KT 18 LTX 66 BL - Säge METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KT 18 LTX 66 BL METABO
Originalbetriebsanleitung Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese Akku-Tauchkreissägen, identifiziert durch Type und Seriennummer *1), entsprechen allen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2) und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) - siehe Seite 4. Die Akku-Tauchkreissäge ist geeignet zum Sägen von Holz, Kunststoffen oder ähnlichen Werkstoffen. Es dürfen keine Metalle gesägt werden, ausgenommen dünne Aluminiumbleche (dünner als 2 mm) und aluminiumkaschierte Holz- oder Verbundplatten. Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch haftet allein der Benutzer. Allgemein anerkannte Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte Sicherheitshinweise müssen beachtet werden. Beachten Sie die mit diesem Symbol gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihres Elektrowerkzeugs! WARNUNG – Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos Betriebsanleitung lesen. WARNUNG – Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Geben Sie Ihr Elektrowerkzeug nur zusammen mit diesen Dokumenten weiter.
a) GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Säge halten, können diese vom Sägeblatt nicht verletzt werden. b) Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht vor dem Sägeblatt schützen. c) Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein. d) Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren. e) Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. f) Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt. g) Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. h) Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder - Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und - Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
4.2 Rückschlag - Ursachen und
entsprechende Sicherheitshinweise - ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt. - wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück; - wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Holz-Oberfläche verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt herausbewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. a) Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des
1. Konformitätserklärung
2. Bestimmungsgemäße
4. Spezielle SicherheitshinweiseDEUTSCH de
Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen. b) Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes. c) Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Verhakt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird. d) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, und zwar sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante. e) Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag. f) Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten. g) Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
4.3 Funktion der Schutzhaube
a) Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die Schutzhaube niemals fest, dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die Schutzhaube verbogen werden. Stellen Sie sicher, dass die Schutzhaube sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und - tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. b) Überprüfen Sie Zustand und Funktion der Feder für die Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten. c) Sichern Sie beim „Tauchschnitt“, der nicht rechtwinklig ausgeführt wird, die Grundplatte der Säge gegen seitliches Verschieben. Ein seitliches Verschieben kann zum Klemmen des Sägeblattes und damit zum Rückschlag führen. d) Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit des Sägeblatts.
4.4 Weitere Sicherheitshinweise
Verwenden Sie keine Schleifscheiben. Nicht an das sich drehende Werkzeug fassen! Späne und Ähnliches nur bei Stillstand der Maschine entfernen. Tragen Sie eine geeignete Staubschutzmaske. Tragen Sie Gehörschutz. Tragen Sie Augenschutz. Den Hebel (14) nur bei entnommenem Akkupack und ganz nach oben geschwenktem Motorteil verrdrehen. Das Sägeblatt darf nicht durch seitliches Gegendrücken abgebremst werden. Das bewegliche Motorteil muss frei beweglich sein, selbsttätig, leicht und exakt in seine Endstellung zurückkehren. Es darf zum Sägen nicht festgeklemmt werden. Beim Sägen von Werkstoffen mit starker Staubentwicklung muss die Maschine regelmäßig gereinigt werden. Das einwandfreie Funktionieren der Schutzeinrichtungen (z.B. bewegliches Motorteil) muss gewährleistet sein. Materialien, die bei der Bearbeitung gesundheitsgefährdende Stäube oder Dämpfe erzeugen (z.B. Asbest), dürfen nicht bearbeitet werden. Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Beim Arbeiten stets darauf achten, dass nicht in Nägel o. ä. gesägt wird. Beim Blockieren des Sägeblattes sofort den Motor ausschalten. Versuchen Sie nicht, extrem kleine Werkstücke zu sägen. Beim Bearbeiten muss das Werkstück fest aufliegen und gegen Verschieben gesichert sein. Verharzte oder mit Leimresten verschmutzte Sägeblätter reinigen. Verschmutzte Sägeblätter verursachen eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und erhöhte Rückschlaggefahr.DEUTSCHde
Vermeiden Sie ein Überhitzen der Sägezahnspitzen. Vermeiden Sie ein Schmelzen des Werkstoffs beim Sägen von Kunststoff. Verwenden Sie ein Sägeblatt, das für das zu sägende Material geeignet ist. Zum Reinigen (z.B. des Absaugkanals) Maschine ausschalten, das Sägeblatt muss stillstehen, Akkupack entnehmen. Bei einer defekten Maschine den Akkupack aus der Maschine nehmen. Akkupacks vor Nässe schützen! Keine defekten oder deformierten Akkupacks verwenden! Akkupacks nicht dem Feuer aussetzen! Akkupacks nicht öffnen! Kontakte der Akkupacks nicht berühren oder kurzschließen! Bei Nichtbenutzung den Akkupack aus der Maschine entnehmen. Akkupack aus der Maschine entnehmen, bevor irgendeine Einstellung oder Wartung vorgenommen wird. Vergewissern Sie sich, dass die Maschine beim Einstecken des Akkupacks ausgeschaltet ist. Aus defekten Li-Ion-Akkupacks kann eine leicht saure, brennbare Flüssigkeit austreten! Falls Akkuflüssigkeit austritt und mit der Haut in Berührung kommt, spülen Sie sofort mit reichlich Wasser. Falls Akkuflüssigkeit in Ihre Augen gelangt, waschen Sie sie mit sauberem Wasser aus und begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung! Transport von Li-Ion-Akkupacks: Der Versand von Li-Ion Akkupacks unterliegt dem Gefahrgutrecht (UN 3480 und UN 3481). Klären Sie beim Versand von Li-Ion Akkupacks die aktuell gültigen Vorschriften. Informieren sie sich ggfs. bei ihrem Transportunternehmen. Zertifizierte Verpackung ist bei Metabo erhältlich. Versenden Sie Akkupacks nur wenn das Gehäuse unbeschädigt ist und keine Flüssigkeit austritt. Zum Versenden den Akkupack aus der Maschine nehmen. Die Kontakte gegen Kurzschluss sichern (z. B. mit Klebeband isolieren). Staubbelastung reduzieren: WARNUNG - Einige Stäube, die durch Sandpapierschleifen, Sägen, Schleifen, Bohren und andere Arbeiten erzeugt werden, enthalten Chemikalien, von denen bekannt ist, dass sie Krebs, Geburtsfehler oder andere Fortpflanzungsschäden verursachen. Einige Beispiele für diese Chemikalien sind: - Blei aus bleihaltigem Anstrich, - mineralischer Staub aus Mauersteinen, Zement und anderen Mauerwerkstoffen, und - Arsen und Chrom aus chemisch behandeltem Holz. Ihr Risiko durch diese Belastung variiert, je nachdem, wie oft Sie diese Art von Arbeit ausführen. Um Ihre Belastung mit diesen Chemikalien zu reduzieren: Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Bereich und arbeiten Sie mit zugelassener Schutzausrüstung, wie z. B. solche Staubmasken, die speziell zum Herausfiltern von mikroskopisch kleinen Partikeln entwickelt wurden. Dies gilt ebenso für Stäube von weiteren Werkstoffen, wie z. B. einige Holzarten (wie Eichen- oder Buchenstaub), Metalle, Asbest. Weitere bekannte Krankheiten sind z. B. allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen. Lassen Sie Staub nicht in den Körper gelangen. Beachten Sie die für Ihr Material, Personal, Anwendungsfall und Einsatzort geltenden Richtlinien und nationale Vorschriften (z.B. Arbeitsschutzbestimmungen, Entsorgung). Erfassen Sie die entstehenden Partikel am Entstehungsort, vermeiden Sie Ablagerungen im Umfeld. Verwenden Sie für spezielle Arbeiten geeignetes Zubehör. Dadurch gelangen weniger Partikel unkontrolliert in die Umgebung. Verwenden Sie eine geeignete Staubabsaugung. Verringern Sie die Staubbelastung indem Sie: - die austretenden Partikel und den Abluftstrom der Maschine nicht auf sich, oder in der Nähe befindliche Personen oder auf abgelagerten Staub richten, - eine Absauganlage und/oder einen Luftreiniger einsetzen, - den Arbeitsplatz gut lüften und durch saugen sauber halten. Fegen oder blasen wirbelt Staub auf. - Saugen oder waschen Sie Schutzkleidung. Nicht ausblasen, schlagen oder bürsten. Siehe Seite 2 und 3. 1 2 Klemmhebel (für Parallelanschlag) 2 Schnittanzeiger 3 Justierschraube (zum Justieren des 45°- Sägeblattwinkels). 4 Skala (Schrägschnittwinkel) 5 2 Feststellschrauben (Schrägschnitte) 6 Hinterschnittknopf 7 Justierschraube (zum Justieren des 0°- Sägeblattwinkels). 8 Markierung (zum Ablesen der Schnittbreite beim Verwenden des Parallelanschlags) 9 Ablesekante „FS“ (Schnitttiefe ablesen bei Verwendung der Führungsschiene“FS“) 10 Ablesekante (Schnitttiefe ablesen) 11 Handgriff 12 Handgriff (Zusatzgriff) 13 Sperrtaste (Schnitttiefe einstellen) 14 Hebel (für Sägeblattwechsel) 15 Drehknopf (zum Einstellen eines spielfreien Sitzes auf Führungsschienen)
5. ÜberblickDEUTSCH de
16 Führungsplatte 17 Sperrknopf 18 Schalterdrücker 19 Akkupack-Entriegelung 20 Stellrad zur Drehzahlvorwahl 21 Taste der Kapazitätsanzeige 22 Kapazitäts- und Signalanzeige 23 Akkupack 24 Sechskantschlüssel / Depot für Sechskantschlüssel 25 Führungsnuten zum Aufsetzen der Maschine auf Führungsschienen verschiedener Hersteller 26 Staubsack 27 Stutzen (Absaugstutzen / Späneauswurf) 28 Stellrad zur Feineinstellung der Schnitttiefe 29 Schutzglas 30 Sägeblatt-Befestigungsschraube 31 äußerer Sägeblattflansch 32 Sägeblatt 33 innerer Sägeblattflansch Akkupack aus der Maschine entnehmen, bevor irgendeine Einstellung oder Wartung vorgenommen wird. Vergewissern Sie sich, dass die Maschine beim Einstecken des Akkupacks ausgeschaltet ist.
Wir empfehlen die Verwendung von LiHD- Akkupacks mit mindestens 5,5 Ah. Bei Verwendung von anderen Akkupacks ist mit Leistungseinbußen zu rechnen. Vor der Benutzung den Akkupack (23) aufladen. Laden Sie den Akkupack bei Leistungsabfall wieder auf. Anweisungen zum Laden des Akkupacks finden Sie in der Betriebsanleitung des Metabo- Ladegerätes. Bei Li-Ion-Akkupacks mit Kapazitäts- und Signalanzeige (22) (ausstattungsabhängig): - Taste (21) drücken und der Ladezustand wird durch die LED-Leuchten angezeigt. - Blinkt eine LED-Leuchte, ist der Akkupack fast leer und muss wieder aufgeladen werden. Entnehmen: Taste zur Akkupack-Entriegelung (19) drücken und Akkupack (23) herausziehen. Einsetzen: Akkupack (23) bis zum Einrasten aufschieben.
6.2 Schnitttiefe einstellen
Zweckmäßig ist eine Einstellung der Schnitttiefe so, dass die Zähne des Sägeblattes um nicht mehr als die halbe Zahnhöhe unter dem Werkstück vorstehen. Siehe Abb. Seite 2. In mm-Schritten einstellen: Sperrtaste (13) drücken und verschieben. An Ablesekante (10) die eingestellte Schnitttiefe ablesen. (Bei Verwendung der Führungsschiene „FS“ an Ablesekante-“FS“ (9) ablesen.) Sperrtaste (13) wieder loslassen. Feineinstellung (für eine sehr feine Schnitttiefeneinstellung): Durch Verdrehen des Stellrads (28) kann die Schnitttiefe sehr fein eingestellt werden. Die genaue Schnitttiefe durch Abmessen des herausragenden Sägeblattes ermitteln oder durch einen Probeschnitt das Ergebnis überprüfen.
6.3 Sägeblatt schrägstellen für
Schrägschnitte Zum Einstellen die beiden Feststellschrauben (5) lösen. Das Motorteil gegen die Führungsplatte (16) neigen. Der eingestellte Winkel kann an der Skala (4) abgelesen werden. Die beiden Feststellschrauben (5) wieder festziehen. Für einen Schrägschnittwinkel kleiner 0° oder größer 45° (Hinterschnitt): Hinterschnittknopf (6) eindrücken und dann schrägstellen. (Beim nächsten Verstellen wird die Hinterschnittfunktion automatisch deaktiviert.)
6.4 Drehzahl vorwählen
Am Stellrad (20) die Drehzahl vorwählen. Empfohlene Drehzahlen siehe Seite 4.
6.5 Absaugstutzen / Späneauswurf
einstellen Der Stutzen (27) kann zum Absaugen oder zum Sägespäneauswurf in die gewünschte Position verdreht werden. Hierzu den Stutzen bis zum Anschlag einschieben, verdrehen und wieder herausziehen. Der Stutzen kann so in 7 Stufen verdrehsicher arretiert werden. Sägespäneabsaugung: Zum Absaugen der Sägespäne ein geeignetes Absauggerät mit Absaugschlauch am Stutzen (27) anschließen. Staubsack: Stutzen (27) abnehmen (Stutzen bis zum Anschlag einschieben. So verdrehen, dass er nach oben zeigt. Abziehen und weglegen). Staubsack (26) anbringen.
6.6 Schutzglas einstellen
Schutzglas (29) verschieben: Obere Stellung für Schrägschnitte, Mittelstellung für 0°-Schnitte, untere Stellung bei Verwendung einer Führungsschiene.
7.1 Multifunktionales Überwachungssystem
der Maschine Schaltet sich die Maschine selbstständig aus, dann hat die Elektronik den Selbstschutz- Modus aktiviert. Es ertönt ein Warnsignal
6. Inbetriebnahme, Einstellen
7. BenutzungDEUTSCHde
(Dauerpiepsen). Dieses geht nach max. 30 Sekunden oder nach Loslassen des Schalter- drückers (18) aus. Trotz dieser Schutzfunktion kann bei bestimmten Anwendungen eine Überlastung und als Folge dessen eine Beschädigung der Maschine auftreten. Ursachen und Abhilfe:
1. Akkupack fast leer (Die Elektronik schützt den
Akkupack vor Schaden durch Tiefstentladung). Blinkt eine LED-Leuchte (22), ist der Akkupack fast leer. Ggf. Taste (21) drücken und den Ladezustand an den LED-Leuchten (22) prüfen. Ist der Akkupack fast leer, muss er wieder aufgeladen werden!
2. Länger andauernde Überlastung der Maschine
führt zur Temperaturabschaltung. Die Maschine arbeitet mit reduzierter Leistung, bis die Temperatur wieder normal ist. Bei starker Überhitzung schaltet die Maschine ganz ab. Lassen sie Maschine oder Akkupack abkühlen. Hinweis: Fühlt sich der Akkupack sehr warm an, ist das Abkühlen des Akkupacks in Ihrem „AIR COOLED“-Ladegerät schneller möglich. Hinweis: Die Maschine kühlt schneller ab, wenn man sie im Leerlauf laufen lässt.
3. Bei zu hoher Stromstärke (wie sie z.B. bei
einer länger andauernden Blockierung auftritt) wird die Maschine abgeschaltet. Maschine am Schalterdrücker (18) ausschalten. Danach normal weiterarbeiten (Beachten Sie in diesem Fall, neben allen anderen Sicherheitshinweisen, insbesondere die Sicherheitshinweise in Kapitel 4. Rückschlag...). Vermeiden sie weitere Blockierungen.
7.2 Ein- und Ausschalten
Wenn der Sperrknopf (17) nach vorne geschoben wird, kann das Motorteil nach unten bewegt werden. Dabei taucht das Sägeblatt aus der Schutzhaube aus. Vorsicht, Verletzungsgefahr. Einschalten: Sperrknopf (17) nach vorne schieben und halten, dann Schalterdrücker (18) betätigen. Ausschalten: Schalterdrücker (18) loslassen.
Schalten Sie die Maschine nicht ein oder aus, während das Sägeblatt das Werkstück berührt. Lassen Sie das Sägeblatt erst seine volle Drehzahl erreichen, bevor Sie den Schnitt ausführen. Während des Sägens die Maschine nicht mit drehendem Sägeblatt aus dem Material nehmen. Erst das Sägeblatt zum Stillstand kommen lassen. Bei Blockieren des Sägeblattes sofort die Maschine ausschalten. Die Maschine erst ablegen, wenn das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Tauchschnitte: Das Motorteil befindet sich in der oberen Stellung, das Sägeblatt ragt nicht aus der Führungsplatte heraus. Die Maschine mit beiden Händen kräftig festhalten und mit der Führungsplatte auf das Werkstück aufsetzen. Maschine einschalten. Motorteil langsam auf die eingestellte Schnitttiefe absenken und dann langsam in Schnittrichtung vorschieben. Sägen nach geradem Anriss: hierfür dient der Schnittanzeiger (2). Die linke Kante (rot markiert) zeigt den Schnittverlauf bei senkrechtem Sägeblatt. Die rechte Kante zeigt den Schnittverlauf für eine Sägeblattneigung von 45°. Sägen nach einer auf dem Werkstück befestigten Leiste: Um eine exakte Schnittkante zu erreichen kann man eine Leiste auf dem Werkstück anbringen und die Handkreissäge mit der Führungsplatte an dieser Leiste entlangführen. Sägen mit Parallelanschlag (siehe Kapitel Zubehör): Für Schnitte parallel zu einer geraden Kante. Der Parallelanschlag kann von beiden Seiten in seine Halterung eingesetzt werden. Die Schnittbreite kann an der Markierung (8) abgelesen werden. Mit den beiden Klemmhebeln (1) befestigen. Die genaue Schnittbreite ermittelt man am besten durch einen Probeschnitt. Sägen mit Führungsschiene (siehe Kapitel Zubehör): Für millimetergenaue, schnurgerade, ausrissfreie Schnittkanten. Der Anti-Rutschbelag sorgt für eine sichere Auflage und dient zum Schutz der Werkstücke gegen Kratzer. Siehe Kapitel Zubehör. Drehknopf (15) dient zum Einstellen eines spielfreien Sitzes. Erwärmung des Akkupacks: Unter extrem harten Einsatzbedingungen (z.B. Sägen dicker Holzbretter) kann sich der Akkupack durch die starke Belastung erwärmen (> 60 °C). Um die Lebensdauer des Akkupacks zu erhalten, den Akkupack vor dem Weiterarbeiten abkühlen lassen.
8.1 Sägeblattwechsel
Das Sägeblatt muss stillstehen. Akkupack aus der Maschine entnehmen. Schnittgefahr besteht auch am stehenden Sägeblatt. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Siehe Abb. Seite 3.
1. Sperrtaste (13) drücken und verschieben.
2. So verschieben, dass die Ablesekante (10) auf
das Symbol „Sägeblattwechsel“ zeigt.
8. WartungDEUTSCH de
3. Sperrtaste (13) wieder loslassen.
4. Hebel (14) im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag
5. Sperrknopf (17) nach vorne schieben und
Motorteil ein wenig absenken. Sperrknopf (17) wieder loslassen.
6. Motorteil nach unten drücken, bis es am
Anschlag einrastet. Wechseln Sägewelle langsam mit dem in die Sägeblatt- Befestigungsschraube (30) eingesetzten Sechskantschlüssel (24) drehen, bis die Arretierung einrastet. Die Sägeblatt-Befestigungsschraube gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen und den äußeren Sägeblattflansch (31) abnehmen. Das Sägeblatt abnehmen. Darauf achten, dass der innere Sägeblattflansch (33) richtig herum eingesetzt ist: Der innere Sägeblattflansch (33) hat 2 Seiten, Durchmesser 20 mm und 5/8“ (16 mm). Auf einen passgenauen Sitz von Sägeblatt- Aufnahmebohrung zum inneren Sägeblattflansch (33) achten! Falsch angebrachte Sägeblätter laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. Neues Sägeblatt einsetzen. Auf die richtige Drehrichtung achten. Die Drehrichtung ist durch Pfeile auf Sägeblatt und Schutzhaube angegeben. Die Auflageflächen zwischen innerem Sägeblattflansch (33), Sägeblatt (32), äußeren Sägeblattflansch (31) und Sägeblatt- Befestigungsschraube (30) müssen sauber sein. Den äußeren Sägeblattflansch (31) aufsetzen. Darauf achten, dass der äußere Sägeblattflansch (31) richtig herum eingesetzt ist. Die Sägeblatt-Befestigungsschraube (30) mit Sechskantschlüssel (24) fest anziehen (max. 5 Nm). Nur scharfe, unbeschädigte Sägeblätter verwenden. Keine rissigen Sägeblätter oder solche, die Ihre Form verändert haben, verwenden. Keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS) verwenden. Keine Sägeblätter verwenden, die den angegebenen Kenndaten nicht entsprechen. Nur Sägeblätter mit einem Durchmesser entsprechend den Aufschriften auf der Säge verwenden. Das Sägeblatt muss für die Leerlaufdrehzahl geeignet sein. Verwenden Sie ein Sägeblatt, das für das zu sägende Material geeignet ist. Verwenden Sie nur original Metabo- Sägeblätter. Sägeblätter, die zum Schneiden von Holz oder ähnlichen Werkstoffen vorgesehen sind, müssen EN 847-1 entsprechen. Maschine betriebsbereit machen Hebel (14) gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag verdrehen. Das Motorteil schwenkt nach oben.
8.2 Sägeblattwinkel korrigieren
Der Sägeblattwinkel ist werksseitig eingestellt. Bei Bedarf kann der Sägeblattwinkel für 0° und für 45° justiert werden. Justierschraube (7) (für 0°) oder (3) (für 45°) verdrehen. Akkupack aus der Maschine entnehmen. Die Maschine muss regelmäßig von abgelagertem Staub befreit werden. Dabei sollten die Lüftungsschlitze am Motor mit einem Staubsauger gereinigt werden. Das einwandfreie Funktionieren der Schutzeinrichtungen (z.B. muss das Motorteil frei beweglich sein, selbsttätig, leicht und exakt in seine Endstellung zurückkehren.) muss gewährleistet sein.
Verwenden Sie nur original Metabo- oder CAS- (Cordless Alliance System) Akkupacks und Zubehör. Verwenden Sie nur Zubehör, das die in dieser Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen und Kenndaten erfüllt. Siehe Seite 5. A Parallelanschlag BFührungsschiene C Schnellspannzwinge. Zum Befestigen der Führungsschiene. D Kreissägeblätter. Für saubere Schnittergebnisse bei Längs- und Querschnitten in Weich- und Hartholz. E Ladegerät F Akkupacks verschiedener Kapazitäten. Kaufen Sie nur Akkupacks mit der zu Ihrem Elektrowerkzeug passenden Spannung G Metabo Allessauger HSaugschlauch Zubehör-Komplettprogramm siehe www.metabo.com oder Katalog. Reparaturen an Elektrowerkzeugen dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden! Mit reparaturbedürftigen Metabo Elektrowerk- zeugen wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo- Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com. Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen.
11. ReparaturDEUTSCHde
Befolgen Sie nationale Vorschriften zu umweltgerechter Entsorgung und zum Recycling ausgedienter Maschinen, Verpackungen und Zubehör. Akkupacks dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden! Geben Sie defekte oder verbrauchte Akkupacks an den Metabo-Händler zurück! Akkupacks nicht ins Wasser werfen. Nur für EU-Länder: Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Vor dem Entsorgen den Akkupack im Elektrowerkzeug entladen. Die Kontakte gegen Kurzschluss sichern (z. B. mit Klebeband isolieren). Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 4. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts vorbehalten. U =Spannung des Akkupacks
max =maximale Schnitttiefe
90° =Schnitttiefe einstellbar (90°)
45° =Schnitttiefe einstellbar (45°) A =Schrägschnittwinkel einstellbar Ø =Sägeblatt-Durchmesser d =Sägeblatt-Bohrungsdurchmesser a = max. Grundkörperdicke des Sägeblattes b =max. Schneidenbreite des Sägeblattes m=Gewicht Messwerte ermittelt gemäß EN 62841. Erlaubte Umgebungstemperatur beim Betrieb: -20 °C bis 50 °C (eingeschränkte Leistung bei Temperaturen unter 0 °C). Erlaubte Umgebungs- temperatur bei Lagerung: 0 °C bis 30 °C Gleichstrom Die angegebenen technischen Daten sind toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils gültigen Standards). Emissionswerte Diese Werte ermöglichen die Abschätzung der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den Vergleich verschiedener Elektrowerkzeuge. Je nach Einsatzbedingung, Zustand des Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge kann die tatsächliche Belastung höher oder geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur Abschätzung Arbeitspausen und Phasen geringerer Belastung. Legen Sie aufgrund entsprechend angepasster Schätzwerte Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B. organisatorische Maßnahmen. Schwingungsgesamtwert (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 62841:
h, D =Schwingungsemissionswert (Sägen von Spanplatte)
h,D =Unsicherheit (Schwingung) Typische A-bewertete Schallpegel
=Schallleistungspegel
= Unsicherheit Beim Arbeiten kann der Geräuschpegel 80 dB(A) überschreiten. Gehörschutz tragen!
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