Combi 6 - Pfanne TRUMA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Combi 6 TRUMA
Komfort für unterwegs Combi 4 / Combi 6 Page 55
1 Bedienteil 2 Zeitschaltuhr ZUCB (Zubehör) 3 Raumtemperaturfühler 4 Kaltwasseranschluss 5 Warmwasseranschluss 6 Gasanschluss 7 Warmluftaustritte 8 Umluftansaugung 9 Abgasabführung 10 Verbrennungsluftzuführung 11 Elektronische S teuereinheit 12 Wasserbehälter (10 Liter) 13 Brenner 14 Wärmetauscher 15 FrostControl ( Sicherheits-/Ablassventil)
Funktionsbeschreibung Die Flüssiggasheizung Truma Combi ist eine Warmluftheizung mit integriertem Warmwasserboiler (10 Liter Inhalt). Der Bren- ner arbeitet gebläseunterstützt, dadurch ist eine einwandfreie Funktion auch während der Fahrt sichergestellt. Mit der Heizung kann im Winterbetrieb der Raum beheizt und gleichzeitig Wasser erwärmt werden. Wird nur Warm- wasser benötigt, ist dies im Sommerbetrieb möglich. – Im Sommerbetrieb erfolgt die Aufheizung des Wasserin- haltes in der kleinsten Brennerstufe. Ist die Wassertempera- tur erreicht, schaltet der Brenner ab. – Im Winterbetrieb wählt das Gerät automatisch die benö- tigte Leistungsstufe entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und gegenwär- tigen Raumtemperatur. Bei gefülltem Boiler wird das Was- ser automatisch mitgeheizt. Die Wassertemperatur ist von der gewählten Betriebsart und der Heizleistungsabgabe abhängig. Bei Temperaturen von ca. 3 °C am automatischen Sicher- heits-/Ablass ventil FrostControl öffnet dieses und entleert den Boiler. Combi 4 / Combi 63 Sicherheitshinweise Für den Betrieb von Gasreglern, Gasgeräten bzw. Gasanlagen, ist die Verwendung von stehenden Gasflaschen aus denen Gas aus der Gasphase entnommen wird zwingend vorge- schrieben. Gasflaschen aus denen Gas aus der Flüssigphase entnommen wird (z. B. für Stapler) sind für den Betrieb verbo- ten, da sie zur Beschädigung der Gasanlage führen. Bei Undichtigkeiten der Gasanlage bzw. bei Gasgeruch: – alle offenen Flammen löschen – Fenster und Türe öffnen – alle Schnellschlussventile und Gasflaschen schließen – nicht rauchen – keine elektrischen Schalter betätigen – die gesamte Anlage von einem Fachmann überprüfen lassen! Reparaturen dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden! Zum Erlöschen von Gewährleistungs- und Garantieansprü- chen sowie zum Ausschluss von Haftungsansprüchen führen insbesondere: – Veränderungen am Gerät (einschließlich Zubehörteilen), – Veränderungen an der Abgasführung und am Kamin, – Verwendung von anderen als Truma Originalteilen als Ersatz- und Zubehörteile, – das Nichteinhalten der Einbau- und Gebrauchsanweisung. Außerdem erlischt die Betriebserlaubnis des Gerä tes und dadurch in manchen Ländern auch die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Der Betriebsdruck der Gasversorgung 30 mbar muss mit dem Betriebsdruck des Gerätes (siehe Typenschild) über einstimmen. Die Flüssiggasanlagen müssen den technischen und adminis- trativen Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes entsprechen (in Europa z. B. EN 1949 für Fahrzeuge). Natio- nale Vorschriften und Regelungen (in Deutschland z. B. das DVGW-Arbeitsblatt G 607 für Fahrzeuge) müssen beachtet werden. Die Prüfung der Gasanlage ist in Deutschland alle 2 Jahre von einem Flüssiggas-Sachkundigen (DVFG, TÜV, DEKRA) zu wie- derholen. Sie ist auf der entsprechenden Prüfbescheinigung (G 607) zu bestätigen. Verantwortlich für die Veranlassung der Prüfung ist der Fahrzeughalter. Flüssiggasgeräte dürfen beim Tanken, in Parkhäusern, Garagen oder auf Fähren nicht benutzt werden. Bei erster Inbetriebnahme eines fabrikneuen Gerätes (bzw. nach längerer Still standszeit) kann kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchs entwicklung auftreten. Es ist zweck mäßig, das Gerät im Sommerbetrieb (60 °C) mehrmals aufzuheizen und dabei für eine gute Durchlüftung des Raumes zu sorgen. Wärmeempfindliche Ge genstände (z. B. Spray dosen) oder brennbare Flüssigkeiten dürfen nicht im Ein bauraum der Heizung verstaut werden, da es hier un ter Umständen zu erhöhten Temperaturen kommen kann. Für die Gasanlage dürfen nur Druckregeleinrichtungen ge- mäß EN 12864 (in Fahrzeugen) mit einem festen Ausgangs- druck von 30 mbar verwendet werden. Die Durchflussrate der Druckregeleinrichtung muss mindestens dem Höchst- verbrauch aller vom Anlagenhersteller eingebauten Geräte entsprechen. Für Fahrzeuge empfehlen wir die Truma Gasdruck-Regelan- lagen SecuMotion / MonoControl CS sowie für die Zweif- laschen-Gasanlage die Gasdruck-Regelanlagen Truma DuoComfort / DuoControl CS. Bei Temperaturen um 0 °C und darunter sollten der Gasdruck- regler bzw. das Umschaltventil mit der Reglerbeheizung EisEx betrieben werden. Es dürfen nur für das Bestimmungsland geeignete Regler- anschlussschläuche, die den Anforderungen des Landes entsprechen, verwendet werden. Diese sind regelmäßig auf Brüchigkeit zu überprüfen. Für Winterbetrieb sollten nur winterfeste Spezialschläuche verwendet werden. Druckregelgeräte und Schlauchleitungen müssen spätestens 10 Jahre (bei gewerblicher Nutzung 8 Jahre) nach Herstellungs- datum gegen neue ausgewechselt werden. Der Betreiber ist dafür verantwortlich. Wichtige Bedienungshinweise Falls der Kamin in der Nähe bzw. direkt unterhalb eines zu öffnenden Fensters platziert wurde, muss das Gerät mit einer selbsttätigen Abschaltvorrichtung versehen sein, um einen Betrieb bei geöffnetem Fenster zu verhindern. Das Abgas-Doppelrohr muss regelmäßig, insbeson dere nach längeren Fahrten, auf Unversehrtheit und festen Anschluss überprüft werden, ebenso die Befestigung des Gerätes und des Kamins. Nach einer Verpuffung (Fehlzündung) Abgasführung vom Fachmann überprüfen lassen! Der Kamin für Abgasfüh rung und Verbrennungsluftzufuhr muss immer frei von Verschmutzungen gehalten werden (Schneematsch, Eis, Laub etc.). Die Warmluftaus lässe und die Öffnungen für die Umluft- ansaugung müssen frei sein, damit es zu keiner Überhitzung des Gerätes kommt. Der eingebaute Temperaturbegrenzer sperrt die Gaszufuhr, wenn das Gerät zu heiß wird. Für das Heizen während der Fahrt ist in der Richtlinie 2004/78/EG für Motorcaravans eine Sicherheits-Absperreinrichtung vorgeschrieben. Die Gasdruck-Regelanlagen Truma SecuMotion / MonoControl CS erfüllen diese Anforderung. Wenn keine Sicherheitsabsperreinrichtung (z. B. die Gas- druck-Regelanlage Truma SecuMotion / MonoControl CS) installiert ist, muss die Gasflasche während der Fahrt ge- schlossen sein und es müssen Hinweis-Schilder jeweils im Flaschenschrank und in der Nähe des Bedienteiles angebracht werden. Für das Heizen während der Fahrt in Caravans empfehlen wir zur Sicherheit ebenfalls die Sicherheits-Absperreinrichtung.4 Gebrauchsanweisung Vor Inbetriebnahme unbedingt Gebrauchsanweisung und „Wichtige Bedienungshinweise“ beachten! Der Fahr- zeughalter ist dafür verantwortlich, dass die Bedienung des Gerätes ordnungsgemäß erfolgen kann. Der dem Gerät beiliegende gelbe Aufkleber mit den Warnhin- weisen muss durch den Einbauer bzw. Fahrzeughalter an einer für jeden Benutzer gut sichtbaren Stelle im Fahrzeug (z. B. an der Kleiderschranktür) angebracht werden! Fehlende Aufkle- ber können bei Truma angefordert werden. Vor dem ersten Gebrauch unbedingt die gesamte Wasserversorgung mit klarem Wasser gut durchspülen. Wenn die Heizung nicht betrieben wird, Wasserinhalt bei Frostgefahr unbedingt entleeren! Kein Garantieanspruch für Frostschäden! Die mit Wasser in Berührung kommenden Materialien des Gerätes sind trinkwasserecht (siehe Herstellererklärung www.truma.com – Downloads – Herstellererklärung). Bedienteil (Heizen und Warmwasser)
a = Drehknopf für Raumtemperatur (1 – 5) b = grüne LED leuchtet „Betrieb“ grüne LED blinkt „Nachlauf“ zur Temperaturreduzierung des Gerätes ist aktiv c = Sommerbetrieb (Wassertemperatur 40 °C oder 60 °C) d = Winterbetrieb (Heizen ohne kontrollierte Wassertemperatur oder mit entleerter Wasseranlage) e = Winterbetrieb (Heizen mit kontrollierter Wassertemperatur) f = Drehschalter „Aus“ g = gelbe LED leuchtet „Boiler Aufheizphase“ h = rote LED leuchtet, rote LED blinkt „Störung“ Die LED‘s sind nur im eingeschalteten Zustand sichtbar. Raumthermostat Zur Messung der Raumtemperatur befindet sich im Fahrzeug ein externer Raumtemperaturfühler (i). Die Lage des Fühlers wird vom Fahrzeughersteller, je nach Fahrzeugtyp, individuell abgestimmt. Näheres entnehmen Sie bitte der Bedienungsan- leitung Ihres Fahrzeuges.
i = Raumtemperaturfühler Die Thermostateinstellung am Bedienteil (1 – 5) muss nach Wärmebedürfnis und Bauart des Fahrzeuges individuell ermit- telt werden. Für eine mittlere Raumtemperatur von ca. 23 °C empfehlen wir eine Thermostateinstellung von ca. 4. FrostControl (Sicherheits-/Ablassventil) FrostControl ist ein stromloses Sicherheits-/Ablassventil. Es entleert bei Frostgefahr automatisch den Inhalt des Boilers über einen Entleerungsstutzen. Bei Überdruck im System erfolgt automatisch ein stoßweiser Druckausgleich über das Sicherheitsventil.
k = Drehschalter Stellung „Betrieb“ m = Druckknopf Stellung „geschlossen“ n = Druckknopf Stellung „entleeren“ o = Entleerungsstutzen (nach außen durch den Fahrzeug- boden geführt) Schließen des Ablassventils Kontrollieren, ob der Drehschalter auf „Betrieb“ (Stellung k) d. h. parallel zum Wasseranschluss steht und eingerastet ist. Das Ablassventil durch Betätigen des Druckknopfes schließen. Der Druckknopf muss in Stellung (m) „geschlossen“ einrasten. Erst bei Temperaturen über ca. 7 °C am Ablassventil kann dieses mit dem Druckknopf (Stellung m) manuell geschlossen und der Boiler befüllt werden. Als Zubehör liefert Truma ein Heizelement (Art.-Nr. 70070-01), welches in das FrostControl eingesteckt und mit einem Sicherungsblech fixiert wird. Dieses Heizelement erwärmt bei eingeschalteter Combi das FrostControl auf ca. 10 °C. Der Boiler kann dadurch, unabhängig von der Temperatur im Ein- bauraum, nach kürzerer Zeit befüllt werden. Automatisches Öffnen des Ablassventils Bei Temperaturen unter ca. 3 °C am Ablassventil öffnet dieses automatisch, der Druckknopf springt heraus (Stellung n). Das Wasser des Boilers läuft über den Entleerungsstutzen (o) ab. Manuelles Öffnen des Ablassventils Den Drehschalter um 180° bis zum Einrasten drehen, dabei springt der Druckknopf heraus (Stellung n). Das Wasser des Boilers läuft über den Entleerungsstutzen (o) ab. Der Entleerungs stutzen (o) des FrostControl muss stets frei von Verschmutzungen (Schnee matsch, Eis, Laub etc.) gehalten werden, um ein sicheres Ablaufen des Wassers zu gewährleisten! Kein Garantieanspruch für Frostschäden!5 Inbetriebnahme Der Heizbetrieb ist grundsätzlich sowohl mit als auch ohne Wasser inhalt uneingeschränkt möglich. Prüfen, ob der Kamin frei ist. Etwaige Abdeckungen unbedingt entfernen. Gasflasche und Schnellschlussventil in der Gaszuleitung öffnen. Sommerbetrieb (nur Boilerbetrieb) Drehschalter am Bedienteil auf Stellung (c – Sommerbetrieb) 40 °C oder 60 °C stellen. Die grüne (b) und gelbe (g) LED leuchten. Nach Erreichen der eingestellten Wassertemperatur (40 °C oder 60 °C) schal tet der Brenner ab und die gelbe LED (g) er lischt. Winterbetrieb – Heizen mit kontrollierter Wassertemperatur Drehschalter auf Betriebsstellung (e) stellen. Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 – 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewählten Raum- temperatur. Die gelbe LED (g) zeigt die Aufheizphase des Wassers an. Das Gerät wählt automatisch die benö tigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Be- dienteil eingestellten und der gegenwärtigen Raumtempe- ratur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestellten Raum- temperatur schaltet der Brenner zurück auf die kleinste Stufe und heizt den Wasserinhalt auf 60 °C. Die gelbe LED (g) erlischt nach Erreichen der Wassertemperatur. Das Warmluftgebläse kann zur Abkühlung des Gerätes noch weiterlaufen (Nachlauf). – Heizen ohne kontrollierte Wassertemperatur Drehschalter auf Betriebsstellung (d) stellen. Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 – 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewählten Raumtempera- tur. Die gelbe LED (g – Aufheizphase des Wassers) leuchtet nur bei Wassertemperaturen unter 5 °C! Das Gerät wählt automatisch die benötigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Be- dienteil eingestellten und der gegenwärtigen Raumtempe- ratur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestellten Raum- temperatur schaltet der Brenner ab. Das Warmluftgebläse läuft mit niedriger Drehzahl weiter, solange die Ausblastem- peratur (am Gerät) höher als 40 °C ist. Bei gefülltem Boiler wird das Wasser automatisch mitge- heizt. Die Wassertemperatur ist dann abhängig von der abgegebenen Heizleistung und der Heizdauer für das Erreichen der Raumtemperatur. – Heizen mit entleerter Wasseranlage Drehschalter auf Betriebsstellung (d) stellen. Drehknopf (a) auf die gewünschte Thermostatstellung (1 – 5) drehen. Die grüne LED (b) für Betrieb leuchtet und zeigt gleichzeitig die Stellung der gewählten Raumtemperatur. Die gelbe LED (g) leuchtet nur bei Gerätetemperaturen unter 5 °C! Das Gerät wählt automatisch die benötigte Leistungsstufe, entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen der am Bedienteil eingestellten und der gegenwärtigen Raumtem- peratur. Nach Erreichen der am Bedienteil eingestellten Raumtemperatur schaltet der Brenner ab. Ausschalten Heizung mit Drehschalter ausschalten (Stellung f). Die grüne LED (b) erlischt. Blinkt nach dem Ausschalten die grüne LED (b), so ist ein Nachlauf zur Temperaturreduzierung des Gerätes aktiv. Dieser endet nach wenigen Minuten und die grüne LED (b) erlischt. Wasserinhalt bei Frostgefahr unbedingt entleeren! Wird das Gerät längere Zeit nicht benutzt, Schnellschluss ventil in der Gaszuleitung und Gasflasche schließen. Rote LED „Störung“ Bei einer Störung leuchtet die rote LED (h) auf. Mögliche Ursachen entnehmen Sie bitte der Fehlersuchanleitung. Ein Rücksetzen (Störungsreset) erfolgt durch Ausschalten – wenn am Bedienteil keine LED mehr blinkt – und erneutes Einschalten der Heizung. Wird das Fenster geöffnet, an dem ein Fensterschalter montiert ist, so unterbricht das Heizgerät den Betrieb und die rote LED (h) blinkt. Nach Schließen des Fensters setzt das Heizgerät den Betrieb fort. Füllen des Boilers Kontrollieren, ob der Drehschalter des Ablassventils ( FrostControl) auf „Betrieb“, d. h. parallel zum Wasseran- schluss steht und eingerastet ist. Das Ablassventil durch Betätigen des Druckknopfes, bis zum Einrasten, schließen. Bei Temperaturen unter ca. 7 °C am FrostControl erst die Heizung einschalten, um den Einbauraum und das FrostControl zu erwärmen. Nach einigen Minuten, wenn die Temperatur am FrostControl über 7 °C liegt, lässt sich das Ablassventil schließen. Strom für Wasserpumpe einschalten (Haupt- oder Pumpenschalter). Warmwasserhähne in Küche und Bad öffnen (Vorwahlmischer oder Einhebelarmaturen auf „warm“ stel len). Die Armaturen so lange geöffnet lassen, bis der Boiler durch Verdrängen der Luft gefüllt ist und das Wasser unterbrechungsfrei fließt. Wird nur die Kaltwasseranlage ohne Boiler betrieben, füllt sich auch hier der Boilerkessel mit Wasser. Um Frost- schäden zu vermeiden, muss der Boiler über das Ablassventil entleert werden, auch wenn er nicht betrieben wurde. Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung (Land- bzw. City-Anschluss) muss ein Druckminderer eingesetzt werden, der verhindert, dass höhere Drücke als 2,8 bar im Boiler auftreten können.6 Entleeren des Boilers Strom für Wasserpumpe abschalten (Haupt- oder Pumpenschalter). Warmwasserhähne in Küche und Bad öffnen. Den Drehschalter des Ablassventils (FrostControl) um 180° bis zum Einrasten drehen, dabei springt der Druckknopf heraus, und das Ablassventil öffnet sich. Der Boiler wird jetzt über das Ablassventil direkt nach außen entleert. Durch Unterstellen eines entsprechenden Eimers prüfen, ob der Wasserinhalt vollstän dig abläuft (10 Liter). Kein Garantieanspruch für Frostschäden! Wartung Für Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur Truma Originalteile verwendet werden. Zum Schutz des Gerätes vor Besiedelung durch Mikro organismen müssen Biofilme, Ablagerungen und Kalk durch chemische Methoden entfernt werden. Dazu dürfen nur chlorfreie Produkte angewendet werden, um Schäden am Gerät zu vermeiden. Die chemische Methode zur Bekämpfung von Mikro organismen im Gerät kann zusätzlich unterstützt werden, indem das Was- ser im Boiler regelmäßig auf 70 °C erhitzt wird. Drehschalter am Bedienteil auf Stellung (c – Sommerbetrieb) 60 °C stellen. Die grüne (b) und gelbe (g) LED leuchten. Hat das Wasser im Boiler eine Temperatur von 60 °C er- reicht, so schal tet der Brenner ab und die gelbe LED (g) erlischt. Das Gerät muss für mindestens 30 Minuten einge- schaltet bleiben und es darf kein Warmwasser entnommen werden. Die Restwärme im Wärmetauscher heizt das Wasser auf bis zu 70 °C. Sicherungen Die Gerätesicherung befindet sich unter dem Anschlussdeckel auf der Elektronik. Gerätesicherung nur gegen eine baugleiche Sicherung austauschen. Gerätesicherung: 10 A – träge – (T 10 A) T 10 A Entsorgung Die Flüssiggasheizung ist gemäß den administrativen Bestim- mungen des jeweiligen Verwendungslandes zu entsorgen. Nationale Vorschriften und Gesetze (in Deutschland ist dies z. B. die Altfahrzeug-Verordnung) müssen beachtet werden. In anderen Ländern sind die jeweils gültigen Vorschriften zu beachten. Technische Daten ermittelt nach EN 624 bzw. Truma Prüfbedingungen Gerätekategorie
3 B/P nach EN 437 Gasart Flüssiggas (Propan / Butan) Betriebsdruck 30 mbar (siehe Typenschild) Wasserinhalt 10 Liter Aufheizzeit von ca. 15 °C bis ca. 60 °C Boiler ca. 20 Min. (gemessen nach EN 15033) Heizung + Boiler ca. 80 Min. Wasserdruck max. 2,8 bar Nennwärmeleistung (automatische Leistungsstufen) Combi 4: 2000 / 4000 W Combi 6: 2000 / 4000 / 6000 W Gasverbrauch Combi 4: 160 – 320 g/h Combi 6: 160 – 480 g/h Bereitschaftswärmeaufwand Combi 4 / Combi 6: 5,2 g/h Luftfördermenge (frei ausblasend ohne Warmluftrohr) Combi 4: mit 3 Warmluft austritten max. 249 m³/h mit 4 Warmluft austritten max. 287 m³/h Combi 6: mit 4 Warmluft austritten max. 287 m³/h Stromaufnahme bei 12 V Heizung + Boiler Combi 4: Kurzzeitig max. 5,6 A (Durchschnittliche Stromaufnahme ca. 1,1 A) Combi 6: Kurzzeitig max. 5,6 A (Durchschnittliche Stromaufnahme ca. 1,3 A) Boiler aufheizen maximal 0,4 A Ruhestrom ca. 0,001 A Heizelement – FrostControl (optional): maximal 0,4 A Gewicht (ohne Wasserinhalt) Heizung 14,0 kg Heizung mit Peripherie 14,5 kg Konformitätserklärung Die Truma Combi ist durch den DVGW geprüft und erfüllt die Gasgeräte–Richtlinie (90/396/EWG) sowie die mitgeltenden Normen. Für EU-Länder liegt die CE-Produkt-Ident-Nummer vor Combi 4 / Combi 6: CE-0085BS0085 Die Heizung erfüllt die Heizgeräte-Richtlinie 2001/56/EG mit den Ergänzungen 2004/78/EG und 2006/119/EG und trägt die Typgenehmigungsnummer Combi 4: e1 00 0193 Combi 6: e1 00 0194 Das Gerät erfüllt die EMV-Richtlinie 2004/108/EG. Die Heizung erfüllt die Richtlinie zur Funkentstörung von Kraftfahrzeugmotoren 2004/104/EG mit den Ergänzungen 2005/83/EG und 2006/28/EG und trägt die Typgenehmigungsnummer: e1 03 5020 Die Heizung erfüllt die Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG und die Trinkwasser-Richtlinie 98/83/EWG. Technische Änderungen vorbehalten! Abmessungen 450 mm 510 mm 300 mm7 Fehler Ursache Behebung Es leuchtet keine LED, das Gerät ist eingeschaltet und Betriebsspannung liegt an. – Automatischer Wiederan- lauf ist blockiert, z. B. nach einer Unterbrechung der Stromversorgung. – Rücksetzen (Störungsreset) durch Ausschalten, 5 Sekunden Warten und erneutes Einschalten. Nach dem Einschalten (Win ter- und Sommerbetrieb) leuchtet keine LED. – Keine Betriebsspannung. – Geräte- oder Fahrzeug- sicherung defekt. – Batteriespannung 12 V prüfen, gegebenenfalls Batterie laden. – Alle elektrischen Steckverbindungen prüfen. – Geräte- oder Fahrzeugsicherung prüfen gegebenenfalls erneuern (siehe Sicherungen). Nach dem Einschalten leuch tet die grüne LED, aber die Heizung läuft nicht. – Die eingestellte Temperatur auf dem Bedienteil ist nied- riger als die Raumtemperatur. – Raumtemperatur am Bedienteil höher einstellen. Nach dem Einschalten der Heizung leuchtet die grüne LED und – die rote LED blinkt mit 5 Hz, – die rote LED blinkt mit 1 Hz, – die rote und die gelbe LED blinken abwechselnd mit 1 Hz. – Fenster über dem Kamin offen (Fensterschalter). – Unterspannung. Batteriespannung zu niedrig < 10,0 V. – Drohende Unterspannung. Batteriespannung zu niedrig < 10,4 V. – Drohende Unterspannung beim Aufheizen des Wasserinhalts. Batteriespannung zu niedrig < 10,4 V. – Fenster schließen. – Batterie laden. Gegebenenfalls überalterte Batterie ersetzen. – Batterie laden! – Batterie laden! Nach dem Einschalten der Heizung leuchtet die grüne und die rote LED. – Elektronik ist defekt. – Wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezentrum. Ca. 30 Sek. nach dem Einschalten der Heizung l euchtet die rote LED. – Gasflasche oder Schnell- schlussventil in der Gaszulei- tung geschlossen. – Verbrennungsluft zufuhr bzw. Abgasaustritt verschlossen. – Gaszufuhr prüfen und Ventile öffnen. – Öffnungen auf Ver schmutzung (Schneematsch, Eis, Laub etc.) prüfen und gegebenenfalls entfernen. Heizung schaltet sich nach einer längeren Betriebsdauer auf Störung. – Sommerbetrieb mit leerem Wasserbehälter. – Warmluftaustritte blockiert. – Umluftansaugung blockiert. – Gasdruckregler vereist. – Butananteil in der Gasflasche zu hoch. – Gerät ausschalten und abkühlen lassen. Boiler mit Wasser füllen. – Kontrolle der einzelnen Austrittsöffnungen. – Blockade der Umluftansaugung entfernen. – Reglerbeheizung (EisEx) verwenden. – Propan verwenden. (Insbesondere bei Temperaturen unter 10 °C ist Butan zum Heizen ungeeignet.) Grüne und rote LED blinken (mit 5 Hz) nach dem Ausschalten der Heizung. Grüne LED blinkt (mit 5 Hz) nach dem Ausschalten der Heizung. – Gerät wurde bei Störung ausgeschaltet. Nachlauf zur Temperatur reduzierung des Gerätes ist aktiv. – Nachlauf zur Temperatur- reduzierung des Gerätes ist aktiv. – Nachlauf schaltet sich nach wenigen Minuten ab. Erst danach ist ein Rücksetzen (Störungsreset) durch Ausschalten und er- neutes Einschalten möglich. – Kein Fehler. Nachlauf schaltet sich nach ca. 5 Minuten ab. Wasserversorgung Nach dem Ausschalten der Heizung öffnet sich das Ablassventil (FrostControl). – Temperatur am Ablass ventil unter ca. 3 °C. – Heizung einschalten. Bei Temperaturen unter ca. 3 °C öffnet das Ablassventil automatisch! Ohne Heiz betrieb lässt sich das Ab- lassventil erst bei Temperaturen ab ca. 7 °C wieder schließen! – Heizelement für FrostControl verwenden. Das Ablassventil ( FrostControl) lässt sich nicht mehr schließen. – Temperatur am Ablass ventil unter ca. 7 °C. – Drehschalter steht nicht auf „Betrieb“. – Heizung einschalten. Ohne Heizbetrieb lässt sich das Ablass- ventil erst bei Temperaturen ab ca. 7 °C wieder schließen! – Drehschalter des Ablassventils auf „Betrieb“ drehen, anschließend Druckknopf drücken bis dieser einrastet. Wasser fließt stoßweise aus dem Ablaufstutzen des FrostControl. – Wasserdruck zu hoch. – Pumpendruck prüfen (max. 2,8 bar). Bei Anschluss an eine zen- trale Wasserversorgung (Land- bzw. City-Anschluss) muss ein Druckminderer eingesetzt werden, der verhindert, dass höhere Drücke als 2,8 bar im Boiler auftreten können. Sollten diese Maßnahmen nicht zur Störungsbehebung führen, wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezentrum. Fehlersuchanleitung8 Zubehör Zeitschaltuhr ZUCB kpl. mit 3 m Anschlusskabel (Art.-Nr. 34043-01). Verlängerungskabel 6 m für die Zeitschaltuhr ZUCB (Art.-Nr. 34301-03). MODIMIDOFRSASO
Heizelement für FrostControl mit Anschlusskabel 1,5 m und Sicherungsblech (Art.-Nr. 70070-01). Standardmäßig liefert Truma zu jedem Bedienteil und jeder Zeitschaltuhr einen passenden Abdeckrahmen in der Farbe achatgrau. Als Zubehör sind außerdem noch weitere Ab- deckrahmen in den Farben schwarz, beige, platin oder gold erhältlich. Passend für die Bedienteile oder die Zeitschaltuhr geben die in 8 verschiedenen Farben erhältlichen Seitenteile einen optisch gefälligen Abschluss. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren Fachhändler. Anreihclip, 1 Stück (Art.-Nr. 34000-65900). Für die Montage mehrerer Truma Bedienteile neben einander. Weiteres Zubehör (ohne Abbildung) für das Bedienteil: – Bedienteilkabel 6 m (Art.-Nr. 34020-21400) – Kupplung (Art.-Nr. 34020-21500) – Verlängerungskabel 3 m inkl. Kupplung (Art.-Nr. 34301-02) – Verlängerungskabel 6 m inkl. Kupplung (Art.-Nr. 34301-01) Truma Hersteller-Garantieerklärung
Der Hersteller gewährt Garantie für Mängel des Gerätes, die auf Material- oder Fertigungsfehler zurückzuführen sind. Da- neben bestehen die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer fort. Der Garantieanspruch besteht nicht – für Verschleißteile und bei natürlicher Abnutzung, – infolge Verwendung von anderen als Truma Originalteilen in den Geräten und bei Verwendung ungeeigneter Gasdruckregler, – infolge Nichteinhaltung der Truma Einbau- und Gebrauchs- anweisungen, – infolge unsachgemäßer Behandlung, – infolge unsachgemäßer Transportverpackung.
2. Umfang der Garantie
Die Garantie gilt für Mängel im Sinne von Ziffer 1, die inner- halb von 24 Monaten seit Abschluss des Kaufvertrages zwi- schen dem Verkäufer und dem Endverbraucher eintreten. Der Hersteller wird solche Mängel durch Nacherfüllung beseitigen, das heißt nach seiner Wahl durch Nach besserung oder Ersatz- lieferung. Leistet der Hersteller Garantie, beginnt die Garan- tiefrist hinsichtlich der reparierten oder ausgetauschten Teile nicht von neuem, sondern die alte Frist läuft weiter. Weiterge- hende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche des Käufers oder Dritter sind ausgeschlos sen. Die Vorschriften des Produkthaftungs gesetzes bleiben unberührt. Die Kosten der Inanspruch nahme des Truma Werks kun den- dienstes zur Beseitigung eines unter die Garantie fallenden Mangels – insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten – trägt der Hersteller, soweit der Kundendienst innerhalb von Deutschland eingesetzt wird. Kundendienstein- sätze in anderen Ländern sind nicht von der Garantie gedeckt. Zusätzliche Kosten aufgrund erschwerter Aus- und Einbau- bedingungen des Gerätes (z. B. Demontage von Möbel- oder Karosserieteilen) können nicht als Garantieleistung anerkannt werden.
3. Geltendmachung des Garantiefalles
Die Anschrift des Herstellers lautet: Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG, Wernher-von-Braun-Straße 12, 85640 Putzbrunn. In Deutschland ist bei Störungen grundsätzlich das Truma Servicezentrum zu benachrichtigen; in anderen Ländern ste- hen die jeweiligen Servicepartner zur Verfügung (siehe Truma Serviceheft oder www.truma.com). Beanstandungen sind nä- her zu bezeichnen. Ferner ist die ordnungsgemäß ausgefüllte Garantie-Urkunde vorzulegen oder die Fabriknummer des Gerätes sowie das Kaufdatum anzugeben. Damit der Hersteller prüfen kann, ob ein Garantiefall vorliegt, muss der Endverbraucher das Gerät auf seine Gefahr zum Hersteller bringen oder ihm übersenden. Bei Schäden an Heiz- körpern (Wärmetau scher) ist der Gasdruckregler ebenfalls mit einzusenden. Bei Einsendung ins Werk hat der Versand per Frachtgut zu er- folgen. Im Garantiefall übernimmt das Werk die Transportkos- ten bzw. Kosten der Einsendung und Rücksendung. Liegt kein Garantiefall vor, gibt der Hersteller dem Kunden Bescheid und nennt die vom Hersteller nicht zu übernehmenden Reparatur- kosten; in diesem Fall gehen auch die Versandkosten zu Lasten des Kunden.9 Function description The liquid gas heater “Truma Combi” is a warm-air heater with integrated hot water boiler (10 litres volume). The burner oper- ates fan-supported, which ensures trouble-free function even when on the move. In winter operation the heater can be used to heat the room and simultaneously warm water. If only warm water is re- quired, select summer operation. – In summer operation, the water contents are heated in the smallest burner stage. Once the water temperature is reached, the burner switches off. – In winter operation, the unit automatically selects the required power setting according to the temperature differ- ence between the temperature set on the control panel and the current room temperature. When the boiler is filled, the water is automatically heated as well. The water temperature depends on the selected operational mode and the heater output. At a temperature of approximately 3 °C at the automatic FrostControl safety/drain valve, the valve will open and drain the boiler. 1 Control panel 2 Time switch ZUCB (Accessories) 3 Room temperature sensor 4 Cold water connection 5 Hot water connection 6 Gas connection 7 Hot air outlets 8 Recirculated air intake 9 Waste gas discharge 10 Combustion air infeed 11 Electronic control unit 12 Water container (10 litres) 13 Burner 14 Heat e xchanger 15 FrostControl (safety/drain valve)
EinfachAnleitung