Combi D 6 - Heizung Trumatic - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - Combi D 6 Trumatic
Laden Sie die Anleitung für Ihr Heizung kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Combi D 6 - Trumatic und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Combi D 6 von der Marke Trumatic.
BEDIENUNGSANLEITUNG Combi D 6 Trumatic
Komfort für unterwegs
Combi D 6 Gebrauchsanweisung Seite 2 Im Fahrzeug mitzuführen! Operating instructions Page 10 To be kept in the vehicle! Mode d‘emploi Page 18 À garder dans le véhicule ! Istruzioni per l‘uso Pagina 27 Da tenere nel veicolo! Gebruiksaanwijzing Pagina 35 In voertuig meenemen! Brugsanvisning Side 43 Skal medbringes i køretøjet! Instrucciones de uso Página 51 ¡Llévalas en el vehículo! Page 592 1 Bedienteil 2 Zeitschaltuhr ZUCB (Zubehör) 3 Raumtemperaturfühler 4 Kaltwasseranschluss 5 Warmwasseranschluss 6 Kraftstoffanschluss 7 Warmluftaustritte 8 Umluftansaugung 9 Abgasabführung 10 Abluftabführung 11 Elektronische Steuereinheit 12 Wasserbehälter (10 Liter) 13 Brenner 14 Wärmetauscher 15 FrostControl ( Sicherheits-/Ablassventil)
Funktionsbeschreibung Die Dieselheizung Combi D ist eine Warmluftheizung mit integriertem Warmwasserboiler (10 Liter Inhalt). Der Brenner arbeitet gebläseunterstützt, dadurch ist eine einwandfreie Funktion auch während der Fahrt sichergestellt. Mit der Heizung kann im Winterbetrieb der Raum beheizt und gleichzeitig Wasser erwärmt werden. Wird nur Warm- wasser benötigt, ist dies im Sommerbetrieb möglich. – Im Sommerbetrieb erfolgt die Aufheizung des Wasserin- haltes in der kleinsten Brennerstufe. Ist die Wassertempera- tur erreicht, schaltet der Brenner ab. – Im Winterbetrieb wählt das Gerät automatisch die benö- tigte Leistungsstufe entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und gegenwär- tigen Raumtemperatur. Bei gefülltem Boiler wird das Was- ser automatisch mitgeheizt. Die Wassertemperatur ist von der gewählten Betriebsart und der Heizleistungsabgabe abhängig. Bei Temperaturen von ca. 3 °C am automatischen Sicher- heits-/Ablass ventil FrostControl öffnet dieses und entleert den Boiler. Für einen längeren Heizbetrieb in Höhenlagen von 1500 bis 2750 m ist ein zusätzliches Höhenset (Art.-Nr. 34610-01) erforderlich. Combi D 63 Sicherheitshinweise Bei Undichtigkeiten am Gerät bzw. der Abgasführung: – Heizung mit Drehschalter ausschalten, – Fenster und Türe öffnen, – die gesamte Anlage von einem Fachmann überprüfen lassen! Reparaturen dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden! Zum Erlöschen von Gewährleistungs- und Garantieansprü- chen sowie zum Ausschluss von Haftungsansprüchen führen insbesondere: – Veränderungen am Gerät (einschließlich Zubehörteilen), – Veränderungen an der Abgasführung und am Kamin, – Verwendung von anderen als Truma Originalteilen als Ersatz- und Zubehörteile, – das Nichteinhalten der Einbau- und Gebrauchsanweisung. Außerdem erlischt die Betriebserlaubnis des Gerä tes und dadurch in manchen Ländern auch die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Bei erster Inbetriebnahme eines fabrikneuen Gerätes kann kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsentwicklung auftre- ten. Es ist zweck mäßig, das Gerät im Sommerbetrieb (60 °C) mehrmals aufzuheizen und dabei für eine gute Durchlüftung des Raumes zu sorgen. Die Anlage muss den Bestimmungen des jeweiligen Verwen- dungslandes entsprechen. Nationale Vorschriften und Rege- lungen müssen befolgt werden. Grundsätzlich keine Ge genstände (z. B. Spraydosen) oder brennbaren Flüssigkeiten im Ein bauraum oder auf der Heizung lagern, da es hier unter Umständen zu erhöhten Temperaturen kommen kann. Das Abgassystem muss in regelmäßigen Abständen, jedoch spätestens alle 2 Jahre von einem Fachmann überprüft werden. Während des Betriebes keine Arbeiten am Gerät, an der Abgasführung und im Bereich des Kamines durchführen. Keine Abgase einatmen. Vor Arbeiten am Gerät und an der Abgasführung das Gerät abschalten und die Bauteile vollständig abkühlen lassen. Das Heizgerät darf beim Tanken, in Parkhäusern, Garagen oder auf Fähren nicht benutzt werden. Das Heizgerät nicht benutzen, wo sich entzündbare Dämpfe oder Staub bilden können z. B. in der Nähe von einem Kraft- stoff-, Kohle-, Holz-, Getreidelager oder Ähnlichem. Wichtige Bedienungshinweise Falls der Kamin in der Nähe bzw. direkt unterhalb eines zu öffnenden Fensters platziert wurde, muss das Gerät mit einer selbsttätigen Abschaltvorrichtung versehen sein, um einen Betrieb bei geöffnetem Fenster zu verhindern. Das Abgasdoppelrohr (Abgasschalldämpfer- und Absaugrohr) muss regelmäßig, insbeson dere nach längeren Fahrten, auf Unversehrtheit und festen Anschluss überprüft werden, eben- so die Befestigung des Gerätes und des Kamins. Der Kamin und der Verbrennungslufteintritt müssen immer frei von Verschmutzungen gehalten werden (Schneematsch, Eis, Laub etc.). Die Warmluftaus lässe, die Öffnungen für die Umluft - und Abluftansaugung müssen frei sein, damit es zu keiner Überhit- zung des Gerätes kommt. Der eingebaute Temperaturbegren- zer sperrt die Kraftstoffzufuhr, wenn das Gerät zu heiß wird. Das Gerät auch außerhalb der Saison einmal im Monat für ca. 10 Minuten einschalten. Den Tank bei Heizbetrieb nicht bis zur Reservemarke der Tankanzeige leerfahren. Im Falle eines leergefahrenen Fahrzeugtanks befindet sich die Öffnung der Entnahmeleitung für den Kraftstoff etwa auf Höhe der Kraftstoffoberfläche. In diesem Zu- stand, besonders wenn während der Fahrt der Kraftstoff im Fahrzeugtank schwappt, werden größere Luftmengen angesaugt. Dies führt zu einer unregelmäßigen Kraft- stoffversorgung des Heizgerätes. Der Brenner des Heiz- gerätes kann in diesem Zustand keine saubere Verbren- nung aufrechterhalten (Qualm- und Geruchsbildung). Eine Dieselheizung verbraucht grundsätzlich mehr Strom als eine vergleichbare Gasheizung. Sollte der Wunsch nach gleichlanger Autarkie (Standzeiten ohne externe Stromver- sorgung) bestehen, empfiehlt Truma die Nachrüstung einer größeren bzw. einer zweiten Batterie zu prüfen. Kraftstoffversorgung Kraftstoffqualität Das Heizgerät benötigt für den Betrieb Dieselkraftstoff nach DIN EN 590. Ein Betrieb mit Biodiesel (PME, RME oder AME) ist nicht zulässig. Kraftstoff bei tiefen Temperaturen Eine Anpassung an die üblichen Wintertemperaturen wird von den Raffinerien bzw. Tankstellen automatisch vorgenommen (Winterdiesel). Schwierigkeiten können bei Temperaturen unter 0 °C entste- hen, wenn das Fahrzeug noch mit Sommerdiesel betankt ist. Steht bei tiefen Temperaturen kein spezieller Dieselkraft- stoff z. B. Winterdiesel zur Verfügung, dann ist Petroleum oder Benzin nach den Vorschriften des Fahrzeugherstellers beizumischen. Temperatur 0 °C bis -20 °C Winterdiesel -20 °C bis -30 °C Polar-/Arktikdiesel Beimischungen von Altöl sind nicht zulässig! Um zu gewährleisten, dass alle Kraftstoffleitungen des Heiz- gerätes nach dem Tanken von Winterdiesel bzw. anderen zulässigen Mischungen befüllt sind, muss das Heizgerät mindestens 15 Minuten betrieben werden.4 Gebrauchsanweisung Vor Inbetriebnahme unbedingt Gebrauchsanweisung und „Wichtige Bedienungshinweise“ beachten! Der Fahr- zeughalter ist dafür verantwortlich, dass die Bedienung des Gerätes ordnungsgemäß erfolgen kann. Der dem Gerät beiliegende gelbe Aufkleber mit den Warnhin- weisen muss durch den Einbauer bzw. Fahrzeughalter an einer für jeden Benutzer gut sichtbaren Stelle im Fahrzeug (z. B. an der Kleiderschranktür) angebracht werden! Fehlende Aufkle- ber können bei Truma angefordert werden. Vor dem ersten Gebrauch unbedingt die gesamte Wasser versorgung mit klarem Wasser gut durchspülen. Wenn die Heizung nicht betrieben wird, Wasserinhalt bei Frostgefahr unbedingt entleeren! Kein Garantieanspruch für Frostschäden! Die mit Wasser in Berührung kommenden Materialien des Gerätes sind trinkwasserecht (siehe Herstellererklä- rung www.truma.com – Downloads – Herstellererklärung). Bedienteil
a = Drehknopf für Raumtemperatur (1 – 5) b = grüne LED leuchtet „Betrieb“ grüne LED blinkt „Nachlauf“ zur Temperaturreduzierung des Gerätes ist aktiv c = Sommerbetrieb (Wassertemperatur 40 °C oder 60 °C) d = Winterbetrieb (Heizen ohne kontrollierte Wassertemperatur oder mit entleerter Wasseranlage) e = Winterbetrieb (Heizen mit kontrollierter Wassertemperatur) f = Drehschalter „Aus“ g = gelbe LED leuchtet „Boiler Aufheizphase“ gelbe LED blinkt „Störung“ h = rote LED leuchtet, rote LED blinkt „Störung“ Die LED‘s sind nur im eingeschalteten Zustand sichtbar. Raumthermostat Zur Messung der Raumtemperatur befindet sich im Fahrzeug ein externer Raumtemperaturfühler (i). Die Lage des Fühlers wird vom Fahrzeughersteller, je nach Fahrzeugtyp, individuell abgestimmt. Näheres entnehmen Sie bitte der Bedienungsan- leitung Ihres Fahrzeuges.
i = Raumtemperaturfühler Die Thermostateinstellung am Bedienteil (1 – 5) muss nach Wärmebedürfnis und Bauart des Fahrzeuges individuell ermit- telt werden. Für eine mittlere Raumtemperatur von ca. 23 °C empfehlen wir eine Thermo stateinstellung von ca. 4. FrostControl (Sicherheits-/Ablassventil) FrostControl ist ein stromloses Sicherheits-/Ablassventil. Es entleert bei Frostgefahr automatisch den Inhalt des Boilers über einen Entleerungsstutzen. Bei Überdruck im System erfolgt automatisch ein stoßweiser Druckausgleich über das Sicherheitsventil.
k = Drehschalter Stellung „Betrieb“ m = Druckknopf Stellung „geschlossen“ n = Druckknopf Stellung „entleeren“ o = Entleerungsstutzen (nach außen durch den Fahrzeug boden geführt) Schließen des Ablassventils Kontrollieren, ob der Drehschalter auf „Betrieb“ (Stellung k) d. h. parallel zum Wasseranschluss steht und eingerastet ist. Das Ablassventil durch Betätigen des Druckknopfes schließen. Der Druckknopf muss in Stellung (m) „geschlossen“ einrasten. Erst bei Temperaturen über ca. 7 °C am Ablassventil kann dieses mit dem Druckknopf (Stellung m) manuell geschlossen und der Boiler befüllt werden. Als Zubehör liefert Truma ein Heizelement (Art.-Nr. 70070-01), welches in das FrostControl eingesteckt und mit einem Sicherungsblech fixiert wird. Dieses Heizelement erwärmt bei eingeschalteter Combi das FrostControl auf ca. 10 °C. Der Boiler kann dadurch, unabhängig von der Temperatur im Ein- bauraum, nach kürzerer Zeit befüllt werden. Automatisches Öffnen des Ablassventils Bei Temperaturen unter ca. 3 °C am Ablassventil öffnet dieses automatisch, der Druckknopf springt heraus (Stellung n). Das Wasser des Boilers läuft über den Entleerungsstutzen (o) ab. Manuelles Öffnen des Ablassventils Den Drehschalter um 180° bis zum Einrasten drehen, dabei springt der Druckknopf heraus (Stellung n). Das Wasser des Boilers läuft über den Entleerungsstutzen (o) ab. Der Entleerungs stutzen (o) des FrostControl muss stets frei von Ver schmutzungen (Schnee matsch, Eis, Laub etc.) gehalten werden, um ein sicheres Ablaufen des Wassers zu gewährleisten! Kein Garantieanspruch für Frostschäden! Erstinbetriebnahme (oder leergefahrener Tank) Befüllen der Kraftstoffleitungen Zum Befüllen der Kraftstoffleitungen ist in der Regel ein mehrmaliges Starten der Heizung erforderlich, wenn kein automatisches Befüllgerät verwendet wird. Hierzu das Gerät am Bedienteil einschalten. Pro Einschaltvor- gang führt das Gerät automatisch 2 Startversuche (Erst- und Wiederholstart) mit einer Laufzeit von jeweils 2 Minuten aus.5 Wird nach dem Wiederholstart keine Flamme erkannt, geht das Gerät auf Störung und muss am Bedienteil aus- und wie- der eingeschaltet werden. Nach insgesamt 15 erfolglosen Startversuchen (Erst- und Wiederholstart) ohne Flammbildung wird eine Sperre gesetzt. Für eine Aufhebung der Sperre wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezentrum (siehe Truma Serviceheft oder www.truma.com). Nach dem Befüllen der Kraftstoffleitungen die Dichtigkeit der Kraftstoffleitungen und Anschlussstellen prüfen. Inbetriebnahme Der Heizbetrieb ist grundsätzlich sowohl mit als auch ohne Wasser inhalt uneingeschränkt möglich. Prüfen, ob der Kamin frei ist. Etwaige Verdämmungen unbe- dingt entfernen. Sommerbetrieb (nur Boilerbetrieb) Drehschalter am Bedienteil auf Stellung (c – Sommerbetrieb) 40 °C oder 60 °C stellen. Die grüne (b) und gelbe (g) LED leuchten. Nach Erreichen der eingestellten Wassertemperatur (40 °C oder 60 °C) schal tet der Brenner ab und die gelbe LED (g) erlischt. Winterbetrieb – Heizen mit kontrollierter Wassertemperatur Drehschalter auf Betriebsstellung (e) stellen. Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 – 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewählten Raum- temperatur. Die gelbe LED (g) zeigt die Aufheizphase des Wassers an. Das Gerät wählt automatisch die benö tigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und der gegenwärtigen Raumtem- peratur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestellten Raumtemperatur schaltet der Brenner zurück auf die kleins- te Stufe und heizt den Wasserinhalt auf 60 °C. Die gelbe LED (g) erlischt nach Erreichen der Wassertemperatur. Das Warmluftgebläse kann zur Abkühlung des Gerätes noch weiterlaufen (Nachlauf). – Heizen ohne kontrollierte Wassertemperatur Drehschalter auf Betriebsstellung (d) stellen. Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 – 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewählten Raumtemperatur. Die gelbe LED (g – Aufheizphase des Wassers) leuchtet nur bei Wassertemperaturen unter 5 °C! Das Gerät wählt automatisch die benö tigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und der gegenwärtigen Raumtem- peratur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestellten Raumtemperatur schaltet der Brenner ab. Das Warmluftge- bläse läuft mit niedriger Drehzahl weiter, solange die Aus- blastemperatur (am Gerät) höher als 40 °C ist. Bei gefülltem Boiler wird das Wasser automatisch mitgeheizt. Die Wassertemperatur ist dann abhängig von der abgege- benen Heizleistung und der Heizdauer für das Erreichen der Raumtemperatur. – Heizen mit entleerter Wasseranlage Drehschalter auf Betriebsstellung (d) stellen. Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 – 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewählten Raumtemperatur. Die gelbe LED (g) leuchtet nur bei Gerätetemperaturen unter 5 °C! Das Gerät wählt automatisch die benötigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und der gegenwärtigen Raumtem- peratur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestellten Raumtemperatur schaltet der Brenner ab. Ausschalten Heizung mit Drehschalter ausschalten (Stellung f). Die grüne LED (b) erlischt. Blinkt nach dem Ausschalten die grüne LED (b), so ist ein Nachlauf zur Temperaturreduzierung des Gerätes aktiv. Dieser endet nach wenigen Minuten und die grüne LED (b) erlischt. Wasserinhalt bei Frostgefahr unbedingt entleeren! Rote / gelbe LED „Störung“ Eine Störung wird durch Leuchten der roten LED (h) oder durch Blinken der roten (h) oder gelben LED (g) angezeigt. Mögliche Ursachen entnehmen Sie bitte der Fehlersuch- anleitung. Ein Rücksetzen (Störungsreset) erfolgt durch Ausschalten – wenn am Bedienteil keine LED mehr blinkt – und erneutes Einschalten der Heizung. Wird das Fenster geöffnet, an dem ein Fensterschalter montiert ist, so unterbricht das Heizgerät den Betrieb und die gelbe LED (g) blinkt 3 x. Nach Schließen des Fensters setzt das Heizgerät den Betrieb fort. Füllen des Boilers Kontrollieren, ob der Drehschalter des Ablassventils ( FrostControl) auf „Betrieb“, d. h. parallel zum Wasseran- schluss steht und eingerastet ist. Das Ablassventil durch Betätigen des Druckknopfes, bis zum Einrasten, schließen. Bei Temperaturen unter ca. 7 °C am FrostControl erst die Heizung einschalten, um den Einbauraum und das FrostControl zu erwärmen. Nach einigen Minuten, wenn die Temperatur am FrostControl über ca. 7 °C liegt, lässt sich das Ablassventil schließen. Strom für die Wasserpumpe einschalten (Haupt- oder Pumpenschalter). Warmwasserhähne in Küche und Bad öffnen (Vorwahlmischer oder Einhebelarmaturen auf „warm“ stel len). Die Armaturen so lange geöffnet lassen, bis der Boiler durch Verdrängen der Luft gefüllt ist und das Wasser unterbrechungsfrei fließt. Wird nur die Kaltwasseranlage ohne Boiler betrieben, füllt sich auch hier der Boiler mit Wasser. Um Frostschä- den zu vermeiden, muss der Boiler über das Ablassventil ent- leert werden, auch wenn er nicht betrieben wurde. Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung (Land- bzw. City-Anschluss) muss ein Druckminderer eingesetzt werden, der verhindert, dass höhere Drücke als 2,8 bar im Boiler auftreten können.6 Entleeren des Boilers Strom für die Wasserpumpe abschalten (Haupt- oder Pumpenschalter). Warmwasserhähne in Küche und Bad öffnen. Den Drehschalter des Ablassventils (FrostControl) um 180° bis zum Einrasten drehen, dabei springt der Druckknopf heraus, und das Ablassventil öffnet sich. Der Boiler wird jetzt über das Ablassventil direkt nach außen entleert. Durch Unterstellen eines entsprechenden Eimers prüfen, ob der Wasserinhalt vollstän dig abläuft (10 Liter). Kein Garantieanspruch für Frostschäden! Wartung Für Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur Truma Originalteile verwendet werden. Zum Schutz des Gerätes vor Besiedelung durch Mikro organis- men müssen Biofilme, Ablagerungen und Kalk durch che- mische Methoden entfernt werden. Dazu dürfen nur chlorfreie Produkte angewendet werden, um Schäden am Gerät zu vermeiden. Die chemische Methode zur Bekämpfung von Mikro- organismen im Gerät kann zusätzlich unterstützt werden, in- dem das Wasser im Boiler regelmäßig auf 70 °C erhitzt wird. Dazu den Drehschalter am Bedienteil auf Stellung (c – Som- merbetrieb) 60 °C stellen. Die grüne (b) und gelbe (g) LED leuchten. Hat das Wasser im Boiler eine Temperatur von 60 °C er- reicht, so schal tet der Brenner ab und die gelbe LED (g) erlischt. Das Gerät muss für mindestens 30 Minuten einge- schaltet bleiben und es darf kein Warmwasser entnommen werden. Die Restwärme im Wärmetauscher heizt das Wasser auf bis zu 70 °C. Sicherungen Die Sicherungen befinden sich auf der Elektronik unter der Anschlussabdeckung. Defekte Sicherungen nur gegen bau- gleiche Sicherungen austauschen. Gerätesicherung: 10 A – träge – (T 10 A) Brennersicherung: 20 A – träge – 6,3 x 32 mm T 20 A T 10 A Entsorgung Die Heizung ist gemäß den administrativen Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes zu entsorgen. Nationale Vorschriften und Gesetze (in Deutschland ist dies z. B. die Alt- fahrzeug-Verordnung) müssen befolgt werden. In anderen Ländern sind die jeweils gültigen Vorschriften zu beachten. Technische Daten ermittelt nach Truma Prüfbedingungen Kraftstoff Diesel nach EN 590 Wasserinhalt 10 Liter Aufheizzeit von ca. 15 °C bis ca. 60 °C Boiler ca. 20 Min. (gemessen nach EN 15033) Heizung + Boiler ca. 80 Min. Wasserdruck max. 2,8 bar Nennwärmeleistung (automatische Leistungsstufen) 2000 / 4000 / 6000 W Kraftstoffverbrauch 220 – 630 ml/h (im Regelbetrieb zwischen „Aus“ und „kleinster Leistungsstufe“ weniger als 190 ml/h) Luftfördermenge (frei ausblasend ohne Warmluftrohr) max. 287 m³/h Stromaufnahme bei 12 V Heizung + Boiler 1,8 – 7 A (im Regelbetrieb zwischen „Aus“ und „kleinster Leistungsstufe“ weniger als 1,8 A) Boiler aufheizen ohne Heizbetrieb max. 1,8 A Ruhestrom ca. 0,001 A Heizelement – FrostControl (optional): maximal 0,4 A Gewicht (ohne Wasserinhalt) Heizgerät: 15,8 kg Heizgerät mit Peripherie: 17,2 kg Konformitätserklärung Das Gerät erfüllt die Anforderungen folgender EG-Richtlinien: – Heizgeräte-Richtlinie 2001/56/EG, 2004/78/EG, 2006/119/EG Typgenehmigungs nummer e1 00 0232 – Funkentstörung in KFZ 2004/104/EG, 2005/83/EG, 2006/28/EG Typgenehmigungsnummer e1 03 5277 – Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG – Trinkwasser-Richtlinie 98/83/EWG – Heizgeräte-Richtlinie UN ECE R122 Typgenehmigungsnummer E1 122R 000232 – Funkentstörung in KFZ UN ECE R10 Typgenehmigungsnummer E1 10R 035277 Technische Änderungen vorbehalten! Abmessungen 450 mm 525 mm 300 mm7 Fehlersuchanleitung Blinkcode am Bedienteil Blinkfolge LED: – An: – Aus: Pause zwischen Blinkfolge: 0,5 Sekunden 0,5 Sekunden 3 Sekunden Fehler Ursache Behebung Nach dem Einschalten (Win ter- und Sommerbetrieb) leuchtet keine LED. – Keine Betriebsspannung. – Geräte- oder Fahrzeug- sicherung defekt. – Batteriespannung 12 V prüfen, ggf. Batterie laden. – Alle elektrischen Steckverbindungen prüfen. – Geräte- oder Fahrzeugsicherung prüfen gegebenenfalls erneuern (siehe Sicherungen). Nach dem Einschalten leuchtet die grüne LED, aber die Heizung läuft nicht. – Die eingestellte Tempe- ratur auf dem Bedien- teil ist niedriger als die Raumtemperatur. – Raumtemperatur am Bedienteil höher einstellen. Grüne LED blinkt nach dem Ausschalten der Heizung. – Nachlauf zur Temperatur- reduzierung des Gerätes ist aktiv. – Kein Fehler. Nachlauf schaltet sich nach max. 5 Minuten ab. Rote LED blinkt 6 x. – Kraftstoffmangel durch geringe Tankfüllung, leergefahreren Tank und / oder Schräglage des Fahrzeuges. – Tank mit Kraftstoff befüllen. Anschließend die Kraftstoff- leitung wie unter „Erstinbetriebnahme“ befüllen. Rote LED blinkt (außer 6 x) oder rote LED leuchtet. – Störung Heizgerät. – Wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezentrum. Gelbe LED blinkt 1 x. – Drohende Unterspannung < 11,5 V. – Sparsam mit der elektrischen Energie aus der Batterie umgehen, z. B. Beleuchtung einschränken. – Batterie laden. Gelbe LED blinkt 2 x. – Unterspannung < 10,2 V. – Batteriespannung prüfen, ggf. Batterie laden. – Kurzfristige Sofortmaßnahme. Starke Verbraucher abschalten, bzw. Fahrzeugmotor starten bis die Heizung läuft (ca. 4 Minuten). – Batteriekapazität unzureichend, ggf. überalterte Batterie austauschen. – Überspannung > 16,4 V. – Batteriespannung und Spannungsquellen wie z. B. das Ladegerät prüfen. Gelbe LED blinkt 3 x. Gelbe LED blinkt 4 x. – Fenster über dem Kamin offen (Fensterschalter). – Warmlufttemperatur bzw. Wassertemperatur überschritten: – Das Fenster schließen. – Nicht alle Warmluftrohre sind angeschlossen. – Warmluftaustritte blockiert. – Umluftansaugung blockiert. – Kontrolle, ob 4 Warmluftrohre angeschlossen sind. – Kontrolle der einzelnen Austrittsöffnungen. – Blockade der Umluftansaugung entfernen. – Sommerbetrieb mit leerem Wasserbehälter. – Boiler mit Wasser füllen. Gelbe LED blinkt 5 x. – Raumtemperaturfühler oder Kabel defekt. – Wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezentrum. Gelbe LED blinkt 6 x. – Wassertemperatur im Sommerbetrieb überschritten. – Boiler mit Wasser füllen.8 Fehler Ursache Behebung Gelbe LED blinkt 7 x. – Bedienteil oder Bedienteil- kabel defekt. – Wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezentrum. Gelbe LED blinkt 8 x. – Heizelement für FrostControl hat einen Kurzschluss. – Stecker des Heizelements an der elektronischen Steuerein- heit abziehen. Heizelement austauschen. Wasserversorgung Nach dem Ausschalten der Heizung öffnet sich das Ablassventil (FrostControl). – Temperatur am Ablass- ventil unter ca. 3 °C. – Heizung einschalten. Bei Temperaturen unter ca. 3 °C öffnet das Ablassventil automatisch! Ohne Heiz betrieb lässt sich das Ablassventil erst bei Temperaturen über ca. 7 °C wieder schließen! – Heizelement für FrostControl verwenden. Das Ablassventil ( FrostControl) lässt sich nicht mehr schließen. – Temperatur am Ablass- ventil unter ca. 7 °C. – Drehschalter steht nicht auf „Betrieb“. – Heizung einschalten. Ohne Heizbetrieb lässt sich das Ablass- ventil erst bei Temperaturen über ca. 7 °C wieder schließen! – Drehschalter des Ablassventils auf „Betrieb“ drehen, anschließend Druckknopf drücken bis dieser einrastet. Wasser fließt stoßweise aus dem Ablaufstutzen des FrostControl. – Wasserdruck zu hoch. – Pumpendruck prüfen (max. 2,8 bar). Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung (Land- bzw. City-Anschluss) muss ein Druckminderer eingesetzt werden, der verhindert, dass höhere Drücke als 2,8 bar im Boiler auftreten können. Sollten diese Maßnahmen nicht zur Störungsbehebung führen, wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezentrum.9 Zubehör Zeitschaltuhr ZUCB kpl. mit 3 m Anschlusskabel (Art.-Nr. 34043-01). Verlängerungskabel 6 m für die Zeitschaltuhr ZUCB (Art.-Nr. 34301-03). MODIMIDOFRSASO
Heizelement für FrostControl mit Anschlusskabel 1,5 m und Sicherungsblech (Art.-Nr. 70070-01). Standardmäßig liefert Truma zu jedem Bedienteil und jeder Zeitschaltuhr einen passenden Abdeckrahmen in der Farbe achatgrau. Als Zubehör sind außerdem noch weitere Ab- deckrahmen in den Farben schwarz, beige, platin oder gold erhältlich. Passend für die Bedienteile oder die Zeitschaltuhr geben die in 8 verschiedenen Farben erhältlichen Seitenteile einen optisch gefälligen Abschluss. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren Fachhändler. Anreihclip, 1 Stück (Art.-Nr. 34000-65900). Für die Montage mehrerer Truma Bedienteile neben einander. Weiteres Zubehör (ohne Abbildung) für das Bedienteil: – Bedienteilkabel 6 m (Art.-Nr. 34020-21400) – Kupplung (Art.-Nr. 34020-21500) – Verlängerungskabel 3 m inkl. Kupplung (Art.-Nr. 34301-02) – Verlängerungskabel 6 m inkl. Kupplung (Art.-Nr. 34301-01) Truma Hersteller-Garantieerklärung
Der Hersteller gewährt Garantie für Mängel des Gerätes, die auf Material- oder Fertigungsfehler zurückzuführen sind. Da- neben bestehen die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer fort. Der Garantieanspruch besteht nicht: – für Verschleißteile und bei natürlicher Abnutzung, – infolge Verwendung von anderen als Truma Originalteilen in den Geräten, – infolge Nichteinhaltung der Truma Einbau- und Gebrauchs- anweisungen, – infolge unsachgemäßer Behandlung, – infolge unsachgemäßer Transportverpackung.
2. Umfang der Garantie
Die Garantie gilt für Mängel im Sinne von Ziffer 1, die inner- halb von 24 Monaten seit Abschluss des Kaufvertrages zwi- schen dem Verkäufer und dem Endverbraucher eintreten. Der Hersteller wird solche Mängel durch Nacherfüllung beseitigen, das heißt nach seiner Wahl durch Nach besserung oder Ersatz- lieferung. Leistet der Hersteller Garantie, beginnt die Garan- tiefrist hinsichtlich der reparierten oder ausgetauschten Teile nicht von neuem, sondern die alte Frist läuft weiter. Weiterge- hende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche des Käufers oder Dritter sind ausgeschlos sen. Die Vorschriften des Produkthaftungs gesetzes bleiben unberührt. Die Kosten der Inanspruch nahme des Truma Werks kun den- dienstes zur Beseitigung eines unter die Garantie fallenden Mangels – insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten – trägt der Hersteller, soweit der Kundendienst innerhalb von Deutschland eingesetzt wird. Kundendienstein- sätze in anderen Ländern sind nicht von der Garantie gedeckt. Zusätzliche Kosten aufgrund erschwerter Aus- und Einbau- bedingungen des Gerätes (z. B. Demontage von Möbel- oder Karosserieteilen) können nicht als Garantieleistung anerkannt werden.
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