RX7DR - Ferngesteuertes Spielzeug MULTIPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG RX7DR MULTIPLEX
DE Bedienungsanleitung
Opera EN Instructions 9-14
FR Notice d'utilisation
Istruzioni per l'uso
ES Instrucciones
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These Bedienungsanleitung ist Bestandteil des Produktes. Sie beinhaltet wichtige Informationen und Sicherheitshinweise. Sie ist deshalb jederzeit griffbereit aufzubewahren und beim Verkauf des Produktes an Dritte weiterzugegeben.
- TECHNISCHE DATEN
| RX-7-DR M-LINK RX | -9-DR M-LINK | |
| Best.-Nr. # 5 5811 # | 5 5812 | |
| Empfangssystem | 2,4 GHz FHSS M-LINKFrequency Hopping Spread SpectrumMULTIPLEX-LINK | |
| Servokanalzahl 7 | 9 | |
| Servoimpuls-Takt | Fast Response: 14 msStandard: 21 ms | |
| Signalaufösung 12 bit, 3872 Schritte | ||
| Stromaufnahme ca. | 60 mA (ohne Servos) | |
| Antennenlänge | Gesamt: ca. 20 cm (2x),davon Zuleitung ca. 17 cm undaktiver Teil der Antenne ca. 3 cm | |
| Betriebsspannung | 3,5 V ... 9,0 V→ 4 - 6 Zellen NiCd / NiMH (NiXX)→ 2S LiPo / Lilo | |
| Betriebstemperatur-bereich | - 20°C ... + 55°C | |
| Gewicht 19 g | ||
| Abmessungen | ca. 49,0 x 34,0 x 11,5 mm | |
2. BESONDERE EIGENSCHAFTEN
- Hochwertiger, in modernster SMD-Technik aufgebauter 7 bzw. 9 Kanal-Empfänger in MULTIPLEX 2,4 GHz M-LINK Technologie für alle Arten von Modellen.
- Dual-Receiver: Im Empfänger sind zwei vollständige, parallel arbeitende Empfangszweige integriert (Empfänger-Diversity). Dies sorgt für sehr gute Empfangsqualität durch minimierte Richtwirkungseffekte.
- Signalvorverstärkung zusammen: Für hochste Empfindlichkeit.
- Inline-Steckanordnung: Passt auch in Modelle mit beengten Platzverhältnissen.
HOLD/FAIL-SAFE-Funktion.
Integrierte SET-Taste und LED: Für Binding, FAIL-SAFE-Programmierung, RESET und Betriebs-Statusinformation. - Telemetri- / Rückkanalfähig: Empfängerakku-Spannung und Verbindungsqualität = Standardmäßig vorhanden. Integrierte Sensor-Schnittstelle zum Anschluss externer Sensormodule.
- Für Zwei-Empfänger-BetriebVBorbereitet: Diversity-Kabel (# 85070) erforderlich.
- Integrierter Fehlerzahler / Datenlogger: Für Spannings- und Signalfehler.
MULTimate (# 8 2094) kompatibel.
Integrierte PC-Schnittstelle: Updates und Einstellungen vornehmen mit dem PC-Programm RX DataManager.
3. SICHERHEITSHINWEISE
Vor Inbetriebnahme Anleitung lessen.
Nur fur den vorgesehenen Einsatzbereich verwenden ( 4)
Stromversorgung ausreichend dimensionieren ( 6) .
Einbauhinweise beachten ( 18)
Regelmäßig Reichweitenteests durchfuhren (→ 13.).
4. EINSATZBEREICH
Die 2,4 GHz Empfänger RX-7-DR M-LINK und RX-9-DR M-LINK (nachfolgend auch als RX-7/9-DR M-LINK bezeichnet) sind Fernsteuerempfänger für Anwendungen ausschließlich im Modellsportbereich. Der Einsatz z.B. in personenbefordernden oder industriellen Einrichtungen ist nicht erlaubt.
5. KOMPATIBILITÄT
Die 2,4 GHz Empfänger RX-7/9-DR M-LINK können nur in Verbindung mit Sendern betrieben werden, welche die MULTIPLEX M-LINK Übertragungstechnik verwenden.
Stand Februar 2010 sind dies:
ROYALpro 7,9 und 16 M-LINK.
- ROYALeko bzw. pro 7, 9 und 12 mit Firmwareversion V3.xx und dem 2,4 GHz HF-Modul HFM4 M-LINK*.
PROFImc 3010, 3030 und 4000 mit dem 2,4 GHz HF-Modul HFM3 M-LINK*.
COCKPIT SX M-LINK.
- MULTIPLEX Sender mit dem 2,4 GHz HF-Modul HFMx M-LINK.
±b^* Hinweis:
Soweit nicht anders vermerkt, bezieht sich die Nennung der Sendertypeen ROYALeko, ROYALpro sowie PROFImc 3010, 3030 und 4000 in diesen Dokument jeweils auf deren 2,4 GHz M-LINK Variante.
6. STROMVERSORGUNG
Die Empfänger RX-7/9-DR M-LINK arbeiten in einem weiten Spannungsbereich von 3,5 V ... 9,0 V, d.h. mit Empfängerakkus aus 4 bis 6 NiXX Zellen oder 2S LiPo / 2S Lilo.
Hinweis: sofern Sie einen 5 oder 6 zelligen NiXX Akku bzw. einen 2S LiPo oder 2S Lilo Akku verwenden, überprüften Sie, ob alle angeschlossenen Servos, Kreisel und sonstigen Komponenten für diese höhere Betriebsspannung freigegeben sind.
Hinweis: für intakte Stromversorgung sorgen
Eine intakte, den Erfordernissen entsprechend ausreichendimensionierte Stromversorgung ist für den sicheren Betrieb des Modells unentbehrlich:
- Nur hochwertige, gepflegte, formierte, voll geladene Empfängerakkus mit ausreichender Kapazität verwenden.
- Auf ausreichenden Kabelquerschnitt achen, Kabel so kurz wie möglich halten, keine unnötigen Steckverbindungen einbauen.
- Nur hochwertige Schalterkabel verwenden.
- Kurze Aussetzer der Versorgungsspannung im Bereich weniger Millisekunden beeinträchtigen den Empfänger nicht. Längere Spannungseinbrüche unter 3,5 V können zum Neustart des Empfängers, d.h. kurzer Empfangsunterbrechung, führen. Dies kann durch einen leer werdenenden, zu schwachen oder defekten Empfängerakku, Kabel mit zu Dunnem Querschnitt, schlechte Steckverbindungen oder ein überlastetes bzw. defektes BEC-System verursacht werden.
7. EMPFÄNGERANSCHLUSSE
Die Empfänger verwenden das UNI-Stecksystem. Dieses ist kompatibel zu den Stecksystemen der meisten Fernsteuerhersteller (z.B. HiTEC, robbe/Futaba, Graupner/JR).
Die Steckplätze der Empfänger sind folgendermaßen beschrittet:
| 1, 2, 3 ... 7 (... 9) | Servoanschluss Kanal 1, 2, 3 ... 7 (... 9). Alternative: Anschluss Empfängerakku. |
| B | Bei RX-7-DR M-LINK: Anschluss Empfängerakku (alternativ auch an den Servoanschlussen 1 ... 7 möglich). Zweifach vorhanden für mehr Sicherheit durch doppelten Querschnitt und doppelte Kontaktzahl. |
| B/D | Anschluss Empfängerakku (alternativ auch an Servoanschlussen 1 ... 7 (... 9) möglich). Zweifach vorhanden für mehr Sicherheit durch doppelten Querschnitt und doppelte Kontaktzahl. Anschluss für PC- oder Diversity-Kabel bzw. MULTImate. |
SENSOR Anschluss eines externen Sensor-Moduls.
Beim Anschlieben von Empfängerakku, Servos, Regler, Sensor, ... auf korrekte Steckrichtung und insbesondere bei Fremdprodukten auf kompatible Kontaktbelegung achten (siehe Symbole auf dem Empfänger)!
8. INBETRIEBNAHME UND FUNKTIONEN
8.1 LED Codes
| LED Code Beschreibung | |
| LED Code 0 LED OFF | Zu geringe Akkuspannung |
| LED Code 1 LED ON | Kein Empfang |
| LED Code 2 1,8 sec | Binding-Prozess lauft |
| LED Code 3 1,6 sec | Normaler Empfangsbetrieb, keine Fehler |
| LED Code 5 1,6 sec | Quittierungssignal |
| LED Code 6 1,6 sec | 1 - 19 Fehler |
| LED Code 7 1,6 sec | 20 - 49 Fehler |
| LED Code 8 1,6 sec | >= 50 Fehler |
8.2 Die Funktionen der SET-Taste
Wird die SET-Taste auf der Oberseite des Empfängers beim Einsatzen gedrückt, startet der Binding-Vorgang ( 8.3)
Im Empfangsbetrieb können über die SET-Taste zwei weitere Funktionen ausgelost werden. Die Funktionsauswahl erfolgt über die Dauer des Tastendrucks:
- Fehlerzahler oder FAIL-SAFE-Stellungen speichern
SET-Taste 0,5 bis 1 Sekunde drucken ( 8.8 und 8.5).
- RESET des Empfängers auf Werkseinstellungen
SET-Taste länger als 10 Sekunden drucken (→ 8.6).
Während die SET-Taste gedrück wird, zeit die LED Zeitmarken zur Dauer des Tastendrucks an:
| SET-Taste dauerhaft drücken für | < 2 Sekunden | 2 bis 10 Sekunden | >10 Sekunden |
| LED AUS | EIN | AUS | |
| Ziel | Fehlerzähler / FAIL-SAFE speichern | RESET auf Werks-einstellungen |
Hinweis:
Nach dem Speichervorgang blinkt die LED das Quittierungssignal (LED Code 5 8.1.).
8.3 Binding
Der Empfänger muss auf den Sender eingelert werden. Diese Vorgang wird als „Binding" bezeichnet.
Hinweis:
Die Impulsausgabe an die Servoausgabe bleibt während des Binding-Vorgangs ausgeschaltet. Dies bedeutet, die Servos bewegen sich nicht und sind weich, bei modernen E-Motor-Reglern bleibt der Motor wegen fehlendem Impuls AUS. Trotzdem das Modell sichern und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten!
Der Binding-Prozess ist in den folgenden Fälle notwendig:
Erstmalige Inbetriebnahme des Empfängers ( 8.3.1)
Nach einem Empfänger-RESET (→ 8.6).
Nach dem am Sender die Einstellung bzgl. "Fast Response" geändert wurde. Hinweise hierzu entnahmen Sieitte der Bedienungsanleitung Ihres M-LINK Senders bzw. M-LINK HF-Moduls.
Nachdem am Sender die Einstellung hinsichtlich des übertragenen Frequenzbereichs geändert wurde. Hinweise hierzu entnahmen Sie der Bedienungsanleitung Ihres Senders bzw. M-LINK HF-Modus ("Frankreich-Mode").
- Wenn der Empfänger mit einem anderen M-LINK Sender betrieben werden soll.
8.3.1 Ablauf der Binding-Prozedur
-
Zum Binding mussen Sender und Empfänger in den Binding-Mode gebracht werden:
-
Bringen Sie den Sender und die Empfängeranten in unmittelbare Nähe zueinander.
- Schalten Sie den Sender im Binding-Modus EIN (siehe Bedienungsanleitung Ihres M-LINK Senders bzw. M-LINK HF-Moduls).
Schalten Sie den Empfänger RX-7/9-DR M-LINK im Binding-Modus EIN: -
SET-Taste auf der Oberseite des Empfängers ( 8.2) mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes drucken und gedrückt halten.
-
Empfänger EIN schalten bzw. Akku anstecken:
Die Binding-Prozedur lauft, die LED am Empfänger blinkt mit hoher Blinkfrequency (LED Code 2 8.1). - Jetzt die SET-Taste loslassen.
Hinweis: bei der ersten Inbetriebnahme des Empfängers oder nach einem RESET startet der Bindingvorgang automatisch, auch wenn die SET-Taste nicht gedrückt wird.
- Nachdem Sender und Empfänger gebunden sind, gehen beide automatisch in den Normalbetrieb ( 8.4) über:
Die LED am Empfänger blinkt langsam (LED Code 3 8.1).
Hinweis: die Binding-Prozedur nauert in der Regel nur weniger Sekunden.
8.3.2 Fehlersuche und Fehlerbehebung beim Binding
Fehler:
Die LED des Empfängers blinkt beim Binding-Vorgang auch nach einigen Sekunden noch mit hoher Frenz.
Ursache:
Es wird kein ausreichend starkes M-LINK Signal gefunden.
Fehlerbehebung:
- Verringern Sie den Abstand Ihres Senders zu den Empfängerantennen.
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Sender im Binding-Modus eingeschaltet ist.
- Wiederholen Sie den Binding-Vorgang erneut.
8.4 EIN und AUS schalten des Empfängers im Normalbetrieb
8.4.1 Reihenfolge beim EIN und AUS schalten
Gehen Sie zum EIN schalten der M-LINK R/C-Anlage wie folgt vor:
- Schalten Sie den Sender EIN.
- Schalten Sie den Empfänger EIN.
Die LED am Empfänger blinkt langsam und gleichmäßig (LED Code 3 → 8.1):
Es wird ein M-LINK Signal empfangen, das R/C-System ist betriebsbereit.
Gehen Sie zum AUS schalten der M-LINK R/C-Anlage wie folgt vor:
- Schalten Sie den Empfänger AUS.
- Schalten Sie erst jetzt den Sender AUS.
8.4.2 Fehlersuche und Fehlerbehebung beim EIN schalten
Fehler:
Die LED des Empfängers leuchtet nach dem Einschalten dauerhaft (LED Code 1 → 8.1), blinkt aber nicht.
Ursache:
Es wird kein M-LINK Signal empfangen.
Fehlerbehebung:
- Ist der Sender eingeschaltet?
- Sendet der Sender ein M-LINK Signal?
- Sind Sender und Empfänger miteinander gebunden?
- Wurde ein RESET am Empfänger durchgeführt ( 8.2, 8.6) ?
- Wurden Änderungen an der Einstellung „Fast Response" ( 8.3) oder „Frankreich Mode" ( 8.3) vorgenommen?
Fehler:
Die LED des Empfängers bleibt nach Einschalten aus (LED Code 0 → 8.1).
Ursache:
Die Betriebsspannung (Akkuspannung) ist zu niedrig.
Fehlerbehebung:
- Empfängerakku bzw. Fahr- oder Flugakku laden.
8.5 HOLD und FAIL-SAFE
Bei keinem Empfang oder gestörten Daten werden die letzten gültigen Daten an die Servos weitergegeben und damit der Signalverlust überbrückt (HOLD).
Die FAIL-SAFE-Einstellung bewirkt, dass im Störfall die Servos, ... nach Ablauf der HOLD-Zeit in eine zuvor gesetzte Stellung laufen. FAIL-SAFE wird beendet, sobald wieder fehlerfrei Signale empfangen werden.
Die Werkseinstellung für die HOLD-Zeit beträgt 0,75 Sekunden.
These Zeit kann mit der MULTImate ( 11.) oder der PC-Anwendung RX DataManager ( 11.) an individuelle Bedürfnisse angepasst werden.
FAIL-SAFE ist im Lieferzustand bzw. nach einem RESET AUS geschalte. FAIL-SAFE wird mit der SET-Taste am Empfänger oder alternatively bei einigen Sendern „per Funk" aktiviert.
Soll FAIL-SAFE wieder deaktiviert werden, muss der Empfänger auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden (RESET 8.6). Nach einem RESET muss der Binding-Vorgang ( 8.3) erneut durchgefuhrt werden!
Hinweis: FAIL-SAFE immer aktivieren!
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, immer FAIL-SAFE zu aktivieren und darauf zu achten, dass die eingestellen FAIL-SAFE-Stellungen zu einem möglichst unkritischen Zustand des Modells führen (z.B. Motor in Leerlauf / E-Motor AUS, Ruder neutral, Landeklappen ausfahren, Schleppkupplung öffnen, ...).
FAIL-SAFE-Stellungen setzen:
- Die LED am Empfänger darkeine Fehler anzeigen (LED Code 3 8.1
Falls noch: Empfänger AUS und wieder EIN schalten. - Bringen Sie alle Servos (und den Motorregler) mit ihrer Sender in die gewünschte Position. Drücken Sie die SET-Taste kurz (0,5 bis 1 Sekunde). Die FAIL-SAFE-Positionen für alle Servokanäle werden gespeichert, die LED blinkt das Quittierungssignal (LED Code 5 8.1 ).
FAIL-SAFE-Stellungen testen:
Bringen Sie die Steuerknuppel in eine andere als die FAIL-SAFE-Stellung und schalten anschließend den Sender AUS. Die Servos müssen nach der HOLD-Zeit (Werkseinstellung = 0,75 Sekunden) in die zuvor eingestelltten FAIL-SAFE-Stillungen gehen.
Die FAIL-SAFE-Stellungen müssen immer kontrolliert und ggfs.actualisiert werden, wenn z.B. der Empfänger in ein neuen Modell eingesetzt wird.
Prüfung der FAIL-SAFE-Funktion:
Den Empfänger nur zum Prufen der FAIL-SAFE-Funktion bei ausgeschaltetem Sender betreiben. Achtung: Motor kann bei falscher FAIL-SAFE-Position ggfs. anlaufen, Verletzungsgefahr! Nach 16 Sekunden in FAIL-SAFE werden die Servos nicht mehr angesteuert (Defaultinstellung, diese Zeit kann mit der MULTI- mate oder dem RX DataManager verändert werden ( 11.) Analoge Servos und eine Digitalservos (siehe Anleitungen) werden dann ,weich", damit ggf. ein Blockieren der Servos verhindert wird. Moderne Motorregler schalten ab. Einige Digitalservos bleiben aber ,hart" und halten die letzte Position.
Mit der MULTImate oder dem RX DataManager kann die FAILSAFE-Funktion Servo fur Servo aktiviert oder deaktiviert werden. Beispiel: nur Gas auf Leerlauf / AUS, alle anderen Servos = HOLD.
8.6 RESET auf Werkseinstellungen
Die Einstellungen des Empfängers können auf den Lieferzustand (Default-Werte) zurückgesetzt werden. Alle von Ohnen vorgenommen Einstellungen (z.B. Binding-Information, FAILSAFE-Stellungen, ...) gehen darauf verloren.
Drücken Sie die SET-Taste für mindestens 10 Sekunden (zur Hilfestellung besteht die LED mit dem Drücken der Taste aus, nach 2 Sekunden wieder an und nach 10 Sekunden wieder aus).
Nach erfoltem RESET blinkt die LED das Quittierungssignal (LED Code 5 8.1 ) und der Empfänger gehen in den Binding-Modus.
Hinweis: befindet sich der Empfänger im Binding-Modus (LED blinkt mit hoher Freqenz), ist kein RESET möglich.
8.7 Übersicht über die Werkseinstellungen und anderebare Einstellwerte
| Parameter | Werkseinstellung | Einstel änderbar über MULTImate*und RX DataManager* |
| Unterspannung (Fehlerzähler) | 4,5 V Ja | |
| HOLD-Dauer 0,75 Sekunden Ja | ||
| FAIL-SAFE-Dauer 16 Sekunden Ja | ||
| FAIL-SAFE Aus | Kanalweise | aktivierbar |
| Vergabe eines Empfängernamens | Interne ID Bis zu 12 Zeichen | |
| Adresse für die Empfängerakku- Spannung | 0 | Ja |
| Adresse für die Verbindungsqualität | 1 | Ja |
*Siehe hierzu auch Kapitel (→ 11.).
8.8 Fehlerzahler
Der Empfänger besitzt 2 Fehlerzahler: für Unterspannungs- und Signal-Fehler.
Die Summe der Sekunden, in denen Fehler festgestellt wurden, wird über die LED des Empfängers angezeigt.
Werden Fehler angezeigt, können sie nach der Landung mit der SET-Taste ( 8.2) gespeichert und später ausgegeben werden ( 11) .
1. Betriebsspannungs-Fehler
Beispiele: leerer oder defekter Akku, unzureichender Kabel-querschnitt, etc.
Gezahlt werden Spannungseinbrüche unter die Schwelle von 4,5 V (kann mit MULTImate oder dem RX DataManager geändert werden 11.).
2. Signal-Fehler
Gezahlt werden Störungen des M-LINK-Telegramms. Beispisseweise können die Probleme in der Stromversorgung, der Defekt einer Antenne, etc. sein.
Signal-Fehler werden bei nahezu jedem Flug registriert. Sie werden in der Regel während des Betriebs nicht bemerkt, jedoch durch den sehr sensitiven Störungszahler registriert.
Nach einigen Flügen und regelmäßiger Auswertung des Fehlerzährs haben Sie genug Erfahrung, damit der Fehlerzahler(Innen helfen kann,Veränderungen früherzeitig zu erkennen und Hinweise auf mögliche Störungsursachen zu finden.
Längere Spannungseinbrüche unter 3,5 V bewirken einen Neustart des Empfängers. Dadurch gehen die Werte der beiden Fehlerzahler verloren.
Wird die SET-Taste zum Zwecke der Fehlerspeicherung gedruckt, bleiben die gespeicherten Fehler so lange erhalten, bis Sie das nachste Mal Fehler abspeichem.
9. TELEMETRIE-/ RÜCKKANALFÄHIGKEIT
Die telemetriefähigen 2,4 GHz Empfänger RX-7-DR M-LINK und RX-9-DR M-LINK bieten die Möglichkeit, Daten aus dem Modell zurück zum Sender zu übertragen.
Beim Einsatz dieser Empfängertypeen werden die telemetrischen Werte „Empfängerakku-Spannung" und „Verbindungsqualität" direkt und ohne Anschluss weiterer externer Sensoren übermittelt.
Darüber hinaus konnen am Empfänger über den Steckplatz SENSOR bis zu 16 externe M-LINK Sensoren angeschlossen und damit die verschiedene Telemetriiedaten übertragen werden.
Hinweis:
Abhängig vom eingesetzten M-LINK Sender- bzw. HF-Modultyp unterscheiden sich die Möglichkeit zur optischen und / oder akustischen Darstellung der Telemetriiedaten!
Beispiele für externe M-LINK Sensoren sind:
Spannungs-Sensor (# 85400).
- Temperatur-Sensor (# 85402).
Stromsensor:
Mit 100 A (# 85401) oder mit 35 / 60 A (# 85403).
Drehzahl-Sensor:
Optisch (# 85414) oder magnetisch (# 85415).
Vario/Höhe-Sensor (#85416).
Nahere Informationen zu Anschluss und Betrieb der verschiedenen Sensortypen sowie deren Features (Messbereich, Adressierung, Einstellung einer Warnschwelle, Anzeigemäßigkeit von Minimal-, Mittel- oder Maximalwerten, ggfs. Aktivierung eines zweiten Messkanals, ...) entnehmer Sieitte den Anleitungen zu der Sensoren bzw. zur MULTImate.
10. ZWEI-EMPFANGER-BETRIEB
Bei den MULTIPLEX M-LINK Empfängern RX-7/9-DR M-LINK handelt es sich um sogenannte „Dual-Receiver" (^ ) : in jedem Empfängergehause sind zwei vollständige, parallel arbeitende Empfangszweige integriert (一 ) Empfänger-Diversity". Darüber hinaus konnen Sie mit Hilfe des Diversity-Kabels (# 8 5070) zwei Empfänger miteinander verbinden. In thisem Fall arbeiten dann insgesamt vier Empfangszweige parallel:
Alle vier in den beiden Empfängergehäussen eingebauten Empfangszweige empfangen und werten die Signale aus ("4-fach Diversity"). Wir sprechen bei dieser Art des Diversity nachfolgend vom „Zwei-Empfänger-Betrieb".
Mit diversen MULTIPLEX M-LINK Empfängertypen ab RX-7-DR MLINK ist der Zwei-Empfänger-Betrieb möglich. Sie können auch unterschiedliche M-LINK Empfängertypen miteinander verbinden, solange diese Zwei-Empfänger-Betriebsfähig sind (z.B. 1x RX-16-DR pro M-LINK und 1x RX-7-DR M-LINK).
Durch die unterschiedliche Ausrichtung der insgesamt vier Empfängerantennen wird sich die Empfangsleistung nochmals verbessern, da eine Minimierung der Antennen-Richtwirkung erreicht wird. Das heißt, in jeder Modell-Lage ergibt sich eine
gute „Sichte“ einer Empfängerantenne zum Sender. Im Zwei-Empfänger-Betrieb konnen so weitere Sicherheitsreserven aktiviert werden. Zwei-Empfänger-Betrieb ist insbesondere bei Großmodellen zu empfehlen.
11. MULTIMATE UND PC-PROGRAMM RX DATAMANAGER
Alle MULTIPLEX M-LINK Empfänger arbeiten mit modernen Mikrocontrollern (FLASH-Technologie). Bei den meisten M-LINK Empfängertypen (siehe jeweilige Bedienungsanleitung des Empfängers) ist es darüber hinaus möglich, die Empfänger an die MULTImate (# 8 2094) bzw. mit Hilfe eines PC-Verbindungskabels (# 8 5149) an einen PC / Notebook mit dem PC-Programm RX DataManager anzuschreiben.
Auf der MULTIPLEX- Homepage (www.multiplex-rc.de) gibt es das PC-Programm RX DataManager kostenlos zum Download. Mit diesen Programm bzw. der MULTImate eröffnen sich folgende Möglichkeit:
- Erweiterte Empfängeroptionen nutzbar wie HOLD- und FAIL-SAFE-Zeit frei einstellbar, FAIL-SAFE kanalweise einzeln aktivier- und einstellbar, ...
- Fehlerzahler / -Speicher auslesen Fehleranzahl bzgl. Signal-Fehler und Betriebsspannings-Fehler kann getrennt ausgegeben werden.
- Freie Vergabe der Sensoradresse (0 - 15) für die Empfängerakku-Spannung und für die Verbindungsqualität.
- Vergabe eines Empfangernamens (max. 12 Zeichen).
Darüber hinaus erlaubt der RX DataManager.
Firmwareupdate.
12. EINBAUHINWEISE
- Schützen Sie ihren Empfänger, besonders in Modellen mit Verbrennungsmotoren, gegen Vibrationen (z.B. in Schaumstoff locker einpacken).
- Empfänger mindestens 150~mm entfern't von Elektromotoren, Verbrennungsmotor-Zündungen und anderen elektronischen Komponenten wie z.B. Reglern für Elektromotoren sowie Antriebsakkus platzieren. Die Antennen nicht an diesen Komponenten vorbeiführen.
- Empfänger im Modell so einbauen, dass die beiden Antennen möglichstweitweg vonleitendemMaterialentferntundim Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet sind.Beide Antennenenden möglichstweitvoneinander entfternt platzieren.
- Bei Rümpfen aus leitfähigem Material (z.B. Kohlefaser) müssen die Antennen so installiert werden, dass sich der aktive Teil der Antenne (die letzten ca. 30 mm) außerhalb des Modells befindet.
- Antennen nicht im Inneren oder auf Modellteilen verlegen, die mit leitendem Material (Metalfolien, Kohlefaser, metallhaltige Lacke, ...) beschichtet oder verstärkt sind (Abschirmung!).
- Antennen bzw. Zuleitungen nicht kürzen oder verlangern; Antennen niemals selbst austauschen!
- Antennen nicht parallel zu Servokabeln, stromfuhrenden Kabeln oder elektrisch leitenden Teilen (z.B. Gestangen) verlegen.
- Einbauanordnung beachten (→ 18., Skizzen A - D)!
- Stromfuhrende Kabel, wie z.B. von Regler, Motor und Antriebsakku so kurz wie möglich halten.
- PeakFilter (# 85180) bei Einsatz von (Dioden-)Akkuweichen verwenden.
Die Empfangsqualität lasst sich durch Montage eines speziellen Ringkerns (# 8 5146) bzw. Entstörfilterkabels (# 8 5057) in der Motorreglerzuleitung optimieren. Auch die fachgerechte Entstörung von Elektromotoren mit Bürsten (nicht bürstenlose Motoren) ist ratsam (z.B. Entstöratz (# 8 5020) verwenden).
13. REICHWEITENTEST
Die Durchführung von regelmäßigen Reichweitentests ist - auch bei Verwendung eines 2,4 GHz Systems - sehr wichtig, um eine sichere Funktion der Fernsteueranlage zu gewährleisten und um Störungsursachenrechtzeitig zu erkennen. Insbesondere:
- Vor Einsatz neuer oder veränderter Komponenten bzw. deren neuen oder veränderten Anordnung.
- Vor dem Einsatz von Fernsteuerkomponenten, die zuvor an einem Abstruz / Crash oder einer „harten" Landung beteiligigt waren.
- Wenn zuvor Unregelmäßigkeiten beim Betrieb festgestellt wurden.
Wichtig:
- Reichweitentest immer mit Hilfe einer zweiten Person durchfuhren, die das Modell sichert und beobachtet.
- Führen Sie den Reichweitentest möglichst nur dann durch, wenn keine anderen Sender in Betrieb sind.
Durchführung des Reichweitentests:
- Wahlen Sie an Ihr dem Sender die Betriebsart „Reichweitentest" (siehe Bedienungsanleitung des Senders bzw. des HF-Moduls).
Zwischen der Sender- und den Empfängerantennen (bzw. dem Modell) muss während des Reichweitentests Sichtverbindung bestehen.
Sender und Modell während des Reichweitentests ca. 1 Meter über Grund halten.
- Die Reichweite des Empfängertypes RX-7/9-DR M-LINK muss beim Reichweitentest mit reduzierter Sendeleistung 100 Meter betragen. Die Reichweitengrenze ist erreicht, wenn die Servos ruckartig (stufig) zu laufen beginnen.
Sofern in Ihr dem Sender vorhanden, empfehlen wir den automatischen Servotestlauf für eine Steuerfunktion (z.B. Seitenruder) zu aktivieren. Auf diese Weise ist ein gleichmäßiger Servolauf gewährleistet und die Reichweitengrenze wird klarer sightbar.
Wichtig:
Den Reichweitentest im ersten Durchgang ohne Antrieb durchführren. Das Modell bzw in alle Lagen drehen, ggfs. die Verlegung der beiden Antennen optimieren.
Beim zweiten Durchgang, mit laufendem Antrieb und entsprechenden Gasstellungen, daß sich die Reichweite nicht wesentlich verringn. Sonst ist die Ursache für den Störein-
fluss zu beseitigen (Störungen durch Antrieb, Einbauanordnung der Empfangsanlage mit Stromversorgung, Vibrationen, ...).
14. AUSTAUSCH VON ANTENNNEN
Die an den Empfangertypen RX-7/9-DR M-LINK werkseitig montierten Antennenzuleitungen sind für die meisten Anwendungen ausreichend lang bemessen.
Sollte eine langere oder kürzere Antennenzuleitung notwendig werden, erhnen Sie mit dem MULTIPLEX Service oder einer MULTIPLEX Servicestelle Kontakt auf. Diese Stellen bevorraten verschiedene Zuleitungslangen und erstehen Ohnen auf Anfrage kein ein individuelles Angebot zum fachgerechten Umbau Ihres Empfängers.
Achtung: keinesfalls die Antennen in Eigenregie austauschen! Für einen fachgerechten Antennenwechsel sind sowohl Spezialwerkzeug als auch entsprechendes Know-how erforderlich. Ansonsten kann die Empfangsqualität des Empfängers negativ beeinflusst werden!
Achtung: sollte der aktive Teil einer Antenne (die letzten 30~mm ) beschädigt sein, muss die Antenne vom MULTIPLEX Service oder einer MULTIPLEX Servicestelle ausgetauscht werden! Dies gilt auch fur beschädigte Antennenzuleitungen.
15. CE-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Die Bewertung des Gerätes erfolgte nach europäisch harmonisierten Richtlinien.

Sie besitzen dazu ein Produkt, das hinsichtlich der Konstruktion die Schutzbiele der Europäischen Gemeinschaft zum sicheren Betrieb der Geräte erfüllt.
Die ausfuhrliche CE-Konformitäserklarung finden Sie als PDF-Datei im Internet bei www.multiplex-rc.de im Bereich DOWNLOADS unter PRODUKT-INFOS.
16. ENTSORGUNG
Elektrogeräte, die mit der durchgestruchenen Mülltonne gekennzeichnet sind, zur Entsorgung nicht in den Hausmull geben, sondern einem geeigneten Entsorgungssystem zuführn.

In Ländern der EU (Europäische Union) durfen Elektrogeräte nicht durch den Haus- bzw. Restmüll entsorgt werden (WEEE - Waste of Electrical and Electronic Equipment, Richtlinie 2002/96/EG). Sie können Ihr Altgerät bei öffentlichen Sammelstellen ihrer Gemeinde bzw. ihres Wohnortes (z.B. Recyclinghofen) kosten abgeben. Das Gerät wird Dort für Sie fachgerecht und kosten entsorgt.
Mit der Rückgabe Ihr's Altgerätes leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt!
17. GEWÄHRLEISTUNG /
H AFTUNGSAUSSCHLUSS
Die Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG übernimmt keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendener Weise damit zusammenhängen. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG zur Leistung von Schadenersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den Rechnungswert der an dem schadenstiftenden Ereignis unmittelbar beteiligten Warenmenge der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG. Dies gilt nicht, soweit die MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes oder grober Fahrlösigkeit unbeschränkt haftet.
Für unsere Produkte leisten wir entsprechend den derzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen Gewähr. Wenden Sie sich mit Gewährleistungsfallen an den Fachhandler, bei dem Sie das Produkt erworben haben.
Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Fehlfunktionen, die verursacht wurden durch:
- Unsachgemäß Betrieb
- Falsche, nicht oder verspätet, oder nicht von einer autorisierten Stelle durchgeführte Wartung
Falsche Anschlusse -
Verwendung von nicht originem MULTIPLEX-Zubehör
-
Veränderungen / Reparaturen, die nicht von MULTIPLEX oder einer MULTIPLEX Servicestelle ausgeführten wurden
- Versehentliche oder absichtliche Beschädigungen
Defekte, die sich aus der normalen Abnutzung ergeben - Betrieb außerhalb der technischen Spezifikationen oder im Zusammenhang mit Komponenten anderer Hersteller.
18. EINBAUANORDNUNG




*Max. = Maximal mögliche Distanz
EinfachAnleitung