LSG4 - Detektor VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LSG4 VOLTCRAFT
DMM LEITUNGSSUCHGERÄT LSG-4
Best.-Nr. 2181313 Seite 2 - 22 Operating Instructions
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt erfüllt die gesetzlichen nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Daran sollten Sie auch denken, wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf! Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an: Deutschland: www.conrad.de Österreich: www.conrad.at Schweiz: www.conrad.ch
Das Symbol mit dem Blitz im Dreieck weist auf Gefahren für Ihre Gesundheit hin, z. B. Stromschläge. Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Informationen in dieser Bedienungsan- leitung hin. Lesen Sie diese Informationen immer aufmerksam. Das Pfeilsymbol weist auf besondere Informationen und Empfehlungen zur Bedienung hin. Schutzklasse 2 (doppelte oder verstärkte Isolierung, schutzisoliert). CAT II Überspannungskategorie II erlaubt die Nutzung des Geräts für Messungen an elektrischen und elektroni- schen Geräten, die über einen Netzstecker direkt an das Spannungsnetz angeschlossen sind. Diese Katego- rie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z. B. CAT I zur Messung von Signal- und Steuerspannungen). CAT III Überspannungskategorie III erlaubt die Nutzung des Geräts für Messungen innerhalb von Gebäudeinstal- lationen (z. B. Netzsteckdosen oder Unterverteilungen). Beachten Sie, dass auch alle kleineren Kategorien (z. B. CAT II zur Messung an Elektrogeräten) von dieser Messkategorie abgedeckt sind. Erdpotenzial4
3. Bestimmungsgemäße Verwendung
- Messen und Anzeigen von elektrischen Größen im Bereich der Überspannungskategorie III (gemäß EN 61010-1 bis max. 600 V gegen Erdpotential) und allen niedrigeren Kategorien (nur Multimeter des Bereichs „B“)
- Messung von Gleich- und Wechselspannungen bis zu einem Höchstwert von 600 Veff (effektiv)
- Messen von Widerstandswerten bis 40 MOhm.
- Durchgangsprüfung (< 35 Ohm akustisch) und Diodentest.
- Kontaktfreie Leitungssuche mit durchgehendem oder unterbrochenem Prüfton an spannungsfreien Leitungen
- Polaritäts- und Zustandsprüfung von Telefonleitungen mit Hilfe von Krokodilklemmen oder modularem RJ11-Stecker
- Optischer Durchgangsprüfer (< 10 kOhm, im Leitungserkennungsmodus) Die Messfunktionen werden über einen Drehschalter ausgewählt. Die automatische Auswahl des Messbereichs ist in allen Messmodi aktiv. Im Gehäuse des LSG-4 DMM benden sich zwei Funktionskompo- nenten, die unabhängig voneinander arbeiten. Möglich ist dies durch den Sicherungstrennschalter der Leitungserkennung (Signalgeber) „A“, der für die Abschirmung von der Multimeter-Komponente (DMM) „B“ sorgt. Nur so lässt sich ein unabhängiger Betrieb beider Kompo- nenten erzielen. Bendet sich das Messgerät im geöffneten Zustand, d.h. das Batteriefach ist geöffnet bzw. der Batteriefachdeckel wurde abgenommen, ist von der Verwendung unbedingt abzusehen. Messungen dürfen nicht unter widrigen Umge- bungsbedingungen durchgeführt werden. Zu ungünstigen Umgebungsbedingungen zählen:
- Vorhandensein von Staub oder brennbaren Gasen, Dämpfen oder Lösungsmitteln;
- Gewitter oder ähnliche Bedingungen, z. B. starke elektrostatische Felder usw. Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen bei der Messung nur Messleitungen oder Zubehörteile, die den Spezikatio- nen des Multimeters entsprechen. Der Kontakt mit Feuchtigkeit, z. B. im Badezimmer, ist unbedingt zu vermeiden. Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen dürfen Sie das Produkt nicht umbauen und/oder verändern. Sollten Sie das Produkt für andere als die zuvor beschriebenen Zwecke verwenden, kann das Produkt beschädigt werden. Eine unsachgemäße Verwendung kann außerdem zu Kurzschlüssen, Bränden, elektrischen Schlägen und weiteren Gefahren führen. Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung sorgfältig durch und bewahren Sie sie sicher auf. Reichen Sie das Produkt nur zusammen mit der Bedienungsanleitung an Dritte weiter. Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten.5
- Digital-Multimeter mit Gummiholster (LSG-4 DMM)
- Signalempfänger (LSG-4-Sonde)
- Messleitungen in rot und schwarz
- Bedienungsanleitung 1Aktuelle Bedienungsanleitungen Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite.
5. Sicherheitshinweise
Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung sorgfältig durch und beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Sollten Sie die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Sicherheitshin- weise und Informationen für einen ordnungsgemäßen Gebrauch nicht beachten, übernehmen wir keine Haftung für daraus resultierende Personen- oder Sachschäden. Darüber hinaus erlischt in solchen Fällen die Gewährleistung/Garantie. a) Allgemeines
- Das Produkt ist kein Spielzeug. Halten Sie es von Kindern und Haustieren fern.
- Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen. Dieses könnte andernfalls für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
- Schützen Sie das Produkt vor extremen Temperaturen, direkter Sonneneinstrahlung, starken Erschütte- rungen, hoher Feuchtigkeit, Nässe, brennbaren Gasen, Dämpfen und Lösungsmitteln.
- Setzen Sie das Produkt keiner mechanischen Beanspruchung aus.
- Sollte kein sicherer Betrieb mehr möglich sein, nehmen Sie das Produkt außer Betrieb und schützen Sie es vor unbeabsichtigter Verwendung. Der sichere Betrieb ist nicht mehr gewährleistet, wenn das Produkt - sichtbare Schäden aufweist, - nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, - über einen längeren Zeitraum unter ungünstigen Umgebungsbedingungen gelagert wurde oder - erheblichen Transportbelastungen ausgesetzt wurde.
- Gehen Sie stets vorsichtig mit dem Produkt um. Stöße, Schläge oder sogar das Herunterfallen aus geringer Höhe können das Produkt beschädigen.
- An Industriestandorten sind stets die Unfallverhütungsvorschriften des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaft für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.6
- In Schulen, Ausbildungsstätten, Computer- oder Selbsthilfewerkstätten muss der Umgang mit Messge- räten durch geschultes Personal in verantwortungsvoller Weise überwacht werden.
- Die Spannung zwischen den Messbuchsen des Multimeters und dem Erdpotenzial darf 600 V (DC/AC) in CAT III nicht überschreiten.
- Die Krokodilklemmen (14) und Modularstecker dürfen nur an Leitungen angeschlossen werden, die Gleichspannungen von < 75 V oder Wechselspannungen von < 50 V führen. Diese Kontakte sind nur für herkömmliche Telefonsignalleitungen und Regelspannungen oder für Leitungen, die keine Spannung führen, vorgesehen.
- Die Messspitzen müssen bei jeder Änderung des Messbereiches vom zu messenden Objekt getrennt werden.
- Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie mit Wechsel- oder Gleichspannungen von über 25 V bzw. 35 V arbeiten! Bei direktem Kontakt mit elektrischen Leitungen können Sie bereits bei solchen Spannungen einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
- Überprüfen Sie das Messgerät und die daran angeschlossenen Messleitungen vor jeder Messung auf Beschädigungen. Führen Sie auf keinen Fall Messungen durch, wenn die Schutzisolierung beschädigt (eingerissen, abgerissen usw.) ist.
- Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, sollten Sie während der Messung weder direkt noch indi- rekt mit den Anschlüssen/Messpunkten in Berührung kommen. Achten Sie während der Messung da- rauf, sowohl die Messspitzen als auch die Krokodilklemmen ausschließlich an den gekennzeichneten Griffächen zu umfassen.
- Verwenden Sie das Multimeter nicht kurz vor, während oder kurz nach einem Gewitter (Gefahr eines elektrischen Schlags/einer Spannungsspitze!). Achten Sie stets darauf, dass Ihre Hände, Schuhe und Kleidung, der Boden sowie die Schalter und Schaltkomponenten keinerlei Feuchtigkeit aufweisen.
- Sehen Sie von der Verwendung in unmittelbarer Nähe von starken magnetischen oder elektromagne- tischen Feldern, Sendeantennen oder HF-Generatoren ab, da diese zum Erhalt inkorrekter Messwerte führen können.
- Nachdem das Produkt aus einer kalten in eine warme Umgebung gebracht wurde, darf es nicht sofort eingeschaltet werden. Das dabei entstehende Kondenswasser kann zu irreparablen Schäden am Pro- dukt führen. Lassen Sie das Gerät ausgeschaltet und warten Sie stattdessen, bis es die Raumtempe- ratur erreicht hat.
- Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen bei der Messung nur die beiliegenden Messleitungen oder Zu- behörteile, die den Spezikationen des Multimeters entsprechen.
- Beachten Sie stets auch die in den anderen Abschnitten dieser Anleitung aufgeführten Sicherheitshin- weise.
- Wenden Sie sich an eine Fachkraft, sollten Sie Zweifel in Bezug auf die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Geräts haben.
- Lassen Sie Wartungs-, Änderungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einer Fachkraft bzw. einer zugelassenen Fachwerkstatt ausführen.
- Sollten Sie noch Fragen haben, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beantwortet wurden, wenden Sie sich an unseren technischen Kundendienst oder anderes Fachpersonal. b) Angeschlossene Geräte
- Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise und Bedienungsanleitungen anderer Geräte, die mit dem Produkt verbunden sind.7 c) Batterien/Akkus
- Achten Sie beim Einlegen der Batterie/des Akkus auf die richtige Polung.
- Entfernen Sie die Batterie/den Akku, wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht verwenden, um Beschä- digungen durch Auslaufen zu vermeiden. Auslaufende oder beschädigte Batterien/Akkus können bei Hautkontakt Säureverätzungen hervorrufen. Beim Umgang mit beschädigten Batterien/Akkus sollten Sie daher Schutzhandschuhe tragen.
- Bewahren Sie Batterien/Akkus außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie ) Akkus also nicht frei herumliegen, da die Gefahr besteht, , dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden.
- Alle Batterien/Akkus sollten zum gleichen Zeitpunkt ersetzt werden. Das Mischen von alten und neuen ) Akkus im Gerät kann zum Auslaufen der Akkus und zur Beschädigung des Geräts führen.
- Akku dürfen nicht demontiert, kurzgeschlossen oder ins Feuer geworfen werden. Versuchen Sie nie- mals, nicht auadbare Batterien aufzuladen. Es besteht Explosionsgefahr!8
6. Bedienelemente und Komponenten
1 LED-Anzeige für Leitungserkennung (L1: Leitungsstatus, Durchgangsprüfer; L2: Anzeige für niedrige Batterie-/Akkukapazität) 2 Umschalttaste „Sel“ für Leitungserkennung (Suchsignal mit durchgehendem oder unterbrochenem Prüfton) 3 Tastschalter „Tone“ für Leitungserkennung 4 Drehschalter 5 Display (LCD) für Multimeter 6 Taste „MODE“ zum Umschalten zwischen den Messfunktionen „Diodentest“ und „Durchgangsprüfung“ 7 Messbuchse „COM“ (Bezugsmasse, Minuspol) 8 Messbuchse „V“ für alle Messfunktionen des Multimeters (Pluspol) 9 Taste „HOLD“ zur dauerhaften Anzeige des Messwerts9 10 Taste „MAX“ zur Aufzeichnung des Maximalwerts im Spannungsmessbereich. 11 Batteriefach auf der Rückseite 12 Abnehmbarer Schutzrahmen aus Gummi mit Aufstellbügeln auf der Rückseite 13 Tastschalter „Cont“ für Durchgangsprüfung mit Leitungserkennung 14 Messleitungen mit Krokodilklemmen für Leitungserkennung und Zustandsprüfung (rot = Lb, schwarz = La) 15 Modularstecker für Leitungserkennung und Zustandsprüfung 16 Kopfhörerbuchse für 3,5-mm-Klinkenstecker 17 Integrierter Lautsprecher 18 Batteriefach auf der Rückseite 19 Taste für Ausgabe des Prüftons über Lautsprecher während der Leitungssuche (gedrückt = Lautsprecher eingeschaltet) 20 Drehschalter mit Lautstärkeregler für Suchsignal (0 = aus, 1 = niedrig, 9 = hoch) 21 Isolierte Prüfspitze für Leitungserkennung
7. Produktbeschreibung
Die Messwerte werden zusammen mit den Einheiten und Symbolen auf dem digitalen Display des Multimeters (im Folgenden als DMM bezeichnet) angezeigt. Die Auösung des Multimeters, d. h. die Anzahl der darstellbaren Zahlenwerte, beträgt 2000 Counts (Count = kleinster Anzeigewert). Bei Inaktivität schaltet sich das DMM nach etwa 15 Minuten automatisch aus. Dadurch werden die Batterien/Akkus geschont und es wird für eine längere Betriebsdauer gesorgt. Leitungen werden über eine auf sie abgestimmte Tonfrequenz erkannt, die ohne direkten Kontakt mit dem Empfänger verfolgt werden kann. Für eine verbesserte Wahrnehmung des Prüftons ist es möglich, einen Kopfhörer an den Emp- fänger anzuschließen und den Lautstärkepegel anzupassen. Der Zustand (Polung korrekt/inkorrekt und Eingang eines Anrufs) von Telefonleitungen wird unabhängig vom Betriebsmodus des DMM auf einem separaten LED-Display angezeigt. Das Messgerät ist sowohl für den sporadischen Heimgebrauch als auch für regelmäßige Anwendungen im professi- onellen Umfeld geeignet. Um das Display besser ablesen zu können, haben Sie zudem die Möglichkeit, das DMM mit Hilfe der sich auf der Rückseite bendlichen Klemmvorrichtung sicher zu befestigen. Drehschalter (4) am Multimeter Die Auswahl der einzelnen Messfunktionen erfolgt über den Drehschalter. Die automatische Auswahl des Messbereichs („auto range“) ist dabei unabhängig vom Messmodus immer aktiviert. Für jede Messung wird dazu der geeignete Mess- bereich individuell festgelegt. Die Messfunktionen „Diodentest“ und „Durchgangsprüfung“ sind doppelt belegt. Mit der Taste „MODE“ (6) können Sie zwischen den beiden Modi umschalten. Wird der Drehschalter in die Stellung „OFF“ gebracht, schaltet sich das Messgerät aus. Bei Nichtgebrauch ist das Messgerät stets auszuschalten.10
8. Displayanzeigen und Symbole
Im Folgenden nden Sie eine Liste aller Symbole und Angaben, die im Display des DMM eingeblendet werden können. AUTO Automatische Festlegung des Messbereichs ist aktiv HOLD Funktion zur dauerhaften Anzeige des Messwerts ist aktiviert OL Überlast: Messbereich wurde überschritten OFF OFF-Stellung: Das DMM ist ausgeschaltet. Symbol für niedrige Batterie-/Akkukapazität Symbol für Diodentest Symbol für akustische Durchgangsprüfung OFF Symbol für „Taste nicht gedrückt“ (Funktion deaktiviert) ON Symbol für „Taste gedrückt“ (Funktion aktiviert) AC Symbol für Wechselspannung und Wechselstrom DC Symbol für Gleichspannung und Gleichstrom mV Millivolt (Exp. -3) V Volt (Maßeinheit der elektrischen Spannung) Ω Ohm (Maßeinheit des elektrischen Widerstands) kΩ Kiloohm (Exp. 3) MΩ Megaohm (Exp. 6) MAX Anzeige des Höchstwerts
9. Einsetzen/Ersetzen der Batterien/Akkus
Damit sich das Multimeter in Betrieb nehmen lässt, müssen zwei Batterien/Akkus des Typs AAA eingesetzt werden. Das Einsetzen neuer bzw. geladener Batterien/Akkus ist vor der erstmaligen Inbetriebnahme und anschließend im- mer dann erforderlich, wenn im Display das Symbol für eine niedrige Batterie-/Akkukapazität erscheint. Sowohl der Signalgeber als auch der Empfänger werden jeweils über eine 9-V-Blockbatterie mit Strom versorgt. Sollte die Anzeige „L2“ aueuchten oder der Empfänger nicht mehr länger einen hörbaren Prüfton ausgeben, muss die Batterie durch eine neue ersetzt bzw. der Akku wieder aufgeladen werden. 1Befolgen Sie zum Ersetzen und Einsetzen der Batterien/Akkus in das DMM die nachstehend aufgeführten Schritte:
- Trennen Sie zunächst das Messgerät von sämtlichen zu messenden Schaltungen und schalten Sie es aus.
- Entfernen Sie dann den Schutzrahmen aus Gummi (12) vom Gerät.
- Lösen Sie nun die Schrauben an der Batterie-/Akkufachabdeckung (11) und nehmen Sie die Abdeckung ab.11
- Setzen Sie neue bzw. aufgeladene Batterien/Akkus in das Batterie-/Akkufach ein und achten Sie auf die korrekte Polarität.
- Verschließen Sie zu guter Letzt wieder das Gehäuse und bringen Sie den Schutzrahmen an. 2Befolgen Sie zum Ersetzen und Einsetzen der Batterien/Akkus in den Empfänger die nachste- hend aufgeführten Schritte:
- Schalten Sie zunächst das Gerät über den Drehschalter (20) aus.
- Lösen Sie dann die Schraube der Batterie-/Akkufachabdeckung (18) und nehmen Sie die Abdeckung ab.
- Setzen Sie nun neue bzw. aufgeladene Batterien/Akkus in das Batterie-/Akkufach ein und achten Sie auf die korrekte Polarität.
- Verschließen Sie zu guter Letzt wieder das Gehäuse und bringen Sie den Schutzrahmen an. Verwenden Sie die Geräte unter keinen Umständen bei geöffnetem Gehäuse. BEI NICHTBEFOLGEN BESTEHT LEBENSGEFAHR! Lassen Sie aufgebrauchte Batterien oder entladene Akkus nicht im Gerät zurück. Selbst gegen Auslaufen geschützte Batterien und Akkus können korrodieren und dadurch Chemikalien freisetzen, die möglicher- weise gesundheitsschädlich sind oder das Batterie-/Akkufach irreparabel beschädigen. Lassen Sie Batterien/Akkus nicht achtlos liegen. Sie könnten andernfalls leicht von Kindern und Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie im Falle des Verschluckens einer Batterie/eines Akkus umgehend einen Arzt auf! Sollten Sie das Gerät über einen längeren Zeitraum nicht verwenden, nehmen Sie die Batterien/Akkus heraus, um Schäden durch Auslaufen der darin enthaltenen Säure zu vermeiden. Auslaufende oder beschädigte Akkus können bei Hautkontakt Säureverätzungen hervorrufen. Tragen Sie daher stets geeignete Schutzhandschuhe. Stellen Sie sicher, dass die Batterien/Akkus keinen Kurzschluss aufweisen. Das Hineinwerfen von Batteri- en/Akkus in Feuer ist strengstens untersagt! Batterien dürfen nicht wieder aufgeladen oder zerlegt werden. In diesen Fällen besteht Explosionsgefahr. Geeignete Alkali-Batterien können Sie unter Angabe der folgenden Bestell-Nr. beziehen: 9-V-Blockbatterie: Bestell-Nr.: 65 25 10 (bestellen Sie 2 Stk.) 1,5-V-Batterie des Typs AAA: Bestell-Nr.: 65 23 03 (bestellen Sie 2 Stk.) Wir empfehlen, ausschließlich Alkali-Batterien zu verwenden, da diese nicht nur leistungsstark, sondern auch besonders langlebig sind.12
10. Durchführung von Messungen mit dem Multimeter
(DMM) Achten Sie darauf, die maximal zulässigen Eingangswerte nicht zu überschreiten. Berühren Sie keine Schaltungen oder Teile von Schaltungen, wenn daran Wechselspannungen von mehr als 25 V oder Gleich- spannungen von mehr als 35 V anliegen könnten. Es besteht Lebensgefahr! Vor dem Messen sind die angeschlossenen Messleitungen auf Beschädigungen, z. B. Schnitte, Risse oder Quetschungen, zu überprüfen. Beschädigte Messleitungen dürfen nicht länger verwendet werden. Es besteht Lebensgefahr! Achten Sie während der Messung darauf, die Messspitzen ausschließlich an den gekennzeichneten Griff- ächen zu umfassen. Messungen dürfen nur bei geschlossenem Gehäuse, also mit angebrachter Batterie-/Akkufachabdeckung, vorgenommen werden. Erscheint die Meldung „OL“ (Überlast) auf dem Display, liegt der Messwert außerhalb des festgelegten Messbereichs. a) Einschalten des Messgeräts Verwenden Sie den Drehschalter (4), um das Messgerät einzuschalten. Bringen Sie dann den Drehschalter in die Stellung der gewünschten Messfunktion. Möchten Sie das Gerät ausschalten, bringen Sie den Drehschalter in die Stellung „OFF“. Bei Nichtgebrauch ist das Messgerät stets auszuschalten (Stellung „OFF“). Bevor Sie mit dem Messgerät arbeiten können, müssen Sie zunächst einmal die beiliegenden Batterien einsetzen. Informationen zum Einsetzen und Ersetzen der Batterien nden Sie im Abschnitt „Wartung und Reinigung“. b) Messung von Spannungen „V“ 1Zur Messung von Gleichspannungen „V DC“ sind die nachstehend aufgeführten Schritte auszuführen:
- Schalten Sie das DMM ein und wählen Sie die Messfunktion „V DC“.
- Schließen Sie dann die rote Messleitung an die V-Messbuchse (8) und die schwarze Messleitung an die COM-Messbuchse (7) an.
- Schließen Sie nun die beiden Messspitzen an das zu messende Objekt (Batterie, Schalter usw.) an. Die rote Messspitze repräsentiert hierbei den positiven Pol und die schwarze Messspitze den negativen Pol.
- Die Polarität des jeweiligen Messwertes wird daraufhin zusammen mit dem aktuellen Messwert auf dem Display angezeigt. Erscheint ein Minuszeichen „-“ vor dem gemessenen Gleichspan- nungswert, ist die gemessene Spannung negativ (oder die Messspit- zen wurden vertauscht).
- Trennen Sie nach der Messung zunächst die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie anschließend das DMM aus.13 2Zur Messung von Wechselspannungen „V AC“ sind die nachstehend aufgeführten Schritte auszuführen:
- Schalten Sie das DMM ein und wählen Sie die Messfunktion „V AC“. Auf dem Display erscheint daraufhin das Symbol „AC“.
- Schließen Sie dann die rote Messleitung an die V-Messbuchse (8) und die schwarze Messleitung an die
- COM-Messbuchse (7) an.
- Schließen Sie nun die beiden Messspitzen an das zu messende Objekt (Generator, Schalter usw.) an.
- Anschließend können Sie den Messwert vom Display ablesen.
- Trennen Sie nach der Messung zunächst die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie anschließend das DMM aus. c) Messung des Widerstands „Ω” Stellen Sie sicher, dass alle Schaltungsteile, Schalter, Komponenten und anderen Messobjekte von der Spannungsversorgung getrennt und vollständig entladen sind. 1Zur Messung von Widerständen „Ω“ sind die nachstehend aufgeführten Schritte auszuführen:
- Schalten Sie zunächst das DMM ein und wählen Sie die Messfunktion „Ω“.
- Schließen Sie dann die rote Messleitung an die Ω-Messbuchse (8) und die schwarze Mess- leitung an die COM-Messbuchse (7) an.
- Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie den Kontakt zwischen beiden Messspitzen herstellen. Der auf dem Display angezeigte Widerstandswert sollte etwa 0 bis 0,5 Ohm (Eigenwiderstand der Messleitungen) betragen.
- Schließen Sie nun die beiden Messspitzen an das zu messende Objekt an. Solange das zu messende Objekt nicht hochohmig ist oder einen unterbrochenen Stromkreis aufweist, wird Ihnen der Messwert wie gewohnt auf dem Display angezeigt. Warten Sie in jedem Fall einen Moment, bis sich der angezeigte Wert stabilisiert hat. Bei Widerständen von > 1 MOhm kann dies einige Sekunden in Anspruch nehmen.
- Erscheint die Meldung „OL“ (Überlast) auf dem Display, liegt der Messwert außerhalb des festgelegten Messbe- reichs oder die zu messende Schaltung wurde unterbrochen.
- Trennen Sie nach der Messung zunächst die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie anschließend das DMM aus. Stellen Sie bei der Durchführung von Widerstandsmessungen stets sicher, dass die Messpunkte, an die die Messspitzen angeschlossen werden sollen, frei von Verunreinigungen, Öl, Lötzinn, Lack o. ä. sind. Unter solchen Umständen besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Messwerte verfälscht werden.14 d) Diodentest Stellen Sie sicher, dass alle Schaltungsteile, Schalter, Komponenten und anderen Messobjekte von der Spannungsversorgung getrennt und vollständig entladen sind.
- Schalten Sie zunächst das DMM ein und wählen Sie die Messfunktion „
- Auf dem Display erscheint daraufhin das Dioden-Symbol.
- Schließen Sie dann die rote Messleitung an die Ω-Messbuchse (8) und die schwarze Mess- leitung an die COM-Messbuchse (7) an.
- Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie den Kontakt zwischen beiden Messspitzen herstellen. Der auf dem Display angezeigte Wert sollte rund 0 V betragen.
- Schließen Sie nun die beiden Messspitzen an das zu messende Objekt (Diode) an.
- Im Display wird Ihnen daraufhin die Durchgangsspannung „UF“ in Volt (V) angezeigt. Er- scheint „OL“ im Display, wurden die Messspitzen vertauscht (UR) oder die Diode ist defekt (Unterbrechung). Führen Sie zu Kontrollzwecken auch eine Gegenpolmessung durch.
- Trennen Sie nach der Messung zunächst die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie anschließend das DMM aus. Silikondioden weisen einen Spannungsabfall von etwa 0,4 – 0,9 V (UF) in Durchlassrichtung auf. e) Durchgangsprüfung Stellen Sie sicher, dass alle Schaltungsteile, Schalter, Komponenten und anderen Messobjekte zu jedem Zeitpunkt von der Spannungsversorgung getrennt und stromlos sind.
- Schalten Sie zunächst das DMM ein und wählen Sie die Messfunktion „
- Drücken Sie dann die Taste „MODE“ (6), um die Messfunktion umzuschalten. Auf dem Dis- play erscheint daraufhin das Symbol der Durchgangsprüfung. Durch erneutes Drücken die- ser Taste gelangen Sie wieder zur ersten Messfunktion.
- Schließen Sie dann die rote Messleitung an die Ω-Messbuchse (8) und die schwarze Mess- leitung an die COM-Messbuchse (7) an.
- Daraufhin wird ein Widerstand von weniger als 35 Ohm erkannt und es ertönt ein Signalton.
- Erscheint die Meldung „OL“ (Überlast) auf dem Display, liegt der Messwert außerhalb des festgelegten Messbereichs oder die zu messende Schaltung wurde unterbrochen. Führen Sie zu Kontrollzwecken auch eine Gegenpolmessung durch.
- Trennen Sie nach der Messung zunächst die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie anschließend das DMM aus. f) HOLD-Funktion Mit der HOLD-Funktion können Sie den aktuell angezeigten Messwert „einfrieren“, d.h. er wird dauerhaft auf dem Display angezeigt, so dass Sie mehr Zeit zum Ablesen oder Protokollieren haben. Stellen Sie beim Prüfen stromführender bzw. unter Spannung stehender Leitungen sicher dass diese Funktion vor Beginn der Messung deaktiviert ist. Andernfalls erhalten Sie ein verfälschtes Messergebnis!15
- Drücken Sie zur Aktivierung der HOLD-Funktion die Taste „HOLD“ (9). Die Aktivierung wird daraufhin durch einen Signalton bestätigt und auf dem Display erscheint „HOLD“.
- Möchten Sie die HOLD-Funktion wieder deaktivieren, drücken Sie die Taste „HOLD“ erneut oder ändern Sie die Messfunktion. g) MAX-Funktion Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, sich den gemessenen Höchstwert während des Messvorgangs dauerhaft auf dem Display anzeigen zu lassen. Beachten Sie, dass Ihnen diese Funktion nur bei der Messung von Wechsel- „V/AC“ und Gleichspannungen „V/DC“ zur Verfügung steht.
- Begeben Sie sich in den Messmodus „V“ und drücken Sie einmal auf die Taste „MAX“ (10). Auf dem Display erscheint daraufhin der Schriftzug „MAX“, der Ihnen mitteilt, dass von nun an der jeweils höchste Messwert aufge- zeichnet bzw. dauerhaft angezeigt wird.
- Möchten Sie wieder in den normalen Messmodus zurückkehren, genügt ein erneuter Druck auf die Taste „MAX“. h) Abschaltautomatik
- Das DMM schaltet sich nach 15 Minuten Inaktivität, also wenn weder Tasten noch Schalter betätigt werden, automatisch aus. Dadurch werden die Batterien/Akkus geschont und eine längere Betriebsdauer gewährleistet.
- Um das DMM nach der automatischen Abschaltung wieder in Betrieb zu nehmen, verwenden Sie entweder den Drehschalter oder drücken Sie eine beliebige Funktionstaste („MODE“, „MAX“ oder „HOLD“).
11. Durchführung von Messungen mit der Leitungser-
kennung Überschreiten Sie unter keinen Umständen die zulässigen Eingangsspannungswerte von < 75 V/DC bzw. < 50 V/AC. Berühren Sie keine Schaltungen oder Teile von Schaltungen, wenn daran Wechselspannungen von mehr als 25 V oder Gleichspannungen von mehr als 35 V anliegen könnten. Es besteht Lebensgefahr! Vor dem Messen sind die dauerhaft angeschlossenen Messleitungen auf Beschädigungen, z. B. Schnitte, Risse oder Quetschungen, zu überprüfen. Beschädigte Messleitungen dürfen nicht länger verwendet werden. Messungen dürfen nur bei geschlossenem Gehäuse, also mit angebrachter Batterie-/Akkufachabdeckung, vorgenommen werden. Schalten Sie die beiden für die Leitungserkennung verwendeten Geräte nach dem Betrieb stets aus. An- ders als das DMM schalten sich die Geräte nämlich nicht selbstständig aus. Leitungserkennungen und Durchgangsprüfungen dürfen nur an Leitungen durchgeführt werden, die keine Spannung führen. Für die Leitungserkennung ist der gleichzeitige Betrieb von zwei Komponenten erforderlich. Bei der ersten Kom- ponente handelt es sich um den Signalgeber (im DMM). Dieser moduliert das erforderliche Ortungssignal auf die verborgene Leitung. Bei der zweiten Komponente handelt es sich um den Empfänger (FÜHLER), der dieses Signal wiederum entschlüsselt und es in Form eines Prüftons über einen Kopfhörer (16) oder den integrierten Lautsprecher ausgibt. Der Lautstärkepegel kann am Empfänger angepasst werden.16 Zusätzlich verbaut ist zudem ein Durchgangsprüfer für spannungsfreie Leitungen. Der Zustand spannungsführender Telefonleitungen lässt sich durch Überprüfung der Polarität oder eines eingehen- den Anrufs feststellen. a) Einschalten der Leitungserkennung (Signalgeber + Empfänger)
- Die Funktionen des im DMM integrierten Signalgebers werden über die Tastschalter (3 und 13) aktiviert/deaktiviert.
- Ist einer der beiden Tastschalter gedrückt, ist die entsprechende Funktion aktiviert. Durch einen erneuten Druck auf den Tastschalter wird die Funktion wieder deaktiviert.
- Der Empfänger wird über den Drehschalter (20) in Betrieb genommen. Der Empfänger ist ausgeschaltet, wenn der Drehschalter (mit Einrastfunktion) in die Stellung „0“ gebracht wurde. Die Stellungen 1 – 9 entsprechen dem gewünschten Lautstärkepegel (1 = niedrig, 9 = hoch). Bevor Sie mit dem Leitungssucher arbeiten können, müssen Sie zunächst einmal die beiliegenden Batte- rien einsetzen. Informationen zum Einsetzen und Ersetzen der Batterien nden Sie im Abschnitt „Wartung und Reinigung“. b) Durchgangsprüfung Durchgangsprüfungen können mit Hilfe der Krokodilklemmen (14) am Signalgeber vorgenommen werden. Wider- standswerte von < 10 kOhm können Sie anhand der Anzeige sichtbar erkennen. 1Zur Durchführung einer Durchgangsprüfung sind die nachste- hend aufgeführten Schritte auszuführen:
- Bringen Sie zunächst einmal die Umschalttaste (2) und die beiden Tastschal- ter (3 und 13) in den nicht betätigten Zustand zurück.
- Drücken Sie dann die Taste „Cont“ (13), um die Funktion „Durchgangsprü- fung“ zu aktivieren. Der Tastschalter rastet in der gedrückten Stellung ein.
- Verbinden Sie nun zu Testzwecken die beiden Krokodilklemmen (14) mit- einander. Die Anzeige „L1“ leuchtet daraufhin grün auf. Sobald Sie die Klemmen voneinander lösen, erlischt die Anzeige wieder.
- Schließen Sie jetzt die beiden Krokodilklemmen an die zu überprüfenden Leitungen an. Bei einem Durchlasswi- derstand von < 10 kOhm beginnt die Anzeige „L1“ zu leuchten. Hierbei gilt: Je kleiner der Widerstand, desto heller leuchtet die Anzeigelampe.
- Drücken Sie nach Abschluss der Durchgangsprüfung erneut die Taste „Cont“. Die Funktion „Durchgangsprüfung“ wird dadurch deaktiviert. c) Zustandsprüfung von Telefonleitungen Im passiven Zustand kann der Signalgeber als Zustandsprüfer von spannungsführenden Telefonleitungen verwendet werden. Mit ihm lässt sich sowohl die Polarität (korrekt/inkorrekt) als auch ein eingehender Anruf anzeigen. Die maxi- mal zulässige Eingangsspannung beträgt 50 V.17 1Zustandsprüfung unter Verwendung der Krokodilklemmen
- Bringen Sie zunächst einmal die Umschalttaste (2) und die beiden Tastschalter (3 und 13) in den nicht betätigten Zustand zurück.
- Schließen Sie dann die rote Krokodilklemme an den Anschluss „Lb“ und die schwarze Krokodilklemme an den Anschluss „La“ an.
- Ist die Polung korrekt, beginnt die Anzeigelampe „L1“ (1) grün zu leuchten. Ist die Polarität der Anschlüsse vertauscht, leuchtet die Anzeigelampe rot. Bei einem eingehenden Anruf blinkt die Anzeigelampe im Intervall des Anruftons. Achtung! Bei Berührung dieser span- nungsführenden Signalleitung besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages!
- Trennen Sie nach Abschluss der Zustandsprüfung die Krokodilklemmen wieder von den Telefonanschlüssen. 2Zustandsprüfung unter Verwendung des Modularsteckers
- Bringen Sie zunächst einmal die Umschalttaste (2) und die beiden Tastschalter (3 und 13) in den nicht betätigten Zustand zurück.
- Schließen Sie dann den Modularstecker an einen modularen Telefonanschluss an und achten Sie darauf, dass der Stecker ordnungsgemäß einrastet.
- Ist die Polung korrekt, beginnt die Anzeigelampe „L1“ (1) grün zu leuchten. Ist die Pola- rität der Anschlüsse vertauscht, leuchtet die Anzeigelampe rot. Bei einem eingehenden Anruf blinkt die Anzeigelampe im Intervall des Anruftons. Achtung! Bei Berührung dieser spannungsführenden Signalleitung besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages!
- Trennen Sie nach Abschluss der Zustandsprüfung die Krokodilklemmen wieder von den Telefonanschlüssen. d) Signalverfolgung Mit der Signalverfolgung können Sie zuverlässig den Verlauf aller nicht spannungsführenden Kabel, Leiter oder Me- tallrohre bestimmen. Dazu wird ein akustisches Ortungssignal auf die verborgene Leitung moduliert. Dieses Signal kann dann mit dem Empfänger geortet werden, wodurch sich der Verlauf der Leitung präzise nachverfolgen lässt. Auch Leitungen in Elektroinstallationen, Anlagen usw. lassen sich so aufnden. Das Signal wird anschließend auf demselben Wege entweder über die Krokodilklemmen oder den Modularstecker ausgegeben. 1Befolgen Sie zur Anwendung der Signalverfolgung die nachstehend aufgeführten Schritte:
- Bringen Sie zunächst einmal die Umschalttaste (2) und die beiden Tastschalter (3 und 13) in den nicht betätigten Zustand zurück.
- Drücken Sie dann die Taste „Tone“ (3), um die Signalverfolgung zu aktivieren. Der Tastschalter rastet in der gedrückten Stellung ein.
- Verwenden Sie nun den Drehschalter (20), um den Empfänger einzuschalten und einen Lautstärkepegel von ca. 6-7 einzustellen.
- Möchten Sie zunächst eine Funktionsprüfung durchführen, müs- sen Sie die Spitze des Empfängers (21) auf die Krokodilklemme oder den Modularstecker setzen und die Taste (19) gedrückt gehalten. Bei ordnungsgemäßem Betrieb ertönt ein unterbrochener Signalton.18
- Mit einem Druck auf die Umschalttaste „Sel“ (2) können Sie das von Ihnen bevorzugte Prüfsignal festlegen. Ist die Umschalttaste gedrückt, ertönt ein durchgehender Prüfton, während bei nicht gedrückter Taste ein unterbrochener Prüfton ausgegeben wird.
- Achten Sie bei der Verwendung eines optionalen Kopfhörers darauf, einen niedrigeren Lautstärkepegel zu wählen. Der Kopfhörer kann an die Klinkenbuchse „Phone“ (16) angeschlossen werden. Für die Signalverfolgung über Kopfhörer ist es nicht notwendig, die Taste (19) zu drücken. Die Kopfhörerbuchse ist im aktivierten Zustand immer eingeschaltet.
- Schließen Sie die Krokodilklemmen oder den Modularstecker an die zu überprüfenden Leitungen an. - Bei Leitungen, die einen geschlossenen Stromkreis bilden, verwenden Sie bitte die Abschirmung oder das Erd- potenzial als Anschlusspunkt der schwarzen Klemme. Schließen Sie die rote Klemme an der innen liegenden Kontaktäche an. - Bei Leitungen, die keinen geschlossenen Stromkreis bilden, schließen Sie die rote und die schwarze Klemme an zwei Innenleitern an. - Für modulare Anschlüsse verwenden Sie den Modularstecker.
- Für die Signalverfolgung müssen Sie die Spitze des Empfängers (21) nun so nah wie möglich an der erkannten Leitung entlang führen. Durch Drücken der Taste (19) können Sie festlegen, ob die Ausgabe des Prüftons über den integrierten Lautsprecher oder einen optionalen Kopfhörer, der zuvor an die Klinkenbuchse (16) an der Seite des Geräts angeschlossen werden muss, erfolgen soll.
- Über den Drehschalter (20) können Sie anschließend den Lautstärkepegel Ihren Bedürfnissen anpassen. Je nä- her sich die Prüfspitze der Leitung bendet, desto lauter und klarer wird der Prüfton wiedergegeben.
- Bringen Sie nach Abschluss der Signalverfolgung die Umschalttaste (2) und die Tastschalter (3 und 13) wieder in den nicht betätigten Zustand zurück und lassen Sie den Drehschalter am Empfänger in die Stellung „0“ einrasten. Die Geräte schalten sich daraufhin aus.
12. Problembehandlung
Mit dem Kauf dieses DMM-Leitungssuchers haben Sie ein Produkt erworben, das betriebssicher ist und dessen Ausführung dem neuesten Stand der Technik entspricht. Dennoch kann es zu Problemen oder Störungen kommen. Deshalb möchten wir Ihnen hier beschreiben, wie Sie mögliche Störungen leicht selbst beheben können: Beachten Sie stets die in dieser Anleitung enthaltenen Sicherheitshinweise! Störung Mögliche Ursache Abhilfe Das Gerät lässt sich nicht einschalten. Ist die Kapazität der Batterien/Akkus aufgebraucht? Überprüfen Sie den Ladezustand. Batteriewechsel Der angezeigte Messwert ändert sich nicht. Haben Sie möglicherweise die falsche Messfunktion (AC/DC) aktiviert? Überprüfen Sie die auf dem Display angezeigten Symbole (AC/DC) und wechseln Sie ggf. die Messfunktion. Ist die HOLD-Funktion aktiv? („HOLD“ wird im Display angezeigt.) Drücken Sie die Taste „HOLD“, um die Funktion zu deaktivieren.19
13. Pege und Reinigung
a) Allgemeines Um die Genauigkeit des Multimeters über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten, sollten Sie es einmal jährlich kalibrieren. Abgesehen von gelegentlichen Reinigungen und dem Ersetzen der Batterien/Akkus ist das Multimeter für Sie war- tungsfrei. Informationen zum Ersetzen der Batterien/Akkus nden Sie im Abschnitt weiter unten. Überprüfen Sie regelmäßig die technische Sicherheit des Messgeräts und der daran angeschlossenen Messleitungen. Das Gehäuse darf z. B. keine Beschädigungen aufweisen und die Messleitungen dürfen nicht eingeklemmt sein. b) Reinigung Beachten Sie bei der Durchführung von Reinigungsarbeiten stets die nachstehend aufgeführten Sicherheitshinweise: Durch das Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von bestimmten Teilen können spannungsführende Komponenten freigelegt werden (es sei denn, dies ist ohne Werkzeug möglich). Vor der Durchführung von Reinigungs- oder Reparaturarbeiten ist das Messgerät von sämtlichen Messob- jekten und Leitungen zu trennen. Schalten Sie das DMM stets aus.
- Verwenden Sie keine kohlenstoffhaltigen Reinigungsmittel, Reinigungsbenzin, Alkohol oder ähnliche Mittel zur Reinigung des Produkts. Diese könnten die Gehäuseoberäche des Messinstruments beschädigen. Die dabei entstehenden Dämpfe sind zudem gesundheitsschädlich und sorgen für eine explosionsfähige Atmosphäre. Sehen Sie außerdem davon ab, scharfkantige Werkzeuge, Schraubenzieher, Metallbürsten oder Ähnliches zur Reinigung zu verwenden.
- Verwenden Sie zum Reinigen des Geräts, des Displays und der Messleitungen ein sauberes, faserfreies, antista- tisches, leicht angefeuchtetes Tuch. Lassen Sie das Gerät vor der erneuten Inbetriebnahme und dem nächsten Messvorgang vollständig trocknen.
a) Produkt Elektronische Geräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt.20 b) Batterien/Akkus Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/ Akkus verpichtet; Eine Entsorgung im Hausmüll ist untersagt. Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweist. Die Bezeichnungen für die enthaltenen Schwermetalle sind: Cd=Cadmium, Hg=Quecksilber, Pb=Blei (die Bezeichnung steht auf den Akkus z.B. unter dem links abgebildeten Mülltonnen-Symbol). Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Batterien/Akkus verkauft werden! Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpichtungen und leisten Ihren Beitrag zum Umweltschutz.
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