ProInstall100EUR - Elektrischer Tester Beha-Amprobe - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ProInstall100EUR Beha-Amprobe
Eingeschränkte Garantie und Haftungseinschränkungen
Innerhalb von zwei Jahren ab Kaufdatum oder innerhalb des gesetzlich vorgeschrieben den Mindestzeitaums garantieren wir, dass Ihr Beha-Amprobe-Produkt keinerlei Material-und Herstellungsehler aufweist. Sicherungen, Trockenbatterien sowie Schäden durch Unfall, Fahrlösigkeit, Missbrauch, Manipulation, Kontamination sowie anomale Nutzung und Einsatzbedingungen werden nicht durch die Garantie abgedeckt. Handler sind nicht berechtigt, jegliche Erweiterungen der Garantie im Namen von Beha-Amprobe in Aussicht zu stellen. Um Serviceleistungen während der Garantiezeit in Anspruch zunehmen, übergeben Sie das Produkt mitsamt Kaufbeleg einem autorisierten Beha-Amprobe-Servicecenter oder einem Beha-Amprobe-Handler oder -Distributor. Details dazu finding Sie im Reparatur-Abschnitt. Sümmtliche Ansprüche ihrerseits ergebnis sich aus dieser Garantie. Sümmtliche sonstigen Gewährleistungen oder Garantien, ob ausrücklich, implizit oder satzungsgemäß, sowie Gewährleistungen der Eignung für einen bestimmen Zweck oder Marktgängigkeit werden hiermit abgelehtn. Der Hersteller haftet nicht für spezielle, indirekte, beiläufige oder Folgeschäden sowie für Verluste, die auf andere Weise eintreten. In bestimmten Staaten oder Ländern sind Ausschlüsse oder Einschränkungen impliziter Gewährleistungen, beiläufiger oder Folgeschäden nicht zulässig; davon müssen diese Haftungseinschränkungen nicht zwingend auf Sie zutreffen.
Reparatur
Ihr Name, Name Ihres Unternehmens, Anschrift, Telefonummer und Kaufbeleg. Zusätzlich fügen Sieitte eine Kurzbeschreibung des Problems oder der gewünschten Dienstleistung bei, vergessen Sie auch die Messleitungen des Produktes nicht. Gebühren fur Reparaturen oder Austausch außerhalb der Garantiezeit sollen per Scheck, Überweisung, Kreditkarte (mit Angabe des Ablaufdatums) oder per Auftrag zugunsten Beha-Amprobes beglichen werden.
Reparatur und Austausch innerhalb der Garantiezeit - Alle Länder
Bittelesen Sie die Garantiebedingungen, prüfen Sie den Zustand der Batterie, bevor Sie Reparaturleistungen in Anspruchnehmen. Innerhalb der Garantiezeit konnen samtliche defekten Prüfgeräte zum Austausch gegen ein gleiches oder gleichartiges Produkt an ihren Beha-Amprobe-Distributor zurückgegeben werden. Eine Listemit Distributen in ihrer Höhefinden Sie im Bereich Vertriebspartner unter beha-amprobe.com. In den USA und in Kanada konnen Geräte zum Austausch oder zur Reparatur auch an das Amprobe-Servicecenter (Anschrift weiter unten) eingesandt werden.
Reparatur und Austausch außerhalb der Garantiezeit – Europa
In Europa können Geräte außerhalb der Garantiezeit gegen eine geringe Gebühr von ihrer Beha-Amprobe-Distributor ausgetauscht werden. Eine List met Distributen in ihrer Nähfe indien Sie im Bereich Vertriebspartner unter beha-amprobe.com.
Beha-Amprobe
Abteilung und registrierte Marke von Fluke Corp. (USA)
Deutschland*
In den Engematten 14
79286 Glottertal
Deutschland
Telefon: +49 (0) 7684 8009 - 0
beha-amprobe.de
Vereinigtes Königreich
52 Hurricane Way
Norwich, Norfolk
Niederlande - Hauptsitz**
Science Park Eindhoven 5110
5692 EC Son
The Netherlands
Telefon: +31 (0) 40 267 51 00
beha-amprobe.com
- (Nur Korrespondenz – weder Reparatur noch Austausch über diese Adresse. Europäische Kunden wenden sichitte an ihren Distributör.)
**Einzelne Kontaktadresse in EEA Fluke Europe BV
Inhalt
Einleitung 4
Sicherheit 4
Prüfgerät auspacken 5
Prüfgerät bedienen 6
Drehschalter bedieren 6
Die Tasten. 7
Das Display 8
Eingangsanschlüsse 9
IR-Port verwenden 10
Fehlercodes 10
Einschaltoptionen 10
MESSUNGEN DURCHFUHREN 11
Spannung und Freqenz messen 11
Isolationswiderstand müssen 12
Durchgang prufen 12
Schleifen-/Leitungsimpedanz messen 13
Schleifenimpedanz (Außenleiter gegen Schutzleiter, L-PE) 13
Erdungswiderstand per Schleifenstromverfahren messen 13
Schleifenimpedanz (Hochstromauslösung) in IT-Systemen 13
Leitungsimpedanz 15
FI/RCD-Auslösezeit messen 16
FI/RCD-Auslösestrom messen 19
FI/RDC-Prüfung in IT-Systemen 19
Alternatives Verfahren 20
Erdungswiderstand messen 20
Phasenfolge messen 21
Speichermodus 21
Messergebnisse speichern 22
Messergebnisse abrufen 23
Speicher loschen 23
Messergebnisse übertragen 23
Prüfgerät warten 24
Reinigung 24
Batterien prufen und austauschen 24
Sicherung prufen 25
Detaillierte Spezifikationen 25
Merkmale nach Modell 25
Allgemeine technische Daten 26
Elektrische Messungen - Spezifikationen 27
Durchgang (RLO) 27
Isolationswiderstand (RISO) 27
Nichtauslösungs- und Hochstrommodi, FI/RCD. 28
Voraussichtlicher-Kurzschlussstrom-Prüfung (PSC/IK) 29
FI/RCD prufen 29
Geprüfte FI/RCD-Typen 29
Prüfsignale 29
Geprüfte FI/RCD-Typen 30
Maximale Auslösezeit 30
FI/RCD-Auslösestrommessung/Rampenverfahren (IΔN) 30
Erdungswiderstandmessung (RE) 31
Phasenfolgeanzeige 31
Netzverkabelungsprüfung 32
Messbereiche und Unsicherheiten gemäß EN 61557 32
ANLEITUNG
Die Amprobe-Modelle Telaris ProInstall-100 und Telaris ProInstall-200 sind batteriebetriebene Prüfgeräte für Elektroinstallationen dieser Anleitung gilt fürSAMTliche Modelle. SAmtliche Abbildungen zeigen das Modell Telaris ProInstall-200.
These Prüfgeräte wurden für folgende Messungen und Prüfungen entwickelt:
- Spannung und Freqenz
- Isolationswiderstand (EN61557-2)
Durchgang (EN61557-4)
Schleifen-/Leitungswiderstand (EN61557-3) - Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (Fl/RCD), Auslösezeit (EN61557-6)
FI/RCD-Auslösestrom (EN61557-6)
Erdungswiderstand (EN61557-5) - Phasenfolge (EN61557-7)
SYMBOLE
| 4 | Achtung! Stromschlaggefahr. |
| 1 | Achtung! Erläuterung in dieser Anleitung beachten. |
| □ | Doppelte Isolierung (Klasse II) |
| ⊥ | Erde (Masse). |
| - | Sicherung. |
| C€ | Entspricht den Vorgaben der Europäischen Union und Europäischen Freihandelszone. |
| Δ>550V | Nicht in Netzversorgungssystemen mit Spannungen über 550 V verwenden. |
| CAT III / CAT IV | CAT III-Prüfgeräte wurden zum Schutz gegen Transienten in Festinstallationen auf Verteilerebene konzipiert; CAT IV-Prüfgeräte wurden zum Schutz gegen Transienten auf Primäreversorgungsebene (Oberleitungen oder Erdkabel) entwickelt. |
| Entsorgen Sie das Gerät nicht mit dem regulären Hausmüll. Wenden Sie sich an ein qualifiziertes Recyclingunternehmen. |
SICHERHEITSHINWEISE
Warning signalisiert gefährliche Bedingungen und Aktionen, die zu Verletzungen bis hin zum Tode führen können.
Achtung signalisiert Bedingungen und Aktionen, die zu Beschädigungen des Prüfgerätes oder zu permanentem Datenverlust führen können.
Warningen: Vor Gebrauchesen
Damit es nicht zu Stromschlagen, Bränden und Verletzungen kommt:
-
Nicht ohne aufgesetzte Schutzkappe in CAT III- oder CAT IV-Umgebungen einsetzen. Die Schutzkappe vermindert die Bildung von Lichtbogen bei Kurzschlüssen.
-
Verwenden Sie das Gerät ausschließlich wie angegeben; andernfalls konnen die Schutzeinrichtungen des Gerätes beeinträchtigt werden.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in der Nähe von explosiven Gasen, Dämpfen, nicht an feuchten oder nassen Stellen.
- Verwenden Sie keine beschädigten Messleitungen. Überprüfen Sie die Messleitungen auf beschädigte Isolierung, freieregtes Metall sowie auf Verschleiberscheinungen. Prufen Sie die Messleitungen auf Durchgang.
- Verwenden Sie ausschließlich mit dem Gerät gelieferte Stromzangen, Messleitungen und Adapter.
- Überzeugen Sie sich vor Einsatzbeginn durch Prufen einer bekannten Spannungsequelle von der einwandfrei den Funktion des Gerätes.
- Nutzen Sie das Gerät nicht, falls es Beschädigungen aufweist.
- Lassen Sie das Gerät durch qualifizierte Techniker reparieren.
- Legen Sie nicht mehr als die angegebene Maximalspannung zwischen den Anschlüssen sowie zwischen jeglichen Anschlüssen und Masse an.
- Trennen Sie die Messleitungen vom Prüfgerät, bevor Sie das Gehäuse des Prüfgerätes öffnen.
- Benutzen Sie das Gerät nicht mit abgenommenen Abdeckungen oder geöffnetem Gehäuse. Gefährliche Spannungen können freiagelegt werden.
- Gehen Sie bei Arbeiten mit Spannungen über 30 V Wechselsspannung (RMS), 42 V Wechselspannung (Spitze) oder 60 V Gleichspannung mit größter Umsicht vor.
- Verwenden Sie ausschließlich Ersatzsanierungen vom angegebenen Typ.
- Verwenden Sie bei Messungen die richtigen Anschlüsse, Funktionen und Messbereiche.
- Behalten Sie ihre Finger hinter dem Fingerschutz der Messspitzen.
- Verbinden Sie die spannunglose Messleitung vor dem Anschluss der spannungsführenden Testleitung, trennen Sie zuerst die spannungsführende Messleitung, dann die spannungsflose.
- Damit es nicht zu falschen Messwerten kommt, tauschen Sie die Batterien aus, wenn die Energiestandwarnung angezeigt wird.
- Verwenden Sie ausschließlich Ersatzteile vom angegebenen Typ.
- Verwenden Sie das Prüfgerät nicht in Netzversorgungssystemen mit Spannungen über 550 V.
- Halten Sie örtliche und landsweite Sicherheitsvorgaben ein. Tragen Sie anSAMTlichen Stellen, an denen Gefährdungen durch offen liegende, stromfuhrende Leiter bestehen, persönliche Schutzausrüstung (zugelassene Gummihandschuhe, Geschitsschutz und flammenhemmende Kleidung) zum Schutz vor Stromschlagen sowie Verletzungen durch Funkenüberschläge.
AUSPACKEN UND PRUFEN
Folgendes sollte im Lieferumfang enthalten sein:
1 Telaris ProInstall-100 oder Telaris ProInstall-200
6 Batterien, 1,5 V, AA (Mignon)
3 Messleitungen
1 Netzmessleitung
3 Krokodilklemmen
3 Prüfsonden
1 Fernsonde
1 CD mit Bedienungsanleitung
1 Transporttasche
1 Gepolsterter Gurt
Falls etwas fehlen oder beschädigt sein sollte, lessen Sieitte das komplette Paket von Ihrem Handler gegen ein einwandfreies austauschen.
PRÜFGERÄT BEDIENEN
Drehschalter bedienen
Mit dem Drehschalter (Abbildung 1 und Tabelle 4) wahlen Sie die gewünschte Messfunktion aus.
Warnungen
Nicht ohne aufgesetzte Schutzkappe in CAT III- oder CAT IV-Umgebungen einsetzen. Die Schutzkappe verkleinert die offene Sondenmetallfläche auf unter 4 mm. Dies vermindert das Risiko der Lichtbogenbildung bei Kurzschlüssen.
Die Tasten
Mit dem Drehschalter wahlen Sie die gewünschte Messfunktion.Mit den Tasten steuern bedienen Sie das Prüfgerät, wahren Testergebnisse zur Anzeige und blättern durch ausgewählte Testergebnisse.
| 3 4 7 1 2 TEST 5 6 | |
| Nummer | Messfunktion |
| 1 | Startet die ausgewählte Prüfung. Die TEST-Taste ist von einem „Touchpad" umgeben. Das Touchpad misst das Potenzial zwischen Bediener und dem PE-Anschluss des Prüfgerätes. Falls der Schwellwert von 100 V übersritten wird, leuchtet das Symbol Δ über dem Touchpad auf. |
| 2 | • Speicherplätze durchblättern. • Speicherplatzzcodes festlegen. |
| 3 Leuchtet oberhalb des Touchpads auf. | |
| 4 | • Ruft den Speichermodus auf. • Aktiviert die Speicher-Softtastenauswahlen (F1, F2, F3, F4). |
| 5 Schaltet die Hintergrundbeleuchtung ein und aus. | |
| 6 | Schaltet das Prüfgerät ein und aus. Das Prüfgerät schaltet sich auch automatisch ab, wenn es 10 Minuten lang nicht benutzt wird. |
| 7 | • Schleifeneingangsauswahl (L-N, L-PE). • Spannungseingangsauswahl (L-N, L-PE, N-PE). • FI/RCD-Bemessungsstrom (10, 30, 100, 300, 500, 1000 mA) • SpeicherAUSWAHL. |
| 8 | • FI/RCD-Strommultiplikator (x 1/2, x 1, x 5) • SpeicherABLAGE. |
| 9 | • FI/RCD wählten: Typ AC (sinusfürmig), Typ AC selektiv, Typ A (Halbwelle), Type A selektiv, Typ B (gegliettete Gleichspannung) oder Typ B selektiv. • SpeicherABRUF. |
| 10 | • FI/RCD-Prüfpolarität (0, 180 Grad). • Isolationsprüfung (100, 250, 500 oder 1000 V). • SpeicherLösCHUNG. |
| 11 Durchgang | |
| 12 Isolationswiderstand | |
| 13 Schaffenimpedanz – Hochstromauslösung | |
| 14 Schaffenimpedanz – keine Auslösung | |
| 15 FI/RCD-Auslösezeit | |
| 16 FI/RCD-Auslösestrom | |
| 17 Volt | |
| 18 Phasendrehung | |
| 19 Erdungswiderstand | |
| 20 Drehschalter | |

Das Display
| 24 | Anschlussindikatorsymbol. Ein Anschlussindikatorsymbol mit einem Punkt (O) in der Mitte signalisiert, dass der Anschluss für die ausgewählte Funktion verwendet wird. Die Anschlüsse: L (Außenleiter) PE (Schutzerde) N (Neutraleiter) | |||
| 25 | Zeigt die per Drehschalter ausgewählte Einstellung. Die primäre Messwertanzeige wird an die jeweilige Schaltereinstellung angeglichen. Die einzeln den Drehschaltereinstellungen: | |||
| RISO | Isolation FI/RCD-Auslöse | zeit ΔT | ||
| RLO | Durchgang FI/RCD-Auslöse | österreich | ||
| Z1- | Schleife, Nichtauslösing | RE | Erde | |
| Z1-2- | Schleife, Hochstromauslösing | Q | Phasendrehung | |
| 26 | Zeigt die voreingestellte Fehlerspannungsgrenze. Die Standardeinstellung beträgt 50 V. An manchen Standorten muss die Fehlerspannung gemäß lokalen Elektrotechnikbestimmungen auf 25 V eingestellt werden. codes. Beim Einsalten des Prüfgerätes konnen Sie die Fehlerspannung mit der F4-Taste zwischen 25 V und 50 V umschanten. Der eingestellte Wert erscheint im Display, der Wert wird beim Abschalten des Prüfgerätes gespeichert. | |||
| 27 | Primärdisplayay und Maßeinheiten. | |||
| 28 | Speicherstellen Detaillierte Hinweise zur Nutzung von Speicherstellen finden Sie auf Seite 37. | |||
| 29 | Energiestandwavourn Zusätzliche Hinweise zu Batterien und Energieverwaltungfinden Sie unter „Batterien prüfen und austauschen" auf Seite 41. | |||
| 30 | Erscheint, wenn Sie die Abruftaste drücken und sich gespeicherte Daten anschauen. | |||
| 31 | Erscheint, wenn Sie die Speichertaste drücken. | |||
| 32 | Erscheint, wenn Sie die Prüftaste drücken. Verschwindet nach Abschluss derPrüfung. | |||
| 33 | Erscheint bei Überhitzung des Gerätes. Bei Überhitzung des Gerätes werden die Schleifenprüfung- und FI/RCD-Funktionen verhindert. | |||
| 34 | Erscheint beim Auftreten eines Fehlers. Messungen werden verhindert. Eine Auflistung nebst Erklärungen mölicher Fehlercodes finden Sie unter „Fehlercodes" auf Seite 16. | |||
| 35 | Erscheint, wenn das Gerät Daten über die Amprobe-PC-Software überträgt. | |||
| 36 | Name der sekundären Messfunktion.UN - Prüfspannung zur IsolationsprüfungUF - Fehlerspannung. Misst Neutraleiter gegen Erde.PSC - Voraussichtlicher Kurzschlussstrom. Wird aus gemessener Spannung und Impedanz berechnet. | |||
| 37 | Sekundärdisplayay und Maßeinheiten. Bei manchen Messungen werden mehrere Ergebnisse oder ein anhand der Messergebnisse berechneter Wert zurückgegeben. Dies erfolgt bei: • Volt • FI/RCD-Auslösezeit • Isolationsprüfung • FI/RCD-Auslösestrom • Schleifen-/Leitungsimpedanz | |||
| 38 | Drucken Sie F3 zum Ausgleichen der Messleitungen vor der Durchgangsprüfung. | |||
| 39 | Erscheint, wenn ein Ausgleichswert zur Prüfung vorhanden ist. | |||
| 40 | Potentielle Gefahr. Ferscheint, wenn hohe Spannungen gemessen oder ausgegeben werden. | |||
Eingangsanschlüsse
Mit dem Drehschalter wahren Sie die gewünschte Messfunktion.

| Nummer | Beschreibung |
| 42 | L (Außenleiter) |
| 43 PE (Schutzerde) | |
| 44 N (Neutralleiter) | |
IR-Port verwenden
Die Modelle Telaris ProInstall-100 und Telaris ProInstall-200 sind mit einem IR-Port (Infrarot) ausgestattet (siehe Abbildung 23), über den das Prüfgerät mit einem Computer verbunden und Messdaten über die Amprobe-PC-Software übertragen werden konnen. Auf diese Weise halten sich Fehlersuche und Datenaufzeichnung automatisieren, die Wahrscheinlichkeit von Bedienungsfehlern minimieren sowie Messungsdaten in einem für ihren Bedarf geeigneten Format zusammen, organisieren und anzeigen. Mehr Informationen zum Einsatz des IR-Ports finden Sie unter „Messergebnisse übertragen" auf Seite 40.
Fehlercodes
Unterschiedliche Fehlerzustände werden vom Prüfgerät erkannt und durch das Symbol Δ, das Kürzel „Err" und eine Fehlernummer im Primärisplay angezeigt. Schauen Sie sich dazu die nachstehende Tabelle an. Beim Auftreten solcher Fehler werden Messungen verhindert, laufende Messungen nötigenfalls gestoppt.

Abbildung 6. Fehlanzeige
| Fehlerzustand Code | Lösung | |
| Selbsttest fehlgeschlagen | 1 | Lassen Sie das Prüfgerät vom Amprobe-Kundendienst warten. |
| Überhitzung 2 Warten | en Sie, bis das Prüfgerät abgekühlt ist. | |
| Fehlerspannung 4 | Prüfen Sie die Installation, insbesondere die Spannung zwischen Neutraleiter und Schutzerde. | |
| Ungewöhnlich hoher Sondenwiderstand | 6 | Treiben Sie die Erdspieße tiefer in den Boden. Stampfen Sie den Boden in unmittelbarer Höhe der Erdspieße fest. Befeuchten Sie den Boden um die Erdspieße herum mit Wasser, halten Sie jedoch kein Wasser an den Erdungsleiter gelangen. |
Einschaltoptionen
Zur Auswahl einer Einschaltoption halten Sie die Funktionstaste gedrückt, während Sie die Taste betätigten, anschließend setzen Sie die Taste wieder los. Einschaltoptionen bleiben beim Abschalten des Prüfgerätes erhalten. Schauen Sie sich dazu die nachstehende Tabelle an.
| GB-Modus gewählt Automatischer Leitungtausch gewählt Abbildung 7. Leitungstausch-Modi | |
| Tasten Einschaltoptionen | |
| F3 | Außen- und Neutraleiter vertauschen. Zwei unterschiedliche Betriebsmodi sind möglich. Sie können das Prüfgerät so konfigurieren, dass es im L-n- Modus oder L-n n-L-Modus/arbeitet; siehe Abbildung 7. • Im L-n-Modus dürfen die L- und N-Leiter NIEMALS vertauscht werden. Dies ist eine Vorgabe, die in bestimmten Regionen einschließlich Großbritannien gilt. Das Symbol entscheint im Display und signalisiert, dass L- und N-Leiter vertauscht wurden, eine Messung verhindert wird. Ermitteln und beheben Sie die Ursache dieser Systemfehlers, bevor Sie fortfahren. Im L-n-Modus wird zusammen die FI/RCD x 1/2-Auslösezeit gemäß GB-Vorgaben auf 2 Sekunden eingestellt. • Im L-n n-L-Modus erlaubt das Gerät das Vertauschen der L- und N-Leiter, Messungen sind möglich. Hinweis: An Stellen, an denen gepolte Stecker und Steckdosen eingesetzt werden, kann das Leitungen-vertausch-Symbol ( ) signalisieren, dass die Steckdose nicht korrekt verkabelt wurde. Beheben Sie diese Problem, bevor Sie weitere Messungen ausführren. |
| F4 | Fehlerspannungslimit. Schaltet die Fehlerspannung zwischen 25 V und 50 V um.Die Standardeinstellung beträgt 50 V. |
| MEMORY | Zeigt die Seriennummer des Prüfgerätes. Das Primärdisplay jeigt die ersten vier Ziffern, das Sekundärdisplay die{nachsten vier Ziffern. |
| Durchgangsprüfungssignal. Schaltet das akustische Signal bei der Durchgangsprüfung ein und aus. Per Vorgabe eingeschaltet. | |
Spannung und Freqenz messen

Abbildung 8. Spannungsanzeige/Schalterstellung und Anschlussbelegung
So messen Sie Spannung und Frequenz:
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung V.
- Nutzen Sie bei dieser Messung samtliche Anschlüsse (rot, blau und grün). Beim Messen von Netzspannung konnen Sie Messleitungen oder Netzkabel verwenden.
- Das Primärdisplay (oben) zeigt die Wechselspannung. Das Prüfgerät ermittelt Netzspannungen bis 500 V.Mit der F1-Taste schalten Sie die Spannungsmessung zwischen L-PE, L-N und N-PE um.
- Das Sekundärdisplay (unter) zeigt die Frequenz der Spannung.
Warning
Es ist nicht möglich, die Verbindungen des N- und PE-Anschlusses in der Steckdose durch eine alleinige Spannungsmessung zuverlässig zu überprüfen. Um dies zu gewährleisten, empfehlen wir, dies durch eine Messung der Schleifen- und Leitungsimpedanz zu überprüfen.
Grund damit ist, dass die Spannungen L-N, L-PE und N-PE gleichzeitig vom Prüfgerät gemessen werden und durch offene Leitungen in Zusammenhang mit Widerständen (Lasten) und Kapazitäten des Installationsnetzes in Kombination mit den Innenwiderständen des Prüfgerätes selbst beeinflusst werden. Dieses Phenomen tritt besonderss dann auf, wenn der N fehl/t/offen ist und kann zu einer fehlerhaften Messung/Anzeige führen.
Isolationswiderstand müssen

Abbildung 9. Isolationswiderstand/Schalterstellung und Anschlussbelegung
Warning
Damit es nicht zu Stromschlagen kommt, sollen den Messungen ausschließlich an spannungslosen Stromkreisen durchgefuhrt werden.
So messen Sie den Isolationswiderstand:
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung Riso.
-
Bei dieser Prüfung verwenden Sie die L- und PE-Anschlüsse (rot und grün).
-
Wahlen Sie die Prüfspannung mit F4. Die meisten Isolationsprüfungen werden mit 500 V durchgeführt, allerdings sind lokale Prüfbestimmungen zu beachten.
- Halten Sie TEST gestruckt, bis sich die Messwerte stabilisieren.
Hinweis: Die Messung wird verhindert, falls eine Spannung in der Leitung erkannt wird.
- Das Primärdisplay (oben) zeigt den Isolationswiderstand.
- Das Sekundärdisplay (unter) zeigt die aktuelle Prüfspannung.
Hinweis: Bei normaler Isolierung mit hohem Widerstand sollen die tatsächliche Prüfspannung (UN) grundsätzlich mit der programmierten Spannung übereinstimmen oder diese übertreffen. Bei schlechtem Isolationswiderstand wird die Prüfspannung automatisch reduziert, um den Prüfstrom in einem sicheren Bereich zu halten.
Durchgang prufen

Abbildung 10. Durchgangsanzeige/Schalterstellung und Anschlussbelegung
Eine Durchgangsprüfung wird zur Überprüfung auf intakte Verbindungen eingesetzt; dazu wird eine hoch aufgelöste Widersandsmessung vorgenommen. Dies ist insbesondere bei der Überprüfung von Schutzerdeverbindungen wichtig.
Hinweis: In Ländern, in denen elektrische Stromkreise ringförmig ausgeführrt werden, sollen den Sie eine Ende-zu-Ende-Prüfung des Rings vornehmen.
Warnung
- Messungen sollenn nur an spannungslosen Stromkreisen durchgefuhrt werden.
- Messergebnisse können durch Impedanzen paralleler Schaltungen oder durch Transientenströme beeinflusst werden.
So führen Sie eine Durchgangsprüfung aus:
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung RLO.
- Bei dieser Prüfung verwenden Sie die L- und PE-Anschlüsse (rot und grün).
- Halten Sie die Prüfspitzen der Messleitungen vor der Durchgangsprüfung aneinander. Halten Sie die F3-Taste gedrückt, bis die Ausgleichsanzeige erscheint. Das Prüfgerät misst den Messspitzenwiderstand, speichert den Wert und subtrahiert diesen von den Messwerten. Der Widersstandswert bleibt auch beim Abschalten gespeichert; so,müssen Sie die Schritte nicht bei jedem Einsatz des Instruments wiederholen.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass frische Batterien eingelegt sind, bevor Sie die Messleitungen ausgleichen.
- Halten Sie Tegedrückt, bis sich die Messwerte stabilisieren. Wenn das
Durchgangsprüfungssignal eingeschaltet ist, gibt das Messgerät bei Messwerten unter 2 einen Dauerton aus; bei Messwerten über 2 wird kein kontinuierliches Signal ausgegeben. Falls der Stromkreis Spannung führt, wird der Test nicht ausgeführct, die Wechselspannung erscheint im Sekundärdisplay (unter).
Schleifen-/Leitungsimpedanz messen

Abbildung 11. Schleifen-/Leitungsimpedanz / Schalterstellung und Anschlussbelegung
Schleifenimpedanz (Außenleiter gegen Schutzleiter, L-PE)
Die Schleifenimpedanz ist die zwischen Außenleiter (L) und Schutzerde (PE) gemessene Quellenimpedanz. Zusätzlich konnen Sie den Erdfehlerstrom (PSC) bestimmen. Dieser entspricht dem Strom, der potenziell flieben kann, wenn der Außenleiter mit dem Schutzleiter kurzgeschlossen wird. Das Prüfgerät berechnet den PSC durch Teilen der gesessenen Netzspannung durch die Schleifenimpedanz. Die Schleifenimpedanz-Funktion erzeugt einen Prüfstrom gegen Erde. Falls sich FIs/RCDs im Stromkreis befinden, konnen diese ausgelost werden. Um ein Auslösen zu vermeiden, wahren Sie grundsätzlich die Nichtauslösungsfunktion (ZI No Trip) über den Drehschalter. Bei der Nichtauslösungsfunktion wird eine spezielle Prüfung durchgeführt, die ein Auslösen der FIs/RCDs im System verhindert. Wenn Sie safer sind, dass sich keine FIs/RCDs im Schaltkreis befinden, konnen Sie die ZI-Hochstromfungkction (ZI Hi Current) nutzen, die eine Schnellere Prüfung erhögt.
Hinweis: Falls L- und N-Anschlüsse vertauscht werden, wechselt das Prüfgerät diese automatisch intern und fahr mit der Prüfung fort. Sofern das Prüfgerät zum Einsatz in Großbritannien konfiguriert wurde, wird die Prüfung verhindert. Dieser Zustand wird durch das Symbol ( ) signalisiert.
Tipp: Wir empfehlen zusätzlich zu jeder Schleifenimpendanzmessung ebenfls die Leitungsimpedanz zu messen, um eine korrekte Verdrahtung saferzustellen. Dies stelt die richtige Verbindung von Außenleiter (L) und Neutraleiter (N) fur den Kurzschluss- und Überlastungsschutz safer.
So messen Sie die Schleifenimpedanz im Nichtauslösungsmodus:
Warning
FI/RCD-Auslösing im Schaltkreis verhindern:
- Nutzen Sie für Schleifenmessungen grundsätzlich die Einstellung Z1 NO TRIP
- Bei Vorlast kann der FI/RCD ausgelöst werden.
- FIs/RCDs mit einem Nennfehlerstrom von 10mA werden ausgelost.
Hinweis: Zum Ausführren einer Schleifenimpedanzprüfung in einem Schaltkreis mit einem 10-mA-Fl/RCD, empfehlen wir eine Fl/RCD-Auslösezeitprüfung. Nutzen Sie für diese Prüfung einen Nennprüfstrom von 10 mA, Faktor x 1/2.
Falls die Fehlerspannung unter 25 V oder 50 V (je nach örtlichen Vorgaben) liegt, ist die Schleife in Ordnung. Zur Berechnung der Schleifenimpedanz teilen Sie die Fehlerspannung durch 10 mA (Schleifenimpedanz = Fehlerspannung x 100).
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung Z1 NO TRIP.
- Schlieben Sie alle drei Messleitungen an die L-, PE- und N-Anschlüsse (rot, grün und blau) des Prüfgerätes an. Es dürfen ausschließlich die kalibrierten, mitgelieferten Messleitungen eingesetzt werden! Der Widerstand der kalibrierten Messleitungen wird automatisch vom Ergebnis abgezogen.
- Wahlen Sie mit der F1-Taste L-PE aus. Das Display zeigt Z_L und den Indikator
- Verbinden Sie s amtliche Messleitungen mit L, PE und N des zu prufenden Systems oder schlieBen Sie das Netzkabel an die zu prufende Steckdose an.

Abbildung 12. Display nach der Nullstellung
- Drücken Sie kurz Warten Sie den Abschluss der Prüfung ab. Das Primärdisplay (oben) zeigt die Schleifenimpedanz. In Das Sekundärdisplay (unter) zeigt den voraussichtlichen Kurzschlussstrom (PSC) in Ampere oder Kiloampere.
These Prüfung tauert einige Sekunden. Falls der Stromkreis bei laufender Prüfung getrennt wird, endet die Prüfung automatisch.
Hinweis: Bei Vorlast des Stromkreises können Fehler bei der Prüfung auftreten.
So messen Sie die Schleifenimpedanz bei Hochstromauslösung:
Wenn sich bei der Prüfung keine Fls/RCDs im System befinden, können Sie die Schleifenimpedanzprüfung mit Hochstrom, Außenleiter-Erde (L-PE) ausführten.
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung ZI Y TRIP
- Schlieben Sie alle drei Messleitungen an die L-, PE- und N-Anschlüsse (rot, grün und blau) des Prüfgerätes an. Es dürfen ausschließlich die kalibrierten, mitgelieferten Messleitungen eingesetzt werden! Der Widerstand der kalibrierten Messleitungen wird automatisch vom Ergebnis abgezogen.
- Wahlen Sie mit der F1-Taste L-PE aus. Das Symbol -erscheint und zeigt an, dass der Hochstromauslösungsmodus ausgewählt wurde.
- Wiederholen Sie die Schritte 4 - 8 der vorherigen Prüfung.
Warning
Das Symbol im Display weist auf den Hochstrom-Schleifenmodus hin - sämtliche FIs/ RCDs im System werden ausgelöst.
Schleifenimpedanz (Hochstromauslösung) in IT-Systemen
Die Impedanz, die bei der Prüfung Außenleiter gegen Erde gemessen wird, hängt vom Zustand des IT-Systems ab. Bei intakten Systemen sollene eine sehr hohe Impedanz gemessen werden. Niedrige Impedanzen können durch einen kurzgeschlossenen Überspannungsschutz, eingeschliffene Lasten oder Primärefehler verursacht werden. Es handelt sich um keine gewöhnliche Prüfung, da der Status des Systems besteht sein muss, bevor die eigentliche Bedeutung des Messwertes ermittelt werden kann. Nutzen Sie die Netzmessleitung, schlieben Sie die N-Ader jedoch nicht an das Instrument an - lediglich die Eingänge PE und L werden genutzt. Siehe Abbildung 18a. Hinweis: Bei niedriger Impedanz werden Fls/RCDs bei diesen Test ausgelost.
Leitungsimpedanz
Der Leitungsimpedanz ist die zwischen Außenleitern oder Außenleiter und Neutraleiter gemessene Quellenimpedanz. Diese Funktion ermöglich folgende Prüfungen:
Schleifenimpedanz, Außenleiter gegen Nullleiter.
Tipp: Wir empfehlen zusätzlich zu jeder Schleifenimpendanzmessung ebenfalls die Leitungsimpedanz zu messen, um eine korrekte Verdraughtung sicherzustellen. Dies staat die richtige Verbindung von Außenleiter (L) und Neutraleiter (N) für den Kurzschluss- und Überlastungsschutz sicher.
- Außenleiter-zu Außenleiter-Impedanz bei Dreiphasensystemen.
- Zwei-Leiter L-PE Schleifenmessungen, wenn Neutraleiter nicht verfügbar ist. Somit kann eine 2-Leiter Schleifenmessung mit hoher Stromstarke durchgeführt werden. Verbinden Sie hierzu den Außenleiter mit dem L-Eingang und den Schutzleiter (PE) mit dem N-Eingang. Bei mit FIs/RCDs geschicherten Stromkreisen lässt sich die Verfahren nicht anwenden, da diese ausgelost werden.
Voraussichtlicher Kurzschlussstrom (PSC). Dies ist der Strom, der potenziell flieBen kann, wenn der AuBenleiter gegen den Neutraleiter oder einen anderen Phasenleiter kurzgeschlossen wird. Das Prufgerat berechnet den PSC-Strom durch Teilen der gesessenen Netzspannung durch die Leitungsimpedanz.

Abbildung 14. Anzeige der Leitungsimpedanz
So messen Sie die Leitungsimpedanz:
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung Durch das Symbol zeigt das LC-Display an, dass der Hochstrom-Schleifenmodus gewählt wurde.
- Schlieben Sie die rote Leitung an L (rot), die blaue Leitung an N (blau) an. Es dürfen ausschließlich die kalibrierten, mitgelieferten Messleitungen eingesetzt werden! Der Widerstand der kalibrierten Messleitungen wird automatisch vom Ergebnis abgezogen.
- Wahlen Sie mit der F1-Taste L-N aus.
Warnung
Achten Sie bei diesen Schritt sorgfältig daraufuf, nicht L-PE auszuwahlen, da eine Hochstrom-Schleifenprüfung durchgefuhrt wird. Sümmtliche FIs/RCDs im System werden ausgelöst, wenn Sie fortfahren.
Hinweis: SchlieBen Sie die Messleitungen bei Einphasenprüfung an Außenleiter und Neutraleiter des Systems an. Bei Dreiphasensystemen schlieBen Sie die Messleitungen zur Prüfung der Leitung-zu-Leitung-Impedanz an zwei Phasen an.
-
Drücken Sie kurz TEST. Warten Sie den Abschluss der Prüfung ab.
-
Das Primärdecklay (oben) zeigt die Leitungsimpedanz.
- Das Sekundärdisplay (unter) zeigt den voraussichtlichen Kurzschlussstrom (PSC).
Zur Messung in einem 500-V-Dreiphasensystem wahlen Sie die in Abbildung 15 gezeigte Verbindung.

Abbildung 15. Messung in einem Dreiphasensystem
FI/RCD-Auslösezeit messen

Abbildung 16. Anzeige der FI/RCD-Auslösezeit / Schalterstellung und Anschlussbelegung
Bei dieser Test wird ein kalibrierter Fehlerstrom in den Stromkreis eingespeist, der FI/RCD zum Auslösen bringt. Des Prüfgerät misst die Zeit bis zum Auslösen des FI/RCD und zeigt diese Zeit anschließend an. Diese Prüfung konnen Sie mit Messleitungen oder dem Netzkabel ausführten. Die Prüfung wird an einem unter Spannung stehenden System ausgeführrt.
Sie können das Prüfgerät auch zur Messung der FI/RCD-Auslösezeit im Auto-Modus eingetzen; dies erleichtert die Ausführung der Prüfung, wenn keine zweite Person zur Hand ist.
Hinweis: Bei der Messung der Auslösezeit beliebiger FI/RCD-Typen führt das Prüfgerät zunachst einen Vortest aus und ermittelt, ob die eigentliche Prüfung eine Fehlerspannung oberhalb des Grenzwertes (25 oder 50 V) bewirkt.
Damit keine falschen Auslösezeiten bei Fls/RCDs vom S-Typ (Zeitverzögerung) ermittelt werden, wird zwischen Vortest und eigentlicher Prüfung eine Pause von 30 Sekunden einlegegt. Bei thisem FI/RCD-Typ ist eine Verzögerung erforderlich, da sich Differenzströme zunachst stabilisieren müssen, bevor die eigentliche Prüfung ausgeführrt werden kann.
Warning
- Verlustströme hinter dem Fehlerstrom-Schutzgerät konnen die Messung beeinflussen.
Die angezeigte Fehlerspannung bezieht sich auf den Nennfehlerstrom des FI/RCD. - Potenzialfelder anderer Erdungsin装置en können sich auf die Messung auswirken.
- Dem FI/RCD nachgeschaltete Komponenten (Motoren, Kondensatoren) können zu einer deutlichen Veränderung der Auslösezeit führen.
Hinweis: Falls L- und N-Anschlüsse vertauscht werden, wechselt das Prüfgerät diese automatisch intern und fahrmit mit der Prüfung fort. Falls das Prüfgerät zum Einsatz in Großbritannien konfiguriert wurde, ist keine Prüfung möglich; Sie müssen zunachst ermitteln, warum L und N vertauscht wurden.
Dieser Zustand wird durch das Symbol ( ) signalisiert.
Fls/RCDs vom Typ A und Typ B verfügen nicht über die 1000-mA-Option.
So messen Sie die FI/RCD-Auslösezeit:
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung T .
- Wahlen Sie den FI/RCD-Nennstrom (10, 30, 100, 300, 500 oder 1000mA ) mit der F1-Taste.
- Wahlen Sie den Prüfstrommultiplikator (x12, x 1, x 5 oder Auto) mit der F2-Taste. Bei dieser Prüfung wird gewöhnlich der Multiplikator x 1 eingesetzt.
- Wahlen Sie die FI/RCD-Prüfwellenform mit der F3-Taste:

- Wechselstrom zur Prüfung von AC-Types (FI/RCD-Standardtypen für Wechselstrom) und A-Types (impuls-sensitive Gleichstrom-FIs/RCDs)

- Halbwellenstrom zur Prüfung von A-Typen (impuls-sensitive Gleichstrom-FIs/RCDs)

- Verzogertes Ansprechen zur Prüfung von Wechselstrom-FIs/RCDs vom Typ S
(Wechselstrom-FIs/RCDs mit Zeitverzogierung)

- Verzogertes Ansprechen zur Prüfung von A-FIs/RCDs vom Typ S (impulssensitive
Gleichstrom-FIs/RCDs mit Zeitverzogierung)

- Geglatteter Gleichstrom zur Prüfung von FIs/RCDs vom Typ B

- Verzögertes Ansprechen zur Prüfung von B-FIs/RCDs vom Typ S (geglietteter
Gleichstrom-FIs/RCDs mit Zeitverzogierung)
- Wahlen Sie die Prüfstromphase (0^ oder 180^) mit der F4-Taste. FIs/RCDs sollen mit beiden Phaseneinstellungen geprüft werden, da ihre Ansprechzeit deutlich phasenabhängig ausfallen kann.
Hinweis: Bei FIs/RCDs vom B-Typ ( ) oder S-Typ B ( ) Siie beide
Phaseneinstellungen prufen, alle drei Messleitungen sind erforderlich.
-
Drücken Sie kurz TEST. Warten Sie den Abschluss der Prüfung ab.
-
Das Primäredisplay (oben) zeigt die Auslösezeit.
- Das Sekundärdisplay zeigt die Fehlerspannung relativ zum Nennfehlerstrom.
So messen Sie die FI/RCD-Auslösezeit im Auto-Modus:
- Verbinden Sie das Prüfgerät mit der Steckdose.
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung
- Wahlen Sie den FI/RCD-Nennstrom (10, 30 oder 100mA ) mit der F1-Taste.
- Wahlen Sie den Auto-Modus mit der F2-Taste.
- Wahlen Sie die FI/RCD-Prüfwellenform mit der F3-Taste.
- Drucken Sie kurz TEST
Das Prüfgerät speist den FI/RCD-Nennstrom (Faktor 12 x ) 310 oder 510 ms lang (2 Sekunden in Großbritannien) ein. Die Prüfung endet, wenn der FI/RCD auslösst. Falls der FI/RCDs nicht auslösst, kehrt das Prüfgerät die Phasen um und wiederholt den Test. Bei Auslösung des FI/RCD endet die Prüfung.
Solle der FI/LCD nicht auslösen, stellt das Prüfgerät die ursprüngliche Phaseneinstellung wieder her und speist den FI/RCD-Strom mit dem Faktor x 1 ein. Der FI/RCD solle auslösen, das Prüfergebnis erscheint im Primärdisplay.
- Setzen Sie den FI/RCD zurück.
- Das Prüfgerät kehrt die Phasen um und wiederholt den 1-x-Test. Der FI/RCD sollen auslösen, das Prüfergebnis erscheint im Primärdisplay.
- Setzen Sie den FI/RCD zurück.
- Das Prüfter attellt die ursprüngliche Phaseneinstellung wieder her und speist den FI/RCD Nennstrom mit dem Faktor 5 × 50 ms lang ein. Der FI/RCD solle ausliesen, das Prüftergebnis erscheint im Primärdisplayay.
- Setzen Sie den FI/RCD zurück.
- Das Prüfgerät kehrt die Phasen um und wiederholt den 5-x-Test. Der FI/RCD solle auslösen, das Prüfergebnis erscheint im Primärdisplay.
-
Setzen Sie den FI/RCD zurück.
-
Mit den Aufwärts-/Abwärstasten

konnen Sie sich die Prüfergebnisse aneigen uletzt vorgenommenen Messung, der
Stromprüfung mit Faktor 5 x. Mit der Abwärstaste blättern sie bis zur ersten
Prüfung mit Faktor 12 x zurück.
- Die Prüfergebnisse werden nicht permanent gespeichert. Falls Sie die Prüfergebnisse speichern möchten, drücken Sie MEMORY und führen die unter „Messwerte speichern und abrufen" auf Seite 37 dieser Anleitung angegebenen Schritte aus.
Hinweis: Sie müssen jeder einzeln Prüfergebnis nach der Auswahl mit den Aufwärts-/ Abwärstasten separat speichern.
FI/RCD-Auslösestrom messen

Abbildung 17. FI/RCD-Auslösestrom / Schalterstellung und Anschlussbelegung
These Prüfung misst den FI/RCD Auslösestrom durch Anlagen einer Prüfspannung und schrittweiser Erhöhung des Stromes, bis der FI/RCD auslõst. Für diese Prüfung können Sie die Messleitungen oder das Netzkabel einsetzen. Zur Prüfung von Fls/RCDs vom Typ B ist eine dreiadrige Verbindung erforderlich.
Warnung
- Verlustströme hinter dem Fehlerstrom-Schutzgerät konnen die Messung beeinflussen.
Die angezeigte Fehlerspannung bezieht sich auf den Nennfehlerstrom des FI/RCD. - Potenzialfelder anderer Erdungsin装置en können sich auf die Messung auswirken.
Hinweis: Falls L- und N-Anschlüsse vertauscht werden, wechselt das Prüfgerät diese automatisch intern und fahr mit der Prüfung fort. Falls das Prüfgerät zum Einsatz in Großbritannien konfiguriert wurde, ist keine Prüfung möglich; Sie müssen zunachst ermitteltn, warum L und N vertauscht wurden.
Dieser Zustand wird durch das Symbol ( ) signalisiert.
Fls/RCDs vom Typ A und Typ B verfügen nicht über die 1000-mA-Option.
So messen Sie den FI/RCD-Auslösestrom:
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung IAN
- Wahlen Sie den FI/RCD-Nennstrom (10, 30, 100, 300 oder 500mA ) mit der F1-Taste.
-
Wahlen Sie die FI/RCD-Prüfwellenform mit der F2-Taste:
-
Wechselstrom zur Prüfung von AC-Typen (FI/RCD-Standardtypen für Wechselstrom) und A-Type (impuls-sensitive Gleichstrom-FIs/RCDs)
- Halbwellenstrom zur Prüfung von A-Typen (impulssensitive Gleichstrom-FIs/RCDs)
- Verzogertes Ansprechen zur Prüfung von Wechselstrom-FIs/RCDs vom Typ S (Wechselstrom-FIs/RCDs mit Zeitverzögerung)
- Verzogertes Ansprechen zur Prüfung von A-FIs/RCDs vom Typ S (impulssensitive Gleichstrom-FIs/RCDs mit Zeitverzögerung)
-
Geglätteter Gleichstrom zur Prüfung von FIs/RCDs vom Typ B
-
Verzogertes Ansprechen zur Prüfung von B-FIs/RCDs vom Typ S (geglietteter Gleichstrom-FIs/RCDs mit Zeitverzögerung)
-
Wahlen Sie die Prüfstromphase (0° oder 180°) mit der F4-Taste. Fls/RCDs sollen mit beiden Phaseneinstellungen geprüft werden, da ihre Ansprechzeit deutlich phasenabhängig ausfallen kann.
Hinweis: Bei FIs/RCDs vom B-Typ () oder S-Typ B () nise Sie beide Phaseneinstellungen prufen, alle drei Messleitungen sind erforderlich.
-
Drücken Sie kurz TEST. Warten Sie den Abschluss der Prüfung ab.
-
Das Primärdisplay (oben) zeigt die Auslösezeit.
FI/RDC-Prüfung in IT-Systemen
Bei der FI/RCD-Prüfung an Einsatzorten mit IT-Systemen ist ein spezielles Prüfverfahren erforderlich, da die Schutzerdeverbindung lokal geerdet, nicht direkt an die Netzstromversorgung gebunden wird.
Die Prüfung wird mit Messleitungen am Schaltkasten durchgeführt. Zur FI/RCD-Prüfung in IT-Systemen nutzen Sie die in Abbildung 18 gezeigte Anschlussart.

Abbildung 18. Anschluss zur FI/RCD-Prüfung in IT Systemen.
Der Prüfstrom tritt an der Oberseite des F1/RCD in den L-Anschluss ein und kehrt über den PE-Anschluss zurück.
Alternatives Verfahren
Bei der Fl/RCD-Prüfung an der Steckdose in IT-Systemen: Nutzen Sie die Netzmessleitung, schlieben Sie die N-Ader jedoch nicht an das Instrument an – lediglich die Eingänge PE und L werden genutzt. Siehe Abbildung 18a.

Abbildung 18a.
Erdungswiderstand messen

Abbildung 19. Anzeige des Erdungswiderstandes / Schalterstellung und Anschlussbelegung
Der Erdungswiderstand wird über drei Leiter gemessen; mit zwei Erdspießen und einer Erdungselektrode. Zu dieser Prüfung benötigen Sie das zusätzliche Erdungsspießset. Der Anschluss erfolgt gemäß den Angaben in Abbildung 20.
Die hochste Genauigkeit wird erzielt, wenn der Abstand des mittleren ErdspieBes 62% des Abstands zum entfernten ErdspieB betragt. Die ErdspieBe sollen in einer geraden Linie gesetzt, die Leitungen voneinander getrennt werden, damit es nicht zu gegenseitiger Beeinflussung kommt.
- Die Erdungselektrode sollen beim Ausführren der Prüfung vom elektrischen System getrennt werden. Der Erdungswiderstand sollen nicht in einem spannungsführenden System gemessen werden.

Abbildung 20. Erdungswiderstandprüfung, Anschlussbelegung
So messen Sie den Erdungswiderstand:
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung R_E
-
Drücken Sie kurz (TEST). Warten Sie den Abschluss der Prüfung ab.
-
Das Primärdisplay (oben) zeigt den Erdungswiderstand.
Die zwischen den Prüfkontakten ermittelte Spannung wird im Sekundärdisplay angezeigt. Der Test wird ausgesetzt, falls die Spannung mehr als 10V beträgt. - Bei starken Störungen, erscheint Err 5 im Display. (Die Genauigkeit der Messung wird durch Störungen beeinträchtigt.) Mit der Abwärststate (睁开 sie den gemessenen Wert an. Mit der Aufwärststate (kehren Sie wieder zur Fehlanzeige Err 5 darüber.
- Bei einem zu hohen Sondenwiderstand wird Err 6 angezeigt. Der Sondenwiderstand lasst sich eventuell reduzieren, indem die Prüferdspiebe tiefer in den Boden getrieben oder die Erde um die Prüfspiebe herum angefeucht wird.
Phasenfolge messen


Abbildung 21. Phasenfolgeanzeige / Schalterstellung und Anschlussbelegung
Zur Prüfung der Phasenfolge fühmen Sie die Anschlusses wie in Abbildung 22 gezeigt vor.

Abbildung 22. Anschlüsse bei Phasenfolgeprüfung
So führn Sie eine Prüfung der Phasenfolge aus:
-
Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung
-
Das Primärdisplay (oben) zeigt:
-
123 bei korrekter Phasensequenz.
321 bei umgekehrter Phasensequenz. - Falls eine unzureichende Spannung erkannt wird, werden Striche (---) anstelle von Zahlen angezeigt.
Speichermodus
Sie konnen Messwerte im Prüfgerät speichern:
- Telaris ProInstall-100-bis 399
- Telaris ProInstall-200-bis 1399
Die bei jeder Messung gespeicherten Daten setzen sich aus der eigentlichen Prüffunktion und samtlichen vom Anwender auswählbaren Parametern zusammen.
Den Daten der einzelnen Messungen werden Datenatznummern, Datenunternummern und eine Daten-ID zugewiesen. Speicherstellenfelder werden wie nachstehend beschrieben verwendet.
| Feld Beschreibung |
| a —— Verwenden Sie das Datensatzfeld (a) zur Angabe eines Ortes; beispiselsweise eines Raumes oder einer Schalttafelnummer. |
| b —— Verwenden Sie das Datenunterfeld (b) zur Angabe einer Schaltkreisnummer. |
| c —— Das Daten-ID-Feld (c) entspricht der Messungsummer. Die Messungsummer wird automatisch erhöht. Die Messungsummer kann auch einen zuvor benutzten Wert annehmen, um eine vorherige Messung zu überschieben. |
So wechseln Sie in den Speichermodus:
- Rufen Sie den Speichermodus mit der Taste (MEMORY) auf.
Das Display wechselt zur Speichermodusanzeige. Im Speichermodus erscheint das Symbol im Display.
Das primäre numerische Display zeigt die Datenatznummer (a, 1 - 9999). Das sekundäre numerische Display zeigt die Datenunternummer (b, 1 - 9999). Die Daten-ID (c, 1 - 9999) erscheint, wenn Sie die F1-Taste mehrere Male drücken. Eine der Speicherstellen, a, b oder c, blinkt und zeigt an, dass diese Nummer mit den Aufwärts-/Abwärstasten geändert werden kann.
- Zum Aktivieren der zu ändernden Datenatznummer drücken Sie die F1-Taste. Die Datenatznummer blinkt. Zum Aktivieren der zu ändernden Datenunternummer drücken Sie die F1-Taste. Die Datenunternummer blinkt. Zum Ändern der Daten-ID drucken Sie die F1-Taste noch einmal.
- Mit der Abwärstaste (▲) vermindern, mit der Aufwärstaste (▲) erhöhen Sie die aktive Nummer. Zum Speichern der Daten kann die Nummer auf jeder beliebigen Wert eingestellt werden; darauf können Daten auch überschreiben werden, sofern zulässig. Beim Datenabrf konnen nur bereits zuvor genutzte Werte eingestellt werden.
Hinweis: Wenn Sie die Aufwärts-/Abwärstasten ( einmal drücken, werden die Nummern schrittweise erhöht oder vermindert. Zum fortlaufenden Erhöhen oder Vermindern halten Sie die Aufwärts-/Abwärstasten gedrückt.
Messergebnisse speichern
So speichern Sie einen Messwert:
- Rufen Sie den Speichermodus mit der Taste (MEMORY) auf.
- Stellen Sie die Datenidentität mit der F1-Taste und den Aufwärts-/Abwärstasten ( ) ein.
-
Speichern Sie die Daten mit der F2-Taste.
-
Falls der Speicher voll ist, erscheint FULL im Primärdisplay. Mit der F1-Taste wahren Sie eine andere Datenidentität, mit MEMARSyen Sie den Speichermodus.
- Sofern der Speicher nicht voll ist, werden die Daten gespeichert, das Prüfgerät verlässt den Speichermodus automatisch, im Display erscheint wieder der zuvor genutzte Prüfmodus.
- Falls die Datenidentität bereits zuvor benutzt wurde, erscheint STO? im Display. Durch eine weitere Betätigung der F2-Taste speichern Sie die Daten, mit F1 wahren Sie eine andere Datenidentität, mit MEMABEN sie den Speichermodus.
Messergebnisse abrufen
So rufen Sie eine Messung wieder ab:
- Rufen Sie den Speichermodus mit der Taste auf.
- Wechseln Sie mit der F3-Taste in den Abrufmodus.
- Stellen Sie die Datenidentität mit der F1-Taste und den Aufwärts-/Abwärstasten (▲) ein. Falls noch keine Daten gespeichert wurden, erschinen Striche inSAMtlichen Feldern.
- Drücken Sie zum Datenabrf die F3-Taste. Die Anzeige des Prüfgerätes wechselt zum Prüfmodus, der bei den abgerufen Messwerten verwendet wurde; allerdings wird weiterhin das Symbol MEMORY angezeigt, das signalisiert, dass sich das Prüfgerät nach wie vor im Speichermodus befindet.
- Mit F3 schalten Sie zwischen Daten-ID-Bildschirm und dem Bildschirm mit abgerufenen Daten um; so können Sie die aufgerufene Daten-ID ablesen und wahlweise weitere Daten abrufen.
- Mit MEMORY konnen Sie den Speichermodus jederzeit verlassen.
Speicher loschen
So löschen Sie den gesamten Speicher
- Rufen Sie den Speichermodus mit der Taste (MEMORY) auf.
- Drücken Sie F4. Clr? erscheint im Primärdisplay.
- Zum Löschen samtlicher Speicherstellen drücken Sie die F4-Taste noch einmal. Das Prüfgerät kehrt wieder zum Messungsmodus darüber.
Messergebnisse übertragen

Abbildung 23. IR-Adapter entschließlich
So übertragen Sie Messergebnisse:
- Schlieben Sie das serielle IR-Kabel an den seriellen Anschluss des PCs an.
- Verbinden Sie den IR-Adapter wie in Abbildung 23 gezeichnet mit dem Prüfgerät.
- Starten Sie die Amprobe-PC-Software.
- Schalten Sie das Prüfgerät mit ein.
- In der Softwaredokumentation finden Sie umfangreiche Hinweise zur Datenübertragung vom Prüfgerät.
Prüfgerät warten
Kalibrierung
Um sicher zu stellen, dass das Gerät stets innerhalb der Toleranzen misst und arbeitet empfehlen wir ein regelmäßiges Kalibrierinterval von 1 Jahr.
Reinigung
Wischen Sie das Gehäuse von Zeit zu Zeit mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel ab. Verwenden Sie keine Scheuer- oder Lösungsmittel.
Schmutz und Feuchtigkeit an den Anschlüssen konnen die Messergebnisse verfüllschen.
So reinigen Sie die Anschlüsse:
- Schalten Sie das Prüfgerät aus, trennen SieSAMTliche Messleitungen.
- Schütteln Sie Verschmutzungen aus den Anschlüssen.
- Feuchten Sie ein Wattestübchen mit reinem Alkohol an. Säubern Sie die einzelnen Anschlüsse und den Bereich darum herum mit dem Wattestübchen.
Batterien prüfen und austauschen
Die Batteriespannung wird kontinuierlich vom Prüfgerät überwacht. Falls die Spannung unter 6 V (1 V pro Zelle) abfällt, erscheint die Energiestandwarnung Display und weist darauf auf hin, dass die Batteriekapazität zur Neige gehen. Die Energiestandwarnung verbleibt im Display, bis Sie die Batterien austauschen.
Warning
Um falschen Messwerten vorzubeugen, die eventuell zu Stromschlagen oder Verletzungen führen können, tauschen Sie erschöpfte Batterien unverzüglich aus, sobald die Energiestandwarning ( e ) scheint.
Achten Sie darauf, die Batterien richtig herum einzulegen. Falsch eingelegte Batterien konnen auslaufen.
Tauschen Sie die Batterien gegen sechs AA-Batterien aus. Das Prüfgerät wird mit Alkali-Trockenbatterien geliefert, Sie konnen jedoch auch NiCD- oder NiMH-Akkus (jeweils 1,2 V Spannung) verwenden. Zusätzlich konnen Sie sich die Batteriespannung anzeigen halten und Batterien oder Akkus so bereits austauschen, bevor es kritisch wird.
Warning
Damit es nicht zu Stromschlagen oder Verletzungen kommt, trennen Sie die Messleitungen und sümmtliche weiteren Verbindungen, bevor Sie die Batterien wechseln. Damit es nicht zu Beschädigungen oder Verletzungen kommt, installmenten Sie ausschließlich Ersatzsanierungen, deren Ampere-, Spannings- und Charakteristikangaben exakt mit den Angaben im Abschnitt Allgemeine technische Daten dieser Anleitung übereinstimmen. So tauschen Sie die Batterien aus (schauen Sie sich Abbildung 24 an):
- Schalten Sie das Prüfgerät mit aus.
- Trennen Sie die Messleitungen von den Anschlüssen.
- Offnen Sie den Batteriefachdeckel, indem Sie die Batteriefachdeckelschrauben (3) mit einem normalen Schlitzschraubendreher eine Viertelumdrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Betätigen Sie den Freigabieriegel, schiben Sie den Batteriehalter aus dem Prüfgerät.
- Tauschen Sie die Batterien aus, bringen Sie den Batteriefachdeckel anschließend wieder an. Hinweis: Sümmtliche gespeicherten Daten gehen verloren, wenn die Batterien nicht innerhalb etwa einer Minute ausgetauscht werden.
- Fixieren Sie den Batteriefachdeckel, indem Sie die Schrauben eine Viertelumdrehung im Uhrzeigersinn drehen.

Abbildung 24. Batterien austauschen
Sicherung prufen
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung RLO 2. Halten Sie die Messspitzen aneinander, halten Sie teredrückt.
- Bei einer defekten Sicherung erscheinen FUSE oder Err1 im Display; das Prüfgerät ist beschädigt und muss repariert werden. Wenden Sie sich zur Reparatur an den Amprobe-Kundendienst (siehe Amprobe kontaktieren).
Detaillierte Spezifikationen
Merkmale
| Messfunktion Telaris ProInstall-100 | Telaris ProInstall-200 | |
| Spannung und Freqenz √ √ | ||
| Verkabelungspolaritätsprüfung √ | √ | |
| Isolationswiderstand √ √ | ||
| Schleifen- und Leitungswiderstand | √ | √ |
| Voraussichtlicher Kurzschlussstrom (PSC/IK) | √ | √ |
| FI/RCD-Auslösezeit √ √ | ||
| FI/RCD-Auslösestrom √ √ | ||
| Automatische FI/RCD-Prüfsequenz | -√ | |
| Prüfung impulssensitiver Fls/RCDs (Typ A) | √ | √ |
| Prüfung von Gleichstrom (gegliett)-sensitiver Fls/RCDs (Typ B) | -√ | |
| Erdungswiderstand -√ | ||
| Phasenfolgeanzeige √ √ | ||
| Weitere Merkmale | ||
| Beleuchtes Display √ √ | ||
| Speicher | √ √ | |
| Speicher, Schnittstelle | ||
| Computerschnittstelle | √ √ | |
| Software | √ √ | |
| Mitgeliefertes Zubehör | ||
| Transportetui | √ √ | |
| Fernsonde | √ √ | |
Allgemeine technische Daten
| Spezifikation | Charakteristik |
| Größe | 11 × 26 × 13 cm (L x B x H) |
| Gewicht (mit Batterien) | 1,5 kg |
| Batterietyp, -anzahl | Typ AA, 6 Stück |
| Batterietyp Alkali-Trockenbatteri | en mitgeliefert. Betrieb mit 1,2-V- NiCd- oder NiMH-Akkus möglich (separat erhältlich) |
| Batterielaufzeit (typisch) 200 Stunden im Leerlauf | |
| Sicherung T3, 15 A, 500 V, 1,5 kA | 6,3 x 32 mm |
| Betriebstemperatur 0 - 40 °C | |
| Relative Luftfeuchtigkeit 80 % bei 10 - 30 °C, 70 % bei 30 - 40 °C | |
| Einsatzhöhe 0 - 2000 m | |
| Dichtigkeit IP 40 | |
| EMV Entspritt EN61326-1: 2006 | |
| Sicherheit Entspritt EN61010-1 | dritte Ausgabe. Entspritt EN/IEC 61010-031:2002 + A1:2008. Überspannungskategorie: 500 V/CAT III 300 V/CAT IV Die Messkategorie III gilt für Messungen an Gebäudeinstallationen. Beispiele: Verteiler, Unterbrecher/Schalter, Verkabelung und Verdraughtung. Ausrüstung der Kategorie IV wurde zum Schutz gegen Transienten auf Primärversorgungsebene wie Strommessgeräten, Oberleitungen oder Erdkabeln entwickelt. Leistung: EN61557-1, EN61557-2, EN61557-3, EN61557-4, EN61557-5, EN61557-6, EN61557-7 zweite Ausgabe. EN61557-10 ersten Ausgabe. |
| Verschmutzungsgrad 2 | |
| Maximalspannung zwischen samtlichen Anschlüssen und Erde | 500 V |
Präzision elektrischer Messungen
Die Messungsprazision wird ± (% des Messwertes + Anzeigstellen) bei 23^ ± 5^, ≤ 80% RL angegeben. Im Temperaturbereich -10 °C bis 18 °C sowie 28 °C bzw. 40 °C kann die Genaigung pro Grad Celsius im Faktor 0,1 x von der Genaigungsangabe abweichen. Die folgenden Tabellen halten sich zur Bestimmung der maximalen oder minimalen Anzeigewerte unter Berücksichtigung der maximalen Betriebsunsicherheit des Prüfgerätes gemäß EN61557-1, 5.2.4 einsetzen.
Spannungsmessung
| Bereich Auflösung Genauigkeit | 50 Hz - 60 Hz | Eingangsimpedanz Überlastungsschutz | |
| 500 V 0,1 V 2 % | + 3 Stellen 3,3 | MΩ 660 V rms | |
Durchgangsprüfung (R_LO)
| Bereich (Auto-Bereichswahl) | Auflösung | Leerlaufspannung | Genauigkeit |
| 20 Ω | 0,01 Ω | >4 V | ± (3 % + 3 Stellen) |
| 200 Ω | 0,1 Ω | >4 V | ± (3 % + 3 Stellen) |
| 2000 Ω | 1 Ω | >4 V | ± (3 % + 3 Stellen) |
| Hinweis: Bei einem frischen Satz Batterien können etwa 2500 Durchgangsprüfungen ausgeführct werden. | |||
| Bereich RLO | Prüfstrom |
| 7,5 Ω 210 mA | |
| 35 Ω 100 mA | |
| 240 Ω 20 mA | |
| 2000 Ω 2 mA |
Spannungsmessung
| Prüfsonden-Nullstellung Me | ssleitungen mit F3 ausgleichen. Bis 2 Ω Leitungswiderstand konnen abgezogen werden. Fehlermeldung bei > 2 Ω. |
| Erkennung spannungsführender Leiter | Prüfung wird verhindert, wenn eine Klemmenspannung > 10 V Wechselspannung zu Beginn der Prüfung erkannt wird. initiation of test. |
Isolationswiderstandsmessung (R_ISO)
| Prüfspannungen 100, 250, 500, 1000 V | |
| Genaugigkeit der Prüfspannung (bei Nennstrom) | +10 %, -0 % |
| PrüfungSpannung | IsolationWiderstandsbereich | Auflösung Prüf | strom Genauigkeit | |
| 100 V | 100 kΩ bis 20 MΩ | 0,01 MΩ | 1 mA bei 100 kΩ5 Stellen) | ± (5 % + 5 Stellen) |
| 20 MΩ bis 100 MΩ 0,1 | MΩ ± (5 % + | 5 Stellen) | ||
| 250 V | 10 kΩ bis 20 MΩ | 0,01 MΩ | 1 mA bei 250 kΩ5 Stellen) | ± (5 % + 5 Stellen) |
| 20 MΩ bis 200 MΩ 0,1 | MΩ ± (5 % + | |||
| 500 V | 10 kΩ bis 20 MΩ | 0,01 MΩ | 1 mA bei 500 kΩ5 Stellen) | ± (5 % + 5 Stellen) |
| 20 MΩ bis 200 MΩ 0,1 | MΩ ± (5 % + | |||
| 200 MΩ bis 500 MΩ | 1 MΩ | ±10 % | ||
| 1000 V | 100 kΩ bis 200 MΩ | 0,1 MΩ | 1 mA bei 1 MΩ | ± (5 % + 5 Stellen) |
| 200 MΩ bis 1000 MΩ | 1 MΩ | ±10 % | ||
| Hinweis: Bei einem frischen Satz Batterien können etwa 1750 Isolationsprüfungenausgeführt werden. | ||||
| Auto-Entladung | Entladungszeitkonstante < 0,5 Sekunden bei C = 1 μF oder weniger. or less. |
| Erkennung spannungsführender Leiter | Prüfung wird verhindert, wenn eine Klemmenspannung > 30 V zu Beginn der Prüfung erkannt wird. |
| Maximale kapazitive Last | Einsatzbereit bis 5 μF Last. |
Schleifen-/Leitungsimpedanz: Nichtauslösungsmodi oder Hochstromauslösungsmodi
| Netzeingangsspannungsbereich | 100 – 500 V Wechselspannung (50/60 Hz) |
| Eingangsanschluss (Auswahr per Taste) | Schleifenimpedanz:Phase gegen Erde |
| Leitungsimpedanz:Phase gegen Neutralleiter | |
| Einschänkung aufeinanderfolgender Prüfungen | Automatische Abschaltung bei Überhitzung interner Komponenten. Auch bei FI/RCD-Prüfung erfolgt eine automatische thermische Abschaltung. |
| Maximaler Prüfstrom bei 400 V 1 | 2 A, sinusfürmig, über 10 ms |
| Maximaler Prüfstrom bei 230 V 7 | A, sinusfürmig, über 10 ms |
| Bereich Auflösung Genauigkeit [1] | ||
| 20 Ω 0,01 Ω | Nichtauslösung | smodus: ± (4 % + 6 Stellen) |
| Hochstrommodus: ± (3 % + 4 Stellen) | ||
| 200 Ω 0,1 Ω | ±(5 %) | |
| 2000 Ω 1 Ω | ±6 % | [2] |
| Hinweis: [1] Gültig bei Widerstand des Neutraleiterkreises < 20 Ω und bis zu einem Systemphasenwinkel von 30 °. [2] Gültig bei Netzspannung> 200 V. | ||
Voraussichtlicher-Kurzschlussstrom-Prüfung (PSC/k)
| Berechnung Der voraussichtlich | Kurzschlussstrom (PSC/IK) wird durch jeweils Division der gesessenen Netzspannung durch den gesessenen Schleifenwiderstand (L-PE) oder Leitungswiderstand (L-N) ermittelt. | |
| Bereich 0 - 10 kA | ||
| Auflösung und Einheiten Aufwand | ösung Einheiten | |
| IK< 1000 A | 1 A | |
| IK>1000 A | 0,1 kA | |
| Genauigkeit | Durch Genauigkeit von Schleifenwiderstand und Netzspannungsmessungen ermittelt. | |
FI/RCD-Prüfung
Geprüfte FI/RCD-Typen
| FI/RCD-Typ [6] | Teleris ProInstall-100 | Teleris ProInstall-200 | |
| \( AC^{[1]} \) | \( G^{[2]} \) | ✓ | ✓ |
| AC | \( S^{[3]} \) | ✓ | ✓ |
| \( A^{[4]} \) | G | ✓ | ✓ |
| AS | ✓ | ✓ | |
| \( B^{[5]} \) | G | ✓ | |
| AS | ✓ | ||
| Hinweis: [1] AC – reagiert auf Wechselspannung [2] G – allgemein, keine Verzögerung [3] S – Zeitverzögerung [4] A – reagiert auf Impulssignale [5] B – reagiert auf gegliottete Gleichspannung [6] FI/RCD-Prüfung wird bei Spannungen > 265 V Wechselspannung verhindert FI/RCD-Prüfungen nur zugelassen, wenn gewähler Strom multipliziert mit dem Erdungswiderstand unter 50 V liegt. | |||
Prüfsignale
| FI/RCD-Typ Prüfsignalbeschreibung | |
| AC (sinusfürmig) | Bei der Wellenform handelt es sich um eine im Nulldurchgang beginnende Sinuswelle. Die Polarität wird durch die Phasenwahl (0 °-Phasenbeginn bei aufsteigendem Nulldurchgang, 180 °-Phasenbeginn bei absteigendem Nulldurchgang) bestimmt. Die Höhe des Prüfstroms beträgt bei s amtlichen Prüfungen lₐn x Multiplikator. |
| A (Halbwelle) | Bei der Wellenform handelt es sich um eine bei Null beginnende, gleichgerichtete Sinushalbwelle. Die Polarität wird durch die Phasenwahl (0 °-Phasenbeginn bei aufsteigendem Nulldurchgang, 180 °-Phasenbeginn bei absteigendem Nulldurchgang) bestimmt. Die Höhe des Prüfstroms beträgt 2,0 x lₐn (rms) x Multiplikator bei s amtlichen Prüfungen bei lₐn = 0,01A. Die Höhe des Prüfstroms beträgt 1,4 x lₐn (rms) x Multiplikator bei s amtlichen Prüfungen bei anderen lₐn-Werten. |
| B (DC) Hierbei handelt es sich um einen geglietteten Gleichspannungsstrom gemäß EN61557-6 Anhang A. | |
Geprüfte FI/RCD-Typen
| Prüffunktion | FI/RCD-Stromauswahl | |||||
| 10 mA 30 | mA 100 mA | [1] | 300 mA [1] | 500 mA [1] | 1000 mA [2] | |
| x 1/2, 1 √ √ √ √ | √ √ | |||||
| x 5 √ √ √ | ||||||
| Rampe √ √ √ √ | √ √ | |||||
| Auto √ √ √ | ||||||
| Hinweis: Netzspannung 100 V - 265 V Wechselspannung, 50/60 Hz [1] Bei FIs/RCDs vom Typ B ist ein Netzspannungsbereich von 195 V - 265 V erforderlich. [2] Nur FIs/RCDs vom AC-Typ. | ||||||
| Strommultiplikator | * FI/RCD-Typ | Messbereich | Auslösezeitgenaigung | |
| Europa G | Großbritannien | |||
| x 1/2 G 310 ms | 2000 ms ± (2 % der Anzeige + 2 ms) | |||
| x 1/2 S | 510 ms | 2000 ms ± (2 % der Anzeige + 2 ms) | ||
| x 1 G 310 ms | 310 ms | ± (2 % der Anzeige + 2 ms) | ||
| x 1 | S | 510 ms | 510 ms | ± (2 % der Anzeige + 2 ms) |
| x 5 | G | 50 ms | 50 ms | ± (2 % der Anzeige + 2 ms) |
| x 5 | S | 160 ms | 160 ms | ± (2 % der Anzeige + 2 ms) |
| Hinweis: * G – allgemein, keine Verzögerung * S – Zeitverzögerung | ||||
Maximale Auslösezeit
| FI/RCD I | ΔN | Auslösezeitlimits |
| AC G, A, B x 1 unter 300 ms | ||
| AC G-S, A-S, B-S x 1 zwischen 130 ms und 500 ms | ||
| AC G, A, B x 5 unter 40 ms | ||
| AC G-S, A-S, B-S x 5 zwischen 50 ms und 150 ms |
FI/RCD-Auslösestrommessung/Rampenverfahren (I_ N)
| Strombereich Schrittgroße | Messbereich | Messung Genauigkeit | ||
| Typ G Typ | S | |||
| 30 % bis 110 % des FI/RCD-Nennstroms [1] | 10 % von IΔN[2] | 300 ms/Schritt | 500 ms/Schritt ±5 % | |
| Hinweise [1] 30 % bis 150 % bei Typ A IΔN >10 mA 30 % bis 210 % bei Typ A IΔN = 10 mA 20 % bis 210 % bei Typ B Festgelegte Auslösestrombereiche (EN 61008-1): 50 % bis 100 % bei Typ AC 35 % bis 140 % bei Typ A (>10 mA) 35 % bis 200 % bei Typ A (≤10 mA) 50 % bis 200 % bei Typ B [2] 5 % bei Typ B | ||||
Erdwiderstandsprüfung
Nur Telaris ProInstall-200. Dieses Gerät ist zur Installationsprüfung in verfahrenstechnischen Anlagen, Industrie- und händlichen Installationen vorgesehen.
| Bereich Auflösung Genauiigkeit | |
| 200 Ω 0,1 Ω ± (3 % + 5 | Stellen) |
| 2000 Ω 1 Ω ± (5 % + 10 | Stellen) |
| Bereich: \( {\mathrm{R}}_{\mathrm{E}} + {\mathrm{R}}_{\mathrm{{PROBE}}}{}^{\left\lbrack 1\right\rbrack } \) | Prüfstrom |
| 2200 Ω | 3,5 mA |
| 16000 Ω | 500 µA |
| 52000 Ω | 150 µA |
| Hinweis [1] Ohne externe Spannungen | |
| Frequenz | Ausgangsspannung |
| 128 Hz | 25 V |
| Erkennung spannungsführender Leiter | Die Prüfung wird verhindert, wenn eine Klemmenspannung > 10 V Wechselspannung zu Beginn der Prüfung erkannt wird. |
Phasenfolgeanzeige
| Symbol | - Phasenfolgeanzeige ist aktiv. |
| Phasenfolgeanzeige Zeigt bei ric | tiger Reihenfolge „1-2-3" an. Zeigt bei falscher Folge „3-2-1" an. Striche anstelle von Zahlen zeigen an, dass keine gültige Bestimmung möglich war. |
| Netzingangsspannungsbereich (Phase-zu-Phase) | 100 – 500 V |
Netzverkabelungsprüfung
Symbole (3) gegen Umkehrung der L-PE- oder L-N-Anschlüsse an. Der Einsatz des Prüfgerätes wird verhindert, ein Fehlercode erzeugt, wenn die Eingangsspannung nicht zwischen 100 V und 500 V liegt. Bei Schleifen- und FI/RCD-Prüfungen in Großbritannien wird die Prüfung bei Vertauschen der L-PE- oder L-N-Anschlüsse verhindert.
Messbereiche und Unsicherheiten gemäß EN 61557
| Funktion | Anzeigebereich RANGE | EN 61557 Messbereich Betriebsunsicherheit | Nennwerte |
| RLO | 0,00 Ω - 2000 Ω | 0,3 Ω - 2000 Ω ± (10 % + 3 Stellen) | 4,0 VDC < UQ < 12 VDC RLO ≤ 2,00 Ω IN ≥ 200 mA |
| RISO | 0,00 MΩ - 1000 MΩ | 1 MΩ - 200 MΩ ± (12 % + 3 Stellen) 200 MΩ - 1000 MΩ ± (15% + 5 Stellen) | UN = 100 / 250 / 500 / 1000 VDC IN = 1,0 mA |
| ZI | Z1 (Nichtauslösung) 0,00 Ω - 2000 Ω | 0,5 Ω - 2000 Ω ± (15% + 8 Stellen) | UN = 230 / 400 VAC f = 50 / 60 Hz IPSC = 0 A - 10,0 kA |
| Z1 (Hochstrom) 0,00 Ω - 2000 Ω | 0,3 Ω - 200 Ω ± (10 % + 5 Stellen) | ||
| ΔT, I ΔN | ΔT 0,0 ms - 2000 ms | 25 ms - 2000 ms ± (10 % + 2 Stellen) | ΔT bei 10 / 30 / 100 / 300 / 500 / 1000 mA |
| IΔN 3 mA - 550 mA | 3 mA - 550 mA ± (10 % + 2 Stellen) | IΔN = 10 / 30 / 100 / 300 / 500 mA | |
| Volt | 0,0 VAC - 500 VAC | 50 VAC - 500 VAC ± (3% + 3 Stellen) | UN = 230 / 400 VAC f = 50 / 60 Hz |
| Phase | 1:2:3 | ||
| RE | 0,0 Ω - 2000 Ω | 10 Ω - 2000 Ω ± (10 % + 3 Stellen) | f = 123 Hz |
Indikation for fassekvens
Kiertokytkimen kaytto 6
Painikkeiden tunteminen 7
Nayton tunteminen 8
Tulolitannat 9
IR-portin kayttaminen 10
Vikakoodit 10
Slik maler du jordmotstand:
- Vri den roterende bryteren til R_E -posisjonen.
- Trykk og slipp TEST.Vent til testen er fullfort.

Figur 24. Erstattete batteriene