1005 - Motorradhelm X-Lite - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Modularer Integral-Motorradhelm |
| Marke | X-Lite |
| Modell | 1005 |
| Schalenmaterial | Polycarbonat (LEXAN™) |
| Rückhaltesystem | Doppel-D-Ring |
| Visier | XMS-02, kratzfest behandelt, mit Pinlock-Vorbereitung |
| Sonnenvisier | VPS-14, integrierte Sonnenblende, antibeschlag- und kratzfest behandelt |
| Antibeschlagsystem | Pinlock® (serienmäßig oder optional) |
| Kinnbügelöffnung | DUAL ACTION: zwei rote Hebel (Entriegelung dann Öffnung) |
| Belüftung | Untere (Mund und Visier), obere (Kopf), hintere (Warmluftabsaugung) |
| Innenfutter | Herausnehmbar und waschbar, Wangenpolster abnehmbar |
| Kopfband-Einstellsystem | LINER POSITIONING CONTROL (LPC) – 8 Positionen |
| Brillenanpassung | EYEWEAR ADAPTIVE – vorgeschnittener Raum in den Wangenpolstern |
| Windschutz | Wind Protector (serienmäßig oder optional) |
| Kommunikationsvorbereitung | N-Com (je nach Version) |
| Homologierung | ECE 22-05 |
| Reinigung | Lauwarmes Wasser und neutrale Seife; Trocknung im Schatten |
| Visierpflege | Keine Lösungsmittel, Benzin oder Verdünner verwenden |
| Kompatible Zubehörteile | Pinlock, VPS, N-Com, Windschutz |
Häufig gestellte Fragen - 1005 X-Lite
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BEDIENUNGSANLEITUNG 1005 X-Lite
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Das Design, die Ergonomie, der Komfort, die Aerodynamik, die einfache und zweckmäßige Bedienung; all dies wurde geplant und realisiert, um ein modernes und extrem leistungsfähiges Produkt zu erhalten, das in der Lage ist, Ihre Sicherheits- und Komfortbedürfnisse zu erfüllen.
SICHERHEIT UND GEBRAUCHSVORSCHRIFTEN
iWICHTIG
- Lesen Sie dieses Heft und alle anderen beigefügten Unterlagen vor Verwendung Ihres Helms, da sie wichtige Informationen enthalten, die Ihnen helfen, den Helm richtig, sicher und einfach zu verwenden. Bitte bewahren Sie es für späteres Nachschlagen auf.
- Wenn Sie sich nicht an diese Anweisungen halten, könnte der vom Helm gebotene Schutz sich verringern, und somit Ihre Unversehrtheit nicht mehr gewährleistet sein.
- Vermeiden Sie Verwendungen und Verhaltensweisen, die die protektive Wirkung des Helms beeinträchtigen oder verringern könnten.
VERWENDUNG DES HELMS
- Der Helm wurde speziell für die Verwendung beim Lenken von Motorrädern und Motorfahrrädern entworfen; er darf nicht für andere Anwendungen oder Zwecke eingesetzt werden, da er in diesem Fall nicht denselben Schutz garantiert.
- Im Fall eines Unfalls ist der Helm ein Schutzgerät, das es ermöglicht, Kopfverletzungen und –schä - den zu begrenzen.
Dennoch kann kein Helm absolute Sicherheit gewährleisten. Die Funktion des Helms ist es, die Möglichkeit oder das Ausmaß von Verletzungen im Fall eines Unfalls zu verringern, dennoch können einige Stöße und unterschiedliche Aufpralldynamiken jede Schutzleistung des Helms übertreffen. Fahren Sie deshalb immer vorsichtig. - Setzen Sie beim Motorradfahren immer Ihren gut festgezogenen Helm auf, um den größtmöglichen Schutz zu erhalten.
- Niemals einen Schal unter dem Verschlusssystem und keine Kopfbedeckungen unter dem Helm tragen.
- Der Helm kann die Verkehrsgeräusche abdämpfen. Versichern Sie sich in jedem Fall, dass Sie die nötigen Geräusche wie Hupen und Notsirenen gut hören.
- Bewahren Sie den Helm fern von Wärmequellen auf, wie zum Beispiel dem Auspuffrohr, dem Gepäckkoffer oder dem Innenraum eines Verkehrsmittels.
- Verändern und/oder beschädigen Sie den Helm in keinem Fall (auch nicht teilweise). Eventuelle Änderungen und/oder Abwandlungen beeinträchtigen die Sicherheitsanforderungen und wirken sich negativ auf die Schutzleistung des Helms aus; sie können dazu führen, dass der Helm die Zulassungsvorschriften nicht mehr erfüllt und dadurch unbrauchbar wird und die Nichtanwendbarkeit der entsprechenden Garantie zur Folge hat.
- Montieren Sie nur Originalersatzteile und/oder –zubehörteile die eigens für Ihr Helmmodell vorgese - hen sind.
- Beschädigungen des Helms, die durch ein versehentliches Fallen verursacht werden können, sind nicht immer sichtbar beziehungsweise mit bloßem Auge sichtbar; jeder Helm, der einen Stoß erfahren hat, muss ersetzt werden. Gehen Sie immer achtsam mit dem Helm um, um die Schutzleistung nicht zu beeinträchtigen oder zu verringern.
- Sollten Sie über die Unversehrtheit und Sicherheit Ihres Helms im Zweifel sein, benutzen Sie ihn nicht und wenden Sie sich an einen autorisierten Vertragshändler, um ihn untersuchen zu lassen.
HELMWAHL
1GRÖSSE
1.1 Um die richtige Größe zu finden, unterschiedlich große Helme aufsetzen und jenen wählen, der sich am besten an die Kopfform anpasst. Mit korrekt festgezogenem Kinnriemen muss er vollkommen stabil auf dem Kopf sitzen und gleichzeitig bequem sein.
1.2 Ein zu großer Helm kann über die Augen herabsinken oder während der Fahrt seitlich verrutschen.
1.3 Behalten Sie ihn einige Minuten lang auf, um zu verifizieren, dass keine Druckstellen bestehen, die auf längere Zeit Gefühllosigkeit oder Kopfschmerzen verursachen können.
2ABSTREIFENDESHELMS
2.1 Versuchen, den aufgesetzten und festgeschnallten Helm wie in der Abbildung (A) gezeigt, abzustreifen. Wenn der Helm nicht richtig festgeschnallt wird, können die einwirkenden Kräfte und die verschiedenen Richtungen, in die diese Kräfte wirken, im Fall eines Unfalls zu einer Drehung oder sogar zu einem Abstreifen des Helms führen.
2.2 Der Helm darf sich weder drehen, noch sich frei um den Kopf herum bewegen oder abstreifen lassen. In entgegengesetztem Fall regulieren Sie die Kinnriemenlänge oder wählen Sie eine andere Helmgröße. Wiederholen Sie den Test.
3RÜCKHALTESYSTEM
3.1 Das Rückhaltesystem (Riemen) ist serienmäßig auf eine Standardlänge eingestellt; vor der Verwendung kontrollieren Sie die richtige Voreinstellung.
3.2 Versichern Sie sich immer, dass der Kinnriemen gut verschlossen und festgezogen ist, damit der Helm fest auf dem Kopf sitzt. Versichern Sie sich in jedem Fall vor der Abfahrt, dass der Kinnriemen unter dem Kinn eng anliegt, so weit wie möglich in Richtung des Halses, aber ohne unbequem zu sein.
3.3 Die richtige Riemenspannung muss ihnen ein normales Atmen und Schlucken erlauben, es darf aber nicht möglich sein, einen Finger zwischen Riemen und Hals zu stecken.
AACHTUNG
Der Knopf, der sich eventuell auf dem Riemen befinden, hat ausschließlich die Funktion, das Flattern des Endstücks desselben zu verhindern, nachdem er korrekt festgeschnallt worden ist.
VISIER
- Ist das Visier beschädigt und weist es deutliche Kratzer auf, welche die Sicht behindern, ist es möglich, dass die Schutzbehandlung lädiert wurde; in diesem Fall muss das Visier ersetzt werden.
- Das Visier ist ausschließlich für das Helmmodell, für das es entworfen wurde, verwendbar.
- Bringen Sie keine Aufkleber oder Lackfarben an.
INSTANDHALTUNG UND REINIGUNG
ACHTUNG
Der Helm und das Visier können durch einige handelsübliche Substanzen ernsthaft beschä - digt werden, ohne dass der Schaden sichtbar ist. Für die Reinigung des Helms und des Visiers nur lauwarmes Wasser und Neutralseife verwenden; bei Raumtemperatur im Schatten und fern von Wärmequellen trocknen lassen.
ACHTUNG
Keinesfalls Benzin, Verdünnungsmittel, Benzol, Lösungsmittel oder andere chemische Subs - tanzen verwenden. Diese können:
-denHelmunwiederbringlichbeschädigen.
- die optischen Eigenschaften verändern, die mechanischen Eigenschaften verringern und die Schutzbehandlung des Visiers schwächen.

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ADUAL ACTION
Das exklusive Öffnungssystem für das Kinnteil, das sich in der Mitte des Kinnteils befindet, ermöglicht die Öffnung mit nur einer Hand und verhindert außerdem die versehentliche Öffnung: Erst nachdem der erste rote Hebel (Entriegelung) betätigt wurde, kann das Kinnteil über den zweiten roten Hebel (Öffnung) geöffnet werden.
Für einen angenehmeren Sitz des Helms wird die Konfiguration mit geöffnetem Kinnteil und nach oben geschobenem VPS empfohlen.
1KINNTEILÖFFNEN
1.1 Den roten Entriegelungshebel nach außen drücken, indem er mit dem Daumen gedreht wird (Abb.1).
1.2 Den Zeigefinger auf den Öffnungshebel legen und diesen nach unten drücken, um das Kinnteil zu entriegeln (Abb.2).
1.3 Das aufklappbare Kinnteil nach vorne ziehen und die Drehbewegung nach oben mit den Händen führen (Abb.3).
Wird der Helm mit offenem Kinnteil (Konfiguration J) verwendet, so empfiehlt es sich, den seitlichen Sperrschieber links in die Position „J“ zu schieben, damit das Kinnteil hochgeklappt bleibt (Abb.4B).
2KINNTEILSCHLIESSEN
▲ACHTUNG
Wenn sich der seitliche Sperrschieber links in der Position „J“ befindet, darf das Kinnteil nicht gewaltsam geschlossen werden, da dies zu Schäden am Schließmechanismus des Helms führen könnte. Um das Kinnteil zu schließen, muss der Sperrschieber in die Position „P“ gebracht werden (Abb.4A).
2.1 Das Kinnteil nach unten ziehen und die Drehbewegung dabei begleiten, bis das Einrasten des Schließmechanismus zu hören ist (Abb.3).
2.2 Sicherstellen, dass das Kinnteil vorschriftsmäßig eingehängt ist, indem es nach vorne gezogen und dabei geprüft wird, ob beide Seiten des Kinnteils in der Schale eingehängt bleiben.
Wenn sich der seitliche Sperrschieber links in der Position „P“ befindet, kann das Kinnteil geöffnet und/oder geschlossen werden (Abb.4A).
Wenn sich der seitliche Sperrschieber links in der Position „J“ befindet, kann das Kinnteil nicht geschlossen werden und bleibt in der geöffneten Position gesperrt (Abb.4B).
ACHTUNG
- Das Schutzniveau dieses Helms während der Fahrt mit dem Fahrzeug hängt von der vom Benutzer gewählten Konfiguration ab: kompletter Schutz mit geschlossenem Kinnteil und Visier, Teilschutz mit offenem Kinnteil und/oder Visier.
- Die Befestigungsschrauben, mit denen das Kinnteil an der Helmschale befestigt ist, dürfen nicht entfernt und/oder verändert werden.
- Der Helm darf ohne Kinnteil nicht benutzt werden.
- Den Helm auf keinen Fall verwenden, wenn das Öffnungssystem für das Kinnteil Fehlfunktionen und/oder Beschädigungen aufweist; sollten Zweifel bezüglich der vorschriftsmäßigen Funktion der Kinnteil-Öffnungsmechanik auftreten, sollte ein Nolangroup-Vertragshändler aufgesucht werden.
VISIER (XMS-02)
1ABNEHMEN
1.1 Das Kinnteil schließen (wenn geöffnet) und vollständig das Visier öffnen.
1.2 Den Entriegelungshebel der linken seitlichen Mechanik bis zum Anschlag nach unten (Abb.5) bewegen und gleichzeitig das Visier vom Helm wegziehen, indem zuerst der untere Haken „A“ und dann der obere Haken „B“ aus den entsprechenden Aufnahmen in der seitlichen Mechanik selbst herausgezogen wird (Abb.6).
1.3 Diese Schritte auf der rechten Helmseite wiederholen.
2ANBRINGEN
2.1 Das Kinnteil schließen (wenn geöffnet) und den linken Seitenteil des Visiers auf die entsprechende seitliche Mechanik setzen, den oberen Haken „B“ des Visiers in die entsprechende Aufnahme derselben Mechanik einführen und den unteren Haken „A“ des Visiers über der entsprechenden Aufnahme derselben Mechanik ausrichten (Abb.6).
2.2 Das Visier entsprechend dem unteren Haken „A“ andrücken, so dass sich der Entriegelungshebel nach hinten bewegt und dann in die Position zurückkehrt, und das Visier beim Klickgeräusch an der seitlichen Mechanik hängt (Abb.5).
2.3 Diese Schritte auf der rechten Helmseite wiederholen.
2.4 Das Visier vollständig schließen.
ACHTUNG
- Prüfen, ob die Mechanik korrekt funktioniert. Das Visier öffnen: beim Hochklappen des Kinnteils muss sich das Visier automatisch schließen. Gegebenenfalls die oben beschriebenen Schritte wiederholen.
- Prüfen, ob die Mechanik korrekt funktioniert. Das Visier öffnen und schließen, und überprüfen, ob das Visier von der Mechanik in den verschiedenen Positionen gehalten wird. Gegebenenfalls die oben beschriebenen Schritte wiederholen.
- Den Helm keinesfalls benutzen, wenn das Visier nicht richtig angebracht ist.
- Die seitliche Mechanik des Kinnteils keinesfalls von der Schale ablösen.
- Sollte die seitliche Mechanik Fehlfunktionen oder Beschädigungen aufweisen, so sollte man sich an einen Nolangroup-Vertragshändler wenden.
MINDESTÖFFNUNGSPOSITION MIT BESCHLAGSCHUTZFUNKTION
Es ist möglich, das Visier leicht zu öffnen, ohne dass dieses in der ersten Position der Mechanik einrastet. In dieser Konfiguration setzt der mittlere Innenzahn des Visiers auf einer entsprechenden Vertiefung am Kinnteil des Helms auf, sodass das Visier in einer Mindestöffnungsposition blockiert wird, um die Belüftung zu verbessern und das Beschlagen vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten oder kurzen Pausen zu verhindern.
PINLOCK
(Erhältlich serienmäßig oder als Zubehör/Ersatzteil)
1ANBRINGEN
1.1 Dann das Visier abnehmen (siehe vorherige Anweisungen).
1.2 Sicherstellen, dass die Innenfläche des Visiers sauber ist und dass die äußeren Einstellhebel der Zapfen nach innen gerichtet sind (Abb.7).
1.3 Das Innenvisier PINLOCK® auf das Visier auflegen.
Das Silikonprofil des Innenvisiers PINLOCK® muss auf der Innenfläche des Visiers aufliegen.
1.4 Eine Seite des Innenvisiers PINLOCK® in einen der beiden Zapfen des Visiers einstecken und in dieser Position halten (Abb.8).
1.5 Das Visier aufbiegen und die zweite Seite des Innenvisiers PINLOCK® auf dem anderen Zapfen aufstecken (Abb.9).
1.6 Das Visier loslassen.
1.7 Die Schutzfolie vom Innenvisier PINLOCK® abziehen und überprüfen, ob das gesamte Silikonprofil des Innenvisiers auf dem Visier anliegt.
1.8 Dann das Visier am Helm montieren (siehe vorherige Anweisungen).
2 ÜBERPRÜFUNG UND EINSTELLUNG DER HAFTUNG
Durch Öffnen und Schließen des Visiers prüfen, ob das Innenvisier PINLOCK® korrekt angebracht wurde. Sie dürfen nicht gegeneinander verrutschen.
Sollte das Innenvisier PINLOCK® nicht fest am Visier anliegen, die beiden äußeren Einstellhebel gleichzeitig langsam und nicht zu stark nach oben drehen, um die Haftung zu verbessern (Abb.7). Die maximale Haftung wird erreicht, wenn die äußeren Einstellhebel der Zapfen nach außen gerichtet sind.
ACHTUNG
- Das Vorhandensein von Staub zwischen dem Visier und dem Innenvisier kann Kratzer auf beiden Oberflächen verursachen.
- Durch Kratzer beschädigte Visiere und Innenvisiere PINLOCK ^® können die Sicht beeinträchtigen und müssen ausgetauscht werden.
- Regelmäßig die richtige Haftung des Innenvisiers PINLOCK ^® kontrollieren, um zu vermeiden, dass es verrutscht und dabei beide Flächen zerkratzt werden.
- Sollte sich das Helmvisier bei der Verwendung beschlagen und/oder bildet sich im Bereich zwischen Visier und Innenvisier Kondenswasser, müssen das Anbringen und die Haftung des Innenvisiers PINLOCK® überprüft werden.
- Wird das Innenvisier PINLOCK ^® übermäßig stark und vorzeitig gegen die Visierfläche gedrückt, kann es zu einer übermäßigen Haftung des Innenvisiers am Visier und/oder zu bleibenden Verformungen kommen, und eine nachträgliche korrekte Einstellung ist nicht mehr möglich.
- Durch starkes Schwitzen oder Atmen, die Benutzung unter besonderen klimatischen Bedingungen (niedrige Temperaturen und/oder hohe Luftfeuchtigkeit und/oder plötzliche Temperaturwechsel oder starker Regen) und/oder die intensive und lange Benutzung kann die Effizienz des Innenvisiers PINLOCK® reduziert und ein Beschlagen oder die Bildung von Kondenswasser auf dem Innenvisier verursacht werden. Um in derartigen Situationen die Funktionstüchtigkeit des Systems nach der Benutzung wiederherzustellen, muss das Innenvisier PINLOCK® vom Helmvisier abgenommen und mit trockener, lauwarmer Luft getrocknet werden. In den oben beschriebenen Situationen sollte auch der Helm getrocknet werden, um die eventuell im Inneren vorhandene Feuchtigkeit zu beseitigen.
3 ABNEHMEN DES INNENVISIERS PINLOCK®
3.1 Das mit dem Innenvisier PINLOCK® AUSGESTATTETE VISIER ABNEHMEN (siehe vorherige Anweisungen).
3.2 Das Visier aufbiegen und das Innenvisier PINLOCK® von den Zapfen lösen (Abb.9).
3.3 Das Visier loslassen.
4 INSTANDHALTUNG UND REINIGUNG
- Das Innenvisier PINLOCK® vom Visier abnehmen. Das Innenvisier mit einem feuchten weichen Tuch vorsichtig mit flüssiger neutraler Seife reinigen. Alle Seifenreste unter fließendem Wasser abspülen.
- Das Innenvisier mit trockener, lauwarmer Luft trocknen, ohne zu reiben.
- Um die Eigenschaften des Innenvisiers langfristig zu erhalten, den Helm nach der Benutzung an einem luftigen, trockenen Ort mit offenem Visier trocknen lassen. Nicht in der Nähe von Wärmequellen oder an hellen Orten aufbewahren.
- Keine Lösungsmittel oder chemischen Produkte verwenden.
VISION PROTECTION SYSTEM (VPS) - (VPS-14)
Das exklusive interne VISION PROTECTION SYSTEM (VPS) besteht aus einem gespritzten, kratzfest und beschlaghemmend beschichteten Sonnenschutzschild aus Polycarbonat LEXAN™ (*), der einfach und bequem zu benutzen ist: Er muss bei Bedarf nur abgesenkt werden und wird anschließend wieder angehoben, um ihn aus dem Sichtfeld zu schieben. Er ist in allen Fahrsituationen, auf langen außerstädtischen Strecken oder auf Kurzstrecken in der Stadt äußerst nützlich.
Das Verschlusssystem ermöglicht darüber hinaus die einfache Anbringung und Abnahme des Sonnenschutzschildes für die normalen Vorgänge zur Pflege und Reinigung ohne Werkzeug.
1FUNKTIONSPRINZIP
Mit dem VPS-Mechanismus kann der Sonnenschutzschild mit einer einfachen Bewegung aktiviert bzw. nach unten gezogen werden, bis er teilweise das Sichtfeld des Visiers bedeckt, und dann in gewünschter Weise die Lichtdurchlässigkeit reduziert. Das VPS kann jederzeit mit einer einfachen Handbewegung und unabhängig vom Visier deaktiviert bzw. nach oben geschoben werden, um die normalen Sichtbedingungen und den Schutz des zugelassenen Helmvisiers wiederherzustellen.
1.1 Um das VPS zu aktivieren, den Schieber wie in Abb.10 dargestellt betätigen, bis das Einrasten zu hören ist, womit bestätigt wird, dass sich das VPS in der gewünschten Stellung befindet.
Das VPS ist mit einer ganzen Reihe von Zwischenpositionen einstellbar, um einen optimalen Komfort des Benutzers bei allen Nutzungsbedingungen zu gewährleisten.
1.2 Wird das VPS nicht mehr benötigt, wird die Schließtaste wie in Abb.11 dargestellt, gedrückt, bis das VPS entriegelt wird und automatisch in die Ruheposition zurückkehrt.
2 VORSICHTSMASSNAHMEN BEIM GEBRAUCH
Die aktuellen Zulassungsstandards (ECE22-05) legen fest, dass das Mindestniveau der Lichtdurchlässigkeit von Visieren bei Fahrten während der Nacht mehr als 80 % betragen muss und bei Fahrten tagsüber nicht weniger als 50 % betragen darf. Daher ist bei Wetter- und Umgebungsbedingungen mit besonderem Licht, beispielsweise einer starken Helligkeit durch eine hohe Intensität und/oder einen starken Einfall der Sonnenstrahlen, häufig die Benutzung von Sonnenbrillen erforderlich, die zu einer Lichtdurchlässigkeit von weit unter 50 % führen. Dadurch kann die Ermüdung der Augen bei langen Strecken oder die Gefahr einer direkten Blendung gegenüber der alleinigen
Nutzung von zugelassenen Visieren reduziert werden. Die Verwendung von Sonnenbrillen kann jedoch zu besonders problematischen Situationen führen, wenn die maximale Sicht des Helmvisiers schnell wieder hergestellt werden muss, weil man z.B. in einen Tunnel einfährt, oder ganz allgemein, wenn sich die Helligkeit der Umgebung häufig ändert. Durch den Funktionsmechanismus des VPS sind diese Vorgänge jedoch einfach umzusetzen.
AACHTUNG
- Das VPS darf ausschließlich mit dem entsprechenden Schieber hoch- oder herunter geklappt werden. Das VPS darf nicht durch direktes Anfassen heruntergeklappt werden.
- Das VPS darf nur bei Tageslicht und nur während der oben erwähnten Umgebungsbedingungen abgesenkt werden.
- Das VPS muss während der Nacht oder bei schlechter Sicht hochgeklappt werden.
- Immer sicherstellen, dass die Stellung des VPS den unterschiedlichen Witterungsbedingungen bzw. den oben empfohlenen Verwendungsbedingungen entspricht.
- Es wird empfohlen, das VPS ausschließlich zusammen mit dem zugelassenen serienmäßigen Visier zu verwenden, dessen Lichtdurchlässigkeit mehr als 80 % beträgt.
- Das VPS ersetzt nicht den vom Visier gebotenen Schutz.
- Überprüfen, ob das VPS sauber und funktionstüchtig ist, damit bei der Absenkung des VPS keine Kratzer und/oder übermäßiger Verschleiß desselben verursacht werden.
- Die Wartungs- und Reinigungsarbeiten des VPS und des Visiers sind im entsprechenden Abschnitt des Handbuchs des Helms nachzulesen.
- Durch die kratzfeste/beschlaghemmende Behandlung des VPS wird das Problem der Beschlagung beträchtlich reduziert. Liegen jedoch längerfristig schlechte Wetterbedingungen oder kritische Umgebungsbedingungen vor, kann das VPS dennoch beschlagen und/oder es bildet sich Kondenswasser, und die Sicht und/oder Sichtschärfe werden reduziert: In diesem Falle muss das VPS hoch geklappt werden.
- Bei Regen führt der direkte Kontakt von Wassertropfen mit dem VPS mit kratzfester/beschlaghemmender Behandlung zu einer schnellen Reduzierung der Sichtschärfe und damit zur Beeinträchtigung der Gesamtsichtbedingungen: In diesem Falle muss das VPS hoch geklappt werden.
- Die besondere beschlaghemmende Behandlung des VPS ist im Allgemeinen empfindlich gegenüber hohen Temperaturen oder Wärmequellen. In diesem Falle kann es im Kontakt mit anderen Materialien zu Verunreinigungen, wie Streifen oder Flecken, kommen. Aus diesem Grunde wird empfohlen, in solchen Situationen (wie bspw. an sehr heißen Tagen im Gepäckkoffer) darauf zu achten, dass das VPS nicht mit anderen Materialien in Berührung kommt.
3ABNEHMEN
3.1 Das Kinnteil des Helms vollständig öffnen und das VPS vollständig absenken (siehe vorherige Anweisungen).
3.2 Den linken Seitenteil des Sonnenschutzschildes fassen und zur Außenseite des Helms ziehen (Abb. 12).
3.3 Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen.
4ANBRINGEN
4.1 Das Kinnteil des Helms vollständig öffnen und den seitlichen Schieber bis zum Anschlag bewegen (siehe vorherige Anweisungen) (Abb.10).
4.2 Das linke Ende des Sonnenschutzschildes in die linke seitliche Führung einschieben, bis sie in der Aufnahme der Schale einrastet (Abb. 12).
4.3 Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Hélms wiederholen.
AACHTUNG
- Den korrekten Betrieb des VPS überprüfen, indem er aktiviert und deaktiviert wird (siehe vorherige Anweisungen). Gegebenenfalls die oben beschriebenen Schritte wiederholen.
- Sollte der Öffnungs- und Schließmechanismus des VPS Störungen oder Beschädigungen aufweisen, wenden Sie sich an einen Nolangroup-Vertragshändler.
- Den Helm nicht verwenden, wenn das VPS nicht richtig angebracht ist.
- Das VPS ersetzt nicht den Schutz, den das Visier bietet. Es darf deshalb nur mit abgesenktem Helmvisier verwendet werden.
HERAUSNEHMBARE INNERE KOMFORTPOLSTERUNG
Die Komfortpolsterung besteht aus:
-Seitenfutter
- Polster der seitlichen Wangenpolsterungen (rechts und links)
Alle Bestandteile sind vollständig abnehmbar und waschbar.
Die Wangenpolsterungen haben zudem ein abziehbares Schaumstoff-Innenfutter.
Um die Komfortpolsterung herauszunehmen oder einzulegen, das VPS deaktivieren und das Kinnteil des Helms hochheben (siehe vorherige Anweisungen).
1 ABNEHMEN DER WANGENPOLSTERUNGEN
1.1 Den Kinnriemen (siehe entsprechende Anleitungen) öffnen und den Kinnriemen aus den elastischen Durchgang auf dem Band der Wangenpolsterungen herausziehen (Abb.13).
1.2 Den vorderen Teil der linken Wangenpolsterung in das Helminnere ziehen, um die drei Knöpfe auf deren Rückseite zu öffnen (Abb. 14)
1.3 Die hintere Lasche der Komfortpolsterung der linken Wangenpolsterung aus dem Zwischenraum zwischen der hinteren Dichtung und der Polystyrol-Innenschale herausziehen. Anschließend die Wangenpolsterung komplett aus dem Helm herausnehmen (Abb.15).
1.4 Die gleiche Vorgehensweise für die rechte Wangenpolsterung wiederholen.
i Die Polystyrol-Wangenpolsterungen nicht aus der Helmschale entfernen.
2 ABNEHMEN DES SCHAUMSTOFF-INNENFUTTERS DER WANGENPOLSTERUNGEN
Um die Komponenten der inneren Komfortpolsterung zu waschen, sind die Wangenpolsterungen des Helms mit Schaumstoff-Innenfuttern ausgestattet, welche von dem Polstergewebe entnommen werden können. Um diese Polsterungen zu entfernen, wie folgt vorgehen, nachdem die Wangenpolsterungen vom Helm entfernt wurden (siehe vorherige Anweisungen).
2.1 Die beiden Ösen „A“ des hinteren Rahmens der Schlaufe der linken Wangenpolsterung jeweils an den beiden Druckknöpfen (oben und vorne) auf der Rückseite (Abb.16) loslösen.
2.2 Vom Polstergewebe der linken Wangenpolsterung vorsichtig das Schaumstoff-Innenfutter abziehen (Abb.17).
2.3 Die gleiche Vorgehensweise für die rechte Wangenpolsterung wiederholen.
Achtung: Sobald die Schaumstoff-Innenfutter von den Wangenpolsterungen entfernt wurden, ist sicherzustellen, dass die drei hinteren Druckknöpfe „B“ und der vordere und obere Druckknopf „A“ ordnungsgemäß am hinteren Rahmen des Polstergewebes der Wangenpolsterung befestigt sind (Abb.18); andernfalls sind sie korrekt anzubringen.
3 ABNEHMEN DES SEITENFUTTERS
3.1 Den hinteren Teil der Komfortpolsterung im Bereich der entsprechenden mittleren Zuglasche in das Helminnere ziehen, um die linken und rechten hinteren Laschen des Seitenfutters vom hinteren Schalenrad zu lösen (Abb.19).
3.2 Die Einstellasche aus dem vorhandenen hinteren Spalt zwischen Außenschale und Polystyrol-Innenschale ziehen.
3.3 Den hinteren Teil der Komfortpolsterung in das Helminnere ziehen, um die beiden seitlichen Befestigungsknöpfe auf der Rückseite aus den entsprechenden Aufnahmen auf dem hinteren Träger zu lösen, der auf der Polystyrol-Innenschale befestigt ist (Abb.20).
3.4 Den linken Frontbereich des Seitenfutters nach oben ziehen, um die entsprechende Lasche des Seitenfutters aus der an der Polystyrol-Innenschale befestigten Halterung herauszuziehen (Abb.21). Nachfolgend den Vorgang mit der vorderen mittleren und mit der rechten Lasche wiederholen.
3.5 Die Komfortpolsterung vollständig aus dem Helm nehmen.
4 ANBRINGEN DES SEITENFUTTERS
4.1 Das Seitenfutter richtig in den Helm einlegen und darauf achten, dass sie gut anliegt.
4.2 Die vordere mittlere Lasche des Seitenfutters in die entsprechende Aufnahme auf der an der Polystyrol-Innenschale befestigten Halterung einziehen und nach unten drücken, bis sie vollständig befestigt ist (Abb.21). Dann den Vorgang mit der linken und der rechten Lasche wiederholen und darauf achten, dass die seitlichen Enden des Seitenfutters zwischen den äußeren Seitenrahmen und der Polystyrol-Innenschale angeordnet sind.
Hinweis: Die korrekte Anbringung des Frontbereichs des Seitenfutters überprüfen, indem das VPS nach oben geschoben und abgesenkt wird: Diese Bewegung muss ohne Behinderung möglich sein. Im gegenteiligen Fall sind die Schritte 3.4 und 4.2 zu wiederholen.
4.3 Die beiden seitlichen Befestigungsknöpfe auf der Rückseite des hinteren Teils der Komfortpolsterung an den entsprechenden Stellen auf dem hinteren Träger befestigen, welcher auf der Polystyrol-Innenschale befestigt ist (Abb.20).
4.4 Die Einstellasche des Seitenfutters aus dem vorhandenen hinteren Zwischenraum zwischen Außenschale und Polystyrol-Innenschale ziehen.
4.5 Die rechten und linken hinteren Laschen des Seitenfutters in die entsprechenden unteren Aufnahmen am Schalenrand einstecken (Abb.19). Auf die Laschen drücken, bis sie vollständig in der Halterung einrasten.
5 ANBRINGEN DES SCHAUMSTOFF-INNENFUTTERS WANGENPOLSTERUNGEN
5.1 Vorsichtig im Polstergewebe der linken Wangenpolsterung das Schaumstoff-Innenfutter einsetzen (Abb.17). Sorgfältig das Futter auslegen und sicherstellen, dass sich keine Falten im Polstergewebe der Wangenpolsterung bilden.
5.2 Die beiden Ösen „A“ des Rahmens der hinteren Schlaufe der linken Wangenpolsterung jeweils an den beiden Druckknöpfen (oben und vorne) auf der Rückseite (Abb.16) befestigen.
5.3 Die gleiche Vorgehensweise für die rechte Wangenpolsterung wiederholen.
6 ANBRINGEN DER WANGENPOLSTERUNGEN
ACHTUNG
Die Polster der linken Wangenpolsterung nehmen und sicherzustellen, dass die drei hinteren Druckknöpfe „B“ und der vordere und obere Druckknopf „A“ ordnungsgemäß am hinteren Rahmen des Polstergewebes der Wangenpolsterung befestigt sind (Abb.16); andernfalls sind sie korrekt anzubringen.
6.1 Die hintere Lasche der Komfortpolsterung der linken Wangenpolsterung in den Zwischenraum zwischen der hinteren Dichtung und der Polystyrol-Innenschale einstecken (Abb.15).
6.2 Den Kinnriemen in die entsprechende Führung an der Wangenpolsterung einsetzen und an den hinteren Befestigungsknöpfen an der Rückseite andrücken, um sie an den vorgesehenen Stellen an der Polystyrol-Wangenpolsterung zu befestigen (Abb.14).
6.3 Die korrekte Befestigung der Knöpfe prüfen, indem der Polster der Wangenpolsterung vorsichtig ins Helminnere gezogen wird und prüfen, dass diese an der Polystyrol-Wangenpolsterung haftet.
6.4 Die gleiche Vorgehensweise für die rechte Wangenpolsterung wiederholen.
Achtung: Die Knöpfe sind nur dann befestigt, wenn sie hörbar einrasten. Sicherstellen, dass der Riemen richtig aus der Wangenpolsterung austritt.
6.5 Den Kinnriemen in den elastischen Durchgang auf dem Band der Wangenpolsterungen einstecken (Abb. 13).
▲ACHTUNG
- Falls Ihr Helm mit einem Rückhaltesystem mit D-Ringen ausgestattet ist, wird er entsprechend beiliegender Anleitung auf dem Infoblatt geschlossen.
- Die innere Komfortpolsterung sollte lediglich zum Reinigen oder Waschen entfernt werden.
- Den Helm keinesfalls benutzen, wenn die innere Komfortpolsterung und die Wangenpolsterungen nicht vollständig und korrekt eingesetzt wurden.
- Vorsichtig mit der Hand waschen, nur neutrale Seife benutzen, die Wassertemperatur sollte nicht höher als 30° C sein.
- Mit kaltem Wasser ausspülen und bei Zimmertemperatur trocknen lassen, vor Sonneneinstrahlung schützen.
- Die innere Komfortpolsterung keinesfalls in der Waschmaschine waschen.
- Beim Polystyrol-Innenteil handelt es sich um ein leicht deformierbares Material, welches Stöße aufgrund seiner Formveränderung oder die teilweise Zerstörung absorbiert.
-
Die Innenteile aus Polystyrol nicht verändern oder beschädigen.
-
Die Innenteile aus Polystyrol nur mit einem feuchten Tuch reinigen, anschließend bei Zimmertemperatur trocknen lassen, vor Sonneneinstrahlung schützen.
- Für die oben genannten Vorgänge keinesfalls Werkzeuge benutzen.
LINER POSITIONING CONTROL (LPC)
1 EINSTELLUNG DER POSITION DES SEITENFUTTERS
Die unterschiedliche anatomische Form der Köpfe der Motorradfahrer erfordert manchmal eine Anpassung der Position des Helms auf dem Kopf selbst. Dank des LINER POSITIONING CONTROL (LPC)-Systems ist es möglich, die Position des Seitenfutters anzupassen, die sich bei gleicher Helmgröße den Helm im Unterschied zum standardmäßig gelieferten Helm an den Kopf und an unterschiedliche Bedürfnisse anpasst. Zur Einstellung des Seitenfutters gehen Sie wie folgt vor, nachdem Sie den hinteren Teil der Polsterung Seitenfutters haben (siehe vorherige Anleitung).
1.1 Die hintere Einstellasche des Seitenfutters vom mittleren Befestigungsstift am hinteren Rahmen des Seitenfutters aushaken (Abb.22).
1.2 Die hintere Einstellasche herausziehen in einer der anderen 7 möglichen Schnappositionen am mittleren Stift einhaken.
Durch Ziehen der hinteren Einstellasche des Seitenfutters positioniert sich der Helm Schritt für Schritt höher auf dem Kopf.
1.3 Die Polsterung wieder vollständig in den Helm einlegen (siehe vorherige Anleitung) und darauf achten, dass die Einstellasche richtig in den Spalt zwischen der Außenschale und der Polystyrol-Innenschale eingesetzt wird.
1.4 Den Helm aufsetzen und prüfen, ob der Bezug und der Komfort für Ihren Kopf zufriedenstellend sind. Andernfalls neu einstellen.
ACHTUNG
Nach der Einstellung der Position des Seitenfutters den Helm aufsetzen und schließen, um die richtige Einstellung des Kinnriemens (siehe beigefügtes Infoblatt), die korrekte Positionierung des Helms auf dem Kopf in Fahrposition und das Abstreifen des Helms prüfen (siehe vorherige Anleitung „SICHERHEIT UND RICHTLINIEN ZUM GEBRAUCH“).
EYEWEAR ADAPTIVE
1 ÖFFNEN DES SONNENBRILLENFREIRAUMS
1.1 Die linke Wangenpolsterung aus dem Helm entfernen (siehe vorherige Anweisungen).
1.2 Das Schaumstoff-Innenfutter der Wangenpolsterungen herausziehen (siehe vorherige Anleitung).
1.3 Das obere Teil des vorgestanzten Innenfutters (Abb.23) abnehmen, dann den restlichen Teil des Futters wieder korrekt in die Wangenpolsterung positionieren.
Es wird empfohlen, den entfernten Teil des Futters für eventuelle spätere Wiedereinsätze aufzubewahren.
1.4 Das Schaumstoff-Innenfutter der Wangenpolster einlegen (siehe vorherige Anleitung).
1.5 Die Wangenpolsterung wieder vollständig am Helm anbringen (siehe vorherige Anweisungen).
1.6 Die gleiche Vorgehensweise für die rechte Wangenpolsterung wiederholen.
2 SCHLIESSEN DES SONNENBRILLENFREIRAUMS
2.1 Die linke Wangenpolsterung aus dem Helm entfernen (siehe vorherige Anweisungen).
2.2 Das Schaumstoff-Innenfutter der Wangenpolsterungen herausziehen (siehe vorherige Anleitung).
2.3 Das zuvor entfernte Futter richtig in das Innere des Polstergewebes der Wangenpolsterung einfügen (Abb.23).
2.4 Die Wangenpolsterung wieder vollständig am Helm anbringen (siehe vorherige Anweisungen).
2.5 Die gleiche Vorgehensweise für die rechte Wangenpolsterung wiederholen.
WINDABWEISER (WIND PROTECTOR)
(Erhältlich serienmäßig oder als Zubehör/Ersatzteil)
Dieses Zubehör verbessert unter bestimmten Bedingungen die Eigenschaften des Helms. Der Windabweiser (Wind Protector) reduziert ein unangenehmes Eindringen der Luft unter dem Kinn.
Siehe Abb.24 für das Anbringen und Abnehmen.
BELÜFTUNGSSYSTEM
Das Belüftungssystem des Helms besteht aus folgenden Teilen:
UNTERE BELÜFTUNG
Ermöglicht die Belüftung im Bereich des Mundes und leitet die Luft direkt auf das Visier, um dem Beschlagen entgegenzuwirken.
Siehe Abb.25 für die Öffnung und Schließung.
OBERE BELÜFTUNG
Sorgt für die diffuse Belüftung im oberen Bereich des Kopfes, auch bei geringer Geschwindigkeit.
Siehe Abb.26 für die Öffnung und Schließung.
BELÜFTUNG IM HINTEREN BEREICH
Sie ist in einem rückwärtigen Spoiler integriert und sorgt für den Austritt der warmen und verbrauchten Luft und damit für einen optimalen Komfort im Helminneren (Abb.27).
ANSCHLUSSMÖGLICHKEIT N-COM - HELMET COMMUNICATION SYSTEMS
(Verfügbar je nach Produktausführung)
Ihr Helm ist für den Anschluss des Kommunikationssystems N-Com ausgelegt.
Während der Installation des Kommunikationssystems (siehe spezifische Hinweise im Kit N-Com) müssen die Fülleinsätze aus Schaummaterial in den Wangenpolsterungen aus Polystyrol im Bereich der Plätze der Freisprecheinrichtung N-Com aus dem Helm herausgenommen werden.
i Die oben genannte Fülleinsätze müssen nur dann entfernt werden, wenn der Helm mit einem installierten kompatiblen N-Com-System benutzt wird.