Coreblade - Audioverstärker HUGHES & KETTNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Audioverstärker kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Coreblade - HUGHES & KETTNER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Coreblade von der Marke HUGHES & KETTNER.
BEDIENUNGSANLEITUNG Coreblade HUGHES & KETTNER
Wichtige Sicherheitshinweise! Bitte vor Anschluss lesen!
Dieses Produkt wurde gemäß IEC 60065 hergestellt und hat das Werk in einem sicheren, bertriebsfähigen Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und um einen gefährlosen Betrieb zu gewährleisten, ist es notwendig, dass der Benutzer die Empfehlungen und Warnhinweise befolgt, die in der Betriebsanleitung zu finden sind. Dieses Gerät entspricht der Schurklasse 1 (Erdungsschutz). Bei Einsatz dieses Produktes in Fahrzeugen, Schiffen oder Flugzeugen, oder in Höhen oberhalb 2000 m Meereshöhe müssen die entsprechenden Sicherheitsstandards zusätzlich zur IEC 60065 beachtet werden. WARNUNG: Um das Risiko von Fener oder Stromschlag zu verhüten, darf dieses Gerät nicht Feichtrigkeit oder Regen ausgesetzt werden. Öffnen Sie das Gehäuse nicht – im Inneren gibt es keine Bauteile, die vom Benutzer wartbar sind. Die Wartung darf nur von einem qualifiziertem Kundendienst durchgeführt werden.

Dieses Symbol, wo immer es erscheint, warnt Sie vor gefährlicher, nicht isolierter Spannung im Gehäuse – Spannung, die möglicherweise genügt, eine Stromschlaggefahr darzustellen.

Dieses Symbol, wo immer es erscheint, warnt Sie vor außen zugänglicher, gefährlicher Spannung. Eine Verbindung zu jeder Anschlussklemme, die mit diesem Symbol verschen ist, darf nur mit konfektioniertem Kabel hergestellt werden, dass den Empfehlungen des Herstellers genügt, oder, das von qualifiziertem Personal installiert wurde.

Dieses Symbol, wo immer es erscheint, macht Sie auf wichtige Bedienungs- und Warrungsanweisungen aufmerksam, die in beiliegenden Unterlagen zu finden sind. Bitte lesen Sie das Handbuch.

Dieses Symbol, wo immer es erscheint, sagt Ihnen: Vorsicht! Heiße Oberfläche! Um Verbrennungen zu vermeiden, nicht anfassen.
- Bitte lesen Sie diese Anweisungen.
• Bewahren Sie diese Anweisungen auf. - Befolgen Sie alle Warnhinweise und Anweisungen auf dem Gerät und in dieser Anleitung.
- Benutzen Sie dieses Gerät nicht in der Nähe von Wasser. Stellen Sie das Gerät nicht in der Nähe von Wasser, Badewannen, Waschbecken, Küchenspülen, nassen Stellen, Schwimmbecken oder feuchten Räumen auf.
- Stellen Sie keine Gefäße, wie Vasen, Gläser. Flaschen usw., die Flüssigkeiten enthalten, auf das Gerät.
- Reinigen Sie das Gerät nur mit einem trockenen Tuch.
- Entfernen Sie keine Abdeckungen oder Teile des Gehäuses.
- Die auf dem Gerät eingestellte Betriebsspannung muss mit der örtlichen Spannung der Netzstromversorgung übercinstimmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Spannung in Ihrem Netz zur Verfügung steht, konsultieren Sie bitte Ihren Händler oder den örtlichen Stromversorger.
- Um das Risiko eines Stromschlags zu verringern, muss die Erdung des Gerätes beibehalten werden. Verwenden Sie nur das mitgeltieferte Stromführungskabel und behalten Sie die Funktion der seitlichen, geerdeten Schutzkontakte des Netzanschlusses immer aufrechte. Versuchen Sie nicht, die Sicherheitsaufgabe des geerdeten Steckers zu umgehen.
- Schützen Sie das Stromführungskabel vor Betreten und Querschen, besonders in der Nähe der Stecker, Gerätestecklosen – und dort, wo sie am Gerät austreten! Stromführungskabel sollten immer vorsichtig behandelt werden. Kontrollieren Sie die Stromführungskabel in regelmäßigen Abständen auf Einschnitte und Anzichen von Abnutzung, besonders in der Nähe des Steckers und an der Verbindung zum Gerät.
- Benutzen Sie niemals ein beschädigtes Stromführungskabel.
- Ziehen Sie bei Gewittern den Stecker des Gerätes und wenn das Gerät über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird.
- Dieses Gerät wird nur vollständig von Stromnetz getrennt, wenn der Stecker vom Gerät oder aus der Steckdose gezogen wird. Das Gerät sollte so aufgestellt werden, dass das Trennen vom Stromnetz leicht möglich ist.
- Sicherungen: Ersetzen Sie Sicherungen nur mit dem Typ IEC127 (5x20mm) und dem korrekten Nennwert, um die optimale Leistung zu gewährleisten? Es ist untersagt, kurzgeschlossene Sicherungen zu verwenden oder den Sicherungshalter zu überbrücken. Sicherungen dürfen nur von qualifiziertem Personal gewechselt werden.
- Alle Warrungsarbeiten sollten nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden. Wartung ist notwendig, wenn das Gerät auf irgendeine Weise beschädigt wurde, wie zum Beispiel:
- Wenn das Stromführungskabel oder der Stecker beschädigt oder abgenutzt ist.
- Wenn Flüssigkeit oder Gegenstände in das Gerät gelangt sind.
- Wenn das Gerät Regen oder Feuchrigkeit ausgesetzt war.
- Wenn das Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert, obwohl die Bedienungsanleitung beachtet wurde. - Wenn das Gerät hingefallen ist oder das Gehäuse beschädigt wurde.
- Beim Anschluss von Laursprechern an dieses Gerät darf die auf dem Gerät oder in dieser Anleirung angegebene Mindestimpedanz nicht unterschritten werden. Die verwendeten Kabel müssen entsprechend den lokalen Regelungen über einen ausreichenden Querschnitt verfügen.
- Halten Sie das Gerät vom Sonnenlicht fern.
- Installieren Sie das Gerät nicht in der Nähe von Wärmequellen, wie zum Beispiel Heirkörper, Heizregister, Öfen oder anderen Geräten, die Hitze erzeugen.
- Verstopfen Sie nicht die Lüftungsöffmungen. Installieren Sie das Gerät entsprechend der Anleitung des Herstellers. Das Gerät darf nicht eingebaut werden – wie zum Beispiel in einen Gestellrahmen, es sei denn, dass für angemessene Belüftung gesorgt wird.
- Ein kaltes Gerät sollte immer auf die Umgebungstemperatur erwärmt werden, wenn es in einen Raum transportiert wird. Es könnte sich Kondensation im Inneren bilden, die das Gerät beschädigt, wenn es ohne vorherige Erwärmung benutzt wird.
- Stellen Sie keine offenen Flammen, wie brennende Kerzen, auf das Gerät.
- Das Gerät sollte mindestens 20 cm von Wänden aufgestellt werden, das Gerät darf nicht bedeckt werden, es muss ein Freiraum von mindestens 50 cm über dem Gerät gewährleistet sein.
- Das Gerät darf nur mit Rollwagen, Ständern, Stativen, Tischen oder Halterungen benutzt werden, die vom Hersteller spezifiziert sind oder zusammen mit dem Gerät verkauft wurden. Wenn ein Rollwagen benutzt wird, seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Rollwagen/Geräte-Kombination transportieren, um Verletzungen durch Umkippen zu vermeiden.
- Verwenden Sie nur Zubehör, das vom Hersteller empfohlen ist. Das gilt für alle Arten von Zubehör, wie zum Beispiel Schurzabdeckungen, Transportaschen, Ständer sowie Wand- und Deckenhalterungen. Wenn Sie irgendein Zubehör am Gerät anbringen, befolgen Sie immer die Anleitungen des Herstellers. Benutzen Sie nur die Befestigungspunkte des Geräts, die vom Hersteller vorgeschen sind.
- Dieses Gerät ist NICITT geeignet für eine Person oder Personen (einschließlich Kindern) mit eingeschränkten physischen, sensorischen und geistigen Fähigkeiten, oder für Personen mit unzulänglicher Erfahrung und/oder Fachkenntnis, um sukch ein Gerät zu bediellen. Kinder unter 4 Jahren sollten stuts von diesem Gerät fern gehalten werden.
- Es sollten keinerlei Gegenstände durch die Gehäuseschlitze eingeführt werden, da dadurch gefährliche, spannungsführende Bauteile berührt oder kurzgeschlossen werden können. Dies könnte zu einer Feuer- oder Stromschlaggefahr führen.
- Dieses Gerät ist imstande, Schalldruckpegel von mehr als 90 dB zu produzieren. Dies könnte zu einem dauerhaften Hörschaden führen! Eine Belastung durch extrem hohe Geräuschpegel kann zu einem
dauerhaften Gehörverlust führen. Bei einer anhaltenden Belastung durch solch hohe Pegel sollte ein Gehörschutz getragen werden.
- Der Hersteller gewährleistet die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung des Gerätes nur unter folgenden Voraussetzungen:
- Einbau, Erweiterung, Neueinstellung, Modifikationen oder Reparaturen werden vom Hersteller oder autorisiertem Personal ausgeführt.
- Die elektrische Installation des betreffenden Bereiches entspricht den Anforderungen der IEC (ANSI) Maßgaben.
- Das Gerät wird entsprechend der Bedienungsanleitung benutzt.
- Das Gerät wird regelmäßig von einem fachkundigen Techniker auf elektrische Sicherheit geprüft und getestet.
Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb des Hughes & Kettner ^a
COREBLADE. Was vor über 25 Jahren mit dem AS 64 als
programmierbarem Amp der Welt begann definiert heute im CORBLADE den Maßstab des technisch und klanglich Machbaren.
COREBLADE ist ein reinrassiger Röhren-Amp mit vier eigenvändigter www.Hughes-and-Kettner.com.
Kanälen, die sich keinen einzigen Regler teilen müssen. Um den Charakter jedes Kanals zu unterstreichen wird sogar die Endstufengegenkopplung, die den Sound final prägt, entsprechend pro Kanal umgeschaltet. So ist jeder einzelne Kanal im COREBLADE ein unverwechselbares Charakterstück.
Die drei integrierten Effekt-Module veredeln den Sound mit größter Sorgfalt, indem sie parallel zugemischt werden. Durch die innovative IPM™ Technik (Inversed Parallel Modulation) werden nicht nur Hall und Delay, sondern auch Chorus, Phaser, Flanger und sogar Tremolo parallel zugemischt. Dank dieser unterbrechungsfreien Signalführung bleiben Frische und Dynamik von der Input-Buchse bis zum Boxen-Ausgang zu 100% erhalten.
Neben ultimativem Sound bietet dir CORE BLADE professionelkriebnahme
Touring-Features, die das Leben auf der Bühne extrem erleichtern:
Höchster Umschaltkomfort für die Live-Performance:
COREBLADE bietet volle Programmierbarkeit für die Regler (außer MASTER) inklusive der integrierten Effekt-Module. Es stehen 128 Presets zur Verfügung, abrufbereit auf Knopfdruck per mitgeliefertem MIDI-Board.
Professionelles SmartLoop ^™ Effekt-Routing:
Für die vollständige Integration eines externen Effektgerätes in die Presets des
COREBLADE ist der Einschleifweg ebenfalls programmierb Pro Preset kann er ein oder aus sowie parallel oder seriell geschaltet werden. Für die bequeme Umschaltung midifähiger Effektgeräte bietet COREBLADE eine MIDI-Through-Buchse.
Bequemes Memory-Backup per USB-Stick:
COREBLADE verfügt über ein bei Röhren-Amps absol. Feature, welches dir erlaubt deine Presets ohne Umweg über einen Rechner direkt auf einen USB-Stick abzuspeichern, sie dauerhaft zu sichern oder von Amp zu Amp und Bühne zu Bühne zu transportieren.
Hochpräzises IDB™-Noisegate:
Das Intelligent Dual Breakpoint-Noisegate misst den Pegel an den zwei entscheidenden Punkten in der Signalkette gleichzeitig: an der INPUT-Buchse und nach dem Preamp. Dank dieser Mess-Methode passt es sein Reaktionsverhalten optimal an die Anwendungssituation an, egal ob es als hart eingreifendes Stilmittel für die Bühne oder als feinfühliger Rauschunterdrücker im Studio dienen soll.
Zuverlässiges Endstufen-Röhren-Management TSC™:
Die Tube-Safety-Control regelt ständig den BIAS-Strom auf den optimalen Wert, damit die Endstufen-Röhren, egal ob du EL34 oder 6L6 verwenden möchtest, in jeder Situation volle Leistung und optimalen Sound liefern. Selbst nach einem Röhrendefekt geht der Gig weiter, und falls dringend nötig, können Röhren innerhalb weniger Minuten ohne Werkstartbesuch ausgetauscht werden.
Wartungsfreie PRN™-Potis:
Hinter jedem programmierbarem Poti steckt ein wartungsfreies
Widerstandsnetzwerk (Programmable Resistor Network), welches erstens die programmierten Einstellungen auf den Punkt genau reproduziert, und zweitens keine Verschleißerscheinungen kennt. Es garantiert ein Amp-Leben lang kratz-, rausch- und unterbrechungsfreie Bedienung.
Made in Germany
COREBLADE wird ausschließlich im Custom Shop der ISO9001-zertifizierten Hughes & Kettner ^® -Manufaktur in Deutschland gebaut. Die
erstergewolbedingungen garantieren dir höchste Betriebssicherheit und Lebensdauer.
Bitte registriere den COREBLADE innerhalb 30 Tagen nach dem Ne dann erhältst du drei Jahre kostenlose Garantie geschenkt. Sende einfach die beigefügte Garantiekarte ausgefüllt zurück oder – noch einfacher - registriere dich
Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem COREBLADE.
Dein Hughes & Kettner ^® Team
Vor der Inbetriebnahme
Bitte lies vor der Inbetriebnahme die Sicherheitshinweise auf Seite 62! Für Schäden an Geräten oder Personen, die durch unsachgemäßen Betrieb entstehen, kann seitens des Herstellers keine Haftung übernommen werden.
Vergewissere dich vor dem Anschluss des COREBLADE an das Stron dass der MAINS- und der STAND BY-Schalter ausgeschaltet sind (Kippschalter zeigen nach unten) und der auf der Sicherungsschublade des Netzanschlusses anlagebreid Spannungswert (neben dem Pfeil „Voltage Setting“) mit der ortsüblichen Netzspannung übereinstimmt. Stimmt die Angabe nicht mit der Spannung überein, darf er nicht angeschlossen werden! Siche Kapitel 8.
Anschluss an eine Box
Bitte immer daran denken: COREBLADE niemals ohne angeschlosse Lautsprecher-Box betreiben und immer darauf achten, dass die Impedanz (Ohm-
bZahlsgedBox immer zum gewählten Ausgang passt, und die Ausgänge für verschiedene Impedanzen niemals gleichzeitig benutzt werden! Siehe Kapitel 5.1.
A D E
Input
Verbinde deine Gitarre mit diesem Eingang. Bitte verwende nur hochwertige Gitarren-Kabel.
MIDI-Board FSM 432
Das mitgelieferten MIDI-Board FSM 432 wird an die MIDI-IN-Buchse auf der Rückseite angeschlossen um die Presets umzuschalten. COREBL erst im Zusammenspiel mit dem FSM 432 oder einem anderen MIDI-Board in vollem Umfang bedienbar, siehe dazu Kapitel 1.2.3. Weiter Infos über das FSM 432 findest du im Kapitel 5.5.1 und 7.1.
Vor dem Einschalten
Ein Wort der Mahnung, bevor du deinen COREBLADE einschaltest ist laut! Hohe Lautstärke-Pegel können Gehörschäden verursachen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte der MASTER-Regler vor dem Einschalten des Amps immer auf Linksanschlag stehen.
Mains
Dieser Schalter öffnet die Hauptstromzufuhr, die blaue PILOT LAMP leuchtet auf. Gleichzeitig wird die Heizung der Röhren in Betrieb genommen. Achte auf jeden Fall darauf, dass der STANDBY-Schalter dabei nach unten zeigt. Gönne den Röhren mindestens 30 Sekunden Aufwärmphase bevor du den STANDBY-Schalter bedienst. Sie werden es dir mit einer längeren Lebensdauer danken.
Standby
STANDBY schaltet die Anodenspannung der Röhren ein, und der Amp befindet sich im Spielbetrieb. Benutze bei kürzeren Spielpausen STANDBY statt MAINS, dann bleiben die Röhren auf Betriebstemperatur.
Werkssounds
COREBLADE wurde ab Werk mit 18 Bänken mit jeweils ausgestattet die mit dem FSM 432 abgerufen werden können. Sie helfen einen Überblick zu bekommen welche Sound-Gestaltungsmöglichkeiten der
COREBLADE bietet. Die Werksounds sind selbstverständlich2h2fR10E-Kanal bar und überschreibbar. 2.3 ULTRA I-Kan
Aber dazu später mehr...jetzt erst mal viel Spaß! Solltest du es nicht erwarten können den COREBLADE zu spielen, dann kannst du jetzt du aber auf die Bühne gchst, lies bitte diese Anleitung vollständig und sorgfältig durch. Vor allem die Kapitel 1 und 5 sind Pflicht, auch für erfahrene Spieler.
Standard-Setup und Verkabelung

text_image
IN OUT MIDI IN FX-SEND FX-RETURN MIDI THRU FX ON/OFF MIDI IN INPUT Hughes & Veithue FS 2 FSM 432Inhalt
1 Grundsätzliches zur Bedienung des COREBLADE
1.1 Das Bedienkonzept der Regler
1.2 Anwahl eines Presets über das mitgelieferte MIDI-Board FSM 432
4 Sounds
Die Kanal-Sektion
2.1 CLEAN-Kanal
i2h2frEIRBVEeKanal
2.3 ULTRA I-Kanal
2.4 ULTRA II-Kanal
2.5 GAIN
l2genBBOST
2.7 BASS, MID, TREBLE
2.8 RESONANCE
2.9 PRESENCE
2.10 VOLUME
3 Die Effekt-Sektion
3.1 REVERB
3.2 DELAY
3.3 MOD FX
4 Die Master-Sektion
4.1 MASTER
4.2 MEMORY STICK/AMP
4.3 STORE
4.4 COPY MEMORY
4.5 NOISE GATE
4.6 FX-LOOP
5 Die Anschlüsse und Bedienelemente der Rückseite
5.1 LOUDSPEAKER OUTPUTS
5.2 AMP TO STICK / STICK TO AMP
5.3 EFFECTS ON/OFF
5.4 STAGEBOARD CHANNEL SELECT
5.5 MIDI
5.6 FX LOOP
5.7 NOISE GATE SENSIVITY
5.8 TUBE-SAFETY-CONTROL (TSC™)
5.9 HUM BALANCE
6 Die Tube-Safety-Control (TSC ^™ )
6.1 Grundbegriffe leicht erklärt
6.2 Vorteile von TSC ^™
6.3 Was zeigt die Tube Status Control des TSC ^m an
6.4 Das „Matchen“ der Röhren mit TSC ^™
7 MIDI-Steuerung und Programmierung
7.1 Einstellmöglichkeiten des FSM 432
7.2 Einstellen des MIDI-Kanals, An-/Ausschalten des OMNI-Mode
7.3 Werkseinstellung und dessen Wiederherstellung
8 Röhrentausch, Wartung und Service
9 Mögliche Fehlerquellen, Troubleshooting
10 Technische Daten
1 Grundsätzliches zur Bedienung
2 Die Kanal-Sektion
COREBLADE ist ein Röhren-Amp und funktioniert grund
wie ein solcher. Trotzdem gilt es, der Bedienung besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um sich mit dem fortschrittlichen Bedien-Konzept vertraut zu machen.
1.1 Das Bedienkonzept der Regler
Es gibt nur einen Satz Regler für alle vier Kanäle. Erst die Wahl des Kanals entscheidet, ob z.B. der GAIN-Regler gerade für den CLEAN-, den DRIVE- oder einen ULTRA-Kanal zuständig ist. Der große Vorteil dieses Konzeptes ist: Die Kanäle sind völlig unabhängig und brauchen sich nicht den GAIN, VOLUME oder die Klangregelung zu teilen, sogar PRESENCE und RESONANCE sind für jeden Kanal getrennt einstellbar!
ANMERKUNG: Die Bedienung der Regler ist auf den ersten Blick wie üblich: Regelbereich 300 Grad, es gibt einen Links- und einen Rechts-Anschlag. Die in einem Preset programmierte Einstellung eines Reglers ist unabhängig von seiner Position, bzw. die Position eines Reglers entspricht nach Umschalten eines Presets nicht zwingend seiner Einstellung. Das heißt, eventuell hört man etwas anderes als man sieht. Sobald der Regler bewegt wird, verhält er sich wie gewohnt. Um die Preset-Einstellung auszulesen leuchtet die STORE-LED in der MASTER-Sektion auf, sobald die Position des Reglers der Einstellung eines Presets entspricht, siehe Kapitel 4.3.
HINWEIS: Beim Drehen der Regler entstehen leichte Nebengeräusche. Hierbei handelt es sich um das Umschaltklicken des programmierbaren Widerstands-Netzwerkes (PRN™-Technologie).
1.2 Anwahl der Presets über das mitgelieferte MIDI-Board FSM 432
Das FSM 432 dient zur Anwahl der insgesamt 128 Presets, gegliedert in 32 Bänke mit je 4 Presets, ideal um z.B. jedem Song eine Bank mit 4 frei definierbaren Soundeinstellungen zuzuordnen.

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A B C D ↓ 32 BANK ↑ TAP1.2.1 PRESET A B C D
Innerhalb einer Bank lassen sich die Presets direkt schalten, das heißt, ein Wechsel von A nach B innerhalb der selben Bank schaltet unmittelbar um. Das Preset wird mit der LED über den Tastern A, B, C, D angezeigt.
1.2.2 BANK UP/DOWN
Um ein Preset einer anderen Bank anzuwählen kann über UP und DOWN bequem eine Bank ausgesucht werden während das aktuelle angewählte Preset weitergespielt wird. Die Nummer der Bank wird im Display angezeigt welche solange blinkt, bis ein Preset über A, B, C, D ausgewählt wird. Erst dann schaltet der FSM 432 auf das neu angewählte Preset um.
1.2.3 TAP
Über die TAP-Funktion kann sehr schnell und komfortabel der Parameter TIME des Delays angepasst werden. Gerade auf der Bühne ist TAP ein sehr hilfreiches Feature: einfach den Taster TAP „im Takt“ betätigen und die DELAY-Zeit wird an das Tempo angepasst. Siehe Kapitel 3.2.

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VOLUME PRESENCE RESINANCE TRESTLE MID RASS GAIN DRIVE ULTRA B COREBLADEDer COREBLADE bietet 4 Kanäle mit eigenständigem Charakter, wo mit dem Chickenhead umgeschaltet werden. Auch die Endstufen-Gegenkopplung, die maßgeblich am Sound beteiligt ist, wird pro Kanal umgeschaltet. Dank der Programmierbarkeit der Potis stehen alle Klangparameter jedem Kanal in vollem Umfang zur Verfügung, sogar die Regelbereiche und Kennlinien der Potis wurden genau auf den Charakter des angewählten Kanals abgestimmt.
2.1 CLEAN-Kanal
Der CLEAN-Kanal des COREBLADE hat seinen Namen wirklich ve dient! Er liefert perlende Clean-Sounds, ist extrem pegelfest und bleibt auch bei hohen Pick-Up-Outputs absolut clean. Unbedingt verschiedene GAIN-Enstellungen in Kombination mit dem schaltbaren BOOST ausprobieren.
2.2 DRIVE-Kanal
Klassischer, britischer Overdrive-Sound vom Feinsten! Dieser Kanal deckt das vielfältige Sound-Spektrum zwischen cleanen und übersteuerten Sounds ab. Mit dem zuschaltbaren BOOST ist das stahlharte Rockbrett garantiert.
2.3 ULTRA I-Kanal
Moderner, deutscher High-Gain-Sound mit präziser Akzentuierung. Dank der feinabgestimmten Kompressionseigenschaften dieses Kanals gehen Riffs und Licks wie von selbst von der Hand. BOOST verleiht diesem Kanal die extra Portion Druck.
2.4 ULTRA II-Kanal
Moderner, amerikanischer High-Gain-Sound mit fetten Bässen und bissigen Höhen. Der ULTRA II-Kanal liefert eine gnadenlose Performance für aggressive Metal-Riffs und ultrafetten Lead-Sound. Drop-Tuning wird zum Erlebnis.
2.5 GAIN
Der GAIN-Regler bestimmt die Eingangsempfindlichkeit, und damit die Sättigung bzw. den Grad der Verzerrung der Vorstufe. Mit dem Zusammenspiel mit BOOST ist er das maßgebliche Werkzeug zur Sound-Gestaltung.
2.6 BOOST
Der Boost hebt abhängig vom Kanal spezielle Frequenzbereiche an. Dadurch werden noch bissigere, cremigere und druckvollere Sounds erreicht.
2.7 BASS, MID, TREBLE
Die Wirkung der Drei-Band-Klangregelung ist präzise auf die Kanäle abgestimmt. In jedem Kanal greift die Regelung in die für den Grund-Sound des Kanals charakteristischen Frequenzbereiche ein.
HINWEIS: Es handelt sich um eine klassische, passive Klangregelung. Die Regler beeinflussen sich gegenseitig. Ist z.B. MID weit aufgedreht, zeigt BASS weniger Wirkung als wenn MID abgedrecht ist. PRESENCE und RESONANCE sind von der Drei-Band-Klangregelung unabhängig und wirken immer gleich stark.
2.8 RESONANCE
Bei Mittelstellung des Reglers hört man das „normale“ Resonanz-Verhalten zwischen Amp und Box. Durch Linksdrehung wird der Effekt der Boxen-Resonanz gedämpft. Dies rundet Clean-Sounds noch weicher ab. Durch Rechtsdrehung wird der Effekt verstärkt, was vor allem bei verzerrten Sounds für heftigen Bass-Schub sorgt.
2.9 PRESENCE
Dieser Regler bestimmt den Anteil an generierten, harmonischen Obertönen. Je weiter er aufgedreht wird, desto „präsenter“ wirkt der Sound.
2.10 VOLUME
Mit VOLUME wird die Lautstärke der Presets untereinander angepasst.
HINWEIS: Anders als gewohnt lässt sich der VOLUME-Regler nie ganz abdrehen, er senkt den Pegel lediglich ab oder hebt ihn an. Die Mittelstellung ist immer die beste Ausgangsbasis für eine Lautstärke-Anpassung.
ACHTUNG: Bitte benurze diesen Regler nicht um die Gesamtlaurstärke des Amps zu kontrollieren, dafür ist der MASTER-Regler zuständig!
3
Effektsektion
HINWEIS: TIME lässt sich auch über MIDI mittels eines MSB Wertes zwischen 0 (80ms) und 127 (1360ms) über Controller Change Nummer 4 steuern. Die Werte für die 128 Schritte à 10 Millisekunden lassen sich ganz einfach bestimmen, indem man von der einzustellenden Zeit 80ms subtrahiert und diesen Wert durch 10 dividiert. Um z.B. 500ms einzustellen ergibt sich ein MSB-Wert von (500-80)/10 = 42. Es lassen sich sogar Zwischenschritte in 5ms erreichen wenn zum MSB-Wert zusätzlich ein LSB-Wert von 1 über Controller Change Nummer 36 gesendet wird, der grundsätzlich 5ms hinzu addiert. Die Kombination aus MSB 42 und LSB 1 ergibt somit 505ms.
3.3 MOD FX
Diese Modul stellt gleich vier Modulations-Effekte zur Auswahl: CHORUS, FLANGER, PHASER und TREMOLO.
3.3.1 TYPE
Die Effekte liegen hintereinander auf diesem Regler. Im ersten Viertel ist der CHORUS aktiv, im zweiten Viertel der FLANGER, im Dritten der PHASER und im Vierten das TREMOLO. Innerhalb eines Viertels lässt sich die Geschwindigkeit (Rate) der Modulations-Effekte einstellen. Zu dem Regelbereich eines Effektes gehört auch noch der Bereich, der am Regler als Balken dargestellt wird. Je nachdem von welchem Effekt ausgegangen wird, wird der Regelreich des Viertel um den angrenzenden Balken entsprechend erweitert. Auf diese Weise werden die Einstellmöglichkeiten optimal ausgenutzt.
3.3.2 INTENSITY
INTENSITY bestimmt die Lautstärke des Modulationseffektes.
Der COREBLADE bietet dir drei unabhängige Effekt-Module, die gleich-
zeitig genutzt werden können.
HINWEIS: Sind die Regler REVERB VOLUME, DELAY VOLUME oder INTENSITY auf Linksanschlag gestellt, wird das entsprechende Effekt Modul komplett aus dem Signalweg geschaltet. (BYPASS)

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REVER Volume Dypos Volume Delay Feedback Time MOD FX Intensity Type Dypos Dypos 0ms 1.4t Dypos4
Master-Sektion
In der Master-Sektion wird die Gesamtlautstärke des Amps eingestellt, das IDB ^™ -
Noisegate geschaltet, das Routing für externe Effekte definiert, Presets abgespeichert sowie vorgewählt, ob Presets vom Amp oder vom Stick abgerufen werden sollen.

4.1 MASTER
Wie der Name schon vermuten lässt, hältst du mit diesem Potentiometer die indaktusüberschlag eine Endstufe und damit über die finale Lautstärke zwischen Daumen und Zeigefinger. Aus diesem Grunde ist im Umgang mit diesem Regler auch ein gewisses Maß an Vorsicht geboten, und natürlich auch jede Menge Spaß garantiert.
3.1 REVERB
Der COREBLADE -Hall hat die Wärme und Musikalität eine nach basisliche Endstufe und damit über die finale Lautstärke zwischen Daumen Federhalls zum Vorbild. Ein echte Verbesserung im Vergleich zum analogen und Zeigefinger. Aus diesem Grunde ist im Umgang mit diesem Regler auch Gegenstück ist die automatische Anpassung der Nachhallzeit: Je mehr REVERB ein gewisses Maß an Vorsicht geboten, und natürlich auch jede Menge Spaß VOLUME dem Signal zugemischt wird, desto länger wird der Hall. garantiert.
3.2 DELAY
Mit den Reglern für VOLUME, TIME und FEEDBACK bietet das DELAY-Modul volle Kontrolle über alle Parameter.
3.2.1 VOLUME
Regelt die Lautstärke der Wiederholungen von „aus“ bis „genauso laut wie das Original-Signal“.
3.2.2 FEEDBACK
Regelt die Anzahl der Wiederholungen von 1 bis unendlich.
3.2.3 TIME
Regelt die Zeit bis zur nächsten Wiederholung von 80 Millisekunden bis 1,4 Sekunden. Bei einer Anpassung von TIME über die TAP-Funktion des FSM 432 wird der Wert ab dem zweiten Tastendruck übernommen. Zur Kontrolle blinkt die TAP-LED ca. 5 Sekunden lang im Takt. Die TAP-Funktion reagiert nur bei aktivem DELAY. Ist das DELAY abgeregelt (Bypass), wird das TAP-Tempo nicht übernommen.
HINWEIS: Im Gegensatz zu den Kanal- und Effekt-Reglern ist der MASTER-Regler nicht programmierbar! Er funktioniert wie ein ganz normales Poti, die Position des Reglers entspricht immer dem tatsächlichen Wert. Es ist deshalb ratsam MASTER vor dem Einschalten immer auf Linksanschlag zu drehen.
4.2 MEMORY STICK/AMP
Die Taster STICK und AMP auf der Front des COREBLADE be ob COREBLADE die Presets aus dem Amp-internen Speicher od Memory-Stick abrufen soll, und ob einzelne Presets nach dem Editieren intern oder auf einen Memory-Stick gespeichert werden sollen. Das Erstellen eines Backup des internen Speichers auf einen Memory-Stick oder das Kopieren eines kompletten Setups von einem Memory-Stick in den internen Speicher wird auf der Rückseite des COREBLADE ausgeführt, siehe Kapitel 4.4.
HINWEIS: Ist kein Memory-Stick eingesteckt, ist auch der Schalter AMP deaktiviert und leuchtet nicht. Erst wenn ein Memory-Stück auf dem Presets angeschlossen ist hat der Schalter AMP eine Funktion und leuchtet.
4.2.1 Anschluss eines Memory-Sticks:
Unterhalb des Tasters MEMORY STICK befindet sich der Slot für einen Memory-Stick. Der Stick kann sowohl vor dem Einschalten oder während des Betriebes in den Slot unter dem STICK-Taster des COREBLA gesteckt werden. COREBLADE signalisiert durch 3-ma des STICK-Tasters, dass der Memory-Stick in Ordnung ist und dass er darauf verwendbare Daten gefunden hat. Blinkt der STICK-Taster nicht, ist der Memory-Stick leer, fehlerhaft oder unformatiert. Der Memory-Stick kann jederzeit entfernt werden, außer während den wenigen Sekunden eines Speicher- oder Kopiervorganges, da sonst die Gefahr des Datenverlustes besteht. Ist STICK angewählt und wird der Memory-Stick beim Spielen abgezogen, erlischt die STICK-Anzeige, das Preset kann aber solange weitergespielt werden, bis auf ein anderes Preset umgeschaltet wird.
4.2.2 Welcher Memory-Stick ist geeignet?
Geeignet sind grundsätzlich alle Memory-Sticks. Sie müssen lediglich in den Standard-Formaten FAT-16 oder FAT-32 formatiert sein. Benutze den Memory-Stick ausschließlich zu Speicherzwecken mit dem COREBLADE. Das Abspeichern fremder Dateien wie z.B. mp3s, Bilder oder Videos kann zu Datenverlust führen. Verwende kein anderes Speichermedium als einen Memory-Stick (Mobil-Telefon, Digital-Kamera, MP3-Player...); bei anderen Speichermedien kann die Funktionalität und Datensicherheit nicht garantiert werden!
HINWEIS: Die USB-Buchse ist dicht an der Gehäuseunterkante angebracht. Dies hat zwar den Nachteil, dass manche extrem dicken Memory-Sticks nicht passen, aber es bietet den Vorteil, dass die gängigen flachen Memory-Sticks sicher und fest auf dem Gehäuse aufliegen und nicht abgebrochen werden können.
U3-Memory-Sticks: Bestimmte Memory-Sticks sind speziell dafür ausgelegt, Computer-programme ohne vorherige Installation auszuführen. Diese Sticks können zu Konflikten führen, weshalb ein Einsatz von U3-Memory-Sticks ausdrücklich nicht empfohlen wird.
4.2.3 Abruf von Presets direkt von einem Memory-Stick
Nachdem der Stick erkannt wurde leuchtet der AMP-Taster um zu signalisieren, dass COREBLADE den Memory-Stick erkannt hat, aber Amp-internen Presets ausliest. Er schaltet nicht automatisch auf den Memory-Stick um. Um die Sounds vom Memory-Stick abzurufen brauchst du nur den STICK-Taster zu drücken. Dieser leuchtet nun und wartet auf die Anwahl eines Presets mit dem FSM 432 (A, B, C oder D) oder eines Program-Change-Befehls via MIDI. Erst dann wird das Preset auf dem Memory-Stick abgerufen. Bis dahin kann das zuletzt gespielte Preset aus dem internen Speicher des COREBLADE ohne Unterbrechung weiter gespielt werden.
4.3 STORE
Mit dem STORE-Button werden Presets abgespeichert und die im aufgerufenen Preset gespeicherte Poti-Stellung ausgelesen.
4.3.1 Auslesen der gespeicherten Poti-Stellung
Da die Poti-Stellung nach Anwahl eines Presets nicht zwangsläufig den gespeicherten Wert darstellt, kann man diesen ganz einfach auslesen: Preset anwählen, den auszulesenden Regler solange nach links oder rechts drehen, bis die Taste STORE aufleuchtet. Jetzt entspricht die Poti-Stellung dem im Preset gespeicherten Wert und die gespeicherte Einstellung lässt sich ablesen.
4.3.2 Speichern der Einstellungen durch Überschreiben des aktuell angewählten Presets
Um auf einfachem Weg das angewählte Preset nach einer Änderung zu überschreiben halte die STORE-Taste ca. 2 Sekunden lang gedrückt, bis sie kurz aufblinkt und wieder von selbst erlischt. Gleichzeitig blinkt als zusätzliche „Quittung“ die Channel-LED. Danach die STORE-Taste loslassen, die Einstellungen sind gespeichert.
4.3.3 Speichern der Einstellungen mit Wahl eines neuen Speicherplatzes
Um das aktuelle Preset nicht zu überschreiben kann ein neuer Speicherplatz gewählt werden. Halte die STORE-Taste nicht für 2 Sekunden gedrückt, sondern
lass sie einch kurzem Drücken wieder los. Diese leuchtet weiter und signalisiert
esblüchnen, dass der COREBLADE „scharf geschaltet“ ist und auf die Mitteilung eines Speicherplatzes über den FSM 432 oder MIDI wartet:
- Bank von 1 bis 32 auf dem FSM 432 auswählen, die Bank-Anzeige blinkt und signalisiert dadurch, dass der FSM 432 auf eine Eingabe über einen der vier Preset-Taster A bis D wartet.
- Danach den Preset-Taster A,B,C oder D des FSM 432 betätigen, das Board blinkt nicht mehr, der STORE-Button erlischt, das Preset ist gespeichert.
ACHTUNG: Befindet sich der FSM 432 im DIRECT MODE (siehe Kapitel 7.1.2) löst auch ein BANK UP/DOWN-Befehl den Speichervorgang aus! Beim Programmieren ist zu empfehlen, den DIRECT MODE auszuschalten, um ein versehentliches Überschreiben von Presets zu vermeiden.
Falls ein Memory-Stick benutzt wird, kann im scharf geschalteten Zustand durch Anwahl von AMP oder STICK vorgewählt werden, ob in den Amp-internen Speicher oder auf den Memory-Stick gespeichert werden soll. Dies funktioniert aber nur, wenn der Memory-Stick bereits vom COREBLADE erkann wurde, also sich bereits eine Backup-Datei auf dem Memory-Stick befindet, in welche COREBLADE das Preset speichern kann. Hiermit ist es auch möglich, einzelne Presets vom Amp auf den Memory-Stick oder umgekehrt zu kopieren und sich so z.B. ein „Best-Of-Setup“ zusammenzustellen. Nach dem Speichervorgang springt COREBLADE wieder auf den Ausgangsspeic zurück.
Für MIDI-Boards oder MIDI-fähige Geräte anderer Hersteller gilt:
COREBLADE mit Hilfe des STORE-Buttons scharf schalten und dar den gewünschten Program-Change-Befehl von dem MIDI-fahigen Gerät aus senden. Sobald COREBLADE einen gültigen Program-Change-Befehl erlischt der STORE-Button, das Preset ist gespeichert und dem entsprechenden Program-Change-Befehl zugcordnet.
Südhirendin einer Fehlfunktion kommen (Amp bleibt scharf geschaltet), lässt sich der Speichervorgang durch erneutes, kurzes Drücken auf STORE abbrechen.
HINWEIS: Der Speichervorgang auf einen USB-Stick dauert länger als der
Speichervorgang in den internen Speicher. Während der wenigen Sekunden des Abspeicherns blinkt die STICK-Taste unregelmäßig. Bitte während dieser Zeit
keine Bedienelemente des COREBLADE benutzen und auf keinen Fa
n. den USB-Stick entfernen!
4.4 COPY MEMORY
COPY MEMORY erlaubt das Sichern, Transportieren und Einlesen von Presets. Zu beachten ist:
- Es gibt immer nur eine einzige Datei mit allen Presets, die „memory.dat“.
COREBLADE speichert keine 128 Einzelsounds, sondern erstellt ein komplette Sicherungs-Kopie seines internen Speichers. - Es ist nur eine einzige Backup-Datei pro Memory-Stick gültig, Dateien mit anderen Bezeichnungen als „memory.dat“ werden vom COREB ignoriert!
- Bei Nutzung verschiedener Preset-Setups, wird pro Setup ein Memory-Stick benötigt.
Diese Methode ist die sicherste und einfachste Art der Verwaltung von Setups. Die Datei „memory.dat“ kann selbstverständlich ohne weitere Software vom Memory-Stick zu einem Computer kopiert, dort gespeichert, oder z.B. per E-Mail versendet werden.
4.4.1 Erstellen eines Backups auf einem USB-Stick
Mit dem Taster AMP TO STICK auf der Rückseite des COREBL werden alle internen Presets en Block auf den Stick gesichert. Um ein Backup zu erstellen halte für ca. 3 Sekunden den AMP TO STICK-Taster gedrückt bis er leuchtet. Während des Kopiervorgangs blinkt der Taster unregelmäßig, er kann jetzt losgelassen werden. Nach wenigen Sekunden blinkt der Taster erneut als abschließende Bestätigung:
- 2 x langsames Blinken des AMP TO STICK-Tasters = OK
- 4 x schnelles Blinken = Fehler, z.B. voller, gesperrter oder unformatierter Stick
ACHTUNG: Falls ein Memory-Stick mit Hardware-Schloss benutzt wird: Bitte darauf achten, dass das Schloss entriegelt ist, da es vorkommen kann, dass
COREBLADE den Zustand des Hardware-Schlosses nicht
Daten verloren gehen!
4.4.2 Einlesen aller Presets von einem Memory-Stick in den internen Speicher Mit dem Taster STICK TO AMP auf der Rückseite des COREBL kannst du alle Presets, die auf dem Memory-Stick gespeichert sind en Block in den internen Speicher des COREBLADE einlesen. Um zu starten halte für ca. 3 Sekunden den STICK TO AMP-Taster gedrückt bis er leuchtet. Während des Kopiervorgangs bleibt der Taster erleuchtet. Nach wenigen Sekunden blinkt der Taster als abschließende Bestätigung:
- 2 x langsames Blinken des AMP TO STICK-Tasters = OK
- 4 x schnelles Blinken = Fehler, es wurden keine Presets kopiert, die internen Presets wurden nicht überschrieben
Leuchtet der Taster nach sekundenlangem Drücken gar nicht erst auf, wurden keine Presets auf dem Memory-Stick gefunden!
ACHTUNG: Der Kopiervorgang überschreibt alle internen Presets und kann nicht rückgängig gemacht werden! Es ist zu empfehlen vor dem Einlesen von Presets eine Backup auf einen anderen Memory-Stick zu machen.
4.5 NOISE GATE
Der programmierbare Taster NOISE GATE schaltet das IDB™-Noisegate pro Preset ein oder aus. Ist er eingeschaltet, schließt das Noisegate bei geringer werdender Signalstärke und der Amp wird völlig stumm. Es öffnet erst wieder wenn die Saiten der Gitarre angeschlagen werden.
4.5.1 SENSITIVITY
Auf der Rückseite des Amps kann mittels des Reglers SENSITIVITY das Reaktionsverhalten eingestellt werden. Der Regler ist mit HARD am Linksanschlag und SOFT am Rechtsanschlag beschriftet. Die üblichen Parameter Attack (Geschwindigkeit) und Threshold (Empfindlichkeit) werden von der IDBT ^™ -Technologie (Intelligent Dual Breakpoint) automatisch angepasst. Im Gegensatz zu externen Noisegates, die entweder zwischen Gitarre und Amp oder in den FX-Loop angeschlossen werden, misst diese Technologie das Signal an genau diesen beiden Punkten gleichzeitig: direkt an der INPUT-Buchse und nach dem Preamp, aber vor den Effekten. Aus der Kombination beider Messwerte wird das optimale Reaktionsverhalten errechnet, REVERB und DELAY werden nicht abgeschnitten.
Je mehr man den SENSITIVITY-Regler nach rechts dreht, desto sensibler reagiert das Noisegate. Soll es bereits bei sehr leisen Signal öffnen, dann ist eine Stellung nach 12 Uhr geeignet. Je mehr man den Regler nach links dreht, desto härter greift das Noisegate zu.
HINWEIS: Es ist beabsichtigt, dass die gewählte Einstellung des SENSITIVITY-Reglers für alle Presets bei denen das Noisegate aktiv ist übernommen wird. Solltest du auf der Bühne veränderte Bedingungen antreffen als im Proberaum ist das Reaktionsverhalten des Noisegates mit einem einzigen Handgriff für alle Presets angepasst.
TIPP: Die Mittelstellung ist eine Universal-Einstellung. Willst du das Noisegate Aals StilnEttel einsetzen, z.B. für schnelle High-Gain-Stakkato-Riffs ohne lästiges Pfeifen, dann ist HARD die richtige Einstellung.
4.6 FX LOOP
Das programmierbare SmartLoop™ Effekt-Routing bietet dir einen von parallel auf seriell umschaltbaren Einschleifweg für externe Effekt-Geräte, dessen Einstellung im Preset mit abgespeichert wird. Das heißt, pro Preset ist hinterlegt, ob der Effektweg an oder aus ist und ob er parallel oder seriell betrieben wird.
4.6.1 SERIAL
Schalter den Effektweg von parallel (LED leuchtet nicht) auf seriell (LED leuchtet).um.und
4.6.2 FX ON
Schaltet den Effektweg ein (LED leuchtet) oder aus (LED leuchtet nicht).
TIPP: Ist kein Effektgerät am Effektweg eingeschleift, lässt sich der Effektweg Kopiervorgängaktionen „zweckentfremden“, die sich sogar pro Preset individuell abspeichern lassen:
- Im parallelen Betrieb kann die RETURN-Buchse zum Anschluss eines zweiten Instruments oder beliebiger anderer Audioquellen verwendet werden. An die SEND-Buchse kann an eine zusätzliche Endstufe angeschlossen werden.
- Seriell betrieben lässt sich der Effektweg als Lautstärke-Regler verwenden, indem du ein analoges Volume-Pedal mit SEND/RETURN verkabelst.
- Auch als Master-EQ, um z.B. den Amp an eine andere Box oder Bühnenakustik anzupassen, ist ein serieller Effektweg bestens geeignet, indem man dort einen separaten Equalizer einschleift.
ACHTUNG: Wenn der Effektweg seriell geschaltet und kein Effektgerät angeschlossen ist, wird das Signal unterbrochen. Das Signal zum Mischpult sollte mit der Hughes & Kettner Red Box ^® über die Speaker-Ausgänge z.B. abgegriffen werden, nicht über den SEND, da hier nur das reine Vorstufensignal anliegt!
HINWEIS: Der Schalter ist mit einem Fußschalter bedienbar. Ist ein Fußschalter angeschlossen, ist der Schalter außer Funktion, siehe Kapitel 5.3.
5 Anschlüsse und Bedienelemente der Rückseite

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LUNDESPHARES DEPUTES IM KATTE 0 Hughes & Kettner 1x 4 or 2x 6 Ohms 1x 4 or 2x 10 Ohms 10 Ohms COPY MOUNT IFECTS STANDARD MINI FX-LOY -10.05 FX Return FX Level FX Sound MUSIC GATE Sensitivity band with5.1 LOUDSPEAKER OUTPUTS
COREBLADE bietet für alle gängigen Impedanzen separate Ausg kann entweder eine 4 Ω Box, zwei 8 Ω Boxen, zwei 16 Ω Boxen oder eine 16 Ω Box angeschlossen werden. Aber niemals verschiedene Boxen gleichzeitig! Wenn zwei Boxen mit unterschiedlichen Impedanzen gleichzeitig betrieben werden sollen, werden sie parallel geschaltet und an den passenden Ausgang angeschlossen. Um die Gesamtimpedanz (R) von zwei parallel geschalteten Boxen mit unterschiedlichen Impedanzen (R1, R2) zu berechnen gilt folgende Formel:
$$ \mathrm{R} = (\mathrm{R1} \times \mathrm{R2}) / (\mathrm{R1} + \mathrm{R2}) $$
Beispiel mit einer 8-Ω- und einer 16-Ω-Box
$$ \mathrm{R} = (8 \times 1 6) / (8 + 1 6) $$
$$ \mathrm{R} = 1 2 8 / 2 4 $$
$$ \mathrm{R} = 5, 3 3 $$
Da die Boxen-Impedanz niemals niedriger als die des Ausgangs am Amp sein darf, muss diese Kombination an den 1 x 4- -Ausgang angeschlossen werden.
5.2 AMP TO STICK / STICK TO AMP
Mittels dieser Tasten können die Amp-internen Presets auf einen USB-Stick gesichert werden und jederzeit, auch in einem anderen COREBLA wieder eingelesen werden. Lies hierzu bitte Kapitel 4.4.
5.3 EFFECTS ON/OFF
An diese Buchse kann ein Zweifach-Fußschalter, z.B. Hughes & Kettner® FS-2, angeschlossen werden. Mit Schalter 1 werden die internen Effekte geschaltet, mit Schalter 2 der externe Effektweg. Leuchtet die LED des FS-2 sind die Effekte aktiv bzw. ist FX ON angeschaltet, leuchtet sie nicht sind die internen Effekte auf Bypass bzw. ist FX ON ausgeschaltet.
HINWEIS: Der Fußschalter deaktiviert den Taster FX ON auf der Front! Ist ein Fußschalter angeschlossen, hat dieser immer Priorität. Auch beim Umschalten der Presets gilt der aktuelle Zustand des Fußschalters. Der Schalter FX ON auf der Front übernimmt jetzt die Funktion einer LED-Anzeige, die den Zustand des Fußschalters anzeigt.
5.4 STAGEBOARD CHANNEL SELECT
Dies ist ein flexibler „Notfall-Anschluss“ für Fußschalter falls das MIDI-Board vergessen wurde. Mit handelsüblichen Einfach-Fußschaltern wie z.B. dem Hughes & Kettner® FS-1 lässt sich der COREBLADE zwischen ULTRA II umschalten. Auch ein Zweifach-Fußschalter wie z.B. der Hughes & Kettner® FS-2 lässt sich anschließen. Schalter 1 ist dann für die Kanäle zuständig, Schalter 2 ist ohne Funktion. Sogar der Vierfach-Fußschalter Hughes & Kettner® FS-4, der bei Hughes & Kettner® Trilogy und Attax zum Lieferumfang gehört, wird vom COREBLADE verstanden. Damit lassen sich schalten.
HINWEIS: Der Fußschalter schaltet nur die Kanäle um, keine Presets.
5.5 MIDI
Das international genormte Interface erlaubt dem COREBLAD Kommunikation mit anderen MIDI-Geräten und dient gleichzeitig dem Anschluss des mitgelieferten FSM 432.
5.5.1 MIDI IN
Der Anschluss ist als 7-Pin Buchse ausgeführt. Hier kann selbstverständlich auch ein Standard 5-Pin MIDI-Kabel angeschlossen werden, die beiden zusätzlichen Pins dienen dem FSM 432 als Stromversorgung (Phantom-Speisung).
HINWEIS: Das FSM 432 wird standardmäßig mit einem 7-Pin MIDI-Kabel geliefert. Durch die Phantom-Speisung benötigst du so keine Stromquelle für das FSM 432. Wenn du ein 5-Pin MIDI-Kabel verwenden willst, benötigst du zusätzlich ein Netzteil. Durch einen innovativen Netzanschluss kann hier jedes Netzteil mit Gleich- oder Wechselstrom und einer Spannung von 9-15 V verwendet werden.
5.5.2 MIDI THRU
Diese Buchse dient zur Weiterleitung der an der MIDI-IN Buchse ankommenden Signale. An diese Buchse kannst du z.B. ein externes MIDI-fähiges Effektgerät anschließen, das zeitgleich mit dem COREBLADE umgeschaltet werden soll. Was sind Bia
5.6 FX LOOP
Falls du ein externes Effektgerät verwenden möchtest, kannst du dieses in den FX-Loop einschleifen.
5.6.1 FX SEND
Verbinde diese Buchse mit dem Eingang des Effektgerätes.
5.6.2 FX LEVEL
Dieser Schalter verringert den Ausgangspegel des FX-Send um 10dB und erhöht die Eingangsempfindlichkeit des FX-Return um 10dB. Es unterstützt so eine optimale Anpassung des Effektweges an den Eingangspegel des jeweils verwendeten Effektgeräts. Soll ein Effektgerät zum Einsatz kommen, dessen Eingang für den Instrumentenpegel ausgelegt ist, diesen Schalter bitte unbedingt in die gedrückte Position bringen.
5.6.3 FX RETURN
Verbinde diese Buchse mit dem Ausgang des Effektgeräts.
5.7 SENSIVITY
Mittels des Reglers SENSIVITY wird die Empfindlichkeit des Noisegates eingestellt. Das Noisegate wird mittels dem entsprechenden programmierbaren Taster auf der Front des Amps pro Preset aktiviert oder deaktiviert, siehe Kapitel 4.5.
Der Tube-Safety-Control haben wir ein separates Kapitel gewidmet, siehe Kapitel 6.
5.9 HUM BALANCE
Mit diesem Trimm-Poti wird der Symmetrie-Abgleich vorgenommen, um eventuelles Brummen nach einem Wechsel der Vorstufenröhren zu optimieren, siehe
6 var. canak Tube-Safety-Control (TSC™)

TSC ^™ arbeitet vollautomatisch und sorgt für eine höhere klangliche und technische Stabilität des COREBLA sowie ein längeres Leben der Endstufenröhren, indem es ständig und automatisch den richtigen Ruhestrom einstellt. Diese Grundfunktion bedarf keiner Bedienung durch den Gitarristen.
TSC ^™ stellt daneben noch weitere sehr interessante Features im Umgang mit verschiedenen Endstufenröhren-Marken und Typen (EL34 und/oder 6L6GC) zur Verfügung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Wenn du dich trotzdem nicht mit diesem Thema beschäftigen willst, behandelte den Amp einfach wie einen konventionellen Röhren-Amp. In Fragen eines Endstufenröhren-Wechsels solltest du nicht nur Kapitel 8 (Röhrentausch, Wartung und Service) sondern unbedingt auch 6.4 (das Matchen der Röhren mit TSC ^™ ) beachten, da dir hier einige Arbeit abgenommen wird.
6.1. Grundbegriffe leicht erklärt
Wichtig: TSC ^™ wurde ausschließlich für Endstufenröhren entwickelt. Es wird demnach in diesem Kapitel nur von Endstufenröhren gesprochen.
haltet werden
Was sind Bias, Kennlinic, Matching?
Bei Röhrenverstärkern wird mit Bias die Vorspannung bezeichnet, die den
Ruhestrom der Röhre einstellt. Diese Vorspannung muss bei konventionellen Amps von einem Techniker regelmäßig, spätestens nach einem Röhrenwechsel mit anderen Kennlinien, immer manuell eingestellt werden (der sogenannte „Bias-Abgleich“). Dies ist notwendig, da sich jede Röhre aufgrund ihrer filigranen Bauweise in gewissen Toleranzen bewegt und dadurch eine andere „Kennlinie“ aufweist, welche sich sogar innerhalb der Lebenszeit einer Röhre durch mechanische Einflüsse, Temperaturschwankungen und Alterung ändern kann. Haben alle eingesetzten Röhren die gleiche Kennlinie, so liegen sie im „Matching“ (engl. Match = Übereinstimmung). Man verwendet in Gitarrenverstärkern immer nur Röhren, die im Matching liegen, da nur so eine gleichmäßige Belastung der Röhren und dadurch eine lange Lebensdauer sowie optimale Klangergebnisse garantiert werden können. Dank TSC™ werden alle Röhren des COREBLADE, selbst wenn sie unterschiedliche Kennmäßig belastet.
In Gegensatz zu anderen sogenannten „Auto-Bias“-Lösungen regelt TSC ^™ erstens automatisch, es muss nicht manuell ausgelöst werden, und zweitens regelt es nur dann nach wenn es sinnvoll ist, nämlich bei jedem Einschalten und in jeder Spielpause. Wahrend du spielst macht TSC ^™ Pause, negative Auswirkungen auf den Sound sind damit ausgeschlossen.
6.2 Vorteile von TSC ^™
1) Einfacher, schneller und sicherer Röhren-Wechsel Da die Einmessung automatisch erfolgt, können Röhren schnell und einfach gewechselt werden. Nicht nur im Falle eines Defektes ist dies überaus hilfreich, sondern auch bei der Beurteilung von Austauschröhren von verschiedenen Herstellern, mit verschiedenen Kennlinien, oder auch verschiedenen Typs.
COREBLADE akzeptiert alle Röhren vom Typ EL34 gemischt! Bitte bedenke vor einem Röhrentausch: Die Werks-Presets des Amps sind ausdrücklich für EL34-Röhren entwickelt, auch deine eigenen neu erstellten Sounds müssen nach Einsatz eines anderen Typs angepasst werden um optimale Sound-Ergbenisse zu erzielen.
ACHTUNG: Der Röhrentausch sollte ausschließlich durch technisch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen! Es entfällt lediglich die aufwändige Einmessung durch einen Techniker, die im Kapitel 8 beschriebenen Service-Hinweise gelten nach wie vor und müssen unbedingt beachtet werden.
2) Bei einem Röhren-Defekt kann weiter gespielt werden: Im Falle eines Defektes wird die Röhre abgeschaltet und der Defekt mittels einer LED angezeigt. Es kann trotz defekter Röhre weitergespielt werden. Der Gig ist gerettet.
3) Einfache Überprüfung der Röhren-Kennlinien: Die Kennlinien, und damit auch das Matching kannst du jederzeit selbst überprüfen. Alles was zu dazu brauchst ist ein Plektrum, siehe Kapitel 6.4.1.
4) Erhöhte Lebensdauer: TSC ^™ regelt den Bias immer auf den optimalen Arbeitspunkt, eine Überlastung der Röhren durch zu hohen Strom ist damit ausgeschlossen.
5) Optimaler Sound: Selbst bei stark abweichenden Kennlinien minimiert TSC ^™ unerwünschte Übernahmeverzerrungen.
6.3 Was zeigt die Tube-Status-Control des TSC™ an?
Jede der nebencinanderliegenden LEDs ist genau der Endstufen-Röhre in gleicher Position zugeordnet. Den Betriebszustand der Röhren teilt dir TSC ^™ automatisch mit sobald BYPASS ausgeschaltet ist. Weiterhin kannst du manuell das Anzeigen der Röhrenkennlinie ganz einfach mit einem Plektrum auslösen, und Röhren quasi selbst matchen.
6.3.1 Keine LED leuchtet
Die Endstufenröhren laufen technisch im Normalzustand!
6.3.2 Dauerleuchten aller LEDs
Solange sich der Amp im Standby-Betrieb befindet, leuchten alle LEDs, denn es fließt noch kein Strom in den Röhren. Wenn aus dem Standby-Betrieb nach einer Aufwärmzeit von ca. 30 Sekunden in den Spielbetrieb gewechselt wird, erlöschen die LEDs. Leuchten alle LEDs weiterhin, ist höchstwahrscheinlich die Anodensicherung („Anode Fuse“, von außen zugänglich auf er Rückseite des Amps) defekt und muss ausgetauscht werden. Die Anodensicherung kann durchbrennen, wenn eine Röhre bereits vor dem Einschalten des Amps defekt ist, und TSC™ keine Zeit bleibt den Ruhestrom zu messen um jene defekte Röhre abzuschalten. Dies kann bei wirklich gravierenden Röhrendefekten der Fall sein (Kurzschluss durch unmittelbaren Kontakt von Anode und Kathode) oder beim Einsatz älterer Röhren und Sicherungen (zu stark bela- nandor Ehrichaltstromimpuls). In diesen seltenen Fällen ist ein Röhren- und Sicherungstausch von einem Techniker vornehmen zu lassen, siehe Kapitel 8.
6.3.3 Dauerleuchten einer LED
Die betreffende Röhre erzeugt Unterstrom und wurde abgeschaltet. Sollte sich das Dauerleuchten nicht nach wenigen Minuten einstellen, muss die Endstufenröhre ausgewechselt werden. Bitte beachte die Hinweis ein Kapitel 8.
6.3.4 Eine LED blinkt, eine zweite erzeugt Dauerleuchten
Die Röhre der blinkenden LED erzeugt einen Überstrom. Diese Röhre wurde abgeschaltet und muss ausgewechselt werden wie in Kapitel 8 beschrieben. Da das beste Soundergebnis in dieser Art von Endstufen immer nur aus einem gemeinsam arbeitenden Röhrenpaar erzielt wird, wird die entsprechende zweite Röhre zur defekten Röhre mit abgeschaltet, damit das andere Paar ohne Soundverlust arbeiten kann. Die Röhre, die mitabgeschaltet wird, erzeugt an der entspre-
edländig, kührein Dauerleuchten, muss aber nicht ausgewechselt werden. Dies bedeutet, dass während des Leuchtens der LED eine Leistungsreduktion um die Hälfte (100 auf 50 Watt) stattfindet und es kann weitergespielt werden. In konventionellen Amps fällt hier gewöhnlich die Sicherung aus und der Amp ist bis zum Röhren- und Sicherungswechsel nicht mehr spielbar.
6.4 Das „Matchen“ der Röhren mit TSC™
TSC ^™ erlaubt das Überprüfen der eingebauten Röhren, sowie auch das Überprüfen von Röhren bei oder nach einem Röhrenaustausch.
6.4.1 Das Auslösen des Matching Read-Outs
Drücke mit einem Plektrum während des Spielbetriebs (nicht im Standby-Modus!) im Feld „Tube Matching Read-Out“ in den dafür vorgesehenen Schlitz. Die LEDs fangen an zu blinken. Entscheidend ist dabei weniger wie oft die LEDs blinken, sondern wie unterschiedlich oft! Ab einer Abweichung von 6 Blinkzeichen (nach oben und unten) weicht die Kennlinie so stark ab, dass trotz TSC™ kein optimales Soundergebnis garantiert werden kann. Um ein optimales Soundergebnis zu erzielen sollte die Röhre ausgetauscht werden.
HINWEIS: In den Tabellen unter 6.4.3 sind die Hughes & Kettner-Kennlinien beschrieben. Röhren mit der entsprechenden Kennlinie können bei deinem Fachhändler erworben werden. Die ursprüngliche Hughes & Kettner-Kennlinie (S1-S3, 0-9) ist als Aufkleber auf der Endstufenröhre angebracht. Bei einem Einsatz verschiedener Typen, also EL34 und 6L6GC, müssen die Blinkzeichen pro Typ getrennt betrachtet werden. Die hierzu nötige Zuordnung der Blink-Zeichen zu den Kennlinien ergeben sich aus der Tabelle.
6.4.2 Überprüfung des Matchings nach Röhrenaustausch
Werden alle Röhren ausgetauscht, so achte darauf, dass sie alle die gleiche Kennlinie besitzen. Die Wahl der Kennlinie an sich bleibt dir überlassen, ein Bias-Abgleich muss dank TSC ^™ nicht erfolgen. Wird nur eine einzige Röhre getauscht, so achte darauf, das sie die gleiche Kennlinie wie die restlichen Röhren im Amp besitzt.
6.4.3 Tabellen der Röhrenkennlinien
| Blink Kennlinie Blink Kennlinie | |||
| 1 S3 1 -- | |||
| 2 S2 2 -- | |||
| 3 S1 3 -- | |||
| 4 0 4 -- | |||
| 5 1 5 S4 | |||
| 6 | 2 | 6 S3 | |
| 7 3 7 S2 | |||
| 8 | 4 | 8 S1 | |
| 9 | 5 | 9 | 0 |
| 10 6 10 | 1 | ||
| 11 7 11 | 2 | ||
| 12 8 12 | 3 | ||
| 13 9 13 | 4 | ||
| 14 | 10 | 14 | 5 |
| 15 | 11 | 15 | 6 |
| 16 | 12 | 16 7 | |
| 17 | 13 | 17 | 8 |
| 18 | 14 | 18 | 9 |
| 19 | -- 19 | 10 | |
| 20 | -- 20 | 11 | |
| 21 | -- 21 | 12 | |
| 22 | -- 22 | 12 | |
| 23 | -- 23 | 13 | |
| 24 | -- 24 | 13 | |
| 25 | -- 25 | 14 | |
| 26 | -- 26 | 14 | |
| 27 | -- 27 14 | ||
7 MIDI-Steuerung und Programmierung
Der MIDI-Anschluss dient hauptsächlich der Steuerung des COREBLADE durch den mitgelieferten FSM 432. Es können aber sowohl andere MIDI-Sender zur Steuerung benutzt werden, als auch andere MIDI-Empfänger mit dem FSM 432 ferngesteuert werden.
7.1 Einstellmöglichkeiten des FSM 432
7.1.1 Direct Mode
Um mit BANK UP/DOWN einen direkten Program Change auszulösen, gibt es den DIRECT MODE. D.h., nach dem Bankwechsel wartet der FSM 432 nicht auf eine Eingabe über die Taster A,B,C oder D, sondern schaltet unmittelbar um, z.B. von Preset B in Bank 16 zu Preset B in Bank 17 (UP) bzw. Bank 15 (DOWN). Der DIRECT MODE wird wie folgt aktiviert:
- Drücken und Festhalten von TAP, zusätzlich PRESET A drücken
- Zuerst Preset A, dann TAP loslassen: Der Dezimalpunkt leuchtet als Hinweis im Display
Durch dieselbe Sequenz wird der DIRECT MODE wieder deaktiviert. Der DIRECT MODE ist keine permanente Einstellung, beim Ausschalten des COREBLADE wird der Normalbetrieb wieder automatisch hergestellt!
7.1.2 Wahl des MIDI-Sendekanals des FSM 432
Sollen über MIDI THRU am COREBLADE angeschlossene Geräte, z.B. ein Multi-Effektgerät, mit dem FSM 432 geschaltet werden, ist zu beachten, dass der MIDI-Kanal des Effektgerätes entweder dem des FSM 432 entspricht oder am Effektgerät OMNI (Empfang auf allen Kanälen) angeschaltet ist. Beachte dazu die Anleitung des Effektgerätes.
Den MIDI-Sendekanal des FSM 432 kannst du wie folgt einstellen:
- Schalte den COREBLADE mit gedrücktem Preset-Taster A des FSM 432 ein. Jetzt blinkt die Anzeige.
- Taster A loslassen. Mit UP/DOWN wird der MIDI Kanal zwischen 1 und 16 eingestellt und angezeigt.
- Verlassen/Speichern durch Drücken des Preset-Tasters A.
ACHTUNG: Ist am COREBLADE selbst ein anderer MIDI-Kanal eingestellt als am FSM 432, reagiert er nicht mehr auf diesen! Im Notfall hilft die Aktivierung des OMNI-Modes, siehe Kapitel 7.3. Die Werkseinstellung ist Kanal 1.
Hinweis: Bei Verwendung eines externen über MIDI THRU angeschlossenen Effektgerätes muss zusätzlich zur Store-Funktion des COREBLADE auch das Effektgerät selbst programmiert werden, um COREBLADE und Effektgerät gleichzeitig mit demselben Program-Change-Befchl zu schalten.
Anmerkung: Falls du mit dem FSM 432 die Presets eines an den MIDI THRU angeschlossenen Gerätes direkt schalten willst hilft dir folgende Tabelle. Sie zeigt die Program-Changes, die von der Kombination Bank/Preset gesender werden. Bitte beachte, dass manche MIDI-Geräte, z.B. das Programm 1 über den Program-Change-Befehl 0 schalten. Eventuell musst du zu dieser Tabelle eine 1 addieren um das gewünschte Programm aufzurufen.
| Bank | Preset | Programchange Number | Bank | Preset | Programchange Number | Bank | Preset | Programchange Number | Bank | Preset | Programchange Number |
| 1 | A | 0 | 9 | A | 32 | 17 | A | 64 | 25 | A | 96 |
| 1 | B | 1 | 9 | B | 33 | 17 | B | 65 | 25 | B | 97 |
| 1 | C | 2 | 9 | C | 34 | 17 | C | 66 | 25 | C | 98 |
| 1 | D | 3 | 9 | D | 35 | 17 | D | 67 | 25 | D | 99 |
| 2 | A | 4 | 10 | A | 36 | 18 | A | 68 | 26 | A | 100 |
| 2 | B | 5 | 10 | B | 37 | 18 | B | 69 | 26 | B | 101 |
| 2 | C | 6 | 10 | C | 38 | 18 | C | 70 | 26 | C | 102 |
| 2 | D | 7 | 10 | D | 39 | 18 | D | 71 | 26 | D | 103 |
| 3 | A | 8 | 11 | A | 40 | 19 | A | 72 | 27 | A | 104 |
| 3 | B | 9 | 11 | B | 41 | 19 | B | 73 | 27 | B | 105 |
| 3 | C | 10 | 11 | C | 42 | 19 | C | 74 | 27 | C | 106 |
| 3 | D | 11 | 11 | D | 43 | 19 | D | 75 | 27 | D | 107 |
| 4 | A | 12 | 12 | A | 44 | 20 | A | 76 | 28 | A | 108 |
| 4 | B | 13 | 12 | B | 45 | 20 | B | 77 | 28 | B | 109 |
| 4 | C | 14 | 12 | C | 46 | 20 | C | 78 | 28 | C | 110 |
| 4 | D | 15 | 12 | D | 47 | 20 | D | 79 | 28 | D | 111 |
| 5 | A | 16 | 13 | A | 48 | 21 | A | 80 | 29 | A | 112 |
| 5 | B | 17 | 13 | B | 49 | 21 | B | 81 | 29 | B | 113 |
| 5 | C | 18 | 13 | C | 50 | 21 | C | 82 | 29 | C | 114 |
| 5 | D | 19 | 13 | D | 51 | 21 | D | 83 | 29 | D | 115 |
| 6 | A | 20 | 14 | A | 52 | 22 | A | 84 | 30 | A | 116 |
| 6 | B | 21 | 14 | B | 53 | 22 | B | 85 | 30 | B | 117 |
| 6 | C | 22 | 14 | C | 54 | 22 | C | 86 | 30 | C | 118 |
| 6 | D | 23 | 14 | D | 55 | 22 | D | 87 | 30 | D | 119 |
| 7 | A | 24 | 15 | A | 56 | 23 | A | 88 | 31 | A | 120 |
| 7 | B | 25 | 15 | B | 57 | 23 | B | 89 | 31 | B | 121 |
| 7 | C | 26 | 15 | C | 58 | 23 | C | 90 | 31 | C | 122 |
| 7 | D | 27 | 15 | D | 59 | 23 | D | 91 | 31 | D | 123 |
| 8 | A | 28 | 16 | A | 60 | 24 | A | 92 | 32 | A | 124 |
| 8 | B | 29 | 16 | B | 61 | 24 | B | 93 | 32 | B | 125 |
| 8 | C | 30 | 16 | C | 62 | 24 | C | 94 | 32 | C | 126 |
| 8 | D | 31 | 16 | D | 63 | 24 | D | 95 | 32 | D | 127 |
7.2 Einstellen des MIDI-Kanals, An-/Ausschalten des OMNI-Mode des COREBLADE
Drückt man im Normalbetrieb des COREBLADE länger als zwei Sekunden, beginnt der NOISE GATE-Taster zu blinken. Die LEDs und Taster des Amps haben nun spezielle Programmier-Funktionen:
- FX-ON: Fungiert nun als +1/UP-Taster, um den MIDI-Kanal einzustellen.
- SERIAL: Fungiert nun als -1/DOWN-Taster, um den MIDI-Kanal einzustellen.
- STORE: Schaltet den OMNI-Mode an oder aus. Leuchtet die STORE-Taste (OMNI-ON) reagiert der COREBLADE auf alle eing Changes, egal auf welchem MIDI-Kanal sie gesendet werden. Bei nicht leuchtender Taste (OMNI-OFF) reagiert er nur auf den eingestellten MIDI-Kanal.
HINWEIS: OMNI-ON ist hilfreich, wenn du nicht sicher bist, auf welchem Kanal ein angeschlossenes MIDI-Gerät sendet.
Die LEDs zur Anzeige des Kanals dienen während des Setups als Anzeige des MIDI-Kanals. In der nachfolgenden Tabelle kannst du den eingestellten MIDI-Kanal ganz einfach ablesen:
| MIDI Kanal | Clean Drive Ultra r Ultra r r | |||
| 1 | ||||
| 2 | ||||
| 3 | ||||
| 4 | ||||
| 5 | ||||
| 6 | ||||
| 7 | ||||
| 8 | ||||
| 9 | ||||
| 10 | ||||
| 11 | ||||
| 12 | ||||
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| 14 | ||||
| 15 | ||||
| 16 | ||||
Langes drücken auf SERIAL beendet das MIDI-Setup und speichert die Einstellungen, der Amp kehrt in den letzten Betriebszustand (Normalbetrieb) zurück.
7.3 Werkseinstellung und deren Wiederherstellung (Factory Reset) Ein Factory Reset ist ein Feature, dass du selten brauchen wirst. Bitte beachte die Beschreibung trotzdem sehr genau, um ein versehentliches Löschen deiner Presets zu vermeiden.
7.3.1 Auslösen des Factory Reset
Wird beim Einschalten STORE und FX SERIAL gleichzeitig gehalten, setzen sich alle Einstellungen, auch die der 128 über MIDI anwählbaren Presets und die MIDI-Grundkonfiguration, zurück.
ACHTUNG: Diese Prozedur ist für den Notfall gedacht. Alle gespeicherten Einstellungen gehen damit unwiderruflich verloren. Vor einem Factory Reset sollte unbedingt ein Backup des internen Speichers auf einen Stick durchgeführt werden!
7.3.2 MIDI-Werkseinstellung
Die Werkseinstellungen für MIDI werden ebenfalls nach einem Reset wiederherdie SERgestellaste
• OMNI ON • MIDI-Kanal: 1
- FX ON ist ausgeschaltet
- SERIAL ist deaktiviert

Rährentausch, Wartung und Service
Der COREBLADE ist ab Werk mit von Hughes & Kettner dem VT1-Verfahren selektierten, gematchten und aufwändig getesteten EL34 Endstufen-Röhren, sowie ebenfalls aufwändig getesteten und speziell ausgewählten 12AX7 Vorstufen-Röhren bestückt. Diese Bestückung garantiert optimale Soundergebnisse bei höchster Betriebssicherheit.
8.1 Wann ist ein Röhrentausch sinnvoll?
Die im COREBLADE eingesetzten Röhren zeichnen sich durchliche Verarbeitungsqualität und eine hohe Lebensdauer aus. Das TSC ^™ -Modul garantiert zudem, dass die Endstufenröhren, auch wenn sie schon einiges durchgemacht haben, stets optimal beansprucht werden und sorgt so noch länger für eine sichere Betriebsdauer und bestmöglichen Sound.
Verschleißerscheinungen machen sich durch erhöhte Mikrofonie, Brummempfindlichkeit, Höhenverluste und Leistungsverluste bemerkbar. Solche Anzeichen machen einen Austausch nötig, denn sie führen nicht nur zu schlechteren Klangergebnissen, sondern sind Vorboten für einen bevorstehenden Ausfall der betroffenen Vor- oder Endstufen-Röhre.
8.2 Stell dir vor einem voreiligen Röhrentausch bitte folgende Fragen:
- Lag die Ursache des Fehlers bzw. Ausfalls an der Röhre selbst oder vielleicht an der Geräteperipherie, z.B. defektes Speaker-Kabel als Ursache für defekte Endstufenröhre? Falls die Ursache nicht behoben wird, tritt das Problem nach einem Röhrentausch erneut auf.
- War während des Betriebes die Netzspannung konstant? Bei Röhren-Amps kann eine Überspannung im Netz die Ursache für einen Ausfall sein. Überspannungen entstehen z.B. bei Strom-Generatoren oder unsachgemäß ausgeführten Starkstromverbindungen.
- Ist wirklich die Röhre defekt oder ist vielleicht nur eine Sicherung durchgebrannt? „Gealterte“ Sicherungen, Teilchenentladungen in einer Röhre oder Überschläge durch Netzspannungsspitzen könnten die Ursache für eine durchgebrannte Sicherung sein.
8.3 Röhrentausch
Der Röhrentausch sollte ausschließlich durch technisch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen! Folgende Hinweise sind deshalb nur für Service-Techniker gedacht:
ACHTUNG: Verbrennungsgefahr! Röhren können selbst noch einige Minuten nach Spielbetrieb sehr heiß sein.
Ziehe auf der Rückseite des COREBLADE den Netzstecker und unbedingt eine Mindestentladungszeit von 2 Minuten ab! Jetzt ist nur noch das obere Rückwandblech abzuschrauben. Da dank TSC™ der manuelle Bias-Abgleich entfällt und auch der Regler für den Symmetric-Abgleich von außen zugänglich ist, muss das Chassis nicht mehr ausgebaut werden. Jetzt können einfach die Röhren vorsichtig aus dem Sockel gezogen werden, indem gleichzeitig die Halteklammern etwas nach unten gedrückt werden.
8.3.1 Wechsel von Endstufenröhren
Es können EL34 und 6L6GC eingesetzt werden, auch gemischt. Der Bias-Abgleich entfällt, siehe Kapitel 6. Trotzdem ist es ratsam, gematchte Röhren mit gleicher Kennlinie einzusetzen.
ACHTUNG: Bitte nur 6L6GC und keine 6L6 verwenden, da die 6L6 anderen technischen Spezifikationen unterliegt und hier nicht eingesetzt werden darf. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird bei einer 6L6GC oft nur von 6L6 gesprochen.
8.3.2 Wechsel der Vorstufen-Röhren
Unbedingt auf gleichen Typ achten! Nach dem Wechsel kann ein Symmetrie-Abgleich zur Reduzierung von Brummen notwendig sein. Dieser ist wie folgt durchzuführen:
- Grundeinstellung: Amp auf CLEAN schalten, VOLUME, TREBLE und MID auf Linksanschlag drehen, BASS auf Rechtsanschlag drehen.
- Mit Hilfe des Trimmers HUM BALANCE auf der Rückseite des
COREBLADE eine Einstellung suchen bei der das geringst erreicht wird.
8.4 Wie kann ich die Lebensdauer meines C O R E B v Erlängert D E
- Betreibe den COREBLADE niemals ohne Last (Lautsprech)
- Niemals Lautsprecherboxen mit zu niedriger oder zu hoher Impedanz anschließen!
- Ein hochwertiges, knicksicheres Boxenkabel ist Pflicht!
- Nutze den STANDBY-Schalter bei kurzen Pausen!
- Vermeide Erschütterungen, insbesondere bei laufendem Gerät oder noch heißen Röhren.
• Vor dem Transport die Röhren abkühlen lassen! - Sorge immer für eine technisch einwandfreie Geräteperipherie!
- Sorge immer für freie Lüftungsschlitze für eine ungestörte Luftzirkulation!
- Setze den CORE BLADE nie extremer Hitze oder Kälte aus
- Verhindere das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit!
- Beachte die Spezifikationen von Zusatzgeräten!
- Nie Geräte mit zu hohem Ausgangs-Pegel an die Eingänge des COREBLADE anschließen.
- Betriebe den COREBLADE nie an zu niedriger oder zu ho Netzspannung. Im Zweifelsfall den Bühnentechniker, Hausmeister o.ä.
- kontaktieren.
- Keine „do it yourself“-Reparaturen! Der Tausch interner Sicherungen muss grundsätzlich von einem qualifizierten Techniker vorgenommen werden.

Mögliche Fehlerquellen, Troubleshooting
Netzanschluss: Der COREBLADE lässt sich nicht einschalten
- Es liegt keine Netzspannung an. Überprüfe den korrekten Anschluss des Netzkabels.
- Die Netzsicherung ist defekt. Achte beim Ersatz auf den für die Netzspannung vorgesehenen Sicherungswert!
• Die örtliche Netzspannung stimmt nicht mit der Betriebsspannung des COREBLADE übercin.
des Voltage-Selectors angegebenen Spannungswerts übereinstimmt. Der in Betriebsposition (Amp steht „auf den Füßen“) lesbare Wert zeigt die aktuelle Spannung an, der auf dem Kopf stehende die alternative Anpassung. Überprüfe auch die Sicherungswerte entsprechend den Angaben des Aufdrucks auf der Geräterückseite.
Die Spannungsanpassung und der Austausch der Sicherungen darf nur von einem erfahrenen Service-Techniker vorgenommen werden. Die nachfolgenden Hinweise sind für den Service-Techniker gedacht:
- Mittels eines kleinen, flachen Schraubenziehers den Voltage-Selector aus der Netzbuchse lösen.
- Falls defekt, Sicherung herausnehmen und durch eine neue Sicherung mit entsprechendem Wert ersetzen.
- Der Voltage-Selector wird so gedreht und wieder eingesteckt, dass der Aufdruck der gewünschten Netzspannung nach oben links zeigt (neben Pfeil von Gehäuscaufdruck „Voltage-Setting“)

text_image
Brammen VOLTAGE SETTING Input: 220 - 230 V- 240 V- 50 - 60 Hz Max. Power Consumption: 290 Watts Setting: 120 - 230 V → Fuse: 250 V / T 1.6 A Setting: 240 V → Fuse: 250 V / T 1.6 A Input: 100 V-/- 120 V- 50 - 60 Hz Max. Power Consumption: 290 Watts Setting: 100 V → Fuse: 250 V / T 4 A Setting: 120 V → Fuse: 250 V / T 4 A
text_image
100 Vdc 120 Vdc 200-250 Vdc 250-300 Vdc 300-350 Vdc 350-400 Vdc 400-450 VdcDer COREBLADE ist korrekt verkabelt, eingeschaltet, aber es ist trotzdem nichts zu hören
• Der VOLUME-Regler der Gitarre ist abgedreht
• Dar Amp ist auf STANDBY geschaltet.
is!MASTER- und/oder VOLUME-Regler des Amps sind abgedreht.
- Der Effektweg ist aktiviert und steht auf SERIAL, es ist kein Effektgerät angeschlossen.
- Die Anodensicherung ist durchgebrannt. Überprüfe hierzu anhand der TSC™-Anzeige (siehe Kapitel 6.3.2), ob keine LED der TSC™-Anzeige leuchtet. Achte holheim Austausch der Sicherung unbedingt auf den korrekten Wert.
- Die Sicherung für die Röhrenheizung hat angesprochen (Röhren glühen nicht). Achte beim Austausch der Sicherung unbedingt auf den korrekten Wert.
Beim Spielen sind „Klingelgeräusche“ zu hören, der Amp tendiert zum „Pfeifen“
- Eine oder mehrere Röhren sind mikrofonisch. Lasse die Röhren von einem Techniker prüfen und gegebenenfalls durch eine neue entsprechenden Typs mit gleicher Kennlinie ersetzen. Lies hierzu auch Kapitel 6.4.
Bei aktivem Effektgerät wird der Sound indifferent und „matschig“
- Das Effektgerät liefert ein Direktsignal, das im parallelen Effektweg dem Originalsignal zugemischt wird. Je nach verwendetem Effekt kann die Phasenlage des Direktsignals beim parallelen Zusammenmischen im COREBIL zu Phasenauslöschungen führen. Um diese zu vermeiden, schalte den Effektweg auf SERIAL, oder drehe das Direktsignal im Effektgerät ab.
Spannungs-Varianten und Spannungsanpassung
Der CORE BLADE ist in zwei Spannungs-Varianten lieferbar: 100/120
V und 220 V-240 V, zu erkennen am Gehäuseaufdruck über der Netzbuchse.
Beide Modelle bieten je zwei wählbare Betriebsspannungen, deren Anpassung mittels des in die Netzbuchse integrierten Voltage-Selectors erfolgt. Bitte stelle unbedingt sicher, dass die vorhandene Netzspannung mit dem im Sichtfenster
10
Technische Daten
| 10.1 Eingänge | ||
| INSTRUMENT Input Buchse Klinke | ||
| Bauart Eingang unsymmetrisch | ||
| Eingangsimpedanz 1 M Ω | ||
| Eingangsempfindlichkeit -40/ -74/ -93/ -89 dBV (Clean / Drive / Ultra I / Ultra 2) | ||
| max. Eingangspegel +4 dBV | ||
| FX Return Buchse Klinke | ||
| Bauart Eingang unsymmetrisch | ||
| Eingangsimpedanz 48 k Ω | ||
| Eingangsempfindlichkeit -10 dB Schalter gedrückt: - 18 dB, nicht gedrückt: - 8 dB | ||
| max. Eingangspegel -10 dB Schalter gedrückt: + 2 dB, nicht gedrückt + 12 dB | ||
| MIDI IN Buchse DIN 45 329 (7 Pin) | ||
| Spannungsversorgung 15V DC max. 200mA, Pin 6 = plus , Pin 7 = minus | ||
| 10.2 Ausgänge | ||
| FX Send Buchse Klinke | ||
| Bauart Ausgang unsymmetrisch | ||
| Ausgangsimpedanz 2 k Ω | ||
| Ausgangspegel + 3 dB | ||
| max. Ausgangspegel -10 dB Schalter gedrückt: +2 dB, nicht gedrückt: + 12 dB | ||
| MIDI THRU | Buchse DIN 45 328 (5 Pin) | |
| Speaker Anschlüsse | Klinken-Buchsen | 2x 8 Ω / 1x 4 Ω, 2x 16 Ω / 1x 8 Ω, 1x 16 Ω |
| 10.3 Allgemeine elektrische Daten | ||
| max. Leistungsaufnahme | 450 W | |
| max. Einschaltstrom (In-Rush Current) | 21 A @ 240 V | |
| 21 A @ 220-230 V | ||
| 25 A @ 117-120 V | ||
| 26 A @ 100 V | ||
| Netzspannungsbercich | +/- 10 % | |
| Anodensicherung, extern | 1 x T 630 mA (Anode) | |
| Heizungs-Sicherung, intern | 1 x TT 15 A | |
| Preamp-Sicherung, intern | 1 x T 1 A | |
| Netzsicherung, extern | 1 x 250 V / T 1,6 A (5x20 mm) @ 220-240 V | |
| 1 x 250 V / T 4 A (5x20 mm) @ 100-120 V | ||
| Umgebungstemperaturbereich im Betrieb | 0 °C bis + 35 °C | |
| 10.4 Allgemeine mechanische Daten | ||
| Abmessungen: (mit Ecken, Griffen, Füßen) | ||
| Breite | 742 mm | |
| Höhe | 270 mm | |
| Tiefe | 254 mm | |
| Gewicht | 18,2 kg | |
Avant-propos
3 Die Effekt-Sektion
3.1 REVERB
3.2 DELAY
3.3 MOD FX
avant de
4 Die Master-Sektion
4.1 MASTER
4.2 MEMORY STICK/AMP
4.3 STORE
4.4 COPY MEMORY
4.5 NOISE GATE
4.6 FX-LOOP
5 Die Anschlüsse und Bedienelemente der Rückseite
5.1 LOUDSPEAKER OUTPUTS
5.2 AMP TO STICK / STICK TO AMP
5.3 EFFECTS ON/OFF
5.4 STAGEBOARD CHANNEL SELECT
5.5 MIDI
5.6 FX LOOP
5.7 NOISE GATE SENSITIVITY
5.8 TUBE-SAFETY-CONTROL (TSC ^™ )
5.9 HUM BALANCE
6 Le système Tube Safety Control (TSC ^™ )