214334 - Ferngesteuertes Spielzeug MULTIPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 214334 MULTIPLEX
© Copyright by MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co. KG 2017 Vorgesehen für den MULTIPLEX Brushless-Antrieb # 1-00103 Designed for the MULTIPLEX Brushless Power Set # 1-00103 Erhältliche Varianten | Available versions Version disponible | Varianti disponibili Variantes disponibles # 21 4334 # 26 4334 Bauanleitung 2-15 Abbildungen 37-44 Ersatzteile 15 Notice de construction 30-51 Illust rations 37-44 Pièces de rechanges 51 Instrucciones de montaje 66-79 Ilustraciónes 37-44 Repuestos 79 Building instructions 16-29 Illustrations 37-44 Replacement parts 29 Instruzioni di montaggio 52-65 Illustrazioni 37-44 Parti di ricambio 652 Sicherheitshinweise für MULTIPLEX-Flugmodelle Beim Betrieb des Modells sind alle Warn- und Sicherheitshin- weise der Betriebsanleitung unbedingt zu beachten. Das Modell ist KEIN SPIELZEUG im üblichen Sinne. Benutzen Sie Ihr Modell mit Verstand und Vorsicht, und es wird Ihnen und Ihren Zuschauern viel Spaß bereiten, ohne eine Gefahr darzustellen. Wenn Sie Ihr Modell nicht verantwortungsbewusst betreiben, kann dies zu erheblichen Sachbeschädigungen und schwerwiegenden Verletzungen führen. Sie alleine sind dafür verantwortlich, dass die Betriebsanleitung befolgt und die Sicherheitshinweise in die Tat umgesetzt werden. Mit Inbetriebnahme des Modells erklärt der Betreiber, dass er den Inhalt der Betriebsanleitung, besonders zu Sicherheitshinweisen, Wartungsarbeiten, Betriebsbeschränkungen und Mängeln kennt und verstanden hat. Dieses Modell darf nicht von Kindern unter 14 Jahren betrieben werden. Betreiben Minderjährige das Modell unter der Aufsicht eines fürsorgepichtigen und sachkundigen Erwachsenen im Sinne des Gesetzes, ist dieser für die Umsetzung der Hinweise der Betriebsanleitung verantwortlich. DAS MODELL UND DAZUGEHÖRIGES ZUBEHÖR MUSS VON KINDERN
UNTER 3 JAHREN FERNGEHALTEN WERDEN! ABNEHMBARE KLEINTEILE
DES MODELLS KÖNNEN VON KINDERN UNTER 3 JAHREN VERSCHLUCKT WERDEN. ERSTICKUNGSGEFAHR! Die Multiplex Modellsport GmbH & Co. KG ist nicht haftungspichtig für Verluste, Beschädigungen und Folgeschäden jeder Art, die aufgrund falschen Betriebs, nicht bestimmungsgemäßer Verwendung oder Missbrauchs dieses Produkts, einschließlich der damit verwendeten Zubehörteile entstehen. Bestimmungsgemäße Verwendung Das Modell darf ausschließlich im Hobbybereich verwendet werden. Jede andere Art der Verwendung ist nicht erlaubt. Zum Betrieb des Modells darf nur das von Multiplex empfohlene Zubehör verwendet werden. Die empfohlenen Komponenten sind erprobt und auf eine sichere Funktion passend zum Modell abgestimmt. Werden andere Komponenten verwendet oder das Modell verändert, erlöschen sämtliche etwaigen Ansprüche gegenüber Hersteller bzw. Vertreiber. Um das Risiko beim Betrieb des Modells zu minimieren, beachten Sie insb. folgende Punkte:
- Das Modell wird über eine Funkfernsteuerung gelenkt. Keine Funk- fernsteuerung ist sicher vor Funkstörungen. Störungen können zum Kontrollverlust über das Modell führen. Achten Sie deshalb beim Be- trieb des Modells jederzeit und unbedingt auf große Sicherheitsräume in alle Richtungen. Schon beim kleinsten Anzeichen von Funkstörun- gen ist der Betrieb des Modells sofort einzustellen!
- Das Modell darf erst in Betrieb genommen werden, nachdem ein kompletter Funktions- und Reichweitentest gemäß der Anleitung der Fernsteuerung erfolgreich ausgeführt wurde.
- Das Modell darf nur bei guten Sichtverhältnissen geogen werden. Fliegen Sie nicht bei schwierigen Lichtverhältnissen und nicht in Rich- tung der Sonne, um Blendungen zu vermeiden.
- Das Modell darf nicht unter Einuss von Alkohol und anderen Rausch- mitteln betrieben werden. Gleiches gilt für Medikamente, die das Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen beeinträchtigen.
- Fliegen Sie nur bei Wind- und Wetterverhältnissen, bei denen Sie das Modell sicher beherrschen können. Berücksichtigen Sie auch bei schwachem Wind, dass sich Wirbel an Objekten bilden und auf das Modell Einuss nehmen können.
- Fliegen Sie nie an Orten, an denen Sie andere oder sich selbst ge- fährden, z.B. in Wohngebieten, an Überlandleitungen, Straßen und Bahngleisen.
- Niemals auf Personen und Tiere zuiegen! Vermeiden Sie unnötige Risiken und weisen Sie auch andere Piloten auf mögliche Gefahren hin. Fliegen Sie immer so, dass weder Sie noch andere in Gefahr kom- men – auch langjährige, unfallfreie Flugpraxis ist keine Garantie für die nächste Flugminute. Restrisiken Auch wenn das Modell vorschriftsmäßig und unter Beachtung aller Sicherheitsaspekte betrieben wird, besteht immer ein Restrisiko. Eine Haftpichtversicherung (Modellugzeug mit Antrieb) ist daher obligatorisch. Falls Sie Mitglied in einem Verein oder Verband sind, können Sie ggf. dort eine entsprechende Versicherung abschließen. Achten Sie jederzeit auf die Wartung und den ordnungsgemäßen Zustand von Modellen und Fernsteuerung. Aufgrund der Bauweise und Ausführung des Modells können insb. folgende Gefahren auftreten: Verletzungen durch die Luftschraube: Sobald der Akku angeschlossen ist, ist der Bereich um die Luftschraube freizuhalten. Beachten Sie, dass Gegenstände vor der Luftschraube angesaugt oder dahinter weggeblasen werden können. Richten Sie das Modell immer so aus, dass es sich im Falle eines ungewollten Anlaufens des Motors nicht in Richtung anderer Personen bewegen kann. Bei Einstellarbeiten, bei denen der Motor läuft oder anlaufen kann, muss das Modell stets von einem Helfer sicher festgehalten werden.
- Absturz durch Steuerfehler: Auch dem erfahrensten Piloten können Fehler unterlaufen. Fliegen Sie daher stets nur in sicherer Umgebung und auf zugelassenen Modelluggeländen.
- Absturz durch technisches Versagen oder unentdeckten Transport- oder Vorschaden: Das Modell ist vor jedem Flug unbedingt sorgfältig zu überprüfen. Rechnen Sie jederzeit damit, dass es zu technischem oder Materialversagen kommen kann. Betreiben Sie das Modell daher stets nur in sicherer Umgebung.
- Betriebsgrenzen einhalten: Übermäßig hartes Fliegen schwächt die Struktur des Modells und kann plötzlich oder aufgrund von „schlei-
Sicherheitshinweise für MULTIPLEX-Flugmodelle Sicherheitshinweise für MULTIPLEX-Bausätze Machen Sie sich mit dem Bausatz vertraut! MULTIPLEX-Modellbaukästen unterliegen während der Produktion einer ständigen Materialkontrolle. Wir hoffen, dass Sie mit dem Baukasteninhalt zufrieden sind. Wir bitten Sie dennoch, alle Teile (nach Stückliste) vor Verwendung zu prüfen, da bearbeitete Teile vom Umtausch ausgeschlossen sind. Sollte ein Bauteil einmal nicht in Ordnung sein, sind wir nach Überprüfung gern zur Nachbesserung oder zum Umtausch bereit. Bitte senden Sie das Teil ausreichend frankiert an unseren Service. Fügen Sie unbedingt den Kaufbeleg und eine kurze Fehlerbeschreibung bei. Wir arbeiten ständig an der technischen Weiterentwicklung unserer Modelle. Änderungen des Baukasteninhalts in Form, Maß, Technik, Material und Ausstattung behalten wir uns jederzeit und ohne Ankündigung vor. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aus Angaben und Abbildungen dieser Anleitung keine Ansprüche abgeleitet werden können. Achtung! Ferngesteuerte Modelle, insbesondere Flugmodelle, sind kein Spielzeug im üblichen Sinne. Ihr Bau und Betrieb erfordert technisches Verständnis, ein Mindestmaß an handwerklicher Sorgfalt sowie Disziplin und Sicherheitsbewusstsein. Fehler und Nachlässigkeiten beim Bau und Betrieb können Personen- und Sachschäden zur Folge haben. Da der Hersteller keinen Einfuss auf ordnungsgemäßen Zusammenbau, Wartung und Betrieb hat, weisen wir ausdrücklich auf diese Gefahren hin. Warnung: Wie jedes Flugzeug hat das Modell statische Grenzen! Sturzüge und unsinnige Manöver können zum Verlust des Modells führen. Beachten Sie: In solchen Fällen gibt es von uns keinen Ersatz. Tasten Sie sich vorsichtig an die Grenzen heran. Das Modell ist auf den von uns empfohlenen Antrieb ausgelegt, kann den Belastungen aber nur standhalten, wenn es einwandfrei gebaut und unbeschädigt ist. Krumm – gibt es eigentlich nicht. Falls Einzelteile z.B. beim Transport verbogen wurden, können sie wieder gerichtet werden. Dabei verhält sich ELAPOR® ähnlich wie Metall. Wenn Sie es etwas überbiegen, federt das Material ein Stück zurück und behält dann seine Form. Das Material hat natürlich seine Grenzen – übertreiben Sie also nicht! Krumm
gibt es schon! Wenn Sie Ihr Modell lackieren wollen benötigen Sie bei Verwendung der EC-Color Farben keinen Primer zur Vorbehandlung Optisch bringen Mattlacke das beste Ergebnis. Die Lackschichten dürfen keinesfalls zu dick oder ungleichmäßig aufgetragen werden, sonst verzieht sich das Modell und wird krumm, schwer oder sogar unbrauchbar! Dieses Modell ist nicht aus Styropor™! Daher sind Verklebungen mit Weißleim, Polyurethan oder Epoxy nicht möglich.Diese Kleber haften nur oberächlich und können im Ernstfall abplatzen. Verwenden Sie nur Cyanacrylat-/Sekundenkleber mittlerer Viskosität, vorzugsweise Zacki- ELAPOR® # 85 2727, der für ELAPOR® Partikelschaum optimierte und angepasste Sekundenkleber. Bei Verwendung von Zacki-ELAPOR® können Sie auf Kicker oder Aktivator weitgehend verzichten. Wenn Sie jedoch andere Kleber verwenden, und auf Kicker/Aktivator nicht verzichten können, sprühen Sie aus gesundheitlichen Gründen nur im Freien. Vorsicht beim Arbeiten mit allen Cyanacrylatklebern. Diese Kleber härten u. U. in Sekunden, daher nicht mit den Fingern und anderen Körperteilen in Verbindung bringen. Zum Schutz der Augen unbedingt Schutzbrille tragen! Von Kindern fernhalten! An einigen Stellen ist es auch möglich Heißkleber zu verwenden. Hierauf weisen wir in der Anleitung ggf. hin! Arbeiten mit Zacki-ELAPOR® Zacki-ELAPOR® wurde speziell für die Verklebung für unsere Schaummodelle aus ELAPOR® entwickelt. Um die Verklebung möglichst optimal zu gestalten, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Vermeiden Sie den Einsatz von Aktivator. Durch ihn wird die Verbin- dung deutlich geschwächt. Vor allem bei großächiger Verklebung empfehlen wir, die Teile 24 Stunden trocken zu lassen.
- Aktivator ist lediglich zum punktuellen Fixieren zu verwenden. Sprühen Sie nur wenig Aktivator einseitig auf. Lassen Sie den Aktivator ca. 30 Sekunden ablüften.
- Für eine optimale Verklebung rauen Sie die Oberäche mit einem Schleifpapier (320er Körnung) an. chenden“ Folgeschäden bei späteren Flügen zu technischem und Ma- terialversagen und Abstürzen führen.
- Feuergefahr durch Fehlfunktion der Elektronik: Akkus sind sicher aufzubewahren. Sicherheitshinweise der Elektronikkomponenten im Modell, des Akkus und des Ladegeräts sind zu beachten. Elektronik ist vor Wasser zu schützen. Regler und Akkus müssen ausreichend gekühlt werden. Die Anleitungen unserer Produkte dürfen nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis der Multiplex Modellsport GmbH & Co. KG (in schriftlicher Form) - auch nicht auszugsweise in Print- oder elektronischen Medien reproduziert und / oder veröffentlicht werden. # 85 2727
Fernsteuerelemente im Modell / sonstiges Zubehör / empfohlene Ausrüstung: MULTIPLEX Empfänger ab RX-7-DR light M-LINK Best. Nr. 5 5810 oder RX-7 M-LINK (telemetriefähig) Best. Nr. 5 5818 Bei Verwendung von telemetriefähigen M-LINK-Empfängern können Sie das Modell z.B. mit dem Vario-/Höhe-Sensor, Strom-Sensor (elektronische Tankuhr) oder dem G-Sensor ausstatten. Diverse weitere Sensoren sind verfügbar. ServoSet mit Kabelsatz M6/UNI (komplett) 6x Servo HS-65HB Carbonite 1x Kabelsatz M6/UNI (für Flächenservos) 2x Servoverlängerungskabel 60 cm (für Rumpfservos) 2x Steckersicherung UNI Best. Nr. 1-00113 Antriebsatz „FunRay“ Brushless-Motor ROXXY C35-48-990kv, mit Befestigungsschrauben Regler ROXXY BL-Control 755 S-BEC Klapp-Luftschraube 11x7“ (Paar) Mitnehmer, Spinner und Zubehör liegen bereits dem Baukasten bei! Best. Nr. 1-00103 alternativ (einzeln erhältlich) 6x Servo HS-65HB Carbonite (Höhe+Seite+2x Quer+2x Flap Best. Nr. 11 2065 1x Kabelsatz M6/UNI FunRay (komplett) Best. Nr. 1-00112 2x Servoverlängerungskabel 60 cm (für Rumpfservos) Best. Nr. 8 5032 1x Steckersicherung UNI (VE 5 St.) Best. Nr. 1-00137 Regler ROXXY Smart Control 70 MSB (mit Telemetrie) Best. Nr. 31 8579 Akkuempfehlung LiPo Akku ROXXY EVO LiPo 3 - 3200M 30C (mit M6 Stecker) ~265g Best. Nr. 1-00482 Klebstoff Zacki ELAPOR ® 20g Best. Nr. 59 2727 Zacki ELAPOR ® Super liquid 10g Best. Nr. 59 2728 Heißkleber, Kontaktkleber für Kabinenhaube Ladegerät HITEC Multicharger X1 NANO Best. Nr. 30 8561 POWER PEAK B6 EQ-BID Best. Nr. 11 4132 Werkzeuge Klingenmesser Seitenschneider Schraubendreher (für M3) Steckschlüssel SW 13 Heißklebe-Pistole Spannweite 2000 mm Länge über alles 1230 mm Fluggewicht Elektro 1790 g Flächeninhalt (FAI) 40 dm² (Flügel und Höhenleitwerk, ohne Rumpf) Flächenbelastung 45 g/dm² RC-Funktionen Höhenruder, Seitenruder, Querruder, Wölbklappen (Flaps) => (Butterfly), Motorsteuerung bzw. Schleppkupplung Der Schwerpunkt bendet sich 75 mm von der Vorderkante des Tragügels (Halbkugeln auf der Unterseite). Technische Daten
Bauanleitung Hinweis Bildseiten aus der Mitte der Bauanleitung heraustrennen!
Prüfen Sie den Inhalt Ihres Baukastens. Dazu sind die Abb. 1+2 sowie die Stückliste hilfreich.
2. Ablängen der Verstärkungsgurte - Gurte (GFK)
Mit einem Seitenschneider einen der Rumpf-GFK-Stäbe
3. Rumpfgurte einkleben
Zum Einkleben zuerst etwas Zacki ELAPOR® in die Aussparungen geben, dann die Gurte z.B. mit einem Schraubendreher in die Aussparungen drücken und Zacki ELAPOR® entlang der Gurte verteilen. Zuerst die beiden zugeschnittenen Rumpfgurte
(350mm) vorne auf der Innenseite in die Nut der Rumpfhälften 3 und 4 einkleben. Den Gurt mit der Länge 700 mm in die rechte Rumpfhälfte hinten oben in die Nut im Rumpfrücken einkleben. Abb. 3+4
4. Verschlussklammern einkleben
Kleben Sie die Verschlussklammern
rechts und links in die vorgegebenen „Nester“ der Rumpfhälften. Abb. 5 + 5.1
5. Reglerbefestigung (Halter für Kabelbinder)
für die Kabelbinder in die „Nester“ der rechten Rumpfhälfte kleben. Dazu den Klebstoff so anbringen, dass dieser nicht durch die Laschenöffnungen nach aussen gelangen kann. Mit den beiden Kabelbindern
wird später der Regler an der Rumpfwand befestigt. Abb. 6
6. Elektrischer Anschluss der Flügel-Servos
Für die Verlängerung der Servokabel und zum Anschluß am Rumpf ist ein fertig konfektionierter (gelöteter) Kabelsatz mit grünen MPX M6 Hochstromsteckern unter Best.Nr. # 1-00112 erhältlich. Info: Die Verbindung geschieht bei diesem Modell mit einer „Zwangssteckung“, d.h. die elektrische Verbindung der Servokabel wird beim Anstecken der Tragächen an den Rumpf automatisch hergestellt. Dies erleichtert und verkürzt die Montage des Modells und verhindert Verwechslungen der Steckplätze und erhöht somit die Sicherheit.
7. M6 Steckerhalter vorbereiten
Den Rumpfseitigen Kabelbaum (beide Anschlusskabel sind hier gleich lang) mit dem Rand der grünen Stecker in den Rastnasen des Steckerhalters
einrasten lassen. Von der Rückseite (Kabelseite) mit zwei Heisskleberpunkten die Stecker-/ Kabeleinheit am Steckerhalter festlegen und bis zum Abkühlen vollständig und gerade in die Aussparung drücken. Abb. 7
8. M6 Steckerhalter einkleben
Kleben Sie den M6 Steckerhalter
in die dafür vorgesehene Aussparung der rechten Rumpfhälfte. Die Kabel zwischen Halter und Rumpfwand nach unten, vorne durchführen und mit etwas Kreppband an der rechten Rumpfhälfte im Bereich der Stecker festlegen. Abb. 8
9. Rumpfservos vorbereiten
Stellen Sie nun die beiden Servos für Höhen- und Seitenruder mit Hilfe der Fernsteuerung oder eines Servotesters auf neutral und montieren Sie dann die Servoarme rechtwinklig 90° zum Servogehäuse. Achtung: Die Servohebel sind aufgrund der ungeraden Zähnezahl nicht exakt um 180° tauschbar. Achten Sie daher darauf die Hebel zuvor am Servo zu justieren / zu montieren und dann erst spiegelbildlich zu kürzen.
10. Servohebel kürzen (Höhen- und Seitenruder)
Bei beiden Servos werden die Doppelhebel einseitig abgeschnitten. Dies funktioniert am einfachsten mit einem kleinen Seitenschneider. Servos nebeneinander stellen und einmal den linken und beim zweiten, den rechten Hebel bündig abschneiden. An der enstandenen Schnittstelle noch zwei „Ecken“ 45° abschneiden, damit der Hebel nach Einbau des Servos nicht am Gehäuse des Servohalters
11. Servos in Servohalter einkleben
Die beiden Servos mit dem Hebel nach vorne in den Servohalter
einkleben. Auf den Servohalter „hinter“ dem Servo mittig einen Heissklebepunkt setzen und das Servo sofort in Position festdrücken. Danach an den Laschen der Servos kleine Heissklebepunkte von unten anbringen - idealerweise gelangt der Klebstoff in die mittleren Bohrungen der Servolaschen (formschlüssige Verklebung). Abb. 9
12. Verlängerungskabel montieren und sichern
Verbinden Sie die Servokabel mit den 600 mm Verlängerungskabeln (in # 1-00112 und # 1-00113 enthalten). Die Steckverbindung mit der beiliegenden Steckersicherung sichern (optional # 1-00137 VE 5 Stück).
13. Servohalter einkleben
Den vorbereiteten Servohalter
mit den beiden Servos in die rechte Rumpfhälfte kleben - Servokabel nach vorne durch die halbrunden Aussparungen verlegen und in den Durchführungen mit wenig Kreppband sichern. Die Servo- / Verlängerungskabel sind später lose im Rumpf-Kabelschacht verlegt - somit ist ggf. ein Servo- oder Getriebetausch möglich. Abb. 10
Die drei Hohlkehlscharniere
(Achsaufnahme) in die rechte Rumpfhälfte kleben. Abb. 11
15. Rumpfverstärkungsrohr
Die Rumpfunterseite wird mit dem Kohlefaser-Vierkantrohr
vom Motorspant bis zur Servo-Leitwerkshalterung
verstärkt. Markieren Sie die Einsteck-Tiefe ca. 18mm am Motorspant. Abb. 12
16. Motorspant und Verstärkungsrohr einkleben
Tipp: Der Motor kann bereits jetzt in den Motorspant eingeschraubt werden, da dies vom Handling einfacher ist. Motorkabel in Flugrichtung nach rechts unten! Dann alle Klebeächen für Motorspant
und Verstärkungsrohr
der rechten Rumpfhälfte mit dicküssigem Zacki ELAPOR® einstreichen - auch hinten in der Aufnahme der Servohalterung
an einem Ende mit Klebstoff versehen und ca. 18mm in die Vierkantaussparung im Motorspant
stecken - nun diese gesamte Einheit zügig in die rechte Rumpfhälfte drücken. Achten Sie darauf, dass das Rohr und der Motorspant vollständig am Schaum anliegt und der Rumpf nicht krumm wird. Nun hinten am Servohalter/CFK-Rohr von aussen nachkleben. Zwischen Servohalter und CFK-Rohr bleibt etwas Abstand, um fertigungsbedingte Längentoleranzen des Schaums auszugleichen. Abb. 13 Vor der Verklebung mit der zweiten Rumpfhälfte nochmal kontrollieren, dass die Kabel sauber in den Kabeldurchführunen liegen und nicht mit dem Rumpf verklebt werden können.
17. Rumpfhälften verkleben
Gehen Sie hier mit Vorsicht ans Werk - dies ist ein wichtiger Schritt zum Gelingen des Modells. Schleifen Sie die Klebeächen vorsichtig mit 320er Schleifpapier an. Fügen Sie zunächst die Rumpfhälften ohne Klebstoff zusammen. Der Rumpf muss ohne Kraftaufwand zusammenpassen - ggf. an den entsprechenden Stellen nacharbeiten. Tragen Sie auf die Klebeäche einer Rumpfhälfte - mit etwas Abstand zum Aussenrand - dicküssigen Zacki Elapor auf und fügen Sie die Rumpfhälften zügig zusammen. Achten Sie auf eine exakte Ausrichtung. Halten Sie den Rumpf noch einige Minuten leicht zusammengedrückt und gerade. Machen Sie keine Biege- und Belastungsproben. Der CA-Kleber braucht noch einige Stunden um seine Endfestigkeit zu erreichen. Abb. 14
Rumpfendstück aus den beiden Hälften
+ zusammenkleben. Nach dem Auswiegen des Modells das Rumpfendstück am Rumpfende ankleben. Abb. 15
19. Seitenruder fertigstellen
Kleben Sie die drei Hohlkehlscharniere
(Achse) in das Seitenruder
. Dahinter das SR-Verstärkungsrohr
(200mm) einkleben und mit der vollächig verklebten Seitenruderabdeckung
abdecken. Achten Sie darauf, dass kein Klebstoff an die Scharnierachsen gelangt. Abb. 16 Ruderhorn
nach vorne orientiert einkleben, Inbus-Gewindestift
schrauben und in den äusseren Löchern einbauen. Abb. 17
20. Seitenruder montieren und Gestänge anschließen
Das Seitenruder mit den Scharnierachsen genau auf den Achsaufnahmen positionieren und mit kräftigem Druck von hinten im Rumpf einrasten. Abb. 18 SR-Gestänge
(85 mm) von unten im äußersten Loch am Servohebel einhängen, Servo und Ruder in Neutralstellung bringen und Gestänge im Kardanbolzen festklemmen. Abb. 19 Tipp: Zum Ausrasten und entfernen des Seitenruders, zuerst das Gestänge durch lösen der Klemmschraube lockern, dann zum maximalen Ausschlag nach rechts ausschlagen und noch etwas weiter bewegen, bis es aus den Scharnieren herausspringt. Elektroversion mit Antrieb / Seglerversion Mit dem Brushless Antriebssatz „FunRay“ # 1-00103 ist das Modell in der Elektroversion bestens motorisiert. Die Komponenten in unserem Antriebsatz sind aufeinander abgestimmt und erprobt. Falls Sie andere Akkus, Regler, Motore oder Fernsteuerkomponenten einsetzen, liegt dies in Ihrem Ermessen. Ein Service von unserer Seite ist dann jedoch nicht möglich. Alternativ kann das Modell als Segler gebaut werden. Hierzu wird die optional erhältliche Seglernase # 22 4350 an die Rumpfspitze geklebt. Zusätzlich kann für Flugzeugschlepps die Schleppkupplung # 72 3470 eingebaut werden. Diese wird z.B. mit einem Bowdenzugröhrchen 3/2mm und einem 1mm Stahldraht angelenkt.
21. Motor einbauen (aus Antriebssatz # 1-00103)
Stecken Sie den Motor mit den Kabeln nach rechts unten in den Motorspant
. Schrauben Sie den Motor mit den 4 Schrauben und den Unterlegscheiben an den Motorspant. Abb. 20 Den Regler anstecken und in Verbindung mit Ihrer Fernsteuerung die Drehrichtung (noch ohne Luftschraube) prüfen. Wenn man von vorn auf den Motor schaut, muss sich die Antriebswelle gegen den Uhrzeigersinn drehen. Ist das nicht der Fall, vertauschen Sie zwei der drei Motoranschlüsse. Achtung: Den Verbindungsstecker Antriebsakku / Reglererst einstecken, wenn Ihr Sender eingeschaltet ist und Sie sicher sind, dass das Bedienelement für die Motorsteuerung auf „AUS“ steht.
Bauanleitung Den Regler mit wenig Klettband (schmale Stereifen) oder einem Heissklebepunkt in der ausgeformten Position befestigen. Die Kabel mit zwei Kabelbindern
festzurren und die Anschlusskabel mit wenig Heißkleber an der Rumpfwand sichern. Die Kabel nach vorne zum Motor werden unter dem Quersteg hindurchgeführt - die Kabel im Bereich des Motors unbedingt mit Heißkleber an der Rumpfwand xieren.
22. Spinner und Luftschraube montieren
Schrauben Sie zunächst die Klappluftschraubenblätter (im Antriebssatz # 1-00103 oder 1 Paar # 1-00106) mit den Zylinderschrauben
(M3 x 20 mm) und den Stoppmuttern
an den Propellermitnehmer
Ziehen Sie die Schrauben so weit fest, dass die Luftschraubenblätter kein Spiel haben, sich jedoch noch leicht anklappen lassen, ggf. am Prop.- Mitnehmer anpassen. Stecken Sie nun den vormontierten Propellermitnehmer wie abgebildet auf die Spannzange
. Schieben Sie dann den gesamten Zusammenbau auf die Motorwelle und achten Sie darauf, dass der Propellermitnehmer ca. 1 mm Abstand zum Rumpf behält. Montieren Sie zuerst die Unterlegscheibe vom Mitnehmer, dann die Unterlegscheibe
, und ziehen Sie danach die Mutter (M8)
an. Achten Sie darauf, dass sich der Abstand beim Anziehen zwischen Propellermitnehmer und Rumpf nicht verändert! Der Spinner
wird mit der Schraube
M2,5 x 12 mm befestigt. Abb. 21 Höhenleitwerke fertigstellen
23. Nasenleisten an den Höhenleitwerken ankleben
für die Höhenleitwerkshälften
sind symmetrisch und können wahlweise links oder rechts angeklebt werden. Leitwerkshälften dazu auf dem Tisch auegen, dass der vordere Bereich über die Tischkante übersteht. Jetzt mit Zacki ELAPOR beidseitig, innen in der Nasenleiste, ca. 2mm vom Rand entfernt durchgehende „Spuren“ ziehen. Kleberkanüle jeweils am gegenüberliegenden Rand zur Führung anlegen und gerade durchziehen. Nach aussen hin weniger Klebstoff dosieren. Nasenleiste von aussen her bündig am Leitwerk positionieren und einige Zeit andrücken. Ggf. ausgetretenen Kleber vorsichtig entfernen. Ebenso verfahren Sie mit der anderen Leitwerkshälfte. Abb. 22
24. HLW-Wurzelrippen und Holme einkleben
Die HLW Wurzelrippe links mit Raste
, HLW Wurzelrippe rechts
und 2x HLW-Holmrohre
sinngemäß zu den Aussparungen im Höhenleitwerk links und rechts
probehalber einpassen. Wenn alles passt, diese Teile an allen Kontaktächen sorgfältig mit dem Schaumteil verkleben. Darauf achten, dass die Holme vollständig in die Schlitze im Schaum eingedrückt sind, und dass kein Klebstoff in den Bereich gelangt, in den später die Holmrohre der anderen Hälfte eingesteckt werden müssen. An diesen Stellen den Klebstoff etwas sparsamer verwenden. Achtung: Die beiden Leitwerkshälften erst dann zusammenstecken, wenn sichergestellt ist, dass der Klebstoff vollständig ausgehärtet ist. Dies kann auch mehrere Stunden dauern.
25. Ruderscharniere gängig machen
Bewegen Sie die Höhenruderklappen mehrmals auf und ab, um die Scharniere leichtgängiger zu machen. Das HLW-Verstärkungsrohr links
einkleben und ächig positioniert im Schaum eindrücken. Ebenso das HLW-Verstärkungsrohr rechts
(120 mm) im HR-Verbinder rechts mit Horn
einkleben. Achtung: Kein Klebstoff auf die Außen- und Innenseiten des Steck- Vierkants bringen. Abb. 22
26. Höhenleitwerk am Rumpf montieren
Nach sichergestellter Aushärtung des Klebstoffs die Leitwerkshälften
probehalber mit dem Rumpf zusammenstecken und die Rastnase einrasten lassen - ggf. nacharbeiten. Höhenleitwerk wieder demontieren. Abb. 23 Von aussen zur Stabilitätsoptimierung ggf. die CFK-Holme und die Edelstahlrohre am Schaum mit wenig Zacki Elapor nachkleben und bis zur vollständigen Aushärtung beiseite legen. An den Enden diese zusätzlich mit wenig Heisskleber xieren.
27. Höhenruderanlenkung vorbereiten
so montieren, dass dieser hinter den vier Haltenasen positioniert ist. Inbus-Gewindestift
schrauben. Kardanbolzen in den äusseren Löchern des Ruderhorns
Höhenruder montieren. Achtung: Ruderhorn nur soweit auseinanderbiegen, dass der Kardanbolzen eingebaut werden kann. Wird hier zu weit auseinandergebogen kann u.U. das Horn abbrechen! Keinesfalls darf hier z.B. mit einem grossen Schraubendreher gehebelt werden!
28. Höhenrudergestänge anschließen
Höhenleitwerk probehalber am Rumpf montieren. HR-Gestänge
(80 mm) von oben im zweiten Loch von innen am Servohebel einhängen, Servo und Ruder in Neutralstellung bringen und Gestänge im Kardanbolzen festklemmen. Abb. 24 Achtung beim Abmontieren des Höhenleitwerks: Zuerst das Gestänge durch lösen der Klemmschraube lockern. Dann den Servohebel nach vorne drehen - Gestänge aus dem Kardanbolzen ausfädeln und dann die Leitwerkshälften durch Ausrasten der Arretierung wieder lösen. Nur so ist sichergestellt, dass der Rumpf nicht durch den Kardanbolzen Druckstellen bekommt. Tipp: Je nach Beanspruchung in unwegsamem Gelände können die
Bauanleitung Höhenruderscharniere mit der Zeit von außen einreissen. In diesem Fall werden diese mit Folienscharnieren Best.-Nr.: 70 3202 (6 Stk.) wieder verstärkt. Zur Montage der Folienscharniere vom Randbogen her im Scharnierverlauf mit einem Klingenmesser einen passenden Schlitz einschneiden und das Folienscharnier mit wenig Klebstoff einstecken und einkleben. Der Drehpunkt muss auf der Scharnierlinie liegen.
29. Holmrohre in den Tragflächen
Die hochfesten Holme bestehen aus Kohlefaserprol (CFK) das mit präzisionsgezogenem Aluminiumrohr ummantelt ist. Die Holmrohre
sind bereits in den Tragächen eingebaut, ggf. sollten diese an den herausstehenden Enden noch etwas entgratet werden (Schmirgelpapier), damit sich die Holme bei der Montage des Modells in der gegenüberliegenden Rippe sicher einstecken lassen.
30. Nasenleisten an den Tragflächen ankleben
Vom Randbogen ausgehend zuerst das äußere Nasenleistensegment
ankleben. Flügel dazu so auf dem Tisch auegen, dass der vordere Bereich über die Tischkante übersteht. Jetzt mit Zacki ELAPOR beidseitig, innen in der Nasenleiste, ca. 2mm vom Rand entfernt durchgehende „Spuren“ ziehen. Kleberkanüle jeweils am gegenüberliegenden Rand zur Führung anlegen und gerade durchziehen. Nasenleiste von aussen her am Flügel positionieren und mit den Fingern einige Zeit andrücken und entlangfahren. Ggf. ausgetretenen Kleber entfernen. Ebenso verfahren Sie mit dem inneren Nasenleistensegment
31. Wurzelrippen / Halteklammern montieren
Befestigen Sie die Halteklammern
rechts innerhalb der überstehenden Umrandung. Schieben Sie je Seite 2 Stück O-Ringe
8 x 2 mm über die Halteklammern, damit diese eine Vorspannung erhalten. Abb. 26
32. Wurzelrippen montieren
Kleben Sie die Wurzelrippen
mit Zacki ELAPOR® an die Kontaktächen der Tragächen. Die Rippen sofort mit beiden Händen kräftig und bündig andrücken und xieren, bis der Klebstoff ausgehärtet ist. Abb. 27
33. Nasenleisten Übergangssegmente anbringen
Kleben Sie die Nasenleisten-Füllstücke links
an den Wurzelrippen und den Nasenleisten an. Dazu wenig Klebstoff mit etwas Abstand zum Rand innen am Füllstück auftragen und positioniert anbringen. Ggf. austretenden Klebstoff entfernen. Abb. 25
34. Querruder + Flaps verstärken
Die Edelstahl-Verstärkungsrohre
(330 mm) werden in die entsprechenden Längs-Aussparungen der Tragächen (Ruderklappen) geklebt (4x ächig mit CA-Kleber). An den Enden diese zusätzlich mit wenig Heisskleber xieren. Achtung: Im Bereich der Ruderhorn-Vertiefungen erstmal keinen Klebstoff anbringen. Abb. 28
35. Ruderhörner vorbereiten und anbringen
Schrauben Sie die Inbus-Gewindestifte
Für die Querruder (QR) die Kardanbolzen in den äußeren Löchern der Ruderhörner
einsetzen. Die Laschen dazu nicht weiter als notwendig aufbiegen! Für die Wölbklappen (WK) (Flaps) die Kardanbolzen in den inneren Löchern der Ruderhörner
einsetzen. Die Laschen dazu nicht weiter als notwendig aufbiegen. ACHTUNG: Einbaurichtung beachten! Querruder (QR) => Hebel nach vorne orientiert Wölbklappe (WK) => Hebel nach hinten orientiert Heißkleber in die Aussparungen geben und die Ruderhörner
sofort einsetzen und vollständig eindrücken - ggf. seitlich nachkleben. Abb. 28+29
36. Querruder + Wölbklappen (Flaps) freischneiden
Schneiden Sie die Ruder an den Stirnseiten mit einem Klingenmesser / Feinsäge frei und biegen Sie die Ruderklappen mehrmals auf und ab, um die Scharniere leichtgängiger zu machen. Keinesfalls die Ruder an der Scharnierlinie abtrennen!
37. Querruderservos vorbereiten
Achtung: Die Servohebel sind aufgrund der ungeraden Zähnezahl nicht exakt um 180° tauschbar. Achten Sie daher darauf die Hebel zuvor am Servo zu justieren / zu montieren und dann erst spiegelbildlich zu kürzen. Stellen Sie die Servos zunächst elektrisch in die Neutrallage. Montieren Sie dann die Servohebel 1 Zahn zum Gehäuse nach vorne gedreht (2 Servos spiegelbildlich). Diese Einstellung ermöglicht die mechanische Differenzierung der Querruder. Die Differenzierung ist nun mechanisch so abgestimmt, dass die Ruderausschläge nach oben grösser sind als nach unten. Zusätzlich können die Servohebel mit dem Sender nochmal um den gleichen Weg weiter aus der Mittelstellung gedreht werden (Offset). Mit dieser Einstellung erreichen Sie noch grössere Ausschläge nach oben. Dadurch sind noch grössere Buttery-Ausschläge erreichbar. Dies ist hilfreich, wenn auf engstem Raum oder im Hangaufwind gelandet werden muss. Abb. 28
38. Wölbklappenservos (Flaps) vorbereiten
Bei den Flap Servos werden in Neutrallage die Servohebel 1 Zahn zum Gehäuse nach hinten gedreht (2 Servos spiegelbildlich). Der mögliche
Bauanleitung Ausschlag wird dadurch nach unten vergrössert! Hier kann ebenfalls zusätzlich Offset am Sender eingestellt werden - die Gestänge sind dazu bewusst etwas länger. Abb. 29
39. Servohebel kürzen
Bei allen vier Flächenservos werden die Doppelhebel einseitig komplett abgeschnitten und auf der anderen Seite gekürzt. Zum Kürzen schneiden Sie genau durch das dritte Loch von innen, so dass die beiden inneren Löcher noch genutzt werden können. Dies funktioniert am einfachsten mit einem kleinen Seitenschneider. Gehen Sie hier so vor, dass sie zwei linke und zwei rechte / spiegelbildliche Hebel nach der Montage an den Servos abschneiden. Das kürzen ist notwendig, damit später die Servohutzen montiert werden können.
40. Querruder- / Wölbklappenservos (Flaps) einbauen
Heißkleber in die Schlitze für die Servolaschen geben und die Servos umgehend in die Aussparungen drücken. Ggf. in den noch verbleibenden Schlitzen an den Laschen nachkleben. Überstehenden Heißkleber danach bündig abschneiden und Servokabel verlegen.
41. Kabelverlegung im Flügel # 1-00112
Führen Sie nun die Flächen-Kabel (mit den unterschiedlich langen Verlängerungen) durch die Steckeraussparung der Wurzelrippen in Richtung Servos. Die Rastnase in der kleinen Aussparung des grünen M6 Stecker einrasten, so dass dieser fast bündig mit der Rippe ist. Der Stecker kann ohne Verklebung bleiben - durch das geringe Spiel werden Toleranzen zur Rumpfsteckung ausgeglichen. Nun die Servokabel mit den Verlängerungen verbinden und vom Servo her bündig in die Schlitze eindrücken. Die Steckverbindungen kommen in die grösseren Aussparungen. Die verbleibenden Kabelschlaufen im Freiraum hinter der Wurzelrippe verwahren und ggf. mit wenig Heisskleber sichern, damit diese nicht über die Kontur der Flügel herausstehen. Zum Schluß werden die Kabel mit einem matten, transparenten, ca. 20mm breiten Klebestreifen überklebt und gesichert.
42. Rudergestänge montieren
Die Querrudergestänge
(50mm) mit dem „Z“ am Servoarm im zweiten Loch von innen einhängen. Die Flapgestänge
(60mm) mit dem „Z“ am Servoarm im zweiten Loch von innen einhängen. Führen Sie die anderen Enden durch die Kardanbolzen der Ruderhörner und ziehen Sie nach Justage die Inbus-Gewindestifte
fest. Bei Offset-Einstellung (Sender) entsprechend Neutralstellung der Ruderklappen nachstellen. Abb. 28+29
43. Servohutzen anbringen
Befestigen Sie die Servohutzen
gemäß der Abbildung über die Gestänge. Dazu die Laschen in die Schlitze kleben. Abb. 30+31
44. Kabinenhauben (EPP Schaum- bzw. Klarsichthaube)
Im Bausatz und beim RR ist die Kabinenhaube
aus robustem, grauem EEP. Eine Lackierung kann somit entfallen und nach festkleben der Halterungen ist diese schnell fertiggestellt. Tipp: Optional kann auch eine Klarsichthaube mit Cockpit erhältlich. Diese ist als Bausatz unter der Best-Nr.: 1-00138 lieferbar.
von unten mit Heißkleber in die Kabinenhaube
einkleben. Die beiden Verschlußzapfen
mit der letzten Zahnung bündig in die Löcher / Einformungen im Kabinengriff kleben. Dazu in die Schlitze und an die Zacken etwas Sekundenkleber anbringen und dann die Verschlußzapfen in die Schlitze einsetzen. Überprüfen, daß die Klammern parallel und rechtwinkelig in der Einformung am Kabinengriff stehen - nur so ist gewährleistet, daß diese beidseitig einschnappen und die Haube sicher halten. Abb. 32
46. Klarsicht-Kabinenhaube fertigstellen
Optionaler Bausatz Best.-Nr # 1-00138 Für eine ansprechende und vorbildähnliche Optik empfehlen wir den Kabinenrahmen zu lackieren. Beste Ergebnisse erzielen Sie mit EC® COLOR. Lackieren Sie, zum Beispiel, den Rahmen, Instrumentenpilz und den Sitz in Grau # 60 2806. Wenn die Farbe trocken ist, die Aufkleber für das Instrumentenbrett und den Sitz passgenau aufkleben. Die beiden Verschlußzapfen mit der letzten Zahnung bündig in die Schlitze / Einformungen in den Kabinenrahmen kleben. Dazu in die Schlitze und an die Zacken etwas Sekundenkleber anbringen und dann die Verschlußzapfen einstecken. Überprüfen, daß die Klammern parallel und rechtwinkelig in der Einformung am Kabinengriff stehen - nur so ist gewährleistet, daß diese beidseitig einschnappen und die Haube sicher halten. Das Kabinenhaubenglas z.B. mit transparentem Kontaktkleber auf den Kabinenrahmen kleben. Den Kontaktkleber nicht, wie üblich ablüften lassen, sondern den Kleber auftragen, die Haube sofort aufsetzen und mit Klebestreifen xieren. Den Kleber einige Zeit trocknen lassen. Verwenden Sie den Kleber sparsam, damit der Rahmen nicht mit dem Rumpf verklebt, ggf. eine dünne Folie zwischen Rumpf und Haubenrahmen legen. Abschliessend kann der Haubenrahmen z.B. mit elastischem, dunkelgrauem Klebeband abgeklebt werden. Abb. 33
47. Arretierstift vorbereiten
befestigen und nur soweit zuziehen, dass eine grosse Schlaufe entsteht - das überstehende Ende bündig kürzen, damit nicht versehentlich weiter zugezogen werden kann. An der Schlaufe wird der Stift später herausgezogen. Abb. 34 D10 Bauanleitung
48. Tragflächen montieren
Stecken Sie die Tragächen vollständig am Rumpf an. Fixieren Sie diese mit dem Arretierstift
im Rumpf zwischen den Tragächen. Damit der Arretierstift nicht verloren geht, diesen mit einer Schnur innerhalb des Rumpfes befestigen. Abb. 34
49. Höhenleitwerk montieren / demontieren
Das Höhenleitwerk wird beim Anstecken an den Rumpf mit einer selbst rastenden Arretierung gesichert. Zum Öffnen der Rastung auf der Unterseite die kleine Lasche nach vorne drücken und Leitwerke abnehmen (zuvor Höhen-Rudergestänge aushängen). Abb. 23
Den angeschlossenen Empfänger mit den beiliegenden Klettbändern
am Rumpfboden unter dem Verschlusszapfen befestigen. Für die Antenne ist an der rechten Rumpfhälfte im hinteren Kabinenausschnitt eine passende Ausformung. Die Antenne bündig bis zum Haubenrand verlegen und mit einem Klebestreifen sichern. Bei zwei Antennen, die zweite nach hinten durch die Abluftöffnung der linken Rumpfhälfte führen und mit einem Klebstreifen sichern.
Dem Bausatz liegt ein umfangreicher Dekorbogen
bei. Die einzelnen Schriftzüge und Embleme sind bereits ausgeschnitten und werden nach unserer Vorlage (Baukastenbild) oder nach eigenen Vorstellungen aufgeklebt. Zur Positionierung sind auch einige Bilder in der Bauanleitung abgedruckt. Die großächigen Dekorelemente schneiden Sie mit geringem Übermaß noch zusammen mit dem Trägerpapier aus - umlaufenden Abfall (Klarsicht) vorsichtig um das Dekorelement entfernen. Dekor probehalber auf der aufzuklebenden Fläche auegen. Danach dem Trägerpapier von der Positionierstelle ca. 15 cm abziehen und mit der Schere abschneiden - restliches Trägerpapier bleibt erstmal. An der Positionierstelle anlegen und das Element auf der Fläche noch mit Trägerpapier ausrichten. Wenn alles passt Dekor etwas anheben und Trägerpapier an der Schnittstelle beginnend langsam herausziehen. Dekor vorsichtig glattziehen - noch nicht gleich festreiben, nur dann kann ggf. nochmal korrigiert (abgezogen) werden. Hier vorsichtig sein, damit sich die Folie nicht dehnt und später nicht mehr im Verlauf passt. Anschliessend ächig und blasenfrei mit einem weichen Tuch festreiben.
52. Landekufen anbringen
Dem Bausatz liegen zwei Landekufen
aus robuster Spezial-Klebefolie bei. Diese werden vorne und hinten unter den Rumpf geklebt. Die goße Folie direkt nach dem Spinner mittig an der Rumpfnaht anlegen und parallel dazu faltenfrei nach aussen festreiben. Die kleinere Folie ca.10mm vom Rumpfende beginnend aufkleben. Tipp: Die Mittelmarkierungen mit einem dünnen wasserfesten Stift auf die Kufenaufkleber übertragen. So können die Teile mittig an der Rumpfnaht positioniert werden.
Der Akku wird mit den Klettbändern
sowie dem Klett- Befestigungsgurt
sicher im Modell befestigt. Der Klettgurt wird in einer der drei Durchführungen vorne im Rumpf unter dem CFK-Vierkantrohr durchgeführt. Ist die richtige Position ermittelt, wird der Klettstreifen links und rechts am CFK-Rohr xiert.
54. Schwerpunkt auswiegen
Um stabile Flugeigenschaften zu erzielen, muss Ihr Modell, wie jedes andere Flugzeug auch, an einer bestimmten Stelle im Gleichgewicht sein. Montieren Sie Ihr Modell ugfertig. Der Schwerpunkt ist 75 mm von der Vorderkante der Tragügel markiert (Halbkugeln auf der Unterseite). Hier mit den Fingern unterstützt, soll das Modell waagerecht auspendeln. Stellen Sie den Schwerpunkt durch die Positionierung des Akkus und ggf. durch eindrücken des Trimmgewichts 35 (Kugel) ins Rumpfende ein. Durch Toleranzen der Materialdichte sowie unterschiedliche Ausstattungsvarianten (Akku / Klarsichthaube) von Segler und Elektrosegler können hier keine exakten Vorgaben gemacht werden. Ggf. ist auch Trimmgewicht in der Rumpfnase notwendig - dieses kann im Freiraum hinter dem Motor befestigt werden - Die Sicherung erfolgt z.B. mit Heisskleber. Ist die richtige Position gefunden, stellen Sie durch eine Markierung im Rumpf sicher, dass der Akku immer an der gleichen Stelle positioniert wird. Anschließend die Trimmgewichtsöffnung am Rumpfende durch Ankleben des Rumpfendstücks
/ verschließen. Abb. 15 Tipp: Der Schwerpunkt kann auch komfortabel mit der Schwerpunktwaage Best.-Nr.: 69 3054 ausgewogen werden.
55. Ruderausschläge einstellen (Richtwerte!)
Um eine ausgewogene Steuerfolgsamkeit des Modells zu erzielen, ist die Größe der Ruderausschläge richtig einzustellen. Die Ausschläge werden jeweils an der tiefsten Stelle der Ruder gemessen. Höhenruder nach oben (Knüppel gezogen) ca. +15 mm nach unten (Knüppel gedrückt) ca. -15 mm Spoiler (HR nach unten) ca. -3,5 mm Elektroversion: Gaszumischung in Höhe 0 mm Flapzumischung ins Höhenruder bei Speed / Thermik ca. -1 / 0 mm Seitenruder nach links und rechts je ca. 35 mm D11 Bauanleitung Querruder nach oben / unten ca. + 20 / - 9 mm Speed- + Kunstugstellung (nach oben) ca. + 2,5 mm Thermik (nach unten) ca. - 2,5 mm Spoiler (Querruder nach oben) ca. + 20 mm Flap (Wölbklappe) Queranteil (Flap nur nach oben) ca. + 10 mm Speed- + Kunstugstellung (nach oben) ca. + 3,5 mm Thermik (nach unten) ca. -3,5 mm Spoiler (Flaps nach unten) ca. -27 mm Spoiler (Butterfly) / mit zusätzlichem Sender - Offset beide Querruder nach oben (20% Sender-Offset) ca. + 28 mm beide Flaps nach unten (37% Sender-Offset) ca. - 33 mm Spoilerzumischung in Höhe ca. -3,5 mm Achtung: Die Festigkeit des Modells ist sehr hoch - es ist aber nicht mit Voll-GFK-CFK Modellen vergleichbar! Speed- und Kunstug immer nur in Speedstellung der Querruder und Wölbklappen (Flaps). Buttery nicht bei hoher Geschwindigkeit ausfahren - Abfangbögen in sinnvollem Verhältnis zur Geschgwindigkeit durchführen! Wenn Sie dies beachten haben Sie lange Freude an Ihrem Modell. Bei der Funktion „Spoiler“ werden zur Verkürzung des Landeanuges beide Querruder nach oben und die Flaps nach unten gestellt werden (Buttery bzw. Krähe). Gleichzeitig wird dazu ein entsprechender Tiefenruderausschlag zugemischt um das Modell im stabilen Flugzustand zu halten. Vorraussetzung dazu ist eine Fernsteuerung mit entsprechenden Mischern. Lesen Sie hierzu die Anleitung Ihrer Fernsteuerung! Die Butteryeinstellung ermöglicht bei Bedarf steile und zielgenaue Landeanüge auch in schwierigem Gelände. Tipp: Je nach Gelände (z.B. hohes Gras) empfehlen wir das Buttery kurz vor Bodenkontakt wieder einzufahren, damit die Scharniere und Anlenkungen nicht belastet / beschädigt werden. Hinweis: Bei Querruder „rechts“ bewegt sich das in Flugrichtung gesehen rechte Querruder nach oben. Gleichzeitig läuft die rechte Flap den halben Weg nach oben mit. Bei Querruderausschlag nach unten läuft die Flap nicht mit nach unten! Falls Ihre Fernsteuerung die oben angegebenen Wege nicht zulässt, müssen Sie ggf. den Gestängeanschluss umsetzen. Vergewissern Sie sich, dass alle Fernsteuerungskomponenten richtig eingebaut und angeschlossen sind. Prüfen Sie Rudereinstellungen, Drehrichtungen der Servos und Freigängigkeit der Rudermechaniken. Achten Sie darauf, dass die Anschlusskabel nicht in den sich drehenden Motor gelangen können (mit Heißkleber befestigen)! Prüfen Sie auch nochmals die Motordrehrichtung (vorsichtig!).
56. Vorbereitungen für den Erstflug
Für den Erstug warten Sie einen möglichst windstillen Tag ab. Besonders günstig sind oft die Abendstunden. Vor dem ersten Flug unbedingt einen Reichweitentest durchführen! Halten Sie sich dabei an die Vorgaben des Herstellers Ihrer Fernsteuerung! Sender- und Flugakku sind frisch und vorschriftsmäßig geladen. Vor dem Einschalten des Senders sicherstellen, dass der verwendete Kanal frei ist, sofern keine 2,4 GHz-Anlage verwendet wird. Falls etwas unklar ist, sollte auf keinen Fall ein Start erfolgen. Geben Sie die gesamte Anlage (mit Akku, Schalterkabel, Servos) in die Serviceabteilung des Geräteherstellers zur Überprüfung.
Das Modell wird aus der Hand gestartet (immer gegen den Wind). Beim Erstug lassen Sie sich besser von einem geübten Helfer unterstützen. Nach Erreichen der Sicherheitshöhe die Ruder über die Trimmung am Sender so einstellen, dass das Modell geradeaus iegt. Machen Sie sich, beim Motorsegler, in ausreichender Höhe vertraut, wie das Modell reagiert, wenn der Motor ausgeschaltet wird. Simulieren Sie in jedem Fall Landeanüge in ausreichender Höhe, so sind Sie vorbereitet, wenn der Antriebsakku leer wird. Versuchen Sie in der Anfangsphase, insbesondere bei der Landung, keine „Gewaltkurven“ dicht über dem Boden. Landen Sie sicher und nehmen besser ein paar Schritte in Kauf, als mit Ihrem Modell bei der Landung einen Bruch zu riskieren.
Die Ausnutzung der Thermik setzt Erfahrung beim Piloten voraus. Aufwindfelder sind in der Ebene - bedingt durch die größere Flughöhe - am Flugverhalten des Modells schwerer zu erkennen als am Hang, wo „Bärte“ meist in Augenhöhe gefunden und ausgekreist werden können. Ein Aufwindfeld in der Ebene direkt „über Kopf“ zu erkennen und auszuiegen, ist nur den geübtesten Piloten möglich. Fliegen und suchen Sie deshalb immer querab von Ihrem Standort. Ein Aufwindfeld erkennen Sie am Flugverhalten des Modells. Bei guter Thermik ist ein kräftiges Steigen erkennbar - schwache Aufwindfelder erfordern ein geübtes Auge und das ganze Können des Piloten. Mit einiger Übung werden Sie im Gelände die Auslösepunkte für Thermik erkennen können. Die Luft wird - je nach Rückstrahlkraft des Untergrundes mehr oder weniger stark - erwärmt und ießt vom Wind getrieben dicht über den Boden. An einer Geländerauhigkeit, einem Strauch, einem Baum, einem Zaun, einer Waldkante, einem Hügel, einem vorbeifahrenden Auto, sogar an Ihrem landenden Modellugzeug wird diese Warmluft vom Boden abgelöst und steigt nach oben. Ein schöner Vergleich im umgekehrten Sinne ist der wandernde Wassertropfen an der Decke, der zunächst kleben bleibt, gegen eine Rauhigkeit stößt und dann nach unten fällt. Die markantesten Thermikauslöser sind z.B. scharf abge-grenzte Schneefelder an Berghängen. Über dem Schneefeld wird Luft abgekühlt D12 und ießt nach unten, am talseitigen Schneefeldrand trifft diese auf hangaufwärts ießende Warmluft und löst diese „messerscharf“ ab. Steigstarke, allerdings auch ruppige Thermikblasen sind die Folge. Die aufsteigende Warmluft gilt es zu nden und zu „zentrieren“. Dabei sollte das Modell durch Steuerkorrekturen immer im Zentrum des Aufwindes gehalten werden, dort sind die stärksten Steigwerte zu erwarten. Hierzu ist jedoch einige Übung notwendig. Um Sichtschwierigkeiten zu vermeiden, rechtzeitig die Steigzone verlassen. Denken Sie daran, dass das Modell unter einer Wolke besser zu erkennen ist als im blauen, wolkenfreien Bereich. Muss Höhe abgebaut werden, bedenken Sie: Beim FunRay ist die Festigkeit für die Modellklasse sehr hoch, jedoch auch hier endlich. Bei mutwilligen Zerstörungsversuchen dürfen Sie keine Kulanz erwarten.
Der Hangug ist eine besonders reizvolle Art des Modellsegeluges. Stundenlanges Fliegen im Hangwind ohne fremde Hochstarthilfe gehört mit zu den schönsten Erlebnissen. Die Krönung ist das Thermikiegen vom Hang aus. Das Modell abwerfen, hinausiegen über das Tal, Thermik suchen, Thermik nden, hochkreisen bis an die Sichtgrenze, das Modell im Kunstug wieder herunterbringen um das Spiel wieder neu zu beginnen ist Modellug in Vollendung. Aber Vorsicht, der Hangug birgt auch Gefahren für das Modell. Zunächst ist die Landung in den meisten Fällen erheblich schwieriger als in der Ebene. Es muss meist im verwirbelten Lee des Berges gelandet werden. Dies erfordert Konzentration und einen beherzten Anug mit Überfahrt. Eine Landung im Luv, also im unmittelbaren Hangaufwind, ist noch schwieriger, sie sollte grundsätzlich hangaufwärts, mit Überfahrt und im zeitlich richtigem Moment abgefangen, durchgeführt werden.
60. Flugzeug-Schlepp
Ein Ideales Paar zum Schleppen und Schleppen lernen ist die FunCub und und der FunRay. Für den Schlepp verwenden Sie ein geochtenes Seil mit ca. Ø 1 bis 1,5 mm, ca. 20 m lang. Am Ende wird eine Nylon-schlaufe befestigt (Ø 0,5 mm). Diese dient gleichzeitig als Sollbruchstelle, falls mal etwas „schief“ geht. An der FunCub / FunCub XL wird das andere Ende des Schleppseils mit einer Schlaufe in die dafür vorgesehene Kupplung gehängt. Die Modelle werden gegen den Wind hintereinander aufgebaut. Das Schleppseil liegt auf dem Höhenleitwerk der FunRay. Der Schlepper rollt an und strafft das Seil, erst jetzt wird Vollgas gegeben - der Schleppzug beschleunigt - der Schlepper bleibt am Boden - der Segler hebt ab, iegt aber nur knapp über dem Boden hinterher - nun hebt auch der Schlepper ab. Es wird gleichmäßig (auch in den Kurven!!) gestiegen. Vermeiden Sie bei den ersten Schlepps, Überüge über Kopf. Zum Ausklinken wird auf Kommando die Schleppkupplung des Seglers geöffnet. Die Schleppkupplung des Schleppers kommt nur im Notfall zum Einsatz.
Mit der Elektrovariante, haben Sie das höchste Maß der Unabhängigkeit. Sie können in der Ebene aus einer Akkuladung ca. 7 Steigüge auf vernünftige Höhe (ca. 150 m) erreichen. Am Hang können Sie sich vor dem gefürchtetem „Absaufen“ schützen (Absaufen = wenn man im Tal landen muss, weil kein Aufwind mehr gefunden wurde).
Was ist Flugleistung beim Segelugzeug? Die wichtigsten Parameter sind die Sinkgeschwindigkeit und der Gleitwinkel. Mit Sinkgeschwindigkeit wird das Sinken pro Sekunde in der umgebenden Luft beschrieben. Die Sinkgeschwindigkeit wird in erste Linie von der Flächenbelastung (Gewicht / Tragächeninhalt) bestimmt. Hier hat der ganz hervorragende Werte, deutlich bessere als bei herkömmlichen Modellen dieser Größe. Daher muss die umgebende Luft nur wenig steigen (Thermik) damit das Modell Höhe gewinnt. Zusätzlich wird die Fluggeschwindigkeit hauptsächlich durch die Flächenbelastung bestimmt (je geringer um so langsamer). Dadurch kann das Modell extrem eng gekurvt werden - das ist ebenfalls für das Thermikiegen vorteilhaft (Thermik ist in Bodennähe recht eng). Der andere wichtige Parameter ist der Gleitwinkel. Er wird als Verhältnis dargestellt d.h. aus einer bestimmten Höhe iegt das Modell so und so weit. Der Gleitwinkel wird mit steigender Flächenbelastung größer und natürlich auch die Fluggeschwindigkeit. Das wird notwendig, wenn bei größerer Windgeschwindigkeit geogen werden muss oder Durchzug für Kunstug benötigt wird. Auch beim Thermikiegen benötigen Sie Gleitwinkel. Hier sind Abwindfelder zu überbrücken um wieder neue Aufwinde zu nden.
Sicherheit ist das oberste Gebot beim Fliegen mit Flugmodellen. Eine Haftpichtversicherung ist obligatorisch. Falls Sie in einen Verein oder Verband eintreten, können Sie diese Versicherung dort abschließen. Achten Sie auf ausreichenden Versicherungsschutz (Modellugzeug mit Antrieb). Halten Sie Modelle und Fernsteuerung immer absolut in Ordnung. Informieren Sie sich über die Ladetechnik für die von Ihnen verwendeten Akkus. Benutzen Sie alle sinnvollen Sicherheitseinrichtungen, die angeboten werden. Informieren Sie sich in unserem Hauptkatalog oder auf unserer Homepage www.multiplexrc.de MULTIPLEX-Produkte sind von erfahrenen Modelliegern aus der Praxis für die Praxis gemacht. Fliegen Sie verantwortungsbewusst! Anderen Leuten dicht über die Köpfe zu iegen ist kein Zeichen für wirkliches Können, der wirkliche Könner hat dies nicht nötig. Weisen Sie auch andere Piloten in unser aller Interesse auf diese Tatsache hin. Fliegen Sie immer so, dass weder Sie noch andere in Gefahr kommen. Denken Sie immer daran, dass auch die allerbeste Fernsteuerung jederzeit durch äußere Einüsse gestört werden kann. Auch langjährige, unfallfreie Flugpraxis ist keine Garantie für die nächste Flugminute. Prüfen Sie vor jedem Start den sicheren Sitz des Akkus, der Flügel und Leitwerke. Kontrollieren Sie auch die Funktion aller Ruder! Wir, das MULTIPLEX -Team, wünschen Ihnen beim Bauen und später beim Fliegen viel Freude und Erfolg. MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co. KG Bauanleitung D13 Stückliste KIT FunRay # 21 4334 lfd. Nr Stück Bezeichnung Material Abmessungen 1 1 Bauanleitung KIT Papier
1.1 1 Reklamationsmeldung Modelle Papier
2 1 Dekorbogen bedruckte Klebefolie 700 x 1000 mm 3 1 Rumpfhälfte links Elapor geschäumt Fertigteil 4 1 Rumpfhälfte rechts Elapor geschäumt Fertigteil 5 1 Rumpfendstück links Elapor geschäumt Fertigteil
5.1 1 Rumpfendstück rechts Elapor geschäumt Fertigteil
6 1 Kabinenhaube EPP geschäumt Fertigteil (grau) 7 1 Höhenleitwerk links Elapor geschäumt Fertigteil 8 1 Höhenleitwerk rechts Elapor geschäumt Fertigteil 9 1 Tragäche links Elapor geschäumt Fertigteil 10 1 Tragäche rechts Elapor geschäumt Fertigteil 11 1 Seitenruder Elapor geschäumt Fertigteil 12 1 Seitenruderabdeckung Elapor geschäumt Fertigteil 13 1 Landekufe vorne + hinten FunRay Spezial - Klebefolie Fertigteil lfd. Nr Stück Bezeichnung Material Abmessungen 20 2 Klettband Pilzkopf Kunststoff 25 x 60 mm 21 2 Klettband Velours Kunststoff 25 x 60 mm 22 2 Verschlussklammer Kunststoff gespritzt Fertigteil 23 2 Verschlusszapfen Kunststoff gespritzt Fertigteil 24 2 Halter für Kabelbinder Kunststoff 12 x 30 mm 25 1 Befestigungsgurt für Akku Kunststoff 16 x 200 mm 26 5 Ruderhorn „Twin“ Rohranbindung Kunststoff gespritzt Fertigteil 27 6 Kardanbolzen Metall Fertigteil Ø6 mm 28 6 Inbus-Gewindestift Metall M3 x 3 mm 29 1 Inbusschlüssel Metall SW 1,5 30 2 QR Gestänge m.Z. Metall Ø1 x 50 mm 31 2 WK Gestänge m.Z. Metall Ø1 x 60 mm 32 1 HR Gestänge m.Z. Metall Ø1 x 80 mm 33 1 SR Gestänge m.Z. Metall Ø1 x 85 mm 34 4 Schraube (Halteklammer) Metall 2,2 x 6,5 mm 35 1 Trimmgewicht (falls notwendig) Metallkugel Ø15 mm / 13,8 g 36 4 O-Ring (Verschlussklammer) Kunststoff 8 x 2 mm 37 3 Kabelbinder Kunststoff 98 x 2,5 mm 38 1 O-Ring (HLW-Ruderhorn) Kunststoff 6 x 1 mm Kleinteilesatz D14 Stückliste KIT FunRay # 21 4334 lfd. Nr Stück Bezeichnung Material Abmessungen 40 1 Nasenleiste links innen Kunststoff gespritzt Fertigteil 41 1 Nasenleiste rechts innen Kunststoff gespritzt Fertigteil 42 1 Nasenleiste links aussen Kunststoff gespritzt Fertigteil 43 1 Nasenleiste rechts aussen Kunststoff gespritzt Fertigteil 44 1 NL Füllstück links Kunststoff gespritzt Fertigteil 45 1 NL Füllstück rechts Kunststoff gespritzt Fertigteil 46 2 HLW Nasenleiste Kunststoff gespritzt Fertigteil Nasenleistensatz lfd. Nr Stück Bezeichnung Material Abmessungen 50 1 Motorspant mit Flansch Kunststoff gespritzt Fertigteil 51 1 Wurzelrippe links Kunststoff gespritzt Fertigteil 52 1 Wurzelrippe rechts Kunststoff gespritzt Fertigteil 53 4 Halteklammer Kunststoff gespritzt Fertigteil 54 1 Arretierstift Kunststoff gespritzt Fertigteil 55 1 M6 Steckerhalter Rumpf Kunststoff gespritzt Fertigteil 56 1 Servohalter Rumpf Kunststoff gespritzt Fertigteil 57 1 HLW Wurzelrippe links m.Raste Kunststoff gespritzt Fertigteil 58 1 HLW Wurzelrippe rechts Kunststoff gespritzt Fertigteil 59 1 HR-Verbinder links Kunststoff gespritzt Fertigteil 60 1 HR-Verbinder rechts mit Horn Kunststoff gespritzt Fertigteil 61 3 Hohlkehlscharnier Achse Kunststoff gespritzt Fertigteil 62 3 Hohlkehlscharnier Achsaufnahme Kunststoff gespritzt Fertigteil 63 1 Kabinenhaubengriff Kunststoff gespritzt Fertigteil 64 2 Servohutze links Kunststoff gespritzt Fertigteil 65 2 Servohutze rechts Kunststoff gespritzt Fertigteil Kunststoffteilesatz lfd. Nr Stück Bezeichnung Material Abmessungen 68 1 Rumpfverstärkungsrohr CFK-4-kt. 10 x 8,4 x 1010 mm 69 2 Holmrohr => im Flügel eingebaut ALU-CFK-4-kt. 10 x 8 x 822 mm 70 4 QR+WK-Verstärkungsrohr Edelstahlrohr Ø3 x Ø2,6 x 330 mm 71 1 SR-Verstärkungsrohr Edelstahlrohr Ø3 x Ø2,6 x 200 mm 72 1 HLW-Verstärkungsrohr links Edelstahlrohr Ø3 x Ø2,6 x 200 mm 73 1 HLW-Verstärkungsrohr rechts Edelstahlrohr Ø3 x Ø2,6 x 120 mm 74 2 HLW-Holmrohr CFK-4-kt. 5,5 x 3,5 x 200 mm 75 2 GFK Stab GFK Ø2 x 700 mm Verstärkungen (Rohre und Stäbe) D15 Stückliste KIT FunRay # 21 4334 lfd. Nr Stück Bezeichnung Material Abmessungen 82 1 U-Scheibe Metall Ø 8,4 mm 83 1 Zahnscheibe Metall Ø 8,4 mm 84 1 Mutter Metall M8 85 2 Zylinderschraube Metall M3 x 20 mm 86 2 Stoppmutter Metall M3 87 1 Linsensenkkopfschraube Metall M2,5 x 12 mm 89 1 Spannzange (komplett) Metall Ød 5 mm 90 1 Propellermitnehmer Kunststoff gespritzt Fertigteil 91 1 Spinner Kunststoff gespritzt Fertigteil Spinner- / Mitnehmersatz Ersatzteile KIT FunRay # 21 4334 Best. Nr. Bezeichnung 1-00121 Rumpf gebaut (ohne RC+Dekor) 1-00122 Seitenruder gebaut (ohne Dekor) 1-00123 Kabinenhaube mit Verschluss 1-00124 Tragächensatz gebaut (ohne RC+Dekor) 1-00125 Höhenleitwerk gebaut (ohne Dekor) 733183 Spinner, Mitnehmer, Spannzange komplett 1-00106 2 Klappluftschraubenblätter 11x7“ 1-00126 Dekorbogen 1-00127 Ruderhorn „FunRay“ 12x20 mit Anschluss, 2 Satz 1-00128 O-Ring Ø8 mm (4 Stück) 1-00129 O-Ring Ø6 mm (2 Stück) 1-00130 Arretierstift 1-00131 Kleinteilesatz 1-00132 Kunststoffteilesatz Flächen 1-00133 Kunststoffteilesatz Rumpf+Leitwerke Best. Nr. Bezeichnung 1-00134 Rohre und GFK-Stäbe 1-00135 Nasenleistensatz 1-00136 CFK-Rohr 4kt. 10x10x1010mm 1-00407 Servohutzen 1Paar 725136 Canopylock (2 Stück) 1-00137 Steckersicherung UNI (5 Stück) 112065 Servo HS-65HB 315076 Motor ROXXY C35-48-990kv 318975 Regler ROXXY BL-Control 755 S-BEC 1-00371 Landekufen Folie transparent (vorne und hinten) 1-00112 Kabelsatz FunRay (komplett) 85032 Verlängerungskabel 60 cm (für Rumpfservos) 224350 Rumpfnase Segler (für Seglerversion) 723470 Schleppkupplung (für Seglerversion) Weitere Infos zum Inhalt der Ersatzteile nden Sie auf unserer Homepage unter www. multiplex-rc.de D16 When operating the model, all warning and safety information in the operating instructions must be observed. The model is NOT A TOY in the conventional sense. If you use your model carefully, it will provide you and your spectators with lots of fun without posing any danger. If you do not operate your model responsibly, this may lead to signicant property damage and severe injury. You and you alone are responsible for following the operating instructions and for ensuring the safety guidelines are adhered to. When setting up the model, operators declare they are familiar with and understand the contents of the operating instructions, particularly regarding safety information, maintenance work, operating restrictions, and deciencies. This model may not be operated by children under the age of 14. If minors operate the model under the supervision of a responsible and competent adult pursuant to the law, this person is responsible for adhering to the information in the operating instructions. THE MODEL AND THE ASSOCIATED ACCESSORIES MUST BE KEPT OUT OF REACH OF CHILDREN UNDER 3 YEARS OF AGE! CHILDREN UNDER 3 COULD SWALLOW REMOVABLE SMALL PARTS OF THE MODEL. RISK OF SUFFOCATION! Multiplex Modellsport GmbH & Co. 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