Atlantic XT - Walkie-Talkies MIDLAND - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice MIDLAND Atlantic XT - page 32
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Produktinformationen

Marke : MIDLAND

Modell : Atlantic XT

Kategorie : Walkie-Talkies

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Häufig gestellte Fragen - Atlantic XT MIDLAND

Laden Sie die Anleitung für Ihr Walkie-Talkies kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Atlantic XT - MIDLAND und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Atlantic XT von der Marke MIDLAND.

BEDIENUNGSANLEITUNG Atlantic XT MIDLAND

5.1 Lautstärke / Gerät ein- und ausschalten ......................................................................9

5.6 Umschalten auf niedrige Sendeleistung.....................................................................10

Das neue Handfunkgerät Atlantic XT is für die Kommunikation im internationalen UKW Seefunkbereich gedacht. Es ist verwendbar auf privaten Motor- und Segelyachten und in der nicht ausrüstungspichtigen Seeschifffahrt (Schiffe, die dem SOLAS- Abkommen unterliegen, dürfen dieses Gerät nicht benutzen, ebenso ist dieses Gerät nicht als Funkgerät für die Teilnahme am GMDSS vorgesehen) Atlantic XT ist ein robustes und kompaktes Handfunkgerät in neuester Technologie, mit klarer und gut verständlicher Wiedergabe. Es arbeitet auf allen von der ITU vorgesehenen Seefunkkanälen im VHF Bereich. Für die Sicherheit in der Navigation ist eine Direktwahltaste für den internationalen Notruf- und Anrufkanal 16 eingebaut. Atlantic XT erzeugt (intern) 5 Watt Sendeleistung, für kurze Distanzen auch auf kleine Leistung umschaltbar, es arbeitet auf max. 56 Kanälen und ist in einigen Ländern, die zusätzliche nationale Fischerei- bzw. Yachtkanäle gestatten, auch auf diese programmierbar (z.B. in den Niederlanden Kanal 31, in Belgien Kanal 96 H, in Großbritannien Kanäle M1 / M2 und in Skandinavien, je nach Land F1 bis F3 bzw. L1 bis L3. Das Gerät ist für den üblichen Bordbetrieb spritzwassergeschützt und garantiert mit einem Minimum an wesentlichen Funktionen optimale Übertragungsqualität im Bordeinsatz. Dazu gehört auch eine einstellbare Tastensperre gegen zufällige Fehlbedienung wie auch die Hintergrundbeleuchtung bei schlechten Lichtbedingungen. Auch mit seiner Standard Batteriebestückung ist das Gerät ideal: 4 Stück Mignonzellen bekommt man als Not-Reserve in jedem Hafen und es gibt kaum ein Boot, wo man nicht solche Batterien auch an Bord vorndet. Es ist ein sicheres Gefühl, das Atlantic XT auch als Reserve an Bord zu haben. Die Features des Atlantic XT:

  • PLL Frequenzerzeugung über CPU – für präzise und stabile Funkfrequenzen
  • LC Display mit Hintergrundbeleuchtung – alle Einstellungen sind jederzeit und bei allen Beleuchtungsverhältnissen zu lesen
  • Automatische Rauschsperre – verhindert nicht nur Rauschen und Störgeräusche, sondern reduziert auch den Batteriestromverbrauch in den Empfangspausen!
  • Direktzugriff auf Kanal 16 – zum schnellen Hin- und Herschalten vom Arbeitskanal auf den immer noch weltweit meist benutzten Not- und Anrufkanal 16
  • VOX Funktion - Automatische Sprachsteuerung zuschaltbar· High-Low Sendeleistungs-Umschaltung – reduziert sowohl die Sendeleistung als auch den Batteriestromverbrauch bei Funk über kurze Distanzen, verhindert Störungen bei Schiffen in größeren Entfernungen.
  • Tastensperre – blockiert nicht gebrauchte Tasten und verhindert versehentliches Verstellen von Einstellungen
  • Batterie-Leer-Anzeige – zeigt an, wenn die Batterien zu leer werden.
  • Buchsen für Lautsprecher (Hörer) und Mikrofon – auch externe Sprechgarnituren, wie Kopfhörer, externe Mikrofone oder Kombinationen lassen sich anschließen
  • Batteriebestückung frei wählbar: NiCd, NiMH Akkus oder im Notfall auch überall erhältliche Standard- Alkali Batterien 4 x AA.
  • Kanalsuchlauf – automatisches Absuchen aller Seefunkkanäle möglich Hinweis
  • Änderungen, die dem technischen Fortschritt und der Produktpflege dienen, behalten wir uns auch ohne Vorankündigungen vor.3 DEUTSCH

2. Sicherheitshinweise

2.1 In der Anleitung benutzte Symbole

Wir empfehlen, bestimmte Abschnitte, die wie folgt gekennzeichnet sind, besonders sorgfältig durchzulesen und zu beachten. ! ein wichtiger Abschnitt über technische Eigenschaften, Sicherheitswarnungen, oder potentiell gefährliche Betriebszustände. So gekennzeichnete Abschnitte sollten Sie nicht ignorieren, sonst gehen Sie u.U. ein Risiko ein, dass es zu einem Problem oder einer Störung mit möglichen Folgen von Fehlfunktion über Defekte bis hin zu Verletzungsgefahr kommen kann.. So gekennzeichnet werden nützliche Bemerkungen oder Hinweise zum optimalen Betrieb des Geräts.

! Senden Sie nie bei einer beschädigten oder gar bei demontierter Antenne. Auch wenn das Gerät gegen übliche im Betrieb vorkommenden Fehlanpassungen geschützt ist, kann ein Senden ohne jede Antenne die Senderstufen irreparabel beschädigen.! Halten Sie die Antenne beim senden soweit wie möglich entfernt vom Körper und Kopf. Lassen Sie die Antenne frei abstrahlen und senden Sie nicht mit dem Gerät in der Jackentasche. ! Benutzen Sie die Antenne des Geräts nicht als Handgriff für das Gerät. Bei grober mechanischer Belastung kann die Antenne oder ihre Verbindung im Inneren abbrechen!! ! Achten Sie auf die Umgebungsbedingungen- auch wenn das Gerät über einen weiten Temperaturbereich von –15 bis + 55 °C funktionsfähig ist, sollten sie es nicht unter extremer Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit oder Staubbelastung betreiben. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung ebenso wie mechanische Stöße oder übermäßige Vibration, wie bei jedem elektronischen Gerät. ! Benutzen Sie dieses Gerät nie in der Nähe explosiver Stoffe oder Gase, und wechseln Sie auch nie die Batterien in einer solchen Umgebung: ein einziger kleiner Funke kann eine Explosion auslösen. ! BATTERIEN – Folgen Sie strikt den Hinweisen und Warnungen im Kapitel 4.3. und 4.4. ! Öffnen Sie das Funkgerät bitte nicht. Für eine evtl. Reparatur oder einen Neuabgleich benötigt man neben dem erforderlichen Fachwissen auch Spezialwerkzeug und regelmäßig kalibrierte Messgeräte! Benutzen Sie keine agressiven Reinigungsmittel, keinen Alkohol, keine Scheuer- oder Lösungsmittel zum Reinigen. benutzen Sie nur ein weiches, sauberes Tuch, allenfalls einen leicht angefeuchteten Lappen bei starker Verschmutzung. Fällt ein Funkgerät ins Wasser, benutzen Sie es nicht wieder, bevor nicht ein Spezialist alle Teile des Geräts in einem warmen Luftstrom entsprechend getrocknet und vor Korrosion geschützt hat. ! Wie bei jedem VHF Seefunkgerät, ist ein relativ leistungsstarker Sender eingebaut. Seien Sie sich bewusst, dass das Gerät bei jedem Drücken der Sendetaste HF Energie abstrahlt halten Sie das Gerät mindestens 50 cm fern von Steuerkompass, GPS Geräten und anderer empfindlicher Bordelektronik, aber berücksichtigen Sie auch Abstände zu anderen Personen, besonders, wenn diese Herzschrittmacher tragen sollten..

Bitte notieren Sie sich die Seriennummer Ihres Geräts nicht nur für den Fall einer Rückfrage oder Reparatur, sondern auch für einen evtl. Verlust oder Diebstahl. Seriennummer _______________________4 DEUTSCH

3. Beschreibung der Teile

Im LC Display Ihres Handfunkgeräts sehen Sie alle Informationen über den jeweiligen Betriebszustand. Die Symbole und Ihre Bedeutung nden sie hier beschrieben:

1. VOX - automatische Sprachsteuerung ist aktiviert;

2. TX - leuchtet beim Senden (Drücken der Sendetaste PTT), ebenso beim Ausstrahlen eines

Ruftons oder bei Sprachsteuerung;

3. Batteriesymbol warnt bei leer werdenden Batterien bzw. Akkus;

5. INT/USA/CAN zeigt die Programmierung des Geräts an – Zeigt länderspezifische

Band-Programmierungen an (die internationale Standardversion hat keine Bandumschaltung, USA und CAN: nur bei USA Version des Geräts, andere europäische Ländervarianten: nur bei Version mit Bestellnummer G 1037 möglich). 5.a die kleinen Digits neben der Kanalanzeige zeigen besondere Kanaleigenschaften, wie n, b, d, h, uk für die evtl. Programmierung für Sonderkanäle in einigen europäischen Ländern, oder ganz rechts die Kennung d für Duplexkanal d.

6. das Schloss-Symbol erscheint bei gesperrter Tastatur.

das Regenschirm-Symbol erscheint nur bei Programmierung auf Wetterkanälen –(nur bei amerikanischer Version möglich).

8. LO (Low)- erscheint bei geringer Sendeleistung (auf einigen Kanälen ist dauernd niedrige

Leistung vorgeschrieben!)

9. RX - der Kanal ist belegt / das Gerät empfängt gerade ein Signal.5

3.2 Ansicht des Funkgeräts

rBedienelemente auf der Frontseite

10. VOLUME - Ein/Aus und Lautstärke

11. PTT / CALL Sende- (Push-To-Talk-) und Ruftaste

12. CH 16 Direktwahltaste für Kanal 16.

13. Einsprache für das eingebaute Mikrofon

14. eingebauter Lautsprecher - schaltet sich bei eingestecktem Aussenlautsprecher / Hörer

15. ANTENNE - fest mit dem Gerät verbundene Gummi-Wendelantenne (nicht abnehmbar!)

16. Kombibuchse MIC/CHG (unter Gummiabdeckung) für ext. Mikrofon, Hörer / Lautsprecher

17. MENU - kurzer Druck schaltet nacheinander durch alle Menüpunkte.

18. MONITOR/SCAN - kurzes Drücken: Suchlauf-Start / Stop, Langes Drücken: Öffnet

Rauschsperre (Monitorfunktion für schwache Signale)

und - Zum Herauf- und Herunterschalten von Kanälen und zum Auswählen innerhalb der Menüpunkte6 DEUTSCH

4. Vorbereiten zum Betrieb

Prüfen Sie die zunächst die Packung auf Vollständigkeit:

  • Wasserschutztasche mit Trageriemen
  • Bedienungsanleitung bei fehlenden Teilen kontaktieren Sie Ihren Händler.

4.1 Gürtelclip anbringen / abnehmen

La Der Gürtelclip dient zum Anklemmen des Funkgeräts z.B. an den Hosengürtel. Zum Öffnen des Batteriefachs müssen Sie den Clip jeweils abnehmen. Entriegeln Sie den Clip wie angezeigt und schieben Sie ihn in bzw. aus der Führung.

4.2 Batterien bzw. Akkus einsetzen

lDas Handfunkgerät benötigt zum Betrieb 4 Stück AA Batterien oder Akkus.:

  • auadbare NiMH (1,2 V) Akkus – diese gibt es in verschiedenen Kapazitäten (Angaben in mAh). Höhere Kapazität bedeutet längere Betriebsdauer, allerdings dauert auch das Auaden solcher Akkus mit dem Steckerlader länger. Batterien um 1700 mAh benötigen etwa 12-13 Stunden Ladezeit über die Ladebuchse. Bei Akkus um 2000 mAh empfehlen wir, ein dazu passendes externes Ladegerät zu benutzen, in das die Akkus eingelgt werden können. Solche Ladegeräte gibt es mit Schnellladefunktion passend mit Akkus im Fachhandel und können- je nach Ausführung- die Akkus innerhalb 1-2 Stunden auaden, ggf. auch an 12 V.
  • Nicht auadbare Hochleistungsbatterien (1,5 V). Solche Batterien können Sie, meist als 4er Pack überall bekommen. Wichtig ist, nur Alkaline-Hochleistungsbatterien zu benutzen und keine einfachen Zink-Kohle Batterien, die sich nur für Taschenlampen eignen. ! Installieren Sie nie aufladbare und nicht aufladbare Akkus/Batterien gemischt zur gleichen Zeit im Gerät. Verwenden Sie immer ein komplettes Set der gleichen Sorte und –Marke, verwenden Sie auch nicht entlade- ne und volle Batterien zusammen. ! Wenn Sie das Funkgerät längere Zeit nicht benötigen, nehmen Sie die Batterien / Akkus solange aus dem Gerät. Zeichnung 2 Zeichnung 17 DEUTSCH

4.2.a Installation der Batterien/Akkus bzw. Batteriewechsel

1) Gürtelclip abnehmen

2) Batteriefach durch Herunterschieben des Deckels öffnen (siehe Zeichnung 2)

3) Batterien entsprechend den Markierungen einlegen

4) Batteriefach-Deckel wieder aufschieben

5) Gürtelclip wieder anbringen

! Bitte achten Sie unbedingt darauf, die Batterien in der richtigen Polarität einzusetzen. ! Batteriefach- Deckel beim Aufschieben wieder einrasten lassen!

Verfahren Sie wie beim Batterie-Einlegen und achten Sie besonders auf richtige Polung;.

4.3 Aufladen von Akkus im Funkgerät

Wiederauadbare NiMH Akkus können im Gerät geladen werden, ohne sie herausnehmen zu müssen. 1700 mAh Akkus sind in etwa 12-13 Stunden aufgeladen. NiCd Akkus mit 700 mAh sind dementsprechend schon nach ca. 5 Stunden vollgeladen. Das Funkgerät muss während des Ladevorgangs ausgeschaltet bleiben. Zum Auaden von Akkus

1. Nehmen Sie die Gummiabdeckung von der MIC/CHG Buchse ab.

2. DC Stecker des Steckerladegeräts (dieses gibt es als separates Zubehör) in die kombinierte

MIC/CHG Buchse einstecken.

3. Steckerladegerät in eine 230 V Steckdose einstecken. Der Ladevorgang beginnt jetzt.

4. Nach ca. 12-13 Stunden DC Ladestecker aus dem Funkgerät herausziehen und 230 V

Steckerlader aus der Steckdose ziehen. Gummiabdeckung wieder an der MIC/CHG Buchse anbringen. ! Akkus nicht wesentlich zu lange am Ladegerät lassen. Beim Steckerlader stoppt der Ladevorgang nicht automatisch! Gelegentliches zu langes Laden schadet den Batterien allerdings nicht, da es sich nicht um einen Schnellladevorgang handelt, der kontrolliert ablaufen müsste. Jedoch sollten Sie das Ladegerät nicht permanent am Funkgerät an- geschlossen lassen und Überladen nicht zur Gewohnheit werden lassen. Bei Akkus mit höherer Kapazität ist der Einsatz eines separaten, zu den Akkus passenden Schnelllade- geräts zu empfehlen. ! Versuchen Sie nie, nicht aufladbare Batterietypen aufzuladen. Solche Batterien können auslaufen, sich übermäßig erhitzen, platzen, das Funkgerät beschädigen und im schlim- msten Fall Brände und Verletzungen verursachen. Überprüfen Sie daher vor jedem An- schluss des Ladegeräts, ob Sie wirklich aufladbare Akkus in das Batteriefach eingelegt haben . ! Benutzen Sie nur von ALAN empfohlene Steckerladegeräte und kein anderes Netzteil! ! Werfen Sie nie verbrauchte Batterien oder Akkus ins Feuer, sondern entsorgen Sie verbrauchte Batterien oder unbrauchbar gewordene Akkus bei den ortsüblichen Sam- melstellen und nicht über die Haushalts-Mülltonne!

4.4 Vermeiden des Memoryeffekts bei aufladbaren Akkus

Auadbare NiCd und NiMH -Akkus sind zeigen häug das Phänomen des Memoryeffekts. Dieser Effekt äußert sich in einer mitunter drastischen Verkürzung der Betriebszeit des Akkus, wenn ein Akku immer nur kurze Zeit gebraucht und dann gleich wieder aufgeladen wird. Der Akku „merkt8 DEUTSCH sich“ sozusagen die kurze Benutzungsdauer, „gewöhnt“ sich daran und wird eines Tages bei einem längeren Einsatz versagen. Er verhält sich dann fast so, als wäre er defekt. Den Memoryeffekt vermeiden Sie, indem Sie:

  • wenn immer es möglich ist, den Akku solange benutzen, bis er tatsächlich leer ist, und dann erst wieder auaden, dabei nur kurze Auade- und Entladezeiten vermeiden.
  • Am besten 1 – 2 x im Monat Akkus vollständig entleeren (z.B. Funkgerät solange eingeschaltet lassen, bis es sich automatisch ausschaltet) und anschließend wieder vollständig auaden. Am besten besorgt man sich einen zweiten Akkusatz und wechselt erst, wenn der erste Satz entleert ist.
  • Einen Akku, der vom Memoryeffekt betroffen ist, kann man durch mehrmaliges vollständiges Entladen und Auaden wieder zur einwandfreien Funktion bringen. Der Memoryeffekt sollte nicht verwechselt werden mit der langsam nachlassenden Kapazität bei normaler Alterung der Akkus. NiMh Akkus können ca. 400 x geladen und entladen werden, dann lässt die Kapazität stetig, aber sicher nach. Dann sollten Sie die Akkus entsorgen und ersetzen.9 DEUTSCH

5. Die Grundfunktionen

5.1 Ein / Ausschalten und Lautstärkeeinstellung

ON/OFF/VOLUME im Uhrzeigersinn drehen: ein Klickgeräusch zeigt, dass sich das Gerät einschaltet. Das LC Display schaltet sich ein, testet kurz alle Symbole in einem Auto-Test. 3 verschiedene Töne zeigen an, dass das Funkgerät bereit ist. Ausschalten durch Zurückdrehen entgegen dem Uhrzeigersinn.

5.2 Kanal einstellen

1) 1 x MENU[17] Taste drücken. Eine der Kanalnummern wird blinken.

2) Mit den Scroll-Tasten

/ [19] die Kanalliste auf- oder abwärts durchsuchen, bis Sie den gewünschten Kanal gefunden haben.

3) Kurz die Sendetaste PTT[11] antippen zur Bestätigung, oder 5 Sekunden warten. Die

Einstellung ist dann gespeichert. Beachten Sie die Kanaltabelle am Schluss der Anleitung, aus den Revierunterlagen, dem Han- dbuch Seefunk oder auch den blauen Hinweistafeln an den Schifffahrtswegen vor den Hafe- neinfahrten oder Schleusen können Sie die örtlichen Arbeitskanäle entnehmen. Kanäle, die in der Tabelle als Duplexkanäle markiert sind und im Display mit d gekennzeichnet sind, sind nur in Verbindung mit ortsfesten Funkstellen an Land zu erreichen, wie Schleusen, Revierfunk und Ar- beitskanäle der Küstenfunkstellen. Schiffe untereinander können nur auf Simplexkanälen direkt in Kontakt treten. Beachten Sie die entsprechenden behördlichen Vorschriften und benutzen Sie nur die Kanäle, die für das jeweilige Revier und den jeweiligen Zweck freigegeben sind. Beachten Sie die Grenzen des Seefunks auf den Seestrassen und Seeschifffahrtsstraßen zum Binnengebiet hin. Auf den europäischen Binnenwasserstrassen dürfen Seefunkgeräte grundsätzlich nicht benutzt werden, da dort Geräte mit ATIS Kennung Pflicht sind. Außerdem dürfen „Kleinfahrzeuge“ im Binnengebiet generell keine Handfunkgeräte benutzen.

5.3 Lautstärke einstellen

Durch Drehen des VOLUME[10] Knopf stellen Sie die gewünschte Lautstärke ein. Bei schwachen oder fehlenden Signalen können Sie durch längeres Drücken von des MON/SCAN[18] die Rauschsperre abschalten und können an Hand des hörbaren Rauschens auch ohne Signal die Lautstärke abschätzen und einstellen.

5.4 Senden und Empfang

Die Sendetaste PTT[11] bendet sich oben an der linken Seite des Gerätspulsante PTT[11] Zum Senden

1) überzeugen Sie sich, dass nicht schon gerade jemand auf dem Kanal spricht - sonst stören

2) Drücken Sie die Sendetaste PTT[11] während der gesamten Zeit, wo Sie Ihre Durchsage

machen. Im Display erscheint TX[2]

3) Nach Drücken der Taste warten Sie zweckmäßigerweise einen kleinen Moment, bevor Sie an

zu reden fangen. Sprechen Sie aus ca. 5 cm mit normaler Stimme in das Mikrofon

4) Nach Ende Ihrer Durchsage lassen Sie die Taste PTT[11] wieder los: Die Anzeige TX[2] erlischt,10

DEUTSCH das Gerät schaltet automatisch wieder auf Empfang zurück Halten Sie beim Senden und Empfangen (sofern möglich) die Antenne immer senkrecht und versuchen Sie, sich soweit wie möglich von Ausbreitungshindernissen, wie Metallteile, Wände, aber auch gegenüber anderen Personen, Abstand zu halten.

5.5 MON (Rauschsperrentaste)

Mit der Monitor-Taste können Sie vorübergehend die automatische Rauschsperre überbrücken, wenn ein Signal z.B. so schwach wird, dass es nur noch zerhackt hörbar ist . Zum Öffnen der Rauschsperre drücken Sie die Taste MON/SCAN[18] ungefähr 2 Sekunden lang. Das spätere Wiedereinschalten erfolgt genauso.

5.6 Niedrige Sendeleistung einstellen

Beim Senden mit voller Leistung werden die Batterien sehr schnell verbraucht. Wenn Sie nur auf kurze Entfernung sprechen möchten, dann probieren Sie bitte, ob die Verbindung auch mit kleiner Leistung gehalten werden kann:

1) MENU[17] Taste 2 x drücken , es erscheint Pr

2) Wählen Sie kleine Leistung LO[8] mit den Scrolltasten

3) Bestätigen Sie mit einem kurzen Antippen der Sendetaste PTT[11], oder warten Sie 5

Sekunden In der gleichen weise können Sie auch jederzeit die Leistung wieder auf Hoch schalten, in dem Falle benutzen Sie die Scrolltasten / [19] und LO[8] erlischt wieder. Bei vollen Batterien liegt die volle Leistung bei 5 Watt und die niedrige Leistung bei max.1 Watt. Wenn beim Senden die Batterie-Leer-Anzeige aufleuchtet, ist das ein erstes Zeichen für eine schwächer werdende Batterie. Schalten Sie daher auf kleine Leistung, dann können Sie die Batterien noch eine Zeit lang ausnutzen.

5.7 Displaybeleuchtung

Bei zu schlechtem Licht können Sie jederzeit die Displaybeleuchtung durch kurzes Antippen der MENU[17] taste für jeweils 5 Sekunden einschalten. Zu häufiges Benutzen der Beleuchtung erhöht den Batteriestromverbrauch merklich

5.8 Direktwahltaste Kanal 16

Kanal 16 ist nach wie vor weltweit der am meisten gebrauchte Seefahrtskanal und hat immer noch den Status als Notruf- und Anrufkanal. Ihr Funkgerät hat eine farblich gekennzeichnete Direktwahltaste CH 16[12], mit der Sie jederzeit von Ihrem gerade benutzten Arbeitskanal auf Kanal 16 (und zurück) schalten können.

5.9 Automatische Stromsparschaltung

Diese Automatik spart bis zu 50 % Batterieleistung: Sobald Ihr Gerät mehr als 7 Sekunden nicht benutzt wird und auch nichts empfängt, schalten sich alle nicht unbedingt notwendige Schaltungen in den Power Save mode. Sobald Sie das Gerät wieder benutzen oder ein Empfangssignal ankommt, schalten sich alle Kreise wieder ein. Bei leer werdender Batterie leuchtet die Batterieanzeige [3] auf : Ersetzen Sie dann ihre Batterien oder laden Sie NiCd oder NiMH Akkus wieder11 DEUTSCH

6. Zusätzliche Funktionen

6.1 Suchlauf über alle Kanäle

Ihr Atlantic XT kann das UKW Seefunkband automatisch nach benutzten Kanälen absuchen. Sobald auf einem Kanal Funkbetrieb erkannt wird, bleibt der Suchlauf für ca. 5 Sekunden auf diesem Kanal und Sie können die Durchsagen mithören, bevor der Suchlauf wieder automatisch weitersucht. Zum Starten des Suchlauf kurz die MON/SCAN[18] Taste antippen. Zum Stoppen wieder die gleiche Taste antippen, das Gerät schaltet auf den vorher benutzten Kanal Hat Ihr Scanner auf einem für Sie wichtigen Kanal gestoppt, so können Sie sich durch Drücken der Sendetaste PTT[11] auch in die Kommunikation auf diesem Kanal einschalten. Ihr Atlantic XT bleibt aber dennoch im Scan Mode (die Kanäle blinken). Sie können den Suchlauf durch Drücken der / [19] Tasten fortsetzen und auch die Suchlaufrichtung ändern Wenn Sie die PTT[11] Taste während des Suchens drücken, dann können Sie auf den Startkanal zurückschalten und dort senden. Die Scrolltasten / [19] ermöglichen auch das Überspringen uninteressanter Kanäle beim Suchlauf.

6.2 VOX Funktion (automatische Sprachsteuerung)

Ihr Atlantic XT ermöglicht auch eine Freisprechfunktion, wenn Sie keine Möglichkeit haben, mit einer freien Hand die Sendetaste zu drücken. Die Ansprechempfindlichkeit dieser automatischen Sprachsteuerung (VOX) kann man in drei Stufen einstellen. Die automatische Steuerung funktioniert auch, wenn Sie eine VOX taugliche externe Hör-Sprechgarnitur benutzen.

1) Zum Einschalten 3 x MENU[17] drücken, es erscheint VOX im Display

/ [19] ·wählen Sie zwischen:

  • oF: Abgeschaltet (normale Sendetaste)
  • 1: Stufe 1 (niedrige Empndlichkeit)
  • 2: Stufe 2 (hohe Empndlichkeit)

3) Einstellung bestätigen mit PTT[11] oder 5 Sekunden warten

Zum Abschalten der Sprachsteuerung wählen Sie die oF Einstellung Wir empfehlen, die VOX Steuerung nur in Verbindung mit externen Mikrofon/ Hörerkombinationen zu benutzen, und auch nur, wenn keine zu starken Nebengeräusche vorhanden sind. Bei dem typischen Geräuschpegel in einem Maschinenraum ist die VOX-Steuerung nicht benutzbar und würde zu Störungen anderer Funkteilnehmer führen.

Sie können die Scrolltasten des Geräts gegen zufällige Fehlbedienung schützen, indem Sie die Tastensperre einschalten. Dann sind alle Tasten außer MON[18], PTT[11], Kanal 16[12] blockiert. Die Menütaste MENU[17] erlaubt dann auch wieder das Abschalten der Tastensperre. Per attivare il blocco dei tasti:

1) 4 x MENU[17] drücken, es erscheint das Symbol

3) PTT[11] antippen zum Bestätigen oder 5 Sekunden warten

Zum Wieder-Abschalten der Tastensperre genauso vorgehen, jedoch oF auswählen.12 DEUTSCH

6.4 Roger Beep (Quittungston am Ende der Sendung)

Beim Loslassen der Sendetaste kann man einen Übergabeton hinzuschalten. Dieser Ton ist auf der Gegenseite auch bei schlechter Verbindung deutlich zu hören und signalisiert, dass man aufgehört hat, zu sprechen. Zum Ein- (bzw. Ausschalten) dieses Tonsignals

1) 5 x MENU[17] drücken, im Display erscheint rb

2) Mit / [19] zwischen oF (bzw. on) wählen

3) PTT[11] antippen zum Bestätigen oder 5 Sekunden warten

6.5 CALL Klingeltöne senden

Mit der CALL Funktion senden Sie eine gut hörbare Rufmelodie an Ihre Gegenseite, um einen Anruf oder eine Durchsage zu signalisieren. Zum Senden eines Ruftons 2 x schnell hintereinander die Sendetaste PTT[11] drücken. Im Display erscheint TX[2] und Sie hören die Rufmelodie im Lautsprecher mit. Beim Atlantic XT können Sie 3 Klingeltöne auswählen:

1) 6 x MENU[17] drücken, im Display erscheint CA

/ [19] einen der drei Klingeltöne 1, 2 oder 3 auswählen. Gleichzeitig hört man den jeweils ausgewählten Ton.

3) PTT[11] zur Bestätigung antippen oder 5 Sekunden warten13

7. Tipps zur Fehlersuche

Ihr Funkgerät ist für eine lange Lebensdauer konzipiert. Durch hochintegrierte Baugruppen ist auch der Abgleichaufwand minimiert und es ist kaum damit zu rechnen, dass sich Ihr Gerät im laufe der Zeit mehr als zulässig verstellen sollte. Falls ein Problem auftreten sollte, versuchen Sie bitte zunächst, in diesem Kapitel eine Lösung zu nden, bevor Sie das Funkgerät zu einer Reparatur einschicken.

7.1 Reset (Zurücksetzen)

Bei Fehlfunktionen (seltsame Anzeigen, blockierte Tasten und Funktionen usw.) kann u.U. die CPU Ihres Gerätes blockiert sein. das kann durch äußere Einüsse (wie bei jedem Computer) gelegentlich passieren, z.B. durch elektrische Entladungen in der Nähe oder Störungen über das Stromnetz beim Auaden, oder durch die Nähe zu einem starken anderen Sender. Hier hilft ein Reset auf die Grundeinstellung (Auslieferungszustand) weiter:

1) Gerät ausschalten

2) Batterien für mindestens 60 Sekunden herausnehmen

Notieren Sie sich Ihre Einstellungen bevor Sie einen Reset machen, da nach dem Reset der Lieferzustand wiederhergestellt ist.14 DEUTSCH

Problem Mögliche Ursache Abhilfe Kapitel Das Gerät schaltet nicht ein Batterien sind nicht geladen oder nicht richtig herum eingelegt Batterien ersetzen bzw. Akkus auaden, Alle Zellen richtig herum entsprechend den Markierungen einlegen

Gerät schaltet sich ein, empfängt aber nichts Lautstärke zu gering eingestellt Lautstärke prüfen, mit Monitortaste prüfen ob Rauschen zu hören ist

Ich kann keine Funkverbindung herstellen Falsche Kanaleinstellung Kanal prüfen. dabei keinen Duplexkanal für Schiff-zu- Schiff Verbindungen wählen!

Empfang unterbrochen oder mit starkem Rauschen Signal ist zu schwach Rauschsperre vorübergehend abschalten mit Scan/Mon Taste

Gegenseite ist zu weit entfernt oder Antenne auf einer oder beiden Seiten abgeschirmt durch Hindernisse zwischen beiden Seiten Einen anderen Standort für eines der Geräte suchen oder mit einem Gerät ins Freie gehen und dort erneut versuchen

Andere Schiffe benutzen den gleichen Kanal Funkverkehr auf Ausweichkanälen prüfen und ggf. anderen Kanal ausprobieren, falls erlaubt

Funkgerät befindet sich zu nahe an möglichen Störquellen, wie Computer, Inverter, TV Gerät, Radargerät, andere Sender Funkgerät so weit wie möglich von störenden Geräten entfernt platzieren. Batterie wird zu schnell leer Tastaturbeleuchtung zu oft benutzt Displaybeleuchtung seltener gebrauchen

Zu lange Sendezeiten oder zu lange mit hoher Leistung gesendet, oder zu schlechte Batterien benutzt Sendezeit verringern oder häuger mit kleiner Leistung senden, oder Akkus mit höherer Kapazität beschaffen.

Memoryeffekt hat Batteriestandzeit reduziert Akkus mehrmals hintereinander total entladen und über Nacht wieder vollständig auaden- macht Memoryeffekt in den meisten Fällen rückgängig, ansonsten Akkus erneuern

Logische Fehlfunktionen, seltsames Verhalten des Geräts, falsche Symbole im Display CPU blockiert nach Störeinwirkungen von außen Reset auf Werkseinstellungen testen

7.1 Reset das fixagens (Reset)