Phoenix 250VA - Wechselrichter VICTRON ENERGY - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Phoenix 250VA VICTRON ENERGY als PDF.
Benutzerfragen zu Phoenix 250VA VICTRON ENERGY
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Wechselrichter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Phoenix 250VA - VICTRON ENERGY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Phoenix 250VA von der Marke VICTRON ENERGY.
BEDIENUNGSANLEITUNG Phoenix 250VA VICTRON ENERGY
5. Technische gegevens
1. WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE – BEWAHREN
SIE DIESE ANLEITUNG AUF! Allgemeines Lesen Sie alle diesbezüglichen Produktinformationen sorgfältig durch, und machen Sie sich vor der Verwendung des Produktes mit den Sicherheitshinweisen und den Anleitungen vertraut. Dieses Produkt wurde in Übereinstimmung mit entsprechenden internationalen Normen und Standards entwickelt und erprobt. Nutzen Sie das Gerät nur für den vorgesehenen Anwendungsbereich. Warnung – Diese Wartungsanleitung darf nur von qualifiziertem Personal verwendet werden. Um die Gefahr eines Stromschlags zu verringern, sollten Sie keine anderen als die in der Betriebsanleitung angegebenen Wartungsarbeiten durchführen, außer Sie sind dafür qualifiziert.
WARNHINWEIS: ES BESTEHT DIE GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS. Das Gerät wird in Verbindung mit einer ständigen Energiequelle (Batterie) betrieben. Dadurch können die Ein- und/oder Ausgangsanschlüsse gefährliche elektrische Spannungen führen - auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Trennen Sie stets den Anschluss zur Batterie, bevor Sie Wartungs- bzw. Reinigungsarbeiten am Produkt durchführen. Im Gerät gibt es keine Teile, die der Verbraucher selbst warten könnte. Nehmen Sie das Paneel an der Vorderseite nicht ab und schalten Sie das Gerät nicht ein, wenn nicht alle Paneele montiert sind. Arbeiten an dem Gerät, gleich welcher Art, sollten ausschließlich von qualifizierten Fachkräften ausgeführt werden. Lesen Sie erst die Installationshinweise in der Bedienungsanleitung, bevor Sie das Gerät anschließen. Dieses Produkt entspricht der Schutzklasse I (das Gerät wird für dieze Schutzklasse mit einer Erdungsklemme geliefert). Das Gehäuse muss geerdet werden. Ein Erdungsanschluss ist außen am Gehäuse angebracht. Wenn die Vermutung besteht, dass die Schutzerdung unterbrochen ist, muss das Gerät außer Betrieb gesetzt und gegen jedes unbeabsichtigte Betreiben gesichert werden; ziehen Sie einen Fachmann zu Rate. Aufgrund der Ausführung des Wechselrichters als Schutzklasse I Gerät, muss dessen Gehäuse im mobilen Anwendungsfall mit dem ungeerdeten Potentialausgleichsleiter (Gehäuse der Anwendung) verbunden sein. Der Wechselstromausgang ist vom Gleichstromeingang und dem Gehäuse isoliert, außer das Gerät ist mit einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet. Bei Geräten mit einem Fehlerstromschutzschalter ist der Nullleiter des Wechselstromausgangs standardmäßig mit dem Gehäuse im Geräteinneren verbunden. Diese Verbindung sollte von einem qualifizierten Elektriker überprüft werden, da sie für die ordnungsgemäße Funktion des Fehlerstromschutzschalters notwendig ist. Die örtlichen Bestimmungen verlangen möglicherweise einen „echten Nulleiter“. In diesem Fall muss einer der AC-Ausgangsdrähte mit dem Gehäuse verbunden werden, und das Gehäuse muss mit einer zuverlässigen Erdung verbunden werden. Bitte beachten Sie, dass ein „echter Nullleiter“ benötigt wird, um die korrekte Funktionsweise eines Fehlerstromschutzschalters sicherzustellen. Sorgen Sie dafür, dass das Gerät nur innerhalb der zulässigen Betriebsbedingungen genutzt wird. Betreiben Sie das Gerät niemals in feuchter oder staubiger Umgebung. Benutzen Sie das Gerät niemals in gas- oder staubexplosionsgefährdeten Räumen. Sorgen Sie dafür, dass Luft frei (10 cm) um das Gerät zirkulieren kann und dass die Ventilationsöffnungen freigehalten werden. Dieses Gerät darf nicht durch Personen (darunter Kinder) bedient werden, die körperlich, sensorisch oder mental eingeschränkt sind oder nicht über die notwendige Erfahrung und erforderlichen Kenntnisse verfügen. Diese müssen zunächst durch eine Person, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist, überwacht und bezüglich der Bedienung des Gerätes angewiesen werden. Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. Der Einsatz von Zubehör, das nicht vom Hersteller des maritimen Geräts empfohlen oder verkauft wird, kann zu Brand-, Stromschlag- oder Verletzungsgefahr für Personen führen.2
VE.Direct Kommunikationsanschluss Der VE.Direct-Anschluss kann mit folgenden Geräten verbunden werden:
- Mit einem Computer (VE.Direct zu USB-Interface-Kabel erforderlich)
- Mit Apple und Android Smartphones, Tablets oder anderen Geräten (VE.Direct Bluetooth Smart Dongle erforderlich). Vollständig konfigurierbar
- Schwellwerte zum Auslösen und Zurücksetzen von Alarmen bei niedrigem Ladezustand der Batterie.
- Schwellwerte zum Ausschalten und Neustarten bei niedrigen Batteriespannungswerten oder zum dynamischen Abschalten.
- Ausgangsspannung 210 - 245 V
- Frequenz 50 Hz oder 60 Hz
- Schwellwert für ECO-Modus ein/aus und ECO-Modus-Fühler Überwachung Batteriespannung, AC-Ausgangsspannung, Belastungsanzeige, Alarme Bewährte Zuverlässigkeit Die vollständige Überbrückung mit einer Ringtransformatorentopologie hat sich seit Jahren bewährt. Die Wechselrichter sind kurzschlussfest und vor Überhitzung (ob nun durch Überlastung oder durch die Umgebungstemperatur hervorgerufen) geschützt. Hohe Einschaltleistung Diese wird zum Einschalten von Lasten wie zum Beispiel Spannungsumformern für LED-Lampen, Glühlampen oder Elektrowerkzeugen benötigt. ECO-Modus Im ECO-Modus schaltet der Wechselrichter auf Standby, sobald die Last unter einen voreingestellten Wert abfällt. Der ECO-Modus wird sich alle paar Sekunden (regulierbar) einschalten und überprüfen, ob die Last wieder angestiegen ist. Stecker für ferngesteuerte Ein-/Aus-Schaltung Ein ferngesteuerter Ein-/Aus-Schalter lässt sich mit einem zweipoligen Stecker oder zwischen den Pluspol der Batterie und dem linken Kontakt des zweipoligen Steckers anschließen. LED-Diagnose Eine rote und eine grüne LED zeigen den Wechselrichterbetrieb und den Status der verschiedenen Schutzvorrichtungen an. Automatischer Transferschalter Lastumschaltung auf eine weitere Wechselstromquelle: der automatische Transferschalter Für unsere Niedrigleistung-Wechselrichter empfehlen wir unseren Filax Automatic Transfer Switch. Mit dem Filax erfolgt die Umschaltung sehr schnell (in weniger als 20 Millisekunden), so dass ein unterbrechungsfreier Betrieb von Computern und anderen elektronischen Geräten gewährleistet ist. Erhältlich mit unterschiedlichen Ausgangsbuchsen Schuko, UK (BS-1363), AU/NZ (3112) oder IEC-320 (Stecker mitgeliefert)3 EN NL FR DE ES IT
3.1 Montage des Sinus Wechselrichters
Deckenmontage Nicht zu empfehlen
Bodenmontage In Ordnung
Vertikale Wandmontage, Ventilator unten In Ordnung (darauf achten, dass kleine Objekte nicht durch die Ventilatoröffnungen an der Oberseite fallen)
Vertikale Wandmontage, Ventilator oben Nicht zu empfehlen
Horizontale Wandmontage In Ordnung
Am besten ist der Sinus Wechselrichter auf einer ebenen Oberfläche zu montieren. Um einen problemlosen Betrieb des Sinus Wechselrichters zu garantieren, muss der Ort, an dem der Sinus Wechselrichter aufgestellt wird, den folgenden Anforderungen entsprechen: a) Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Wasser. Setzen Sie den Sinus Wechselrichter weder Regen noch Feuchtigkeit aus. b) Setzen Sie den Sinus Wechselrichter nicht direkter Sonnenbestrahlung aus. Die Umgebungstemperatur muss zwischen -20 °C und 40 °C liegen (Luftfeuchtigkeit < 95 % nicht kondensierend). In extremen Situationen kann das Gehäuse des Sinus Wechselrichters eine Temperatur von über 70 °C erreichen. c) Vermeiden Sie eine Behinderung der Luftzirkulation rund um den Sinus Wechselrichter. Halten Sie den Raum rund um den Sinus Wechselrichter in einem Abstand von mindestens 10 Zentimeter frei. Wenn der Sinus Wechselrichter zu warm wird, schaltet er sich selbst ab. Ist der Sinus Wechselrichter auf eine akzeptable Temperatur abgekühlt, schaltet er sich wieder automatisch ein.4
3.2 Anschluss an die Batterie
Zur vollen Leistungs-Nutzung des Gerätes müssen Batterien ausreichender Kapazität sowie Batteriekabel mit entsprechendem Querschnitt eingebaut werden. Siehe Tabelle:
Sicherungstyp (Hrst.: Littelfuse) ATOF 32 V ATOF 32 V FKS 80 V
MIDI 32 V ATOF 32 V FKS 80 V Auswechselbare Sicherung nein nein nein Ja nein nein Empfohlenes DC-Kabel Kabelquerschnitt (mm
12/1200 24/1200 48/1200 Minimum Batteriekapazität 150 Ah 60 Ah 30 Ah Interne DC-Sicherung 200 A 100 A 50 A Sicherungstyp (Hrst.: Littelfuse) MIDI 32 V MIDI 32 V MIDI 58 V Auswechselbare Sicherung Ja Ja Ja 0 – 1,5 m 25 mm² 10 mm² 6 mm² 1,5 -3 m 35 mm² 16 mm² 10 mm²
Die Wechselrichter sind mit einer internen Gleichstrom-Sicherung (Nennwerte, siehe Tabelle oben) ausgestattet. Wird die Länge des Gleichstromkabels auf mehr als 1,5 m erweitert, muss in der Nähe der Batterie eine weitere Sicherung bzw. ein weiterer Gleichstromkreisunterbrecher eingebaut werden. Wichtiger Hinweis: bei UL-zertifizierten (NEMA GFCI) Wechselrichtern muss eine Sicherung oder ein Stromkreisunterbrecher in der Nähe der Batterie installiert werden, auch wenn die Kabellänge weniger als 1,5 m beträgt. Eine Verpolung beim Anschluss der Batteriedrähte löst die interne Sicherung aus und kann den Wechselrichter beschädigen. Die eingebaute Sicherung ist nicht immer auswechselbar (siehe Tabelle oben).
40 A 25 A Sicherungstyp (Hrst.: Littelfuse) ATOF 32 V ATOF 32 V FKS 80 V
ATOF 32 V ATOF 32 V FKS 80 V Auswechselbare Sicherung nein nein nein nein nein nein Empfohlenes DC-Kabel Kabelquerschnitt (mm
3.3 Bemessungen des Drahtes für den Anschluss des
Wechselrichtergehäuses mit der Erdung. Der Erdleiter von der Erdfahne am Gehäuse zur Erde muss mindestens die Hälfte des Durchmessers der Leiter haben, die für den Batterie-Anschluss verwendet werden: Siehe Anhang
3.4 Anschluss an die Last
Schließen Sie den Ausgang des Wechselrichters niemals an eine andere Wechselstromquelle wie zum Beispiel eine Wechselstrom-Wandsteckdose im Haushalt oder einen Generator an. Der Wechselrichter verfügt über keine Sicherung im Wechselstromausgang. Die Wechselstromverkabelung ist durch einen schnell wirkenden Strombegrenzer im Falle eines Kurzschlusses und einer Überlastungserkennung geschützt, die die Eigenschaften einer Sicherung nachahmt (d. h. schnellere Abschaltung bei größerer Überlastung). Es ist wichtig, dass Sie die Verkabelung entsprechend der Nennleistung des Wechselrichters richtig dimensionieren.
3.5 Anschluss des Neutralleiter-Ausgangs des Wechselrichters mit dem
Gehäuse/der Erdung. Der AC-Ausgang ist vom DC-Eingang und dem Gehäuse isoliert. Die örtlichen Bestimmungen verlangen möglicherweise einen „richtige“ Neutralleiterverbindung. In diesem Fall muss einer der AC-Ausgangsdrähte mit dem Gehäuse verbunden werden, und das Gehäuse muss mit einer zuverlässigen Erdung verbunden werden: Siehe Anhang A
3.6 Stecker für ferngesteuerte Ein-/Aus-Schaltung
An den zweipoligen Stecker lässt sich ein ferngesteuerter Ein-/Aus-Schalter anschließen. Oder der linke Kontakt des Steckers kann auf den Pluspol der Batterie gewechselt werden: Das ist nützlich bei Anwendungen im Automobilbereich. Verdrahten Sie ihn mit dem Zündungskontakt. Bitte beachten Sie, dass der Frontschalter entweder auf ON oder ECO gestellt werden muss, damit der Wechselrichter startet.
Der Wechselrichter ist mit den Fabrikeinstellungen betriebsbereit (siehe Technische Angaben) und kann mithilfe eines Computers (VE.Direct zu USB-Interface-Kabel erforderlich), eines Apple- und Android-Smartphones, Tablets oder mithilfe von anderen Geräten (VE.Direct Bluetooth Smart Dongle erforderlich) konfiguriert werden.6
4.1 LED Beschreibung
Rote LED Beschreibung Störungssuche
Leuchtet ununterbrochen Überlastung Last verringern.
Langsames Blinken Ladezustand niedrig Batterie aufladen oder ersetzen. Überprüfen Sie die Gleichstrom-Kabelanschlüsse. Überprüfen Sie den Kabelquerschnitt, da dieser möglicherweise nicht ausreicht. Siehe Abschnitt 4.3 Schutzvorkehrungen und automatische Neustartbedingungen.
- Schnelles Blinken Batterieladezustand hoch Verringern Sie die DC- Eingangsspannung. Überprüfen Sie, ob das Ladegerät defekt ist.
----- Doppeltes Pulsieren Temperatur hoch Verringern Sie die Last und/oder verlagern Sie den Standort des Wechselrichters an einen besser belüfteten Ort.
--- Schnelles einmaliges Pulsieren
DC- Brummspannung hoch Überprüfen Sie die DC-Kabelanschlüsse und den Kabelquerschnitt.
Grüne LED: Status Störungssuche
leuchtet ununterbrochen Wechselrichter
Rote LED aus Status OK Rote LED an oder blinkt: Der Wechselrichter ist noch in Betrieb, schaltet jedoch ab, wenn der Zustand sich verschlimmert. Siehe Tabelle über rote LED für die Ursachen der Warnung
------ langsames einmaliges Pulsieren ECO-Modus Wenn der Wechselrichter sich immer wieder ein- und ausschaltet, während eine Last angeschlossen ist, kann es sein, dass die Last im Vergleich zu den derzeitigen ECO-Modus-Einstellungen zu gering ist. Erhöhen Sie die Last oder ändern Sie die ECO-Modus-Einstellungen (minimum ECO Modus Einstellung: 15 W).
----- Schnelles, doppeltes Pulsieren Aus und in Wartestellung Der Wechselrichter hat sich aus Schutzgründen abgeschaltet. Der Wechselrichter wird sich nach Beseitigung aller Alarmbedingungen automatisch neu starten. Siehe Status rote LED für die Ursachen des Abschaltens. -------- Aus Wechselrichter aus Rote LED aus Überprüfen Sie den Ein-/Aus/ECO- Schalter: Er sollte sich in der Ein-Stellung bzw. in der ECO-Modus-Stellung befinden. Überprüfen Sie den Stecker für ferngesteuerte Ein-/Aus- Schaltung. Überprüfen Sie die Gleichstrom-Kabelanschlüsse und Sicherungen. Wechselrichtersicherung ist durchgebrannt: Der Wechselrichter muss zum Kundendienst gebracht werden. Rote LED an oder blinkt: Der Wechselrichter hat sich aus Schutzgründen abgeschaltet. Er schaltet sich nicht mehr automatisch ein. Die rote LED gibt die Ursache für das Abschalten an. Beheben Sie die Ursache und starten Sie den Wechselrichter erneut, indem Sie ihn zunächst AUS- und dann wieder EIN-schalten.7 EN NL FR DE ES IT
Stellen Sie den Frontschalter auf ECO-Modus, um den Stromverbrauch im lastfreien Betriebszustand zu senken. Der Wechselrichter schaltet sich dann automatisch aus, sobald er erkennt, dass keine Lasten angeschlossen sind. Er schaltet sich dann alle 2,5 Sekunden kurz ein, um zu prüfen, ob eine Last vorhanden ist. Überschreitet die Ausgangsleistung den eingestellten Grenzwert, nimmt der Wechselrichter den Betrieb wieder auf. Der Standardwert zum Wiedereinschalten im ECO-Modus liegt bei einer Mindestleistung von 15 Watt. Das standardmäßig eingestellte Prüfintervall im ECO-Modus ist 2,5 Sekunden. Bitte beachten Sie, dass die erforderlichen Einstellungen für den ECO-Modus sehr stark von der Art der Lasten abhängig sind: induktive, kapazitive oder nicht-lineare Last. Es müssen möglicherweise Einstellungen vorgenommen werden.
4.3 Schutzvorkehrungen und automatische Neustartbedingungen
Überlastung Einige Lasten wie Motoren oder Pumpen nehmen bei der Inbetriebnahme hohe Einschaltströme auf. In diesen Fällen kann es sein, dass der Einschaltstrom den Grenzwert für Überstrom-Fehler des Wechselrichters übersteigt. In einem solchen Fall verringert sich die Ausgangsspannung schnell, um den Ausgangsstrom des Wechselrichters zu begrenzen. Wird der Grenzwert für Überstrom-Fehler fortwährend überschritten, schaltet sich der Wechselrichter ab und startet nach 30 Sekunden neu. Nach drei Neustarts gefolgt von einer weiteren Überlastung innerhalb der ersten 30 Sekunden nach dem Neustart schaltet sich der Wechselrichter aus und bleibt ausgeschaltet. Die LED zeigen ein Abschalten aufgrund von Überlastung an. Um den Wechselrichter erneut zu starten, müssen Sie ihn erst AUS- und dann wieder EIN-schalten. niedrige Batteriespannung (regulierbar) Der Wechselrichter schaltet sich ab, wenn die DC-Eingangsspannung unter den Schwellwert für das Abschalten aufgrund eines niedrigen Ladezustandes abfällt. Nach einer Mindestverzögerung von 30 Sekunden startet der Wechselrichter erneut, wenn die Spannung den Schwellwert zum Neustarten nach niedrigem Ladezustand überschreitet. Nach drei Neustarts gefolgt von einem weiteren Abschalten innerhalb der ersten 30 Sekunden nach dem Neustart aufgrund eines niedrigen Ladezustands, schaltet sich der Wechselrichter aus und versucht es nicht erneut. Die LED zeigen an, dass es zu einem Abschalten aufgrund eines niedrigen Ladezustands gekommen ist. Um den Wechselrichter erneut zu starten, schalten Sie ihn zunächst AUS und dann wieder EIN oder laden Sie die Batterie wieder auf. Sobald der Ladezustand der Batterie angestiegen ist und mindestens 30 Sekunden über dem Schwellwert zum Laden bleibt, schaltet er sich ein. Die Standardschwellwerte für das Abschalten aufgrund eines niedrigen Ladezustandes und für das Neustarten finden Sie in den Technischen Angaben. Sie lassen sich mit der VictronConnect (Computer oder App) anpassen. Alternativ lässt sich auch ein dynamischer Abschaltwert umsetzen, siehe https://www.victronenergy.com/live/ve.direct:phoenix-inverters-dynamic-cutoff
Hohe Batteriespannung Verringern Sie die DC-Eingangsspannung und/oder überprüfen Sie, ob eine Batterie oder ein Solar-Ladegerät im System fehlerhaft ist. Wir der Wechselrichter aufgrund einer zu hohen Batteriespannung abgeschaltet, wartet er zunächst 30 Sekunden und versucht dann, erneut zu starten, sobald die Batteriespannung auf einen annehmbaren Wert gesunken ist. Der Wechselrichter bleibt nach mehrmaligen Versuchen nicht aus.8 Hohe Temperatur Eine hohe Umgebungstemperatur oder eine andauernde hohe Last kann zu einem Abschalten aufgrund einer Übertemperatur führen. Der Wechselrichter startet nach 30 Sekunden erneut. Der Wechselrichter bleibt nach mehrmaligen Versuchen nicht aus. Verringern Sie die Last und/oder verlagern Sie den Standort des Wechselrichters an einen besser belüfteten Ort. DC-Brummspannung hoch Eine hohe DC-Brummspannung wird normalerweise durch lose DC-Kabelverbindungen und/oder eine zu dünne DC-Verkabelung verursacht. Nachdem der Wechselrichter sich aufgrund einer zu hohen DC-Brummspannung abgeschaltet hat, wartet er 30 Sekunden und startet dann erneut. Nach drei Neustarts gefolgt von einem weiteren Abschalten innerhalb der ersten 30 Sekunden nach dem Neustart aufgrund einer zu hohen DC-Brummspannung, schaltet sich der Wechselrichter aus und versucht es nicht erneut. Um den Wechselrichter erneut zu starten, müssen Sie ihn erst AUS- und dann wieder EIN-schalten. Eine anhaltende hohe DC-Brummspannung verringert die Lebenserwartung des Wechselrichters.9 EN NL FR DE ES IT
Phoenix Wechselrichter 12 Volt 24 Volt 48 Volt 12/250 24/250 48/250 12/375 24/375 48/375 12/500 24/500 48/500 12/800 24/800 48/800 kont. Leistung bei 25 °C (1) 250 VA 375 VA 500 VA 800 VA kont. Leistg. bei 25 °C / 40 °C (W) 200 / 175 W 300 / 260 W 400 / 350 W 650 / 560 W Spitzenleistung 400 W 700 W 900 W 1500 W Ausgang Wechselstromspannung / Frequenz (regulierbar) 230 VAC oder 120 VAC +/- 3 % 50 Hz oder 60 Hz +/- 0,1 % Eingangsspannungsbereich 9,2 - 17 / 18,4 - 34,0 / 36,8 - 62,0 VDC Abschalten bei niedrigem Ladezustand (regulierbar) 9,3 / 18,6 / 37,2 VDC Neustart nach niedrigem Ladezustand & Alarm (regulierbar) 10,9 / 21,8 / 43,6 VDC Erkennung Batterie geladen (regulierbar) 14,0 / 28,0 / 56,0 VDC Max. Effizienz 87/88/88 % 89/89/90 % 90/90/91 % 90/90/91 % Null-Last-Leistung 4,2/5,2/7,9 W 5,6/6,1/8,5 W 6/6,5/9 W 6,5/7/9,5 W Standardwert Null-Last-Leistung im ECO-Modus (Standardmäßiges Prüfintervall: 2,5 s, regulierbar) 0,8/1,3/2,5 W 0,9/1,4/2,6 W 1/1,5/3 W 1/1,5/3 W Einstellungen für ECO-Modus stoppen und Leistung starten regulierbar Schutz (2) a - f Betriebstemperaturbereich -40 bis +60 °C (Gebläselüftung) (Minderung der Leistung 1,25 % pro °C über 40 °C) Feuchte (nicht kondensierend) max 95 % GEHÄUSE Material & Farbe Stahlgehäuse und Plastikabdeckung (BLUE RAL 5012) Batterie-Anschluss Schraubenklemmen Maximaler Querschnitt des Kabels 10 mm² / AWG8 25/10/10 mm² / AWG4/8/8 Standard Wechselstromausgänge 230 V: Schuko (CEE 7/4), IEC-320 (Stecker mitgeliefert) UK (BS 1363), AU/NZ (AS/NZS 3112) 120 V: Nema5-15R, NEMA GFCI (2x Nema5-15R mit GFCI) Schutzklasse IP 21 Gewicht 2,4 kg /5,3 lbs 3,0 kg /6,6 lbs 3,9 kg/8,5lbs 5,5 kg/12 lbs Abmessungen (HxBxT, mm) (HxBxT, Zoll) 86x165x260 3,4x6,5x10,2 86x165x260 3,4x6,5x10,2
86x172x275 3,4x6,8x10,8 105x216x305 4,1x8,5x12,1 (12 V Modell: 105x230x325 ZUBEHÖR Ferngesteuerte Ein-, Aus-Schaltung
Automatischer Transferschalter Filax oder Multi NORMEN Sicherheit EN/IEC 60335-1 / EN/IEC 62109-1 / UL 458 (3) EMC EN55014-1 / EN 55014-2
IEC 61000-6-1 / IEC 61000-6-3
Automobil-Richtlinie
1) Nichtlineare Last, Spitzenfaktor 3:1
2) Schutzschlüssel: a) Ausgangskurzschluss b) Überlast c) Batterie-Spannung zu hoch
d) Batterie-Spannung zu niedrig e) Temperatur zu hoch f) DC-Brummspannung zu hoch
3) UL 458 nur für Umrichter mit GFCI-Ausgangsbuchse10
Technische Daten, fortgesetzt
Phoenix Wechselrichter 12 Volt 24 Volt 48 Volt 12/1200 24/1200 48/1200 kont. Leistung bei 25 °C (1) 1200 VA kont. Leistg. bei 25 °C / 40 °C (W) 1000 / 900 W Spitzenleistung 2200 W Ausgang Wechselstromspannung / Frequenz (regulierbar) 230 VAC oder 120 VAC +/- 3 % 50 Hz oder 60 Hz +/- 0,1 % Eingangsspannungsbereich
9,2 - 17 / 18,4 - 34,0 / 36,8 - 62,0 VDC
Abschalten bei niedrigem Ladezustand (regulierbar) 9,3 / 18,6 / 37,2 VDC Neustart nach niedrigem Ladezustand & Alarm (regulierbar) 10,9 / 21,8 / 43,6 VDC Erkennung Batterie geladen (regulierbar) 14,0 / 28,0 / 56,0 VDC Max. Effizienz 92 / 94 / 94 % Null-Last-Leistung 8 / 9,5 / 10 W Standardwert Null-Last-Leistung im ECO-Modus (Standardmäßiges Prüfintervall: 2,5 s, regulierbar) 1 / 1,7 / 2,7 W Einstellungen für ECO-Modus stoppen und Leistung starten regulierbar Schutz (2) a - f Betriebstemperaturbereich -40 bis +60 °C (Gebläselüftung) (Minderung der Leistung 1,25 % pro °C über 40 °C) Feuchte (nicht kondensierend) max 95 % GEHÄUSE Material & Farbe Stahlgehäuse und Plastikabdeckung (BLUE RAL 5012) Batterie-Anschluss Schraubenklemmen Maximaler Querschnitt des Kabels 35/25/25 mm² / AWG2/4/4 Standard Wechselstromausgänge 230 V: Schuko (CEE 7/4), IEC-320 (Stecker mitgeliefert) UK (BS 1363), AU/NZ (AS/NZS 3112) 120 V: Nema5-15R, NEMA GFCI (2x Nema5-15R mit GFCI) Schutzklasse IP 21 Gewicht 7,7 kg/17 lbs Abmessungen (HxBxT, mm) / (HxBxT, Zoll) 117x232x327 / 4,6x9,1x12,9 (12 V Modell: 117x232x367) ZUBEHÖR Ferngesteuerte Ein-, Aus-Schaltung
Automatischer Transferschalter Filax oder Multi NORMEN Sicherheit EN/IEC 60335-1 / EN/IEC 62109-1 / UL 458 (3) EMC EN 55014-1 / EN 55014-2
IEC 61000-6-1 / IEC 61000-6-3
Automobil-Richtlinie
1) Nichtlineare Last, Spitzenfaktor 3:1
a) Ausgangskurzschluss b) Überlast c) Batterie-Spannung zu hoch d) Batterie-Spannung zu niedrig e) Temperatur zu hoch f) DC-Brummspannung zu hoch
3) UL 458 nur für Umrichter mit GFCI-Ausgangsbuchse11
EN NL FR DE ES IT Abb. 1 Vorder- und Rückansicht FigFi Beispiel für die Vorderansicht: Beispiel einer Rückansicht mit Schukosteckdose: Beispiel einer Rückansicht mit NEMA GFCI-Steckdose:12 Montageanleitung
Montieren Sie den Wechselrichter mit vier Schrauben vertikal nach oben oder nach unten gerichtet oder horizontal nach oben oder nach unten gerichtet (wie in Abb. 1) an einer stabilen Wand oder horizontal auf einer geeigneten Bodenoberfläche (wie in Abb.2). Halten Sie mindestens 4 Zoll (10 cm) Abstand zu anderen Geräten oder Objekten drumherum. Beachten Sie, dass IP21 nur für die Montage nach unten gilt, wie in Abbildung 2 gezeigt. Andernfalls gilt IP20. Montieren Sie den Wechselrichter nicht verkehrt herum auf einer Oberfläche.13 EN NL FR DE ES IT Anhang A: Anschluss des Neutralleiter-Ausgangs des Wechselrichters mit dem Gehäuse/der Erdung. Der AC-Ausgang ist vom DC-Eingang und dem Gehäuse isoliert. Die örtlichen Bestimmungen verlangen möglicherweise einen „richtige“ Neutralleiterverbindung. In diesem Fall muss einer der AC-Ausgangsdrähte mit dem Gehäuse verbunden werden, und das Gehäuse muss mit einer zuverlässigen Erdung verbunden werden. Im Wechselrichter wurde eine Vorkehrung zum Anschließen des Neutralleiters und des Gehäuses eingebaut. Im Folgenden wird beschrieben, wie man dies macht. Achten Sie darauf, dass die Batterie getrennt ist, wenn Sie den Neutralleiter mit der Schutzerde (PE) verbinden. Nachdem Sie die Plastikabdeckung entfernt haben, sehen Sie im Inneren einen PE-Draht, der verwendet wird, um den Neutralleiter und das Gehäuse anzuschließen. Sie benötigen einen Torx T10 Schraubendreher, um die vier Schrauben der Plastikabdeckung zu lösen. Im nachfolgenden Bild sehen Sie die zwei Anschlussmöglichkeiten des PE-Drahts: Für die 250 VA, 375 VA und 500 VA Wechselrichter:
1. Neutralleiter schwebend
Position des PE-Drahts (durch Pfeil angezeigt):
2. Neutralleiter angeschlossen an Schutzerde
Position des PE-Drahts (durch Pfeil angezeigt):14 Für die 800 VA und 1200 VA Wechselrichter: Bei diesen Wechselrichtern kann der Erdungsdraht vom Gehäuse entweder an FJ1 (Neutralleiter schwebend) oder FJ2 (Neutralleiter an Erdung/Gehäuse angeschlossen) geschlossen werden. Die Bezeichnungen FJ1 und FJ2 sind auf der Leiterplatte aufgedruckt. Die Standardposition ist FJ1 d.h. der Neutralleiter ist schwebend.
Anhang B Bemessungen des Drahtes für den Anschluss des Wechselrichtergehäuses mit der Erdung. Der Erdleiter von der Erdfahne am Gehäuse zur Erde muss mindestens die Hälfte des Durchmessers der Leiter haben, die für den Batterie-Anschluss verwendet werden. Die maximale Größe der Leiter, die an die Erdfahne passt ist 12 mm². Ermitteln Sie anhand der folgenden Tabelle den passenden Durchmesser für den Erdleiter. Kabeldurchmesser zur Batterie zur Schutzerde 1,5 mm² ≥ 0,75 mm² 2,5 mm² ≥ 1,5 mm² 4 mm² ≥ 2,5 mm² 6 mm² ≥ 4 mm² 10 mm² ≥ 6 mm² 16 mm² ≥ 10 mm² 25 mm² ≥ 16 mm² 35 mm² 25 mm²1 EN NL FR DE ES IT
EinfachAnleitung