Vermeiren Turios - Rollstuhl

Turios - Rollstuhl Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Rollstuhl kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Turios - Vermeiren und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Turios von der Marke Vermeiren.

BEDIENUNGSANLEITUNG Turios Vermeiren

3.3.1. Technische bescherming

2. Vor der Benutzung 104

2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung 104
2.2. Allgemeine Sicherheitshinweise 105
2.3. Symbole am Rollstuhl 106
2.4. Transport 108
2.5. Erstbenutzung und Lagerung 113

3. Benutzung des Rollstuhls 113

3.1. Erste Fahrt 114
3.2. Fahren im Freien 115
3.3. Bedienkonsole 117
3.4. Bremse und Freilaufhebel 118
3.5. Setzen Sie sich in den Rollstuhl. 120
3.6. Komforteinstellungen 121
3.7. Akkustatus und Aufladung 123

4. Wartung 126

4.1. Wartungspunkte 126
4.2. Wartungshinweise 128
4.3. Störungsbeseitigung 129
4.4. Voraussichtliche Nutzungsdauer 130
4.5. Wiederbenutzung 130
4.6. Nutzungsende 130
4.7. Garantie 130

5. Technische Daten 131

Vorwort

DE

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind nun Besitzer eines Vermeiren-Rollstuhls!

Dieser Rollstuhl wurde von versierten und engagierten Mitarbeitern gefertigt. Es entspricht hinsichtlich Konstruktion und Fertigung den hohen Qualitätsstandards von Vermeiren.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in Produkte von Vermeiren. Dieses Handbuch soll Ihnen bei der Benutzung dieses Rollstuhls und seiner Bedienmöglichkeiten helfen. Lesen Sie es daher bitte aufmerksam durch, um sich mit der Bedienung, den Fähigkeiten und Beschränkungen Ihres Rollstuhls vertraut zu machen.

Sollten Sie nach der Lektüre dieses Handbuchs noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Ihren Fachhändler wenden. Er wird Ihnen gerne in dieser Angelegenheit weiterhelfen.

Wichtiger Hinweis

Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten und die Nutzungsdauer Ihres Produkts zu verlängern, sollten Sie es gut behandeln und regelmäßig überprüfen und/oder warten lassen.

Dieses Handbuch enthält die neuesten Produktentwicklungen. Vermeiren behält sich das Recht vor, Veränderungen an dieser Art von Produkt vorzunehmen, ohne eine Verpflichtung einzugehen, ähnliche bereits ausgelieferte Produkte anzupassen oder auszutauschen.

Die Produktabbildungen dienen zur Verdeutlichung der Anweisungen. Das gezeigte Produkt kann in Details von Ihrem Produkt abweichen.

Verfügbare Informationen

Auf unserer Webseite http://www.vermeiren.com/ finden Sie stets die aktuellste Version der folgenden Informationen. Informieren Sie sich bitte regelmäßig auf dieser Website nach eventuell verfügbaren Aktualisierungen.

Sehbehinderte Menschen können sich die elektronische Version dieses Handbuchs herunterladen und mit Hilfe einer Sprachsyntheselösung („Text-to-Speech-Software“) vorlesen lassen.

Vermeiren Turios - Verfügbare Informationen - 1BedienungsanleitungFür Benutzer und Fachhändler
Vermeiren Turios - Verfügbare Informationen - 2Benutzerhandbuch für Bedienkonsole und AkkuladegerätFür Benutzer und Fachhändler
Vermeiren Turios - Verfügbare Informationen - 3MontageanleitungFür Fachhändler
Vermeiren Turios - Verfügbare Informationen - 4Servicehandbuch für RollstühleFür Fachhändler
Vermeiren Turios - Verfügbare Informationen - 5EG-Konformitätserklärung

1. Ihr Produkt

DE

Vermeiren Turios - Ihr Produkt - 1

  1. Rücken
  2. Armlehnen
  3. Armpolster
  4. Bedienkonsole
  5. Sitz
  6. Sicherheitsgurt
  7. Bein- oder Fußstützen
  8. Fußplatte
  9. Lenkräder (Vorderräder)
  10. Antriebsräder (Hinterräder)
  11. Antriebsmotoren
  12. Akkufach
  13. Frontlicht (optional)
  14. Rücklicht (optional)
  15. Kippschutz
  16. Typenschild

1.1. Optionen

Was die möglichen Optionen betrifft, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. Er berät Sie gern.

2. Vor der Benutzung

2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung

Dieser Abschnitt enthält eine kurze Beschreibung der vorgesehenen Verwendung Ihres Produkts. Darüber hinaus enthalten die Anweisungen in den anderen Abschnitten auch entsprechende Warnhinweise. Auf diese Weise wollen wir Sie auf die Möglichkeit einer unsachgemäßen Benutzung hinweisen.

  • Dieses Produkt ist ein Medizinprodukt.
  • Indikationen und Kontraindikationen: Dieser Rollstuhl ist für den Betrieb mit einem darin sitzenden Benutzer vorgesehen, oder er kann von einer Begleitperson geschoben werden. Der Rollstuhl ist als Transporthilfe für Benutzer entwickelt und hergestellt worden, die unter Lähmungen, Verlust von Gliedmaßen oder Gliedmaßendeformationen/-defekten, Herzinsuffizienzen, usw. leiden. Sie dürfen diesen Rollstuhl NICHT benutzen, wenn Sie unter seelischen oder körperlichen Beeinträchtigungen leiden, die Sie oder andere Personen beim Fahren des Rollstuhls in Gefahr bringen könnten. Konsultieren Sie aus diesem Grund zuerst Ihren Arzt und vergewissern Sie sich, dass Ihr Fachhändler über seine Ratschläge informiert ist.

  • Dieser Rollstuhl ist für den Innen- und Außenbereich geeignet.

  • Er ist ausschließlich dafür konzipiert und gefertigt, eine (1) Person mit einem Gewicht von maximal 130 kg zu transportieren. Er ist nicht dafür vorgesehen, Sachen oder Objekte zu transportieren oder zu anderen Zwecken als zuvor beschrieben benutzt zu werden.
  • Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren genehmigte Zubehör- oder Ersatzteile.

  • Sehen Sie sich auch die technischen Daten und die Einschränkungen Ihres Rollstuhls in Abschnitt 5. an.

  • Die Garantie für dieses Produkt beruht auf dessen normaler Benutzung und Wartung wie in diesem Handbuch beschrieben. Schäden an Ihrem Produkt, die auf unsachgemäße Benutzung oder mangelnde Wartung zurückzuführen sind, führen zum Erlöschen der Garantie.

2.2. Allgemeine Sicherheitshinweise

AORSICHT

Gefahr von Personen- und/oder Sachschäden

- Bitte lesen und befolgen Sie die Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung, da andernfalls Verletzungsgefahr besteht oder Ihr Rollstuhl beschädigt werden könnte.

Beachten Sie bei der Benutzung die folgenden allgemeinen Warnhinweise:

  • Benutzen Sie Ihren Rollstuhl nicht, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen stehen, die Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könnten.
  • Beachten Sie, dass einige Komponenten Ihres Rollstuhls durch Einflüsse wie Umgebungstemperatur, Sonneneinstrahlung, Heizvorrichtungen oder Motorbetrieb sehr heiß oder kalt werden können. Daher ist beim Berühren Vorsicht geboten. Tragen Sie bei kaltem Wetter Schutzbekleidung. Warten Sie nach dem Betrieb, bis sich der Rollstuhl/Motor abgekühlt hat.
  • Achten Sie vor dem Einschalten des Rollstuhls darauf, in welcher Umgebung/Situation Sie sich befinden. Stellen Sie Ihre Geschwindigkeit entsprechend ein, bevor Sie losfahren. Wir empfehlen, beim Fahren in Innenräumen die langsamste Geschwindigkeitseinstellung zu wählen. Beim Fahren im Freien können Sie eine Geschwindigkeit wählen, bei der Sie sich wohl und sicher fühlen.
  • Beachten Sie STETS, dass Ihr Rollstuhl bei entladenem Akku oder zur Vermeidung etwaiger Schäden am Rollstuhl plötzlich anhalten kann. Überprüfen Sie auch die in Abschnitt 4.3. genannten Ursachen. Benutzen Sie den Sicherheitsgurt, um Verletzungen zu vermeiden.

- Ihr Rollstuhl wurde auf elektromagnetische Verträglichkeit geprüft und erfüllt die entsprechende Norm (siehe Abschnitt 5.). Dennoch können Quellen elektromagnetischer Felder wie Mobiltelefone, Stromgeneratoren oder Energiequellen mit hoher Leistung die Fahrleistung Ihres Rollstuhls beeinträchtigen. Andererseits kann auch die Elektronik Ihres Rollstuhls Einfluss auf andere elektronische Geräte wie Alarmanlagen in Geschäften und Automatiktüren haben. Wir empfehlen daher, Ihren Rollstuhl regelmäßig auf Beschädigungen und Verschleiß zu überprüfen, weil dadurch solche Störeinwirkungen verstärkt werden können (siehe auch Abschnitt 4.).

- Fahren Sie nur auf ebenen Flächen, so dass sich beide Antriebsräder auf dem Boden befinden und ausreichend Kontakt für einen sicheren Betrieb des Rollstuhls haben.

- Ohne vorherige Rücksprache mit dem Hersteller sollten Fixierungspunkte oder Struktur- und Rahmenteile oder -komponenten des Rollstuhls weder verändert noch ersetzt werden.

- Achten Sie während des Betriebs darauf, dass Finger, Kleidung, Gürtel, Schnallen oder Schmuck nicht von den Rädern oder anderen beweglichen Teilen erfasst werden.

Bitte beachten sie, dass Ihr Rollstuhl je nach den verwendeten Einstellungen einige Arten von Diebstahlsicherungssystemen beeinträchtigen kann. Dies kann dazu führen, dass der Sicherungsalarm des Shops ausgelöst wird.

Jeder schwerwiegende Zwischenfall [MDR (EU) 2017/745 §2 (65)], der im Zusammenhang mit dem Gerät aufgetreten ist, sollte dem Hersteller und der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats, in dem der Anwender und/oder Patient niedergelassen ist, gemeldet werden.

2.3. Symbole am Rollstuhl

Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 1Maximalgewicht des Benutzers (in kg)
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 2Maximale Neigungssicherheit in ° (Grad).
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 3Ausschließliche Verwendung im Innenbereich (Akkuladegerät)
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 4Höchstgeschwindigkeit
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 5Typbezeichnung
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 6Katalognummer
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 7Seriennummer
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 8Medizinprodukt
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 9Hersteller
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 10Produktionsdatum
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 11Konformitätserklärung
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 12Achtung: wichtige Informationen
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 13Bitte Bedienungsanleitung beachten
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 14Einklemmgefahr
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 15Crash-geprüftes Produkt ; kann als Sitz in einem Fahrzeug verwendet werden
[DSWE]Kann als Sitz in einem Fahrzeug verwendet werden; Befestigungspunkte für die Verwendung in einem Kraftfahrzeug
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 16Nur für elektrische Geräte: Schutzklasse II
Vermeiren Turios - Symbole am Rollstuhl - 17Nur für elektrische Geräte: Entsorgen Sie die Teile nicht im Hausmüll! Dem fachgerechten Recycling zuführen.

DE

2.4. Transport

AORSICHT

Beschädigungsgefahr

- Treffen Sie Vorkehrungen, um den Rollstuhl vor Transportschäden zu schützen.

2.4.1. Abstellen

Benutzen Sie die Bedienkonsole, um den Rollstuhl an den gewünschten Stellplatz zu bewegen.

Alternativ bringen Sie den Rollstuhl in den Freilaufmodus (siehe Abschnitt

3.4.) und benutzen den Schiebebügel.

2.4.2. Transport im Flugzeug

Da der Rollstuhl auslaufsichere AGM-Akkus hat, ist es möglich, ihn (komplett) in einem Flugzeug zu transportieren. Wenden Sie sich vor der Buchung eines Fluges an die Fluggesellschaft, um sich über die korrekte Verfahrensweisen zu informieren. Bevor Sie Ihren Rollstuhl dem Flughafenpersonal übergeben, unterbrechen Sie die Akkuversorgung des Rollstuhls (siehe Montageanleitung).

2.4.3. Transport in einem Fahrzeug (als Gepäck)

!WARNUNG

Gefahr von Verletzungen und Schäden

- Achten Sie darauf, den Rollstuhl ordnungsgemäß zu befestigen. So vermeiden Sie Verletzungen der Fahrzeuginsassen bei einer Kollision oder einem plötzlichen Bremsmanöver.

- Achten Sie darauf, dass sich der Freilaufhebel während des Transports in der Bremsstellung befindet (siehe Abschnitt 3.4.).

  1. Benutzen Sie die Bedienkonsole, um Ihren Rollstuhl wieder in eine stabile Position zu bringen, siehe § 3.5.3..
  2. Entfernen Sie alle angebrachten Zubehörteile wie Ablagen und Beatmungsgeräte und verstauen Sie diese an einem sicheren Platz.
  3. Benutzen Sie eine Rampe, um den Rollstuhl in den Laderaum des Fahrzeugs zu fahren:

– Stellen Sie den Rollstuhl auf die niedrigste Geschwindigkeitseinstellung ein.

– Betätigen Sie den Joystick, um den Rollstuhl vorwärts die Rampen hinauf und in das Fahrzeug zu fahren. Begeben Sie sich neben den Rollstuhl und folgen Sie ihm während der Fahrt, aber gehen Sie NICHT mit ihm auf die Rampen.

– Schalten Sie die Bedienkonsole aus.

  1. Befestigen Sie den Rollstuhlrahmen mit dem Verzurrgurtsystem sicher am Fahrzeug (siehe Abbildung 1).

  2. Aktivieren Sie den Fahrmodus (Feststellbremsen betätigen), wobei sichergestellt werden sollte, dass das Bedienpult ausgeschaltet ist.

2.4.4. Transport mit einem Fahrzeug, als Sitz für den Benutzer

Der Rollstuhl hat den Crashtest gemäß ISO 7176-19: 2022 bestanden und ist somit konstruiert und geprüft, um als nach vorne gerichteter Sitz in einem Kraftfahrzeug verwendet werden zu können. Der Rollstuhl wurde dynamisch mit der ATD (anthropomorphen Testvorrichtung) unter Verwendung eines Vier-Punkte-Rollstuhlrückhaltesystems und eines Drei-Punkte-Personenrückhaltesystems geprüft. Dennoch sollte der Benutzer vorzugsweise auf einen der Sitze im Fahrzeug transferriert werden und das Rückhaltesystems des Fahrzeugs verwendet werden. Der Rollstuhl sollte als Gepäckstück in einem separaten Gepäckraum aufbewahrt werden, siehe §2.4.3..

!WARNUNG

Gefahr von Verletzungen und Schäden

  • Benutzen Sie den Beckengurt des Rollstuhls und den zugehörigen Drei-Punkte-Gurt im Fahrzeug, um zu verhindern, dass der Insasse mit seinem Kopf oder Brustkorb gegen Fahrzeugteile prallt.
  • Verwenden Sie keine Haltungsstützen, um den Benutzer in dem Fahrzeug zurückzuhalten, es sei denn, sie entsprechen den in der ISO 7176-19:2022 spezifizierten Anforderungen.
  • Wenn das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war, lassen Sie Ihren Rollstuhl durch den Fachhändler oder den Vertreter des Herstellers überprüfen, bevor Sie ihn wieder benutzen.

2.4.4.1. Sichern des Rollstuhls

  1. Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug mit einem geeigneten Vier-Punkte-Rollstuhlrückhaltesystem und einem geeigneten Personenrückhaltesystem gemäß ISO 10542 ausgestattet ist und dass beide Systeme nicht ausgefranst, verschmutzt, beschädigt oder defekt sind.
  2. Benutzen Sie die Bedienkonsole, um Ihren Rollstuhl wieder in eine stabile Position zu bringen, siehe §3.5.3..
  3. Entfernen Sie alle angebrachten Zubehörteile wie Ablagen und Beatmungsgeräte und verstauen Sie diese an einem sicheren Platz. Falls dies nicht möglich, befestigen Sie sie an dem Rollstuhl, jedoch von dem Insassen abgewandt und mit einer energieabsorbierenden Polsterung zwischen Ablage und Benutzer.
  4. Benutzen Sie eine Rampe, um den Rollstuhl (mit Benutzer) gemäß den Anweisungen in Abschnitt 3.2.1. in das Fahrzeug zu schieben.
  5. Positionieren Sie den Rollstuhl in Vorwärtsrichtung mittig zwischen den Schienen des PKW-Gurtsystems, die im Boden des PKW's eingebaut sind.
  6. Stellen Sie sicher, dass der Benutzer möglichst aufrecht sitzt. Wenn der Zustand des Benutzers dies nicht zulässt, führen Sie eine Risikobeurteilung durch, um die Sicherheit des Benutzers während des Transports zu beurteilen.
  7. Schalten Sie die Bedienkonsole AUS und stellen Sie sicher, dass sich der Freilaufhebel in Bremsposition befindet, siehe §3.4..

  8. Die einzelnen Sicherungspunkte am Rollstuhl sind mit folgendem Symbol gekennzeichnet:

Vermeiren Turios - Sichern des Rollstuhls - 1

  1. Überprüfen Sie, dass das Rückhaltegurtsystem mit den Sicherungspunkten am Rollstuhl kompatibel ist.
  2. Befestigen Sie die vorderen Sicherungsgurthaken entsprechend den Anweisungen des Gurtsystem-Herstellers an den Sicherungspunkten (A) des Rollstuhls.
  3. Drehen Sie den Freilaufhebel in die Freilaufstellung und schieben Sie den Rollstuhl nach hinten, um die vorderen Gurte zu spannen, siehe §3.4..
  4. Befestigen Sie die hinteren Sicherungsgurthaken auf die gleiche Weise an den hinteren Sicherungspunkten (B).
  5. Drehen Sie den Freilaufhebel zurück in die Bremsposition, siehe §3.4..

Vermeiren Turios - Sichern des Rollstuhls - 2

2.4.4.2. Sichern des Benutzers

  1. Legen Sie den Beckengurt des Rollstuhls an.
  2. Legen Sie den Sicherheitsgurt des PKW's an gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers.

Legen Sie den Gurt so über dem vorderen Becken des Nutzers an, dass der Gurtriemen in einem Winkel zwischen 30° und 75° Grad zur Horizontalen liegt, wie in der Abbildung dargestellt. Je größer (steiler) der Winkel des Gurtriemens innerhalb der markierten Fläche, desto besseren Halt kann das Gurtsystem bieten.

Vermeiren Turios - Sichern des Benutzers - 1

text_image 30° 75°

Abb. 2

  1. Legen Sie den Gurt stramm gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an, ohne den Nutzer zu verletzen oder zu behindern.
  2. Stellen Sie sicher, dass die Gurte in einer direkten Linie zur Gurtaufhängung des PKW's angebracht werden und dass keine Knicke und Verdrehungen in den Riemen sichtbar sind, zum Beispiel durch die Hinterradachse.
  3. Positionieren Sie das Gurtschloss so, dass der Freigabeknopf bei einem Unfall nicht durch Rollstuhlteile berührt werden kann.
  4. Achten Sie darauf, dass die Gurte nicht verdreht sind oder vom Körper ferngehalten werden, wie in Abbildung 3 gezeigt.
  5. Achten Sie darauf, dass die Schultergurte über den Schultern liegen, siehe Abbildung 4.

Die Gurte dürfen nicht durch Rollstuhlteile wie Armstützen oder Räder von dem Körper ferngehalten werden.

Vermeiren Turios - Sichern des Benutzers - 2

Die Gurte müssen vollen Kontakt mit Schulter, Brustkorb und Becken haben. Beckengurt im unteren Beckenbereich nahe dem Übergang zwischen Bauch und Oberschenkel.

Vermeiren Turios - Sichern des Benutzers - 3

2.5. Erstbenutzung und Lagerung

DE

AORSICHT

Gefahr eines Akkuschadens

  • Achten Sie darauf, den Akku niemals vollständig zu entladen.
  • Unterbrechen Sie den Ladezyklus nicht und trennen Sie das Ladegerät erst ab, wenn der Akku vollständig aufgeladen ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Rollstuhl in einer trockenen Umgebung gelagert wird, um Schimmelbildung und die Beschädigung der Polsterung zu vermeiden, siehe auch Kapitel 5..
  • Stellen Sie bei manuell verstellbaren Rollstühlen sicher, dass alle Kabel vor der ersten Benutzung an das Modul (unter dem Sitz) und die Lichtsteuerung (neben dem Joystick) angeschlossen sind.

Achten Sie darauf, dass der Akku vollständig aufgeladen ist, bevor Sie Ihren Rollstuhl benutzen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler, ob dies bereits geschehen ist oder nicht. Befolgen Sie zum Aufladen die Anweisungen in Abschnitt 3.7..

Wenn die Verpackung Ihres Produkts bei der Lieferung beschädigt, (unbeabsichtigt) geöffnet oder durch Umwelteinflüsse (Feuchtigkeit, Hitze,...) beeinträchtigt wurde, überprüfen Sie bitte die Unversehrtheit Ihres Produkts. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.

3. Benutzung des Rollstuhls

!WARNUNG

Verletzungsgefahr

  • Lesen Sie bitte zunächst die vorhergehenden Abschnitte, um sich über die Benutzungsbedingungen zu informieren. Benutzen Sie den Rollstuhl NICHT, bevor Sie alle Anweisungen aufmerksam gelesen und vollständig verstanden haben.
  • Lesen Sie auch die Anweisungen im Handbuch zur Bedienkonsole und zum Ladegerät!
  • Bei Zweifeln oder Fragen wenden Sie sich bitte zwecks Hilfe an Ihren Fachhändler, Pflegedienst oder Fachberater.

3.1. Erste Fahrt

VORSICHT

Gefahr von Verletzungen und Schäden

  • Berücksichtigen Sie stets den Schwenkbereich der Fußstütze und der Bedienkonsole, um keine Passanten zu verletzen oder Gegenstände zu beschädigen.
  • Trennen Sie immer das Ladegerät vom Rollstuhl ab, bevor Sie losfahren.

i Stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Betrieb Ihres Rollstuhls vertraut sind, bevor Sie ihn an überfüllten und damit möglicherweise gefährlichen Orten benutzen. Üben Sie zunächst in einem weiträumigen, freien Bereich mit wenigen Passanten.

Erkunden Sie, wie sich eine Schwerpunktverlagerung auf das Fahrverhalten des Rollstuhls auswirkt, indem Sie beispielsweise Steigungen hinauf- und herunterfahren, Schrägen befahren oder Hindernisse überwinden. Lassen Sie sich hierbei von einem Assistenten helfen.

i Während des Betriebs kann die Oberfläche der Bedienkonsole etwas warm werden.

i Beim Rückwärtsfahren ist die Geschwindigkeit reduziert.

  1. Stellen Sie sicher, dass

– der Rollstuhl auf einem flachen Untergrund steht;
- der Akku vollständig aufgeladen ist (siehe § 3.7. ;
– der Motor angekoppelt ist, siehe Abschnitt 3.4.;
– die Reifen den korrekten Luftdruck haben (falls zutreffend), siehe Abschnitt 4.2.1.;
– der Rollstuhl auf Ihre Erfordernisse und Komfortwünsche abgestimmt ist, siehe Abschnitt 3.6.;
– Sie die korrekte Sitzposition eingenommen haben, siehe Kapitel 3.5.2..

  1. Befolgen Sie die Anweisungen im Handbuch für das Bedienpult.

  2. Schalten Sie den Rollstuhl ein.

  3. Stellen Sie die Geschwindigkeitssteuerung auf die geringste Geschwindigkeit ein.
  4. Üben Sie, wie man fährt und Einstellungen am Rollstuhl vornimmt.
  5. Sobald Sie sich sicher genug fühlen, können Sie dies bei höherer Geschwindigkeit wiederholen.
  6. Versuchen Sie nun, sich vorwärts und rückwärts zu drehen. Wiederholen Sie dies einige Male.
  7. Achten Sie darauf, dass Ihr Rollstuhl stabil steht, wenn Sie anhalten.
  8. Schalten Sie den Rollstuhl aus.

3.2. Fahren im Freien

!WARNUNG

Unfallgefahr – Passen Sie Ihr Fahrverhalten und Ihre Geschwindigkeit entsprechend an.

- Halten Sie sich an die jeweils geltenden Straßenverkehrsvorschriften. Dies gilt für das Befahren von Gehwegen sowie unbefestigten oder befestigten Straßen.

  • Fahren Sie nicht auf Straßen mit starkem Verkehrsaufkommen.
  • Berücksichtigen die jeweiligen Witterungsbedingungen. Vermeiden Sie es, bei feuchtem Wetter, extremer Hitze, Schnee, Glatteis, Minustemperaturen zu fahren (siehe technische Daten in Kapitel 5..

- Auch mit eingeschalteter Beleuchtung ist der Rollstuhl nicht für Fahrten auf öffentlichen Straßen bei schlechter Sicht (Dunkelheit, Nebel, Dämmerung) geeignet. Achten Sie darauf, dass Sie auch bei Tag stets gut zu sehen sind, indem Sie fluoreszierende Kleidung tragen und/oder eine eigene Beleuchtung vorn und hinten am Rollstuhl anbringen.

- Achten Sie auf andere Verkehrsteilnehmer, für die Ihr Rollstuhl ein Hindernis sein könnte. Besondere Vorsicht ist beim Wenden und beim Zurücksetzen geboten. Falls Sie mit dem Zurücksetzen noch nicht so gut zurechtkommen, sollten Sie dies zunächst auf einer offenen Fläche üben. Zeigen Sie an, wohin Sie fahren wollen, bevor Sie Ihre Fahrtrichtung wechseln.

- Versuchen Sie, enge Passagen gerade zu durchfahren, um nicht steckenzubleiben.

- Berücksichtigen Sie Ihren Bremsweg. Beachten Sie, dass der Bremsweg von Geschwindigkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Wetterbedingungen, Gefälle und Gewicht des Benutzers abhängig ist.

3.2.1. Befahren von Steigungen, Bordsteinen, Hindernissen oder Rampen

AORSICHT

Verletzungsgefahr

- Legen Sie zu Ihrem eigenen Schutz den Sicherheitsgurt im Rollstuhl an. - Achten Sie darauf, ob der Weg sandig ist, einen weichen Untergrund, Löcher oder Spalten aufweist, in die die Räder hineingeraten können und/oder wo die Bodenhaftung der Antriebsräder beeinträchtigt werden kann.

- Fahren Sie NICHT auf Steigungen, Hindernissen, Stufen oder Bordsteinen, die größer sind als in Kapitel 5..

- Fahren Sie immer rechtwinklig an einen Randstein heran.

- Aktivieren Sie an einer Steigung keinesfalls den Freilaufmodus des Rollstuhls. Dadurch kann sich der Rollstuhl in Bewegung setzen und Sie selbst oder auch Umstehende verletzen.

- Befahren Sie mit Ihrem Rollstuhl keine Rolltreppen.

- Benutzen Sie ausschließlich von Vermeiren zugelassene Rampen und überschreiten Sie nie deren Maximalbelastung.

- Um Hindernisse oder Steigungen sicher zu überwinden, bringen Sie den Rollstuhl in eine möglichst aufrechte Sitzposition.

Wenn Sie an einer Böschung anhalten, wird automatisch die Bremse aktiviert, um zu verhindern, dass der Rollstuhl vor- oder zurückrollt.

AORSICHT

Beschädigungsgefahr

- Parken Sie Ihren elektrischen Rollstuhl immer auf einem flachen Untergrund, und zwar an einer Stelle, wo er leicht zugänglich ist.

- Nehmen Sie ggf. etwas Anlauf, um den Rollstuhl zum Überfahren einer Steigung, eines Hindernisses, Randsteins oder einer Rampe zu beschleunigen. Dabei dürfen weder Sie selbst noch der Rollstuhl durch einen starken Rückprall beeinträchtigt werden.

  • Stellen Sie sicher, dass der Rollstuhl aufgrund seiner Neigung nicht den Boden oder die Rampe berührt.
  • Denken Sie daran, dass der Bremsweg an abschüssigen Stellen erheblich länger als auf waagerechtem Untergrund sein kann.

  • Starten Sie Ihre Fahrt gemäß den Anweisungen in Abschnitt 3.1., Schritt 1.

  • Benutzen Sie eine Hebevorrichtung oder Rampe, um den Rollstuhl an Treppen/Stufen hinauf- oder herunterzuschaffen. Sollte dies nicht möglich sein, kann er manuell von mindestens drei Personen transportiert werden, indem sie ihn mit beiden Händen am Rahmen ergreifen. Heben Sie den Rollstuhl weder an der Rückenlehne, den Fuß- oder Armlehnen noch an den Rädern an.

  • Bewältigen von Hindernissen oder Steigungen:

– Bringen Sie den Rollstuhl in eine möglichst stabile Stellung (siehe Kapitel 3.5.3.).
– Fahren Sie so langsam wie möglich, um das Hindernis oder die Steigung zu bewältigen.

3.3. Bedienkonsole

AORSICHT

Gefahr von Personen- oder Sachschäden

  • Denken Sie daran, dass sich die Stabilität verringert, wenn die Sitzposition im Rollstuhl von aufrecht zu geneigt verändert wird.
  • Achten Sie darauf, dass genügend Platz um den Rollstuhl herum vorhanden ist, um Rückenlehne und Sitz zu verstellen.
  • Mit optionalem B15A-Tisch: Stellen Sie sicher, dass die Bedienkonsole nach außen geschwenkt und ausgeschaltet ist, bevor Sie den Tisch benutzen.

i Die Benutzung der Bedienkonsole wird in einem speziellen Benutzerhandbuch beschrieben, das zum Lieferumfang Ihres Rollstuhls gehört. Sollte dieses Handbuch fehlen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Fachhändler.

Bringen Sie den Joystick in die Neutral(Mittel)stellung, bevor Sie die EIN/AUS-Taste betätigen. Andernfalls wird die Elektronik gesperrt. Um diese Sperre aufzuheben, schalten Sie das Bedienpult aus und dann wieder ein.

3.3.1. Technische Schutzvorkehrungen

Mit der Bedienkonsole können Sie sowohl sämtliche Fahrkomponenten als auch die Stellmotoren zum Anpassen der Sitzposition steuern. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zur Vermeidung von Schäden am Rollstuhl werden die Bewegungen von der Elektronik überwacht. Dies kann dazu führen, dass die Bewegung blockiert, die Geschwindigkeit verringert oder die Fahrt komplett gestoppt wird. Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem Benutzerhandbuch zur Bedienkonsole.

Damit der Akku nicht versehentlich entladen wird, besitzt Ihr Rollstuhl ein automatisches Abschaltsystem. Dieses System schaltet das Bedienpult automatisch aus, wenn es längere Zeit nicht verwendet wird. In diesem Fall schalten Sie das Bedienpult einfach wieder ein.

3.4. Bremse und Freilaufhebel

VORSICHT

Gefahr von Personen- oder Sachschäden

  • Betätigen Sie den Freilaufhebel nur, wenn Ihr Rollstuhl AUS ist!
    Der Freilaufhebel sollte von einem Assistenten bedient werden.
    Betätigen Sie den Freilaufhebel NIEMALS, wenn Sie Ihre Sitzposition eingenommen haben.
  • Benutzen Sie den Freilaufmodus niemals an Steigungen oder Gefällen
    (siehe Symbol am Motor):

Vermeiren Turios - Gefahr von Personen- oder Sachschäden - 1

Achten Sie darauf, dass sich der Freilaufhebel in der Bremsstellung befindet, BEVOR Sie den Rollstuhl einschalten. Die elektromagnetischen Bremsen funktionieren NICHT, wenn sich der Rollstuhl im Freilaufmodus befindet. Dies wird auf dem Bedienpult angezeigt. Das Fahren ist dann nicht möglich.

Ihr Rollstuhl besitzt elektromagnetische Bremsen. Die Funktionsweise der Bremsen ist von der Stellung des Freilaufhebels (1) abhängig.

Die elektromagnetischen Bremsen funktionieren automatisch, jedoch nur, wenn sich der Freilaufhebel (1) in der Bremsstellung befindet. Die Bremsen werden aktiviert, wenn:

  • der Rollstuhl ausgeschaltet (OFF) ist;
  • der Rollstuhl eingeschaltet (ON) ist und der Joystick losgelassen wird.

Wenn der Joystick losgelassen wird, stoppt der Rollstuhl langsam und die Bremsen werden aktiviert.

3.4.1. Bedienung des Freilaufhebels

Vermeiren Turios - Bedienung des Freilaufhebels - 1Drehen Sie die Hebel in nach die Position mit dem Freilaufsymbol, um den Rollstuhl in den Freilaufmodus zu bringen. Damit ist der Motor nun getrennt. Der Rollstuhl kann manuell bewegt werden.
Vermeiren Turios - Bedienung des Freilaufhebels - 2Drehen Sie die Hebel nach die Position mit dem Fahrsymbol, um Motor und Antrieb zu koppeln. Dies sollte erfolgen, bevor der Rollstuhl gestartet wird.
Vermeiren Turios - Bedienung des Freilaufhebels - 3

3.5. Setzen Sie sich in den Rollstuhl.

VORSICHT

Gefahr von Personen- oder Sachschäden

  • Falls Sie sich nicht sicher versetzen können, bitten Sie jemanden um Hilfe.
  • Stellen Sie sich nicht auf die Fußplatten.

3.5.1. Transfer

  1. Positionieren Sie den Rollstuhl so nah wie möglich an den Stuhl, die Couch oder das Bett, zu dem bzw. von dem das Umsetzen vorgenommen werden soll.
  2. Ziehen Sie die Bremsen an, indem Sie den Freilaufhebel in die Bremsstellung bringen, siehe Abschnitt 3.4..
  3. Klappen Sie die Fußplatten nach oben, damit Sie sich nicht versehentlich darauf stellen.
  4. Nemen Sie ggf. eine Armlehne ab, um mehr Platz zu haben, siehe Abschnitt 3.6.2..
  5. Bewegen Sie sich aus eigener Kraft mit den Armen oder mit Hilfe von Dritten in den Rollstuhl hinein oder aus ihm heraus.

3.5.2. Sitzen im Rollstuhl

  1. Setzen Sie sich so hin, dass Ihr unterer Lendenbereich an der Rückenlehne anliegt
  2. Klappen Sie die Fußplatte(n) wieder herunter und stellen Sie Ihre Füße darauf.
  3. Klappen Sie ggf. die Armstütze wieder herunter.
  4. Achten Sie darauf, dass Ihre Oberschenkel horizontal sind und Ihre Füße eine bequeme Stellung haben. Nehmen Sie ggf. Anpassungen vor.
  5. Achten Sie darauf, dass Ihre Arme gebeugt sind und bequem auf den Armpolstern aufliegen. Nehmen Sie ggf. Anpassungen vor.

3.5.3. Herstellen einer stabilen Position

DE

Wenn der Rollstuhl transportiert werden soll oder Sie Hindernisse damit bewältigen wollen, muss er seine maximale Stabilität haben:

  • Rückenlehne aufrecht
  • Fußplatte hochgeklappt oder höher eingestellt, um eine Berührung mit dem Hindernis zu vermeiden

3.6. Komforteinstellungen

AORSICHT

Gefahr von Personen- oder Sachschäden

  • Die folgenden Komforteinstellungen können vom Begleit- oder Pflegepersonal vorgenommen werden. Alle sonstigen Einstellungen sind vom Fachhändler gemäß den Montageanweisungen vorzunehmen (siehe Vorwort).
  • Achten Sie bei Einstellungen am Rollstuhl darauf, dass Finger, Kleidung oder Schnallen nicht von beweglichen Teilen erfasst werden.

3.6.1. Sicherheitsgurt

Schließen Sie den Sicherheitsgurt, indem Sie das Gurtschloss in die Aufnahme einrasten lassen. Passen Sie ggf. die Länge der Gurte an.

Um den Sicherheitsgurt zu öffnen, drücken Sie den roten Knopf.

3.6.2. An-/Abbauen der Armlehnen

AORSICHT

Gefahr von Personen- oder Sachschäden

- Kontrollieren Sie, ob die Armpolster auf beiden Seiten dieselbe Höhe haben.

Bringen Sie die Armlehne (1) an, indem Sie die Vierkantstange (2) in den Rahmen (3) schieben.

Um die Armlehne (1) zu entfernen, ziehen sie nach oben aus dem Sitzrahmen heraus.

Vermeiren Turios - Gefahr von Personen- oder Sachschäden - 1

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3.6.3. Fußstütze B06

Demontieren:

  1. Ziehen Sie am Fußstützenhebel (7) und schwenken Sie die Fußstütze (8) nach außen.
  2. Heben Sie die Fußstütze nach oben ab.

Montieren:

  1. Halten Sie die Fußstütze (8) seitlich und hängen Sie sie in die Fußstützenhalterung (9) ein.
  2. Drehen Sie die Fußauflage nach innen bis diese einrasten.

Vermeiren Turios - Fußstütze B06 - 1

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AORSICHT

Verletzungsgefahr

- Achten Sie darauf, dass die Rückenlehne vor dem Gebrauch fest arretiert ist.

3.6.4.1. Rückenlehnenneigung (manuelle Einstellung)

  1. Ziehen Sie am Gurt unten an der Rückenlehne, um den Mechanismus zu entriegeln.
  2. Bringen Sie die Rückenlehne in die gewünschte Stellung (0° - 32°, 4 Schritte von 8°).
  3. Lassen Sie den Gurt wieder los. Achten Sie darauf, dass die Rückenlehne sicher arretiert ist.

3.6.4.2. Rückenlehnenneigung (mit Gasfeder)

Die Rückenlehnenneigung mit Gasdruckfeder wird mit einem Hebel bedient. Je nachdem, welche Konfiguration Sie bei der Bestellung gewählt haben, befindet sich der Hebel an der Rückenlehne oder an der rechten Seite des Sitzes.

  1. Ziehen Sie den Hebel.
  2. Ziehen/schieben Sie die Rückenlehne in die gewünschte Position.
  3. Lassen Sie den Hebel los. Stellen Sie sicher, dass die Rückenlehne gut fixiert ist.

3.7. Akkustatus und Aufladung

!WARNUNG

Gefahr von Personen- und Sachschäden durch Feuer

  • Benutzen Sie ausschließlich das zum Lieferumfang des Rollstuhls gehörende Ladegerät. Die Benutzung eines anderen Ladegeräts kann mit Gefahren verbunden sein (Brandgefahr).
  • Das Ladegerät ist nur dafür vorgesehen, die mit dem Rollstuhl mitgelieferten Akkus aufzuladen, keine anderen Akkus.

  • Nehmen Sie keine Veränderungen an den mitgelieferten Teilen, wie beispielsweise Kabel, Stecker oder dem Ladegerät, vor. Der Akku beziehungsweise die Anschlüsse dürfen darf keinesfalls geöffnet oder verändert werden.

  • Schützen Sie den Akku und das Ladegerät vor offenem Feuer, hohen und niedrigen Temperaturen (siehe Abschnitt 5.), Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und starken Erschütterungen (z.B. Sturz). Benutzen Sie den Akku NICHT, wenn eine dieser Bedingungen vorliegt.

  • Laden Sie den Akku mit Hilfe des Ladegeräts in einem gut belüfteten Bereich außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

  • Lesen Sie zunächst die Gebrauchsanweisung des mitgelieferten Ladegeräts, bevor Sie den Akku des Rollstuhls aufladen. Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder besuchen unsere Website http://www.vermeiren.com/.

AORSICHT

Beschädigungsgefahr

- Der Akku wird durch Selbstentladung und den Ruhestrom der angeschlossenen Verbraucher allmählich entladen. Der Akku kann irreversibel beschädigt werden, wenn er vollständig entladen wird. Achten Sie deshalb darauf, den Akku rechtzeitig wieder aufzuladen (siehe Handbuch zur Bedienkonsole):

– Bei intensiver Nutzung (lange Strecken, täglicher Gebrauch): Nach Gebrauch unverzüglich aufladen.
- Bei durchschnittlicher Nutzung (kurze Strecken, täglich oder wenige Male pro Woche): Akku aufladen, wenn die Anzeige 50 % Entladung anzeigt.
– Bei geringer Nutzung oder Lagerung: Einmal pro Woche aufladen.

- Lesen Sie die Lagerungs- und Wartungshinweise in Abschnitt 4. sowie die technischen Details in Abschnitt 5..

- Trennen Sie das Ladegerät erst ab, wenn der Akku vollständig aufgeladen ist. Beachten Sie die folgenden Symbole am Ladegerät.

DE

Vermeiren Turios - Beschädigungsgefahr - 1

  • Laden Sie Akkus nie bei Temperaturen unter 0°C auf. Bringen Sie den Akku an einen wärmeren Ort und starten Sie den Aufladevorgang.
  • Halten Sie die Anschlusskontakte des Ladegeräts frei von Staub und anderen Verunreinigungen.
  • Sollte sich der Akku nicht gemäß den nachstehenden Anweisungen aufladen lassen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
  • Hinweise zum Wechseln der Akkus enthält die Montageanleitung.

Informationen über die Akkustatusanzeige entnehmen Sie bitte dem Handbuch zur Bedienkonsole.

Das Akkuladegerät sollte von der Netzstromversorgung abgetrennt werden, wenn es nicht benutzt wird. Dies verhindert den unnötigen Energieverbrauch.

So laden Sie den Akku auf:

  1. Schließen Sie ZUERST das Akku-Ladegerät an eine Steckdose mit 230 V Wechselstrom an. Schließen Sie das Ladegerät direkt – ohne Verlängerungskabel – an der Netzstromversorgung an (ohne Zeitschalter).
  2. Schließen Sie das Netzteil am Ladeanschluss der Bedienkonsole an.
  3. Warten Sie, bis der Akku vollständig aufgeladen ist. Weitergehende Hinweise entnehmen Sie bitte dem Handbuch zum Ladegerät.
  4. Trennen Sie das Ladegerät ab
  5. Trennen Sie das Ladegerät von der Steckdose ab, lassen Sie es abkühlen, und bewahren Sie es an einem sicheren Ort auf.

4. Wartung

Bei regelmäßiger Pflege wird Ihr Rollstuhl in einem einwandfreiem Zustand bleiben. Bezüglich des Wartungshandbuchs besuchen Sie die Vermeiren-Website unter: www.vermeiren.com.

4.1. Wartungspunkte

AORSICHT

Gefahr von Verletzungen und Schäden

- Reparaturen und Teileaustausch dürfen nur von geschultem Personal durchgeführt werden und es dürfen nur Originalersatzteile von Vermeiren verwendet werden.

Auf der letzten Seite dieses Handbuchs befindet sich ein Registrierungsformular, auf dem der Fachhändler jeden Service dokumentieren kann. Die Wartungshäufigkeit hängt von der Häufigkeit und Intensität der Nutzung ab. Wenden Sie sich an Ihren Händler, um einen allgemeinen Zeitplan für Inspektion/Wartung/Reparatur zu vereinbaren.

i Lesen Sie in der Bedienungsanleitung für das mitgelieferte Akkuladegerät die Wartungshinweise.

4.1.1. Vor jeder Benutzung

Kontrollieren Sie folgende Punkte:

  • Alle Komponenten: Vorhanden und nicht beschädigt oder verschlissen sind.
    • Alle Komponenten: Reinigung siehe Kapitel 4.2.2..
  • Räder, Sitz, Armlehnen, Fußstützen und Kopfstütze (sofern vorhanden): gut gesichert.
  • Akkustatus: laden Sie den Akku ggf. auf (siehe Abschnitt 3.7..

  • Bedienkonsole, Akku, Antriebsmodul, Motoren, Ladegerät, Leuchten und relevante Kabel: keine Beschädigungen (z. B. durchgescheuerte, gebrochene oder freiliegende Kabel).
    • Zustand der Räder/Reifen (siehe Kapitel 4.2.1.).

  • Zustand der Rahmenteile: Keine Deformation, Instabilität, Schwachstelle oder lose Verbindungen.
  • Sitz, Rückenlehne, Armpolster, Wadenpolster und Kopfstütze (falls vorhanden): Kein übermäßiger Verschleiß (wie Eindellungen, Beschädigungen oder Risse)

Wenden Sie sich wegen etwaiger Reparaturen oder Ersatzteile an Ihren Fachhändler.

4.1.2. Jährlich oder häufiger

Lassen Sie Ihren Rollstuhl mindestens einmal pro Jahr oder häufiger von Ihrem Fachhändler inspizieren und warten. Die minimale Wartungshäufigkeit ist von der Benutzung abhängig und sollte daher zusammen mit Ihrem Fachhändler abgesprochen werden.

4.1.3. Bei Lagerung

Stellen Sie sicher, dass Ihr Rollstuhl in einer trockenen Umgebung gelagert wird, um Schimmelbildung und die Beschädigung der Polsterung zu vermeiden, siehe auch Kapitel 5..

Falls Ihr Rollstuhl längere Zeit lang nicht benutzt wird, sollten Sie dennoch den Akku einmal pro Monat aufladen. Während dieser Phase kann das Ladegerät auch am Akku und an der Steckdose angeschlossen bleiben. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 3.7..

4.2. Wartungshinweise

4.2.1. Räder und Reifen

Die korrekte Funktionsweise der Bremsen ist vom Zustand der Reifen abhängig und kann sich infolge von Verschleiß und Verunreinigung (Wasser, Öl, Matsch usw.) verändern.

Achten Sie darauf, dass keine Drähte, Haare, Sand oder Fasern an den Rädern anhaften.

Überprüfen Sie regelmäßig das Reifenprofil. Wenn die Profiltiefe weniger als 1 mm beträgt, muss der Reifen ausgetauscht werden. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Ihren Fachhändler.

Pumpen Sie jeden Reifen mit dem korrekten Druck auf (siehe Angabe auf dem Reifen).

Hinweise zum Wechseln der Akkus enthält die Montageanleitung.

4.2.2. Reinigung

AORSICHT

Beschädigungsgefahr durch Feuchtigkeit

- Benutzen Sie keinesfalls einen Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger, um den Rollstuhl zu reinigen.

- Halten Sie das Bedienpult sauber und schützen Sie es vor Wasser und Regen.

Wischen Sie alle festen Teile mit einem feuchten (nicht durchnässten) Tuch ab. Benutzen Sie ggf. eine milde Seife, die für Lacke und Kunststoffe geeignet ist.

Die Polsterung kann mit lauwarmem Wasser und einer milden Seife gereinigt werden. Verwenden Sie keine scheuernden Reinigungsmittel.

Halten Sie die Lüftungsöffnungen des Ladegeräts sauber und frei von Staubansammlungen. Entfernen Sie vorhanden Staub durch Blasen und reinigen Sie das Gehäuse des Ladegeräts bei Bedarf mit einem angefeuchteten Tuch.

4.2.3. Desinfektion

AORSICHT

Beschädigungsgefahr

- Eine Desinfektion darf nur von dafür geschultem Personal durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierfür an Ihren Fachhändler.

4.3. Störungsbeseitigung

Auch bei ordnungsgemäßer Benutzung Ihres Rollstuhls kann ein technisches Problem auftreten. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.

!WARNUNG

Gefahr von Verletzungen und Schäden

  • Versuchen Sie KEINESFALLS, Ihren Rollstuhl selbst zu reparieren.
  • Bei Problemen an der Bedienkonsole müssen Sie sich an Ihren Fachhändler wenden. Er entscheidet, ob die Konsole neu programmiert werden muss.

Bei einem Problem wird ein Systemcode an der Bedienkonsole angezeigt.

Eine Übersicht über alle Fehlercodes finden Sie im Handbuch zur Bedienkonsole.

Die nachstehend genannten Symptome können auf ein ernsthaftes Problem hindeuten. Sie sollten sich daher stets an Ihren Fachhändler wenden, wenn eine der folgenden Situationen eintritt:

  • Ungewöhnliche Geräusche
  • Durchgescheuerte/beschädigte Verkabelung
  • Gerissene oder gebrochene Steckverbinder
  • Ungleichmäßige Abnutzung an einem der Reifen
    • Ruckartige Bewegungen
  • Rollstuhl zieht zu einer Seite
  • Beschädigte oder gebrochene Radeinheiten
    • Der Rollstuhl lässt sich nicht einschalten (Sicherung durchgebrannt);

4.4. Voraussichtliche Nutzungsdauer

Der Rollstuhl ist für eine durchschnittliche Lebensdauer von 5 Jahren ausgelegt. Je nach Nutzungshäufigkeit, Betriebsbedingungen und Wartung kann die Nutzungsdauer Ihres Rollstuhls länger oder kürzer sein.

4.5. Wiederbenutzung

Lassen Sie den Rollstuhl vor jeder Wiederbenutzung desinfizieren, inspizieren und entsprechend den Anweisungen in Abschnitt 4.1. und 4.2. warten.

4.6. Nutzungsende

Am Ende seiner Nutzungsdauer muss Ihr Rollstuhl gemäß den geltenden Umweltvorschriften entsorgt werden. Dazu wird er im besten Fall zerlegt, um den Transport wiederverwertbarer Teile zu erleichtern.

4.7. Garantie

Die Garantie für dieses Produkt unterliegt den allgemeinen Bestimmungen jedes Landes.

5. Technische Daten

DE

Die nachstehenden technischen Daten für diesen Rollstuhl gelten nur bei Standardeinstellungen und optimalen Umgebungsbedingungen. Berücksichtigen Sie diese Daten bei der Benutzung. Die Werte gelten nicht mehr, falls Ihr Rollstuhl modifiziert wurde, beschädigt ist oder starke Verschleißerscheinungen aufweist. Beachten Sie, dass die Fahrleistung durch Umgebungstemperatur, Feuchtigkeit, Neigung (Bergauf-/Bergabfahrten), Oberflächenbeschaffenheit und Akkustatus beeinflusst wird.

Marke Vermeiren
Produktgruppe Elektrorollstuhl, Klasse B
Typ Turios
Beschreibung Abmessungen
Maximales Gewicht des Benutzers 130 kg
Gesamtlänge mit Fußstützen Manuell:1070 mmElektrisch: 1060 mm
Gesamtbreite (abhängig von der Sitzbreite)580 mm580 mm580 mm610 mm640 mm
Gesamthöhe 1020 mm
Gesamtgewicht ca. 105,8 kg
Gewicht der schwersten Teile Ca 104 kg
Energieverbrauch *6 km/h: 28 km10 km/h: 25 km
Neigungsgrad
Überfahren von Hindernissen 50 mm (8", 9" Vorderräder)60 mm (10" Vorderräder)
Höchstgeschwindigkeit6 km/h10 km/h
Max. Bremsweg bei max. Geschw. 2100 mm
Winkel der SitzflächeManuell: 0° - 2° - 4° - 6°Elektrisch: 0° - 20°
Effektive SitztiefeManuell: 380 mm – 500 mmElektrisch: 430 mm – 510 mm
Effektive Sitzbreite 390 mm420 mm450 mm480 mm510 mm
Höhe der Sitzoberfläche an der VorderkanteManuell: 450 mm – 500 mm – 550 mmElektrisch: 490 mm – 520 mm
Rückenlehnenwinkel Manuell: 0° - 8° -16° - 24° - 32°Elektrisch: 0 - 32°
Höhe der Rückenlehne Manuell: 585 mmElektrisch: 550 mm
Abstand zwischen Fußplatte und Sitz 320 - 420 mm
Winkel Bein-Sitzfläche 114°
Höhe Armlehne zu Sitz 260 mm - 335 mm
Länge der Armpolster zur UnterfahrbarkeitManuell: 340 mm – 430 mmElektrisch: Max. 320 mm
Kleinster Wendekreiz ca. 1600 mm
Wendebreite ca. 1600 mm
Bodenfreiheit60 mm (Kippschutz)100 mm (Mitte)
Durchmesser der Hinterräder350 x 70 mm
Durchmesser Vorderräder200 mm – 230 mm – 260 mm
Reifendruck **Max. 3,5 bar
Min. Akku6 km/h : 2 x 12V AGM / 38 Ah / C1010 km/h : 2 x 12V AGM / 50 Ah / C20
Antriebsmotoren6 km/h: 2 x 150W10 km/h: 2 x 450W
Sicherung150 AMP
Ladegerät8A ; IP21 ; Schutzklasse II
Geräuschpegel< 65 dB(A)
SchutzartIPX4
Festigkeitsprüfung gemäßISO 7176-8
Prüfung des Antriebs- und Steuerungssystems gemäßISO 7176-14
Entzündbarkeit der Polsterung gem.EMV-Normen ISO 7176-21EN 1021-2:2006
Gesamtbewertung der AnschnallmöglichkeitenA
Temperaturbereich für Lagerung und Nutzung+5°C - +41°C
Betriebstemperatur der Elektronik -10°C - +40°C
Luftfeuchtigkeitsbereich für Lagerung und Nutzung30% - 70%
Technische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen +- 15 mm / 1,5 kg / 1,5°* Die theoretische Reichweite verringert sich, wenn mit dem Rollstuhl häufig Steigungen, unebenes Terrain oder Bordsteinkanten befahren werden.** Da unterschiedliche Reifen zum Einsatz kommen können, achten Sie bitte auf den korrekten Reifendruck für die jeweils verwendeten Reifen. Bezüglich anderer Reifendurchmesser wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.

DE

Sommario

Premessa

135

1. Il prodotto 137

1.1. Opzioni 138

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Produktinformationen

Marke : Vermeiren

Modell : Turios

Kategorie : Rollstuhl