ProSpray 3.29 - Farbspray WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ProSpray 3.29 WAGNER
Airless Hochdruck-Spritzgerät
Achtung, Verletzungsgefahr durch Injektion! Airless-Geräte entwickeln extrem hohe Spritzdrücke.

Niemals Finger, Hände oder andere Körperteile mit dem Spritzstrahl in Berührung bringen!

Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten. Nie die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berührungsschutz benutzen.

Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittverletzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungsstoff oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungsstoff oder das Lösemittel.


Vor jeder Inbetriebnahme sind gemäß Betriebsanleitung folgende Punkte zu beachten:
- Fehlerhafte Geräte dürfen nicht benutzt werden.
-
Titan-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.
-
Erdung sicherstellen – Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.

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- Zulässigen Betriebsdruck vom Hochdruckschlauch und Spritzpistole überprüfen.

- Alle Verbindungsteile auf Dichtheit prüfen.

Anweisungen zur regelmäßigen Reinigung und Wartung des Gerätes sind streng einzuhalten

Vor allen Arbeiten am Gerät und bei jeder Arbeitspause folgende Regeln beachten:
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-
Spritzpistole und Hochdruckschlauch druckentlasten.
-
Titan-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.

- Gerät ausschalten.

Achte auf Sicherheit!
Inhalt
Seite
- Sicherheitsvorschriften für das Airless-Spritzen....2
1.1 Hinweise zur Erdung ....3
- Anwendungsübersicht ....4
2.1 Einsatzgebiete....4
2.2 Beschichtungsstoffe 4
- Gerätebeschreibung ....4
3.1 Airless-Verfahren 4
3.2 Funktion des Gerätes ....4
3.3 Legende zum Erklärungsbild ProSpray 3.29 / 3.31......5
3.4 Erklärungsbild ProSpray 3.29 / 3.31 .....5
3.5 Technische Daten 6
3.6 Transport 6
3.7 Transport im Fahrzeug 6
- Inbetriebnahme 6
4.1 Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Trennöl 6
4.2 Anzeigen auf dem Bedienfeld 7
4.3 Druckregler Einstellungen 7
4.4 Anschluss an das Stromnetz....7
4.5 Bei Erstinbetriebnahme Reinigung von Konservierungsmittel......8
4.6 Gerät mit Beschichtungsstoff in Betrieb nehmen 8
-
Spritztechnik ....10
-
Handhabung des Hochdruckschlauches .....10
6.1 Hochdruckschlauch ....10
-
Arbeitsunterbrechung .....10
-
Gerätereinigung (Außerbetriebnahme) .....11
8.1 Gerätereinigung von außen 11
8.2 Hochdruckfilter reinigen 11
8.3 Reinigung der Airless-Spritzpistole 12
Seite
-
Hilfe bei Störungen ....12
-
Wartung ..... 14
10.1 Allgemeine Wartung ......14
10.2 Hochdruckschlauch 14
11.1 Entlastungsventil 14
11.2 Ein- und Auslassventil 14
11.3 Packungen ....15
11.4 Schaltplan ProSpray 3.29 / 3.31 .....16
- Anhang 17
12.1 Düsenauswahl....17
12.2 Wartung und Reinigung von Airless-Hartmetall-Düsen 17
12.3 Spritzpistolen-Zubehör 17
12.4 Airless-Düsen-Tabelle 18
Wagner-Servicenetz 21
Zubehör für ProSpray 3.29 / 3.31 ....88
Ersatzteilliste Hauptbaugruppe .....90
Ersatzteilliste Farbstufe 92
Ersatzteilliste Baugruppe Antrieb 94
Ersatzteilliste Hochdruckfilter 95
Ersatzteilliste hoher Wagen....96
Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung .....98
3+2 Jahre Garantie Professional Finishing .....98
CE Konformitätserklärung 102
1. Sicherheitsvorschriften für das Airless-Spritzen
Diese Bedienanleitung enthält Informationen, die der Benutzer vor Verwendung des Geräts gründlich durcharbeiten muss. Abschnitte, die mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet sind, besonders sorgfältig lesen und alle Sicherheitshinweise beachten.

Dieses Symbol verweist auf eine potenzielle Gefahr, die zum Tode oder zu schweren Verletzungen führen kann. Hier finden Sie wichtige Sicherheitsinformationen

Achtung
Dieses Symbol weist auf eine potenzielle Gefahr für Sie bzw. das Gerät hin. Unter diesem Symbol finden Sie wichtige Informationen, wie Sie Schäden an dem Gerät und Verletzungsgefahr vermeiden.

Ein Gefahrensymbol, wie dieses bezieht sich auf eine aufgabengebundene Gefahr. Beachten Sie bitte unbedingt die Sicherheitsmaßnahmen.

Hinweise enthalten wichtige Informationen, die beachtet werden sollten.

GEFAHR: Verletzung durch Flüssigkeiten unter Druck - Eine unter hohem Druck stehende Flüssigkeit, wie sie von diesem Gerät erzeugt wird, kann die Haut durchdringen und in das darunter liegende Bindegewebe eindringen und so zu schweren Verletzungen und selbst zur Amputation führen.

EINE VERLETZUNG DURCH EINE INJEKTION VON FLÜSSIGKEIT UNTER DRUCK NICHT WIE EINEN NORMALEN SCHNITT BEHANDELN! Eindringen von Flüssigkeiten unter Druck in das Gewebe können Amputationen erforderlich machen. Sofort einen Arzt aufsuchen.
Der maximale Betriebsdruck für die Spritzpistole beträgt 221 bar (22,1 MPa, 3200 psi).

VORSICHTSMASSNAHMEN:
• NIEMALS die Spritzpistole auf Körperteile richten.
- NIEMALS mit Körperteilen den Flüssigkeitsstrahl berühren. NIEMALS mit dem Körper eine Leckstelle im Druckschlauch berühren.
- NIEMALS die Hand vor die Düse der Spritzpistole halten. Handschuhe stellen keinen sicheren Schutz vor Verletzungen durch injizierte Flüssigkeiten dar.
- STETS den Auslöser der Spritzpistole verriegeln, die Pumpe ausschalten und den Druck vollständig entlasten, bevor Wartungs- und Reinigungsarbeiten, Durchsichten, Düsenwechsel oder ähnliche Arbeiten durchgeführt werden oder das Gerät unbeaufsichtigt gelassen wird. Auch nach dem Ausschalten des Motors steht das Gerät noch unter Druck. Das Ventil PRIME/SPRAY (Vorfüll-/Sprühventil) bzw. das Druckentlastungsventil müssen in ihren Sollpositionen stehen, um den Systemdruck zu entspannen.


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- STETS den Düsenschutz aufsetzen, wenn Spritzarbeiten durchgeführt werden. Der Düsenschutz stellt einen gewissen Schutz dar, ist aber vor allem als Warnvorrichtung gedacht. - NIEMALS eine Spritzpistole ohne funktionsfähige Auslöserverriegelung und ohne Auslöserbügel verwenden. - STETS die Spritzdüse entfernen, bevor das System gereinigt oder gespült wird.
- Durch Verschleiß, Knicken und nicht zweckentsprechende Verwendung können sich Leckstellen im Farbschlauch bilden. Durch eine Leckstelle kann Flüssigkeit in die Haut injiziert werden. Vor Verwendung den Schlauch gründlich prüfen.
- Das gesamte Zubehör muss mindestens für den maximalen Betriebsdruckbereich des Spritzgeräts zugelassen sein. Dazu gehören Spritzdüsen, Spritzpistolen, Verlängerungen und Schlauch.

HINWEIS FÜR DEN ARZT: Injektionsverletzungen der Haut sind traumatische Verletzungen. Diese Verletzung muss unbedingt so schnell wie möglich behandelt werden. Die Behandlung NICHT hinauszögern, um erst die Toxizität zu prüfen. Toxizität spielt bei einigen Lacken eine Rolle, wenn diese direkt in den Blutkreislauf injiziert werden. Es ist sinnvoll, in diesem Fall einen plastischen Chirurgen oder einen Chirurgen zur Handwiederherstellung zu konsultieren.

GEFAHR: EXPLOSIONS- und BRANDGEFAHR - Lösungsmittel und Farbdämpfe können sich entzünden oder explodieren. Schwere Verletzungen und/oder Sachschäden können die Folge sein.
VORSICHTSMASSNAHMEN:

- Für guten Abzug und Zufuhr von Frischluft sorgen, damit sich im Spritzbereich keine entzündlichen Dämpfe sammeln.
- Alle Zündquellen wie Funken durch elektrostatische Entladung, Elektrogeräte, offene Flammen, Zündflammen, heiße Gegenstände und Funken durch Anschließen und Trennen von Netzkabeln oder Betätigen von Schaltern(z.B.anArbeitsscheinwerfern ausschließen.
- Das Gerät immer in einem separaten Metallbehälter mit niedrigem Pumpendruck und entfernter Spritzdüse spülen. Die Spritzpistole fest an die Wand des Behälters halten, um den Behälter zu erden und Funken durch elektrostatische Entladungen zu verhindern.
- Kunststoffe können elektrostatische Entladungen verursachen. Niemals Kunststofffolien zur Abschirmung des Spritzbereichs verwenden. Keine Wegwerfkleidung aus Kunststoff tragen, wenn entflammbare Materialien verspritzt werden.



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• Im Spritzbereich nicht rauchen.
- Es muss ein funktionsfähiger Feuerlöscher vorhanden sein.
- Das Spritzgerät mindestens 6,1 m (20 Fuß) von dem zu beschichtenden Gegenstand in einem gut belüfteten Bereich aufstellen (gegebenenfalls einen Verlängerungsschlauch benutzen). Entzündliche Dämpfe sind oft schwerer als Luft. Die Fläche über dem Boden muss besonders gut belüftet werden. Die Pumpe enthält Teile, bei denen eine Lichtbogenbildung nicht ausgeschlossen werden kann und die durch Funken Dämpfe entzünden.
- Die zu beschichtenden Objekte und die Ausrüstung im Spritzbereich müssen sorgfältig geerdet werden, um Funken durch elektrostatische Entladungen zu vermeiden.
- Nur leitfähige bzw. geerdete Hochdruckflüssigkeitsschläuche verwenden. Die Spritzpistole muss über die Schlauchanschlüsse geerdet sein.
- Das Netzkabel muss an einem Schutzkontaktstromkreis angeschlossen sein (nur für Elektrogeräte).
- Das Gerät muss an einem geerdeten Gegenstand angeschlossen sein. Das Gerät mit dem gelbgrünen Schutzleiter an einem Wasserrohr, einem Stahlträger oder einem anderen elektrisch geerdeten Teil anschließen.

• Die Warnhinweise und Vorschriften des Herstellers der Lösungsmittel und Materialien einhalten. Beachten Sie zum sicheren Gebrauch das Sicherheitsdatenblatt und die technischen Angaben des Anstrichmaterials.
- Keine Materialien mit einem Flammpunkt unter 21 °C (70 °F) verarbeiten. Der Flammpunkt ist die Temperatur, bei der eine Flüssigkeit so viele Dämpfe entwickelt, dass diese sich entzünden können.
- Zum Spülen des Geräts immer mit einer möglichst niedrigen Druckeinstellung arbeiten.
![]() | GEFAHR: EXPLOSIONSGEFAHR AUFGRUND INKOMPATIBLER MATERIALIEN - Inkompatible Materialien können schwere Personen- und Sachschäden verursachen. |
| VORSICHTSMASSNAHMEN:Keine Materialien verarbeiten, die Chlor oder Hypochlorid enthalten.Keine halogenierten Kohlenwasserstoffe als Lösungsmittel verwenden, beispielsweise Methylenchlorid und 1,1,1-Trichlorethan. Diese Stoffe greifen Aluminium an und können Explosionen verursachen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Material mit Aluminium kompatibel ist, informieren Sie sich bei dem Lacklieferanten. | |
| GEFAHR: ALLGEMEINES - Kann schwere Personen- oder Sachschäden verursachen. | |
| VORSICHTSMASSNAHMEN :Alle Anweisungen und Sicherheitshinweise vor Inbetriebnahme des Geräts durcharbeiten.Alle lokalen sowie im Land bzw. Bundesland geltenden Vorschriften zum Brandschutz, zur Bedienung und Lüftung einhalten.Bei Betätigung des Auslösers zieht die Spritzpistole zur Seite. Diese Kraftwirkung der Spritzpistole ist besonders stark, wenn die Düse entfernt und bei der Pumpe hoher Druck eingestellt wurde. Bei der Reinigung mit abgeschraubter Düse daher den Druckreglerknopf auf den niedrigsten Druck einstellen.Nur vom Hersteller zugelassene Teile verwenden. Bei Verwendung von Teilen, die nicht die technischen Mindestanforderungen erfüllen, trägt der Benutzer alle Risiken und die gesamte Haftung. Dies gilt auch für die Sicherheitsvorrichtungen der Pumpe.Vor jedem Einsatz alle Schläuche auf Einschnitte, Leckstellen, Scheuerstellen oder gewölbte Oberflächen kontrollieren. Die Kupplungen auf Unversehrtheit und festen Sitz kontrollieren. Schläuche unverzüglich ersetzen, wenn einer der oben genannten Fehler festgestellt wird. Einen Farbschlauch niemals reparieren. Einen defekten Schlauch durch einen geerdeten Hochdruckschlauch ersetzen.Achten Sie darauf, Stromkabel, Luftschlauch, und Spritzschläuche so zu leiten, dass der Rutsch-, Stolper-, und Umfallgefahr minimiert wird.Alle verschütteten von Materialien und Lösemitteln sofort reinigen, um Rutschgefahr zu vermeiden.IMMER die Hinweise des Herstellers zum sicheren Umgang mit Farben und Lösungsmitteln einhalten.Dieses Gerät nicht in Werkstätten verwenden, in denen Explosionsgefahr besteht.Bei Arbeiten am Gerät immer zuerst den Netzstecker ziehen (gilt nur für Elektrogeräte).Stromsteckdose beim Gebrauch immer in Sicht behalten, um unbeabsichtigtes Abstellen oder Einstellen des Apparates zu vermeiden.Ist das Netzkabel beschädigt, so muss es vom Hersteller, dessen Servicepartner oder vergleichbar qualifizierten Personen ausgewechselt werden, um Gefahren zu vermeiden.Gehörschutz tragen. Dieses Gerät kann einen Schalldruck über 85 dB(A) erzeugen.Dieses Gerät arbeitet mit Hochdruck und es kann dabei zu Rückstoßkräften kommen. Unter bestimmten Umständen können diese Kräfte durch wiederholte Belastung zu schweren Verletzungen führen.Gerät wiegt mehr als 36 kg. Muss von drei Personen getragen werden.Das Gerät niemals unbeaufsichtigt lassen. Kinder oder andere Personen, die mit dem Betrieb des Airless Spritzgeräts nicht vertraut sind, von dem Gerät fern halten.Einheit beim Betrieb nicht bewegen.An windigen Tagen nicht im Freien spritzen. |

GEFAHR: GEFÄHRLICHE DÄMPFE - Farben, Insektizide, Lösungsmittel und andere Materialien können beim Einatmen oder beim Kontakt mit dem Körper gesundheitsschädlich sein. Die Dämpfe können schwere Übelkeit, Ohnmacht und Vergiftungen verursachen.

VORSICHTSMASSNAHMEN :

- Wenn die Gefahr besteht, dass Dämpfe eingeatmet werden, eine Gesichtsmaske oder ein Atemgerät tragen. Alle mit der Gesichtsmaske mitgelieferten Anleitungen durcharbeiten, damit die Gesichtsmaske auch den gewünschten Schutz bietet.

• Arbeitsschutzbrille tragen.
- Arbeitsschutzkleidung entsprechend den Anweisungen des Lackherstellers tragen.
1.1 Hinweise zur Erdung

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Elektrogeräte müssen geerdet werden. Bei einem elektrischen Kurzschluss reduziert die Erdung die Gefahr eines elektrischen Schlages, da der Fehlerstrom über den Schutzleiter abgeführt wird. Dieses Gerät ist mit einem Netzkabel versehen, das einen separaten Schutzleiter und einen Schutzkontaktstecker besitzt. Der Schutzkontaktstecker darf nur in eine entsprechend den geltenden Vorschriften installierte Schutzkontaktsteckdose eingeführt werden.

GEFAHR — Bei falschem Anschluss des Schutzkontaktsteckers besteht das Risiko eines elektrischen Schlages. Bei Austausch oder Reparatur von Netzkabel oder Netzstecker den gelbgrünen Schutzleiter nicht an einem der Phasenkontakte anklemmen. Die Ader mit der gelbgrünen Isolierung ist der Schutzleiter. Sie muss mit dem Schutzkontakt verbunden werden.
Wenn Sie Zweifel haben, ob das Gerät ordnungsgemäß geerdet ist, oder diese Hinweise nicht vollständig verständlich sind, eine Elektrofachkraft oder einen Wartungstechniker konsultieren. Den mitgelieferten Stecker nicht verändern. Wenn der Stecker nicht in die Steckdose passt, durch eine qualifizierte Elektrofachkraft den richtigen Anschluss herstellen lassen.
Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung:
Diese nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen. Eine Liste von Materialien, die für den Aufbau und die Bestandteile des Gerätes verwendet wurden, kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden, um die Kompatibilität mit den Beschichtungsmaterialien, die verwendet werden sollen, zu überprüfen.
2. Anwendungsübersicht
2.1 Einsatzgebiete

| Materialien Objektgröße | Modell | |||||||
| PS 3.21 | PS 3.23 | PS 3.25 | PS 3.29 | PS 3.31 | PS 3.34 | PS 3.39 | ||
| Trennmittel, Öle, Vorlacke, Grundierungen, Füller, Kunstharzlacke, Acryllacke empfohlene Düsengröße: FineFinish 0,008" - 0,014" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
| Dispersionen, Latexfarben empfohlene Düsengröße: 0,017" - 0,027" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
| Korrosionsschutz, Flammschutz, Gewebekleber empfohlene Düsengröße: 0,021" - 0,031" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
| Airlessspachtel empfohlene Düsengröße: 0,027" - 0,039" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
2.2 Beschichtungsstoffe
Verarbeitbare Beschichtungsstoffe

Achten Sie auf Airless-Qualität bei den zu verarbeitenden Beschichtungsstoffen.
Wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Lacke und Lackfarben, Zweikomponenten Beschichtungsstoffe, Dispersionen, Latexfarben.
Die Verarbeitung anderer Beschichtungsstoffe nur mit Zustimmung der Firma WAGNER.
Filterung
Trotz Ansaugfilter und Einsteckfilter in der Spritzpistole ist eine Filterung des Beschichtungsstoffes im allgemeinen zu empfehlen.
Beschichtungsstoff vor Arbeitsbeginn gut umrühren.

Achtung: Beim Aufrühren mit motorgetriebenen Rührwerken darauf achten, dass keine Luftblasen eingerührt werden. Luftblasen stören beim Spritzen, können sogar zur Betriebsunterbrechung führen.
Viskosität
Mit dem Gerät ist es möglich, hochviskose Beschichtungsstoffe bis etwa 25.000 mPa·s zu verarbeiten.
Lassen sich hochviskose Beschichtungsstoffe nicht ansaugen, so ist nach Herstellerangabe zu verdünnen.
Zweikomponenten-Beschichtungsstoff
Die entsprechende Verarbeitungszeit ist genau einzuhalten. Innerhalb dieser Zeit das Gerät sorgfältig mit dem entsprechenden Reinigungsmittel durchspülen und reinigen.
Beschichtungsstoffe mit scharfkantigen Zusatzstoffen
Diese üben auf Ventile, Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Düse eine stark verschleißende Wirkung aus. Die Lebensdauer dieser Teile kann sich dadurch erheblich verkürzen.
3. Gerätebeschreibung
3.1 Airless Verfahren
Hauptanwendungsgebiete sind dicke Schichten von höherviskosem Beschichtungsstoff bei großen Flächen und hohem Materialeinsatz.
Eine Kolbenpumpe saugt den Beschichtungsstoff an und fördert ihn unter Druck zur Düse. Bei einem Druck bis max. 221 bar (22,1 MPa) durch die Düse gepresst, zerstäubt der Beschichtungsstoff. Dieser hohe Druck bewirkt eine mikrofeine Zerstäubung des Beschichtungsstoffes.
Da in diesem System keine Luft verwendet wird, bezeichnet man dieses Verfahren als AIRLESS-Verfahren (luftlos).
Diese Art zu spritzen bringt die Vorteile von feinster Zerstäubung, nebelarmer Betriebsweise und glatter, blasenfreier Oberfläche. Neben diesen Vorteilen sind die Arbeits geschwindigkeit und die große Handlichkeit zu nennen.
3.2 Funktion des Gerätes
Zum besseren Verständnis der Funktion kurz den tech nischen Aufbau.
WAGNER ProSpray sind elektrisch angetriebene Hochdruckspritzgeräte.
Ein Zahnradgetriebe überträgt die Antriebskraft auf eine Kurbelwelle. Die Kurbelwelle bewegt den Kolben der Materialförderpumpe auf und ab.
Durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Einlassventil selbständig. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Auslassventil.
Der Beschichtungsstoff strömt unter hohem Druck durch den Hochdruckschlauch zur Spritzpistole. Beim Austritt aus der Düse zerstäubt der Beschichtungsstoff.
Der Druckregler regelt die Fördermenge und den Betriebsdruck des Beschichtungsstoffs.
3.3 Legende zum Erklärungsbild ProSpray 3.29 / 3.31
1 Spritzpistole
2 Hochdruckschlauch
3 Einfüllöffnung für EasyGlide
(EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen)
4 Ölstandsanzeige
5 Eimerhaken
6 Knopf für Ölzufuhr
7 Ansaugschlauch
8 Rücklaufschlauch
9 Hoher Wagen
10 Entlastungsventil
11 Digital Electronic Spray Control (DESC)
12 Bedienfeld
13 Druckregler
14 ON/EIN - OFF/AUS Schalter
3.4 Erklärungsbild ProSpray 3.29 / 3.31

3.5 Technische Daten
ProSpray 3.29 ProSpray 3.31
Spannung: 220\~240 Volt, 50/60 Hz
max. Stromaufnahme: 7,5 A 8 A
Geräteanschlussleitung: 3 x 1,5 mm ^2 -6 m
Aufnahmeleistung: 1725 Watt 1840 Watt
max. Betriebsdruck: 221 bar (22,1 MPa)
Volumenstrom bei 120 bar
(12 MPa) mit Wasser: 3,0 l/min 3,8 l/min
max. Düsengröße: 0,029 Zoll – 0,032 Zoll – 0,73 mm 0,81 mm
max. Temperatur
des Beschichtungsstoffs: 43°C
max. Viskosität: 25.000 mPa·s
Gewicht: 43,5 kg
Spezial-Hochdruckschlauch: DN 6 mm, 15 m, Anschlussgewinde M 16 x 1,5
Abmessungen L x B x H: 590 x 529 x 726 mm
max. Schalldruckpegel: 80 dB (A) *
* Messort: Abstand 1 m seitlich vom Gerät und 1,60 m über dem Boden, 120 bar (12 MPa) Betriebsdruck, schallharter Boden.
3.6 Transport
Gerät schieben oder ziehen.
Handgriff (Abb. 2, Pos. 1) bis zum Anschlag herausziehen. Handgriff einfahren – Druckknöpfe (2) an den Holmen eindrücken, dann Handgriff einfahren.

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1 2 2 ②3.7 Transport im Fahrzeug
Gerät mit geeignetem Befestigungsmittel sichern.
4. Inbetriebnahme
4.1 Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Trennöl
- An den Beschichtungsstoff-Ausgang (Abb. 3, Pos. 1) den Hochdruckschlauch (2) schrauben.
- Spritzpistole (3) mit ausgewählter Düse an den Hochdruckschlauch anschrauben.
- Überwurfmuttern am Hochdruckschlauch fest anziehen, damit kein Beschichtungsstoff austritt.

- Entfernen Sie den Öltankdeckel mit einem geradschlitzigen Schraubenzieher.
- Befüllen Sie den Öltank mit EasyGlide (Abb. 4) bis diese laut der Ölstandsanzeige (4) voll ist.

EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen.
- Setzen Sie den Öltankdeckel wieder ein.
- Drücken Sie den Ölknopf 2 – 5-mal, um das Schmiersystem zu entlüften. Drücken Sie diesen während des Betriebes alle acht Stunden einmal, um die Farbstufe zu ölen.

4.2 Abdeckung der Steuerungsanzeige
Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Anzeigen des Bedienfeldes (Abb. 5).

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Motor Running 12 MPa 23 MPa DruckanzeigeM RPER MPa MAX MPa RAPID CLEAN ⑤Druckanzeige
Die Druckanzeige zeigt den aktuellen Betriebsdruck des Farbspritzgeräts an. Es gibt drei verschiedene Anzeigen: Blinkende gelbe, ständige gelbe und ständige grüne Anzeige.
Blinkende gelbe Anzeige
Wenn die Druckanzeige gelb blinkt, arbeitet das Farbspritzgerät mit einem zwischen 0 und 1,4 MPa (14 bar). Eine blinkende gelbe Druckanzeige bedeutet:
• Das Farbspritzgerät ist angeschlossen und eingeschaltet
- Das Farbspritzgerät steht unter Fülldruck (wenig oder kein Druck)
• Das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/Sprühen] kann zwischen den beiden Stellungen umgestellt werden
• Die Spritzdüse kann gewechselt oder ausgetauscht werden

Wenn die Druckanzeige gelb blinkt und der Druckregler auf einen höheren Druck eingestellt ist und das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/Sprühen] in der Stellung SPRAY [Sprühen] steht, ist entweder die Spritzdüse verschlissen oder das Spritzgerät muss repariert oder gewartet werden.
Ständige gelbe Anzeige
Wenn die Druckanzeige ständig gelb leuchtet, arbeitet das Spritzgerät mit einem Druck zwischen 1,4 MPa (14 bar) und 12 MPa (120 bar). Eine ständige gelbe Druckanzeige bedeutet:
- Das Spritzgerät hat die richtige Druckeinstellung zum Versprühen von Beize, Lacken und Mehrfachfarben
Ständige grüne Druckanzeige
Wenn die Druckanzeige ständig grün leuchtet, arbeitet das Spritzgerät mit einem Druck zwischen 12 MPa (120 bar) und 23 MPa (230 bar). Eine ständige grüne Druckanzeige bedeutet:
- Das Spritzgerät arbeitet mit der richtigen Druckeinstellung für das Spritzen mit Öl- und Latexfarben
• Das Spritzgerät arbeitet dann mit optimaler Leistung bei hoher Druckeinstellung - Wenn bei der Druckeinstellung die Druckanzeige ständig gelb leuchtet, aber nach der Druckeinstellung ständig grün leuchten sollte, liegen folgende Fehler vor:
a. Verschlissene Düse: Beim Versprühen von Latexfarbe oder beim Versprühen mit hohem Druck leuchtet die Druckanzeige ständig gelb. Dies bedeutet, die Spritzdüse ist verschlissen und muss ersetzt werden
b. Zu große Düse: Wenn die Düse für den in der Farbspritzpistole eingesetzten Sprühkopf zu groß ist, schaltet die Druckanzeige von ständig grün auf ständig gelb um
c. Verschleiß der Pumpe: Wenn die Druckanzeige ständig gelb leuchtet, obwohl eine neue Düse eingesetzt und der Druck auf Maximum eingestellt ist, sind Wartungsarbeiten erforderlich (verschlissene Packungsdichtungen, verschlissener Kolben, klemmendes Ventil usw.).
Motoranzeige
Die Motoranzeige leuchtet, wenn der Motor angesteuert wird. Diese Anzeige erleichtert in der Servicewerkstatt die Analyse von Motorproblemen.
4.3 Druckregler Einstellungen (Abb. 6)
- Minimale Druckeinstellung
- Schwarz Zone – keine Druckerzeugung
- Blaue Zone – pulsierender Druck zur Reinigung

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Motor Running 12 MPa 23 MPa 2 MIN MPa 3 Rapid Clean MAX MPa 64.4 Anschluss an das Stromnetz

Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netzspannung mit der Angabe auf dem Leistungsschild am Gerät übereinstimmt.
4.5 Bei Erstinbetriebnahme: Reinigung von Konservierungsmittel
- Ansaugschlauch (Abb. 7, Pos. 1) und Rücklaufschlauch (2) in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
- Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
-
Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME
-
Gerät einschalten (5) ON (EIN).
-
Abwarten bis Reinigungsmittel aus dem Rücklaufschlauch austritt.
-
Entlastungventil schließen, Ventilstellung SPRAY
-
Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen.
-
Reinigungsmittel aus dem Gerät in einen offenen Sammelbehälter spritzen.

4.6 Gerät mit Beschichtungsstoff in Betrieb nehmen
-
Ansaugschlauch (Abb. 7, Pos. 1) und Rücklaufschlauch (2) in den Beschichtungsstoff-Behälter eintauchen.
-
Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
-
Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME
-
Gerät einschalten (5) ON (EIN).
-
Abwarten bis Beschichtungsstoff aus dem Rücklaufschlauch austritt.
-
Entlastungventil schließen, Ventilstellung SPRAY
-
Spritzpistole mehrmals auslösen und in einen Sammelbehälter spritzen bis der Beschichtungsstoff ohne Unterbrechung aus der Spritzpistole austritt.
-
Druck erhöhen, Druckregler langsam höher drehen. Spritzbild prüfen, Druck erhöhen bis Zerstäubung einwandfrei ist. Druckregler immer auf die unterste Stellung bei noch guter Zerstäubung drehen.
-
Das Gerät ist spritzbereit.
Das Digital Electronic Spray Control (DESC) erhöht die Funktionalität des Spritzgerätes. Es ist direkt unter dem Druckregler am Bedienfeld installiert.
Es ist besteht aus einem Display sowie vier Funktionstasten. Das Display zeigt verschiedene Menüfenster, mit denen der Benutzer mit Hilfe der Funktionstasten die Bedienung des Spritzgerätes überwachen und anpassen kann.

text_image
Display MPa SOLL 23.0 MPa IST 22.5 Funktionstasten MENU 1 ▲ 2 ▼ 3 SEL 4 ⑧
Der Druckregler hat Vorrang vor den Einstellungen des Digital Electronic Spray Control (DESC). Bei jeder Drehung des Druckreglers ändert sich der Druck des Spritzgeräts entsprechend.
Funktionstasten
Die Funktionstasten haben die Nummern 1 bis 4. Jeder Funktionstaste ist außerdem eine Sonderfunktion zugeordnet.
1/Menu (Menü) Taste
Bei Betätigung der Taste 1 werden die verschiedenen Menüfenster durchsucht oder es wird die in einem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt.
Bei Betätigung der Taste 2 wird die in einem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt oder ein Wert erhöht.
Bei Betätigung der Taste 3 wird die in einem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt oder ein Wert verringert.
Bei Betätigung der Taste 4 wird das aktive Menüfenster ausgewählt oder die in dem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt.
Menüfenster
Zur Anpassung und Überwachung des Spritzgerätes werden verschiedene Menüfenster angeboten. Dies sind das Hauptmenüfenster, Volume Pumped [Gefördertes Volumen], Job Volume [Auftragsvolumen], Unit Serial # [Geräteseriennummer], Timers [Zeitgeber], Job Timers [Auftragszeitgeber], Service Time [Betriebsstunden], Security Code [Sicherheitscode], Prime [Vorfüllen] und Rapid Clean [Reinigung].
Hauptmenüfenster
Das Hauptmenüfenster ist das
Standardfenster zur Steuerung, das
MPa SOLL 23.0 MPa IST 22.5
beim Einschalten des Spritzgerätes angezeigt wird. Drücken Sie die Taste 2, um zwischen den Maßeinheiten PSI, Bar und MPa umzuschalten. Drücken Sie die Taste 1, um die verschiedenen anderen Menüfenster durchzublättern.

Für Sprühgeräte, die mit einem neunsprachigen Digital Electronic Spray Control (DESC) ausgerüstet sind:
Die Betätigung der Taste #2 am Hauptbildschirm schaltet zwischen den Messwerteinheiten PSI, Bar. und MPa um.

Die Betätigung der Taste #3 am Hauptbildschirm verändert die Sprache des Anzeigetexts. Es sind insgesamt neun verschiedene Sprachen abrufbar. Jedes Mal, wenn die Taste #3 betätigt wird, erscheint eine andere Sprache. Die Sprachen erscheinen in der folgenden Reihenfolge: englisch, spanisch, französisch, deutsch, dänisch, italienisch, schwedisch, niederländisch, und portugiesisch.
Menüfenster Volume Pumped [Gefördertes Volumen]
Das Menüfenster Volume Pumped [Gefördertes Volumen] zeigt die
VOL. GEPUMPT AUSWAHL-4N
Gesamtanzahl der Gallonen bzw. Liter, die mit dem Spritzgerät versprüht wurden.
Drücken Sie zur Auswahl des
[Gefördertes Volumen] die Taste 4.
GALLONE X MENU-1 LITER-2
LITER X MENU-1 GALLONE-2
Menüfenster Job Volume [Auftragsvolumen]
Mit dem Menüfenster Job Volume
JOB-VOLUMEN AUSWAHL-4N
[Auftragsvolumen] kann der Benutzer
einen Literzähler zurücksetzen, um den Verbrauch bei bestimmten Aufträgen zu kontrollieren.
Drücken Sie zur Auswahl des
Menüfensters Job Volume
[Auftragsvolumen] die Taste 4.
GALLONE XXXX RESET-3M
Menüfenster Unit Serial # [Geräteseriennummer]
Das Menüfenster Unit Serial #
[Geräteseriennummer] zeigt die
Seriennummer des Spritzgerätes an.
SERIENNR.D.EINH AUSWAHL-4
Drücken Sie zur Auswahl des
[Geräteseriennummer] die Taste 4.
SerNr.XXXXXXXX MENU-1
Menüfenster Timers [Zeitgeber]
Im Menüfenster Timers [Zeitgeber] wird die
TIMER AUSWAHL-4N
Gesamteinschaltdauer des Spritzgerätes sowie die Gesamtbetriebszeit des Spritzgerätes angezeigt (Förderbetrieb).
Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Timers [Zeitgeber] die Taste 4.
EIN.ZEIT XXXX LAUFZEIT XXXX
Menüfenster Job Timer [Auftragsze
Mit dem Menüfenster Job Timer
JOB-TIMER AUSWAHL-4N
[Auftragszeitgeber] kann der Benutzer
die „ON TIME“ [Einschaltzeit] und die „RUN TIME“ [Betriebszeit] zurücksetzen, um die Arbeitszeit bei bestimmten Aufträgen zu kontrollieren.
Drücken Sie zur Auswahl
des Menüfensters Job Timer
[Auftragszeitgeber] die Taste 4. Bildschirm „EIN.ZEIT“ wird angezeigt. Drücken Sie
die Taste #3, um zu resetten. Drücken Sie die Taste #1, um weiter zum Bildschirm „L.
Drücken Sie die Taste #3, um zu resetten. Drücken Sie die Tatse #1, um durch die übrigen Menü-Bildschirme zu scrollen.
EIN. ZEIT X RESET-3N
LAUFZEIT X RESET-3N
Menüfenster Service Timer [Betriebsstunden]
Im Menüfenster Service Timer
WARTUNGSZEIT AUSWAHL-4N
[Betriebsstunden] kann der Benutzer ein
Wartungsintervall (in Stunden) festlegen. Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Service Timer [Betriebsstunden] die Taste 4.
Zur Einstellung der Wartungszeit betätigen Sie die Tasten #2 (hoch) und/ oder die #3
WARTUNG IN XX BETRIEBSSTD. XX
(runter), um die gewünschte Zeit einzustellen (die Betriebsstunden werden durch jede einzelne Betätigung einer Tasten schrittweise um 25 erhöht/ verringert).
Sobald das Wartungszeitintervall eingestellt ist und den Betriebsstunden entspricht, zeigt das Display den Bildschirm „Wartung erforderlich“ an. Die Pumpe bleibt jedoch auch weiterhin betriebsfähig. Um zum Hauptbildschirm zurückgelangen, drücken Sie die Taste #1. So können “Wartung in” und “Betriebsstunden”, die auf dem Wartungsbildschirm angezeigt werden, wieder auf 0 gesetzt werden.
Menüfenster Security Code [Sicherheitscode]
Im Menüfenster Security Code
SICHERHEITSCODE AENDERN-2M
[Sicherheitscode] kann der Benutzer einen
vierstelligen Sicherheitscode eingeben, um die Inbetriebnahme des Spritzgerätes durch Unbefugte zu verhindern. Wenn ein Sicherheitscode definiert wurde, fragt die Steuerung auf dem Display den Code beim Einschalten ab. Wenn der richtige Sicherheitscode eingegeben wird, erscheint auf dem Display das Menüfenster Main Screen [Hauptmenü] und das Spritzgerät wird eingeschaltet. Wird ein falscher Code eingegeben, erscheint auf dem Display erneut die Aufforderung zur Eingabe des richtigen Codes und das Spritzgerät wird deaktiviert. Drücken Sie zur Änderung oder Definition des Sicherheitscodes die Taste 2.
![WAGNER ProSpray 3.29 - Menüfenster Security Code [Sicherheitscode] - 1](/content/2026/04/661548/images/e22b8f2764d8ed402e2a91d7869e9175cda68568336394354e38d5e5bf29e0ef.jpg)
Wenn das Spritzgerät neu ist, ist kein Sicherheitscode definiert und beim Einschalten erscheint sofort das Hauptmenüfenster. Wird zum ersten Mal ein Sicherheitscode eingegeben, so erscheint der Bildschirm "Alte Codenummer eingeben"; geben Sie hier "1111" ein.
Geben Sie die alte
ALTE CODE-NR. EINGEBEN
Sicherheitscodenummer ein, um das
Fenster zur Änderung des Sicherheitscodes aufzurufen. Wenn Sie den falschen Code eingeben, erscheint auf dem Display erneut die Aufforderung zur Eingabe des richtigen Sicherheitscodes, anderenfalls kann der Sicherheitscode nicht geändert werden.
Geben Sie den neuen Sicherheitscode ein. Sobald der neue Sicherheitscode eingegeben ist, erscheint auf dem
Display automatisch die Aufforderung zur Eingabe des neuen Sicherheitscodes zur Überprüfung. Wenn Sie den neuen Code erneut eingeben, erscheint auf dem Display eine Bestätigung, dass der
neue Sicherheitscode übernommen wurde und danach wieder das Hauptmenüfenster. Wenn Sie den neuen Sicherheitscode falsch eingeben, erscheint auf dem Display wieder die Aufforderung „Enter New Code Number“ [Neue Codenummer eingeben] und der Ablauf beginnt von vorn.
Sollten Sie Ihren Sicherheitscode vergessen oder verlegt haben, setzen Sie sich bitte mit dem Wagner Kundendienst in Verbindung.
NEUE CODE-NR. EINGEBEN XXXX
NEUE CODE-NR. ERNEUT EINGEBEN
NEUE CODE-NR. AKZEPTIERT
![WAGNER ProSpray 3.29 - Menüfenster Security Code [Sicherheitscode] - 2](/content/2026/04/661548/images/0c136b8cbe3c398f7835ac55e9dfcea81d53c486d2a94cbad2e0b336ff804a2e.jpg)
Geben Sie zur Deaktivierung der Sicherheitsfunktion „1111“ in dem Fenster „Enter New Code Number“ [Neue Codenummer eingeben] ein (dies ist der Standardsicherheitscode, mit dem das Spritzgerät entriegelt wird). Daraufhin erscheint beim Einschalten des Spritzgerätes das Hauptmenüfenster.
Menüfenster Prime [Vorfüllen]
Das Menüfenster Prime [Vorfüllen] wird angezeigt, wenn der Druckregler im gelben
Bereich auf die Einstellung „Min“ eingestellt ist.
VORBEFUELLEN
Menüfenster Rapid Clean [Reinig]
Der Bildschirm [Reinig] erscheint, wenn
der Druckregler auf RAPID CLEAN
eingestellt ist und das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/Sprühen] auf SPRAY eingestellt ist.
![WAGNER ProSpray 3.29 - Menüfenster Rapid Clean [Reinig] - 1](/content/2026/04/661548/images/3e82ebf59bcea93ebd5e0a711746947fd1da8367d3220c1b5ce652023bbe219d.jpg)
Wenn in einem Menüfenster 30 Sekunden lang keine Eingaben erfolgten, schaltet das Display wieder zum Hauptmenüfenster zurück.
5. Spritztechnik

Injektionsgefahr. Nicht ohne richtig montierten Düsenschutz spritzen. Spritzpistolenabzug NIE drücken ohne dass die Düse vollständig auf die Spritz- oder Entstopfungsposition gesetzt ist. Spritzpistolenabzugsschloß IMMER vor Entfernung, Ersetzung, oder Reinigung der Düse drücken.
Der Schlüssel zu einer guten Malarbeit ist gleichmäßiges Anstreichen der ganzen Oberfläche. Bewegen sie Ihren Arm mit gleicher Geschwindigkeit und halten Sie die Spritzpistole auf gleichen Abstand von der Oberfläche entfernt. Der beste Spritzabstand beträgt 25 - 30 cm zwischen der Spritzdüse und der Oberfläche.

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25 - 30 cmHalten Sie die Spritzpistole parallel zur Oberfläche. Dies bedeutet, Sie müssen Ihren ganzen Arm, anstatt nur das Handgelenk, hin- und herbewegen.

Halten Sie die Spritzpistole senkrecht zur Oberfläche; sonst wird ein Teil der Auftragsfläche dicker als bei anderen Teilen angestrichen.
Spritzpistolenabzug nach Anfang der Armbewegung drücken. Abzug vor Beenden der Bewegung loslassen. Die Spritzpistole soll sich beim Ziehen und Loslassen des Abzugs in Bewegung befinden. Überdecken Sie jeden Anstrich bei etwa 30%. Dies trägt zum gleichmäßigen Auftragen des Anstrichmaterials bei.

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25 - 30 cm25 - 30 cm
Beim Auftreten sehr scharfer Randzonen und Streifen im Spritzstrahl – Betriebsdruck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen.
6. Handhabung des Hochdruckschlauches
Scharfes Biegen oder Knicken des Hochdruckschlauches vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm.
Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.

Verletzungsgefahr durch undichten Hochdruckschlauch. Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen. Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren!
6.1 Hochdruckschlauch
Das Gerät ist mit einem speziell für Kolbenpumpen geeigneten Hochdruckschlauch ausgerüstet.

Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruckschläuche verwenden.
7. Arbeitsunterbrechung
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME
- Gerät ausschalten OFF (AUS).
- Druckregler auf minimalen Druck drehen.
- Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen, um Hochdruckschlauch und Spritzpistole vom Druck zu entlasten.
- Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole.
- Falls eine Standarddüse gereinigt werden soll, siehe Seite 17, Punkt 12.2.
Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen.
- Je nach Ausführung Ansaugrohr oder Ansaugschlauch und Rücklaufschlauch im Beschichtungsstoff eingetaucht lassen oder in ein entsprechendes Reinigungsmittel einschwenken oder eintauchen.

Beim Einsatz von schnelltrocknenden – oder Zweikomponenten-Beschichtungsstoff, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbeitungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen.
8. Gerätereinigung
(Außerbetriebnahme)
Sauberkeit ist die sicherste Gewährleistung für einen störungsfreien Betrieb. Nach Beendigung der Spritzarbeiten Gerät reinigen. Auf keinen Fall dürfen Beschichtungsstoffe im Gerät antrocknen und sich festsetzen. Das zur Reinigung verwendete Reinigungsmittel (nur mit einem Flammpunkt über 21°C) muss dem Beschichtungsstoff entsprechen.
- Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole
Düse reinigen und demontieren.
Standarddüse siehe Seite 17, Punkt 12.2.
Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen.
- Ansaugschlauch aus dem Beschichtungsstoff herausnehmen.
- Entlastungsventil schließen, Ventilstellung SPRAY
- Gerät einschalten ON (EIN).
- Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen Beschichtungsstoff aus dem Ansaugschlauch, Hochdruckschlauch und der Spritzpistole in einen offenen Behälter zu pumpen.

Achtung
Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen muss der Behälter geerdet werden.

Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) pumpen oder spritzen! Siehe Sicherheitsvorschriften.
- Ansaugschlauch mit Rücklaufschlauch in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
- Druckregler in die blaue Zone drehen – pulsierender Druck zur Reinigung.
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME
- Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf pumpen.
- Entlastungsventil schließen, Ventilstellung SPRAY
- Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen.
- Restliches Reinigungsmittel in einen offenen Behälter pumpen, bis das Gerät leer ist.
- Gerät ausschalten OFF (AUS).
8.1 Gerätereinigung von außen

Zuerst Netzstecker aus der Steckdose ziehen.

Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser! Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen.
Gerät außen mit einem in geeignetem Reinigungsmittel getränkten Tuch abwischen.
8.2 Hochdruckfilter reinigen
Filterpatrone regelmäßig reinigen.
Ein verschmutzter oder verstopfter Hochdruckfilter verursacht ein schlechtes Spritzbild oder eine verstopfte Düse.
- Druckregler in die Weiß Zone drehen (keine Druckerzeugung).
-
Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME
-
Gerät ausschalten OFF (AUS).

Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Filtergehäuse (Abb. 9, Pos. 1) mit Bandschlüssel abschrauben.
- Filterpatrone (2) von der Stützfeder (3) abziehen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Wenn notwendig, Filterpatrone austauschen.
- O-Ring (4) prüfen, wenn notwendig austauschen.
- Stützscheibe (5) an die Stützfeder (3) anlegen. Filterpatrone (2) über die Stützfeder schieben.
- Filtergehäuse (1) einschrauben und mit Bandschlüssel bis zum Anschlag anziehen.

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1 2 3 4 5 ⑨8.3 Reinigung der Airless-Spritzpistole
- Airless-Spritzpistole bei niedrigem Betriebsdruck mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen.
- Düse gründlich mit geeignetem Reinigungsmittel reinigen, so dass keine Beschichtungsstoffreste zurückbleiben.
- Airless-Spritzpistole außen gründlich reinigen.
Einsteckfilter in der Airless-Spritzpistole Demontage (Abb. 10)
- Schutzbügel (1) kräftig nach vorne ziehen.
- Griff (2) aus dem Pistolengehäuse schrauben. Einsteckfilter (3) herausziehen.
- Einsteckfilter verstopft oder defekt – ersetzen.
Montage
- Einsteckfilter (3) mit dem längeren Konus in das Pistolengehäuse stecken.
- Griff (2) in das Pistolengehäuse einschrauben und anziehen.
- Schutzbügel (1) einrasten.

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1 2 3 ⑩9. Hilfe bei Störungen
| Art der Störung | Mögliche Ursache | Maßnahme zur Behebung der Störung |
| A. Gerät läuft nicht an | 1. Keine Spannung vorhanden. | 1. Spannungsversorgung prüfen. |
| 2. Druckeinstellung zu niedrig. | 2. Druckregler höher drehen. | |
| 3. ON/OFF (EIN/AUS) Schalter defekt. | 3. Austauschen. | |
| B. Gerät saugt nicht an | 1. Entlastungsventil ist auf SPRAY | |
| 2. Filter ragt über den Flüssigkeitsspiegel hinaus und saugt Luft an. | 2. Beschichtungsstoff nachfüllen. | |
| 3. Filter verstopft. | 3. Filter reinigen oder austauschen. | |
| 4. Ansaugschlauch/Ansaugrohr lose, das heißt, das Gerät saugt Nebenluft. | 4. Anschlussstellen reinigen. Ansaugrohr anziehen. | |
| C. Gerät saugt an, aber es kommt zu keinem Druckaufbau | 1. Düse stark verschlissen. | 1. Austauschen |
| 2. Düse zu groß. | 2. Wahl einer kleineren Düse, siehe Düşentabelle Seite 18. | |
| 3. Druckeinstellung zu niedrig. | 3. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen. | |
| 4. Filter verstopft. | 4. Filter reinigen oder austauschen. | |
| 5. Beschichtungsstoff fließt über den Rücklaufschlauch, wenn das Entlastungsventil in Stellung | 5. Entlastungsventil demontieren und reinigen oder austauschen. | |
| 6. Packungen verklebt oder verschlissen. | 6. Packungen ausbauen, reinigen oder austauschen. | |
| 7. Ventilkugeln verschlissen. | 7. Ventilkugeln ausbauen und austauschen. | |
| 8. Ventilsitze verschlissen. | 8. Ventilsitze ausbauen und austauschen. | |
| D. Beschichtungsstoff tritt oben aus der Farbstufe____ | 1. Obere Packung ist verschlissen.2. Kolben ist verschlissen.____ | 1. Packung ausbauen und austauschen.2. Kolben ausbauen und austauschen.____ |
| E. Gerät verliert an Leistung____ | 1. Druckeinstellung ist zu niedrig.____ | 1. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen.____ |
| F. Erhöhte Pulsation an der Spritzpistole____ | 1. Falscher Hochdruckschlauchtyp.2. Düse verschlissen oder zu groß.3. Zu hoher Druck.____ | 1. Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruckschläuche verwenden.2. Düse austauschen.3. Druckregler auf niedrigere Ziffer drehen.____ |
| G. Schlechtes Spritzbild | 1. Zu große Düse für den zu verspritzenden Beschichtungsstoff.2. Druckeinstellung nicht korrekt.3. Zu niedrige Fördermenge.4. Beschichtungsstoff hat zu hohe Viskosität. | 1. Düse austauschen, siehe Düşentabelle Seite 18.2. Druckregler drehen bis ein zufriedenstellendes Spritzbild erreicht wird.3. Alle Filter reinigen oder austauschen.4. Entsprechend Herstellerangabe verdünnen. |
Fehlermeldungen des Digital Electronic Spray Control (DESC)
Die folgenden Fehlermeldungen werden angezeigt, wenn das Digital Electronic Spray Control (DESC) ein Problem mit dem Spritzgerät erkennt. Sobald ein Problem erkannt und eine Fehlermeldung ausgegeben wird, wird das Spritzgerät abgeschaltet.

Bevor Sie fortfahren, ist unbedingt der übrige Druck aus dem System abzulassen
Warnhinweise ein, um die Verletzungsgefahr durch Injektionen, bewegliche Teile oder elektrischen Schlag zu reduzieren. Trennen Sie das Spritzgerät vor Wartungsarbeiten stets vom Netz!
Menüfenster Check Transducer [Sensor überprüfen]
Das Menüfenster Check Transducer [Sensor überprüfen] erscheint, wenn der Sensor defekt ist oder sich gelöst hat. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner. MESSFUEHLER PRUEFEN
Menüfenster Check Motor [Motor überprüfen]
Das Menüfenster Check Motor [Motor überprüfen] erscheint, wenn Motor oder Motorsensor defekt sind. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
Menüfenster Low Voltage [Niedrige Spannung]
Das Menüfenster Low Voltage [Niedrige Spannung] erscheint, wenn sich das Spritzgerät abschaltet, weil die Eingangsspannung zu niedrig ist. Überprüfen Sie die Stromversorgung und beseitigen Sie das Problem. Schalten Sie das Spritzgerät.
Menüfenster High Motor Temperature [Hohe Motortemperatur]
Das Menüfenster High Motor
MOTORTEMPERATUR ZU HOCH
Temperature [Hohe Motortemperatur] zu hoch erscheint, wenn die Motortemperatur zu stark angestiegen ist. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
Menüfenster High Control Temperature [Hohe Reglertemperatur]
Das Menüfenster High Control
REGLERTEMPERATUR ZU HOCH
Temperature [Hohe Reglertemperatur] 20 HOCH erscheint, wenn die Temperatur des Digital Electronic Spray Control (DESC) zu weit angestiegen ist. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
Menüfenster High Mechanical Load [Hohe Ueberlastung, Mechanik prüefen]
Das Menüfenster High Mechanical
Load [Hohe Uebelastung, Mechanik prüefen] erscheint, wenn sich das Spritzgerät abschaltet, weil die Stromaufnahme zu hoch ist oder das Spritzgerät den Überstromschutzschalter auslöst. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
10. Wartung
10.1 Allgemeine Wartung
Die Wartung des Gerätes soll einmal jährlich durch den Wagner-Service durchgeführt werden.
- Hochdruckschläuche, Geräteanschlussleitung und Stecker auf Beschädigung prüfen.
- Einlass-, Auslassventil und Filter auf Verschleiß prüfen.
10.2 Hochdruckschlauch
Hochdruckschlauch optisch auf eventuell vorhandene Einschnitte oder Ausbeulungen, insbesondere am Übergang in die Armatur, prüfen. Überwurfmuttern müssen sich frei drehen lassen.
Gerät ausschalten OFF (AUS). Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
11.1 Entlastungsventil
- Kerbstift (Abb. 11, Pos. 1) mit einem Durchschlag von 2 mm aus dem Entlastungsventilgriff (2) entfernen.
- Entlastungsventilgriff (2) und Mitnehmer (3) abziehen.
- Ventilgehäuse (4) komplett mit Rollgabelschlüssel abschrauben.
- Sicherstellen, dass die Dichtung (5) richtig sitzt, dann neues Ventilgehäuse (4) komplett in den Verteilerblock (6) einschrauben. Mit Rollgabelschlüssel anziehen.
- Mitnehmer (3) ausrichten auf die Bohrung im Farbstufengehäuse (6). Mitnehmer aufschieben und mit Maschinenfett einstreichen.
- Bohrung in der Ventilwelle (7) und im Entlastungsventilgriff (2) in Übereinstimmung bringen.
- Kerbstift (1) einsetzen und Entlastungsventilgriff in Stellung PRIME/SPRAY stellen.

11.2 Ein- und Auslassventil
- Die vier Schrauben im Frontdeckel entfernen, Frontdeckel abnehmen.

Quetschgefahr – nicht mit den Fingern oder Werkzeug zwischen die sich bewegenden Teile fassen.
- Stellen Sie den Druckregler auf den geringsten Druck ein. Der DESC Bildschirm sollte [VORBEFULLEN] anzeigen.
- Betätigen Sie die Taste #1 auf dem DESC Bedienfeld. Der Bildschirm [LANGSAMEN MODUS] erscheint.
- Drehen Sie den Druckregler langsam in Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen. Die Kurbelwelle/ Schiebeeinheit wird sich nun sehr langsam in Bewegung setzen.
- Sobald diese den untersten Punkt, d.h. den Totenpunkt des Hubs erreicht, drehen Sie den Druckregler zurück auf den geringsten Druck. Die Kurbelwelle/ Schiebeeinheit sollte nun stehen bleiben.
- Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Klammer am Ansaugrohr abziehen, Rücklaufschlauch entfernen.
- Verbindungsschlauch (Abb. 12, Pos. 1) zum Hochdruckfilter abschrauben.
- Drehen Sie den Knopf auf der Seite des Wagens in Uhrzeigersinn, um den Wagen zu lösen. Kippen Sie den Wagen nach hinten, bis dieser einrastet.
- Einlassventilgehäuse (2) mit leichten Hammerschlägen aus dem unteren Gehäuse (3) lösen und abschrauben oder mit Rollgabelschlüssel abschrauben.
- Stützring (4), O-Ring (5), O-Ring (6), Einlassventilsitz (7), Einlassventilkugel (8) und obere Kugelführung (9) ausbauen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Einlassventilgehäuse (2), Einlassventilsitz (7) und Einlassventilkugel (8) auf Verschleiß prüfen, wenn notwendig Teile austauschen. Verschlissener Einlassventilsitz (7), falls er auf einer Seite unbenützt ist, umgedreht einbauen.
- Montage in umgekehrter Reihenfolge durchführen. O-Ring (5) mit Maschinenfett einstreichen und auf richtigen Sitz im Einlassventilgehäuse (2) achten.

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1 3






- Unteres Gehäuse (Abb. 13, Pos. 10) mit Rollgabelschlüssel abschrauben, dabei am oberen Gehäuse (11) mit einem zweiten Rollgabelschlüssel gegenhalten.
- Stützring (13) und O-Ring (12) entfernen.
- Auslassventilgehäuse (14) mit Sechskantschraubendreher 3/8 inch aus dem Kolben (15) herausschrauben.
- Obere Dichtung (16), obere Kugelführung (17), Auslassventilkugel (18), Scheibe (19) und Auslassventilsitz (20) ausbauen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Auslassventilgehäuse (14), Auslassventilsitz (20), Auslassventilkugel (18) und obere Kugelführung (17) auf Verschleiß prüfen, wenn notwendig, Teile austauschen. Verschlissener Auslassventilsitz (20), falls er auf einer Seite unbenützt ist, umgedreht einbauen.
- Montage in umgekehrter Reihenfolge durchführen. O-Ring (12) mit Maschinenfett einstreichen und auf richtigen Sitz im unteren Gehäuse (10) achten.

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11 16 17 18 19 20 14 12 13 10 15 ⑬11.3 Packungen
- Einlassventilgehäuse entsprechend den Schritten unter Kapitel 11.2, Seite 14 ausbauen.
- Es ist nicht notwendig, das Auslassventil auszu bauen.
- Arretiermutter (Abb. 14, Pos. 5) mit leichten Hammerschlägen entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.
- Oberes Gehäuse (6) entgegen dem Uhrzeigersinn aus dem Getriebegehäuse herausschrauben.
- Oberes Gehäuse (6) an den Schlüsselflächen senkrecht in einen Schraubstock spannen.

Schraubstock nicht zu stark zudrehen, damit es nicht zu einer Verquetschung kommt.
- Verschraubung (7) herausschrauben.
-
Schieben Sie den Kolben (4) nach vorne, bis der Kolben sich außerhalb der T-Nut (2) auf der Schiebeeinheit (3) befindet.
-
Kolben (4) nach unten aus dem oberen Gehäuse (6) schieben. Kolben auf Verschleiß prüfen, wenn notwendig austauschen.
-
Obere (8) und untere Packung (9) aus dem oberen Gehäuse (6) ausbauen.

Achtung
Oberes Gehäuse innen nicht beschädigen.

- Aus der oberen und unteren Packung die Transportvorrichtung entfernen.
Die Transportvorrichtung aus der oberen Packung wird zur Montage des Kolbens benötigt. -
Obere Packung (8) und untere Packung (9) mit Maschinenfett einstreichen.
-
Obere Packung (Abb. 15) mit O-Ring (1) und vorstehender Lippe (2) nach unten in das obere Gehäuse (6) einsetzen.

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1 2 ⑮- Zwischenring (Abb. 14, Pos. 10) auf die obere Packung (8) legen.
- Verschraubung (Abb. 14, Pos. 7) in das obere Gehäuse (6) einschrauben, mit 34 – 41 Nm anziehen.
- Untere Packung (Abb. 16) so einsetzen, dass die Seite mit dem kleineren Abstand zwischen O-Ring (1) und vorstehender Lippe (2) nach oben zeigt.

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2 1 ⑯- Mit Hilfe des Montagewerkzeugs die untere Packung in Endlage bringen.
-
Montagewerkzeug (im Lieferumfang der oberen Packung als Transportvorrichtung) für den Kolben (Abb. 14, Pos. 4) von oben auf den Kolben schieben.
-
Montagewerkzeug und Kolben (4) mit Maschinenfett einstreichen.
- Kolben (4) durch die untere und obere Packung hindurchschieben bis das obere Kolbenende aus der Verschraubung (7) herausragt.
- Montagewerkzeug vom Kolben (4) entfernen.
- Schieben Sie das obere Ende des Kolbens (4) in die T-Nut (2) auf der Schiebeeinheit (3).
- Arretiermutter (5) bis zur Anlage am oberen Gehäuse (6) aufschrauben.
- Gewinde des oberen Gehäuses (6) mit Maschinenfett einstreichen.
- Oberes Gehäuse (6) soweit in das Getriebegehäuse einschrauben, bis die Arretiermutter (5) zur Anlage kommt und der Anschluss für den Verbindungsschlauch nach hinten zeigt.
- Arretiermutter (5) mit leichten Hammerschlägen anziehen.
- Führungsring (11) in das untere Gehäuse (Abb. 13, Pos. 10) einsetzen und unteres Gehäuse in das obere Gehäuse einschrauben und anziehen.
- Verbindungsschlauch anschrauben und anziehen.
- Einlassventilgehäuse (Abb. 12, Pos. 2) einschrauben, siehe unter Kapitel 11.2.
- Ansaugrohr anschrauben und anziehen.
- Rücklaufschlauch mit Klammer am Ansaugrohr befestigen.
- Frontdeckel montieren.
11.4 Schaltplan ProSpray 3.29 / 3.31

flowchart
graph TD
A["Blau"] --> B["Schalter"]
B --> C["P/N 0522053"]
C --> D["Erdung"]
D --> E["Braun"]
E --> F["Braun"]
F --> G["P/N 0522052"]
G --> H["Braun"]
H --> I["Sicherung"]
I --> J["Montageplatte"]
J --> K["Schwarz"]
K --> L["Neut Line"]
L --> M["Baugruppe LED"]
L --> N["Hall-Sensor"]
L --> O["Potentiometer"]
L --> P["Bildschirm Drahteinheit"]
L --> Q["Druckgeber"]
L --> R["Schwankung Entstörer P/N 0551758"]
L --> S["Motor"]
S --> T["Rot"]
T --> U["Schwarz"]
U --> V["Schwarz"]
V --> W["Rot (+)"]
V --> X["Schwarz (-)"]
W --> Y["Kondensatoren"]
X --> Z["Elektroniksteuerung"]
12. Anhang
12.1 Düsenauswahl
Um eine einwandfreie und rationelle Arbeitsweise zu erzielen, ist die Auswahl der Düse von großer Wichtigkeit.
In vielen Fällen kann die richtige Düse nur über einen Spritzversuch ermittelt werden.
Einige Regeln hierzu:
Der Spritzstrahl muss gleichmäßig sein.
Wenn Streifen im Spritzstrahl erscheinen, so ist der Spritzdruck zu gering oder die Viskosität des Beschichtungs-stoffes zu hoch.
Abhilfe: Druck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen. Jede Pumpe leistet eine bestimmte Fördermenge im Verhältnis zur Düsengröße:
Es gilt grundsätzlich: Große Düse = niedriger Druck
Kleine Düse = hoher Druck
Es gibt ein großes Sortiment von Düsen mit verschiedenen Spritzwinkeln.
12.2 Wartung und Reinigung von Airless Hartmetall-Düsen
Standarddüsen
Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach Herstellerangaben reinigen.
Die Düse hat eine mit größter Präzision bearbeitete Bohrung. Um eine lange Lebensdauer zu erreichen ist eine schonende Behandlung erforderlich. Denken Sie daran, dass der Hartmetalleinsatz spröde ist! Düse niemals werfen oder mit scharfen metallenen Gegenständen bearbeiten.
Folgende Punkte sind zu beachten, um die Düse sauber und einsatzbereit zu halten:
- Gerät ausschalten.
- Düse von der Spritzpistole demontieren.
- Düse in ein entsprechendes Reinigungsmittel legen bis alle Beschichtungsstoffreste aufgelöst sind.
- Wenn Druckluft vorhanden ist, Düse ausblasen.
- Mit einem spitzen hölzernen Stab (Zahnstocher) eventuelle Reste entfernen.
- Die Düse unter Zuhilfenahme eines Vergrößerungsglases kontrollieren und falls erforderlich, Punkt 4 bis 6 wiederholen.
12.3 Spritzpistolen-Zubehör

Flachstrahl-Verstelldüse
bis 250 bar (25 MPa)
| Düsenmarkierung | Bohrung mm | Spritzbreite bei etwa 30 cm Entfernung vom Spritzobjekt Druck 100 bar (10 MPa) | Verwendung | Flachstrahl-Verstelldüse Bestell-Nr |
| 15 | 0,13 - 0,46 | 5 - 35 cm | Lacke | 0999 057 |
| 20 | 0,18 - 0,48 | 5 - 50 cm | Lacke, Füller | 0999 053 |
| 28 | 0,28 - 0,66 | 8 - 55 cm | Lacke, Dispersionen | 0999 054 |
| 41 | 0,43 - 0,88 | 10 - 60 cm | Rostschutzfarben - Dispersionen | 0999 055 |
| 49 | 0,53 - 1,37 | 10 - 40 cm | Großflächen-anstriche | 0999056 |
Berührungsschutz
zur Flachstrahl-Verstelldüse

Bestell-Nr. 0097 294
Düsenverlängerung mit
schwenkbarem
Kniegelenk
(ohne Düse)
Länge 100 cm Bestell-Nr. 0096 015
Länge 200 cm Bestell-Nr. 0096 016
Länge 300 cm Bestell-Nr. 0096 017

Düsenverlängerung
15 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 051 30 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 052 45 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 053 60 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 054

15 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 074 30 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 075 45 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 076 60 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 077
12.4 Airless Düsen-Tabelle
WAGNER
Trade Tip 2
bis 270 bar
(27 MPa)

ohne Düse
F-Gewinde (11/16 - 16 UN)
für Wagner Spritzpistolen
Best.-Nr 0556 042
ohne Düse
G-Gewinde (7/8 - 14 UNF)
für Graco/Titan Spritzpistolen
Best.-Nr. 0556 041

Anwendung Düsen- Spritz- Bohrung Spritzbreite markierung winkel inch / mm mm 1) Bestell-Nr.
| Naturlacke 407 40° 0.007/018 160 0552 407farblose LackeÖle | Spritzpistolenfilter „ROT“ | 507 | 50° | 0.007 / 0.18 | 190 | |
| 209 | 20° | 0.009 / 0.23 | 145 | 0552 209 | ||
| 309 | 30° | 0.009 / 0.23 | 160 | 0552 309 | ||
| 409 | 40° | 0.009 / 0.23 | 190 | 0552 409 | ||
| 509 | 50° | 0.009 / 0.23 | 205 | 0552 509 | ||
| 609 | 60° | 0.009 / 0.23 | 220 | 0552 609 | ||
| KunstharzlackePVC-Lacke | 111 | 10° | 0.011 / 0.28 | 85 | ||
| 211 | 20° | 0.011 / 0.28 | 95 | |||
| 311 | 30° | 0.011 / 0.28 | 125 | 0552 311 | ||
| 411 | 40° | 0.011 / 0.28 | 195 | 0552 411 | ||
| 511 | 50° | 0.011 / 0.28 | 215 | 0552 511 | ||
| 611 | 60° | 0.011 / 0.28 | 265 | 0552 611 | ||
| Lacke, VorlackeZinkchromatgrundGrundlackeFüller | 113 | 10° | 0.013 / 0.33 | 100 | 0552 113 | |
| 213 | 20° | 0.013 / 0.33 | 110 | 0552 213 | ||
| 313 | 30° | 0.013 / 0.33 | 135 | 0552 313 | ||
| 413 | 40° | 0.013 / 0.33 | 200 | 0552 413 | ||
| 513 | 50° | 0.013 / 0.33 | 245 | 0552 513 | ||
| 613 | 60° | 0.013 / 0.33 | 275 | 0552 613 | ||
| 813 | 80° | 0.013 / 0.33 | 305 | 0552 813 | ||
| FüllerSpritzspachtelRostschutzfarben | 115 | 10° | 0.015 / 0.38 | 90 | ||
| 215 | 20° | 0.015 / 0.38 | 100 | 0552 215 | ||
| 315 | 30° | 0.015 / 0.38 | 160 | 0552 315 | ||
| 415 | 40° | 0.015 / 0.38 | 200 | 0552 415 | ||
| 515 | 50° | 0.015 / 0.38 | 245 | 0552 515 | ||
| 615 | 60° | 0.015 / 0.38 | 265 | 0552 615 | ||
| 715 | 70° | 0.015 / 0.38 | 290 | 0552 715 | ||
| 815 | 80° | 0.015 / 0.38 | 325 | 0552 815 | ||
| SpritzspachtelRostschutzfarbenMennigeLatexfarben | 217 | 20° | 0.017 / 0.43 | 110 | 0552 217 | |
| 317 | 30° | 0.017 / 0.43 | 150 | 0552 317 | ||
| 417 | 40° | 0.017 / 0.43 | 180 | 0552 417 | ||
| 517 | 50° | 0.017 / 0.43 | 225 | 0552 517 | ||
| 617 | 60° | 0.017 / 0.43 | 280 | 0552 617 | ||
| 717 | 70° | 0.017 / 0.43 | 325 | 0552 717 | ||
| 219 | 20° | 0.019 / 0.48 | 145 | 0552 219 | ||
| 319 | 30° | 0.019 / 0.48 | 160 | 0552 319 | ||
| 419 | 40° | 0.019 / 0.48 | 185 | 0552 419 | ||
| 519 | 50° | 0.019 / 0.48 | 260 | 0552 519 | ||
| 619 | 60° | 0.019 / 0.48 | 295 | 0552 619 | ||
| 719 | 70° | 0.019 / 0.48 | 320 | 0552 719 | ||
| 819 | 80° | 0.019 / 0.48 | 400 | 0552 819 | ||
| GlimmerfarbenZinkstaubfarbenDispersionen | 221 | 20° | 0.021 / 0.53 | 145 | 0552 221 | |
| 421 | 40° | 0.021 / 0.53 | 190 | 0552 421 | ||
| 521 | 50° | 0.021 / 0.53 | 245 | 0552 521 | ||
| 621 | 60° | 0.021 / 0.53 | 290 | 0552 621 | ||
| 821 | 80° | 0.021 / 0.53 | 375 | 0552 821 | ||
| Rostschutzfarben | 223 | 20° | 0.023 / 0.58 | 155 | 0552 223 | |
| 423 | 40° | 0.023 / 0.58 | 180 | 0552 423 | ||
| 523 | 50° | 0.023 / 0.58 | 245 | 0552 523 | ||
| 623 | 60° | 0.023 / 0.58 | 275 | 0552 623 | ||
| 723 | 70° | 0.023 / 0.58 | 325 | 0552 723 | ||
| 823 | 80° | 0.023 / 0.58 | 345 | 0552 823 | ||
| DispersionenBinder-, Leim-und Füllfarben | 225 | 20° | 0.025 / 0.64 | 130 | 0552 225 | |
| 425 | 40° | 0.025 / 0.64 | 190 | 0552 425 | ||
| 525 | 50° | 0.025 / 0.64 | 230 | 0552 525 | ||
| 625 | 60° | 0.025 / 0.64 | 250 | 0552 625 | ||
| 825 | 80° | 0.025 / 0.64 | 295 | 0552 825 | ||
| 227 | 20° | 0.027 / 0.69 | 160 | 0552 227 | ||
| 427 | 40° | 0.027 / 0.69 | 180 | 0552 427 | ||
| 527 | 50° | 0.027 / 0.69 | 200 | 0552 527 | ||
| 627 | 60° | 0.027 / 0.69 | 265 | 0552 627 | ||
| 827 | 80° | 0.027 / 0.69 | 340 | 0552 827 | ||
| 629 | 60° | 0.029 / 0.75 | 285 | 0552 629 | ||
| 231 | 20° | 0.031 / 0.79 | 155 | 0552 231 | ||
| 431 | 40° | 0.031 / 0.79 | 185 | 0552 431 | ||
| 531 | 50° | 0.031 / 0.79 | 220 | 0552 531 | ||
| 631 | 60° | 0.031 / 0.79 | 270 | 0552 631 | ||
| 433 | 40° | 0.033 / 0.83 | 220 | 0552 433 | ||
| 235 | 20° | 0.035 / 0.90 | 160 | 0552 235 | ||
| 435 | 40° | 0.035 / 0.90 | 195 | 0552 435 | ||
| 535 | 50° | 0.035 / 0.90 | 235 | 0552 535 | ||
| 635 | 60° | 0.035 / 0.90 | 295 | 0552 635 | ||
| 839 | 80° | 0.039 / 0.99 | 480 | |||
| 243 | 20° | 0.043 / 1.10 | 185 | 0552 243 | ||
| Großflächenanstriche | 543 | 50° | 0.043 / 1.10 | 340 | 0552 543 | |
| 552 | 50° | 0.052 / 1.30 | 350 | 0552 552 | ||
1) Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.
12.5 TempSpray
Ein im Schlauch eingebauter Heizleiter erwärmt das Material gleichmäßig auf die gewünschte Temperatur (regelbar von 20°C bis 60°C).
Die Vorteile:
- Konstante Farbtemperatur, selbst bei niedrigen Außentemperaturen
- Erheblich bessere Verarbeitung höherviskoser Beschichtungsmaterialien
• Erhöhter Auftragswirkungsgrad - Lösemittelersparnis durch Viskositätsabsenkung
- Adaptierbar an alle Airless-Geräte
| Bestellnr. Beschreibung | |
| 23116592311852 | TempSpray H 126 (optimal für Lackierarbeiten)Basiseinheit 1/4" inkl. Edelstahlschlauch DN6, 1/4",10mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311659), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter (F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse Fine Finish 410 |
| 23116602311853 | TempSpray H 226 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien)Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 15m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311660), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter (F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse 419 |
| 23116612311854 | TempSpray H 326 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien)Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 30m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311661), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter (F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse 421 |

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TempSpray H 126
Universelles Zubehör zur Reinigung, sauberem Transport und Konservierung der Pumpeneinheit
Features:
- Einfachere Reinigung - Reinigungsflüssigkeit zirkuliert konstant durch die Pumpe, dadurch auch sauberes Reinigen im Innenbereich möglich
- Keine Reinigung bei Arbeitsunterbrechungen oder Ortswechsel nötig, da Farbe in der Pumpe nicht antrocknen bzw. auslaufen kann
• Verbesserte Konservierung - Einfachste Montage
Geeignet für folgende Modelle:
| Membranpumpen Kolbenpumpen | |||
| SF 21 | Finish 270/370 | PS 24 | PS 3.25 |
| SF 23 | Nespray Deco | PS 26 | PS 3.29 |
| SF 27 | Nespray 31 | PS 30 | PS 3.31 |
| SF 31 | PS 34 | PS 3.34 | |
| SF 7000 | |||

Gleich mitbestellen: EasyClean, Reinigungs- und Konservierungsmittel (118ml) Best. Nr. 0508 620

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AnwendungsWAGNER®
Servicenetz in Deutschland
Berlin
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Flottenstraße 28–42
13407 Berlin
Tel. 0 30/41 10 93 86
Telefax 0 30 / 41 10 93 87
Stuttgart
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
In der Steige 6/1
72564 Neckartenzlingen
Tel. 0 71 27 / 30 74
Telefax 0 71 27 / 30 75
Markdorf – Zentrale
J. Wagner GmbH
Otto-Lilienthal-Straße 18
88677 Markdorf
Postfach 11 20
88669 Markdorf
Tel. 0 75 44 / 505-0
Telefax 0 75 44 / 505-200
www.wagner-group.com
Grünstadt
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Dieselstrasse 1
67269 Grünstadt
Tel. 0 63 59 / 87 27 55 0
Telefax 0 63 59 / 80 74 80
München
Jahnke GmbH
Hochstraße 7
82024 Taufkirchen
Tel. 0 89 /6 14 00 22
Telefax 0 89 / 6 14 04 33
email: info@airless.de
www.airless.de
Kundenzentrum
Tel. 0 75 44 / 505-664
Telefax 0 75 44 / 505-155
email: kundenzentrum@wagner-group.com
Ratingen
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Siemensstraße 6-10
40885 Ratingen
Tel. 0 21 02 / 3 10 37
Telefax 0 21 02 / 3 43 95
Nürnberg
Grimmer GmbH
Starenweg 28
91126 Schwabach
Tel. 0 91 22 / 7 94 73
Telefax 0 91 22 / 7 94 75 0
email: info@grimmer-sc.de
www.grimmer-sc.de
Technischer Service:
Günter Zimmer
Tel. 0 75 44 / 505-548
Bernd Dambacher
Tel. 0 75 44 / 505-563
Heidersdorf in Sachsen
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Olbernhauer Straße 11
09526 Heidersdorf
Tel. 03 73 61 / 1 57 07
Telefax 03 73 61 / 1 57 08
Wagner Kontaktnetz Deutschland, im Internet zu finden unter: www.wagner-group.com/profi
Europa-Servicenetz

J. Wagner GmbH
Oberflächentechnik
Lohnergasse 1
1210 Wien
Austria
Tel. 0043/1/2707781-0
Fax: 0043/1/2788430
office@wagner-group.at

Wagner Spraytech
Belgium SA
Veilinglaan 58
1861 Meise-Wolvertem
Belgium
Tel. 0032/2/2694675
Fax: 0032/2/2697845
info@wagner-group.be

J. Wagner AG
Industriestr. 22
9450 Altstätten
Switzerland
Tel. 0041/71/7572211
Fax: 0041/71/7572222
wagner@wagner-group.ch

Wagner Spraytech
Scandinavia A/S
Helgeshøj Allé 28
DK-2630 Tåstrup
Denmark
Tel. 0045/43/271818
Fax: 0045/43/430528
wagner@wagner-group.dk

Wagner Spraytech
Iberica, S.A
P.O. Box 132, Crta. N-340
KM 1.245,4
08750 Molins de Rei
(Barcelona) Spain
Tel. 0034/93/6800028
Fax: 0034/93/6800555
info@wagnerspain.com

J. Wagner France S.A.R.L
J. Wagner GmbH Otto-Lilienthal Str. 18 88677 Markdorf Allemagne
Tél. 07544/5050 Fax 07544/505-200 info@wagner-group.com
Suisse
J. Wagner AG Industriestr. 22 9450 Altstätten Suisse
Tél. 0041/71/7572211 Fax 0041/71/7572222 wagner@wagner-group.ch
Japon
Wagner Spraytech Japan / Ltd. 2-35, Shinden-Nishimachi Osaka / Japon
Tél. 728/743562 Fax 728/744684
USA
Wagner Spraytech Corp. P.O. Box 279 Minneapolis, MN 55440 USA
Tél. 001/763/553-7000 Fax 001/763/553-7288 info@wagnersystemsinc.com
F
91127 Palaiseau Cedex
LE SERVICE CLIENTELE
WAGNER
Prüfung des Gerätes nach den Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler (Spritzgeräte) der Berufsgenossenschaften.
Das Gerät ist bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist. Bei stillgelegtem Gerät kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden.
Der Betreiber ist verpflichtet, das Gerät zur Prüfung anzumelden.
Wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma WAGNER.
(Diese Vorschrift gilt nur für Deutschland).
Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung
Aufgrund einer ab 01.01.1990 gültigen EU-Verordnung haftet der Hersteller nur dann für sein Produkt, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, bzw. die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden.
Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen; in extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Gerätes untersagt werden.
Mit Original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
3+2 Jahre Garantie Professional Finishing
Wagner Profi-Garantie
(Stand 01.02.2009)
1. Garantieumfang
Alle Wagner Profi-Farbauftragsgeräte (im folgenden Produkte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitätssicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerblichen oder beruflichen Verwender, der das Produkt im autorisierten Fach-handel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee aufgeführten Produkte.
Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kaufvertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt.
Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entscheidung das Produkt oder Einzelteile hier-von ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückge-nommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registrierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspru-chung wie insbesondere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate.
Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir ebenso 12 Monate.
Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg.
Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauften Produkte verlängert sich die Garan-tiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lie-ferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen regist-riert.
Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee. Als Bestätigung gilt das Garantiezertifikat, sowie der Original-Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzu-gebenden Daten einverstanden erklärt.
Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Produkt weder verlängert noch erneuert.
Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht werden.
3. Abwicklung
Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Verarbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wochen geltend zu ma-chen.
Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autorisierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berechtigt. Die Garantieansprüche können aber auch bei unserer der in der Bedienungsanleitung genannten Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusam-men mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung ent-halten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantieverlängerung muss zusätzlich das Garantiezertifikat beigefügt werden.
Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschädigung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.
4. Ausschluss der Garantie
Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden
- für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Ver-schleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln-de Beschichtungsstoffe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund.
- bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, un-geeignete Beschichtungsstoffe, chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/ -Frequenz, Überlas-tung oder mangelnde Wartung oder Pflege bzw. Reinigung zurückzuführen sind.
- bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind.
- bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden.
- bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer
- bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgeführt wurden.
- bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind.
- bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.
5. Ergänzende Regelungen
Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden.
Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers.
Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes aus-geschlossen.
Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt.
Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Be-deutung des deutschen Textes vorrangig.
J. Wagner GmbH
Bundesrepublik Deutschland
(Version du 01.02.2009)
Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG zur Entsorgung von Elektro-Altgeräten, und deren Umsetzung in nationales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden!
Ihr Wagner-Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handelsvertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvetretungen oder direkt an uns.


GB
Note on disposal:
CE Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass die Bauart von
WAGNER ProSpray 3.29 · 3.31
folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht:
Angewendete harmonisierte Normen, insbesondere:
EN 1953, EN 55014, EN 60335-1, EN 61000-3, EN62233
Angewendete nationale technische Spezifikationen, insbesondere:
AT, BE, CH, CZ, DE, DK, ES, FI, FR, GB, HU, IT, NL, NO, PL, PT, SE, SI, SK
Datum: 26.02.2010
F
Unterschrift - Dokumentationsverantwortlicher
Otto-Lilienthal-Straße 18
88677 Markdorf
Deutschland
