Güde 20072 - Schweißgerät

20072 - Schweißgerät Güde - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Güde 20072 - page 4
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Produktinformationen

Marke : Güde

Modell : 20072

Kategorie : Schweißgerät

Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch 20072 - Güde und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. 20072 von der Marke Güde.

BEDIENUNGSANLEITUNG 20072 Güde

3Gerät Die Schweißgeräte für das Manuelle Schutzgasschweißen mit automatischem Drahtvorschub ermöglichen das Verbinden von Metallteilen durch einen Schmelzprozess der zu verbindenden Kanten und des Zusatzwerkstoffes. Das Schmelzen wird durch den Lichtbogen hervorgerufen, der zwischen dem zu schweißenden Material und dem kontinuierlich aus dem Ende des Brenners austretenden Metalldraht, der als Zusatzwerkstoff zur Verbindung der Teile dient, entsteht. Ein höherer Schweißstrom erlaubt das Schweißen eines dickeren Blechs. Für Schäden die durch Nichtbeachten dieser Anweisungen entstehen wird keine Haftung übernommen. Produktübersicht

  • Dieses Schutzgas-Schweißgerät der MAG-Serie ist für leichtere Schweißarbeiten ausgelegt. Es entspricht dem Sicherheitsstandard EN 60974-1. Das Gerät arbeitet mit Einphasen-Eingangsspannung und Gleichstrom am Ausgang. Es wird hauptsächlich für das Schweißen von Metallen wie Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt, niedrig legiertem Stahl, Edelstahl, usw. verwendet.
  • Dieses Schweißgerät zeichnet sich vor allem durch niedrige Kosten, hohe Produktivität und Korrosionsbeständigkeit aus. Zudem schweißt es schlackenfrei. Das Gerät ist vielseitig einsetzbar, und die Schweißarbeiten können in jeder Position durchgeführt werden.
  • Das Schweißgerät ist wie ein Stufentransformator aufgebaut und verfügt über einen eingebauten Drahtvorschub sowie eine Vorschubrolle. Es zeichnet sich durch leichte Bedienbarkeit und geringe Ausfallquote aus. Die Vorschubrollen können für einen Bereich zwischen 0,5 bis 5 kg konfiguriert werden.
  • Die Spannung läßt sich stufenweise anpassen. Spannung und Strom können an die Dicke der Metalle angepaßt werden.. Stufenlose Geschwindigkeitsregulierung des Drahtvorschubs.
  • Ausgestattet mit Kontrolllampe, Wärmeschutzanzeiger und Kühlerventilator.
  • Ein Gerät, das leicht zu transportieren ist.
  • Zubehörteile für das Schweißgerät sind: eine MAG-Schweißpistole, ein Schweißbrenner, eine Erdungsklemme sowie eine Schweißhaube.
  • Das Gerät ist in einem Karton verpackt. Schutzgas-Schweißgerät MIG 155/6W Kompaktes Schweißgerät der gehobenen Heimwerkerklasse. Durch 6 Schaltstufen auch für problematische Schweißarbeiten geeignet. Mit stufenlos einstellbarem Drahtvorschub und umfangreichen Zubehör. Ausstattung: Mit Schweißschild und 1-uhrigem Druckminderer. Inklusive 2 Bockrollrädern hinten, Thermoüberlastschutz und 2m Schlauchpaket. Lieferumfang MIG 155/6W Abb. 1

1. Schutzgas-Schweißgerät MIG 155/6W

5. Netzanschlusskabel

Gewährleistung Gewährleistungsansprüche laut beiliegender Gewährleistungskarte. A.V. 1 Nachdrucke, auch auszugsweise, bedürfen der Genehmigung. Technische Änderungen vorbehalten. Lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. 4Allgemeine Sicherheitshinweise Die Bedienungsanleitung muß vor der ersten Anwendung des Gerätes ganz durchgelesen werden. Falls über den Anschluß und die Bedienung des Gerätes Zweifel entstehen sollten, wenden Sie sich an den Hersteller (Service- Abteilung). UM EINEN HOHEN GRAD AN SICHERHEIT ZU GARANTIEREN, BEACHTEN SIE AUFMERKSAM FOLGENDE HINWEISE: ACHTUNG! Einschaltdauer Die Leistungen des Geräts werden gemäß den Angaben auf dem Typenschild der Geräte als „Einschaltdauer“ (ED%), d. h. das Verhältnis zwischen Schweißdauer und Abkühlzeit ausgedrückt. Dieser Faktor variiert bei demselben Gerät je nach Lastbedingungen, d.h. je nach abgegebenem Schweißstrom. Er gibt an, wie lange das Gerät bei dem angegebenen Schweißstrom unter Last arbeiten kann und wird jeweils auf 10 Minuten bezogen. Bei einem Schweißstrom für eine ED von 60 % funktioniert das Gerät beispielsweise kontinuierlich 6 Minuten lang, danach folgt eine Leerphase, damit die inneren Teile abkühlen können, so daß danach der Thermo-Überlastschutz dann wieder eingeschaltet wird. Der Gebrauch von Schweißgeräten und das Ausführen von Schweißarbeiten bringen Gefahren für die eigene Person und für andere Personen mit sich. Daher hat der Bediener unbedingt die Pflicht, die hier aufgeführten Sicherheitsvorschriften zu lesen, zu kennen und einzuhalten. Es ist immer daran zu denken, daß ein umsichtiger, gut unterrichteter Bediener, der seine Pflichten streng einhält, die beste Sicherheit gegen Unfälle ist. Bevor das Gerät angeschlossen, vorbereitet, gebraucht oder transportiert wird, sollten Sie die nachfolgend aufgeführten Vorschriften lesen und sie einhalten.

INSTALLATION DES GERÄTS

  • Installation und Wartung des Geräts haben gemäß den lokalen Anweisungen für die Sicherheitsvorschriften zu erfolgen.
  • Achten Sie auf den Verschleißstatus der Kabel von Verbindungskupplungen und -stecker: Falls sie beschädigt sind, müssen sie ersetzt werden. Führen Sie eine regelmäßige Wartung der Anlage aus. Verwenden Sie nur Kabel von ausreichendem Querschnitt.
  • Schließen Sie das Massekabel so nahe wie möglich beim Arbeitsbereich an.
  • In feuchter Umgebung sollten Sie den Gebrauch des Geräts absolut vermeiden. Stellen Sie sicher, daß das Gebiet um den Schweißbereich trocken ist und dass auch die darin befindlichen Gegenstände, einschließlich des Schweißgeräts, trocken sind.

PERSONENSCHUTZ UND SCHUTZ VON DRITTPERSONEN

Da beim Schweißprozess Strahlen und Hitze entstehen, ist sicherzustellen, dass entsprechende Mittel angewandt und Schutzmaßnahmen für die eigene Person und für Drittpersonen ergriffen werden. Setzen Sie sich und andere niemals ohne Schutz den Auswirkungen des Lichtbogens oder des glühenden Metalls aus. Achten Sie darauf, dass der Schweißrauch abgesaugt wird bzw. der Schweißplatz gut belüftet ist. VORBEUGUNGSMAßNAHMEN GEGEN BRAND UND EXPLOSIONSGEFAHR Glühende Schlacken und Funken können Brände verursachen. Brand und Explosion stellen weitere Gefahren dar. Durch Befolgung der folgenden Vorschriften kann ihnen vorgebeugt werden:

  • In unmittelbarer Umgebung von leicht brennbaren Materialien wie Holz, Sägespäne, „Lacke“, Lösungsmittel, Benzin, Kerosin, Erdgas, Acetylen, Propan und ähnliche entzündliche Materialien sind von Arbeitsplatz und er Umgebung zu entfernen bzw. vor Funkenflug zu schützen.
  • Als Brandbekämpfungsmaßnahme ist in der Nähe ein geeignetes Löschmittel bereit zu stellen.
  • Keine Schweiß- oder Schneidarbeiten an geschlossenen Behältern oder Rohren vornehmen.
  • Keine Schweiß- oder Schneidarbeiten an Behältern oder Rohren vornehmen, auch wenn sie offen sind, sofern sie Materialien enthalten oder enthalten haben, die unter Einwirkung von Wärme- oder Feuchtigkeit explodieren oder andere gefährliche Reaktionen hervorrufen können. AUFSTELLEN DES SCHWEIßGERÄTES Das Aufstellen des Geräts muß unter Einhaltung der folgenden Vorschriften erfolgen:
  • Der Bediener muß freien Zugang zu den Bedienelementen und Anschlüssen des Geräts haben.
  • Das Gerät nicht in engen Räumen aufstellen: Es ist sehr wichtig, dass das Schweißgerät ausreichend belüftet wird. Sehr staubige oder schmutzige Räume, wo Staub und andere Gegenstände von der Anlage angesaugt werden könnten, sind zu meiden.
  • Das Gerät (einschließlich Kabeln) darf weder ein Hindernis in Durchgängen sein noch die Arbeiten von anderen Personen behindern.
  • Das Schweißgerät darf nur auf einem ebenen Untergrund und mit entsprechend gesicherter Gasflasche betrieben werden. 5Verhalten im Notfall Leiten Sie die der Verletzung entsprechend notwendigen Erste Hilfe Maßnahmen ein und fordern Sie schnellst möglich qualifizierte ärztliche Hilfe an. Bewahren Sie den Verletzten vor weiteren Schädigungen und stellen Sie diesen ruhig. Kennzeichnungen auf dem Gerät Erklärung der Symbole In dieser Anleitung und/oder auf dem Gerät werden folgende Symbole verwendet: Produktsicherheit: Produkt ist mit den einschlägigen Normen der Europäischen Gemeinschaft konform Verbote: Verbot, allgemein (in Verbindung mit anderem Piktogramm) Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten Am Kabel ziehen verboten Gerät nicht bei Nässe verwenden Warnung: Warnung/Achtung Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung Warnung vor Stolpergefahr Warnung vor gesundheits- schädlichen Gasen Warnung vor heißer Oberfläche Gebote: Schutzschuhe benutzen Schutzhandschuhe benutzen Schutzkleidung benutzen Gesichtsschutzschild benutzen Vor Öffnen Netzstecker ziehen Vor Gebrauch Bedienungsanleitung lesen Umweltschutz: Abfall nicht in die Umwelt sondern fachgerecht entsorgen. Verpackungsmaterial aus Pappe kann an den dafür vorgesehen Recycling-Stellen abgegeben werden. Schadhafte und/oder zu entsorgende elektrische oder elektronische Geräte müssen an den dafür vorgesehen Recycling- Stellen abgegeben werden. Verpackung: Vor Nässe schützen Packungsorientierung Oben Vorsicht zerbrechlich Technische Daten: Netzanschluß Gewicht Netz- 230V Produktspezifisch: Schweißtransform ator Netzabsicherung In dieser Arbeitsumgebung besteht erhöhter Gefahr eines Stromschlages Einphasen- transformator - Gleichrichter Symbol für Einphasenwech selstrom und Nennfrequenz von 50 Hz MAG-Schweißen Thermoschutz 6Geltender Sicherheitsstandard: EN 60974-1:2005

Nenneingangsspannung (Wechselstrom) (Toleranz ± 10 %)

1eff : Maximaler effektiver Eingangsstrom X: Belastungsdauerfaktor Verhältnis von tatsächlicher Arbeitszeit zur Gesamtarbeitszeit Anmerkung 1: Dieser Faktor liegt zwischen 0 und 1 und kann mit einer Prozentzahl angegeben werden Anmerkung 2: Standardmäßig wird unter Gesamtarbeitszeit ein Zyklus von 10 min verstanden. Ein Belastungsdauerfaktor von 60 % bedeutet beispielsweise, daß auf 6 Minuten Schweißen 4 min Leerlauf folgen.

: Leerlaufspannung Leerlaufspannung der Sekundärspule

: Arbeitsspannung Nennausgangsspannung während des Schweißvorgangs U

) V A/V – A/V: Einstellbereich des Schweißstroms und der zugehörigen Arbeitsspannung IP: Schutzklasse z.B. IP21S H: Isolationsklasse Bestimmungsgemäße Verwendung Schutzgasschweißgerät zur thermischen Verbindung von Eisen – Metallen durch Schmelzen der Kanten und Zuführung eines Zusatzwerkstoffes. Bei Nichtbeachtung der Bestimmungen, aus den allgemein gültigen Vorschriften sowie den Bestimmungen aus dieser Anleitung, kann der Hersteller für Schäden nicht verantwortlich gemacht werden. Restgefahren und Schutzmaßnahmen Mechanische Restgefahren Gefährdung Beschreibung Schutzmaßnahme(n) Restgefahr Durchstich, Einstich Hände können durch Draht durchstochen werden. Schutzhandschuhe tragen bzw. am Drahtaustritt Hände fernhalten. Herausspritzen von Flüssigkeiten Spritzende Schweißperlen können zu Verbrennungen führen. Schutzkleidung und Schweißmaske tragen. Elektrische Restgefahren Gefährdung Beschreibung Schutzmaßnahme(n) Restgefahr Direkter elektrischer Kontakt Direkter elektrischer Kontakt mit feuchten Händen kann zu Stromschlägen führen. Vermeiden Sie Kontakt mit feuchten Händen und achten Sie auf entsprechende Erdung. Thermische Restgefahren Gefährdung Beschreibung Schutzmaßnahme(n) Restgefahr Verbrennungen, Frostbeulen Das Berühren der Schlauchpaketdüse und des Werkstückes kann zu Verbrennungen führen. Schlauchpaketdüse und Werkstück nach dem Betrieb erst abkühlen lassen. Schutzhandschuhe tragen. Gefährdungen durch Strahlung Gefährdung Beschreibung Schutzmaßnahme(n) Restgefahr Infrarotes, sichtbares und ultraviolettes Licht Der Lichtbogen verursacht infrarote und ultraviolette Strahlung. Immer ein geeignetes Schutzschweißschild, Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Gefährdung durch Werkstoffe und andere Stoffe Gefährdung Beschreibung Schutzmaßnahme(n) Restgefahr Kontakt, Einatmung Längeres Einatmen der Schweißgase kann gesundheitsschädlich sein. Arbeiten Sie mit einer Absaugungsanlage oder in gut belüfteten Räumen. Vermeiden Sie das direkte einatmen der Gase. 7Feuer oder Explosion Glühende Schlacke und Funken können Brände und Explosionen verursachen. Das Gerät niemals in feuergefährlicher Umgebung betreiben. Sonstige Gefährdungen Gefährdung Beschreibung Schutzmaßnahme(n) Restgefahr Ausgleiten, Stolpern oder Fall von Personen Kabel und Schlauchpakete können sich zu Stolperfallen werden. Halten Sie Ordnung am Arbeitsplatz. Entsorgung Die Entsorgungshinweise ergeben sich aus den Piktogrammen die auf dem Gerät bzw. der Verpackung aufgebracht sind. Eine Beschreibung der einzelnen Bedeutungen finden Sie im Kapitel „Kennzeichnungen auf dem Gerät“. Anforderungen an den Bediener Der Bediener muß vor Gebrauch des Gerätes aufmerksam die Bedienungsanleitung gelesen haben. Qualifikation Außer einer ausführlichen Einweisung durch eine sachkundige Person ist keine spezielle Qualifikation für den Gebrauch des Gerätes notwendig. Mindestalter Das Gerät darf nur von Personen betrieben werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine Ausnahme stellt die Benutzung als Jugendlicher dar, wenn die Benutzung im Zuge einer Berufsausbildung zur Erreichung der Fertigkeit unter Aufsicht eines Ausbilders erfolgt. Schulung Die Benutzung des Gerätes bedarf lediglich einer entsprechenden Unterweisung. Eine spezielle Schulung ist nicht notwendig. Technische Daten

Spannung 230 V Frequenz 50 Hz Max. Netzleistung 5,7 kVA Absicherung 16 A Leerlausspannung 48 V Regelbereich 25-130 A Einschaltdauer 130 A ~ 10 % 75 A ~30 % Max. Drahtstärke 0,6-1,0 mm Isolationsklasse H Schutzart IP 21 S Schaltstufen 6 Gewicht ca. 25 kg Artikel-Nr. 20072 Transport und Lagerung Achtung: Das Gerät darf nur in ebener Arbeitsposition (ebener Untergrund) betrieben und gelagert werden. Bitte die Symbole auf der Verpackung beachten! Stellen Sie sicher, dass die Gasflasche gut befestigt und geschlossen ist. Montage und Erstinbetriebnahme Baugruppe 1 – Montage der Räder und der Standfüsse: Abb. 2, Abb. 3, Abb. 4, Abb. 5 Baugruppe 2 – Montage des Griffes am Gerät: Abb. 6 Baugruppe 3 – Installation der Gasflasche: Abb. 7, Abb. 8 Baugruppe 4 – Montage des Schweißschildes: Abb. 9, Abb. 10 Sicherheitshinweise für Erstinbetriebnahme Abb. 11

3. Schweißhandschuhe

8• Achten Sie darauf dass der Stromanschluß ausreichend abgesichert ist.

  • Schützen Sie sich mit der vorgeschriebenen Kleidung (Abb.11).
  • Sorgen Sie dafür, dass sich keine weiteren Personen im Arbeitsbereich bzw. Gefahrenbereich aufhalten.
  • Achten Sie darauf, dass sich keine brennbaren Materialien im Arbeitsbereich befinden.
  • Die Leitung muß an einen Leitungsschutzschalter mit einem Nenn-Auslösestrom von 10A angeschlossen werden.

Achtung Installation nur durch Elektrofachkraft! o Leistungsfaktor (CosΦ): 0.70 o H07RN-F4G1.5 mm² Netzkabel o H01N2-D 1*10 mm² Schweisskabel o H01N2-D 1*16 mm² Schweisskabel Achtung Kabel dürfen nur von Fachpersonal ausgewechselt werden.

  • ACHTUNG ! Die elektrische Sicherheit ist nur dann garantiert, wenn das Gerät entsprechend den geltenden Vorschriften von Elektroanlagen richtig an eine effiziente Erdungsanlage angeschlossen ist.
  • Prüfen Sie, ob die verfügbare Netzspannung und -frequenz den Angaben auf dem Typenschild des Geräts entsprechen. Vorgehensweise Die Montage der Einzelteile in der dargestellten Reihenfolge befolgen. Achten Sie dabei auf die richtige Anordnung der Bauteile gemäß den Abbildungen. Das Gerät ist noch nicht funktionsfähig. Den Gasfluß mit einem Druck von 5-7 l/min öffnen. Den Gasaustritt vor Windstößen schützen. Außerdem ist Folgendes zu beachten: Die ersten Stufen 1-2 des Schalters dienen zum Schweißen von dünnwandigen Blechen, während die folgenden Stufen für größere Wandstärken dienen. Bei jedem Stufenwechsel des Schalters ist auch die Drahtvorschubgeschwindigkeit einzustellen. Wenn sich beim Schweißen am Drahtende ein Tropfen bildet, muß die Drahtvorschubgeschwindigkeit erhöht werden, wenn man hingegen spürt, wie der Draht gegen das Schlauchpaket drückt, muß die Geschwindigkeit herabgesetzt werden. Immer eine Zange verwenden, um die soeben geschweißten Teile zu bewegen und um Verkrustungen am Ende des Brenners zu entfernen, da diese sehr heiß sind. Sobald der Lichtbogen gezündet hat, das Schlauchpaket in einem Winkel von ca. 30° in Bezug auf die Senkrechte halten. Einfädeln des Schweißdrahts Abb.12

1. Öffnen Sie den oberen Deckel des Schweißgeräts und sichern Sie den Deckel mit dem Sicherungsstift.

2. Setzen Sie die Spule mit Schweißdraht so ein, dass der Draht gerade in den Drahtvorschub eingefädelt werden

kann. Hinweis: Passen Sie dabei auf, dass der Draht nicht von der Spule abrollt und dass sein Ende ganz gerade und gratfrei ist. Der Widerstand der Spule kann an der Spannmutter im Zentrum justiert werden.

3) Öffnen Sie den Drehknopf (Abb. 13 - A)

4) Heben Sie das Bügelelement (Abb. 13 - F) an.

5) Kontrollieren Sie, dass die Nuten an der Drahtvorschubrolle dem Drahtdurchmesser entsprechen, nötigenfalls

drehen Sie den Drehgriff (Abb. 13 - B) im Gegenuhrzeigersinn los und nehmen die Rolle heraus, um sie dann an der richtigen Nut einzusetzen. Nun das Bügelelement (Abb.13 - F) absenken und den Drehknopf (Abb. 13 - A) festdrehen, bis der Draht gleichmäßig auf den Rollen läuft. Wenn der Draht auf den Rollen schlupft, den Knopf noch weiter anziehen. Achtung: Nicht zu stark anziehen, andernfalls könnte der unnötige Druck auf die Rollen zu Schäden am Drahtvorschubmotor führen.

6) Schalten Sie nun das Schweißgerät ein.

7) Nachdem Sie sichergestellt haben, dass Sie alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen haben, stellen Sie den

Umschalter (Abb. 21/1) auf die Stufe1 und die Drahtvorschubregelung (Abb. 21/2) auf die Stufe 1.

8) Nehmen Sie die Gasdüse und die Stromdüse ab und lassen Sie den Draht durch Drücken auf den Druckschalter

am Schlauchpaket aus demselben herausfahren (bei gespanntem Schlauchpaket Abb. 18). Setzen Sie dann die Stromdüse und die Gasdüse wieder auf.

9) Stellen Sie die erforderliche Gasmenge an der Armatur der Gasflasche ein.

Tipp: (0,6 mm-Draht → 6 l/h); (0,8 mm-Draht → 8 l/h); (1,0 mm-Draht → 10 l/h)

10) Das Gerät ist nun schweißbereit.

Allgemeines über Schutzgasschweißen 9Hauptsächlicher Einsatzbereich in Werkstätten, universell einsetzbar und sowohl für dünnere Bleche als auch für stärkere Materialien geeignet. Es gilt je mehr Schweißstufen das Gerät hat, desto besser kann man auch im Blechbereich arbeiten. Notwendiges Zubehör: Mischgas Co 2/Argon, Schweißdraht, Schweißschild, Druckminderer. Auch geeignet für Aluminium und VA-Edelstahl mit entsprechendem Gas und Draht. (Reines Argon/VA-Draht/Aluminium-Draht), Potentiometer. Bedienung MIG 155/6W Abb. 13

1. Einstellung Schweißstufen

2. Einstellung Drahtvorschubgeschwindigkeit

3. Anschluss Schlauchpaket

4. Anschluss Masseklemme

5. Netzanschlussstecker

6. Kontrolllampe „Thermoschutz“

7. Kontrolllampe „Betrieb“

Sicherheitshinweise für die Bedienung

  • Benutzen Sie das Gerät erst nachdem Sie die Bedienungsanleitung aufmerksam gelesen haben.
  • Beachten Sie alle in der Anleitung aufgeführten Sicherheitshinweise.
  • Verhalten Sie sich verantwortungsvoll gegenüber anderen Personen.
  • Achtung!!! Verwenden Sie niemals korrodierten Schweißdraht. Schritt-für-Schritt-Anleitung Die Schweißzone soll rost- und lackfrei sein. Benutzen Sie grundsätzlich ein Schweißschutzschild, Schweißhandschuhe und entsprechende Schutzkleidung. Die Winkelstellung des Schlaupaketes in Bezug auf das zu bearbeitende Stück sollte ca. 30 Grad betragen.

1. Schleifen Sie das Werkstück im Bereich der Schweißnaht und dem Anschluss der Masseklemmen großflächig

2. Klemmen Sie nun die Masseklemme an die vorbereitete Stelle des Werkstückes.

3. Stellen Sie nun die Parameter des Schweißgerätes gemäß der Benutzerschweißtabelle (Kap. 3) ein.

4. Stellen Sie die erforderliche Gasmenge an der Armatur der Gasflasche ein.

5. Tipp: (0,6 mm-Draht → 6 l/h); (0,8 mm-Draht → 8 l/h); (1,0 mm-Draht → 10 l/h)

6. Wenn Sie ihre Schutzkleidung komplett angelegt haben, können Sie nun mit dem Schweißen beginnen.

Tipp: Führen Sie vor Beginn ihrer eigentlichen Arbeit eine Probeschweißung durch, um die optimale Schweißeinstellung zu testen und somit eine optimales Ergebnis zu erzielen. Abb.14 Die Schweißparameter sind dann optimal eingestellt, wenn ein homogenes Schweißgeräusch zu hören ist und die Schweißnaht einen guten Einbrand ins Material hat, sprich relativ flach ist. Schweißtips Störung Ursache und Abhilfe Beispiel Werkstück schief

1. Schlechte Nahtvorbereitung

2. Ränder ausrichten und zum Verschweißen fixieren (Anheften)

1. Leerlaufspannung zu gering

2. Schweißgeschwindigkeit zu gering

3. Falsche Anwinkelung des Schweißbrenners

4. Zu dicke Drahtstärke

Zu wenig Metallauftrag

1. Schweißgeschwindigkeit zu groß

2. Spannung für die Schweißgeschwindigkeit zu gering

gut schlecht Abb.15 10Nähte oxydiertes Aussehen

1. Bei langem Lichtbogen in der Vertiefung schweißen

2. Spannung einstellen

3. Draht verbogen oder zu weit aus der Drahtführung

4. Falsche Drahtvorschubgeschwindigkeit

Ungenügende Wurzeldurchschweißung

1. Unregelmäßiger oder mangelhafter Abstand

2. Falsche Anwinkelung des Schweißbrenners

3. Drahtführungsrohr verschlissen

4. Drahtvorschubgeschwindigkeit für die Spannung oder die

Schweißgeschwindigkeit zu gering Einbrand

1. Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch

2. Falsche Anwinkelung des Schweißbrenners

Die Schweißzone soll rost- und lackfrei sein. Der Brenner wird je nach Art des Materials gewählt. Wir empfehlen anfangs die Stromstärke an einem Abfallstück auszuprobieren. Störungen - Ursachen - Behebung Störung Ursache Behebung Der Schweißstrom bleibt aus

1. - Der Übertemperaturschutz hat sich wegen

Überlastung ausgelöst.

1. Der Übertemperaturschutz führt automatisch einen

Reset durch, wenn der Transformator abgekühlt ist (nach etwa 10 Minuten, auf ED achten!) Es ist kein Schweiß- strom vorhanden. Leitungsschutzschalter oder RCD hat ausgelöst.

1. Die Netzsicherung hat ausgelöst 1. Sicherung überprüfen lassen

2. Leistungsschutzschalter einschalten

Es ist kein Schweißstrom vorhanden.

1. Schlechter Kontakt zwischen Masseklemme

2. Bruch im Massekabel oder in der

3. Bruch in der Brennerleitung

1. Den zu schweißenden Bereich und die Oberfläche

reinigen und anschleifen.

2. Das Massekabel reparieren oder ersetzen.

3. Den Brenner reparieren oder ersetzen.

Der Drahtvorschubmotor funktioniert nicht, die Kontrollleuchte ist einge- schaltet.

1. Die Sicherung ist durchgebrannt.

2. Der Zahnkranz ist gebrochen oder

3. Der Motor ist defekt.

1. Die 2 A-Sicherung ersetzen.

2. Den Zahnkranz ersetzen.

3. Motor ersetzen (Kundendienststelle kontaktieren).

Der Drahtvorschubmotor fördert nicht, die Rollen drehen sich.

1. Der Rollendruck ist nicht richtig eingestellt

2. An der Stromdüse des Brenners sind

Schmutz, Staub usw. vorhanden.

3. Die Gasdüse ist defekt.

4. Der Draht ist verbogen.

5. Drahtführungsseele ist verschmutzt oder

1. Den Druck der Rollen richtig einstellen.

2. Das Kontaktrohr des Geräts reinigen. Hierzu einen

Luftkompressor verwenden, bei starker Verschmutzung das Kontaktrohr ersetzen

3. Die Gasdüse ersetzen und die Spitze kontrollieren.

4. Den Rollendruck kontrollieren und evtl. richtig

5. mit Druckluft reinigen ggf. Schlauchpaket

austauschen lassen. Der Drahtvorschub ist unregelmäßig.

1. Schmutz an der Drahtführung. Die Gasdüse

ist abgenutzt oder defekt.

2. Die Gasdüse ist verspritzt.

3. Die Führung der Drahtvorschubrollen ist

4. Die Führung der Drahtvorschubrollen hat

5. Falsche Drahtspannung

1. Die Drahtführung des Geräts mit einem

Luftkompressor reinigen.

2. Die Gasdüse oder das Kontaktrohr ersetzen.

3. Die Gasdüse reinigen oder ersetzen.

4. Die Drahtvorschubrollen reinigen.

5. Die Drahtvorschubrollen ersetzen.

6. Die Drahtspannung richtig einstellen.

Der Lichtbogen brennt instabil.

1. Falsche Einstellung der

Drahtgeschwindigkeit

2. Verunreinigungen an der Schweißstelle.

3. Gasdüse abgenutzt oder defekt

1. Drahtgeschwindigkeit laut empfohlenen Systemen

2. Die Schweißoberfläche reinigen oder polieren.

3. Gasdüse ersetzen und die Spitze kontrollieren

Die Schweißung ist porös.

2. Düsenstock verstopft

3. Das Material ist rostig oder feucht

4. Der Brenner wird zu weit entfernt oder in

einem falschen Winkel zur Schweißstelle gehalten.

1. Gas öffnen und Gaszufluß einstellen.

2. Gasdüse reinigen oder ersetzen.

3. Den Schweißplatz ordnungsgemäß einrichten oder

den Gaszufluß erhöhen

4. Das Material reinigen oder polieren

5. Der Abstand zwischen Gasdüse und Werkstück

muß 8-10 mm betragen und das Schlauchpaket muß in einem Winkel von 30° gehalten werden

6. Gummischlauch, Anschluss und Zusammenbau

des Schlauchpaketes kontrollieren - Die Gasdüse in die richtige Position drücken. Der Schweißdraht stoppt in der Nähe der Stromdüse

1. Stromdüse abgenutzt oder verschlissen

2. Der Schweißdraht ist verbogen verbogen

3. Drahtvorschubgeschwindigkeit zu langsam

1. Stromdüse ersetzen.

2. Den Druck der Rollenspannung kontrollieren.

3. Die Anweisungen für die Drahtvorschub-

geschwindigkeit beachten. Schweißdruck unregelmäßig

1. Der Schweißdraht hat sich auf der Spule

1. Den Druck der Rollenspannung kontrollieren und

bei Bedarf einstellen. Zu schwache Durchdringung

1. Schweißstrom zu schwach

2. Lichtbogen zu lang

1. Schweißstrom und Drahtvorschub erhöhen

2. Das Schlauchpaket nahe an das Werkstück halten

11Zu starke Durchdringung1. Schweißstrom zu hoch2. Drahtvorschubgeschwindigkeit zu langsam3. Falscher Abstand des Brenners vomWerkstück1. Schweißstrom und Drahtvorschub reduzieren2. Den Brenner ruhig und gleichmäßig bewegen.3. Der Abstand zwischen Düse und Werkstück muß8-10 mm betragen Inspektion und Wartung Wartung des Schlauchpaketes Für eine einwandfreie Funktion des Schlauchpaketes ist dieser regelmäßig zu warten. Die Gasdüse regelmäßig mit Düsenschutzspray einsprühen und sie innen von Verkrustungen befreien. Hierzu ist Folgendes durchzuführen (siehe Abb. 26):

1. Die Düse (1) durch Abziehen nach vorne abnehmen.

2. Die Düse von den Verkrustungen, die sich durch die Schweißschlacken gebildet haben, befreien.

3. Mit Düsenschutzspray einsprühen

4. Wenn die Düse korrodiert ist, muß sie ersetzt werden.

Wartung Stromdüse Hierzu ist Folgendes durchzuführen (siehe Abb. 26):

1. Die Düse (1) durch Abziehen nach vorne abnehmen

2. Die Stromdüse abschrauben (2)

3. Kontrollieren, dass das Loch, durch das der Draht durchläuft, nicht zu weit ist, andernfalls vor dem

Wiederzusammenbau ersetzen.

4. Den Drucktaster am Schlauchpaket betätigen, so dass der Draht herauskommt, dann die Stromdüse wieder

montieren. Wartung Düsenstock Abb.16 Hierzu ist Folgendes durchzuführen (siehe Abb. 26):

1. Die Gasauslassöffnungen können manchmal leicht verstopfen, in diesem Fall ist die Gasdüse zu demontieren,

indem sie abgezogen wird (1),

2. dann das Stromdüse (2) losschrauben,

3. den Gasverteiler (3) losschrauben und durch einen neuen ersetzen.

Sicherheitshinweise für die Inspektion und Wartung Nur ein regelmäßig gewartetes und gut gepflegtes Gerät kann ein zufriedenstellendes Hilfsmittel sein. Wartungs- und Pflegemängel können zu unvorhersehbaren Unfällen und Verletzungen führen. Inspektions- und Wartungsplan Zeitintervall Beschreibung Evtl. weitere Details regelmäßig

  • Wartung des Schlauchpaketes (Ausblasen und reinigen der Drahtführungsseele, der Drahtvorschubrolle, der Gasdüse sowie des Gasverteilers) Ersatzteile

Sie haben technische Fragen? Eine Reklamation? Benötigen Ersatzteile oder eine Bedienungsanleitung? Auf unserer Homepage www.guede.com im Bereich Service helfen wir Ihnen schnell und unbürokratisch weiter. Bitte helfen Sie uns Ihnen zu helfen. Um Ihr Gerät im Reklamationsfall identifizieren zu können benötigen wir die Seriennummer sowie Artikelnummer und Baujahr. Alle diese Daten finden Sie auf dem Typenschild. Um diese Daten stets zur Hand zu haben, tragen Sie diese bitte unten ein. Seriennummer: Artikelnummer: Baujahr: Tel.: +49 (0) 79 04 / 700-360 Fax: +49 (0) 79 04 / 700-51999 E-Mail: support@ts.guede.com 12EG-Konformitätserklärung EC Declaration of Conformity Hiermit erklären wir, Güde GmbH & Co. KG We herewith declare, Birkichstraße 6, 74549 Wolpertshausen, Germany Dass die nachfolgend bezeichneten Geräte aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführungen den einschlägigen, grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinien entsprechen. That the following Appliance complies with the appropriate basic safety and health requirements of the EC Directive based on its design and type, as brought into circulation by us. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Geräte verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. In a case of alternation of the machine, not agreed upon by us, this declaration will loose its validity. Bezeichnung der Geräte: - MIG 155 6W Machine desciption: Artikel-Nr.: - 20072 Article-No.: Einschlägige EG-Richtlinien: - 98/37 EC Applicable EC Directives: - 2006/95/EC - 2004/108/EC Angewandte harmonisierte Normen: - EN 60974-1 Applicable harmonized - EN 609784-10 Standard: Zertifizierstelle: TÜV Rheinland Product Safety GmbH, Am Grauen Stein, D-51105 Köln Datum/Herstellerunterschrift: 19.09.08 Date/Authorized Signature: Angaben zum Unterzeichner: Hr. Arnold, Geschäftsführer Title of Signatory: 13The machine Welding machines for manual welding in the protective gas with automatic wire feeding allow joining the metallic parts by fusing the edges being joined as well as the additive material. The fusion is generated by an electric arc that comes up between the welded material and the metallic wire that continuously protrudes from the end of the burner and serves as an additional material for joining the parts. Higher welding current allows welding of thicker sheet metal. We do not warrant for damages caused by neglecting of these instructions. Welding machine in the protective gas MIG 155/6W Compact higher-class welding machine for handymen. Based on 6 shifting levels it is suitable for problematic welding too. With continuously adjustable wire feeding and plentiful accessories. Equipment: Welding shield and reducer valve with single pressure indicator. Including 2 rolling casters at the rear, protection against thermal overload and the hose set of the 2 m length. Scope of delivery MIG 155/6W Fig. 1