WPC 600 FW - Hochdruckreiniger KARCHER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG WPC 600 FW KARCHER
Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Gerätes diese Originalbetriebsanleitung, handeln Sie danach und bewahren Sie diese für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf.
Inhaltsverzeichnis
Bedienelemente ..... DE .. 1
Sicherheitshinweise ..... DE .. 1
Bestimmungsgemäße Verwendung ..... DE .. 2
Umweltschutz ..... DE .. 2
Inbetriebnahme.... DE .. 2
Betrieb ..... DE .. 2
Wartung und Pflege ..... DE .. 2
Verbrauchsmaterial..... DE .. 5
Störungen.... DE .. 5
Technische Daten ..... DE .. 6
EG-Konformitätserklärung. DE .. 7
Garantie ..... DE .. 7
Ersatzteile.... DE .. 7
Bedienelemente
1 Mediafilter
2 Aktivkohlefilter
3 Feinfilter
4 Manometer Eingangsdruck Feinfilter
5 Steuerung Mediafilter
6 Manometer Eingangsdruck Mediafilter
7 Steuerung Aktivkohlefilter
8 Manometer Eingangsdruck Aktivkohlefilter
9 Konzentratregelventil
10 Schaltschrank
11 Bedienfeld
12 Manometer Konzentratdruck
13 Manometer Pumpendruck
14 Manometer Ausgangsdruck Feinfilter
15 Druckregelventil
16 Durchflussmesser Trinkwasser
17 Durchflussmesser Konzentrat
18 RO-Filtereinheit
19 Display
20 LED „Eingangsventil aktiv“
21 LED „HD-Pumpe aktiv“
22 LED „Wartung“
23 LED „Chemiedosierung aktiv“
24 LED „CD“ (Leitfähigkeit zu hoch)
25 LED „Störung“
26 Navigationstasten
27 ENTER-Taste
28 SET-Taste
29 ON/OFF-Taste
30 QUIT-Taste
Sicherheitshinweise
Allgemein
Trinkwasser
- Trinkwasserqualität ist nur bei fristgerechter Überwachung der Anlage gewährleistet. Bitte die in dieser Betriebsanleitung angegebenen Kontrollen termingerecht ausführen.
- Trinkwasserqualität in regelmäßigen Abständen prüfen lassen.
– Trinkwasserverordnung beachten.
Chemikalien
- Beim Umgang mit Chemikalien säurebeständige Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.
- Chemikalien kühl, trocken und bei Temperaturen über 5°C lagern.
- Chemikalien für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- Beim Umgang mit Chemikalien für gute Durchlüftung des Raumes sorgen.
- In der Nähe muss sich eine Waschgelegenheit befinden.
– Augenwaschflasche bereithalten. - Sicherheitshinweise auf dem EG-Datenblatt sowie Unfallmerkblatt der betreffenden Chemikalien beachten.
Elektrische Anlage
- Der elektrische Anschluss muss von einem Elektroinstallateur ausgeführt werden und IEC 60364-1 entsprechen.
- Beschädigte oder durchtrennte Netzkabel niemals berühren. Gegebenenfalls sofort den Netzstecker ziehen.
- Anlage niemals mit beschädigtem Netzkabel betreiben.
Symbole in der Betriebsanleitung
⚠ Gefahr
Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt.
⚠ Warning
Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen könnte.
Vorsicht
Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen oder zu Sachschäden führen kann.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Anlage wird zur Aufbereitung von Oberflächenwasser und Brunnenwasser eingesetzt.
Das Rohwasser darf einen maximalen Salzghalt von 2000 mg/l (Variante FW) bzw. 5000 mg/l (Variante BW) aufweisen. Durch den modularen Aufbau können in Abhängigkeit von der Rohwasserqualität Trübstoffe, Härtebildner, Salze, Bakterien und Viren abgetrennt werden.
Umweltschutz
![]() | Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte werfen Sie die Verpackungen nicht in den Hausmüll, sondern führen Sie diese einer Wiederverwertung zu. |
![]() | Altgeräte enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien, die einer Verwertung zugeführt werden sollten. Batterien, Öl und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Bitte entsorgen Sie Altgeräte deshalb über geeignete Sammelsysteme. |
Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH)
Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter:
www.kaercher.de/REACH
Inbetriebnahme
⚠️ Gefahr
Verletzungsgefahr durch unsachgemäß installierte Anlage. Gesundheitsgefahr durch schlecht aufbereitetes Trinkwasser. Die Anlage darf nur in Betrieb genommen werden, wenn sie durch geschultes, autorisiertes Personal aufgebaut, installiert und für den Betrieb vorbereitet wurde.
Vor Inbetriebnahme
→ Verbindung der Anlage mit der Rohwasserquelle prüfen.
→ Ungehinderten Ablauf des erzeugten Trinkwasser in einen Tank oder eine geeignete nutzerseitige Einrichtung sicherstellen.
Hinweis
Das Trinkwasser muss ohne Gegendruck abließen können. Die Höhendifferenz darf 3 m nicht übersteigen.
Vordruckeinheit
Hinweis
Wird eine Vordruckeinheit benötigt, wurde diese vom Kärcher Servicetechniker installiert.

1 Pumpe
2 Steuergerät
3 LED grün: betriebsbereit
4 LED gelb: Pumpe fördert
5 LED rot: Störung oder Wassermangel
Dosierstation befüllen
Hinweis
Ist die Anlage mit einer oder mehreren Dosierstationen ausgestattet, muss sichergestellt sein, dass diese korrekt angeschlossen und befüllt sind.
→ Dosierstation befüllen (siehe Kapitel „Wartung und Pflege/Wartungsarbeiten“)
Betrieb
Anlage einschalten
→ Prüfen, ob die Netztecker der Dosierpumpen der Dosierstationen mit dem Stromnetz verbunden sind.
→ Netzstecker der Anlage in Steckdose stecken.
→ Bei angeschlossenem Schwimmerschalter startet die Anlage automatisch, sobald dieser Wasserbedarf meldet. Ist kein Schwimmerschalter angeschlossen, Anlage durch Drücken der Taste „ON/OFF“ auf dem Bedienfeld einschalten.
Überwachungselemente
Display Media- und Aktivkohlefilter
- Anzeige der Uhrzeit
Display des Bedienfeldes
Abwechselnde Anzeige von:
– Anzeige Spannungsausfall:
| SpannungsausfallUhr stellen ! |
| Power failureSet clock ! |
| Arret secteurL'horloge placer |
| mancan. correnteregoli l'orolog. |
Diese Anzeige erscheint, wenn die Verbindung zum Stromnetz unterbrochen wurde (z.B. Netzstecker aus der Steckdose gezogen oder Stromausfall).
– Betriebsbereitschaft:
| Standby243μS/cm | 21°C |
| Standby243μS/cm | 21°C |
| Attente243μS/cm | 21°C |
| pronto p. lavoro243μS/cm | 21°C |
- Nach Stellen der Uhr wird nur noch die Bereitschaft der Anlage angezeigt.
Anlage ausschalten
Vorsicht
Beschädigungsgefahr. Wird die Anlage länger als 14 Tage ausgeschaltet, muss eine Konservierung durch den Kärcher Kundendienst durchgeführt werden.
→ Taste „ON/OFF“ drücken, die Anlage stoppt die Trinkwasserproduktion.
Hinweis
Anlage nicht über Nacht abschalten! Nachts wird die automatische Reinigung des Mediafilters durchgeführt. Beim Unterbleiben dieser Reinigung besteht die Gefahr von Schäden an der Anlage.
Wartung und Pflege
⚠️ Gefahr
Gesundheitsgefahr durch schlechte Trinkwasserqualität. Zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität müssen die Kontrollen im folgenden Wartungsplan fristgerecht ausgeführt werden. Lassen sich Abweichungen vom Sollzustand nicht durch die angegebenen Maßnahmen beheben, muss die Trinkwasserproduktion gestoppt und der Kärcher Kundendienst verständigt werden.
| Zeit-punkt | Kontrolle/Tätigkeit | Soll | Bei Abweichung |
| täglich | Füllstand Dosierbehälter | ausreichende Befüllung | auffüllen |
| Luftblasen in den Dosierleitungen | keine Luftblasen | Dosierpumpe entlüften | |
| Trinkwasserfluss ausgehend vom Inbetriebnahmewert | Absinken innerhalb 10% | Feinregulierung | |
| Trinkwasserleitwert ausgehend vom Inbetriebnahmewert | Anstieg innerhalb 10% | Feinregulierung | |
| Druckdifferenz Pumpen- und Konzentratdruck | maximal 15% über Inbetriebnahmedifferenz | Kärcher Kundendienst | |
| Betriebszähler Media- und Aktivkohlefilter | Rückspülung hat innerhalb der letzten 24 Stunden stattgefunden | Kärcher Kundendienst | |
| Druckunterschied Feinfilter | maximal 0,08 MPa | Feinfilter wechseln | |
| Sichtkontrolle der Anlage | keine Undichtigkeiten | Kärcher Kundendienst | |
| wöchentlich | Betriebsprotokoll ausfüllen | ||
| monatlich | Dosierbehälter reinigen und spülen | ||
| Rohwasserpumpe sichtprüfen | keine Beschädigungen/Undichtigkeiten erkennbar | Kärcher Kundendienst | |
| Schwimmerschalter im Trinkwassertank | keine Funktionsstörung erkennbar | Kärcher Kundendienst |
Wartungsarbeiten
Media- und Aktivkohlefilter ablesen

| ADVANCE | Display |
| - | aktuelle Uhrzeit |
| 5 s | Uhrzeit der Regeneration |
| kurz | Anzahl der Regenerationen |
| kurz | Tage und Stunden seit letzter Regeneration |
| - | aktuelle Uhrzeit |
Die Dosierpumpe muss entlüftet werden, falls die Pumpe Luft angesaugt hat (z.B. weil der Dosierbehälter vollständig entleert ist).
- Die Anlage stoppt, im Display wird die Störung „Motorschutz“ angezeigt.
Hinweis
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, unabhängig davon welcher Dosierbehälter leer ist.

→ Dosierstation befüllen (siehe Kapitel Inbetriebnahme).
→ Verschraubung an der Dosierpumpe lockern.
→ Eingestellte Dosierfrequenz an den LEDs auf der Dosierpumpe ablesen und merken.
→ Dosierfrequenz durch wiederholtes Drücken des Tasters Dosierfrequenz auf 100% einstellen und warten bis keine Blasen mehr in der Saugleitung sind.
→ Verschraubung festziehen.
→ Dosierpumpe wieder auf ursprüngliche Dosierfrequenz einstellen.

→ Störungsmeldung am Bedienfeld mit der Taste Return quittieren, die Anlage startet.
Feinfilter wechseln
Druckdifferenz der beiden Manometer prüfen. Bei mehr als 0,08 MPa Filtereinsatz wechseln:

1 Manometer
2 Filtereinsatz
3 Dichtung
4 Filtertopf
5 Filterschlüssel
→ Anlage mit Taste „ON/OFF“ ausschalten.
→ Rohwasserzufuhr unterbrechen.
→ Anlage mit Taste „ON/OFF“ kurz einschalten, bis sich der Druck am Vorfilter abgebaut hat.
→ Anlage mit Taste „ON/OFF“ ausschalten.
→ Filterschlüssel am Filtertopf ansetzen und Filtertopf abschrauben.
→ Filtereinsatz aus dem Filtertopf herausnehmen und neuen Filtereinsatz in den Filtertopf einsetzen.
→ Dichtring auf Beschädigung untersuchen und gegebenenfalls ersetzen.
→ Filtertopf anschrauben und mit dem Filterschlüssel festziehen.
→ Rohwasserzufuhr wiederherstellen.
→ Anlage mit Taste „ON/OFF“ einschalten.
Feinregulierung der Betriebsdrücke
⚠ Vorsicht
Beschädigungsgefahr für die Anlage. Bei Veränderungen der Anlageneinstellungen dürfen folgende Werte nicht überschritten werden:
- Pumpendruck maximal 1,4 MPa (Variante FW), 2,1 MPa (Variante BW)
– Trinkwassermenge maximal 600 l/h - Konzentratmenge darf Wert bei Inbetriebnahme nicht unterschreiten
Hinweis
Die Anlage reagiert zeitverzögert auf Änderungen am Regelventil. Deshalb die Einstellung am Regelventil nur in kleinen Schritten durchführen und die jeweilige Auswirkung abwarten.
(1) Trinkwasserfluss von \_\_\_\_ l/h auf \_\_\_\_ l/h gesunken

1 Konzentratregelventil
2 Druckregelventil
3 Durchflussmesser Trinkwasser
4 Durchflussmesser Konzentrat
→ Trinkwassermenge am Durchflussmesser Trinkwasser ablesen und mit dem Wert bei Inbetriebnahme vergleichen (siehe Inbetriebnahmeprotokoll). Ist der Trinkwasserfluss auf ____ l/h gesunken, nachstehende Feinregulierung durchführen:
→ Druckregelventil langsam im Uhrzeigersinn schließen, bis am Durchflussmesser Trinkwasser die Sollmenge fast erreicht ist.
→ Konzentratregelventil langsam im Uhrzeigersinn schließen, bis an den beiden Durchflussmessern für Konzentrat und Trinkwasser der jeweilige Sollwert erreicht ist.
Hinweis
Führt die Feinregulierung zu keiner Erhöhung des Trinkwasserflusses, ist der Kärcher Kundendienst zu verständigen.
(2) Leitfähigkeit des Trinkwassers von ____μS/cm auf ____μS/cm gestiegen
Hinweis
Kleine Erhöhungen der Trinkwasserleitfähigkeit beeinträchtigen die Trinkwasserqualität nicht.
→ Aktuellen Leitwert im Display des Bedienfeldes ablesen und mit dem Wert bei Inbetriebnahme vergleichen (siehe Inbetriebnahmeprotokoll. Ist der Trinkwasserleitwert auf ____μS/cm gestiegen, muss die Membrane der RO-Filtereinheit gespült werden:
→ Trinkwasserleistung durch Öffnen des Druckregelventils auf ca. 200 l/h reduzieren.
→ Anlage ca. 1 Stunde betreiben, danach durch Schließen des Druckregelventils die Nennleistung wieder einstellen.
→ Leitfähigkeit des Trinkwassers erneut prüfen.
Hinweis
Führt die Spülung der Membrane zu keiner Absenkung des Leitwerts, ist der Kärcher-Kundendienst zu verständigen.
(3) Differenz zwischen Pumpen- und Konzentratdruck mehr als \_\_\_\_ MPa gestiegen

1 Manometer Pumpendruck
2 Manometer Konzentratdruck
→ Manometer für Pumpendruck und Konzentratdruck ablesen und Differenzdruck ermitteln.
→ Den ermittelten Differenzdruck mit dem Wert bei Inbetriebnahme (siehe Inbetriebnahmeprotokoll) vergleichen.
→ Ist der Differenzdruck um mehr als ____ MPa gestiegen, ist die Membran-Filtereinheit verstopft, eine Nachregelung ist nicht mehr möglich. Trinkwasserproduktion einstellen und Kärcher Kundendienst verständigen.
Chemie anmischen
⚠️ Gefahr
Verätzungsgefahr durch Chemikalien. Beim Umgang mit Chemikalien säurebeständige Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.
Hinweis
Die Werte für die Dosierung der verschiedenen Chemikalien ergeben sich aus der Rohwasseranalyse und der Anlagenleistung. Der Kärcher Kundendiensttechniker trägt bei der Inbetriebnahme die für Ihre Anlage erforderlichen Dosiermengen in die nachstehende Dosiertabelle ein.
| Dosiertabelle | ||
| Dosier-behäl-ter | Chemikalie | Dosierung pro 10 l Dosierlö-sung [ml] |
| Vor-chlo-rung | RM 852 Ent-keimungs-mittel * | |
| Calciumhy-pochlorit * | ||
| Vorflo-ckung | RM 5001 | |
| Anti Scalant | RM 5000Härtestabilisierung | |
| Nach-chlo-rung | RM 852 Ent-keimungs-mittel * | |
| Calciumhy-pochlorit * | ||
| * Diese Chemikalien können jeweils al-ternativ verwendet werden. | ||

1 Deckel
2 Mischstab
3 Dosierpumpe
4 Dosierbehälter
→ Schutzhandschuhe anziehen und Schutzbrille aufsetzen.
→ Kanister aus der Dosierstation entnehmen.
⚠️ Gefahr
Verletzungsgefahr durch chemische Reaktion. Die Dosierstationen dürfen nicht verwechselt und dadurch mit der falschen Chemikalie befüllt werden.
Vorsicht
Gefahr von Ausflockung oder anderen, unerwünschten, chemischen Reaktionen. Zum Anmischen der Chemikalien nur Trinkwasser aus der WPC 600 BW/FW verwenden.
Die Dosierung wird in Abhängigkeit des Füllstandes im Dosierbehälter durchgeführt.
Vollständig entleerter Dosierbehälter:
→ 10 I Trinkwasser in den Dosierbehälter füllen.
→ Mit einem Messbecher das 7,5-fache der in der Dosiertabelle angegebenen Menge abmessen und in den Dosierbehälter füllen.
→ Dosierbehälter bis zur Marke „75 l“ mit Trinkwasser füllen.
→ Deckel der Dosierstation schließen.
→ Mischstab bis zum Anschlag aus dem Dosierbehälter ziehen und wieder zurückschieben.
Diesen Vorgang ca. 5 Minuten lang wiederholen, bis die Chemikalie vollständig vermischt ist.
→ Dosierpumpe nach den Hinweisen im Kapitel „Wartung und Pflege“ entlüften.
Teilentleerter Dosierbehälter:
→ Füllstand des Dosierbehälters an der Skala ablesen, z.B. 35 l.
→ Nachfüllmenge ermitteln, dazu den abgelesenen Füllstand von 75 l abzienen. Im Beispiel 75 l – 35 l = 40 l.
→ Aus der Dosiertabelle die erforderliche Menge der entsprechenden Chemikalie ermitteln. Im Beispiel 4 x die Menge für 10 l Wasser.
→ Die ermittelte Menge der entsprechenden Chemikalie abmessen und in den Dosierbehälter füllen.
→ Dosierbehälter bis zur Marke „75 l“ mit Trinkwasser füllen.
→ Deckel der Dosierstation schließen.
→ Mischstab bis zum Anschlag aus dem Dosierbehälter ziehen und wieder zurückschieben.
Diesen Vorgang ca. 5 Minuten lang wiederholen, bis die Chemikalie vollständig vermischt ist.
Verbrauchsmaterial
| Bezeichnung | Bestell-Nr. |
| RM 852 Entkeimungsmittel | |
| Calciumhypochlorit | |
| RM 5000 Härtestabilisierung | |
| RM 5001 Flockungsmittel | |
| Filtereinsatz Feinfilter, 5 μm | 6.640-014.0 |
Störungen
Störungen an der RO-Anlage
Störungen an der RO-Anlage werden von den LEDs auf dem Bedienfeld angezeigt.
Hinweis
Tritt eine Störung auf, wird die Anlage automatisch abgeschaltet und die Trinkwasser-
produktion unterbrochen. Kann die Störung nicht behoben werden, Anlage ausschalten und Kärcher Kundendienst verständigen.
→ Läuft die Anlage im Automatikbetrieb nicht an, Netzstecker aus der Steckdo-
se ziehen, 5 Sekunden warten und den Netzstecker wieder einstecken. Dabei wird die Steuerung zurückgesetzt.
→ Weitere Störungen nach den Angaben in den folgenden Tabellen beheben.
| LED leuchtet | Display-Anzeige | Mögliche Ursache | Behebung |
| Wartung | Wartungsspülen wurde manuell ausgelöst | Ende des Spülvorgangs abwarten | |
| CD | CD Permeat MaxCD Permeate MaxCD permeat max.CD permeaz. mas. | Leitwert des Trinkwassers zu hoch. | Kundendienst verständigen. |
| Störung | WassermangelLow water press.Manque d'eau mancanza acqua | Rohwasserdruck zu gering | Rohwasserzufuhr prüfen- gebäudeseitige Installation- Vordruckpumpe- Feinfilterzustand (siehe „Wartungsarbeiten“ |
| MotorschutzMotor protectProtection mot.protezione moto. | - Motorschutzschalter der Hochdruckpumpe hat ausgelöst.- HD-Pumpe ist überhitzt- Dosierbehälter ist leer | Zustand prüfen- Motorschutzschalter- Füllmenge aller Dosierbehälter | |
| CD MB überschrittenExceed range CDP. mes. depassee eccedi l.gammaCD | Messbereich der Leitfähigkeitssonde überschritten | Kundendienst verständigen. | |
| FrostgefahrTemperature lowRisque de geleepericolo di gelo | Wassertemperatur unter 1 °C | Frostfreiheit sicherstellen | |
| - | StandbyStandbyAttentepronto p. lavoro | Trinkwassertank voll. | Keine Maßnahme erforderlich, Anlage startet automatisch |
| SpülenFlushLavagerisciacquo | Automatische Spülung ist aktiv | ||
| LED leuchtet | Display-Anzeige | Mögliche Ursache | Behebung |
| StopStopArretarresto | Regeneration von Media- oder Aktivkohlefilter ist aktiv | Keine Maßnahme erforderlich, Anlage startet automatisch | |
| SpannungsausfallUhr stellen!Power failureSet clock!Arret secteurL'horloge placer mancan. corrente regoli l'orolog. | Stromunterbrechung während des Betriebs | Stromzufuhr prüfen, Uhr stellen |
Störungen an der Vordruckeinheit
Störungen an der Vordruckeinheit werden mit der roten LED auf der Steuereinheit der Vordruckpumpe angezeigt.
| LED leuchtet | Mögliche Ursache | Behebung |
| Rote LED leuchtet | Rohwasserversorgung unterbrochen | Rohwasserzufluss prüfen und wieder herstellenNach Beheben der Störung Taste „Reset“ drücken |
Technische Daten
| WPC 600 BW... | WPC 600 FW... | ||
| Umgebungstemperatur | °C | +1...+60 | |
| Lagertemperatur, min. | °C | -10...+70 | |
| Luftfeuchtigkeit, max. | % rel. | 100 | |
| Versorgungsspannung, Anlage | V/Hz | 400/3~50Hz | |
| Steuerung Media-/Aktivkohlefilter | V/Hz | prim.: 230/1~50, sek.: 12/1~50 | |
| Dosiermodule | V/Hz | 230/1~50/60 | |
| Elektrische Absicherung | A | 16 | |
| Elektrischer Anschlusswert | kW | 2,2 | |
| effektive elektrische Leistungsaufnahme | kW | 2,2 | 1,5 |
| Rohwassertemperatur | °C | +2...+40 | |
| Zulaufdruck Rohwasser | MPa | 0,2...0,6 | |
| Leistungsbereich | I/Tag | 15000±15% | |
| Trinkwasserleistung max. | I/h | 650 | |
| Abmessungen (H x B x T) | |||
| WPC 600 ... | mm | 1800 x 900 x 800 | |
| WPC 600 ...-A | mm | 1800 x 1200 x 800 | |
| WPC 600 ...-AM | mm | 1800 x 1200 x 800 | |
| Gewicht im Lieferzustand (ohne Filterfüllungen) | |||
| WPC 600 ... | kg | 220 | |
| WPC 600 ...-A | kg | 240 | |
| WPC 600 ...-AM | kg | 260 | |
| Maximaler Rohwassersalzgehalt | ppm | 5000 | 2000 |
EG-Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Produkt: Trinkwasseraufbereitungsanlage
Typ: 1.024-xxx
Einschlägige EG-Richtlinien
2006/42/EG (+2009/127/EG)
2004/108/EG
Angewandte harmonisierte Normen
EN 50178
EN 60204-1
EN 55011: 2003
EN 55014-1: 2006 + A1: 2009
EN 55014-2:1997 +A1:2001
EN 61000-3-2: 2006 + A2: 2009
EN 61000-3-3: 2008
EN 62233: 2008
EN ISO 14971
EN 806-1
Angewandte nationale Normen
Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht der Geschäftsführung.

CEO
Dokumentationsbevollmächtigter:
S. Reiser
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebsgesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Störungen an Ihrem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte. Im Garantiefall wenden Sie sich bitte mit Kaufbeleg an Ihren Händler oder die nächste autorisierte Kundendienststelle.
Ersatzteile
Weitere Informationen über Ersatzteile erhalten Sie unter www.kaercher.com im Bereich Service.
| Betriebsprotokoll WPC | ![]() | |||||||||||||
| (B) Protokoll der Betriebsdaten | ||||||||||||||
| Anlagentyp: 1.024- | Werknummer: | |||||||||||||
| Datum der Inbetriebnahme: | Ort der Installation: | |||||||||||||
| Art der Rohwasserquelle: | Kunde: | |||||||||||||
| Datum | Bediener | Rohwasserwerte | Betriebsdaten | Trinkwasser-werte | Störungen / Bemerkungen | |||||||||
| Härte [°dH] | Temperatur [°C] | Leifähigkeit [μS/cm] | Betriebsstunden [h] | Druck vor Feinfilter [MPa] | Pumpendruck [MPa] | Konzentratdruck [MPa] | Zähler Rück-spülungen | Durchfluss [l/h] | Leifähigkeit [μS/cm] | |||||
| Mediafilter | Aktivkohlefilter | |||||||||||||
| Protokollseite (Bitte diese Seite nach Ausfüllen der Kopfdaten zur weiteren Protokollierung vervielfältigen) | ||||||||||||||
| Betriebsprotokoll WPC | KÄRCHER | |||||||||||||
| (A) Inbetriebnahmedaten mit Übergabeprotokoll | ||||||||||||||
| Anlagentyp: 1.024- | Werknummer: | |||||||||||||
| Datum der Inbetriebnahme: | Ort der Installation: | |||||||||||||
| Art der Rohwasserquelle: | Kunde: | |||||||||||||
| Betriebsstundenanzeige [h] | Rohwasserhärte [°dH] | |||||||||||||
| Leitfähigkeit Rohwasser [μS/cm] | pH-Wert Rohwasser [pH] | |||||||||||||
| Rohwassertemperatur [°C] | ||||||||||||||
| Mediafilter Eingangsdruck bei Betrieb [MPa] | Mediafilter Eingangsdruck bei Rückspülung [MPa] | |||||||||||||
| Aktivkohlefilter Eingangsdruck bei Betrieb MPa] | Aktivkohlefilter Eingangsdruck bei Rückspülung [MPa] | |||||||||||||
| Feinfilter Eingangsdruck [MPa] | Feinfilter Ausgangsdruck [MPa] | |||||||||||||
| Pumpendruck [MPa] | Konzentratdruck [MPa] | |||||||||||||
| Trinkwassermenge [l/h] | Konzentratmenge [l/h] | |||||||||||||
| Ausbeute [%] | Trinkwasserleitfähigkeit [μS/cm] | |||||||||||||
| Dosierpumpe Flockung Hub / Frequenz [%] | Dosierpumpe Vorchlorung Hub / Frequenz [%] | |||||||||||||
| Dosierpumpe Antiscalant Hub / Frequenz [%] | Dosierpumpe Nachchlorung Hub / Frequenz [%] | |||||||||||||
| Bemerkungen: | ||||||||||||||
| Bestätigung: Die Anlage wurde vollständig funktionsfähig in Betrieb genommen und übergeben. Der Kunde wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das durch die Anlage produzierte Wasser vor der Nutzung als Trinkwasser entsprechend den örtlichen Vorschriften durch eine zugelassene Stelle überprüft und als Trinkwasser freigegeben werden muss. Außerdem wurde auf die erforderliche Führung des Betriebsprotokolls, die Gefahren im Umgang mit Chemikalien sowie auf die Gefahren durch ein Vertauschen der Chemikalien ausdrücklich hingewiesen. | ||||||||||||||
| Ort, Datum, Unterschrift (Kunde) | Ort, Datum, Unterschrift (Kärcher-Service) | |||||||||||||
KÄRCHER

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DE Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH, Friedrich-List-Straße 4, 71364 Winnenden,
+49-7195/903-0, www.kaercher.de
DK Kärcher Rengøringssystemer A/S, Helge Nielsens Alle 7 A, 8723 Løsning,
+45-70206667, www.karcher.dk
ES Kärcher, S.A., Pol. Industrial Font del Radium, Calle Josep Trueta, 6-7, 08403 Granollers (Barcelona),
+34-902 17 00 68, www.karcher.es
F Kärcher S.A.S., Z.A. des Petits Carreaux, 5, avenue des Coquelicots, 94865 Bonneuil-sur-Marne,
+33-1-4399-6770, www.karcher.fr



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