918-5 - Werkzeugmaschine RIDGID - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 918-5 RIDGID
Lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie dieses Werkzeug benutzen. Wenn Sie den Inhalt dieses Handbuchs nicht verstehen und befolgen, kann dies Stromschläge, Brände und/oder schweren Verletzungen nach sich ziehen.
| Nutrollmaschine 918 | |
| Notieren Sie die auf dem Typenschild angegebene Seriennummer im nachfolgenden Feld. | |
| Serien-nummer. | |
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitssymbole 81
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge
Sicherheit im Arbeitsbereich 81
Sicherheit der Elektrik....81
Sicherheit von Personen 82
Einsatz und Pflege von Elektrowerkzeugen 82
Service....83
Spezielle Sicherheitsinformationen
Nutrollmaschine Sicherheit 83
RIDGID Kontaktinformationen....84
Beschreibung....83
Technische Daten 85
Standardausrüstung 85
Montage 85
Montage der 918 auf Sockeln für verschiedene Maschinen 86
Inspektion vor der Inbetriebnahme....87
Einrichten von Maschine und Arbeitsbereich 87
Installation der 918 am elektrischen Antrieb 300....88
Installation der 918 an den Gewindeschneidmaschinen 300 Kompakt/1233....89
Installation an den Gewindeschneidmaschinen 535 und 1224....90
Betrieb 91
Vorbereiten der Rohre 92
Vorschub/Rückfahrt der Nutrolle 90
Einrichten der einstellbaren Schutzeinrichtung....92
Einlegen des Rohrs in die Nutrollmaschine 93
Einstellen/Anpassen des Nutdurchmessers 93
Stabilisatorbetrieb 94
Nutrollbetrieb 94
Einstellen des Nutdurchmessers für Kupferrohre....97
Tipps zur Spurhaltung....98
Untersuchen/Ausmessen der Nut....99
Vorbereiten der Maschine für den Transport....99
Lagerung 99
Wartungsanweisungen 99
Reinigen....99
Schmieren....99
Hydraulikflüssigkeitspegel....100
Austauschen den Rollensätze 100
Fehlerbehebung....103-104
Wartung und Reparatur 104
Optionale Ausrüstungen....105
Entsorgung 105
Tabelle I, Rohrwandstärke....106
Tabelle II, Technische Standarddaten für Rollnuten 106
Tabelle III, Technische Daten für Rollnuten in Kupfer....107
Lebenslange Garantie...... Rückseite
*Originalanleitung – Englisch
Sicherheitssymbole
Um wichtige Sicherheitsinformationen zu vermitteln, werden in diesem Bedienerhandbuch und auf dem Produkt Sicherheitssymbole und Signalwörter verwendet. Dieser Abschnitt dient dem besseren Verständnis dieser Signalwörter und Symbole.

Dies ist das Symbol für Sicherheitswarnungen. Es soll Sie auf mögliche Verletzungsgefahren hinweisen. Beachten Sie alle Sicherheitshinweise, die auf dieses Symbol folgen, um mögliche Verletzungen oder Todesfälle zu verhindern.
GEFAHR
GEFAHR weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt.
WARNING
WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann.
VORSICHT
VORSICHT weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen kann.
HINWEIS HINWEIS weist auf Informationen hin, die sich auf den Schutz von Sachen beziehen.

Dieses Symbol bedeutet, dass Sie das Bedienerhandbuch sorgfältig lesen müssen, ehe Ausrüstung verwenden. Das Bedienerhandbuch wichtige Informationen für den sicheren und gsgemäßen Betrieb der Ausrüstung.

Dieses Symbol bedeutet, dass Sie beim Umgang mit dieser Ausrüstung immer eine Schutzbrille mit schutz oder eine Schutzbrille tragen müssen, um siko von Augenverletzungen zu verringern.

Dieses Symbol weist auf die Gefahr des Umkippens der Maschine hin, was zu Schlag- oder Quetschverletzungen führen kann.

Dieses Symbol weist auf die Gefahr hin, dass Finger und Hände zwischen den Nutrollen zerquetscht werden können.

Dieses Symbol weist darauf hin, dass das zu verlegende Rohr mindestens 200 mm (8 Zoll) lang sein muss, um die Verletzungsgefahr zu verringern.

Dieses Symbol bedeutet, dass Sie nicht in das Innere Rohrs greifen dürfen, das gerade t wird, um die Gefahr von Verfangen, Schnitt-etschverletzungen bzw. anderen Verletzungen zu ren.

Dieses Symbol bedeutet, dass Sie bei Verwendung der Maschine immer einen Fußschalter benutzen müssen, um die Verletzungsgefahr zu verringern.

Dies ist ein Informationssymbol und zeigt an, welche Produktinformationen (einschließlich Bedienerhandbuch) durch Scannen des nebenstehenden QR-Codes verfügbar sind.
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge\*
WARNING
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Abbildungen und Spezifikationen, die zusammen mit diesem Elektrowerkzeug geliefert werden. Wenn Sie die unten aufgeführten Anweisungen nicht vollständig beachten, kann dies Stromschläge, Brände und/oder schwere Verletzungen nach sich ziehen.
BEWAHREN SIE ALLE WARNHINWEISE UND ANWEISUNGEN ZUM SPÄTEREN NACHSCHLAGEN AUF!
Der Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich in den Warn hinweisen auf Ihr netzbetriebenes (kabelge bundenes) Elektrowerkzeug oder Ihr batteriebe triebenes (kabelloses) Elektrowerkzeug.
Sicherheit im Arbeitsbereich
- Halten Sie den Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unübersichtliche oder dunkle Bereiche laden zu Unfällen ein.
- Betreiben Sie Elektrowerkzeuge nicht in explosionsge fährdeten Bereichen, wie z. B. in Anwesenheit von brennbaren Flüssigkeiten, Gasen oder Stäuben.
Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
- Halten Sie Kinder und Unbeteiligte fern, wenn Sie ein Elektrowerkzeug betreiben. Ablenkungen können dazu führen, dass Sie die Kontrolle verlieren.
Elektrische Sicherheit
• Die Stecker von Elektrowerkzeugen müssen zur Steckdose passen. Nehmen Sie niemals
irgendwelche Modifikationen des Steckers vor. Verwenden Sie in Verbindung mit geerdeten Elektrowerkzeugen keine Adapterstecker. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern die Stromschlaggefahr.
- Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie Rohren, Heizkörpern, Herden und Kühlschränken oder mit Masseleitern. Es besteht ein erhöhtes Stromschlagrisiko, wenn Ihr Körper geerdet oder mit einem Masseleiter verbunden ist.
- Setzen Sie Elektrowerkzeuge weder Regen noch Nässe aus. Wasser, das in ein Elektrowerkzeug eindringt, erhöht das Risiko von Stromschlägen.
- Verwenden Sie das Kabel nur zu seinen vorgesehen Zwecken. Verwenden Sie das Kabel niemals zum Tragen, Ziehen oder Trennen des Netzsteckers von Elektrowerkzeugen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder beweglichen Teilen. Beschädigte oder verfangene Kabel erhöhen die Stromschlaggefahr.
- Verwenden Sie ein für den Außeneinsatz geeignetes Verlängerungskabel, wenn Sie ein Elektrowerkzeug im Freien einsetzen. Die Verwendung eines für die Verwendung im Freien geeigneten Kabels verringert die die Stromschlaggefahr.
- Verwenden Sie eine durch einen Fehlerstromschutz schalter (FI-Schalter) geschützte Stromversorgung, wenn der Betrieb eines Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung unvermeidlich ist. Die Verwendung eines FI-Schutzschalters verringert die Stromschlaggefahr.
Sicherheit von Personen
- Seien Sie wachsam und passen Sie auf, was Sie tun. Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand, wenn Sie ein Elektrowerkzeug bedienen. Benutzen Sie Elektrowerkzeuge nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit kann bei der Bedienung von Elektrowerkzeugen zu schweren Verletzungen führen.
- Verwenden Sie persönliche Schutzausrüstungen. Tragen Sie immer einen Augenschutz. Schutzausrüs tungen wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, die unter den richtigen Bedingungen verwendet werden, verringern Personenschäden.
- Verhindern Sie ungewolltes Einschalten. Vergewissern Sie sich, dass der Schalter auf AUS steht, bevor Sie das Gerät an die Stromquelle und/oder den Akku anschließen, es in die Hand nehmen
oder herumtragen. Wenn Elektrowerkzeuge mit dem Finger am Schalter getragen oder wenn Werkzeuge, bei denen der Schalter in Betriebsstellung ist, an das Netz angeschlossen werden, so lädt dies zu Unfällen ein.
- Vor dem Einschalten eines Elektrowerkzeugs müssen alle Einstellstifte und -schlüssel entfernt werden. Sie können sich verletzen, wenn ein Schraubenschlüssel oder ein Einstellstift an einem rotierenden Teil des Elektrowerkzeugs angebracht ist.
- Nicht zu weit strecken. Achten Sie stets auf einen sicheren Stand und halten Sie Ihr Gleichgewicht. Dies sorgt in unerwarteten Situationen für mehr Kontrolle über das Elektrowerkzeug.
- Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung und keinen Schmuck. Halten Sie Ihr Haar und Ihre Kleidung fern von beweglichen Teilen. Lose Kleidung, Schmuck und lange Haare können sich in beweglichen Teilen verfangen.
- Wenn Vorrichtungen für den Anschluss von Staubabsaug- und -auffangvorrichtungen vorhanden sind, müssen Sie sicherstellen, dass diese angeschlos sen sind und bestimmungsgemäß verwendet werden. Der Einsatz einer Staubabsaugung kann staubbedingte Gefahren verringern.
- Die durch häufigen Gebrauch von Werkzeugen gewonnene Vertrautheit darf nicht dazu führen, dass Sie selbstgefällig werden und die Grundsätze der Werkzeugsicherheit ignorieren. Eine unachtsame Handlung kann im Bruchteil einer Sekunde schwere Verletzungen verursachen.
Einsatz und Pflege von Elektrowerkzeugen
- Bei Elektrowerkzeugen niemals Gewalt anwenden. Verwenden Sie das für Ihre Anwendung richtige Elektrowerkzeug. Das richtige Elektrowerkzeug erledigt die Arbeit besser, sicherer und mit der Geschwindigkeit, für die es ausgelegt ist.
- Verwenden Sie keine Elektrowerkzeuge, wenn sie Sie mit dem Netzschalter nicht ein- oder ausschalten können. Jedes Elektrowerkzeug, das nicht mit dem Netzschalter ein- oder ausgeschaltet werden kann, ist gefährlich und muss repariert werden.
-
Trennen Sie den Netzstecker des Elektrowerkzeugs (sofern trennbar) von der Stromquelle und/oder der Batterie, ehe Sie Einstellungen vornehmen, Zubehör wechseln oder das Elektrowerkzeug lagern. Solche vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen verringern das Risiko, das das Elektrowerkzeug versehentlich startet.
-
Lagern Sie ungenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern und lassen Sie nicht zu, dass Personen, die mit dem Elektrowerkzeug oder dieser Anleitung nicht vertraut sind, das Werkzeug bedienen. Elektrowerkzeuge sind in den Händen ungeübter Benutzer gefährlich.
- Pflege von Elektrowerkzeugen und Zubehör. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile falsch ausgerichtet sind oder nicht richtig befestigt sind, ob Teile gebrochen sind oder ob andere Umstände vorliegen, die den Betrieb des Elektrowerkzeugs beeinträchtigen könnten. Lassen beschädigte Elektrowerkzeuge vor etwaiger Verwendung reparieren. Viele Unfälle werden durch schlecht instandgehaltene Elektrowerkzeuge verursacht.
- Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Ordnungsgemäß instand gehaltene Werkzeuge mit scharfen Schneidkanten sind weniger anfällig für Klemmen und lassen sich leichter kontrollieren.
- Halten Sie die Griffe und Greifflächen trocken, sauber sowie frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Grifflächen verhindern in unerwarteten Situationen die sichere Handhabung und die Kontrolle des Werkzeugs.
- Benutzen Sie das Elektrowerkzeug, das Zubehör und die Werkzeugeinsätze usw. entsprechend diesen Anweisungen und berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und der Art der durchgeführten Arbeiten. Jede Verwendung des Elektrowerkzeugs für andere als die vorgesehenen Arbeiten kann zu gefährlichen Situationen führen.
Service
- Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug von einer qualifizierten Fachkraft warten, die nur identische Ersatzteile verwendet. So ist gewährleistet, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt.
Spezielle Sicherheitsinformationen
WARNING
Dieser Abschnitt enthält wichtige Sicherheitsinformationen, die speziell für dieses Werkzeug gelten.
Lesen Sie diese Sicherheitshinweise sorgfältig durch, bevor Sie die Nutrollmaschine 918 verwenden, um die Gefahr von Stromschlägen oder anderen schweren Verletzungen auszuschließen.
BEWAHREN SIE ALLE WARNHINWEISE UND ANWEISUNGEN ZUM SPÄTEREN NACHSCHLAGEN AUF!
Bewahren Sie dieses Handbuch in der Nähe der Maschine auf, damit der Bediener Zugriff darauf hat.
Sicherheit der Nutrollmaschine
- Hände weg von den Nutrollen! Tragen Sie keine locker sitzenden Handschuhe. Ihre Finger könnten zwischen den Nutrollen, einer Nutrolle und dem Rohr oder zwischen dem Rohr und dem Stabilisatorrad zerquetscht werden.
- Hände weg von den Rohrenden! Greifen Sie nicht in das Rohr hinein. Berühren Sie während des Betriebs keinesfalls die Nut. Grate und scharfe Kanten können Sachen einklemmen und Schnittverletzungen verursachen. Finger können zwischen den Nutrollen oder zwischen einer Nutrolle und dem Rohr zerquetscht werden.
- Sorgen Sie dafür, dass alle Schutzeinrichtungen an Ort und Stelle bleiben. Betreiben Sie die Nutrollmaschine nicht, wenn die Schutzeinrichtung entfernt ist. Jeder Kontakt mit den Nutrollen kann Verfangen und schwere Verletzungen verursachen.
- Stellen Sie die Schutzeinrichtung richtig ein, um die Gefahr von Verfangen und schweren Verletzungen zu verringern.
- Bringen Sie Nuten nur an Rohren ab 200 mm (8 Zoll) Länge an. Nuten, die kürzer als das spezifizierte Rohr sind, können zu Verfangen und Quetschverletzungen führen.
- Bei der Arbeit mit der Maschine keine weite Kleidung tragen. Lassen Sie Ärmel und Jacken zugeknöpft. Langen Sie nicht über die Maschine oder das Rohr hinweg. Kleidung kann sich im Rohr oder in der Maschine verfangen und ein Verfangen bewirken.
- Setzen Sie diese Nutrollmaschine nicht in Verbindung mit einem elektrischen Antrieb oder einer Gewindeschneidmaschine ein, die nicht über einen Fußschalter verfügt. Sie dürfen einen Fußschalter niemals in der Stellung ON festklemmen, sodass er die Maschine nicht mehr steuern kann. Ein Fußschalter ermöglicht bessere Kontrolle, da Sie den Motor der Maschine abschalten können, indem Sie einfach den Fuß hochheben. Sie werden in die Maschine gezogen, wenn Sie sich verfangen und die Stromversorgung des Motors nicht unterbrochen wird. Diese Maschine hat eine hohe Drehkraft. Dies kann dazu führen,
dass sich Ihre Kleidung mit so viel Kraft um Ihren Körper oder andere Körperteile wickelt, dass Knochen gequetscht oder gebrochen und Schlag- oder andere Verletzungen verursacht werden.
- Stellen Sie sicher, dass die Nutrollmaschine, das Rohr, die Untergestelle und die Maschine stabil sind. Vergewissern Sie sich, dass die Nutrollmaschine ordnungsgemäß aufgestellt und gesichert ist. Hierdurch wird verhindert, dass das Rohr und die Ausrüstung umkippen Stützen Sie das Rohr ordnungsgemäß ab. Hierdurch wird verhindert, dass das Rohr und die Ausrüstung umkippen.
- Achten Sie darauf, das Rohr ordnungsgemäß vorzubereiten und zu handhaben. Grate und scharfe Kanten können Sachen einfangen und Schnittverletzungen verursachen.
- Der Arbeitsprozess, die Bedienung der Maschine und der Fußschalter müssen von einer Person kontrolliert werden. Wenn die Maschine läuft, darf sich nur der Bediener im Arbeitsbereich aufhalten. Dies trägt dazu bei, das Verletzungsrisiko zu verringern.
- Beschränken Sie den Zugang oder sperren Sie den Bereich ab, wenn das Werkstück über die Maschine hinausragt, damit ein Mindestabstand von einem Meter (3 Fuß) zum Werkstück gewährleistet bleibt. Zugangsbeschränkungen oder das Absperren des Arbeitsbereichs in der Nähe des Werkstücks verringern das Risiko des Verfangens.
- Verwenden Sie nur elektrische Antriebe und Gewindeschneidmaschinen, die mit weniger als 58 U/min arbeiten. Maschinen mit höherer Geschwindigkeit erhöhen das Verletzungsrisiko.
- Tragen Sie beim Einrichten und Verwenden der Nutrollmaschine immer geeignete persönliche Schutzausrüstung. Zu einer geeigneten persönlichen Schutzausrüstung gehören immer auch ein Augenschutz und möglicherweise eng anliegende Lederhandschuhe sowie Schuhe mit Stahlkappen.
- Verwenden Sie die Nutrollmaschine nur zum Anbringen von Nuten an Rohren der gemäß dieser Anleitung empfohlenen Größen und Typen. Andere Verwendungen oder das Modifizieren der Nutrollmaschine für andere Anwendungen kann das Verletzungsrisiko erhöhen.
- Lesen und verinnerlichen Sie vor Inbetriebnahme der Nutrollmaschine folgende Hinweise:
– Dieser Bedienerhandbuch
- Das Bedienerhandbuch für den elektrischen Antrieb oder die Gewindeschneidmaschine
- Die Installatinsanweisungen des Armaturenherstellers - Die Anleitungen für alle anderen Geräte und Materialien, die in Verbindung mit dieser Maschine verwendet werden
Wenn Sie die Anweisungen und Warnhinweise nicht vollständig beachten, kann dies Sachschäden und/oder schwere Verletzungen nach sich ziehen.
RIDGID Kontaktinformationen
Bei Fragen zu diesem RIDGID®-Produkt:
- Kontaktieren Sie Ihren örtlichen RIDGID®-Händler.
- Besuchen Sie RIDGID.com, um Ihren örtlichen RIDGID-Ansprechpartner zu finden.
- Wenden Sie sich unter ProToolsTechService@Emerson.com an den technischen Kundendienst von Ridge Tool oder wählen Sie in den USA und Kanada die Nummer 844-789-8665.
Beschreibung
Die RIDGID® Nutrollmaschine 918 ist für die Herstellung von gerollten Nuten in Stahl-, Edelstahl-, Aluminium-, PVC-Rohren und Kupferrohrleitungen konzipiert. Die Nuten werden angebracht, indem die Nutrolle hydraulisch in das von der Antriebsrolle gestützte Rohr vorgeschoben wird.
Die Nutrollmaschine 918 verfügt in der Regel über zwei Nut- und Antriebsrollensätze für das Anbringen von Nuten an Rohren:
• Stahlrohr 2-6 Zoll mit Schedule 10 und 40
- Stahlrohr 8-12 Zoll mit Schedule 10 und Stahlrohr 8 Zoll mit Schedule 40
Sonstige Materialien können mit Nuten versehen werden – siehe Tabellen im Anhang. Für andere Größen und für Kupferrohre sind andere Nuten- und Antriebswellensätze erforderlich.
Mit einer zweistufigen Hydraulik-Handpumpe wird die Nutrolle in das Rohr vorgeschoben, um die Nuten zu formen. Eine Nuttiefenlehre hilft beim Einrichten der Nutrollmaschine und eine Einstellmutter dient zum Einstellen des Nutdurchmessers.
Ein einstellbarer Stabilisator hilft bei der Führung und Kontrolle des Rohrs beim Abringen der Nut, insbesondere bei Rohrlängen im Bereich der Mindestrohrlänge von 8 Zoll.
Die Nutrollmaschine kann von einer Vielzahl von RIDGID-Maschinen angetrieben werden. Für jede Maschine werden unterschiedliche Montagesätze benötigt.

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Schutzelnrichtung Hydraulikpumpe Pumpengriff Pumpenfreigabehebel Warnhinweise Montagesockel Beschriftung für die Rohrrotation Handkurbel Stabilisator Stabilisatorrad Antriebswelle/Antriebsrolle Abbildung 1A – Nutrollmaschine 918
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Tiefeneinstellmutter Nuttiefenlehre NutrolleAbbildung 1B – Nutrollmaschine 918
Technische Daten
Werkstoffe, Rohre....Stahl, Edelstahl, Aluminium und PVC
Kapazität
Standardnut
Rollensätze......Stahlrohr 2-6 Zoll mit Schedule 10 und 40
Optionale Nut
Rollensätze......Stahlrohr 8-12 Zoll mit Schedule 10 und Stahlrohr 8 Zoll mit Schedule 40* Stahlrohr 1¼ Zoll bis 1½ Zoll mit Schedule 10 und 40 Kupferrohr 2-6 Zoll (Typ K, L, M & DWV) Informationen zu weiteren Werkstoffen und Wandstärken siehe Tabellen I, II und III
Nutdurchmesser
Einstellung .... Nuttiefenmessgerät und Tiefeneinstellmutter
Betätigung ...... Zweistufige Hydraulik-Handpumpe
Stabilisator .... Manuell einstellbar, für Rohre von 2½ bis 12 Zoll
Montagesockel
Verfügbar ....RIDGID Kraftantrieb 300 RIDGID Gewindeschneidmaschine 1224 RIDGID Gewindeschneidmaschine 535A/M RIDGID Gewindeschneidmaschine 300 Kompakt/1233
Gewicht (918, 300 PD-Sockel,
Stabilisator)....37 kg (82 lbs.)
Abmessungen (918, 300 PD-Sockel, Stabilisator)
BxTxH.... 889 mm x 356 mm x 445 mm (35 x 14 x 17,5 Zoll)
* Nicht zum Anbringen von Nuten in Stahlrohren mit 8 Zoll Durchmesser, Schedule 40 und einer Brinelhärte über 150 BHN verwenden. Dies kann dazu führen, dass die Nuten nicht richtig geformt werden oder von der Spezifikation abweichen.
HINWEIS Die Nutrollmaschine 918 ist bei ordnungsgemäßer Verwendung für das Anbringen von Nuten an Rohren von 1 bis 12 Zoll Durchmesser ausgelegt, die den Spezifikationen von AWWA C606-15 entsprechen. Unsachgemäße Verwendung dieses Geräts kann dazu führen, dass die Nuten von der Spezifikation abweichen und dass Rohr und Ausrüstung beschädigt werden.
Die Auswahl der geeigneten Materialien und Verbindungs methoden liegt in der Verantwortung des System planers und/oder des Installateurs. Vor jeder Installation muss eine sorgfältige Bewertung der konkreten Betrieb sumgebung, einschließlich Chemikalien und Betriebstemperatur, durch ge führt werden. Die Auswahl ungeeigneter Materia lien und Methoden kann zu Systemausfällen führen.
Edelstahl und sonstige korrosionsbeständige Werkstoffe können beim Einbau, beim Verbinden und beim Umformen verunreinigt werden. Soche Verunreinigungen können Korrosion und ein vorzeitiges Versagen der Rohrleitung verursachen. Vor dem Versuch der Installation muss eine sorgfältige Bewertung der Materialien und Methoden für die konkreten Einsatzbedingungen, einschließlich Chemikalien und Temperatur, durchgeführt werden.
Standardausstattung
Einzelheiten zum Zubehör, das zusammen mit bestimmten Maschinen (Katalognummern) geliefert wird, finden Sie im RIDGID-Katalog.
Montage
WARNING
Befolgen Sie die nachfolgenden Anweisungen für die ordnungsgemäße Montage, um das Risiko
schwerer Verletzungen bei der Verwendung zu verringern.
Montage der 918 auf Sockeln für verschiedene Maschinen
- Montieren Sie die 918 auf dem richtigen Maschinensockel und richten Sie ihn an den 12 Zoll-Bohrungen aus. Bei der Montage auf dem Sockel 1224 muss die Distanzplatte zwischen dem Sockel und der 918 montiert werden. Führen Sie von der Unterseite des Sockels aus zwei 12 Zoll-Schrauben ein und ziehen Sie sie mit einem 34 Zoll-Schraubenschlüssel fest.
- Montieren Sie die Hydraulikpumpe am Sockel und befestigen Sie sie mit vier ¼ Zoll-Schrauben und ziehen Sie diese mit einem 7/16 Zoll-Schraubenschlüssel fest. Für den Sockel 1224 muss die Pumpenhalterung am Sockel montiert und die Pumpe an der Pumpenhalterung angebracht werden.
- Montieren Sie den Stabilisator am Sockel. Zwei ^3/8 Zoll-Schrauben durch den Sockel stecken und mit einem ^5/16 Zoll. Sechskantschlüssel fest anziehen.
- Befestigen Sie die Schienenklemme bei der 1233/300 Kompakt lose an der Unterseite des Sockels.
- Einzelheiten finden Sie in den Abbildungen 2 bis 5.

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② 7/16 Zoll Schraubenschlüssel ① 3/4 Zoll Schraubenschlüssel ③ 3/18 Zoll SechskantschlüsselAbbildung 2A – Montage der 918 am Sockel 300 PD

Abbildung 2B – Montage der 918 am Sockel 300 PD

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② 7/16 Zoll Schraubenschlüssel 3/4 Zoll ① Schraubenschlüssel Antriebsstange 9/18 Zoll Schraubenschlüssel ③ 5/18 Zoll Sechskantschlüssel SchienenklemmeAbbildung 3 – Montage der 918 am Sockel 300 Kompakt/1233

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Zoll Schraubenschlüssel Zoll Schraubenschlüssel Antriebsstange Zoll SchraubenschlüsselAbbildung 4 – Montage der 918 am Sockel 535

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2 7/16 Zoll Schraubenschlüssel 3/4 Zoll 1 Schraubenschlüssel 3 1/16 Zoll Schraubenschlüssel Pumpenhalterung Distanzplatte AntriebsstangeAbbildung 5 - Montage der 918 am Sockel 1224
Inspektion vor der Inbetriebnahme
WARNING


Setzen Sie diese Nutrollmaschine nicht in Verbindung mit einem elektrischen Antrieb oder einer Gewindeschneidmaschine ein, die nicht über einen Fußschalter verfügt.
Überprüfen Sie Ihre Nutrollmaschine vor jedem Einsatz und beheben Sie etwaige Probleme, um die Gefahr schwerer Verletzungen durch Quetschung und andere Ursachen zu verringern und Schäden an der Nutrollmaschine zu verhindern.
- Stellen Sie den Hauptschalter der Maschine bei Installation an einer Maschine auf OFF und ziehen Sie den Netzstecker.
-
Befreien Sie der Nutrollmaschine, einschließlich Pumpengriff und Handkurbel des Stabilisators, von Öl, Fett und Schmutz. Dies erleichtert die Inspektion und verhindert, dass Ihnen die Maschine oder die Steuerung aus der Hand gleitet.
-
Überprüfen Sie die Nutrollmaschine auf folgende Punkte:
-
Fachgerechte Montage, Instandhaltung und Vollständigkeit.
- Gebrochene, verschlissene, fehlende, falsch ausgerichtete oder falsch angeschlossene Teile
- Hydrauliklecks. Öl in der Nut kann auf ein Hydraulikleck hinweisen.
- Vorhandensein und Zustand der Schutzeinrichtung (Siehe Abbildung 1). Betreiben Sie die Nutrollmaschine nicht ohne Schutzeinrichtung. Die Schutzeinrichtung muss sich zwischen den Einstellungen frei bewegen können und sicher an ihrem Platz bleiben.
- Vorhandensein und Lesbarkeit der Warnhinweise (siehe Abbildung 6).
- Zustand der Nutrolle und der Antriebsrolle. Reinigen Sie die Rändelungen der Antriebsrolle mit einer Drahtbürste, wenn sie verschmutzt sind. Verschmutzte oder verschlissene Rändelungen können beim Anbringen der Nuten zu Rohrschlupf und Spurproblemen führen.
-
Zustand des Stabilisatorrades. Bei Bedarf auswechseln.
-
Jeder andere Zustand, der einen sicheren und normalen Betrieb verhindern kann.
-
Wenn Probleme festgestellt werden, darf die Nutrollmaschine erst dann wieder verwendet werden, wenn die Probleme behoben sind.
-
Führen Sie eine Inspektion und eine Wartung alle anderen anweisungsgemäß verwendeten Ausrüstungen durch, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren. Vergewissern Sie sich, dass der elektrische Antrieb oder die Gewindeschneidmaschine über einen Fußschalter verfügt, der in einwandfreiem Zustand ist.

Abbildung 6 – Warnhinweise
Einrichten von Maschine und Arbeitsbereich
WARNING


Richten Sie die Nutrollmaschine und den Arbeitsbereich gemäß den hier beschriebenen Verfahren ein. So verringern Sie die Verletzungsgefahr durch Umkippen der Maschine, Quetschen und andere Ursachen und verhindern Maschinenschäden.
Achten Sie auf das Gewicht der Ausrüstung. Verwenden Sie beim Heben und Transportieren geeignete Methoden.
Verbinden Sie die Nutrollmaschine mit einem leistungsstarken Antrieb oder einer Gewinde-schneidmaschine. Stützen Sie das Rohr ordnungsgemäß ab. Dadurch wird das Risiko des Herabfallens von Rohren, des Umkippens und schwerer Verletzungen verringert.
- Suchen Sie sich einen Arbeitsbereich, der die folgenden Eigenschaften aufweist:
• Angemessene Beleuchtung.
- Übersichtlicher, sauberer, ebener, stabiler und trockener Platz für alle Ausrüstungen und den Bediener. Entfernen Sie eventuell vorhandene Ölrückstände.
-
Untersuchen Sie das Rohr, an dem die Nut angebracht werden soll, und bestimmen Sie das für die jeweilige Aufgabe richtige Werkzeug; siehe Technische Daten. Ausrüstungen zum Anbringen von Nuten finden Sie für andere Anwendungen im RIDGID-Katalog, der online unter RIDGID.com verfügbar ist. Nicht zum Anbringen von Nuten an nicht geradem Material verwenden. Bringen Sie keine Nuten an Rohren mit Vorsprüngen oder Abgängen wie z. B. T-Stücken oder Bögen an. Dadurch erhöht sich das Risiko des Verfangens.
-
Bestätigen Sie, dass alle verwendeten Geräte ordnungsgemäß geprüft und montiert wurden. Vergewissern Sie sich, dass der für die jeweilige Anwendung vorgesehene Nutrollensatz in der Nutrollmaschine installiert ist.
HINWEIS Die Verwendung von Rollensätzen (Nutrolle und Antriebsrolle) an Kohlenstoff- und Edelstahlrohr kann zu einer Verunreinigung des rostfreien Stahls führen. Diese Verunreinigung kann Korrosion und ein vorzeitiges Versagen der Rohrleitung verursachen. Verwenden Sie zur Verhinderung von Eisenverunreinigungen bei Edelstahlrohr nur Rollensätze, die ausschließlich für das Anbringen von Nuten in Edelstahl vorgesehen sind werden. Alternativ können Sie den Rollensatz beim Wechsel zwischen Materialien mit einer Edelstahl-Drahtbürste gründlich reinigen.
- Stellen Sie den elektrischen Antrieb oder die Gewindeschneidmaschine gemäß den Anweisungen auf einer ebenen Fläche auf. Vergewissern Sie sich, dass der Schalter REV/O-OFF/FOR in der Position OFF steht.
Wenn Sie die 918 mit einer 535A Maschine (mit automatischem Spannfutter) verwenden, wird empfohlen, die Maschine so zu konfigurieren, dass die Backen des Futters das Rohr während der REV-Drehung der Maschine greifen. Dadurch kann der Stabilisator beim Anbringen der Nut verwendet werden. Informationen zum Konfigurieren der Backen des Spannfutters, damit sie das Rohr während der REV-Rotation der Maschine greifen, finden Sie im Handbuch der 535 mit automatischem Spannfutter im Abschnitt „Schneiden von Linksgewinden“.
-
Installieren der 918 an einem elektrischen Antrieb/ einer Gewindeschneidmaschine – Siehe Abschnitt „Einrichten an bestimmten Ausrüstungen. Überprüfen Sie, ob das Gerät sicher und stabil steht.
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Positionieren Sie den Fußschalter wie in Abbildung 19 gezeigt, um ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
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Nachdem die 918 ordnungsgemäß installiert wurde, schließen Sie sie, wie in der Anleitung beschrieben, mit trockenen Händen an die entsprechende Steckdose an.
Installation der 918 am elektrischen Antrieb 300
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Überprüfen Sie, ob die 918 und der Sockel richtig montiert sind.
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Entfernen Sie den Schlitten und andere Anbauteile von den Tragarmen des elektrischen Antriebs 300. Vergewissern Sie sich, dass die Tragarme des elektrischen Antriebs vollständig ausgefahren und in ihrer Position fixiert sind.
-
Völlig offenes Frontfutter des elektrischen Antriebs.
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Schieben Sie die Öffnung über den hinteren Tragarm in den Sockel (Stabilisator-Seite) und senken Sie die Pumpe auf den vorderen Tragarm ab (Abbildung 7A).
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Bewegen Sie den Sockel in Richtung des elektrischen Antriebs 300.
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Zentrieren Sie die Antriebswelle im Maschinenfutter. Richten Sie die Abflachungen der Antriebswelle an den Backen des Maschinenfutters aus.
-
Fixieren Sie das vordere Spannfutter auf den Flächen der Antriebswelle. Siehe Abbildung 7B.

Abbildung 7A – Installation der 918 am elektrischen Antrieb 300

Abbildung 7B – Fixieren der Antriebswelle im Spannfutter
Installation der 918 an den Gewinde- schneid maschinen 300 Kompakt/1233
Gewindeschneidmaschinen 300 Kompakt oder 1233, die im Maschinensockel an geraden Rohrstrecken montiert sind, dürfen nicht in Verbindung mit der Nutrollmaschine 918 verwendet werden. Der Aufbau ist möglicherweise nicht stabil genug für die Kräfte, die beim Anbringen der Nuten auftreten. Für diesen Zweck sind Rohrstrecken mit Stützen erhältlich, die für mehr Stabilität sorgen (Bestellnr. 56532). Informationen zur richtigen Ausrichtung der Rohrstrecken erhalten Sie in Abbildung 8A. Um die Abstützung der Rohrstrecke richtig auszurichten, werden die 10 mm-Bolzen durch die Bohrungen in der Rohrstrecke geführt.
Die Nutrollmaschine 918 kann nicht in Verbindung mit Maschinen verwendet werden, die am Falt-Untergestell 250 montiert sind. Der Griff des Untergestells behindert das Rohr, an dem die Nuten angebracht werden. Eine 918 mit dem entsprechenden Sockel kann in Verbindung mit den Untergestellen 100A/150A/200A verwendet werden.
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Vergewissern Sie sich, dass die 918 ordnungsgemäß auf dem richtigen Sockel für die Maschine montiert ist, mit der sie verwendet werden soll.
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Bewegen Sie den Maschinenschlitten in Richtung des vorderen Spannfutters und schwenken Sie die auf dem Schlitten montierten Werkzeuge nach oben, fort vom Bediener. Positionieren Sie den Fräser im Inneren des Schneidkopfes, um ihn zu sichern und das Risiko einer Berührung zu verringern.
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Vollständig geöffnetes vorderes Spannfutter der Gewindeschneidmaschine. Setzen Sie die Antriebsstange in das Maschinenfutter ein, aber sichern Sie sie jetzt noch nicht.
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Platzieren Sie den (pumpenseitigen) offenen Schlitz des Sockels über der vorderen Schlittenschiene (Abbildung 8B) und senken Sie den Stabilisator auf die hintere Schlittenschiene ab.
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Platzieren Sie die Antriebsstange über den Abflachungen an der Antriebswelle. Richten Sie die Abflachungen an der Antriebswelle an den Stellschrauben in der Antriebsstange aus und ziehen Sie die Stellschrauben fest an.
-
Ziehen Sie das vordere Spannfutter der Maschine an der Antriebsstange fest, wenn die 918 am Ende der Gewindeschneidmaschine positioniert ist. Siehe Abbildung 8C.
-
Setzen Sie die Schienenklemme unter die hintere Schlittenschiene und befestigen Sie sie. Siehe Abbildung 8D.

Abbildung 8A – Installation der Rohrstrecken mit Abstützung (Bestellnr. 56532)

Abbildung 8B – Installation der 918 an der Gewindeschneidmaschine 1233

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Antriebsstange 918Abbildung 8C – Installation der Antriebsstange

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SchienenklemmeAbbildung 8D – Installation der Schienenklemme
Installation an den Gewindeschneidmaschinen 535 und 1224
Generell kann die 918 an den Maschinen 535 und 1224 mit montierter Antriebsstange installiert werden, aber sie kann auch, wie bei den Maschinen 300 Kompakt/1233 (siehe dieser Abschnitt), separat installiert werden.
Wie im Abschnitt Schneiden von Linksgewinden des Bedienerhandbuchs der Gewindeschneid maschine 535 beschrieben, muss die Maschine bei Verwendung einer automatischen Gewindeschneidmaschine 535 so eingestellt werden, dass die Backen des Spannfutters das Rohr während der REV-Drehung der Maschine greifen.
- Vergewissern Sie sich, dass die 918 ordnungsgemäß auf dem richtigen Sockel für die Maschine montiert ist, mit der sie verwendet werden soll. Befestigen Sie die Antriebsstange sicher an der Antriebswelle.
- Bewegen Sie den Maschinenschlitten in Richtung des vorderen Spannfutters und schwenken Sie die auf dem Schlitten montierten Werkzeuge nach oben, fort vom Bediener. Positionieren Sie den Fräser im Inneren des Schneidkopfes, um ihn zu sichern und das Risiko einer Berührung zu verringern.
- Vollständig geöffnetes vorderes Spannfutter der Gewindeschneidmaschine.
- Platzieren Sie den offenen Schlitz am Sockel (Stabilisator-Seite), während das Ende der Antriebsstange sich im Maschinenfutter befindet, über die hintere Schlittenschiene und senken Sie die Pumpe auf die vordere Schlittenschiene ab. Siehe Abbildung 9.

Abbildung 9 – Nutrollmaschine 918 auf dem Sockel der Gewindeschneidmaschine 535
- Ziehen Sie das vordere Spannfutter der Maschine an der Antriebsstange fest, wenn die 918 am Ende der Gewindeschneidmaschine positioniert ist. Siehe Abbildung 10.

Abbildung 10 – Eine 918 installiert an einer 535A und einer 1224
Betrieb
WARNING






Hände weg von den Nutrollen! Tragen Sie keine locker sitzenden Handschuhe. Ihre Finger könnten zwischen den Nutrollen, einer Nutrolle und dem Rohr oder zwischen dem Rohr und dem Stabilisatorrad zerquetscht werden.
Hände weg von den Rohrenden! Greifen Sie nicht in das Rohr hinein. Berühren Sie während des Betriebs keinesfalls die Nut. Grate und scharfe Kanten können Sachen einfangen und Schnittverletzungen verursachen. Finger können zwischen den Nutrollen oder zwischen Nutrollen und dem Rohr zerquetscht werden.
Sorgen Sie dafür, dass alle Schutzeinrichtungen an Ort und Stelle bleiben. Betreiben Sie die Nutrollmaschine nicht, wenn die Schutzeinrichtung entfernt ist. Jeder Kontakt mit den Nutrollen kann Verfangen und schwere Verletzungen verursachen.
Bringen Sie Nuten nur an Rohren ab 200 mm (8 Zoll) Länge an Nuten, die kürzer als das spezifizierte Rohr sind, können zu Verfangen und Quetschverletzungen führen.
Setzen Sie diese Nutrollmaschine nicht in Verbindung mit einem elektrischen Antrieb oder einer Gewindeschneidmaschine ein, die nicht über einen Fußschalter verfügt. Sie dürfen einen Fußschalter niemals in der Stellung ON festklemmen, sodass er die Maschine nicht mehr steuern kann. Ein Fußschalter ermöglicht bessere Kontrolle, da Sie den Motor der Maschine abschalten können, indem Sie einfach den Fuß hochheben. Sie werden in die Maschine gezogen, wenn Sie sich verfangen und die Stromversorgung des Motors nicht unterbrochen wird. Diese Maschine hat eine hohe Drehkraft. Dies kann dazu führen, dass sich Ihre Kleidung mit so viel Kraft um Ihren Körper oder andere Körperteile wickelt, dass Knochen gequetscht oder gebrochen und Schlag- oder andere Verletzungen verursacht werden.
Stellen Sie sicher, dass die Nutrollmaschine, das Rohr, die Untergestelle und die Maschine stabil sind. Vergewissern Sie sich, dass die Nutrollmaschine ordnungsgemäß aufgestellt und gesichert ist. Hierdurch wird verhindert, dass das Rohr und die Ausrüstung umkippen Stützen Sie das Rohr ordnungsgemäß ab. Hierdurch wird verhindert, dass das Rohr und die Ausrüstung umkippen.
Tragen Sie immer einen Augenschutz. Tragen Sie Schuhe mit Stahlkappen, um sich vor kippenden Werkzeugen und herabfallenden Rohren zu schützen.
Sie müssen die Nutrollmaschine gemäß den hier beschriebenen Verfahren einrichten und betreiben. So verringern Sie die Verletzungsgefahr durch Umkippen der Maschine, Verfangen, Quetschen,
Schläge sowie andere Ursachen und tragen dazu bei, Maschinenschäden zu verhindern.
- Überzeugen Sie sich, dass die Maschine und der Arbeitsbereich ordnungsgemäß eingerichtet sind und dass sich im Arbeitsbereich keine Unbeteiligten und keine anderen Ablenkungen befinden. Der Bediener ist die einzige Person in dem Bereich, in dem die Maschine betrieben wird.
- Positionieren Sie den Fußschalter wie in Abbildung 19 gezeigt, um ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
- Prüfen Sie die Funktionstüchtigkeit der Nutrollmaschine. Halten Sie Ihre Hände von beweglichen Teilen fern, während Sie:
- Den Schalter REV/O-OFF/FOR des elektrischen Antriebs/der Gewindeschneidmaschine in die Position REV stellen; den Fußschalter drücken und wieder loslassen. Die Antriebsrolle muss sich, entsprechend dem Schild mit der Darstellung der Rohrrotation an der Nutrollmaschine, im Uhrzeigersinn drehen (siehe Abbildung 15). Wenn sich die Nutrollmaschine nicht in der richtigen Richtung dreht oder der Fußschalter den Betrieb der Maschine nicht beenden kann, dürfen Sie die Maschine so lange nicht verwenden, bis sie repariert worden ist.
- Drücken und halten Sie den Fußschalter. Überprüfen Sie alle beweglichen Teile auf Fehlausrichtung, Klemmen, seltsame Geräusche oder andere ungewöhnliche Zustände. Vergewissern Sie sich, dass sich die Maschine mit weniger als 58 U/min dreht. Maschinen mit höherer Geschwindigkeit erhöhen das Verletzungsrisiko. Nehmen Sie den Fuß vom Fußschalter. Wenn Sie etwas Ungewöhnliches feststellen, dürfen Sie die Maschine so lange nicht verwenden, bis sie repariert worden ist.
- Schieben Sie den Schalter REV/O-OFF/FOR in die Position OFF und ziehen Sie den Stecker mit trockenen Händen aus der Steckdose.
Vorbereiten der Rohre
HINWEIS Im Folgenden finden Sie allgemeine Anweisungen. Befolgen Sie stets die spezifischen Empfehlungen des Herstellers der Nutkupplungen zur Vorbereitung der Rohrenden. Wenn Sie diese Empfehlungen nicht beachten, kann dies zu einem fehlerhaften Anschluss führen und Leckagen verursachen.
- Beachten Sie die technischen Daten des Rohrs,
bei denen das Anbringen von Nuten zulässig ist. Rohre, die nicht den Spezifikationen entsprechen, können Lecks und andere Probleme verursachen. Die Unrundheit der Rohre darf die Gesamttoleranz für den Außendurchmesser nicht überschreiten, die in den Technische Standarddaten für Rollnuten, Tabelle II angegeben ist.
-
Schneiden Sie das Rohr auf die richtige Länge. Beachten Sie die Mindestlängen der Rohre für das Anbringen von Nuten.
-
Rohre mit einem Durchmesser von maximal 5 Zoll dürfen nicht kürzer als 200 mm (8 Zoll) sein.
- Rohre mit einem Durchmesser von 6 bis 12 Zoll dürfen nicht kürzer als 250 mm (10 Zoll) sein.
Das Anbringen von Nuten an kürzeren Rohren erhöht die Verletzungsgefahr durch gequetschte Finger und Verfangen.
- Stellen Sie sicher, dass das Rohrende rechtwinklig und gratfrei geschnitten ist. Grate können Handschuhe oder Finger beim Anbringen von Nuten festhalten oder Schnittverletzungen versursachen. Durch Abstechen und große Grate kann die Qualität der hergestellten Nuten und die Spurhaltung der Nutrollmaschine beeinträchtigt werden. Versuchen Sie nicht, Nuten an Rohren anzubringen, die mit einem Brenner geschnitten wurden.
- Entfernen Sie im Bereich bis mindestens 2 Zoll vor dem Rohrende alle inneren/äußeren Schweißperlen, Grate, Nähte, Zunder, Schmutz, Rost und sonstige Verunreinigungen. Schneiden Sie nicht im Sitzbereich der Dichtung, da dies zu Undichtigkeit führen kann. Verunreinigungen können zu einer Materialansammlung in den Rändelrädern führen und den korrekten Antrieb und die Führung des Rohres beim Anbringen der Nuten verhindern.
Vorschub/Rückfahrt der Nutrolle
Die Bewegung der Nutrolle wird von der Hydraulikpumpe gesteuert.
- Um die Nutrolle vorwärts zu bewegen, stellen Sie den Pumpenhebel in die Vorwärtsposition und bewegen Sie dann den Pumpengriff nach oben bzw. unten.
- Stellen Sie den Pumpenhebel in die Rückfahrtposition, um die Nutrolle zurückzufahren. Siehe Abbildung 11.

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DE IN U.S.A. Vorschub RückfahrtAbbildung 11 – Position des Pumpenentsperrhebels
Einrichten der einstellbaren Schutzeinrichtung
- Bestimmen Sie die Größe des Rohrs, das mit einer Nut versehen werden soll.
- Suchen Sie die auf der Oberfläche der Schutzeinrichtung eingravierten Rohrgrößen. Ermitteln Sie den Größenbereich des Rohres.
- Lösen Sie die Flügelschraube. Positionieren Sie die Schutzeinrichtung so, dass der richtige Größenbereich zur Position der Flügelschraube passt. Stellen Sie die Schutzeinrichtung richtig ein, um die Gefahr von Verfangen und schweren Verletzungen zu verringern (Abbildung 12).
- Ziehen Sie die Flügelschraube fest an.

Abbildung 12 – Anpassen der einstellbaren Schutzeinrichtung
Einlegen des Rohrs in die Nutrollmaschine
- Vergewissern Sie sich, dass der Hauptschalter der Maschine in der Position OFF steht.
- Fahren Sie die Nutrolle vollständig zurück.
- Zum Abstützen des Rohres müssen geeignete Untergestelle vorhanden sein. Stellen Sie die Höhe der Rohruntergestelle so ein, dass das Rohr waagerecht liegt und der obere Innendurchmesser des Rohrs auf der Antriebsrolle aufliegt (siehe Abbildung 13).
Platzieren Sie die Rohruntergestelle direkt vor der Nutrollmaschine. Wo das Untergestell platziert werden muss, hängt von der Rohrlänge ab.
Bei kürzeren Rohren (siehe Tabelle A) wird das Rohr von der Antriebswelle und mindestens einem Untergestell getragen. In diesem Fall muss das Untergestell etwas mehr als eine halbe Rohrlänge von der Nutrollmaschine entfernt aufgestellt werden.
| Nenn-Abmessungen | Min. Länge | Max. Länge | Nenn-Abmessungen | Min. Länge | Max. Länge |
| 1 | 8 | 36 | 4 | 8 | 36 |
| 114 | 8 | 36 | 412 | 8 | 32 |
| 112 | 8 | 36 | 5 | 8 | 32 |
| 2 | 8 | 36 | 6 AD | 10 | 30 |
| 212 | 8 | 36 | 6 | 10 | 28 |
| 3 | 8 | 36 | 8 | 10 | 24 |
| 312 | 8 | 36 | 10 | 10 | 24 |
| 4 | 8 | 36 | 12 | 10 | 24 |
Tabelle A – Minimale/maximale Rohrlänge, die mit einem Untergestell genutet werden kann (in Zoll)
Bei längeren Rohren müssen mindestens zwei Untergestelle so verwendet werden, dass sie etwa 1/4 der Rohrlänge von den Rohrenden entfernt sind. Wenn das Rohr nicht ordnungsgemäß abgestützt wird, kann das Rohr allein oder zusammen mit der Maschine kippen und umfallen. Verwenden Sie immer ein Untergestell – es hilft, das Rohr auszurichten und die Spur richtig zu halten.

Abbildung 13 – Platzieren des Rohrs über der Antriebswelle, bündig mit dem Flansch der Antriebswelle (Stabilisator zur Verdeutlichung entfernt)
- Setzen Sie das Rohr so auf das Untergestell, dass das Ende des Rohrs bündig mit dem Flansch der Antriebswelle abschließt und die Innenseite des Rohrs die Oberseite der Antriebswelle berührt (Abbildung 13). Stellen Sie sicher, dass das Rohr stabil und sicher ist.

Abbildung 14 – Nivellierungsrohr
-
Schieben Sie die Nutrolle so weit nach vorn, bis sie das Rohr berührt und es leicht fasst (nicht die Nutrolle in das Rohr einführen).
-
Vergewissern Sie sich, dass das Rohr richt positioniert ist. Ist dem nicht so, kann es passieren, dass die Nut nicht richtig in der Spur bleibt.
-
Das Rohrende muss bündig am Flansch der Antriebswelle anliegen.
• Die Mittellinie des Rohrs und die Mittellinie der Antriebswelle müssen parallel sein. Dies können Sie mit einer Wasserwaage oben auf dem
Hydraulikzylinder und auf dem Rohr überprüfen. Siehe Abbildung 14.
- Das Nutrollmaschine/die Maschine muss fest auf dem Boden stehen. Sollte sich die Maschine vom Boden abheben, sind das bzw. die Untergestelle nicht richtig eingestellt und müssen neu eingestellt werden.
- Bevorzugte Betriebsweise – Schalter in REV-Stellung: Versetzen Sie das Rohr und seine Untergestelle um ca. ½ Grad (ca. 1 Zoll Versatz in 10 Fuß Entfernung von der Nutrollmaschine) in Richtung des Bedieners. Die korrekte Ausrichtung des Rohrs und der Nutrollmaschine trägt dazu bei, dass das Rohr beim Anbringen von Nuten (siehe Abbildung 15) richtig geführt wird. Dies ist der richtige Versatz für das Anbringen von Nuten mit der Maschine in der Schalterstellung REV. Dies funktioniert mit dem Stabilisator.
Alternativer Betriebsweise – Schalter in FOR-Stellung: Wenn Sie die Maschine in der Schalterstellung FOR verwenden (z. B. mit einer Maschine 535 mit automatischem Spannfutter, die nicht für das Greifen in beide Richtungen umgerüstet wurde), müssen Sie das Rohr und seine Untergestelle um etwa 0,5 Grad (ca. 1 Zoll Versatz in 10 Fuß Entfernung von der Nutrollmaschine) in fort vom Bediener (siehe Abbildung 16) ausrichten. Der Rohrstabilisator kann in der Schalterstellung FOR nicht verwendet werden – dabei kann es passieren, dass sich das Rohr aus dem Rollensatz herausdreht.

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Drehrichtung des Rohrs Mittellinie des Rohrs Mittellinie der Antriebswelle 1/2°Abbildung 15 – Versetzen des Rohrs um 0,5° in Richtung Bediener, (übertriebene Darstellung)

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Drehrichtung des Rohrs Mittellinie der Antriebswelle 1/2° Mittellinie des RohrsAbbildung 16 – Versetzen des Rohrs um 0,5° fort vom Bediener, (übertriebene Darstellung)
-
Beschränken Sie den Zugang oder stellen Sie Schutzeinrichtungen oder Barrieren auf, um einen Mindestabstand von 1 m (3 Fuß) um das Gerät und das Rohr herum sicherzustellen. Dadurch wird verhindert, dass Unbeteiligte mit der Ausrüstung oder dem Rohr in Berührung kommen, und die Gefahr des Umkippens oder Verfangens wird verringert.
-
Verbinden Sie den elektrischen Antrieb/die Gewindeschneidmaschine mit trockenen Händen mit einer ordnungsgemäß geerdeten Steckdose.
Einstellen/Anpassen des Nutdurchmessers
HINWEIS Wegen der unterschiedlichen Eigenschaften von Rohren sollten Sie vor der ersten Nut des Tages oder bei einem Wechsel der Rohrgröße, der Schedule, des Materials oder der Charge immer eine Testnut angebracht werden, um das Risiko von Nuten außerhalb der Toleranz zu verringern. Sie müssen den Durchmesser der Nuten messen, um zu bestätigen, dass die Größe stimmt.
-
Überprüfen Sie, ob die Ausrüstung ordnungsgemäß aufgestellt und das Rohr ordnungsgemäß vorbereitet und eingelegt ist. Durch unsachgemäße Einrichtung und Vorbereitung kann die Präzision des eingestellten Nutdurchmessers beeinträchtigt werden.
-
Die Nutrolle muss das Rohr berühren. Falls erforderlich, fahren Sie die Nutrolle so weit nach vorn, dass sie das Rohr gerade berührt. Es sollte nicht greifen oder eine Einkerbung im Rohr hinterlassen.
-
Stellen Sie die Nuttiefenlehre so ein, dass sich die richtige Stufe der Lehre unter dem Kopf der Einstellschraube (Abbildung 17A) befindet. Die Nuttiefenlehre ist für die Verwendung in Verbindung mit Rohren konzipiert. Siehe „Einstellen des Nutdurchmessers für Kupferrohre“ hinsichtlich der Verwendung mit Kupferrohren.
-
Drehen Sie die Einstellmutter so weit im Uhrzeigersinn, dass der Kopf die Stufe der Tiefenlehre berührt. Drehen Sie die Nuttiefenlehre in die Nutposition (Abbildung 17B). Wenn sich die Lehre nicht in der Nutposition befindet, verhindert sie das Anbringen von Nuten und kann beschädigt werden.

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Tiefeneinstellmutter NuttlefenlehreAbbildung 17A – Richtige Stufe des Messgeräts unter dem Einstellkopf platzieren

Abbildung 17B – Messgerät in Nutstellung
-
Bereiten Sie eine Testnut vor (befolgen Sie die Schritte für den „Nutrollbetrieb“).
-
Messen Sie den Nutdurchmesser. Die beste Methode zum Messen des Nutdurchmessers besteht in der Verwendung eines Durchmesserbandes (siehe Abschnitt „Optionale Ausrüstungen“). Wickeln Sie das Durchmesserband fest um den Abschnitt des Rohrs mit der Nut. Vergewissern Sie sich, dass das Band
flach auf dem Boden der Nut liegt, und lesen Sie den Nutdurchmesser ab.
-
Vergleichen Sie den gemessenen Nutdurchmesser mit dem Solldurchmesser der Nut, der in Tabelle II oder III angegeben ist, oder mit den Angaben des Herstellers des Nutfittings. Wenn das Maß der Nut nicht dem Solldurchmesser der Nut entspricht, können Sie die Einstellmutter so einstellen, dass die korrekte Nut entsteht.
-
Drehen Sie die Tiefeneinstellmutter gegen den Uhrzeigersinn, um den Nutdurchmesser zu verringern (tiefere Nut).
- Drehen Sie die Tiefeneinstellmutter im Uhrzeigersinn, um den Nutdurchmesser zu vergrößern (flachere Nut).
-
Eine ¼-Drehung der Tiefeneinstellmutter verändert den Nutdurchmesser um etwa 0,6 mm (0,025 Zoll). Wenn Sie die Mutter um eine Markierung auf dem Umfang verstellen, ändert sich der Nutdurchmesser um etwa 0,05 mm (0,002 Zoll).
-
Wiederholen Sie die Schritte 6-8 so oft, bis der Nutdurchmesser der Spezifikation entspricht. Wenn die Nut zu groß ist, kann die Nutmaschine eingestellt und so die Nut verkleinert werden. Wenn die Nut zu klein ist, muss eine weitere Nut angefertigt werden. Der richtige Nutdurchmesser ist wichtig, um die Leistungsfähigkeit der Verbindung zu gewährleisten. Wenn die Maße einer Nut nicht der Spezifikation entsprechen, kann es zum Versagen der Verbindung kommen.
Stabilisatorbetrieb
Der Stabilisator wird verwendet, um auf Rohre mit 2½ bis 12 Zoll eine leichte Kraft auszuüben und so die Spurhaltung zu verbessern. Das ist besonders nützlich bei kurzen Rohrstücken, kann aber für alle Rohrlängen genutzt werden. Der Stabilisator reduziert auch das Schwanken von längeren Rohren mit größerem Durchmesser.
Der Stabilisator kann nur verwendet werden, wenn sich der REV/O-OFF/FOR-Schalter der Maschine in der Position REV befindet (die Drehrichtung des Rohrs wird auf der Nutmaschine angezeigt, siehe Abbildung 18). Wenn die Maschine mit dem Schalter REV/O-OFF/FOR in Position FOR verwendet wird, wird das Rohr spiralförmig aus den Nutrollen herausgezogen.
- Richten Sie die Ausrüstung ordnungsgemäß ein und legen Sie das Rohr ein.
- Stellen Sie den Nutdurchmesser ein.
- Drehen Sie die Handkurbel des Stabilisators, um die Rolle in Kontakt mit dem Rohr zu bringen. Drehen
Sie die Handkurbel um eine (1) weitere Umdrehung, um die Rolle leicht gespannt gegen das Rohr zu drücken, (Abbildung 18). Fassen Sie nicht über das Rohr, um den Stabilisator einzustellen.
- Rohr mit Nut. Halten Sie während des Gebrauchs die Hände von den Nutrollen, dem Stabilisator und dem Rohrende fern. Bringen Sie keine Nuten an Rohren an, die kürzer sind als in der Spezifikation angegeben, und greifen Sie nicht in das Rohr hinein und berühren Sie nicht die Nut. Dadurch sinkt die Gefahr von Quetschungen.
Nehmen Sie den Fuß vom Fußschalter und beenden Sie den Nutvorgang, wenn das Rohr beim Nutvorgang nicht richtig in der Spur bleibt. Richten Sie die Maschine für eine neue Nut ein und drehen Sie die Handkurbel um eine weitere halbe ( 12 ) Umdrehung, um die Vorspannung zu erhöhen. Verwenden Sie keine übermäßige Vorspannung. Dadurch kann die Rolle beschädigt werden.
Ist der Stabilisator einmal auf eine bestimmte Größe und Materialart eingestellt, muss er beim Be- und Entladen der Rohre in der Regel nicht mehr nachjustiert oder zurückgesetzt werden.

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Drehrichtung des Rohrs Drehung der Handkurbel (Festziehen am Rohr)Abbildung 18 – Positionieren des Stabilisators
Nutrollbetrieb
- Überprüfen Sie, ob die Ausrüstung ordnungsgemäß aufgestellt und das Rohr ordnungsgemäß vorbereitet und eingelegt ist. Stellen Sie die Schutzeinrichtung richtig ein. Bringen Sie keine Nuten an Rohren an, die kürzer als 8 Zoll sind.
- Stellen Sie den Nutdurchmesser ein.
- Stellen Sie bei Bedarf die Position des Stabilisators ein.
-
Nehmen Sie eine geeignete Arbeitsposition ein, um die Kontrolle über die Maschine und das Rohr zu behalten (siehe Abbildung 19).
-
Untergestell befindet sich auf der Seite des REV/O-OFF/-FOR-Schalters gegenüber der Nutrollmaschine, sodass der bequeme Zugang zu Schalter, Pumpengriff und Rohr gewährleistet ist. Ihre linke Hand liegt am Pumpengriff, und Ihre rechte Hand halten Sie vom Rohr entfernt, es sei denn, Sie üben eine leichte Kraft auf das Rohr aus, um die Spur zu halten (Siehe Abschnitt Tipps zur Spurhaltung).
- Stellen Sie sicher, dass Sie den Fußschalter bedienen können. Treten Sie noch nicht auf den Fußschalter. Im Notfall müssen Sie in der Lage sein, den Fußschalter loszulassen.
- Achten Sie darauf, dass Sie einen sicheren Stand und ein gutes Gleichgewicht haben und nicht zu weit ausholen müssen.

Abbildung 19 – Korrekte Arbeitsposition
- Schieben Sie den Schalter REV/O-OFF/FOR in die Position REV.
- Drücken Sie die Nutrolle durch einen Viertelhub des Pumpengriffs in das Rohr.
- Drücken Sie auf den Fußschalter. Das Rohr beginnt sich zu drehen. Zwischen den Viertelhüben des Pumpengriffs muss eine volle Rohrumdrehung liegen. Schieben Sie die Nutrolle nicht zu aggressiv vor – dies kann dazu führen, dass sich das Rohr spiralförmig aus dem Rollensatz herausdreht und die Nut schlecht geformt wird. Halten Sie Ihre
Hände von den Nuten, dem Rohrende und dem Stabilisatorrad fern. Greifen Sie nicht in das Innere des Rohrs oder berühren Sie nicht die Nut.
Beobachten Sie das Rohr, während die Nut angebracht wird. Das Rohrende muss in Kontakt mit dem Flansch der Antriebswelle und das Rohr muss in seiner Position bleiben. Lassen Sie den Fußschalter los und stoppen Sie den Nutvorgang, wenn das Rohr anfängt, sich aus seiner Position zu bewegen. Bleiben Sie für den Fall, dass sich das Rohr aus dem Griff des Rollensatzes löst, in sicherer Entfernung. Unterbrechen Sie den Nutvorgang und überprüfen Sie die Einstellung, wenn das Rohr anfängt herauszutreten. Wenn das Rohrende beschädigt ist, muss eine neue Nut angebracht werden.
Führen Sie weiterhin bei jeder Rohrumdrehung einen Viertelhub des Pumpengriffs aus.
Bei Verwendung des 1 Zoll-Rollensatzes ist es besonders wichtig, keine übermäßige Kraft anzuwenden (falsche Einstellung des Nutdurchmessers, zu kleine Nuten, mehr als ein Viertel Hub des Pumpengriffs pro Umdrehung). Dies kann die 1 Zoll-Antriebsrolle beschädigen.
- Wenn die Tiefeneinstellmutter die Oberseite der Nutmaschine berührt, lassen Sie das Rohr mindestens zwei weitere volle Umdrehungen rotieren, um eine gleichmäßige Nuttiefe sicherzustellen.
- Nehmen Sie den Fuß vom Fußschalter.
- Schieben Sie den Schalter REV/O-OFF/FOR in die Position OFF.
- Ziehen Sie die Nutrolle zurück und nehmen Sie das Rohr aus der Nutrollmaschine.
- Prüfen und messen Sie die Nut.
Einstellen des Nutdurchmessers für Kupferrohre
Bei der Verwendung der Nutrollmaschine 918 für Kupferrohre kann die Nuttiefenlehre der Maschine nicht verwendet werden. Sie gibt einen falschen Nutdurchmesser an.
- Schieben Sie die Nutrolle so weit vor, dass sie das Rohr gerade berührt und es leicht greift.
- Vergewissern Sie sich, dass sich die Nuttiefenlehre in Nutposition befindet. (Abbildung 17B)
-
Drehen Sie die Einstellmutter so weit, bis sie bündig mit der oberen Platte der Nutmaschine abschließt.
-
Ermitteln Sie in Tabelle B den Durchmesser und die Art des Rohres und drehen Sie die Einstellschraube an der oberen Platte um die entsprechende Anzahl von Umdrehungen zurück. Zum Beispiel: für 4 Zoll-Kupferrohr Typ L, die Einstellschraube um 1 Umdrehung zurückdrehen.
| Tiefeneinstellung für Rollnuten in Kupferrohren (Einstellschraube dreht sich) | ||||
| Durchmesser | K | L | M | DWV |
| 2-2,5 Zoll | 78 | 78 | 78 | 78 |
| 3 Zoll | 78 | 78 | 78 | 78 |
| 4 Zoll | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 5 Zoll | 114 | 1 | 1 | 1 |
| 6 Zoll | 138 | 114 | 114 | 114 |
Tabelle B – Tiefeneinstellung für Rollnuten in Kupferrohren
- Wechseln Sie zu Schritt 5 unter „Einstellen/Anpassen des Nutdurchmessers“.
Tipps zur Spurhaltung
Ein typisches Problem beim Rollnuten ist, dass das Rohr „spiralförmig“ wird, von der Antriebswelle „abläuft“ oder nicht richtig „die Spur hält“.
Für eine gute Spurhaltung ist es wichtig, alle Anweisungen zu befolgen. Wenn das Rohr auch bei Einhaltung aller Anweisungen nicht richtig die Spur hält, gibt es andere Möglichkeiten, die Spurhaltung zu verbessern.
- Erhöhen Sie den Versatz des Rohres ein wenig (von 1/2 Grad auf 1 Grad erhöhen). Siehe Abbildung 15.
- Drehen Sie die Handkurbel des Stabilisators um eine weitere halbe (1/2) Umdrehung.
- Der Bediener muss beim Rollen der Nut möglicherweise leichte Kraft auf das Rohr ausüben, damit die Spur gehalten wird. Dies ist normalerweise nur bei kürzeren Rohrstücken erforderlich, wenn der Stabilisator nicht verwendet wird. Um das Rohr leicht an sich heranzuziehen, muss der Bediener hierbei einen Lederhandschuh in gutem Zustand tragen und seine Hand so wie in Abbildung 20 dargestellt um das Rohr herumlegen. Um jegliche Bewegung beim Anbringen der Nut zu verhindern, ist es möglicherweise erforderlich, das Untergestell des elektrischen Antriebs/der Gewindeschneidmaschine am Boden zu befestigen. Um die Gefahr von Quetsch- und Schnittverletzungen zu verringern, müssen Sie die Hände von der Nutrolle und den Rohrenden fernhalten, und Sie dürfen kein Rohr verwenden, das kürzer als empfohlen ist. Auch dürfen Sie nicht in das Rohr hineingreifen oder die Nut berühren.

Abbildung 20 – Anwenden von Druck auf das Rohr mit elektrischem Antrieb in REV-Richtung
Wenn die Maschine in FOR-Richtung betrieben wird, kann der Stabilisator nicht verwendet werden. Bewegen Sie das Stabilisatorrad vom Rohr fort. Wenn der Stabilisator in FOR-Richtung verwendet wird, dreht sich das Rohr spiralförmig aus den Nutrollen heraus. Wie in Abbildung 21gezeigt, trägt der Bediener erforderlichenfalls einen Lederhandschuh in gutem Zustand und schiebt das Rohr mit der rechten Hand leicht von sich weg.

Abbildung 21 – Anwenden von Druck auf das Rohr mit elektrischem Antrieb in FOR-Richtung
Untersuchen/Ausmessen der Nut
1. Untersuchen Sie die Nut.
- Stellen Sie sicher, dass alle Merkmale vorhanden und vollständig ausgebildet sind. Siehe Tabelle II und Abbildung 31.
- Messen Sie den Nutdurchmesser und stellen Sie sicher, dass er innerhalb der spezifizierten Grenzen liegt.
- Kontrollieren Sie alle anderen vom Hersteller der Armatur geforderten Aspekte.
- Testen Sie das System in Übereinstimmung mit den örtlichen Vorschriften und der üblichen Praxis.
Werden Probleme festgestellt, darf die Nut nicht verwendet werden. Der richtige Nutdurchmesser ist wichtig, um die Leistungsfähigkeit der Verbindung zu gewährleisten. Wenn die Maße einer Nut nicht der Spezifikation entsprechen, kann es zum Versagen der Verbindung kommen.
- Messen Sie den Durchmesser der Nut mit einem Durchmesserband (siehe Abschnitt „Optionale Ausrüstungen“). Wickeln Sie das Durchmesserband vorsichtig um den Boden der Nut. Vergewissern Sie sich, dass das Band flach auf dem Boden der Nut liegt, und lesen Sie den Nutdurchmesser ab (siehe Abbildung 22). Vergleichen Sie den gemessenen Nutdurchmesser mit dem Solldurchmesser der Nut, der in Tabelle II oder III angegeben ist, oder mit den Angaben des Herstellers des Nutfittings.

Abbildung 22 – Kontrolle des Nutdurchmessers mit einem Maßband
Vorbereiten der Maschine für den Transport
Trennen Siedie 918 vordem Transportvomelektrischen Antrieb/von der Gewindeschneidmaschine ab. Achten Sie auf das Gewicht der Ausrüstung. Verwenden Sie beim Heben und Transportieren geeignete Methoden.
Lagerung
⚠️ WARNING Die Nutrollmaschine 918 muss bei Regenwetter in einem geschlossenen Raum oder gut abgedeckt aufbewahrt werden. Bewahren Sie die Maschine an einem verschlossenen Ort auf, der unerreichbar für Kinder und Personen ist, die mit Nutrollmaschinen nicht vertraut sind. Diese Maschine kann in den Händen von ungeschulten Benutzern schwere Verletzungen verursachen.
Wartungsanweisungen
WARNING
Vergewissern Sie sich, dass das Gerät von der Stromquelle getrennt ist, bevor Sie Servicemitarbeiter einsetzen oder Einstellungen vornehmen.
Setzen Sie für die Wartung der Nutrollmaschine 918 die folgenden Verfahren ein, um die Verletzungsgefahr zu verringern.
Reinigung
Verwenden Sie ein weiches, feuchtes Tuch, um die Nutrollmaschine zu reinigen.
Reinigen Sie die Rändelungen der Antriebsrollen mit einer Drahtbürste vor dem Einsatz und bei Bedarf während des Betriebs. Reinigen Sie beim Anbringen von Nuten an Edelstahlrohren den gesamten Rollensatz gründlich mit einer Edelstahldrahtbürste.
Schmierung
Schmieren Sie die Nutmaschine monatlich (oder bei Bedarf öfter) mit einem Allzweckfett auf Lithiumbasis. Schmieren Sie die Nutrollmaschine nach einem Rollensatzwechsel immer ab.
- Schmieren Sie die Nutmaschine an den Schmiernippeln (siehe Abbildung 23). Füllen Sie so viel Fett ein, bis eine kleine Menge herausgedrückt wird.

Abbildung 23 – Schmiernippel
- Schmieren Sie die Drehpunkte und Bereiche mit Relativbewegungen, wie z. B. die Tiefeneinstellmutter und die Vorschubschraube des Stabilisators, mit einem leichten Schmieröl. Wischen Sie überschüssiges Schmiermittel von den freiliegenden Oberflächen ab.
Hydraulikflüssigkeitspegel
Entfernen Sie den Deckel des Tanks (Abbildung 24). Wenn die Pumpe auf dem Sockel steht und der Zylinder vollständig eingefahren ist, muss der Ölpegel auf Höhe der Fülllinie liegen. Verwenden Sie nur Hydrauliköl nach ISO 15.

Abbildung 24 – Einfülldeckel für den Tank
Das Hydrauliköl muss einmal pro Jahr und bei starker Beanspruchung oder Einsatz in staubiger Umgebung auch öfter gewechselt werden. Zum Ablassen des Öls entfernen Sie den Deckel des Öltanks und lassen das Öl in einen Behälter abfließen. Entsorgen Sie das gebrauchte Hydrauliköl vorschriftsgemäß und entsprechend den Angaben im Sicherheitsdatenblatt (SDS) und den örtlichen Vorschriften.
Das Hydrauliksystem muss nach einem Flüssigkeitswechsel möglicherweise entlüftet werden. Zum Entlüften des Hydrauliksystems muss der Zylinder tiefer als die Pumpe angeordnet werden. Kippen Sie die Maschine dazu auf die Seite. Fahren Sie den Zylinderkolben mehrmals aus und wieder ein, damit die Luft in den Pumpentank zurückströmen kann.
Austauschen den Rollensätze
HINWEIS Achten Sie beim Wechsel des Rollensatzes darauf, dass die Markierungen von Antriebsrolle und Nutrolle übereinstimmen. Wenn dies nicht der Fall ist, werden möglicherweise fehlerhafte Nuten angefertigt und es kann zu Undichtigkeiten kommen. Wechseln Sie die Rollen immer im Satz – mischen Sie niemals Rollen aus verschiedenen Sätzen.
Sofern installiert, trennen Sie die Nutrollmaschine vom elektrischen Antrieb oder der Gewindeschneidmaschine und legen Sie sie auf eine stabile Werkbank.
Stützen Sie die Rollen und Wellen beim Austauschen ordnungsgemäß ab.
Nutrolle wechseln
- Fahren Sie die Nutrolle vollständig zurück.
- Ziehen Sie das Stabilisatorrad vollständig ein.
- Lösen Sie die Stellschraube der Nutrolle (Abbildung 25). Greifen Sie die Nutrolle und bauen Sie die obere Welle und die Nutrolle aus der Nutmaschine aus (Abbildung 26).

Abbildung 25 – Lösen der Stellschraube der Nutrolle

Abbildung 26 - Ausbauen der Haltewelle und der Nutrolle
Wechseln der Antriebswelle/Antriebsrolle
Die 918 verfügt über zwei Arten von Antriebswellen: eine einteilige Antriebswelle (für die Größen 2-6 Zoll sowie 8-12 Zoll) und eine zweiteilige Einheit bestehend aus Antriebswelle und austauschbarer Antriebsrolle (für die Größen 1 Zoll, 1¼ bis 1½ Zoll und 2-6 Zoll Kupfer). Siehe Abbildung 27.

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Antriebsrolle Antriebswelle Lager LagerhaltemutterAbbildung 27 – Einteilige Antriebswelle (oben), zweiteilige Antriebswelle (unten)
- Bauen Sie die Nutrolle aus.
- Drehen Sie die Antriebswelle von Hand und üben Sie dabei auf den Spindelsperrstift so viel Druck aus, dass der Sperrstift in die Spindelsperrbohrung in der Antriebswelle eingreift.
Wechseln der Antriebswelle
- Entfernen Sie die Haltemutter des Antriebswellenlagers mit einem Ringschlüssel (Abbildung 28), nachdem die Spindelsperre eingerastet ist.
- Nehmen Sie den Druck vom Spindelsperrstift ab, damit er sich wieder zurückziehen kann.
- Entfernen Sie die Antriebswelle von der Vorderseite der Nutmaschine.
- Die Installation erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Stellen Sie sicher, dass die Teile sauber sind, damit kein Schmutz in die Lager eindringt. Schmieren Sie die Lager vor dem Gebrauch.

Abbildung 28 – Einrasten der Spindelsperre und Entfernen der Haltemutter für die Antriebswelle
Wechseln der Antriebsrolle (zweiteilige Antriebswellen)
- Lösen Sie die Zugschraube bei eingerasteter Spindelsperre mit dem 15/16 Zoll-Sechskantschlüssel.
- Klopfen Sie mit einem Schonhammer auf den Bolzenkopf, um die Antriebsrolle von der Antriebswelle zu lösen.
- Schrauben Sie den Zugbolzen von der Antriebsrolle ab und entfernen Sie die Antriebsrolle von der Vorderseite der Nutmaschine.
- Die Installation erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Stellen Sie sicher, dass die Antriebsrolle voll auf der Antriebswelle sitzt und dass der Zugbolzen festgezogen ist.

Abbildung 29 – Einrasten der Spindelsperre und Lösen des Zugbolzens

Abbildung 30 – Ausbauen der Sechskantschrauben für die Halteplatte
Wechseln von einer einteiligen zu einer zweiteiligen Antriebswelle
- Bauen Sie die einteilige Antriebswelle aus.
- Entfernen Sie die Schrauben der hinteren Lagerhalteplatte und die Platte selbst, siehe Abbildung 30.
- Nehmen Sie das hintere Lager auf der Rückseite des Gehäuses der 918 heraus.
- Montieren Sie die zweiteilige Antriebswellenbaugruppe auf der Rückseite des Gehäuses der 918. Stellen Sie sicher, dass die Teile sauber sind, damit kein Schmutz in die Lager eindringt.
- Bringen Sie die hintere Lagerhalteplatte und die Schrauben wieder an.
- Installieren Sie die erforderliche Antriebsrolle. Schmieren Sie die Lager vor dem Gebrauch.
Fehlersuche
| PROBLEM MÖGLICHE GRÜNDE LÖSUNG | ||
| Nut zu schmal oder zu breit. | Falsche Nutrolle und Antriebswelle. Installieren | Sie die richtige Nutrolle und Antriebswelle. |
| Nutrolle und/oder Antriebswelle verschlissen. | Tauschen Sie die Nutrolle und/oder Antriebswelle aus. | |
| Nutrolle und Antriebswelle passen nicht zueinander. | Montieren Sie den passenden Rollensatz. | |
| Gerollte Nut verläuft nicht senkrecht zur Rohrachse. | Rohrstrecke nicht gerade. Verwenden Sie gerades Rohr. | |
| Rohrende nicht rechtwinklig. | Schneiden Sie das Rohrende so ab, dass es rechtwinklig ist. | |
| Das Rohr hält beim Nuten nicht die Spur. Die Nutmaschine hält beim Anbringen einer Nut am Rohr nicht die Spur. | Rohr und Antriebswelle nicht parallel. | Stellen Sie das Untergestell so ein, dass das Rohr parallel verläuft. |
| Rohrachse nicht um 1⁄2 Grad gegen die Achse der Antriebsrolle versetzt. | Stellen Sie das Rohr so ein, dass es um 1⁄2 Grad versetzt ist. | |
| 1⁄2 Grad Versatz reicht nicht aus. Versetzen sie das Rohr etwas mehr. | ||
| Antriebswelle/Walzenrändel verstopft oder vollständig abgenutzt. | Reinigen oder ersetzen Sie die Antriebswelle/Rolle. | |
| Im Inneren des Rohrs befinden sich zu viele Ablagerungen. | Reinigen Sie die Rohrinnenseite. | |
| Überstand der Schweißnaht. | Schleifen Sie die Schweißnaht in 2 Zoll Entfernung vom Rohrende bündig ab. | |
| Stabilisator nicht verwendet/richtig eingestellt. | Stellen Sie den Stabilisator ein. Üben Sie Druck auf das Rohr aus (siehe Abbildung 20/21). | |
| Rohrende nicht rechtwinklig/entgratet. Bereiten Sie das Rohrende ordnungsgemäß vor . | ||
| Rohr am Ende mit der Nut gebördelt. | Rohr und Antriebswelle nicht parallel. | Stellen Sie das Untergestell so ein, dass das Rohr parallel verläuft. |
| Bediener schiebt die Nutrolle zu schnell vor. | Verlangsamen Sie den Pumpvorgang. Schlagen Sie in der Betriebsanleitung nach. | |
| Rohr zu hart. Tauschen Sie das Rohr aus. | ||
| Stabilisator zu fest. Stellen Sie den Stabilisator ein. | ||
| Das Rohr bewegt sich beim Anbringen der Nut auf der Achse der Antriebswelle hin und her. | Rohrstrecke nicht gerade | Verwenden Sie gerades Rohr. |
| Rohrende nicht rechtwinklig. | Schneiden Sie das Rohrende so ab, dass es rechtwinklig ist. | |
| Rohr pendelt hin und her. | Rohruntergestell zu nahe am Rohrende. | Stellen Sie das Untergestell entsprechend den Anweisungen zum Einrichten auf. |
| Rohrende abgeflacht oder beschädigt. Schneiden Sie das beschädigte Rohrende ab. | ||
| Harte Stellen im Rohrmaterial oder Schweißnähte härter als das Rohr. | Verwenden Sie ein anderes Rohr | |
| Vorschubgeschwindigkeit der Nutrolle zu gering. | Beschleunigen Sie den Vorschub der Nutrolle im Rohr. | |
| Rohrstützen nicht an der richtigen Stelle. | Positionieren Sie die Rollen des Rohruntergestells korrekt. | |
| Die Geschwindigkeit des Antriebs/der Gewindeschneidmaschine beträgt mehr als 57 U/min. | Reduzieren Sie die Geschwindigkeit auf 57 U/min. | |
| Nutmaschine kann keine Nuten in das Rohr rollen. | Maximale Rohrwandstärke überschritten. Schauen Sie in Tabelle I nach. | |
| Rohrrmaterial zu hart. Tauschen Sie das Rohraus | ||
| Einstellmutter nicht eingestellt. Stellen Sie die Tiefe ein. | ||
| Falscher Rollensatz. Montieren Sie den richtigen Rollensatz. | ||
| Nutmaschine kann die Nuten nicht auf den erforderlichen Durchmesser bringen. | Maximale Toleranz des Rohrdurchmessers überschritten. | Verwenden Sie Rohre mit dem richtigen Durchmesser. |
| Tiefeneinstellmutter nicht richtig eingestellt. Passen Sie die Tiefeneinstellung an. | ||
| Rohr zu hart. Verwenden Sie ein anderes Rohr. | ||
| Rohr rutscht auf Antriebsrolle. | Vorschubgeschwindigkeit der Nutrolle zu gering. | Beschleunigen Sie den Vorschub der Nutrolle im Rohr. |
| Rändelungen der Antriebswelle mit Metallverstopft oder vollständig abgenutzt. | Reinigen oder ersetzen Sie die Antriebsrolle. | |
| Rohr hebt sich oder neigt dazu, die Nutmaschine nach hinten umkippen zu lassen. | Untergestell zum Abstützen des Rohrs nicht richtig eingestellt. | Stellen Sie die Untergestelle ordnungsgemäß auf. |
| Pumpe fördert kein Öl mehr, Zylinder fährt nicht vorwärts. | Pumpenentsperrventil geöffnet. Schließen Sie das Entsperrventil. | |
| Zu wenig Öl im Tank. Kontrollieren Sie den Ölstand gemäß den Anweisungen. | ||
| Schmutz im Pumpengehäuse. | Lassen Sie von einem qualifizierten Techniker einen Service durchführen. | |
| Sitze abgenutzt oder mit schlechtem Sitz | Lassen Sie von einem qualifizierten Techniker einen Service durchführen. | |
| Zu viel Öl im Tank. Kontrollieren Sie den Ölstand gemäß den Anweisungen. | ||
| Der Pumpengriff arbeitet „schwammig“. | Luft im System. | Entlüften Sie das Hydrauliksystem gemäß den Anweisungen. |
| Zu viel Öl im Tank. Kontrollieren Sie den Ölstand gemäß den Anweisungen. | ||
| Zylinder kommt nur teilweise heraus. | Ölpegel im Pumpentank zu niedrig. | System befüllen und entlüften. |
| Tiefeneinstellung nicht korrekt. Befolgen Sie die Anweisungen zur Tiefeneinstellung. | ||
Wartung und Reparatur
⚠️ WARNING
Unsachgemäße Wartung oder Reparatur kann die Sicherheit beim Betrieb der Maschine gefährden.
In der Wartungsanleitung wird der Wartungsbedarf dieser Maschine weitestgehend behandelt. Probleme, die nicht in diesem Abschnitt behandelt werden, dürfen nurvoneinem offiziellen RIDGID-Kundendiensttechniker behandelt werden.
Sie können die Maschine zu einem von offiziellen unabhängigen Service-Center von RIDGID gebracht oder an das Werk zurückgesendet werden. Verwenden Sie nur RIDGID-Serviceteile.
Für Informationen zum nächstgelegenen offizielle unabhängige Service-Center von RIDGID oder bei Fragen zu Service und Reparatur wenden Sie sich an die im Abschnitt Kontaktinformationen dieses Handbuchs angegebenen Stellen.
Optionale Ausrüstungen
!WARNUNG
Verwenden Sie nur Zubehör, das speziell für die Verwendung mit der Nutrollmaschine 918 von RIDGID entwickelt wurde und empfohlen wird (z. B. die genannten Zubehörteile), um die Gefahr schwerer Verletzungen zu verringern.
| Bestell-Nr. | Beschreibung |
| 48405 | Rollensatz für 8-12 Zoll und Schedule 10 (8 Zoll Schedule 40) mit Transportkoffer |
| 48407 | Rollensatz für 1-14-1-12 Zoll und Schedule 10/40 mit Transportkoffer |
| 48412 | Rollensatz für 114-112 Zoll und Schedule 10/40 mit Transportkoffer |
| 48417 | Rollensatz für 2-6 Zoll Kupfer |
| 59992 | 212-12 Zoll-Stabilisator |
| 76822 | Nut-Maßband, zöllig |
| 76827 | Nut-Maßband, metrisch |
| 49662 | Werkzeugkasten |
| 51432 | Antriebsrolle 2-6 Zoll |
| 49217 | Nutrolle 2-6 Zoll |
| 54317 | Ringschlüssel |
| 42360 | Untergestell 1206 |
Montagekits
| Bestell-Nr. | Modell-nr. | Beschreibung |
| 48292 91 | Montagesatz für Modell 300 | |
| 48397 91 | Montagesatz für Modell 1224 | |
| 48402 91 | Montagesatz für Modell 535 | |
| 56607 91 | 7 | Montagesatz für Modell 1233/300 Kompakt |
| 56532 | — | Untergestell, Rohrstrecke für 1233/300 Kompakt |
Eine komplette Liste der für diese Maschinen erhältlichen RIDGID-Ausrüstungen finden Sie im Ridge Tool-Katalog, den Sie online unter RIDGID.com einsehen oder mit Hilfe der Kontaktinformationen anfordern können.
Entsorgung
Die Teile der Nutrollmaschine 918 enthalten wertvolle Materialien und können recycelt werden. Es gibt bei Ihnen vor Ort Unternehmen, die sich auf Recycling spezialisiert haben. Entsorgen Sie die Komponenten und das Altöl gemäß den geltenden Vorschriften. Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihre lokale Abfallentsorgungsbehörde.

Für EU-Länder: Elektrische Geräte dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden!
Nach der europäischen Richtlinie 2012/19/EU für Elektro- und Elektronik-Altgeräte und deren Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr verwendbare
Elektrogeräte getrennt gesammelt und umweltgerecht entsorgt werden.
Tabelle I. Rohrwandstärke
HINWEIS: Alle Maße werden in Zoll angegeben.
| Rohrgröße | ROHRE UND ROHRLEITUNGEN AUS KOHLENSTOFFSTAHL ODER ALUMINIUM | ROHRE UND ROHRLEITUNGEN AUS EDELSTAHL | PVC-ROHR | ||||||
| Schedule | Wandstärke | Schedule | Wandstärke | Schedule | Wandstärke | ||||
| Min. | Max. | Min. | Max. | Min. | Max. | ||||
| 1 5, 10 | 40 0,065 0,133 5, 10 0 | 065 0,109 40 | 0,133 0,133 | ||||||
| 114 5, 1 | 0, 40 0,065 | 0,140 5, 10, | 40 0,065 0,1 | 40 40 0,140 | 0,140 | ||||
| 112 5, 1 | 0, 40 0,065 | 0,145 5, 10, | 40 0,065 0,1 | 45 40, 80 0, | 145 0,200 | ||||
| 2 5, 10 | 40 0,065 0,154 5, 10, 40 | 0,065 0,154 | 40, 80 0,1 | 54 0,218 | |||||
| 212 | 5, 10, 40 | 0,083 | 0,203 | 5, 10 | 0,083 | 0,188 | 40, 80 | 0,203 | 0,276 |
| 3 | 5, 10, 40 | 0,083 | 0,216 | 5, 10 | 0,083 | 0,188 | 40, 80 | 0,216 | 0,300 |
| 312 | 5, 10, 40 | 0,083 | 0,226 | 5, 10 | 0,083 | 0,188 | 40 | 0,226 | 0,226 |
| 4 | 5, 10, 40 | 0,083 | 0,237 | 5, 10 | 0,083 | 0,188 | 40 | 0,237 | 0,237 |
| 5 | 5, 10, 40 | 0,109 | 0,258 | 5, 10 | 0,109 | 0,188 | 40 | 0,258 | 0,258 |
| 6 | 5, 10, 40 | 0,109 | 0,280 | 5, 10 | 0,109 | 0,188 | 40 | 0,280 | 0,280 |
| 8 | 5, 10, 40^* | 0,109 | 0,322 | 5, 10 | 0,109 | 0,148 | 40 | 0,322 | 0,322 |
| 10 | 5, 10 | 0,134 | 0,165 | 5, 10 | 0,134 | 0,165 | — | — | — |
| 12 | 5, 10 | 0,165 | 0,180 | 5, 10 | 0,165 | 0,180 | — | — | — |
* Nicht zum Anbringen von Nuten in Stahlrohren mit 8 Zoll Durchmesser, Schedule 40 und einer Brinelhärte über 150 BHN verwenden.

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A B T D Abb. 31Tabelle II. Technische Standarddaten für Rollnuten ^1)
HINWEIS: Alle Maße werden in Zoll angegeben.
| Nominale Rohrweite | ROHRDURCHMESSER | TMIN.WANDSTÄRKE. | ADICHTUNGSSITZ+.015/-.030 | BNUTBREITE+.030/-.015 | CNUTDURCHMESSER | DNominale Nuttiefe(2) | ||
| AD | TOL. | AD | TOL. | |||||
| 1 | 1.315 | +.013-.013 | 0.065 | 0.625 | 0.281 | 1.190 | +.000 | 0.063 |
| 114 | 1.660 | +.016-.016 | 0.065 | 0.625 | 0.281 | 1.535 | +.000-.015 | 0.063 |
| 112 | 1.900 | +.019-.019 | 0.065 | 0.625 | 0.281 | 1.535 | +.000-.015 | 0.063 |
| 2 | 2.375 | +.024-.016 | 0.065 | 0.625 | 0.344 | 2.250 | +.000-.015 | 0.063 |
| 212 | 2.875 | +.029-.016 | 0.083 | 0.625 | 0.344 | 2.720 | +.000-.015 | 0.078 |
| 3 | 3.50 | +.035-.031 | 0.083 | 0.625 | 0.344 | 3.344 | +.000-.015 | 0.078 |
| 312 | 4.00 | +.040-.031 | 0.083 | 0.625 | 0.344 | 3.834 | +.000-.020 | 0.083 |
| 4 | 4.50 | +.045.031 | 0.083 | 0.625 | 0.344 | 4.334 | +.000-.015 | 0.083 |
| 5 | 5.563 | +.056.031 | 0.109 | 0.625 | 0.344 | 5.395 | +.000-.015 | 0.084 |
| 6 | 6.625 | +.063-.031 | 0.109 | 0.625 | 0.344 | 6.455 | +.000-.015 | 0.085 |
| 8 | 8.625 | +.063-.031 | 0.109 | 0.750 | 0.469 | 8.441 | +.000-.020 | 0.092 |
| 10 | 10.75 | +.063-.031 | 0.134 | 0.750 | 0.469 | 10.562 | +.000-.025 | 0.094 |
| 12 | 12.75 | +.063-.031 | 0.156 | 0.750 | 0.469 | 12.531 | +.000-.025 | 0.110 |
(1) Gemäß AWWA C606-15
(2) Die nominale Nuttiefe dient nur als Referenzmaß. Die Nuttiefe darf nicht als Kriterium für die Akzeptanz einer Nut herangezogen werden. HINWEIS: Beachten Sie die Empfehlungen des Fittingherstellers bezüglich der maximal zulässigen Bördelmaße.
Tabelle III. Technische Daten für Rollnuten in Kupfer
HINWEIS: Alle Maße werden in Zoll angegeben.
| Nominale Abmessungen Zoll | Rohr Außendurchmesser | B Dichtung ±0.03 | C Nutbreite +.03 / -.000 | D Nutdurchm. +.000 / -.020 | T Nominale Nuttiefe | Min. Tol. Wandstärke | Max. Tol. Bördel-durchmesser(2) | |
| Grundfunktionen | Toleranz | |||||||
| 2 | 2,125 | ±0,002 | 0,610 | 0,300 | 2,029 | 0,048 | 0,064 | |
| 2^1/2 | 2,625 | ±0,002 | 0,610 | 0,300 | 2,525 | 0,050 | ||
| 3 | 3,125 | ±0,002 | 0,610 | 0,300 | 3,025 | 0,050 | 0,045 | |
| 4 | 4,125 | ±0,002 | 0,610 | 0,300 | 4,019 | 0,053 | 0,058 | |
| 5 | 5,125 | ±0,002 | 0,610 | 0,300 | 5,019 | 0,053 | 0,072 | 5,220 |
| 6 | 6,125 | ±0,002 | 0,610 | 0,300 | 5,999 | 0,063 | 0,083 | |
(1) Kupferrohre nach den folgenden Normen: ASTM B88 & ASTM B306.
(2) Die nominale Nuttiefe dient nur als Referenzmaß. Die Nuttiefe darf nicht als Kriterium für die Akzeptanz einer Nut herangezogen werden.
(3) „DWV“ – Wandstärke der Rohrleitungen zum Ablassen von Rückständen und zum Entlüften nach ASTM B306.