Phoenix Inverter Compact - Wechselrichter VICTRON ENERGY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Wechselrichter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Phoenix Inverter Compact - VICTRON ENERGY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Phoenix Inverter Compact von der Marke VICTRON ENERGY.
BEDIENUNGSANLEITUNG Phoenix Inverter Compact VICTRON ENERGY
1. SICHERHEITS- HINWEISE
Allgemein Lesen sie bitte zunächst die mitgelieferte Dokumentation sorgfältig durch. Machen Sie sich mit den Sicherheitshinweisen und den zugehörigen Anweisungen vertraut bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen. Das Produkt wurde in Übereinstimmung mit den geltenden internationalen Vorschriften entwickelt, gebaut und erprobt. Nutzen Sie das Gerät ausschließlich für den vorgesehen Anwendungsbereich. WARNUNG: Es besteht STROMSCHLAG Gefahr! Das Produkt wird zusammen mit einer ständigen Energiequelle (Batterie) genutzt. Auch wenn die Geräte ausgeschaltet sind, kann an den Eingangs / Ausgangs – Anschlüssen Spannung anliegen. Schalten Sie immer den Wechselstrom – Eingang aus, und lösen Sie die Batterieanschlüsse bevor Sie mit Wartungsarbeiten beginnen. Das Produkt enthält keine wartungsbedürftigen Teile. Öffnen Sie die Frontplatte nicht, und nehmen Sie das Gerät nur in Betrieb, wenn alle Gehäusepaneele fest eingebaut sind. Wartungsarbeiten sollten ausschließlich durch qualifiziertes Servicepersonal ausgeführt werden. Nutzen Sie das Gerät niemals an Orten wo Gefahr für Staub und/oder Gas Explosionen besteht. Beachten Sie die Herstellerangaben der Batterie um sicher zu sein, dass die gewählte Batterie für den Betrieb mit dem Gerät geeignet ist. Die Sicherheitsempfehlungen des Herstellers sollten immer beachtet werden. WARNHINWEIS: Heben sie schwere Gräte nie ohne Hilfe. Einbau Lesen die Herstelleranweisungen vor Beginn der Einbauarbeiten. Dieses Gerät gehört zur Sicherheitsklasse I (aus Sicherheitsgründen mit Erdungsanschlüssen). Die Wechselstromanschlüsse müssen aus Sicherheitsgründen nicht abschaltbare Erdungsanschlüssen haben. Ein Weiterer Erdungsanschluss ist außen am Gehäuse angebracht. Falls der Verdacht besteht, dass die Erdung des Gerätes beschädigt ist, sollte es abgeschaltet werden. Dabei ist sicherzustellen, dass es nicht unbeabsichtigt wieder eingeschaltet werden kann. Nehmen Sie Kontakt mit dem qualifiziertem Service-Fachmann auf. Sorgen Sie dafür, dass die Anschlusskabel mit Sicherungen und Unterbrechungsschaltern ausgerüstet sind. Tauschen Sie Schutzkomponenten nie gegen solche anderer Bauart aus. Lesen Sie die das Handbuch zur korrekten Bestimmung von Ersatzteilen. Vor dem Einschalten sollten Sie prüfen, ob die Stromquelle den im Handbuch spezifizierten Angaben für das Produkt entspricht.2 Stellen Sie sicher, dass das Gerät im Rahmen korrekter Betriebsbedingungen betrieben wird. Betreiben Sie es nie in nasser oder staubiger Umgebung. Gewährleisten Sie immer genügend Lüftungsfreiraum um das Gerät herum, und blockieren Sie nicht die Lüftungsöffnungen. Installieren Sie das Gerät in einer hitzebeständigen Umgebung. Stellen Sie deshalb sicher, dass sich weder Chemikalien, brennbare Kunststoffe, Vorhänge oder andere Textilien in unmittelbarer Nähe zum Einbauort befinden. Transport und Lagerung Gewährleisten Sie dass bei Transport und Lagerung des Produktes die Netz-Zuleitungen und Batteriekabel abgeklemmt sind. Für Transport der Geräte in anderen als den Originalverpackungen kann keine Haftung übernommen werden. Lagern Sie das Produkt in trockenen Räumen bei Temperaturen zwischen –20 °C und 60 °C. Beachten Sie hinsichtlich Transport, Lagerung und Entsorgung die Hinweise des Batterieherstellers.3 EN NL FR DE ES SE IT Appendix
SinusMax – Höchstwertige Technik Die Phoenix Wechselrichter-Baureihe wurde für gewerblichen Einsatz für ein breites Anwendungsspektrum entwickelt. Die Entwurfsbedingungen verlangten einen echte Sinus-Wechselrichter mit bestmöglichem Wirkungsgrad bei kompromissloser Leistungsbereitschaft. Durch die Anwendung von Hybrid-HF-Technologie entstand ein hochwertiges Spitzengerät. Mit neuester Hybrid-Technologie entstand ein Spitzenprodukt mit kompakten Einbaumaßen, geringem Gewicht und der Fähigkeit problemlos die notwendige Leistung für jede nur denkbare Belastung bereitzustellen. Besonders hohe Anlaufleistung Eine Besonderheit der SinusMaxTechnologie ist es, besonders hohe Anlaufleistung abgeben zu können. Mit konventioneller HF-Technologie ist das nicht möglich. Phoenix Wechselrichter können auch schwierige Anlaufprobleme wie Kompressoren, Elektromotoren oder ähnlichen Anwendungen auftreten können, sicher zu beherrschen. Parallel und 3-Phasen Betrieb sind möglich Bis zu sechs Wechselrichter können bei hohem Leistungsbedarf parallel geschaltet werden. Auch Drei-Phasen Betrieb ist möglich. Lastumschaltung auf eine andere Wechselstromquelle: Der automatische Übergangsschalter Falls ein automatischer Übergangsschalter erforderlich ist empfehlen wir den Einbau eines MultiPlus oder Quattro Gerätes. Bei diesen Produkten ist der Übergangsschalter eingebaut, und die Laderfunktion des MultiPlus/Quattro kann ausgeschaltet werden. Computer und andere elektronische Geräte laufen unterbrechungsfrei weiter, denn die Schaltzeit des Multi/Quattro liegt unterhalb von 20 msec. Programmierbares Relais Der Phoenix Wechselrichter hat ein programmierbares Mehrfunktionsrelais, das in der Grundeinstellung als Alarm Relais arbeitet. Dieses Relais kann jedoch für eine Vielzahl von Zusatz-Funktionen programmiert werden, wie z.B. als Startrelais für einen Generator. Programmierbar mit DIP Schaltern, mit VE.Net Paneel oder dem PC. Der Phoenix Wechselrichter wird einsatzbereit geliefert. Es gibt drei Möglichkeiten Einstellungen falls erforderlich zu verändern: - Die wichtigsten Einstelliungen können sehr einfach über DIP Schalter eingestellt werden. - Alle Einstellungen mit Ausnahme die des programmierbaren Relais können mit dem VE.Net Paneel verändert werden. - Alle Einstellungen können mit dem PC und der entsprechenden Software, die kostenfrei über www.victronenergy.com geladen werden kann, vorgenommen werden.4
3.1 Ein/Aus Schalter
Wenn der Schalter auf „on“ steht ist das Gerät betriebsbereit. Der Wechselrichter beginnt zu arbeiten und die LED „Inverter on“ geht an.
Fernbedienung ist über einen einfachen „Ein/Aus“-Schalter oder über das Phoenix Wechselrichter Kontroll-Paneel möglich.
Der Wechselrichter ist eingeschaltet und liefert Strom an die Verbraucher. Batteriebetrieb. inverter
Der Wechselrichter ist eingeschaltet und liefert Strom an die Verbraucher. Vorwarnung: Überast, oder niedrige Batteriespannung, oder Wechselrichter-Temperatur hoch. inverter
Der Wechselrichter ist ausgeschaltet. Alarm: Überlast, oder Niedrige Batteriespannung, oder Hohe Wechselrichter-Temperatur, oder Gleichstrom-Brummspannung am Batterie- Ausgang zu hoch.
Der Wechselrichter arbeitet im „eco mode“ und liefert trom an di Verbraucher. inverter
Das Gerät muss in trockener und gut belüfteter Umgebung möglichst nahe zu den Batterien aufgestellt werden. Ein Freiraum von wenigstens 10 cm soll um das Gerät herum aus Lüftungsgründen vorhanden sein.
Extrem hohe Außentemperaturen führen zu: Verkürzter Einsatzdauer. Verringerung des Ladestroms. Verringerter Spitzenleistung oder Abschalten des Wechselrichters. Das Gerät sollte nicht unmittelbar oberhalb von Batterien eingebaut werden.
Das Gerät ist für Wandmontage geeignet. Bezüglich der Montage siehe Anhang. Das Gerät kann sowohl horizontal als auch vertikal eingebaut werden. Aus Kühlungsgründen ist vertikaler Einbau zu bevorzugen.
Das Innere des Gerätes muss auch nach dem Einbau zugänglich bleiben. Achten Sie auf möglichst geringen Abstand zwischen dem Gerät und den Batterien um Spannungsverluste durch unnötig lange Kabel gering zu halten.
Aus Sicherheitsgründen sollte das Gerät in feuerhemmenden Räumen eingebaut werden, insbesondere dann, wenn es starke Verbraucher versorgen soll. So sollten Chemikalien, Kunstoffe, Vorhänge und andere Textilien nicht in unmittelbarer Nähe vorhanden sein.
Dieses Produkt darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal eingebaut werden.7 EN NL FR DE ES SE IT Appendix
4.2 Anschluss der Batteriekabel
Um die volle Leistungsfähigkeit des Produktes zu nutzen, sollten Batterien mit ausreichender Kapazität über Kabel mit ausreichenden Querschnitten angeschlossen werden. Siehe Tabelle.
Empfohlener Kabelquerschnitt (mm
Empfohlene Batteriekapazität (Ah) 200 – 500 350 – 1000 Anmerkung: Innenwiderstand ist der wichtigste Einflussfaktor bei der Nutzung von Batterien niedriger Kapazität. Fragen sie Ihren Lieferanten oder lesen sie die entsprechenden Abschnitte unseres Buches „Immer Strom“, das Sie von unserer Webseite herunterladen können. Vorgehensweise Gehen Sie beim Anschluss der Batteriekabel wie folgt vor:
Nutzen Sie isolierte Spannschlüssel zur Vermeidung von Kurzschlüssen. Vermeiden Sie Kurzschlüsse an den Batteriekabeln. Anschluss der Batteriekabel: + (rot) und – (schwarz), an die Batterie siehe Anhang A. Verkehrte Polung (+ an – und – an +) führt zur Schädigung des Produkts. (Die Sicherung im MultiPlus Compact kann beschädigt werden) Ziehen Sie alle Befestigungsschrauben fest an um auch die Kontaktwiderstände so weit wie möglich zu reduzieren.8
4.3 Anschluss der Wechselstromverkabelung
Dieses Produkt entspricht der Sicherheitsklasse I (mit Sicherungserdung). Der Null-Leiter des Wechselstromausgangs dieses Wechselrichters ist mit dem Gehäuse verbunden. Damit wird die korrekte Funktion des Fehlerstromschutzschalters GFCI, der Im Wechselstromausgang dieses Wechselrichters eingebaut werden muss gewährleistet. Das Gehäuse des Gerätes muß geerdet werden. Bei Fahrzeugen am Chassis, bei Booten am Rumpf oder der Erdungsplatte.
Vorgehensweise Die Anschlüsse sing eindeutig markiert. Von links nach rechts: „PE“ (Erdung), „L“ (Phase) und „N“ (Null).
4.4 Optionale Anschlüsse
Eine Anzahl optionaler Anschlüsse ist möglich:
4.4.1 Fernbedienungsschalter für „Ein“ / „Aus“ und Fernbedienungspaneel.
Für die Fernbedienung des Gerätes gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. - Mit einem externen Schalter (Anschlussklemme H, Anhang A). Hierzu muss der Schalter des Wechselrichters auf „on“ stehen. - Mit einem Phoenix Inverter Control Paneel (Anschluss an einen der beiden RJ45 Stecker C, siehe Anhang A). Hierzu muss der Schalter des Wechselrichters auf „on“ stehen. Es kann nur eine Fernbedienung d.h. entweder Schalter oder Paneel angeschlossen werden.
4.4.2. Das programmierbare Relais
Die Wechselrichter sind mit einem programmierbare Relais ausgestattet, das in der Werkseinstellung als Alarmrelais programmiert wurde. Zur Änderung der Relais- Funktionen wird die VEConfigure3 Software benötigt. Neben den Anschlussklemmen leuchtet eine LED auf, wenn das Relais aktiviert ist (beachte S, siehe Anhang A).9 EN NL FR DE ES SE IT Appendix
4.4.3 Parallel Betrieb
Die Wechselrichter können mit mehreren identischen Geräten zum Parallelbetrieb zusammengeschaltet werden. Hierzu werden mit Standard RJ45UTP - Kabeln entsprechende Verbindungen zwischen den Geräten hergestellt. Das so geschaltete System (ein oder mehrere Wechselrichter und eventuell ein Bedienungspaneel) muss dann neu konfiguriert werden (siehe Abschnitt 5). Bei Parallelschaltung ist folgendes zu beachten: - Maximal sechs Geräte können parallel arbeiten. - Nur hinsichtlich Leistung und Typ identische Geräte dürfen kombiniert werden. - Die Gleichstrom-Anschlusskabel zu den Geräten müssen gleich lang und von gleichem Querschnitt sein. - Falls ein positiver und ein negativer Verteilerpunkt gewählt wird, muss der Querschnitt zwischen dem Verteilerpunkt und den Batterien wenigstens der Summe der erforderlichen Querschnitte zwischen dem Verbindungspunkt und den Phoenix Wechselrichtern entsprechen. - Bauen Sie die Geräte so nahe wie möglich zueinander ein, aber mit mindestens 10 cm Luftraum neben, über und unter den Geräten. - Die UTP Kabel müssen immer direkt von einer zur nächsten Einheit verbunden werden (und zum Fernbedienungspaneel). Verbindungs-/Splitter Dosen sind nicht zulässig. - Im System kann lediglich eine Fernbedienung (Schalter oder Paneel) eingebaut werden.
4.4.4 Dreiphasen-Schaltung
Die Phoenix Wechselrichter können auch in einem Dreiphasen-Ypsilon (Y)-Konfiguration betrieben werden. Hierzu müssen die Geräte über Standard RJ45 UTP Kabel ((identisch zu denen im Parallelbetrieb) verbunden werden. Das System (Geräte und u.U. ein Fernbedienungspaneel) muss anschließend konfiguriert werden (siehe auch Abschnitt 5). Voraussetzungen: Abschnitt 4.4.5. Hinweis: Der Phoenix Wechselrichter eignet sich nicht für eine Drei-Phasen-Delta (Δ)- Konfiguration.10
5.1 Standard Einstellungen: Bereit zum Betrieb
Der Phoenix Wechselrichter wird mit Standardeinstellungen geliefert. Üblicherweise sind die für Einzelgerätbetrieb ausgelegt und Änderungen sind nicht erforderlich. Standard Fabrikeinstellungen Wechselrichter-Frequenz 50 Hz Wechselrichter-Spannung 230 VAC Einzelgerät / Parallel / 3-Phasen Einzelgerät Such Modus aus Programmierbares Relais Alarm Funktion
5.2 Erläuterung der Einstellungen
Wechselrichter Frequenz Ausgangsfrequenz Einstellmöglichkeit: 50 Hz; 60 Hz Wechselrichter Spannung Einstellbar: 210 – 245 V Einzelbetrieb / Parallelbetrieb / 3-Phasenbetrieb Mit der Nutzung mehrerer Geräte ist es möglich: -Die Gesamtleistung zu erhöhen (Parallelschaltung mehrerer Geräte). - Create a split-phase system. - Aufbau eines 3-Phasen Systems. Die Standard Werkseinstellungen gelten für Einzelgerätebetrieb. Hinsichtlich von Parallel-, Dreiphasen- oder Mehrphasen-Betrieb beachten Sie bitte die Abschnitte 4.4.3 and 4.4.4. Einstellungen sollen ausschließlich von dafür qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden. Machen Sie sich vor Beginn der Arbeiten gründlich mit den Einbauhinweisen vertraut. Batterien sollen während der Ladung in trockener und gut belüfteter Umgebung sein.11 EN NL FR DE ES SE IT Appendix Such Modus (Nur bei Einzelgerätbetrieb) Bei eingeschaltetem Suchmodus reduziert sich der Verbrauch um ca. 70 % wenn keine Verbraucher anliegen. Wenn der Compact in dieser Betriebsart als Wechselrichter arbeitet, schaltet er bei fehlender oder sehr geringer äußerer Belastung ab. Alle 2 Sekunden schaltet das Gerät kurzfristig an. Wenn die Belastung einen voreingestellten Wert übersteigt, schaltet das Gerät in den Dauerbetrieb. Falls keine Last anliegt schaltet das Gerät sich wieder ab. Der Suchmodus kann über den DIP-Schalter eingestellt werden. Die Belastungswerte in den Suchmodi „shut down“ und „remain on“ können mit VEConfigure3 eingestellt werden. Die Standard Einstellungen sind: Abschaltpunkt: 40 Watt (lineare Belastung). Einschaltstrom: 100 Watt (lineare Last). AES (Automatic Economy Switch) Statt des Suchmodus kann auch der AES-Modus gewählt werden (nur mit VEConfigure3 einstellbar). Bei Wahl dieser Einstellung wird der Leistungsverbrauch ohne oder nur bei geringer Belastung um ca. 20 % reduziert. Dies geschieht durch geringfügige Verkürzung der Sinuswellen-Länge. Diese Einstellung kann nicht mit DIP-Schaltern gemacht werden. Sie lässt sich nur bei Einzelgerät-Betrieb anwenden. Programmierbares Relais In der Grundeinstellung ist das Relais als Alarmrelais konfiguriert. Es wird bei folgenden Ereignissen ansprechen: Der Wechselrichter wird zu warm; die Brummspannung am Eingang wird zu hoch; die Batteriespannung wird zu niedrig. Die Einstellungen können nicht mit DIP-Schaltern gemacht werden. Neben den Anschlussklemmen leuchtet eine LED auf, wenn das Relais aktiviert ist (beachte S, siehe Anhang A).12
5.3 Konfiguration mit dem Computer
Alle Einstellungen können mit einem Computer oder dem VE.Net Paneel gemacht werden. (Ausnahme: Multifunktions-Relais und den virtuellen Schalter mit VE.Net. Einige Einstellungen lassen sich auch mit DIP-Schaltern machen (siehe Abschnitt 5.2) Für Einstellungen mit dem Computer ist folgendes erforderlich: - Die VEConfigure3 Software steht zum kostenlosen Download unter www.victronenergy.com bereit. - Ein MK3-USB (VE.Bus to USB) Interface. Alternativ kann das Interface MK2.2b (VE.Bus zu RS232) verwendet werden (ein RJ45 UTP Kabel wird benötigt).
5.3.1 VE.Bus Schnell Konfigurations- Einstellung (VE.Bus Quick Configure Setup)
Bei VE.Bus Quick Configure Setup handelt es sich um ein Software Programm mit dem ein Compact oder ein System mit bis zu drei Geräten (für Parallel- oder Dreiphasen Betrieb) einfach konfiguriert werden können. VEConfigure3 ist ein Teil dieses Programms. Die Software kann kostenfrei über www.victronenergy.com heruntergeladen werden.
5.3.2 VE.Bus System Konfiguration
Die Konfiguration fortschrittlicher Anwendungen und/oder von Systemen mit vier und mehr Wechselrichtern ist nur mit „VE.Bus System Configurator“ Software möglich. Die Software kann kostenfrei über www.victronenergy.com. heruntergeladen werden. VEConfigure3 ist Teil dieses Programms.
5.4 Einstellungen über das VE.Net Paneel
Hierfür werden ein VE.Net Paneel und ein VE.Net zu VE.Bus Konverter benötigt. Mit dem VE.Net Paneel können Sie alle Parameter mit Ausnahme des multifunktionalen Relais und des Virtuellen Schalters einstellen.13 EN NL FR DE ES SE IT Appendix
5.5 Konfiguration mit DIP Schaltern
Einige Einstellungen können mit DIP Schaltern vorgenommen werden: Vorgehensweise: a) Schalten Sie das Gerat ein, vorzugsweise ohne Belastung und ohne Wechselspannung an den Eingängen. Der Compact wird dann als Wechselrichter arbeiten. b) Stellen Sie die DIP-Schalter nach Vorschrift ein. c) Speichern Sie die Einstellungen durch Schalten des DIP-Schalters No. 8 auf „on“ und „out“
5.5.1. DIP-Schalter 1 und 2
Standardeinstellungen: Zum Betrieb des Produktes mit dem „On/Off/Charger Only“- Schalter ds 1: „off“ (aus) ds 2: „on“ (ein) Die Standardeinstellung ist erforderlich, wenn der „On/Off/Charger Only“-Schalter (Ein / Aus / Nur Ladegerät) im Frontpaneel verwendet wird. Diese Einstellung sollte auch in Konfigurationen mit einem GX-Gerät oder VE.Bus Smart Dongle verwendet werden, wenn kein zusätzliches Digitales Multifunktionales Bedienungspanel oder VE.Bus BMS angeschlossen ist. Wenn ein Digitales Multifunktionales Bedienungspanel oder ein VE.Bus BMS vorhanden ist, beachten Sie bitte die folgenden Einstellungen. Einstellung für die Fernbedienung durch ein Multifunktionales Bedienungspanel oder ein VE.Bus BMS: ds 1: „on“ (ein) ds 2: „off“ (aus) Diese Einstellung ist erforderlich, wenn ein Multifunktionales Bedienungspanel und/oder ein VE.Bus BMS angeschlossen ist. Das Multi Control-Bedienpaneel muss an einen der beiden RJ45 Kontakte B angeschlossen sein, siehe Anhang A. Einstellung für eine Fernbedienung über einen 3-Wege-Schalter: ds 1: „off“ (aus) ds 2: „off“ (aus) Diese Einstellung ist erforderlich, wenn ein 3-Wege-Schalter angeschlossen ist. Der 3-Wege-Schalter muss mit Anschluss L verkabelt sein, siehe Anhang A. Es kann nur eine Fernbedienung angeschlossen werden, d. h. entweder ein Schalter oder ein Fernbedienpaneel. In beiden Fällen ist der Schalter am Produkt selbst auf „on“ (ein) zu stellen.14
5.5.2 Einstellungsbeispiele
Beispiel 1 ist die Fabrikeinstellung (Da die Fabrikeinstellungen mit einem Computer gemacht werden, sind alle DIP Schalter eines neuen Produktes mit Ausnahme von DS-2 auf „off“ gesetzt.
DS-3 Nicht verwendet
DS-4 Nicht verwendet
DS-7 Nicht verwendet
Beispiel 1: (Fabrikeinstellung) 1 kein Paneel verbunden 2 kein Paneel verbunden 5 Frequenz: 50 Hz 6 Suchmodus aus 8 Speicherung: off→ on→ off
Beispiel 2 1 kein Paneel verbunden 2 kein Paneel verbunden 5 Frequenz: 50 Hz 6 Suchmodus aus
Speicherung: off→ on→ off
Beispiel 3 1 kein Paneel verbunden 2 kein Paneel verbunden 5 Frequenz: 60 Hz 6 Such-Modus ein 8 Speicherung: off→ on→ off Zur Speicherung der Einstellungen muß der Schalter ds-8 von aus auf ein und dann zurück nach aus bewegt werden. Die LED´s „Inverter“ „eco mode“ und „alarm“ werden zur Anzeige der Annahme der Einstellungen vier mal blinken.15 EN NL FR DE ES SE IT Appendix
Das Compact benötigt keine speziellen Unterhaltungsarbeiten. Es reicht aus ca. einmal jährlich alle Anschlüsse zu überprüfen. Vermeiden Sie Feuchtigkeit, Öl und Ruß-Dämpfe und halten Sie das Gerät sauber.
7. FEHLER-KORREKTUR-MASSNAHMEN
Gehen Sie bei der Fehlersuche entsprechend nachstehender Tabelle vor. Fragen Sie Ihren Victron Energy Händler falls der Fehler nichtbehoben werden kann. Problem Ursache Lösung Der Wechselrichter arbeitet nicht nach dem Einschalten. Die Batteriespannung ist zu hoch oder zu niedrig. Stellen Sie sicher, dass die Spannungen innerhalb der Betriebsgrenzen liegen. Der Wechselrichter arbeitet nicht. Der Prozessor ist im Außer- Betrieb Modus. Schalten Sie den Front- Schalter aus, warten Sie 4 Sekunden und schalten Sie wieder ein. Die Alarm LED blinkt. Vor-Alarm alt. 1. Die Gleichstrom Eingangsspannung ist zu niedrig. Laden Sie die Batterie oder prüfen Sie die Batterie- Anschlüsse. Die Alarm LED blinkt Vor-Alarm alt. 2. Die Umgebungstemperatur ist zu hoch. Bringen Sie den Wechselrichter an einen kühleren und gut belüfteten Einbauort. Reduzieren Sie die Belastung. Die Alarm LED blinkt. Vor-Alarm alt. 3. Die Wechselrichterbelastung liegt oberhalb der Nennlast Reduzieren Sie die Belastung. Die Alarm LED blinkt. Voralarm alt. 4. Die Brumm- Spannung am Gleichstromeingang übersteigt 1,25 Vrms. Prüfen Sie Batteriekabel und Anschlüsse. Prüfen Sie die Batteriekapazität und erhöhen Sie diese ggfs. Die Alarm LED blinkt abwechselnd. Vor-Alarm alt. 5. Die Batterie- Spannung ist niedrig und die Belastung ist zu hoch. Laden Sie die Batterien, reduzieren Sie die Belastung oder wählen Sie größere Batteriekapazität. Nehmen Sie kürzere und/oder Dickere Batteriekabel. Die Alarm LED brennt Der Wechselrichter hat sich nach einem Voralarm abgeschaltet. Suchen Sie in der Tabelle nach einer Lösungsmöglichkeit.16
1) Kann auf 60 Hz und auf 240 V angepasst werden
a) Kurzschluss Ausgang b) Überlast c) Batteriespannung zu hoch d) Batteriespannung zu niedrig e) Temperatur zu hoch f) 230 VAC am Wechselrichter Ausgang g) Eingangs-Brummspannung zu hoch
3) Nicht lineare Belastung, Spitzenfaktor 3:1
5) Programmierbares Relais kann als Allgemeines Alarmrelais, Gleichstrom-Unterspannungs- oder
Generator Start-Signal geschaltet werden Phoenix Wechselrichter C 12/2000 230 V C 24/2000 230 V WECHSELRICHTER Eingangsspannungsbereich (VDC) 9,5 – 17 V 19 – 33 V Ausgangs-Spannung Ausgangs-Spannung: 230 VAC ± 2 % Frequenz: 50 Hz ± 0,1 % (1) Ausgangs-Dauerleistung bei 25 °C (VA) (3) 2000 2000 Ausgangs-Dauerleistung bei 25 °C (W) 1600 1600 Ausgangs-Dauerleistung bei 40 °C (W)
Ausgangs-Dauerleistung bei 65 °C (W) 1000 1000 Spitzenleistung (W) 3500 3500 Maximaler Wirkungsgrad (%)
Leistungsaufnahme bei Nullast (W)
Nullast-Leistungsaufnahme, Suchmodus (W) 3 4 Allgemeine Daten
Programmierbares Relais (4) ja Schutz (2) a - g Gemeinsame Merkmale Betriebstemperaturbereich: -40 bis +65 °C (Lüfterkühlung) Feuchte (nicht kondensierend): max 95 % GEHÄUSE Gemeinsame Merkmale Material & Farbe Aluminium (blau RAL 5012) Schutzklasse: IP 21 Batterieanschluss M8 bolzen 230 V Wechselstromanschluss Schraubanschlüsse 6 mm² (10 AWG) Gewicht (kg)
Stecker für Fernbedienungsschalter: Kurze rechte und mittlere Anschlussklemme, um auf „ON“ (EIN) zu schalten. Kurze linke und mittlere Anschlussklemme, um auf „charger only“ (nur Ladegerät) zu schalten
Verbracherausgang Salida Uscita
ANL-Gleichstrom-sicherung Fusible CC Fusibile CC
EinfachAnleitung