Combi D 6 - Heizung Trumatic - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Combi D 6 Trumatic
Funktionsbeschreibung
Die Dieselheizung Combi D ist eine Warmluftheizung mit integriertem Warmwasserboiler (10 Liter Inhalt). Der Brenner arbeitet geblaseunterstutz, dadurch ist eine einwandfrei Funktion auch während der Fahrt sichergestellt.
Mit der Heizung kann im Winterbetrieb der Raum beheizt und gleichzeitig Wasser erwartet werden. Wird nur Warmwasser benötigt, ist dies im Sommerbetrieb möglich.
- Im Sommerbetrieb erfolgt die Aufheizung des Wasserinhaltes in der kleinsten Brennerstufe. Ist die Wassertemperatur erreicht, schaltet der Brenner ab.
- Im Winterbetrieb wähl das Gerät automatisch die bereits leistungsstufe entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestillten und gegenwärtigen Raumtemperatur. Bei gefülltem Boiler wird das Wasser automatisch mitgeheit. Die Wassertemperatur ist von der gewährten Betriebsart und der Heizleistungsabgabe abhängig.
Bei Temperaturen von ca. 3^ am automatischen Sicherheits-/Ablass ventil FrostControl öffnet theses und entleert den Boiler.
Für einen längeren Heizbetrieb in Hohenlagen von 1500 bis 2750 m ist ein zusätzliches Hohenset (Art.-Nr. 34610-01) erforderlich.
1 Bedienteil
2 Zeitschaltuhr ZUCB (Zubehor)
3 Raumtemperaturfuhler
4 Kaltwasseranschluss
5 Warmwasseranschluss
6 Kraftstoffanschluss
7 Warmluftaustritte
8 Umluftansaugung
9 Abgasabführung
10 Abluftabführung
11 Elektronische Steuereinheit
12 Wasserbehälter (10 Liter)
13 Brenner
14 Wärmetauscher
15 FrostControl (Sicherheits-/Ablassventil)
Sicherheitshinweise
Bei Undchtigkeiten am Gerat bzw. der Abgasfuhrung:
- Heizung mit Drehschalter ausschalten,
- Fenster und Türe öffnen,
- die gesamte Anlage von einem Fachmann überprüfen lessen!

Reparaturen dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden!
Zum Erlöschen von Gewährleistungs- und Garantieansprüchen sowie zum Ausschluss von Haftungsansprüchen führen insbesondere:
- Veränderungen am Gerät (einschließlich Zubehörteilen),
- Veränderungen an der Abgasführung und am Kamin,
- Verwendung von anderen als Truma Originalteilen als Ersatz- und Zubehörnteile,
- das Nichteinhalten der Einbau- und Gebrauchsanweisung.
Außerdem erlischt die Betriebserlaubnis des Gerätes und dadurch in manchen Ländern auch die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges.
Bei erster Inbetriebnahme eines fabrikneuern Gerätes kann kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsentwicklung auftreten. Es ist zweck möglich, das Gerät im Sommerbetrieb (60 °C) mehrmals aufzuheizen und darauf für eine gute Durchlüfung des Raumes zu sorgen.
Die Anlage muss den Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes entsprechen. Nationale Vorschriften und Regelungen müssen befolgt werden.
Grundsätzlich keine Ge genstände (z. B. Spraydosen) oder brennbaren Flüssigkeiten im Ein bauraum oder auf der Heizung lagern, da es hier unter Umständen zu erhöhten Temperaturen kommt kann.
Das Abgassystem muss in regelmäßigen Abständen, jedoch spätestens alle 2 Jahre von einem Fachmann überprüft werden.
Während des Betriebes keine Arbeiten am Gerät, an der Abgasführung und im Bereich des Kamines durchführten.
Keine Abgase einatmen.
Vor Arbeiten am Gerät und an der Abgasführung das Gerät abschalten und die Bauteile vollständig abkühlen halten.
Das Heizgerätarf beimTanken, in Parkhäusern, Garagen oder auf Fahren nicht benutzt werden.
Das Heizgerät nicht benutzen, wo sich entsündbare Dampfe oder Staub bilden konnen z. B. in der Nähe von einem Kraftstoff-, Kohle-, Holz-, Getreidelager oder Ahnlichem.
Wichtige Bedienungshinweise
Falls der Kamin in der Höhe bzw. direkt unterhalb eines zu öffnenden Fensters platziert wurde, muss das Gerät mit einer selbstätigten Abschaltvorrichtung versehen sein, um einen Betrieb bei geöffnetem Fenster zu verhindern.
Das Abgasdoppelrohr (Abgasschalldampfer- und Absaugrohr) muss regelmäßig, insbeson dere nach längeren Fahrten, auf Unversehrtheit und festen Anschluss überprüft werden, ebenso die Befestigung des Gerätes und des Kamins.
Der Kamin und der Verbrennungslufteintritt müssen immer frei von Verschmutzungen gehalten werden (Schneematsch, Eis, Laub etc.).
Die Warmluftausläse, die Öffnungen für die Umluft - und Abluftansaugung müssen frei sein, damit es zu keiner Überhitzung des Gerätes kommt. Der eingebaute Temperaturbegrenzer sperrt die Kraftstoffzufuhr, wenn das Gerät zu heißt wird.
Das Gerät auch außerhalb der Saison einmal im Monat für ca. 10 Minuten einschalten.

Den Tank bei Heizbetrieb nicht bis zur Reservemarke der Tankanzeige leerfahren.
Im Falle eines leergefahrenen Fahrzeugtanks befindet sich die Öffnung der Entnahmeleitung für den Kraftstoff etwa auf Höhe der Kraftstoffoberfläche. In thisem Zustand, besonderss wenn während der Fahrt der Kraftstoff im Fahrzeugtank schwapp, werden größere Luftmengen angesaugt. Dies führt zu einer unregelmäßigen Kraftstoffversorgung des Heizgerätes. Der Brenner des Heizgerätes kann in thisem Zustand keine saubere Verbrennung aufrechterhalten (Qualm- und Geruchsbildung).
Eine Dieselheziehung verbraucht grundsätzlich mehr Strom als eine vergleichbare Gasheizing. Sollte der Wunsch nach gleichlanger Autarkie (Standzeiten ohne externe Stromversorgung) bestehen, empfehl't Truma die Nachrüstung einer großeren bzw. einer zweiten Batterie zu prufen.
Kraftstoffversorgung
Kraftstoffqualität
Das Heizgerat besteht für den Betrieb Dieselkraftstoff nach DIN EN 590. Ein Betrieb mit Biodiesel (PME, RME oder AME) ist nicht zulässig.
Kraftstoff bei tiefen Temperaturen
Eine Anpassung an die üblichen Wintertemperaturen wird von den Raffinerien bzw. Tankstellen automatisch vorgenommen (Winterdiesel).
Schwierigkeiten können bei Temperatren unter 0^ entstehen, wenn das Fahrzeug noch mit Sommerdiesel betankt ist.
Steht bei tiefen Temperatren kein spezieller Dieselkraftstoff z. B. Winterdiesel zur Verfugung, dann ist Petroleum oder Benzin nach den Vorschriften des Fahrzeugherstellers beizumischen.
Temperatur
0^ bis -20°C Winterdiesel
-20°C bis -30°C Polar-/Arktikdiesel
Beimischungen von Altöl sind nicht zulässig!
Um zu gewährleisten, dass alle Kraftstoffleitungen des Heizgerätes nach dem Tanken von Winterdiesel bzw. anderen zulässigen Mischungen befindt sind, muss das Heizgerät mindestens 15 Minuten betrieben werden.
Gebrauchsanweisung
Vor Inbetriebnahme unbedingt Gebrauchsanweisung und „Wichtige Bedienungshinweise" beachten! Der Fahrzeughalter ist davon verantwortlich, dass die Bedienung des Gerätes ordnungsgemäß erfolgen kann.
Der dem Gerät beiliegende gelbe Aufkleber mit den Warnhin- weisen muss durch den Einbauer bzw. Fahrzeughalter an einer für jedem Benutzer gut sichtbaren Stelle im Fahrzeug (z. B. an der Kleiderschranktur) angebracht werden! Fehlende Aufkleber konnen bei Truma angefordert werden.
Vor dem ersten Gebrauch unbedingt die gesamte Wasser versorgung mit klarem Wasser gut durchspulen. Wenn die Heizung nicht betrieben wird, Wasserinhalt bei Frostgefahr unbedingt entleeren! Kein Garantieanspruch für Frostschäden!
Die mit Wasser in Berührungkommenen Materialien des Gerätes sind trinkwasserecht (siehe Herstellererklarung www.truma.com - Downloads - Herstellererklarung).
Bedienteil

a = Drehknopf für Raumtemperatur (1 - 5)
b = grüne LED leuchtet „Betrieb"
grüne LED blinkt
„Nachlauf“ zur Temperaturreduzierung des Gerätes ist
aktiv
c = Sommerbetrieb (Wassertemperatur 40 °C oder 60 °C)
d = Winterbetrieb (Heizen ohne kontrollierte Wassertemperatur oder mit entleerter Wasseranlage)
e = Winterbetrieb (Heizen mit kontrollierter Wassertemperatur)
f = Drehschalter „Aus"
g = gelbe LED leuchtet „Boiler Aufheizphase“gelbe LED blinkt „Störung"
h = rote LED leuchtet, rote LED blinkt „Störung"

Die LED's sind nur im eingeschalteten Zustand sightbar.
Raumthermostat
Zur Messung der Raumtemperatur befindet sich im Fahrzeug ein externer Raumtemperaturfuhler (i). Die Lage des Führers wird vom Fahrzeughersteller, je nach Fahrzeugtyp, individuell abgestimmt. Naheres entnehmer Sieitte der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeuges.

i = Raumtemperaturfuhler
Die Thermostatinstellung am Bedienteil (1 - 5) muss nach Wärmebedürfnis und Bauart des Fahrzeuges individuell ermittelt werden. Für eine mittlere Raumtemperatur von ca. 23^ empfehlen wir eine Thermo stateinstellung von ca. 4.
FrostControl
(Sicherheits-/Ablassventil)
FrostControl ist ein stromloses Sicherheits-/Ablassventil. Es entleert bei Frostgefahr automatisch den Inhalt des Boilers über einen Entleerungsstutzen. Bei Überdruck im System erfolgt automatisch ein stoßweiser Druckausgleich über das Sicherheitsventil.

k = Drehschalter Stellung „Betrieb"
m = Druckkopf Stellung „geschlossen"
n = Druckknopf Stellung „entleeren"
o = Entleerungsstutzen
(nach außen durch den Fahrzeug boden geführt)
Schlieben des Ablassventils
Kontrollieren, ob der Drehschalter auf „Betrieb" (Stellung k) d. h. parallel zum Wasseranschluss steht und eingerastet ist.
Das Ablassventil durch Betätigen des Druckknopfes schlieben. Der Druckknopf muss in Stellung (m) „geschlossen" einrasten.
Erst bei Temperatures über ca. 7^ am Ablassventil kann these s mit dem Druckkopf (Stellung m) manuell geschlossen und der Boiler beflit werden.
Als Zubehor liefert Truma ein Heizelement (Art.-Nr. 70070-01), welches in das FrostControl eingesteckt und mit einem Sicherungsblech fixiert wird. Dieses Heizelement erwartt bei eingeschalteter Combi das FrostControl auf ca. 10^ . Der Boiler kann dadurch, unabhängig von der Temperatur im Einbauraum, nach kürzer Zeit befüllt werden.
Automatisches Öffnen des Ablassventils
Bei Temperaturen unter ca. 3^ am Ablassventil oppnet ceses automatisch, der Druckknopf springt hersus (Stellung n). Das Wasser des Boilers lauf uber den Entleerungsstutzen (o) ab.
Manuelles Öffnen des Oblassventils
Den Drehschalter um 180^ bis zum Einrasten drehen, damit springt der Druckknopf Heraus (Stellung n). Das Wasser des Boilers lauft über den Entleerungsstutzen (o) ab.
Der Entleerungs stutzen (o) des FrostControl muss stets frei von Ver schmutzungen (Schnee matsch, Eis, Laub etc.) gehalten werden, um ein sicheres Ablaufen des Wassers zu gewährleisten! Kein Garantieanspruch für Frostschäden!
Erstinbetriebnahme
(oder leergefahrener Tank)
Befüllen der Kraftstoffleitungen
Zum Befüllen der Kraftstoffleitungen ist in der Regel ein mehrmaliges Starten der Hezung erforderlich, wenn kein automatisches Befüllgerät verwendet wird.
Hierzu das Gerät am Bedienteil einschalten. Pro Einschaltvorgang führt das Gerät automatisch 2 Startversuche (Erst- und Wiederholstart) mit einer Laufzeit von jeweils 2 Minuten aus.
Wird nach dem Wiederholstart keine Flamme erkannt, besteht das Gerät auf Störung und muss am Bedienteil aus- und wieder eingeschaltet werden.
i Nach insgesamt 15 erfolglosen Startversuchen (Erst- und Wiederholstart) ohne Flammbildung wird eine Sperre gesetzt. Für eine Aufhebung der Sperre wenden Sie sichitte an das Truma Servicezentrum (siehe Truma Serviceheft oder www.truma.com).
Nach dem Befüllen der Kraftstoffleitungen die Dichtigkeit der Kraftstoffleitungen und Anschlussstellen prufen.
Inbetriebnahme
i Der Heizbetrieb ist grundsatzlich sowohl mit als auch ohne Wasser inhalt uneingeschränkt möglich.
Prufen, ob der Kamin frei ist. Etwaige Verdammungen unbedingt entfern.
Sommerbetrieb
(nur Boilerbetrieb)
Drehschalter am Bedienteil auf Stellung (c - Sommerbetrieb) 40^ oder 60^ stellen. Die grüne (b) und gelbe (g) LED leuchten.
Nach Erreichen der eingestellten Wassertemperatur (40^ oder 60^) schal tet der Brenner ab und die gelbe LED (g) erlischt.
Winterbetrieb
- Heizen mit kontrollierter Wassertemperatur
Drehschalter auf Betriebsstellung (e) stellen.
Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 - 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewählten Raum-temperatur. Die gelbe LED (g) zeigt die Aufheizphase des Wassers an.
Das Gerät wählt automatisch die benö tigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und der gegenwärftigen Raumtemperatur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestellten Raumtemperatur schaltet der Brenner zurück auf die kleinste Stufe und heizt den Wasserinhalt auf 60^ . Die gelbe LED (g) erlischt nach Erreichen der Wassertemperatur.
Das Warmluftgebäse kann zur Abkuhlung des Gerätes noch weiterlaufen (Nachlauf).
- Heizen ohne kontrollierte Wassertemperatur
Drehschalter auf Betriebsstellung (d) stellen.
Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 - 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeit gleichzeitig die Stellung der gewährten Raumtemperatur. Die gelbe LED (g - Aufheizphase des Wassers) leuchtet nur bei Wassertemperaturen unter 5^
Das Gerät wählt automatisch die benö tigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und der gegenwärftenen Raumtemperatur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestillten Raumtemperatur schaltet der Brenner ab. Das Warmluftgebäse lauft mit niedriger Drehzahl weiter, solange die Ausblastemperatur (am Gerät) hörher als 40^ ist.
Bei gefülltem Boiler wird das Wasser automatisch mitgeheit. Die Wassertemperatur ist dann abhängig von der abgegebenen Heizleistung und der Heizdauer für das Erreichen der Raumtemperatur.
- Heizen mit entleerter Wasseranlage
Drehschalter auf Betriebsstellung (d) stellen.
Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 - 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewährten Raumtemperatur. Die gelbe LED (g) leuchtet nur bei Gerätepmperaturen unter 5^
Das Gerät wählt automatisch die benöttige Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und der gegenwärftigen Raumtemperatur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestillten Raumtemperatur schaltet der Brenner ab.
Ausschalten
Heizung mit Drehschalter ausschalten (Stellung f). Die grüne LED (b) erlischt.
i Blinkt nach dem Ausschalten die grüne LED (b), so ist ein Nachlauf zur Temperaturreduzierung des Gerätes aktiv. Dieser endet nach weniger Minuten und die grüne LED (b) erlischt.
Wasserinhalt bei Frostgefahr unbedingt entleeren!
Rote / gelbe LED „Störung"
Eine Störung wird durch Leuchten der roten LED (h) oder durch Blinken der roten (h) oder gelben LED (g) angezeigt.
Mögliche Ursachen entnehmen Sieitte der Fehlersuchanleitung.
Ein Rücksetzen (Störungsreset) erfolgt durch Ausschalten – wenn am Bedienteil keine LED mehr blinkt – und erneutes Einsatzen der Heizung.
Wird das Fenster geöffnet, an dem ein Fensterschalter montiert ist, so unterbricht das Heizgerät den Betrieb und die gelbe LED (g) blinkt 3 x. Nach Schließen des Fensters setzen das Heizgerät den Betrieb fort.
Füllen des Boilers
Kontrollieren, ob der Drehschalter des Ablassventils (FrostControl) auf „Betrieb“, d. h. parallel zum Wasseranschluss liegt und eingerastet ist.
Das Ablassventil durch Betätigen des Druckknopfes, bis zum Einrasten, schlieben.
Bei Temperatures unter ca. 7^ am FrostControl erst die Heizung einschalten, um den Einbauraum und das FrostControl zu erwärmen. Nach einigen Minuten, wenn die Temperatur am FrostControl über ca. 7^ liegt, lasst sich das Ablassventil schlieben.
Strom für die Wasserpumpe einschalten (Haupt- oder Pumpenschalter).
Warmwasserhöhne in Küche und Bad öffnen (Vorwahlmischer oder Einhebelarmaturen auf „warm“ stel len). Die Armaturen so lange geöffnet setzen, bis der Boiler durch Verträgen der Luft gefüllt ist und das Wasser unterbrechungsfrei fließt.
Wird nur die Kaltwasseranlage ohne Boiler betrieben, fullt sich auch hier der Boiler mit Wasser. Um Frostschaden zu vermeiden, muss der Boiler über das Ablassventil entleert werden, auch wenn er nicht betrieben wurde.
Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung (Land- bzw. City-Anschluss) muss ein Druckminderer eingesetzt werden, der verhindert, dass hochere Drücke als 2,8 bar im Boiler auftreten können.
Strom für die Wasserpumpe abschalten (Haupt- oder Pumpenschalter).
Warmwasserhahne in Kuche und Bad öffnen.
Den Drehschalter des Ablassventils (FrostControl) um 180^ bis zum Einrasten drehen, damit springt der Druckknopf Heraus, und das Ablassventil öffnet sich.
Der Boiler wird jetzt über das Ablassventil direkt nach außen entleert. Durch Unterstellen eines entsprechenden Eimers prufen, ob der Wasserinhalt vollständig ablauf (10 Liter).
Kein Garantieanspruch für Frostschäden!
Wartung
Für Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur Truma Originalteile verwendet werden.
Zum Schutz des Gerätes vor Besiedelung durch Mikro organissen mussen Biofilme, Ablagerungen und Kalk durch chemische Methoden entwickert werden. Dazu dürfen nur chlorfreie Produkte angewendet werden, um Schäden am Gerät zu vermeiden.
Die chemische Methode zur Bekämpfung von Mikroorganismen im Gerat kann zusätzlich unterstützen werden, indem das Wasser im Boiler regelmäß auf 70^ erhitz wird.
Dazu den Drehschalter am Bedienteil auf Stellung (c-Sommerbetrieb) 60^ stellen. Die grune (b) und gelbe (g) LED leuchten.
Hat das Wasser im Boiler eine Temperatur von 60^ erreicht, so schal tet der Brenner ab und die gelbe LED (g) erlischt. Das Gerät muss für mindestens 30 Minuten eingeschaltet bleiben und es darf kein Warmwasser entnommen werden. Die Restwärme im Wärmetauscher heizt das Wasser auf bis zu 70^ .
Sicherungen
Die Sicherungen befinden sich auf der Elektronik unter der Anschlussabdeckung. Defekte Sicherungen nur gegen baulgeiche Sicherungen austauschen.
Gerätesicherung: 10 A - träge - (T 10 A)
Brennersicherung: 20 A - träge - 6,3 x 32 mm

Entsorgung
Die Hezung ist gemäß den administrativen Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes zu entsorgen. Nationale Vorschriften und Gesetze (in Deutschland ist dies z. B. die Altfahrzeug-Verordnung) müssen befolgt werden.
In anderen Ländern sind die jeweils gültigen Vorschriften zu beachten.
Technische Daten
ermittelt nach Truma Prüfbedingungen
Kraftstoff
Diesel nach EN 590
Wasserinhalt
10 Literr
Aufheizzeit von ca. 15^ bis ca. 60^
Boiler ca. 20 Min. (gemessen nach EN 15033)
Heizung ^+ Boiler ca.80 Min.
Wasserdruck
max.2,8 bar
Nennwärmeleistung (automatische Leistungsstufen)
2000/4000/6000W
Kraftstoffverbrauch
220 - 630 ml/h (im Regelbetrieb zwischen „Aus" und „kleinster Leistungsstufe" weniger als 190 ml/h)
Luftfürdermenge (frei ausblasend ohne Warmlufttrohr) max. 287m^3 /h
Stromaufnahme bei 12 V
Heizung ^+ Boiler 1,8-7 A (im Regelbetrieb zwischen "Aus" und ,kleinster Leistungsstufe" weniger als 1,8 A)
Boiler aufheizen ohne Heizbetrieb max. 1,8 A
Ruhestrom ca. 0,001 A
Heizelement - FrostControl (optional): maximal 0,4 A
Gewicht (ohne Wasserinhalt)
Heizgerat:15,8kg
Heizgerät mit Peripherie: 17,2 kg
Konformitätserklarung
Das Gerät erfüllt die Anforderungen folgender EG-Richtlinien:
- Heizgeräte-Richtlinie 2001/56/EG, 2004/78/EG, 2006/119/EG
Typgenehmigungs nummer e1 00 0232 - Funkentstorung in KFZ 2004/104/EG, 2005/83/EG, 2006/28/EG
Typgenehmigungsnummer e1 03 5277 - Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG
Trinkwasser-Richtlinie 98/83/EWG - Heizgeräte-Richtlinie UN ECE R122
Typgenehmigungsnumber E1 122R 000232
Funkentörung in KFZ UN ECE R10
Typgenehmigungsnummer E1 10R 035277

Technische Änderungen vorbehalten!
Abmessungen


Fehlersuchanleitung
Blinkcode am Bedienteil
Blinkfolge LED:
- An:
0.5 Sekunden
Aus:
0,5 Sekunden
Pause zwischen Blinkfolge:
3 Sekunden
Fehler Ursache Behebung
Nach dem Einsatzen (Win ter- und Sommerbetrieb) leuchtet keine LED.
- Keine Betriebsspannung.
-
Batteriespannung 12 V prufen, ggf. Batterie laden.
-
Alle elektrischen Steckverbindungen prufen.
-
Geräte- oder Fahrzeug-sicherung defekt.
Geräte- oder Fahrzeugsicherung prufen gegebenenfalls erneuern (siehe Sicherungen).
Die eingestellte Temperatur auf dem Bedienteil ist niedriger als die Raumtemperatur. - Raumtemperatur am Bedienteil hoher einstellen.
Grüne LED blinkt nach dem Ausschalten der Heizung.
Nachlauf zur Temperaturreduzierung des Gerätes ist aktiv.
-Kein Fehler. Nachlauf schaltet sich nach max. 5 Minuten ab.
Rote LED blinkt 6 x. - Kraftstoffmangel durch
geringe Tankfllung, leergefahreren Tank und/oder Schraglage des Fahrzeuges.
Tank mit Kraftstoff befüllen. Anschließlich die Kraftstoffleitung wie unter „Erstinbetriebnahme" befüllen.
Rote LED blinkt (außer 6 x) oder rote LED leuchtet.
- Störung Heizgerät. - Wenden Sie sichitte an das Truma Servicezentrum.
Gelbe LED blinkt 1 x. - Drohende Unterspannung
$$ < 1 1, 5 \mathrm {V}. $$
-
Sparsam mit der elektrischen Energie aus der Batterie umgehen, z. B. Beleuchting einschränken.
-
Batterie laden.
Gelbe LED blinkt 2 x. - Unterspannung < 10,2 V. - Batteriespannung prufen, ggf. Batterie laden.
Kurzfristige Sofortmaßnahme. Starke Verbraucher abschalten, bzw. Fahrzeugmotor starten bis die Heizung lauft (ca. 4 Minuten).
- Batteriekapazität unzureichend, ggf. überalterte Batterie austauschen.
- Überspannung > 16,4 V. - Batteriespannung und Spanningsquellen wie z. B. das Ladegerät prufen.
Gelbe LED blinkt 3 x.
-
Fenster über dem Kamin offen (Fensterschalter).
-
Das Fenster schlieben.
Gelbe LED blinkt 4 x.
-
Warmlufttemperatur bzw. Wassertemperatur überschritten:
-
Nicht alle Warmluftrohre sind angeschlossen.
-
Kontrolle, ob 4 Warmluftrohre angeschlossen sind.
-
Warmluftausritte blockiert.
-
Kontrolle der einzelnen Austrittsöffnungen.
Umluftansaugung blockiert.
-
Blockade der Umluftansaugung entfern.
-
Sommerbetrieb mit leerem Wasserbehälter.
-
Boiler mit Wasser fullen.
Gelbe LED blinkt 5 x. - Raumtemperaturfuhler
oder Kabel defekt.
Wenden Sie sichitte an das Truma Servicezentrum.
Gelbe LED blinkt 6 x. - Wassertemperatur
im Sommerbetrieb
übersritten.
- Boiler mit Wasser fällen.
| Fehler | Ursache | Behebung |
| Gelbe LED blinkt 7 x. - Bedienteil oder Bedienteil-kabel defekt. | - Wenden Sie sichitte an das Truma Servicezentrum. | |
| Gelbe LED blinkt 8 x. - Heizelement für FrostControl hat einen Kurzschluss. | - Stecker des Heizelements an der elektronischen Steuerein-heit abziehen. Heizelement austauschen. | |
| Wasserversorgung | ||
| Nach dem Ausschalten der Hezung öffnet sich das Ablssventil (FrostControl). | - Temperatur am Ablss-ventil unter ca. 3 °C. | - Hezung einschalten. Bei Temperaturen unter ca. 3 °C öffnet das Ablssventil automatisch! Ohne Heiz betrieb{lösst sich das Ablssventil erst bei Temperaturen über ca. 7 °C wieder schließen! |
| - Heizelement für FrostControl verwenden. | ||
| Das Ablssventil (FrostControl){lösst sich nicht mehr schreiben. | - Temperatur am Ablss-ventil unter ca. 7 °C. | - Hezung einschalten. Ohne Heizbetrieb{lösst sich das Ablss-ventil erst bei Temperaturen über ca. 7 °C wieder schreiben! |
| - Drehschalter steht nicht auf „Betrieb". | - Drehschalter des Ablssventils auf „Betrieb" drehen, anschließend Druckknopf drucken bis dieser einrastet. | |
| Wasser fließt stoßweise aus dem Ablaufstutzen des FrostControl. | - Wasserdruck zu hoch. - Pumpendruck prüfen (max. 2,8 bar). Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung (Land- bzw. City-Anschluss) muss ein Druckminderer eingesetzt werden, der verhindert, dass höhere Dücke als 2,8 bar im Boiler auftreten konnen. | |
Sollten these Maßnahmen nicht zur Störungsbehebung führen, wenden Sie sichitte an das Truma Servicezentrum.
Zubehör
Zeitschaltuhr ZUCB kpl. mit 3 m Anschlusskabel (Art.-Nr. 34043-01). Veränderungskabel 6 m für die Zeitschaltuhr ZUCB (Art.-Nr. 34301-03).

Heizelement für FrostControl mit Anschlusskabel 1,5 m und Sicherungsblech (Art.-Nr. 70070-01).

Standardmäßig liefert Truma zu jedem Bedienteil und jeder Zeitschaltuhr einen passenden Abdeckrahen in der Farbe achatgrau. Als Zubehor sind außerdem noch weitere Abdeckrahen in den Farben schwarz, beige, platin oder gold erhältlich.

Passend für die Bedienteile oder die Zeitschaltuhr geben die in 8 verschiedene Farben erhältlichen Seiteinteile einen optisch gefälligen Abschluss.
Bitte wenden Sie sich hierzu an ihren Fachhändler.
Anreiclip, 1 Stuck (Art.-Nr. 34000-65900).
Für die Montage mehrerer Truma Bedienteile geben einander.

Weiteres Zubehor (ohne Abbildung) für das Bedienteil:
Bedienteilkabel 6 m (Art.-Nr. 34020-21400)
Kupplung (Art.-Nr. 34020-21500)
- Verlägerungskabel 3 m inkl. Kupplung (Art.-Nr. 34301-02)
- Verlägerungskabel 6 m inkl. Kupplung (Art.-Nr. 34301-01)
Truma Hersteller-Garantieerklarung
1. Garantiefall
Der Hersteller gewährt Garantie für Mängel des Gerätes, die auf Material- oder Fertigungsfehler zurückzuführen sind. Daneben bestehen die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegen den Verkauf der fort.
Der Garantieanspruch besteht nicht:
- für Verschleißsteile und bei natürlicher Abnutzung,
- infolge Verwendung von anderen als Truma Originalteilen in den Geräten,
- infolge Nichteinhaltung der Truma Einbau- und Gebrauchs-anweisungen,
- infolge unsachgemäßer Behandlung,
- infolge unsachgemäßer Transportverpackung.
2. Umfang der Garantie
Die Garantie gilt fur Mängel im Sinne von Ziffer 1, die innerhalb von 24 Monaten seit Abschluss des Kaufvertrages zwischen dem Verkafer und dem Endverbraucher eintreten. Der Hersteller wird solche Mängel durch Nacherfüllung beseitigen, das heißt nach seiner Wahl durch Nach betterung oder Ersatzlieferung. Leistet der Hersteller Garantie, beginnnt die Garantiefrist hinsichtlich der reparierten oder ausgetauchten Teile nicht von neuem, sondern die alte Frist lauft weiter. Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche des Käufers oder Dritter sind ausgeschlos sen. Die Vorschriften des Produktthaftungs gesetztes bleiben unberührt.
Die Kosten der Inanspruchnahme des Truma Werks kund den-dienstes zur Beseitigung eines unter die Garantie fallenden Mangels - insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten -tragt der Hersteller, soweit der Kundendienst innerhalb von Deutschland eingesetzt wird. Kundendiensteinsätze in anderen Ländern sind nicht von der Garantie gedeckt.
Zusätzliche Kosten aufgrund erschwerter Aus- und Einbaubedingungen des Gerätes (z. B. Demontage von Möbel- oder Karosserieteilen) können nicht als Garantieleistung anerkannt werden.
3. Geltendmachung des Garantiefalles
Die Anschrift des Herstellers lautet: Truma Geratetechnik GmbH & Co. KG, Wernher-von-Braun-Straße 12, 85640 Putzbrunn.
In Deutschland ist bei Störungen grundsätzlich das Truma Servicezentrum zu benachrichtigen; in anderen Ländern sthen die jeweiligen Servicepartner zur Verfügung (siehe Truma Serviceheft oder www.truma.com). Beanstandungen sind naher zu bezeichneten. Ferner ist die ordnungsgemäß ausgefüllte Garantie-Urkunde vorzulegen oder die Fabriknummer des Gerätes sowie das Kaufdatum anzugegeben.
Damit der Hersteller prufen kann, ob ein Garantiefall vorliegt, muss der Endverbraucher das Gerät auf seine Gefahr zum Hersteller bringen oder ihm übersenden.
Bei Einsendung ins Werk hat der Versand per Frachtgut zu erfolgen. Im Garantiefall übernimmt das Werk die Transportkosten bzw. Kosten der Einsendung und Rücksendung. Liegt kein Garantiefall vor, gibt der Hersteller dem Kunden Beschcheid und nennt die vom Hersteller nicht zu übernehmenden Reparaturkosten; in thisem Fall gehen auch die Versandkosten zu Lasten des Kunden.

Function description
(automatische vermogensstanden)
2000/4000/6000W
Brandstofverbruik
220 - 630 ml/h (in normale werkung:tussen "UIT" en ,kleinste vermogenstand" minder dan 190 ml/h)
Truma Geratetechnik GmbH & Co. KG, Wernher-von-Braun-Straße 12, 85640 Putzbrunn.
D In Deutschland ist bei Störungen grundsätzlich das Truma Servicezentrum zu benachrichtigen; in anderen Ländern stehen die jeweiligen Servicepartner zur Verfugung (siehe Truma Serviceheft oder www.truma.com).
Für eine rasche Bearbeitung halten Sieitte Geratotyp und Fabriknummer (siehe Typenschild) bereit.
Wernher-von-Braun-Straße 12
85640 Putzbrunn
Service
Telefon +49 (0)89 4617-2142 info@truma.com
Telefax +49 (0)89 4617-2159 www.truma.com
Combi D 6
Garantiekarte
Guarantee Card
Bon de Garantie