Phoenix Inverter 123000 230V - Wechselrichter VICTRON ENERGY - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Wechselrichter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Phoenix Inverter 123000 230V - VICTRON ENERGY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Phoenix Inverter 123000 230V von der Marke VICTRON ENERGY.

BEDIENUNGSANLEITUNG Phoenix Inverter 123000 230V VICTRON ENERGY

1. SICHERHEITSHINWEISE

Allgemeines Lesen Sie alle diesbezüglichen Produktinformationen sorgfältig durch, und machen Sie sich vor der Verwendung des Produktes mit den Sicherheitshinweisen und den Anleitungen vertraut. Dieses Produkt wurde in Übereinstimmung mit entsprechenden internationalen Normen und Standards entwickelt und erprobt. Nutzen Sie das Gerät nur für den vorgesehenen Anwendungsbereich.

WARNHINWEIS: ES BESTEHT DAS RISIKO VON STROMSCHLÄGEN. Das Gerät wird in Verbindung mit einer ständigen Spannungsquelle (Batterie) benutzt. Auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist, können gefährliche Spannungen an den Anschlussklemmen anliegen. Trennen Sie deshalb bei allen Wartungsarbeiten das Gerät von der Wechselstromquelle und von der Batterie.

Das Gerät enthält keine vom Anwender wartbaren Komponenten. Entfernen Sie deshalb nie die Frontplatte und betreiben Sie es nie ohne, dass sämtliche Platten angebracht sind. Alle Wartungsarbeiten müssen von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden.

Benutzen Sie das Gerät nie in gasgefährdeten oder staubbelasteten Räumen (Explosionsgefahr). Beachten Sie die Angaben des Herstellers der Batterie, um sicherzustellen, dass sie für die Verwendung mit diesem Produkt geeignet ist. Beachten Sie stets die Sicherheitshinweise des Batterieherstellers.

WARNHINWEIS: bewegen Sie schwere Lasten nie ohne Hilfe. Installation Lesen Sie die Einbauanweisungen sorgfältig, bevor Sie mit dem Einbau beginnen.

Dieses Produkt entspricht der Sicherheitsklasse I (mit einer Sicherheits-Erdung). Das Gehäuse muss geerdet werden. Ein Erdungsanschluss ist außen am Gehäuse angebracht. Falls die Erdung beschädigt sein sollte, muss das Gerät vom Netz genommen werden, sodass es nicht unbeabsichtigt wieder angeschaltet werden kann. Kontaktieren Sie den qualifizierten Fachmann.

Stellen Sie sicher, dass alle Anschlussleitungen mit den vorgeschriebenen Sicherungen und Schaltern versehen sind. Ersetzen Sie beschädigte Sicherungselemente nur mit gleichen Ersatzteilen. Vergewissern Sie sich im Handbuch bezüglich der korrekten Ersatzteile.

Überprüfen Sie vor dem Einschalten, ob die Spannungsquelle den Einstellungen laut Handbuch am Gerät entspricht.2 Stellen Sie sicher, dass das Gerät entsprechend den vorgesehenen Betriebsbedingungen genutzt wird. Betreiben Sie das Gerät niemals in nasser oder staubiger Umgebung. Sorgen Sie dafür, dass jederzeit ausreichend freier Lüftungsraum um das Gerät herum vorhanden ist, und dass die Lüftungsöffnungen nicht blockiert werden. Installieren Sie das Gerät in brandsicherer Umgebung. Stellen Sie sicher, dass keine brennbaren Chemikalien, Plastikteile, Vorhänge oder andere Textilien in unmittelbarer Nähe sind. Transport und Lagerung Sorgen Sie dafür, dass während Lagerung oder Transport Batteriezuleitungen abgeklemmt sind.

Die Gewährleistung für Transportschäden erlischt, bei Transport des Gerätes in anderer als der Originalverpackung.

Die Lagerung des Produktes soll in trockener Umgebung bei Temperaturen zwischen –20° und +60°C erfolgen.

Beachten Sie die Herstellerhinweise zu Transport, Lagerung, Laden, Wiederaufladen und Entsorgung der Batterie.3 EN NL FR DE ES SE Appendix

SinusMax – Überragende Technik Die Phoenix Wechselrichter-Baureihe - entwickelt für professionellen Betrieb - eignet sich für weitest mögliche Einsatzbereiche. Die Entwurfsbedingungen zielten auf einen echten Sinus-Wechselrichter mit optimiertem Wirkungsgrad und mit kompromisslosem Leistungsspektrum. Durch Einsatz von Hybrid-HF-Technologie entstand ein Qualitätsprodukt mit kompakten Abmessungen, geringem Gewicht und der Fähigkeit, problemlos die jeweils benötigte Leistung abzugeben. Extrahohe Anlaufleistung Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal der SinusMax Technik ist die sehr hohe Anlaufleistung. Vergleichbare konventionelle Geräte können dies nicht leisten. Hohe Anlaufströme, wie sie z. B. bei Kompressoren, E-Motoren oder ähnlichem auftreten, stellen für Phoenix-Wechselrichter keine Probleme dar. Praktisch unbegrenzte Leistungsfähigkeit mit Parallel und 3-Phasen Konfiguration Bis zu drei Wechselrichter können bei hohem Leistungsbedarf parallel geschaltet werden. So können beispielsweise sechs 24/5000 Einheiten 30 kVA Ausgangsleistung bereitstellen. Drei Phasen Betrieb ist ebenfalls möglich. Lastumschaltung auf eine weitere Wechselstromquelle: der automatische Transferschalter Falls automatische Umschaltung gewünscht wird, empfehlen wir den MultiPlus oder den Quattro. Bei diesen ist der Schalter eingebaut, und die Ladefunktion des MultiPlus/Quattro kann abgeschaltet werden. Computer oder andere elektronische Geräte werden davon nicht beeinflusst, da die Umschaltzeit extrem kurz ist (weniger als 20 msec). Programmierbares Relais Der Phoenix Wechselrichter hat ein programmierbares Relais, das standardmäßig als Alarm-Relais eingestellt ist. Dieses Relais kann für zahlreiche andere Funktionen wie z. B. ein Generator-Startrelais umprogrammiert werden. Programmierung mit DIP-Schaltern, dem VE.Net Paneel oder dem PC Der Phoenix Wechselrichter wird einsatzbereit ausgeliefert. Im Bedarfsfall gibt es die folgenden Funktionen zum Ändern bestimmter Einstellungen verfügbar: ─ Die wichtigsten Einstellungen können einfach über DIP-Schalter erfolgen. ─ Alle Einstellungen können auch am PC mit der kostenlosen Konfigurations- Software gemacht werden. (Software kostenlos über www.victronenergy.com)4

3.1 Ein-/Aus-Schalter

Nach dem Einschalten (Schalter “on”) ist das Gerät betriebsbereit. Der Wechselrichter arbeitet und die LED-Anzeige „inverter on“ leuchtet auf.

Fernbedienung kann über einen einfachen „Ein/Aus“-Schalter oder das Phoenix Wechselrichter Bedienpaneel erfolgen.

inverter Der Wechselrichter ist in Betrieb und Strom fließt zu den Verbrauchern.

inverter Die Nennleistung des Gerätes ist überschritten. Die Überlastanzeige blinkt.

inverter Der Wechselrichter ist wegen Überlast oder Kurzschluss abgeschaltet.

inverter Die Batterie ist fast leer.

inverter Der Wechselrichter hat sich wegen Unterspannung der Batterie abgeschaltet.

inverter Die Gerätetemperatur hat einen kritischen Wert erreicht.

inverter Der Wechselrichter hat sich wegen erhöhter Gerätetemperatur abgeschaltet.

inverter - Wenn die LEDs abwechselnd blinken, ist die Batterie fast leer und die Nennleistung ist überschritten. - Wenn "overload" und "low battery" gleichzeitig blinken, ist die Oberwellenspannung an den Batteriepolen zu hoch.

inverter Der Wechselrichter hat sich wegen zu hoher Oberwellenspannung an den Batterieanschlüssen abgeschaltet.

Dieses Produkt darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal eingebaut werden.

Das Gerät soll an einem trockenen und gut belüfteten Platz möglichst nahe zur Batterie installiert werden. Ein Abstand von ca.10 cm sollte aus Kühlungsgründen um das Gerät herum frei bleiben.

Übermäßig hohe Umgebungstemperatur führt zu:

  • Verkürzter Lebensdauer
  • Reduzierter Spitzenkapazität oder Abschaltung des Gerätes. Das Gerät darf auf keinen Fall direkt über den Batterien eingebaut werden. Der Phoenix-Wechselrichter ist für Wandmontage geeignet. Ein entsprechender Haken und zwei Löcher sind hierfür an der Rückwand vorhanden (siehe Anhang G). Das Gerät kann sowohl vertikal als auch horizontal befestigt werden. Vertikalmontage wird aus Kühlungsgründen bevorzugt.

Nach dem Einbau muss das Gerät innen zugänglich bleiben. Der Abstand zwischen dem Gerät und der Batterie sollte so gering wie möglich sein, um Kabelverluste zu minimieren.

Aus Sicherheitsgründen sollte das Gerät vor übermäßiger Hitze geschützt werden. Stellen Sie sicher, dass keine brennbaren Chemikalien, Plastikteile, Vorhänge oder andere Textilien in unmittelbarer Nähe sind.8

4.2 Anschluss der Batteriekabel

Zur vollen Leistungs-Nutzung des Gerätes müssen Batterien ausreichender Kapazität sowie Batteriekabel mit entsprechendem Querschnitt eingebaut werden. Siehe Tabelle.

12/3000 24/3000 48/3000 Empfohlene Batteriekapazität (Ah) 400–1200 200-700 100-400 Empfohlene DC-Sicherung 400 A 300 A 125 A Empfohlene Klemmenquerschnitte (mm

) für + und - Anschluss 0 – 5 m

24/5000 48/5000 Empfohlene Batteriekapazität (Ah)

400-1400 200-800 Empfohlene DC-Sicherung

400 A 200 A Empfohlene Klemmenquerschnitte (mm

) für + und - Anschluss 0 – 5 m*

  • ‘2x’ bedeutet zwei Positiv- und zwei Negativ-Kabel. Anmerkung: Innerer Widerstand ist der wesentliche Faktor bei der Nutzung von Batterien mit geringer Kapazität. Lassen Sie sich bitte von Ihrem Lieferanten beraten oder lesen Sie die entsprechenden Abschnitte in unserem schon oben erwähnten Buch „Strom an Bord“. Vorgehensweise Bezüglich der Kabelanschlüsse gehen Sie bitte wie folgt vor:

Benutzen Sie zur Vermeidung von Kurzschlüssen isolierte Steckschlüssel! Maximales Drehmoment: 11 Nm Vermeiden Sie Kabelkurzschlüsse!

  • Lösen Sie die vier Befestigungsschrauben der Gehäusefrontwand und entfernen Sie das Frontpaneel.
  • Schließen Sie die Batteriekabel an: Siehe Anhang A.
  • Ziehen Sie alle Muttern stramm an, um den Kontaktwiderstand weitestgehend zu reduzieren.9 EN NL FR DE ES SE Appendix

4.3 Anschluss der Wechselstromkabel

Dieses Produkt entspricht der Sicherheitsklasse I (mit Sicherungserdung).

Der Ausgangs Null-Leiter ist am Gehäuse befestigt. Damit wird die einwandfreie Funktion der FI-Schutzschalter, die am Wechselstromausgang des Wechselrichters anzuschließen ist, gewährleistet. Das Gehäuse des Gerätes muss mit der Erde, dem Fahrzeugrahmen (Landfahrzeug) oder der Erdungsplatte bez. dem Rumpf des Bootes verbunden werden.

Der Anschluss befindet sich auf der Leiterplatte, siehe Anhang A. Nehmen Sie ein flexibles dreiadriges Kabel mit einem Querschnitt von 2,5 oder 4 mm². Vorgehensweise Das Wechselstrom-Ausgangskabel kann direkt am vorgesehenen Anschlussblock „AC-out“ angeschlossen werden.

4.4 Weitere Anschlussmöglichkeiten

Es gibt eine Anzahl weiterer Anschlussmöglichkeiten:

Die Fernbedienung des Gerätes ist auf zweifache Weise möglich: - Mit einem außen angebrachten Schalter (Schalteranschluss H, beachten Sie hierzu Anhang A). Der Wechselrichter-Hauptschalter muss auf “on” stehen. - Mit einem Phoenix-Wechselrichter Bedienpaneel (Anschluss an einem der beiden RJ48 Kontakte C, siehe Anhang A). Der Wechselrichter-Hauptschalter muss auf “on” stehen. Es kann nur eine Fernbedienung angeschlossen werden, d. h. entweder ein Schalter oder ein Fernbedienpaneel.

4.4.2. Programmierbares Relais

Die Wechselrichter sind mit einem multifunktionalen Relais ausgestattet, dass standardmäßig als Alarmrelais programmiert ist. (Zur Änderung der Funktion des Relais wird die VEConfigure Software benötigt.)10

Der Phoenix Wechselrichter kann mit mehreren gleichartigen Geräten parallel betrieben werden. Hierzu müssen die Geräte mit einem Standard RJ45 UTP Kabel verbunden werden. Dann muss das System (zwei oder mehrere Wechselrichter und eventuell ein Bedienpaneel) entsprechend konfiguriert werden (siehe Abschnitt 5). Wenn mehrere Einheiten parallel geschaltet werden sollen, ist Folgendes zu beachten:

  • Es können maximal 6 Geräte parallel betrieben werden.
  • Es können nur gleiche Geräte mit identischen Leistungsdaten parallel geschaltet werden.
  • Ausreichende Batteriekapazität muss gegeben sein.
  • Die Gleichstrom-Anschlusskabel zu den Geräten müssen gleich lang und von gleichem Querschnitt sein.
  • Falls ein positiver und ein negativer Gleichstrom-Verteilerpunkt gewählt wird, muss der Querschnitt zwischen dem Gleichstrom-Verteilerpunkt und den - Batterien wenigstens der Summe der erforderlichen Querschnitte zwischen dem Gleichstrom-Verteilerpunkt und den Wechselrichter-Geräten entsprechen.

Die Einheiten sollten nahe beieinander aber mit ca. 10 cm Lüftungsabstand unten, oben und seitlich angeordnet werden.

UTP Kabel müssen zwischen den Einheiten (und u.U. dem Fernbedienungspaneel) direkt angeschlossen werden. Verbindungs-/Splitter- Dosen sind nicht zulässig.

  • Es darf nur eine Fernbedienung (Paneel oder Schalter) im System vorhanden sein.

4.4.4 Drei-Phasen-Betrieb

Phoenix Wechselrichter können auch in Dreiphasen-Ypsilon (Y)-Konfiguration betrieben werden. Hierzu werden die Einheiten mit Standard RJ45 UTP Kabeln verbunden (wie im Parallelbetrieb). Anschließend muss das System (Wechselrichter und ggfs. ein Fernbedienungspaneel) konfiguriert werden (siehe Abschnitt 5). Voraussetzungen gemäß Abschnitt 4.4.3 Hinweis: Der Phoenix Wechselrichter eignet sich nicht für eine Drei-Phasen-Delta (Δ)- Konfiguration.11 EN NL FR DE ES SE Appendix

  • Veränderungen von Einstellungen sollen nur durch qualifizierte Fachkräfte vorgenommen werden.
  • Lesen Sie vor Einstellungsänderungen sorgfältig die Anweisungen.

5.1 Standardeinstellung: betriebsbereit

Phoenix Wechselrichter werden ab Fabrik mit Standardeinstellungen ausgeliefert. Diese beziehen sich auf den Betrieb als Einzelgerät. Standard-Fabrikeinstellungen Wechselrichterfrequenz 50 Hz Wechselrichterspannung 230 VAC Einzelbetrieb / Parallelbetrieb / 3-Phasenbetrieb Einzelbetrieb AES (Automatic Economy Switch) aus Programmierbares Relais Alarmfunktion

5.2 Erläuterungen zu den Einstellungen

Nicht selbsterklärende Einstellungen werden nachstehend kurz erklärt. Weitere Informationen finden Sie in den Konfigurationsprogrammen (siehe auch Abschnitt 5.3) Wechselrichter-Frequenz Frequenz am Ausgang Einstellbar: 50 Hz; 60 Hz Wechselrichter-Spannung Wechselrichter-Ausgangsspannung. Einstellbar: 210 – 245 V Einzelbetrieb / Parallelbetrieb / 2- oder 3-Phasenbetrieb Mit mehreren Einzelgeräten kann:

  • die Gesamtwechselrichter-Leistung erhöht werden (mehrere Gräte in Parallelschaltung)
  • ein 3-Phasen System konfiguriert werden. Hierzu müssen die Einzelgeräte untereinander mit RJ45 UTP-Kabeln verbunden werden. Die Grundeinstellung der Geräte sieht jedoch Einzelbetrieb vor. Daher ist eine Neukonfiguration erforderlich. AES (Automatic Economy Switch) Bei Nutzung dieser Einstellung (AES ‘on’) ist der Stromverbrauch bei Nulllast und geringer Belastung um ca. 20 % niedriger. Dies wird durch eine gewisse “Abflachung” der Sinusspannung erreicht. Der AES-Modus kann mit einem DIP-Schalter eingestellt werden. Diese Einstellung ist nur im Einzelgerät-Betrieb möglich.12 Such-Modus (trifft nur beim Einzelbetrieb zu) Steht der Such-Modus auf ‘'on', wird der Stromverbrauch bei Nulllastbetrieb um ungefähr 70 % reduziert. In diesem Modus wird der Wechselrichter abgeschaltet im Fall keiner Last oder geringer Last und schaltet sich alle zwei Sekunden für einen kurzen Zeitraum wieder ein. Überschreitet der Ausgangsstrom einen eingestellten Grenzwert, nimmt der Wechselrichter den Betrieb wieder auf. Ist dies nicht der Fall, schaltet sich der Wechselrichter wieder ab. Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden. Die Last-Schwellwerte für "shut down" (abschalten) und "remain on" (eingeschaltet bleiben) lassen sich für den Such-Modus mit VEConfigue einstellen. Die Standard-Einstellungen sind: Abschalten: 40 Watt (lineare Last) Einschalten: 100 Watt (lineare Last) Programmierbares Relais In der Grundeinstellung wirkt das Multifunktions-Relais als Alarmrelais d.h. es schaltet das Gerät bei Störungen ab (Gerät wird zu heiß, Brummspannung am Eingang zu hoch, Batteriespannung zu niedrig). Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.

5.3 Konfiguration mit dem PC

Alle Einstellungen können mit dem PC vorgenommen werden. Die Mehrzahl der Einstellungen (einschließlich Parallel- und 3-Phasen-Betrieb) kann mit den DIP-Schaltern vorgenommen werden (Siehe auch Abschnitt 5.5) HINWEIS: Dieses Handbuch ist für Produkte mit Firmware xxxx400 oder höher (mit x eine beliebige Zahl) bestimmt Die Firmware-Nummer kann man auf dem Mikroprozessor finden, nachdem die Frontplatte zu entfernen. Es ist möglich, ältere Geräte zu aktualisieren, solange die gleiche 7-stellige Nummer beginnt mit entweder 26 oder 27. Wenn es beginnt mit 19 oder 20 haben Sie einen alten Mikroprozessor, und ist es nicht möglich, 400 oder höher zu aktualisieren. Bei Einstellungen mit dem PC wird Folgendes benötigt:

  • Die VEConfigure3 Software steht zum kostenlosen Download unter www.victronenergy.com bereit.
  • Ein MK3-USB (VE.Bus to USB) Interface. Alternativ kann das Interface MK2.2b (VE.Bus zu RS232) verwendet werden (ein RJ45 UTP Kabel wird benötigt).

5.3.1 VE.Bus Quick Configure Setup (Schnellkonfiguration)

VE.Bus Quick Configure Setup ist ein Softwareprogramm, mit dem ein System mit maximal 3 Phoenix-Wechselrichtern (Parallel-oder Dreiphasen-Betrieb) einfach konfiguriert werden kann. VEConfigure3 ist Teil des Programms. Die Software können Sie kostenlos über www.victronenergy.com herunterladen.13 EN NL FR DE ES SE Appendix

5.3.2 VE.Bus System-Konfiguration

Für spezielle Konfigurationen und/oder für Systeme mit mehr als 3 Wechselrichtern wird die VE.Bus System Configurator Software benötigt. Sie kann über www.victronenergy.com heruntergeladen werden. VEConfigure3 ist Teil des Programms.

5.4 Konfiguration mit DIP-Schaltern

Eine Anzahl von Einstellungen kann mit DIP-Schaltern verändert werden (siehe Anhang A, Position I). Einstellung:

  • Schalten Sie den Wechselrichter ein, vorzugsweise ohne Last.
  • Wählen Sie über die DIP-Schalter die Einstellungen für: o AES (Automatic Economy Switch) o Wechselrichter-Spannung o Wechselrichter-Frequenz
  • Zur Speicherung der eingestellten Werte drücken Sie den 'Up' Knopf für 2 Sekunden (oberer Knopf rechts neben den DIP-Schaltern, Anhang A, Position J). Anmerkungen: - Die DIP-Schalter ds8, ds7, ds6, ds2 und ds1 sind nicht belegt und sollten in der Stellung “off” bleiben. - Die DIP Schaltfunktionen sind in der Reihenfolge von oben nach unten beschrieben. Die Nummerierung beginnt oben mit 8. Die Hinweise beginnen also für Schalter Nr. 5 - Diese Einstellungen sind ohne Bedeutung für die Slaves. Sie sind jedoch für die Follower von Bedeutung. Wenn Sie sich keine Gedanken darüber machen möchten, ob ein Wechselrichter Master/Slave oder Follower ist, dann ist der einfachste und direkte Weg, bei allen Wechselrichtern dieselben Einstellungen vorzunehmen.14

5.4.1 AES (Automatic Economy Switch)

Einstellung: Setze ds5 auf den entsprechenden Wert: ds5 off = AES aus on = AES ein Hinweis: Die AES Option ist ausschließlich bei Einzelgerätbetrieb aktiv.

5.4.2 Wechselrichter-Spannung

Einstellung: Setze ds4 auf den entsprechenden Wert: ds4 off = 240 V on = 230 V

5.4.3 Wechselrichter-Frequenz

Einstellung: Setze ds3 auf den entsprechenden Wert: ds3 off = 60 Hz on = 50 Hz

5.4.4. Wichtiger Hinweis zu ds2 und ds1

Wenn die letzten 3 Zahlen der Wechselrichter-Firmware im 100ter Bereich liegen (also die Firmware Nummer xxxx1xx lautet (wobei x jede Zahl sein kann)), dann werden ds1 & ds2 dazu verwendet, um einen Wechselrichter im Einzelbetrieb, im Parallel- oder Drei-Phasen-Betrieb einzustellen. Bitte beachten Sie die entsprechenden Handbuch.

off DS-7 nicht genutzt

off DS-6 nicht genutzt

off DS-4 Wechselrichterspan.

DS-2 Einzelgerätemodus

off DS-1 Einzelgerätemodus

off Einzelgerät Beispiel 1 (Fabrikeinstellung): 5 AES: off 4 Wechselrichterspannung 230V 3 Wechselrichterfrequenz 50Hz Einzelgerät Beispiel 2: 5 AES: off 4 240V 3 60Hz Einzelgerät Beispiel 3: 5 AES: off 4 230V 3 60Hz Einzelgerät Beispiel 4: 5 AES: on 4 240V 3 50Hz

Zur Speicherung der eingestellten Werte drücken Sie den 'Up' Knopf für 2 Sekunden (oberer Knopf rechts von den DIP-Schaltern, siehe Anhang A, Position J). Die Überlast und die Batterie leer LEDs blinken dann, um die Annahme der Einstellungen anzuzeigen.15 EN NL FR DE ES SE Appendix Sie können die DIP-Schalter in den jeweiligen Positionen belassen, so dass Sie jederzeit die Einstellungen nachvollziehen können.

Der Phoenix Wechselrichter bedarf keiner speziellen Wartung. Es reicht aus, wenn die Anschlüsse einmal jährlich kontrolliert werden. Feuchtigkeit sowie Staub, Öl- und sonstige Dämpfe sollten vermieden werden. Halten Sie die Geräte sauber.16

Mit nachstehenden Angaben können Sie eventuelle Fehler schnell identifizieren Falls Sie einen Fehler nicht beheben können, wenden Sie sich bitte an Ihren Victron Energy Händler.

7.1 Allgemeine Fehleranzeigen

Problem Grund Lösung

Der Wechselrichter arbeitet nach dem Einschalten nicht. Die Batteriespannung ist deutlich zu hoch oder zu niedrig. Am Gleichstromanschluss liegt keine Spannung an. Stellen Sie sicher, dass die korrekte Batteriespannung anliegt. “Low battery” LED blinkt. Die Batterie-Spannung ist niedrig. Laden Sie die Batterie und prüfen Sie die Anschlüsse. “Low battery” LED leuchtet permanent. Das Gerät schaltet wegen zu niedriger Batteriespannung ab. Laden Sie die Batterie und prüfen Sie die Anschlüsse. “Überlast” LED blinkt. Die anliegende Last ist größer als die Nennleistung. Lastreduzierung “Überlast” LED leuchtet permanent Das Gerät schaltet wegen erheblicher Überlastung ab. Lastreduzierung “Temperatur” LED blinkt oder brennt permanent. Die Umgebungstemperatur ist hoch, oder die Belastung ist zu hoch. Der Einbauort muss kühl und gut belüftet sein; Die Belastung muss zurückgenommen werden “Low battery” und “overload” LEDs blinken abwechselnd. Niedrige Batteriespannung und zu hohe Belastung Aufladen der Batterie; Abklemmen oder Reduktion der Belastung. Einbau größerer Batterien. Kürzere oder dickere Kabel. “Low battery” and “overload” LEDs blinken gleichzeitig. Brummspannung am Gleichstromanschluss übersteigt 1,5 Vrms. Überprüfen Sie Batteriekabel und Anschlüsse. Überprüfen Sie die Batteriekapazität und erhöhen Sie diese u.U. “Low battery” and “overload” LEDs brennen gleichzeitig. Der Wechselrichter hat sich wegen zu hoher Brummspannung am Eingang abgeschaltet. Vergrößern Sie die Batteriekapazität. Verwenden Sie dickere bez. kürzere Kabel. Führen Sie durch Aus/Ein- Schalten einen Reset des Wechselrichters durch. Eine Alarm LED brennt und eine zweite blinkt. Der Wechselrichter hat sich wegen des Fehlers der permanent leuchtenden LED abgeschaltet. Die blinkende LED zeigt ein bevorstehendes Abschalten wegen des angezeigten Alarms an. Überprüfen Sie diese Liste um das aktuelle Problem zu identifizieren17 EN NL FR DE ES SE Appendix

7.2 VE.Bus LED Hinweise

Wechselrichter in einem VE.Bus System (Parallel- oder 3-Phasenbetrieb) können sogen. VE.Bus LED Hinweise geben. Diese Hinweise können in zwei Gruppe eingeteilt werden: in OK- und Fehler-Hinweise.

7.2.1 VE.Bus OK Hinweise

Falls ein Gerät prinzipiell korrekt arbeitet, aber dennoch nicht gestartet werden kann, weil ein anderes Gerät oder mehrere im Verbund Fehlermeldungen anzeigen, dann werden die fehlerfreien Geräte einen OK Hinweis anzeigen. Damit kann sich die Fehlersuche im VE.Bus System auf die als fehlerhaft angezeigten Geräte beschränken. Wichtiger Hinweis: OK Hinweise werden nur bei abgeschaltetem Wechselrichterbetrieb angezeigt!

  • Die "inverter on" LED muss blinken.
  • Die "overload" LED zeigt an, dass das Gerät für Wechselrichter-Betrieb bereit ist.
  • Eine blinkende "temperature" LED zeigt an, dass das Gerät den Ladebetrieb nicht blockiert. (Es handelt sich dabei lediglich um eine formelle Anzeige, die von der Beziehung mit dem Phoenix Multi herrührt. Diese Anzeige hat an einem Phoenix-Wechselrichter keine besondere Bedeutung.) HINWEIS: Die "low battery" LED kann zusammen mit dem OK -Hinweis darauf verweisen, dass das Gerät den Ladebetrieb nicht blockiert.

7.2.2 VE.Bus Fehler-Codes

Falls ein VE.Bus Fehler-Code angezeigt wird (beispielsweise ein fehlerhaftes UTP Kabel) wird das System bei blinkender ‘inverter on’ LED abschalten. Bei Auftreten dieses Fehlers, sollten alle Geräte abgeschaltet und alle Kabelverbindungen überprüft werden. Danach können die Geräte wieder eingeschaltet werden. Zusätzliche Informationen zu diesem Thema können Sie mit dem VE.BUS System Configurator oder dem VE.BUS Quick Configure Werkzeug finden.18

8. Technische Spezifikationen

Eingangsspannungsbereich (V DC) 9,5 – 17 19 – 33 38 – 66 Ausgang (1) Ausgangsspannung: 230 VAC ± 2% Frequenz: 50 Hz ± 0,1% kont. Ausgangsleist. bei 25°C (VA) (3) 3000 3000 3000 kont. Ausgangsleistg. bei 25°C (W)

kont. Ausgangsleistg. bei 40°C (W)

kont. Ausgangsleistg. bei 65°C (W)

Max. Wirkungsgrad (%) 92 94 95 Null-Last Leistung (W) 20 20 25 ALLGEMEINES Programmierbares Relais (4)

a - g Gemeinsame Merkmale Betriebstemperatur: -40 bis +65°C (Gebläselüftung) Feuchtigkeit (nicht kondensierend): max. 95% GEHÄUSE

Gemeinsame Merkmale Material & Farbe: Aluminium (blau RAL 5012) Schutz: IP 21 Batterie-Anschluss M8 Bolzen (2 Plus- und 2 Minus-Anschlüsse) 230 V AC Anschluss Schraubklemmen 13mm² (6 AWG) Gewicht (kg)

Sicherheit EN 60335-1, EN 60335-2-29 Emissionen / Immunität EN 55014-1, EN 61000-3-2 / EN 55014-2, EN 61000-3-3 Automobil-Richtlinie 2004/104/EG

1) Lässt sich auf 60Hz einstellen; 120V 60Hz auf Anfrage

a. Ausgangskurzschluss b. Überlast c. Batteriespannung zu hoch d. Batteriespannung zu niedrig e. Temperatur zu hoch f. 230VAC am Wechselrichter-Ausgang g. Zu hohe Brummspannung am Eingang

3) Nichtlineare Last, Spitzenfaktor 3:1

4) Mehrzweck-Relais einstellbar für Allgemeiner Alarm, Gleichstrom Unterspannung oder

Startsignal für Generator19 EN NL FR DE ES SE Appendix Phoenix Wechselrichter 24/5000 48/5000 WECHSELRICHTER

Eingangsspannungsbereich (V DC) 19 – 33 38 – 66 Ausgang (1) Ausgangsspannung: 230 VAC ± 2% Frequenz: 50 Hz ± 0,1% kont. Ausgangsleist. bei 25°C (VA) (3) 5000 5000 kont. Ausgangsleistg. bei 25°C (W)

kont. Ausgangsleistg. bei 40°C (W)

kont. Ausgangsleistg. bei 65°C (W)

Schutz (2) a - g Gemeinsame Merkmale Betriebstemperatur: -40 bis +65°C (Gebläselüftung) Feuchtigkeit (nicht kondensierend): max. 95% GEHÄUSE

Gemeinsame Merkmale Material & Farbe: Aluminium (blau RAL 5012) Schutz: IP 21 Batterie-Anschluss M8 Bolzen (2 Plus- und 2 Minus-Anschlüsse) 230 V AC Anschluss Schraubklemmen 13 mm² (6 AWG) Gewicht (kg)

Abmessungen (HxBxT) 444 x 328 x 240 NORMEN Sicherheit EN 60335-1, EN 60335-2-29 Emissionen / Immunität EN 55014-1, EN 61000-3-2 / EN 55014-2, EN 61000-3-3

1) Lässt sich auf 60Hz einstellen; 120V 60Hz auf Anfrage

a. Ausgangskurzschluss b. Überlast c. Batteriespannung zu hoch d. Batteriespannung zu niedrig e. Temperatur zu hoch f. 230 VAC am Wechselrichter-Ausgang g. Zu hohe Brummspannung am Eingang

3) Nichtlineare Last, Spitzenfaktor 3:1

4) Mehrzweck-Relais einstellbar für Allgemeiner Alarm, Gleichstrom Unterspannung oder

Startsignal für Generator1 EN NL FR DE ES SE Appendix

2x RJ45 Anschluss für Fernbedienungs-Paneel und/oder Parallel- und 3-Phasen Betrieb

Wechselstrom-Ausgang: 3K (links nach rechts): N (neutral), L (Phase), PE (Erde). 5K: links nach rechts): L (Phase), N (neutral), PE (Erde).

Anschluss für Fernbedienung: Kurze linke und mittlere Anschlussklemme, um auf "on" (an) zu schalten.

DIP Schalter DS1 bis DS8 Geräte-Einstellung

Druckschalter für Einstellungs-Modus

Alarm-Kontakt: (links nach rechts) NC, NO, COM.

Entfernen, um Ausgang von Erdung zu trennen

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Produktinformationen

Marke : VICTRON ENERGY

Modell : Phoenix Inverter 123000 230V

Kategorie : Wechselrichter