Smartmig 162 - Schweißgerät GYS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Eigenschaften | Details |
|---|---|
| Schweißart | MIG/MAG-Schweißen |
| Versorgungsspannung | 230 V |
| Schweißstromstärke | Von 30 bis 160 A |
| Gewicht | Ca. 10 kg |
| Abmessungen | 420 x 200 x 320 mm |
| Thermischer Schutz | Ja |
| Empfohlene Verwendung | Leichte bis mittlere Schweißarbeiten |
| Inklusive Zubehör | Schweißbrenner, Massekabel |
| Sicherheitsnormen | Entspricht CE-Normen |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - Smartmig 162 GYS
Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Smartmig 162 - GYS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Smartmig 162 von der Marke GYS.
BEDIENUNGSANLEITUNG Smartmig 162 GYS
symptoms possible causes remedies The welding wire speed is not constant. Debris is blocking up the opening. Clean out the contact batch or change it and replace the anti-adherence product. Ref.041806 The wire skids in the rollers. Control the roller pressure or replace it. Wire diameter non-compatible with roller Covering wire guide in the torch non-compatible. The wire-feeder motor doesn’t operate. Reel or roller brake too tight. Release the brake and rollers. Electrical supply problem. Check that the power switch is in the "On" position. Bad wire feeding. Covering wire guide dirty or damaged. Clean or replace. Reel brake too tight Release the brake. No welding current. Bad connection to the main supply. Check the mains connection and look if the plug is fed by 400 V (3PH) power socket. Bad earth connection. Check the earth cable (connection and clamp condition). Torch trigger inoperative. Check the torch trigger / replace torch. The wire jams (after the rollers). Guide wire sheath crushed. Check the sheath and torch body. Wire jammed in the torch Clean or replace. No capillary tube. Check the presence of capillary tube. Wire speed too fast Reduce the wire speed. The welding bead is porous. The gas ow rate is not sufcient. Adjust ow range 15 to 20 L / min. Clean the working metal. Gas bottle empty. Replace it. Gas quality unsatisfactory. Replace it. Air ow or wind inuence. Prevent drafts, protect welding area. Gas nozzle dirty. Clean or replace the gas nozzle. Poor quality wire. Use suitable WIRE for MIG-MAG welding. Surface to weld in bad condition. (rust, etc…) Clean the metal before welding. Very important ashing particules. Arc voltage too low or too high. See welding settings. Bad earth connection. Adjust the earth cable for a better connection. Insufcient gas ow. Adjust the gas ow. No gas ow at the end of the torch. Bad gas connection. Check the gas connection at the welding machine. Check the owmeter and the solenoid valves.16 SMARTMIG SICHERHEITSANWEISUNGEN ALLGEMEIN Die Missachtung dieser Anweisungen und Hinweise kann zu schweren Personen- und Sachschäden führen. Nehmen Sie keine Wartungarbeiten oder Veränderungen am Gerät vor, die nicht explizit in der Anleitung gennant werden. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes enstanden sind. Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Gerätes, wenden Sie sich bitte an entsprechend qualiziertes und geschultes Fachpersonal. UMGEBUNG Dieses Gerät darf ausschließlich für Schweißarbeiten für die auf dem Siebdruck-Aufdruck bzw. dieser Anleitung angegebenen Materialanforderungen (Material, Materialstärke, usw) verwendet werden. Es wurde allein für die sachgemäße Anwendung in Übereinstimmung mit konventionellen Handelspraktiken und Sicherheitsvorschriften konzipiert. Der Hersteller ist nicht für Schäden bei fehlerhaften oder gefährlichen Verwendung nicht verantwortlich. Verwenden Sie das Gerät nicht in Räumen, in denen sich in der Luft metallische Staubpartikel benden, die Elektrizität leiten können. Achten Sie sowohl beim Betrieb als auch bei der Lagerung des Gerätes auf eine Umgebung, die frei von Säuren, Gasen und anderen ätzenden Substanzen ist. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Betriebstemperatur: zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F). Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F). Luftfeuchtigkeit: Niedriger oder gleich 50% bis 40°C (104°F). Niedriger oder gleich 90% bis 20°C (68°F). Das Gerät ist bis in einer Höhe von 1.000m (über NN) einsetzbar. SICHERHEITSHINWEISE Lichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen. Beim Lichtbogen ist der Anwender einer Vielzahl potentieller Risiken ausgesetzt: gefährliche Hitzequelle, Lichtbogenstrahlung, elektromagnetische Störungen (Personen mit Herzschnittmacher oder Hörgerät sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschinen von einem Arzt beraten lassen), elektrische Schläge, Schweißlärm und -rauch. Schützen Sie daher sich selbst und andere. Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise: Die Strahlung des Lichtbogens kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete, trockene Schutzbekleidung (Schweißerhandschuhe, Lederschürze, Sicherheitsschuhe) geschützt werden. Tragen Sie bitte elektrisch- und wärmeisolierende Schutzhandschuhe. Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten. Kontaktlinsen sind ausdrücklich verboten! Schirmen Sie den Schweißbereich bei enstprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzern, usw. zu schützen. In der Nähe des Lichtbogens bendliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit den nötigen Schutz ausgerüstet werden. Bei Gebrauch des Schweißgerätes ensteht sehr großer Lärm, der auf Dauer das Gehör schädigt. Tragen Sie daher im Dauereinsatz ausreichend Gehörschutz und schützen Sie in der Nähe arbeitende Personen. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand mit ungeschützten Hände, Haaren und Kleidungstücken zum Lüfter. Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind. ACHTUNG! Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß! Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Achten Sie vor Instandhaltung / Reinigung eines wassergekühlten Brenners darauf, dass Kühlaggregat nach Schweißende ca. 10min weiterlaufen zu lassen, damit die Kühlüssigkeit entsprechend abkühlt und Verbrennungen vermieden werden. Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden. SCHWEISSRAUCH/ -GAS Beim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe, die zu Sauerstoffmangel in der Atemluft führen können. Sorgen Sie daher immer für ausreichend Frischluft, technische Belüftung (oder ein zugelassenes Atmungsgerät). Verwenden Sie die Schweßanlagen nur in gut belüfteten Hallen, im Freien oder in geschlossenen Räumen mit einer den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechender Absaugung Achtung! Bei Schweißarbeiten in kleinen Räumen müssen Sicherheitsabstände besonders beachtet werden. Beim Schweißen von Blei, auch in Form von Überzügen, verzinkten Teilen, Kadmium, «kadmierte Schrauben», Beryllium (meist als Legierungsbestandteil, z.B. Beryllium-Kupfer) und andere Metalle entstehen giftige Dämpfe. Erhöhte Vorsicht gilt beim Schweißen von Behältern. Entleeren und reinigen Sie diese zuvor. Um die Bildung von Giftgasen zu vermeiden bzw. zu verhindern, muss der Schweißbereich des Werkstückes von Lösungs- und Entfettungsmitteln gereinigt werden. Die zum Schweißen benötigten Gasaschen müssen in gut belüfteter, gesicherter Umgebung aufbewahrt werden. Lagern Sie sie ausschließlich in DE17 SMARTMIG vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Informationen zum richtigen Umgang mit Gasaschen erhalten Sie von Ihrem Gaselieferanten. Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe von Fett und Farben sind grundsätzlich verboten!
BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR
Sorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für Gasaschen (brennbare Gase) und andere brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter. Brandschutzausrüstung muss am Schweißbplatz vorhanden sein. Beachten Sie die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken. Sie sind eine potentielle Entstehungsquelle für Feuer oder Explosionen. Behalten Sie einen Sicherheitsabstand zu Personen, entammbaren Gegenständen und Druckbehältern. Schweißen Sie keine Behälter, die brennbare Materialien enthalten (auch keine Reste davon) -> Gefahr entammbarer Gase). Bei geöffneten Behältern müssen vorhandene Reste entammbarer oder explosiver Stoffe entfernt werden. Arbeiten Sie bei Schleifarbeiten immer in entgegengesetzer Richtung zu diesem Gerät und entammbaren Materialen. GASDRUCKAUSRÜSTUNG Austretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gut belüftete Arbeits- und Lagerumgebung. Achten Sie darauf, dass die Gasaschen beim Transport verschlossen sind und das Schweißgerät ausgeschaltet ist. Lagern Sie die Gasaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Verschließen Sie die Flaschen nach jedem Schweißvorgang. Schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung, offenem Feuer und starken Temperaturschwankungen (z.B. sehr tiefen Temperaturen). Positionieren Sie die Gasaschen stets mit ausreichendem Abstand zu Schweiß- und Schleifarbeiten bzw. jeder Hitze-, Funken- und Flammenquelle. Halten Sie mit den Gasaschen Abstand zu Hochspannung und Schweißarbeiten. Das Schweißen einer Druckglasasche ist untersagt. Bei Erstöffnung des Gasventils muss der Plastikverschluss/Garantiesiegel von der Flasche entfernt werden. Verwenden Sie ausschließlich Gas, das für die Schweißarbeit mit den von Ihnen ausgewählten Materialen geeignet ist. ELEKTRISCHE SICHERHEIT Das Schweißgerät darf ausschließlich an einer geerdeten Netzversorgung betrieben werden. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen. Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge, schwere Verbrennungen bis zum Tod verursachen. Berühren Sie daher UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Teile des Geräteinneren oder das geöffnete Gehäuse, wenn das Gerät im Betrieb ist.. Trennen Sie das Gerät IMMER vom Stromnetz und warten Sie zwei weitere Minuten BEVOR Sie das Gerät öffnen, damit sich die Spannung der Kondensatoren entladen kann. Berühren Sie niemals gleichzeitig Brenner und Masseklemme! Der Austausch von beschädigten Kabeln oder Brennern darf nur von qualiziertem und geschultem Fachpersonal vorgenommen werden. Tragen Sie beim Schweißen immer trockene, unbeschädigte Kleidung. Tragen Sie unabhängig von den Umgebungsbedingungen immer isolierendes Schuhwerk.
CEM KLASSIFIZIERTES MATERIAL
ACHTUNG! Dieses Gerät wird als Klasse A Gerät eingestuft. Es ist nicht für den Einsatz in Wohngebieten bestimmt, in denen die lokale Energieversorgung über das öffentliche Niederspannungsnetz geregelt wird. In diesem Umfeld ist es auf Grund von Hochfrequenz-Störungen und Strahlungen schwierig die elektromagnetische Verträglichkeit zu gewährleisten. ACHTUNG! Dieses Gerät ist nicht mit der Norm IEC 61000-3-12 konform. Es ist dafür bestimmt, an private Niederspannungsnetze angeschloßen zu werden, die an öffentliche Stromnetze mit mittlerer und hoher Spannung angeschlossen. Bei Betrieb am öffentlichen Niederspannungsnetz, muss der Betreiber des Geräts sich beim Versorgungsnetzbetreiber informieren, ob das Gerät für den Betrieb geeignet ist.
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER UND STÖRUNGEN
Der durch Leiter ießende elektrische Strom erzeugt lokale elektrische und magnetische Felder (EMF). Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es zu elektromagnetischen Störungen kommen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Zum Beispiel Zugangseinschränkungen für Passanten oder individuelle Risikobewertung für Schweißer. Alle Schweißer sollten gemäß dem folgenden Verfahren die Exposition zu elektromagnetischen Feldern aus Lichtbogenschweißgeräten minimieren :
- Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;
- Achten Sie darauf, dass ihren Oberkörper und Kopf sich so weit wie möglich von der Schweißarbeit entfernt benden;
- Achten Sie darauf, dass sich die Kabel, der Brenner oder die Masseklemme nicht um Ihren Körper wickeln; DE18 SMARTMIG
- Stehen Sie niemals zwischen Masse- und Brennerkabel. Die Kabel sollten stets auf einer Seite liegen;
- Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;
- Arbeiten Sie nicht unmittelbar neben der Schweißstromquelle;
- Während des Transportes der Stromquelle oder des Drahtvorschubkoffer nicht schweißen. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. HINWEIS ZUR PRÜFUNG DES SCHWEISSPLATZES UND DER SCHWEISSANLAGE Allgemein Der Anwender ist für den korrekten Gebrauch des Schweißgerätes und des Zubehörs gemäß der Herstellerangaben verantwortlich. Die Beseitigung bzw. Minimierung auftretender elektromagnetischer Störungen liegt in der Verantwortung des Anwenders, ggf. mit Hilfe des Herstellers. Die korrekte Erdung des Schweißplatzes inklusive aller Geräte hilft in vielen Fällen. In einigen Fällen kann eine elektromagnetische Abschirmung des Schweißstroms erforderlich sein. Eine Reduzierung der elektromagntische Störungen auf ein niedriges Niveau ist auf jeden Fall erforderlich. Prüfung des Schweißplatzes Das Umfeld sollte vor der Einrichtung der Lichtbogenschweißeinrichtung auf potenzielle elektromagnetische Probleme geprüfen werden. Zur Bewertung potentieller elektromagnetischer Probleme in der Umgebung muss folgendes berücksichtigt werden: a) Netz-, Steuer-, Signal-, und Telekommunikationsleitungen; b) Radio- und Fernsehgeräte; c) Computer und andere Steuereinrichtungen; d) Sicherheitseinrichtungen, zum Beispiel, Industriematerialschutz; e) die Gesundheit benachbarter Personen, insbesondere wenn diese Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen; f) Kalibrier- und Messeinrichtungen; g) die Störfestigkeit anderer Einrichtungen in der Umgebung. Der Anwender muss prüfen, ob andere Werkstoffe in der Umgebung benutzt werden können. Weitere Schutzmaßnahmen können dadurch erforderlich sein; h) die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten ausgeführt werden müssen. Die Größe der zu beachtenden Umgebung ist von der Struktur des Gebäudes und der anderen dort stattndenden Aktivitäten abhängig. Die Umgebung kann sich auch außerhalb der Grenzen der Schweißanlagen erstrecken. Prüfung des Schweißgerätes Neben der Überprüfung des Schweißplatzes kann eine Überprüfung des Schweißgerätes weitere Probleme lösen. Die Prüfung sollte gemäß Art. 10 der IEC/CISPR 11:2009 durchgeführt werden. In-situ Messungen können auch die Wirksamkeit der Minderungsmaßnahmen bestätigen. HINWEISE ÜBER DIE METHODEN ZUR REDUZIERUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDE a. Öffentliche Stromversorgung: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öffentliche Versorgung anzuschließen. Falls Interferenzen auftreten, können weitere Maßnahmen erforderlich sein (z.B. Netzlter). Eine Abschirmung der Versorgungskabel durch ein Metallrohr kann erforderlich sein. Kabeltrommeln sollten vollständig abgerollt werden. Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung können erforderlich sein. b. Wartung des Gerätes und des Zubehörs: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öffentliche Versorgung anzuschließen. Alle Zugänge, Betriebstüren und Deckel müssen geschlossen und korrekt verriegelt sein, wenn das Gerät in Betrieb ist. Das Schweißgerät und das Zubehör sollten in keiner Weise geändert werden mit Ausnahme der in den Anweisungen des Geräteherstellers erwähnten Änderungen und Einstellungen. Für die Einstellung und Wartung der Lichtbogenzünd- und stabilisierungseinrichtungen müssen die Anweisungen des Geräteherstellers besonders zu beachten. c. Schweißkabel: Schweißkabel sollten so kurz wie möglich und eng zusammen am Boden verlaufen. d. Potenzialausgleich: Alle metallischen Teile des Schweißplatzes sollten des Schweißplatzes sollten in den Potentialausgleich einbezogen werden. Es besteht trotzdem die Gefahr eines elektrischen Schlages, wenn Elektrode und Metallteile gleichzeitig berührt werden. Der Anwender muss sich von metallischen Bestückungen isolieren. e. Erdung des Werkstücks: Die Erdung des Werkstücks kann in bestimmte Fällen die Störung reduzieren. Die Erdung von Werkstücken, die Verletzungsrisiken für Anwender oder Beschädigung anderer elektrischen Materialen erhöhen können, sollte vermieden werden. Die Erdung kann direkt oder über einen Kondensator erfolgen. Der Kondensator muss gemäß der nationalen Normen gewählt werden. f. Schutz und Trennung: Eine Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung kann die Störungen reduzieren. Die Abschirmung der ganen Schweißzone kann für Spezialanwendungen in Betracht gezogen werden.
TRANSPORT UND TRANSIT DER SCHWEISSSTROMQUELLE
Unterschätzen Sie nicht das Eigengewicht des Gerätes! Da das Gerät über keine weitere Transporteinrichtung verfügt, liegt es Ihrer eigenen Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass Transport und Bewegung des Gerätes sicher verlaufen (Achten Sie darauf das Gerät nicht zu kippen). Ziehen Sie niemals an Brenner oder Kabeln, um das Gerät zu bewegen. Das Gerät darf ausschließlich in vertikaler Position transportiert werden. Das Gerät darf nicht über Personen oder Objekte hinweg gehoben werden. Halten Sie sich unbedingt an die unterschiedlichen Transportrichtlinien für Schweißgeräte und Gasaschen. Diese haben verschiedene Beförderungsnormen. Die Drahtspule sollte vor dem Heben und Transport des Schweißgerätes entfernt werden. Schweißkriechströme können Erdungsleiter zerstören, die Schweißanlage und elektrische Geräte beschädigen und die Erwärmung der Bauteile verursachen, die zum Brand führen können.
- Alle Schweißkabel müssen fest verbunden werden. Überprüfen Sie diese regelmäßig!
- Überprüfen Sie die Befestigung des Werkstücks! Diese mus fest und gut elektrisch leitend sein.
- Befestigen Sie alle elektrisch leitfähige Elemente (Rahmen, Wagen und Hebesysteme) der Schweißquelle, sodass sie isoliert sind !
- Legen Sie keine andere nicht isolierten Geräte (Bohrmaschine, Schleifgeräte usw.) auf die Schweißquelle, den Wagen oder die Hebesysteme!
- Legen Sie die Schweißbrenner oder die Elektrodenhalter auf eine isolierte Oberäsche, wenn sie nicht benutzt werden!19 SMARTMIG
- Stellen Sie das Gerät ausschließlich auf festen und sicheren Untergrund, mit einem Neigungswinkel nicht größer als 10°.
- Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichend Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Der Netzstecker muss zu jeder Zeit frei zugänglich sein.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in einer elektromagnetisch sensiblen Umgebung.
- Schützen Sie das Gerät vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung.
- Das Gerät ist IP21 konform, d. h: - das Gerät schützt die eingebauten Teile vor Berührungen und mittelgroße Fremdkörpern mit einem Durchmesser >12,5 mm, - Schutzgitter gegen senkrecht fallendes Tropfwasser Die Versorgungs-, Verlängerungs- und Schweißkabel müssen komplett abgerollt werden, um ein Überhitzungsrisiko zu verhindern. Der Hersteller GYS haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. WARTUNG / HINWEISE
- Alle Wartungsarbeiten müssen von qualiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung/ Überprüfung ist empfohlen.
- Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie Arbeiten an dem Gerät vornehmen. Warten Sie bis der Lüfter nicht mehr läuft. Die Spannungen und Ströme in dem Gerät sind hoch und gefährlich.
- Nehmen Sie regelmäßig (mindenstens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie regelmäßig Prüfungen des GYS Gerätes auf seine elektrische Betriebssicherheit von qualiziertem Techniker durchführen.
- Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzzuleitung. Wenn diese beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller, seinen Reparaturservice oder eine qualizierte Person ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden.
- Lüftungsschlitze nicht bedecken.
- Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieauadung und zum Starten von Motoren benutzt werden.
MONTAGE - PRODUKTANWENDUNG
BESCHREIBUNG Wir freuen uns, dass Sie sich für ein Markengerät der Firma GYS entschieden haben und danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen. Bitte lesen Sie sorgfältig vor dem Erstgebrauch diese Betriebsanleitung. Die SMARTMIG Geräte sind traditionelle halb-automatische Schweissgeräte (MIG oder MAG) mit Gleichstrom (DC), und geeignet zum MMA-Schweis- sen (SMARTMIG 3P). Sie eignen sich für die Drahtsorten: Stahl, Edelstahl, Alu. Die SMARTMIG 3P funktioniert mit Elektroden bis 3,2mm. Einfache Einstellung durch die, SMART Lösung“. NETZANSCHLUSS Smartmig 142/152/162/3P/182 : Die Geräte besitzen einen Schutzkontaktsstecker (Schukostecker) (EEC7/7) und müssen an eine einphasige, geerdete 230V/16A (50-60Hz) Schutz- kontaktsteckdose angeschlossen werden. Die Stromaufnahme (I1eff) bei maximaler Leistung ist auf dem Typenschild der Maschine angegeben. Bitte prüfen Sie, ob die Stromversorgung und die Absicherung mit dem Strom, den Sie benötigen, übereinstimmen. In Ländern mit abweichender Netzversorgungswerten kann ein Tausch des Netzsteckers erforderlich sein, um die maximale Leistung abrufen zu können. Smartmig 183 : Dieses Gerät wird mit einem XX A Typ EN 60309-1 Stecker geliefert. Es muss an einer 400V (50 - 60 Hz) dreiphasigen, geerdeten Steckdose mit vorschriftsmäßig angeschlossenem Schutzleiter betrieben werden. Der aufgenomme Strom (I1eff) bei maximaler Leistung ist auf dem Gerät angegeben. Bitte prüfen Sie, ob die Stromversorgung und die Absicherung mit dem Strom, den Sie benötigen, übereinstimmen. In Ländern mit abweichender Netzversorgungswerten kann ein Tausch des Netzsteckers erfor- derlich sein, um die maximale Leistung abrufen zu können. BESCHREIBUNG DES GERÄTES (ABB-I)
1- Ein / AUS Schalter
4- Aufnahmedorn für Drahtrolle
5- Gas-Schnellanschlussbuchse
6- Vorderer Handgriff (für Transport)
7- Bedienfeld und "Smart" Tabelle
8- Drahtförderrollen
9- Hintere Räder (nur bei 162, 3P und 182)
10- EURO-Brenneranschluss (nur bei 162, 3P und 182)
11- Schnellanschluss 200A (nur bei 3P)
12- Vordere Räder (nur bei 162, 3P und 182)
13- Festmontiertes Massekabel (nur bei 142, 152, 162, 182 und 183)
14- Deckelklappe für Polaritätsumkehrung (nur bei 142, 152, 162, 182
15- Befestigungskette für Gasaschen.
Achtung: Gasaschen gegen Umkippen sichern! HALBSYNERGISCHES STAHL-/ EDELSTAHL- SCHWEISSEN (MAG MODUS) (ABB-II) Die SMARTMIG Geräte können 0,6/0,8 und 1mm Stahl- und Edelstahl-Drähte verschweißen (außer das Modell 142/152) (siehe Abb. II – A). Smart- mig 3P : Zum Verschweißen von 0,6/0,8mm oder 1,0mm Stahl- und Edelstahldrähten muss das Massekabel an die negative Schweißbuchse auf der Frontseite des Gerätes angeschlossen werden (FIG I). Diese Geräte sind bei der Lieferung fur den Betrieb mit Ø 0.8 mm Stahl- und Edelstahldraht werksseitig voreingestellt. Das Kontaktrohr, die Spur der Antriebsrolle und die Führungsseele des Brenners sind für diesen Betrieb eingestellt. Wenn Sie Ø 0.6 mm Draht benutzen, müssen Sie das Kontaktrohr austauschen. Die Drahtförderrollen weisen je zwei verschiedene Drahtaufnahmenuten auf (z.B. Ø 0.6 / 0.8 mm). In diesem Fall, positionieren Sie die Rollen so, dass 0.6 sichtbar ist. Benutzen Sie für das Schweißen von Ø 1,0mm Drähten ein passendes Kontaktrohr und eine passende Antriebsrolle. Stahl- und Edelstahlschweißen verlangen die Anwendung von spezischen Gasgemischen wie Argon + CO2. Der Mengenanteil der Komponenten variiert je nach Anwendung. Bitten Sie bei der Auswahl des richtigen Gases einen Gase-Fachhändler um Empfehlung. Die richtige Gasdurchussmenge bei Stahl beträgt 12 bis 18 L/min je nach Umgebung und Schweisserfahrung.20 SMARTMIG
HALBSYNERGISCHES ALUMINIUM - SCHWEISSEN (MIG MODUS) (ABB-II) SMARTMIG 152, 162 ,3P, 182 und 183 können Ø 0,8 oder 1,0 mm (g II-B) Aluminium-Drähte verschweißen. Smartmig 3P : Zum Verschweißen von 0,8mm oder 1,0mm Aluminiumdrähten muss das Massekabel an die negative Schweißbuchse auf der Frontseite des Gerätes angeschlossen werden (FIG I). SMARTMIG 142, sind bei der Lieferung für den Betrieb mit Ø 0.8 mm Stahl- und Edelstahldraht werksseitig voreingestellt. Das Kontaktrohr, die Spur der Antriebsrolle und die Führungsseele des Brenners sind für diesen Betrieb eingestellt. Alu-Schweissen verlangt die Anwendung von entsprechenden Rein-Argon. Bitten Sie bei der Auswahl des richtigen Gases einen Gase-Fachhändler um Empfehlung. Der Mengenanteil der Komponenten variert je nach Anwendung. Verwenden Sie ein Gemisch von 2% CO2 bei Edelstahl. Die richtige Gasdurchuss- menge bei Aluminium beträgt 20 bis 30 L/min je nach Umgebung und Schweisserfahrung. Wesentliche Unterschiede in der Einrichtung der Maschine zwischen Stahl und Aluminium sind unter anderem:
- Drahtführungsrollen : benutzen Sie spezische Drahtführungsrollen für Aluminiumdraht.
- Aluminiumdraht muss mit möglichst geringem Anpressdruck zwischen den Drahtförderrollen transportiert werden, da er sonst deformiert und ungleichmäßig gefördert wird.
- Kapilarrohr: benutzen Sie das Kapilarrohr nur für den Stahldraht (Stahlführungsseele).
- Brenner: benutzen Sie einen speziellen Brenner für Alu. Dieser Brenner verfügt über eine Teonführungsseele, wodurch die Reibung im Brenner reduziert wird. Die Führungsseele am Rande des Anschlusses bitte NICHT abschneiden sondern bis zu den Drahtförderrollen führen (Abb. B).
- Kontaktrohr: Benutzen Sie ein Kontaktrohr SPEZIELL für Alu, das dem Drahtdurchmesser entspricht. FÜLLDRAHT SCHWEISSEN (ABB-III) SMARTMIG können Fülldraht verschweißen, wenn Sie die Polarität entsprechend anpassen. Ziehen Sie dafür den Netzstecker aus der Steckdose und öffnen sie die Deckelklappe (14). Montieren Sie den Anschluss wie auf Bild C (siehe nächste Seite) um. Die SMARTMIG Geräte sind bei der Lieferung für den Betrieb „mit Gas“ werksseitig voreingestellt. Smartmig 3P : Zum Fülldraht- schweißen muss das Massekabel an die positive Schweißbuchse auf der Frontseite des Gerätes angeschlossen werden (FIG I). SCHWEISSEN MIT UMHÜLLTEN ELEKTRODEN (FIG. III) SMARTMIG 3P (MMA MODUS) Beachten Sie die auf der Elektrodenverpackungen beschriebenen Angaben zur Polarität.
- Beachten Sie die allgemeinen Regeln zur Unfallprävention beim Schweißen. geeignete Elektroden: Ø mm Rutilelektroden Blechdicke (mm) Schweißstrom (A)
MONTAGE DER DRAHTROLLEN UND SCHWEISSBRENNER (ABB-V) Entfernen Sie zuerst die Gasdüse durch Drehen im Uhrzeigersinn(Abb. V-E). Schrauben Sie dann das Kontaktrohr weg (Abb. V-D) und lassen Sie den Kontaktrohrhalter und die Feder auf dem Brenner.
- Entfernen Sie den Seitendeckel des Gerätes. Abb V-A : Positionieren Sie die Drahtrolle auf der Aufnahme.
- Im Falle der Nutzung einer 100mm (3P, 142, 152, 162) Drahtrolle wird kein Adapter benötigt. (1)
- Justieren Sie die Drahtrollenbremse (2) um die Drahtrolle bei Schweißstop gegen Nachdrehen zu sichern. Ziehen Sie diese generell nicht zu fest.
- Kunststoffschraube anziehen. Abb V-B : Aufstellung der Antriebsrolle.
- Wählen Sie die zu Drahttyp und –durchmesser passende Antriebsrolle und positionieren Sie die Rolle so, dass der ausgewählte Durchmesser sichtbar ist. Abb V-C : Um den Transportandruck korrekt einzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
- Lockern Sie die Einstellschraube der Drahtführung.
- Legen Sie den Draht ein und ziehen Sie ca. 2 cm davon heraus, anschließend schließen Sie den Drahtantrieb ohne festzuziehen.
- Schalten Sie das Gerät ein und betätigen Sie bei eingelegtem Draht den Brennertaster.
- Justieren Sie die Einstellschraube (Abb. V-C) bei betätigtem Brennertaster bis der Draht sauber transportiert wird. Achtung : Aluminiumdraht muss mit möglichst geringem Anpressdruck zwischen den Drahtförderrollen transportiert werden, da er sonst deformiert und ungleichmäßig gefördert wird.
- Lassen Sie den Draht ca. 5 cm aus dem Brenner herauskommen und montieren das zu dem benutzten Draht passende Kontaktrohr (Abb. V-D), sowie die passende Düse (Abb. V-E). Die SMARTMIG 142, 152, 162, 3P Geräte können Drahtrollen von 100 oder 200 mm betreiben. Die SMARTMIG 182 und 183 Geräte können Drahtrollen von 200 oder 300 mm betreiben. Um eine 200mm Drahtrolle zu verwenden, müssen Sie zuerst einen Adapter (Art.-Nr. 042889) am Haspelträger anbringen. Der SMARTMIG 3P kann auch mit 2,0/ 2,5/ 3,2 mm rutile Elektroden verschweissen. Hier ist eine Zusammenfassung der möglichen Kombinationen: Smartmig 142 / 152 162 3P 182 183 gaz Stahl / Edelstahl 0,6/0,8 0,6/0,8/1,0 Argon + CO2 Alu* - 0,8/1,0 Pure Argon No Gas 0,9 0,9/1,2 - Elektroden - - 2/2,5/3,2 - - -
- Planen Sie eine Teonführungsseele (Art. Nr. 041578) und ein Kontaktrohr speziell für Aluminium ein (Ø 0,8 Art. Nr. 041059 - Ø 1,0 Art. Nr. 041066) Um den passenden Draht- oder Elektrodendurchmesser auszuwählen, beziehen Sie sich auf die obenstehende Tabelle (Abb. IV).21 SMARTMIG
- Den korrekten Druckminderer an der Gasasche montieren. Benutzen Sie den Gasschlauch, der mit dem Gerät geliefert wird. Um Gasverlust zu vermeiden, benutzen Sie die in der Zubehörbox enthaltenen Schlauchklemmen.
- Regeln Sie die Gasdurchussmenge mit dem Einstellrad am Druckminderer. Hinweis : Die Einstellung der Gasdurchussmenge wird einfacher, wenn sie bei entspanntem Drahtvorschub den Brennertaster betätigen und die Durchußmenge am Manometer ablesen. Dieses Verfahren gilt nicht für den Fülldraht Modus. BESCHREIBUNG DES BEDIENFELDES (ABB-VI) Smartmig 142/152/162/182/183 Smartmig 3P
1- A / B Auswahltaste Schweißspannung 1- Auswahltaste Modus MIG/MMA.
2- Min/Max Auswahltaste Schweißspannung 2- Potentiometer Schweißstrom E-Hand/MIG
3- Potentiometer Drahtgeschwindigkeit MIG/MAG. 3- Potentiometer Drahtgeschwindigkeit MIG/MAG.
4- "SMART" Tabelle Einstellhilfe MIG/MAG. 4- A / B Auswahltaste Schweißspannung
5- Anzeige thermischer Überlastschutz. 5- "SMART" Tabelle Einstellhilfe MIG/MAG u. E-Hand.
6- Stufen-Schalter 6- Anzeige thermischer Überlastschutz.
BENUTZUNG (ABB-VI) MIG/MAG MODUS: SMARTMIG ermöglicht die einfache Einstellung der Schweißspannung und der Drahtgeschwindigkeit. Anhand der SMART Tabelle können Sie die Dicke des zu verschweißenden Bleches und den Drahttyp schnell nden, und mithilfe dieser Empfehlungen können Sie folgende Parameter auswählen :
- Die Spannung (A/B und min/max Tasten bei SMARTMIG 142, 152 und 162 ; A/B Taste bei SMARTMIG 3P)
- Die Drahtgeschwindigkeit, indem Sie den Potentiometer (3) auf der angezeigten Farbzone positionieren Beispiel : Verschweißen von Blechdicke 0,8mm mit Drahtdurchmesser 0,6mm (SMARTMIG 142, 152 und 162) :
- Wählen Sie Taste (1) auf Position « A »
- Wählen Sie Taste (2) auf Position « min »
- Positionieren Sie den Potentiometer (3) auf der helleren Farbzone und justieren Sie « nach Geräusch » nach wenn erforderlich. Gleicher Beispiel bei SMARTMIG 3P :
- Die Taste (4) auf Position « A » stellen.
- Positionieren Sie den Potentiometer (2) auf « min » oder « max »
- Positionieren Sie den Potentiometer (3) auf der helleren Farbzone und justieren Sie « nach Geräusch » nach wenn erforderlich. MMA MODUS (SMARTMIG 3P EINSCHLIESSLICH): Wenn Sie Elektrodenhalterkabel und Masseleitung anschliessen achten Sie auf die richtige Polarität nach Angabe auf der Elektrodenverpackung. Anschließend stellen Sie das Gerät wie folgt ein. Beispiel : Verschweißen von 4 mm Blech:
- Taste (1) auf Position « MMA ».
- Potentiometer (2) auf 2,5 mm Elektroden Schweissen einstellen. THERMISCHER SCHUTZ
- Beachten Sie die allgemeinen Grundregeln des Schweißens.
- Lassen Sie das Gerät nach dem Schweißen oder während der Thermoschutz aktiv ist am Netz angeschlossen und eingeschaltet, um die Abkühlung des Gerätes durch den Lüfter zu ermöglichen.
- Thermischer Schutz : Das Symbol leuchtet und die Abkühlzeit beträgt 5 bis 10 Minuten.
EINSCHALTDAUER UND VERWENDUNGSUMGEBUNG
Die beschriebenen Geräte haben eine Ausgangscharakteristik vom Typ «Konstantspannung». Die Einschaltdauer nach der Norm EN60974-1 ist in der Tabelle unten angezeigt: x @40°C (T cycle=10min) 142 / 152 162
X%-max 20%-90A 20%-115A 25%-110A 15%-115A 15%-140A 15%-140A 60% 60A 70A 70A 40A 80A 90A Bei intensivem Gebrauch (> Einschaltdauer) schaltet der Überhitzungsschutz den Lichtbogen ab und die entsprechende Warnung erscheint auf der Anzeige. Der Schweißgerät entspricht in seiner Charakteristik einer Konstantstromquelle im MIG/MAG-Modus. Der Schweißgerät entspricht in seiner Charakteristik einer Stromquelle mit fallender Kennlinie im E-Hand-Modus Bemerkung: Die Erwärmungsprüfungen sind bei Umgebungstemperatur durchgeführt wurden und die Einschaltdauer wurde bei 40° C im Simula- tionbetrieb ermittelt. Diese A-Klasse Geräte sind für den industriellen und/ oder professionellen Gebrauch geeignet. In einem anderen Umfeld ist die elektromagnetische Verträglichkeit schwieriger zu gewährleisten. Verwenden Sie das Gerät nicht in Räumen, in denen sich in der Luft metallische Staubpartikel ben- den, die Elektrizität leiten können. ACHTUNG! : Änderung der Norm EN 60974-10 ab 01. Dezember 2010! Diese Geräte entsprechen nicht mehr der Richtlinie CEI 61000-3-12. Es liegt in Ihrer Verantwortung zu überprüfen, ob die Geräte für den Stromanschluss geeignet sind, bevor Sie sie an das Stromnetz anschließen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den zuständigen Stromnetzbetreiber.22 SMARTMIG
VERLETZUNGRISIKO DURCH BEWEGLICHE TEILE
Die Drahtvorschübe besitzen bewegliche Teile, die Hände, Haare, Kleidung oder Werkzeug erfassen und so Verletzungen verur- sachen können!
- legen Sie nicht eine Hand zu schwenken oder Komponenten oder Teile an den Antrieb in Bewegung!
- Stellen Sie sicher, dass die Gehäusedeckel oder Schutzabdeckungen bleiben während des Betriebs geschlossen! INSTANDHALTUNG
- Die Instandhaltung sollte nur von qualiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
- Schalten Sie das Gerät aus, trennen Sie die Stromversorgung und warten Sie bis der Ventilator sich nicht mehr dreht. Im Gerät sind die Spannun- gen sehr hoch und deshalb gefährlich.
- Nehmen Sie regelmäßig (2 oder 3-Mal pro Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie regelmäßig Prüfungen des GYS Gerätes auf seine elektrische Betriebssicherheit von qualiziertem Fachpersonal durchführen.
- Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzzuleitung. Wenn diese beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller, seinen Reparaturservice oder eine qualizierte Person ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden. FEHLERSUCHE
FEHLER URSACHE LÖSUNGEN
Drahtvorschubgeschwindigkeit nicht konstant. Das Kontaktrohr ist verstopft. Reinigen Sie das Kontaktrohr oder tauschen Sie es aus und benutzen Sie Antihaftspray (Art.-Nr. 041806). Der Draht rutscht im Antrieb durch. Prüfen Sie den Druck des Rollenantriebes oder ändern die Antriebsnut auf die korrekte Drahtstärke. -Drahtführungsschlauch des Brenners nicht korrekt. Motor läuft nicht. Bremse der Drahtrolle oder Rollenantrieb zu fest. Lockern Sie die Bremse und den Rollenantrieb. Versorgungsproblem. Prüfen Sie, ob der Schalter auf Position «EIN» ist. Schlechte Drahtförderung. Drahtführungsschlauch verschmutzt oder beschädigt. Reinigen Sie den Drahtführungsschlauch oder tauschen Sie diesen aus. Drahtrollen-Bremse zu fest. Lockern Sie die Bremse. Kein Schweißstrom. Fehlerhafte Netzversorgung. Prüfen der Netzversorgung (Stecker, Kabel, Steckdose, Siche- rung). Fehlerhafte Masseverbindung. Prüfen Sie die Masseklemme (Verbindung und Klemmenzus- tand). Brenner defekt. Prüfen Sie den Brenner bzw. tauschen Sie diesen aus. Drahtstau im Antrieb. Seele fehlerhaft. Prüfen bzw. austauschen. Draht blockiert im Brenner. Prüfen, reinigen oder austauschen. Fehlendes Kapillarrohr. Prüfen und einsetzen. Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch. Drahtvorschubgeschwindigkeit reduzieren. Die Schweißnaht ist porös. Gasuß zu niedrig. Korrigieren Sie die Gaseinstellung. Reinigen Sie das Material. Gasasche leer. Austauschen. Schlechte Gasqualität. Austauschen. Zugluft. Schweißzone abschirmen. Schmutzige Gasdüse. Reinigen oder austauschen. Schlechte Drahtqualität. Austauschen gegen geeigneten Schweißdraht. Schweißmaterial von schlechter Qualität (Rost,
Schweißgut reinigen. Starke Spritzerbildung. Lichtbogenspannung zu niedrig oder zu hoch. Schweißparameter kontrollieren. Masse schlecht positioniert. Positionieren Sie die Masse näher an der Schweißstelle. Schutzgasuss zu gering. Prüfen und Einstellen. Gasmangel am Brenner. Fehlerhafte Gasverbindung. Gasschläuche und Verbindungen prüfen. Druckminderer und Magnetventile prüfen.23 SMARTMIG
- Les pannes liées à l’environnement (pollution, rouille, poussière). En cas de panne, retourner l’appareil à votre distributeur, en y joignant : - un justicatif d’achat daté (ticket de sortie de caisse, facture….) - une note explicative de la panne. Die Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 12 Monate nach Kauf angezeigt werden (Nachweis Kaufbeleg). Nach Anerkenntnis des Garantieanspruchs durch den Hersteller bzw. seines Beauftragten erfolgen eine für den Käufer kostenlose Reparatur und ein kostenloser Ersatz von Ersatztei- len. Der Garantiezeitraum bleibt aufgrund erfolgter Garantieleistungen unverändert. Ausschluss: Die Garantieleistung erfolgt nicht bei Defekten, die durch unsachgemäßen Gebrauch, Sturz oder harte Stöße sowie durch nicht autorisierte Reparaturen oder durch Transportschäden, die infolge des Einsendens zur Reparatur, hervor- gerufen worden sind. Keine Garantie wird für Verschleißteile (z. B. Kabel, Klemmen, Vorsatzscheiben etc.) sowie bei Gebrauchsspuren übernommen. Das betreffende Gerät bitte immer mit Kaufbeleg und kurzer Fehlerbeschreibung ausschließlich über den Fachhandel einschicken. Die Reparatur erfolgt erst nach Erhalt einer schriftlichen Akzeptanz (Unterschrift) des zuvor vorgelegten Kostenvoranschlags durch den Besteller. Im Fall einer Garantieleistung trägt GYS ausschließlich die Kosten für den Rückversand an den Fachhändler.
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