Inovys II + L70 - Rollstuhl Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Inovys II + L70 Vermeiren
2. Vor der Benutzung 107
2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung und Indikationen 107
2.2. Sicherheitshinweise und mögliche Risiken 108
2.3. Symbole am Rollstuhl 109
2.4. Erstbenutzung und Lagerung 110
2.5. Transport 110
3. Benutzung des Rollstuhls 114
3.1. Betätigen der Bremsen 115
3.2. Einsteigen in den Rollstuhl / Aussteigen aus dem Rollstuhl 117
3.3. Komforteinstellungen 118
3.4. Fahren mit dem Rollstuhl 124
4. Installation und Justierung 129
4.1. Werkzeuge 129
4.2. Lieferumfang 130
4.3. Montage 130
4.4. Einstellungen 131
5. Wartung 132
5.1. Wartungspunkte 132
5.2. Wartungshinweise 133
5.3. Störungsbeseitigung 134
5.4. Voraussichtliche Nutzungsdauer 135
5.5. Wiederbenutzung 135
5.6. Nutzungsende 135
5.7. Garantie 135
6. Technische Daten 136
Vorwort
Herzlichen Glückwunsch! Sie sind nun Besitzer eines Vermeiren-Rollstuhls!
Dieser Rollstuhl wurde von versierten und engagierten Mitarbeitern gefertigt. Es entspricht hinsichtlich Konstruktion und Fertigung den hohen Qualitätsstandards von Vermeiren.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen in Produkte von Vermeiren. Dieses Handbuch soll Ihnen bei der Benutzung dieses Rollstuhls und seiner Bedienmöglichkeiten helfen. Lesen Sie es daher bitte aufmerksam durch, um sich mit der Bedienung, den Fähigkeiten und Beschränkungen Ihres Rollstuhls vertraut zu machen.
Sollten Sie nach der Lektüre dieses Handbuchs noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Ihren Fachhändler wenden. Er wird Ihnen gerne in dieser Angelegenheit weiterhelfen.
Wichtiger Hinweis
Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten und die Nutzungsdauer Ihres Produkts zu verlängern, sollten Sie es gut behandeln und regelmäßig überprüfen und/oder warten lassen.
Dieses Handbuch enthält die neuesten Produktentwicklungen. Vermeiren behält sich das Recht vor, Veränderungen an dieser Art von Produkt vorzunehmen, ohne eine Verpflichtung einzugehen, ähnliche bereits ausgelieferte Produkte anzupassen oder auszutauschen.
Abbildungen des Produkts dienen zur Verdeutlichung der Anweisungen in diesem Handbuch. Das gezeigte Produkt kann in Details von Ihrem Produkt abweichen.
Verfügbare Informationen
DE
Auf unserer Webseite http://www.vermeiren.com/ finden Sie stets die aktuellste Version der in diesem Handbuch beschriebenen Informationen. Informieren Sie sich bitte regelmäßig auf dieser Website nach eventuell verfügbaren Aktualisierungen.
Sehbehinderte Menschen können sich die elektronische Version dieses Handbuchs herunterladen und mit Hilfe einer Sprachsyntheselösung („Text-to-Speech-Software“) vorlesen lassen.
![]() | Benutzerhandbuch für L70-Granulat-SitzsystemFür Benutzer und Fachhändler |
![]() | Benutzerhandbuch für Inovys IIFür Benutzer und Fachhändler |
![]() | MontageanleitungFür Fachhändler |
![]() | Servicehandbuch für RollstühleFür Fachhändler |
![]() | EG-Konformitätserklärung |
1. Ihr Produkt

- Kopfstütze
- Rücken
- Armkissen (optional)
- Armlehnen
- Sitz
- Beinstütze
- Fußplatte
- Bremsen
- Vorderrad
- Rahmen
- Hinterräder
- Handgriffe
- Schiebestange
- Kipphilfe
- Typenschild
1.1. Optionen
Was die möglichen Optionen betrifft, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. Er berät Sie gern.
2. Vor der Benutzung
2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung und Indikationen
- Dieses Produkt ist ein Medizinprodukt.
- Das L70 Granulat-Sitzsystem ist für den Einsatz in Kombination mit dem Rollstuhl Inovys II mit T30-Radsystem und Rahmenmodifikationen für das Granulat-Sitzsystem vorgesehen.
- Indikationen und Kontraindikationen: Der Rollstuhl mit L70 Granulat-Sitzsystem ist für den Transport von passive Rollstuhlfahrer vorgesehen, so wie ältere Menschen oder gehbehinderten oder gehunfähigen Menschen wie z.B. Lähmungen, Gliedmaßenverlust, Gliedmaßendefekt oder -deformation, Gelenkkontrakturen oder -schäden, Herzkrankheiten oder schwachem Blutkreislauf, Gleichgewichtsstörungen, Kachexie (Muskelschwund), ... Der Benutzer lässt den Rollstuhl von einer Begleitperson schieben.
- Er ist ausschließlich dafür konzipiert und gefertigt, eine (1) Person mit einem Gewicht von maximal 135kg zu transportieren. Es ist nicht für den Transport von Gütern oder Gegenständen oder für andere Zwecke bestimmt.
- Dieser Rollstuhl ist für den Innen- und Außenbereich geeignet.
- Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren genehmigte Zubehör- oder Ersatzteile.
- Sehen Sie sich auch die technischen Daten und die Einschränkungen Ihres Rollstuhls in Abschnitt 6. an.
- Die Garantie für dieses Produkt beruht auf dessen normaler Benutzung und Wartung wie in diesem Handbuch beschrieben. Schäden an Ihrem Produkt, die auf unsachgemäße Benutzung oder mangelnde Wartung zurückzuführen sind, führen zum Erlöschen der Garantie.
2.2. Sicherheitshinweise und mögliche Risiken
AORSICHT
Gefahr von Personen- und/oder Sachschäden
- Bitte lesen und befolgen Sie die Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung, da andernfalls Verletzungsgefahr besteht oder Ihr Rollstuhl beschädigt werden könnte.
Beachten Sie bei der Benutzung die folgenden allgemeinen Warnhinweise:
- Bedienen Sie als Begleitperson den Rollstuhl nicht, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen stehen, die Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könnten.
- Beachten Sie, dass bestimmte Teile dieses Rollstuhls infolge der Umgebungstemperatur, Sonneneinstrahlung, Heizkörpern usw. sehr warm oder sehr kalt werden können. Daher ist beim Berühren Vorsicht geboten. Tragen Sie bei kaltem Wetter Schutzbekleidung.
- Nehmen Sie keinerlei Veränderungen an Ihrem Produkt vor.
- Beachten Sie die Pflege- und Wartungshinweise. Bei Schäden aufgrund von mangelnder Wartung/Pflege haftet der Hersteller nicht.
Bitte beachten sie, dass Ihr Rollstuhl je nach den verwendeten Einstellungen einige Arten von Diebstahlsicherungssystemen beeinträchtigen kann. Dies kann dazu führen, dass der Sicherungsalarm des Shops ausgelöst wird.
Jeder schwerwiegende Zwischenfall [MDR (EU) 2017/745 §2 (65)], der im Zusammenhang mit dem Gerät aufgetreten ist, sollte dem Hersteller und der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats, in dem der Anwender und/oder Patient niedergelassen ist, gemeldet werden.
2.3. Symbole am Rollstuhl
![]() | Maximalgewicht des Benutzers (in kg) |
![]() | Typbezeichnung |
![]() | Katalognummer |
![]() | Seriennummer |
![]() | Medizinprodukt |
![]() | Hersteller |
![]() | Produktionsdatum |
![]() | Konformitätserklärung |
![]() | Achtung: wichtige Informationen |
![]() | Bitte Bedienungsanleitung beachten |
![]() | Einklemmgefahr |
![]() | Maximale Neigungssicherheit in ° (Grad). |
![]() | Crash-geprüftes Produkt ; kann als Sitz in einem Fahrzeug verwendet werden |
![]() | Kann als Sitz in einem Fahrzeug verwendet werden; Befestigungspunkte für die Verwendung in einem Kraftfahrzeug |
2.4. Erstbenutzung und Lagerung
VORSICHT
Beschädigungsgefahr
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Rollstuhl in einer trockenen Umgebung gelagert wird, um Schimmelbildung und die Beschädigung der Polsterung zu vermeiden, siehe auch Kapitel 6..
Wenn die Verpackung Ihres Produkts bei der Lieferung beschädigt, (unbeabsichtigt) geöffnet oder durch Umwelteinflüsse (Feuchtigkeit, Hitze,...) beeinträchtigt wurde, überprüfen Sie bitte die Unversehrtheit Ihres Produkts. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
2.5. Transport
2.5.1. Abstellen
Bewegen Sie den Rollstuhl mit seinen Rädern und rollen Sie ihn zum Ziel.
Wenn dies nicht möglich ist und keine Demontage erwünscht ist, bitten Sie um Hilfe, um den Rollstuhl anzuheben. Ergreifen Sie den Rahmen mit beiden Händen und heben Sie ihn hoch. Verwenden Sie weder die Rückenlehne, die Fuß- oder Armstützen noch die Räder, um den Rollstuhl zu greifen.
2.5.2. Transport in einem Fahrzeug (als Gepäck)
!WARNUNG
Verletzungsgefahr
- Verwenden Sie zum Sichern des Rollstuhls und des Fahrzeuginsassens NIEMALS den gleichen Sicherheitsgurt.
-
Achten Sie darauf, den Rollstuhl ordnungsgemäß zu befestigen. So vermeiden Sie Verletzungen der Fahrzeuginsassen bei einer Kollision oder einem plötzlichen Bremsmanöver.
-
Stellen Sie die Rückenstütze in die aufrechte Position.
- Legen Sie den Rollstuhl und seine Komponenten in den Gepäckraum. Falls Gepäckraum und Fahrgastzelle NICHT voneinander getrennt sind, muss der Rahmen des Rollstuhls sicher am Fahrzeug befestigt werden.
i Sie können den Rollstuhl auf einer Rampe in das Fahrzeug schieben, siehe §3.4.3.. Betätigen Sie nach dem Einladen die Feststellbremsen (siehe Abschnitt 3.1.)
2.5.3. Transport mit einem Fahrzeug, als Sitz für den Benutzer
AWARNUNG
Verletzungsgefahr
- Der Rollstuhl hat den Crashtest gemäß ISO 7176-19: 2022 bestanden und ist somit konstruiert und geprüft, um als nach vorne gerichteter Sitz in einem Kraftfahrzeug verwendet werden zu können.
- Ein Rollstuhlrückhaltegurt Ist nicht als Sicherheitsgurt zu verwenden.
- Benutzen Sie den Beckengurt des Rollstuhls und den zugehörigen Drei-Punkte-Gurt im Fahrzeug, um zu verhindern, dass der Insasse mit seinem Kopf oder Brustkorb gegen Fahrzeugteile prallt.
- Verwenden Sie keine Haltungsstützen, um den Benutzer in dem Fahrzeug zurückzuhalten, es sei denn, sie entsprechen den in der ISO 7176-19:2022 spezifizierten Anforderungen.
- Wenn das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war, lassen Sie Ihren Rollstuhl durch den Fachhändler oder den Vertreter des Herstellers überprüfen, bevor Sie ihn wieder benutzen.
Der Rollstuhl wurde getested unter Verwendung eines 5-Punkt Rückhaltegurtsystems (Rollstuhl) und eines 3-Punkt-Sicherheitsgurtes (Nutzer).
Grundsätzlich ist, wenn möglich, bevorzugt ein vorhandener PKW-Sitz zu verwenden und der Rollstuhl sicher im Gepäckraum zu verstauen.
2.5.3.1. Sicheres Verzurren des Rollstuhls innerhalb des PKW's:
- Prüfen Sie, ob der PKW mit einem PKW-Gurtsystem und einem Sicherheitsgurt gemäß ISO 10542 ausgestattet ist.
- Prüfen Sie, dass alle Komponenten des PKW-Gurtsystems (Rollstuhl) und des Sicherheitsgurtes (Nutzer) nicht ausgefranst, verschmutzt, beschädigt oder geknickt sind.
- Ist der Rollstuhl mit verstellbaren Sitz-/Rückensystemen ausgestattet, sind diese in eine Position zu bringen, die den Nutzer in eine möglichst aufrechte Sitzposition bringen. Lässt der Zustand des Nutzers dies nicht zu, sind die Risiken die den Transport in einer anderen Position zur Folge haben, festzustellen und zu bewerten.
- Entfernen Sie alle angebauten Teile und Zubehörteile, wie z.B. Körbe, Taschen, Beatmungsequipement, usw., und verstauen Sie diese gesondert sicher im Gepäckraum.
- Positionieren Sie den Rollstuhl in Vorwärtsrichtung mittig zwischen den Schienen des PKW-Gurtsystems, die im Boden des PKW's eingebaut sind.
- Montieren Sie die vorderen Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl (Abb. 1). Diese Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert (Abb. 2).
- Ziehen Sie den Rollstuhl soweit nach hinten, bis die vorderen Gurte gespannt sind.
- Betätigen Sie nun die Bremsen des Rollstuhls.
- Montieren Sie die hinteren Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl (Abb. 1). Diese Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert (Abb. 2).
Abb. 1

2.5.3.2. Sicheres Anschnallen des Nutzers:
- Nehmen Sie beide Armlehnen ab.
- Wenn vorhanden, legen Sie den Rollstuhlgurt an.
- Legen Sie den Sicherheitsgurt des PKW's an gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers.
Legen Sie den Gurt so über dem vorderen Becken des Nutzers an, dass der Gurtriemen in einem Winkel zwischen 30° und 75° Grad zur Horizontalen liegt, wie in der Abbildung dargestellt. Je größer (steiler) der Winkel des Gurtriemens innerhalb der markierten Fläche, desto besseren Halt kann das Gurtsystem bieten.

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30° 75°- Legen Sie den Gurt stramm gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an, ohne den Nutzer zu verletzen oder zu behindern.
-
Stellen Sie sicher, dass die Gurte in einer direkten Linie zur Gurtaufhängung des PKW's angebracht werden und dass keine Knicke und Verdrehungen in den Riemen sichtbar sind, zum Beispiel durch die Hinterradachse.
-
Montieren Sie die Armlehnen, falls gewünscht. Bauteile des Rollstuhls (Armlehnen, Räder usw.) dürfen den Gurt nicht vom Körper des Nutzers fernhalten.
- Positionieren Sie das Gurtschloss so, dass der Freigabeknopf bei einem Unfall nicht durch Rollstuhlteile berührt werden kann.
- Achten Sie darauf, dass die Schultergurte über den Schultern liegen, siehe Abbildung 4.
Die Gurte dürfen nicht durch Rollstuhlteile wie Armstützen oder Räder von dem Körper ferngehalten werden.

Die Gurte müssen vollen Kontakt mit Schulter, Brustkorb und Becken haben. Beckengurt im unteren Beckenbereich nahe dem Übergang zwischen Bauch und Oberschenkel.

3. Benutzung des Rollstuhls
!WARNUNG
Verletzungsgefahr
- Lesen Sie bitte zunächst die vorhergehenden Abschnitte, um sich über die Benutzungsbedingungen zu informieren. Benutzen Sie den Rollstuhl NICHT, bevor Sie alle Anweisungen aufmerksam gelesen und vollständig verstanden haben.
- Bei Zweifeln oder Fragen wenden Sie sich bitte zwecks Hilfe an Ihren Fachhändler, Pflegedienst oder Fachberater.
3.1. Betätigen der Bremsen
DE
3.1.1. Feststellbremsen
!VORSICHT
Verletzungsgefahr
• Die Bremsen dienen nicht dazu, die Bewegung des Rollstuhls abzubremsen. Sie dienen ausschließlich dazu, unbeabsichtigte Bewegungen des Rollstuhls zu verhindern.
• Die ordnungsgemäße Funktion der Bremsen kann durch Verschleiß oder Schmutz (auch Wasser, Öl, Schlamm usw.) beeinträchtigt werden. Überprüfen Sie daher vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Reifen.
• Die Bremsen sind einstellbar und können verschleßen. Überprüfen Sie daher vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Bremsen.
- Achten Sie darauf, dass der Rollstuhl auf einer flachen, horizontalen Fläche steht, bevor Sie die Bremsen lösen. Lösen Sie niemals beide Bremsen gleichzeitig.

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10 B A3.1.1.1. Betätigen der Bremsen:
- Halten Sie mit einer Hand einen Greifring fest (oder Ihre Begleitperson hält die Schiebestange mit einer Hand).
- Drücken Sie den Bremshebel (10) des ANDEREN Rades nach VORN [A], bis Sie spüren, dass es arretiert ist.
- Wiederholen Sie dies für das zweite Rad und die Feststellbremse.
3.1.1.2. So lösen Sie die Bremsen:
- Halten Sie mit einer Hand einen Greifring fest (oder Ihre Begleitperson hält die Schiebestange mit einer Hand).
- Ziehen Sie den Bremshebel (10) des ANDEREN Rads nach HINTEN [B].
- Wiederholen Sie dies für das zweite Rad und die Feststellbremse.
3.1.2. Bremsen für die Begleitperson
AORSICHT
Verletzungsgefahr
- Die ordnungsgemäße Funktion der Bremsen kann durch Verschleiß oder Schmutz (auch Wasser, Öl, Schlamm usw.) beeinträchtigt werden. Überprüfen Sie daher vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Reifen.
- Stoppen oder Parken an einem Hang die Feststellbremse betätigen, nachdem Sie angehalten haben.
• Die Bremsen sind einstellbar und können verschleßen. Überprüfen Sie daher vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Bremsen. - Achten Sie darauf, dass der Rollstuhl auf einer flachen, horizontalen Fläche steht, bevor Sie die Bremsen lösen. Lösen Sie niemals beide Bremsen gleichzeitig.

3.1.2.1. Betätigen der Bremsen:
- Ziehen Sie die Bremshebel (1) und drücken Sie sie dabei zusammen.
- Jeder Bremshebel (1) kann durch Drücken des Verriegelungshebels (2) mit dem Finger nach unten blockiert werden.
- Lösen Sie den Bremshebel (1).
3.1.2.2. So lösen Sie die Bremsen:
- Ziehen Sie am Bremshebel (1). Der Verriegelungshebel (2) wird durch diese Bewegung freigegeben.
- Halten Sie die Handgriffe fest, während Sie die Bremshebel (1) loslassen.
3.2. Einsteigen in den Rollstuhl / Aussteigen aus dem Rollstuhl
AORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Falls Sie sich nicht sicher versetzen können, bitten Sie jemanden um Hilfe.
- Stellen Sie sich nicht auf die Fußplatten.
3.2.1. Transfer
- Positionieren Sie den Rollstuhl so nah wie möglich an den Stuhl, die Couch oder das Bett, zu dem bzw. von dem das Umsetzen vorgenommen werden soll.
- Betätigen Sie beide Feststellbremsen, siehe Abschnitt 3.1..
- Bringen Sie die Rückenlehne und den Sitz in die Sitzposition, siehe Abschnitt 3.3.1..
- Nehmen Sie bei Bedarf die Fußplatte ab, um nicht auf ihnen zu stehen, siehe Abschnitt 3.3.6..
- Bewegen Sie sich aus eigener Kraft mit den Armen oder mit Hilfe von Dritten in den Rollstuhl hinein oder aus ihm heraus.
3.2.2. Sitzen im Rollstuhl
- Setzen Sie sich so hin, dass Ihr unterer Lendenbereich an der Rückenlehne anliegt
- Achten Sie darauf, dass Ihre Oberschenkel horizontal sind und Ihre Füße eine bequeme Stellung haben. Nehmen Sie ggf. Anpassungen vor, siehe Abschnitt 3.3..
3.3. Komforteinstellungen
AORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Berücksichtigen Sie stets den Schwenkbereich der Fußplatte, um keine Passanten zu verletzen oder Gegenstände zu beschädigen.
- Achten Sie bei Einstellungen am Rollstuhl darauf, dass Finger, Kleidung oder Schnallen nicht von beweglichen Teilen erfasst werden.
3.3.1. Einstellen der Rückenlehne / Sitzneigung
VORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Denken Sie daran, dass sich die Stabilität verringert, wenn die Sitzposition im Rollstuhl von aufrecht zu geneigt verändert wird.
- Betätigen Sie vor dem Einstellen der Rückenlehne und der Sitzneigung die Feststellbremsen
Sitz und Rückenlehne können mit Unterstützung einer zweiten Person gemeinsam oder unabhängig voneinander im Winkel verstellt werden. Stellen Sie sicher, dass der Patient in dem Stuhl sitzt, wenn der Begleiter die Rückenlehne nach hinten kippt, und dass der Rollstuhl nicht umkippt.

- Drücken Sie den Hebel (1) an der linken Seite (siehe Aufkleber) zum Handgriff um die Sitzneigung einzustellen.
- Ziehen bzw. drücken Sie den Sitz in die gewünschte Position (0 bis + 21°). Die Gasdruckfeder wird dabei zusammen- bzw. auseinandergedrückt.
- Lösen Sie den Hebel (1), um die Gasdruckfeder zu arretieren.

3.3.1.2. Neigung der Rücken
- Drücken Sie den Hebel (1) an der rechten Seite (siehe Aufkleber) zum Handgriff um die Rückenlehne einzustellen.
- Ziehen bzw. drücken Sie die Rückenlehne in die gewünschte Position (0 bis + 54°). Die Gasdruckfeder wird dabei zusammen- bzw. auseinandergedrückt.
- Lösen Sie den Hebel (1), um die Gasdruckfeder zu arretieren.

Wenn der Rollstuhl über Trommelbremsen verfügt, werden die Hebel (1) zum Betätigen der Bremsen verwendet. In diesem Fall sind zusätzliche Hebel (3) zum Einstellen des Rückenlehnenwinkels und der Sitzneigung angebracht.
3.3.2. Armlehnenhöhe
Die Armauflagen (3) des Rollstuhls können in 6 verschiedenen Höhenpositionen eingestellt werden:
- Drehen Sie den Sternknopf (45) gegen den Uhrzeigersinn, um ihn zu entriegeln.
- Ziehen und halten Sie den Sternknopf, um das Innenrohr der Armlehne (9) zu lösen
- Schieben Sie das Innenrohr der Armlehne (9) in der Halterung (46) nach oben/unten, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Stellen Sie sicher, dass die Löcher am Innen-/Außenrohr aufeinander ausgerichtet sind.
- Ziehen Sie den Sternknauf (45) wieder fest, indem Sie ihn im Uhrzeigersinn drehen.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Armlehne. Kontrollieren Sie, ob beide Armstützen sicher fixiert sind.

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3 9 45 463.3.3. Höhe des Schiebegriffes
DE
AORSICHT
Verletzungsgefahr
- Verwenden Sie immer die verfügbaren Einstelllöcher am Schiebegriff. Überschreiten Sie niemals die maximale Höheneinstellung.
Die Schiebegriffe (16) und der Schiebebügel (23) sind miteinander verbunden und können in 7 verschiedenen Höhenpositionen eingestellt werden:
- Lösen und entfernen Sie die beiden Sternknäufe (31) an den Griffstützen.
- Passen Sie die Höhe beider Schiebegriffe gleichzeitig an, indem Sie sie in den Stützen nach oben/unten verschieben. Stellen Sie sicher, dass die Löcher am Innen-/Außenrohr aufeinander ausgerichtet sind.
- Setzen Sie die beiden Sternknäufe (31) in die Halterungen und die Einstelllöcher ein.
- Drehen Sie die Sternknäufe im Uhrzeigersinn, bis sie handfest sind.
- Stellen Sie sicher, dass die Schiebegriffe fest sitzen.

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16 23 313.3.4. Neigung der Beinauflage
Die Beinstütze ist in 6 Positionen einstellbar.
- Lösen Sie den Hebel (4) auf beiden Seiten der Beinstütze leicht.
- Heben/Senken Sie die Beinstütze, bis der gewünschte Winkel erreicht ist.
- Ziehen Sie den Hebel wieder fest an.

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4 53.3.5. Fußplattenwinkel
Die Fußplatte ist in 3 Positionen einstellbar.
- Lösen Sie den Hebel (5) auf beiden Seiten der Fußplatte leicht.
- Drehen Sie die Fußplatte nach oben/unten, bis der gewünschte Winkel erreicht ist.
- Ziehen Sie den Hebel wieder fest an.
3.3.6. Abnehmbare Fußplatte
Es ist möglich, die Fußplatte zu entfernen, um den Transfer in/aus dem Rollstuhl zu erleichtern.
3.3.6.1. So nehmen Sie die Fußplatte ab:
- Lösen Sie den Reißverschluss der Polsterung und der Kissen der Fußplatte von den Polstern und Kissen der Beinstütze.
- Ziehen Sie an der Unterseite jeder Seite der Fußplatte die vorstehenden Schrauben nach unten, um die Fußplatte vom Rahmen zu entriegeln.
- Ziehen Sie die Fußplatte vorsichtig nach vorne von den Beinstützenrohren ab.
3.3.6.2. So befestigen Sie die Fußplatte:
- Legen Sie die Fußplatte vorsichtig auf die Beinstützenrohre.
- Drücken Sie die vorstehenden Schrauben nach oben, um die Fußplatte mit dem Rahmen zu verriegeln.
- Schließen Sie die Reißverschlüsse der Polsterung und der Kissen.
3.3.7. Kopfstütze
Die Kopfstütze ist in der Höhe und im Winkel voll einstellbar. So ändern Sie die Position der Kopfstütze: Lösen Sie einen Hebel/Sterngriff wie unten angegeben, stellen Sie die Kopfstütze in die gewünschte Position und ziehen Sie sie wieder fest an.
• [6] Um die Kopfstütze seitlich zu verstellen.
• [7] Zum Drehen der Kopfstütze (360°).
• [8] Zum Verstellen der Kopfstütze nach vorne/hinten.
• [9] Um die Höhe der Kopfstütze einzustellen.
Um die Kopfstütze zu entfernen, lösen Sie den Hebel (9) und heben Sie die Kopfstütze aus der Halterung.

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6 7 8 93.3.8. Kippkappenhöhe
- Drücken Sie den Federknopf (11) und halten Sie ihn gedrückt.
- Schieben Sie das Kippkappenrohr (64) in das Rahmenrohr hinein / heraus.
- Lassen Sie die Federtaste los.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Kippkappe. Vergewissern Sie sich, dass beide Kippkappen fest sitzen.

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11 643.4. Fahren mit dem Rollstuhl
AORSICHT
Einklemmgefahr
- Halten Sie Ihre Arme beim Fahren mit einer Begleitperson von den Rädern fern und die Füße auf den Fußplatten.
AORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Fahren Sie NICHT auf Steigungen, Hindernissen, Stufen oder Bordsteinen, die größer sind als in Kapitel 6..
- Begeben Sie sich mit Ihrem Rollstuhl nicht in den fließenden Verkehr. Bleiben Sie auf dem Fußweg.
- Achten Sie darauf, wenn die Straße Löcher oder Lücken aufweist, die zum Einschluss der Räder führen können.
- Vermeiden Sie Steine und andere Gegenstände, die die Räder blockieren könnten.
- Berücksichtigen Sie stets den Schwenkbereich der Fußplatte, um keine Passanten zu verletzen oder Gegenstände zu beschädigen.
- Achten Sie vor jeder Benutzung auf Folgendes:
– Alle Teile sind ordnungsgemäß gesichert, siehe Abschnitt 3.3..
– Die Feststellbremsen funktionieren einwandfrei.
– Reifen sind in gutem Zustand, siehe Abschnitt 5.2.1..
3.4.1. Mit einer Begleitperson fahren
-
Lösen Sie die Bremsen oder lassen Sie sie von der Begleitperson lösen, während Sie den Rollstuhl halten, um eine Bewegung zu verhindern, siehe Abschnitt 3.1..
-
Die Begleitperson fasst die Handgriffe oder die Schieberstange an, um den Rollstuhl in die gewünschte Richtung zu schieben.
-
Betätigen Sie nach dem Anhalten die Bremsen, während Sie den Rollstuhl am Platz halten, siehe Abschnitt 3.1..
3.4.2. Auf Gefälle fahren
VORSICHT
Verletzungsgefahr
- Wenn die Begleitperson zu wenig Kraft hat, um den Rollstuhl zu steuern, stoppen Sie die Fahrt und bremsen Sie sofort.
- Wenn Sie auf einem (kleinen) Hang stehen bleiben, benutzen Sie die Bremsen.

-
Sichern Sie sich im Rollstuhl mit einem Sicherheitsgurt.
-
Bitten Sie einen Begleiter oder einen Zuschauer, Ihnen zu helfen.
-
Fahren Sie langsam und geradeaus. Lehnen Sie sich leicht nach vorne (A/B), wenn Sie den Hang hinauffahren. Lehnen Sie sich nach hinten gegen die Rückenlehne, wenn Sie den Hang hinunter fahren.
-
Wenden Sie niemals an einer Steigung.
3.4.3. Rampen verwenden
AORSICHT
Kipprisiko
- Benutzen Sie ausschließlich von Vermeiren zugelassene Rampen und überschreiten Sie nie deren Maximalbelastung.
- Stellen Sie sicher, dass der Rollstuhl aufgrund seiner Neigung nicht den Boden oder die Rampe berührt.
-
Überwinden Sie Rampen nur mit Hilfe von ein oder zwei Begleitpersonen.
-
Passen Sie die Position der Rückenlehne, des Sitzes und der Fußstütze an, um die Größe des Rollstuhls zu verringern und die Stabilität während der Neigung zu erhöhen.
-
Folgen Sie den Anweisungen in Abschnitt 3.4.2..
3.4.4. Treppen benutzen
AORSICHT
Kipprisiko
- Treppen sollten immer mit Hilfe von zwei Begleitpersonen verhandelt werden.
- Versuchen Sie niemals Treppen zu benutzen, die nicht für Rollstühle geeignet sind.

- Eine Begleitperson kippt den Rollstuhl an den Griffen leicht nach hinten.
- Die zweite Begleitperson greift den Rollstuhl vorne am Rahmen, auf beiden Seiten des Rollstuhls.
- Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie plötzliche Bewegungen und halten Sie die Arme im Rollstuhl.
- Beide Betreuer heben und ziehen den Rollstuhl von Stufe zu Stufe, während die Hinterräder über die Stufen rollen.
AORSICHT
Kipprisiko
- Bitten Sie immer um Hilfe von einer oder zwei Begleitpersonen.
- Stellen Sie sicher, dass die Fußplatten nicht den Boden berühren, wenn Sie ein Hindernis nehmen.
- Verwenden Sie Ihren Rollstuhl nicht auf einer Rolltreppe.
- Falls vorhanden, tragen Sie Ihren Sicherheitsgurt.
3.4.5.1. Kleine Bordsteine (nach oben oder unten)
Diese können mit einer Begleitperson vorwärts genommen werden (E/F):

- Die Begleitperson bewegt den Rollstuhl vorwärts und nähert sich dem Bordstein. Dabei dürfen die Fußplatten den Bordstein nicht berühren.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um den Druck auf die Vorderräder zu reduzieren.
- Die Begleitperson hält die Griffe fest, während sie sich vorwärts bewegt. Bei Bedarf verwendet sie die Kippkappen, um die Vorderräder anzuheben, bis sie die Bordsteinkante passiert haben.
- Die Begleitperson löst den Druck auf die Griffe und die Kippkappe, um die Vorderräder sanft auf den Boden zu legen.
- Als nächstes hält sie die Griffe fest, während sie den Rollstuhl mit den Hinterrädern nach oben/unten schiebt.
3.4.5.2. Mittlere Bordsteine (nach oben oder unten)
Diese sollten mit einer Begleitperson rückwärts genommen werden:

- Die Begleitperson dreht den Rollstuhl so um, dass sich die Hinterräder zuerst der Bordkante nähern (G/H).
- Abstieg: Lehnen Sie sich nach vorne (G), um Ihren Schwerpunkt nach vorne zu bewegen.
Aufstieg: Lehnen Sie sich nach hinten (H), um Ihren Schwerpunkt nach hinten zu bewegen.
- Die Begleitperson zieht den Rollstuhl sanft von der/auf die Bordsteinkante.
3.4.5.3. Höhere Bordsteine
Höhere Bordsteine, aber unter der Maximalgröße, siehe Abschnitt 6., sollten mit Hilfe von zwei Begleitpersonen genommen werden.
Abstieg:
- Entfernen Sie die Fußstützen.
- Die Begleitperson bewegt den Rollstuhl vorwärts und nähert sich dem Bordstein.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um den Druck auf die Vorderräder zu reduzieren.
- Die Begleitperson hält die Griffe fest und hält die Vorderräder mit der Kippkappe hoch, bis sie die Bordsteinkante passiert haben.
- Die zweite Begleitperson greift die Vorderseite des Rahmens und bewegt sich rückwärts, während sie die Hinterräder über den Bordstein herunter zieht.
- Die Begleitperson löst den Druck auf die Griffe und die Kippkappe, um die Vorderräder sanft auf den Boden zu legen.
Aufstieg:
- Entfernen Sie die Fußstützen.
- Die erste Begleitperson wendet den Rollstuhl, so dass sich die Hinterräder zuerst dem Bordstein nähern.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um Ihren Schwerpunkt nach hinten zu bewegen.
- Die zweite Begleiteperson greift die Vorderseite des Rahmens und bewegt sich vorwärts, während die Hinterräder an den Bordstein gezogen/gedrückt werden. Die erste Begleitperson hebt an und hält die Griffe fest, um ein Umkippen des Rollstuhls zu verhindern.
4. Installation und Justierung
AORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Der Rollstuhl muss von einem Fachhändler gemäß den Anweisungen in diesem Abschnitt (de)montiert und eingestellt werden.
- Verwenden Sie ausschließlich die in diesem Handbuch beschriebenen Teile.
- Achten Sie beim (De)Montieren und Betrieb des Rollstuhls darauf, dass keine Gegenstände oder Gliedmaßen zwischen beweglichen Teilen eingeklemmt werden.
- Achten Sie darauf, dass alle Schrauben korrekt angezogen sind, bevor Sie den Rollstuhl benutzen.
Lesen Sie das Benutzerhandbuch für diesen Rollstuhl. Beachten Sie die technischen Details und den Verwendungszweck. Weitere Informationen erhalten Sie von Vermeiren.
4.1. Werkzeuge
Um den Rollstuhl zu (de)montieren und einzustellen, werden folgende Werkzeuge benötigt:
• Inbusschlüssel Nr. 4
4.2. Lieferumfang
Folgende Elemente gehören zum Lieferumfang:
- Rahmen mit Sitz, Rückenpolster, Rädern, Armlehnen, Beinstütze und L70-Granulat-Sitzsystem
- Kopfstütze
• Bedienungsanleitung
Überprüfen Sie vor dem Gebrauch, ob alle Teile vorhanden und unbeschädigt sind.
Beachten Sie bitte, dass diese Basiskonfiguration in verschiedenen europäischen Ländern abweichen kann. Wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Fachhändler.
4.3. Montage
Der Rollstuhl wird fertig montiert geliefert, mit Ausnahme der Kopfstütze, der seitlichen Stützkissen der Rückenlehne und des Sitzes sowie der optionalen Armauflagen.
• Die Kopfstütze kann gemäß den Anweisungen in §3.3.7. montiert und eingestellt werden.
• Die Kissen lassen sich mit Hilfe der Reißverschlüsse leicht anbringen. Das Etikett auf jedem Kissen gibt die spezifische Position und Richtung des Kissens an (siehe Beispiele unten).

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INSIDE TOP4.4. Einstellungen
4.4.1. Beinstützenlänge
Die Beinstützenlänge kann in 4 Positionen eingestellt werden.
- Nehmen Sie die Granulatkissen L70 (1) vom Beinstützenrahmen ab.
- Entfernen Sie den unteren Schaumstoffschutz (2) von den Beinstützenrohren.
- Lösen und entfernen Sie die Schraub-Mutter-Verbindung (3) auf beiden Seiten der Beinstütze.
- Verschieben Sie die Innenrohre mit Fußplatte in den äußeren Rahmenrohren nach oben/unten, bis die gewünschte Länge erreicht ist.
- Setzen Sie die Schrauben (3) wieder ein und ziehen Sie sie mit der Hand fest an.
- Setzen Sie den Schaumstoffschutz (2) wieder ein.
- Bringen Sie die Granulatkissen (1) wieder am Beinstützenrahmen an.

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1 2 35. Wartung
Bei regelmäßiger Pflege wird Ihr Rollstuhl in einem einwandfreiem Zustand bleiben. Bezüglich des Wartungshandbuchs besuchen Sie die Vermeiren-Website unter: www.vermeiren.com.
5.1. Wartungspunkte
AORSICHT
Gefahr von Verletzungen und Schäden
- Reparaturen und Teileaustausch dürfen nur von geschultem Personal durchgeführt werden und es dürfen nur Originalersatzteile von Vermeiren verwendet werden.
i Auf der letzten Seite dieses Handbuchs befindet sich ein Registrierungsformular, auf dem der Fachhändler jeden Service dokumentieren kann.
Die Wartungshäufigkeit hängt von der Häufigkeit und Intensität der Nutzung ab. Wenden Sie sich an Ihren Händler, um einen allgemeinen Zeitplan für Inspektion/Wartung/Reparatur zu vereinbaren.
5.1.1. Vor jeder Benutzung
Kontrollieren Sie folgende Punkte:
- Alle Komponenten: Vorhanden und nicht beschädigt oder verschlissen sind.
• Alle Komponenten: Reinigung siehe Kapitel 5.2.2.. - Räder, Sitz, Beinstützen, Armlehnen, Fußstützen, Fußplatten und Kopfstützen (falls zutreffend): gut gesichert.
- Alle Reißverschlüsse: geschlossen.
• Zustand der Räder/Reifen (siehe Kapitel 5.2.1.). - Zustand der Bremsen, siehe 5.2.1..
- Zustand der Rahmenteile: Keine Deformation, Instabilität, Schwachstelle oder lose Verbindungen.
- Sitz, Rückenlehne, Armpolster, Wadenpolster und Kopfstütze (falls vorhanden): Kein übermäßiger Verschleiß (wie Eindellungen, Beschädigungen oder Risse)
Wenden Sie sich wegen etwaiger Reparaturen oder Ersatzteile an Ihren Fachhändler.
5.1.2. Jährlich oder häufiger
Lassen Sie Ihren Rollstuhl mindestens einmal pro Jahr oder häufiger von Ihrem Fachhändler inspizieren und warten. Die minimale Wartungshäufigkeit ist von der Benutzung abhängig und sollte daher zusammen mit Ihrem Fachhändler abgesprochen werden.
5.1.3. Bei Lagerung
Stellen Sie sicher, dass Ihr Rollstuhl in einer trockenen Umgebung gelagert wird, um Schimmelbildung und die Beschädigung der Polsterung zu vermeiden, siehe auch Kapitel 6..
5.2. Wartungshinweise
5.2.1. Räder und Reifen
Die korrekte Funktionsweise der Bremsen ist vom Zustand der Reifen abhängig und kann sich infolge von Verschleiß und Verunreinigung (Wasser, Öl, Matsch usw.) verändern.
Achten Sie darauf, dass keine Drähte, Haare, Sand oder Fasern an den Rädern anhaften.
Überprüfen Sie regelmäßig das Reifenprofil. Wenn die Profiltiefe weniger als 1 mm beträgt, muss der Reifen ausgetauscht werden. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Ihren Fachhändler.
5.2.2. Reinigung
AORSICHT
Beschädigungsgefahr durch Feuchtigkeit
- Benutzen Sie keinesfalls einen Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger, um den Rollstuhl zu reinigen.
Wischen Sie alle festen Teile mit einem feuchten (nicht durchnässten) Tuch ab. Benutzen Sie ggf. eine milde Seife, die für Lacke und Kunststoffe geeignet ist.
Die Granulat-Sitzauflagen können mit einem feuchten Tuch (nicht durchnässt) und ggf. milder Haushaltsseife gereinigt werden. Die Teddybezüge können bei 60° C in der Maschine gewaschen werden. Verwenden Sie keine scheuernden Reinigungsmittel.
5.2.3. Desinfektion
AORSICHT
Beschädigungsgefahr
- Eine Desinfektion darf nur von dafür geschultem Personal durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierfür an Ihren Fachhändler.
5.3. Störungsbeseitigung
Auch bei ordnungsgemäßer Benutzung Ihres Rollstuhls kann ein technisches Problem auftreten. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
!WARNUNG
Gefahr von Verletzungen und Schäden
- Versuchen Sie KEINESFALLS, Ihren Rollstuhl selbst zu reparieren.
Die nachstehend genannten Symptome können auf ein ernsthaftes Problem hindeuten. Sie sollten sich daher stets an Ihren Fachhändler wenden, wenn eine der folgenden Situationen eintritt:
- Ungewöhnliche Geräusche
- Ungleichmäßige Abnutzung an einem der Reifen
• Ruckartige Bewegungen - Rollstuhl zieht zu einer Seite
- Beschädigte oder gebrochene Radeinheiten
5.4. Voraussichtliche Nutzungsdauer
Der Rollstuhl ist für eine durchschnittliche Lebensdauer von 5 Jahren ausgelegt. Je nach Nutzungshäufigkeit, Betriebsbedingungen und Wartung kann die Nutzungsdauer Ihres Rollstuhls länger oder kürzer sein.
5.5. Wiederbenutzung
Lassen Sie den Rollstuhl vor jeder Wiederbenutzung desinfizieren, inspizieren und entsprechend den Anweisungen in Abschnitt 5.1. und 5.2. warten.
5.6. Nutzungsende
Am Ende seiner Nutzungsdauer muss Ihr Rollstuhl gemäß den geltenden Umweltvorschriften entsorgt werden. Dazu wird er im besten Fall zerlegt, um den Transport wiederverwertbarer Teile zu erleichtern.
5.7. Garantie
Die Garantie für dieses Produkt unterliegt den allgemeinen Bestimmungen jedes Landes.
6. Technische Daten
Die nachstehenden technischen Daten für diesen Rollstuhl gelten nur bei Standardeinstellungen und optimalen Umgebungsbedingungen. Berücksichtigen Sie diese Daten bei der Benutzung. Die Werte gelten nicht mehr, falls Ihr Sessel modifiziert wurde, beschädigt ist oder starke Verschleißerscheinungen aufweist.
| Marke Vermeiren | |
| Produktgruppe Rollstuhl | |
| Typ Inovys II mit Granulat-Sitzsystem L70 | |
| Beschreibung Abmessungen | |
| Maximales Gewicht des Benutzers 135 kg | |
| Gesamtlänge 1280 mm | |
| Gesamtbreite 680 mm | 730 mm |
| Gesamthöhe (ohne Kopfstütze) 990 - 1060 mm | |
| Gesamtgewicht 38 kg | |
| Gewicht der schwersten Teile | 33 kg |
| Gewicht der abnehmbaren Teile Armlehnen Kopfstütze | 3,2 kg1,85 kg |
| Neigungsgrad | 10° |
| Winkel der Sitzfläche | 0° - 30° |
| Effektive Sitztiefe | 460 - 520 mm |
| Effektive Sitzbreite | 450 mm500 mm |
| Höhe der Sitzoberfläche an der Vorderkante | 510 - 580 mm |
| Rückenlehnenwinkel | 0° - 45° |
| Höhe der Rückenlehne | 550 - 600 mm700 - 750 mm |
| Abstand zwischen Fußplatte und Sitz | 360 - 385 - 410 - 435 mm |
| Winkel Bein-Sitzfläche | 17° - 85° |
| Fußplattenwinkel | 73° - 107° |
| Abstand zwischen Armpolster und Sitz | 220 - 320 mm |
| Technische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen +- 15 mm / 1,5 kg / 1,5° | |
| Länge der Armpolster zur Unterfahrbarkeit | 460 - 490 mm |
| Horizontale Lage der Achse (Deflektion) | -8 mm - 41 mm |
| Kleinster Wendekreiz 1500 mm | |
| Durchmesser der Hinterräder 16" (T30) | Mit Trommelbremsen |
| Durchmesser Vorderräder 200 mm | |
| Benutzungstemperatur +5°C - +41°C | |
| Luftfeuchtigkeitsbereich für Lagerung und Nutzung | 30% - 70% |
| Technische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen +- 15 mm / 1,5 kg / 1,5° | |
DE
Sommario
Premessa
139
1. Il prodotto 141
1.1. Opzioni 142


















