie tief man in das Werkstück bohrt.Schutzabdeckung Dreibackenfutter (Abb. 2/Pos. 36) Die Schutzabdeckung des Dreibackenfutters (36) dient zum Schutz des Benutzers und muss im Betrieb immer herunter geklappt sein. Ist die Schutzabdeckung (36) nach oben geklappt, lässt sich die Maschine nicht einschalten, da der Sicherheitsschalter (Bild 2/Pos. 31) auf der Rückseite nicht betätigt wird. Kurbeln für Plan und Handzug (Abb. 1/Pos. 21 bzw. 17) Beim Drehen wird der Drehmeißel mit Hilfe der Kurbeln für Plan- bzw. Handzug am Werkstück entlang geführt. An beiden Kurbeln befinden sich Skalenringe, welche wenn der Drehmeißel das Werkstück berührt auf 0 gestellt werden können, um die tiefe des Spanabhubes abmessen zu können. Um die Skalenringe auf 0 zu stellen, lösen Sie die Gewindestifte in den Skalenringen, drehen sie auf 0 und ziehen die Gewindestifte wieder an. Bedienung Maschine Ein- und Ausschalten (Bild 22) Maschine einschalten Bitte beachten Sie die Reihenfolge beim Einschalten der Drehmaschine! Zuerst die Schutzabdeckung (36) über das Dreibackenfutter (3) klappen (Schutzabdeckung Dreibackenfutter). Der Drehzahl-Regler (2) muss sich bei jedem Einschalten oder Drehrichtungswechsel erst in Null-Position befinden (Markierung ganz unten). Nun die richtige Drehrichtung am Drehrichtungs- Wahlschalter (27) wählen (L=Linkslauf / R=Rechtslauf). Vergewissern Sie sich, dass der Not- Aus- Schalter heraus gedreht ist. Jetzt kann die Maschine durch Betätigen des Drehzahl-Wahlschalters (28) gestartet werden. Maschine ausschalten Zum Ausschalten den Drehzahl- Regler (28) auf „Null-Position“ drehen. Not-Aus-Funktion Zum schnellen und einfachen Ausschalten der Maschine, z.B. im Notfall den Not- Aus- Schalter drucken (Abb. 22 / Pos. 26). Um die Maschine wieder in Betrieb nehmen zu können, muss der Not- Aus-Schalter wieder heraus gedreht werden. Achtung: Vor jedem Drehrichtungswechsel unbedingt warten, bis die Maschine zum Stillstand gekommen ist, da sonst die Maschine beschädigt werden kann! Um den Antrieb der Maschine nicht zu überlasten sollte beim Arbeiten mit hoher Drehzahl vor dem Einschalten die Drehzahl zurückgesetzt werden. Wird die Maschine überlastet oder blockiert, schaltet die Steuerung automatisch ab. Ziehen Sie bei längerer Nichtbenutzung oder vor Einstellungs- und Wartungsarbeiten den Netzstecker. Drehzahleinstellung (Bild 22 – 23) Am Drehzahl Regler (28) kann die Drehzahl der Maschine stufenlos eingestellt werden. Am Drehzahl-Umschalter (32) kann der Drehzahlbereich vorgewählt werden. Drehzahl-Umschalter auf Position „Hase“ (schnell): Drehzahl: 0-2.500 min-1 Drehzahl-Umschalter auf Position „Schildkröte“ (langsam): Drehzahl: 0-1.100 min-1 Kühlung Beim Drehen entsteht Reibungswärme an der Schneide des Drehmeißels. Um die Lebensdauer des Drehmeißels zu erhöhen und das Schnittbild zu verbessern sollten Sie den Drehmeißel während des Arbeitens kühlen. Verwenden Sie hierzu die beiliegende Ölflasche (38) und eine wasserlösliche, umweltfreundliche Bohremulsion.
Drehen Allgemein Spannen Sie den Drehmeißel fest im Werkzeughalter (7) ein (siehe Punkt Drehmeißel einspannen) Spannen Sie das Werkstück fest und soweit wie möglich im Dreibackenfutter (3) ein. Kontrollieren Sie ob das Werkstück rund läuft. Stellen Sie sicher, dass der Vorschub deaktiviert ist (außer beim Gewindedrehen). Schalten Sie die Maschine ein (siehe Punkt Maschine Ein- und Ausschalten). Längsdrehen (Abb.1, 24 - 25) Beim Längsdrehen bewegt sich der Drehmeißel parallel zur Achse des Werkstückes. Zum Längsdrehen von rechts nach links drehen Sie zuerst den Bettschlitten (24) mit dem Handrad für Langzug (25) so weit nach links, und den Oberschlitten (23) mit der Kurbel für Handzug (17) soweit nach rechts, dass der Verfahrweg des Oberschlittens (23) für die gesamte Bearbeitungslänge ausreicht. Stellen Sie den Hebel Vorschubrichtung (33) auf Position 2, Vorschubeinrichtung deaktiviert und arretieren Sie den Bettschlitten (24) mit dem Vorschub Arretierhebel (19). Fahren Sie den Planschlitten (22) durch Drehung der Kurbel für Planzug (21) so weit zurück, dass der Drehmeißel den Umfang des Werkstückes nicht berührt. Stellen Sie nun den Oberschlitten (23) mit dem Kurbel für Handzug (17) so ein, dass die Drehmeißelspitze über dem größten Durchmesser des Werkstückes steht. Fahren Sie nun den Planschlitten (22) durch Drehung der Kurbel für Planzug (21) langsam auf das Werkstück zu bis der Drehmeißel die Oberfläche des Werkstück streift. Dies ist jetzt die Ausgangsposition zur Bearbeitung des Außendurchmesser Ihres Werkstückes. Ein Teilstrich auf der Skala an der Kurbel für Planzug (8) entspricht 0,05 mm Werkstückdurchmesser (0,025 mm Schnitttiefe). Es besteht die Möglichkeit des automatischen Vorschubes beim Längsdrehen, durch Zuschaltung mit dem Vorschub-Arretierhebel (19). Achtung: Stellen Sie sicher, dass der Hebel Vorschubrichtung (33) auf Position 2, Vorschubeinrichtung deaktiviert steht, bevor Sie die Maschine einschalten (siehe Punkt Vorschubrichtung wählen). Plandrehen (Abb. 1, 26) Das Plandrehen erfolgt ähnlich wie das Längsdrehen. Beim Plandrehen bewegt sich der Drehmeißel zum Zentrum der Werkstückachse. Beim Planen muss die Hauptschneide des Drehmeißels genau auf die Mitte des Werkstücks eingestellt werden, damit in der Werkstückmitte kein Ansatz stehen bleibt. Stellen Sie den Drehmeißel anhand der Zentrierspitze (9) ein. Beim Plandrehen mit dem gebogenem Drehmeißel oder dem Stirndrehmeißel wird das Werkstück von außen nach innen abgedreht, beim Plandrehen mit dem Eckdrehmeißel oder dem Seitendrehmeißel dagegen von innen nach außen. Innendrehen Das Innendrehen von Bohrungen erfolgt ähnlich wie das Plan und Längsdrehen. Da der Drehmeißel beim Ausdrehen meist nicht zu sehen ist, muss hier mit besonderer Sorgfalt gearbeitet werden. Zum Innendrehen kann ein Bohrer anstatt der Zentrierspitze (9) eingespannt werden, um das Werkstück vorzubohren (siehe Punkt Montage/Demontage/Einstellung der Pinole). Ein- und Abstechen Beim Ein- und Abstechen bewegt sich der Drehmeißel zum Zentrum der Werkstückachse. Zum Einstechen verwendet man Stechdrehmeißel, zum Abstechen Abstechdrehmeißel.Achtung: Achten Sie beim Längs-, Plan-, Innendrehen, Ein-, und Abstechen darauf, das der Drehmeißel genau mittig eingestellt ist. Kegeldrehen (Abb. 27 - 28) Das Kegeldrehen erfolgt durch Einstellen des Oberschlittens (23). Hier wird der Oberschlitten nach Lösen der Stellschrauben (A) um seine Achse gedreht (Abb. 28). Die Gradeinteilung des Kegels erfolgt anhand der Skala zum Kegeldrehen (20). Nachdem der Oberschlitten richtig eingestellt wurde (Abb. 29) müssen die Stellschrauben (A) wieder angezogen werden. Gewindedrehen (Abb. 29) Das Gewindedrehen erfolgt mit einem speziellen Gewindedrehmeißel. Dieser wird genau senkrecht zur Werkstückachse eingespannt. Dieses geschieht am besten mit Hilfe einer Drehmeißellehre (Abb. 30/Pos. A). Der Vorschub beim Gewindedrehen erfolgt über die Leitspindel (16) und muss der Gewindesteigung entsprechen. Dazu wird die entsprechende Vorschubgeschwindigkeit durch die richtige Auswahl der Wechselräder eingestellt (siehe Punkt Vorschub- geschwindigkeit, Wechsel der Wechselräder). Achtung: Beim Gewindedrehen mit kleiner Drehzahl und guter Schmierung arbeiten. Beim Gewindeschneiden und zwischen den einzelnen Schneidvorgängen beim Gewindedrehen darf der Vorschub-Arretierhebel (19) nicht geöffnet oder das Werkstück aus dem Backfutter genommen werden. Reinigung Reinigung, Wartung und Ersatzteilbestellung Ziehen Sie vor allen Reinigungsarbeiten den Netzstecker. Reinigung Wir empfehlen dass Sie das Gerät nach jeder Benutzung reinigen. Entfernen Sie die Späne mit einem Handfeger oder Pinsel. Entfernen Sie Schmutz, Schmiermittel- und Ölreste mit einem Baumwolltuch. Benutzen Sie zur Reinigung niemals Druckluft. Ölen Sie blanke Metallteile nach der Reinigung mit einem säurefreien Schmieröl ein. Antriebsriemen wechseln (Abb. 30 - 33) Der Antriebsriemen ist ein Verschleißteil und muss bei Bedarf gewechselt werden. Entfernen Sie als erstes die Abdeckung des Wechselräderkastens (1) und die Wechselräder (siehe Punkt Vorschub- geschwindigkeit, Wechsel der Wechselräder). Lösen Sie nun die beiden Halteschrauben (Abb. 30/Pos. A) und nehmen Sie die Getriebeplatte (Abb. 31/Pos. B) ab. Nehmen Sie den Antriebsriemen unter Drehung vom oberen Zahnrad ab und ziehen Sie ihn von der Motorwelle (Abb. 32 – 33). Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Wichtig: Um die Maschine einschalten zu können, muss die Abdeckung des Wechselradkastens (Abb. 14 / Pos. 1) angebracht sein. Achtung: Schalten Sie zum Wechseln des Zahnriemens dieMaschine aus und ziehen Sie den Netzstecker.
Austausch der Gerätesicherung (Abb. 22/Pos. B) Achtung! Maschine ausschalten und Netzstecker ziehen! Sollte die Drehbank nicht mehr funktionieren, kontrollieren Sie die Sicherung im Sicherungshalter (B) und ersetzen Sie diese gegebenenfalls durch eine Sicherung gleichen Nennwerts. Schlittenspiel einstellen Sollten die Schlitten einmal zu viel Spiel in ihrer Führung haben, so können Sie dieses an den gekonterten Gewindestiften an der Seite der Schlitten einstellen. Achtung: Ein Umkehrspiel in den Vorschubspindeln von bis zu einer halben Umdrehung ist bauartbedingt und normal.
Kohlebürsten Bei übermäßiger Funkenbildung lassen Sie die Kohlebürsten durch eine Elektrofachkraft überprüfen. Achtung! Die Kohlebürsten dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgewechselt werden. Transport und Lagerung Während des Transports der Maschine muss der Bettschlitten zum Ende des Betts in Nähe des Reitstocks vorfahren und dort festgeklemmt werden. Wartung und Pflege Vor jeglichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten Netzstecker ziehen! Bei der Nutzung der Maschine sollte auf die Laufende Wartung geachtet werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die hohe Betriebsgenauigkeit und Zuverlässigkeit über eine lange Nutzungsdauer erhalten bleibt.
1. Späne mit einem Handfeger oder einem Pinsel entfernen.
2. Vor Beginn und nach dem Betrieb sind alle beweglichen
3. Die Gleit- und Führungsflächen laufend von Spänen und
Metallabrieb, insbesondere beim Bearbeiten von Grauguss, Messing, Bronze, Aluminium reinigen und neu schmieren. Flächen nicht mit Pressluft frei blasen. Zum Reinigen Kehrbesen, Pinsel oder Staubsauger verwenden.
4. Prüfen, ob sich Metallabrieb an den Filzabstreifern vorbei
zwischen Führungsflächen angelagert hat. Metallabrieb entfernen, Filzabstreifer reinigen, neu anbringen, dass diese allseitig auf den Führungsflächen aufliegen. Filz und Führungsflächen schmieren.
5. Um die hohe Genauigkeit der Maschine aufrecht zu
erhalten, sind Körnerspitzen, die Führungsflächen, Vorschubspindel usw. pfleglich zu behandeln. Wenn bei der Durchsicht der Maschine irgendein Schaden festgestellt wird, so ist dieser umgehend zu beheben.Wartungsplan NUR HARZ- UND SÄUREFREIE SCHMIERFETTE FÜR GLEIT- UND WÄLZLAGER VERWENDEN !
Maschinenteil Häufigkeit Art des Schmiermittels Leitspindel Nach jeder Benutzung Reinigungs- und Sprühöl vorreinigen, anschließend aufbringen eines Schmierfetts Gleitlager der Leitspindel 1 x Monat oder nach 10 Betriebsstunden Schmierfett Maschinenbett, Backenfutter, Maschinenoberfläche Nach jeder Benutzung Reinigungs- und Sprühöl Lagerbuchse und Welle des Wechselradgetriebes Bei jedem Wechsel der Wechselräder oder nach 10 Betriebsstunden Schmierfett Schlossmutter 1 x Monat oder nach 10 Betriebsstunden Schmierfett Vorschubspindel des Querschlittens mit Vorschubmutter 1 x Monat oder nach 10 Betriebsstunden Schmierfett Vorschubspindel des Längsschlittens 1 x Monat oder nach 10 Betriebsstunden Schmierfett Vorschubspindel der Pinole 1 x Vierteljahr oder nach 30 Betriebsstunden SchmierfettEN
29. achterste spatscherm
30. Cubierta del motor
05.09.2019GÜDE GmbH & Co. KG
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