546534 - Säge SILVERLINE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 546534 SILVERLINE
DE Kapp- und Gehrungssäge, 1450 W (Heimwerkermodell)
ES Sierra ingletadora telescópica 210 mm, 1450 W
IT Troncatrice 1450 W
Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Silverline-Werkzeug entschieden haben. Diese Anleitung enthält wichtige Informationen für das sichere und effektive Arbeiten mit diesem Produkt. Selbst wenn Sie bereits mit ähnlichen Produkten vertraut sind, lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig durch, um den größtmöglichen Nutzen aus diesem Werkzeug ziehen zu können. Bewahren Sie diese Anleitung griffbereit auf und sorgen Sie dafür, dass alle Benutzer dieses Geräts sie gelesen und verstanden haben.
Symbolerklärung
Auf dem Typenschild des Werkzeugs sind möglicherweise Symbole abgebildet. Sie vermitteln wichtige Informationen über das Produkt oder dienen als Gebrauchsanweisung.

Gehörschutz tragen Augenschutz tragen Atemschutz tragen Kopfschutz tragen

Schutzhandschuhe tragen

Bedienungsanleitung sorgfältig lesen

Giftige Dämpfe oder Gase!

Laser-Warnung!

Achtung, Rückschlaggefahr!

WARNUNG! Scharfe Sägeblätter/-zähne!

Nicht im Regen oder in feuchter Umgebung verwenden!
Schutzklasse II (doppelt isoliert)

Umweltschutz
Elektroaltgeräte dürfen nicht über den Haushaltsmüll entsorgt werden. Nach Möglichkeit bitte über entsprechende Einrichtungen entsorgen. Lassen Sie sich bezüglich der sachgemäßen Entsorgung von Elektrowerkzeugen von der zuständigen Behörde oder dem Händler beraten.

Erfüllt die einschlägigen Rechtsvorschriften und Sicherheitsnormen

Achtung, Gefahr!

Vor Einstellungsänderungen, Zubehörwechseln, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie bei Nichtgebrauch stets von der Spannungsversorgung trennen!

Messer erst berühren, wenn das Gerät vom Stromnetz getrennt ist und die Messer zum völligen Stillstand gekommen sind.

Staubabsaugung erforderlich bzw. empfohlen
Verzeichnis der technischen Symbole und Abkürzungen
| V Volt | |
| ~, AC Wechselspannung | |
| A, mA Ampere, Milliampere | |
| n0 Leerlaufdrehzahl | |
| ° Grad | |
| ∅ Durchmesser | |
| Hz Hertz | |
| W, kW Watt, Kilowatt | |
| /min oder min ^-1 | Drehzahl, d.h. Umdrehungen pro Minute |
| dB(A) Schallpegel in Dezibel (A-bewertet) |
Technische Daten
| Spannung: | 230 V~, 50 Hz |
| Leistung: | 1450 W |
| Leerlaufdrehzahl: | 5000 min ^1 |
| Schnitttiefe: | max. 62 mm |
| Sägeblatt: | max. ∅ 210 mm |
| Bohrung: | ∅ 30 mm |
| Montiertes Sägeblatt: | ∅ 210 x 30 x 2,8 mm, 24 Zähne |
| Winkel Gehrungstisch: | 45 bis +45° |
| Schrägschnitte: | 0-45° |
Geradschnitte:
0° Gehrung x 0° Schragwinkel 170 x 60 mm
Gehrungsschnitte:
45°(l u. r)×0° 120×60 mm
Schrägschnitte:
0° Gehrung x Schrägwinkel (I) 45°. 170 x 34 mm
45° Gehrung (l u. r) x Schrägwinkel (l) 45° 120 x 34 mm
Laserklasse:
Laser-Wellenlänge: 650 nm
Laser-Ausgangsleistung: ≤1 mW
Netzkabel: 2 m
Schutzklasse:
Schutzart: IP20
Abmessungen (L x H x B): 380 x 420 x 340 mm
Gewicht: 7,23 kg
Aufgrund der fortlaufenden Weiterentwicklung unserer Produkte können sich die technischen Daten von Silverline-Produkten ohne vorherige Ankündigung ändern.
Geräusch- und Vibrationsinformationen
| Schalldruckpegel L_M | 96,54 dB(A) |
| Schallleistungspegel L_Wi | 109,54 dB(A) |
| Unsicherheit K | 3 dB |
Der Schallintensitätspegel kann für den Bediener 85 dB(A) übersteigen und Lärmschutzmaßnahmen sind notwendig.
WARNUNG! Tragen Sie in Bereichen, in denen der Lärmpegel 85 dB(A) überschreitet, unbedingt angemessenen Gehörschutz und begrenzen Sie nach Möglichkeit die Belastungsdauer. Sollte trotz Gehörschutz Unbehagen irgendeiner Art auftreten, beenden Sie die Arbeit unverzüglich und überprüfen Sie den Gehörschutz auf korrekten Sitz und Funktion und stellen Sie sicher, dass dieser einen angemessenen Schutz für den Lärmpegel bietet, der von den verwendeten Werkzeugen ausgeht.
WARNUNG! Bei der Benutzung mancher Werkzeuge wird der Benutzer Vibrationen ausgesetzt, welche zum Verlust des Tastsinns, zu Taubheitsgefühl, Kribbeln und zu einer Verminderung der Handgreifkraft führen können. Langfristige Belastung kann zu chronischen Beschwerden führen. Begrenzen Sie, falls nötig, die Exposition zu Vibrationen und tragen Sie vibrationsmindernde Handschuhe. Verwenden Sie dieses Werkzeug nicht mit kalten Händen, da Vibrationen bei
Temperaturen unter dem individuellen Komfortbereich eine stärkere Wirkung zeigen. Beurteilen Sie die Vibrationsbelastung unter Zuhilfenahme der Technischen Daten des jeweiligen Werkzeuges und bestimmen Sie die zulässige Belastungsdauer und -häufigkeit.
Die in den Technischen Daten angegebenen Geräusch- und Vibrationsinformationen werden nach internationalen Standards bestimmt. Die angegebenen Werte beziehen sich auf eine normale Benutzung des Werkzeuges unter normalen Arbeitsbedingungen. Schlecht gewartete, inkorrekt montierte und unsachgemäß verwendete Werkzeuge können erhöhte Schallpegel und Vibrationswerte aufweisen. Weitere Informationen zur EU-Vibrationsrichtlinie und zu Schall- sowie Vibrationsbelastungen, die auch für Heimanwender relevant sein können, finden Sie auf den Seiten der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: www.osha.europa.eu.
Betreiben Sie das Gerät erst, nachdem Sie diese Gebrauchsanweisung und alle am Gerät angebrachten Etiketten aufmerksam gelesen und verstanden haben. Bewahren Sie diese Anleitung zusammen mit dem Gerät für spätere Nachschlagezwecke auf. Vergewissern Sie sich, dass alle Benutzer dieses Gerätes die Gebrauchsanweisung vollständig verstanden haben.
Auch wenn dieses Gerät wie vorgeschrieben verwendet wird, ist es nicht möglich, sämtliche Restrisiken auszuschließen. Gerät stets mit Vorsicht verwenden. Sollten Sie sich bezüglich der sachgemäßen und sicheren Verwendung dieses Gerätes nicht vollkommen sicher sein, verwenden Sie es nicht.
Allgemeine Sicherheitshinweise
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge
WARNING! Beachten Sie alle mit dem Gerät gelieferten Sicherheitshinweise, Anweisungen, Abbildungen und technischen Daten. Versäumnisse bei der Einhaltung der Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
1) Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
2) Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungskabels verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3) Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeuges den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine unnatürliche Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Auf diese Weise lässt sich das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwendet werden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
h) Vernachlässigen Sie bei häufiger Arbeit mit Elektrowerkzeugen trotz der Vertrautheit mit den Geräten nicht die Sicherheitsprinzipien. Fahrlässiges Handeln kann in Sekundenbruchteilen zu schwersten Verletzungen führen.
4) Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs
a) Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie den Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeuges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkeugen.
f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
h) Halten Sie Griffe und Grifflächen trocken, sauber und frei von Fett und Öl. Rutschige Hände und Grifflächen machen die sichere Handhabung des Werkzeugs in unvorhergesehenen Situationen unmöglich.
5) Service
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt.
Zusätzliche Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise für Gehrungssägen
WARNING! Vergewissern Sie sich vor Anschluss des Geräts an eine Stromquelle (Netzsteckdose, Verlängerungsleitung, Kabeltrommel usw.), dass die Versorgungsspannung mit der auf dem Leistungsschild des Elektrowerkzeugs angegebenen Spannung übereinstimmt. Eine Stromquelle mit höherer Spannung als der auf dem Gerät angegebenen Spannung kann zu schweren Verletzungen des Bedieners führen und das Gerät beschädigen. Falls Sie sich nicht sicher sind, schließen Sie das Gerät nicht an die Stromquelle an. Die Nutzung einer Stromquelle mit einer geringeren Spannung als der auf dem Leistungsschild angegebenen ist schädlich für den Motor.

WARNUNG!
- Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Handgriffen bzw. Grifflächen, denn das Schneidwerkzeug könnte mit dem Netzkabel in Kontakt kommen. Wird eine spannungsführende Leitung beschädigt, können dadurch freiliegende Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung gesetzt werden und dem Bediener einen Stromschlag versetzen.
- Verwenden Sie ausschließlich Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Benutzen Sie niemals beschädigte oder ungeeignete Sägeblattunterlegscheiben und -bolzen. Der Sägeblattbolzen und die Unterlegscheiben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, um optimale Leistung und sicheren Betrieb zu gewährleisten.
- Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich oder ans Sägeblatt.
ACHTUNG! Sollte nach dem Lesen dieser Bedienungsanleitung noch Unsicherheit bezüglich der sicheren Bedienung dieses Gerätes bestehen, lassen Sie sich bitte entsprechend fortbilden.
a) Erlauben Sie niemand unter 18 Jahren, dieses Werkzeug zu bedienen.
b) Verwenden Sie bei der Bedienung der Säge Sicherheitsausrüstung einschließlich Schutzbrille oder -schild, Gehörschutz, Staubmaske und Schutzkleidung einschließlich Schutzhandschuhen.
c) Elektrowerkzeuge können starke Schwingungskräfte erzeugen. Diese Vibrationen können gesundheitsschädigend sein. Wärmende Handschuhe können zu einer guten Durchblutung der Finger beitragen. Tragbare Werkzeuge sollten nie über längere Zeiträume ohne Pausen verwendet werden.
d) Verwenden Sie nach Möglichkeit ein Staubabsaugsystem, um anfallenden Staub und Abfall unter Kontrolle zu halten.
e) Die Stärke des zu bearbeitenden Werkstücks darf die Angaben in den „Technischen Daten“ dieser Betriebsanleitung nicht übersteigen.
f) Gehrungssägen dürfen nicht zum Sägen von Feuerholz eingesetzt werden. Das zu bearbeitende Holz muss stets gut durchgetrocknet sein und flache Flächen aufweisen, damit sicherer Halt auf dem Sägetisch und am Anschlag gewährleistet ist.
g) Führen Sie das Sägeblatt nur eingeschaltet gegen das Werkstück. Es besteht sonst die Gefahr eines Rückschlages, wenn sich das Sägeblatt im Werkstück verhakt.
h) Passen Sie die Schnitttiefe an die Stärke des Werkstücks an.
i) Beseitigen Sie Sägemehl, Sägespäne und andere Abfallstoffe in der Nähe des Sägeblattes niemals mit der Hand. Vergewissern Sie sich, dass das Werkzeug vom Stromnetz getrennt ist und verwenden Sie eine entsprechend geeignete Bürste.
j) Verwenden Sie nur Sägeblätter, die den in dieser Betriebsanleitung angegebenen Kenndaten entsprechen und nach EN 847-1 oder einer vergleichbaren Norm geprüft und entsprechend gekennzeichnet sind.
k) Halten Sie Lappen, Bindfäden u.ä. aus dem Arbeitsbereich fern und achten Sie darauf, dass die Kleidung des Bedieners keine losen Fäden aufweist, die sich im laufenden Sägeblatt verfangen und Verletzungen verursachen könnten. Ihre Schutzhandschuhe dürfen ebenfalls keine losen Fasern aufweisen!
1) Sorgen Sie dafür, dass keine über dem Werkzeug gelagerten Gegenstände während des Betriebs auf die Säge hinabfallen können. Durch Vibrationen des Werkzeugs können sich in der Nähe gelagerte Gegenstände verschieben.
m) Legen Sie unbenutzte Sägeblätter, insbesondere beim Transport, zum Schutz vor Schnittverletzungen in einen geschlossenen Behälter.
n) Verwenden Sie nur Sägeblätter, die für das zu bearbeitende Material geeignet sind und deren maximal zulässige Geschwindigkeit höher ist als die Leerlaufdrehzahl der Säge.
o) Wenn Sie Sägeblätter verwenden, deren Bohrung die Spindelstärke der Gehrungssäge übersteigt, muss ein Spindelring in der passenden Größe eingesetzt werden.
p) Sorgen Sie beim Transport der Säge dafür, dass sie am Transportgriff (und nicht dem Bediengriff) getragen wird und sich in der nach unten verriegelten Position befindet.
q) Beseitigen Sie Verschnittmaterial und drehen Sie das Werkstück erst um, wenn der Sägekopf sich wieder in der oberen Stellung befindet und die Schutzhaube geschlossen ist.
r) Stellen Sie sicher, dass das Werkstück ordnungsgemäß abgestützt ist. Große Platten können unter ihrem Eigengewicht durchhängen und ein Verklemmen des Sägeblattes verursachen. Stützvorrichtungen müssen beidseitig unter der zu bearbeitenden Platte nahe der Schnittlinie und den Plattenkanten aufgestellt werden.
s) Sorgen Sie dafür, dass sich keine Netzkabel und Abstütz- bzw. Einspannvorrichtungen in der Schnittbahn befinden.
t) Spannen Sie das Werkstück stets auf einer stabilen Unterlage ein, damit die Berührungspunkte Ihres Körpers mit dem Werkstück auf ein Minimum beschränkt und ein Festfahren des Sägeblattes sowie ein Kontrollverlust vermieden werden.
u) Stellen Sie sich beim Betrieb der Säge nicht in einer Linie mit dem Sägeblatt vor das Elektrowerkzeug, sondern immer seitlich versetzt vom Sägeblatt. Damit ist Ihr Körper vor einem möglichen Rückschlag geschützt.
v) Beachten Sie die Drehrichtung des Motors und des Sägeblattes.
w) Untersuchen Sie das Werkstück und entfernen Sie alle Nägel und anderen Fremdkörper, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
x) Wirken Sie während des Sägens nicht seitlich oder drehend auf das Sägeblatt ein.
y) Wenn ein Schnitt nicht bis zur Werkstückkante reicht oder wenn das Sägeblatt verklemmt, lassen Sie das Sägeblatt zum völligen Stillstand kommen und heben Sie dann die Säge vom Werkstück ab.
z) Schalten Sie immer das Gerät aus, bevor Sie ein verklemmtes Sägeblatt zu lösen versuchen. -
Seien Sie sich der Gefahr durch weggeschleudertes Ausschussmaterial bewusst. Unter Umständen können Verschnittstücke mit hoher Geschwindigkeit vom Schneidwerkzeug fortkatapultiert werden. Es liegt in der Verantwortung des Benutzers, andere Personen im Arbeitsbereich vor der Gefahr durch umherfliegende Schnittreste zu schützen.
-
Falls Sie während des Sägens unterbrochen werden, beenden Sie den Arbeitsschritt und schauen Sie erst dann auf.
- Prüfen Sie die untere Sägeblattschutzhaube vor jedem Gebrauch auf ordnungsgemäße Schließfunktion. Betreiben Sie die Säge nicht, wenn sich die untere Sägeblattschutzhaube nicht frei bewegen lässt und nicht sofort schließt. Fixieren Sie die untere Sägeblattschutzhaube niemals in der geöffneten Stellung. Wird die Säge versehentlich fallengelassen, kann die Sägeblattschutzhaube dadurch verbiegen. Öffnen Sie die untere Sägeblattschutzhaube über den Rückziehhebel und achten Sie dabei darauf, dass sie sich in allen Schnittwinkel- und Schnitttiefeneinstellungen frei bewegt und das Sägeblatt oder andere Teile nicht berührt.
- Betreiben Sie das Gerät nur bei montierten Schutzhauben.
- Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen, dass alle Muttern, Schrauben und anderen Befestigungselemente angezogen sind und ziehen Sie sie bei Bedarf fest.
- Verwenden Sie keine Sägeblätter aus Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter).
- Sollte die Einlegeplatte beschädigt oder abgenutzt sein, lassen Sie sie von einer Reparaturwerkstatt ersetzen.
Das Gerät darf nur für seinen bestimmungsgemäßen Zweck verwendet werden. Jede von der Beschreibung in dieser Gebrauchsanweisung abweichende Verwendung wird als missbräuchliche Verwendung angesehen. Der Bediener, nicht der Hersteller, ist für jegliche Schäden oder Verletzungen aufgrund missbräuchlicher Verwendung haltbar.
Der Hersteller ist weder für am Gerät vorgenommene Modifikationen noch für aus solchen Veränderungen resultierende Schäden haltbar. Selbst bei Verwendung des Geräts entsprechend den Anweisungen ist es nicht möglich, alle verbleibenden Risikofaktoren auszuschließen.
Weitere Sicherheitshinweise für alle Elektrosägen
Rückschlag: Ursachen und Warnhinweise
- ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt;
- wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück;
- wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Oberfläche des Werkstücks verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt herausbewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
a) Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Säge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen.
b) Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes.
c) Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück herausbewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
d) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante.
e) Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
f) Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten.
g) Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
Funktion der unteren Schutzhaube
a) Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube richtig schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht bei allen Winkeleinstellungen und Schnitttiefen frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Durch einen Sturz der Säge kann die Schutzhaube verbiegen. Überprüfen Sie in diesem Fall, dass sich die Schutzhaube frei bewegt und in allen Schnittwinkel- und Schnitttiefeneinstellungen weder das Sägeblatt noch andere Teile berührt.
b) Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des unteren Schutzhaubenhebels. Lassen Sie das Gerät vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Die untere Schutzhaube wird möglicherweise durch beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder angesammeltes Sägemehl blockiert.
c) Die untere Schutzhaube darf nur bei bestimmten Schnitten (z.B. Tauch- und Schifterschnitten) von Hand zurückgezogen werden. Heben Sie die untere Schutzhaube an, indem Sie den Griff zurückziehen und die Schutzhaube wieder freigeben, sobald das Sägeblatt ins Werkstück einschneidet. Bei allen anderen Sägevorgängen sollte die Schutzhaube selbsttätig arbeiten.
d) Achten Sie vor dem Ablegen der Säge immer darauf, dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschützes, leer laufendes Sägeblatt führt dazu, dass die Säge rückwärts arbeitet und alles, was im Weg ist, durchsagt. Beachten Sie, dass es einige Zeit dauert, bis das Sägeblatt nach Freigabe der Taste zum Stillstand kommt.
Funktion der Schutzhaube
a) Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Schutzhaube richtig schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die Schutzhaube nicht bei allen Winkeleinstellungen und Schnitttiefen frei beweglich ist und das Sägeblatt nicht sofort umschließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Durch einen Sturz der Säge kann die Schutzhaube verbiegen. Überprüfen Sie in diesem Fall, dass sich die Schutzhaube frei bewegt und in allen Schnittwinkel- und Schnitttiefeneinstellungen weder das Sägeblatt noch andere Teile berührt.
b) Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Schutzhauben-Rückziehhebels. Lassen Sie das Gerät vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Die Schutzhaube wird möglicherweise durch beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder angesammeltes Sägemehl blockiert.
c) Sorgen Sie dafür, dass sich die Grundplatte der Säge bei Tauchschnitten mit einem von 90° abweichenden Sägeblattwinkel nicht verschieben kann. Ein seitliches Verschieben des Sägeblattes führt zu einem Verklemmen des Blattes, wodurch häufig Rückschlag verursacht wird.
d) Achten Sie vor dem Ablegen der Säge immer darauf, dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschützes, leer laufendes Sägeblatt führt dazu, dass die Säge rückwärts arbeitet und alles, was im Weg ist, durchsägt. Beachten Sie, dass es einige Zeit dauert, bis das Sägeblatt nach Freigabe der Taste zum Stillstand kommt.
Sicherheitshinweise für Lasereinrichtungen
Dieses Gerät verfügt über einen Laser der Klasse 2 mit einer maximalen Leistung von ≤1 mW und einer Wellenlänge zwischen 400 und 700 nm. Diese Art von Lasern stellt normalerweise keine optische Gefahr dar, obwohl direktes Schauen in den Strahl Blitzblindheit verursachen kann.
WARNUNG! Schauen Sie nicht direkt in den Laserstrahl!
Absichtliches, andauerndes Schauen in den Strahlengang könnte gefährlich sein. Bitte beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise:
- Der Laser muss entsprechend den Anweisungen des Herstellers verwendet und gewartet werden.
- Der Laser darf erst eingeschaltet werden, wenn das Gerät schnittbereit ist.
- Den Strahl niemals auf Personen, Tiere oder einen anderen Gegenstand als das Werkstück richten.
- Achten Sie immer darauf, dass der Laserstrahl auf ein festes Werkstück ohne reflektierende Oberflächen gerichtet ist, d.h. Holz oder raue Oberflächen. Reflektierendes Stahlblech oder ähnliches Material ist zur Verwendung des Lasers nicht geeignet, da die reflektierende Oberfläche den Strahl zurück auf den Bediener werfen kann.
- Modifizieren Sie die Lasereinheit nicht. Reparaturen dürfen nur durch den Hersteller des Lasers oder eine vom Hersteller zugelassene Vertragswerkstatt vorgenommen werden. Tauschen Sie die Lasereinheit niemals gegen einen anderen Lasertypen aus.
ACHTUNG! Die Verwendung von Reglern oder Einstellungen oder die Durchführung von Verfahren, die an dieser Stelle nicht angegeben sind, können eine gefährliche Strahlenbelastung zur Folge haben.
Weitere Informationen über Lasereinrichtungen entnehmen Sie bitte der Norm EN 60825-1:2007.
Geräteübersicht
- Schutzhaube
- Schraubzwingen-Justierschraube
- Schraubzwingen-Anziehschraube
- Zuganschlag
- Schraubzwingen-Druckplatte
- Sägeschlitz
- Bediengriff
- Schutzhaubenarretierung
- Spindelarretierung
- Kohlebürstenabdeckungen
-
Untere Schutzhaube
-
Luggriffmechanismus
- Sägetischarretierung
- Feststehender Anschlag
- Verkstückauflagen
- Gehrungswinkelanzeiger
- Gehrungswinkelskala
- Montagebohrungen
- 6-mm-Sechskantschlüssel
- -mm-Sechskantschlüssel
- Lüftungsschlitze
- Schrägwinkelskala
- Schraubzwingenaufnahme
- Ein-/Ausschalter
- Netzkabel
- Staubfangbeutel
- laserführung
- Sägekopf-Arretierstift
- Schrägwinkelarretierung
- Luggriff-Arretierschraube
- Schrägwinkeljustierschraube
- Schraubzwingenarretierung
- Luganschlagsschraube
- Laser-Ein-/Ausschalter
- Anschlagsausrichtungsschrauben
- Sägeblatt
- Verkstückauflageschrauben
- Schraubzwinge
- Absauganschluss
- Spindelschraube
- Luggriffe
- Sägetisch
- Schrägwinkelanzeiger
- Einlegeplatte
Bestimmungsgemäße Verwendung
Netzbetriebenes, wahlweise tragbares oder stationäres Elektrowerkezug für Schnitte in Holz und andere Werkstoffe. Zum Erstellen von Gerad-, Schräg-, Gehrungs- und Schifterschnitten. Das im Lieferumfang enthaltene Sägeblatt ist auf die Bearbeitung von Holz und Holzverbundmaterialien ausgelegt.
Hinweis: Nur für den Heimwerkergebrauch!
Auspacken des Gerätes
- Packen Sie Ihr Werkzeug vorsichtig aus und überprüfen Sie es. Machen Sie sich vollständig mit all seinen Eigenschaften und Funktionen vertraut.
- Vergewissern Sie sich, dass sämtliche Teile des Werkzeugs vorhanden und in einwandfreiem Zustand sind. Sollten Teile fehlen oder beschädigt sein, lassen Sie diese ersetzen, bevor Sie das Werkzeug verwenden.
Vor Inbetriebnahme
WARNING! Wichtige Schutzvorrichtungen! Ordnungsgemäße Funktion sicherstellen und gemäß Anleitung pflegen. NICHT deaktivieren!
⚠️ WARNUNG! Trennen Sie das Gerät stets von der Stromversorgung, bevor Sie Zubehörwechsel oder Einstellungsänderungen vornehmen.
Hinweis: Der Begriff „Sägekopf“ bezeichnet hier den aus Motor, Sägeblatteinheit und Werkzeugarm bestehenden Teil der Säge. Bei einer Zug-, Kapp- und Gehrungssäge ist dies der Bereich, der sich in horizontaler Richtung verschieben lässt.
Werkbankmontage
ACHTUNG! Es wird dringend empfohlen, die Säge entweder auf eine Werkbank oder eine Sperrholzplatte zu montieren. Die Säge lässt sich zwar ohne Verschraubung an einer Werkbank oder Montageplatte verwenden, dies stellt aber ein höheres Sicherheitsrisiko bei der Arbeit dar.
- Montieren Sie die Säge an den Montagebohrungen (18) mit Schrauben, Unterlegscheiben und Sicherungsmuttern (nicht im Lieferumfang enthalten) auf einer geraden, waagerechten Werkbank.
- Ziehen Sie die Befestigungsmittel nicht zu stark an, um Schäden an der Grundplatte zu verhindern.
- Verwenden Sie nur Schrauben, die genau in die Montagebohrungen passen.
- Alternativ kann die Säge statt auf die Werkbank auf eine mindestens 13 mm starke Sperrholzplatte geschraubt werden, die Sie dann an Ihrer Arbeitsauflage einspannen (siehe Abb. I). Dies erlaubt es, die Säge an beliebigen Arbeitsorten einzusetzen, wo die Montageplatte jedes Mal neu an der jeweiligen Arbeitsauflage eingespannt wird.
- Bei Verwendung einer Montageplatte kann es erforderlich sein, die Unterlegscheiben und Schrauben zu versenken, so dass die Platte plan auf der Arbeitsauflage aufliegt.
WARNING! Achten Sie darauf, dass die Montagefläche nicht verzogen ist, da eine unebene Fläche zu einem Verklemmen des Sägeblattes und ungenauen Sägeergebnissen führen kann.
Sägekopf entsperren und anheben
WARNING! Vergewissern Sie sich stets, dass das Gerät vom Stromnetz getrennt und das Sägeblatt zum völligen Stillstand gekommen ist, bevor Sie den Sägekopf ver- bzw. entriegeln oder die Säge transportieren.
Sägekopf entriegeln und anheben:
- Drücken Sie den Bediengriff (7) hinunter (siehe Abb. A) und ziehen Sie den Sägekopf Arretierstift (28) heraus (siehe Abb. B).
- Heben Sie nun den Sägekopf langsam an (siehe Abb. C).
Sägekopf absenken und verriegeln:
- Lösen Sie die Schutzhaubenarretierung (8) von der angehobenen Position aus (siehe Abb. D).
- Drücken Sie den Bediengriff (1) und den Sägekopf langsam von oben hinunter (siehe Abb. A) und drücken Sie dann den Sägekopf Arretierstift (28) ein.
Anschlag einstellen
- Bei jedem Schnitt muss einer der beiden Anschläge (4 bzw. 14) verwendet werden.
- Der Zuganschlag (4) lässt sich verstellen und ausziehen oder bei Bedarf komplett entfernen.
- Lösen Sie dazu mit dem 4-mm-Sechskantschlüssel (20) die Zuganschlagsschraube (33) und bringen Sie den Zuganschlag in die gewünschte Position (siehe Abb. E).
- Ziehen Sie die Zuganschlagsschraube mit dem 4-mm-Sechskantschlüssel wieder an, damit der Anschlag nicht verrutscht.
Hinweis: Wenn die Schraubzwinge am Zuganschlag befestigt ist, muss sie entfernt werden, bevor Einstellungsänderungen am Zuganschlag vorgenommen werden können.
- Bei Durchführung eines Schrägschnittes muss der Zuganschlag möglicherweise entfernt werden, damit er den abgeneigten Sägekopf bzw. das Sägeblatt (36) nicht behindert.
WARNING! Verwenden Sie die Gehrungssäge niemals ohne Anschlag!
Werkstückauflagen einstellen
- Lösen Sie die Werkstückauflageschrauben (37) mit dem 4-mm-Sechskantschlüssel (20).
- Setzen Sie die Werkstückauflagen (15) in die Bohrungen an den Geräteseiten (siehe Abb. F).
- Ziehen Sie die Werkstückauflageschrauben anschließend zum Fixieren der Werkstückauflagen wieder an.
Schraubzwinge montieren
-
Bestimmen Sie, auf welcher Seite des Sägekoples das Werkstück eingespannt werden soll (i.d.R. wird die Zwinge dort gesetzt, wo die längere Werkstückseite über die Säge hinaussteht).
-
Setzen Sie die Werkstückzwinge (38) bis zum Anschlag in die zu verwendende Schraubzwingenaufnahme (23) (siehe Abb. G).
- Ziehen Sie die Schraubzwingenarretierung (32) an.
- Platzieren Sie die Schraubzwinge durch Drehen des oberen Zwingenabschnitts auf dem Werkstück und passen Sie die Schraubzwinge dann an die Werkstückstärke an (siehe Abb. H).
- Wenn die Zwinge wie gewünscht positioniert ist, ziehen Sie die Schraubzwingen-Justierschraube (2) an.
- Drehen Sie die Schraubzwingen-Anziehschraube (3) zum Absenken der Schraubzwingen-Druckplatte (5) auf das Werkstück im Uhrzeigersinn (siehe Abb. I).
Staubabsaugung
- Nach Möglichkeit sollte stets eine Absauganlage oder ein Staubsauger an den Absauganschluss (39) angeschlossen werden. Je nach Absaugsystem kann dazu die Verwendung eines Absaugadapters (nicht im Lieferumfang enthalten) erforderlich sein.
- Der Staubfangbeutel (26) lässt sich mit einer Federklemme direkt am Absauganschluss befestigen.
- Damit optimale Staubabsaugung gewährleistet ist, sollte der Staubfangbeutel geleert werden, wenn er höchstens halb voll ist. So wird ein besserer Luftstrom durch den Beutel gewährleistet.
Transport
- Die Säge muss stets mit abgesenktem und durch den Sägekopf-Arretierstift (28) gesichertem Sägekopf gelagert und transportiert werden. Außerdem müssen alle Schräg- und Gehrungswinkelarretierungen angezogen sein.
- Halten Sie beim Transport der Säge keine beweglichen Geräteteile mit der Hand fest. Andernfalls besteht Verletzungsgefahr.
- Wenn die Säge an einer Werkbank o.ä. montiert ist, entlernen Sie sämtliche Befestigungsmittel, so dass die Säge nicht mehr eingespannt ist.
- Wenn die Sage an einer Montageplatte montiert ist, lösen Sie die Zwingen, mit der die Platte an der Werkbank eingespannt ist.
- Halten Sie die Säge beim Versetzen und Transportieren stets aufrecht und gerade.
Sägeblattwechsel
⚠️ WARNING! Niemals sichtlich beschädigte, stumpfe, verformte oder nicht über alle Zähne verfügende Sägeblätter montieren bzw. verwenden!
WARNING! Vergewissern Sie sich stets, dass das Gerät vom Stromnetz getrennt ist, bevor Sie Sägeblatt- und andere Zubehörwechsel vornehmen.
⚠️ WARNING! Bei der Handhabung von Sägeblättern immer Schutzhandschuhe tragen!
WARNUNG! Verwenden Sie niemals Sägeblätter, die größer als die für die Säge angegebene Maximalgröße sind. Andernfalls könnte das Sägeblatt mit den Sägeblattschutzhauben in Berührung kommen. Verwenden Sie niemals Sägeblätter, die aufgrund ihrer Stärke ein Einrasten der äußeren Sägeblattscheibe in den Abflachungen der Spindel verhindern. Andernfalls wird das Sägeblatt nicht ordnungsgemäß durch die Sägeblattschraube an der Spindel fixiert.
WARNUNG! Verwenden Sie die Säge nicht zum Sägen von Metall oder Mauerwerk, außer, wenn das Sägeblatt speziell auf diesen Werkstoff ausgelegt ist und anfallendes Sägemehl und Sägespäne während des Betriebs vorschriftsmäßig und sicher abgesaugt werden können.
WARNUNG! Stellen Sie sicher, dass ggf. benötigte Abstandhalter und Spindelringe vom Sägeblatthersteller angeboten werden oder ausdrücklich als mit dem Sägeblatt kompatibel gekennzeichnet sind.
WARNUNG! Niemals Sägeblätter aus Schnellarbeitsstahl (HSS) montieren bzw. verwenden!
ACHTUNG! Überprüfen Sie das Sägeblatt – selbst bei ab Werk montiertem Blatt – vor Inbetriebnahme des Gerätes stets auf festen Sitz.
Hinweis: Der Begriff „Sägekopf“ bezeichnet hier den aus Motor, Sägeblatteinheit und Werkzeugarm bestehenden Teil der Säge. Bei einer Zug-, Kapp- und Gehrungssäge ist dies der Bereich, der sich in horizontaler Richtung verschieben lässt.
Sägeblatt entfernen:
- Bringen Sie den Sägekopf in die obere Position (siehe Abschnitt „Sägekopf entsperren und anheben“ in dieser Betriebsanleitung).
- Lösen Sie die Mutter und Schraube des Federmechanismus an der Schutzhaube (1) (siehe Abb. J).
- Drücken Sie die Schutzhaubenarretierung (8) und drehen Sie die Schutzhaube weg (siehe Abb. K).
- Halten Sie die Spindelarretierung (9) gedrückt (siehe Abb. L).
- Lösen Sie die Spindelschraube (40) bei gedrückter Spindelarretierung mit dem 6-mm-Sechskantschlüssel (19) durch Drehen der Schraube im Uhrzeigersinn (siehe Abb. M):
- Sobald die Spindelschraube entfernt ist, können das Sägeblatt (36) und seine Komponenten vorsichtig abgenommen werden.

Sägeblatt einsetzen:
- Nehmen Sie das alte Sägeblatt (36) (siehe Schritte 1-6 im Abschnitt („Sägeblatt entfernen“ oben) ab und setzen Sie dann das neue Sägeblatt sowie alle anderen benötigten Komponenten in den Sägekopf ein (siehe Abb. II).
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist.
- Halten Sie die Spindelarretierung (9) gedrückt.
- Ziehen Sie die Spindelschraube (40) mit dem 6-mm-Sechskantschlüssel (19) an, indem Sie den Schlüssel im Gegenuhrzeigersinn drehen:
- Geben Sie die Spindelarretierung wieder frei und vergewissern Sie sich, dass sich das Sägeblatt frei dreht und gerade läuft, ohne zu wackeln oder seitlich auszuscheren.
- Überprüfen Sie mit einem Anschlagwinkel, dass das Sägeblatt einen rechten Winkel zum Sägetisch bildet (siehe Abb. N).
- Setzen Sie die Schraube wieder in den Schutzhaubenmechanismus ein und vergewissern Sie sich vor Aufnahme der Arbeit, dass die Schutzhaube ordnungsgemäß funktioniert.
Hinweis: Lassen Sie die Säge nach Sägeblattwechseln stets kurzzeitig laufen, um sicherzustellen, dass das Sägeblatt einwandfrei läuft. Schalten Sie die Säge bei Störungen sofort ab und trennen Sie sie vom Stromnetz, bevor Sie die Ursache beheben.

Gehrungswinkeländerung
Über die Sägetischarretierung (13) wird der Sägetisch (42) im gewünschten Gehrungswinkel fixiert. Mit der Gehrungssäge lassen sich Schnitte von 0° bis 45° nach rechts und links vornehmen.
WARNING! Vergewissern Sie sich stets, dass die Säge vom Stromnetz getrennt ist, bevor Sie die Schnittwinkel- oder -tiefeneinstellungen ändern.
Gehrungswinkel ändern:
- Falls die Sägetischarretierung (13) fixiert ist, lösen Sie sie durch Drehen im Gegenuhrzeigersinn.
- Bringen Sie den Sägetisch (42) bei gelöster Sägetischarretierung in den gewünschten Gehrungswinkel. Dieser lässt sich mithilfe des Gehrungswinkelanzeigers (16) an der Gehrungswinkelskala (17) ablesen (siehe Abb. O).
- Ziehen Sie die Sägetischarretierung zur Fixierung des eingestellten Gehrungswinkels wieder an.
WARNING! Vergewissern Sie sich vor Durchführung des Schnittes, dass die Sägetischarretierung angezogen ist. Bei Nichtbefolgung kann sich der Sägetisch (42) bei Durchführung des Schnittes verschieben und schwere Verletzungen des Bedieners verursachen.
Schrägwinkeländerung
Das Sägeblatt kann im gewünschten Schrägwinkel zwischen 0° und 45° nach links fixiert werden.
WARNING! Vergewissern Sie sich stets, dass die Säge vom Stromnetz getrennt ist, bevor Sie die Schnittwinkel- oder -tiefeneinstellungen ändern.
Schrägwinkel ändern:
- Vergewissern Sie sich, dass die Sägetischarretierung (13) angezogen ist.
- Drehen Sie die Schrägwinkelarretierung (29) zum Lösen der Sägetischarretierung im Gegenuhrzeigersinn.
- Bringen Sie den Sägekopf in den benötigten Schrägwinkel und orientieren Sie sich dabei an der Schrägwinkelskala (22) (siehe Abb. P).
- Ziehen Sie die Schrägwinkelarretierung durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder an, wenn der benötigte Schrägwinkel eingestellt ist.
⚠️ WARNING! Vergewissern Sie sich vor Durchführung des Schnittes, dass die Schrägwinkelarretierung (29) angezogen ist. Bei Nichtbefolgung kann sich der Werkzeugarm bei Durchführung des Schnittes verschieben und schwere Verletzungen des Bedieners verursachen.
⚠️ WARNING! Vergewissern Sie sich vor Durchführung des Schnittes stets, dass der Zuganschlag (4) nicht in die Schnittbahn des Sägeblattes geraten kann (siehe Abschnitt „Anschlag einstellen“ in dieser Betriebsanleitung).
Zuggriff-Arretierschraube anziehen und lösen
- Diese Säge verlügt über einen aus zwei Stangen bestehenden Zugmechanismus zur Verlängerung der Sägeblattreichweite nach vorne und hinten.
- Lösen Sie zum Verwenden der Zugfunktion die Zuggriff-Arretierschraube (30) (siehe Abb. O).
- Um den Sägekopf an einer bestimmten Position zu fixieren, arretieren Sie die Zuggriff-Arretierschraube, wenn sich der Sägekopf an der gewünschten Stelle befindet.
Betrieb
WARNING! Tragen Sie bei der Arbeit mit diesem Gerät stets angemessenen Augen-, Atem- und Gehörschutz sowie entsprechend geeignete Schutzhandschuhe aus Vliesstoff.
ACHTUNG! Überprüfen Sie die Säge vor jedem Einsatz. Kontrollieren Sie die Schutzhauben und das einwandfreie Funktionieren der Sicherheitseinrichtungen vor dem Anschluss des Geräts ans Stromnetz.
ACHTUNG! Sorgen Sie dafür, dass der Bediener vor dem Anschluss und der Inbetriebnahme der Säge in der Bedienung, der Änderung von Einstellungen sowie der Pflege und Wartung der Säge unterwiesen wurde.
⚠️ WARNUNG! Trennen Sie die Säge stets vom Stromnetz, bevor Sie Geräteteile verstellen oder auswechseln. Beachten Sie die Drehrichtung des Sägeblattes; die Sägezähne vorne am Gerät müssen immer nach unten weisen.
Ein- und Ausschalten
- Betätigen Sie den Ein-/Ausschalter (24) zum Einschalten der Säge.
- Geben Sie den Ein-/Ausschalter zum Ausschalten der Säge wieder frei.
Laserführung
WARNING! Niemals direkt in den Laser schauen. Andernfalls drohen Sehschäden bis hin zu Blindheit.
• Die Laserführung arbeitet unabhängig von der Säge.
- Betätigen Sie zum Einschalten der Laserführung (27) die Taste I am Laser-Ein-/Ausschalter (34).
- Schalten Sie die Laserführung über die Taste O am Laser-Ein-/Ausschalter wieder aus.
Schnittarten
WARNING! Halten Sie mit Ihren Händen stets einen Abstand von mindestens 150 mm zum Sägeblatt (36) ein. Halten Sie Hände und Gliedmaße stets vom Schnittbereich des Sägeblattes und dem Sägeschlitz (6) fern (siehe Abb. III).
WARNUNG! Vermeiden Sie Handpositionen und ungeschickte Arbeitsabläufe, bei denen Hände oder Finger durch Abrutschen das Sägeblatt berühren könnten.
ACHTUNG! Um exakte Sägeergebnisse erzielen zu können, müssen das Sägeblatt, der Anschlag sowie die Winkeleinstellungen korrekt kalibriert sein (siehe „Kalibrierung“ im Abschnitt „Wartung und Pflege“).
Schifterschnitte:
- Bei einem Schifterschnitt (auch: Doppelgehrungsschnitt) werden gleichzeitig ein Gehrungs- und ein Schrägwinkel verwendet. Dieser Schnitt wird beim Herstellen von Bilderrahmen, beim Zuschneiden von Zierleisten, beim Anfertigen von Kästen mit abgeschragten Seiten sowie beim Herstellen von Dachrahmen verwendet.
- Nehmen Sie vor dem Bearbeiten des Werkstücks grundsätzlich einen Probeschnitt an einem Stück Restholz vor.
- Stellen Sie vor Durchführung eines Schifterschnitts zuerst den benötigten Schräg- (siehe „Schrägwinkel ändern“) und Gehrungswinkel (siehe „Gehrungswinkel ändern“) ein.
Kappschnitte:
- Mit Kappschnitten lassen sich kleine und/oder schmale Werkstücke zuschneiden.
- Dabei wird der Sägekopf behutsam abgesenkt, um das fest eingespannte Werkstück zu durchtrennen.
- Der Zuggriffmechanismus (12) muss in der am Zuggriff (41) hintersten Position arretiert sein.
Zugschnitte:
- Mithilfe des Zuggriffs (41) lassen sich mit dieser Säge Zugschnitte vornehmen.
- Lösen Sie die Zuggriff-Arretierschraube (30), damit der Sägekopf frei gleiten kann.
- Während des Schnitts wird das Sägeblatt (36) in das Werkstück abgesenkt und dann zur Fertigstellung des Schnitts zurück zum hinteren Ende des Sägeschlitzes (6) geschoben.
- Zugschnitte werden zum Zuschneiden breiterer Werkstücke eingesetzt (max. Werkstückgrößen entnehmen Sie bitte den „Technischen Daten“).
Schnittdurchführung:
- Trennen Sie die Säge vom Stromnetz und vergewissern Sie sich, dass die benötigten Einstellungen (z.B. Schräg- bzw. Gehrungswinkel usw.) vorgenommen wurden und am Gerät fest eingestellt sind.
- Legen Sie das Werkstück flach auf den Sägetisch (42) und drücken Sie eine Kante fest gegen den Anschlag (4 bzw. 14).
Anmerkungen:
- Wenn das Brett gekrümmt ist, legen Sie die konvexe Seite am Anschlag an (siehe Abb. IV).
- Wenn die konkave Seite am Anschlag angelegt wird, kann das Brett brechen und das Sägeblatt blockieren.
- Spannen Sie das Werkstück bei Bedarf mit der Schraubzwinge (38) (siehe „Schraubzwinge montieren“) wahlweise rechts oder links vom Sägekopf ein, um das Werkstück sicher zu fixieren.
- Um längeren Werkstücken mehr Stabilität zu verleihen, können die Werkstückauflagen (15) (siehe „Werkstückauflagen einstellen“) montiert werden.
-
Nehmen Sie vor dem Einschalten einen Probelauf mit dem Sägekopf am Werkstück vor und kontrollieren Sie dabei, dass sich der Sägekopf frei auf- und abbewegt und gleichmäßig am Zuggriff (41) läuft.
-
Schließen Sie die Säge ans Stromnetz an.
-
Halten Sie die Säge am Bediengriff (7) fest und betätigen Sie den Ein-/Ausschalter (24).
-
Warten Sie, bis das Sägeblatt (36) seine volle Drehzahl erreicht hat und drücken Sie dann die Schutzhaubenarretierung (8). Senken Sie das Sägeblatt langsam in das Werkstück ab und führen Sie es durch das Holz; lassen Sie dabei das Sägeblatt die Arbeit verrichten - es braucht kein übermäßiger Druck auf den Bediengriff ausgeübt zu werden.
-
Geben Sie den Ein-/Ausschalter nach Beendigung des Schnitts wieder frei und warten Sie, bis das Sägeblatt zum völligen Stillstand gekommen ist, bevor Sie den Sägekopf anheben.
-
Warten Sie, bis das Sägeblatt zum völligen Stillstand gekommen ist und die Sägeblattzahnung komplett durch die Schutzhaube (1) abgedeckt ist, bevor Sie das Werkstück entfernen.
Zubehör
- Ein umfassendes Sortiment an Zubehör und Verschleißteilen, z.B. Sägeblätter, weitere Schraubzwingen sowie persönliche Schutzausrüstung, ist über Ihren Silverline-Fachhändler erhältlich.
- Ersatzteile können über toolsparesonline.com bezogen werden.
Wartung und Pflege
⚠️ WARNUNG! Trennen Sie das Gerät stets vom Stromnetz, bevor Sie Wartungs-, Reinigungs- oder Kalibrierungsarbeiten daran vornehmen.
Schrägwinkel einstellen
0°-Winkel überprüfen
- Arretieren Sie den Sägekopf mit dem Sägekopf-Arretierstift (28) in der unteren Position, so dass das Sägeblatt (36) sich im Sageschlitz (6) befindet.
- Stellen Sie den Schrägwinkel auf 0^e (siehe „Schrägwinkel ändern“).
- Heben Sie den Sägekopf durch Freigeben des Arretierstifts an und vergewissern Sie sich anschließend, dass sich der Schrägwinkel weiter bei 0 ^a befindet.
- Legen Sie einen Anschlagwinkel so auf den Tisch, dass eine kurze Seite am Sägetisch (42) und die andere kurze Seite am Sägeblatt anliegt (Sägezähne dabei nicht berühren!).
Hinweis: Falls sich das Sägeblatt nicht im rechten Winkel (90°) zum Sägetisch befindet, muss es entsprechend angepasst und kalibriert werden.
0°-Winkel ändern
- Lösen Sie die Schrägwinkelarretierung (29) und stellen Sie den Schrägwinkel auf 0°.
- Überprüfen Sie den 0°-Winkel durch Anlegen eines Anschlagwinkels an das Sägeblatt (36) und den Sägetisch (42).
- Stellen Sie den Schrägwinkel auf 45°.
- Losen Sie die Kontermutter an der Schrägwinkeljustierschraube (31) (siehe Abb. R).
- Nehmen Sie nun kleinere Änderungen nach oben bzw. unten vor, indem Sie die Schraube mit dem 4-mm-Sechskantschlüssel (20) im Uhrzeigersinn bzw. im Gegenuhrzeigersinn drehen (siehe Abb. R).
- Überprüfen Sie den 0^ -Winkel erneut mit einem Anschlagwinkel.
- Ziehen Sie die Kontermutter an der Schrägwinkeljustierschraube zum Fixieren der Schraube an, sobald der Winkel genau 0° beträgt.
45°-Winkel überprüfen
- Stellen Sie den Schrägwinkel nach der 0°-Kalibrierung der Schrägwinkelskala auf 45° und überprüfen Sie, dass der Schrägwinkelanzeiger (43) und die Schrägwinkelskala (22) übereinstimmen.
- Kontrollieren Sie den 45°-Schrägwinkel des Sägeblattes (36) mithilfe eines dafür geeigneten Werkzeugs (siehe Abb. S).
- Wenden Sie sich bei Abweichungen, d.h. wenn das Gerät nicht genau 45° anzeigt, an einen zugelassenen Silverline-Kundendienst.
90°-Gehrungswinkel einstellen
Die wichtigste Einstellungsänderung des 0 ^n -Gehrungswinkels lässt sich über eine Justierung des feststehenden Anschlags (14) vornehmen.
- Stellen Sie den Gehrungswinkel mithilfe der Gehrungswinkelskala (17) und des Gehrungswinkelanzeigers (16) auf 0° (siehe „Gehrungswinkel ändern“).
- Entfernen Sie den Zuganschlag (4).
- Senken Sie den Sägekopf ab und arretieren Sie ihn mithilfe des Sägekopf-Arretierstifts (28) in dieser Position, so dass sich das Sägeblatt (36) im Sägeschlitz (6) befindet.
- Überprüfen Sie den 90°-Winkel zwischen feststehendem Anschlag (14) und Sägeblatt mit einem Anschlagwinkel (siehe Abb. T).
- Falls der Anschlag keinen rechten Winkel zum Sägeblatt bildet, lösen Sie die Anschlagsausrichtungsschrauben (35) und nehmen Sie kleinere Anpassungen vor, bis sich der Anschlag auf beiden Seiten im rechten Winkel zum Sägeblatt befindet (siehe Abb. U).
- Ziehen Sie die Anschlagsschrauben wieder an.
- Geben Sie den Arretierstift frei und lassen Sie den Sägekopf wieder nach oben in seine Ausgangsstellung zurückgleiten.
Einlegeplatte wechseln
ACHTUNG! Wenn die Einlegeplatte (44) beschädigt oder stark abgenutzt ist, muss sie ausgewechselt werden, damit der sichere Betrieb des Gerätes weiterhin gewährleistet ist.
- Nehmen Sie den feststehenden Anschlag (14) und den Zuganschlag (4) vom Sägetisch (42).
- Bringen Sie den Sägekopf in einen Winkel von 45°.
- Lösen Sie die Schrauben an der Einlegeplatte (44) und entfernen Sie die Einlegeplatte (siehe Abb. V).
- Säubern Sie den Sageschlitz (6) und legen Sie die neue Einlegeplatte ein.
- Ziehen Sie die Schrauben an der Einlegeplatte anschließend wieder an.
- Setzen Sie den Anschlag wieder ein und achten Sie dabei darauf, dass er einen 90°-Winkel zum Sägeblatt (36) bildet (siehe „90°-Gehrungswinkel einstellen“).
Allgemeine Überprüfung
- Überprüfen Sie alle Befestigungsschrauben in regelmäßigen Abständen auf festen Sitz.
- Kontrollieren Sie das Netzkabel (25) des Gerätes vor jedem Gebrauch auf Schäden und Verschleiß. Reparaturen müssen durch eine zugelassene Silverline-Reparaturwerkstatt erfolgen. Dies gilt auch für mit dem Gerät verwendete Verlängerungskabel.
Reinigung
- Halten Sie Ihr Gerät stets sauber. Durch Schmutz und Staub verschleiben die inneren Teile schnell und die Lebensdauer des Gerätes wird verkürzt. Reinigen Sie das Gerät mit einer weichen Bürste oder einem trockenen Tuch. Die Entlüftungsöffnungen mit sauberer, trockener Druckluft reinigen, sofern verfügbar.
- Säubern Sie das Gerätegehäuse mit einem feuchten, weichen Lappen und einem milden Reinigungsmittel. Verwenden Sie keinesfalls benzin- oder alkoholhaltige oder andere scharfe Reinigungsmittel.
- Reinigen Sie Kunststoffteile niemals mit Ätzmitteln.
Schmierung
- Schmieren Sie alle beweglichen Teile in regelmäßigen Abständen mit einem geeigneten Sprühschmiermittel.
Kohlebürsten
- Mit der Zeit unterliegen die Kohlebürsten des Motors dem Verschleiß.
- Wenn der Verschleiß der Bürsten fortgeschritten ist, kann dadurch die Motorleistung abnehmen, die Maschine kurzzeitig ausfallen oder es kann zu sichtbarer Funkenbildung kommen.
- Nehmen Sie zum Wechseln der Kohlebürsten die Kohlebürstenabdeckungen (10) auf beiden Seiten des Gerätes ab (siehe Abb. W). Die abgenutzten Bürsten können nun gegen die neuen ausgetauscht werden (siehe Abb. X). Bringen Sie anschließend beide Kohlebürstenabdeckungen wieder an.
- Alternativ können Sie das Gerät von einem zugelassenen Silverline-Vertragskundendienst warten lassen.
Hinweis: Kohlebürsten müssen immer paarweise ersetzt werden.
Kontakt
Informationen zu Reparatur- und Kundendiensten erhalten Sie unter der Rufnummer (+44) 1935/382222.
Webseite: silverlinetools.com/en-GB/Support
Postanschrift:
Powerbox
Boundary Way
Lufton Trading Estate
Yeovil, Somerset
BA22 8HZ
Großbritannien
Lagerung
- Der Sägekopf lässt sich absenken und mit dem Sägekopf Arretierstift (28) sichern, um die Säge in ein platzsparenderes Format zu bringen.
- Vergewissern Sie sich vor der Lagerung, dass alle Schräg- und Gehrungswinkelarretierungen angezogen sind.
- Das Gerät an einem sicheren, trockenen Ort außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Entsorgung
Beachten Sie bei der Entsorgung von defekten und nicht mehr reparablen Elektrowerkzeugen die geltenden Vorschriften und Gesetze.
- Elektrowerkzeuge und andere elektrische und elektronische Altgeräte nicht über den Hausmüll entsorgen.
- Lassen Sie sich von der zuständigen Behörde bezüglich der ordnungsgemäßen Entsorgung von Elektrowerkzeugen beraten.
Fehlerbehebung
| Störung Mögliche Ursache Empfohlene Abhilfe | ||
| Kein Betrieb | Steckersicherung Sicherung ersetzen | |
| Abgenutzte Kohlebürsten | Kohlebürsten paarweise wechseln oder von einer zugelassenen Silverline-Reparaturwerkstatt ersetzen lassen | |
| Elektrowerkzeug defekt An eine zugelassene Silverline-Reparaturwerkstatt wenden | ||
| Ungenügende Schnittleistung | Zähne abgenutzt oder beschädigt Sägeblatt (36) ersetzen | |
| Falsche Sägeblattart Für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignetes Sägeblatt montieren | ||
| Inkompatibles Sägeblatt Sicherstellen, dass das Sägeblatt mit dieser Säge kompatibel ist | ||
| Falsch montiertes Sägeblatt | Sägeblatt abnehmen und wieder anbringen; dabei die Anweisung in dieser Betriebsanleitung genau befolgen | |
| Starke Vibration beim Betrieb des Elektrowerkzeugs | Sägeblatt verzogen, verbogen oder beschädigt Sägeblatt umgehend ersetzen | |
| Sägeblatt falsch montiert Sägeblatt gemäß der Anweisung in dieser Betriebsanleitung montieren | ||
| Maschinenfehler An eine zugelassene Silverline-Reparaturwerkstatt wenden | ||
| Schräg- oder Gehrungswinkel schwer einstellbar | Sägemehlansammlung Sägemehl mit Staubsauger entfernen | |
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EG-Konformitätserklärung
Name des Unterzeichners: Mr. Darrell Morris
Bevollmächtigt durch: Silverline Tools
Erklärt hiermit Folgendes:
Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Erklärung trägt der Hersteller. Der Gegenstand der Erklärung erfüllt die einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft.
Produktkennung: 546534
Produktbezeichnung: Kapp- und Gehrungssäge, 1450 W (Heimwerkermodell)
Entspricht den folgenden Richtlinien und Normen:
• Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
• EMV-Richtlinie 2014/30/EU
• RoHS-Richtlinie 2011/65/EU
• EN 61029-1:2009+A11
• EN 61029-2-9:2012+A11
• EN 55014-1:2006+A1+A2
• EN 55014-2:2015
• EN 61000-3-2:2014
• EN 61000-3-3:2013
Benannte Stelle: Rheinland
Techn. Unterlagen bei: Silverline Tools
Datum: 28.09.18
Unterzeichnet von:

Mr. Darrell Morris,
Geschäftsführender Direktor
Name und Anschrift des Herstellers:
Powerbox International Limited, Handelsregisternummer 06897059. Eingetragene Anschrift:
Powerbox, Boundary Way, Lufton Trading Estate, Yeovil, Somerset BA22 8HZ, Großbritannien
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