PA4000PTT - Mischpult Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PA4000PTT Monacor
Neue Option für Mikrofon-Priorität ab Seriennummer ...-03
Bei allen Geräten, deren Seriennummer mit „-03“ endet, kann die Priorität der Eingangskanäle CH1–CH3 und der Sirene abgeschaltet werden. Dazu das Gerät von der Stromversorgung trennen und den Gehäusedeckel entfernen. Den Schalter SW1 im hinteren Teil des Geräts in die Position OFF schieben (Zeichnung). Die Signale der Kanäle CH1 – CH3 und der Sirene blenden dann beispielsweise nicht mehr die Signale der Kanäle CH4 – CH5 aus, sondern mischen sich mit diesen.
Die Möglichkeit, den Kanälen CH1–CH3 mit dem jeweiligen Schalter MIC PRIORITY individuell eine höhere Priorität (3. Prioritätsstufe) zuzuweisen, bleibt davon unberührt.
ELA-Mischverstärker für 5 Zonen PA Mixing Amplifier for 5 Zones

Bestell-Nr. • Order No. 0170780
PA-1240
Bestell-Nr. • Order No. 0170790

Bestell-Nr. • Order No. 0232440

Bestell-Nr. • Order No. 0236000

Bestell-Nr. • Order No. 0230980
CE
BEDIENUNGSANLEITUNG
INSTRUCTION MANUAL
MODE D'EMPLOI
ISTRUZIONI PER L'USO
GEBRUIKSAANWIJZING
ELA-Mischverstärker für 5 Zonen
Diese Anleitung richtet sich an Installateure für Beschallungsanlagen (Kapitel 1 – 10) und an Bediener ohne besondere Fachkenntnisse (Kapitel 1 – 3, 8). Bitte lesen Sie die Anleitung vor dem Betrieb gründlich durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf.
Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschriebenen Bedienelemente und Anschlüsse.
Inhalt
1 Übersicht 4
1.1 Verstärker Frontseite 4
1.2 Verstärker Rückseite. 4
1.3 Tischmikrofon PA-4000PTT (Zubehör) ..... 5
1.4 Tischmikrofon PA-4300PTT (Zubehör) ..... 5
1.5 Kommandomikrofon PA-1120RC (Zubehör) . . 5
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch . . . 5
3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör . . . . 6
4 Aufstellen des Verstärkers. 6
4.1 Rackeinbau 6
5 Gongklang und Priorität des Einschubmoduls einstellen .....6
6 Anschlüsse herstellen 6
6.1 Lautsprecher 6
6.2 Mikrofone 6
6.3 Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT. . 6
6.4 Kommandomikrofon PA-1120RC. . . . . . . 6
6.4.1 Einbau des Anschlussmoduls ..... 6
6.4.2 Mikrofonanschluss und Grundeinstellung. . . 7
6.5 Geräte mit Line-Pegel / Tonaufnahmegerät . . . 7
6.6 Equalizer oder anderes Gerät einschleifen . . . 7
6.7 Zusätzlicher Verstärker ..... 7
6.8 Telefon- oder Nachtklingel 7
6.9 Pflichtempfangsrelais .....7
6.10 Schalter für (automatische) Durchsagen in allen Zonen 7
6.11 Telefonzentrale. 7
6.12 Ferngesteuertes Ein- und Ausschalten . . . . .7
6.13 Strom- und Notstromversorgung .....8
7 Priorität der Eingangssignale festlegen. . 8
8 Bedienung 8
8.1 Lautstärke einstellen 8
8.2 Beschallungszonen aktivieren ..... 8
8.3 Gong 8
8.4 Alarmsirene 8
8.5 Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT. . 8
8.6 Kommandomikrofon PA-1120RC. . . . . . . 8
9 Schutzschaltung 9
10 Technische Daten. 9
Lage- und Anschlussplan 48
Blockschaltbild 49
1 Übersicht
1.1 Verstärker Frontseite
1 Blende für den Einschubschacht; hier kann ein Einschub von MONACOR eingesetzt werden, z. B. Tuner, CD-Spieler, Digital-Message-Speicher
2 Höhenregler TREBLE für ein im Schacht (1) eingesetztes Gerät
3 Tiefenregler BASS für ein im Schacht (1) eingesetztes Gerät
4 Tasten mit Kontroll-LED zum Einschalten der einzelnen Beschallungszonen Z 1 bis Z5
5 Zonenabschwächer für eine unterschiedliche Lautstärkeeinstellung der einzelnen Zonen
6 Taste ALL CALL mit Kontroll-LED zum Einschalten aller Zonen gleichzeitig und Erhöhung der Lautstärke jeweils auf Maximum [unabhängig von den Tasten (4) und den Zonenabschwächern (5)]; die maximale Lautstärke wird nur durch den Regler MASTER (21) begrenzt
7 Pegelanzeige für die Endstufe [unabhängig von den Zonenabschwächern (5)]; bei Übersteuerung leuchtet die rote Anzeige CLIP
8 Pegelregler für die Eingänge CH 1 bis CH 3 (39) Mit dem Regler CH 1 wird auch der Pegel für ein über die Buchse (43) oder (44) angeschlossenes Mikrofon eingestellt und mit dem Regler CH 2 der Pegel für Kommandomikrofone des Typs PA-1120RC (angeschlossen über ein separates Modul); die Priorität dieser Eingänge lässt sich mit den DIP-Schaltern (45) einstellen
9 Bass- und Höhenregler für die Eingänge CH 1 bis CH 3 (39)
10 Pegelregler für die Line-Eingänge CH 4 und CH 5 (38)
11 Bass- und Höhenregler für die Eingänge CH 4 und CH 5
12 Gongtaste; der Gong hat 2. Priorität (Zum Umschalten zwischen 2-Ton- und 4-Ton-Gong siehe Kapitel 5)
13 Lautstärkeregler für den Gong
14 Taste TEL; ist die Taste gedrückt, kann z. B. eine Telefon- oder Nachtklingel über alle Lautsprecher gehört werden [Anschluss über die Klemmen NIGHT RINGER (29)]; die Klingel hat niedrigste Priorität
15 Lautstärkeregler für ein über die Klemmen PAGING IN (32) eingespeistes Telefonsignal; dieses Signal hat 3. Priorität
16 Lautstärkeregler für die Telefon- oder Nacht-klingel (siehe auch Position 14 und 29)
17 Taste für einen an- und abschwellenden Sirenenton; die Sirene hat 4. Priorität
18 Lautstärkeregler für die Sirene
19 Taste für einen gleichmäßigen Sirenenton
20 Überhitzungsanzeige TEMP; leuchtet, wenn die Kühlkörpertemperatur 100°C erreicht. Alle Lautsprecherausgänge werden dann stummgeschaltet. Zusätzlich leuchtet die rote Anzeige PROT (22).
21 Regler MASTER für die Gesamtlautstärke
22 Anzeige PROT; leuchtet bei aktivierter Schutzschaltung:
-
ca. 1 Sekunde lang nach dem Einschalten (Einschaltverzögerung)
-
ca. 1 Sekunde lang nach dem Ausschalten
-
wenn der Verstärker überlastet ist
-
wenn der Verstärker überhitzt ist
23 Betriebsanzeigen:
DC leuchtet, wenn der Verstärker bei Netzausfall mit einer 24-V-Notversorgungsspannung arbeitet
AC leuchtet, wenn der Verstärker mit der Netzspannung arbeitet
24 Ein-/Ausschalter POWER
25 Anzeige STAND BY; leuchtet bei ausgeschaltetem Verstärker
1.2 Verstärker Rückseite
26 Lautsprecheranschlüsse für 100-V-Lautsprecher
Achtung! Jeder der fünf Zonenausgänge kann durch die Lautsprecher mit maximal 100W Sinus belastet werden. Jedoch darf dabei die zulässige Gesamtbelastung auf keinen Fall überschritten werden:
PA-1120 120W Sinus
PA-1240 240W Sinus
27 Buchse für das beiliegende Netzkabel zum Anschluss an 230V/50Hz
28 4-Ω-Lautsprecherausgang für eine Lautsprechergruppe mit einer Gesamtimpedanz von mindestens 4Ω
Achtung! Diesen Ausgang nur verwenden, wenn die 100-V-Ausgänge (26) nicht benutzt werden. Anderenfalls kann der Verstärker überlastet werden.
29 Eingang für die Klingelspannung (z. B. 8 V/50 Hz) einer Telefon- oder Nachtklingel; die Klingelspannung löst ein Rufzeichen aus, das über die Lautsprecher zu hören ist (siehe auch Position 14 und 16)
30 Schraubanschlüsse für eine Notstromversorgung (= 24V)
31 Schraubanschlüsse für einen externen Schalter zum ferngesteuerten Ein- und Ausschalten [der Schalter POWER (24) darf dann nicht gedrückt sein]
32 Eingang (sym., 250 mV) für ein Telefonsignal, das über die ELA-Anlage zu hören sein soll (siehe auch Position 15)
33 Anschluss für einen separaten Schalter; über diesen lässt sich bei eingesetztem DigitalMessage-Einschub PA-1120DMT eine gespeicherte Alarmdurchsage abrufen. Gleichzeitig werden alle Beschallungszonen eingeschaltet und auf maximale Lautstärke gestellt [wie mit der Taste ALL CALL (6)]
34 Abdeckblech, wird beim Einbau des Einschubs PA-1120DMT, PA-1140RCD oder PA-1200RDSU durch eine Anschlussplatte ersetzt
35 Eingang AMP IN in Verbindung mit dem Ausgang PRE OUT (36) zum Zwischenschalten z. B. eines Equalizers. Beim Anschluss an diese Buchse wird nur das hier eingespeiste Signal wiedergegeben. Der Endverstärker ist vom Vorverstärker abgetrennt.
36 Ausgang PRE OUT zum Anschluss eines zusätzlichen Verstärkers (Kap. 6.7) oder in Verbindung mit dem Eingang AMP IN (35) zum Zwischenschalten z. B. eines Equalizers; die Ausgangslautstärke ist unabhängig vom Regler MASTER (21)
37 Ausgang REC zum Anschluss eines Aufnahmegerätes; die Ausgangslautstärke ist unabhängig vom Regler MASTER (21)
38 Eingänge CH 4 und CH 5 für Geräte mit Line-Pegel (z. B. CD-Spieler, Kassettenrecorder usw.); die beiden Stereokanäle L und R werden intern zu einem Monosignal gemischt
39 symmetrische Eingänge CH 1 bis CH 3 über XLR-/Klinkenbuchsen(Combo); die Eingangsempfindlichkeit lässt sich mit den Reglern GAIN (41) zwischen Mikrofon- und Line-Pegel einstellen (2,5–250 mV)
40 Schalter PHANTOM POWER zum Einschalten der 17-V-Versorgung für phantomgespeiste Mikrofone; jeweils für die Eingänge CH 1 bis CH 3
Achtung! Wird die 17-V-Versorgung zugeschaltet, darf an der entsprechenden Eingangsbuchse (39) kein Mikrofon mit asymmetrischem Ausgang angeschlossen sein, da dieses beschädigt werden kann.
41 Regler zum Einstellen der Eingangsempfindlichkeit; jeweils für die Eingänge CH 1 bis CH 3 (siehe Position 39)
42 Schraubklemmen zum Anschluss von Pflichtempfangsrelais, siehe Kapitel 5.9
43 Buchse PA-4000PTT zum Anschluss eines ELA-Tischmikrofons des Typs PA-4000PTT
44 Buchse PA-4300PTT zum Anschluss eines ELA-Tischmikrofons des Typs PA-4300PTT
45 DIP-Schalter MIC PRIORITY; in der Position ON wird der entsprechende Eingang (CH 1, CH 2 oder CH 3) von 4. auf 3. Priorität gesetzt
46 Blende; beim Einsatz des Kommandomikrofons PA-1120RC wird hier das Anschlussmodul montiert
1.3 Tischmikrofon PA-4000PTT (Zubehör)
Wichtig! Für den Betrieb des Mikrofons unbedingt das Kapitel 5.3 beachten.
47 DIP-Schalter CHIME; in der Position ON ertönt beim Drücken der Sprechtaste TALK (51) der Gong
48 DIP-Schalter PRIORITY; OFF: das Mikrofon hat 4. Priorität ON: das Mikrofon hat 2. Priorität; beim Drücken der Sprechtaste TALK werden alle Beschallungszonen eingeschaltet sowie auf maximale Lautstärke gestellt [wie mit Taste ALL CALL (6)] und an den Klemmen PRIORITY RELAY OUTPUT (42) stehen 24 V / 0,2 A max. zum Schalten von Pflichtempfangsrelais zur Verfügung (Kap. 6.9)
49 RJ-45-Buchse zum Anschluss an die Buchse PA-4000PTT (43) des Verstärkers
50 Mikrofonkapsel mit Windschutz
51 Sprechtaste TALK; bei gedrückter Taste leuchtet die grüne Anzeige darüber
1.4 Tischmikrofon PA-4300PTT (Zubehör)
Wichtig! Für den Betrieb des Mikrofons unbedingt das Kapitel 5.3 beachten.
52 DIP-Schalter CHIME;
in der Position ON ertönt beim Drücken der
Sprechtaste TALK (58) der Gong
53 DIP-Schalter PRIORITY;
OFF: das Mikrofon hat 4. Priorität
ON: das Mikrofon hat 2. Priorität; beim Drücken der Sprechtaste TALK werden alle Beschallungszonen eingeschaltet sowie auf maximale Lautstärke
gestellt [wie mit Taste ALL CALL (6)] und an den Klemmen PRIORITY RELAY OUTPUT (42) stehen 24 V / 0,2 A max. zum Schalten von Pflichtempfangsrelais zur Verfügung (Kap. 6.9)
54 Schalter MASTER / SLAVE zum Festlegen der Priorität beim Anschluss weiterer Mikrofone PA-4300PTT
SLAVE andere auf MASTER geschaltete Mikrofone haben Vorrang
MASTER das Mikrofon hat Vorrang vor Mikrofonen, die auf SLAVE geschaltet sind
55 RJ-45-Buchse OUTPUT zum Anschluss an die Buchse PA-4300PTT (44) des Verstärkers
56 RJ-45-Buchse LINK zum Anschluss eines weiteren Mikrofons PA-4300PTT (max. 3 miteinander verbundene Mikrofone können an den Verstärker angeschlossen werden)
57 Mikrofonkapsel mit Windschutz
58 Sprechtaste TALK; bei gedrückter Taste leuchtet die grüne Anzeige TALK darüber Die rote Anzeige BUSY leuchtet, wenn von einem anderen PA-4300PTT gesprochen wird, dessen Schalter MASTER / SLAVE in der Position MASTER steht.
1.5 Kommandomikrofon PA-1120RC (Zubehör)
Für den Betrieb des PA-1120RC muss das dem Mikrofon beiliegende Anschlussmodul eingebaut werden (siehe Kapitel 6.4.).
59 Schalter DIGITAL MESSAGE; in der Position ON lassen sich gespeicherte Durchsagen abrufen*
60 Schalter TALK zum Festlegen der Priorität beim Anschluss weiterer Mikrofone PA-1120RC
SLAVE andere auf PRIORITY geschaltete Mikrofone haben Vorrang
PRIORITY das Mikrofon hat Vorrang vor Mikrofonen, die auf SLAVE geschaltet sind
61 Buchse LINK zum Anschluss weiterer Kom-
mandomikrofone des Typs PA-1120RC
62 Buchse OUTPUT zur Verbindung mit der Buchse INPUT des dem Mikrofon beiliegenden Anschlussmoduls
63 Eingangsbuchsen AUX IN für ein zusätzliches Audiosignal mit Line-Pegel
64 Ausgangspegelregler für das Mikrofonsignal und das Signal von den Buchsen AUX IN (63)
65 Mikrofonkapsel mit Windschutz
66 Kontrollanzeigen
POWER Betriebsanzeige (Verstärker eingeschaltet)
SEND leuchtet, wenn eine eigene Durchsage herausgeht oder eine gespeicherte Durchsage* abgerufen wird
BUSY leuchtet bei eigenen Durchsagen und bei Durchsagen über andere angeschlossene Mikrofone PA-1120RC
67 Sprechtaste TALK
68 Drehschalter zur Anwahl einer gespeicherten Durchsage*
69 Tasten Z 1 – Z 5 mit Kontroll-LEDs zum Einschalten der Zonen, in denen die Durchsage zu hören sein soll
70 Taste ALL CALL mit Kontroll-LED zum Einschalten aller Zonen gleichzeitig [wie die Taste (6)]
71 Taste REPEAT/STOP zur mehrfachen Wiedergabe einer gespeicherten Durchsage*; ein zweiter Tastendruck beendet die Durchsage
72 Taste START / STOP zur Wiedergabe einer gespeicherten Durchsage*; ein zweiter Tastendruck beendet die Durchsage
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch
Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und trägt deshalb das €Zeichen.
WARNING Das Gerät wird mit lebensgefährlicher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor und stecken Sie nichts durch die Lüftungsöffnungen! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Im Betrieb liegt an den Lautsprecheranschlüssen (26) berührungsgefährliche Spannung bis 100 V an. Alle Anschlüsse nur bei ausgeschalteter ELA-Anlage vornehmen bzw. verändern.
- Im ausgeschalteten Zustand ist der Verstärker nicht komplett von der Netzspannung getrennt. Er verbraucht auch dann einen geringen Strom.
- Das Gerät ist nur zur Verwendung in Innenräumen geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser, hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich 0–40°C).
- Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
- Die im Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie die Lüftungsöffnungen nicht ab.
-
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose:
-
wenn sichtbare Schäden am Gerät oder am Netzkabel vorhanden sind,
- wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,
-
wenn Funktionsstörungen auftreten. Lassen Sie das Gerät in jedem Fall in einer Fachwerkstatt reparieren.
-
Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an.
- Verwenden Sie zum Reinigen nur ein trockenes, weiches Tuch, niemals Wasser oder Chemikalien.
- Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Garantie für das Gerät und keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden übernommen werden.

Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör
Dieser Verstärker ist speziell für den Einsatz in 100-V-ELA-Anlagen konzipiert. Es stehen 100-V-Ausgänge für bis zu fünf Beschallungszonen zur Verfügung, deren Lautstärke sich individuell einstellen lässt. Über drei Eingänge mit unterschiedlich einstellbarer Priorität können Mikrofone oder Geräte mit Line-Pegel angeschlossen werden. Zwei weitere Line-Eingänge mit niedrigster Priorität ergänzen die Anschlussmöglichkeiten.
| Zubehör | |
| Einschubmodule für den Erweiterungsschacht (1) | |
| PA-1120DMT | Digital-Message-Speicher mit Schaltuhr |
| PA-1140RCD | Radio/CD-Spieler |
| PA-1200RDSU | AM/FM-Radiomit Audiospieler |
| ELA-Tischmikrofone speziell für diesen Verstärker | |
| PA-4000PTT(Abb. 3) | Ein Tischmikrofon lässt sich an die Buchse PA-4000PTT (43) anschließen. |
| PA-4300PTT(Abb. 4) | Ein Tischmikrofon lässt sich an die Buchse PA-4300PTT (44) anschließen. Insgesamt können drei PA-4300PTT mit dem Verstärker betrieben werden. |
| PA-1120RC(Abb. 5) | Es lassen sich drei Kommandomikrofone anschließen; dem Mikrofon liegt ein Anschlussmodul bei, das in den Verstärker eingesetzt wird. |
4 Aufstellen des Verstärkers
Der Verstärker ist für den Einschub in ein Rack (482 mm / 19") vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert durch alle Lüftungsöffnungen strömen können, damit eine ausreichende Kühlung der Endstufe gewährleistet ist.
4.1 Rackeinbau
Für die Rackmontage werden 3 HE (3 Höheneinheiten = 133 mm) benötigt. Damit das Rack nicht kopflastig wird, muss der Verstärker im unteren Bereich des Racks eingeschoben werden. Für eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht aus. Zusätzlich müssen Seitenschienen oder eine Bodenplatte das Gerät halten.
Die vom Verstärker seitlich ausgeblasene, erhitzte Luft muss ungehindert aus dem Rack strömen können. Anderenfalls kommt es im Rack zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der Verstärker, sondern auch weitere Geräte beschädigt werden können. Bei unzureichendem Wärmeabfluss in das Rack über dem Verstärker eine Lüftereinheit einsetzen (z. B. DPVEN-04).
5 Gongklang und Priorität des Einschubmoduls einstellen
Vor dem Einbau eines Einschubs in den Schacht (1) die beiden Steckbrücken MS 1 (Gongklang) und MS 2 (Priorität des Einschubs) einstellen, siehe Lageplan Seite 48. Diese sind bei einem eingebauten Einschub nicht mehr zugänglich.
1) Den Verstärker vom Netz und von der Notstromv ersorgung trennen.
2) Die Blende (1) für den Einschub abschrauben.
3) Den Gongklang mit der Brücke MS 1 einstellen:
Position „4 Tone“: 4-Ton-Gong
Position „2 Tone“: 2-Ton-Gong
4) Die Priorität für das Einschubmodul mit der Brücke MS 2 einstellen:
Position „SLAVE“ (Werkseinstellung):
Das Signal vom Einschub hat niedrigste Priorität.
Position „PRI“:
Das Signal vom Einschub hat 2. Priorität. Diese Einstellung muss z. B. gewählt werden, wenn über das Kommandomikrofon PA-1120RC gespeicherte Durchsagen vom Digital-Message-Speicher PA-1120DMT abgerufen werden sollen.
Eine Übersicht aller möglichen Prioritäten wird im Kapitel ☐ „Priorität der Eingangssignale festlegen“ gegeben.
5) Falls kein Einschub eingebaut wird, die Blende (1) wieder festschrauben.
6 Anschlüsse herstellen
Alle Anschlüsse sollten nur durch eine qualifizierte Fachkraft und unbedingt bei ausgeschaltetem Verstärker vorgenommen werden!
6.1 Lautsprecher
Entweder 100-V-Lautsprecher für die fünf Beschallungszonen an die Schraubklemmen SPEAKER ZONES ATT. OUTPUTS (26) anschließen
Achtung! Jeder der fünf Zonenausgänge kann durch die Lautsprecher mit maximal 100 W Sinus belastet werden. Jedoch darf dabei die zulässige Gesamtbelastung auf keinen Fall überschritten werden:
PA-1120 120W Sinus
PA-1240 240W Sinus
oder eine Lautsprechergruppe mit einer Gesamtimpedanz von mindestens 4Ω an die Schraubklemmen LOW IMP 4 Ω (28) anschließen. Die Zonenlautstärkeschalter (5) beeinflussen diesen Ausgang nicht. Auf keinen Fall die 100-V-Ausgänge (26) und den 4-Ω-Ausgang (28) gleichzeitig benutzen, sonst wird der Verstärker überlastet!
Beim Anschluss der Lautsprecher immer auf die richtige Polarität achten, d. h. den Plusanschluss der Lautsprecher jeweils mit der oberen Klemme verbinden. Der Plusanschluss der Lautsprecher-kabel ist immer besonders gekennzeichnet.
6.2 Mikrofone
Drei Mikrofone mit einem XLR- oder 6,3-mm-Klinkenstecker lassen sich an die XLR / Klinken-Kombibuchsen (39) der Eingänge CH 1 – 3 anschließen.
1) Beim Anschluss eines Mikrofons den dazugehörigen Regler GAIN (41) ganz nach rechts in die Position „-50“ drehen.
2) Bei Verwendung eines phantomgespeisten Mikrofons die 17-V-Versorgung mit der entsprechenden Taste PHANTOM POWER (40) einschalten.
Vorsicht! Den Schalter nur bei ausgeschaltetem Verstärker betätigen (Schaltgeräusche). Bei gedrückter Taste darf am zugehörigen Eingang kein Mikrofon mit asymmetrischem Ausgang angeschlossen sein, da dieses beschädigt werden kann.
3) Soll ein Mikrofon Vorrang vor einem anderen Mikrofon erhalten, den zugehörigen DIP-Schalter MIC PRIORITY (45) in die Position ON stellen (siehe auch Kap. 7).
Hinweise:
- Wird das Tischmikrofon PA-4000PTT (Abb. 3) oder PA-4300PTT (Abb. 4) verwendet, darf der Eingang CH 1 nicht benutzt werden, weil dieser mit dem Ein-
gang (43) für das PA-4000PTT und mit dem Eingang (44) für das PA-4300PTT parallelgeschaltet ist.
- Ist ein Kommandomikrofon PA-1120RC angeschlossen, darf der Eingang CH 2 nicht benutzt werden, weil dieser mit dem Eingang für das PA-1120RC (über das zugehörige Anschlussmodul) parallelgeschaltet ist.
6.3 Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT
Die als separates Zubehör lieferbaren Tischmikrofone PA-4000PTT (Abb. 3) und PA-4300PTT (Abb. 4) sind speziell für diesen Verstärker konzipiert.
1) Das Mikrofon PA-4000PTT über seine RJ-45-Buchse PTT REMOTE (49) mit der Buchse PA-4000PTT (43) am Verstärker verbinden oder das Mikrofon PA-4300PTT über seine Buchse OUTPUT (55) mit der Buchse PA-4300PTT (44) des Verstärkers.
2) Von dem Modell PA-4300PTT lassen sich noch zwei weitere Mikrofone anschließen: Die Buchse LINK (56) des ersten Mikrofons mit der Buchse OUTPUT (55) des zweiten Mikrofons verbinden. Das dritte Mikrofon genauso an das zweite Mikrofon anschließen.
3) Die Taste PHANTOM POWER (40) des Eingangs CH 1 drücken und den dazugehörigen Regler GAIN (41) ganz nach rechts in die Position „-50“ drehen.
Hinweise:
- Der Eingang CH 1 darf jetzt nicht für andere Eingangssignale benutzt werden, weil dieser mit den Buchsen für die Tischmikrofone parallelgeschaltet ist.
- Die Gesamtlänge des Mikrofonkabels darf maximal 1000m betragen.
6.4 Kommandomikrofon PA-1120RC
Das als separates Zubehör lieferbare Kommandomikrofon PA-1120RC (Abb. 5) ist speziell für diesen Verstärker konzipiert. Es können bis zu drei Kommandomikrofone angeschlossen werden. Zum Betrieb muss zuerst das dem Mikrofon beiliegende Anschlussmodul in den Verstärker eingesetzt werden. Dieses darf nur durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen!
Hinweis: Bei Verwendung des Kommandomikrofons darf der Eingang CH 2 nicht für andere Eingangssignale benutzt werden, weil dieser mit dem Eingang für das Kommandomikrofon parallelgeschaltet ist.
6.4.1 Einbau des Anschlussmoduls
1) Den Netzstecker aus der Steckdose ziehen. Falls eine Notstromeinheit angeschlossen ist, diese von den Anschlüssen 24V= (30) trennen, damit der Verstärker auf jeden Fall außer Betrieb ist. Den Gehäusedeckel des Verstärkers sowie die Blende (46) auf der Verstärkerrückseite abschrauben.
2) Die 3-polige Leitung AS 903 C des Anschlussmoduls in die Buchse CN 903 C des Verstärkers stecken – siehe Lageplan Seite 48.
3) Das Modul in die durch die Blende (46) freigegebenen Aussparungen einsetzen und festschrauben.
4) Die im Verstärker frei liegende, zweipolige Leitung A mit einer schwarzen und roten Ader vom Anschluss AS801 in die Buchse CN 801 A des Moduls stecken.
5) Die abgeschirmte Leitung AS802 B des Moduls in die Buchse AN 802 B des Verstärkers stecken.
6) Die 6-polige Leitung AS204 D des Moduls in die Buchse CN 901 D des Verstärkers stecken.
7) Ist kein Digital-Message-Einschub PA-1120DMT eingebaut, die lose 10-polige Leitung AS4-1
des Moduls mit Kabelbindern im Verstärker befestigen.
Die Punkte 8) bis 10) nur bei eingebautem Digital-Message-Einschub PA-1120DMT durchführen:
8) Die 10-polige Leitung AS 4-1 des Moduls in die Buchse CN 4-1 des Einschubs stecken.
9) Mit der Brücke MS 802 des Anschlussmoduls festlegen, ob die Durchsage im Speicher M 6 des PA-1120DMT über das Kommandomikrofon abgerufen werden kann (Position ON) oder nicht (Position OFF, Werkseinstellung). Der Speicher M 6 kann z. B. für eine Alarm-durchsage genutzt werden, die nur über die Klemmen MESSAGE FIRST PRIORITY (33) aktiviert werden soll.
10) Im Verstärker die Brücke MS 2 in die Position PRI setzen. Dadurch wird eine Durchsage vom Einschub nicht durch ein Signal des Kommandomikrofons in der Lautstärke abgesenkt.
6.4.2 Mikrofonanschluss und Grundeinstellung
1) Die Buchse OUTPUT (62) des Mikrofons mit der Buchse INPUT des Anschlussmoduls verbinden. Ein kurzes Anschlusskabel liegt dem Mikrofon bei. Die Kabellänge zwischen Verstärker und Mikrofon darf max. 1000 m betragen.
Ein 2. Mikrofon kann über seine Buchse OUTPUT an die Buchse LINK des Moduls oder an die Buchse LINK (61) des 1. Mikrofons angeschlossen werden. Zum Anschluss eines 3. Mikrofons dessen Buchse OUTPUT mit der Buchse LINK des 2. Mikrofons verbinden. Maximal können drei Mikrofone angeschlossen werden. Die Kabellänge zwischen zwei Mikrofonen darf 100 m nicht überschreiten.
2) Beim Einsatz mehrerer Mikrofone des Typs PA-1120RC an dem Mikrofon bzw. an den Mikrofonen, die Vorrang vor den übrigen erhalten sollen, den Schalter TALK (60) in die Position PRIORITY schieben. Bei den übrigen Mikrofonen den Schalter in die Position SLAVE schieben. Dadurch kann eine Durchsage von einem Mikrofon ohne Vorrang durch ein Mikrofon mit Vorrang unterbrochen werden.
3) Um für das Kommandomikrofon bzw. für die Kommandomikrofone 2. Priorität zu erhalten, die Taste am Anschlussmodul drücken (Position PRIORITY). Bei nicht gedrückter Taste (Position SLAVE) ist 4. Priorität eingestellt.
4) Wird der Digital-Message-Einschub PA-1120DMT verwendet, mit dem Schalter DIGITAL MESSAGE (59) wählen, ob über das Kommandomikrofon gespeicherte Durchsagen abgerufen werden können (Schalter-position ON) oder gesperrt sind (Position OFF).
5) Wenn die Eingänge am Verstärker nicht ausreichen, kann über die Buchsen AUX IN (63) ein Line-Signal eingespeist werden (z. B. Hintergrundmusik von einem CD-Spieler). Den Ausgangspegel für das Mikrofonsignal und das Signal von den Buchsen AUX IN mit dem Regler AUDIO OUT (64) einstellen.
6.5 Geräte mit Line-Pegel / Tonaufnahmegerät
Bis zu fünf Geräte mit Line-Pegel (z. B. CD-Spieler, Kassettenrecorder) lassen sich an die Eingänge CH 1 bis CH 3 (39) sowie CH 4 und CH 5 (38) anschließen. Ausnahmen: CH 1 nicht benutzen beim Betrieb des Tischmikrofons PA-4000PTT oder PA-4300PTT und CH 2 nicht benutzen beim Betrieb des Kommandomikrofons PA-1120RC!
Für Hintergrundmusik sollten die Eingänge CH 4 und CH 5 verwendet werden, weil diese niedrigste Priorität haben.
1) Beim Anschluss der Eingänge CH 1 bis CH 3 den dazugehörigen Regler GAIN (41) ganz nach links in die Position „-10“ drehen. Die entsprechende Taste PHANTOM POWER (40) nicht drücken.
Beim Anschluss eines Stereo-Gerätes an einen der Eingänge CH 1 bis CH 3 einen Stereo-Mono-Adapter (z. B. SMC-1 von MONACOR) und ein Adapterkabel (z. B. MCA-300 von MONACOR) verwenden, sonst löschen sich die Signale der Stereomitte gegenseitig aus.
2) Soll von den Eingängen CH 1 bis CH 3 einer Vorrang vor den anderen beiden erhalten, den entsprechenden DIP-Schalter MIC PRIORITY (45) in die Position ON stellen. Die Eingänge CH 1 bis CH 3 haben immer Vorrang vor den Eingängen CH 4 und CH 5 (siehe auch Kapitel 7).
3) Ein Tonaufnahmegerät kann an die Buchsen REC (37) angeschlossen werden. Die Aufnahmelautstärke ist vom Regler MASTER (21) und den Zonenabschwächern (5) unabhängig.
6.6 Equalizer oder anderes Gerät einschleifen
Zur externen Klangbeeinflussung lässt sich z. B. ein Equalizer über die Buchsen AMP IN (35) und PRE OUT (36) einschleifen: Den Eingang des Gerätes an die Buchse PRE OUT anschließen und den Ausgang an die Buchse AMP IN.
Hinweis: Im Verstärker entsteht eine Signalunterbrechung, wenn nur die Buchse AMP IN angeschlossen ist oder das eingeschleifte Gerät nicht eingeschaltet, defekt oder nicht richtig angeschlossen ist. Die Lautsprecher bleiben dann stumm.
6.7 Zusätzlicher Verstärker
Werden mehr Lautsprecher benötigt, als für den Verstärker zulässig sind, ist ein weiterer Verstärker erforderlich. Den Eingang des zusätzlichen Verstärkers mit der Buchse PRE OUT (36) oder REC (37) verbinden. Das Signal für den Zusatzverstärker wird nicht durch den Regler MASTER (21) und durch die Zonenlautstärkeschalter (5) beeinflusst.
6.8 Telefon- oder Nachtklingel
Eine Telefon- oder Nachtklingel kann bei Bedarf über die ELA-Anlage ertönen (z. B. während eines nächtlichen Kontrollrundgangs).
1) Das Signal für die Klingel (z. B. 8 V/ 50 Hz) auf die Klemmen NIGHT RINGER (29) geben.
2) Die Taste TEL (14) drücken.
3) Die Klingel auslösen und mit dem Regler RINGER (16) die Lautstärke des vom Verstärker erzeugten Rufzeichens einstellen.
4) Die Ruffunktion mit der Taste TEL je nach Bedarf ein- oder ausschalten.
Hinweis: Die Klingel hat niedrigste Priorität.
6.9 Pflichtempfangsrelais
Sind zwischen dem Verstärker und den Lautsprechern ELA-Lautstärkeeinsteller mit Pflichtempfangsrelais (z. B. Serie ATT-3..PEU oder ATT-5..PEU von MONACOR) geschaltet, können wichtige Durch sagen auch bei eingestellter Lautstärke „Null“ gehört werden.
1) Dazu ein Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT anschließen (siehe Kap. 6.3).
2) Die Pflichtempfangsrelais nach der Abb. 6 an die Schraubklemmen PRIORITY RELAY OUTPUT (42) anschließen. Der Ausgang ist mit 200 mA belastbar.
3) Am Mikrofon den Schalter PRIORITY (48, 53) in die Position ON (nach unten) stellen.
4) Beim Betätigen der Sprechtaste TALK (51, 58) werden jetzt durch die Relais die Lautsprecher auf maximale Lautstärke geschaltet.

text_image
PA-1120/PA-1240 PRIORITY RELAY OUTPUT 24 V, max 0.2 A ATT... +10 +10 +10 Switch Line Audio Line Speaker PA-4000PTT PA-4300PTT⑥ Pflichtempfangsrelais
6.10 Schalter für (automatische) Durchsagen in allen Zonen
Zur Fernsteuerung der folgenden Funktionen einen Schalter an die Klemmen MESSAGE FIRST PRIORITY (33) anschließen:
- Alle Beschallungszonen werden eingeschaltet und auf maximale Lautstärke gestellt [wie Taste ALL CALL (6)].
- Bei Verwendung des Digital-Message-Einschubs PA-1120DMT wird automatisch die Durchsage des Speichers M 6 abgerufen. Dazu die Brücke MS 2 vor dem Einbau des Einschubs in die Position PRI stellen (siehe Lageplan auf Seite 48). Dadurch erhält die Durchsage des Speichers M 6 erste Priorität.
Anstelle des Schalters kann auch ein Alarmmeldekontakt angeschlossen werden, z. B. für eine automatische Feueralarmdurchsage.
- Soll durch den Schalter bzw. durch den Alarmmeldekontakt der Verstärker auch gleichzeitig eingeschaltet werden, eine Diode vom Typ 1N4004 nach Abb. 7 zwischen die obere Klemme MESSAGE FIRST PRIORITY und die rechte Klemme POWER REMOTE schalten.

text_image
SPAKER ZONES ATT OUTPUTS LOW IN P TR RIGHT PAKING IN KRESIGER FAST PHRITY Z5 Z4 Z3 Z2 Z1 4Ω 1N4004 POWER REMOTE 24V~27A + - +⑦ Automatisches Einschalten des Verstärkers und Aktivieren der Durchsage M6
6.11 Telefonzentrale
Von einer Telefonzentrale lassen sich Durchsagen über die ELA-Anlage wiedergeben.
1) Das Telefonsignal (Line-Pegel) auf die Klemmen PAGING IN (32) geben.
2) Während einer Durchsage mit dem Regler PAGING (15) die Lautstärke einstellen.
Hinweis: Telefondurchsagen haben 3. Priorität.
6.12 Ferngesteuertes Ein- und Ausschalten
Der Verstärker lässt sich über einen separaten Schalter ferngesteuert ein- und ausschalten.
1) Die Schraubanschlüsse POWER REMOTE (31) über eine zweipolige Leitung mit einem einpoligen Ein-/Ausschalter verbinden.
2) Zum ferngesteuerten Ein- und Ausschalten darf der Hauptschalter POWER (24) nicht gedrückt sein.
6.13 Strom- und Notstromversorgung
1) Soll der Verstärker bei einem Netzausfall weiterarbeiten, an die Klemmen 24 V= (30) eine 24-V-Notstromeinheit (z. B. PA-24ESP von MONACOR) anschließen. Bei einer Kabellänge von bis zu 7 m ist ein Kabelquerschnitt von mindestens 4 mm ^2 erforderlich.
2) Zum Schluss das beiliegende Netzkabel zuerst in die Netzbuchse (27) und dann in eine Steckdose (230V/50Hz) stecken.
Hinweis: Auch wenn der Verstärker ausgeschaltet ist, verbraucht er einen geringen Strom. Darum den Netzstecker aus der Steckdose ziehen und ggf. die Notstromeinheit abklemmen, wenn der Verstärker längere Zeit nicht betrieben wird.
7 Priorität der Eingangssignale festlegen
Allen Eingangssignalen ist eine Priorität zugewiesen. Ein Signal mit einer höheren Priorität überdeckt immer ein Signal mit niedriger Priorität, wenn beide Signale gleichzeitig am Verstärker anliegen. (Die Signale mit gleicher Priorität werden gemischt.) Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht und zeigt Änderungsmöglichkeiten.
| Priorität | Signal Bedingung Änderung | ||
| 1 | Durchsage M 6 vom Digital-Mes-sage-Einschub PA-1120DMT | Brücke MS 2 auf PRI | |
| Schalter an (33) geschlos-sen | |||
| 2 | Tischmikrofon PA-4000PTT PA-4300PTT | DIP-Schalter PRIORITY (48, 53) auf ON | Schalter auf OFF = 4. Priorität2 |
| Kommandomikrofon PA-6000RC | Schalter am Anschluss-modul auf PRIORITY | Schalter auf SLAVE = 4. Priorität2 | |
| Gong — — | |||
| 3 | Telefonzentrale an Klemme (32) | — | — |
| 4 | Eingänge CH 1, CH 2 und CH 3 | DIP-Schal-ter(45) auf OFF1 | DIP-Schalter auf ON = 3. Priorität |
| Sirene — — | |||
| 5 | Ergänzungs-einschübe | Brücke MS 2 auf SLAVE1 | Brücke MS 2 auf PRI = 2. Priorität |
| Eingänge 4 und 5 — | — | ||
| Telefon- oder Nachtklingel | — | — | |
- Werkseinstellung
- Das Tischmikrofon PA-4000PTT/ PA-4300PTT belegt den Eingang CH 1 und das Kommandomikrofon PA-1120RC den Eingang CH 2. Über den zugehörigen DIP-Schalter MIC PRIORITY (45) können die Mikrofone auch auf 3. Priorität gestellt werden.
8 Bedienung
Ist der Verstärker ausgeschaltet und liegt die Netz- oder die Notversorgungsspannung an, leuchtet die Anzeige STAND BY (25).
1) Vor dem ersten Einschalten zunächst alle fünf Eingangsregler LEVEL (8 und 10) sowie den Regler MASTER (21) in die Position "0" stellen.
2) Mit dem Schalter POWER (24) den Verstärker einschalten. Die Anzeige STAND BY erlischt und die Anzeige AC (23) leuchtet. Bei einem Netzausfall und anliegender Notstromversorgung leuchtet die Anzeige DC anstelle der Anzeige AC.
8.1 Lautstärke einstellen
1) Zuerst die maximal gewünschte Lautstärke für Durchsagen oberster Priorität einstellen. Dazu vorerst die Taste ALL CALL (6) drücken. Je nach Ausstattung die Durchsage durchführen:
a) Bei vorhandenem Digital-Message-Einschub über einen Schalter an den Klemmen MESSAGE FIRST PRIORITY (33) die Durchsage aus dem Speicher M 6 abrufen. Den Pegelregler LEVEL am Einschub ungefähr in die Position 7 stellen.
b) Bei vorhandenem Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT den zugehörigen Regler LEVEL (8) des Eingangs CH 1 ungefähr in die Position 7 stellen und eine Ansage durchgeben.
c) Bei vorhandenem Kommandomikrofon PA-1120RC den zugehörigen Regler LEVEL (8) des Eingangs CH 2 ungefähr in die Position 7 stellen und eine Ansage durchgeben.
d) Bei Verwendung eines anderen Mikrofons den dazugehörigen Regler LEVEL (8) ungefähr in die Position 7 stellen und eine Ansage durchgeben.
2) Während der Durchsage mit dem Regler MASTER (21) die Lautstärke einstellen. Bei Übersteuerung leuchtet in der Pegelanzeige (7) die rote LED CLIP. Dann die Lautstärke mit dem Regler MASTER reduzieren.
3) Um die Lautstärke für normale Durchsagen einzustellen, die Taste ALL CALL wieder ausrasten. Dafür alle Tasten (4) der einzelnen Beschallungszonen drücken.
4) Eine Ansage wie unter Punkt 1) b oder d beschrieben durchgeben.
Hinweise:
Am PA-4000PTT/ PA-4300PTT den Schalter PRIORITY (48, 53) in die obere Position stellen. Die Ansage nicht über ein PA-1120RC durchgeben, weil dessen Lautstärke unabhängig von den Zonen-lautstärkeschaltern (5) ist.
5) Den Regler MASTER (21) nicht verändern, sondern während der Durchsage mit den entsprechenden Zonenabschwächern (5) für jede Zone getrennt die gewünschte Lautstärke einstellen.
6) Anschließend für die Signale der übrigen Eingänge (z. B. Hintergrundmusik) die Lautstärke mit dem dazugehörigen Regler LEVEL (8 oder 10) einstellen.
7) Für jeden verwendeten Eingang den Klang mit den entsprechenden Reglern BASS und TREBLE (9 und 11) einstellen. Den Klang für ein Einschubmodul im Schacht (1) mit den Reglern PACK (2 und 3) einstellen.
8) Eventuell kann es erforderlich sein, die Lautstärke der Eingangssignale mit den entsprechenden Reglern (8 bzw. 10) noch einmal nachzuregeln.
9) Nicht verwendete Eingänge mit den entsprechenden Reglern auf „0“ stellen.
Hinweis: Bei den Eingängen CH 1 bis CH 3 lässt sich die Eingangsempfindlichkeit mit den Reglern GAIN (41) einstellen. Muss ein Pegelregler (8) sehr weit auf- oder fast zugedreht werden, um das gewünschte Lautstärkeverhältnis zu den anderen Eingängen zu erhalten, die Eingangsempfindlichkeit mit dem zugehörigen Regler GAIN verändern.
8.2 Beschallungszonen aktivieren
1) Mit den Tasten Z 1 – Z 5 (4) die Zonen einschalten, die beschallt werden sollen. Zur Kontrolle leuchten die grünen LEDs der aktivierten Zonen.
2) Für Durchsagen an alle Zonen die Taste ALL CALL (6) drücken. Gleichzeitig wird die Lautstärke der Zonen auf Maximum angehoben [entspricht dem Einstellen aller Zonenabschwächer (5) in die Position 6].
8.3 Gong
Durch Betätigung der Sprechtaste TALK (51, 58, 67) am Mikrofon PA-4000PTT, PA-4300PTT bzw. PA-1120RC ertönt vor einer Durchsage der Gong. Bei Verwendung anderer Mikrofone lässt sich der Gong auch mit der Taste CHIME (12) auslösen. Die Gonglautstärke mit dem Regler LEVEL (13) einstellen.
Mit der Steckbrücke MS 1 kann zwischen einem 2-Ton- und 4-Ton-Gong umgeschaltet werden, siehe Kapitel 5.
8.4 Alarmsirene
Bei einem Alarm lässt sich im Bedienfeld SIREN eine der beiden Sirenen einschalten:
Taste „\~“ (17) für einen an- und abschwellenden Ton
Taste „-“ (19) für einen gleichmäßigen Dauerton Die Lautstärke des Alarmtons mit dem Regler LEVEL (18) einstellen.
8.5 Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT
1) Ist das Mikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT angeschlossen, ist damit der Eingang CH 1 belegt. Weil das Mikrofon zum Betrieb eine Phantomspannung benötigt, die Taste PHANTOM POWER (40) des Eingangs CH 1 drücken.
2) Soll beim Betätigen der Sprechtaste TALK (51, 58) vor einer Durchsage der Gong ertönen, den Schalter CHIME (47, 52) auf der Rückseite des Mikrofons in die Position ON (nach unten) stellen.
3) Den Schalter PRIORITY (48, 53) in die Position ON stellen, wenn:
- das Mikrofon 2. Priorität erhalten soll
- beim Drücken der Sprechtaste TALK alle Beschallungszonen eingeschaltet und auf maximale Lautstärke gestellt werden sollen [wie mit Taste ALL CALL (6)]
- die Pflichtempfangsrelais schalten sollen (siehe Kap. 6.9)
4) Für eine Durchsage die Sprechtaste TALK (51, 58) gedrückt halten und ggf. den Gong abwarten. Die grüne Kontrollanzeige leuchtet bei gedrückter Sprechtaste.
5) Sind zwei oder drei Mikrofone PA-4300PTT angeschlossen, kann für die Mikrofone eine unterschiedliche Priorität mit dem Schalter MASTER / SLAVE (54) festgelegt werden:
SLAVE andere auf MASTER geschaltete Mikrofone haben Vorrang
MASTER das Mikrofon hat Vorrang vor Mikrofonen, die auf SLAVE geschaltet sind Die rote Anzeige BUSY über der Taste TALK leuchtet, wenn von einem anderen PA-4300PTT gesprochen wird, dessen Schalter MASTER/SLAVE in der Position MASTER steht.
8.6 Kommandomikrofon PA-1120RC
1) Zuerst die Beschallungszonen, in denen die Durchsage zu hören sein soll, mit den Tasten SPEAKER ZONES SELECTOR (69) einschalten, sonst ist keine Durchsage möglich. Zum Aktivieren aller Zonen die Taste ALL CALL (70) drücken.
2) Zur Durchsage die Sprechtaste TALK (67) gedrückt halten. Der Verstärker aktiviert die Beschallungszonen entsprechend der Vorwahl unter Punkt 1) unabhängig von den Einstellungen am Verstärker und erhöht die Lautstärke in den Zonen auf Maximum [entspricht dem Einstellen aller Zonenlautstärkeschalter (5) in
die Position 6]. Nach dem Gong die Ansage durchgeben.
3) Bei Einsatz des Digital-Message-Einschubs PA-1120DMT lässt sich eine gespeicherte Durchsage auch über das Kommandomikrofon abrufen, wenn der Schalter DIGITAL MESSAGE (59) in der Position ON steht:
a) Mit dem Wahlschalter MESSAGE BANK (68) die gespeicherte Durchsage auswählen.
b) Mit der Taste START/ STOP (72) die Durchsage starten. Zum Abbrechen der Durchsage die Taste START/ STOP erneut drücken.
c) Mit der Taste REPEAT/ STOP (71) kann eine Durchsage auch mehrere Male durchgegeben werden. Die Anzahl der Wiederholungen und die Zwischenpausen sind am Einschub einzustellen (siehe dessen Bedienungsanleitung). Zum Abbrechen der Durchsage die Taste REPEAT/ STOP erneut betätigen.
Hinweise:
- Die Durchsage des Speichers M 6 kann gesperrt sein (siehe Kap. 6.4.1, Punkt 9). Steht in diesem Fall der Schalter MESSAGE BANK in der Position 6, wird dann die zuvor angewählte Durchsage wiedergegeben.
- Ist am Verstärker mindestens eine Zonentaste (4) gedrückt, ist nach dem Lösen der Sprechtaste TALK die mit dem Schalter MESSAGE BANK gewählte Durchsage zu hören. Um dieses zu verhindern, einen Speicherplatz des Digital-Message-Einschubs freilassen oder löschen und diesen Speicherplatz mit dem Schalter MESSAGE BANK anwählen.
4) Die drei Anzeigen POWER, SEND und BUSY (66) geben folgende Informationen:
POWER leuchtet, wenn der Verstärker eingeschaltet ist
SEND leuchtet, wenn eine Ansage über das Mikrofon durchgegeben oder eine gespeicherte Durchsage abgerufen wird
BUSY leuchtet bei eigenen Durchsagen und bei Durchsagen über andere angeschlossene Mikrofone PA-1120RC
9 Schutzschaltung
Der Verstärker ist mit einer Schutzschaltung gegen Überlastung und Überhitzung ausgestattet. Bei aktivierter Schutzschaltung leuchtet die Anzeige PROT (22) und der Verstärker ist stummgeschaltet:
- ca. 1 Sekunde lang nach dem Einschalten (Einschaltverzögerung)
- ca. 1 Sekunde lang nach dem Ausschalten
- wenn der Verstärker überlastet ist
- wenn der Verstärker überhitzt ist; zusätzlich leuchtet die Anzeige TEMP (20)
Leuchtet die Anzeige PROT während des Betriebs auf oder erlischt sie nicht nach dem Einschalten, den Verstärker ausschalten und die Fehlerursache beheben.
10 Technische Daten
| Modell | PA-1120 | PA-1240 |
| AusgangsleistungNennleistung100-V-Ausgänge*4-Ω-Ausgang*max. Ausgangsleistung | 5 × 100 W, jedoch zusammen nicht mehr als 120 W1 × 120 W170W | 5 × 100 W, jedoch zusammen nicht mehr als 240 W1 × 240 W340W |
| Klirrfaktor | < 1 % | < 1 % |
| EingängeMIC/LINE CH1-CH3LINE CH 4 und CH 5AMP INTEL PAGINGErweiterungseinschub | Eingangsempfindlichkeit, Impedanz; Anschluss2,5-300 mV, 5 kΩ; XLR/6,3-mm-Klinke, sym.300 mV, 15 kΩ; Cinch, asymmetrisch775 mV, 10 kΩ; 6,3-mm-Klinke, asym.250 mV, 5 kΩ; Schraubanschluss, sym.250 mV, 10 kΩ, asym. | |
| Phantomspeisung | 17V für CH1-3, einzeln schaltbar | |
| AusgängeLautsprecher*RECPRE OUT | 5 × 100V, 1 × 4Ω775 mV an 3 kΩ, asym.775 mV an 100Ω, asym. | |
| Frequenzbereich | 55-16000 Hz, -3 dB | |
| KlangregelungTiefenHöhen | ±10dB/100Hz±10dB/10kHz | |
| Signal/RauschabstandLineMic | >80 dB (A-bewertet)>70 dB (A-bewertet) | |
| Einsatztemperatur | 0-40°C | |
| StromversorgungNetzspannungLeistungsaufnahmeNotstromversorgung:Gleichstromaufnahme | 230 V/50 Hz340 VA= 24 V15 A | 230 V/50 Hz630 VA= 24 V27 A |
| Abmessungen (B × H × T)Höheneinheiten | 482 × 133 × 352 mm3 HE | 482 × 133 × 352 mm3 HE |
| Gewicht | 13 kg | 14 kg |
*Entweder die 100-V-Ausgänge verwenden oder den 4-Ω-Ausgang!
Änderungen vorbehalten.
10 Technische gegevens 33
10 Technische gegevens
Lage- und Anschlussplan
Layout and connection plan

text_image
PA-1120DMT "E/M TRIGGER INPUT" AS104 AN 802 A C CN 903 AS 801 (A) Anschlussmodul für Connection module for PA-1120RC SLAVE PRIORITY INPUT LINK CN801 AS802 AS903 AS204 AS4-1 MS802 MS 802 B D A PA-1120DMT CN4-1 MS 2 MS 1 PRISLAVE 2 Tone4 Tone D CN 901Blockschaltbild Blockdiagramm

flowchart
graph TD
subgraph Microphones
A["CHIME R/M"] --> B["PHANTOM POWER"]
B --> C["GAIN -50~10dB"]
C --> D["MC/LINE 1 -50dB-10dB"]
D --> E["PA-1200RDSU Radio + Audio Player"]
E --> F["PA-1140RCD Radio + CD Player"]
F --> G["PA-1120DMT Digital Message"]
G --> H["TAI"]
end
subgraph Relays
I["PHANTOM POWER"] --> J["BASS TREBLE"]
J --> K["LEVEL"]
K --> L["CON"]
L --> M["LEVEL"]
M --> N["PA-1200RDSU Radio + Audio Player"]
N --> O["PA-1140RCD Radio + CD Player"]
O --> P["PA-1120DMT Digital Message"]
P --> Q["TAI"]
end
subgraph Control Modules
R["Priority BUS 1 2 3 4"] --> S["Att ALL CALL"]
T["RECORDONG 0dB(NOR)"] --> U["L PRE OUT 0dB(NOR)"]
U --> V["Voc ALL CALL"]
W["POWER RESISTANT STOP COMO"] --> X["MO RESET"]
Y["DATA CONTROLLER"] --> Z["DATA CONVERTER"]
AA["SLAVE-PRIORITY"] --> AB["SWITCH"]
AC["OPTION REMOVRECEIVER (JRR-10)"] --> AD["RJMS DATA IN"]
AE["SERIAL TO PARALLEL CONVERTER"] --> AF["G +17V"]
end
subgraph Control Outputs
AG["STEPS OPTION"] --> AH["L P.F MASTER"]
AI["OUTPUT METER"] --> AJ["DRP -13 8 3 0 CLIP"]
AK["ZONE1"] --> AL["ZONE5"]
AM["AC POWER 120V/220V/230V/240VAC 50/60Hz (OPTION)"] --> AN["FU901"]
AO["BATTERY DC 24V"] --> AP["FU905"]
AQ["POWER REMOTE"] --> AR["FU902"]
AS["POWER SWITCH"] --> AT["DC"]
AU["+33V POWER AMP"] --> AV["FU903"]
AW["REMOTE CONTROLLER"] --> AX["FAN"]
AY["PRE AMP"] --> AZ["FAN CON"]
BA["ATT. BOARD & P.T.T RM"] --> BB["Sensor"]
end
subgraph Control Signals
BC["PHANTOM POWER"] --> BD["BASS TREBLE"]
BE["PHANTOM POWER"] --> BF["BASS TREBLE"]
BG["PHANTOM POWER"] --> BH["BASS TREBLE"]
BI["PHANTOM POWER"] --> BJ["BASS TREBLE"]
BK["PHANTOM POWER"] --> BL["BASS TREBLE"]
BM["PHANTOM POWER"] --> BN["BASS TREBLE"]
BO["PHANTOM POWER"] --> BP["BASS TREBLE"]
BQ["PHANTOM POWER"] --> BR["BASS TREBLE"]
BS["PHANTOM POWER"] --> BT["BASS TREBLE"]
BU["PHANTOM POWER"] --> BV["BASS TREBLE"]
BW["PHANTOM POWER"] --> BX["BASS TREBLE"]
BYG["PHANTOM POWER"] --> BYG
BZ["PHANTOM POWER"] --> CA["BASS TREBLE"]
CB["PHANTOM POWER"] --> CC["BASS TREBLE"]
DD["PHANTOM POWER"] --> DE["BASS TREBLE"]
FD["PHANTOM POWER"] --> FD
DG["PHANTOM POWER"] --> DG
DH["PHANTOM POWER"] --> DI["BASS TREBLE"]
DJ["PHANTOM POWER"] --> DK["BASS TREBLE"]
DL["PHANTOM POWER"] --> DM["BASS TREBLE"]
DN["PHANTOM POWER"] --> DO["BASS TREBLE"]
end
subgraph Control Signals
BO["PHANTOM POWER"] --> BP
BP --> DR
DR --> DT
DT --> DV
DV --> DW
DW --> DX
end
subgraph Control Outputs
DB["STEPS OPTION"] --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL["TEL PAGING -10dB"] --> DBL
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Outputs
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Outputs
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
subgraph Control Signals
DBL --> DC
end
EinfachAnleitung