310 - Audioverstärker NAD - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts 310 NAD als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Audioverstärker kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch 310 - NAD und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. 310 von der Marke NAD.
BEDIENUNGSANLEITUNG 310 NAD
DER STEREOVERSTÄRKER NAD 310
AUFSTELLUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG
HINWEISE ZUM AUFSTELLEN
Dieses Gerät kann auf jeder stabilen Fläche aufgestellt werden. Ein Plattenspieler sollte nicht unmittelbar links neben dem Verstärker stehen, weil das mittelstarke elektromagnetische Streufeld des Netzstromtransformators (hinten links) auf den Tonabnehmer wirken und damit störendes Brummen erzeugen könnte. Zum Ableiten der Betriebswärme ist für den Verstärker ein Luftumlauf erforderlich. Deshalb den Verstärker nicht auf einen Teppich oder eine andere weiche Unterlage stellen, da hierdurch eventuell die Belüftungsschlitze an der Unterseite verdeckt werden können. Achten Sie darauf, daß die Belüftungsschlitze auf der Oberseite des Gehäuses nicht verdeckt werden. ACHTUNG: Um Brandgefahr oder elektrische Stromschläge auszuschließen, dürfen weder Feuchtigkeit noch Wasser in das Gerät gelangen. Falls dies doch einmal passiert, muß der Verstärker sofort ausgeschaltet werden. Das Netzkabel ist aus der Steckdose herauszuziehen. Geben Sie dem Verstärker Zeit, von selber auszutrocknen. Erst dann den Verstärker wieder einschalten. Wenn allerdings andere Flüssigkeiten als Wasser oder Alkohol in das Gerätinnere gelangt sind, lassen Sie den Verstärker vor dem erneuten Einschalten von einem ServiceTechniker überprüfen. Reparaturen und Eingriffe in das Gerät dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden.
ANSCHLÜSSE AUF DER RÜCKSEITE
Nachdem Sie alle Anschlüsse an dem Verstärker vorgenommen haben, schließen Sie das Stromkabel an eine Netzstromsteckdose bzw. an eine passende Steckdosenleiste an.
2. Lautsprecherklemmen
Schließen Sie Ihre Hauptstereolautsprecher mit diesen Hochstrom-Lautsprecheranschlußklemmen an. Jede Anschlußklemme besteht aus einem Gewindestift und einer roten bzw. schwarzen Schraubbuchse aus Kunststoff. Die Drähte von dem Linkskanal-Lautsprecher an die (L+) und L-) Anschlußklemmen und die Drähte von dem Rechtskanal-Lautsprecher an die (R+) und (R-) Anschlußklemmen anschließen. Die rote Anschlußklemme ist jeweils der Plusausgang (+) und die schwarze Anschlußklemme ist jeweils die Minusanschlußklemme (-) oder die Masseanschlußklemme. Für das optimale Stereoklangbild ist der rechte und der linke Lautsprecher mit gleichem Abstand vom Sitzplatz aufzustellen.
Hochleistungslitzendraht (ab 1,5mm, Stärke 16) verwenden - besonders bei 4-Ohm-Lautsprechern. Die bloßen Drähte können direkt an die Anschlußklemmen angeschlossen werden. Für längere Lebensdauer und größere Korrosionsbeständigkeit sind Lautsprecherkabel mit vernickelten oder vergoldeten Anschlüssen erhältlich (Gabelschuhe, Bananenstecker oder Stiftanschlüsse). Wahlweise können Sie solche Anschlüsse selbst an den Drähten montieren. Die Anschlüsse an die Anschlußklemmen können wie folgt auf verschiedene Arten vorgenommen werden. [Siehe Abbildung 1]. (1) Stiftanschlüsse. Ein Stiftanschluß besteht aus einem dünnen Metallschaft, der an das Ende eines Drahtes gekrimpt bzw. gelötet wird. Die Anschlußklemme ist für Stiftanschlüsse mit Durchmessern bis zu 3mm geeignet. Das Loch im Metallschaft durch Abschrauben der Kunststoffbuchse an jeder Klemme freilegen. Den Stiftanschluß durch das Loch einführen und die Buchse nach rechts (im Uhrzeigersinn) anziehen. (2) Gabelschuhe. Die farbige Buchse abschrauben, den U-förmigen Gabelschuh hinter die Buchse einführen und durch Festschrauben der Buchse festklemmen. (3) Bananenstecker. Einen Bananenstecker direkt in das hohle Ende jeder Anschlußklemme einführen. Die Klemmen liegen 19mm auseinander und sind somit für die Aufnahme von Doppelbananensteckern geeignet. Die roten und schwarzen Einlagen sind vor Einsatz der Bananenstecker mit Hilfe eines kleinen Schraubenziehers zu entfernen. (4) Bloße Drähte. Die beiden Leiter der Schnur trennen und jeweils etwa 1 cm abisolieren. An jedem Leiter die Einzeldrähte verdrillen. Die rote bzw. schwarze Buchse abschrauben, den bloßen Draht durch das Loch im Metallschaft einführen und durch Anziehen der Kunststoffbuchse festklemmen. Stellen Sie sicher, daß keine losen Einzeldrähte die danebenliegende Anschlußklemme oder den Baugruppenträger berühren. Phasenrichtiger Anschluß. Zur reinen Abbildung des Klanggeschehens ohne Auslöschung tiefer Frequenzen sind Lautsprecher einer Stereoanlage gleichphasig anzuschließen. Phasenrichtiger Anschluß wird durch Anschluß der roten Klemme (Pluspol) am Verstärker an die rote Klemme (Pluspol) des Lautsprechers (für jeden Kanal) sichergestellt. Eine Beschreibung der Vorgänge zur Überprüfung auf phasenrichtigen Anschluß finden Sie im Anhang.
3. CD INPUT (Anschluß für CD-Player)
Schließen Sie die Tonsignalkabel eines CDPlayers an diese Steckerbuchsen an. (HINWEIS: Dieser Eingang ist für ein Tonsignal und nicht für den Digitalcodeausgang eines CD-Players bestimmt). Falls Sie keinen CD-Player besitzen, können an diesen CD-Eingang auch andere Geräte mit Hochpegel-Tonsignal (wie beispielsweise ein MiniDisc-Player oder ein Cassettenrecorder) angeschlossen werden. NAD
4. TUNER INPUT (Anschluß für Tuner)
Schließen Sie die Tonsignalkabel eines RadioTuners (AM, FM oder Digitalradio) an dieses Steckerbuchsenpaar an.
5. AUX INPUT (Nebenanschluß)
Alle Hochpegel-Tonsignale wie beispielsweise das Wiedergabesignal von einem zweiten CD-Player oder von einem mit externem Aufspann-Verstärker ausgerüsteten Plattenspieler können hier angeschlossen werden.
6. VIDEO SOUND INPUT (Videotoneingang)
Zum Anschluß von videoverwandten Tonsignalen wie beispielsweise dem Tonausgang eines VideoCassettenrecorders, Laserdisc-Players, Fernsehers/Receivers oder eines Stereo-TVDecoders. Es kann ebenso jedes HochpegelTonsignal (z.B. der Tonausgang eines Tonbandgerätes) angeschlossen werden.
7. TAPEPLAY/REC (Anschlüsse für
Bandgerät) Über diese Buchsen kann jedes beliebige Tonbandgerät angeschlossen werden; insbesondere geeignet sind Hochleistungs-Cassettenrecorder oder -Spulenbandgeräte, deren unabhängige Aufnahmeund Wiedergabeköpfe eine Signalüberwachung sofort nach Aufnahme ermöglichen. Von den TAPE RECBuchsen dieses Verstärkers ein Stereokabel an die LINE IN-Buchsen des Cassettenrecorders und von den LINE OUT-Buchsen des Cassettenrecorders ein zweites Kabel an die TAPE PLAY-Buchsen verbinden. Anstelle des Bandgerätes können Sie auch einen Signalprozessor-wie beispielsweise Dynamik-bereichprozessor, Störschutzfilter oder Grafikequalizer an die TAPE-Buchsen anschließen. Dazu die TAPE REC-Buchsen mit den Prozessoreingängen verbinden und die Prozessorausgänge mit den TAPE PLAY-Buchsen verbinden.
2. BASS (Tieftonsteller)
Mit diesem Drehknopf wird die relative Lautstärke der tiefen Frequenzen eingestellt. In der Mittelstellung (gerastet bei 12 Uhr) werden die tiefen Frequenzen linear übertragen. Drehung im Uhrzeigersinn nach rechts hebt die Lautstärke der tiefen Töne an, Drehung nach links (gegen den Uhrzeigersinn) setzt ihre Lautstärke herab. Einschalten der Drucktaste TONE DEFEAT setzt den Tieftonsteller außer Funktion. Geringfügiges Drehen des Tieftonstellers bewirkt eine leichte Änderung der Tieftonwiedergabe, wobei nur die tiefsten hörbaren Frequenzen - die bei manchen Aufnahmen nicht vorkommen - beeinflußt werden. Erst bei weit auf- oder zugedrehtem Baßsteller sind Veränderungen bei den gängigen unteren Mitten zu hören.
3. TONE DEFEAT (Tonregelsperre)
Durch Drücken dieser Taste werden Tiefton- und Höhensteller ganz umgangen; die Frequenzen werden genau linear übertragen. Steht diese Taste auf OUT, funktionieren die Tonregler normal. Der Klang läßt sich durch Nachstellen der Tonregler und deren Zu- und Abschalten am Signalpfad optimieren.
4. TREBLE (Höhensteller)
Mit diesem Drehknopf wird der relative Hochfrequenzpegel eingestellt. In der Mittelstellung (gerastet bei 12 Uhr) werden die hohen Frequenzen weitestgehend linear übertragen. Drehen des Höhenstellers nach rechts (im Uhrzeigersinn) hebt die Lautstärke der hohen Töne an; Drehung nach links (gegen den Uhrzeigersinn) setzt ihre Lautstärke herab. Stellen Sie den Höhenbereich so ein, wie es Ihrem natürlichen Hörempfinden entspricht. Aufdrehen des Höhenstellers erhöht die Transparenz und Klarheit der Musik, wobei allerdings Nebengeräusche mit verstärkt werden. Durch Herabdrehen des Höhenstellers wird die Musik milder und Plattenoberflächenrauschen und Sirren wird unterdrückt; übermäßiges Zurückdrehen des Höhenstellers erzeugt jedoch einen dumpfen Klang. Einschalten der Drucktaste TONE DEFEAT setzt den Höhensteller außer Funktion. BEDIENLEISTE
1. POWER (Netzschalter)
Über diese Drucktaste wird der Verstärker eingeschaltet. Zum Ausschalten des Stroms diese Taste erneut drücken und loslassen. HINWEIS: Wenn beim Ausschalten des Verstärkers ein anderes Gerät (wie beispielsweise ein CD-Player) noch spielt, so ertönt der Klang je nach Lautstärke mehrere Sekunden weiter, bevor er verschwindet. Dieser Nachklang ist unbedenklich und läßt sich ggf. vermeiden, indem man das Gerät zuerst ausschaltet bzw. die Lautstärke herunterregelt. In der “Off”-Stellung, ist die Analge immer noch an den Netzstrom angeschlossen. Ziehen Sie das Netzstromkabel heraus, wenn die Anlage über einen längeren Zeitraum hinweg nicht im Gebrauch ist. NAD
HINWEIS: Hohe Lautstärken (bei Lautstärkeneinstellungen über die 12 Uhr-Stellung hinaus) setzen die Tiefton- und Höhensteller außer Funktion.
(Bereitschaftsanzeige) Die Bereitschaftsanzeige POWER leuchtet bei eingeschaltetem und betriebsbereitem Verstärker grün.
6. PROTECTION INDICATOR (Warnleuchte)
Der Verstärker ist mit Stromkreisen zum Schutz gegen Überhitzung, Kurzschluß und Verschiebungsspannung ausgestattet. Bei störungsfreiem Betrieb bleibt diese Anzeige dunkel. Bei Eintritt einer der aufgeführten Störungen, leuchtet die rote Anzeigelampe und das Gerät schaltet ab.
Die Lautstärke ganz HERABREGELN und den Verstärker SOFORT AUSSCHALTEN. Gehen Sie der Ursache der Schutzstromkreisauslösung nach. Hierbei kann es sich z.B. um einen Kurzschluß in einer der Lautsprecherleitungen oder um einen die danebenliegende Klemme berührenden Draht am Verstärker oder am Lautsprecher handeln. Bei Überhitzung (das Gehäuse des Verstärkers ist sehr warm) stellen Sie sicher, daß die Belüftungsschlitze unten und oben frei liegen. Überhitzung entsteht auch bei sehr lautem Abspielen über einen längeren Zeitraum. Lassen Sie den Verstärker vor dem erneuten Einschalten einige Minuten abkühlen. Wird der Schutzstromkreis auch nach ausreichender Abkühlung des Verstärkers und nach Überprüfung aller Anschlüsse nicht freigegeben, setzen Sie sich bitte mit dem NAD-Fachhändler in Verbindung.
7. Buchsen PORTABLE RECORD/PLAY
(Buchsen für tragbare AUFNAHME/ WIEDERGABE-Geräte) Diese Buchsen sind für 3,5mm Stereo-MiniBuchsen geeignet, mit denen die meisten tragbaren Geräte wie Walkmans, Mini-Disc- und DCCRecorder, tragbare CD-Player, etc. ausgestattet sind. Diese Buchsen eignen sich außerdem für den Anschluß von regulären HiFi-Geräten wie CD-Player, Cassetten-Recorder oder Videogerät. Zur Wiedergabe den HEADPHONE OUTPUT (Kopfhörer-Ausgang) des tragbaren Gerätes mit einer Steckschnur an die Buchse PORTABLE PLAY an der Bedienleiste des Verstärkers anschließen. Zur Aufnahme die Verstärkerbuchse PORTABLE RECORD mit einer Steckschnur an die LINE INBuchse(n) des tragbaren Gerätes (nicht an die Mikrofoneingänge) anschließen. Falls Ihr Cassetten-Recorder mit separaten Aufnahme- und Wiedergabeköpfen ausgestattet ist und das Signal auf dem Band überprüft werden kann, benutzen Sie für den Recorder die TAPE-Anschlüsse auf der rückwärtigen Leiste des Verstärkers.
PORTABLE/TAPE MONITOR
PORTABLE: Durch EINrasten der Drucktaste PORTABLE können Sie das an die Buchse PORTABLE PLAY angeschlossene Quellengerät abhören. HINWEIS: Bei der Wahl von PORTABLE wird das Signal des tragbaren Quellengerätes mit dem an der rückwärtigen Leiste gewählten Eingang vermischt. Normalerweise entstehen hierdurch keine Probleme, vorausgesetzt, daß das gewählte Gerät auf STOP steht. Die Wahl eines unbelegten Eingangs ist jedoch u.U. vorzuziehen; sind alle Eingänge belegt, alle Eingänge durch sachtes Andrücken der Eingangswahltasten ausschalten, so daß sie alle AUSgerastet sind. Stellen Sie sicher, daß auch die Taste TAPE MONITOR AUSgerastet ist. Bei AUSgerasteter Taste PORTABLE wird das Signal des an der rückwärtigen Leiste gewählten Quellengerätes an die Buchse PORTABLE RECORD geleitet: Zur Aufnahme von einem Hochpegeleingang muß die Taste TAPE MONITOR AUSgerastet sein. Zur Aufnahme von TAPE muß die Taste TAPE MONITOR EINgerastet sein. TAPE MONITOR: Mit dieser Taste können Sie das Ausgangssignal von einem an den TAPE-Buchsen an der rückwärtigen Leiste angeschlossenen Bandgerät oder Signalprozessor hören. Auf Tastendruck wird das Gerät ein- wie auch ausgeschaltet. (Durch einmaliges Drücken rastet die Taste EIN, durch nochmaliges Drücken rastet die Taste AUS). Bei EINgerastetem TAPE MONITOR wird das Ausgangssignal vom Tonbandgerät (bzw. Signalprozessor) zum Abhören gewählt, während die vom INPUT SELECTOR gewählte Quelle zur Aufnahme bzw. Aufbereitung an die Buchsen TAPE REC geleitet wird. TAPE MONITOR hat keinen Einfluß auf Aufnahmesignale von den rückwärtigen Eingängen an TAPE REC. TAPE MONITOR schaltet jedoch Signale an PORTABLE, RECORD (siehe oben). Bei Dreikopf-Bandgeräten mit Abhören vom Band können Sie zur Qualitätsüberprüfung durch Drücken der Tasten TAPE MONITOR an Verstärker und Recorder das Wiedergabesignal vom Band unmittelbar nach der Aufnahme abhören. Bei Zweikopf-Recordern, HiFi-Video- und den meisten Digitalrecordern kommt das Monitorsignal nicht vom Band, sondern es wird über die Schaltungen des Aufnahmegerätes (einschließlich des Aussteuerungsreglers) geleitet. In diesem Fall kann mittels TAPE MONITOR die Balance des linken und des rechten Kanals während der Aufnahme überprüft werden. HINWEIS: Ist die Funktion TAPE MONITOR ohne angeschlossenen Recorder an TAPE PLAY eingeschaltet (bzw. bei angeschlossenem jedoch nicht laufendem Recorder) hören Sie nur das an PORTABLE PLAY angeschlossene Gerät. Ist kein Gerät an diesen Eingang angeschlossen, so hören Sie bei allen Einstellungen anderer Steller keinen Ton. Das Kopieren von Tonbändern in zwei Richtungen ist möglich. Zur Aufnahme von einem tragbaren Gerät die Taste PORTABLE EINrasten und die Taste TAPE MONITOR AUSrasten. Zur Aufnahme vom Band an ein tragbares Gerät die Taste PORTABLE AUSrasten und die Taste TAPE MONITOR EINrasten. Eine Überprüfung des Aufnahmesignals eines tragbaren Gerätes ist nur über Kopfhörer möglich. HINWEIS: Das Kopieren von Bändern ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch erlaubt. Das Kopieren von gewerblich hergestellten Aufnahmen zum Weiterverkauf bzw. zum Verschenken verletzt das Copyright bzw. gewerbliche Schutzrecht des Produzenten der Aufnahme.
CD) (Eingangswahlschalter für Video, Nebengeräte, Tuner, CD-Player) Diese Tasten wählen das Eingangssignal an der rückwärtigen Leiste für den Verstärker. Das gewählte Eingangssignal wird außerdem zum Aufnehmen an TAPE REC geleitet.
9. VOLUME LEFT/RIGHT (Lautstärke
links/rechts) Mit dem Lautstärkenregler wird die Lautstärke für den rechten sowie den linken Kanal eingestellt. Seine Stellung hat keinen Einfluß auf die zur Aufnahme an die Buchsen TAPE REC oder PORTABLE RECORD gespeisten Signale. Der Lautstärkenregler besteht aus zwei unabhängigen reibungsgekoppelten Reglern für den linken und den rechten Kanal. Zur Änderung der Balance links/rechts einen Teil festhalten und den anderen auf die gewünschte Lautstärke einstellen. Der hintere Teil regelt den linken Kanal; der vordere Teil regelt den rechten Kanal. Die Lautstärke des rechten und des linken Kanals durch Herabregeln beider Kanäle auf Anschlag abgleichen. Die Anzeigenuten sind wieder miteinander ausgerichtet. Klemme negative Polarität. Die Polungen der Anschlußklemmen auf der Rückseite der Lautsprecher sind auch markiert, und zwar entweder durch rote und schwarze Anschlüsse oder durch Etiketten: “+”, 1 oder 8 Ohm für Pluspole, “-”, 0 oder G für Minuspole. Grundsätzlich sollen für jeden Kanal die (roten) Plusklemmen am Verstärker mit den Plusklemmen des Lautsprechers verbunden werden. Hierzu sind die beiden Leiter, die den Lautsprecherdraht enthalten, in jedem Kanal entweder farblich durch unterschiedliche Drähte (Kupfer und Silber) oder durch eine Riffelung an der Isolierung eines Leiters gekennzeichnet. Erstellen Sie mittels dieser Kennungen eine passende Verdrahtung beider Lautsprecherboxen eines Stereolautsprecherpaars. Wenn Sie also einen kupfernen Draht (oder einen Draht mit geriffelter Isolierung) an die rote Klemme des Verstärkers im linken Kanal anschließen, dann müssen Sie den gleichen Vorgang für den rechten Kanal durchführen. Wenn Sie am anderen Ende des Kabels den kupfernen Draht (oder den Draht mit geriffelter Isolierung) an die rote Klemme oder den Pluspol am linken Lautsprecher anschließen, dann nehmen Sie das gleiche für den rechten Lautsprecher vor. Hinweise zum Schutz gegen Überbelastung ANHANG LEISTUNGSOPTIMIERUNG IHRES NAD 310 Stellen Sie sicher, daß die Lautsprecher gleichphasig angeschlossen sind. Die Lautsprecher einer Stereo-Anlage müssen gleichphasig angeschlossen werden, um die gute Abbildung des Klanggeschehens ohne Auslöschung tiefer Frequenzen zu erhalten. Bei leicht verstellbaren Lautsprechern läßt sich der phasenrichtige Anschluß problemlos kontrollieren. Die Anschlüsse an beiden Lautsprechern vornehmen. Die Lautsprecherboxen im Abstand von ca. 10 cm mit den Vorderseiten zueinander aufstellen. Musik abspielen und zuhören. Dann die Anschlüsse der beiden Kabel an der Rückseite EINER Lautsprecherbox vertauschen und erneut zuhören. Richtig angeschlossen wirkt die Baßwiedergabe voll und voluminös. Beim Anschließen darauf achten, daß keine losen Einzeldrähte die falschen Klemmen berühren, da dies zu einem teilweisen Kurzschluß führt. Nun die Lautsprecherboxen an den vorgesehenen Plätzen aufstellen. Wenn es unmöglich ist, die Lautsprecher zum Phasentest umzustellen, müssen Sie sich beim Anschluß auf die Markierungen der Kabel verlassen. Die Lautsprecherklemmen (SPEAKERS) am Verstärker sind farblich gekennzeichnet: in jedem Kanal hat die rote Klemme positive und die schwarze NAD
Der saubere und musikalische Klang der NADVerstärker, auch bei Überbelastung und mit Lautsprechern niedriger Impedanz, verführt Sie eventuell dazu, den Verstärker über die Nennkapazität hinaus zu beanspruchen. Der Verstärker kann sicher und sauber komplexe Lautsprecherimpedanzen in einem breiten Musiksignalbereich, die mehr als 40 Watt übersteigen, treiben. Wird jedoch kontinuierliche Hochleistung in eine niedrige Impedanz gefordert, kann sich der Verstärker überhitzen. Sie können die Musik also mit Lautstärken abspielen lassen, wobei kurze vorübergehende hohe Lautstärken die Nennkapazität des Verstärkers bei weitem übersteigen. Wenn Sie den Verstärker jedoch fortwährend überbeanspruchen, können sich die Endstufen-Transistoren überhitzen. Dies geschieht vor allem dann, wenn Sie zwei Paar Lautsprecherboxen bzw. Lautsprecher mit sehr niedriger Impedanz bei hohen Lautstärken treiben. Wenn der Verstärker aufhört zu spielen und die rote “Schutz”-Anzeigelampe aufleuchtet, den Strom für einige Minuten ausschalten und die Ausgangsstufe abkühlen lassen. Ist die Störung auf Überhitzung zurückzuführen, dann funktioniert der Verstärker wieder normal, wenn er wieder eingeschaltet wird. Ständige Überbeanspruchung dieser Art kann zum Schutz des Verstärkers zum Durchbrennen interner Sicherungen führen. Wenn der Verstärker aufhört zu spielen und die grüne Strom-LED erlischt, übergeben Sie den Verstärker Ihrem NAD-Fachhändler zum Service.
IM STÖRUNGSFALL: HINWEISE ZUR FEHLERSUCHE
STÖRUNG URSACHE Keine Wiedergabe Netzschalter nicht eingeschaltet. Netzstecker nicht eingesteckt oder in eine Steckdose ohne Spannung eingesteckt. (Zur Probe eine Lampe einstecken). Tuner gewählt, jedoch ausgeschaltet oder steht auf einer unbesetzten Frequenz zwischen Sendern. Wahl eines inicht belegten Eingangs . Tape Monitor eingeschaltet, ohne daß ein Band spielt. Interne Sicherungen durchgebrannt; Verstärker dem Fachhändler zum Service übergeben. Keine Wiedergabe in einem Kanal Lautstärkenregler für einen der Kanäle heruntergeregelt. Den konzentrischen Lautstärkenregler überprüfen und sicherstellen, daß linker und rechter Kanal auf der gleichen Lautstärke stehen. Lautsprecherleitung lose. (Alle Anschlüsse an den Lautsprechern und am Verstärker überprüfen). Anschlußkabel herausgezogen oder hat schlechten Kontakt mit der Steckdose. Drehen Sie die Stecker in den Buchsen, um besseren Kontakt herzustellen. Kurzschluß in einem defekten Anschlußkabel. Alle Kabel bewegen, besonders in Steckerenähe. Lautes Summen und Brummen Schmutziger Kontakt in einem Schalter. Alle Schalter der Bedienleiste betätigen, um sauberen Schleifkontakt herzustellen. Anschlußkabel teilweise aus der Buchse herausgezogen. Defektes Anschlußkabel. Brummen beim Abspielendes Bandes Das Bandgerät befindet sich zu nahe am Verstärker (direkt darüber bzw. darunter). Bandgerät befindet sich zu nahe am Fernseher. Die Stecker haben schlechten Kontakt in den Buchsen. Schwacher Baß, gestreuter Stereoklang Lautsprecher sind nicht phasenrichtig angeschlossen. Die Anschlüsse an der Rückseite EINES Lautsprechers umpolen. NAD
Notice-Facile