SW4000 - Kehrmaschine NILFISK - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Kehrmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SW4000 - NILFISK und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SW4000 von der Marke NILFISK.
BEDIENUNGSANLEITUNG SW4000 NILFISK
03/2013 EINLEITUNG ANMERKUNG Die zwischen Klammern wiedergegebenen Nummern beziehen sich auf die Bestandteile in dem Kapitel „Beschreibung des Geräts“.
ZIEL UND INHALT DER ANLEITUNG
Diese Anleitung liefert dem Bediener alle erforderlichen Auskünfte, sodass er das Gerät angemessen, selbstständig und gefahrlos verwenden kann. In dieser Anleitung sind Auskünfte über die technischen Aspekte, die Sicherheit, die Funktionsweise, die Stillstandszeiten, die Wartung, die Ersatzteile und die Entsorgung enthalten. Vor allen Arbeiten an und mit dem Gerät haben Bedienpersonen und technisches Fachpersonal die in diesem Bedienungshandbuch enthaltenen Hinweise aufmerksam zu lesen. Wenden Sie sich bei Unklarheiten hinsichtlich dieses Bedienungshandbuchs an Nilsk. ADRESSATEN Diese Anleitung ist für Bediener und Techniker gedacht, die für die Gerätewartung ausgebildet sind. Die Bediener dürfen keine für ausgebildete Techniker reservierten Operationen ausführen. Nilsk haftet nicht für Schäden, die durch Nichteinhaltung dieses Verbots verursacht werden.
AUFBEWAHRUNG DER ANLEITUNG
Das Bedienungshandbuch muss in der Nähe des Geräts in der dafür vorgesehenen Schutzabdeckung, vor Flüssigkeiten und anderen Risiken, die ihre Lesbarkeit beeinträchtigen könnten, geschützt aufbewahrt werden.
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Die mit dem Gerät gelieferte Konformitätserklärung bescheinigt, dass das Gerät den geltenden Rechtsvorschriften entspricht. ANMERKUNG Das Original der Konformitätserklärung ist in zweifacher Ausfertigung in den dem Gerät beigefügten Unterlagen enthalten. IDENTIFIZIERUNGSDATEN Seriennummer und Gerätemodell sind auf dem Typenschild (30) angegeben. Auf demselben Typenschild sind auch das Baujahr (Datencode: A17 bedeutet Januar 2017) und die Produktkennnummer angegeben. Seriennummer und Motormodell sind auf dem Schild (59) angegeben. Diese Angaben sind für Ersatzteilbestellungen für Gerät und Motor erforderlich. Bitte die Daten das Gerät und des Motors darunter aufschreiben. GERÄTEMODELL ............................................................................. PRODUKT-Code ............................................................................... GERÄTESERIENNUMMER .............................................................. Modell MOTOR .................................................................................. Seriennummer MOTOR ..................................................................... ANDERE REFERENZANLEITUNGEN – Im Lieferumfang enthaltenes Motorhandbuch, das als Teil dieses Bedienungshandbuchs zu betrachten ist. Weitere verfügbare Handbücher: – Ersatzteilkatalog (im Lieferumfang enthalten) – Service-Anleitung (beim Nilsk-Kundendienst einsehbar)
ERSATZTEILE UND WARTUNG
Wenden Sie sich bei Fragen oder Problemen hinsichtlich Benutzung, Wartung und Reparatur an Fachpersonal bzw. direkt an einen Nilsk-Kundendienst. Außerdem sollen Original-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Der Nilsk-Kundendienst steht Ihnen für technischen Kundendienst und die Bestellung von Ersatz- und Zubehörteilen zur Verfügung. Bitte immer Modell und Seriennummer angeben. Überarbeitung 02/2017BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
ÄNDERUNGEN UND TECHNISCHE VERBESSERUNGEN
Nilsk entwickelt seine Produkte ständig weiter und behält sich das Recht vor, alle als erforderlich erachteten Änderungen und Verbesserungen vorzunehmen. Nilsk ist nicht verpichtet, diese Änderungen an bereits verkauften Geräten vorzunehmen. Jegliche Änderung und/oder jegliches Hinzufügen von Zubehörteilen muss von Nilsk ausdrücklich genehmigt und darf nur von Nilsk vorgenommen werden. FUNKTIONSEIGENSCHAFTEN Das Kehrgerät ist für die Reinigung/zum Kehren von glatten und festen Böden im gewerblichen und industriellen Bereich und die Bedienung durch Fachpersonal entwickelt und nach erfolgter Sicherheitsprüfung zugelassen. VEREINBARUNGEN Alle Bewegungsangaben - vorwärts, rückwärts, vorn, hinten, rechts und links - in dieser Anleitung beziehen sich auf den Bediener in Einsatzposition auf dem Fahrersitz (3). AUSPACKEN/LIEFERUNG HINWEIS Zum Auspacken des Geräts die auf der Verpackung gezeigten Anweisungen aufmerksam folgen. Bei Auslieferung des Geräts aufmerksam prüfen, dass die Verpackung und das Gerät beim Transport nicht beschädigt wurden. Liegen offensichtliche Beschädigungen vor, Verpackung aufbewahren, damit sie der Spediteur, der die Lieferung durchgeführt hat, in Augenschein nehmen kann. Sich sofort mit der Transportrma in Verbindung setzen, um eine Schadensersatzforderung auszufüllen. Überprüfen, ob der Lieferumfang des Geräts nachstehender Liste entspricht: – Technische Unterlagen:
- Bedienungshandbuch für das Kehrgerät
- Motorhandbuch (Honda GX-200)
- Ersatzteilliste der Kehrmaschine – 1 Sicherung 10 A – 1 Sicherung 70 A SICHERHEIT Die unten gezeigten Symbole werden benutzt, um potentielle Gefahrbedingungen anzuzeigen. Lesen Sie diese Informationen stets aufmerksam und ergreifen Sie die zum Schutz von Personen und Gegenständen erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen. Die Mitarbeit des Bedieners ist zur Unfallverhütung von wesentlicher Bedeutung. Unfallverhütungsmaßnahmen können nicht greifen, wenn die Bedienperson nicht bereit ist, ihren Beitrag voll zu leisten. Die meisten Unfälle in Betrieben, am Arbeitsplatz oder während des Transports werden durch die Nichtbeachtung der grundlegendsten Vorsichtsmaßnahmen verursacht. Ein aufmerksamer und vorsichtiger Bediener ist daher die beste Garantie für das Vermeiden von Unfällen und für die Wirksamkeit jedes Vorbeugeprogramms unverzichtbar.
AN DEM GERÄT ANGEBRACHTE SYMBOLE
ACHTUNG! Vor jeglichem Eingriff an dem Gerät die Anleitungen aufmerksam lesen. GEFAHR! Explosionsmotor. Abgasrauch nicht einatmen. Kohlenmonoxid (CO) kann Gehirnschäden verursachen oder zum Tod führen. ACHTUNG! Das Gerät nicht mit direkten bzw. unter Druck stehenden Wasserstrahlen abspritzen.
ACHTUNG! Das Gerät nicht auf Oberächen mit einem stärkeren als dem auf dem Gerät angegebenen Gefälle einsetzen. ACHTUNG! Heiße Geräteteile, Verbrennungsgefahr. ACHTUNG! Bewegliche Teile. ACHTUNG! Bewegliche Teile. Quetschgefahr. ACHTUNG! Spannungsführende Teile. Verwendung von ätzenden Flüssigkeiten.DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
GEFAHR! Bezeichnet eine, auch potenziell tödliche, Gefahr für die Bedienperson. ACHTUNG! Weist auf die potentielle Gefahr von Personenunfällen oder Sachschäden hin. HINWEIS Bezeichnet einen Hinweis oder eine Anmerkung in Bezug auf wichtige oder nützliche Funktionen. Widmen Sie Absätzen, die durch dieses Symbol gekennzeichnet sind, höchste Aufmerksamkeit. ANMERKUNG Bezeichnet eine Anmerkung zu wichtigen oder nützlichen Funktionen. NACHSCHLAGEN Weist darauf hin, dass vor der Durchführung jeglicher Arbeiten das Bedienungshandbuch zu konsultieren ist. ALLGEMEINE HINWEISE Hier unten sind Warnhinweise in Bezug auf potenzielle Geräte- und Personenschäden angeführt. GEFAHR! – Kohlenmonoxid (CO) kann Gehirnschäden verursachen oder zum Tod führen. – Der Verbrennungsmotor dieses Fahrzeugs stößt Kohlenmonoxid aus. – Abgasrauch nicht einatmen. – Nur bei angemessener Lüftung und in Anwesenheit einer zweiten Person, die den Gesundheitszustand des Bedieners überwachen kann, in geschlossenen Räumen einsetzen. GEFAHR! – Vor jeglichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten am Gerät, dem Austausch von Bauteilen oder einem Betriebsartenwechsel Batterie trennen, Schlüssel des Hauptschalters (bzw. Zündschlüssel) abziehen und Feststellbremse betätigen. – Dieses Gerät darf nur von angemessen geschulten Personen verwendet werden. – Lenkmanöver sind bei geringer Geschwindigkeit durchzuführen. Es ist zu vermeiden, auf geneigten Flächen ruckartige Lenkmanöver, Lenkmanöver bei angehobenem Abfallbehälter durchzuführen. – Abfallbehälter nie auf geneigten Flächen anheben. – Batterien von Funken, Flammen und glühenden Gegenständen fernhalten. Beim normalen Betrieb treten Explosivgase aus. – Bei Arbeiten in der Nähe von elektrischen Bauteilen sind sämtliche Schmuckstücke abzulegen. – Nicht ohne geeignete stabile Sicherheitsstützen unter dem angehobenen Gerät arbeiten. – Bei Arbeiten unter der geöffneten Haube sicherstellen, dass sich diese nicht unvorhergesehen schließen kann. – Gerät nicht in Räumen einsetzen, in denen sich schädliche, gefährliche, brennbare und/oder explosive Pulver, Flüssigkeiten oder Dämpfe benden: Diese Maschine ist nicht für das Aufsaugen von gefährlichem Staub geeignet. – Achtung: Kraftstoff ist leicht entammbar.BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
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03/2013 GEFAHR! – Im Raum wo das Tanken ausgeführt wird, bzw. wo das Benzin gelagert wird, nicht rauchen und keine offenen Flammen verwenden. – Die Kraftstoffbetankung im Freien oder in gut belüfteten Räumen bei abgeschaltetem Motor ausführen. – Vor dem Aufdrehen des Tankdeckels Motor abstellen und einige Minuten abkühlen lassen. – Damit sich der Kraftstoff ausdehnen kann, den Tank nicht vollständig füllen, sondern mindestens 4 cm Platz zum Rand des Einfüllstutzens lassen. Nach dem Tanken prüfen, ob der Tankdeckel fest geschlossen ist. – Wird beim Tanken Kraftstoff vergossen, Bereich sorgfältig reinigen und vor dem Anlassen des Motors warten, bis sich die Dämpfe verüchtigt haben. – Berührung der Haut mit dem Kraftstoff vermeiden und die Dämpfe nicht einatmen. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. – Den Motor oder das Gerät nie so weit kippen, dass der Kraftstoff austritt. – Der Gerätetransport darf nicht bei vollem Kraftstofftank erfolgen und der Kraftstoffhahn muss geschlossen sein. – Keine Gegenstände auf dem Motor abstellen. – Vor dem Ausführen von Arbeiten am Motor, ihn abstellen. Um zu vermeiden, dass der Motor unvorhergesehen startet, Zündkerzenstecker oder Minusklemme der Batterie trennen. – Siehe auch die im Motorhandbuch angeführten SICHERHEITSVORSCHRIFTEN, die als unabdingbarer Bestandteil dieses Bedienungshandbuchs zu betrachten sind. – In das Gerät sind Bleibatterien (WET) eingebaut. Gerät daher gegenüber der Horizontalen um nicht mehr als 30° neigen, um zu vermeiden, dass hochkorrosive Batterieüssigkeit austritt. Wenn das Gerät zur Wartung geneigt werden muss, die Batterien ausbauen. – (Nur für LPG-Version). Gerät nicht verwenden, wenn ein Gasleck vorliegt. Kraftstoffschlauch abnehmen und LPG-Tank austauschen. Tritt weiterhin Gas aus, Kraftstoffschlauch abnehmen und mit einem Nilsk- Kundendienst in Verbindung setzen. – Vor jeglichen Wartungs-/Reparaturarbeiten alle entsprechenden Anweisungen aufmerksam lesen. – Bei Arbeiten in der Nähe oder am Hydrauliksystem stets Schutzkleidung und -brille tragen. – Dieses Gerät darf nicht von Personen (Kinder inklusive) benutzt werden, die nicht im vollen Besitz ihrer körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten sind oder über nicht ausreichende Erfahrung oder Kenntnisse verfügen, es sei denn, sie werden von für ihre Sicherheit verantwortlichem Personal überwacht oder in die Bedienung des Geräts eingewiesen. Kinder müssen überwacht werden, damit sie nicht an dem Gerät spielen. – Wird das Gerät in der Nähe von Kindern verwendet, ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. – Das Gerät nur für die in dieser Anleitung angegebenen Zwecke einsetzen. Nur von Nilsk empfohlene Zubehörteile verwenden. – Das Gerät vor der Inbetriebnahme aufmerksam kontrollieren und insbesondere darauf achten, dass alle Bestandteile installiert worden sind. Die Verwendung eines nicht perfekt montierten Geräts kann Körperverletzungen und Sachschäden zur Folge haben. – Angemessene Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, damit sich Haare, Schmuckstücke oder weite Kleidungsstücke nicht in beweglichen Geräteteilen verfangen können. – Um zu vermeiden, dass das Gerät von Unbefugten verwendet wird, Zündschlüssel abziehen. – Das unbeaufsichtigte Gerät gegen unbeabsichtigtes Wegrollen sichern. – Das Gerät nicht auf Oberächen mit einem stärkeren als dem auf dem Gerät angegebenen Gefälle einsetzen. – Das Gerät nicht in einem höheren Winkel als der, der an dem Gerät angegeben ist, neigen, um seine Stabilität nicht zu beeinträchtigen. – Nur mit dem Gerät gelieferte oder im Bedienungshandbuch angeführte Kehrbürsten verwenden. Die Verwendung anderer Besen kann die Sicherheit beeinträchtigen. – Vor der Verwendung des Geräts sämtliche Klappen und/oder Deckel wie im Bedienungshandbuch angegeben schließen. – Das Gerät nicht mit direktem oder unter Druck stehendem Wasserstrahl oder mit ätzenden Reinigungsmitteln reinigen. – Gerät nur in ausreichend beleuchteten Bereichen einsetzen. – Die Arbeitsleuchten (Option) dienen ausschließlich für eine bessere Sichtbarkeit der zu reinigenden Flächen, aber das Gerät ist nicht für die Arbeit in dunklen Räumen bestimmt. – Bei Verwendung dieses Geräts darauf achten, keine Personen- oder Sachschäden zu verursachen. – Nicht gegen Regale oder Baugerüste stoßen, vor allem wenn Gegenstände herunterfallen könnten. – Keine Flüssigkeitsbehälter auf dem Gerät abstellen. Getränkehalter benutzen.DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
6 SW4000, FLOORTEC R 870 - 1464815000
03/2013 ACHTUNG! – Die Lagertemperatur des Geräts muss zwischen 0 °C und +40 °C liegen. – Das Gerät nur bei Temperaturen zwischen 0 °C und +40 °C verwenden. – Die Luftfeuchtigkeit muss zwischen 30 % und 95 % liegen. – Das Gerät sowohl während des Betriebs als auch bei Stillstand stets vor Sonne, Regen und anderen Witterungen schützen. Das Gerät muss in trockener Umgebung unter Dach abgestellt werden. Es ist nur für den Trockenbetrieb geeignet und darf bei feuchter Witterung nicht in Außenbereichen eingesetzt oder abgestellt werden. – Das Gerät nicht als Transportmittel oder als Schlepp-/Schubfahrzeug verwenden. – Die Zuladefähigkeit des Geräts beträgt zusätzlich zum Gewicht der Bedienperson 100 kg (Gewicht der Abfälle). – Im Brandfall möglichst einen Pulverlöscher und keinen Wasserlöscher verwenden. – Die Fahrgeschwindigkeit an die jeweilige Bodenbeschaffenheit anpassen. – Bei Abwärtsfahrten abruptes Bremsen vermeiden. Ruckartige Kurven vermeiden. Abwärts mit verminderter Geschwindigkeit fahren. – Dieses Gerät ist nicht für den Einsatz auf Straßen oder öffentlichen Wegen zugelassen. – Die Schutzvorrichtungen des Gerätes keinesfalls beschädigen. – Alle Anweisungen zur ordentlichen Wartung sind gewissenhaft zu befolgen. – Kein Gegenstand durch die Öffnungen eindringen lassen. Wenn die Öffnungen verstopft sind, darf das Gerät nicht in Betrieb gesetzt werden. Die Öffnungen des Geräts frei von Staub, Werg, Haaren und anderen Fremdkörpern halten, die den Luftstrom verringern könnten. – (Nur für Versionen mit installierter Staubabscheidungsanlage DustGuard™). Beim Transport des Geräts bei Bedingungen unter der Gefriertemperatur mit Vorsicht vorgehen. Das Wasser im Sammeltank bzw. in den Rohren kann einfrieren und das Gerät beschädigen. – Die am Gerät angebrachten Hinweisschilder nicht entfernen oder verändern. – Sollte das Gerät aus irgendeinem Grund geschoben werden müssen (Kraftstoffpanne, Motorschaden, usw.), die Geschwindigkeit von 4 km/h nicht überschreiten. – Bei Funktionsstörungen sicherstellen, dass diese nicht auf mangelnde Gerätewartung zurückzuführen sind. Andernfalls das Fachpersonal bzw. den autorisierten Kundendienst benachrichtigen. – Müssen Bauteile ausgewechselt werden, stets beim Kundendienst oder einem autorisierten Vertragshändler die ORIGINALERSATZTEILE anfordern. – Zur Gewährleistung von Sicherheit und Leistung die im entsprechenden Kapitel dieses Bedienungshandbuchs vorgesehene planmäßige Wartung von Fachpersonal oder einem autorisierten Kundendienst durchführen lassen. – Das Gerät enthält giftige und schädliche Stoffe (Batterien, Öle etc.), für die eine Entsorgung durch entsprechende Stellen (siehe Kapitel „Verschrottung“) gesetzlich vorgeschrieben ist. Fahrzeug am Ende seiner Lebensdauer vorschriftsmäßig entsorgen! – Bei laufendem Motor erwärmt sich der Schalldämpfer. Zur Vermeidung von schweren Verbrennungen und Bränden heißen Schalldämpfer nicht berühren. – Bei Betrieb des Motors mit unzureichendem Öl, kann er schwer beschädigt werden. Ölstand bei ausgeschaltetem Motor und eben abgestelltem Fahrzeug prüfen. – Zur Vermeidung von Schäden Motor nie ohne Luftlter laufen lassen. – Technische Servicearbeiten am Motor müssen von einem autorisierten Vertragshändler durchgeführt werden. Für den Motor nur originale Ersatzteile bzw. gleichwertige Teile verwenden. Nicht gleichwertige Ersatzteile können den Motor schwer beschädigen. – Siehe auch die im Motorhandbuch angeführten SICHERHEITSVORSCHRIFTEN, die als unabdingbarer Bestandteil dieses Bedienungshandbuchs zu betrachten sind.BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
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03/2013 Richtlinien für die Kontrolle von Bakterien oder Gefahren mikrobieller Art in der DustGuard™- Staubabscheidungsanlage (Option). ACHTUNG! Um zu gewährleisten, dass die Bediener oder Personen keinen Infektionen mikrobieller Art oder durch das Legionella-Bakterium ausgesetzt sind, die sich in den Staubabscheidungsanlagen vermehren können, müssen folgende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden: – Den Tank soweit wie möglich mit kaltem (< 20 °C) Wasser füllen. – KEIN stagnierendes Wasser zum Füllen des Tanks benutzen. – KEIN recyceltes Wasser, kein nicht trinkbares Wasser oder Wasser, das mit dem Boden in Kontakt war, einfüllen. – Die Zerstäubungsdüsen regeln und nur zum Boden hin richten, um das Einatmen zu vermeiden. – Das Gerät nicht außen oder in der Nähe von Wärmequellen aufstellen. – Den Tank nicht überfüllen! Ausreichend mit Wasser füllen, damit der Tank im Laufe der Verwendung der Anlage geleert werden kann. – Den Tank alle 10 Stunden oder einmal pro Woche leeren, je nach Einsatz. – Wenn das Gerät nicht länger als eine Woche verwendet wird, den Tank ganz ausleeren und trocknen lassen. – Wenn der Tank nicht auf normale Weise geleert werden kann, eventuell ein Biozid verwenden, um die Legionella-Bakterien zu töten. Die Auswahl von Bioziden muss gemäß den örtlich geltenden Vorschriften erfolgen, unter Einhaltung der einschlägigen Anleitungen und Hinweise um zu vermeiden, dass das Personal gefährlichen chemischen Substanzen ausgesetzt wird. – Müssen chemische Produkte im Wassertank verwendet werden, müssen die entsprechenden Informations- und Warnaufkleber vorhanden sein. GERÄTEBESCHREIBUNG GERÄTEAUFBAU
2. Bedienpult (siehe nachfolgenden Abschnitt)
3. Fahrersitz mit Sicherheitsmikroschalter
4. Einstellhebel Sitzstellung
5. Vorwärts-/Rückwärtsgangpedal
7. Feststellbremsenhebel: Die Betriebsbremse (6) gleichzeitig
mit dem Hebel (7) betätigen, um von der Betriebsbremse auf die Feststellbremse umzustellen.
8. Pedal vordere Schmutzfangklappe
9. Freigabehebel zum Ausladen des Abfallbehälters
10. Hinterer Haube mit Sauganlage
11. Abfallbehälter (ist er voll, entleeren)
12. Klappe rechts (nur für Wartungsarbeiten zu öffnen)
13. Klappe links (zum Ausbau der Hauptkehrwalze)
14. Seitenbesen rechts
15. Seitenbesen links (optional)
16. Schutzvorrichtungen der Seitenbürsten (Option)
21. Lenkbares Antriebsrad vorn
22. Behälter Staublter
23. Flachstaublter mit Filterrüttler
24. Frontsäule oder (falls vorgesehen) Wassertank für die
Staubabscheidungsanlage (Option)
25. Tankverschluss des Wassertanks der
Staubabscheidungsanlage (Option)
26. Sprühdüsen Staubabscheidungsanlage (Option)
27. Arbeitsleuchten (Option)
28. Blinkleuchte (ständig funktionierend bei Zündschlüssel auf
30. Schild Seriennummer/technische Daten/
31. Anschlagösen für den Transport (nicht zum Heben)
32. Kraftstofftank (Petrol)
33. Tankverschluss (Petrol)
34. Kraftstoffhahn (Petrol)
35. Handgriff für AbfallbehälterDEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
P100611 GERÄTEAUFBAU (Fortsetzung)BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
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03/2013 GERÄTEAUFBAU (Fortsetzung)
41. Motorhaubengriff
42. Verbrennungsmotor
43. Einankerumformer
44. Anschlusspläne Batterien
45. Seitenplatte rechts
47. Selbstrückstellende thermische Sicherung Motor rechter
48. Selbstrückstellende thermische Sicherung Motor linker
Seitenbesen (optional)
49. Flachsicherungskasten
50. Kasten elektrische Bauteile
51. Platine Antriebsanlage
52. Hydraulikaggregat mit Tank zum Anheben des
53. Sicherheitsstützstab bei geöffneter Motorhaube
54. Steckverbinder Saugmotor
55. Hebel für Kaltstart
56. LPG-Flasche (LPG-Version)
57. Befestigungsgurt für LPG-Flasche (LPG-Version)
58. Magnetventil mit Regler (LPG-Version)
59. Typenschild und Motormodell
- In Stellung „0“ werden der Stromkreis sowie alle Gerätefunktionen abgeschaltet.
- In Stellung „I“ werden die verschiedenen Gerätefunktionen freigegeben
- In Stellung „II“ startet der Motor. Nach Motorstart Zündschlüssel loslassen; er kehrt in die Position „I“ zurück.
62. Griff für Höheneinstellung der Hauptkehrwalze:
- Im Gegensinn drehen, um den Bodendruck der Kehrwalze zu erhöhen.
- Im Uhrzeigersinn drehen, um den Bodendruck der Kehrwalze zu verringern.
63. Hebel Hauptkehrwalze anheben/absenken
64. Hebel zum Heben/Senken Seitenbesen
- Deaktivierung/Aktivierung der Saugfunktion (obere Position)
- Aktivierung des Rüttellters (untere Position)
66. Freigabeschalter zur Handhabung des Abfallbehälters
68. Vorwärts-/Rückwärtsgangschalter
69. Anzeige (Display)
70. Wähltaste am Display von folgenden Funktionen:
- Batteriespannung (V)
71. Gelbe Meldeleuchte Kraftstofftankreserve
72. Grüne Meldeleuchte Sauganlage
73. Grüne Meldeleuchte Staubabscheidungsanlage (Option)
74. Gelbe Meldeleuchte Heben des Abfallbehälters
75. Rote Meldeleuchte Überdruck Hauptkehrwalze
76. Rote Meldeleuchte Störung der Traktionsanlage
77. Not-Aus-Schalter. Im Notfall zum Abschalten sämtlicher
Gerätefunktionen betätigen. Um den Not-Aus-Schalter nach der Betätigung wieder zu deaktivieren, Knopf in Richtung des auf dem Knopf abgebildeten Pfeils drehen.
78. Schalter Arbeitsscheinwerfer (optional)
79. Schalter Abfallbehälter anheben/absenken
80. Schalter Staubabscheidungsanlage (optional)
P100244 Überarbeitung 02/2017BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
ZUBEHÖR/SONDERAUSSTATTUNG
Neben den mit der Grundausführung gelieferten Bauteilen sind je nach spezischer Verwendung des Geräts folgende Zubehörteile und Sonderausstattungen lieferbar: – Seitenbesen links – Hauptkehrwalzen und Seitenbesen mit härteren oder weicheren Borsten als die Standardborsten – Staublter aus Papier (Standard für FLOORTEC R 870) – Nicht kreidende Schmutzfangklappe – Arbeitsscheinwerfer – Sicherheitsgurte – Rechte und linke Armlehne – Nicht kreidende Räder – FOPS-Schutzdach – Dachverkleidung – Schutzvorrichtungen der Seitenbürsten – Staubabscheidungsanlage DustGuard™ Bitte setzen Sie sich für weitere Informationen zu den oben genannten Zubehörteilen/Sonderausstattungen mit einem Händler Ihrer Wahl in Verbindung. TECHNISCHE DATEN Modell SW4000 P
Arbeitsbreite Mit einem Seitenbesen 975 mm Mit zwei Seitenbesen 1.250 mm Maße Hauptkehrwalze (Durchmesser x Länge) 700 x 340 mm Durchmesser Seitenbesen 450 mm Theoretische Arbeitsleistung Hauptkehrwalze 4.900 m
Mit einem Seitenbesen 6.825 m
Mit zwei Seitenbesen 8.750 m
Abfallbehälter Kapazität 75 Liter Zu hebendes Höchstgewicht 100 kg Maximale Hubkapazität 1.590 mm Filter Reinigungssystem Elektrischer Filterrüttler Fläche 7 m
Filterleistung 4 µm Stromleistung 4,1 kW (5,5 PS) bei 3600 U/min. Modell Motor Honda GX-200 Kapazität Kraftstofftank 7,8 Liter 15 kg Hauptkehrwalze Motorleistung 600 W Geschwindigkeit 550 U/min Seitenbesen Motorleistung 90 W Geschwindigkeit 110 U/min Ansaugung Motorleistung 260 W Traktion Typologie Elektrisch, vorne Leistung Getriebemotor 1.000 W Geschwindigkeit vorwärts 7 km/h Geschwindigkeit rückwärts 4,5 km/h Maximale Einsatzneigung 20 % Hydraulikaggregat Abfallbehälter 250 W Filterrüttlermotor 90 W Leistungsaufnahme gesamt 2,0 kW Betriebsdauer 13 Std. 25 Std. Maße (Länge x Breite x Höhe) Gerätekörper 1.640 x 1.035 x 1.330 mm Gerät mit Seitenbesen 1.640 x 1.050 x 1.330 mm Gerät mit Blinkleuchte 1.640 x 1.035 x 1.390 mm Gerät mit FOPS-Schutzdach (Option) 1.640 x 1.035 x 1.990 mm Batteriefach 360 x 380 x 220 mm Max. Abmessungen LPG-Tank (Länge x Durchmesser) - 720 x 300 mm Überarbeitung 02/2017DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
12 SW4000, FLOORTEC R 870 - 1464815000
03/2013 TECHNISCHE MERKMALE (Fortsetzung) Modell SW4000 P
Gewicht Leergewicht 511 kg 515 kg Gesamtgewicht in fahrbereitem Zustand (*) 594 kg 622 kg Vorderachslast in fahrbereitem Zustand (*) 251 kg 254 kg Hinterachslast in fahrbereitem Zustand (*) 343 kg 368 kg Höchstgewicht in fahrbereitem Zustand (GVW) 775 Kg 803 Kg Spezischer Reifendruck am Boden (vorne - hinten, in fahrbereitem Zustand) 0,8 - 0,2 N/mm
Schalldruckpegel am Ohr der Bedienperson (ISO 11201, ISO 4871, EN 60335-2-72) (LpA) 75 dB(A) ± 3 dB(A) Vom Gerät emittierter Schallleistungspegel (ISO 3744, ISO 4871, EN 60335-2-72) (LwA) 94 dB(A) IP-Schutzart X3 Kapazität des Wassertanks der Staubabscheidungsanlage (Option) 20 Liter Wendekreis (rechts - links) 1.920 - 1.890 mm Vibrationen am Bedienerarm (ISO 5349-1) (**) <2,5 m/s
Auf den Körper des Bedieners übertragene Vibrationen (ISO 2631-1) (**) <0,9 m/s
(*) Bediener an Bord, gefüllter Kraftstofftank und leerer Abfallbehälter. (**) Bei normalen Arbeitsbedingungen auf einer ebenen Asphaltäche. Zusammensetzung der Bauteile des Geräts und Wiederverwertbarkeit Typ % wiederverwertbar % Gewicht der SW4000 P
% Gewicht der SW4000 LP
Aluminium 100 % 0,0 % 0,0 % E-Motoren - Verschied. 29 % 21,1 % 21,1 % Eisenmetalle 100 % 48,3 % 48,8 % Verkabelung/Verdrahtung 80 % 0,8 % 0,8 % Flüssigkeiten 100 % 0,5 % 0,5 % Kunststoff - nicht wiederverwertbar 0 % 0,9 % 0,8 % Kunststoff - wiederverwertbar 100 % 8,6 % 8,4 % Polyäthylen 92 % 6,0 % 5,9 % Gummi 20 % 3,5 % 3,5 % Pappe - Papier - Holz 100 % 10,3 % 10,2 % Technische Merkmale des Hydrauliköls Viskosität bei 40 °C mm
/s 45 32 Viskosität bei 100 °C mm
/s 7,97 6,40 Viskositätsindex / 150 157 Flammpunkt COC °C 215 202 Fließpunkt °C -36 -36 Dichte bei 15 °C kg/L 0,87 0,865 HINWEIS Wird das Gerät bei einer Umgebungstemperatur unter +10 °C verwendet, wird empfohlen, das Öl gegen ein gleichwertiges Öl mit einer Viskosität von 32 cSt auszutauschen. Für Temperaturen unter 0 °C ein Öl mit einer noch niedrigeren Viskosität verwenden.BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
1464815000 - SW4000, FLOORTEC R 870 13
03/2013 SCHALTPLAN Legende BAT Batterie 24 V BZ1 Rückfahralarm BE Rundumkennleuchte D1 Diodenplatine D2, D3 Diode EB1 Platine Antriebsanlage EB2 Platine Armaturenbrett ES0 Leitungsfernschalter ES1 Fernschalter Hauptkehrwalze ES2 Anlassfernschalter Motor EV1 LPG-Sicherheitsmagnetventil FA Sicherung Hauptkehrwalze (50 A) FC Sicherung Batterieladegerät (80 A) F0 Hauptsicherung (150 A) F1 Saugersicherung (30 A) F2 Sicherung Filterrüttler (30 A) F3 Sicherung Displayplatine (3 A) F4 Sicherung Schlüsselstromkreis (10 A) F5 Sicherung Pumpe Staubabscheidungsanlage (5 A) (Option) F6 Sicherung Hebepumpe Abfallbehälter (30 A) FR1 Selbstrückstellende Sicherung rechter Seitenbesen (15 A) FR2 Selbstrückstellende Sicherung linker Seitenbesen (optional) (15 A) FR Motorrahmen HN Hupe K1 Relais Sauger K2 Relais Filterrüttler K3A+,- Pumpenrelais Abfallbehälter-Hubvorrichtung K3B+,- Pumpenrelais Abfallbehälter absenken K4 Relais Gerät ein K5 Seitenbesenrelais K6 Pumpenrelais Staubabscheidungsanlage (Option) KT1 LPG-Sicherheitszeitrelais L1, L2 Arbeitsleuchten (Option) M0 Antriebsrad M1 Motor Sauganlage M2 Filterrüttlermotor M3 Abfallbehälter-Pumpenmotor M4 Hauptkehrwalzenmotor M5 Einankerumformer M6 Motor rechter Seitenbesen M7 Motor linker Seitenbesen M8 Pumpenmotor Staubabscheidungsanlage (Option) R1 Vorwärts-/Rückwärtsgangpedal S1 Pumpenrelais Abfallbehälter anheben S2 Sensor Hebel Hauptkehrwalze S3 Sensor Hebel Seitenbesen S4 Sensor Kraftstofftankreserve SPK Kerze Verbrennungsmotor SW0 Not-Aus-Schalter SW1 Zündschlüssel SW2 Schalter Vorwärts-/Rückwärtsgang (im Pedal integriert) SW3 Schalter Filterrüttler/Sauger SW4 Freigabeschalter Abfallbehälter SW5 Schalter Abfallbehälter anheben/absenken SW6 Hupentaste SW7 Sicherheitsmikroschalter im Fahrersitz SW8 Schalter Staubabscheidungsanlage (optional) SW9 Schalter Arbeitsscheinwerfer (optional) Farbcodes BK Schwarz BU Hellblau BN Braun GN Grün GY Grau OG Orange PK Rosa RD Rot VT Violett WH Weiß YE Gelb Überarbeitung 02/2017DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
14 SW4000, FLOORTEC R 870 - 1464815000
03/2013 SCHALTPLAN (Fortsetzung)
P100614 Überarbeitung 02/2017BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
1464815000 - SW4000, FLOORTEC R 870 15
03/2013 BETRIEB ACHTUNG! An einigen Stellen des Geräts sind folgende Aufkleber angebracht: – GEFAHR – ACHTUNG – HINWEIS – NACHSCHLAGEN Beim Lesen dieser Anleitung muss der Bediener sich die Bedeutung der Aufkleber aufmerksam verdeutlichen (siehe Absatz „An dem Gerät angebrachte Symbole“). Die Schilder keinesfalls abdecken und bei Beschädigung sofort ersetzen. Bei nach dem Transport noch nicht verwendeten Gerät prüfen, dass alle Blöcke und Verriegelungsvorrichtungen entfernt wurden. KRAFTSTOFF GEFAHR! – Kohlenmonoxid (CO) kann Gehirnschäden verursachen oder zum Tod führen. – Der Verbrennungsmotor dieses Fahrzeugs stößt Kohlenmonoxid aus. – Abgasrauch nicht einatmen. – Nur bei angemessener Lüftung und in Anwesenheit einer zweiten Person, die den Gesundheitszustand des Bedieners überwachen kann, in geschlossenen Räumen einsetzen. Kraftstoff für Petrol-Ausführung HINWEIS – Motor vor dem Befüllen des Kraftstofftanks stets abstellen. – Während des Betankens nicht rauchen. – Kraftstofftank in gut belüfteten Bereichen befüllen. – Kraftstofftank nicht in der Nähe offener Flammen oder Funken befüllen. Falls erforderlich, den Verschluss (33) des Tanks (32) abschrauben und Kraftstoff nachfüllen. Den Tank nicht übermäßig füllen und eventuell ausgetretenen Kraftstoff aufnehmen. Bleifreies Benzin mit einer Oktanzahl von nicht weniger als 91 verwenden. Niemals altes oder verschmutztes Benzin oder eine Öl-/Benzinmischung verwenden, und verhindern, dass Schmutz oder Wasser in den Kraftstofftank eindringen können. Kraftstoffversorgung für LPG-Version GEFAHR! Vor dem Auswechseln der LPG-Flasche das Sicherheitsventil schließen und die Schlauchleitung abtrennen. Einen den gültigen Vorschriften des Einsatzlandes entsprechenden LPG-Flasche (56) montieren. Die Flasche mit dem Befestigungsgurt (57) befestigen. Kraftstoffschlauch anschließen und Absperrventil an der LPG-Flasche öffnen. Beim Anschließen bzw. Abnehmen des Kraftstoffschlauchs stets Handschuhe tragen. Wird das Gerät nicht benutzt, Sicherheitsventil des LPG-Flasche schließen. ANMERKUNG Zur Flüssigkeitsentnahme LPG-Flasche waagerecht ausrichten. Nach Anschluss des Kraftstoffschlauchs überprüfen, dass kein Gas austritt. GEFAHR! Gerät nicht verwenden, wenn ein Gasleck vorliegt. Kraftstoffschlauch abnehmen und LPG-Flasche austauschen. Tritt weiterhin Gas aus, Kraftstoffschlauch abnehmen und sich mit einem Nilsk-Kundendienst in Verbindung setzen.DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
1. Man muss alle Betriebssteuerungen des Geräts und die entsprechenden Funktionen kennen.
2. Den Schlüssel (61) einführen und das Gerät einschalten (siehe Vorgang im nächsten Absatz).
3. Die Kraftstoffreserveleuchte (71) prüfen. Wenn sie leuchtet, Benzin (Petrol) nachfüllen oder die LPG-Flasche auswechseln (siehe vorheriger Absatz).
4. Die korrekte Funktionsweise der Hupe mit der Taste (67), des Summers des Rückwärtsgangs mit der Taste (68) und des
Schalters der Arbeitsscheinwerfer (78, Option) prüfen. 5. Feststellbremse (7 und 6) überprüfen. Die Bremse muss das Gerät fest in der Stellung halten, in der es abgestellt wurde, und darf nicht leicht zu lösen sein (jeglicher festgestellte Mangel ist dem Servicepersonal von Nilsk unverzüglich mitzuteilen).
6. Die Funktionstüchtigkeit des Betriebsbremspedals (6) prüfen.
ACHTUNG! Reagiert das Pedal „schwammig“ oder gibt es dem Druck nach, ohne dass ein wirksamer Bremsdruck erhalten wird, das Gerät nicht bewegen (jeglicher festgestellte Mangel ist dem Servicepersonal von Nilsk unverzüglich mitzuteilen).
7. Prüfen, ob keine Klappen/Hauben am Gerät geöffnet sind und ob normale Betriebsbedingungen vorliegen.
Planung der Reinigungsarbeit
1. Lange Strecken planen, bei denen so wenig wie möglich gestoppt und angefahren werden muss.
2. Zur Gewährleistung der vollständigen Bodenreinigung nebeneinanderliegende Reinigungsbahnen einige Zentimeter
3. Ruckartige Kurven, Kollisionen mit Pfosten oder ein Streifen der Geräteseite vermeiden.
Füllen des Wassertanks der DustGuard™-Staubabscheidungsanlage (Option)
1. Den Verschluss öffnen (25), um Zugang zum Einfüllstutzen zu erhalten.
2. Den Tank (24) mit sauberem Wasser füllen. Den Tank nicht ganz füllen, sondern einige Zentimeter vor dem Rand frei lassen.
GERÄT EINSCHALTEN UND ABSTELLEN
Gerät einschalten 1. Auf dem Fahrersitz (3) Platz nehmen und diesen mit dem Hebel (4) so einstellen, dass alle Bedienelemente gut zu erreichen sind. ANMERKUNG Der Sitz (3) ist mit einem Sicherheitssensor ausgestattet, der das Anfahren des Geräts verhindert, wenn sich die Bedienperson nicht auf dem Sitz bendet.
2. Die Kaltstarteinrichtung des Motors einschalten, wenn sich
der Hebel (A, Abb. 1) in folgenden Positionen bendet:
- (Petrol-Version). Bei kaltem Motor den Hebel in die Position (B) stellen.
- (LPG-Version). Vor jedem Startvorgang den Hebel in die Position (C) stellen.
3. Den Zündschlüssel (61) einstecken und im Uhrzeigersinn
in die Startposition „II“ stellen. Sobald der Motor anspringt, Schlüssel loslassen. Einige Sekunden warten, bis das Display (69) aueuchtet und die Arbeitsstunden anzeigt. HINWEIS Während des Anlassens des Motors nicht das Gaspedal (5) betätigen. Wenn die Fehlerkontrollleuchte der Traktionsanlage (76) blinkt, das Gerät ausschalten und den Anlassvorgang wiederholen.
P100592 Abbildung 1 4. Den Motor nach dem Start einige Sekunden laufen lassen; wenn der Motor warm ist, das Kaltstartsystem ausschalten, in dem man den Hebel in die Position (A, Abb. 1) stellt.
5. Die Feststellbremse lösen.
6. Die Arbeitsstelle erreichen durch Anlassen das Gerät mit den Händen am Lenkrad (1) und Treten des Pedals (5).
Die Fahrgeschwindigkeit kann, je nach Stärke des Drucks auf das Pedal, von Null bis zur Höchstgeschwindigkeit reguliert werden. 7. Die Vorwärts-/Rückwärtsgangrichtung wird mittels des entsprechenden Schalters (68), der sich am Armaturenbrett bendet, ausgewählt. Die Aktivierung des Rückwärtsgangs wird von dem Summer gemeldet.
8. Hauptkehrwalze mit dem Hebel (63) absenken.
9. Die Seitenbesen mit dem Hebel (64) senken.
ANMERKUNG Wenn die Bürsten herabgelassen sind, aktivieren sich die Bürsten, die Sauganlage und die Staubabscheidungsanlage [Option, wenn über Schalter (80) eingeschaltet] automatisch und nur bei fahrendem Gerät. 3/13 Revised 2/14BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
10. Das Gerät durch angemessenes Betätigen des Pedals (5) und mit den Händen am Lenkrad (1) anfahren und mit dem Kehren
beginnen. ANMERKUNG Die Bürsten (14, 15 und 17) können auch bei fahrendem Gerät abgesenkt und angehoben werden. Wenn die Seitenbürsten und die Hauptkehrwalze gehoben sind, drehen die Seitenbürsten nicht. Wird das Gerät stehen gelassen, schalten sich die Sauganlage und die Staubabscheidungsanlage (Option) automatisch aus. ACHTUNG! Lenkmanöver, insbesondere bei vollem Abfallbehälter oder auf geneigtem Untergrund, äußerst aufmerksam und stets bei geringer Geschwindigkeit durchführen. Nicht ruckartig die Richtung wechseln! Gerät auf geneigten Flächen nur langsam fahren. Fahrgeschwindigkeit beim Hinunterfahren von Neigungen mit dem Bremspedal (6) kontrollieren. Auf Neigungen nicht lenken. Sowohl beim Hinauf- als auch beim Hinunterfahren geradeaus fahren. Gerät abstellen
1. Um das Gerät anzuhalten, das Pedal (5) loslassen.
Um die Kehrmaschine schnell anzuhalten, zusätzlich Bremspedal (6) treten. ACHTUNG! Die verlängerte und häuge Benutzung der Betriebsbremse (6), insbesondere auf geneigtem Boden, kann zur raschen Abnutzung der Bremsbeläge führen. Die Bremsanlage muss stets in einwandfreiem Zustand sein (siehe Absätze zur Einstellung des Bremskabels und das Schema der programmmäßigen Wartung im Kapitel Wartung).
2. Um alle Funktionen des Geräts im Notfall unmittelbar auszuschalten, die Not-Aus-Schalter (77) drücken.
Um den Not-Aus-Schalter (77) auszuschalten, ihn im Uhrzeigersinn drehen.
3. Den Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen, dann herausziehen.
DISPLAY Das Display (69) zeigt die Arbeitsstunden des Geräts an, indem es die Zeit zählt, während der die Hauptkehrwalze in Betrieb ist. ANMERKUNG Wenn die Arbeitsstundenzählung den Wert 999 überschreitet, werden die Stunden als Tausendereinheit mit zwei Dezimalzahlen (z. B. 1,23 = 1230 Stunden) angezeigt. Die Batteriespannung kann bei Betätigung der Taste (70) kurzzeitig in Volt mit einer Dezimalzahl angezeigt werden. Auf dem Display angezeigte Codes 1. Wird auf dem Display (69) wiederholt der Code „LOU“ angezeigt, bedeutet dies, dass die Arbeit im die Batterien belastenden Betrieb ausgeführt wird: aus diesem Grund muss die Arbeitsintensität verringert werden, indem zum Beispiel der Druck der Bürste auf den Boden reduziert oder längere, ansteigende Strecken vermieden werden. 2. Wird auf dem Display (69) wiederholt der Code „HIU“ angezeigt, bedeutet dies, dass die Batterie übermäßig geladen wird: das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn das Gerät zu lange mit laufendem Motor stillsteht. Den Motor vor dem Ausführen von Arbeiten abstellen. Sollten diese Probleme wiederholt auftreten, muss die Motordrehzahl neu eingestellt werden. Man wende sich dafür an eine Nilsk- Servicestelle. HINWEIS Längeres Arbeiten während das Display einen der oben angegebenen Codes anzeigt kann eine Verringerung der Batteriedauer zur Folge haben. FESTSTELLBREMSE
1. Die Feststellbremse anziehen, indem an das Pedal (6) drückt und gleichzeitig den Hebel (7) betätigt.
2. Die Feststellbremse durch Treten und Freilassen des Pedals (6) lösen.
ACHTUNG! Vor jeglichen Wartungsarbeiten, dem Austausch von Bauteilen oder einem Betriebsartenwechsel ist die Feststellbremse zu betätigen. Die Feststellbremse anziehen, wenn das Gerät auf einer nicht ebenen Fläche abgestellt wird. ACHTUNG! Bevor man das Gerät unbeaufsichtigt abstellt, sicherstellen, dass die Feststellbremse das Gerät mit einer ausreichenden Sicherheitsmarge abbremst.DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
1. Wie im vorhergehenden Abschnitt erläutert zu dem Ort fahren, an dem Sie mit dem Reinigen beginnen möchten.
2. Die Hauptkehrwalze mit dem Hebel (63) absenken und die Seitenbesen mit dem Hebel (64).
3. Fall vorhanden, die Staubabscheidungsanlage über den Schalter (80) aktivieren.
4. Gerät in gerader Linie und mit zügiger Schrittgeschwindigkeit fahren. Kehrmaschine, wenn erhebliche Mengen Schmutz oder Abfällen beseitigt werden müssen oder wenn aufgrund der Betriebssicherheit eine geringere Fahrgeschwindigkeit erforderlich ist, langsamer fahren. Die Kehrbahnen sollten sich um ca. 10 cm überschneiden.
5. Zum Aufsammeln leichter und großvolumiger Abfälle vordere Schmutzfangklappe durch Betätigen des Pedals (8) anheben.
Die Saugfähigkeit des Geräts ist bei angehobener vorderer Schmutzfangklappe vermindert. ACHTUNG! Bei Arbeit auf nassem Boden muss die Sauganlage über den Schalter (65) ausgeschaltet werden, um die Beschädigung der Staublter zu vermeiden. 6. Für eine efziente Kehrleistung soll der Staublter so sauber sein wie möglich. Den Filterrüttler durch Betätigung des Schalters (65) nach unten aktivieren, damit die Filter während der Kehrarbeiten sauber sind. Während des Kehrens ca. alle 10 Minuten (in Abhängigkeit von der Staubkonzentration im Kehrbereich) wiederholen. ANMERKUNG Dieser Vorgang kann auch bei fahrendem Gerät durchgeführt werden. HINWEIS Ist der Staublter verstopft und/oder der Abfallbehälter voll, kann die Kehrmaschine Staub und Abfälle nicht mehr aufnehmen.
7. Am Arbeitsende und bei vollem Abfallbehälter (11) Abfallbehälter leeren (für die entsprechenden Arbeitsschritte siehe
nachstehenden Abschnitt). HINWEIS Der Motor verfügt über ein Alarmsystem, um Motorschäden bei unzureichendem Ölstand zu vermeiden. Das Alarmsystem stellt den Motor automatisch ab, bevor der Ölstand die Sicherheitsgrenze im Motorgehäuse erreicht hat. HINWEIS Blinkt die Kontrollleuchte (75) der Motorüberlastung der Hauptkehrwalze wiederholt während des Betriebs, so kann das auf Abfall zurückgeführt werden, der die Drehung der Walze bremst (für die Kontrolle siehe das Verfahren im Absatz Auswechseln der Hauptkehrwalze, im Kapitel Wartung), oder auf einen übermäßigen Druck auf den Boden (siehe Verfahren im Absatz Kontrolle und Einstellung der Höhe der Hauptkehrwalze, im Kapitel Wartung). Dauert die Überlastung an, besteht die Möglichkeit, dass die Kehrwalze stehen bleibt. In diesem Fall muss das Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden, um den Betrieb der Bürsten wieder zu aktivieren.
ABFALLBEHÄLTER ENTLEEREN
ACHTUNG! Das Ausleeren des Abfallbehälters (11) muss ausschließlich auf einer ebenen Fläche vorgenommen werden. Abfallbehälter nie auf geneigten Flächen anheben. ACHTUNG! Beim Heben und Ausleeren des Abfallbehälters (11) sicherstellen, dass sich keine Personen in der Nähe des Geräts und insbesondere nahe am Abfallbehälter aufhalten. ANMERKUNG Wenn der Abfallbehälter (11) angehoben ist, schaltet sich die Sauganlage automatisch aus und die Höchstgeschwindigkeit des Geräts wird sicherheitshalber verringert. Zum Entleeren in die Nähe des Abfallcontainers fahren und wie folgt vorgehen.
1. Seitenbesen und Hauptkehrwalze anheben.
2. Gleichzeitig den Freigabeschalter (66) und den Schalter (79) drücken, um den Abfallbehälter bis in die gewünschte Höhe zu Heben (A, Abb. 2).
3. Das Kehrgerät bis zur Abfallsammelstelle fahren, dann die Feststellbremse anziehen.
4. Den Abfallbehälter (B) mit dem Hebel (9) kippen, um den darin gesammelten Staub und Abfall auszuleeren (C).BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
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03/2013 ANMERKUNG Bei gehobenem Hubsystem und ausgehängtem Abfallbehälter (B), falls erforderlich den Abfallbehälter von Hand mit dem Rückholgriff (B) in der Position (A) wieder einhängen. HINWEIS Das Gerät erlaubt das Kippen des Abfallbehälters (A) nur nachdem er auf eine Mindesthöhe von ~ 35 cm angehoben worden ist. Die maximale Ausladehöhe des Abfallbehälters beträgt ~ 150 cm.
5. Den Abfallbehälter absenken, indem man gleichzeitig den Freigabeschalter (66) und den Schalter (79) betätigt.
ANMERKUNG Um sicherzustellen, dass der Abfallbehälter (11) vollständig in die Arbeitsposition zurückgebracht wurde, sicherstellen, dass die Kontrollleuchte (74) aus ist.
6. Das Gerät kann nun seinen Einsatz zum Kehren und Ansaugen wieder aufnehmen.
NACH DER GERÄTEBENUTZUNG
Nach Abschluss der Arbeit und vor dem Abstellen des Geräts, folgende Arbeiten durchführen: – Durch Drücken des Schalters (65) nach unten, den Filterrüttler kurzzeitig betätigen. – Abfallbehälter (11) entleeren (siehe vorstehenden Abschnitt). – Hauptkehrwalze mit dem Hebel (63) anheben. – Seitenbesen mit dem Hebel (64) anheben. – (Nur für LPG-Version). Das Ventil am LPG-Tank (56) schließen, dann den Motor solange drehen lassen, bis der gesamte Kraftstoff in den Leitungen aufgebraucht ist (der Motor schaltet sich aus). – Gerät durch Drehen des Zündschlüssels (61) auf „0“ ausschalten und Schlüssel abziehen. – Feststellbremse betätigen.
LANGE STILLLEGUNG DES GERÄTS
Wird das Gerät für mehr als 30 Tage nicht verwendet, Gerät wie folgt vorbereiten: – Prüfen, ob der für das Gerät vorgesehene Lagerort trocken und sauber ist. – (Für Petrol-Version). Den Kraftstoffhahn (34) schließen. – (Nur für LPG-Version). Das Ventil der LPG-Flasche schließen. – Minuspol (-) der Batterien (46) trennen. – Den Motor (42) wie vom entsprechenden Handbuch vorgesehen behandeln. – (Für Geräte mit Staubabscheidungslteranlage). Den Behälter (24) ausleeren und den Wasserlter reinigen (siehe Vorgang unter Kapitel Wartung). ERSTE BETRIEBSZEIT Nach der ersten Verwendungsphase (den ersten 20 Stunden) ist es erforderlich: – Den Motorölwechsel vornehmen (siehe Vorgang unter Kapitel Wartung).DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
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03/2013 WARTUNG Sorgfältige und regelmäßige Wartung gewährleistet Betriebsdauer und höchste Funktionssicherheit des Geräts. Hier wird die Übersichtstabelle der planmäßigen Wartung gezeigt. Je nach Arbeitsbedingungen, die vom Verantwortlichen der Wartung bestimmt werden, können die angegebenen Zeitabstände verändert werden. Alle planmäßigen oder außerordentlichen Wartungsarbeiten sind von Fachpersonal bzw. vom autorisierten Kundendienst durchzuführen. In diesem Bedienungshandbuch sind im Anschluss an die Übersichtstabelle planmäßige Wartung nur die einfachsten und häugsten Wartungsarbeiten angeführt. Für die Arbeitsschritte der anderen Wartungsarbeiten, die in der Übersichtstabelle planmäßige Wartung und außerordentliche Wartung vorgesehen sind, siehe Service-Anleitung bei den zahlreichen Kundendienststellen. ACHTUNG! Wartungsbearbeitungen sind bei ausgeschaltetem Gerät, abgezogenem Zündschlüssel und, falls erforderlich, mit getrennten Batterien durchzuführen. Vor jeglichem Wartungseingriff sämtliche Sicherheitshinweise im Kapitel „Sicherheit“ aufmerksam lesen.
ÜBERSICHTSTABELLE PLANMÄSSIGE WARTUNG
Arbeitsvorgang Bei Lieferung Alle 10 Stunden Alle 50 Stunden Alle 100 Stunden Alle 200 Stunden Jährlich Prüfung des Motorölstands (1) Batterieüssigkeitsstand überprüfen (2) Prüfung der Seitenbesen- und Hauptkehrwalzenhöhe Prüfung des Motorluftlters (1) Kontrolle und Einstellung des Bremskabels (3) Kontrolle und Reinigung des Staublters des Abfallbehälters (Methode „A“) (4) Ölstand der hydraulischen Hubanlage des Abfallbehälters überprüfen (2) Höhe und Funktionsfähigkeit der Schmutzfangklappen überprüfen Kontrolle und Reinigung des Wasserlters der Staubabscheidungsanlage (Option) Reinigung des Motorluftlters (4) (4) Kontrolle und Reinigung des Staublters des Abfallbehälters (Methode „B“) (4) Funktionsfähigkeit des Filterrüttlers überprüfen (*) Optische Kontrolle des Antriebsriemens der Hauptkehrwalze (*) Motorölwechsel (5) (6) Zündkerze überprüfen/reinigen Lenkkette reinigen (*) Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen überprüfen (2) Reinigung des Motorlterschachts Reinigung des Flammschutzes des Motors Kraftstofflter reinigen (7) Kontrolle/Einstellung/Auswechseln der Bremsbeläge (*)(3)BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
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03/2013 SCHEMA FÜR DIE PROGRAMMIERTE WARTUNG (Fortsetzung) Arbeitsvorgang Bei Lieferung Alle 10 Stunden Alle 50 Stunden Alle 100 Stunden Alle 200 Stunden Jährlich Kontrolle und Reinigung des Staublters des Abfallbehälter (Methode „C“) (4) Kontrolle und/oder Auswechseln des Antriebsriemens der Hauptkehrwalze
Dichtungen des Abfallbehälters auf Schäden überprüfen (*) Kontrolle/Einstellung des Sensors für gehobenen Abfallbehälter (*) Kontrolle und/oder Auswechseln der Kohlebürsten der Motoren (*) Reinigung des Kraftstofflters am Hahn (Petrol) (*) Auswechseln des Papierluftlters des Motors Zündkerze auswechseln Kontrolle/Einstellung der Leerlaufdrehzahl des Motors (*) Kontrolle/Einstellung des Ventilspiels (7) Auswechseln des Hydrauliköls (*) (8) Auswechseln des Versorgungsschlauchs (LPG) (*) Reinigung Verbrennungskammer Motor Alle 500 Stunden (7) Kontrolle/Auswechseln des Kraftstoffschlauchs (Petrol) Alle 2 Jahre (7) (*) Für die entsprechenden Arbeitsschritte, siehe Service-Anleitung. (1) Täglich bzw. nach Benutzung des Geräts. (2) Bzw. vor dem Anlassen. (3) Oder häuger, wenn das Gerät auf unebenen Flächen eingesetzt wird. (4) Bzw. in staubiger Umgebung häuger. (5) Bzw. alle 6 Monate. (6) Und nach den ersten 20 Betriebsstunden. (7) Von einem autorisierten Honda-Vertragshändler durchzuführende Wartungsarbeiten. (8) Das Hydrauliköl nach 500 Stunden oder jedes Jahr auswechseln.DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
KONTROLLE UND EINSTELLUNG DES BREMSKABELS
ACHTUNG! Die verlängerte und häuge Benutzung der Betriebsbremse (6), insbesondere auf geneigtem Boden, kann zur raschen Abnutzung der Bremsbeläge führen. Das Bremssystem muss stets in einwandfreiem Zustand sein. Wenn der Hub des Betriebsbremspedals mehr als 1/3 des Gesamthubs beträgt, bevor es die Bremsmassen betätigt (A, Abb. 3), die Einstellung des Bremskabels wie angegeben vornehmen:
1. Gerät auf ebener Fläche abstellen.
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Gegeneinander gerichtete Keile unter die Hinterräder
legen, damit das Gerät sich nicht von selbst bewegen kann.
4. Das Vorderrad um etwa 90 ° nach rechts drehen, um sich
Zugang zur Bremsanlage zu verschaffen.
5. Den Verschleißzustand der Bremsmassen prüfen (B, Abb.
4). Die Dicke (C) der Bremsbeläge darf nicht geringer als 1 mm sein. Falls erforderlich, wende man sich für die Einstellung/das Auswechseln an einen Servicedienst der Bremsmassen.
6. Die Gegenmutter und die Mutter (D) zum Einstellen des
Bremskabels lockern.
7. Die Mutter solange drehen, bis der Abstand zwischen
Bremsscheibe und Bremsmassen 0,5 mm beträgt.
8. Die Gegenmutter an der Mutter (D) festziehen.
9. Die Keile unter den Hinterrädern entfernen.
Die korrekte Einstellung des Bremskabels prüfen, indem man das Gerät von Hand schiebt (es darf nicht abgebremst werden). Einige Bremsvorgänge zum Einlaufen ausführen, dann die Efzienz der Betriebsbremse und der Feststellbremse prüfen. Sollte die Einstellung des Bremskabels nicht möglich sein und kann kein korrekter Betrieb der Bremsanlage erhalten werden, sich an einen Servicedienst wenden. HINWEIS Alle Kontroll- und Einstellungsverfahren und das Auswechseln der Bremsanlage sind in den Service-Anleitungen beschrieben.
1/3 P100769 Abbildung 3
P1007670 Abbildung 4BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
HAUPTKEHRWALZENHÖHE ÜBERPRÜFEN UND EINSTELLEN
ANMERKUNG Bürsten von verschiedenen Härten werden geliefert. Dieser Vorgang ist für jeden Bürstentyp gültig.
1. Auf die Bodenfreiheit der Hauptkehrwalze wie folgt prüfen:
- Gerät auf ebener Fläche abstellen.
- Feststellbremse betätigen.
- Die Hauptkehrwalze absenken und durch Betätigung des Gaspedals etwa eine Minute lang drehen lassen. Die Drehung der Hauptkehrwalze mehrmals unterbrechen, um den gebremsten Antriebsmotor nicht zu überhitzen.
- Hauptkehrwalze anhalten und anheben. Gerät zur Seite fahren und ausschalten.
- Prüfen, dass die Spur (A, Abb. 5) der Hauptkehrwalzen- Gesamtlänge von 2 bis 4 cm breit ist. Nur wenn die Spur (A) verschieden ist, soll die Hauptkehrwalzenhöhe folgendermaßen eingestellt werden.
2. Drehregler (B, Abb. 6) betätigen, wobei zu berücksichtigen
- für eine breitere Spur den Drehregler im Gegensinn drehen
- Nach dem Anheben der Bürste mit dem Hebel (63), den Drehregler im Uhrzeigersinn drehen, um die Spurbreite zu verringern. ANMERKUNG Neben der Einstellung der Hauptkehrwalzenspur wird die Hauptkehrwalze mit dem Drehregler auch bei abgenutzten Borsten eingestellt.
3. Den Schritt 1 erneut durchführen, um die richtige
Einstellung der Bodenfreiheit der Hauptkehrwalze zu prüfen.
4. Ist eine Einstellung wegen übermäßigen Verschleißes der
Hauptkehrwalze nicht mehr möglich, Hauptkehrwalze, wie im nachstehenden Abschnitt erläutert, austauschen. ANMERKUNG Nach Einstellung der Hauptkehrwalzenhöhe während der ersten Arbeitsminuten prüfen, dass die Kontrollleuchte (75) für die Überlastung der Bürste nicht aueuchtet. Andernfalls muss der Bodendruck mit dem Drehregler (62) verringert werden. ANMERKUNG Falls es unmöglich ist die Spur (A, Abb. 5) genau einzustellen, weil der Hauptkehrwalzendruck an beiden Enden ihrer Länge ist zu verschieden, siehe die Service-Anleitung für den entsprechenden Einstellungsvorgang.
0,8 - 1,6 in P100593 Abbildung 5
P100594 Abbildung 6DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
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03/2013 ACHTUNG! Beim Ersetzen der Hauptkehrwalze wird es empfohlen, Arbeitshandschuhe zu tragen, denn zwischen den Borsten können scharfe oder spitze Abfälle eingeklemmt werden.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Den Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen, dann
3. Die linke Klappe (13) durch Drehen der Haltevorrichtung
4. Den Drehgriff (A, Abb. 7) lösen und abnehmen.
5. Die Hebel (B) drehen.
6. Die Verschlussgruppe des Bürstenraums (C) an der Falz
(D) angreifend ausbauen.
7. Die Hauptkehrwalze (E, Abb. 8) ausbauen.
8. Prüfen, dass die Mitnehmernabe (F) frei von Schmutz
und Gegenstände ist (Leinen, Lappen, usw.), die zufällig aufgerollt worden sind.
9. Beim Einbau der neuen Hauptkehrwalze die Borsten wie in
der Abbildung (G) ausrichten.
10. Beim Einbauen der neuen Hauptkehrwalze sicherstellen,
dass die Sechskant-Aufnahme (H) auf die Mitnehmernabe (F) aufgesetzt wird.
11. Die Bürstenraumverschlussgruppe (C, Abb. 7) durch
Drehen der Hebel (B) und Festschrauben des Drehgriffs (A) installieren.
12. Die linke Klappe (13) durch Drehen der Haltevorrichtung
13. Die Höhe der Hauptkehrwalze wie im vorhergehenden
Abschnitt beschrieben prüfen und einstellen.
03/2013 ANMERKUNG Bürsten von verschiedenen Härten werden geliefert. Dieser Vorgang ist für jeden Bürstentyp gültig.
1. Die Bodenfreiheit der Seitenbesen wie folgt prüfen:
- Gerät auf ebener Fläche abstellen.
- Bei stehendem Gerät die Seitenbesen absenken und einige Sekunden drehen lassen.
- Seitenbesen anhalten, anheben und Gerät zur Seite fahren.
- Prüfen, ob die Seitenbesenspuren hinsichtlich Ausdehnung und Ausrichtung der Abbildung (A und B, Abb. 9) entsprechen. Nur wenn die Spur verschieden ist, soll die Seitenbesenhöhe eingestellt werden; dabei folgendermaßen vorgehen.
2. Feststellbremse betätigen.
3. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
4. Die rechte (12) oder die linke Klappe (13) durch Drehen
der Haltevorrichtung abnehmen. ANMERKUNG Die Haltevorrichtungen der rechten Klappe müssen mit einem Werkzeug gedreht werden.
5. Für den rechten Seitenbesen, durch Lösen der Nutmutter
(C, Abb. 10) und Einstellen der Stellschraube (D) auf den Hebel einwirken, bis die korrekte Spur (A, Abb. 9) erhalten wird. Die Stellschraube mit der Mutter (C, Abb. 10) sichern. Für den linken Seitenbesen, durch Lösen der Nutmutter (E) und Einstellen der Stellschraube (F) auf den Hebel einwirken, bis die korrekte Spur (B, Abb. 9) erhalten wird. Einstellvorrichtung mit der Mutter (E, Abb. 10) sichern.
6. Arbeitsschritte unter Punkt 1 erneut ausführen, um die
korrekte Einstellung der Seitenbesenhöhe zu überprüfen.
7. Ist eine Einstellung wegen übermäßigen Verschleißes der
Hauptkehrwalze nicht mehr möglich, Hauptkehrwalze, wie im nachstehenden Abschnitt erläutert, austauschen. ANMERKUNG Falls notwendig, ist es möglich auch die Neigung der Seitenbesen einzustellen (siehe Vorgang in der Service-Anleitung).
P100598 Abbildung 10 PRÜFUNG UND EINSTELLUNG DER SEITENBESENHÖHEDEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
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03/2013 ACHTUNG! Beim Ersetzen des Seitenbesens wird empfohlen, Arbeitshandschuhe zu tragen, denn zwischen den Borsten können scharfe Abfälle eingeklemmt werden.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Hauptkehrwalze mit dem Hebel (64) anheben.
4. Den Clip des Stifts (A, Abb. 11) lösen und Stift
5. Die Bürste (B) abnehmen und den Schutzansch (C)
6. Auf der Nabe (D) den neuen Seitenbesen mit dem
Schutzansch installieren.
7. Den Befestigungsstift einführen und den Sicherheitsclip
8. Die Höhe des Seitenbesens wie im vorhergehenden
Abschnitt beschrieben prüfen und einstellen.
P100599 Abbildung 11
ERSETZUNG DER SEITENBESENBEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
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03/2013 FLACHFILTER (STAUBFILTER) REINIGEN UND AUF SCHÄDEN ÜBERPRÜFEN Damit die Ansauganlage einwandfrei funktioniert, muss der Flachlter (Staublter) des Abfallbehälters regelmäßig gereinigt werden. Beachten Sie für eine längere Lebensdauer des Filters die empfohlenen Wartungsintervalle. ACHTUNG! – Bei der Filterreinigung stets eine Schutzbrille tragen. – Keine Löcher in den Filter bohren. – Filter in gut belüfteter Umgebung reinigen. – Damit kein Staub eingeatmet wird, ist eine Schutzmaske zu tragen.
1. Gerät auf ebenem Untergrund abstellen, Feststellbremse
betätigen und Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
2. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
3. Den Steckverbinder des Saugmotors (54) abziehen.
4. Haltevorrichtungen (A, Abb. 12) ausrasten und Haube der
Sauganlage (B) abnehmen.
5. (Nur für LPG-Version). Den Steckverbinder (C, Abb. 13)
des Filterrüttlers abziehen.
6. Die Drehgriffe (D) lösen und die Filterrüttlergruppe (E)
7. (Für Petrol-Version). Die Filterrüttlergruppe in die Halterung
8. Den Staublter (G) heben und aus dem Gerät
9. Filter mit einer der folgenden Methoden reinigen:
Methode „A“ Staub vom Filter absaugen. Den Filter vorsichtig (mit der verschmutzten Seite nach unten) auf eine ebene Fläche klopfen, um Schmutz und Staub zu entfernen. ANMERKUNG Achten Sie darauf, die aus der Dichtung herausragende Metalllippe nicht zu beschädigen. Methode „B“ Staub vom Filter absaugen. Einen Druckluftstrahl (max. Druck: 6 bar) auf die saubere Seite des Filters (entgegen der Luftstromstromrichtung) richten. Methode „C“ HINWEIS Im Falle von Papierltern (Standard bei FLOORTEC R 870): zur Vermeidung nicht reparabler Schäden nicht mit Wasser oder Reinigungsmittel säubern. Staub vom Filter absaugen. Filter für 15 Minuten in warmes Wasser legen, herausnehmen und unter einem schwachen Wasserstrahl (max. Druck: 2,5 bar) ausspülen. Filter erst wieder in das Gerät einsetzen, wenn er vollständig trocken ist. Den Filter zur gründlichen Reinigung mit Wasser und gegebenenfalls mit nicht schäumendem Reinigungsmittel spülen. Wird der Filter auf diese Weise gereinigt, verringert sich, selbst bei hoher Filterqualität, die Lebensdauer des Filters, der folglich häuger ausgewechselt werden muss. Die Verwendung von ungeeigneten Reinigungsmitteln beeinträchtigt die Filtereigenschaften.
10. Den Filter in umgekehrter Reihenfolge einbauen. Achten
Sie dabei insbesondere auf Folgendes:
- Die Auageäche des Filters reinigen.
- Den Filter mit dem Sieb nach oben einsetzen [Pfeil (H, Abb. 13) nach oben].
- Weist die Filterdichtung Risse auf oder gewährleistet die Dichtigkeit nicht mehr, ist sie auszuwechseln.
P100600 Abbildung 12
DG HD P100601 Abbildung 13 Überarbeitung 02/2017DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
28 SW4000, FLOORTEC R 870 - 1464815000
03/2013 HÖHE UND FUNKTIONSFÄHIGKEIT DER SCHMUTZFANGKLAPPEN ÜBERPRÜFEN Vorbereitung
1. Abfallbehälter entleeren, wie im entsprechenden Abschnitt
erläutert, um zu vermeiden, dass das Gewicht der Abfälle im Behälter die Überprüfung der Schmutzfangklappenhöhe beeinträchtigt.
2. Das Gerät auf einen ebenen und geeigneten Boden als
Bezugsäche für die Kontrolle der Klappenhöhe bringen.
3. Den Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen und die
Feststellbremse anziehen. Seitliche Schmutzfangklappen überprüfen
4. Die linke (13) und rechte Klappe (12) durch Drehen der
Haltevorrichtung abnehmen.
5. Prüfen, dass die Seitenklappen (A, Abb. 14) unversehrt
sind. Weisen die Schmutzfangklappen Schnitte (C, Abb. 15) von über 20 mm oder Brüche /Risse (D) von über 10 mm auf, Schmutzfangklappen auswechseln (für das Auswechseln der Schmutzfangklappen siehe Service-Anleitung).
6. Prüfen, dass die Bodenfreiheit der Seitenklappen (A, Abb.
14) zwischen 0 und 3 mm (siehe Abb. 16) liegt.
Falls erforderlich, Schrauben (B, Abb. 13) lösen und Schmutzfangklappenstellung einstellen. Abschließend die Drehgriffe (B) anziehen. Vordere und hintere Schmutzfangklappe überprüfen
7. Hauptkehrwalze wie im entsprechenden Abschnitt erläutert
8. Sicherstellen, dass die vorderen (E, Abb. 17) und hinteren
Schmutzfangklappen (F) und (G) nicht beschädigt sind. Die Schmutzfangklappen auswechseln, denn Schnitte vorliegen (C, Abb. 15), die größer als 20 mm sind, oder Brüche/Risse (D), die größer als 10 mm sind.
9. Überprüfen, ob die vordere (E, Abb. 17) und die hintere (G)
Schmutzfangklappe leicht auf dem Boden schleifen bzw. ob sie den Boden zumindest berühren (siehe Abb. 18).
10. Zum Auswechseln der Schmutzfangklappen siehe Service-
11. Die ausgebauten Bauteile in umgekehrter Reihenfolge
wieder einbauen. AB B P100602 Abbildung 14 > 20 mm (> 0,8 in) > 10 mm (> 0,4 in)
P100603 Abbildung 15 0÷3 mm (0÷0,12 in) P100604 Abbildung 16 EFG P100605 Abbildung 17 P100606 Abbildung 18BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
1464815000 - SW4000, FLOORTEC R 870 29
03/2013 ANMERKUNG Um das Austreten von Wasser während der Reinigung des Filters zu vermeiden, die Staubabscheidungsanlage einschalten und den Tank (24) der Anlage ausleeren.
1. Gerät auf ebener Fläche abstellen.
2. Den Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen und die
Feststellbremse anziehen.
3. Von der Unterseite des Geräts (A, Abb. 19) sich Zugang
zur Wasserltergruppe (B) der Staubabscheidungsanlage verschaffen.
4. Den durchsichtigen Deckel (C) mit Dichtung (D) abnehmen
und Sieblter (E) entfernen.
5. Reinigen und in der Halterung (F) anbringen.
ANMERKUNG Dichtung (D) und Sieblter (E) in ihrem jeweiligen Sitz im Deckel bzw. in der Halterung korrekt positionieren.
P100648 Abbildung 19
WASSERFILTER DER DUSTGUARD™-STAUBABSCHEIDUNGSANLAGE (OPTION) REINIGEN
ÖLSTAND DER HYDRAULISCHEN HUBANLAGE DES ABFALLBEHÄLTERS ÜBERPRÜFEN ACHTUNG! Diese Kontrolle ist bei vollständig abgesenktem Abfallbehälter (11) durchzuführen.
1. Den Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen und die
Feststellbremse anziehen.
2. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
3. Prüfen, dass der Ölstand im Tank des Hydraulikaggregats
(52) zwischen den Markierungen von Mindeststand (MIN) und Höchststand (MAX) liegt, die in Abb. 20 gezeigt sind.
4. Falls erforderlich, den richtigen Stand durch den Deckel (A,
Abb. 20) mit dem Öltyp wiederherstellen, der im Abschnitt „Technische Daten“ gezeigt ist.
5. Die Stützstange (53) auslösen und die Haube (18)
schließen. P100607 Abbildung 20DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
HINWEIS Bei Betrieb des Motors ohne oder mit beschädigten Luftltern beschleunigt man den Motorverschleiß.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
4. Die Seitenwand rechts (45) anheben und abnehmen.
5. Die Flügelmutter (A, Abb. 21) abschrauben und den Filter
6. Die Flügelmutter (C) abschrauben und das Filterelement
7. Den Schwammlter (D) vom Papierlter (E) trennen.
8. Beide Filter prüfen und bei Beschädigung auswechseln.
Den Papierlter (E) programmgemäß auswechseln (siehe Schema der programmierten Wartung).
9. Zur Wiederverwendung der gesäuberten Filter
folgendermaßen vorgehen:
- Papierlter (E): Den Filter mehrmals auf eine harte Oberäche klopfen, um den Staub zu entfernen, oder mit Druckluft von der Filterinnenseite durchblasen [mit nicht mehr als 207 kPa (2,1 kgf/cm)]. Keine Bürste zum Entfernen des Schmutzes verwenden, um die Fasern nicht zu beschädigen.
- Schwammlter (D): Mit einer warmen Seifenlauge reinigen, spülen und vollständig trocknen lassen, oder mit einem nicht entammbaren Lösemittel reinigen und trocknen lassen. Den Filter in sauberes Motoröl tauchen, ausdrücken, um das übermäßige Öl abtropfen zu lassen.
10. Die Auageäche (F) und den Deckel (B) des Luftlters mit
einem sauberen Tuch reinigen. Darauf achten, dass kein Schmutz in die Luftleitung (G) am Vergaser eintritt.
11. Den Schwammlter (D) auf dem Papierlter (E) anbringen,
dann das so zusammengebaute Filterelement einbauen. Sicherstellen, dass die Dichtung (H) sich in ihrer Position unter dem Filterelement bendet. Die Flügelschraube (C) des Filterelements festziehen.
12. Den Deckel (B) anbringen und die Flügelschraube (A)
P100615 Abbildung 21BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
PRÜFUNG DES MOTORÖLSTANDS
HINWEIS Startet man den Motor bei niedrigem Motorölstand, kann dieser beschädigt werden. ANMERKUNG Das Alarmsystem stellt den Motor automatisch aus, bevor der Ölstand unter die Sicherheitsgrenze sinkt. Vor dem Anlassen immer den Ölstand kontrollieren, um das plötzliche Ausschalten des Motors zu vermeiden.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
4. Die Seitenwand rechts (45) anheben und abnehmen.
5. Den Tankverschluss/Ölstab (A, Abb. 22) abnehmen und
6. Den Tankverschluss/Ölstab in den Tankstutzen (B)
einführen, ohne ihn festzuschrauben, dann wieder herausziehen und Ölniveau kontrollieren.
7. Wenn der Ölstand nahe oder unter der Markierung der
unteren Grenze (C) am Stab liegt, mit demselben Öl nachfüllen, bis die obere Markierung (D) (unterer Rand des Öleinfüllstutzens) erreicht ist. Nicht übermäßig nachfüllen.
8. Den Tankverschluss/Ölstab (A) wieder anbringen.
MOTORÖLWECHSEL HINWEIS Das abgelaufene Motoröl muss gemäß den geltenden Vorschriften für die Entsorgung von Altölen entsorgt werden. ANMERKUNG Den Motorölwechsel ist zu empfehlen, wenn der Motor noch warm ist, um den Ölabuss selbst zu ermöglichen.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
4. Die Seitenwand rechts (45) anheben und abnehmen.
5. Den Tankverschluss/Ölstab (A, Abb. 22) abnehmen,
die Leitung (E) reinigen, um das Ablaufen des Öls zu erleichtern, dann den Verschluss (F) wieder anbringen.
6. Den Auslassstopfen (F) der Ölleitung abnehmen und das
Öl in einen Behälter abießen lassen, den Stopfen wieder anbringen.
7. Das frische Öl durch den Stutzen (B) bis zur oberen
Markierung (D) des Ölstabs einfüllen (unterer Rand des Öleinfüllstutzens). ANMERKUNG Für Motorölmenge und -typ siehe Kapitel „Technische Daten“ und Handbuch des Benzinmotors.
8. Den Tankverschluss/Ölstab (A) wieder anschrauben.
P100616 Abbildung 22DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
32 SW4000, FLOORTEC R 870 - 1464815000
03/2013 REINIGUNG DES MOTORFILTERSCHACHTS (für Petrol-Version) ACHTUNG! Benzin ist leicht entammbar und explosiv, Brandgefahr oder schwere Verletzungsgefahr. Den Motor ausschalten, nicht an Wärmequellen, Funken oder Flammen annähern. Den Kraftstoff nur im Freien handhaben. Eventuell ausgetretenen Kraftstoff sofort aufnehmen.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
4. Die Seitenwand rechts (45) anheben und abnehmen.
5. Den Kraftstoffhebel (A, Abb. 23) in die Position OFF
stellen, dann die Filtertasse (B) des Vergasers und den O-Ring (C) entfernen.
6. Die Filtertasse (B) des Vergasers und den O-Ring (C) mit
nicht entammbarem Lösemittel waschen und sorgfältig trocknen.
7. Den O-Ring (C) wieder anbringen und die Filtertasse (B)
einbauen und fest anziehen.
8. Den Kraftstoffhebel (A) in die Position ON stellen und
kontrollieren, dass kein Kraftstoff austritt. Sollte das jedoch der Fall sein, den O-Ring (C) auswechseln. OFF
P100617 Abbildung 23
ZÜNDKERZE KONTROLLIEREN/AUSWECHSELN
Der Zündkerzentyp ist im Kapitel Technische Merkmale angegeben. ANMERKUNG Die Verwendung der falschen Kerze kann Motorschäden zur Folge haben.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
4. Die Seitenwand rechts (45) anheben und abnehmen.
5. Die Kerzenkappe abnehmen und den Schmutz um den
Kerzenbereich entfernen.
6. Die Kerze mit einem Kerzenschlüssel (A, Abb. 24)
7. Die Zündkerze optisch prüfen. Wenn sie beschädigt, stark
verschmutzt, wenn der Dichtring (B) beschädigt oder die Elektrode abgenutzt ist, auswechseln.
8. Den Abstand zwischen Elektroden der Kerze mit einem
Drahtdickenmessgerät messen. Den Abstand durch vorsichtiges Verbiegen der seitlichen Elektrode (C) korrigieren. Der Abstand zwischen den Elektroden muss 0,70 - 0,80 mm betragen.
9. Die Kerze mit der Hand vorsichtig einsetzen, um das
Verdrehen zu vermeiden.
10. Wenn das Gewinde gepackt hat, mit einem
Zündkerzenschlüssel festziehen, um die Dichtscheibe zu komprimieren.
11. Beim Installieren einer neuen Kerze, jeweils um eine 1/2
Umdrehung anziehen, wenn das Gewinde gepackt hat, um die Dichtscheibe zu komprimieren.
12. Beim Wiederinstallieren der ursprünglichen Kerze, jeweils
mit 1/8 - 1/4 Umdrehung anziehen, wenn das Gewinde gepackt hat, um die Dichtscheibe zu komprimieren. ANMERKUNG Eine lockere Kerze kann übermäßig heiß werden und den Motor beschädigen. Nicht zu fest anziehen, um das Zylinderkopfgewinde nicht zu beschädigen.
13. Die Kappe auf die Zündkerze aufsetzen.
P100618 Abbildung 24BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
ACHTUNG! Wenn der Motor in Betrieb war, ist der Auspufftopf sehr heiß. Vor jeglichem Eingriff am Flammschutz, abkühlen lassen.
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
4. Die Seitenwand rechts (45) anheben und abnehmen.
5. Die Schrauben (A, Abb. 25) entfernen und den Schutz des
Auspufftopfes (B) ausbauen.
6. Die Schrauben (C) entfernen und den Auslasskrümmer (D)
7. Die Schrauben (E) entfernen und den Schutz des
Auspufftopfes (F) abnehmen.
8. Die Schrauben (G) entfernen und den Flammschutz (H)
des Auspufftopfes ausbauen.
9. Mit einer Bürste die Kohleablagerungen vom Schirm (I)
des Flammschutzes entfernen. Darauf achten, den Schirm nicht zu beschädigen. Den Flammschutz auswechseln, wenn er Risse oder Löcher aufweist.
10. Den Flammschutz (H), den Schutz des Auspufftopfes (F)
und den Auslasskrümmer (D) wieder einbauen.
11. Die ausgebauten Bauteile in umgekehrter Reihenfolge
P100619 Abbildung 25DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
SICHERUNGEN ÜBERPRÜFEN/AUSTAUSCHEN/RÜCKSTELLEN
1. Gerät auf ebenem Boden abstellen und Feststellbremse
2. Zündschlüssel (61) auf „0“ drehen.
3. Die Motorhaube (18) mithilfe des Griffs (41) heben und mit
der Stange (53) abstützen.
4. Minuspol (-) der Batterien (46) trennen.
Flachsicherungen überprüfen/austauschen
5. Den Deckel des Sicherungskastens (A, Abb. 26) entfernen.
6. Eine der folgenden Sicherungen (Abb. 27) prüfen/ersetzen:
- (E): Hauptsicherung F4 (10 A) (Stromkreis Zündschlüssel).
- (F): Sicherung F5 (5 A) Staubabscheidungsanlage (Option).
- (G): Sicherung F6 (30 A), Hubeinrichtung Abfallbehälter.
7. Die Schrauben (H, Abb. 26) entfernen, den Deckel (I) des
Gehäuses der elektrischen Komponenten (50) abnehmen.
8. Die folgenden Sicherungen prüfen/ersetzen:
- (J): Sicherung FA (50 A) Hauptkehrwalzenmotor.
- (K): Hauptsicherung F0 (150 A).
- (L): Sicherung FC (80 A) Batterieladegerät. Selbstrückstellende Sicherungen überprüfen
9. Überprüfen, ob eine der folgenden rückstellbaren
Sicherungen möglicherweise ausgeschaltet ist (Abb. 26):
- (M): Sicherung FR1 (15 A) Motor rechter Seitenbesen.
- (N): Sicherung FR2 (15 A) Motor linker Seitenbesen (Option). Nach dem Abkühlen des entsprechenden Teils, der die Abschaltung verursacht hat, gegebenenfalls die entsprechende Sicherung rückstellen. Montage
10. Minuspol (-) der Batterien (46) anschließen.
11. Die Stützstange (53) auslösen und die Haube (18)
schließen. AHLKJINMH P100609P-GPL Abbildung 26
30A 30A P100610P-GPL Abbildung 27 SICHERHEITSFUNKTIONEN Das Gerät verfügt über die folgenden Sicherheitsfunktionen. NOT-AUS-SCHALTER Er bendet sich auf der linken Seite des Bedieners (77). Er darf beim Notfall gedrückt werden, um alle Funktionen das Gerät auszuschalten. MIKROSCHALTER BEDIENERSITZ Er bendet sich in dem Bedienersitz (3) und verhindert das Einschalten der Gerätetraktion, wenn der Bediener sich nicht auf dem Sitz bendet.
POSITIONSSENSOR DES ABFALLBEHÄLTERS
Bei gehobenem Abfallbehälter verringert der Sensor die Geschwindigkeit des Geräts, schaltet das Saugventil aus und hält die Bürstendrehung an.
SICHERHEITSVENTIL DES ABFALLBEHÄLTERS
Bei gehobenem Abfallbehälter verhindert das Sicherheitsventil am Hydraulikhubzylinder das unvorhergesehene Absinken des Behälters.BEDIENUNGSHANDBUCH DEUTSCH
1464815000 - SW4000, FLOORTEC R 870 35
03/2013 FEHLERSUCHE Störung Mögliche Ursache Maßnahmen Der Motor springt trotz Verwendung des Zündschlüssels nicht an. Der Motorölstand ist zu niedrig. Kontrollieren und Motoröl nachfüllen. (*) Der Kraftstoff erreicht den Vergaser nicht. Prüfen, ob der Benzinhahn geöffnet ist (Petrol). Prüfen, ob das Ventil der LPG-Flasche geöffnet ist (LPG). Luftsteuerung in Standardposition. Den Hebel in die Kaltstartposition stellen. Die Zündkerze erzeugt keinen Zündfunken. Zündkerze prüfen oder auswechseln. (*) Sicherung F3 und/oder F0 sind unterbrochen. Sicherungen prüfen und/oder auswechseln. Die Batterien sind leer. Mit einem geeigneten Batterieladegerät für Anlasserbatterien auaden. Die Not-Aus-Schalter ist aktiviert. Prüfen und Not-Aus-Schalter deaktivieren. Der Motor stoppt während des Kehrens. Der Motorölstand ist zu niedrig. Kontrollieren und Motoröl nachfüllen. (*) Der Kraftstofflter ist verschmutzt (Petrol). Kraftstofflter reinigen. (**) Das Gerät bewegt sich bei Betätigung des Gaspedals nicht fort und die Kontrollleuchte (76) blinkt. Das Gaspedal wurde vor oder während des Motorstarts gedrückt. Motorstart wiederholen, ohne das Gaspedal zu betätigen. Störung der Traktionsanlage. Das Gerät aus- und wieder einschalten. Wenn das Problem weiterhin vorhanden ist, sich an den Kundendienst wenden. Trotz Betätigung des Fahrpedals fährt das Gerät nicht oder nur langsam. Die Feststellbremse ist betätigt. Prüfen und Feststellbremse ausschalten. Der Abfallbehälter ist nicht vollständig abgesenkt. Den Abfallbehälter bis zum Anschlag absenken. Auf dem Display (69) wird der Code angezeigt. Die Batterien belastender Betrieb. Den Bodendruck der Hauptkehrwalze verringern. Länge Fahrstrecken aufwärts vermeiden. Die Arbeitsscheinwerfer ausschalten. Sollten diese Probleme weiterhin auftreten, eventuell die Motordrehzahl neu einstellen. (**) Auf dem Display (69) wird der Code angezeigt. Übermäßige Batterieladung. Den Motor bei jedem Anhalten des Geräts ausschalten. Sollten diese Probleme weiterhin auftreten, eventuell die Motordrehzahl neu einstellen. (**) Die Hauptkehrwalze funktioniert nicht und die Kontrollleuchte (75) blinkt. Die Schutzeinrichtung hat eingegriffen. Das Gerät aus- und wieder einschalten. Den Zustand der Hauptkehrwalze prüfen (die Drehung behindernden Abfall oder übermäßiger Bodendruck). Die Sicherung FA ist unterbrochen. Den Motor der Hauptkehrwalze abkühlen lassen, dann Sicherung auswechseln.DEUTSCH BEDIENUNGSHANDBUCH
36 SW4000, FLOORTEC R 870 - 1464815000
03/2013 FEHLERSUCHE (Fortsetzung) Störung Mögliche Ursache Maßnahmen Die Seitenbesen funktionieren nicht. Die selbstrückstellende Sicherung FR1 oder FR2 der Seitenbesen sind unterbrochen. Den Motor des betroffenen Seitenbesens abkühlen lassen, dann die Sicherung durch Drücken des entsprechenden Schalters rückstellen. Das Gerät nimmt wenig Abfälle/Staub auf. Der Staublter ist verstopft. Staublter reinigen: mit dem Filterrüttler oder Filter ausbauen. Der Abfallbehälter ist voll. Abfallbehälter entleeren. Die Schmutzfangklappen sind falsch eingestellt oder beschädigt. Schmutzfangklappen einstellen/austauschen. Hauptkehrwalze und Seitenbesen sind falsch eingestellt. Besenhöhe einstellen. Die Sicherung F1 ist unterbrochen. Sicherung ersetzen. Der Abfallbehälter wird nicht angehoben. Der Ölstand der Hydraulikanlage ist nicht richtig. Den Hydraulikölstand im Tank des Hydraulikaggregats prüfen. Die Sicherung F6 ist unterbrochen. Sicherung ersetzen. Der Abfallbehälter wird nicht gekippt. Der Abfallbehälter ist zu tief positioniert. Den Abfallbehälter bis zu einer Mindesthöhe von 350 mm vom Boden heben. Der Abfallbehälter wird nicht abgesenkt. Aufgrund niedriger Außentemperaturen läuft das Öl der Hydraulikanlage nur zäh durch das Sicherheitsventil ab. Einige Minuten warten, um das Öl der Hydraulikanlage ablaufen zu lassen. Der Filterrüttler funktioniert nicht. Die Sicherung F2 ist unterbrochen. Sicherung ersetzen. Der Filterrüttler ist nicht angeschlossen. Den Steckverbinder des Filterrüttlers anschließen. Die Staubabscheidungsanlage (Option) funktioniert nicht. Der Wassertank ist leer. Den Tank füllen. Verstopfte Düsen oder verstopfter Wasserlter. Reinigen. Pumpe defekt. Auswechseln. (**) Die Sicherung F5 ist unterbrochen. Sicherung ersetzen. (*) Für die entsprechenden Anweisungen, siehe das Bedienungshandbuch des Motors. (**) Vom Nilsk-Kundendienst durchzuführen. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit einem Nilsk-Kundendienst in Verbindung, bei dem die Service-Anleitung erhältlich ist. VERSCHROTTUNG Die Geräteverschrottung hat bei einer autorisierten Verschrottungsstelle zu erfolgen. Vor der Geräteverschrottung sind folgende Bauteile/Werkstoffe zu entfernen und zu trennen sowie gemäß geltender Umwelthygienevorschriften gesondert zu entsorgen: – Batterien – Polyesterstaublter – Hauptkehrwalze und Seitenbesen – Hydrauliköl – Öllter Hydraulikanlage – Kunststofeitungen und -teile – Elektrische und elektronische Teile (*) (*) Wenden Sie sich insbesondere für die Verschrottung der elektrischen und elektronischen Teile an die örtliche Nilsk- Niederlassung.INSTRUCTIONS D’UTILISATION FRANÇAIS
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