DBM230X - Bohrmaschine MAKITA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice MAKITA DBM230X - page 4
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Produktinformationen

Marke : MAKITA

Modell : DBM230X

Kategorie : Bohrmaschine

Laden Sie die Anleitung für Ihr Bohrmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DBM230X - MAKITA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DBM230X von der Marke MAKITA.

BEDIENUNGSANLEITUNG DBM230X MAKITA

Originalbetriebsanleitung

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung

Warnung vor heißer Oberfläche

Maschine, Bohrkrone und Bohrständer sind schwer – Vorsicht Quetschgefahr

Reiß- bzw. Schneidgefahr

Zu Ihrem Schutz sollten Sie folgende Schutzmaßnahmen treffen.

Gehörschutz benutzen

Augenschutz benutzen

Schutzhandschuhe benutzen

Schutzschuhe benutzen

Vor allen Arbeiten am Gerät unbedingt Netzstecker ziehen!Gerätekennwerte:

Diamantkernbohrgerät DBM 230 Nennspannung: 230 V ~ Leistungsaufnahme: 2500 W Nennstrom: 13,5 A Frequenz: 40-60 Hz max. Bohrdurchmesser: 230 mm Werkzeugaufnahme: 1¼" UNC Schutzklasse: I Schutzgrad: IP 20 Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003: 11,3 kg Funkentstörung nach: EN 55014 und EN 61000 Gang Leerlaufdrehzahl

Lastdrehzahl max. Bohrdurchmesser

60 mm Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Die Diamant - Kernbohrmaschine DBM 230 ist für den professionellen Einsatz bestimmt und darf nur von unterwiesenen Personen bedient werden. In Verbindung mit den entsprechenden Nassbohrkronen ist die Maschine zum Bohren von Beton, Stein und Mauerwerk ausschließlich im Nassschnitt bestimmt. Sie darf nur in einem dafür geeigneten Diamantbohrständer (P-54190) betrieben werden. Sicherheitshinweise

Wichtige Anweisungen und Warnhinweise sind mittels Symbolen auf der Maschine dargestellt:

Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigelegten Heft befolgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen.Arbeiten Sie konzentriert und lassen Sie Sorgfalt walten.

Halten Sie Ihren Arbeitsplatz sauber und vermeiden Sie Gefahrensituationen

Vorkehrungen zum Schutz des Bedieners treffen. Wird bei der Arbeit die Anschlussleitung beschädigt oder durchtrennt, diese nicht berühren, sondern sofort den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigter Anschlussleitung betreiben. Überprüfen Sie vor dem Bohren in Decken und Wänden die Bohrstelle auf verdeckt liegende Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Überprüfen Sie den Arbeitsbereich, z.B. mit einem Metallortungsgerät. Konsultieren Sie den verantwortlichen Statiker vor Beginn ihrer Arbeit zur Festlegung der genauen Position der Bohrung. Sichern Sie bei Durchbohrungen durch Decken den Bereich von unten ab, da der Bohrkern nach unten herausfallen kann.

Achten Sie darauf das die Maschine keinem direkten Regen ausgesetzt ist. Arbeiten Sie nicht in explosionsgefährdeter Umgebung. Arbeiten Sie nicht auf Leitern. Asbesthaltige Materialien dürfen nicht bearbeitet werden. Tragen Sie das Gerät niemals am Kabel und überprüfen Sie vor jeder Benutzung Gerät, Kabel und Stecker. Lassen Sie Schäden nur von einem Fachmann beseitigen. Stecker nur bei ausgeschalteter Maschine in die Steckdose stecken. Manipulationen am Gerät sind nicht erlaubt. Lassen Sie die Kernbohrmaschine nur unter Aufsicht arbeiten. Ziehen Sie den Netzstecker, und überprüfen Sie, dass der Schalter ausgeschaltet ist, wenn die Kernbohrmaschine unbeaufsichtigt bleibt, bei Auf- und Abbauarbeiten, bei Spannungsabfall, beim Einsetzen bzw. bei der Montage eines Zubehörteiles. Schalten Sie die Maschine ab, wenn Sie aus irgendeinem Grund stehen bleibt. Sie vermeiden damit das plötzliche Anlaufen im unbeaufsichtigten Zustand. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn ein Teil des Gehäuses defekt ist, bzw. bei Beschädigungen an Schalter, Zuleitung oder Stecker. Elektrowerkzeuge müssen in regelmäßigen Abständen einer Sichtprüfung durch den Fachmann unterzogen werden. Beim Betreiben des Kernbohrgerätes darf in keiner Gebrauchslage Kühlwasser in den Motor und die elektrischen Einbauteile eindringen. Überkopfbohrungen nur mit geeigneten Schutzvorkehrungen (Wasserauffangvorrichtung) durchführen. Tritt Wasser aus der Überlaufbohrung am Getriebehals aus, brechen Sie die Arbeiten ab und lassen Sie das Kernbohrgerät in einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren. Schalten Sie nach einer Unterbrechung Ihrer Arbeit die Kernbohrmaschine nur dann ein, nachdem Sie sich davon überzeugt haben, dass sich die Bohrkrone frei drehen lässt. Tragen Sie beim Arbeiten mit dieser Maschine einen Gehörschutz. Nicht in rotierende Teile fassen. Personen unter 16 Jahren dürfen das Gerät nicht benutzen.

Der Benutzer und die sich in der Nähe aufhaltenden Personen müssen während der Benutzung des Gerätes eine geeignete Schutzbrille, Schutzhelm, Gehörschutz, Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe tragen. Arbeiten Sie stets konzentriert. Gehen Sie überlegt vor und verwenden Sie das Gerät nicht, wenn Sie unkonzentriert sind. Weitere Sicherheitshinweise entnehmen sie bitte der Anlage! Befestigung der Kernbohrmaschine am

Diamantbohrständer P-54190 Montage der Maschinenplatte Maße an der Maschine Öffnen Sie mit Hilfe des Drehkreuzes die Arretierung der Montageplatte. Entnehmen Sie diese und verbinden Sie sie wie nachfolgend beschrieben mit der Kernbohrmaschine.

Zum Lieferumfang des Bohrständers DBM230 gehört eine Montageplatte, eine Passfeder 10 mm und 4 Innensechskantschrauben M8. Die Montageplatte wird mit der Passfeder so auf die Maschine aufgesetzt, dass sich die Buchse in der Montageplatte auf der gleichen Seite befindet wie die Getriebeumschaltung der Maschine. Danach werden die vier Schrauben eingesetzt und fest angezogen.Setzen Sie nun die Kernbohrmaschine mit der montierten Platte in den am Untergrund befestigten Bohrständer ein und arretieren Sie diese mit Hilfe des Drehkreuzes (s. S. 4).

Elektrischer Anschluss Die DBM 230 ist in Schutzklasse I ausgeführt. Zum Schutz des Bedieners darf die Maschine nur über eine Fehlerstromschutzeinrichtung betrieben werden und wird deshalb standardmäßig mit einem im Kabel integriertem PRCD – Schutzschalter zum Einsatz an einer Schutzkontaktsteckdose geliefert.

Der PRCD – Schutzschalter darf nicht im Wasser liegen. PRCD – Schutzschalter nicht zum Ein- und Ausschalten der Maschine verwenden. Vor Arbeitsbeginn die ordnungsgemäße Funktion durch Drücken der TEST – Taste überprüfen. Prüfen Sie vor Inbetriebnahme die Übereinstimmung der Netzspannung und - frequenz mit den auf dem Typenschild angegebenen Daten. Spannungsabweichungen von + 6 % bis – 10 % sind zulässig. Verwenden Sie nur 3-adriges Verlängerungskabel mit Schutzleiter und ausreichendem Querschnitt ( mind. 2,5 mm² ). Ein zu schwacher Querschnitt kann zu übermäßigem Leistungsverlust und zur Überhitzung von Maschine und Kabel führen. Empfohlene Mindestquerschnitte und maximale Kabellängen Netzspannung Querschnitt in mm² 1,5 2,5 110 V 20 m 40 m 230V 50 m 80 m Wasseranschluss

Wenn die Bohrkrone nicht ausreichend mit Wasser gekühlt ist, können sich die Diamantsegmente erwärmen, was diese beschädigt und schwächt. Deshalb sollen Sie sich immer vergewissern, dass das Kühlungssystem nicht verstopft ist. Zur Versorgung des Bohrgerätes mit Wasser gehen Sie bitte wie folgt vor: Schließen Sie die Maschine über das GARDENA -Stecknippel an die Wasserversorgung oder ein Wasserdruckgefäß an. Betreiben Sie die Maschine nur mit sauberem Wasser und ausreichender Wasserzufuhr, da im Trockenbetrieb die Dichtungen beschädigt werden. Achtung! Der maximale Wasserdruck sollte 3 bar nicht überschreiten! Vergewissern Sie sich, dass die Segmente genug gekühlt sind. Ist das Bohrwasser klar, ist die Kühlung ausreichend. Verschließen Sie das soeben gebohrte Loch wenn Sie dieses vergrößern wollen, um eine ausreichende Kühlwasserzufuhr erzielen zu können. Bei Überkopfarbeiten müssen Sie immer einen Wassersammelring benutzen. Entleeren Sie das Wassersystem bei Frostgefahr. Getriebeumschaltung

Die DBM 230 besitzt ein mechanisches 3-Gang Ölbadgetriebe. Passen Sie die Drehzahl der Maschine dem Bohrdurchmesser an (Angaben siehe Typenschild). Drehen Sie den Getriebeschalter soweit in den schnelleren bzw. langsameren Gang bis dieser einrastet. Der Drehzahlwechsel ist nur bei stillstehender Maschine vorzunehmen, eventuell ist durch leichtes Verdrehen der Arbeitsspindel der Schaltvorgang zu unterstützen. Warnung! Nie mit Gewalt und nur im Auslauf oder Stillstand der Maschine umschalten! Verwenden Sie zum Umschalten keine Werkzeuge wie z.B. Zange oder Hammer! Bohrkro nenwechsel

Vorsicht! Das Werkzeug ist schwer und kann durch den Einsatz oder durch Schärfen heiß werden. Sie können sich die Hände verbrennen, sich an den Segmenten schneiden bzw. reißen oder quetschen. Vor allen Arbeiten am Gerät unbedingt Netzstecker ziehen. Fahren Sie den Maschinenhalter mit dem Kernbohrgerät so weit nach oben, bis dieser in der Endlage einrastet. Benutzen Sie für den Werkzeugwechsel deshalb immer Arbeitsschutzhandschuhe. Die Bohrspindel hat Rechtsgewinde. Verwenden Sie als Gegenhalter immer einen Maulschlüssel SW 32, der an der Bohrspindel angesetzt wird. Lösen Sie die Bohrkrone niemals mit (Hammer-) Schlägen, da so die Kernbohrmaschine beschädigt wird. Etwas wasserfestes Fett, aufgetragen auf dem Bohrspindelgewinde und ein Kupferring zwischen Spindel und Bohrkrone erleichtern das Lösen der Bohrkrone.Betreiben der Bohreinheit

Um die Maschine sicher zu betreiben, beachten Sie bitte folgende Hinweise: Angaben zum Einsatzort Befreien Sie den Einsatzort von allem, was den Arbeitsvorgang behindern könnte. Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung des Einsatzortes. Halten Sie die angegebenen Bedingungen für den Anschluss an die Stromversorgung ein. Verlegen Sie die Elektroleitungen so, dass eine Beschädigung durch das Werkzeug ausgeschlossen ist. Vergewissern Sie sich, dass Sie ständig ausreichend Sicht auf den Arbeitsbereich haben und jederzeit alle erforderlichen Bedienungselemente und Sicherheitseinrichtungen erreichen können. Halten Sie andere Personen von Ihrem Arbeitsbereich fern, um Unfälle zu vermeiden. Raumbedarf für Betrieb und Wartung Halten Sie wenn möglich ca. 2 m um die Maschine für Betrieb und Wartung frei, so dass Sie sicher arbeiten können und bei Betriebsstörungen sofort eingegriffen werden kann. Bohren

Vorbereitung Wenn Sie in Blöcke bohren, stellen Sie sicher, dass die Blöcke gut verankert und befestigt sind. Bevor Sie in tragende Teile bohren, vergewissern Sie sich, dass Sie die Statik nicht verletzen. Befolgen Sie die Anweisungen der für die Planung verantwortlichen Fachleute. Stellen Sie sicher, dass Sie weder Gas- bzw. Wasserleitungen, noch Stromkabel beim Bohren beschädigen können. Stellen Sie sicher, dass der Bohrkern beim Herausfallen niemanden verletzen bzw. nichts beschädigen kann. Beräumen und sichern Sie den Arbeitsbereich. Sichern Sie bei Durchgangsbohrungen durch Decken den Bereich von unten ab, da der Bohrkern nach unten herausfallen kann. Falls der Bohrkern beim Herausfallen Schäden verursachen könnte, bauen Sie eine entsprechende Vorrichtung auf, die den Kern zurück hält. Vergewissern Sie sich, dass die Bohrkrone richtig befestigt ist. Setzen Sie in Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Material das richtige Werkzeug ein. Sorgen Sie für eine sichere Befestigung des Bohrständers auf dem Untergrund. Für die Montage des P-54190 gibt es folgende Möglichkeiten: Befestigung des Ständers durch Dübel in Beton Für Mauerwerk sind Spreitz- Dübel zu verwenden.

Zeichnen Sie sich die Position der Befestigungsbohrung auf der zu bohrendenFläche an. Bohren Sie ein Loch (Ø 15) 50 mm tief (A), in das der Dübel M12 (B) eingesetzt werden soll; setzen Sie den Dübel ein und spreizen Sie ihn mit dem Dübelsetzwerkzeug (C)auf.

Schrauben Sie die Schnellspannschraube (D) in den Dübel ein. Setzen Sie den Ständer auf. Fixieren Sie die Unterlegscheibe (E) und schließlich die Befestigungsmutter (F) auf der Schnellspannschraube (D). Ziehen Sie die Mutter (F) mit einem Schlüssel SW 27 fest. Vor und nach dem Festziehen der Mutter (F) sind die 4 Stellschrauben zur Anpas- sung an den Untergrund entsprechend zu verstellen. Unbedingt prüfen, ob der Ständer fest montiert ist. Befestigung durch Vakuum am Fußboden Verwenden Sie die Vakuumbefestigung nicht an Wänden oder Überkopf! Für eine Unterdruck-Anbringung darf die zu bohrende Fläche nicht porös und muss eben und rissfrei sein. Ist das nicht der Fall, kann diese Art der Befestigung nicht verwendet werden. Für die Vakuum-Anbringung benötigen Sie das Vakuumset für P-54190, Vakuumpumpe und –schlauch. Diese sind auf Anfrage erhältlich.Schrauben Sie das Stecknippel in die Fußplatte. Dieses ist vorher mit Dichtband zu versehen. Setzen Sie den Vakuumgriff mit der Dichtung ein.

Sichern Sie den Vakuumgriff mit Hilfe der Unterlegscheibe und Innensechskantschraube M8x30.

Verbinden Sie den Bohrständer und die Vakuumpumpe. Bringen Sie den Bohrständer in die richtige Position und schalten Sie die Pumpe ein. Überprüfen Sie, ob alle vier Nivellierschrauben in der Fußplatte ganz zurück gedreht sind und ein Unterdruck von mind. –0,8 bar erreicht wird. Durch drücken des Ventilknopfes im Griff kann der Bohrständer entlastet und nachjustiert werden. Die Vakuumpumpe muss während der gesamten Arbeitszeit weiterlaufen und ist so zu platzieren, dass sie das Manometer einsehen können. Überprüfen Sie unbedingt den festen Sitz bevor Sie mit dem Bohren beginnen! Befestigung des Ständers durch Schnellspannsäule Um den Bohrständer mittels der Schnellspannsäule Verstreben zu können, muss der Abstand zur gegenüberliegenden Wand zwischen 1,7 m und 3 mbetragen. Positionieren Sie den Bohrständer. Setzen Sie die Schnellspannsäule so dicht wie möglich hinter der Säule auf dem Ständerfuß auf. Fixieren Sie den Bohrständer durch Drehen der Kurbel (G) in Uhrzeigersinn. Sichern Sie die Einstellung mit dem dazugehörigen Bolzen (H).

Achtung! Es ist wichtig, dass der Bohrständer fest mit dem Untergrund verbunden ist. Nicht korrekt befestigte Bohrständer können zur Verletzung des Bedieners und Beschädigung der Bohreinheit führen. Bewegungen während des Bohrens verursachen ein Schlagen der Bohrkrone gegen die Bohrungswand, was zum Ausbrechen der Segmente führen kann. Die Bohrkrone kann sich ebenso im Bohrloch verkanten, was wiederum Schäden an dieser verursacht.Ausführung der Bohrarbeiten Schalten Sie den PRCD auf On. Öffnen Sie die Wasserzuführung. Schalten Sie den Motor ein, ohne dass die Bohrkrone die Fläche berührt. Senken Sie die Bohrkrone soweit ab, bis sie die Oberfläche berührt. Um eine exakte Zentrierung der Bohrkrone zu erhalten, halten Sie beim ersten Zentimeter Schnitttiefe den Vorschub gering. Sie können nun schneller bohren. Eine zu niedrige Drehzahl der Maschine schränkt die Leistung ein. Bei einer zu hohen Drehzahl werden die Diamantsegmente schnell stumpf. schräg bohren Entfernen Sie die Schraube in der Fußplatte, welche die Säule bei 90° arretiert. Lockern Sie die Knebelschraube zwischen Abstützung und Säule und schwenken Sie die Säule bis zum gewünschten Winkel. Ziehen Sie die zwei Schrauben wieder fest. Bohren Sie am Anfang sehr langsam, da die Krone nur mit einem Bruchteil ihrer Schnittfläche ins Material greift. Wenn Sie zu schnell oder mit einem zu hohen Druck bohren kann die Krone verlaufen. Überkopf bohren Montieren Sie unbedingt eine Wasserabsaugvorrichtung. Schließen Sie einen Nasssauger an die Absaugung an und schalten Sie diesen ein. Öffnen Sie die Wasserzuführung und stellen Sie sicher, das das Wasser die Segmente erreicht hat bevor Sie mit dem Bohren beginnen. Achten Sie beim Überkopfbohren besonders darauf das kein Wasser in die Maschine eindringt. Wenn Sie während des Bohrvorganges feststellen, dass die Vorschub- geschwindigkeit sehr gering wird, dass Sie mehr Kraft aufwenden müssen und dass das Wasser, das aus dem Bohrloch austritt, klar und mit einigen Metallsplittern versetzt ist, sind Sie auf Armierungseisen getroffen. Reduzieren Sie den Druck auf die Bohrkrone und schalten Sie wenn möglich in den nächst niedrigeren Gang um dieses problemlos zu durchtrennen. Sie können den Druck bzw. die Drehzahl wieder erhöhen, wenn Sie die Armierungseisen durchtrennt haben. Bohrkronenverlängerung Wenn Sie tiefer als die Nutzlänge Ihrer Bohrkrone bohren müssen: Bohren Sie zunächst nur so weit, wie die Nutzlänge der Krone es zulässt. Entfernen Sie die Krone und lösen den Bohrkern aus dem Loch, ohne die Kernbohreinheit zu bewegen. Schieben Sie die Krone wieder ins Bohrloch.Schrauben Sie eine entsprechende Verlängerung zwischen Bohrkrone und Motor. Wenn die Bohrkronenaufnahme 1¼‘‘ beträgt, vergessen Sie bitte nicht die Kupferringe zum leichteren Lösen der Bohrkrone. Überlastungsschutz

Die DBM 230 ist zum Schutz von Bediener, Motor und Bohrkrone mit einem mechanischen, elektronischen und thermischen Überlastungsschutz ausgerüstet. Mechanisch: Bei einem plötzlichen Verklemmen der Bohrkrone wird mittels einer Rutschkupplung die Bohrspindel vom Motor entkoppelt. Elektronisch: Zur Warnung des Bedieners vor Überlastung des Bohrgerätes bei zu großer Vorschubkraft ist in die Kappe eine Leuchtdiode eingebaut. Im Leerlauf und bei normaler Belastung erfolgt keine Anzeige. Bei einer Überlastung leuchtet die Diode rot. In diesem Falle ist die Maschine zu entlasten. Bei längerer Nichtbeachtung der roten Anzeige erfolgt über die Elektronik eine selbständige Abschaltung der Maschine. Nach Entlastung und Aus- und Wiedereinschalten des Geräteschalters kann normal weitergearbeitet werden. Thermisch: Mit Hilfe eines Thermoelementes wird der Motor bei anhaltender Überlastung vor Zerstörung geschützt. Die Maschine schaltet in diesem Falle selbständig ab und kann erst nach entsprechender Abkühlung (ca. 2 min) wieder in Betrieb genommen werden. Die Abkühlzeit ist abhängig von der Erwärmung der Motorwicklung und der Umgebungstemperatur. Sicherheitskupplung

Die Rutschkupplung soll Stöße und übermäßige Belastung abfangen. Sie ist ein Behelfsmittel und kein absoluter Schutz, deshalb sollten Sie umsichtig bohren. Um ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten, sollte sie max. 2 s durchrutschen. Sie muss bei übermäßigem Verschleiß von einer autorisierten Fachwerkstatt erneuert werden. Lösen Sie eine verklemmte Bohrkrone nicht durch Ein- und Ausschalten des Gerätes, da dies zum vorzeitigen Verschleiß der Kupplung führen kann.Segmentbruch

Wenn sich während des Bohrens ein Diamantsegment, Teile der Armierung oder ähnliches lösen und die Bohrkrone dadurch verklemmt, beenden Sie die Arbeit an dieser Bohrung und bohren Sie ein Loch mit dem selben Zentrum und einem 15 bis 20 mm größeren Durchmesser. Versuchen Sie nicht mit einer anderen Bohrkrone gleichen Durchmessers die Bohrung zu beenden! Nach dem Bohren

Wenn Sie Ihre Bohrung beendet haben: Ziehen Sie die Bohrkrone aus dem Loch heraus. Schalten Sie den Motor aus. Benutzen Sie den Motorschalter und nicht den PRCD zu diesem Zweck. Schließen Sie die Wasserversorgung. Bohrkern entfernen, wenn er in der Bohrkrone bleibt Trennen Sie die Bohrkrone vom Motor. Stellen Sie die Bohrkrone senkrecht. Klopfen Sie leicht mit einem hölzernen Hammerstiel gegen das Rohr, bis der Bohrkern herausrutscht. Die Bohrkrone nie mit Gewalt gegen eine Wand schlagen, oder mit Werkzeugen wie Hämmern oder Maulschlüsseln traktieren, da sich das Rohr sonst verziehen kann und weder der Bohrkern sich herauslösen, noch die Bohrkrone sich wiederverwenden lässt. Bohrkern entfernen bei einem Sackloch Brechen Sie den Kern mit einem Keil oder Hebel ab. Heben Sie den Kern mit einer geeigneten Zange heraus oder bohren Sie ein Loch in den Kern, schrauben eine Ringschraube hinein und ziehen Sie ihn daran heraus.Pflege und Wartung

Vor Beginn der Wartungs- oder Reparaturarbeiten unbedingt Netzstecker ziehen! Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem, auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung geeignetem Personal durchgeführt werden. Das Gerät ist nach jeder Reparatur von einer Elektrofachkraft zu überprüfen. Das Elektrowerkzeug ist so konstruiert, dass ein Minimum an Pflege und Wartung erforderlich ist. Folgende Punkte sind jedoch stets zu beachten: Reinigen Sie nach Beendigung der Bohrarbeiten die Kernbohreinheit. Fetten Sie danach das Bohrspindelgewinde ein. Die Lüftungsschlitze müssen stets sauber und offen sein. Achten Sie darauf, dass beim Reinigungsvorgang kein Wasser in die Kernbohrmaschine eindringt. Nach den ersten 150 Betriebsstunden muss das Getriebeöl ersetzt werden. Eine Erneuerung des Getriebeöls bewirkt eine deutliche Erhöhung der Lebensdauer des Getriebes. Nach ca. 200 Betriebsstunden sind die Kohlebürsten durch einen Elektrofachmann zu kontrollieren und gegebenenfalls auszutauschen (nur Original – Kohlebürsten verwenden) Vierteljährlich Schalter, Kabel und Stecker vom Elektrofachmann überprüfen lassen.Verhalten bei Störungen

Schalten Sie die Maschine bei Betriebsstörungen aus und trennen Sie diese vom Stromnetz. Arbeiten an der Elektrik der Maschine dürfen nur von einem Elektrofachmann vorgenommen werden. Fehlersuche

Gerät läuft nicht - Netzstromversorgung unterbrochen - Netzkabel oder Stecker defekt - Schalter defekt - Anderes Elektrogerät einstecken, Funktion prüfen - Von Elektrofachkraft prüfen und gegebenenfalls ersetzen lassen - Von Elektrofachkraft prüfen und gegebenenfalls ersetzen lassen Motor läuft - Bohrkrone dreht nicht - Getriebe defekt - Lassen Sie das Gerät von einer Vertragswerkstatt reparieren Bohrgeschwindigkeit lässt nach - Wasserdruck / Wasserdurchfluss zu hoch - Bohrkrone defekt

- Bohrkrone poliert - Wassermenge regulieren

- Bohrkrone auf Beschä- digung prüfen und gegeben- enfalls austauschen - Lassen Sie das Gerät von einer Vertragswerkstatt reparieren - Bohrkrone auf Schärfstein schärfen dabei Wasser- spülung laufen lassen Motor schaltet ab - Gerät kommt zum Stillstand - Gerät zu warm - Überlastschutz des Motors hat ange- sprochen - Gerät gerade führen - Gerät entlasten und durch Betätigen des Schalters - Gerät wieder hochfahren lassen Wasser tritt am Getriebegehäuse aus - Wellendichtringe defekt - Lassen Sie das Gerät von einer Vertragswerkstatt reparierenENGLISH

der Serienproduktion entstammen und den folgenden europäischen Richtlinien entsprechen: 2006/42/EG und gemäß den folgenden Standards oder standardisierten Dokumenten hergestellt werden: EN 61029 Die technische Dokumentation befindet sich im Bestand unserer autorisierten Vertretung in Europa, nämlich: