MBM SAG660 - Gasheizung

SAG660 - Gasheizung MBM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG SAG660 MBM

Installationsdiagramm

Wandhalterung aus rostfreiem Stahl

Schema für Betonwandbohrungen zur Befestugung der Wandhalterungen

Einstellung des Zündflammenbrenn

GAS-SALAMANDER Mod. SG

Angaben zum Gerät

Die vorliegende Installationsanweisung gilt für Gas-Salamander der Kategorie II2ELL3B/ P

Das Typenschild aus selbstklebender Polyesterfolie befindet sich auf der rechten Seitenabdeckung. Es enthält folgende Daten:

Typ: SG

Fertigungssnummer:: XXXXXX
Kategorie: II2ELL3B/ P
Baujahr: 1995
Nennwärmebelastung: 7,4 kW
Bauart: A
Prüfgrundlage: EN 203-1
Anschlußdruck: G 30 50 mbar
G 20 20 mbar
G 25 20 mbar
Anschlußwert.: G 30 0,58 kg/ h
G 20 0,78 m ^3 / h
G 25 0,91 m ^3 / h

Das Zusatzschild, ebenfalls aus selbstklebender Polyesterfolie, ist neben dem Typenschild angebracht und es enthält alle Informationen über die Einstellung des Gerätes.

Das Gerät ist mit einem Brenner zu 7,4 kW ausgestattet (Kleinstellwärmebelastung 4,5 kW).

Die Brennkammer und der Brenner sind aus Edelstahl.

Das Gerät ist aus Edelstahl und mit 4 höhenverstellbaren Füße versehen. Der Gasanschlußstutzen entspricht den Vorschriften (ISO 7-1) und beträgt R1/2"G.

Die Verschraubungen sind metallisch dichtend mittels Doppelkegelringverschraubungen abgedichtet. Die Gasführende Leitungen vom Anschluß bis zum Stellglied sind aus verzinktem Stahlrohr und vom Stellglied bis zum Brenner aus Kupfer.

Die vollzündgesicherte Gasarmatur ermöglicht eine Einstellung der Wärmebelastung von Groß- bis Kleinstellung. Der Hauptbrenner wird von einem Zündflammenbrenner gezündet.

Aufstellung

  • Das Gerät soll in einem gut belüfteten Raum, wenn möglich unter einer Dunstabzugshaube, aufgestellt werden (siehe DVGW-Arbeitsblatt G 634).
    • Die Installation, die Wartung, der Gasanschluß des Gerätes, eine eventuelle Umstellung oder Anpassung auf eine andere Gasart, sowie die Behebung von Störungen dürfen nur durch einen autorisierten Gasfachmann durchgeführt werden. Vorweg ist die Stellungnahme des Gasversorgungsunternehmens (GVU) einzuholen.
  • Vor dem Gerät muß ein Gasabsperrhahn vorgesehen werden.
  • Das Gerät kann auf einem Arbeitstisch oder an einer Wand aus nicht brennbarem Material installiert werden. Zu eventuell vorhandenen Wänden aus brennbarem Material oder angestellten Geräten ist ein Mindestabstand von 200 mm, von den Seitenwänden und der Rückwand einzuhalten. Wenn diese Abstände unterschritten werden, sind entsprechende Wärmeschutzmaßnahmen zu treffen, wie z.B. eine Verfliesung der Anstellflächen bzw. die Anbringung eines Strahlungsschutzes (siehe DVGW-TRGI).

Es wird empfohlen, daß der Abstand von der

rechten Seitenwand des Gerätes zu benachbarten Wänden für Wartungszwecke mindestens 300 mm beträgt

- Bei einer eventuellen Montage des Gerätes an der Wand, sind die als Optional erhältlichen Befestigungsbügel und die dazugehörige Schutzplatte zu verwenden. Überprüfen Sie, ob die Wand, aus nicht brennbarem Material ist und eine Tragkraft von 32 kg hat. Die an der Wand zu befestigende Bügel sind auf folgender Weise anzubringen: die Bohrungen in der Wand laut Installationsschema vornehmen, verwenden Sie zur Befestigung 4 Eisendöbel, die für Schrauben M6 geeignet sind (FISCHER SLM6 oder ähnliche) (Abb.4).

Achtung: Der Hersteller übernimmt keine Garantieverpflichtung für Beschädigungen, die aufgrund einer Nicht-beachtung der Aufstellungs- bzw. Bedienungsanleitung oder durch fahrlässige Bedienung entstehen.

Darüberhinaus übernimmt der Hersteller keine Garantieverpflichtung für einen nicht den geltenden Normen entsprechenden Anschluß.

Die genaueste Beachtung der Vorschriften des Brandschutzes muß sichergestellt sein!

Gesetzliche Vorschriften, technische Regeln und Richtlinien

Bei der Aufstellung der Geräte sind die folgenden Vorschriften zu beachten:

- DVGW-Arbeitsblatt G600 (TRGI) "Technische Regeln für Gasinstallation".

• TRF "Technische Regeln für Flüssiggas".

- Richtlinien und Bestimmungen Gasversorgungsunternehmens (EVU).

- DVGW-Arbeitsblatt G634 "Installation von Großküchen-Gasverbrauchseinrichtungen".

- Einschlägige Rechtsverordnungen

- Landesvorschriften wie Bauordnungen und Feuerungsverordnungen.

- Einschlägige Unfallverhütungsvorschriften.

• Das Gerät nur in gut belüftete Räume aufstellen.

Technische Daten

Düsentabelle

Nennwärme- Kleinstellwärme-belastung belastung
Wärmebelastung (kW) 7,4 4,5
GasanschlußwertErdgas LL (Hi = 8,13 kWh/ m3) m3/ h 0,91 0,55Erdgas E (Hi = 9,45 kWh/ m3) m3/ h 0,78 0,47Flüssiggas (Hi = 12,68 kWh/ kg) kg/ h 0,58 0,35
Düsen øin1/100 mmZündflammenbrennerNennwärmebelastungKleinstellwärmebelastungNr. 0,35230Einstellbar
Erdgas LL 20 mbar
Erdgas E 20 mbarZündflammenbrennerNennwärmebelastungKleinstellwärmebelastungNr. 0,35205Beg
Flüssiggas 50mbarZündflammenbrennerNennwärmebelastungKleinstellwärmebelastungNo 0,20120105
Primärluft Erdgas E und LL 19mmAbstand "H" Flüssiggas40mm

Gasanschluß

Bevor das Gerät angeschlossen wird, ist auf dem Geräteschild festzustellen, ob das Gerät für die vorhandene Gasart eingerichtet und zugelassen ist.

Falls die auf dem Geräteschild angegebene Gasart mit der vorhandenen Gasart nicht übereinstimmt, verweisen wir auf Abschnitt "Umstellung oder Anpassung".

Der Anschluß an das Gaszuleitungsnetz muß mit Metallrohren, entsprechenden Durchmessers durchgeführt werden unter Zwischenschaltung eines DVGW-anerkannten Gasabsperrahns.

Sollten Schlauchleitungen zur Anwendung kommen, müssen diese aus nichtrostendem Stahl gemäß DIN 3383 Teil 1 oder DIN 3384 bestehen.

Der Gasanschlußstutzen am Gerät ist nach ISO 7-1, Außengewinde, ausgeführt. Dieser befindet sich hinten auf der rechten Seite.

Der Anschluß darf nur durch ein zugelassenes Fachunternehmen erfolgen.

Nach erfolgter Installation sind die Verbindungsstellen, unter dem vorhandenen Betriebsdruck auf eventuelle Undichtheiten zu überprüfen, hierzu sind schaumbildende Mittel, die keine Korrosion verursachen, wie z.B. Lecksuchspray zu verwenden.

Merke: Bei der Dichtheitsprüfung sind auf keinen Fall offene Flammen zu benutzen!

Abgasabführung

Dieses Gerät wird der Bauart A zugeordnet, ein Anschluß an eine Abgasanlage ist nicht erforderlich

(siehe das schon genannte DVGW-Arbeitsblatt G 634).

Überprüfung des Anschlußdruckes

Die Zuläßigkeit des Betriebes, mit der sich ergebenden Wärmebelastung in Abhängigkeit der vorgesehenen Düsen, hängt vom vorhandenen Anschlußdruck ab:

FLÜSSIGGAS

Der Betrieb ist zuläßig bei einem Anschluß-Druckbereich zwischen 42,5 und 57,5 mbar, der Betrieb ist unzuläßig falls der Druck kleiner als 42,5 und größer als 57,5 mbar ist.

Sollte der Druck am Aufstellungsort ausserhalb des zuläßigen Anschluß-Druckbereichs liegen, Ersteller der Anlage benachrichtigen und keine Inbetriebnahme vornehmen bevor die Ursache nicht geklärt und behoben ist.

ERDGAS E

Der Betrieb ist zuläßig bei einem Anschluß-Druckbereich zwischen 17 und 25 mbar, der Betrieb ist unzuläßig falls der Druck kleiner als 17 und größer als 25 mbar ist.

Sollte der Druck am Aufstellungsort ausserhalb des zuläßigen Anschluß-Druckbereichs liegen, GVU benachrichtigen und keine Inbetriebnahme vornehmen bevor die Ursache nicht geklärt und behoben ist.

ERDGAS LL

Der Betrieb ist zuläßig bei einem Anschluß-Druckbereich zwischen 18 und 25 mbar, der Betrieb ist unzuläßig falls der Druck kleiner als 18 und größer als 25 mbar ist.

Sollte der Druck am Aufstellungsort ausserhalb des zuläßigen Anschluß-Druckbereichs liegen, GVU benachrichtigen und keine Inbetriebnahme vornehmen bevor die Ursache nicht geklärt und behoben ist.

Der Anschlußdruck ist mit einem Flüssigkeits-Druckmessgerät (z.B. U-Rohr Manometer, Auflösung mind. 0,1 mbar) am Anschlußdruckmeßstutzen am Eingangsrohr zu messen. Der Anschlußdruckmeßstutzen befindet sich in der Nähe des Gashahns und ist zugänglich, nachdem man die rechte Seitenwand entfernt hat.

• Die Dichtschraube des Anschlußdruckmeßstutzens entfernen und Schlauch des Manometers anschließen.
- Gerät gemäß Bedienungsanweisung in Betrieb nehmen und prüfen, ob der angegebene Druck im zulässigen Bereich liegt.
- Druckmeßgerät abnehmen.
- Nach erfolgter Messung ist die Dichtschraube wieder gasdicht und die Seitenplatte anzubringen.

Funktionsprüfung

Das Gerät ist vor der Übergabe an den Benutzer auf nachfolgende Punkte zu kontrollieren.

Wärmebelastung

Die Kontrolle der Wärmebelastung umfasst folgende Punkte:

  • Überprüfung, ob die am Aufstellungsort vorhandene Gasart und -gruppe mit den Angaben des Zusatzschilds übereinstimmt. Sollte das nicht der Fall sein, ist eine Umstellung oder Anpassung vorzunehmen, dazu verweisen wir auf Abschnitt "Umstellung oder Anpassung".
  • Überprüfung, ob die richtigen Düsen eingebaut sind, dazu sind die Angaben der Duesentabelle mit den eingebauten Düsen zu vergleichen.
  • Zur zusätzlichen Kontrolle kann eine volumetrische Messung des Gasdurchflusses vorgenommen werden. Dazu Brenner in Betrieb nehmen, nach

ca. 10 Minuten (Beharrungszustand) mit einem Gaszähler feststellen, ob der gemessene Durchfluß (in m³/h bzw. kg/h) den Angaben der Düsseldorf entspricht.

Zündflamme

Bei ordnungsgemäßer Einstellung muß die Zündflamme das entsprechende Thermoelement umschliessen und ein einwandfreies Flammenbild ergeben (Einsatz der richtigen Düsen).

Flammenbild und Primarlüftvolumenstrom

Die Flamme muß eine blaue Farbe, ohne gelbe Spitzen, aufweisen und an der Basis stabil brennen. Wenn das Flammenbild gelb durchzogen ist, ist der Volumenstrom nicht richtig eingestellt. Bei Flammen mit zu großem Volumenstrom ist die Flamme kurz und neigt zur Abhebung vom Brenner. Der empfohlene

Primärluftabstand "H" ist aus der Düsentabelle zu entnehmen (Siehe Abb.2).

Die Überprüfung des Flammenbilds muß auch nach einer Betriebsdauer von 15 Minuten bei Höchstleistung erfolgen. Die Flamme muß auch nach einer jähen Umstellung von der Klein- in die Großstellung stabil brennen.

Einweisung des Benutzers

Den Benutzer anhand der Bedienungsanweisung mit dem Gerät vertraut machen, die Funktion und den korrekten Gebrauch und Einsatz des Gerätes erklären. Hinweisen, daß bauliche Änderungen, die die Verbrennungsluftzufuhr beeinflussen können, einer erneuten Funktionskontrolle des Gerätes bedürfen.

Dem Kunden den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem Kundendienst empfehlen.

Zum Abschluß Gerät auf Gasdichtheit prüfen.

2 Teile Umstellung oder Anpassung

Die Umstellung auf eine andere Gasart z.B. von Erdgas auf Flüssiggas oder die Anpassung an eine andere Gasgruppe z.B. von Erdgas E auf Erdgas LL erfolgt durch den Austausch der Hauptbrenner- und Zündflammenbrennerdüsen; durch den Austausch bzw. Einstellung der Kleinstellschraube (Abb.2).

Die jeweils erforderlichen Düsen werden mit dem

Gerät geliefert. Sie sind entsprechend der Düsentabelle gekennzeichnet.

Merke: Nach jeder Umstellung oder Anpassung ist eine Funktionskontrolle vorzunehmen und das Zusatzschild entsprechend der erfolgten Umstellung bzw. Anpassung zu ändern.

Zündflammenbrenner

• Die Schutzabdeckung des Zündflammenbrenners abnehmen.
• Die Dichtschraube des Zündflammenbrenners mit

einem geeigneten Schraubschlüssel abdrehen (siehe Abb.5) und die Zünddüse entsprechend der Düşentabelle für die neue Gasart bzw. -gruppe einsetzen.

Hauptbrenner

  • Rechte Seitenabdeckung durch Lösen der Befestigungsschrauben abnehmen, Düse mit einem

geeigneten Schraubschlüssel abschrauben und mit der passenden ersetzen.

Kleinstellschraube

- Bedienungsknebel abziehen. Somit ist die Kleinstellschraube ersichtlich.

Die Kleinstellschraube ist bei der Umstellung von G 30 auf G 20 oder umgekehrt auszutauschen (siehe Düsentabelle).

Bei der Umstellung von G 30 oder G 20 auf G 25 ist die Kleinstellschraube einzustellen. Die Kontrolle der Kleinstellbelastung ist nach der volumetrischen Methode durchzuführen:

mit Hilfe eines Gaszählers und einer Stoppuhr kann das Gasvolumen, das dem Gerät in einer bestimmten Zeiteinheit, bei Beharrungszustand zugeführt wird, ermittelt werden. Ermittelten Wert mit den Angaben der Düsentabelle (siehe Spalte "Gasanschlußwert - Kleinstellwärmebelastung") vergleichen.

Achtung: Bei G 30 und G 20 ist die jeweilige Kleinstellschraube bis zum Anschlag festzuziehen.

Einstellen des Primärluftvolumenstroms

Schraube lösen und Buchse gemäß den Angaben der Düsentabelle (Primärluft-Abstand "H") einstellen.

Schraube festziehen (Siehe Abb.2)

3 Teile Wartung

Es wird empfohlen mindestens einmal im Jahr das Gerät auf Funktion der vorhandenen Einrichtungen,

Brennverhalten, Zündung und Sicherheit zu kontrollieren.

Austausch von Teilen

Der Austausch von defekten Teilen hat nur durch Fachpersonal zu erfolgen.

Bevor jegliche Arbeit angefangen wird ist grundsätzlich die Gasabsperrarmatur zu schliessen.

Nach Abnahme der rechten Seitenabdeckung, durch Lockern der 4 Befestigungsschrauben, sind alle wichtigen Teile des Gerätes leicht zugänglich.

Mögliche Fehlerquellen

Wenn der Zündbrenner nicht zündet:

• Gasdruckverlust in der Gasversorgung;
- Bedienungsknebel in Züdstellung nicht ausreichend eingedrückt bzw. kann nicht ausreichend eingedrückt werden;
• Zünddüse ist verstopft;
- Mehrfachstellgerät ist defekt.

Wenn die Zündflamme nach Loslassen des Bedienungsknebels sich löscht:

• Thermoelement ist defekt;
- Thermoelement wird von der Zündflamme nicht ausreichend erwärmt;
- Mehrfachstellgerät ist defekt:

Wenn die Zündflamme brennt aber der Hauptbrenner nicht zündet:

• Gasdruckverlust in der Gasversorgung;
- Düse ist verstopft;
• Gasaustrittöffnungen am Brenner verstopft.

4 Teile Bedienungsanweisung

Sicherheitshinweise

Gerät nur unter Aufsicht betreiben!

Während des Betriebes werden die Oberflächen des Gerätes heiß, besonders Acht geben!

Das Gerät ist nur für gewerbliche Zwecke vorgesehen und muß ausschliesslich von Fachkräften bedient werden!

Die Installation des Gerätes sowie eine eventuelle Umstellung oder Anpassung auf eine andere Gasart, darf nur gemäß den einschlägigen gesetzlichen

Vorschriften und durch qualifiziertes Fachpersonal, durchgeführt werden.

Das Gerät ist mindestens einmal im Jahr durch Fachpersonal zu überprüfen lassen. Hierzu empfehlen wir den Abschluß eines Wartungsvertrages.

Das Gerät dient zum Gratinieren und Garen von Speisen, durch Wärmeausstrahlung einer sich über den zu garenden Speisen befindlichen Energiequelle.

Inbetriebnahme

Alle Teile die mit Lebensmittel in Kontakt kommen sind vor dem ersten Grillvorgang sorgfältig zu reinigen.

Dazu verweisen wir auf Abschnitt "Reinigung und Pflege".

Beladen des Grills

Hinweis: Der Abstand zwischen Kochplatte und Energiequelle kann mittels der Griffe, je nach Gargutart, -konsistenz, und -grösse, eingestellt werden, indem der Rost in einer der 6 Einstellstufen positioniert wird.

Um die Zugänglichkeit der Speisen zu erleichtern, ist die Grillfläche herausziehbar und mit einer Sperrvorrichtung versehen.

Der Rost kann nach Beendung des Garvorganges, unter Verwendung der entsprechenden, zum Lieferumfang gehörende Entnahmevorrichtung, entfernt werden.

Einschalten des Gerätes

Zündung des Zündflammenbrenners

  • Öffnen Sie den bauseitig installierten Gasabsperrhahn des Gerätes.
  • Drehen Sie den Bedienungsknebel gegen den Uhrzeigersinn auf Position "Sternchen".
  • Drücken Sie den Bedienungsknebel ein und gleichzeitig einige Male den Zündknopf, (Abb.6), um auf diese Weise die Zündflamme zu zünden. Nach erfolgter Zündung den Bedienungsknebel noch für ca. 15 Sekunden eingedrückt halten; sollte sich die Flamme nach Loslassen des Bedienungsknebels löschen, Vorgang wiederholen

  • Die Zündung der Zündflamme kann auch manuell erfolgen, indem man dem Zündflammenbrenner eine Flamme nähert, wobei der Bedienungsknebel auf der Position "Sternchen" eingedrückt bleiben muß.

  • Den Bedienungsknebel von Position "Sternchen" auf Position "Großstellung" weiterdrehen.
  • Um eine Kleinstellung der Flamme zu erreichen ist der Bedienungsknebel weiter auf Position "Kleinstellung" zu drehen.

Zündung des Hauptbrenners

Ausschalten des Gerätes

Abdrehen des Hauptbrenners

- Drehen Sie den Bedienungsknebel von der Position "Großstellung" oder "Kleinstellung" in die Position "Sternchen".

Abdrehen des Zündflammenbrenners

  • Drücken Sie den Bedienungsknebel ein und bringen Sie ihn in Position "ausgeschaltet" (volle Scheibe).
  • Zuletzt schliessen Sie den bauseitig installierten Gasabsperrhahn des Gerätes.

Reinigung und Pflege

Hinweis: Die Reinigung ist nur bei abgekühltem Gerät vorzunehmen.

Der Reinigungsvorgang ist für eine einwandfreie Funktion und eine lange Lebensdauer des Gerätes sehr wichtig.

Abnehmbare Teile sind separat zu spülen, unter Verwendung von warmem Wasser und Spülmittelzusatz. Danach sind die Teile unter fliessendem Wasser zu spülen.

Zur Reinigung der Teile aus rostfreiem Stahl, keine aggressive Stoffe oder grobe Reinigungsmittel

verwenden. Die Benutzung von Stahlwolle auf Edelstahlteile ist zu vermeiden, da hierdurch Rostbildung entstehen könnte. Aus demselben Grund ist die Berührung mit Eisenmatarial zu meiden. Glaspapier oder Schmiergelpapier sollten bei der Reinigung nicht verwendet werden; man kann in besonderen Fällen pulverförmigen Bimsstein verwenden; bei stärkerer Verschmutzung empfehlen wir die Benutzung von Kunststoffschwämmen (z.B. Scotchschwamm). Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann handelüblicher Grillreiniger zur Hilfe genommen werden. Dazu sind die Hinweise des Herstellers des Produkts zu beachten.

Verhalten bei Störungen

Falls bei einer korrekte Bedienung des Gerätes, bei regulärer Gaszufuhr und sauberen Bestandteilen trotzdem Betriebsstörungen auftreten sollten, so ist das

Gerät sofort auszuschalten, die Gaszufuhr zu schliessen und der zuständige Kundendienst zu rufen.

Verhalten bei Längerer Betriebsunterbrechung

Gerät gemäß der Reinigungshinweise reinigen und sorgfältig abtrocknen.

Bauseitige Gasabsperrarmatur schliessen.

Der Hersteller übernimmt für Schäden aufgrund falscher Installation, unsachgemäßer Wartung und Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften keine Haftung!

GAS-SALAMANDER Mod. SG

Angaben zum Gerät

Die vorliegende Installationsanweisung gilt für Gas-Salamander der Kategorie II2H3B/ P

Das Typenschild aus selbstklebender Polyesterfolie befindet sich auf der rechten Seitenabdeckung. Es enthält folgende Daten:

Typ: SG

Fertigungssnummer:: XXXXXX
Kategorie: II2H3B/ P
Baujahr: 1995
Nennwärmebelastung: 7,4 kW
Bauart: A
Prüfgrundlage: EN 203-1
Anschlußdruck: G 30 50 mbarG 20 20 mbar
Anschlußwert.: G 30 0,58 kg/ hG 20 0,78 m ^3 /h

Das Zusatzschild, ebenfalls aus selbstklebender Polyesterfolie, ist neben dem Typenschild angebracht und es enthält alle Informationen über die Einstellung des Gerätes.

Das Gerät ist mit einem Brenner zu 7,4 kW ausgestattet (Kleinstellwärmebelastung 4,5 kW).

Die Brennkammer und der Brenner sind aus Edelstahl.

Das Gerät ist aus Edelstahl und mit 4 höhenverstellbaren Füße versehen. Der Gasanschlußstutzen entspricht den Vorschriften (ISO 7-1) und beträgt R1/2"G.

Die Verschraubungen sind metallisch dichtend mittels Doppelkegelringverschraubungen abgedichtet. Die Gasführende Leitungen vom Anschluß bis zum Stellglied sind aus verzinktem Stahlrohr und vom Stellglied bis zum Brenner aus Kupfer.

Die vollzündgesicherte Gasarmatur ermöglicht eine Einstellung der Wärmebelastung von Groß- bis Kleinstellung. Der Hauptbrenner wird von einem Zündflammenbrenner gezündet.

Aufstellung

  • Das Gerät soll in einem gut belüfteten Raum, wenn möglich unter einer Dunstabzugshaube, aufgestellt werden.
    • Die Installation, die Wartung, der Gasanschluß des Gerätes, eine eventuelle Umstellung oder Anpassung auf eine andere Gasart, sowie die Behebung von Störungen dürfen nur durch einen autorisierten Gasfachmann durchgeführt werden. Vorweg ist die Stellungnahme des Gasversorgungsunternehmens einzuholen.
  • Vor dem Gerät muß ein Gasabsperrhahn vorgesehen werden.
  • Das Gerät kann auf einem Arbeitstisch oder an einer Wand aus nicht brennbarem Material installiert werden. Zu eventuell vorhandenen Wänden aus brennbarem Material oder angestellten Geräten ist ein Mindestabstand von 200 mm, von den Seitenwänden und der Rückwand einzuhalten. Wenn diese Abstände unterschritten werden, sind entsprechende Wärmeschutzmaßnahmen zu treffen, wie z.B. eine Verfliesung der Anstellflächen bzw. die Anbringung eines Strahlungsschutzes.
    Es wird empfohlen, daß der Abstand von der

rechten Seitenwand des Gerätes zu benachbarten Wänden für Wartungszwecke mindestens 300 mm beträgt

- Bei einer eventuellen Montage des Gerätes an der Wand, sind die als Optional erhältlichen Befestigungsbügel und die dazugehörige Schutzplatte zu verwenden. Überprüfen Sie, ob die Wand, aus nicht brennbarem Material ist und eine Tragkraft von 32 kg hat. Die an der Wand zu befestigende Bügel sind auf folgender Weise anzubringen: die Bohrungen in der Wand laut Installationsschema vornehmen, verwenden Sie zur Befestigung 4 Eisendöbel, die für Schrauben M6 geeignet sind (FISCHER SLM6 oder ähnliche) (Abb.4).

Achtung: Der Hersteller übernimmt keine Garantieverpflichtung für Beschädigungen, die aufgrund einer Nicht-beachtung der Aufstellungs- bzw. Bedienungsanleitung oder durch fahrlässige Bedienung entstehen.

Darüberhinaus übernimmt der Hersteller keine Garantieverpflichtung für einen nicht den geltenden Normen entsprechenden Anschluß.

Die genaueste Beachtung der Vorschriften des Brandschutzes muß sichergestellt sein!

Gesetzliche Vorschriften, technische Regeln und Richtlinien

Bei der Aufstellung der Geräte sind die folgenden Vorschriften zu beachten:

Für Sweiz

• Vorschriften der Kantonalen Feuerversicherungs-Anstalten (VKFA).
- Richtlinien der SUVA
• Das Gerät nur in gut belüftete Räume aufstellen.

Für Österreich

  • Das Gerät nur in gut belüftete Räume aufstellen.
  • Das Gerät laut den gültigen Sicherheitsvorschriften installieren.
  • Die Installierung muß gemäß der jeweiliegen localen gültigen Vorschriften und der gültigen Europäischen Normen durchgeführt werden.

Technische Daten
Düsentabelle

Nennwärme- Kleinstellwärme-belastung belastung
Wärmebelastung (kW) 7,4 4,5
Gasanschlußwert
Erdgas H (Hi = 9,45 kWh/ m3) m3/ h 0,78 0,47Flüssiggas (Hi = 12,68 kWh/ kg) kg/ h 0,58 0,35
Düsen ein1/100 mmZündflammenbrenner No 0,35Erdgas H 20 mbar NennwärmebelastungKleinstellwärmebelastung205240
Zündflammenbrenner No 0,20Flüssiggas 50mbar NennwärmebelastungKleinstellwärmebelastung120105
Primärluft ErdgasH 19mmAbstand "H" Flüssiggas 40mm

Gasanschluß

Bevor das Gerät angeschlossen wird, ist auf dem Geräteschild festzustellen, ob das Gerät für die vorhandene Gasart eingerichtet und zugelassen ist.

Falls die auf dem Geräteschild angegebene Gasart mit der vorhandenen Gasart nicht übereinstimmt, verweisen wir auf Abschnitt "Umstellung oder Anpassung".

Der Anschluß an das Gaszuleitungsnetz muß mit Metallrohren, entsprechenden Durchmessers durchgeführt werden unter Zwischenschaltung eines zugelassen Gasabsperrhahns.

Sollten Schlauchleitungen zur Anwendung kommen, müssen diese aus nichtrostendem Stahl laut den geltendenNormen bestehen.

Der Gasanschlußstutzen am Gerät ist nach ISO 7-1, Außengewinde, ausgeführt. Dieser befindet sich hinten auf der rechten Seite.

Der Anschluß darf nur durch ein zugelassenes Fachunternehmen erfolgen.

Nach erfolgter Installation sind die Verbindungsstellen, unter dem vorhandenen Betriebsdruck auf eventuelle Undichtheiten zu überprüfen, hierzu sind schaumbildende Mittel, die keine Korrosion verursachen, wie z.B. Lecksuchspray zu verwenden.

Merke: Bei der Dichtheitsprüfung sind auf keinen Fall offene Flammen zu benutzen!

Abgasabführung

Dieses Gerät wird der Bauart A zugeordnet, ein

Anschluß an eine Abgasanlage ist nicht erforderlich.

Überprüfung des Anschlußdruckes

Die Zuläßigkeit des Betriebes, mit der sich ergebenden Wärmebelastung in Abhängigkeit der vorgesehenen Düsen, hängt vom vorhandenen Anschlußdruck ab:

FLÜSSIGGAS

Der Betrieb ist zuläßig bei einem Anschluß-Druckbereich zwischen 42,5 und 57,5 mbar, der Betrieb ist unzuläßig falls der Druck kleiner als 42,5 und größer als 57,5 mbar ist.

Sollte der Druck am Aufstellungsort ausserhalb des zuläßigen Anschluß-Druckbereichs liegen, Ersteller der Anlage benachrichtigen und keine Inbetriebnahme vornehmen bevor die Ursache nicht geklärt und behoben ist.

ERDGAS H

Der Betrieb ist zuläßig bei einem Anschluß-Druckbereich zwischen 17 und 25 mbar, der Betrieb ist unzuläßig falls der Druck kleiner als 17 und größer als 25 mbar ist.

Sollte der Druck am Aufstellungsort ausserhalb des zuläßigen Anschluß-Druckbereichs liegen, GVU benachrichtigen und keine Inbetriebnahme vornehmen bevor die Ursache nicht geklärt und behoben ist.

Der Anschlußdruck ist mit einem Flüssigkeits-Druckmessgerät (z.B. U-Rohr Manometer, Auflösung mind. 0,1 mbar) am Anschlußdruckmeßstutzen am Eingangsrohr zu messen. Der Anschlußdruckmeßstutzen befindet sich in der Nähe des Gashahns und ist zugänglich, nachdem man die rechte Seitenwand entfernt hat.

  • Die Dichtschraube des Anschlußdruckmeßstutzens entfernen und Schlauch des Manometers anschließen.
  • Gerät gemäß Bedienungsanweisung in Betrieb nehmen und prüfen, ob der angegebene Druck im zulässigen Bereich liegt.
  • Druckmeßgerät abnehmen.
  • Nach erfolgter Messung ist die Dichtschraube wieder gasdicht und die Seitenplatte anzubringen.

Funktionsprüfung

Das Gerät ist vor der Übergabe an den Benutzer auf nachfolgende Punkte zu kontrollieren.

Wärmebelastung

Die Kontrolle der Wärmebelastung umfasst folgende Punkte:

  • Überprüfung, ob die am Aufstellungsort vorhandene Gasart und -gruppe mit den Angaben des Zusatzschilds übereinstimmt. Sollte das nicht der Fall sein, ist eine Umstellung oder Anpassung vorzunehmen, dazu verweisen wir auf Abschnitt "Umstellung oder Anpassung".
  • Überprüfung, ob die richtigen Düsen eingebaut sind, dazu sind die Angaben der Düsentabelle mit den eingebauten Düsen zu vergleichen.
  • Zur zusätzlichen Kontrolle kann eine volumetrische Messung des Gasdurchflusses vorgenommen werden. Dazu Brenner in Betrieb nehmen, nach ca. 10 Minuten (Beharrungszustand) mit einem Gaszähler feststellen, ob der gemessene Durchfluß (in m³/h bzw. kg/h) den Angaben der Düsentabelle entspricht.

Zündflamme

Bei ordnungsgemäßer Einstellung muß die Zündflamme das entsprechende Thermoelement umschliessen und ein einwandfreies Flammenbild ergeben (Einsatz der richtigen Düsen).

Flammenbild und Primarlüftvolumenstrom

Die Flamme muß eine blaue Farbe, ohne gelbe Spitzen, aufweisen und an der Basis stabil brennen. Wenn das Flammenbild gelb durchzogen ist, ist der Volumenstrom nicht richtig eingestellt. Bei Flammen mit zu großem Volumenstrom ist die Flamme kurz und neigt zur Abhebung vom Brenner. Der empfohlene Primärluftabstand "H" ist aus der Düşentabelle zu entnehmen (Siehe Abb.2).

Die Überprüfung des Flammenbilds muß auch nach einer Betriebsdauer von 15 Minuten bei Höchstleistung erfolgen. Die Flamme muß auch nach einer jähen Umstellung von der Klein- in die Großstellung stabil brennen.

Einweisung des Benutzers

Den Benutzer anhand der Bedienungsanweisung mit dem Gerät vertraut machen, die Funktion und den korrekten Gebrauch und Einsatz des Gerätes erklären. Hinweisen, daß bauliche Änderungen, die die Verbrennungsluftzufuhr beeinflussen können, einer erneuten Funktionskontrolle des Gerätes bedürfen.

Dem Kunden den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem Kundendienst empfehlen.

Zum Abschluß Gerät auf Gasdichtheit prüfen.

2 Teile Umstellung oder Anpassung

Die Umstellung auf eine andere Gasart z.B. von Erdgas auf Flüssiggas erfolgt durch den Austausch der Hauptbrenner- und Zündflammenbrennerdüse; durch den Austausch bzw. Einstellung der Kleinstellschraube (Abb.2).

Die jeweils erforderlichen Düsen werden mit dem

Gerät geliefert. Sie sind entsprechend der Düsentabelle gekennzeichnet.

Merke: Nach jeder Umstellung oder Anpassung ist eine Funktionskontrolle vorzunehmen und das Zusatzschild entsprechend der erfolgten Umstellung bzw. Anpassung zu ändern.

Zündflammenbrenner

• Die Schutzabdeckung des Zündflammenbrenners abnehmen.
• Die Dichtschraube des Zündflammenbrenners mit

einem geeigneten Schraubschlüssel abdrehen (siehe Abb.5), und die Zünddüse entsprechend der Düsentabelle für die neue Gasart bzw. -gruppe einsetzen.

Hauptbrenner

- Rechte Seitenabdeckung durch Lösen der Befestigungsschrauben abnehmen, Düse mit einem

geeigneten Schraubschlüssel abschrauben und mit der passenden ersetzen.

Kleinstellschraube

- Bedienungsknebel abziehen. Somit ist die Kleinstellschraube ersichtlich.

Die Kleinstellschraube ist bei der Umstellung von G 30 auf G 20 oder umgekehrt auszutauschen (siehe

Düsentabelle).

Achtung: Bei G 30 und G 20 ist die jeweilige Kleinstellschraube bis zum Anschlag festzuziehen.

Einstellen des Primärluftvolumenstroms

Schraube lösen und Buchse gemäß den Angaben der Düsentabelle (Primärluft-Abstand "H") einstellen.

Schraube festziehen (siehe Abb.2)

3 Teile Wartung

Es wird empfohlen mindestens einmal im Jahr das Gerät auf Funktion der vorhandenen Einrichtungen,

Brennverhalten, Zündung und Sicherheit zu kontrollieren.

Austausch von Teilen

Der Austausch von defekten Teilen hat nur durch Fachpersonal zu erfolgen.

Bevor jegliche Arbeit angefangen wird ist grundsätzlich die Gasabsperrarmatur zu schliessen.

Nach Abnahme der rechten Seitenabdeckung, durch Lockern der 4 Befestigungsschrauben, sind alle wichtigen Teile des Gerätes leicht zugänglich.

Mögliche Fehlerquellen

Wenn der Zündbrenner nicht zündet:

• Gasdruckverlust in der Gasversorgung;
- Bedienungsknebel in Züdstellung nicht ausreichend eingedrückt bzw. kann nicht ausreichend eingedrückt werden;
• Zünddüse ist verstopft;
- Mehrfachstellgerät ist defekt.

Wenn die Zündflamme nach Loslassen des Bedienungsknebels sich löscht:

• Thermoelement ist defekt;
- Thermoelement wird von der Zündflamme nicht ausreichend erwärmt;
- Mehrfachstellgerät ist defekt:

Wenn die Zündflamme brennt aber der Hauptbrenner nicht zündet:

• Gasdruckverlust in der Gasversorgung;
- Düse ist verstopft;
- Gasaustrittöffnungen am Brenner verstopft.

4 Teile Bedienungsanweisung

Sicherheitshinweise

Gerät nur unter Aufsicht betreiben!

Während des Betriebes werden die Oberflächen des Gerätes heiß, besonders Acht geben!

Das Gerät ist nur für gewerbliche Zwecke vorgesehen und muß ausschliesslich von Fachkräften bedient werden!

Die Installation des Gerätes sowie eine eventuelle Umstellung oder Anpassung auf eine andere Gasart,

darf nur gemäß den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und durch qualifiziertes Fachpersonal, durchgeführt werden.

Das Gerät ist mindestens einmal im Jahr durch Fachpersonal zu überprüfen lassen. Hierzu empfehlen wir den Abschluß eines Wartungsvertrages.

Das Gerät dient zum Gratinieren und Garen von Speisen, durch Wärmeausstrahlung einer sich über den zu garenden Speisen befindlichen Energiequelle.

Inbetriebnahme

Alle Teile die mit Lebensmittel in Kontakt kommen sind vor dem ersten Grillvorgang sorgfältig zu reinigen.

Dazu verweisen wir auf Abschnitt "Reinigung und Pflege".

Beladen des Grills

Hinweis: Der Abstand zwischen Kochplatte und Energiequelle kann mittels der Griffe, je nach Gargutart, -konsistenz, und -grösse, eingestellt werden, indem der Rost in einer der 6 Einstellstufen positioniert wird.

Um die Zugänglichkeit der Speisen zu erleichtern, ist die Grillfläche herausziehbar und mit einer Sperrvorrichtung versehen.

Der Rost kann nach Beendung des Garvorganges, unter Verwendung der entsprechenden, zum Lieferumfang gehörende Entnahmevorrichtung, entfernt werden.

Einschalten des Gerätes

Zündung des Zündflammenbrenners

  • Öffnen Sie den bauseitig installierten Gasabsperrhahn des Gerätes.
  • Drehen Sie den Bedienungsknebel gegen den Uhrzeigersinn auf Position "Sternchen".
  • Drücken Sie den Bedienungsknebel ein und gleichzeitig einige Male den Zündknopf, (Abb.6), um auf diese Weise die Zündflamme zu zünden. Nach erfolgter Zündung den Bedienungsknebel noch für ca. 15 Sekunden eingedrückt halten; sollte sich die Flamme nach Loslassen des Bedienungsknebels löschen, Vorgang wiederholen

  • Die Zündung der Zündflamme kann auch manuell erfolgen, indem man dem Zündflammenbrenner eine Flamme nähert, wobei der Bedienungsknebel auf der Position “Sternchen” eingedrückt bleiben muß.

  • Den Bedienungsknebel von Position "Sternchen" auf Position "Großstellung" weiterdrehen.
  • Um eine Kleinstellung der Flamme zu erreichen ist der Bedienungsknebel weiter auf Position "Kleinstellung" zu drehen.

Zündung des Hauptbrenners

Ausschalten des Gerätes

Abdrehen des Hauptbrenners

- Drehen Sie den Bedienungsknebel von der Position "Großstellung" oder "Kleinstellung" in die Position "Sternchen".

Abdrehen des Zündflammenbrenners

  • Drücken Sie den Bedienungsknebel ein und bringen Sie ihn in Position "ausgeschaltet" (volle Scheibe).
  • Zuletzt schliessen Sie den bauseitig installierten Gasabsperrhahn des Gerätes.

Reinigung und Pflege

Hinweis: Die Reinigung ist nur bei abgekühltem Gerät vorzunehmen.

Der Reinigungsvorgang ist für eine einwandfreie Funktion und eine lange Lebensdauer des Gerätes sehr wichtig.

Abnehmbare Teile sind separat zu spülen, unter Verwendung von warmem Wasser und Spülmittelzusatz. Danach sind die Teile unter fliessendem Wasser zu spülen.

Zur Reinigung der Teile aus rostfreiem Stahl, keine aggressive Stoffe oder grobe Reinigungsmittel

verwenden. Die Benutzung von Stahlwolle auf Edelstahlteile ist zu vermeiden, da hierdurch Rostbildung entstehen könnte. Aus demselben Grund ist die Berührung mit Eisenmatarial zu meiden. Glaspapier oder Schmiergelpapier sollten bei der Reinigung nicht verwendet werden; man kann in besonderen Fällen pulverförmigen Bimsstein verwenden; bei stärkerer Verschmutzung empfehlen wir die Benutzung von Kunststoffschwämmen (z.B. Scotchschwamm). Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann handelüblicher Grillreiniger zur Hilfe genommen werden. Dazu sind die Hinweise des Herstellers des Produkts zu beachten.

Verhalten bei Störungen

Falls bei einer korrekte Bedienung des Gerätes, bei regulärer Gaszufuhr und sauberen Bestandteilen trotzdem Betriebsstörungen auftreten sollten, so ist das

Gerät sofort auszuschalten, die Gaszufuhr zu schliessen und der zuständige Kundendienst zu rufen.

Verhalten bei Längerer Betriebsunterbrechung

Gerät gemäß der Reinigungshinweise reinigen und sorgfältig abtrocknen.

Bauseitige Gasabsperrarmatur schliessen.

Der Hersteller übernimmt für Schäden aufgrund falscher Installation, unsachgemäßer Wartung und Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften keine Haftung!

SALAM ANDRE A GAZ Mod. SG

VLOEIBAAR PROPAAN GAS

FLYTEN DE PROPANGASS

GASSALAMANDER Mod.SG

Technische gegevens
Tabel gaspitten

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Produktinformationen

Marke : MBM

Modell : SAG660

Kategorie : Gasheizung