LOU - Ofen EDILKAMIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - LOU EDILKAMIN
Laden Sie die Anleitung für Ihr Ofen kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LOU - EDILKAMIN und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LOU von der Marke EDILKAMIN.
BEDIENUNGSANLEITUNG LOU EDILKAMIN
Conforme al art.13 del decreto legislativo 25 de julio de 2005, n.151 “Aplicación de las Directivas 2002/95/CE,2002/96/CE y 2003/108/CE, relativas a la reducción del uso de sustancias peligrosas en los equipos eléctricos y electrónicos, así como a la eliminación de los residuos”. El símbolo del contenedor barreado indicado en el equipo o en el embalaje señala que el producto al fi nal de su vida útil debe ser eliminado por separado de los demás residuos. Por lo tanto, el usuario deberá entregar el equipo al fi nal de su vida útil a apropiados centros de recogida seleccionada de residuos electrónicos y electrotécnicos o entregarlo al vendedor en el momento de la compra de otro nuevo equipo equivalente, cambiando el uno por el otro.- 65 -- 65 - DEUTSCH Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir danken Ihnen und beglückwünschen Sie zur Wahl unseres Produkts. Wir bitten Sie, vor dem Gebrauch dieses Merkblatt aufmerksam zu lesen, um sämtliche Leistungen des Geräts auf die beste Weise und in völliger Sicherheit auszunutzen. Für weitere Erläuterungen oder Erfordernisse setzen Sie sich bitte mit dem HÄNDLER in Verbindung, bei dem Sie den Kauf getätigt haben oder besuchen Sie unsere Webseite www.edilkamin.com unter dem Menüpunkt HÄNDLER. HINWEIS - Nach dem Auspacken des Ofens, sich der Unversehrtheit und der Vollständigkeit des Inhalts vergewissern (Funksteuerung, „Kal- thandgriff“ für Öffnung der Innentür, Garantieheft, Handschuh, CD/technische Beschreibung, Spachtel, Entfeuchtungssalz). Im Fall von Störungen wenden Sie sich bitte sofort an den Händler, bei dem der Kauf getätigt wurde und händigen Sie ihm Kopie des Garantiehefts und die steuerlich gültige Kaufbescheinigung aus. - Inbetriebnahme/Abnahme Diese hat unbedingt durch das autorisierte Servicecenter zu erfolgen, andernfalls verfällt die Garantie. Die Inbetriebnahme besteht gemäß der UNI 10683 in einer Reihe von Kontrollarbeiten, die mit eingebautem Heizofen dur- chgeführt werden und darauf abzielen, die korrekte Funktionsweise des Systems und seine Entsprechung mit den geltenden Vor- schriften sicherzustellen. - Fehlerhafte Installation, nicht ordnungsgemäß ausgeführte Wartungsarbeiten, unsachgemäßer Gebrauch des Produkts entheben den Hersteller von jeglicher Haftung für durch den Gebrauch verursachten Schaden. - Die Seriennummer, die für die Identifi zierung des Ofens erforderlich ist, ist angegeben: - Im oberen Teil der Verpackung - Im Garantieheft im Inneren des Brennraums - Auf dem auf der Rückseite des Geräts angebrachten Schild Die besagten Unterlagen sind zusammen mit der Kaufbescheinigung aufzubewahren, deren Angaben bei etwaigen Auskunftsbe- gehren mitzuteilen und für den Fall von etwaigen Wartungseingriffen zur Verfügung zu stellen sind. - Die abgebildeten Details sind graphisch und geometrisch unverbindlich. Die Firma EDILKAMIN S.p.A. mit Sitz in Via Vincenzo Monti 47 - 20123 Mailand - USt.ID-Nr. 00192220192 erklärt hiermit eigenverantwortlich, dass: Der hier beschriebene Pelletofen entspricht der EU-Richtlinie 305/2011 (CPR) und der harmonisierten Europäischen Norm EN 14785:2006 PELLET-HEIZOFEN der Handelsmarke EDILKAMIN, mit dem Modellnamen LOU SERIEN-NUMMER: Typenschild-Daten Leistungserklärung (DoP - EK 095): Typenschild Nr. Außerdem wird erklärt, dass: der Holzpellet-Heizofen LOU den folgenden EU-Richtlinien entspricht: 2006/95/EG – Niederspannungsrichtlinie 2004/108/EG – Richtlinie über elektromagnetische Verträglichkeit EDILKAMIN S.p.a. schließt im Fall von Ersetzungen, Installationsarbeiten und/oder Änderungen, die nicht von EDILKAMIN Mitarbeitern bzw. ohne unsere Zustimmung durchgeführt wurden, jede Haftung für Funktionsstörungen des Gerätes aus.- 66 -- 66 - DEUTSCH BETRIEBSWEISE Der Ofen LOU ist komplett luftdicht gegenüber dem Auf- stellungsort; das heißt, dass die Luft (für die Verbrennung und Glasreinigung) direkt von Außen angesaugt und so vermieden wird, auch nur geringe Luftmengen aus dem Aufstellungsort in Anspruch nehmen zu müssen. Daher eignet sich dieser Ofen für die Verwendung in soge- nannten „PASSIVHÄUSERN“. Um der Dichtheit des Ofens gerecht zu werden, muss das Anschlussrohr für den Eintritt der Verbrennungsluft über entsprechende luftdichte Rohre und Fittings nach Außen geleitet werden. Der Heizofen produziert warme Luft, er verwendet dazu als Brennstoff Holzpellet, dessen Verbrennung elektronisch gesteuert wird. Nachfolgend wird deren Betriebsweise beschrie- ben (die Buchstaben beziehen sich auf die Abbildung 1). Der Brennstoff (Pellet) wird dem Brennstoffbehälter (A) ent- nommen und mittels einer durch einen Getriebemotor (C) an- getriebenen Förderschnecke (B) in den Verbrennungstiegel (D) befördert. Das Anzünden des Pellet erfolgt durch von einem elektrischen Widerstand (E) erzeugte Heißluft, die mittels eines Rauchabzugsgebläses (F), in den Tiegel gesaugt wird. Die Verbrennungsgase werden vom Feuerraum über das Rau- chabzugsgebläse (F) abgesaugt und vom Abzugsstutzen (G) abgeleitet, der sich hinten unten am Ofen befi ndet. Der Feuerraum (aus Vermiculit) wird vorne von zwei überei- nander angebrachten Türen geschlossen: - eine Außentür aus Glaskeramik (zum Öffnen den dafür vorge- sehenen Handschuh verwenden). - und eine Innentür aus Glaskeramik, die direkt mit dem Feuer in Berührung kommt (zum Öffnen den dafür vorgesehenen „Kalthandgriff“ verwenden). Die Brennstoffmenge und der Rauchabzug bzw. die Versorgung mit Verbrennungsluft werden durch die elektronische Karte gesteuert, die mit einer Software mit System Leo- nardo
ausgestattet ist, um eine Verbrennung von hohem Wirkungsgrad und mit niedrigem Schadstoffausstoß zu erhalten. Alle Betriebsphasen können durch Funksteuerung verwaltet werden. Der Ofen ist mit einem seriellen Anschluss für die Verbindung an Fernschaltvorrichtungen (wie Telefon- schalter, Zeitthermostaten, usw.)mittels einem auf Wunsch erhältlichen Kabel (Art.-Nr. 640560) versehen.
Abb. 1 SICHERHEITSHINWEISE Der Heizofen LOU wurde entwickelt, um den Raum, in dem er sich befi ndet, durch die automatische Verbrennung von Pellet im Feuerraum sowohl durch Abstrahlung als auch durch Bewegung von Warmluft, die vorne aus dem Gitter (I) austritt, zu erwärmen.
- Das Gerät ist nicht dazu geeignet, durch Personen mit kör- perlich, sensoriell oder geistig eingeschränkten Fähigkeiten betrieben zu werden - Kinder eingeschlossen. Kinder sind zu überwachen, damit sichergestellt wird, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
- Die größten vom Gebrauch des Ofens ausgehenden Gefahren entstehen durch eine Missachtung der Installationsvorschriften, eine direkte Berührung von (inneren) elektrischen Teilen, eine Berührung des Feuers und heißer Teile (Scheibe, Rohre, Warmluftaustritt), das Einführen fremder Stoffe, die Benutzung nicht empfohlener Brennstoffe, eine unzureichende Wartung oder eine wiederholte Betätigung der Starttaste, ohne davor den Tiegel geleert zu haben.
- Als Brennmaterial nur Holzpellets mit einem Durchmesser von 6 mm verwenden, von sehr guter Qualität und mit Zertifi kat
- Für den Fall des mangelhaften Betriebs sind die Öfen mit Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, die deren Abschalten gewährleisten; dieses Abschalten erfolgt automatisch und darf nicht behindert werden.
- Für einen ordnungsgemäßen Betrieb muss der Ofen unter Einhaltung der in diesem technischen Merkblatt enthaltenen Angaben installiert werden. Während des Betriebs darf die Tür nicht geöffnet werden: Die Verbrennung wird nämlich automatisch verwaltet und bedarf keines Eingriffs.
- In keinem Fall dürfen in den Feuerraum oder den Brenn- stoffbehälter fremde Stoffe eingeführt werden.
- Für die Reinigung des Rauchablasses (Rohrabschnitt, der den Rauchablassstutzen des Ofens mit dem Schornstein ver- bindet) dürfen keine entfl ammbaren Erzeugnisse verwendet werden
- Die Teile des Feuerraums und des Brennstoffbehälters dürfen nur KALT abgesaugt werden.
- Weder die Scheibe kann in KALTEM Zustand mit einem besonderen Erzeugnis (z.B. GlassKamin Edilkamin) und einem Tuch gereinigt werden.
- Die Tür der Brennkammer nicht bei heißem Ofen öffnen, sondern warten, bis der Ofen selbstständig abgekühlt ist.
- Der Ofen darf nicht mit offener Tür, kaputter Scheibe oder offener Pelletladeklappe betrieben werden.
- Er darf nicht als Leiter oder Abstützfl äche verwendet werden.
- Keine Wäsche zum Trocknen direkt auf den Ofen legen. Etwaige Wäscheständer oder Ähnliches müssen in einem Si- cherheitsabstand vom Ofen aufgestellt werden (Brandgefahr).
- Sicherstellen, dass der Heizofen durch ein von Edilkamin zugelassenes CAT (Technisches Kundendienst-Center) gemäß den Angaben in diesem Datenblatt, die zudem für die Vali- dierung der Garantie unverzichtbare Voraussetzungen sind, aufgestellt und eingeschaltet wird.
- Während des Betriebs des Ofens erreichen die Abzugsrohre und die Tür sehr hohe Temperaturen (nicht ohne den entspre- chenden Handschuh berühren).
- Keine nicht hitzebeständigen Gegenstände in unmittelbarer Nähe des Ofens ablegen.
- NIEMALS fl üssige Brennstoffe verwenden, um den Ofen anzuzünden oder die Glut zu entfachen.
- Die Belüftungsöffnungen im Installationsraum, noch die Lufteinlässe des Ofens selbst verschließen.
- Den Ofen nicht nässen, sich den elektrischen Teilen nicht mit nassen Händen nähern.
- Keine Reduzierstücke auf die Rauchabzugsrohre stecken.
- Der Ofen ist in Räumen zu installieren, die den Bran- dschutzvorschriften entsprechen und die mit allen für den ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb des Geräts erforderli- chen Ausstattungen (Luftzufuhr und Abzüge) versehen sind.
- IM FALL VON ERFOLGLOSEM ANZÜNDEN, DIESES
NICHT WIEDERHOLEN, OHNE DEN BRENNTIEGEL
GELEERT ZU HABEN. I- 67 -- 67 - DEUTSCH ABMESSUNGEN VORDERSEITE RÜCKSEITE SEITE GRUNDISS Ø 8 cm uscita fumi Ø 4 cm aria combustione
Verbrennungsluft 40 mm Ø Rauchabzug Ø 80 mm- 68 -- 68 - DEUTSCH MERKMALE SERIELLER PORT Am seriellen Ausgang RS232 ist es möglich, mit einer entsprechenden Litze (Art.-Nr. 640560) vom Händler ein Optional für die Kontrolle der Zündungen und Abschaltungen - wie zum Beispiel Telefonumschalter und Raumther- mostat - installieren zu lassen. PUFFERBATTERIE Auf der Elektronikkarte ist eine Pufferbatterie vorhanden (Typ CR 2032 zu 3 Volt). Deren mangelnder Betrieb (nicht als Produktfehler zu betrachten, sondern als nor- maler Verbrauch) wir durch die Schriftzüge “Batterie leerPrüf” angezeigt. Für nähere diesbezügliche Auskünfte, wenden Sie sich an den Händler, der die Erstinbetriebnahme vorgenommen hat. SICHERUNG am Stromanschluss mit Schalter auf der Rückseite des Ofens sind zwei Sicherungen eingesetzt, davon einer funktionsfähig*, der andere als Reserve**.
- ELEKTRONISCHE SCHALTKARTE
ist ein Sicherheits- und Regelsystem der Verbrennung, das unter jeder Bedingung einen optimalen Betrieb gewährleistet dank zweier Sensoren, die den Druckpegel in der Verbrennungskam- mer und die Rauchgastemperatur messen. Die Messung und die daraus folgende Optimierung der beiden Parameter erfolgt ständig, sodass even- tuelle Betriebsstörungen in Echtzeit behoben werden können. Das System LEONARDO
bewirkt eine konstante Verbrennung, indem es automatisch den Ofenzug auf der Grundlage der Merkmale des Abzugsrohrs (Kurven, Länge, Form, Durchmesser, usw.) und der Umgebungsbedingungen (Wind, Feuchtigkeit, Luftdruck, Installation in großer Höhe, usw.) regelt. Das System LEONARDO
ist darüber hinaus in der Lage, den Pellet-Typ zu erkennen und dessen Beschi- ckung automatisch zu regeln, um in jedem Augenblick das Maß der erforderlichen Verbrennung zu gewährleisten.
FunkmodulWichtigste Sicherheitsan-forderungenBehälter-mikrotürRPM Umdrehungen RauchgasgebläseUnterdruckmesserAblesepunktLithiumbat-teriecr2032RauchabzugsmotorRaumgebläseFörderschneckeRückseitigerStromanschlussBedientafelTM 80°CbehälterZündungswiderstandThermoelement Rauchgastemp.UnterdruckmesserThermoelementRückseitigerStromanschlussRaumtemperatur-Sonde Nottaste RPM Raum- 69 -- 69 - DEUTSCH MERKMALE ACHTUNG:
1) daran denken, dass externe Geräte den Betrieb der elektronischen Schaltkarte stören können.
2) Eingriffe bei Komponenten unter Spannung, Instandhaltungsarbeiten und/oder Kontrollen dürfen nur von geschultem
Fachpersonal durchgeführt werden. (vor jedweder Wartung das Gerät vom Stromnetz trennen) Die obigen Daten sind Richtwerte und wurden von der akkreditierten Zertifi zierungsorganisation erhoben. EDILKAMIN s.p.a. behält sich das Recht vor, die Produkte ohne Vorankündigung und ausschließlich nach eigenem Er- messen zu ändern. SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
- THERMOELEMENT: Am Rauchabzug installiert, ermittelt es die Rauchgastemperatur am Abzug. In Abhängigkeit von den eingegebenen Parametern steuert es die Zünd-, Betriebs- und Abschaltphasen.
- UNTERDRUCKMESSER: Misst den Depressionswert (im Vergleich zur Installationsumgebung) in der Brennkammer.
- SICHERHEITSTHERMOSTAT: Schreitet ein, wenn die Temperatur im Inneren des Ofens zu sehr ansteigt. Er verhindert die Versorgung mit Pellet und bewirkt das Ausschalten des Ofens.
- SICHERHEITS-DRUCKWÄCHTER: springt an, wenn der Unterdruck in der Brennkammer unzureichend für den einwandfreien Betrieb ist.
- Das Beheizbare Raumvolumen ist berechnet bei einer Wärmedämmung nach den neuesten Baurichtlinien, und anschließenden Änderungen und aufgrund einer Wärmeanforderung con 33 Kcal/m³ pro Stunde. ELEKTRISCHE MERKMALE Stromversorgung 230Vac +/- 10% 50 Hz Schalter AN/AUS ja Durchschnittliche Leistungsaufnahme 100 W Leistungsaufnahme bei Zündvorgang 400 W Frequenz der Funksteuerung (geliefert) Funkwelle 2,4 GHz Schutzvorrichtung auf Hauptversorgung * (siehe S. 68) Sicherung T2A, 250 Vac 5x20 Schutzvorrichtung auf elektronischer Schaltkarte * Sicherung T2A, 250 Vac 5x20 HEIZTECHNISCHE MERKMALE gemäß EN 14785 Nennwärmeleistung Reduzierte Leistung Heizleistung 8 2,4 kW Wirkungsgrad / Effi zienz 93 95,1 % Emissionen CO 13% O
0,013 0,059 % Rauchtemperatur 129 63 °C Brennstoffverbrauch Pellets 1,8 0,5 kg/h Zug 12 - 0 10 - 0 Pa Fassungsvermögen des Brennstoffbehälters 24 kg Betriebsdauer 12 42 Stun-den Beheizbares Raumvolumen* 210 m
Durchmesser des unabhängigen Rauchabzugrohrs (Steckerteil) 80 mm Durchmesser des unabhängigen Außenlufteingangs (Steckerteil) 40 mm Gewicht mit Verpackung 204 kg TECHNISCHE DATEN FÜR DIE BEMESSUNG DES RAUCHABZUGS Nennwärmeleistung Reduzierte Leistung Heizleistung 8 2,4 kW Rauchaustrittstemperatur am Austritt 155 76 °C Mindestzug 0 - 5 Pa Rauchdurchsatz 5,8 3,2 g/s Klassifi zierung des Feuerraums gemäß DIBt FB 22 FC 52x -- 70 -- 70 - DEUTSCH INSTALLATION RAUCHABZUG Das Rauchabzugssystem darf nur für den einen entspre- chenden Ofen gedacht sein (Einleitung in mit anderen Feuerstellen gemeinsamem Schornstein ist nicht zulässig). In Deutschland kann der Auslass über einen Mehrfachrau- chabzug erfolgen: - Die Pelletöfen befi nden sich in derselben Wohnung. - oder sind vom selben Typ (Gerätewärmeleistung und Ge- bläsekennlinie). - Die Pelletöfen dürfen nicht zusammen mit Geräten ohne Ge- bläse an einen gemeinsamen Abzug angeschlossen werden. Darüber hinaus müssen alle lokalen Vorschriften eingehalten werden. Der Abzug des Rauchs erfolgt durch den Stutzen auf der Rückseite mit einem Durchmesser von 8 cm. Das Rohr muss hermetisch versiegelt werden. Für die Dichtigkeit der Rohre und gegebenenfalls deren Isolierung ist die Verwendung von Material erforderlich, das hohen Temperaturen widersteht (Si- likon oder Dichtmasse für hohe Temperaturen). Eine eventuelle waagerechte Leitung kann eine Länge bis zu 2 Metern besitzen. Es sind 3 Kurven mit einem Höchstwinkel von 90° möglich. Falls der Rauchabzug nicht in einen Schornstein eingeleitet wird, sind ein senkrechtes Außenstück von mindestens 1,5 m und ein abschließender Windschutz erforderlich (gemäß UNI 10683). Das senkrechte Stück kann innen oder außen verlau- fen. Ist das Rohr außen verlegt, muss es angemessen gedämmt sein. Wird der Rauchabzug in einen Schornstein eingeleitet, muss dieser für Festbrennstoffe zugelassen sein und, falls sein Durchmesser mehr als 150 mm beträgt, muss ein neues Rohr mit geeignetem Durchmesser und aus geeignetem Material eingezogen werden (z. B. Nirosta zu 80 mm Durchmesser). Alle Rohrabschnitte müssen inspizierbar sein. Die Schornstei- ne und die Rauchabzüge, an die Festbrennstoff-Verbraucher angeschlossen sind, sind ein Mal im Jahr zu reinigen (prüfen, ob im eigenen Land eine entsprechende Regelung gilt). Eine mangelnde Überprüfung und regelmäßige Reinigung erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Schornsteinbrands. In diesem Fall wie folgt vorgehen: Nicht mit Wasser löschen; den Pellet- behälter leeren. Sich nach dem Zwischenfall vor dem erneuten Betrieb des Geräts an Fachpersonal wenden. Der Ofen ist für den Betrieb unter beliebigen klimatischen Bedingungen ausge- legt. Unter besonderen Bedingungen, etwa bei starkem Wind, springen ggf. die Sicherheitseinrichtungen an und der Ofen schaltet ab. Das Gerät in diesem Fall nicht mit deaktivierten Sicherheitsvorkehrungen betreiben. Wenden Sie sich bei anhal- tendem Problem an den Technischen Kundenservice. Bei Installation und Gebrauch des Geräts müssen alle lo- kalen und nationalen Gesetzesvorschriften und Europanor- men beachtet werden. In Italien gilt UNI 10683 sowie alle etwaigen regionalen Vorgaben und Vorgaben der örtlichen Gesundheitsämter ASL. In jedem Fall sind die einschlägigen nationalen Bestimmungen zu beachten. Bei der Installation in einem Mehrparteienhaus sollte zunächst die Genehmigung des Hausverwalters eingeholt werden. PRÜFUNG DER VERTRÄGLICHKEIT MIT ANDEREN GERÄTEN In Italien darf der Ofen NICHT in Räumen aufgestellt wer- den, in denen Gasheizgeräte vom Typ B in Betrieb sind (z.B. Gas-Wassererhitzer, Öfen und Geräte, die über Abzugshauben betrieben werden), da der Ofen Unterdruck im Raum erzeu- gen und dadurch den Betrieb solcher Geräte beeinfl ussen bzw. beeinträchtigen kann. Gemäß Norm UNI 10683 kann der Ofen auch in einem Schlafzimmer installiert werden.
PRÜFUNG DES ELEKTROANSCHLUSSES
(die Steckdose an zugänglicher Stelle anbringen) Der Ofen wird mit einem Netzversorgungskabel geliefert, das an eine Steckdose mit 230 V 50 Hz anzuschließen ist, vor- zugsweise mit einem Magnet-Thermoschutzschalter versehen. Spannungsschwankungen von mehr als 10% können den Ofen beeinträchtigen. Die Elektroanlage muss den Vorschriften entsprechen; insbesondere die Wirksamkeit des Erdungskrei- slaufs überprüfen. Eine nicht wirksame Erdung führt zu einem fehlerhaften Betrieb, für den Edilkamin keine Haftung über- nimmt. Die Versorgungsleitung muss einen der Leistung des Einsatzes entsprechenden Querschnitt aufweisen. AUFSTELLUNG Für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Ofens, muss diese mit der Wasserwaage ausgerichtet werden. Die Tragfähigkeit des Fußbodens überprüfen. BRANDSCHUTZSICHERHEITSABSTÄNDE Der Ofen ist unter Einhaltung der folgenden Sicherheitsbedin- gungen zu installieren: - Seitlich und auf der Rückseite 20 cm Mindestabstand zu entzündlichen Materialien lassen. - vor dem Ofen dürfen keine entzündlichen Materialien mit einem Abstand von weniger als 80 cm aufgestellt werden. Sollte es nicht möglich sein, die oben angegebenen Abstände einzuhalten, müssen technische und bauliche Maßnahmen ge- troffen werden, um jede Brandgefahr auszuschließen. Für den Fall der Montage auf einer Wand aus Holz oder ande- rem brennbaren Material muss das Rauchabzugsrohr angemes- sen gedämmt werden. INSTALLATION LUFTEINLASS Dieser Ofen eignet sich auch für die Installation in so genann- ten „Passivhäusern“. In diesem Fall muss unbedingt Luft für die Verbrennung angesaugt werden, indem der Stutzen auf der Rückseite des Ofens (luftdicht) über ein Rohr mit ø 4 cm nach Außen geleitet wird. Stellen Sie sicher, dass die Außenluftklappe so angebracht wird, dass ihre Funktion nicht behindert werden kann. In allen anderen Hausarten kann der Ofen auf herkömmliche Weise und somit auch mit Verwendung von Umgebungsluft in- stalliert werden (auf jeden Fall die technischen Bezugsnormen beachten). Das Rohr muss eine Länge von weniger als 1 Meter aufweisen und darf nicht gekrümmt sein. In jedem Fall muss das Luftzufuhrrohr vom Anfang bis zum Ende einen freien Querschnitt von mindestens 12 cm² aufwei- sen. Das äußere Ende muss um 90 Grad nach unten gerichtet oder mit einem Windschutz versehen sein. Zusätzlich muss es mit einem Fliegengitter geschützt werden, wobei der nutzbare Durchgang von 12 cm² nicht verringert werden darf. BesichtigungA: Rauchabzug aus gedämmten StahlB: Mindesthöhe 1,5 m und jedenfalls über die Traufe des Daches hinausC-E: Lufteinlass von außen (Mindestquerschnitt 80 cm²)D: Rauchabzug aus Stahl in Rauchabzug aus Mauerwerk eingezogen. SCHORNSTEIN Die wichtigsten Merkmale sind: - Innenquerschnitt an der Basis gleich dem des Rauchabzugs - Öffnungsquerschnitt nicht geringer als dem zweifachen des Rauchabzugs - Lage oberhalb des Daches und außerhalb der Rückfl ussberei- che (siehe UNI 10683)
Abb. 2 Für den Umbau der Brennkammer von Vermiculit auf Gus- seisen wird der Umbausatz,geliefert im Karton, bestehend aus zwei Gusseisenseiten rechts/links (D - Abb.3) benötigt. Zur Montage folgendermaßen vorgehen: Fig. 1-2 Die Tür öffnen, die Brennschale entfernen, den Rauchumlenker aus Vermiculit (A) entfernen, und die Befestigungsschrauben (B) von die Vermicult Seiten ( C ) abschrauben Fig. 3 Anstelle der abgebauten Vermicu- lit Seiten (A), die Gusseisenseiten (D) einbauen. Für die Montage erneut die Befestigungsschrauben (B) verwen- den. Den Rauchumlenker aus Vermiculit (A) und die Brennschale erneut positionieren.
B- 72 -- 72 - DEUTSCH GEBRAUCHSANWEISUNGEN Die Inbetriebnahme, die Erstinbetriebnahme und die Abnahmen sind einem autorisierten Servicecenter von Edilka- min zu übertragen und müssen gemäß UNI 10683 durchgeführt werden. Diese Norm bezeichnet die vor Ort vorzunehmenden Kon- trolltätigkeiten, die den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems bestätigen sollen. Das technische Servicecenter sorgt auch für die Eichung des Ofens je nach Pelletart und Installationsbedingungen, um so die Garantie zu aktivieren. Ohne die Ersteinschaltung durch ein von Edilkamin zugelasse- nes technisches Servicecenter darf die Garantie nicht aktiviert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.edilkamin.com Während der ersten Brennvorgänge können sich leichte Farbgerüche entwickeln, die nach kurzer Zeit verschwinden. Vor dem Anzünden ist jedenfalls zu überprüfen:
- Die ordnungsgemäße Installation
- Der Verschluss der Tür, die dicht sein muss
- Die Sauberkeit des Brenntiegels
- Das Vorliegen der Stand-By-Anzeige auf dem Display (blinkendes Datum, Leistung oder Temperatur). LADEN DES PELLET IN DEN BEHÄLTER Um zum Behälter zu gelangen, die beiden Türen an der Rückseite des Oberteils öffnen (A und B - Abb. 1). ANMERKUNG:
1) Bei diesem Vorgang NIEMALS den Pelletsack auf dem
oberen Gitter ABLEGEN, um zu vermeiden, dass der Pla- stiksack schmelzen und den Lack des Oberteils beschädigen könnte.
2) Den entsprechenden mitgelieferten Handschuh verwen-
den, wenn der eingeschaltete und somit heiße Ofen beladen wird.
3) Es wird empfohlen, das Pellet innerhalb von 40 Sekun-
den nach der Öffnung des Behälters zu laden. Abb. 1 Durchmesser: 6 Millimeter Höchstlänge: 40 mm Höchst-Feuchtigkeitsgehalt: 8 % Heizwert: Mindestens 4300 kcal/kg Die Verwendung von Pellet mit unterschiedlichen Eigenschaf- ten erfordert eine spezifi sche Einstellung des Ofens, die der entspricht, die bei der Erstanzündung vornimmt. Der Gebrauch von ungeeignetem Pellet kann Folgendes ve- rursachen: Verringerung des Wirkungsgrads; Betriebsstörun- gen; Ausfall durch Verstopfung; Verschmutzung der Scheibe; Verbrennungsrückstände, usw. Eine einfache Sichtprüfung des Pellet kann Aufschluss über dessen Qualität geben. Gute Qualität: Glatt, regelmäßige Länge, wenig staubig. Minderwertige Qualität: mit Längs- und Querspalten, sehr staubig, sehr veränderliche Längen und Anwesenheit von Fremdkörpern. ANMERKUNGEN zum Brennstoff LOU ist ausgelegt für den Einsatz von Holz-Pellets mit einem Durchmesser von 6 mm. Pellet ist ein Brennstoff, der sich in der Form von kleinen Zylindern präsentiert, die durch das Pressen von Sägemehl, ohne Zusatz von Kleb- oder anderen Fremdstoffen, erhalten werden. Er ist im Handel in Säcken von 15 kg erhältlich. Um den Betrieb des Ofens NICHT zu beeinträchtigen, ist es unerlässlich, NICHTS anderes darin zu verbrennen. Die Verwendung von anderen Materialien, Brennholz inbegriffen, die durch Laboruntersuchungen festgestellt werden kann, bewirkt den Verfall der Garantie. Edilkamin hat seine Erzeu- gnisse dahingehend entwickelt, geprüft und programmiert, dass sie die besten Ergebnisse mit Pellet der folgenden Eigen- schaften gewährleisten:
- MIKROSCHALTER PELLET TANK: Ein Mikroschalter (C - Abb. 1) befi ndet sich an den externen Deckel B, und veruracht die Ausschaltung des Ofen im Fall dass die Deckeln A und B nicht hermetisch geschlossen wur- den.
ACHTUNG: VOR DEM EINSCHALTEN DES OFENS
DEUTSCH GEBRAUCHSANWEISUNGEN FUNKSTEUERUNG Sie dient der Bedienung aller Funktionen. - Blinkendes Symbol: Funksteuerung auf Netzsuche - Durchgehend leuchtendes Symbol: Funksteuerung mit aktiver Verbindung Batterie leer (3 Stk. Alkali-Batterien AAA) Tastatur gesperrt (drücken Sie einige Sekunden lang glei- chzeitig auf “A” und “M”, um die Tastatur zu sperren oder zu entsperren) Programmierung aktiviert Alphanumerisches Display mit 16 Stellen, auf zwei 8-stelligen Zeilen angeordnet - Blinkendes Symbol: Ofen in der Zündphase - Durchgehend leuchtendes Symbol: Ofen in Betrieb Funktion der Einstellung von Hand (auf dem Display erscheint der Wert der Arbeitsleistung) Automatikbetrieb (auf dem Display erscheint der Tempera- turwert) Legende der Tasten und des Displays: : Einschalten und Ausschalten (um von Funksteuerung in Standby zu aktiver Funksteuerung zu wechseln) +/- : Zum Erhöhen oder Vermindern der diversen Einstellungen A : Für die Wahl des Automatik-Betriebs M : Für die Wahl des manuellen Betriebs und für den Zugang zum Kontroll- und Programmierungs-Menü Auf dem Display werden außer den oben beschriebenen Symbolen weitere nützliche Informationen angezeigt. - Stellung Standby: Es werden angezeigt: SET temperatur (20°C), verbliebene Pelletmenge (15 kg) im Brennstoffbehälter und die aktuelle Zeit (15:33) - Manueller Betrieb: Es werden angezeigt: Eingegebene Leistung (Power 1), Pelletmenge und verbliebene Autonomie (15 kg und 21 H) - Automatik-Betrieb: Es werden angezeigt: Eingegebene Temperatur (Set 22°C), Pelletmenge und verbliebene Autonomie (15 kg und 21H). DIE TASTE NICHT MEHRMALS DRÜCKEN . NB: Wird die Funksteuerung einige Sekunden lang nicht benutzt, verdunkelt sich das Display, da die Energiesparfunktion akti- viert wird. Das Display wird durch das Drücken einer beliebigen Taste wieder aktiv. Deaktivierung des Gebläses Um das Gebläse des Ofens zu deaktivieren/wieder zu aktivieren wie folgt vorgehen: 2 Sekunden lang die Taste M und 2 Mal die Taste + drücken; auf dem Display wird „COMFORT AIR” angezeigt, diese Anzeige mit der Taste M bestätigen, um das Belüftungsauswahlmenü aufzurufen. Mit den Tasten +/- geht man abwechselnd von der Anzeige COMFORT AIR (Belüftung ein- geschaltet) zur Anzeige “AIR OFF” (Belüftung ausgeschaltet) über, die Taste drücken, um die Eingabe zu speichern.- 74 -- 74 - DEUTSCH GEBRAUCHSANWEISUNGEN Befüllung der Förderschnecke Beim ersten Gebrauch oder bei völliger Entleerung des Pellet- behälters müssen zur Befüllung der Förderschnecke gleichzeitig die Tasten „+“ und „-“ der Funksteuerung einige Sekunden lang gedrückt werden; nach dem Loslassen der Tasten erscheint die Anzeige “NACHFÜLLEN”. Der Vorgang ist vor dem Zünden auszuführen, wenn der Ofen wegen Pelletmangel seinen Betrieb eingestellt hat, am Ende des Vorganges den Tiegel leeren vor neuer Zündung. Es ist normal, dass im Brennstoffbehälter eine Restmenge Pel- let zurückbleibt, die die Förderschnecke nicht ansaugen kann. Automatische Zündung Bei Ofen in Standby, durch Drücken der Taste , auf der Funksteuerung 2 Sekunden lang, beginnt das Zündverfahren und es wird díe Schrift “START” angezeigt, gleichzeitig be- ginnt eine Rückwärtszählung in Sekunden (von 1020 nach 0). Die Zündungsphase ist jedoch zeitlich nicht vorbestimmt: Ihre Dauer wird automatisch verkürzt, wenn die Schaltkarte das Be- stehen einiger Tests feststellt. Nach etwa 5 Minuten erscheint die Flamme. Manuelles Anzünden Im Fall von Temperaturen unter 3°C, die dem Widerstand nicht erlaubt, sich genügend zu erhitzen oder bei zeitweiligen Ausfall des Widerstands selbst, ist es möglich, für den Zündvorgang Zündhilfe zu verwenden. In den Tiegel ein gut brennendes Stück Zündhilfe geben, die Tür schließen und auf der Funksteuerung drücken. LEISTUNGSEINSTELLUNG
- Manueller Betrieb über Funksteuerung Bei Ofen in Betrieb, wird bei Drücken der Taste “M“ auf der Funksteuerung auf dem Display die Schrift “NETZSTROM P”(mit Angabe der Leistung, bei der der Ein- satz arbeitet) angezeigt, durch Drücken der Tasten „+“ oder „-“ kann die Arbeitsleistung des Einsatzes erhöht oder verringert werden (von “NETZSTROM P1” bis “NETZSTROM P3”).
- Automatik-Betrieb über Funksteuerung Durch Drücken der Taste “A“ wechselt man in Automatik- Betrieb und regelt die gewünschte Raumtemperatur (zur Einstellung der Temperatur von 5°C bis 35°C, die Tasten „+“ und „-“ verwenden) und der Ofen regelt die Arbeitsleistung entsprechend der eingestellten Temperatur. Wird eine niedrige- re Temperatur als die der Raumtemperatur eingegeben, bleibt der Einsatz in Leistungsstufe “NETZSTROM P1”. Abschalten Bei Ofen in Betrieb 2 Sekunden lang die Taste der Funk- steuerung drücken: Es beginnt das Abschaltverfahren, auf dem Display wird die Rückzählung von 9 bis 0 (für insgesamt 10 Minuten) angezeigt. Die Abschaltphase sieht vor:
- Unterbrechung der Pelletzufuhr.
- Lüftung auf Höchststufe.
- Rauchabzugsmotor auf Höchststufe. Während der Abschaltphase niemals den Netzstecker ziehen.
NUR MIT DER FUNKSTEUERUNG AUSZUFÜHRENDE
BEDIENUNGEN Einstellung der Uhr Durch 2 Sekunden langes Drücken der Taste “M“ gelangt man zum Menü “UHR”, das es ermöglicht, die Uhr der Schaltkarte einzustellen. Durch anschließendes Drücken der Taste “M” werden nacheinander folgende Daten angezeigt und können eingestellt werden: Tag, Monat, Jahr, Stunde, Minute, Wochentag. Der Schriftzug “SPEICHERN??”, der durch Drü- cken der Taste “M” zu bestätigen ist, erlaubt die Kontrolle der Richtigkeit der vorgenommenen Eingaben vor der Bestätigung (auf dem Display wird daraufhin der Schriftzug “SPEICHERN” angezeigt). Die Einschalt-, Ausschalt-, Leistungseinstellvorgänge können mit der roten Not-Taste auf der Ofenrückseite vorgenommen werden (siehe S. 75). Wöchentliche Stunden-Programmierung Durch 2 Sekunden langes Drücken der Taste “M“ der Funk- steuerung gelangt man ins Menü der Einstellung der Uhr und durch Drücken der Taste „+“ zur Funktion Wöchentliche Stunden-Programmierung, die auf dem Display mit dem Schriftzug PROGRAMM. ON/OFF angezeigt wird. Mit dieser Funktion kann der Programmiermodus gewählt wer- den, in dem bis zu maximal drei Einschaltungen programmiert werden können. Bei Bestätigung mit der Taste “M“ erscheint auf dem Display eine der folgenden Möglichkeiten: KEIN PROGR. (kein Programm eingegeben) TAGESPROGRAMM (ein einziges Programm für alle Tage) WOCHENPROGRAMM (spezifi sches Programm für jeden einzelnen Tag) Mit den Tasten „+“ und „-“ wechselt man von einer Programmart zur anderen. Option mit der Taste “M” bestätigen “TAGESPROGRAMM.” und die Taste “+” drücken. Nun kann die Anzahl der Programme (Einschalten/Ausschal- ten) gewählt werden, die an einem Tag ausgeführt werden können. Bei Verwendung von “TAGESPROGRAMM” wird das (die) eingegebene(n) Programm(e) für alle Tage der Woche das(die) gleiche(n) sein. Durch aufeinanderfolgendes Drücken der Taste „+“ kann angezeigt werden: - No progr. - 1. Progr. (ein Ein- und ein Abschalten am Tag), 2. Progr. (ebenso), 3. Progr. (ebenso) Die Taste „-“ verwenden, um die umgekehrte Reihenfolge anzuzeigen. Wird 1. Programm gewählt, wird die Einschaltzeit angezeigt. Auf dem Display erscheint: 1 “EIN” 10 Uhr; mit der Taste „+“ und „-“ verändert man die Stunde und bestätigt mit der Taste “M“ (All 1 On/Hour 10). Auf dem Display erscheint: 1 “EIN” 30 Minuten; mit der Taste „+“ und „-“ verändert man die Minuten und bestätigt mit der Taste “M“ (1 Off min). Gleiches Vorgehen für den Zeitpunkt des Abschaltens und für die folgenden Ein- und Abschaltungen. Mittels der Taste “M“ bestätigt man bei Anzeige des Schriftzuges “SPEICHERN??” auf dem Display. Bestätigt man “WOCHENPROGRAMM”, ist der Tag zu wählen, an dem die Programmierung vorgenommen werden soll: 7 Do; Progr.1; 1 Lu ; 2 Ma; 3 Me; 4 Gi; 5 Ve; 6 Sa; Tag mit den Tasten “+” und “–” einstellen und mit der Taste “M” bestätigen. Es besteht die Wahl zwischen 1 bis 3 Einschal- tungen mit der Programmierung auf die gleiche Weise wie für “TAGESPROGRAMM”, indem für jeden Tag der Woche entschieden wird, ob eine Programmierung erfolgen soll und deren Anzahl und deren Zeiten bestimmt werden. Für den Fall einer fehlerhaften Eingabe kann das Programm jederzeit während der Programmierung ohne zu speichern verlassen werden, indem die Taste , gedrückt wird, auf dem Display erscheint “NICHT GESPEICHERT”.- 75 -- 75 - DEUTSCH GEBRAUCHSANWEISUNGEN Änderung der Pelletladung (automatische Regulierung de- aktiviert) Zwei Sekunden lang die Taste “M” an der Fernbedienung drücken und die Displayanzeigen mit den Tasten “+” und “–” bis zum Posten “Nutzer-Menü” durchgehen und bestätigen. Da- raufhin erscheint die Anzeige “ADJ-PELLET ; ADJ-ZUG und MENU RADIO” (Servicecenter). Der Pelletdurchsatz kann durch Variieren der Prozenteinstellung (+/- 30 %) von Hand korrigiert werden. Bei Bestätigen dieser Funktion mit der Menütaste gelangt man zur Regelung der Pelletladung, bei Verringerung des eingegebenen Werts verringert man die Pelletladung, bei Steigerung des eingegebenen Werts erhöht man die Pelletla- dung. Diese Funktion kann für den Fall nützlich sein, dass der Pellettyp gewechselt wurde, für den der Ofen eingestellt wurde und daher eine Korrektur der Ladung erforderlich sein sollte. Sollte diese Korrektur nicht ausreichen, sich an den Händler, wenden, um eine neue Betriebseinstellung festzulegen. Anmerkung zur Veränderlichkeit der Flamme: Etwaige Verän- derungen der Zustands des Flamme hängen vom verwende- ten Pellettyp ab, sowie von einer normalen Veränderlichkeit einer Flamme von festem Brennstoff und der regelmäßigen Reinigungen des Tiegels, die der Ofen automatisch vornimmt (NB: Diese ersetzen nicht das erforderliche Saugen in kaltem Zustand seitens des Benutzers vor dem Anzünden). RESERVEANZEIGE Der Ofen ist mit einer elektronischen Funktion zur Messung der verbliebenen Pelletmenge im Brennstoffbehälter versehen. Die Messvorrichtung, die im Inneren der elektronischen Schaltkarte integriert ist, ermöglicht, jederzeit zu überwa- chen, wie viel Stunden und Kilos bis zum Versiegen des Pellet fehlen. Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems ist wichtig, dass während des ersten Anzündens (seitens des Händlers) folgende Prozedur befolgt wird. Hierbei handelt es sich um Richtwerte. Größere Präzision wird erreicht, wenn vor jedem neuen Befüllen regelmäßig auf null gesetzt wird. Edilkamin haftet in keiner Weise für Abweichun- gen von diesen Angaben (dies kann von äußeren Einfl üssen abhängen). Pellet-Reservesystem Vor der Aktivierung des Systems, muss ein Sack Pellet in den Behälter geladen und der Ofen bis zum Versiegen des gelade- nen Pellet benutzt werden. Dies dient einer kurzen Einlaufpha- se des Systems. Anschließend kann der Behälter vollständig befüllt und an- schließend der Ofen in Betrieb genommen werden. Während des Betriebs, zu dem Zeitpunkt, in dem es möglich ist, einen ganzen Sack zu 15 kg Pellet nachzufüllen (den mitge- lieferten Handschuh verwenden), erscheint auf dem Display der blinkende Schriftzug “RESERVE“. Nach dem Einfüllen eines Sacks Pellet muss nun die erfolgte Beladung von 15 kg gespeichert werden. Dazu wie folgt vorgehen:
1. Die Taste “M“ (etwa 3-4 Sekunden lang) drücken, bis der
Schriftzug “UHR” erscheint.
2. Die Taste “+“ drücken, bis der Schriftzug “RESERVE”
3. Die Taste “M“ für das Erscheinen der folgenden Anzeige
drücken, Anschließend mit der Taste „+“ die Ziffer (*) auf den Wert des geladenen Pellet bringen (in diesem Fall, 15 kg).
4. Die Taste “M“ zur Bestätigung drücken.
5. Die Taste drücken, um das Menü zu verlassen.
Infolge der Vornahme der oben beschriebenen Operation lässt das System nach dem Verbrauch der 15 kg den blinkenden Schriftzug “RESERVE“ anzeigen. Daraufhin muss die Proze- dur der Punkte 1 bis 5 wiederholt werden. NOT-TASTE Sollte die Funksteuerung defekt sein, können die Basisfunktio- nen mit der roten Not-Taste auf der Ofenrückseite gesteuert werden (siehe Abb. 1). Taste ein oder mehrere Male drücken, um die gewünschte Funktion zu aktivieren:
1. BEI ABGESCHALTETEM OFEN,
schaltet sich dieser bei 2 Sekunden langem Drücken des roten Knopfes ein.
2. BEI EINGESCHALTETEM OFEN,
schaltet sich dieser bei 2 Sekunden langem Drücken des roten Knopfes aus.
3. BEI EINGESCHALTETEM OFEN,
in manuellem Betrieb, wechselt man beim Drücken des roten Knopfes von P1 zu P3.
4. BEI EINGESCHALTETEM OFEN,
in Automatik-Betrieb, wechselt man beim Drücken des roten Knopfes von 5°C zu 30°C. Abb. 1 Nottaste Verbliebene kg im Behälter Geladene kg- 76 -- 76 - DEUTSCH WARTUNG
Vor der Vornahme jeglicherWartungsarbeiten, den Ofen von der Netzversorgung trennen. Eine regelmäßige Wartung ist für den guten Betrieb des Ofens grundlegend. Eventuelle, durch die mangelnde Wartung verursachte Probleme bewirken den Verfall der Garantie.
Bei abgestelltem, kaltem und vom Netz getrennten Ofen auszuführende Arbeiten.
- Die Reinigung muss mithilfe eines Staubsaugers erfolgen (auf Wunsch erhältlich, Seite 80) Der ganze Vorgang erfordert nur wenige Minuten am Tag.
- Klappe öffnen, Brenntiegel heraus ziehen (1 - Abb. A) und die Reste in den Aschenkasten schütten (2 - Abb. B).
- DIE RÜCKSTÄNDE NICHT IN DEN PELLETBEHÄL- TER ZURÜCKWERFEN.
- Aschenkasten heraus ziehen (2 - Abb. B) und in einen Behäl- ter aus nicht entzündlichem Material entleeren (die Asche könnte noch sehr heiß sein und/oder Glut enthalten).
- Brennkammer, Feuerplatte, ascheanfälligen Bereich um den Brenntiegel absaugen.
- Brenntiegel heraus nehmen (1 - Abb. A) und mit dem beili- gendem Spachtel ausschaben, verstopfte Öffnungen frei legen.
- Brenntiegel aussaugen, die Berührungsfl ächen zwischen Rand und Sitz reinigen.
- Falls erforderlich, die Scheibe reinigen (in kaltem Zustand) Niemals heiße Asche aufsaugen, dies gefährdet den Staubsauger und bringt die häuslichen Räume in Brandge- fahr
WÖCHENTLICHE WARTUNG
- Decke heraus ziehen (3 - Abb. C) und Reste in den Ascheka- sten schütten (2 - Abb. B). Die Decke ist ein Verschleißteil, deshalb haftet Edilkamin nicht, wenn dieses Teil zu Bruch geht, insbesondere dann, wenn dies beim Herausziehen oder Ein- schieben geschieht.
- Die Brennkammer und den Rauchabzugsraum reinigen (4 - Abb. B).
Abb. A Abb. B Abb. C- 77 -- 77 - DEUTSCH WARTUNG
JAHRESZEITLICHE WARTUNG (SEITENS DES
HÄNDLERS) Besteht in:
- Allgemeine Innen- und Außenreinigung
- Sorgfältige Reinigung der Wärmetauschrohre hinter dem Heißluftgitter oben an der Ofenfront
- Sorgfältige Reinigung und Entkrusten des Tiegels und des Tiegelraums
- Reinigung der Ventilatoren. Mechanische Kontrolle des Spiels und der Befestigungen
- Reinigung des Rauchkanals (eventuell Austausch der Dichtung des Rauchabzugrohrs)
- Reinigung des Raums des Rauchabzugventilators
- Reinigung des Raums des Flusssensors
- Reinigung Rauchabzugrohr
- Entleerung des Pelletbehälters und Absaugen des Bodens
- Reinigung des Raums Kontrolle des Thermoelements
- Reinigung, Inspektion und Entkrusten des Raums des Zündwi- derstands, eventueller Austausch desselben
- Reinigung/Prüfung des Bedienfelds
- Sichtprüfung der Elektrokabel, der Anschlüsse und des Versor- gungskabels
- Reinigung des Pelletbehälters und Überprüfung des Spiels der Einheit Förderschnecke-Getriebemotor
- Prüfung und eventueller Wechsel des kleinen Druckmesser- schlauchs.
- Austausch der Türdichtung
- Betriebsabnahme, Befüllung der Förderschnecke, Anzünden, 10-minütiger Betrieb und Abschalten. Bei sehr häufi gem Ofenbetrieb ist empfehlenswert, den Rauchkanal und die Rauchdurchzugsleitung alle 3 Monate zu reinigen. ACHTUNG!!! Nach der gewöhnlichen Reinigung, kann das NICHT ORDNUNGSGEMÄSSE Aufsetzen des oberen Brenntiegels (A) auf den unteren Brenntiegel (B) den Betrieb des Ofens beeinträchtigen (Abb. D). Bevor der Heizofen in Betrieb genommen wird, sicherstellen, dass die Brenntiegel korrekt verbunden sind, wie in (Abb. E) gezeigt und dass sich keine Asche oder Verbrennungsrückstände auf den Kontaktfl ächen (Rändern) befi nden. Wichtiger Hinweis: Reinigen Sie vor dem Gebrauch des Ofens die Brennschale. Andernfalls kann sich plötzlich Gas im Brennraum entzünden und bewirken, dass die Sichtschei- be der Tür platzt. HINWEIS: - Jede nicht befugte Veränderung ist untersagt - Stets nur vom Hersteller empfohlene Ersatzteile verwenden - Der Einsatz von nicht originalen Ersatzteilen hat den Ver- fall der Garantie zur Folge Abb. D Abb. E- 78 -- 78 - DEUTSCH
Im Fall von Störungen hält der Ofen automatisch an, indem er den Abstellvorgang ausführt und auf dem Display wird der Grund für die Störung angezeigt (siehe Meldungen weiter unten). Während der Phase wegen Ausfalls niemals den Netzstecker ziehen. Für den Fall des erfolgten Ausfalls ist für den erneuten Start des Ofen erforderlich, dass die Abschaltprozedur (600 Sekunden mit Tonzeichen) abgewartet wird und anschließend die Taste gedrückt wird. Ofen nicht erneut anstellen, bevor nicht der Grund für den Ausfall festgestellt und der Brenntiegel GEREINIGT UND GELEERT wurde. MELDUNGEN ETWAIGER AUSFALLURSACHEN UND HINWEISE UND ABHILFEN:
1) Anzeige: Problem Abgasgeb.: (greift ein, wenn der Umdrehungssensor des Rauchabzugs eine Störung feststellt).
Störung: Ausschaltung bei Feststellung einer Drehzahlstörung des Rauchabzugs Maßnahmen: • Den Betrieb des Rauchabzugsmotors überprüfen (Verbindung zum Umdrehungssensor) und Steckkarte (Händler).
- Sauberkeit des Rauchabzugs überprüfen
- Die Elektroanlage und die Erdung überprüfen.
- Kontrolle Schaltplan (Händler).
2) Anzeige: FlamAus NoPellet: ((geringere als die eingegebene Rauchgastemperatur feststellt, weil es dies als mangeln
des Vorliegen einer Flamme ausleg) Störung: Erlöschen wegen Temperatursturz der Rauchgase Die Flamme kann erlöscht sein, weil: - Pellet fehlt - zuviel Pellet die Flamme erstickt hat, die Pelletqualität überprüfen (Händler) - der Höchsttemperatur-Thermostat eingeschritten ist (sehr selten, greift nur bei zu hoher Rauchgastemperatur ein) (Händler). - der Sicherheitsdruckwächter greift bei Verstopfung/Verschluss des Abzugsrohres der Gase oder des Rauchabzugs ein (von einem zugelassenen Fachmann überprüfen lassen - Schornsteinfeger) - Einschreiten des Sicherheitstermostats des Speichers. Überprüfen Sie, dass in der Nähe des Ofens keine Gegenstände vorhanden sind, die die Belüftung behindern und dass die Gebläse nicht defekt oder verstopft sind. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den technischen Kundendienst.
3) Anzeige: Sperre/No Zünd.: (schreitet ein, wenn in einer Höchstzeit von 15 Minuten keine Flamme erscheint oder die
Zündtemperatur nicht erreicht ist.) Störung: Abschalten wegen nicht ordnungsgemäßer Rauchgastemperatur in der Zündungsphase. Einwandfreie Funktion des Druckwächters prüfen (Händler)
- Es sind zwei Fälle zu unterscheiden: KEINE Flamme erschienen Maßnahmen: • Prüfen, dass Behälter und Brenntiegel mit Pellet gefüllt sind
- Position und Verschmutzungsgrad des Brennkammereinsatzes
- Funktionstüchtigkeit des Heizwiderstands (Händler)
- Raumtemperatur (bei weniger als 3° C ist Esbit erforderlich) und Luftfeuchtigkeit.
- Feuer versuchsweise mit Esbitwürfel entzünden (Seite 74). Flamme ist erschienen, aber nach der Meldung “Ar” er-scheint die Angabe “AF” Maßnahmen: • Überprüfen: (nur für Händler)
- Funktionstüchtigkeit des Temperaturfühlers
- unter den Betriebsparametern eingegebene Starttemperatur.
4) Anzeige: Strom/ausfall : (dies ist kein Fehler des Ofen).
Störung: Abschalten wegen fehlenden Stroms Maßnahmen: • Stromanschluss und Spannungsschwankungen überprüfen.
5) Anzeige: FBdefekt Funkstö : (greift ein, wenn dasThermoelement ausgefallen oder nicht angeschlossen ist).
Störung: Abschalten wegen ausgefallenem oder nicht angeschlossenem Thermoelement Maßnahmen: • die Verbindung des Thermoelements an die Steckkarte überprüfen: Funktionstüchtigkeit bei der Abnahme kalt überprüfen (Händler)
6) Anzeige: zu hohe Abgast : (Abschaltung wegen zu hoher Rauchtemperatur)
Störung: Abschalten wegen zu hoher Rauchgastemperatur. Überprüfen (nur für Händler): - Pellettyp, - Störung des Rauchabzugs, - verstopfter Rauchkanal, nicht ordnungsgemäße Installation, - „Drift“ des Getriebemotors.- 79 -- 79 - DEUTSCH
7) Anzeige: Check button (Meldet eine Störung der Not-Aus-Taste)
Maßnahmen: • den Zustand der Taste und deren Verbindungskabel zur Steckkarte überprüfen (Händler).
8) Anzeige: “Batterie leerPrüf”
Störung: Das Signal leuchtet auf, obwohl der Ofen weiter läuft Maßnahmen: • Die Notstrombatterie der Leiterplatte muss ersetzt werden (Händler). Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um ein Verschleißteil handelt, das nicht durch die Garantie abgedeckt ist.
9) Anzeige: ALARM STROM ZU HOCH: Springt an, wenn das Untersetzungsgetriebe ungewöhnlich viel Strom absor-
biert. Maßnahmen: Funktionstest (Servicecenter): Untersetzungsgetriebe - Elektroanschlüsse und Leiterplatte.
10) Anzeige: ALARM STROM ZU NIEDRIG: Springt an, wenn das Untersetzungsgetriebe ungewöhnlich wenig Strom
absorbiert. Maßnahmen: Funktionstest (Servicecenter): Untersetzungsgetriebe - Druckwächter - Behälterthermostat- Elektroanschlüs- se und Leiterplatte
11) Störung: Funksteuerung funktioniert nicht:
Maßnahmen: • Näher an den Ofen heran gehen
- eventuell die Batterien ersetzen
- Synchronisierung mit automatischer Suche bei der Aktivierung: wenn die Batterien in die Fernbedienung eingesetzt werden, startet automatisch die Suche nach dem Funkkanal und es erfolgt die Verbindung mit dem erfassten Gerät. Um sicher zu gehen, dass dieser Vorgang regulär erfolgt, muss das Gerät eingeschaltet werden, bevor die Batterien in die Fernbedienung eingesetzt werden. Zudem muss dies in unmittelbarer Nähe der Antenne geschehe, um mit Sicherheit durch die Funkverbindung abgedeckt zu sein.
- Synchronisierung mit automatischer Suche und manueller Aktivierung: die automatische Gerätesuche kann manuell gestartet werden, wobei die Batterien in der Fernbedienung sein müssen: - In die Nähe der Antenne des Geräts gehen und sicherstellen, dass das Gerät an das Stromnetz angeschlos- sen ist. - Bei ausgeschaltetem Display (Standby) 10 Sekunden lang die Taste 0/I drücken. - Nach 10 Sekunden erscheint die Anzeige “NETZ SUCHEN” am Display, Taste 0/I loslassen. Nun ist die automatische Suche aktiv. - Nach wenigen Sekunden erfolgt die automatische Synchronisierung des Funkkanals.
12) Störung: Während der Zündphase greift der Differentialschalter ein (Händler)
Maßnahmen: • Zustand des Zündwiderstands, der Elektroanlage und der Elektrokomponenten prüfen.
13) Störung: Austretende Luft ist nicht heiß:
Maßnahmen: • Funktion des Ventilators prüfen. ANMERKUNG 1 Alle Meldungen bleiben solange angezeigt, bis die Taste auf der Funksteuerung gedrückt wird. Es wird empfohlen, den Ofen nicht erneut starten zu lassen, bevor nicht die Beseitigung der Störung festgestellt wurde. ANMERKUNG 2 Nach einem Verbrauch von 1000 kg Pellet bzw. nach dem Verbrauch, den die Servicetechniker bei der Inbetriebnahme eingestellt haben, blinkt am Display die Anzeige “Wartung”. Der Ofen funktioniert, jedoch ist eine außerordentliche Wartung seitens des Händlers erforderlich. ANMERKUNG 3 Für den Fall, dass aufgrund der Pelletqualität oder eines besonders kritischen Einbaus der Ofen vorzeitig verstopft, erscheint die Angabe “LLAMAR/ASISTEN.”. Wie bei der Anzeige „Reini/gunKunde“ vorgehen. HINWEIS: Die Schornsteine und Rauchabzüge, an die die Geräte angeschlossen sind, die feste Brennstoffe verwenden, müssen einmal im Jahr gereinigt werden (überprüfen, ob im Einsatzland des Geräts eine diesbezügliche Vorschrift besteht). In Ermangelung regelmäßiger Kontrollen und Reinigung erhöht sich die Möglichkeit eines Schornsteinbrandes. WICHTIG!!! Falls ein Brand im Ofen, im Rauchgaskanal oder im Schornstein zu befürchten ist, folgendermaßen vorgehen: - Stromversorgung trennen - Einschreiten mit einem CO
Löschgerät - Feuerwehr rufen KEINE LÖSCHVERSUCHE MIT WASSER UNTERNEHMEN! Anschließend das Gerät von einem vertraglichen Kundenservicezentrum (CAT) und den Kamin von einem Fachtechniker über- prüfen lassen.- 80 -- 80 - DEUTSCH CHECKLISTE Mit dem vollständigen Lesen der technischen Beschreibung zu ergänzen Einbau und Inbetriebnahme
- Inbetriebnahme durch ein zugelassenes Servicecenter, das die Garantie ausgestellt hat
- Der Rauchkanal bzw. Schornstein empfängt nur den Abzug des Ofens
- Der Rauchkanal (Leitungsabschnitt, der den Ofen mit dem Rauchabzug verbindet) ist wie folgt beschaffen: höchstens 3 Kurven höchstens 2 Meter in der Waagerechten
- Schornsteinabschluss über dem Rückstrombereich
- Die Abzugsrohre sind aus geeignetem Material (rostfreier Stahl empfohlen)
- Bei der Durchquerung von möglichem brennbaren Material (z. B. Holz) wurden alle Brandverhütungsmaßnahmen getroffen Gebrauch
- Das verwendete Pellet ist von guter Qualität und nicht feucht
- Der Tiegel und der Aschenraum sind sauber und korrekt eingesetzt
- Die Tür muss gut verschlossen sein
- Der Tiegel muss gut in seinen Sitz eingesetzt sein DARAN DENKEN, DEN TIEGEL VOR JEDEM ANZÜNDEN ZU SAUGEN Im Fall von gescheiterter Zündung vor dem erneuten Start, den Tiegel leeren. REINIGUNGS-ZUBEHÖR
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