BDB 8295 - Bohrmaschine Baier - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BDB 8295 Baier
Original-Bedienungsanleitung
Diamant-Trockenbohrsystem
1 Über diese Bedienungsanleitung ..... 9
1.1 Wichtige Informationen 9
1.2 In der Bedienungsanleitung verwendete Symbole 9
2 Sicherheitshinweise 9
2.1 Arbeitsplatzsicherheit 10
2.2 Elektrische Sicherheit 10
2.3 Sicherheit von Personen 10
2.4 Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs 11
2.5 Service 11
2.6 Sicherheitshinweise für Diamant-Trockenbohrsysteme 11
2.6.1 Anforderungen an das Bedienpersonal . 11
2.6.2 Sicherheitshinweise für alle Arbeiten .... 11
2.6.3 Arbeitsplatzsicherheit 12
2.6.4 Elektrische Sicherheit 12
2.6.5 Sicherheit von Personen 13
2.6.6 Gefahren bei Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs ..... 14
2.6.7 Sicherheitshinweise bei Verwendung langer Bohrer 14
2.6.8 Gefahren bei Verwendung und Behandlung des Bohrständers ..... 14
2.6.9 Service/Wartung/Reparatur 15
2.6.10 Erklärung der Piktogramme auf der Maschine 16
3 Technische Merkmale 17
3.1 Technische Daten Antriebseinheit ..... 17
3.2 Technische Daten Bohrständer 18
3.3 EU-Konformitätserklärung 18
3.4 Maschinenmerkmale 18
3.5 Maschinen- und Bedienteile 18
3.6 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ..... 19
4 Vor Beginn der Arbeit 19
4.1 Drehzahl einstellen 20
4.2 Staubabsaugung herstellen 20
4.2.1 Absaugrohr montieren 20
4.2.2 Absaugrohr demontieren 20
4.2.3 Staubabsaugung anschließen 20
4.3 Diamant-Bohrkrone montieren bzw. wechseln 20
5 Bohrständer BST 420 ein richten (optionales Zubehör) 20
5.1 Montage des Bohrständers mit Dübelbefestigung 21
5.2 Befestigung an der Wand 21
5.3 Befestigung des Bohrständers mit einer Schnellspannsäule 21
5.4 Montage des Bohrständers mit Vakuumset (Zubehör) 21
5.5 Neigungswinkel am Bohrständer einstellen 21
5.6 Befestigung der Antriebseinheit am Bohrständer 22
6 Betrieb und Bedienung 22
6.1 Bohrvorgang starten 22
6.2 Bohrvorgang beenden 23
7 Reinigung 23
7.1 Verzahnung und Führung an Bohrsäule reinigen 23
7.2 Exzenterwelle reinigen und fetten ..... 23
8 Wartung 24
9 Umgang mit Diamant-Bohrkronen ..... 24
10 Entsorgung 24
11 Lieferumfang 25
12 Garantie 26
Impressum
Version V01/2021-02
Copyright:
Maschinenfabrik
OTTOBAIER GmbH
Heckenwiesen 26
71679 Asperg
Deutschland
Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte sind für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmustereintragung vorbehalten.
Diese Bedienungsanleitung wurde mit Sorgfalt erstellt. Die OTTO BAIER GmbH übernimmt jedoch für eventuelle Irrtümer in dieser Bedienungsanleitung und deren Folgen keine Haftung. Ebenso wird keine Haftung für direkte Schäden oder Folgeschäden übernommen, die sich aus einem unsachgemäßen Gebrauch des Geräts ergeben.
Bei der Anwendung des Geräts sind die landesspezifischen Sicherheitsvorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen sowie die Vorgaben dieser Bedienungsanleitung zu beachten.
Alle verwendeten Produktbezeichnungen und Markennamen sind Eigentum der Inhaber und nicht explizit als solche gekennzeichnet.
Inhaltliche Änderungen vorbehalten.
1 Über diese Bedienungsanleitung
Diese Bedienungsanleitung enthält alle wichtigen Informationen für einen sicheren Umgang mit dem Diamant-Trockenbohrsystem.
Die Antriebseinheit wird in dieser Bedienungsanleitung auch als „Gerät“ oder „Maschine“ bezeichnet. In dieser Bedienungsanleitung wird nur der Einsatz des Bohrständers BST 420 von Baier beschrieben.
Bei Verwendung eines anderen Bohrständers ist die entsprechende Bedienungsanleitung zu beachten.
Abbildungsverweise
Verweise auf Abbildungen, die sich am Anfang der Bedienungsanleitung befinden werden im Text mit diesem Symbol 1 dargestellt (hier wird beispielsweise auf die Abbildung Nummer 1 verwiesen).
1.1 Wichtige Informationen

Bedienungsanleitung lesen
Vor Beginn aller Arbeiten mit und am Gerät sind diese Bedienungsanleitung sowie die Sicherheits- und Gefahrenhinweise sorgfältig durchzulesen und zu beachten.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung immer bei dem Gerät auf.

Es muss eine zugelassene Mund-Nase-Filtermaske getragen werden!
1.2 In der Bedienungsanleitung verwendete Symbole

GEFAHR
„GEFAHR“ weist auf eine drohende Gefährdung hin, die den unmittelbaren Tod oder eine schwere Körperverletzung zur Folge haben wird.
→ Dieser Pfeil zeigt die entsprechenden Maßnahmen auf, um die drohende Gefahr abzuwenden.

WARNUNG
„WARNUNG“ weist auf eine drohende Gefährdung hin, die möglicherweise den Tod oder eine schwere Körperverletzung zur Folge haben kann.
→ Dieser Pfeil zeigt die entsprechenden Maßnahmen auf, um die drohende Gefährdung abzuwenden.

VORSICHT
„VORSICHT“ weist auf eine drohende Gefährdung hin, die leichte oder mittlere Körperverletzungen zur Folge haben kann.
→ Dieser Pfeil zeigt die entsprechenden Maßnahmen auf, um die drohende Gefährdung abzuwenden.

HINWEIS
„HINWEIS“ weist auf mögliche Sachschäden hin, gibt Anwendungsempfehlungen und hilfreiche Tipps.
2 Sicherheitshinweise

WARNUNG
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
2.1 Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet.
Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden.
Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern.
Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
2.2 Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeugs muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen.
Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlags.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken.
Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern.
Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlags.
d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegen- den Geräteteilen.
Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlags.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind.
Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungskabels verringert das Risiko eines elektrischen Schlags.
f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter.
Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters (FI-Schalter mit maximal 10 mA Auslösestrom) vermindert das Risiko eines elektrischen Schlags.
2.3 Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen.
Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeugs kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille.
Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeugs, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und / oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen.
Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeugs den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten.
Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht.
Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen.
Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwendet werden.
Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
h) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind.
Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.
2.4 Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs
a) Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug.
Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist.
Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und / oder entfernen Sie den Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeugs.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben.
Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerkzeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeugs beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren.
Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber.
Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit.
Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
h) Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett.
Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.
2.5 Service
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren.
Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt.
2.6 Sicherheitshinweise für Diamant-Trockenbohrsysteme
2.6.1 Anforderungen an das Bedienpersonal
- Personen unter 18 Jahre dürfen die Maschine nicht benutzen.
- Das Bedienpersonal muss mit dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung vertraut sein.
2.6.2 Sicherheitshinweise für alle Arbeiten
- Tragen Sie Gehörschutz beim Schlagbohren / Diamantbohren. Die Einwirkung von Lärm kann Gehörverlust bewirken.
- Benutzen Sie den (die) Zusatzgriff(e). Der Verlust der Kontrolle kann zu Verletzungen führen.
- Stützen Sie das Elektrowerkzeug vor der Benutzung gut ab.
Dieses Elektrowerkzeug erzeugt ein hohes Drehmoment. Wenn das Elektrowerkzeug während des Betriebs nicht sicher abgestützt wird, kann es zu einem Verlust der Kontrolle und zu Verletzungen kommen.
2.6.3 Arbeitsplatzsicherheit
- Sichern Sie den Arbeitsbereich auch hinter Durchbrüchen.
Ungesicherte Arbeitsbereiche können Sie und andere Personen gefährden.
- Achten Sie auf offene und verdeckte Strom-, Wasser- und Gasleitungen. Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu.
Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen.
- Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht in der Nähe brennbarer Materialien.
Funken können diese Materialien entzünden.
- Vermeiden Sie Stolperfallen durch Kabel für andere Personen.
Stürze über Kabel können zu schweren Verletzungen führen.
- Sichern Sie das Werkstück.
Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand.
- Vermeiden Sie Staubansammlungen am Arbeitsplatz.
Stäube können sich leicht entzünden.
- Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für ausreichende Be- und Entlüftung.
Gefährdung durch Staubentwicklung und Sicht-beeinträchtigung.
- Den verantwortlichen Statiker, Architekten oder die zuständige Bauleitung über geplan- te Bohrungen informieren und zu Rate zie- hen.
Armierungen nur mit Genehmigung eines Baustatikers durchtrennen.
- Sorgen Sie beim Bohren durch Wände oder Decken dafür, dass Personen und Arbeitsbereich auf der anderen Seite geschützt sind.
Die Bohrkrone kann über das Bohrloch hinausgehen und der Bohrkern kann auf der anderen Seite herausfallen.
- Bei Durchbruchbohrungen unbedingt die betroffenen Räume auf Hindernisse kontrollieren und diesen Bereich absperren. Bohrkern mittels Schalung gegen Herunterfallen sichern.
- Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich, einigen Holzarten, Mineralien und Metallen können gesundheitsschädlich sein und zu allergischen Reaktionen, Atemwegserkrankungen und / oder Krebs führen.
Asbesthaltiges Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden.
Benutzen Sie möglichst eine für das Material geeignete Staubabsaugung.
▶ Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes.
Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit Filterklasse P2 bzw. P3 (nach DIN EN 149:2001) zu tragen.
Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Vorschriften für die zu bearbeitenden Materialien.
2.6.4 Elektrische Sicherheit
- Kontrollieren Sie vor jedem Gebrauch Elektrowerkzeug, Anschlussleitung und Stecker auf Beschädigungen.
Ein beschädigtes Gerät ist gefährlich und nicht mehr betriebssicher.
- Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Elektrowerkzeugs übereinstimmen.
- Beim Betrieb des Elektrowerkzeugs an mobilen Stromerzeugern (Generatoren), kann es zu Leistungseinbußen oder untypischem Verhalten beim Einschalten kommen.
- Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nicht mit beschädigtem Kabel. Berühren Sie das beschädigte Kabel nicht und ziehen Sie den Netzstecker, wenn das Kabel während des Arbeitens beschädigt wird.
Beschädigte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlags.
- Verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die für die Leistungsaufnahme der Maschine geeignet sind und eine Mindestaderstärke von 1,5 mm² haben. Falls Sie eine Kabeltrommel verwenden, rollen Sie das Kabel immer vollständig ab.
Das aufgerollte Kabel kann sich stark erhitzen und beginnen zu brennen.
- Reinigen Sie regelmäßig die Lüftungsschlitze Ihres Elektrowerkzeugs trocken durch Ausblasen. Keinesfalls Schraubendreher oder sonstige Gegenstände in die Lüftungsschlitze stecken. Decken Sie die Lüftungsschlitze nicht ab.
Das Motorgebläse zieht Staub in das Gehäuse, und eine starke Ansammlung von Metallstaub kann elektrische Gefahren verursachen.
- Infolge von äußeren elektromagnetischen Störungen (z. B. Netzspannungsschwankungen, elektrostatische Entladungen) kann das Elektrowerkzeug automatisch abschalten.
Schalten Sie das Elektrowerkzeug in diesem Fall aus und wieder ein.
2.6.5 Sicherheit von Personen
- Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und verwenden Sie je nach Arbeitssituation:

Vollgesichtsschutz, Augenschutz oder Schutzbrille, Schutzhelm und Spezialschürze
Schützen Sie sich gegen umherfliegende Teile durch Schutzhelm, Schutzbrille oder Gesichtsschutz und wenn notwendig durch eine Schürze.

Gehörschutz
Der typische A-bewertete Schalldruckpegel dieses Elektrowerkzeugs liegt beim Arbeiten über 85 dB (A).
Wenn Sie lange lautem Lärm ausgesetzt sind besteht das Risiko einen Hörschäden bzw. einen Hörverlust zu erleiden.

Antivibrations-Schutzhandschuhe
Bei einem Auslösewert A (8) für Arm-Hand-Vibrationen von über 2,5 m / s ^2 wird das Tragen von Antivibrations-Schutzhandschuhen empfohlen.

Rutschfeste Sicherheitsschuhe

Staubmaske, Mund-Nase-Filtermaske oder Atemschutzmaske
Durch das Einatmen feinster mineralischer Stäube können Gesundheitsgefährdungen entstehen. Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit Filterklasse P2 bzw. P3 (nach DIN EN 149:2001) zu tragen.
Trockenbohren: Das Arbeiten mit Diamant-Trockenbohrkronen ist ein Schleifvorgang, bei dem feinste Stäube entstehen. Beim Bohren von quarzhaltigen Materialien ist die Gefahr der Silikose sehr groß, in diesem Fall darf die Maschine grundsätzlich nur zusammen mit einer geeigneten Staubabsaugung betrieben werden.
- Achten Sie bei anderen Personen auf sicheren Abstand zu Ihrem Arbeitsbereich. Jeder, der den Arbeitsbereich betritt, muss persönliche Schutzausrüstung tragen.
Bruchstücke des Werkstücks oder gebrochener Einsatzwerkzeuge können wegfliegen und Verletzungen auch außerhalb des direkten Arbeitsbereichs verursachen.
- Halten Sie das Gerät nur an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder das eigene Netzkabel treffen kann.
Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen.
- Halten Sie das Netzkabel von sich drehenden Einsatzwerkzeugen fern.
Wenn Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren, kann das Netzkabel durchtrennt oder erfasst werden und Ihre Hand oder Ihr Arm in das sich drehende Einsatzwerkzeug geraten.
- Legen Sie das Elektrowerkzeug niemals ab, bevor das Einsatzwerkzeug völlig zum Stillstand gekommen ist.
Das sich drehende Einsatzwerkzeug kann in Kontakt mit der Ablagefläche geraten, wodurch Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren können.
- Lassen Sie das Elektrowerkzeug nicht laufen, während Sie es tragen.
Ihre Kleidung kann durch zufälligen Kontakt mit dem sich drehenden Einsatzwerkzeug erfasst werden, und das Einsatzwerkzeug sich in Ihren Körper bohren.
- Einsatzwerkzeuge bei eingeschalteter Maschine nicht auf eigene oder fremde Körper-teile richten, weder berühren noch anfassen.
2.6.6 Gefahren bei Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs
- Wenn das Einsatzwerkzeug blockiert, üben Sie keinen Vorschub mehr aus und schalten Sie das Werkzeug aus.
Überprüfen Sie den Grund des Verklemmens und beseitigen Sie die Ursache für klemmende Einsatzwerkzeuge.
- Wenn Sie eine Diamantbohrmaschine, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, prüfen Sie vor dem Einschalten, ob sich das Einsatzwerkzeug frei dreht.
Wenn das Einsatzwerkzeug klemmt, dreht es sich möglicherweise nicht und dies kann zur Überlastung des Werkzeugs führen oder dazu, dass sich die Diamantbohrmaschine vom Werkstück löst.
- Verwenden Sie kein Zubehör, das vom Hersteller nicht speziell für dieses Elektrowerkzeug vorgesehen und empfohlen wurde.
Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Elektrowerkzeug befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung.
- Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerkzeugs muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug angegebene Höchstdrehzahl.
Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbrechen und umherfliegen.
- Einsatzwerkzeugwechsel sorgfältig und nur mit dafür vorgesehenem, einwandfreiem Montagewerkzeug durchführen. Vor Beginn des Einsatzwerkzeugwechsels Netzstecker ziehen.
Durch das vorgesehene Montagewerkzeug vermeiden Sie Beschädigungen am Elektro- und Einsatzwerkzeug.
- Verwenden Sie keine beschädigten Einsatzwerkzeuge. Kontrollieren Sie vor jeder Verwendung Einsatzwerkzeuge auf Absplitterungen und Risse. Wenn das Elektrowerkzeug oder das Einsatzwerkzeug herunterfällt, überprüfen Sie, ob es beschädigt ist, oder verwenden Sie ein unbeschädigtes Einsatzwerkzeug. Wenn Sie das Einsatzwerkzeug kontrolliert und eingesetzt haben, halten Sie und in der Nähe befindliche Personen sich außerhalb der Ebene des rotierenden Einsatzwerkzeugs auf und lassen Sie das Elektrowerkzeug eine Minute lang mit Höchstdrehzahl laufen.
Beschädigte Einsatzwerkzeuge brechen meist in dieser Testzeit.
- Elektrowerkzeuge nicht extremer Wärme und Kälte aussetzen.
Bei extremer Wärme und / oder Kälte können mechanische und elektrische Schäden auftreten.
- Lassen Sie die Einsatzwerkzeuge, Werkzeugaufnahmen und andere Teile in unmittelbarer Nähe des Arbeitsbereichs nach Gebrauch abkühlen.
Die Geräte können nach Gebrauch sehr heiß sein, die Teile weder berühren noch anfassen, es droht Verletzungsgefahr.
- Zusätzliche Schilder oder sonstige, nicht BAIER-spezifische Teile dürfen nicht am Motor-, Griff-, Getriebe- und Schutzgehäuse angeschraubt oder angenietet werden.
Das Elektrowerkzeug kann dadurch beschädigt werden und Funktionsstörungen können auftreten.
• Vermeiden Sie unnötige Lärmentwicklung.
- Beachten Sie die Sicherheits- und Arbeits-hinweise für das verwendete Zubehör.
2.6.7 Sicherheitshinweise bei Verwendung langer Bohrer
- Arbeiten Sie auf keinen Fall mit einer höheren Drehzahl als der für den Bohrer maximal zulässigen Drehzahl Bei höheren Drehzahlen kann sich der Bohrer leicht verbiegen, wenn er sich ohne Kontakt mit dem Werkstück frei drehen kann, und zu Verletzungen führen.
- Beginnen Sie den Bohrvorgang immer mit niedriger Drehzahl und während der Bohrer Kontakt mit dem Werkstück hat.
Bei höheren Drehzahlen kann sich der Bohrer leicht verbiegen, wenn er sich ohne Kontakt mit dem Werkstück frei drehen kann, und zu Verletzungen führen.
- Üben Sie keinen übermäßigen Druck und nur in Längsrichtung zum Bohrer aus.
Bohrer können sich verbiegen und dadurch brechen oder zu einem Verlust der Kontrolle und zu Verletzungen führen.
2.6.8 Gefahren bei Verwendung und Behandlung des Bohrständers
- Bauen Sie vor der Montage der Bohrmaschine bzw. Antriebseinheit den Bohrständer gemäß dieser Anleitung richtig auf.
Richtiger Zusammenbau ist wichtig, um die einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
- Befestigen Sie den Bohrständer sicher mit dem vorgeschriebenen und unbeschädigten Montagematerial auf einer festen, ebenen Fläche.
Wenn der Bohrständer verrutschen oder wackeln kann, kann die Bohrmaschine bzw. Antriebseinheit nicht gleichmäßig und sicher geführt werden.
- Ziehen Sie den Stecker der Bohrmaschine bzw. Antriebseinheit aus der Steckdose, bevor Sie die Bohrmaschine bzw. Antriebseinheit am Bohrständer montieren, Geräte-einstellungen vornehmen oder Zubehörteile wechseln.
Unbeabsichtigter Start von Bohrmaschinen bzw. Antriebseinheiten ist die Ursache für Unfälle.
- Befestigen Sie die Bohrmaschine bzw. Antriebseinheit wie vorgeschrieben sicher am Bohrständer, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
Ein Verrutschen der Bohrmaschine bzw. Antriebseinheit am Bohrständer kann zum Verlust der Kontrolle und Verletzungen führen.
- Entfernen Sie alle Einstellwerkzeuge, Schraubenschlüssel und nicht benötigtes Montagematerial, bevor Sie die Bohrmaschine bzw. Antriebseinheit einschalten.
Einstellwerkzeuge, Schraubenschlüssel oder Montagematerial, das sich in/an einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
- Überlasten Sie den Bohrständer nicht und verwenden Sie ihn nicht als Leiter oder Gerüst.
Überlastung oder Stehen auf dem Bohrständer kann dazu führen, dass sich der Schwerpunkt des Bohrständers nach oben verlagert und der Bohrständer umkippt.
- Bei Befestigung des Bohrständers am Werkstück mittels Dübel und Schrauben stellen Sie sicher, dass die verwendete Verankerung in der Lage ist, die Maschine während des Gebrauchs sicher zu halten.
Wenn das Werkstück nicht widerstandsfähig oder porös ist, kann der Dübel herausgezogen werden, wodurch sich der Bohrständer vom Werkstück löst.
- Bei Befestigung des Bohrständers am Werkstück mittels Vakuumplatte achten Sie darauf, dass die Oberfläche glatt, sauber und nicht porös ist. Befestigen Sie den Bohrständer nicht an laminierten Oberflächen, wie z. B. auf Fliesen und Beschichtungen von Verbundwerkstoffen.
Wenn die Oberfläche des Werkstücks nicht glatt, plan oder ausreichend befestigt ist, kann sich die Vakuumplatte vom Werkstück lösen.
- Stellen Sie vor dem und beim Bohren sicher, dass der Unterdruck ausreichend ist. Ist der Unterdruck nicht ausreichend, kann sich die Vakuumplatte vom Werkstück lösen.
- Führen Sie niemals Überkopfbohrungen und Bohrungen zur Wand durch, wenn die Maschine nur mittels Vakuumplatte befestigt ist.
Bei Verlust des Vakuums löst sich die Vakuumplatte vom Werkstück.
- Verwenden Sie kein Zubehör, das vom Hersteller nicht speziell für den Bohrständer vorgesehen und empfohlen wurde.
Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Bohrständer befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung.
- Zusätzliche Schilder oder sonstige, nicht BAIER-spezifische Teile dürfen nicht am Bohrständer angeschraubt oder angenietet werden.
Der Bohrständer kann dadurch beschädigt werden und Funktionsstörungen können auftreten.
- Beachten Sie alle Sicherheits- und Arbeits-hinweise des verwendeten Zubehörs.
• Die Vorschubkurbel darf keinesfalls auf den Sechskant der Kegelwelle gesetzt werden, um diese anzuziehen.
Zu hohe Anziehdrehmomente könnten diese beschädigen.
2.6.9 Service/Wartung/Reparatur
- Nach Sturz oder Nässeeinwirkung das Elektrowerkzeug überprüfen lassen. Ein eventuell beschädigtes Elektrowerkzeug ist gefährlich und nicht mehr betriebssicher. Vor weiterem Gebrauch das Elektrowerkzeug von unserer Kundendienststelle oder einer autorisierten Fachwerkstatt der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH überprüft werden.
- Reparatur- und Wartungsarbeiten dürfen nur von einer autorisierten Fachwerkstatt der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH ausgeführt werden.
Ansonsten erlischt jeglicher Haftungs- und Garantieanspruch seitens der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH.

HINWEIS
Bei der Verwendung neuer Kohlebürsten darf die Maschine die ersten 15 Minu ten nur im grünen Bereich betrieben werden - LED Anzeige im Handgriff beobachten.
- Es ist sicherzustellen, dass bei Bedarf nur Original- BAIER-Ersatzteile und Original- BAIER-Zubehör verwendet werden.
Originalteile sind beim autorisierten Fachhändler erhältlich. Beim Einsatz von Nicht-Originalteilen sind Maschinenschäden und eine erhöhte Unfallgefahr nicht auszuschließen.
- Eine regelmäßige Wartung durch die Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH oder einem von uns autorisierten Wartungs- und Reparaturbetrieb ist vorgeschrieben.
Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
2.6.10 Erklärung der Piktogramme auf der Maschine

Die CE-Kennzeichnung an einem Produkt bedeutet, dass das Produkt allen geltenden europäischen Vorschriften entspricht und es den vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen wurde.

Gerät der Schutzklasse II
Die Maschine hat durch entsprechende Isolationen keine berührbaren Metallteile, die im Fehlerfall Spannung führen können. Ein Schutzleiter ist nicht vorhanden.

Altgeräte umweltgerecht entsorgen
Altgeräte enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien, die einer Verwertung zugeführt werden sollten. Batterien, Schmierstoffe und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Bitte entsorgen Sie Altgeräte deshalb über geeignete Sammelsysteme.

Gehörschutz tragen!
Der typische A-bewertete Schalldruckpegel dieses Elektrowerkzeugs liegt beim Arbeiten über 85 dB (A) – Gehörschutz tragen!

Bedienungsanleitung lesen!
Vor Beginn aller Arbeiten mit und an der Maschine sind diese Bedienungsanleitung sowie die Sicherheits- und Gefahrenhinweise sorgfältig durchzulesen und zu beachten.
3 Technische Merkmale
3.1 Technische Daten Antriebseinheit
| Antriebseinheit BDB 8295 | ||
| Hersteller Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH | ||
| Betriebsspannung (V/Hz) ~230 / 50/60 | ||
| Leistungsaufnahme (Watt) 2200 | ||
| Schutzklasse | ☐/II | |
| 1. Gang 2. Gang | ||
| Leerlaufdrehzahl (min ^-1 ) ^1) | 480 940 | |
| Bohrkronendurchmesser (mm) 120 – 250 52 – 120 | ||
| Schlagfrequenz (min ^-1 ) | 9600 | 18800 |
| Werkzeugaufnahme 1 14 UNC und G 12 | ||
| Gewicht (kg) ^2) | 6,02 | |
| Drehzahlelektronik | ja | |
| Schallmessung ^3) K = 3 dB L_pA (Schalldruck) dB (A) | 91 | |
| L_WA (Schallleistung) dB (A) | 101 | |
| Vibrationsmessung (m/s ^2) ) ^4) K = 1,5 m/s ^2 | 5,5 | |
1) Die angegebenen Drehzahlen sind als maximale Drehzahlen für die angegebenen Diamant-Bohrkronendurchmesser zu verstehen. Je nach Beschaffenheit des zu bohrenden Materials wie Beton mit Eisenarmierung unterschiedlicher Stärke wird die Drehzahl „nach Gefühl“ eingestellt. Beim Bohren von einbetoniertem Eisen mit großen Diamant-Bohrkronendurchmessern wird grundsätzlich der 1. Gang eingestellt.
2) Gewicht nach EPTA-Prozedur 01/2003.
3) Messwerte für Geräusch ermittelt entsprechend EN 60745. Gehörschutz tragen!
4) Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745 Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Schwingungsemissionswerte sind entsprechend einem in EN 60745 genormten Messverfahren gemessen worden und können für den Vergleich von Elektrowerkzeugen miteinander verwendet werden. Sie eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Schwingungsbelastung.
Die angegebenen Schwingungsemissionswerte repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wird das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügend gewartet eingesetzt, kann dies die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsemissionswerte sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren.

WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Vibrationen.
→ Zum Schutz des Bedieners sollten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, z. B. das Tragen von Antivibrations-Schutzhandschuhen, die korrekte Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatzwerkzeugen, das Warmhalten der Hände und eine gute Organisation der Arbeitsabläufe.
3.2 Technische Daten Bohrständer
| Bohrständer BST 420 | |
| Hersteller Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH | |
| Maximaler Bohrhub 750 mm | |
| Maximaler Bohrdurchmesser 420 mm | |
| Maximale Nutzlänge 570 mm | |
| Maximale Motorleistung 3,3 kW | |
| Maximaler Neigungswinkel 55 ° | |
| Höhe 1060 mm | |
| Breite 460 mm | |
| Tiefe 500 mm | |
| Gewicht 19 kg | |
| Befestigung Antriebseinheit/Bohrmaschine über Befestigungsplatte am Vorschubschlitten | ja |
3.3 EU-Konformitätserklärung
CE
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass diese Produkte mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmen:
EN62841-1:2015+AC:2015
EN62841-2-1:2018
EN55014-1:2017
EN55014-2:2015
EN IEC 61000-3-2:2019
EN61000-3-3:2013
Gemäß den Bestimmungen der Richtlinien
2006/42/EG
2011/65/EU
in Verbindung mit den in der Bedienungsanleitung dokumentierten Sicherheitshinweisen und der vorgeschriebenen bestimmungsgemäßen Verwendung.
Der Entwicklungsleiter ist zum Verfassen der technischen Unterlagen befugt.
Diese sind erhältlich bei:
Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH, Heckenwiesen 26,
71679 Asperg
Deutschland

Thomas Schwab
Geschäftsführer

Robert Pichl
Betriebsleiter
Asperg, 27.01.2021
3.4 Maschinenmerkmale
Die Maschinen verfügen über eine speziell entwickelte Elektronik mit Sanftanlauf. Sie überwacht die Drehzahl und hilft über die Anzeigeleuchten grün/rot (Position 3 und 2, siehe Abbildung 1) den günstigsten Arbeitsfortschritt und damit werkzeug- schonende Arbeitsbedingungen zu erreichen. Die elektronische Anbohrhilfe erleichtert das An- bohren.
Optische Anzeige
grün: Drehzahl für optimale Bohrleistung
grün/rot: Drehzahl im Grenzbereich
rot: Drehzahl zu gering – Abschaltung
Wird dieses Warnsignal nicht beachtet, d. h. der Vorschub wird nicht verringert, schaltet die Elektronik zeitverzögert bei Überlast ab. Nach dem Stillstand die Diamant-Bohrkrone aus dem Bohrloch herausnehmen. Die Maschine kann sofort wieder gestartet werden.
3.5 Maschinen- und Bedienteile
1 Antriebseinheit
1 Schalter EIN/AUS mit Schalterarretierung
2 Rote LED
3 Grüne LED
4 Abtriebswelle mit Innengewinde G ^1/2 und Außengewinde 1 ^1/4 UNC
5 Absaugrohr für Staubabsaugung
6 Befestigungsklammer für Absaugrohr
7 Getriebeumschaltung (1. und 2. Gang)
8 Antriebseinheit BDB 8295
9 Libelle
Bohrständer BST 420 (optionales Zubehör)
Der Bohrständer ist zur Aufnahme von Diamant-Bohrmaschinen mit einer maximalen Leistung von 3,3 kW in Verbindung mit Diamant-Trockenbohrkronen sowie einer geeigneten Staubabsaugung zum Trockenbohren in mineralischen Werkstoffen wie Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk bestimmt. Der Bohrständer kann mit Hilfe von Dübel oder Vakuum am Boden und an der Wand angebracht werden.
2 Bohrständer BST 420
1 Vorschubschlitten
2 Rastbolzen
3 Rohrsperre
4 Sechskantschraube M12x110
5 Drehkreuz
6 Exzenterwelle
7 Stahlgrundplatte
8 Sechskantschraube M12x120
9 Stellfuß
10 Mutter M12 (verdeckt)
11 Schnellwechselplatte
12 Zylinderschraube (4x)
13 Bohrsäule mit Verzahnung
3.6 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Diamant-Trockenbohrsystem
Die Antriebseinheit BDB 8295 ist zum ständergeführten Trockenbohren ausgelegt. Die Antriebseinheit BDB 8295 darf nicht für den Freihandbetrieb eingesetzt werden.
Die Diamant-Bohrmaschine ist in Verbindung mit einem Bohrständer und Diamant-Bohrkronen zum Bohren in mineralischen Werkstoffen wie Beton, Stahlbeton, Ziegel, Kalksandstein oder Bruchstein bestimmt. Nie ohne Absaugung arbeiten.
Folgende Materialien dürfen nicht gebohrt werden: Holz, Metall und Glas usw.
Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Vorschriften für die zu bearbeitenden Materialien und Absaugung.
4 Vor Beginn der Arbeit
Um ein sicheres Arbeiten mit den Diamant-Trocken-bohrsystem zu gewährleisten, sind vor jedem Ein-satz folgende Punkte unbedingt zu beachten:
- Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise in dieser Bedienungsanleitung durchlesen.
- Schutzkleidung tragen wie Schutzhelm, Gesichtsschutz oder Schutzbrille, Schutzhandschuhe und wenn notwendig eine Schürze.
• Die auf dem Typenschild aufgeführte Spannung muss mit der Netzspannung identisch sein. - Vor jedem Gebrauch Maschine, Anschlussleitung, Stecker, den festen Sitz der Diamant-Bohrkrone und die Befestigung des Bohrständers kontrollieren.
- Die Gewindeabmessung der Diamant-Bohrkronenaufnahme unbedingt beachten. Die Gewinde der Diamant-Bohrkronen müssen ohne Spiel auf die Gewinde der Antriebseinheit (G½" Innengewinde oder 1¼" UNC Außengewinde) passen. Es dürfen keine Reduzierstücke oder Adapter bei der Montage der Diamant-Bohrkronen verwendet werden.
- Kontrollieren Sie den Zustand der Diamant-Bohrkronen durch eine Sichtprüfung.

HINWEIS
Beschädigte Diamant-Bohrkronen dürfen nicht verwendet und müssen sofort ersetzt werden.
- Nur von der OTTO BAIER GmbH für das jeweilige Einsatzgebiet empfohlene Diamant-Bohrkronen einsetzen.

HINWEIS
Die Diamant-Bohrkrone kann durch Überhitzung oder Verklemmen im Kernbohrloch zerstört werden (Seite 24, „Umgang mit Diamant-Bohrkronen“). Entstehen bei der Arbeit gesundheitsschädliche Stäube, muss ein geeigneter Entstauber an der Antriebseinheit angeschlossen werden.
- Eine geeignete Staubabsaugung anschließen.
4.1 Drehzahl einstellen

HINWEIS
Ein Gangwechsel bei laufender Maschine kann zu Beschädigungen der Maschine führen.
Den vollständigen Stillstand der Maschine abwarten.
3 Drehzahl entsprechend dem Bohrkronendurchmesser (siehe Technische Daten Seite 17) an der Getriebe umschaltung (1) einstellen.
4.2 Staubabsaugung herstellen
4.2.1 Absaugrohr montieren
• 4 Absaugrohr montieren.
▶ Die Federklammer (2) in Pfeilrichtung (A) drücken bis die Klammerschenkel aus der Nut des Absaugrohrs (1) ausrasten.
Das Absaugrohr (1) bis zum Anschlag auf den Getriebehals (3) aufschieben (B).
▶ Die Federklammer (2) entgegen der Pfeilrichtung drücken bis die Klammerschenkel in die Nut des Getriebehalses (3) einrasten.
4.2.2 Absaugrohr demontieren
• 5 Absaugrohr demontieren.
▶ Die Federklammer (1) in Pfeilrichtung (A) drücken bis die Klammerschenkel aus der Nut des Getriebehalses ausrasten.
Das Absaugrohr (2) nach vorne (B) über die Abtriebswelle (3) abnehmen.
4.2.3 Staubabsaugung anschließen
- Das einwandfreie Funktionieren des Entstaubers prüfen.
• 6 Den Entstauberschlauch (3) fest auf den Stutzen (2) des Absaugrohrs (1) aufstecken.

HINWEIS
6 Der Stutzen (2) ist passend für den Absaugschlauch (3) eines Spezial-Entstaubers ausgelegt.
6 Der Absaugschlauch (3) lässt sich im kalten Zustand nur mit großem Kraftaufwand auf den Stutzen (2) des Absaugrohrs (1) aufstecken.
4.3 Diamant-Bohrkrone montieren bzw. wechseln

GEFAHR
Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag.
→ Vor allen Arbeiten an der Antriebseinheit Netzstecker ziehen.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heiße Werkzeuge.
→ Die montierten Werkzeuge können bei längerem Betrieb heiß werden. Beim Wechseln der Werkzeuge Schutzhandschuhe tragen oder die Werkzeuge abkühlen lassen.
- 7 Diamant-Bohrkronen (1) / (5) werden entsprechend dem Bohrdurchmesser auf das G ^1/2 " Innengewinde (2) oder 1 ^1/4 " UNC Außengewinde (3) der Abtriebswelle (4) aufgeschraubt.

HINWEIS
Den Sitz und den Zustand der Diamant-Bohrkrone prüfen. Eine beschädigte Diamant-Bohrkrone darf nicht verwendet werden und muss sofort ersetzt werden.
5 Bohrständer BST 420 ein- richten ( optionales Zubehör)

HINWEIS
In dieser Bedienungsanleitung wird nur der Einsatz des Bohrständers BST 420 von Baier beschrieben. Bei Verwendung eines anderen Bohrständers ist die entsprechende Bedienungsanleitung genau zu beachten.
Die dort beschrieben Montage der Antriebseinheit an die Schnellwechsel platte muss exakt eingehalten werden.
Um ein sicheres Arbeiten mit dem Bohrständer zu gewährleisten, beachten Sie vor jedem Einsatz folgende Punkte:
- Vor jedem Gebrauch die Befestigung des Bohrständers kontrollieren.
- Kontrolle des festen Sitzes der Bohrmaschine am Bohrständer.
Drehkreuz montieren:
- 8 Das Drehkreuz (3) nach Bedarf links oder rechts auf die Vorschubwelle (1) so aufschieben, dass die Bohrung (2) in dem Drehkreuz (3) und die in der Vorschubwelle (1) deckungsgleich sind.
- 9 Den Stift der Rohrsperre (2) durch die deckungsgleichen Bohrungen (3) stecken und Sicherungsklammer umklappen sodass die Rohrsperre gesichert ist.
Vorschub blockieren:
• 10 Den Rastbolzen (2) am Vorschubschlitten (1) herausziehen.
• 9 Rastbolzen um 90° drehen und in die Vorschubwelle (5) einrasten lassen. Evtl. muss der Vorschubschlitten (1) dazu mit dem Drehkreuz (4) etwas auf oder ab bewegt werden.
5.1 Montage des Bohrständers mit Dübelbefestigung
Der Bohrständer kann an Boden oder Wand mit einer Befestigungsschraube befestigt werden.
• 11 Bohrständer an dem zu bohrenden Bohrloch anhand der Diamant-Bohrkrone ausrichten:
• 11 Dübelloch zur Befestigung der Bohrständerplatte (4) durch den Befestigungsschlitz anzeichnen und bohren (Bohrloch: ∅ 15 mm, Tiefe 50 mm).
• 12 Befestigungsschraube (1) mit angesetztem Schnellspanndübel (2) in das Dübelloch einsetzen.
• 11 Bohrständerplatte (4) mit Hilfe der vier Hutmuttern (3) ausrichten.
• 11 Befestigungsschraube (2) mit Hilfe des Eindrehwerkzeugs (1) eindrehen.
• 11 Schnellspannmutter (5) mit leichten Hammerschlägen festziehen.
5.2 Befestigung an der Wand

HINWEIS
Für die Befestigung an Wänden sind RAWL-Anker mit Durchmesser 20 mm/M12 zu verwenden.
Bei der Befestigung an der Wand muss zum Einstellen der Rechtwinkligkeit des Bohrständers zum Bohrloch der Diamant-Bohrkrone eine externe Wasserwaage benutzt werden.
5.3 Befestigung des Bohrständers mit einer Schnellspannsäule
Der Bohrständer kann zusätzlich mittels einer optional erhältlichen Schnellspannsäule an der Decke fixiert werden (siehe BAIER-Katalog).

HINWEIS
Die Deckenbeschaffenheit muss vorher überprüft werden ob sie starkem punktuellen Druck Stand hält.
Das Rohrstück gegen Herabfallen bzw. Lösen durch Vibration sichern.
5.4 Montage des Bohrständers mit Vakuumset (Zubehör)
Wenn die Montage des Bohrständers mit der Dübelbefestigung nicht möglich ist, kann der Bohrständer mit einem Vakuumset (Bestellung auf Nachfrage) am Boden befestigt werden. Die Montage des Vakuumsets ist in der entsprechenden Montageanleitung beschrieben.
5.5 Neigungswinkel am Bohrständer einstellen
Der Bohrständer kann bis zu einem Neigungswinkel von 55° stufenlos verstellt werden.
• 13 Die beiden oberen Zylinderschrauben (1) nacheinander lösen. Hierbei die beiden Muttern (5) gegenhalten.
• 13 Die beiden unteren Zylinderschrauben (3) nacheinander lösen. Hierbei die beiden Muttern (4) gegenhalten.
• 13 Die Bohrsäule (2) auf den gewünschten Neigungswinkel einstellen.
• 13 Die beiden unteren Zylinderschrauben (3) nacheinander festziehen. Hierbei die beiden Muttern (4) gegenhalten.
• 13 Die beiden oberen Zylinderschrauben (1) nacheinander festziehen. Hierbei die beiden Muttern (5) gegenhalten.

HINWEIS
Der Bohrständer darf erst wieder eingesetzt werden, wenn alle vier Zylinderschrauben fest angezogen sind.
5.6 Befestigung der Antriebseinheit am Bohrständer

HINWEIS
Auf einen sicheren Stand des Bohrständers achten!
• 14 Eine Passfeder (3) in die Nut der Schnellwechselplatte (1) einsetzen.
• 14 Diamantbohrmaschine (4) zu den vier Bohrungen lagerichtig ausrichten.
• 14 Diamantbohrmaschine (4) mit den 4 Befestigungsschrauben (2) mit der Schnellwechselplatte (1) verschrauben.
• 9 Vorschubschlitten (1) mit dem Rastbolzen (2) sichern.
• 10 Den Rastbolzen (2) am Vorschubschlitten (1) herausziehen.
• 9 Rastbolzen um 90° drehen und in die Vorschubwelle (5) einrasten lassen. Evtl. muss der Vorschubschlitten (1) dazu mit dem Drehkreuz (4) etwas auf oder ab bewegt werden.
• 15 Exzenterwelle (3) bis zum Anschlag aus dem Vorschubschlitten (2) herausziehen.
• 15 Die Schnellwechselplatte (1) mit der Diamantbohrmaschine (4) von oben in die Aufnahme des Vorschubschlittens (2) einhängen (A) und die Schnellwechselplatte (1) nach hinten einschwenken (B).
• 15 Exzenterwelle (3) durch die Schnellwechselplatte (1) schieben (C) und mit einem Gabelschlüssel festziehen.
6 Betrieb und Bedienung
6.1 Bohrvorgang starten
- Vor der Inbetriebnahme des Diamant-Trockenbohrsystems alle Punkte prüfen, die im Kapitel 4 „Vor Beginn der Arbeit“ (siehe Seite 19 ff.) und im Kapitel 5 „Bohrständer (optionales Zubehör) einrichten“ (siehe Seite 20 ff.) beschrieben sind.
- Bohrkrone auswählen und montieren (siehe Kapitel „9 Umgang mit Diamant- Bohrkronen“ auf Seite 24).
• 3 Drehzahl entsprechend dem Bohrkronendurchmesser (siehe Technische Daten Seite 17) an der Getriebeumschaltung einstellen.

HINWEIS
Ein Gangwechsel bei laufender Maschine kann zu Beschädigungen der Maschine führen.
Den vollständigen Stillstand der Maschine abwarten.
• 1 Antriebseinheit einschalten und warten, bis Arbeitsdrehzahl erreicht ist – grüne LED (3) leuchtet auf.
• Staubabsaugung auf Dauerbetrieb einschalten.
• 10 Den Rastbolzen (2) am Vorschubschlitten (1) aus der Vorschubwelle herausziehen
• 9 Rastbolzen um 90° drehen und in die Vorschubwelle (5) einrasten lassen. Evtl. muss der Vorschubschlitten (1) dazu mit dem Drehkreuz (4) etwas auf oder ab bewegt werden.
• 2 Durch Drehen des Drehkreuzes (5) die Di- amantbohrmaschine/Antriebseinheit nach un- ten führen.
- Das Material vorsichtig mit der Bohrkrone anbohren. Ein behutsames Anbohren ist erforderlich, da die Maschine mit Dauerschlag ausgestattet ist.
- 2 Wenn die Bohrkrone einige Millimeter in das Material gebohrt hat, kann der Druck auf das Drehkreuz (5) erhöht werden.

HINWEIS
Die Diamant-Bohrkrone kann durch Überhitzung stumpf oder zerstört werden. Der Vorschub darf nur so groß sein, wie die Diamant-Bohrkrone das Material abschleifen kann. Deshalb keinen zu starken Druck auf die Diamant-Bohrkrone ausüben (Seite 24 „Umgang mit Diamant-Bohrkronen“).
- 1 Ist der Vorschub zu schnell, leuchtet die rote LED (2) auf. Dann sofort den Vorschub verringern bis die grüne LED (3) wieder aufleuchtet.
Wird dieses Warnsignal nicht beachtet, d. h. der Vorschub wird nicht verringert, schaltet die Elektronik bei Überlast die Antriebseinheit ab.
Der Bohrvorgang kann dann, wie oben beschrieben, begonnen und fortgesetzt werden.

HINWEIS
Hat die Diamant-Bohrkrone keine ausreichen-de Schnittleistung, so schaltet die Antriebseinheit ebenfalls ab. Prüfen Sie in diesem Fall, ob die Di- mant- Bohrkrone stumpf geworden ist (Seite 24 „Umgang mit Diamant-Bohrkronen“).

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch herabfallende Bohrkerne.
→ Bei Durchbruchbohrungen unbedingt die darunter bzw. dahinter liegende Räume kontrollieren und den Gefahrenbereich absperren. Bohrkern mittels Schalung gegen Herunterfallen sichern.
6.2 Bohrvorgang beenden
Durchgangsbohrung

HINWEIS
Deformations- oder Bruchgefahr!
Nicht mit harten Gegenständen auf die Diamant-Bohrkrone schlagen!
Sitzt der Bohrkern in der Diamant-Bohrkrone fest, mit einem weichen Holz oder Kunststoffstück auf die Diamant-Bohrkrone schlagen und so den Bohrkern lösen.
Keine Durchgangsbohrung (Sackbohrung)

HINWEIS
Die Diamant-Bohrkrone kann durch Verklemmen im Kernbohrloch zerstört werden.
Niemals mit der Diamant-Bohrkrone den Bohrkern ausbrechen!
- 16 Sitzt der Bohrkern nach Herausziehen der Diamant-Bohrkrone noch fest im Bohrloch, kann dieser mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Meißel) herausgebrochen werden.
7 Reinigung

GEFAHR
Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag.
→ Vor allen Arbeiten an der Antriebseinheit Netzstecker ziehen.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heiße oder scharfkanti- ge Bohrkrone.
→ Schutzhandschuhe tragen.
→ Vor allen Reinigungsarbeiten an dem Bohrständer, Bohrkrone und Diamant-Bohrmaschine entfernen.
Nach jeder Bohrarbeit müssen die Maschine und der Bohrständer gereinigt werden.
- Antriebseinheit aus dem Bohrständer entnehmen.
• Die Maschine sorgfältig reinigen und mit Druckluft ausblasen.
• Gewinde der Bohrkronenaufnahme leicht fetten.
7.1 Verzahnung und Führung an Bohrsäule reinigen
• 2 Die Verzahnung sowie die Führung der Bohrsäule (13) mit Druckluft abblasen und mit einem Tuch abreiben um den Bohrstaub zu entfernen.
7.2 Exzenterwelle reinigen und fetten
• 15 Exzenterwelle (3) mit einem Gabelschlüssel lösen.
• 15 Exzenterwelle (3) bis zum Anschlag aus dem Vorschubschlitten (2) herausziehen.
• 15 Die Schnellwechselplatte (1) nach oben schwenken und nach oben aus den Vorschubschlitten (2) entnehmen.
• 15 Das Gewinde der Exzenterwelle (3) säubern und nachfetten.
• 15 Die Schnellwechselplatte (1) und Exzenterwelle (3) in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.

HINWEIS
Auf trockene und fettfreie Griffe achten.
8 Wartung

GEFAHR
Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag.
→ Vor allen Arbeiten an der Antriebseinheit Netzstecker ziehen.
Die Wartung der Antriebseinheit ist mindestens einmal jährlich vorgeschrieben. Ferner ist jeweils nach dem Verschleiß der Kohlebürsten eine Wartung nötig.

HINWEIS
Bei der Verwendung neuer Kohlebürsten darf die Maschine die ersten 15 Minu ten nur im grünen Bereich betrieben werden – LED-Anzeige in der Abdeckkappe der Antriebseinheit be obachten (Position 3, siehe Abbildung 1).
Nur durch die Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH autorisierte Wartungs- und Reparaturbetriebe dürfen für die Instandhaltung der Maschine beauftragt werden. Dabei ist sicherzustellen, dass nur Original-BAIER-ErsatzteileundOriginal-BAIER-Zubehör verwendet werden.
9 Umgang mit Diamant-Bohrkronen
• Diamant-Bohrkronen stets gemäß den Angaben des Herstellers verwenden und aufbewahren.
• Zu weiche Diamantsegmente:
▶ Diamant-Bohrkronen verschleiben zu schnell bei sehr hoher Abtragsleistung.
Abhilfe: Das zu bearbeitende Material erfordert Diamant-Bohrkronen mit einer härteren Bindung.
• Zu harte Diamantsegmente:
▶ Die Diamantkörner werden stumpf und brechen nicht aus der Bindung aus. Die Diamant-Bohrkronen bringen keine Schnittleistung mehr.
Abhilfe: Das zu bearbeitende Material erfordert Diamant-Bohrkronen mit einer weicheren Bindung.
- Wird bei der Bearbeitung auf eine Absaugung verzichtet, reibt die Diamant-Bohrkrone zunehmend auf „weichem“ Bohrmehl. Dadurch erhitzen sich die Bohrkronen-Segmente, werden weich und die Diamantsplitter versinken im Trägermaterial. Die Diamant-Bohrkrone verliert an Schärfe. Die Schnittleistung lässt nach und der Anwender verstärkt den Druck auf die Diamant-Bohrkrone, was den Effekt verstärkt. Nach wenigen Bohrungen sind die Bohrkronen-Segmente „verglast“ oder sie reißen schon bei geringstem Widerstand im Stein ab und die Diamant-Bohrkrone muss ausgetauscht werden.
- Durch Zwischenschärfen der Diamant-Bohrkrone mit einer Schärfplatte oder einem weichen Stein können versunkene Diamanten wieder freigearbeitet werden und die Diamant-Bohrkrone ist wieder scharf.
- Um die Lebensdauer der Diamant-Bohrkrone zu verlängern und die Schnittgeschwindigkeit hoch zu halten, ist eine Kühlung der Bohrkronen-Segmente durch Absaugung notwendig.
- Übermäßiger Bohrdruck kann zu einer Materialermüdung des Trägermetalls und somit zur Rissbildung führen. Stellen Sie vor Gebrauch sicher, dass keine Risse in der Diamant-Bohrkrone sind.
• 1 Die Diamant-Bohrkrone soll erst nach Erreichen der Arbeitsdrehzahl – grüne LED (3) leuchtet auf – in die Wand eintauchen.
10 Entsorgung

Führen Sie das Gerät und seine Verpackung gemäß den in Ihrem Land gelten- den Bestimmungen der umweltgerechten Wiederverwertung zu.
11 Lieferumfang
Den individuellen Lieferumfang einer kundenspezifischen Bestellung entnehmen Sie dem beiliegenden Lieferschein.
Den Lieferumfang für die Basisausführungen entnehmen Sie bitte der untenstehenden Tabelle. Wenn Teile fehlen oder beschädigt sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
| Diamant-Trocken-bohrsystem Id.-Nr. | Antriebseinheit(im Faltkarton) Bohrständer | WerkzeugMaulschlüssel SW 36Maulschlüssel SW 41 | ||
| BDB 8295 9842 x - x | ||||
| BDB 8295 mit BST 420 100 | 26 x x (BST 420) x | |||
| BDB 8295 mit BST 450 100 | 24 x x (BST 450) | x |
x im Lieferumfang enthalten
12 Garantie
Bei den von der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH in Verkehr gebrachten Elektrowerkzeugen sind die Vorschriften des zum Schutz gegen Gefahren für Leben und Gesundheit dienenden Gesetzes über technische Arbeitsmittel berücksichtigt. Wir garantieren eine einwandfreie Qualität unserer Produkte und übernehmen die Kosten einer Nachbesserung durch Auswechseln der schadhaften Teile oder Austausch durch ein Neugerät im Falle von Konstruktions-, Material- und / oder Herstellungsfehlern innerhalb der Garantiezeit. Sie beträgt bei gewerblicher Nutzung 12 Monate.
Voraussetzung für einen Garantieanspruch aufgrund Konstruktions-, Material- und / oder Herstellungsfehlern ist:
1. Kaufnachweis und Beachtung der Bedienungsanleitung
Zur Geltendmachung eines Garantieanspruchs ist immer ein maschinell erstellter Originalkaufbeleg vorzulegen. Er muss die komplette Adresse, Kaufdatum und Typenbezeichnung des Produkts enthalten.
Die Bedienungsanleitung für die jeweilige Maschine sowie die Sicherheitshinweise müssen beachtet worden sein.
Schäden aufgrund von Bedienungsfehlern können nicht als Garantieanspruch anerkannt werden.
2. Richtiger Einsatz der Maschine
Die Produkte der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH werden für bestimmte Einsatzzwecke entwickelt und gefertigt.
Bei Nichtbeachtung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs gemäß der Bedienungsanleitung, zweckentfremdetem Einsatz oder bei Benutzung von ungeeignetem Zubehör kann ein Garantieanspruch nicht anerkannt werden. Die Garantie ist beim Einsatz der Maschinen im Dauer- und Akkordbetrieb sowie bei Vermietung und Verleih ausgeschlossen.
3. Einhaltung von Wartungsintervallen
Eine regelmäßige Wartung durch uns oder einem von uns autorisierten Wartungs- und Reparaturbetrieb ist Voraussetzung für Garantieansprüche. Die Wartung ist jeweils nach Verbrauch der Kohlebürsten, jedoch mindestens einmal jährlich vorgeschrieben.
Die Reinigung der Maschinen ist gemäß den Bestimmungen der Bedienungsanleitung durchzuführen. Bei Eingriff durch Dritte (Öffnen der Maschine) erlischt jeder Garantieanspruch.
Wartungs- und Reinigungsarbeiten sind generell nicht Anspruch der Garantie.
4. Verwendung von Original- BAIER-Ersatzteilen
Es ist sicherzustellen, dass nur Original-BAIER-Ersatzteile und -BAIER-Zubehör verwendet werden. Sie sind beim autorisierten Fachhändler erhältlich. Fettart und -menge sind gemäß gültiger Fettliste zu verwenden. Beim Einsatz von Nicht-Originalteilen sind Folgeschäden und erhöhte Unfallgefahr nicht auszuschließen. Demontierte, teilweise demontierte und mit Fremdteilen reparierte Maschinen sind von der Garantieleistung ausgeschlossen.
5. Verschleißteile
Bestimmte Bauteile unterliegen einem gebrauchsbedingten Verschleiß bzw. einer normalen Abnutzung durch den Einsatz des jeweiligen Elektrowerkzeugs. Zu diesen Bauteilen zählen u. a. Kohlebürsten, Kugellager, Schalter, Netzanschlusskabel, Dichtungen, Wellendichtringe. Verschleißteile sind nicht Bestandteil der Garantie.
Contents
Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH Heckenwiesen 26
71679 Asperg
Germania
Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH,
Heckenwiesen 26,
71679 Asperg
Allemagne

Thomas Schwab
Gérant de société

Robert Pichl
Directeur d'usine
Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH,
Heckenwiesen 26,
71679 Asperg
Tyskland
Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH
Heckenwiesen 26, 71679 Asperg, Deutschland
Tel. +49 (0) 7141 30 32-0
info@baier-tools.com
Fax +49 (0) 7141 30 32-43
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