S-LS-103 - Messgeräte Stamos - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts S-LS-103 Stamos als PDF.
Benutzerfragen zu S-LS-103 Stamos
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Messgeräte kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch S-LS-103 - Stamos und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. S-LS-103 von der Marke Stamos.
BEDIENUNGSANLEITUNG S-LS-103 Stamos
| Beschreibung des Parameters | Wert des Parameters | ||
| Bezeichnungen des Produktes | Labornetzgerät | ||
| Modell | S-LS-96 | S-LS-100 | S-LS-101 |
| Versorgungsspannung [V~] / Frequenz [Hz] | 230/50 | ||
| Nennleistung [W] | 150 | 300 | 300 |
| Einstellbereich der Spannung DC [V] | 0-30 0-100 | 0-60 | |
| Einstellbereich der Stromstärke [A] | 0-5 0-3 0-5 | ||
| Koeffizient der Stabilisierung des Betriebs | CV≤0,2%+10mV CC≤0,2%+10mA | CV≤0,2%+10mV CC≤0,2%+10mA | CV≤0,2%+10mV CC≤0,2%+10mA |
| Koeffizient der Stabilisierung des Betriebs bei einer Last (FS - vollständiger Bereich) | CV≤0,25%FS CC≤0,25%FS | CV≤0,25%FS CC≤0,25%FS | CV≤0,25%FS CC≤0,25%FS |
| Restwelligkeit | CV≤50mV Effektivwert CC≤30mA Effektivwert | CV≤100mV Effektivwert CC≤30mA Effektivwert | CV≤70mV Effektivwert CC≤30mA Effektivwert |
| Auflösung | 0,01 V/ 0,001 A | ||
| Sicherungen | Überstromschutz, Überspannungsschutz, Überhitzungsschutz, Überlastschutz | ||
| Computerverbindung | RS485 | ||
| Umgebungstemperatur [°C] / relative Luftfeuchtigkeit [%] während des Betriebs | -10÷40 / < 80 | ||
| Umgebungstemperatur [°C] / relative Luftfeuchtigkeit [%] während der Lagerung | -40÷85 / < 80 | ||
| IP-Schutzart | IP20 | ||
| Abmessungen [Breite x Tiefe x Höhe; mm] | 230x110x160 | 240x110x170 | 240x110x160 |
| Gewicht [kg] | 2 | 2 | 2 |
| Beschreibung des Parameters | Wert des Parameters | |
| Bezeichnungen des Produktes | Labornetzgerät | |
| Modell | S-LS-102 | S-LS-103 |
| Versorgungsspannung [V~] / Frequenz [Hz] | 230/50 | |
| Nennleistung [W] | 180 | 300 |
| Einstellbereich der Spannung DC [V] | 0-60 0-30 | |
| Einstellbereich der Stromstärke [A] | 0-3 0-10 | |
| Koeffizient der Stabilisierung des Betriebs | CV≤0,2%+10mVCC≤0,2%+10mA | CV≤0,2%+10mVCC≤0,2%+10mA |
| Koeffizient der Stabilisierung des Betriebs bei einer Last (FS - vollständiger Bereich) | CV≤0,25%FSCC≤0,25%FS | CV≤0,25%FSCC≤0,25%FS |
| Restwelligkeit | CV≤50mV EffektivwertCC≤30mA Effektivwert | CV≤50mV EffektivwertCC≤30mA Effektivwert |
| Auflösung | 0,01 V/ 0,001 A | 0,01 V/ 0,01 A |
| Sicherungen | Überstromschutz, Überspannungsschutz, Überhitzungsschutz, Überlastschutz | |
| Computerverbindung | RS485 | |
| Umgebungstemperatur [°C] / relative Luftfeuchtigkeit [%] während des Betriebs | -10÷40 / < 80 | |
| Umgebungstemperatur [°C] / relative Luftfeuchtigkeit [%] während der Lagerung | -40÷85 / < 80 | |
| IP-Schutzart | IP20 | |
| Abmessungen [Breite x Tiefe x Höhe; mm] | 240x110x160 240x | 110x160 |
| Gewicht [kg] | 2 | 2 |
1. Allgemeine Beschreibung
Die Betriebsanleitung soll Ihnen helfen, das Gerät sicher und zuverlässig zu benutzen. Das Produkt wird streng nach den technischen Spezifikationen unter Verwendung der neuesten Technologien und Komponenten und unter Einhaltung der höchsten Qualitätsstandards entwickelt und hergestellt.
VOR BEGINN DER ARBEITEN IST DIESE BETRIEBSANLEITUNG SORGFÄLTIG ZU LESEN UND ZU VERSTEHEN.
Um einen langen und zuverlässigen Betrieb des Geräts zu gewährleisten, soll das Gerät gemäß den Anweisungen in dieser Anleitung korrekt bedient und gewartet werden. Die technischen Daten und Spezifikationen in dieser Anleitung sind auf dem neuesten Stand. Der Hersteller behält sich das Recht vor, Änderungen vorzunehmen, um die Qualität zu verbessern. Unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts und der Möglichkeiten zur Lärmminderung wurde das Gerät so entwickelt und gebaut, dass das Risiko durch Lärmemissionen auf ein Minimum reduziert wird.
Erläuterung der Symbole
![]() | Das Produkt entspricht den Anforderungen der einschlägigen Sicherheitsnormen. |
![]() | Vor dem Gebrauch die Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen. |
![]() | Recycelbares Produkt. |
![]() | ACHTUNG! oder WARNUNG! oder HINWEIS! zur Beschreibung einer jeweiligen Situation (allgemeines Warnzeichen). |
![]() | ACHTUNG! Warnung vor elektrischer Spannung! |
![]() | Nur zur Verwendung in geschlossenen Räumen. |

ACHTUNG! Die Abbildungen in dieser Bedienungsanleitung dienen nur der Veranschaulichung und können in einigen Details vom tatsächlichen Aussehen des Produkts abweichen.
Die Bedienungsanleitung wurde in der deutschen Sprache verfasst. Die den anderen Sprachfassungen handelt es sich Übersetzungen aus dem Deutschen.
2. Anwendungssicherheit

ACHTUNG! Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und alle Anweisungen. Die Nichtbeachtung der Warnhinweise und Anweisungen kann zu einem elektrischen Schlag, Brand und/oder schweren Verletzungen oder zum Tod führen.
Der Begriff „Gerät“ oder „Produkt“ in den Sicherheitshinweisen und in der Gebrauchsanweisung bezieht sich auf das
2.1. Elektrische Sicherheit
a) Der Netzstecker des Geräts muss für die benutzte Netzsteckdose ausgelegt sein. Nehmen Sie am Stecker keinerlei Modifikationen vor. Originalstecker und passende Steckdosen vermindern das Risiko eines Stromschlags.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten oder masseführenden Oberflächen, wie Rohren, Heizkörpern, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Stromschlagrisiko, wenn der Körper geerdet ist und dem Gerät in Kontakt kommt, das Regen, nassen Oberflächen und Arbeiten in einer feuchten Umgebung direkt ausgesetzt ist. Das Eindringen von Wasser in das Gerät erhöht das Risiko einer Beschädigung des Geräts und eines Stromschlags.
c) Berühren Sie das Gerät niemals mit nassen oder feuchten Händen.
d) Benutzen Sie das Netzkabel nicht zweckentfremdet. Benutzen Sie das Kabel nicht, um das Gerät zu transportieren oder den Stecker herauszuziehen. Halten Sie das Kabel von Hitze, Öl, scharfen Kanten und beweglichen Teilen fern. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines Stromschlags.
e) Falls die Nutzung des Geräts in einer feuchten Umgebung nicht verhindert werden kann, muss ein Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) verwendet werden. Die Verwendung eines RCDs verringert das Risiko eines Stromschlags.
f) Es ist verboten, das Gerät zu verwenden, wenn das Netzkabel beschädigt ist oder offensichtliche Gebrauchsspuren aufweist. Ein beschädigtes Netzkabel sollte von einem qualifizierten Elektriker oder vom Kundendienst des Herstellers ersetzt werden.
g) Tauchen Sie Kabel, Stecker bzw. das Gerät nicht in Wasser oder andere Flüssigkeiten, um einen Stromschlag zu vermeiden. Verwenden Sie das Gerät nicht auf nassen Oberflächen.
h) ACHTUNG - LEBENSGEFAHR! Tauchen und Halten Sie das Gerät während des Reinigens oder des Betriebes nie in Wasser oder andere Flüssigkeiten.
i) Benutzen Sie das Gerät nicht in Räumen mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit / in unmittelbarer Nähe von Wasserbehältern!
2.2. Sicherheit am Arbeitsplatz
a) Halten Sie den Arbeitsbereich aufgeräumt und gut beleuchtet. Unordnung oder schlechte Beleuchtung kann zu Unfällen führen. Beim Gebrauch des Gerätes seien Sie vorausschauend, passen Sie darauf, was Sie tun, und nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand.
b) Verwenden Sie das Gerät nicht in explosionsgefährdeten Bereichen, z. B. bei Vorhandensein von brennbaren Flüssigkeiten, Gasen oder Staub.
c) Falls Beschädigungen an dem Gerät festgestellt werden oder Unregelmäßigkeiten bei dem Betrieb, muss das Gerät umgehend ausgeschaltet werden und dieser Umstand muss einer autorisierten Person mitgeteilt werden.
d) Bei Zweifeln an der Funktionstüchtigkeit des Geräts wenden Sie sich bitte an den Kundendienst des Herstellers.
e) Reparaturen am Gerät dürfen nur vom Kundendienst des Herstellers durchgeführt werden. Führen Sie Reparaturen nicht selbst durch!
f) Im Falle eines Brandes oder einer Brandentzündung dürfen nur Pulver- oder Schaumlöscher (CO2) verwendet werden, um die unter Spannung stehenden Geräte zu löschen.
g) Kindern oder unbefugten Personen ist der Aufenthalt im Arbeitsbereich untersagt. (Unaufmerksamkeit kann zum Verlust der Kontrolle über das Gerät führen.)
h) Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Sicherheitshinweisaufkleber. Falls die Aufkleber unleserlich sind, müssen sie ersetzt werden.
i) Bewahren Sie diese Anleitung zum späteren Nachschlagen auf. Soll das Gerät an Dritte weitergegeben werden, muss auch die Gebrauchsanweisung mit übergeben werden.
j) Bewahren Sie Verpackungsteile und kleine Montageteile außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
k) Halten Sie das Gerät von Kindern und Tieren fern.
1) Bei der Verwendung dieses Geräts mit anderen Geräten beachten Sie auch an andere Gebrauchsanweisungen.
Hinweis! Es muss darauf geachtet werden, dass Kinder und andere Unbeteiligte bei der Arbeit mit dem Gerät geschützt werden müssen.
2.3. Persönliche Sicherheit
a) Die Bedienung des Geräts bei Müdigkeit oder Krankheit sowie unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten, die zu einer erheblichen Einschränkung der Fähigkeit der Bedienung des Geräts führen, ist untersagt.
b) Das Gerät ist nicht dazu bestimmt, von Personen (einschließlich Kindern) mit eingeschränkten psychischen, sensorischen und geistigen Funktionen oder ohne ausreichende Erfahrung und/oder Kenntnisse verwendet zu werden, es sei denn, sie werden von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder wurden von dieser eingewiesen, wie dieses Gerät zu bedienen ist.
c) Das Gerät darf nur von körperlich geeigneten Personen bedient werden, die zu ihrem Benutzen fähig und entsprechend geschult sind und die diese Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben und im Rahmen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz geschult wurden.
d) Seien Sie vorsichtig und benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand, wenn Sie mit dem Gerät arbeiten. Eine kurze Unachtsamkeit bei der Arbeit kann zu schweren Verletzungen führen.
e) Bei dem Gerät handelt es sich nicht um ein Spielzeug. Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
2.4. Sichere Verwendung des Geräts
a) Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie Werkzeuge, die für die Anwendung geeignet sind. Ein richtig gewähltes Gerät erfüllt die Aufgabe, für die es entwickelt wurde, besser und sicherer.
b) Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn der EIN/AUS-Schalter nicht korrekt funktioniert (sich nicht ein- und ausschalten lässt). Geräte, die nicht über einen Schalter gesteuert werden können, sind unsicher, dürfen nicht betrieben werden und müssen repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Einstellungen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten vornehmen. Eine solche Vorbeugungsmaßnahme verringert das Risiko eines versehentlichen Einschaltens.
d) Bewahren Sie unbenutzte Geräte außerhalb der Reichweite von Kindern und Personen auf, die nicht mit dem Gerät oder dieser Anleitung vertraut sind. Dieses Gerät stellt in den Händen von unerfahrenen Benutzern eine Gefahr dar.
e) Halten Sie das Gerät in gutem Betriebszustand. Prüfen Sie vor jedem Einsatz, ob allgemeine Schäden oder Schäden an beweglichen Teilen vorliegen (Risse in Bauteilen und Komponenten oder andere Zustände, die den sicheren Betrieb des Geräts beeinträchtigen können). Im Falle einer Beschädigung lassen Sie das Gerät vor der Benutzung reparieren.
f) Die Reparatur und Wartung der Geräte ist von qualifiziertem Personal unter ausschließlicher Verwendung von Originalersatzteilen durchzuführen. Dies gewährleistet eine sichere Verwendung.
g) Um die Funktionstüchtigkeit des Geräts zu gewährleisten, dürfen die werksseitig installierten Abdeckungen nicht entfernt und die Schrauben nicht gelöst werden.
h) Das Verschieben, Verstellen und Drehen des Geräts bei laufendem Betrieb ist untersagt.
i) Es ist untersagt, das Gerät unbeaufsichtigt laufen zu lassen.
j) Das Gerät sollte regelmäßig gereinigt werden, um die dauerhafte Ablagerung von Schmutz zu verhindern.
k) Bei dem Gerät handelt es sich nicht um ein Spielzeug. Die Reinigung und Wartung darf ohne Aufsicht von Erwachsenen nicht von Kindern durchgeführt werden.
I) Es ist untersagt die Konstruktion des Geräts zu verändern, um die Parameter oder Bauweise des Geräts zu modifizieren.
m) Das Gerät muss von Feuer- und Wärmequellen ferngehalten werden.
n) Die Lüftungsöffnungen des Geräts dürfen nicht blockiert werden!
o) Die Nutzung des Netzgeräts über einen längeren Zeitraum unter Volllast ist untersagt, da dies Beschädigungen des Geräts verursachen kann.
p) Die Ausgangsspannung des Netzgeräts sollte die Eingangsspannung des mit Strom versorgten Geräts nicht überschreiten. Eine zu hohe Spannung kann verursachen, dass das mit Strom versorgte Gerät beschädigt wird.
q) Vor der Änderung des Betriebsmodus des Netzgeräts müssen zuerst die angeschlossenen Kabel der externen Last getrennt werden.
r) Falls das Gerät mit einer induktiven Last, wie Magnetspulen, Gleichstrommotoren, Schrittmotoren usw., betrieben wird, muss darauf geachtet werden, dass die Spannung/Stromstärke nur langsam geändert wird. NIEMALS bei angeschlossener induktiver Last die Stromversorgung ein- oder ausschalten.
s) Das Netzgerät darf bei angeschlossener Last nicht ein- oder ausgeschaltet werden.
t) An die Spannung angeschlossene Kabel dürfen nicht kurzgeschlossen werden.
u) Es muss sichergestellt werden, dass die Eingangsspannung mit der Einstellung des Eingangsspannungswählers übereinstimmt, da sonst eine Fehlfunktion oder gar eine Beschädigung des Netzgeräts verursacht wird.

ACHTUNG! Obwohl das Gerät so entwickelt wurde, dass es sicher ist, besteht für den Benutzer beim Umgang mit dem Gerät trotz angemessener Sicherheitsvorkehrungen und trotz der Verwendung zusätzlicher Sicherheitsvorrichtungen dennoch ein geringes Unfall- oder Verletzungsrisiko. Es wird empfohlen, bei der Verwendung Vorsicht und gesunden Menschenverstand walten zu lassen.
3. Nutzungshinweise
Das Gerät ist bestimmt für die Stromversorgung von externen Geräten mit Gleichstrom und einer einstellbaren Stromspannung und Stromstärke.
Für Schäden, die durch unsachgemäßen Gebrauch entstehen, haftet der Benutzer.
3.1. Beschreibung des Geräts

-
Kontrollleuchte – zeigt den Betrieb im Stabilisierungsmodus der Stromstärke auf dem Ausgang an
-
Kontrollleuchte – zeigt den Betrieb im Stabilisierungsmodus der Stromspannung auf dem Ausgang an
-
Griff
-
Anzeige des Wertes der Spannung
-
Anzeige des Wertes der Stromstärke
-
Anzeige des Wertes der Ausgangsleistung
7-10. Tasten zum Speichern/Abrufen von gespeicherten Daten
- Taste zum Sperren der Einstellungen „Lock“
- Taste zum Ein-/Ausschalten des Überlastschutzes
- Taste zum Ein-/Ausschalten des Überspannungsschutzes
-
OFF/ON-Taste – Ein-/Ausschalten der Ausgänge
-
Taste „nach links“
-
Taste „nach rechts“
-
Umschalter Spannung/Stromstärke
-
Drehknopf für die Werte-Einstellung
-
ON/OFF-Taste für die Stromversorgung des Geräts
-
Ausgangsklemme mit negativer Polarität
-
Ausgangsklemme – Erdung
-
Ausgangsklemme mit positiver Polarität
-
Lüfter
-
Verbindungsschnittstelle RS 485
-
Eingangsspannungswähler 110/230V
-
Steckdose mit Sicherung
- Standbeine
- Netzkabel
- Anschlusskabel
3.2. Vorbereitung für den Betrieb
POSITIONIERUNG DES GERÄTS
Die Umgebungstemperatur darf 40°C und die relative Luftfeuchtigkeit darf 85 % nicht übersteigen. Das Gerät sollte so aufgestellt werden, dass eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist. Ein Mindestabstand von 10 cm muss von allen Seiten des Geräts eingehalten werden. Das Gerät muss von heißen Oberflächen ferngehalten werden. Das Gerät immer auf einer ebenen, stabilen, sauberen, feuerbeständigen und trockenen Oberfläche sowie außerhalb der Reichweite von Kindern und Personen mit eingeschränkten geistigen, sensorischen oder intellektuellen Fähigkeiten verwendet werden. Das Gerät sollte so aufgestellt werden, dass der Netzstecker jederzeit erreicht werden kann. Vergewissern Sie sich, dass die Stromversorgung des Geräts mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmt!
3.3. Arbeit mit dem Gerät
Um die stabilsten Einstellungen in den Toleranzgrenzen des Ladegerätes zu erreichen, sollten Sie das Ladegerät 30 min vor Arbeitsbeginn einschalten.
3.3.1. Bedienung
- Das Anschlusskabel (28) an die Steckdose (26) auf der Rückseite des Geräts und den Netzstecker an die Stromversorgung anschließen.
- Die ON/OFF-Taste (19) drücken, um das Gerät einzuschalten.
- Machen Sie sich mit den Parameter des Empfangsgeräts vertraut. Die externe Last an die Klemmen (20-22) anschließen.
- Ausgangsparameter einstellen, so wie es in Punkt 3.3.2 beschrieben wird.
- Die OFF/ON-Taste (14) drücken, um den Ausgang einzuschalten. Die Taste wird hinterleuchtet, wenn die Ausgänge aktiv sind. Je nach angeschlossener Last wird die Diode (1) oder (2) leuchten. Gerät b
- Um die Stromversorgung der Ausgänge auszuschalten, muss die OFF/ON-Taste (14) erneut gedrückt werden. Die Hinterleuchtung der Taste erlischt. Bei ausgeschalteten Ausgängen wird auf der Anzeige des Wertes der Ausgangsleistung (6) die Meldung „OFF“ angezeigt.
-
Bei einer Auslösung der Sicherung werden die Ausgänge automatisch ausgeschaltet.
-
Das Gerät muss nach dem Gebrauch mit der ON/OFF-Taste (19) ausgeschaltet werden, die externen Lasten müssen abgetrennt werden und der Netzstecker des Geräts muss gezogen werden.
3.3.2. Parametereinstellung
- Einstellung der Spannung oder Stromstärke
Durch das Drücken der Taste „V/A“ (17) wird der
Ausgangsparameter ausgewählt, der eingestellt werden soll. Mit den Tasten (15) und (16) den Cursor auf die Position des Wertes der Spannung/Stromstärke stellen, der geändert werden soll (auf diese Weise wird die Genauigkeit der Einstellung der Parameter zwischen grob und fein ausgewählt).
- Sperre der Einstellungen
Durch das Drücken der Taste „Lock“ (11) wird die Möglichkeit zur Anpassung der Parameter gesperrt. Die Taste wird hinterleuchtet und die übrigen Tasten und der Drehregler werden gesperrt. Um die Funktion der Einstellung wieder freizugeben, muss die Taste „Lock“ (11) erneut gedrückt werden – die Hinterleuchtung erlischt, die Funktion der übrigen Tasten wird wiederhergestellt.
- Signalton
Der Signalton wird nach der Aktivierung der Sicherung für den Überlast- oder Überspannungsschutz ausgegeben.
Der Alarmton ist durch die Werkseinstellung deaktiviert. Um den Alarm ein- oder auszuschalten, muss auf den Drehregler (18) gedrückt werden.
- Speichern/ aufrufen von Einstellungen
Um neue Einstellungen zu speichern, muss eine der Tasten M1-M4 (7-10) betätigt werden, die Taste wird dann hinterleuchtet und auf der Anzeige wird der aktuelle Wert der Spannung und Stromstärke angezeigt. Jetzt müssen die gewünschten Parameter für die Spannung und Stromstärke eingegeben werden, wobei die Schritte in Punkt 1 dieses Abschnitts befolgt werden müssen. Die Parameter auf der Anzeige hören auf zu blinken, wenn das Speichern unter der ausgewählten Taste abgeschlossen ist. Für das Abrufen der gespeicherten Einstellungen muss eine der Tasten M1-M4 (7-10) gedrückt werden. Die ausgewählte Taste wird hinterleuchtet und auf der Anzeige werden die gespeicherten Einstellungen angezeigt. Jetzt können die Ausgänge mit der Taste (14) aktiviert werden.
3.3.3. Sicherungen
- OCP (eng. Over current protection) – Überstromschutz (Überlastung) – die Sicherung wird mit der Taste „OCP“ (12) aktiviert und deaktiviert. Nach der Aktivierung der Sicherung wird
der eingestellte Wert der Stromstärke auf den Wert der Überstromschutzsicherung konvertiert. Nach dem Überschreiten des Schwellwertes wird die Stromversorgung der Ausgänge durch die Sicherung unterbrochen und das Gerät gibt einen Signalton aus. Um die Sicherung zurückzustellen, muss sie mit der Taste (12) deaktiviert und danach wieder aktiviert werden.
-
OVP (eng. Over voltage protection) – Überspannungsschutz – die Sicherung wird mit der Taste „OVP“ (13) aktiviert und deaktiviert. Nach der Aktivierung der Sicherung wird von dem Gerät automatisch ein Schwellenwert eingestellt (eingestellter Spannungswert + 0,5V), bei dessen Überschreitung die Sicherung ausgelöst wird. Nach dem Überschreiten des Schwellwertes wird die Stromversorgung der Ausgänge unterbrochen und das Gerät gibt einen Signalton aus. Um die Sicherung zurückzustellen, muss sie mit der Taste (13) deaktiviert und danach wieder aktiviert werden.
-
OTP (eng. Over temperature protection) – Überhitzungsschutz.
3.3.4. Anschluss des Netzgeräts an einen Computer
Das Gerät kann über ein Kabel mit einer RS 485
Verbindungsschnittstelle an einen Computer angeschlossen werden; falls der Computer nicht über eine solche Schnittstelle verfügt, kann eine USB-Konverter verwendet werden.
Damit der Computer sich mit dem Netzgerät verbindet, muss die COM-Schnittstelle konfiguriert werden, indem die unten aufgeführten
Parameter eingegeben werden:
Falls ein USB zu RS485 Konverter verwendet wird, ist die Installation des Treibers „CH340SER“ erforderlich. Um die Installation zu beginnen, muss ein Doppelklick auf das Symbol der App CH340SER.exe ausgeführt werden, danach muss die Installation bestätigt werden und es muss entsprechend der Anweisungen auf dem Bildschirm vorgegangen werden.
Die Installationsdatei des Treibers ist auf der Website des Herstellers verfügbar.
Weitere Informationen zu den Kommunikationsprotokollen RS485 und Modbus finden Sie weiter unten in der Bedienungsanleitung unter Punkt 3.3.6.
3.3.5. Software
Achtung: Die Installationsdatei sind auf der Shop-Website des Herstellers verfügbar. Suchen Sie auf der Website nach dem gekauften Produkt, laden Sie die Dateien auf Ihren Computer herunter und installieren Sie sie gemäß den Anweisungen im nächsten Abschnitt.
- Installation der Software zur Bedienung des Netzgeräts Damit die Parameter des Netzgeräts nach dem Anschluss an einen Computer bearbeiten und auslesen werden können, muss ein speziell für jedes Modell dediziertes Programm „Überwachungsassistent“ installiert werden.
Um das Programm zu installieren, muss ein Doppelklick auf das dem Programm zugeschriebene Symbol ausgeführt werden und die Installation muss gemäß der Anweisungen auf dem Bildschirm durchgeführt werden.
Falls nicht der Installationsvorgang begonnen wird, sondern die folgende Meldung auf dem Bildschirm angezeigt wird:
POWER SUPPLY


bedeutet das, dass die für die richtige Funktion der App notwendige Datei MSComm32.ocx fehlt oder beschädigt ist. Die folgenden Schritte müssen durchgeführt werden:
- Es muss festgestellt werden, welches Windows-Betriebssystem mit wie vielen Bit auf dem Computer installiert ist – mit 32 oder 64 Bit.
- Die Datei MSComm32.ocx muss kopiert und für das 32-Bit-System in folgenden Ordner eingefügt werden: C:\Windows\system32, und für das 64-Bit-System in den Ordner: C:\Windows\sysWOW64.
- Die CMD-Befehlszeile muss geöffnet werden.
- In der Befehlszeile je nach Systemtyp folgendes eingegeben werden: regsvr32 C:\Windows\system32\MSComm32.ocx
oder: regsvr32 C:\Windows\sysWOW64\MSComm32.ocx
2. Beschreibung der Softwareoberfläche

A. Ist-Wert der Spannung auf dem Ausgang des Netzgeräts
B. Ist-Wert der Stromstärke auf dem Ausgang des Netzgeräts
C. Soll-Wert der Spannung auf dem Ausgang des Netzgeräts
D. Soll-Wert der Stromstärke auf dem Ausgang des Netzgeräts
E. Aktueller Status der Ausgänge des Netzgeräts: OFF – Ausgang inaktiv, ON – Ausgang aktiv
F. Aktueller Stromversorgungsstatus: „CV“ – Spannungsstabilisierung auf dem Ausgang, „CC“ – Stromstärkestabilisierung auf dem Ausgang.
G. Taste zum Ein-/Ausschalten der Überwachung des Ausgangsstatus
H. Felder zum Einstellen des Wertes der Stromstärke auf dem Ausgang
I. Felder zum Einstellen des Wertes der Spannung auf dem Ausgang
J. Taste – Senden der eingegebenen Werte für die Stromstärke an das Netzgerät
K. Taste – Senden der eingegebenen Werte für die Spannung an das Netzgerät
L. Auswahl der Gerätenummer für die RS 485 Kommunikation
M. Auswahl der Nummer der COM-Schnittstelle
N. Taste zu Suche nach Schnittstellen. Durch die Betätigung der Taste wird die Suche der verfügbaren Schnittstellen-Nummern begonnen.
O. Taste zum Öffnen einer seriellen Schnittstelle und Öffnen einer Kommunikationsschnittstelle
P. Taste zum Ein-/Ausschalten der Stromversorgung auf den Ausgängen des Netzgeräts
Q. Taste zum Schließen der Software
- Detaillierte Beschreibung der Tasten der Softwareoberfläche
a)
Durch das Klicken auf die Taste wird eine Liste der Schnittstellen geöffnet. Falls die Nummer der Schnittstelle, an die das Netzgerät angeschlossen wurde, nicht bekannt ist, muss der Systemmanager des Geräts gestartet werden. Danach muss abgelesen werden, welche Nummer der Schnittstelle zugeschrieben ist, an die das Netzgerät angeschlossen ist, und diese Nummer muss in der Dropdown-Liste (M) auf der linke Seite der Taste ausgewählt werden.

USB-SERIAL CH341A (COM2)

b)
Open serial port
Nachdem die Taste gedrückt wird, wird (sofern im vorherigen Schritt die richtige Schnittstelle eingestellt wurde) die Schnittstelle geöffnet, die den Computer mit dem Gerät verbindet. Auf der Softwareoberfläche wird in der Ecke links unten die Meldung „Port COMA is already open“, die besagt, dass die Schnittstelle erfolgreich geöffnet wurde.
c)
Output start
Wenn die Schnittstelle zwischen Computer und Netzgerät geöffnet ist, wird nach dem Drücken der Taste die Stromversorgung an den Ausgängen des Netzgeräts aktiviert. Die Bezeichnung der Taste wird auf „Output Stop“ geändert. Um die Stromversorgung auf den Ausgänge zu deaktivieren, muss die Taste erneut gedrückt werden; die Stromzufuhr auf den Ausgängen wird daraufhin unterbrochen und die Bezeichnung der Taste wird zurückgestellt auf „Output Start“.
d)
Set voltage
Auf den Einstellungsfeldern für den Wert der Spannung (I) den gewünschten Wert einstellen, indem die entsprechende Ziffer aus der Dropdown-Liste
auswählt wird. Um die Einstellungen zu speichern und an das Netzgerät zu senden, muss die Taste „Set voltage“ gedrückt werden.
e)
Set current -
Auf den Einstellungsfeldern für den Wert der Stromstärke (H) den gewünschten Wert einstellen, indem die entsprechende Ziffer aus der Dropdown-Liste auswählt wird. Um die Einstellungen zu speichern und an das Netzgerät zu senden, muss die Taste „Set current“ gedrückt werden.
f)
Nach dem Drücken der Taste werden die Felder aktualisiert, die sich auf den aktuellen Status der Ausgänge des Netzgeräts beziehen, d. h. Wert der Spannung, der Stromstärke, Betriebsart usw.
g)
Instrument address:
Taste zum Einstellen der Geräteadresse. Standardmäßig ist die Geräteadresse auf den Wert 1 eingestellt. Falls jedoch mehrere Geräte gesteuert werden müssen, muss für jedes Gerät eine eigene Adresse eingestellt werden. Zu diesem Zweck müssen die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Die App „Instrument address generator“ muss gestartet werden (diese ist auf der Shop-Website von expondo verfügbar).
- Nach dem Starten der App wird das in der Abbildung unten gezeigte Fenster geöffnet.

a – aktuelle Adresse des Netzgeräts, der Wert 0 muss eingestellt werden b – Nummer der COM-Schnittstelle, an die das Netzgerät an den Computer angeschlossen ist. Die Nummer muss aus der Dropdown-Liste ausgewählt werden.
c – Taste für Funktion der Suche der Schnittstellennummer (beschrieben in 3.3.5. Punkt 2)
d – Information zu der neu eingestellten Adresse des Netzgeräts e – neue Adresse des Netzgeräts
f – Taste zur Einstellung der neuen programmierbaren Adresse des Netzgeräts
g – Taste zum Öffnen der COM-Schnittstelle
h – Taste zum Schließen des Programms.
3.3.6. Anleitung zur Programmierung der Kommunikationsprotokolle Modbus und RS485
Achtung: Das Gerät unterstützt Modbus-Funktionen mit folgenden Codes: 03H, 06H, 10H und 01H (Werkseinstellung).
1. Modbus RTU – Framestruktur
Die Nachrichtenübertragung muss mit einem Intervall von mindestens 3,5 Zeichen beginnen. Das Datenframe muss einen kontinuierlichen Datenübertragungsstrom darstellen. Wenn vor dem Ende des Frames eine Pause von mehr als 3,5 Zeichen vorhanden ist, wird die unvollständige Nachricht von dem empfangenden Gerät aktualisiert und dieses liest das nächste Byte als Beginn einer neuen Nachricht. Analog hierzu werden bei einer Pause zwischen zwei einzelnen Nachrichten von weniger als 3,5 Zeichen diese zwei Nachrichten von dem empfangenden Gerät als eine durchgehende Nachricht gelesen.
Die Standardstruktur eines Informationsframes sieht wie folgt aus:
| Beginn des Frames | Adresse | Funktion | Daten | Zyklische Redundanzprüfung | Ende des Frames |
| T1-T2-T3-T4 | 8 Bit | 8 Bit | N*8Bit | 16Bit | T1-T2-T3-T4 |
Felder des Frames:
- Adresse – übergeordnetes Gerät (Master) wählt ein untergeordnetes Gerät (Slave) aus, indem die Adresse des untergeordneten Geräts, mit dem die Verbindung aufgebaut werden soll, in ein Adressefeld eingegeben wird. Der Adressbereich für ein einzelnes untergeordnetes Gerät (Slave) ist 1...128 (dezimal), die Adresse wird im hexadezimalen Format gesendet. Adresse 0 ist die Broadcast-Adresse, die von allen Slave-Geräten empfangen und erkannt wird, jedoch kann nach dem Empfang der Nachricht keine Antwort gesendet werden.
- Funktion – der Codierungsbereich für dieses Feld ist 1...255 (dezimal). Der Funktionscode teilt dem Slave-Gerät mit, welcher Befehl ausführt werden soll, z.B. Daten aus einer Register-Gruppe einlesen / speichern usw.
- Daten – das Feld enthält zusätzliche Informationen, die an das Slave-Gerät gesendet werden und den gesendeten Befehl im Funktionsfeld betreffen, z. B. Register-Adressen.
- Zyklische Redundanzprüfung – nach der CRC-Generierung ist das Low-Byte das erste und das High-Byte das zweite.
Achtung: Das Intervall zwischen der Antwort des Kommunikations-Frames und des durch das Gerät generierten Frames sollte bei einer
Kommunikationsgeschwindigkeit (communication rate) von 9600 bps mehr als 5ms betragen.
| Nr. | Name | Beschreibung | Bereich | Anzahl der Dezimalstellen | Schreib - (w) und Leserechte (r) | Registeradresse |
| 1 | Set-U | Einstellung der Spannung | 0-32,00 | 2 | W | 1000H |
| 2 | Set-I | Einstellung der Stromstärke | 0-10,50 | 2 | W | 1001H |
| 3 | U | Zeigt den Spannungswert an | 0-32,00 | 2 | r | 1002H |
| 4 | I | Zeigt den Stromstärkewert an | 0-10,50 | 3 | r | 1003H |
| 5 | Run-Stop | Ablesung der Ausgangsleistung / deaktivierte Ausgänge | 0, 1 | 0 | r | 1004H |
| 6 | CC-CV-OC | Ablesung der Spannungsregulierung und des Stromflussstatus | 0,1,2 | 0 | r | 1005H |
| 7 | Set-Run-Stop | Ausgangsleistung / Einstellungen der Deaktivierung | 0, 1 | 0 | W | 1006H |
| 8 | Set-Address | Einstellung des Wertes derKommunikations adresse | 0-127 | 0 | W | 1008H |
| Nr. | Name | Beschreibung | Wert | Beschreibung | Registeradresse |
| 1 | Run-Stop | Ablesung der Ausgangsleistung / deaktivierte Ausgänge | 0 | Ausgänge deaktiviert | 1004H |
| 1 | Ausgänge aktiviert | ||||
| 2 | CC-CV-OC | Ablesung der Spannungsregulierung und des Stromflussstatus | 0 | Netzgerät im Stabilisierungsmodus | 1005H |
| 1 | Netzgerät im Regulierungsmodus | ||||
| 2 | Netzgerät im Überstrommodus | ||||
| 3 | Set-Run-Stop | Ausgangsleistung / Einstellungen der Deaktivierung | 0 | Deaktivierung der Stromversorgung | 1006H |
| 1 | Aktivierung der Stromversorgung |
Achtung: Bei der Kommunikationsadresse 0x00H handelt es sich um den Broadcast-Modus, d. h. alle Slave-Geräte können die Daten empfangen, das bedeutet, dass die Steuerung mit den Daten von mehreren Netzgeräten gleichzeitig erfolgen kann.
- Modbus RTU - Kommunikationsprotokoll
a) Arten und Formate von Kommunikationsdaten
Die Datenübertragung ist asynchron und benötigt Bytes als Einheiten. Die zwischen Master und Slave gesendeten Kommunikationsdaten haben das Format eines 10-Bit-Wortes:
| Datenform at | Adressenco de | Funktion s-Code | Datenbereich | Zyklische Redundanzprüfung |
| Datenlänge (Data length) | 1-bit | 1-bit | N-bit | 16-bit CRC-Code (Code der zyklischen Redundanzprüfung) |
c) Prozess der Kommunikationsdatenübertragung
Der Befehl wird vom Master mit dem Adressencode an den Slave gesendet. Nur der Slave mit der vom Master angegebenen Adresse kann den Befehl empfangen und die darin enthaltenen Daten ablesen. Wenn die zyklische Redundanzprüfung erfolgreich ist, führt der Slave den Befehl aus und sendet dann Daten an den Host zurück. Die zurückgesendeten Daten umfassen den Adressencode, den Funktionscode, die Daten von dem ausgeführten Befehl und den CRC-Prüfcode. Wenn die zyklische Redundanzprüfung nicht erfolgreich ist, werden keine Daten an den Host gesendet.
d) Adressencode
Der Adressencode ist das erste Byte (8 Bit) des Datenframes in jeder Meldung von 0 bis 32. Dieses Byte zeigt an, dass das vom Benutzer eingestellte Slave-Gerät Informationen vom Master-Gerät erhält. Jedes Slave-Gerät muss über einen eigenen Adressencode verfügen. Wenn der Adressencode des Slave-Geräts mit dem durch das Master-Gerät gesendeten Adressencode übereinstimmt, kann das Slave-Gerät den Befehl ablesen und eine Rückmeldung senden. Der von dem Slave-Gerät an das Master-Gerät gesendete Adressencode bezeichnet die Adresse des Slaves, damit identifiziert werden kann, woher die Rückmeldung stammt.
e) Funktions-Code
Der Funktions-Code wird im zweiten Byte des Frames gesendet. Die Funktions-Codes, die im Kommunikationsprotokoll Modbus definiert werden können, sind 1 bis 127. Mit dem Funktions-Code sendet der Master dem Slave den Befehl, der ausgeführt werden soll. Als Antwort wird von dem Slave der gleiche Funktions-Code an den Master gesendet, was bedeutet, dass der Slave dem Master geantwortet hat und die entsprechende Funktion ausgeführt hat.
In der Tabelle unten sind Beispiele von Funktions-Codes im Modbus-Protokoll angegeben.
| Funktions-Code | Definition | Verfahren (binär) |
| 03H | Ablesen der Registerdaten | Ablesen der Daten aus einem oder mehreren Registern |
| 06H | Speichern eines einzelnen Registers | Speichern eines Datensatzes für ein einzelnes Register |
| 10H | Speichern mehrerer Register | Speichern mehrerer binärer Datensätze für mehrere Register |
f) Datenbereich
Der Datenbereich enthält Informationen darüber, welche Daten von dem Slave zurückgesendet werden sollen oder welche Befehle ausgeführt werden sollen. Bei den Informationen kann es sich um Daten (digitale Ein-/Ausgänge, analoge Ein-/Ausgänge, Register usw.), Referenzadressen usw. handeln.
Beispielsweise kann der Master dem Slave den Befehl zur Rücksendung eines Registerwertes (einschließlich Startadresse und Länge des Lesevorgangs) über den Funktionscode: 03 senden. Die zurückgesendeten Daten enthalten dann sowohl die Länge als auch den Inhalt des entsprechenden Registers. Die Adressen- und Dateninformationen für unterschiedliche Slave-Geräte unterscheiden sich voneinander.
Die zurückgesendeten Daten umfassen: Slave-Adresse, Funktionscode, Datenbereich und CRC-Code. Die Daten im Datenbereich umfassen zwei Byte, wobei das erste Byte eine höhere Priorität hat.
g) Anforderungen an die Unterbrechungszeiten
Vor dem Senden der Daten ist eine Unterbrechung des Datenbusbetriebs erforderlich, die größer als die Übertragungsgeschwindigkeit sein muss (bei 9600bps beträgt die Unterbrechung mindestens 5ms).
3. Einführung des Modbus-Protokolls in die Funktionscodes
Achtung: Das Netzteil unterstützt nur die nachfolgend beschriebenen Funktionscodes des Modbus-Protokolls.
a) Funktions-Code „03“: Lesen von Registereingängen mit mehreren Kanälen
Z. B.: Das Master-Gerät muss Daten aus 6 Registern des Slave-Geräts mit der Adresse 01 und der Startadresse 1000 einlesen.
Die Adresse und Registerdaten des Slave-Gerätes sind:
| Registeradresse | Datenregister (hexadezimal) | Entsprechende Parameter |
| 1000H | 0BB8 (3000) Spannung Set-U multipliziert mit 100 | Set-U (30,00V) |
| 1001H | 03E8(1000) Stromstärke Set-I multipliziert mit 100 | Set-I (10,00A) |
| 1002H | 0BB8(3000) Spannung U multipliziert mit 100 | U (30,00V) |
| 1003H | 03E8(1000)Stromstärke Imultipliziert mit 100 | I (10,00A) |
| 1004H | 0001 (ON) – Stromversorgung an | Run-Stop (1) |
| 1005H | 0000 (CV)Regulierungsstatus | CC0CV-OC (1) |
Achtung: die eingestellten Werte der Spannung und Stromstärke müssen mit 100 multipliziert werden und dann in eine hexadezimale Form umgewandelt werden, bevor sie in dem Register gespeichert werden können. Beisp. Um die Spannung auf einen Wert von 30,00 V einzustellen, muss 30 mit 100 multipliziert werden – das Ergebnis ist 3000, danach muss dieser Wert in eine hexadezimale Form konvertiert werden, wobei OBB8 erhalten wird. In Übereinstimmung mit der oben aufgeführten Tabelle muss dieser Wert im Register 1000H gespeichert werden.
Der Wert der Spannung und Stromstärke wird nach dem Ablesen aus dem Register wieder in die dezimale Form umgewandelt und durch 100 geteilt. Beisp. Der aus dem Register 1002H abgelesene Wert ist 0BB7. Nachdem dieser umgewandelt wird in die Form der Ist-Spannung, beträgt der Wert 29,99V.
Format der durch den Host gesendeten Nachricht:
| Nachricht des Hosts | Byte | Gesendete Nachricht | Achtung |
| Adresse des untergeordneten Geräts (Slave) | 1 | 01H | Befehl an das untergeordnete Gerät mit der Adresse 01H senden |
| Funktions-Code | 1 | 03H | Ablesen der Register |
| Startadresse | 2 | 1000H | Die Startadresse lautet 10000H |
| Registernummer | 2 | 0006H | Ablesen von 6 Registern (12 Bytes) |
| CRC-Code | 2 | C108 | Durch den Host berechneter CRC-Code |
Format der durch das untergeordnete Gerät (Slave) gesendeten Nachricht:
| Antwort des untergeordneten Geräts (Slave) | Bit | Zurückgesendete Information | Achtung |
| Slave-Adresse | 1 | 01 | Information von dem Gerät mit der Adresse 01 |
| Funktions-Code | 1 | 03 | Ablesen der Register |
| Datenlänge (Byte) | 1 | 0C | Insgesamt 12 Byte |
| Daten aus dem 1 Register | 2 | 0BB8 (30.00V) | Inhalt des Registers 1000H |
| Daten aus dem 2 Register | 2 | 03E8 (10,00V) | Inhalt des Registers 1001H |
| Daten aus dem 3 Register | 2 | 0BB8 (30.00V) | Inhalt des Registers 1002H |
| Daten aus dem 4 Register | 2 | 03E8 (10,00A) | Inhalt des Registers 1003H |
| Daten aus dem 5 Register | 2 | 0001 (ON) | Inhalt des Registers 1004H |
| Daten aus dem 6 Register | 2 | 0001 (CV) | Inhalt des Registers 1005H |
| CRC-Code | 2 | DD9E | Durch das untergeordnete Gerät berechneter CRC-Code |
Address Function code Data length Register 1 Register 2 Register 3 Register 4 Register 5 Register 6 CRC low 8 bits CRC high 8 bits 01 03 0C 0BB8 03E8 0BB8 03E8 0001 0001 DD 9E
Achtung: Um die Stromstärke und Spannung auf dem Ausgang des Netzgeräts abzulesen, müssen die Daten aus zwei Registern eingelesen werden: 1002H und 1003H.
b) Funktions-Code „10H“: Speichern in mehreren Registern: Der Host verwendet diesen Funktions-Code, um mehrere Daten im Speicher abzuspeichern. Das Register bezieht sich im Modbus-Kommunikationsprotokoll auf 16 Bit (2 Byte), wobei es sich beim ersten Bit um das erste Bit um das High-Byte handelt. Um beispielsweise die Spannung auf 12,5 V und den Stromstärke auf 5,5 A einzustellen, müssen beide Werte mit 100 multipliziert und dann in das hexadezimale Format
konvertiert werden und dann in den Registern 1000H und 1001H des Slave-Geräts gespeichert werden (der Adresscode des untergeordneten Geräts ist 01).
Format der durch den Host gesendeten Nachricht:
| Nachricht des Hosts | Byte | Gesendete Nachricht | Achtung |
| Adresse des untergeordneten Geräts (Slave) | 1 | 01 | Befehl an das untergeordnete Gerät mit der Adresse 01H senden |
| Funktions-Code | 1 | 10 | Speichern mehrerer Register |
| Startadresse | 2 | 1000 | Startadresse des Registers, in dem die Speicherung erfolgen soll |
| Anzahl der abzulesenden Register | 2 | 0002 | Anzahl der abspeicherten Register |
| Anzahl der gespeicherten Datenbytes | 1 | 04 | Gesamtanzahl der gespeicherten Datenbytes (4 Byte) |
| Gespeicherte Daten 1 | 2 | 04E2 (12.50V) | Daten, die im Register 1000 gespeichert werden sollen |
| Gespeicherte Daten 2 | 2 | 0226 (5,5 A) | Daten, die im Register 1001 gespeichert werden sollen |
| CRC-Code | 2 | 1FD3 | Durch den Host berechneter CRC-Code |
Address Function code Start address Number of registers Total number of data bytes Save data 1 Save data 2 CRC low 8 bits CRC high 8 bits 01 10 1000 0002 04 04E2 0226 1F D3
Format der durch das untergeordnete Gerät (Slave) gesendeten Nachricht:
| Antwort des untergeordneten Geräts (Slave) | Bit | Gesendete Nachricht | Achtung |
| Adresse des untergeordneten Geräts (Slave) | 1 | 01 | Information von dem Gerät mit der Adresse 01 |
| Funktions-Code | 1 | 10 | Speichern mehrerer Register |
| Startadresse | 2 | 1000 | Startadresse des Registers, in dem die Speicherung erfolgen soll |
| Anzahl der abzulesenden Register | 2 | 0002 | Anzahl der abgelesenen Register |
| CRC-Code | 2 | 4508 | Durch das untergeordnete Gerät berechneter CRC-Code |
Slave address Function code Start address Number of registers CRC low 8 bits CRC high 8 bits 01 10 1000 0002 45 08
c) Funktions-Code „06H“: Speichern in einem einzelnen Register Diese Funktion dient dem Speichern von Datenfragmenten im Speicher des Netzgeräts. z. B. Spannungswechsel auf 19,99V. Nachdem der Wert mit 100 multipliziert und in das hexadezimale Format konvertiert wurde, muss er im Register des Slave-Geräts mit der Adresse 1000H gespeichert werden (der Adresscode des Slaves ist 01).
Format der durch den Host gesendeten Nachricht:
| Nachricht des Hosts | Byte | Gesendete Nachricht | Achtung |
| Adresse des untergeordneten Geräts (Slave) | 1 | 01 | Befehl an das untergeordnete Gerät mit der Adresse 01H senden |
| Funktions-Code | 1 | 06 | Registerspeicherung |
| Startadresse | 2 | 1000 | Startadresse des Registers, in dem die Speicherung erfolgen soll |
| Gespeicherte Daten | 2 | 07CF | Die im Register mit der Adresse 1000 zu speichernden Daten |
| CRC-Code | 2 | CF6E | Durch den Host berechneter CRC-Code |
Format der durch das untergeordnete Gerät (Slave) gesendeten Nachricht:
| Antwort des untergeordneten Geräts (Slave) | Bit | Gesendete Nachricht | Achtung |
| Adresse des untergeordneten Geräts (Slave) | 1 | 01 | Information von dem Gerät mit der Adresse 01 |
| Funktions-Code | 1 | 06 | Speichern mehrerer Register |
| Startadresse | 2 | 1000 | Startadresse des Registers, in dem die Speicherung erfolgen soll |
| Gespeicherte Daten | 2 | 07CF | Anzahl der abgelesenen Register |
| CRC-Code | 2 | CF6E | Durch das untergeordnete Gerät berechneter CRC-Code |
4. Fehlerprüfcode (CRC-Kontrolle)
Das übergeordnete (Master) und untergeordnete (Slave) Gerät können einen Kontrollcode verwenden, um die Richtigkeit der empfangenen Daten zu überprüfen. Datenübertragungsfehler können durch Rauschen oder andere Störungen auftreten. Mit dem Fehlerprüfcode (CRC) kann überprüft werden, ob die Datenübertragung erfolgreich war und fehlerhafte Daten können zurückgewiesen werden, wodurch die Sicherheit und Effizienz des Systems erhöht wird.
Der CRC-Code im Kommunikationsprotokoll Modbus umfasst 2 Byte. Die 8 Bit des Low-Byte befinden sich am Anfang und die 8 Bit des High-Byte am Ende, was eine 16-Bit-Binärzahl ergibt. Der von dem sendenden Gerät (Host) generierte CRC-Code befindet sich auf der letzten Position des Informationsframes. Das Empfangsgerät (Slave) berechnet erneut den CRC-Code und überprüft, ob der erhaltene und berechnete Code identisch sind. Unterscheiden sich die Codes, bedeutet dies, dass bei der Datenübertragung ein Fehler aufgetreten ist.
5. Methode zur Berechnung des CRC-Codes
Die Methode zur Berechnung des CRC-Codes sieht wie folgt aus:
a) Das 16-Bit-Register wird hexadezimaler Form als FFFF aufgestellt. Dieses Register wird als CRC-Register bezeichnet.
b) Durchführung der XOR-Operation auf dem ersten Datenbyte (aus dem Frame) und dem Low-Byte im CRC-Register. Das Ergebnis wird im CRC-Register gespeichert.
c) Verschiebung des Inhalts des CRC-Registers um ein Bit nach rechts (in Richtung des Low-Bytes), Einstellung des Wertes 0 für das High-Byte, danach wird die Verschiebung des Bits überprüft.
d) Wenn der Wert des Ausgangsbits 0 beträgt, wird Schritt c) wiederholt; wenn der Wert des Bits 1 beträgt, wird eine XOR-Operation des CRC-Registers mit dem Polynom A001 (1010 0000 0000 0001) durchgeführt.
e) Bis zu 8-fache Wiederholung der Schritte c) und d), was einer Verarbeitung von 8 Bit (1 Byte) von Daten entspricht.
f) Ausführung der Schritte b) bis e) für das nächste Byte des Kommunikationsframes.
g) Nachdem alle Bytes des Kommunikationsframes in Übereinstimmung mit den oben aufgeführten Schritten umgerechnet wurden, werden die Low- und High-Bytes des empfangenen 16-Bit-CRC-Registers ausgetauscht.
h) Der endgültige Inhalt des CRC-Registers entspricht dem Wert des CRC-Codes.
3.4. Reinigung und Wartung
a) Ziehen Sie den Netzstecker vor jeder Reinigung und wenn das Gerät nicht benutzt wird.
b) Verwenden Sie zur Reinigung der Oberfläche nur nicht-korrosive Mittel.
c) Nach jeder Reinigung sind alle Komponenten gut zu trocknen, bevor das Gerät wieder verwendet wird.
d) Lagern Sie das Gerät an einem trockenen und kühlen Ort, geschützt vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung.
e) Es ist verboten, das Gerät mit einem Wasserstrahl abzuspritzen oder es in Wasser zu tauchen.
f) Achten Sie darauf, dass kein Wasser durch die Lüftungsöffnungen des Gehäuses eindringt.
g) Reinigen Sie die Lüftungsöffnungen mit einer Bürste und Druckluft.
h) Das Gerät muss regelmäßig hinsichtlich seiner technischen Leistungsfähigkeit und auf eventuelle Schäden hin überprüft werden.
i) Um den Brandschutz sicherzustellen, dürfen die Sicherungen nur mit den angegebenen Typen und Klassen ersetzt werden.
Auswechseln der Sicherung
ACHTUNG! Das Auswechseln der Sicherung sollte durch einen Fachmann ausgeführt werden!
- Gerät von der Stromversorgung trennen.
- Das Netzkabel ziehen und den Sicherungshalter demontieren.
- Die Sicherung durch eine neue Sicherung mit den gleichen Parametern ersetzen.
- Den Sicherungshalter wieder einsetzen.
ACHTUNG! Um eine Beschädigung des Sicherungshalters zu vermeiden, darf bei der Demontage und dem Einsetzen des Sicherungshalters keine übermäßige Kraft angewendet werden.
ENTSORGUNG VON ALTGERÄTEN.
Altgeräte dürfen nicht im Hausabfall entsorgt werden, sondern muss an einer Recycling-Sammelstelle für Elektro- und Elektronikgeräte abgegeben werden. Dies wird durch das Symbol, das auf dem Produkt, der Anleitung oder der Verpackung angezeigt ist, kenntlich gemacht. Die im Gerät verwendeten Materialien können entsprechend ihrer Kennzeichnung wiederverwendet werden. Durch die Wiederverwendung, die Verwendung von Materialien oder andere Formen der Nutzung gebrauchter Geräte leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt.
Bei Ihrer örtlichen Verwaltung erhalten Sie entsprechende Informationen über geeignete Stelle für die Entsorgung von Altgeräten.
Technical Data
2. Modbus RTU - kommunikationsprotokol
Umwelt – und Entsorgungshinweis
Hersteller an Verbraucher
Sehr geehrte Damen und Herren,
gebrauchte Elektro – und Elektronikgeräte dürfen gemäß europäischer Vorgaben [1] nicht zum unsortierten Siedlungsabfall gegeben werden, sondern müssen getrennt erfasst werden. Das Symbol der Abfalltonne auf Rädern weist auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung hin. Helfen auch Sie mit beim Umweltschutz. Sorgen Sie dafür, dieses Gerät, wenn Sie es nicht mehr weiter nutzen wollen, in die hierfür vorgesehenen Systeme der Getrenntsammlung zu geben.
In Deutschland sind Sie gesetzlich [2] verpflichtet, ein Altgerät einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die öffentlich – rechtlichen Entsorgungsträger (Kommunen) haben hierzu Sammelstellen eingerichtet, an denen Altgeräte aus privaten Haushalten ihres Gebietes für Sie kostenfrei entgegengenommen werden. Möglicherweise holen die rechtlichen Entsorgungsträger die Altgeräte auch bei den privaten Haushalten ab.
Bitte informieren Sie sich über Ihren lokalen Abfallkalender oder bei Ihrer Stadt – oder Gemeindeverwaltung über die in Ihrem Gebiet zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Rückgabe oder Sammlung von Altgeräten.
[1] RICHTLINIE 2002/96/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES ÜBER ELEKTRO – UND ELEKTRONIK – ALTGERÄTE
[2] Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro – und Elektronikgeräten (Elektro – und Elektronikgerätegesetz – ElektroG).





