LA-402 - Empfänger Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LA-402 Monacor
Schleifenverträker für induktive Audiübertragung
Bestell-Nr. Order No. 17.6360
LA-402
Bestell-Nr. Order No. 17.9160
C E
BEDIENUNGSANLEITUNG
INSTRUCTION MANUAL
MODE D'EMPLOI
ISTRUZIONI PER L'USO
GEBRUIKSAANWJZING
Schleifenverträger für induktive Audioübertragung
These Bedienungsanleitungrichtet sich an Installateure mit Fachkenntnissen in der induktiven Signalübertragung.itte lessen Sie die Anleitung vor dem Betrieb grundlich durch und haben Sie sie fur ein späteres Nachlesen auf.
Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschieden Bedienelemente und Anschlüsse.
Inhalt
1 Übersicht 4
1.1 Frontseite. 4
1.2Rückseite 4
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch 4
3Einsatzmoglichkeiten. 5
4 Aufstellmöglichkeiten 5
4.1 Rackeinbau 5
5 Installation 5
5.1 Induktionsschleife 5
5.1.1 Kabelquerschnitt 5
5.1.2 Anschluss der Induktionsschleife 5
5.1.3 Betrieb mit zwei Schleifenverständern 5
5.2 Mikrofone 6
5.3 Geräte mit Line-Pegel. 6
5.4 Externer Schalter für Alarmurdchsagen. 6
5.5 Einsatz in einer ELA-Anlage 6
5.6 Stromversorgung 6
6 Bedienung. 6
6.1 Erstmalige Inbetriebnahme 6
6.2 Metallverlust-Korrektur 7
7 Betrieb. 7
7.1 Schutzschaltung 7
8 Technische Daten 7
1 Übersicht
1.1 Frontseite
1 3,5-mm-Klinkenbuchse für einen Kopfhöher; hierüber kann das Signal für die Induktionsschleife kontrolliert werden
2 Regler zum Einstellen der Lautstärke der Ein gangsganäle (INPUT 1 bis INPUT 3)
3 Klangregler
BASS = Bassregler
TREBLE = Höhenregler
4 Regler MASTER für die Feldstarke in der Induktionsschleife (maximale Lautstarke)
5 ON Betriebsanzeige
SIG Signalanzeige mit 3 darüberliegenden LEDs zur Pegelanzeige
PROT Störungsanzeige
6 Ein-/Ausschalter POWER
1.2 Rückseite
7 Netzbuchse zum Anschluss an eine Steckdose (230 V/50 Hz) über das beiliegende Netzkabel
8 Halterung fur die Netzsicherung Eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen.
9 Schraubklemmen LOOP OUTPUT für den Anschluss der Induktionsschleife
10 SchraubklemmenMESSAGE TRIGGER fur einen externen Schalter zum Abspielend er auf der Speicherkarte (18) befindlichen MP3-Dateien (Alarmurdrsagen)
11 Regler METAL LOSS CORRECTION (nur in Funktion, wenn die Brücke J2 in der Position ON steckt, siehe Kapitel 6.2)
12 Buchse SLAVE IN / OUT zum Anschluss eines weiteren Schleifenverständerkers (siehe Abb. 4)
13 Cinch-Eingangsbuchsen INPUT 3 LINE zum Anschluss eines (Stereo-) Audiogerats mitLine-Pegel-Ausgang(CD/MP3-Spieler, Radio, Mischpult etc.)
14 XLR-Eingangsbuchse INPUT 3 MIC für ein Mikrofon
15 DIP-Schalter: 1 = Phantom-Speisung fur INPUT 3
2 = Phantom-Speisung fur INPUT 2
3 = Eingangsempfindlichkeit für INPUT 2: Mikrofon- oder Line-Pegel
16 XLR-Eingangsbuchsen INPUT 1 und 2 für Mikrofone oder Audiogeräte
17 DIP-Schalter fur INPUT 1: 1 = Vorrangfungtion (INPUT 2 und 3 werden bei anliegendem Signal stummgeschaltet)
2 = Phantom-Speisung (40V)
3 = Eingangsempfindlichkeit Mikrofon-oder Line-Pegel
18 Einsteckschlitz für eine Speicherkarte zum Abspielen von Alarmdurchsagen (siehe auch Position 10)
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch
Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und tragdt deshalb das Zeichen.
WARNING Das Gerät wird mit lebensge-fährlicher Netzspannung vers-sorgt. Nehmen Sie deshalbb niemals selbst Eingriffe am
Gerat vor und stecken Sie nichts durch die Luftungsöffnungen! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Alle Anschlüsse nur bei ausgeschalteter Hör-anlage vornehmen oder verändern.
Das Gerät ist nur zur Verwendung im Innenbereich geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser sowie hoher Luftfeuchtigkeit. Der zulässige Einsatztemperaturbereich beträgt 0 - 40^
- Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
Die im Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie die Luftungsöffnungen nicht ab.
- Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb undziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose:
- wenn sichtbare Schäden am Gerät oder am Netzkabel vorhanden sind,
- wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,
- wenn Funktionstörungen auftreten. Geben Sie das Gerät in jeder Fall zur Reparatur in eine Fachwerkstatt.
- Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an!
- Verwenden Sie zum Reinigen nur ein trockenes weiches Tuch, niemals Chemikalien oder Wasser.
- Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Garantie für das Gerät und keine Haftung für darauf resultierende Sach- oder Personenschäden übernommen werden.
- Ebenso kann keine Haftung für durch Fehlbedienung oder durch einen Defekt entstandene Datenverluste und deren Folgeschäden übernommen werden.

Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
3 Einsatzmöglichkeiten
Der LA-202 / LA-402 ist ein Schleifenversteller in Konstantstromtechnik mit Dynamikkompressor zum Aufbau einer induktiven Höranlage. Mit ihm werden Audiosignale zu Hörgeräten mit einer „Telefonspule" und zu induktiven Empfängern (z. B. LR-202 von MONACOR) übertragen. Ein Vorteil induktiver Höranlagen ist die drahtlose Tonübertragung. Der Benutzer kann sich innerhalb der Schleife frei bewegen.
Induktive Höranlagen werden für entsprech die Anwendungen eingesetzt, z. B. als Hilfsmittel für Hörbehinderte in Kirchen, Theatern, Kinos, Warte- und Aufenthaltsraumen, als Dolmetscheranlagen, bei Vorträgen in Museen, Ausstellungen etc.
Bei induktiven Höranlagen wird eine Induktionsschleife mit einem Konstantstromverstreter angesteuert. Eine Induktionsschleife besteht aus einer Drahtwindung, die im Fußboden, in der Wand oder in der Decke verlegt wird. Innerhalb dieser Schleife baut sich ein Magnetfeld auf, das in dem Induktionsempfänger eine Spannung induziert. Diese Spannung wandelt der Empfänger wieder in ein Audiosignal zurück. Innerhalb einer Induktionsschleifeleen sich beliebig vielsempfänger betreiben.
Der Verstärker kann mit der Induktionschleife im gunstigsten Fall eine Fläche bis 200m^2 (LA-202)
750m^2 (LA-402)
induktiv versorgen. Diese Große wird in der Praxis aber aufgrund von Feldstärkeverlusten durch Metall in Decken und Fußboden nicht immer erreicht werden können.
4 Aufstellmöglichkeiten
Der Schleifenverträger ist für den Einsatz in ein Rack (482 mm / 19") vorgesehen, kann aber auch als freistehendes Tischgerät verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert durch alle Lüftungsöffnungen strömen können, damit eine ausreichende Kühlung der Endstufe gewährleistet ist.
4.1 Rackeinbau
Vor dem Einbau in ein Rack ggf. die Metallverlust-Korrektur mit der Steckbrücke J2 einschalten. Der Veränderer muss dazu geöffnet werden (Kap. 6.2).
Für den Einbau in ein Rack die beiden mitgelieferten Montagewinkel an die Geräte-seiten anschrauben. Im Rack werden für den Schleifenversteller 2 HE (2 Höheneinheiten = 89mm ) besteht.
Damit das Rack nicht kopflastig wird, muss der Veränder im unteren Bereich des Racks eingeschoben werden. Für eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht aus. Zusätzlich müssen Seitenschienen oder eine Bodenplatte das Gerät halten.
5 Installation
VORSICHT! Alle Anschlüsse darüber nur durch eine qualifizierte Fachkraft und unbedingt bei ausgeschalteten Veränder vorgenommen werden.
Tipps
- Vor dem Installieren der Höranlage unbedingt mit einem Empfänger (z. B. LR-202) überprüfen, ob an dem davon vorgesehen Ort magnetische Störungen auftreten. Diese können den Betrieb beinträchtigen oderSolar unwilling machen. Störungen werden z.B.von Transformatoren, Starkstromleitungen, Leuchtstofflampen mit konventionellem Vorschaltgerat und Datenleitungen verursacht.
- Neben magnetischen Störfeldern kann eine induktive Höranlage z. B. auch durch Stahlbetonfußboden oder durch eine Fußbodenheizing mit Kupferleitungen gestört werden. Auch hier breitet sich das magnetische Feld nicht gleichmäßig aus und im Extremfall ist der Einsatz einer induktiven Höranlage nicht möglich. Sind die durch den Stahlbeton hervorgerufen Störungen nicht zu groß,{lssst sich mit Hilfe des Reglers METAL LOSS CORRECTION (siehe Kapitel 6.2) der Frequenzgang entsprechend anpassen.
- Bei der Verlegung der Induktionsschleife in Rohren müssen diese aus Kunststoff sein, da Metalrohre das magnetische Feld der Schleife stark beeinträchtigen.
5.1 Induktionsschleife
Die Schleife wird am Rand der Hörfläche ver lept. Der Abstand zur Ohrhöhe sollte ca. 1 m betragen. Eine Verlegung in entsprechenden Höhen sollte vermieden werden. Als Induktionsschleife dient eine einfache Leitung.
Ist es durch die örtlichen Gegebenheiten nicht möglich, die Schleife als Rechtek zu verlagen, erfordert dies ein spezielles Schleifendesign, welche von einem Experten berechnet werden muss.
Nachdem die Abmessungen der Induktionschleife festgelegt sind, den Querschnitt des Kabels berechnen:
5.1.1 Kabelquerschnitt
Der ohmsche Widerstand der Schleife muss 0,2 - 2 betragen. Nachdem die Länge der Schleife gemessen wurde, den Kabelquersnitt ermitteltn. Aus den Abbildungen 5 und 6 lasst sich fur die festgelegte Kabellänge der erforderliche Quersnitt ablesen:

Abb. 5 erforderlicher Kabelquerschnitt für die Induktionsschleife
| Kabelquerschnitt in mm3 | ||||||
| 0,5 | 0,75 | 1,0 | 1,5 | 2,5 | ||
| Schleifen-länge | min. bei 0,2Ω | 6m | 9m | 12m | 17m | 28m |
| max. bei 2,0Ω | 56m | 84m | 110m | 168m | 280m | |
Abb. 6 minimale und maximale Schleifenlänge bei bestimmten Kabelquerschnitten (Kupfer)
Für die Berechnung des Schleifenwiderstandes (R) bei einem Kupferkabel kann auch die folgende Formel verwendet werden:
$$ R = \frac {1}{A} \times \rho_ {C U} = \frac {1}{A} \times 0. 0 1 7 8 6 \frac {\Omega \times m m ^ {2}}{m} $$
A = Kabelquerschnitt in mm²
I = Schleifenlange in m
_cu = spezifischer Widerstand von Kupfer
5.1.2 Anschluss der Induktionsschleife
Der Schleifenveränder muss sich außerhalb der Schleife befinden (Abb. 3 und 4).
1) Den Kabelabschnitt zwischen dem Veränderer und der Schleife verdrillen.
2) Bevor die Induktionsschleife an den Verstärker angeschlossen wird, mit einem Ohmmeter überprüfen und sicherstellen, dass die Schleife keine Verbindung zur Erdung hat.
3) Die Kabelenden der Schleife an die Klemmen LOOP OUTPUT (9) anschließen.
5.1.3 Betrieb
mit zwei Schleifenverständern
Reicht ein Schleifenverträger nicht aus, um die erforderliche Fläche zu versorgen, können zwei Schleifen installiert werden, die von jeweils einem Verträger angesteuert werden. Dabei arbeitet ein Verträger als Master (an dem alle Signalquellen angeschlossen sind) und der zweite als Slave.
Das Audiosignal vom Master-Veränder auf den Slave-Veränderungen geben. In der Abb. 4 ist eine Möglichkeit mit Adaptern aus dem Sortiment von MONACOR dargestellt:
1) In die Buchse SLAVE (12) des MasterGerats einen Adapter 6,3-mm-Stereoklinke/2 × Cinch-Kupplung (z.B.NTA-178) stecken. An der Spitze des Klinkensteckers liegt das Ausgangssignal an, das zum zweiten Schleifenversteller geitet werden soll.
2) Durch den Anschluss der Buchse SLAVE wird im Master-Veränder der Signalweg zwischen der Mischstufe und der Endstufe aufgetrennt. Darum muss mit einem Y-Kabel (z. B. CPR-25/BL), das auf den Adapter NTA-178 gesteckt wird, dieser Signalweg wieder geschlossen werden.
3) Vom Y-Kabel das Ausgangssignal über ein Adapterkabel 2 × Cinch / 6,3-mm-Stereoklinke (z. B. MCA-302) auf die Buchse SLAVE des Slave-Verstärkers geben. Das Signal muss am Ring des Stereoklinkensteckers anliegen. Bei dem Kabel MCA-302 deshalb den roten Cinch-Stecker mit dem Y-Kabel verbinden.
4) Bei der erstmaligen Inbetriebnahme den Strom für die beiden Induktionsschleifen unabhängig voneinander mit den Reglern MASTER (4) am Master- und Slave-Veränder ker einstellen (Kap. 6.1).
5.2 Mikrofone
Bis zu drei Mikrofone halten sich an die XLR-Buchsen INPUT 1 bis INPUT 3 (14, 16) anschließen. Für das Mikrofon an der Buchse INPUT 1 kann die Mikrofon-Vorrangschaltung aktiviert werden (Kap. 6.1, Schritt 8).
1) Beim Anschluss eines Mikrofons in den Kanalen INPUT 1 und 2 den dizugehörigen DIP-Schalter Nr. 3 (15, 17) in die Position MIC stellen.
2) Bei Verwendung phantomgespeister Mikrofone die 40-V-Phantomspannung einschalten.
VORSICHT! Die Phantomspannung nur bei ausgeschaltetem Veränderkarten (laute Schaltgeräuche möglich) und nur, wenn am zugehörigen Eingang kein Mikrofon mit asymmetrischem Ausgang angeschlossen ist. Ein solches Mikrofon kann sonst beschadigt werden.
Die zugehörigen DIP-Schalter PH.PWR in dieunte Position ON stellen:
| Kanal DIP-Schalter | |
| INPUT 1 | Position 17, Nr. 2 |
| INPUT 2 | Position 15, Nr. 2 |
| INPUT 3 | Position 15, Nr. 1 |

Abb. 7 Eingänge und DIP-Schalter
5.3 Geräte mit Line-Pegel
Bis zu drei Audiogeräte mit Line-Pegel-Ausgang (z. B. CD / MP3-Spieler, Mischpult, Radio) lessen sich an die XLR-Buchsen (16) der Einänge 1 und 2 und an die Cinch-Buchsen (13) des Eingangs 3 anschließen.
Beim Anschluss an die XLR-Buchsen den dazugehörigen DIP-Schalter (15, 17) mit der Nr. 3 in die Position LINE stellen. Den dazu
gehörigen DIP-Schalter PH.PWR (Nr. 2) unbedingt in die obere Position (OFF) stellen, sonst kann das angeschlossene Gerät beschädigt werden.
5.4 Externer Schalter für Alarmdurchsagen
Alarmdurchsagen, die zuvor im MP3-Format auf einer SD-Speicherkarte z. B. von einem Computer aus aufgenommen wurden, konnen bei Bedarf über den Veränder abgespielt werden.
1) Die Speicherkarte mit der/len Durchsage /n mit der abgeschragten Seite nach rechts in den Schlitz ALARMMESSAGE (18) hineinstecken, bis sie einrastet. Soll die Karte wieder entnommen werden, sie etwas hineindrücken, sodassie ausrastet.
2) Einen Schalter an die KlemmenMESSAGE TRIGGER (10) anschließen.
3) Zum Abspielen den Schalter schlieben: Die MP3-Dateien auf der Speicherkarte werden nacheinander abgeschweit und alle anderen Audiosignale in der Lautstärke automatisch abgesenkt.
5.5 Einsatz in einer ELA-Anlage
Soll der Schleifenvermöger in eine bestehende ELA-Anlage integriert werden:
1) Das Audiosignal der ELA-Anlage auf einen der Eingänge INPUT 1 bis INPUT 3 (13, 16) geben. Das Signal sollte Linepegel (0,2 - 1V) aufweisen und unabhängig vom Lautstärkeregler des ELA-Verständers sein.
2) Beim Anschluss an eine der XLR-Buchsen den dazugehörigen DIP-Schalter (15, 17) mit der Nr. 3 in die Position LINE stellen. Den dazugehörigen DIP-Schalter PH.PWR (Nr. 2) unbedingt in die obere Position (OFF) stellen, sonst kann das angeschlossene Gerät beschädigt werden.
5.6 Stromversorgung
Zum Schluss das beiliegende Netzkabel zuerst in die Netzbuchse (7) und dann in eine Steckdose (230V / 50Hz) stecken.
6 Bedienung
6.1 Erstmalige Inbetriebnahme
1) Das Signal für die Induktionsschleife lässt sich über einen Kopfhörer (Impedanz min. 32 Ω) abhören. Den Kopfhörer dazu an die Buchse PHONES (1) anschließen.
2) Vor dem Einsatz zunachst die Regler INPUT 1 bis 3 (2) und MASTER (4) auf null drehen.
3) Mit dem Schalter POWER (6) den Verstärker einschalten. Die rote LED ON (5) leuchtet.
4) Eine gespeicherte Alarmmeldung abspielen (oder, falls vorhanden, ein Testsignal mit 1kHz , 0 dB): Den Schalter an den KlemmenMESSAGE TRIGGER (10) schreiben.
5) Den Regler MASTER etwas aufdrehen und mit einem Feldstärkemessgerät die Feldstarke in der Schleife messen. Nach der europäischen Norm EN 60118-4 wird eine Feldstarke vom 100mA / m empfohlen und die maximale Feldstarke solle 400mA / m nicht überschreiben. Beide Werte sind auf die Referenzfrequenz von 1kHz bezogen. Mit dem Regler MASTER die Feldstarke entsprechend einstellen. Die LED-Kette (5) zeigt den Ausgangspiegel an.
Ist kein Feldstärkemessgerät vorhenden, die Einstellung mit einem Induktionsempfänger (z.B. LR-202 von MONACOR) durchführren. Den Regler MASTER auf Beste Audio- und Empfangsqualität einstellen.
6) Auf die angeschlossenen Eingänge ein Signal geben (Testsignal, Musiktück oder Mikrofondurchsage) und mit den zugehörgen Reglern INPUT (2) die Lautstärke einstehen.
7) Mit den Klangreglern BASS und TREBLE (3) einen optimalen Klang einstellen.
8) Das Signal des Kanals 1 kann Vorrang vor den Kanalen 2 und 3 erhalten. Dazu den DIP-Schalter PRIO (17) mit der Nr. 1 in die Position ON stellen. Damit werden z.B. bei einer Durchsage über den Kanal 1 die Signale der Kanäle 2 und 3 stummgeschaltet. Die Durchsage ist dadurch verständlicher.
6.2 Metallverlust-Korrektur
Bei vielen Gebäuden ist ein großer Anteil an Metall in Decken und Fußböden verarbeitet. Dieses Metall kann zu einem frequenzabhängigen Verlust der Feldstarke führen. Der Verlust betragt 3 dB / Oktave bei einer unteren Grenzfrequenz zwischen 0,01 Hz und 100 Hz.
Die Metallverlust-Korrektur wirkt dem entgegen, indem Frequenzen unterhalb von 1kHz abgesenkt und Frequizen darüber bis zu 3 dB / Oktave angehoben werden. Der Einfluss des Metals auf den Frenzgang kann nur aufwendig mit speziellen Geräten ermittelt werden. Es kann aber auch einfach das Schleifensignal mit einem Induktionsempfänger (z. B. LR-202) abgehört werden:
Korrektur aktivieren und einstellen
WARNING

Zum Aktivieren der Metallverlust-Korrektur muss das Gerät geöffnet werden. Darum darf dies nur durch eine qualifi-
zierte Fachkraft erfolgen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
1) Den Netzstecker aus der Steckdoseziehen.
2) Den Gehausedeckel abschrauben.
3) Zum Aktivieren der Funktion die Steckbrücke J2 in die Position ON stecken. Die Brücke befindet sich zwischen den Feinsicherung FU2 und dem Relais RY1.
4) Den Gehäusedeckel wieder festschauben.
5) Den Regler METAL LOSS CORRECTION (11) zunachst auf 0 dB stellen.
6) Der Veränderk einschalten und bei einer Durchsage den Regler METAL LOSS CORRECTION auf optimale Sprachverständlichkeit einstellen.
7 Betrieb
Die im Kapitel 6 vorgenommenen Einstellungen brauchen nicht mehr verändert zu werden. Für den normalen Betrieb muss der Schleifenversteller nur noch eingescheltet werden. Die Geräte einer ELA-Anlage sollen in folgender Reihenfolge eingeschaltet werden:
- die Audiogeräte (Signalquellen)
- der ELA-Veränder
- der Schleifenverträker
Zum Ausschalten der Anlage in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
7.1 Schutzschaltung
Bei einer Störung (Defekt, Überhitzung) leuchtet die rote LED PROT (5) auf und das Signal für die Induktionsschleife wird abgeschelt. In this fall den Veränderungen ausshalten und den Fehler durch Fachpersonal beheben wurden.
Sollte der Verstärker wegen einer unzureichenden Belüfung oder bei einer zu hohen Umgebungstemperatur überhitzt sein, kann er nach dem Abkühlen wieder betrieben werden. Bei Bedarf für eine bessere Belüfung sorgen.
8 Technische Daten
Induktionsschleife
Schleifenstrom
LA-202: 7 A max.
LA-402: 14A max.
zulässiger Schleifen
widerstand: 0,2-2Ω
max. Schleifenfläche
Empfindlichkeit/Impedanz; Anschluss
MIC: 1,5mV/6,8kΩ; XLR, symmetrisch
Phantomspeisung: .. 40 V, einzeln zuschaltbar
LINE
XLR: 630 mV/10 kΩ; sym.
Cinch: 630 mV/4,7 kΩ, asymmetrisch
Frequenzbereich: .50-8000Hz
Klangregler
Tiefen: ± 10dB bei 100Hz
Hohen: .±10dB bei 10kHz
Klirrfactor: < 1%
Einsatztemperatur: .0-40°C
Stromversorgung: .230V/50Hz
Leistungsaufnahme
LA-202: 150 VA max.
LA-402: 230VA max.
Abmessungen
B×H×T: 482×88×280mm 2HE
Gewicht: 7 kg
Änderungen vorbehalten.
8 Technische gegevens
Inductielus
Lusstroom
LA-202: 7 A max.
LA-402: 14A max.
Toegelaten piek
weerstand: 0,2-2Ω
Frequentiebereik: .50-8000Hz
Klankregelaars