Plana 4.1c - Hobel SCHEPPACH - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Plana 4.1c SCHEPPACH als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Hobel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Plana 4.1c - SCHEPPACH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Plana 4.1c von der Marke SCHEPPACH.
BEDIENUNGSANLEITUNG Plana 4.1c SCHEPPACH
Abricht- und Dickenhobel Original-Anleitung06 - 14
5Inhaltsverzeichnis: Seite: Lieferumfang 7 Technische Daten 7 Symbolerklärung 8 Allgemeine Hinweise 8 Sicherheitshinweise 8 Bestimmungsgemäße Verwendung 10 Restrisiken 10 Aufstellen 10 Ausstattung Fig. 1 11 Montage 11 Inbetriebnahme 11 Arbeitshinweise 12 Elektrischer Anschluß 12 Wartung 13 Entsorgung und Wiederverwertung 14 Störungsabhilfe 14 Ersatzteilzeichnungen Plana 3.1c 76 Ersatzteilzeichnungen Plana 4.1c + 6.1c 79 Elektroschaltplan Plana 3.1c / 230V 82 Elektroschaltplan Plana 3.1c / 400V 82 Elektroschaltplan Plana 4.1c + 6.1c / 230V 83 Elektroschaltplan Plana 4.1c + 6.1c / 400V 83
6Lieferumfang Hobelmaschine Hobelwellenschutz Abrichtanschlag 4 Fußplatten Sechskantstiftschlüssel SW 5 Bedienungsanweisung Technische Daten
Abrichttisch L x B mm 525x256 780x320 820x420 Dickentisch L x B mm 660x247 750x307 750x408 Durchlasshöhe max.
Hobelwelle Ø 75x250 Ø 95x310 Ø 95x410 Hobelwellen ø mm Ø 73 Ø 93 Ø 93 Messerugkreis ø mm Ø 75 Ø 93 Ø 93 Drehzahl max. 1/min
Anzahl der Hobelmesse
Hobelmesser 20x250x3 20x310x3 20x410x3 Vorschubgeschwindigkeit m/min 5,5 6,5 6,5 Aufnahmeleistung kW (230/400V) 2,3 / 2,3 2,5 / 2,5 3,2 / 3,6 Abgabeleistung kW (230/400V) 1,7 / 1,9 2,0 / 2,1 2,4 / 2,9 Betriebsstrom A (230/400V) 10,9 / 4,05 9,3 / 4,2 13,8 / 5,25 Technische Änderungen vorbehalten! ■ GERÄUSCHKENNWERTE Schallleistungspegel L
gemäß EN ISO 3744 106,2 dB(A) Unsicherheit K 3 dB(A) Schalldruckpegel L
gemäß EN ISO 11201 93,2 dB(A) Unsicherheit K 3 dB(A) Hinweis: Die angegebenen Schallwerte sind nach einem genormten Prüfverfahren ermit- telt worden und können verwendet werden, um verschiedene Elektrowerkzeuge miteinan- der zu vergleichen. Zudem eignen sich diese Werte, um Belastungen für den Benutzer, die durch Schall entstehen, im vorhinein einschät- zen zu können. Warnung! Abhängig davon, wie Sie das Elektrowerkzeug einsetzen, können die tat- sächlichen Werte von dem angegebenen abweichen. Ergreifen Sie Maßnahmen, um sich gegen Lärmbelastungen zu schützen. Berücksichtigen Sie dabei den gesamten Ar- beitsablauf, also auch Zeitpunkte, zu denen das Elektrowerkzeug ohne Last arbeitet oder ausgeschaltet ist. Geeignete Maßnahmen um- fassen unter anderem eine regelmäßige War- tung und Pege des Elektrowerkzeuges und der Einsatzwerkzeuge, regelmäßige Pausen sowie eine gute Planung der Arbeitsabläufe.
7Symbolerklärung Tragen Sie Gehör- schutz. Tragen Sie eine Staubschutzmaske. Tragen Sie Augen- schutz. Lesen Sie die Bedienungs anleitung, be- vor Sie mit diesem Elekt- rowerkzeug arbeiten.
In dieser Bedienungs an- lei tung haben wir Stellen, die Ihre Sicherheit betref- fen, mit diesem Zeichen ver sehen. Allgemeine Hinweise
- Überprüfen Sie nach dem Auspacken alle Teile auf eventuelle Transportschäden. Bei Beanstandungen muss sofort der Zubringer verständigt werden. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.
- Überprüfen Sie die Sendung auf Vollstän- digkeit.
- Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Bedienungsanweisung mit dem Gerät vertraut.
- Verwenden Sie bei Zubehör sowie Ver- schleiß- und Ersatzteilen nur Original-Teile.
- Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Fach- händler.
- Geben Sie bei Bestellungen unsere Artikel- nummern sowie Typ und Baujahr des Gerä- tes an. HINWEIS: Der Hersteller dieses Gerätes haftet nach dem geltenden Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Gerät oder durch dieses Gerät entstehen bei:
- unsachgemäßer Behandlung,
- Nichtbeachtung der Bedienungsanweisung,
- Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fachkräfte,
- Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatzteilen,
- nicht bestimmungsgemäßer Verwendung,
- Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nicht- beachtung der elektrischen Vorschriften und VDE Bestimmungen 0100, DIN 57113 / VDE0113. Wir empfehlen Ihnen: Lesen Sie vor der Montage und vor Inbetrieb- nahme den gesamten Text der Bedienungsan- weisung durch. Diese Bedienungsanweisung soll es Ihnen er- leichtern, Ihre Maschine kennenzulernen und ihre bestimmungsgemäßen Einsatzmöglich- keiten zu nutzen.Die Bedienungsanweisung enthält wichtige Hinweise wie Sie mit der Ma- schine sicher, fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten, wie Sie Gefahren vermeiden, Repa- raturkosten sparen, Ausfallzeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Maschine erhöhen. Zusätzlich zu den Si- cherheitsbestimmungen dieser Bedienungs- anweisung müssen Sie unbedingt die für den Betrieb der Maschine geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten. Die Bedienungsanweisung, in einer Plastikhül- le geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, bei der Maschine aufbewahren. Sie muss von je- der Bedienungsperson vor Aufnahme der Ar- beit gelesen und sorgfältig beachtet werden. An der Maschine dürfen nur Personen arbei- ten, die im Gebrauch der Maschine unterwie- sen und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind. Das geforderte Mindestalter ist einzuhalten. In dieser Bedienungsanweisung haben wir Stellen die Ihre Sicherheit betreffen mit diesem Zeichen versehen: m Sicherheitshinweise m ACHTUNG! Beim Gebrauch von Elekt- rowerkzeugen sind zum Schutz gegen elektrischen Schlag, Verletzungs- und Brandgefahr folgende grundsätzlichen Si- cherheitsmaßnahmen zu beachten. Lesen und beachten Sie diese Hinweise, bevor Sie das Gerät benutzen.
1. Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ord-
- Unordnung im Arbeitsbereich ergibt Un- fallgefahr.
- Beachten Sie dass die elektrische Zulei- tung nicht den Arbeitsablauf behindert und nicht zur Stolperstelle wird.
2. Berücksichtigen Sie Umgebungsein-
- etzen Sie Elektrowerkzeuge nicht dem Regen aus. Benützen Sie Elektrowerk- zeuge nicht in feuchter oder nasser Um- gebung. Sorgen Sie für gute Beleuch- tung. Benützen Sie Elektrowerkzeuge nicht in der Nähe von brennbaren Flüs- sigkeiten oder Gasen.
3. Schützen Sie sich vor elektrischem
- Vermeiden Sie Körperberührung mit geerdeten Teilen, zum Beispiel Rohren, Heizkörpern, Herden, Kühlschränken.
4. Halten Sie Kinder fern!
- Lassen Sie andere Personen nicht das Werkzeug oder Kabel berühren, halten Sie sie von Ihrem Arbeitsbereich fern.
5. Bewahren Sie Ihre Werkzeuge sicher
- Unbenutzte Werkzeuge sollten in einem trockenem, verschlossenem Raum und für Kinder nicht erreichbar aufbewahrt werden.
6. Überlasten Sie Ihre Werkzeuge nicht
- Sie arbeiten besser und sicherer im an- gegebenen Leistungsbereich.
7. Benützen Sie das richtige Werkzeug
- Verwenden Sie keine zu schwachen Werkzeuge oder Vorsatzgeräte für schwere Arbeiten. Benützen Sie Werk- zeuge nicht für Zwecke und Arbeiten, wofür Sie nicht bestimmt sind; zum Bei- spiel benützen Sie keine Handkreissä- ge, um Bäume zu fällen oder Äste zu schneiden.
8. Tragen Sie geeignete Arbeitskleidung
- Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck, Sie können von beweglichen Teilen erfaßt werden. Tragen Sie bei lan- gen Haaren ein Haarnetz.
- Beim Arbeiten an der Maschine keine Handschuhe tragen.
89. Benützen Sie eine Schutzbrille
- Verwenden Sie eine Atemmaske bei stauberzeugenden Arbeiten.
10. Zweckentfremden Sie nicht das Kabel
- Tragen Sie das Werkzeug nicht am Ka- bel, und benützen Sie es nicht, um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Schützen Sie das Kabel vor Hitze, Öl und scharfen Kanten.
11. Sichern Sie das Werkstück
- Benützen Sie Spannvorrichtungen oder einen Schraubstock, um das Werkstück festzuhalten. Es ist damit sicherer ge- halten als mit ihrer Hand und ermöglicht die Bedienung der Maschine mit beiden Händen.
12. Überdehnen Sie nicht Ihren Standbe-
- Vermeiden Sie abnormale Körperhal- tung. Sorgen Sie für sicheren Stand, und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht.
13. Pegen Sie Ihre Werkzeuge mit Sorg-
- Halten Sie Ihre Werkzeuge scharf und sauber, um gut und sicher zu arbeiten. Befolgen Sie die Wartungsvorschriften und die Hinweise für Werkzeugwechsel. Kontrollieren Sie regelmäßig den Ste- cker und das Kabel, und lassen Sie diese bei Beschädigung von einem an- erkannten Fachmann erneuern. Kon- trollieren Sie das Verlängerungskabel regelmäßig und ersetzen Sie Beschä- digte. Halten Sie Handgriffe trocken und frei von Öl und Fett.
14. Ziehen Sie den Netzstecker
- Bei Nichtgebrauch, vor der Wartung und beim Werkzeugwechsel wie zum Bei- spiel Sägeblatt, Bohrer und Maschinen- werkzeugen aller Art.
15. Lassen Sie keine Werkzeugschlüssel
- Überprüfen Sie vor dem Einschalten, daß die Schlüssel und Einstellwerkzeu- ge entfernt sind.
16. Vermeiden Sie unbeabsichtigten An-
- Tragen Sie keine an das Stromnetz an- geschlossenen Werkzeuge mit dem Fin- ger am Schalter. Vergewissern Sie sich, daß der Schalter beim Anschluß an das Stromnetz ausgeschaltet ist.
- Die laufende Maschine nie unbeaufsich tigt lassen. Vor dem Verlassen des Ar- beitsplatzes die Maschine ausschalten.
17. Verlängerungskabel im Freien
- Verwenden Sie im Freien nur dafür zu- gelassene und entsprechend gekenn- zeichnete Verlängerungskabel.
18. Seien Sie stets aufmerksam
- Beobachten Sie Ihre Arbeit. Gehen Sie vernünftig vor. Verwenden Sie das Werkzeug nicht, wenn Sie unkonzent- riert sind.
- Arbeiten Sie niemals unter dem Einuss von Rauschmitteln wie Alkohol und Dro- gen an der Maschine. Beachten Sie, dass auch Medikamente Einuss auf Ihr Verhalten nehmen können.
19. Kontrollieren Sie Ihr Gerät auf Beschä-
- Vor weiterem Gebrauch des Werkzeugs die Schutzeinrichtungen oder leicht be- schädigte Teile sorgfältig auf ihre ein- wandfreie und bestimmungsgemäße Funktion überprüfen. Überprüfen Sie, ob die Funktion beweglicher Teile in Ord- nung ist, ob sie nicht klemmen oder ob Teile beschädigt sind. Sämtliche Teile müssen richtig montiert sein um die Si- cherheit des Gerätes zu gewährleisten. Beschädigte Schutzvorrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine Kundendienstwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in den Betriebsanleitungen angegeben ist. Beschädigte Schalter müssen bei einer Kundendienstwerk- statt ersetzt werden. Benutzen Sie keine Werkzeuge, bei denen sich der Schalter nicht ein- und ausschalten lässt.
- Zu Ihrer eigenen Sicherheit, benützen Sie nur Zubehör und Zusatzgeräte, die in der Bedienungsanleitung ange- geben oder vom Werkzeug-Hersteller empfohlen oder angegeben werden. Der Gebrauch anderer als der in der Bedienungsanleitung oder im Katalog empfohlenen Einsatzwerkzeuge oder Zubehör kann eine persönliche Verlet- zungsgefahr für Sie bedeuten.
21. Reparaturen nur vom Elektrofachmann
- Dieses Elektrowerkzeug entspricht den einschlägigen Sicherheitsbestimmun- gen. Reparaturen dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden, an- dernfalls können Unfälle für den Betrei- ber entstehen.
22. Schließen Sie die Staubabsaugeinrich-
- Wenn Vorrichtungen zum Anschluss von Staubabsaugeinrichtungen vorhanden sind, überzeugen Sie sich, dass diese angeschlossen und benutzt werden. Spezielle Sicherheitshinweise Verwenden Sie keine stumpfen Messer. Rückschlaggefahr! Der Schneideblock muss vollständig abgedeckt sein. Verwenden Sie zum Hobeln von kurzen Werkstücken einen Schiebestock. Zum Hobeln von schmalen Werkstücken sollten Sie zusätzliche Sicher- heitsvorkehrungen treffen. Der Einsatz von Querdruckvorrichtungen und Federabdeckungen könnte notwendig sein, um ein sicheres Arbeiten zu garantieren.
Das Gerät eignet sich nicht zum Schneiden von Ausfalzungen. Die Rückschlagsicherung und die Vorschubwalze müssen regelmäßig überprüft werden. Geräte, die mit einem Spanabzug und Abzugs- hauben ausgestattet sind, sollten an die ent- sprechenden Geräte angeschlossen werden. Die Materialart kann die Staubentwicklung ungünstig beeinussen. Das Gerät eignet sich ausschließlich zum Schneiden von Holz und ähnlichen Materialien. Wenn das Messer zu 5 % verschlissen ist, muss es ausgewechselt werden. Ein fehlender Schiebestock kann zu Gefahren führen. Der Schiebestock sollte bei Nichtgebrauch immer an der dafür vorgesehe- nen Stelle auf der linken Seite der Maschine aufbewahrt werden. Wenn kleine Werkstücke von Hand eingeführt werden, besteht erhöhte Verletzungsgefahr. Herstellerempfehlungen zum Einsatz eines Schiebestocks müssen beachtet werden. Eine falsche Ausrichtung von Schutzabdeckungen, Vorschubtisch oder Gitter kann zu unkontrollierbaren Situationen führen. Beschädigte oder verschmutzte Werkstücke bergen Gefahren. Metallteile oder splitterndes Material darf mit diesem Gerät nicht bearbeitet werden. Verletzungsgefahr! Platzieren Sie lange Werkstücke zum Schnei- den auf dem Rolltisch oder einer anderen Ab- stützvorrichtung. Ansonsten könnten Sie die Kontrolle über das Werkstück verlieren. Die Maschine eignet sich nur zum Hobeln und Di- ckenhobeln Wenn Sie an der Maschine arbei- ten sollten Sie immer angemessene Schutz- kleidung tragen:
- einen Gehörschutz zum Schutz vor Gehör- schäden,
- einen Atemschutz um dem Einatmen ge- fährlicher Staubpartikel vorzubeugen,
- eine Schutzbrille um Augenverletzungen durch herumiegende Teilchen zu vermei- den. Die folgenden Situationen sollten unter allen Umständen vermieden werden: vorzeitige Unterbrechung des Schneidevorgangs (Ho- belschnitte, die nicht die gesamte Länge des Werkstückes umfassen); das Hobeln von un- ebenen Holzteilen,die nicht gleichmäßig auf dem Vorschubtisch auiegen. Das Gerät ist nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Für professionelle oder gewerbliche Zwecke darf es nicht eingesetzt werden. Restrisiko: Denken Sie daran, dass auch bei der Einhaltung aller Sicherheitsbestimmun- gen immer ein mögliches Restrisiko besteht. Die Einhaltung dieser Anweisungen und an- gemessene Vorsicht beim Umgang mit der Maschine mindern die Risiken von Personen- schäden oder Beschädigungen des Gerätes. Besondere Risiken:
- Finger- oder Handverletzungen an Maschi- nenteilen oder Werkstücken, z.B. beim Aus- wechseln der Hobelmesser
- Stromschlaggefahr, bei Gebrauch von nicht- normgerechten Stromanschlüssen
- Berühren von stromführenden Teilen an ge- öffneten elektrischen Komponenten
- Beeinträchtigung des Hörvermögens bei längerem Arbeiten an der Maschine ohne Gehörschutz
9• Ausstoß von gefährlichem Holzstaub bei Nichtgebrauch eines Staubabzugs. Trotz Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrun- gen können immer noch unvermeidbare Rest- risiken bestehen. Achtung! Wenn der Hauptnetzanschluss einen schlechten Zustand aufweist, besteht beim Anschalten des Gerätes die Gefahr von Kurzschlüssen. Davon können auch andere Funktionen betroffen sein (z.B. das Aueuch- ten von Kontrollleuchten). Sollten am Hauptnetzanschluss Störungen auftreten (Strom-Impedanz max. <0,105 Ω), wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Stro- manbieter für Abhilfe und Informationen. Fal- sches Aufspannen und Positionieren der Mes- ser kann wegen der wegiegenden Messer zu einer gefährlichen Situation führen. Stellen Sie daher vor Inbetriebnahme sicher, dass die Messer gemäß der Bedienungsanleitung richtig eingesetzt und eingestellt sind. Jegli- cher nicht zum Hobeln benutzte Teil der Mes- serwelle muss verdeckt sein. Überprüfen und warten Sie die Maschine vor jeder Inbetrieb- nahme, insbesondere müssen die Anti-Rück- schlagklauen und die Vorschubantriebswelle inspiziert werden. Überzeugen Sie sich, dass Staubabsaugung und Auffangeinrichtung an- geschlossen und richtig benutzt werden. Stellen Sie sicher, dass die Staubabsaugung geeignet ist. Feiner Holzstaub kann neben Gesundheitsgefahren in bestimmten Konzen- trationen auch zu Explosionsrisiken führen. Während Änderungen und Einstellungen ist die Maschine auszuschalten und der Netzste- cker zu ziehen. Holzstaub kann gesundheits- schädigende Risiken verursachen. Bewahren Sie die Sicherheitshinweise gut auf Warnung! Dieses Elektrowerkzeug erzeugt während des Betriebs ein elektromagneti- sches Feld. Dieses Feld kann unter bestimm- ten Umständen aktive oder passive medizi- nische Implantate beeinträchtigen. Um die Gefahr von ernsthaften oder tödlichen Verlet- zungen zu verringern, empfehlen wir Personen mit medizinischen Implantaten ihren Arzt und den Hersteller vom medizinischen Implantat zu konsultieren, bevor das Elektrowerkzeug bedient wird. Bestimmungsgemäße Verwendung m
- Die Hobelmaschine ist ausschließlich mit dem angebotenen Werkzeug und Zubehör zum Bearbeiten von Holz konstruiert. Es dürfen keine metalltischen Werkstoffe bearbeitet werden.
- Die Maschine entspricht der gültigen EG Maschinenrichtlinie.
- Die Maschine ist für einschichtigen Betrieb ausgelegt, Einschaltdauer S1.
- Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an der Maschine beachten.
- Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an der Maschine vollzählig in lesbarem Zu- stand halten.
- Bei Einsatz in geschlossenen Räumen muß die Maschine an eine Absauganlage ange- schlossen werden.
- Zum Absaugen von Holzspänen oder Sä- gemehl eine Absauganlage einsetzen. Die Ströungsgeschwindigkeit am Absaug- stutzen muß 20 m/s betragen. Unterdruck 1200 Pa.
- Für Arbeiten im gewerblichen Bereich muß zum Absaugen ein Entstauber eingesetzt werden. Absauganlagen oder Entstauber bei laufender Arbeitsmaschine nicht ab- schalten oder entfernen.
- Maschine nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß, sicher- heits- und gefahrenbewußt unter Beachtung der Betriebsanleitung benutzen! Insbeson- dere Störungen, die die Sicherheit beein- trächtigen können, umgehend beseitigen (lassen)!
- Die Sicherheits-, Arbeits- und Wartungsvor- schriften des Herstellers sowie die in den Technischen Daten angegebenen Abmes- sungen müssen eingehalten werden.
- Die zutreffenden Unfallverhütungsvorschrif- ten und die sonstigen, allgemein anerkann- ten Sicherheitstechnischen Regeln müssen beachtet werden.
- Die Maschine darf nur von sachkundigen Personen genutzt, gewartet oder repariert werden, die damit vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind. Eigenmächtige Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers für daraus re- sultierende Schäden aus.
- Die Maschine darf nur mit Originalzubehör und Original- Werkzeugen des Herstellers genutzt werden.
- Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für daraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht, das Risiko dafür trägt allein der Be- nutzer. Restrisiken m
- Die Maschine ist nach dem Stand der Tech- nik und den anerkannten Sicherheitstech- nischen Regeln gebaut. Dennoch können beim Arbeiten einzelne Restrisiken auftre- ten.Verletzungsgefahr für Finger und Hände durch die rotierende Hobelwelle bei unsach- gemäßer Führung des Werkstückes.
- Fassen Sie beim Führen des Werkstücks niemals mit den Händen unter den Messer- schutz!
- Führen Sie ein Werkstück nicht über die of- fen laufende Messerwelle zurück.
- Verletzungen durch das wegschleudernde Werkstück bei unsachgemäßer Halterung oder Führung, wie Arbeiten ohne Anschlag.
- Gefährdung der Gesundheit durch Holz- stäube oder Holzspäne.
- Unbedingt persönliche Schutzausrüstungen wie Augenschutz und Staubmaske tragen. Absauganlage einsetzen!
- Gefährdung der Gesundheit durch Lärm. Beim Arbeiten wird der zulässige Lärmpegel überschritten. Unbedingt persönliche Schut- zausrüstungen wie Gehörschutz tragen.
- Gefährdung durch Strom, bei Verwendung nicht ordnungsgemäßer Elektro-Anschluß- leitungen.
- Verarbeiten Sie nur ausgesuchte Hölzer ohne Fehler wie: Aststellen, Querrisse, Oberächenrisse, Fremdkörper (Nägel, Schrauben). Fehlerhaftes Holz wird zum Ri- siko beim Arbeiten.
- Desweiteren können trotz aller getroffener Vorkehrungen nicht offensichtliche Restrisi- ken bestehen.
- Restrisiken können minimiert werden, wenn die Sicherheitshinweise und die Bestim- mungsgemäße Verwendung, sowie die Bedienungsanweisung insgesamt beachtet werden.
- Einzugsgefahr durch automatischen Vor- schub.
- Quetschgefahr durch automatischen Aus- chub. Aufstellen Bereiten Sie den Arbeitsplatz, an dem das Elektrowerkzeug stehen soll, vor. Schaffen Sie ausreichend Platz, um sicheres, störungsfrei- es Arbeiten zu ermöglichen. Das Elektrowerk- zeug ist zum Arbeiten in geschlossenen Räu- men konzipiert und muss auf ebenem, festen Untergrund standsicher aufgestellt werden. Es ist zu empfehlen, die Maschine am Boden zu befestigen. (Dübeln)
10Ausstattung Fig. 1
4. Hobelwellenschutz
5. Tischverstellhebel
6. Feststellgriff für Dickentisch
7. Vorschubrasthebel
9. Tischverriegelung
10. Dickentischklemmung
11. Höhenverstellrad
12. Handgriffe zum Hochstellen der Ab-
13. Ein -Aus Schalter
Montage Aus verpackungstechnischen Gründen ist Ihre Hobelmaschine nicht komplett mon- tiert. Die Hobelmaschine darf nicht an den Ab- richttischen angehoben werden! Fußplatten montieren und justieren Fig. 2 4 Fußplatten am Gestellunterteil montieren, Sechskantmuttern von Hand leicht anziehen. Um Bodenunebenheiten auszugleichen, die Kontermuttern lösen und die Fußplatten ent- sprechend ein - oder ausdrehen. Die Konter- mutter wieder anziehen. Achtung! Maschine unbedingt mittels Wasserwaage ausrichten. Abrichtanschlag montieren Fig. 3.1 Abrichtanschlag (3) in die Führung einschie- ben und mit dem Klemmhebel (A) festziehen. Abrichtanschlag einstellen Fig. 3.0, 3.1
1. Klemmhebel (B) lösen
2. Mit Hilfe eines Anschlagwinkels ist die 90°
Stellung vom Abrichttisch zur Anschlagä- che zu ermitteln,
3. Klemmhebel (B) festziehen.
4. Kontermutter lösen, mit der Zylinder-
schraube (C) den Anschlag justieren.
5. Kontermutter wieder anziehen.
Achtung! Der Abrichtanschlag muss immer sicher befestigt sein. Die Klemmung erfolgt mit den Klemmhe- beln (A + B) Fig. 3.1 Hobelwellenschutz montieren Fig. 4 Hobelwellenschutz seitlich am Abrichttisch starr mit 2 Inbusschschrauben montieren und festziehen. Der Hobelwellenschutz kann ohne Werkzeug abgeschwenkt werden, indem Sie den Ex- zenterhebel nach oben ziehen, Hobelwellen- schutz wegschwenken, Exzenterhebel wieder nach unten drücken. Bei Plana 4.1 und 6.1 Fig. 12, 12.1
1. Je 1 Kreuzschlitzschraube (M) an beiden
Seiten der Rückwand lösen,
2. Rückwand leicht anheben und abnehmen.
3. Kontermutter (K) lösen, Riemen durch
drehen der Sechskant-Schraube (L) auf Spannung bringen, Kontermutter wieder festziehen.
4. Rückwand einsetzen und mit den 2 Kreuz-
schlitzschrauben wieder sichern. Bei Plana 3.1 Fig. 13, 13.1
1. 6 Kreuzschlitzschrauben links und rechts
an der Rückwand entfernen.
2. 4 Befestigungsschrauben (M) am Motor
3. Benutzen Sie ein Holzbrett als Hebel zwi-
schen Motor und Gehäuse zum spannen.
4. Ziehen Sie die 4 Befestigungsschrauben
5. Überprüfen Sie die Riemenspannung nach
6. Rückwand wieder montieren.
Inbetriebnahme Beachten Sie vor der Inbetriebnahme die Sicherheitshinweise. Sämtliche Schutz- und Hilfseinrichtungen müssen montiert sein. Umrüst-, Einstell-, Meß- und Reinigungsarbei- ten nur bei ausgeschaltetem Motor durchfüh- ren. Netzstecker ziehen! Motorbremse: Bremszeit bis zum Stillstand der Hobelwelle täglich prüfen. Sie darf max 10 Sekunden be- tragen, ansonsten nicht weiterarbeiten. Arbeitsbeispiel Abrichten Fig. 5 + 6 Achtung! Niemals ohne Hobelwellenschutz beim Abrichthobeln arbeiten. Abrichthobeln- Spanabnahme Fig. 7 Die Spanabnahme beim Abrichthobeln ist über den Tischverstellhebel (5 ) von 0 - 3 mm einstellbar. Achtung! Beim Verstellen zuerst den Fest- stellgriff (6) lösen, Spanabnahme auf der Scala (D) mit dem Tischverstellhebel ein- stellen und Feststellgriff (6) wieder festzie- hen. Bei längeren Werkstücken (länger als Auf- gabe- oder Abnahmetisch) muß ein Rollbock (Sonderzubehör) öder Ähnliches verwendet werden. Dickenhobeln- Maschineneinstellung Fig. 9.0, 9.1, 9.2. Umschaltung von Abrichten auf Dickenhobeln. Entriegeln Sie die Abrichttische auf beiden Seiten durch entspannen und herausziehen der beiden Exzenterhebel Fig.9 (9) Kippen Sie beide Tische mit den Griffen Fig. 9 (12) nach oben bis die Arretierung Fig.9.1 ( E,) einrastet. Schwenken Sie die Späneauswurfhaube (8) nach oben bis diese mit dem Federbügel Fig.
In Verbindung mit einer Absauganlage kann dann abgesaugt werden. Dickenhobeln - Tischverstellung Fig. 10 Der Dickentisch ist über das Handrad (11) in der Höhe verstellbar und wird mit der Dicken- tischklemmung (10) gegen Verstellung gesi- chert. Die integrierte Positionsanzeige (G) zeigt die Durchlasshöhe an. Eine Handumdrehung entspricht 2 mm. Den Dickentisch sowie die Abrichttische im- mer harzfrei halten. Einstellung der Skala im Hobelbetrieb Fig. 10 Falls eine Ungenauigkeit vorhanden ist, kann die Skala (G) verstellt werden. Dazu beide Befestigungsschrauben lösen, Skala genau ausrichten, beide Schrauben wieder anziehen. Automatischer Vorschub im Dickenhobel- betrieb. Fig. 11 Der automatische Vorschub wird durch den Vorschubrasthebel (7) Ein - bzw. Ausgeschal- tet. Stellung oben = Ein Stellung unten = Stop Wenn der Vorschub eingeschaltet ist, wird das Holz automatisch zugeführt und eine präzise und gleichmäßige Oberäche erreicht. Beim Abrichten ist es sinnvoll den Vorschub abzuschalten. Der Vorschub ist auch aus Sicherheitsgründen abschaltbar. Keilriemenspannung Motor Achtung! Bei allen Umrüst - und Einstellarbei- ten immer Netzstecker ziehen. Keilriemen nach der ersten Betriebnahme nach 3 Betriebsstunden nachspannen. Als weiteres ist die Riemenspannung regelmäßig nach 40 Betriebsstunden zu überprüfen und ggf, nachzuspannen. Abrichthobeln – Hobelwellenschutz, Fig. 5 Beim Abrichten bis 100 mm Werkstückstär- ke muß der Hobelwellenschutz von oben das Werkstück und die Hobelwelle abdecken. Bei einer Werkstückbreite von mehr als 100 mm, stellen Sie die Schutzschiene des Ho- belwellenschutz bis auf Werkstückbreite an.
11Achten Sie darauf, die Hände geschlossen mit anliegendem Daumen auf das Werkstück zu legen.
2. Hobelwellenschutz
Fügen, Fig. 6 Verwenden Sie für diesen Arbeitsgang den Abrichtanschlag, den Hobelwellenschutz auf dem Abrichttisch auiegen lassen, und die Schutzschiene bis auf die Werkstückbreite anstellen Drücken Sie das Werkstück gegen den Ho- belanschlag und führen Sie es nun mit beiden Händen über die Hobelwelle. Sobald das Brett weit genug in den Abnahmetisch hineinreicht, legen Sie die linke Hand darauf und schieben es ohne Unterbrechung über die Messerwelle. Abrichthobeln – Späneauswurf, Fig. 8 Beim Abrichthobeln muß der Abrichttisch ver- riegelt sein. Den Absaugschlauch auf die Absaughaube aufstecken In Verbindung mit einer Absauganlage kann dann abgesaugt werden (Sonderzubehör). Absaugstutzendurchmesser 100mm Arbeitshinweise
■ RÜSTEN UND EINSTELLEN DER MASCHINE
- Umrüst-, Einstell-, Meß- und Reinigungs- arbeiten nur bei ausgeschaltetem Motor durchführen. Netzstecker ziehen und Still- stand des rotierenden Werkzeuges abwar- ten.
- Sämtliche Schutz- und Sicherheitseinrich- tungen müssen nach abgeschlossenen Re- paratur- und Wartungsarbeiten sofort wie- der montiert werden.
- Defekte Hobelmesser (Risse oder derglei- chen) sofort austauschen. Siehe Messer- wechsel!
- Die Wirksamkeit der Rückschlagsicherung vor jeder Arbeitsschicht überprüfen. Die Greiferspitzen müssen scharfkantig sein.
■ DICKEN- UND ABRICHTHOBELN
- Maximale Hobelwellendrehzahl 4000 1/min
- Die Hobelwelle wurde in Übereinstimmung mit der DIN EN 847-1 hergestellt.
- Arbeitsgang erst beginnen, wenn die volle Drehzahl erreicht ist.
- Den Bedienplatz der Maschine von Spänen und Holzabfällen freihalten.
- Zum Absaugen von Holzspänen und Holz- staub ist eine Absauganlage zu verwenden. Die Strömungsgeschwindigkeit am Absaug- stutzen muß min. 20 m/s betragen.
- Arbeiten Sie nur mit geschärften Hobelmes- sern. Stumpfe Hobelmesser erhöhen die Rückschlaggefahr.
- Beim Dickenhobeln: Werkstück mit dem dicken Ende voraus einführen, hohle Seite nach unten. Maximal 2 Werkstücke gleich- zeitig hobeln, an den beiden Außenseiten zuführen.
- Beim Bearbeiten von längeren Werkstücken (länger als der Aufgabetisch) sind Rollböcke (Sonderzubehör) zu verwenden.
- Abrichten: Beim Abrichten bis 100 mm Werk- stückstärke muß der Hobelwellenschutz von oben das Werkstück und die Hobelwelle ab- decken. Bei einer Werkstückbreite von mehr als 100 mm, stellen Sie die Schutzschiene des Hobelwellenschutz bis auf Werkstück- breite an. Achten Sie darauf die Hände ge- schlossen mit anliegendem Daumen auf das Werkstück zu legen.
- Fügen: Das Werkstück wird gegen den Ab- richtanschlag gelegt. Die Schutzschiene des Hobelwellenschutz auf die Werkstück- breite einstellen und diesen auf dem Tisch auegen lassen.
- Abrichten und Fügen von kleinem Quer- schnitt (Leisten): Beim Abrichten wird das Werkstück wie bei Werkstücken bis zu 100 mm Dicke mit ach auiegenden Händen vorgeschoben. Beim Fügen wird das Werk- stück mit beiden Händen mit geschlosse- ner Faust, gegen den Anschlag gedrückt und vorgeschoben. Die Schutzeinrichtung ist bis an den Anschlag herangestellt und wird bis zum Werkstück geschoben. Abrichten und Fügen von kurzen Werkstü- cken (min. Länge 150mm): Beim Abrichten wird das Werkstück mit der achen Hand auf den Aufgabetisch gedrückt und mit dem durch die rechte Hand geführten Schiebe- holz vorgeschoben. Die linke Hand gleitet über die Schutzeinrichtung, sobald das Werkstück auf dem Abnahmetisch auiegt, wir der Druck mit der linken Hand auf den Abnahmetisch gewechselt. Beim Fügen wird das Werkstück mit der linken Hand, bei geschlossener Faust, gegen den Anschlag und den Tisch gedrückt und mit dem Schie- beholz vorgeschoben.
- Anschrägen oder Anfasen: Das Werkstück wird gegen den Abrichtanschlag gelegt. Die Schutzschiene des Hobelwellenschutz auf die Werkstückbreite einstellen und diesen auf dem Tisch auegen lassen. Das Werk- stück wird mit der linken Hand bei geschlos- sener Faust gegen den Anschlag und den Abnahmetisch gedrückt und mit geschlos- sener rechter Hand vorgeschoben.
- Bei Werkstücken die länger als der Abnah- metisch sind, muss ein Rollbock (Sonderzu- behör) oder Änliches verwendet werden.
- Achtung! Niemals ohne Hobelwellenschutz beim Abrichthobeln arbeiten. Elektrischer Anschluss m
- Netzanschlußleitungen überprüfen. Keine fehlerhaften Leitungen verwenden. Siehe Elektrischer Anschluß.
- Die Motor- und Werkzeugdrehrichtung be- achten siehe Elektrischer Anschluß Hobel- maschine.
- Installationen, Reparaturen und Wartungs- arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur von Fachleuten ausgeführt werden.
- Zum Beheben von Störungen die Maschine abschalten. Netzstecker ziehen.
- Beim Verlassen des Arbeitsplatzes den Mo- tor ausschalten. Netzstecker ziehen.
- Auch bei geringfügigem Standortwechsel Maschine von jeder externen Energiezufuhr trennen! Vor Wiederinbetriebnahme die Ma- schine wieder ordnungsgemäß an das Netz anschließen! Die Maschine mit CEE-Stecker am Netz an- schließen, Zuleitung muß mit 16 A abgesichert sein. Am Betriebsschalter den grünen Drucktaster drücken, die Hobelwelle läuft an (Fig. 14). Zum Ausschalten den roten Drucktaster drü- cken, Hobelwelle wird innerhalb 10 sec. abge- bremst. Drehrichtungsänderung Bei Netzanschluß oder Standortwechsel muß die Drehrichtung überprüft werden, gegebe- nenfalls muß die Polarität mittels Schrauben- dreher getauscht werden (Maschinensteckdo- se, Fig. 15). Der installierte Elektromotor ist betriebsfertig angeschlossen. Der Anschluß entspricht den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen. Der kundenseitige Netzanschluß sowie die verwendete Verlängerungsleitung müssen diesen Vorschriften bzw. dem örtlichen EVU- Vorschriften entsprechen. Betriebsart / Einschaltdauer Der Elektromotor ist für Betriebsart S1 für Dauerbetrieb. Bei Überlastung des Motors schaltet dieser selbsttätig ab, da ein Wicklungsthermostat in der Motorenwicklung eingelassen ist. Nach einer Abkühlzeit (zeitlich unterschiedlich) läßt sich der Motor wieder einschalten. Schadhafte Elektro-Anschlußleitungen An elektrischen Anschlußleitungen entstehen oft Isolationsschäden. Mögliche Ursachen:
- Druckstellen, wenn Anschlußleitungen durch Fenster- oder Türspalten geführt werden.
- Knickstellen durch unsachgemäße Befesti- gung oder Führung der Anschlußleitung.
- Schnittstellen durch Überfahren der An- schlußleitung.
- Isolationsschäden durch Herausreißen aus der Wandsteckdose.
- Risse durch Alterung der Isolation.
12Solche schadhaften Elektro-Anschlußleitun- gen dürfen nicht verwendet werden und sind auf Grund der Isolationsschäden lebensge- fährlich! Elektrische Anschlußleitungen regelmäßig auf Schäden überprüfen. Achten Sie darauf, daß beim Überprüfen, die Anschlußleitung nicht am Stromnetz hängt. Elektrische Anschlußlei- tungen müssen den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen und den örtlichen EVE- Vorschriften entsprechen. Verwenden Sie nur Anschlußleitungen mit Kennzeichnung H 07 RN. Ein Aufdruck der Typenbezeichnung auf dem Anschlußkabel ist Vorschrift. Verlängerungsleitungen müssen bis 25 m Län- ge einen Querschnitt von 1,5 Quadratmillime- ter, über 25 m Länge mindestens 2,5 Quadrat- millimeter aufweisen. Der Netzanschluß wird mit 16 A träge abge- sichert. Drehstrommotor Netzspannung muß 380÷420 V 50 Hz betra- gen. Netzanschluß und Verlängerungsleitungen müssen 5adrig sein =3P/N/PE. Verlängerungsleitungen müssen einen Min- dest-Querschnitt von 1,5 mm² aufweisen. Der Netzanschluß wird maximal mit 16 A ab- gesichert. Bei Netzanschluß oder Standortwechsel muß die Drehrichtung überprüft werden, gegebe- nenfalls muß die Polarität mittels Schrauben- dreher getauscht werden (Maschinensteckdo- se, Fig. 15). Wechselstrommotor Die Netzspannung muß 230 Volt – 50 Hz be- tragen. Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von einer Elektrofach- kraft durchgeführt werden. Bei Rückfragen bitte folgende Daten angeben:
- Daten des Maschinen- Typenschildes
- Daten der Elektrosteuerung Bei Rücksendung des Motors immer die kom- plette Antriebseinheit mit Elektrosteuerung einsenden. Wartung
WARNUNG Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug selbst (z.B. Transport, Aufbau, Umrüst-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten) den Netzstecker aus der Steckdose! ■ REINIGUNG Wartungs-, Instandsetzungs- und Reinigungs- arbeiten sowie Funktionsstörungen nur bei ausgeschaltetem Antrieb vornehmen.Maschi- ne über Ausschalter ausschalten, dann Netz- stecker ziehen! Sämtliche Schutz- und Sicherheitseinrichtun- gen müssen nach abgeschlossenen Repara- tur- und Wartungsarbeiten sofort wieder mon- tiert werden. Die Abrichttische sowie den Dickentisch im- mer harzfrei halten. Die Lagerung der Hobel- welle ist mit Dauerschmierung versehen. Im Neuzustand auftretende Erwärmung ist bau- artbedingt und verliert sich nach einiger Zeit. Vorschubwalzen regelmäßig reinigen. Die Gleitlager der Vorschubwalzen, die Ver- stellspindel des Dickentisches, deren Lage- rung nach den ersten 5 Arbeitsstunden ölen. Bei weiterem Einsatz alle 20 Arbeitsstunden. Hobelmesser Die im Werk eingesetzten HSS Hobelmesser sind betriebsfertig und richtig eingesteIIt. Nur gut geschärfte und genau eingestellte Ho- belmesser Garantieren sicheres Arbeiten. Wir empfehlen: Halten Sie immer einen zwei- ten neuen Hobelmesserersatz zum Auswech- seln bereit. Ersatzhobelmesser erhalten Sie bei Ihrem Fachhandler. Hobelmesser einsetzen, Fig. 16
Beachten Sie beim Einsetzen, dass
- Verletzungsgefahr für Finger und Hände be- steht.
- die Aufspannächen in der MesserweIIe und die Keilleisten gesäubert werden.
- die geschliffenen Hobelmesser entölt sind.
- nur satzweise nachgeschliffene Messer ein- gesetzt werden.
- das Einsetzen der HobeImesser und Keil- leisten gemäß der Abbildung vorgenommen wird.
- die Hobelmesser, Messerträger und KeiI- Ieisten beidseitig mit der Messerwelle ab- schließen.
- Die Klemmschrauben alle fest angezogen werden (8,9 N/m). Achtung! Die Angaben zur Messerbefestigung, zum Messerüberstand, zur Messerdicke, zur min. Einspannlänge und zum optimalen Anzugs- moment der Messerbefestigungsschrauben müssen genau eingehalten werden. Hobelmesser einstellen, Fig. 16a,b,c
- Die HSS Hobelmesser sind im Werk einge- setzt und richtig eingesteIIt.
- Wenn notwendig, können Sie wie nachste- hend beschrieben, die Einstellung erneut machen oder verfeinern.
- Ein Hobelmesser nach dem andern einstellen
- Stellen Sie die Position des Hobelmessers mittels der Einstellschrauben alternativ ein, bis die Schneide des Messers die bei- den perfekt abgerichteten Bretter (dienen als Einstellehre) berührt, die auf dem Aus- gangstisch aufgelegt sind.
- Stellen Sie den Eingangstisch auf einer Ab- richthöhe von 2 mm ein.
- Drehen Sie die Hobelwelle bis das Messer auf maximaler Höhe steht.
- Die Hobelmesser sitzen auf dem Kopf der Einstellschrauben in der Nut der Hobelwel- le. Lassen Sie das Messer gegen die Bretter kommen, indem Sie die Einstellschrauben mit einem Inbusschlüssel herausdrehen.
- Richten Sie den Messerhalter aus und ma- chen Sie eine erneute Kontrolle der Position der Messer.
- Überprüfung der Messer Legen Sie ein abgerichtetes Brett (=Einstell- lehre) auf den Ausgangstisch und markieren Sie die Position des Brettes. Indem Sie die Hobelwelle in Schneiderichtung von Hand drehen, soll die Messerschneide das Brett um x = 2 bis 3 mm verschieben. Füh- ren Sie diese Prüfung für jedes Messer auf der Bedienseite und auf der anderen Seite aus. Ohne eine sorgfältige Einstellung kann nicht genau abgerichtet werden.
- Die Druckschrauben der Keilleiste mit Ga- belschlüssel fest anziehen. (8,9 N/m)
- Alle Hobelmesser in gleicher Weise einsteI- Ien und klemmen
- Nach jedem Messerwechsel ProbeIauf vor- nehmen und danach die Druckschrauben nachziehen. (8,9 N/m) Vor Inbetriebnahme der Hobelwelle muß ge- prüft werden, ob nach vorstehend aufgeführ- ten Hinweisen vorgegangen wurde. Vor Einschalten der Maschine sind die allge- meinen Sicherheitshinweise zu beachten.
13Störungsabhilfe Störung Mögliche Ursache Abhilfe
1. Unregelmäßiger und
aussetzender Transport beim Dickenhobeln Dickentisch verharzt bzw. nicht eingeölt. Dickentisch regelmäßig reinigen und einsprühen (Gleitspray) Dies gilt vor allem bei feuchten und harzigen Hölzern.
2. Werkstückabsatz beim
Abrichthobeln Dies ist auf schlecht eingestellte Hobelmesser zurück- zuführen Die Einstellung der Hobelmesser muß mit großer Sorgfalt, unter Zuhilfenahme der Einstelllehre, durch- geführt werden.
3. Werkstückungenauigkeit
beim Abrichthobeln (hohl, ballig) Bei nicht genau parallel stehenden Abrichttischen in Folge von unsachgemäßem Transport oder ähnli- chem. Maschine nie an den Tischen anheben. Starren Abrichttisch 1 mm über Hobelwellenkörper sowie parallel zur Grundplatte einstellen. Elektrotechnische Wartungsarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden! Beim Entsorgen der Maschine müssen die die örtlichen gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Hobelmesser schleifen Stumpfe Hobelmesser erhöhen die Unfallge- fahr, die Arbeitsleistung ist nicht mehr gewähr- leistet. Die Hobelmesser nur bis 16 mm Messerhöhe nachschleifen. Der Messerschneidwinkel soll 40 ± 2 Grad betragen. Zum Nachschleifen die Hobelmesser zu ei- nem autorisierten Schleifbetrieb bringen, oder an das Herstellerwerk zurückschicken. Scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen / BRD Hobelmesser: Plana 3.1c Satz HS-Hobelmesser 250: 790 2200 601 Satz Wendemesser 250: 330 4200 030 Satz Messerträger 250: 330 4300 038 Plana 4.1c Satz HS-Hobelmesser 310: 330 4000 010 Satz HW-Hobelmesser 310: 730 2200 603 Satz Wendemesser 310: 330 4200 031 Satz Messerträger 310: 790 2200 602 Plana 6.1c Satz HS-Hobelmesser 410: 790 2200 604 Service-Informationen Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgende Teile einem gebrauchsgemäßen oder natürlichen Verschleiß unterliegen bzw. folgende Teile als Verbrauchsmaterialien be- nötigt werden. Verschleißteile:* Keilriemen, Kohlebürsten, Hobelmesser
- nicht zwingend im Lieferumfang enthalten! Entsorgung und Wiederverwertung Das Gerät bendet sich in einer Verpackung um Transportschäden zu verhindern. Diese Verpackung ist Rohstoff und ist somit wieder verwendbar oder kann dem Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden. Das Gerät und dessen Zubehör bestehen aus verschiedenen Materi- alien, wie z.B. Metall und Kunststoffe. Werfen Sie Batterien nicht in den Hausmüll, ins Feu- er oder ins Wasser. Batterien sollen gesam- melt, recycelt oder umweltfreundlich entsorgt werden. Führen Sie defekte Bauteile der Son- dermüllentsorgung zu. Fragen Sie im Fachge- schäft oder in der Gemeindeverwaltung nach! Altgeräte dürfen nicht in den Hausmüll! Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Produkt gemäß Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (2012/19/EU) und nationalen Gesetzen nicht über den Hausmüll entsorgt werden darf. Dieses Produkt muss bei einer dafür vorgese- henen Sammelstelle abgegeben werden. Dies kann z. B. durch Rückgabe beim Kauf eines ähnlichen Produkts oder durch Abgabe bei ei- ner autorisierten Sammelstelle für die Wieder- aufbereitung von Elektro- und Elektronik- Alt- geräte geschehen. Der unsachgemäße Umgang mit Altgeräten kann aufgrund potenti- ell gefährlicher Stoffe, die häug in Elektro- und Elektronik-Altgeräten enthalten sind, ne- gative Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben. Durch die sachgemäße Entsorgung dieses Produkts tra- gen Sie außerdem zu einer effektiven Nutzung natürlicher Ressourcen bei. Informationen zu Sammelstellen für Altgeräte erhalten Sie bei Ihrer Stadtverwaltung, dem öffentlich-rechtli- chen Entsorgungsträger, einer autorisierten Stelle für die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten oder Ihrer Müllabfuhr.
EinfachAnleitung